Schlagwort: Azubis

  • Fish and Chips und Tea Time – Tobias arbeitet im Land der Queen

    Fish and Chips und Tea Time – Tobias arbeitet im Land der Queen

    Hey Leute,

    anlässlich des 96. Geburtstages der Queen und ihrem 70-jährigen Thronjubiläum hat mir unser dualer Student Tobias von seinem Aufenthalt in England berichtet. Er war für den Export vom 7. März bis zum 25. Mai an dem Standort der FRICKE Gruppe in Peterborough in England. Doch zuerst zu Tobias selbst:

    Wer bist du und was machst du bei FRICKE?

    Ich bin Tobias, 23 Jahre jung und arbeite seit August 2019 für FRICKE. Mein duales Studium absolviere ich im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen und befinde mich dabei zurzeit in der Praxisphase vor dem sechsten Semester.

    Wie ist dein duales Studium bisher abgelaufen?

    In meinen nun fast drei Jahren bei FRICKE konnte ich bereits die unterschiedlichen Abteilungen kennenlernen. So begann meine Zeit bei FRICKE mit einem Schnelldurchlauf durch die operativen Bereiche der Logistik. Anschließend war ich bis zum Beginn meines ersten Semesters im Qualitätsmanagement eingesetzt. In den weiteren Praxisphasen konnte ich das Service-Center, das Pricing und zu guter Letzt den Export kennenlernen.

    Wie war dein Aufenthalt in England organisiert und was für Aufgaben hast du übernommen?

    Ich war für den Export in der Auslandsniederlassung von GRANIT in Peterborough, England. Während dieser Zeit habe ich in einer Wohnung im Stadtzentrum von Peterborough gewohnt, die sich die Küche und das Wohnzimmer mit fünf anderen Parteien teilt. Auf der Arbeit habe ich Projekte für den Export vorangebracht und Berechnungen bezüglich unseres Lagers in England aufgestellt. Im Tagesgeschäft wurde ich außerdem mit immer wechselnden Aufgaben konfrontiert. In England arbeiten insgesamt 22 Personen für GRANIT PARTS, davon sechs im Außendienst und fünf in der Logistik. Es ist also viel, viel kleiner als in Heeslingen.

    Aufenthalt in England
    Tobias (unten mittig) mit seinen Kolleginnen und Kollegen

    Wie hast du deine Freizeit verbracht?

    Die Wochenenden habe ich zum Reisen genutzt. Ich habe zum Beispiel mehrere Ausflüge nach London gemacht, habe Stamford besucht und mir in Cambridge das Kings College und die Uni angesehen. Ein langes Wochenende habe ich in Brighton in Südengland an der Küste verbracht und bin dort entlang der Seven Sisters gewandert. Das ist ein Abschnitt der Kreideküste dort.

    Aufenthalt in England
    Tobias in Cambridge, im Hintergrund sieht man die Cambridge University

    Kannst du uns etwas mehr über die typischen Klischees erzählen?

    Beim Thema Klischees fällt einem sicherlich als erstes Fish and Chips ein. Die habe ich tatsächlich in einem urigen Pub in London probiert. Kurz vor meiner Abreise haben wir auch im Büro alle zusammen in der Mittagspause Fish and Chips gegessen.

    Ein weiteres Klischee ist die britische Tea Time. Wobei diese in meinen Augen gar nicht wirklich ein Klischee ist, da sie weit verbreitet ist und die Engländer die Tea Time häufig wahrnehmen und Wert darauf legen. Lokale Cafés waren dementsprechend zu diesen Zeiten häufig etwas voller. Ich selbst habe an dem Wochenende in Brighton eine typische Tea Time gemacht. Ich finde, dass es ein sehr entspannter britischer Brauch ist. Im Büro war jedoch keine feste Zeit für eine Tea Time am Nachmittag geplant.

    Und nun zum Wetter: Das war zum Glück meistens sehr gut und wir hatten verhältnismäßig früh angenehme Temperaturen. Insgesamt hatte ich während meines Aufenthaltes nur wenig Regen. Viele Briten sagten mir allerdings, dass dieses Jahr ein besonders mildes und trockenes Jahr ist. Bei meinen Ausflügen hatte ich somit immer Glück mit dem Wetter.

    Mir hat die Zeit in England unheimlich viel Spaß gemacht! Ich konnte Erfahrungen über die Arbeit im Ausland sammeln und gleichzeitig Land und Leute näher kennenlernen.

    Tobias über seinen Aufenthalt in England

    Wenn ihr noch mehr Fragen zu Tobias‘ Aufenthalt in England habt, schreibt sie gerne in die Kommentare oder eine Mail an Karriere.Blog@fricke.de.

  • Azubi-Ausflug nach Harsewinkel: Endlich wieder on Tour

    Azubi-Ausflug nach Harsewinkel: Endlich wieder on Tour

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin es wieder – Lisa aus der Personalabteilung. Heute möchte ich Euch über unseren Azubi-Ausflug nach Harsewinkel berichten. Denn endlich dürfen wir nach langer Pause wieder mit unseren Azubis spannende Kurztrips unternehmen.

    Ausbildung mit einzigartigen Erlebnissen

    Wer in der Fricke Gruppe eine Ausbildung beginnt, kann sich auf einige tolle Events freuen. Denn neben dem normalen Ausbildungsalltag möchten wir unseren Auszubildenden Abwechslung bieten und überlegen uns immer wieder tolle Veranstaltungen und Ausflüge. Aufgrund von Corona mussten diese Events jedoch in den letzten zwei Jahren leider ausfallen.

    Azubi-Ausflug für alle technischen Ausbildungsberufe

    Dieses Jahr ging es aber endlich wieder los. Mit unseren technischen Azubis durften wir CLAAS in Harsewinkel besuchen. Da für einige Lehrjahre die mittlerweile obligatorische Tour nach Harsewinkel in den vergangenen zwei Jahren nicht stattfinden konnte, haben wir es in diesem Jahr allen Lehrjahren ermöglicht, mitzufahren. Aufgrund der aktuellen Corona-Auflagen bei CLAAS mussten wir die Azubi-Tour in diesem Jahr in drei Gruppen aufteilen, da wir mit maximal 30 Personen pro Gruppe das Werk besichtigen durften.

    Die erste Tour haben wir am Mittwoch, den 27. April 2022, gemacht. An diesem Tag bin ich zusammen mit einer Azubi-Gruppe mit einem Reisebus nach Harsewinkel gefahren. Da die Azubis verstreut von allen Standorten der FRICKE Gruppe kommen, gab es unterschiedliche Treffpunkte. Gestartet ist unsere Tour in den frühen Morgenstunden am Standort in Heeslingen. Dann ging es über Bockel und Hemelingen nach Harsewinkel.

    Werksbesichtigung bei CLAAS

    In Harsewinkel angekommen wurden wir auch direkt in Empfang genommen und in einen Kinosaal geführt. Dort haben wir anhand einer Präsentation und kurzer Videos mehr über die Geschichte des Familienunternehmens CLAAS erfahren. Anschließend wurden wir vor Ort in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt. Nachdem alle mit einem Headset ausgestattet waren, ging es in die Produktion. Hier konnten wir beispielsweise den Weg eines Mähdreschers von der Entstehung bis zur Fertigstellung mitverfolgen. Nach dem circa eineinhalbstündigen Rundgang durch das Werk gab es anschließend ein gemeinsames Mittagessen in der CLAAS Kantine.

    Ein weiterer Azubi-Ausflug nach Harsewinkel war bereits am 28. April 2022. Die dritte Tour ist für den 25. Mai 2022 geplant.

    Wir sind froh, dass wir endlich wieder solche Touren mit unseren Azubis gemeinsam erleben können und freuen uns bereits jetzt auf alle weiteren Azubi-Events.

    Eure Lisa

  • Ausbildung erfolgreich gemeistert – wie geht’s jetzt weiter?

    Ausbildung erfolgreich gemeistert – wie geht’s jetzt weiter?

    Auch dieses Jahr haben wieder einige unserer Azubis ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Darunter auch Jonna. Sie hat einige Eindrücke über ihre Ausbildung hier bei FRICKE mit uns geteilt.

    Jonna ist 21 Jahre alt und hat ihre Ausbildung als Groß und- Außenhandelskauffrau im August 2019 begonnen. Da sie ihre Ausbildung auf 2,5 Jahre verkürzt hat, ist sie nun bereits seit Mitte Januar ausgelernt.

    Diese Bereiche hat Jonna während der Ausbildung durchlaufen

    Die Ausbildung hat für Jonna in der Versandreklamation begonnen. Zu ihren täglichen Aufgaben gehörte dabei der Umgang mit Kundenbeschwerden. Zudem hat sie gelegentlich Abholungen für den nächsten Tag veranlasst. Als Nächstes ging es für sie in die Rechnungsabteilung. Hier lag der Fokus auf dem Schreiben von Gutschriften und der Anlage von Kunden. Danach durfte sie schließlich ins Qualitätsmanagement, wo sie hauptsächlich im Bereich der Gewährleistung eingesetzt wurde. Vor Ort ging es nun darum, sich um Abholungen der Gewährleistungsanträge zu kümmern und entsprechend dazu die Lieferantengewährleistungen zu schreiben.
    Nach dem Qualitätsmanagement kam dann das Zollmanagement. Hier hat Jonna Warentarifnummern gepflegt, Speditionsabholungen für nicht europäische Länder veranlasst und gemeinsam mit ihrem Abteilungsleiter Prozessoptimierung betrieben. Daraufhin folgte das MMDM (Material Master Data Management). Artikelstammdaten standen auf dem Programm! Dazu gehört auch das Anlegen von Artikeln. In der Buchhaltung ging es dann um Mahnungen und das Buchen von Avisen. Im Dezember 2021 war es schließlich soweit und die letzte Abteilung stand an. Jonna durfte erneut ins MMDM. Genau hier wurde sie auch nach der Ausbildung übernommen.

    Diese Abteilungen sind ihre persönlichen Favoriten

    Für Jonna war vor allem das Arbeitsklima ein entscheidender Faktor. Dieses hat ihr persönlich im MMDM besonders gut gefallen. Hier traf sie auf ein junges und dynamisches Team, in dem sie sich wohl und sofort willkommen fühlte. Sie brauchte keine Angst haben, Fragen zu stellen. Auch nach der Ausbildung wurde sie dort herzlich aufgenommen. Aber auch der umfangreiche Arbeitsalltag im MMDM hat ihr die Abteilung schmackhaft gemacht. Auch das Qualitätsmanagement hat ihr sehr zugesagt. Wie im MMDM stimmte hier für sie das Arbeitsklima und die Abwechslung zwischen dem Büroalltag am Vormittag und dem praktischen, beziehungsweise technischen Teil am Nachmittag.

    Das hat Jonna insgesamt besonders gut gefallen

    Darauf ganz klar die große Abwechslung der unterschiedlichen Abteilungen! Dies erleichterte ihr den Entschluss, in welcher Abteilung sie letzten Endes arbeiten möchte und herauszufinden, welche Tätigkeiten ihr liegen und was ihr Spaß macht.

    Wie hat ihr die Ausbildung weitergeholfen?

    Die Ausbildung hat Jonna auf jeden Fall geholfen, ihre Stärken und Schwächen intensivier wahrzunehmen! Das ist ihrer Meinung nach ein großer Pluspunkt für das weitere Berufsleben, da sie nun weiß, worauf sie sich konzentrieren kann und sollte.

    Wie geht es jetzt für Jonna weiter?

    Sie ist weiterhin in der FRICKE Gruppe tätig. Dabei agiert sie als Schnittstelle zwischen dem MMDM und dem Listpricing. Für das nächste Jahr ist vorerst nur eine Weiterbildung geplant und dann freut sie sich einfach, auf die Dinge, die sich ergeben werden.

    Wir gratulieren Jonna zum Abschluss der Ausbildung und sind froh, dass sie uns weiterhin bei FRICKE erhalten bleibt!

    Interessieren dich weitere Erfahrungsberichte über Ausbildung und Studium bei der FRICKE Gruppe? Dann sieh gern in unserer Kategorie „Ausbildung und Studium“ nach.



  • Get-Together 2022: Viele neue Gesichter im Familienunternehmen FRICKE

    Get-Together 2022: Viele neue Gesichter im Familienunternehmen FRICKE

    Hallo zusammen,

    ich bin Lisa und arbeite in der Personalabteilung der FRICKE Gruppe. Das Thema Ausbildung wird in der FRICKE Gruppe großgeschrieben und liegt uns sehr am Herzen. Daher starten wir nicht erst mit Beginn der Ausbildung, sondern bereits vorher mit der Betreuung unserer neuen Unternehmensmitglieder.

    Kennenlernen des zentralen Standortes Heeslingen

    Am Samstag, den 26. März 2022, haben wir alle neuen Azubis, die zum 01. August 2022 in ihre Ausbildung in der FRICKE Gruppe starten, zu einer Get-Together Veranstaltung zusammen mit ihren Eltern nach Heeslingen eingeladen. Dabei ist egal, an welchem Standort und in welchem Unternehmensbereich sie ihre Ausbildung beginnen. Uns ist es wichtig, dass alle neuen Azubis den zentralen Standort in Heeslingen einmal gesehen und kennengelernt haben. Zudem möchten wir auch den Eltern die Möglichkeit bieten, dass sie einen Eindruck über das Unternehmen gewinnen können, in dem ihr Kind bald arbeiten wird.

    In der Vergangenheit haben wir diese Veranstaltung immer im Zuge der Heeslinger Landmaschinenschau durchgeführt. Aufgrund der Pandemie und den damit zusammenhängenden Online-Veranstaltungen mussten wir das Get-Together in den letzten zwei Jahren ausfallen lassen. In diesem Jahr haben wir uns dazu entschieden, die Veranstaltung unabhängig von der Heeslinger Landmaschinenschau durchzuführen. Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele unserer Einladung gefolgt sind und den Tag gemeinsam mit uns verbracht haben.

    Begrüßung durch den Geschäftsführer und die Personalleitung

    Gestartet haben wir den Tag gemeinsam im FRICKE Campus. Einer unserer Geschäftsführer Holger Wachholtz und unser Personalleiter Carsten Deter haben unsere Gäste begrüßt und die FRICKE Gruppe mithilfe einer Präsentation vorgestellt. Die Azubis und ihre Eltern konnten hierbei mehr über die einzelnen Unternehmensbereiche und verschiedenen Projekte der Unternehmensgruppe erfahren.

    Get-Together
    Carsten Deter (links) und Holger Wachholtz (rechts) begrüßen die Gäste.

    Rundgang durch das Zentrallager

    Anschließend haben wir unsere Besuchergruppe in drei kleinere Gruppen aufgeteilt und einen Rundgang durch unser Zentrallager von GRANIT PARTS gemacht. Viele Azubis und auch ihre Eltern waren über die Größe unseres Logistikzentrums mit 90.000 m2 und die Automatisierung der Prozesse sehr überrascht. Auch die Informationen über die Anzahl der in der Logistik tätigen Mitarbeiter (ca. 900) sowie der täglich bis zu 40.000 verschickten Pakete brachten unsere Besucher zum Staunen.

    Get-Together

    Dieser Tag hat uns sehr viele Freude bereitet und wir freuen uns schon heute, die „Neuen“ am 1. August 2022 im Familienunternehmen FRICKE begrüßen zu können und gemeinsam mit Euch die Ausbildung zu durchleben!

    Eure Lisa

  • Der nächste Meilenstein ist geschafft: Ein Jahr in der Festanstellung

    Der nächste Meilenstein ist geschafft: Ein Jahr in der Festanstellung

    Hey Leute,

    der erste Meilenstein meines Arbeitslebens war sicherlich der Abschluss meines dualen Studiums Wirtschaftsingenieurwesen. Dieses hat letztes Jahr mit der digitalen Graduierung (digital wegen Corona) sein Ende gefunden. Anschließend wurde ich von der FRICKE Gruppe übernommen und habe inzwischen ein Jahr in meiner ersten Festanstellung hinter mir.

    Was hat sich seitdem getan?

    Noch während meines Studiums bin ich im Mai 2020 in die Disposition gewechselt. Dies sollte auch vorerst die letzte Station in meinem dualen Studium sein. Ich habe meine Bachelorarbeit im Dezember 2020 und Januar 2021 in der Abteilung geschrieben und wurde nach meinem Abschluss im März des letzten Jahres übernommen. Seitdem bin ich als Projektmanagerin in der Disposition tätig und führe zum Beispiel Gespräche mit den Lieferanten oder fertige Auswertungen hinsichtlich des Lagerbestandes an.

    Hat der Wechsel in die Festanstellung einen großen Unterschied ausgemacht?

    Was meine Aufgaben oder die Arbeit in der Abteilung selbst angeht, überhaupt nicht. Auch als ich mich in den letzten Zügen meines Studiums befand, wurde mir großes Vertrauen entgegen gebracht. So konnte ich bereits die gleichen Tätigkeiten machen, die auch heute meinen Arbeitstag füllen. Auf der Gehaltsabrechnung hat es sich aber schon positiv ausgewirkt. Außerdem bin ich jetzt Vollzeit für die Abteilung da und muss die Firma nicht zwischendurch für die Theoriephasen an der Hochschule verlassen. Dadurch kann man sich voll und ganz auf die anstehenden Projekte fokussieren.

    Ein Blick zu Hofmeister & Meincke

    Mein Kollege Timo hat damals zusammen mit mir das duale Studium begonnen. Anschließend hat er bei Hofmeister & Meincke am Standort Weyhe in der Qualitätsabteilung angefangen. In Weyhe findet die Produktion der Fahrzeugbaukomponenten statt und Timo ist dort für Qualitätssicherung verantwortlich. Dabei kümmert er sich mit einem weiteren Kollegen um die Abwicklung der Kunden- und Lieferantenreklamationen, interne Prozessoptimierungen und die Einhaltung von Qualitätsstandards.

    Festanstellung

    Für mich war die Festanstellung schon eine Umstellung. Ich habe direkt mehr Verantwortung als in der Studienzeit übernommen und war von Anfang an voll im Tagesgeschäft involviert.

    Timo über den Übergang von der Studienzeit zur Festanstellung

    Wir beide freuen uns auf das, was noch kommt!

    Eure Leona

  • Janika entdeckt das Baltikum –  Auslandssemester in Lettland

    Janika entdeckt das Baltikum – Auslandssemester in Lettland

    Hey zusammen,

    ich bin Janika und studiere seit 2019 Wirtschaftsingenieurwesen bei Hofmeister & Meincke. Mein letztes Semester habe ich nicht wie sonst an der Nordakademie verbracht, sondern bin für ein Auslandssemester an der Turiba University nach Lettland gereist. Dort hatte Leona bereits 2019 ihr Auslandssemester verbracht. Ich habe mich für Riga entschieden, da ich innerhalb von Europa bleiben, aber trotzdem ein anderes Land kennenlernen wollte und ich Lettland bei meinem einwöchigen Schüleraustausch im Mai 2015 schon interessant fand.

    Studium im Ausland

    Die Turiba University ist eine private Universität in Riga, die ein wenig außerhalb der Stadt liegt. Sie ist in etwa so groß wie die Nordakademie, also eher klein. Während meines Aufenthalts in Riga habe ich dort sechs Kurse aus dem Bereich Betriebswirtschaft und Logistik besucht, durch die ich mir insgesamt vier Module an der Nordakademie anrechnen lassen kann. Die Vorlesungen waren alle auf Englisch und gemeinsam mit anderen internationalen Studierenden. Das Semester bestand dabei aus zwölf Wochen Vorlesungen und drei Wochen Klausuren. Allerdings musste man anders als in Deutschland in der Vorlesungszeit auch schon in allen Modulen mehrere Zwischenprüfungen schreiben.

    Leben in Lettland

    Da am 3. September das Studium begann, bin ich am 1. September von Hamburg aus nach Riga geflogen. Neben dem Studium habe ich besonders in der Anfangszeit viel Zeit genutzt, um mir verschiedene Orte in Lettland anzusehen. Ich habe nicht nur Sehenswürdigkeiten in Riga entdecket, sondern war unter anderem an der Ostsee, in verschieden Nationalparks und in Sigulda, einer kleineren Stadt nördlich von Riga. Außerdem bin ich an einem langen Wochenende nach Tallinn gefahren und habe von dort aus einen Tagestrip nach Helsinki mit der Fähre gemacht. Besonders sehenswert fand ich den Nationalpark in Kemeri und den Nationalpark Gauja.

    Auslandssemester
    Tallinn von oben
    Auslandssemester
    Nationalpark Kemeri
    Auslandssemester
    Nationalpark Gauja

    Auslandssemester während Corona

    Da ab Mitte Oktober die Infektionszahlen extrem hoch waren, war ich von da an kaum noch unterwegs. Aufgrund der hohen Inzidenz in Lettland galten starke Beschränkungen und zum Teil ein strenger Lockdown, sodass man weder zur Uni gehen durfte, noch Restaurants, Sehenswürdigkeiten etc. geöffnet hatten und auch das Verlassen der Wohnung nur tagsüber erlaubt war.

    Trotzdem waren die Feierlichkeiten rund um die Nationalfeiertage im November besonders interessant für mich. Auch wenn wegen des Lockdowns keine Zeremonien veranstaltet wurden, zierten lettische Flaggen nahezu jedes Haus in der ganzen Stadt und viele Menschen besuchten das Freiheitsdenkmal in der Altstadt von Riga. Aufgrund der ernstzunehmenden Coronalage habe ich mich dazu entschieden, bereits Anfang Dezember zurück nach Deutschland zu fliegen und die Onlineklausuren von hier aus mitzuschreiben.

    Mein Fazit zum Auslandssemester

    Am Ende kann ich sagen, dass die Entscheidung, trotz der Corona Pandemie ins Auslandssemester zu gehen, für mich die Richtige war. Während meiner Zeit im Ausland konnte ich viele positive Erfahrungen sammeln, meinen Horizont erweitern und mein Englisch verbessern. Ich kann jedem empfehlen, die Chance zu nutzen und ins Ausland zu gehen. Wenn ihr noch Fragen zu meinem Auslandssemester habt, stellt sie gerne an Karriere.Blog@fricke.de.

    Eure Janika

  • Felix stellt TREX.PARTS vor

    Felix stellt TREX.PARTS vor

    Hallo zusammen,

    ich heiße Felix, bin 20 Jahre alt und seit 2019 bei der FRICKE Gruppe. Im Rahmen meiner Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandelsmanagement durchlaufe ich regelmäßig neue Abteilungen. Nachdem ich bereits in der Logistik und im Pricing war, durfte ich ab August 2020 sechs Monate lang TREX.PARTS kennenlernen. Darüber berichte ich euch heute.

    Was macht TREX.PARTS?

    TREX.PARTS ist eine Kooperation der FRICKE Gruppe und Jungheinrich, wurde Anfang 2019 gegründet und bietet Ersatzteile für Flurförderzeuge an. Der Hauptsitz ist in Sittensen, es gibt ein Büro in Hannover und seit kurzem auch eine Zweigstelle in Belgien. Die Firma wächst also kontinuierlich, was auch an den mittlerweile über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erkennbar ist. Und es kommen jeden Monat neue Kollegeninnen und Kollegen dazu.

    Wie ist TREX.PARTS aufgebaut?

    TREX.PARTS ist ähnlich aufgebaut wie FRICKE in Heeslingen. Es gibt die verschiedenen Abteilungen wie zum Beispiel das Marketing, das Pricing, das MMDM, das Kundencenter, das Produktmanagement und die Logistik. Natürlich ist es in Sittensen deutlich kleiner, aber dadurch herrscht eine familiäre Atmosphäre und es sorgt ebenfalls für eine leichtere Kommunikation.

    TREX.PARTS
    Felix im Lager bei TREX.PARTS

    Was waren meine Aufgaben?

    Meine Aufgaben bei TREX.PARTS waren sehr vielfältig. Ich saß im Marketing-Büro und habe primär Aufgaben im Bereich der technischen Redaktion erledigt. Dazu gehören das Hinterlegen von Daten wie zum Beispiel Artikelbeschreibungen, Artikelbilder oder Maße eines Artikels im Webshop. Außerdem habe ich bei der Erstellung der Hersteller-Typ-Suche geholfen. Des Weiteren habe ich Anleitungen für den Webshop aufgenommen und geschnitten oder mit Photoshop gearbeitet. Zudem durfte ich das Pricing und die Logistik unterstützen. Für die Logistik habe ich häufig Ware nach Heeslingen gebracht und zur Weihnachtszeit kleine Geschenktüten für die Kunden verpackt.

    Abschließend möchte ich nochmal Danke sagen. Ich habe viele nette Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und durfte miterleben, wie eine junge Firma funktioniert und auch wächst.              
    Auf ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2022!

    Euer Felix

  • Azubi-Austausch mit SAPHIR Maschinenbau

    Azubi-Austausch mit SAPHIR Maschinenbau

    Hallo zusammen,

    mein Name ist Niklas, ich bin 22 Jahre alt und habe im August 2020 die Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik in der FRICKE Gruppe gestartet. Durch meine zuvor ausgeübte Ausbildung als Land und Baumaschinenmechatroniker habe ich schon früh das Interesse zur Landtechnik, beziehungsweise an Landmaschinen und deren Ersatzteilen für mich entdeckt und somit den Weg zur FRICKE Gruppe gefunden.

    In meiner bisherigen Ausbildungszeit bei FRICKE habe ich die logistischen Prozesse bestehend aus dem Wareneingang, das anschließende Einlagern sowie dem Warenausgang einschließlich Kommissionierung und versandfertiges Verpacken kennengelernt.

    Azubi-Austausch

    Azubi-Austausch: Neue Aufgaben – neue Erfahrungen

    Um neue Aufgabenfelder kennenzulernen und den eigenen Horizont zu erweitern, habe ich mit dem Azubi-Austausch die Chance bekommen, für zwei Monate in der Logistikabteilung bei Saphir Maschinenbau in Bockel zu arbeiten.

    Saphir Maschinenbau ist ein Unternehmen der FRICKE Gruppe und beschäftigt sich mit der Konstruktion und Herstellung von Arbeitsgeräten für die Bereiche Grünlandtechnik, Bodenbearbeitung sowie Hof-, Industrie- und Kommunaltechnik.

    Meine Aufgaben bei Saphir basierten darauf, Arbeitsgeräte und deren Komponenten aus Zentraleuropa mithilfe eines Flurförderzeuges abzuladen und auf Menge sowie Güte zu kontrollieren. Anschließend wurden diese in das Warenwirtschaftssystem eingebucht und in der 2.600 Quadratmeter großen Lagerhalle eingelagert.

    Außerdem zählte zu meinen Aufgaben das Kommissionieren der Kundenbestellungen sowie das Ermitteln von Lagerbeständen. Darüber hinaus habe ich Einblicke in den Warenausgang bekommen und gelernt, fachgerecht zu beladen und die Güter anschließend ordnungsgemäß mithilfe der Ladungssicherung zu sichern.

    Ich blicke durch den Azubi- Austausch auf eine interessante sowie informative Zeit zurück und es hat mich gefreut, die Kollegen und Kolleginnen bei Saphir Maschinenbau in Bockel kennenzulernen und unterstützen zu dürfen.

    Ich freue mich auf die zukünftigen Ausbildungsabteilungen sowie die spannenden Aufgaben und Projekte in der FRICKE Gruppe.

  • Nach der Ausbildung folgt das duale Studium Agrarmanagement

    Nach der Ausbildung folgt das duale Studium Agrarmanagement

    Hey Leute,

    ich habe euch schon mal von Monique berichtet, die nach ihrer Ausbildung ein berufsbegleitendes Studium angefangen hat. So ähnlich hat sich auch unser ehemaliger Azubi Michel entschieden. Er hat dieses Jahr seine Ausbildung im Groß- und Außenhandelsmanagement erfolgreich abgeschlossen und nun ein duales Studium begonnen.

    Ablauf der Ausbildung

    Während seiner Ausbildung hat Michel verschiedene Abteilungen und Unternehmensbereiche kennengelernt. Dazu zählten die technische Redaktion, FRICKE Nutzfahrzeuge, die Buchhaltung, der GRANIT Vertrieb inklusive Kundencenter sowie die Standorte von FRICKE Landmaschinen in Bockel und Heeslingen.

    Als Highlights seiner Ausbildung nennt Michel vor allem die Unternehmensbereiche FRICKE Landmaschinen und FRICKE Nutzfahrzeuge, da er sich auch privat sehr für Maschinen und deren Vertrieb interessiert. Während der Zeit seiner Ausbildung im Vertrieb konnte er sein Wissen in diesem Bereich erweitern und das erste Mal selbst Kontakt zu den Kunden aufnehmen. Ein weiterer Höhepunkt der Ausbildung war der Besuch der PSW im Jahr 2018. Außerdem hebt Michel den Englischunterricht positiv hervor.

    Der Englischunterricht hilft nicht nur im Arbeitsalltag weiter, sondern verbessert auch den Zusammenhalt unter den Azubis aus den verschiedenen Lehrjahren und Ausbildungsberufen.

    Studium Agrarmanagement

    So geht es nach der Ausbildung für Michel weiter – Studium Agrarmanagement

    Michel macht jetzt das duale Studium Agrarmanagement in Kooperation mit FRICKE und arbeitet bei FRICKE Landmaschinen in Bockel. Dort ist er für die Inserate, die auf ihre Website gestellt werden, zuständig, kümmert sich um die Auftragsanlage und Abrechnung, verkauft aber auch direkt Maschinen an die Kunden. Beim Verkauf stehen ihm bei Bedarf jederzeit die bereits erfahreneren Verkäufer zur Seite.

    Der Studiengang Agrarmanagement ist ein Mix aus BWL und Landwirtschaft. Die Theoriephasen finden in Dresden an der Berufsakademie Sachsen statt. Das erste Semester ist in Präsenz geplant und beginnt Mitte November.

    Unsere Personalabteilung hat mich darauf gebracht, dual Agrarmanagement zu studieren, weil der Studiengang genau meine Interessen vertieft.

    Michel auf die Frage, wie er auf das Studium gekommen ist.

    Wir wünschen Michel weiterhin viel Spaß in der Praxis und einen guten Start an der Uni!

    Falls ihr noch weitere Fragen rund um die Ausbildung oder das duale Studium habt, kommentiert gerne oder schreibt an Karriere.Blog@fricke.de.

    Eure Leona

  • Ausbildung erfolgreich abgeschlossen – Nächste Station Service Center

    Ausbildung erfolgreich abgeschlossen – Nächste Station Service Center

    Hey Leute,

    ich hatte euch in einem vorherigen Beitrag schon von Jannik berichtet, der nach seiner Ausbildung angefangen hat, im Gartenland zu arbeiten. Heute möchte ich euch Pia vorstellen, die Ihre Ausbildung im Groß- und Außenhandel im August 2018 bei der FRICKE Gruppe begonnen hat. Während der dreijährigen Ausbildung hat sie verschiedene Abteilungen kennengelernt: das Zollmanagement, die Disposition, das Service Center, das Kundencenter, FRICKE Landmaschinen, die Buchhaltung und Rechnungsabteilung.

    Was hat dir an deiner Ausbildung am besten gefallen und warum?

    Da ich während meiner Ausbildung in mehreren Abteilungen mitgearbeitet habe, habe ich viele Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen kennengelernt und bin dadurch mittlerweile gut im Unternehmen vernetzt. Die vielen Azubi-Events, wie zum Beispiel der Ausflug zu Amazon nach Winsen (Luhe) und das gemeinsame Azubi-Grillen, werden mir auch lange in Erinnerung bleiben. Die haben sehr viel Spaß gemacht! Außerdem haben vor Corona noch Messen, wie die Parts & Service World und Agritechnica stattgefunden, zu denen ich mitfahren durfte. Das waren auch tolle Erlebnisse.

    In welchem Unternehmensbereich bist du jetzt nach der Ausbildung tätig?

    Ich bin in der Sachbearbeitung des GRANIT Service Centers tätig und hauptsächlich für die externe Instandsetzung verantwortlich. Das bedeutet, dass ich in Kontakt mit den Instandsetzern stehe und die Kunden, deren Teile dort repariert werden, informiere. Wir können hier im Haus nicht alles selbst reparieren und schicken deshalb auch Artikel zur Reparatur zu externen Instandsetzern. Dafür mache ich die Abwicklung und erstelle zum Beispiel Angebote für die Kunden, schreibe Gutschriften, prüfe Liefertermine und melde Abholungen an.

    Wieso hast du dich gerade für das Service Center entschieden?

    Ich habe verschiedene Angebote bekomme und durfte frei entscheiden, was ich nach der Ausbildung am liebsten machen möchte. Es hat mir schon während meiner Ausbildung sehr gut im Service Center gefallen und deshalb konnte ich es mir sehr gut vorstellen, dort nach der Ausbildung anzufangen.

    Kurzer Ausblick: Was kommt in Zukunft auf dich zu?

    Das weiß ich selbst noch nicht so genau. Mal gucken, was noch auf mich zukommt. Jetzt freue ich mich erst mal auf die neue Aufgabe.

    Wir wünschen Pia alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel Spaß bei der Arbeit im Service Center!

    Eure Leona