Auch 2025 sind wieder viele spannende Beiträge entstanden. In insgesamt 30 Beiträgen ging es unter anderem um internationale Erfahrungen, persönliche Karrierewege und wichtige Meilensteine der FRICKE Gruppe. Zum Jahresabschluss werfen wir einen Blick zurück und haben unsere persönlichen Highlights aus 2025 für euch zusammengestellt.
Diesen Beitrag fand ich super spannend, weil ich vorher nicht wusste, welche einzelnen Schritte von der Idee bis zur finalen Produktfertigstellung nötig sind und wir so einen sehr interessant Blick hinter die Kulissen bekommen konnten. ~ Leona
Der Beitrag zeigt, wie wertvoll es ist, in einem weltweiten Unternehmen wie FRICKE zu arbeiten und dadurch internationale Einblicke in globale Prozesse zu erhalten. Gleichzeitig wird deutlich, wie bereichernd es ist, andere Kulturen und Arbeitsweisen kennenzulernen, sowie neue Perspektiven zu gewinnen und persönliche als auch berufliche Horizonte durch geförderte Auslandserfahrungen zu erweitern. ~ Jette
Ich freue mich, dass alle Mitarbeitenden und sogar externe Beteiligte einen persönlichen Einblick in eines der größten Projekte der Firmengeschichte der FRICKE Gruppe bekommen. Das zeigt die persönlichen Werte unseres Familienunternehmens sehr gut.~ Jonas
Ich finde der Beitrag zeigt eindrucksvoll wie abwechslungsreich die Ausbildung bei FRICKE ist. Den jungen Kolleginnen und Kollegen wird ermöglicht, über den Tellerrand zu schauen und einzigartige Erfahrungen zu sammeln. Auf so ein Praktikum an unserem Standort in den USA hätte ich auf jeden Fall auch Lust gehabt! ~ Larissa
Dieser Beitrag ist mir besonders im Kopf geblieben, weil er zeigt, wie viel man in kurzer Zeit erleben kann. Ninas neun Wochen in Shanghai waren voller neuer Eindrücke: vom Büroalltag im Einkaufsbüro über Lieferantenbesuche entlang der Küste bis hin zu kleinen Reisen durch China. Und zwischendurch gibt es noch die Highlights wie Disneyland, den Oriental Pearl Tower oder die Aussicht auf die Skyline von Shanghai. Genau diese Mischung macht den Text so spannend und zu meinem Favoriten des Jahres. ~ Svea
Der Beitrag war für mich dieses Jahr der interessanteste. Und das nicht nur, weil man darin lesen konnte, welche Kollegen überhaupt an diesem Mammut-Projekt beteiligt sind, sondern auch, weil man erfahren konnte, was für Aufgaben alle zu so einem Projekt gehören. An manche Aspekte denkt man nämlich im ersten Moment vermutlich gar nicht, wie zum Beispiel daran, dass beim Bau eines neuen Lagers auch die Entsorgung von Abfall eingerichtet werden muss. ~ Annabell
Danke an alle, die F.Inside auch im letzten Jahr gelesen und begleitet haben. Wir wünschen euch einen guten Start ins Jahr 2026 und freuen uns darauf, auch 2026 wieder spannende Themen und Einblicke aus der FRICKE Gruppe mit euch zu teilen.
Dieses Jahr im Oktober war es auch für mich endlich so weit – mein Auslandsaufenthalt stand bevor. Also hieß es am 5. Oktober „Auf nach Spanien!“ Mein Ziel war Valladolid, eine Großstadt nahe Madrid. Für drei Wochen habe ich dort gelebt und im Büro der spanischen Auslandsgesellschaft von GRANIT gearbeitet.
„Willkommen in Spanien!“ – Die Anreise & mein erster Tag im Büro
Am Sonntagmorgen um 9 Uhr wurde ich am Flughafen in Hamburg abgesetzt. Nachdem ich etwas nervös vom Check-In zur Sicherheitskontrolle gegangen war und schließlich an meinem Gate ankam, hieß es nur noch warten. Kurze Zeit später saß ich im Flieger und ließ das typisch norddeutsche Herbstwetter hinter mir. Angekommen am Flughafen in Madrid, wartete schon meine Arbeitskollegin Nuria auf mich. Gemeinsam fuhren wir mit der Bahn nach Valladolid. Auf dem Weg zu meiner Unterkunft empfahl sie mir schon einige Sehenswürdigkeiten, die sofort auf meine Checkliste für die nächsten Wochen kamen.
Die Aussicht während meines Fluges
Am nächsten Morgen startete ich in meinen ersten Arbeitstag in Spanien. Um 9 Uhr – die dort übliche Zeit, um mit dem Arbeiten anzufangen – wurde ich sehr freundlich durch das 15 Personen starke Team in Empfang genommen. Nach einer kleinen Vorstellung wurde mir erklärt, was der Plan für die kommenden Wochen sein würde und welche Bereiche ich zu Gesicht bekommen werde. Ich durfte in so ziemlich jede Abteilung der Auslandsgesellschaft für ein paar Tage hineinschnuppern – sogar das Mitfahren bei einem Kollegen im Außendienst war für mich eingeplant. Jetzt konnte es also losgehen!
Zeit anzupacken – meine Tätigkeiten während der Arbeit
Die ersten drei Tage durfte ich Lucía unterstützen. Sie ist für das Marketing in Spanien zuständig und hatte sich schon einige Aufgaben für mich zurechtgelegt. So fertigte ich für die spanischen Außendienstler Anleitungen an, die den Umgang mit unserem Intranet sowie mit WhatsApp Business erleichtern sollen. Als nächstes waren es meine Aufgaben interessante Messen in Spanien und Portugal im Internet herauszusuchen und aus einem Katalog eine Auswahl von Werbemitteln zu treffen, die auf der nächsten Messe an Kunden verteilt werden sollen. Der nächste Bereich war die Abteilung „Transportmanagement“. Zusammen mit Luis-Enrique schaute ich mir Auswertungen über verschiedene Spediteure an. Darüber hinaus stellte ich eine Übersicht zusammen, mit der nachvollzogen werden kann, welche Spediteure welche Routen nutzen, um zu einer gewissen Postleitzahl auszuliefern.
Mein Arbeitsplatz während des Heraussuchens von Werbemitteln
Raúl erklärte mir anschließend etwas zum Pricing. Mir wurden Abläufe und Berechnungen unter Einhaltung bestimmter Margen nähergebracht. Daraufhin durfte auch ich einige Berechnungen durchführen. Als nächstes durfte ich Fernando, einen der spanischen Außendienstler, begleiten. Für mich waren das besonders spannende Tage, da ich einen Einblick bekommen konnte, wie unsere Kunden in Spanien arbeiten, wo ihre Prioritäten liegen und was für Erwartungen sie an uns als Lieferanten haben. Danach unterstützte ich Héctor im Backoffice. Ich bearbeitete Gewährleistungsfälle und Retouren und untersuchte den aktuellen Status von Rückständen – von Artikeln also, auf dessen Lieferung die Kunden aus verschiedenen Gründen schon seit längerem warten müssen. Zum größten Teil unterhielten sich die Kollegen mit mir auf Spanisch. Von meinem mündlichen Abitur brachte ich relativ gute Spanischkenntnisse mit, die ich in Valladolid endlich wieder auffrischen konnte. Wenn es ab und zu an besonderen Wörtern hakte und man nicht weiterkam, griff man aber natürlich auch mal auf Englisch zurück.
Die spanische Mentalität – natürlich auch am Arbeitsplatz
Die Stimmung im spanischen Büro war sehr familiär. Jeden Tag um 14 Uhr setzte man sich gemeinsam mit seinen Kollegen in den Pausenraum und aß Mittag, quatschte ein bisschen oder machte „Siesta“. Untereinander herrschte eine freundschaftliche, lockere Stimmung, die auch mal zu Scherzen einlud. Als „Neue“ in dem Büro, fühlte ich mich deshalb auch nicht fehl am Platz oder unerwünscht. Im Gegenteil: Es ging sehr herzlich zu! Auch an Nervennahrung wurde jeden Tag gedacht: Ob Churros, Turrón oder spanische Salami – irgendeine Leckerei stand morgens immer auf dem Tisch im Pausenraum. Man konnte sich also nur wohlfühlen!
Auch im Feierabend bleibt keine Zeit für Pausen
Auch abseits der Arbeit hatte ich viel Programm. Die ersten Abende nach Feierabend nutzte ich dafür, Valladolid zu erkunden. Meine Unterkunft lag im Zentrum der Stadt, also konnte ich die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. Ich schaute mir Kirchen an, ging ins Skulptur-Museum oder in den Park und vertrat mir die Füße am Fluss. Dank Héctor musste auch meine Fitness nicht hintenanstehen. Weil seine Eltern ein Gimnasio (Fitnessstudio) besitzen und er vor kurzer Zeit einen Schein zum Personal-Trainer gemacht hat, schlug er vor, mich mitzunehmen. Das konnte ich natürlich nicht ablehnen! Nichtsdestotrotz war ich am Ende des Tages meistens fix und fertig. Die ganzen neuen Eindrücke und das ständige Switchen zwischen den Sprachen – Englisch, Deutsch und natürlich Spanisch – hinterließ dann doch seine Spuren.
Der „Plaza Mayor“ direkt neben meinem ApartmentSonnenuntergang am Fluss „Pisuerga“Ausstelungsstück im „Museo de Escultura“
Auf Entdeckungstour in fremden Städten
An den Wochenenden sah ich mir die Städte Ávila und Burgos an. Ávila ist bekannt für die große Stadtmauer, die sich um das Zentrum der Kleinstadt zieht. Auf der Mauer angekommen, genoss ich die weite Aussicht auf das Umland von Castilla y León, der autonomen Gemeinschaft, in der Ávila liegt. Außerdem erkundete ich die Catedral de Ávila, die ich mir wegen der vielen anstehenden Besucher erst nicht ansehen wollte. Zum Glück habe ich es doch getan! Unten findet ihr ein Bild, auf dem man gut erkennen kann, dass die Kirche zum größten Teil aus „Blutstein“ (Hämatit) gebaut wurde. Es war sehr beeindruckend. Burgos ist eine etwas kleinere Stadt. Umso eindrucksvoller ist jedoch die Catedral de Santa María, die man dort bewundern kann. Sie ist riesig und unglaublich detailliert gebaut. In Burgos durfte ich auch an einem Familienessen von Nurias Familie teilnehmen, zu dem sie mich mitnahm. Auch kulinarisch lernte ich also etwas über den Norden Spaniens. Wenn ich ehrlich bin, wäre ich bei manchen Dingen wahrscheinlich niemals dazu gekommen sie zu probieren, wenn ich nicht zu diesem gemeinsamen Essen eingeladen worden wäre. Ganz oben mit dabei ist zum Beispiel der Krebs, der plötzlich auf meinem Teller landete und der – wenn auch etwas schwierig zu essen – wirklich lecker war.
„Las murallas de Ávila„„La Catedral de Ávila„„La Catedral de Santa María„
Zeit für „Fiesta“!
Außerdem wurde mir das Nachtleben in Spanien nähergebracht! Nuria nahm mich mit zu der Geburtstagsfeier einer Freundin. Wir aßen gemeinsam Pizza und gingen dann in einen Club, um zu feiern. Tatsächlich liegen Welten zwischen dem deutschen Feiern und dem spanischen „Fiesta“. Während man sich in Deutschland gegen halb zehn auf den Weg zum Feiern macht, denkt man in Spanien gegen 12 Uhr nachts dann langsam mal darüber nach, demnächst loszugehen, wobei in den Clubs natürlich ausschließlich Latino-Songs laufen.
Der Club „OHM“ von innen
Wie man unschwer erkennen kann, lebte Nuria ihre Rolle der Fremdenführerin für mich völlig aus. Dafür möchte ich ihr ganz besonders danken! Ohne ihren Einsatz hätte ich wahrscheinlich deutlich weniger in Valladolid erlebt. Am 24. Oktober, nach ca. drei Wochen, die sich angefühlt haben, als wären sie nur so an mir vorbeigerast, musste ich dann die Rückreise antreten. Aber eine Sache ist sicher: In Valladolid schaue ich nochmal vorbei!
Auch dem Rest meiner spanischen Kollegen möchte ich hiermit ein riesiges Dankeschön aussprechen. Ich wurde von Anfang an so herzlich und offen aufgenommen, dass es gar keine andere Möglichkeit für mich gab, als mich wohlzufühlen. Genau das hat meinen Auslandsaufenthalt zu einem großartigen Erlebnis gemacht, mit dem ich einiges über mich selbst lernen und auch meine etwas eingerosteten Spanischfähigkeiten wieder aufpolieren konnte. Danke!
Am 01.08.2022 starteten wir unsere Ausbildung bei der FRICKE Gruppe. Schon damals erhielten wir erste spannende Einblicke in die Welt eines internationalen Unternehmens. Während der Ausbildung haben wir nicht nur viel in der Berufsschule gelernt, sondern vor allem die vielfältigen Einsätze in den unterschiedlichen Abteilungen und Standorten der FRICKE Gruppe haben uns fachlich und persönlich geprägt.
Wir lernten unternehmensweite Zusammenhänge kennen, entwickelten ein Verständnis für Arbeitsabläufe und wuchsen durch Herausforderungen. Auch bei Veranstaltungen wie der PSW, der Tarmstedter Ausstellung und der Landmaschinenschau durften wir dabei sein und den ein oder anderen Blick hinter die Kulissen werfen.
All die Erfahrungen haben in uns den Wunsch geweckt, auch nach unserer Ausbildung ein Teil der FRICKE Gruppe zu bleiben. Heute freuen wir uns, in verschiedenen Bereichen Aufgaben zu übernehmen.
Azubis, welche auch nach ihrer Ausbildung Teil der FRICKE Gruppe bleiben.
Mattis – Kaufmann im E-Commerce
Schon während seiner Ausbildung durfte Mattis eigenständig Projekte in der Technischen Redaktion begleiten. Die Verbindung zwischen E-Commerce-Themen, der Arbeit am GRANIT Webshop und dem Austausch im Team hat ihm besonders gefallen. Durch die abwechslungsreichen Aufgaben und das eigenverantwortliche Arbeiten war für ihn schnell klar: „Ich möchte Teil der Technischen Redaktion bleiben.“
Jette – Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement
Jette konnte während ihrer Ausbildung bereits prozessbasierte Projekte begleiten und durch ihren Auslandsaufenthalt wertvolle Einblicke in zwei internationalen Standorte der FRICKE Gruppe gewinnen. Daraus entstand ihr Wunsch, im Export tätig zu sein – heute ist sie dort an internationalen Projekten beteiligt und erweitert ihr Wissen gezielt durch ein berufsbegleitendes Fernstudium im Bereich Projekt- und Prozessmanagement.
Charlott – Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement
Charlott wechselte zu TREX.PARTS ins Marketing. Schon in der Ausbildung konnte sie dort ihre Ideen einbringen und das kollegiale Miteinander erleben – das hat ihr schnell das Gefühl gegeben, genau am richtigen Ort zu sein. Nun freut sie sich auf neue Herausforderungen als Marketing Coordinator – Content & Online-Marketing.
Sara –Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement
Schon während Saras Ausbildungszeit bei FORAS sammelte sie vielfältige Erfahrungen – von der Buchung von Rechnungen bis hin zur Erfassung von Aufträgen. Dabei konnte sie sich fachlich sowie persönlich weiterentwickeln und schnell war klar: „Ich möchte gerne bei FORAS bleiben“. Besonders schätzt sie das familiäre Arbeitsumfeld und den starken Teamgeist.
Eine Weiterbildung ist aktuell zwar nicht geplant, doch Sara kann sich gut vorstellen, in naher Zukunft etwas zu beginnen, was sie auch beruflich weiterbringt.
Laura – Fachkraft für Lagerlogistik
Laura verkürzte ihre Ausbildung auf 2,5 Jahre. Schon früh fiel ihr beim Rüsten auf, dass es häufig zu Fehlmengen kommt – Artikel, die nicht in der vereinbarten Menge oder gar nicht geliefert wurden. Ihre Neugier führte sie schließlich in den Leitstand des Wareneingangs, wo solche Fälle bearbeitet werden. Dort wird nicht nur reklamiert, sondern auch aktiv nach Lösungen gesucht – was ihr besonders gefällt. „Hier kann ich mitdenken, den Überblick behalten und wirklich etwas bewirken – hier möchte ich unterstützen.“
Wir bedanken uns für die schöne und lehrreiche Ausbildungszeit und freuen uns auf alle zukünftigen Herausforderungen!
Um aktuelle Geschehnisse auf dem Markt verfolgen zu können und am Puls der Zeit zu bleiben, gibt es die Möglichkeit, im Rahmen seines Arbeitsgebiets gewisse Praxistage und Seminare zu besuchen. Der Praxistag „Alternative Antriebsenergien für Landmaschinen“ im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Echem war eine solche Veranstaltung. Productmanager Christoph aus der Division Schleppertechnik besuchte das Seminar am 1. Juli zusammen mit zwei Auszubildenden: Moritz und mir. Wir ließen uns die neuen Möglichkeiten für alternativ betriebene Landmaschinen bei interessanten Vorträgen, aufschlussreichen Gesprächen und mit einer hautnahen Praxisdemonstration näherbringen.
Der Empfang im landwirtschaftlichen Bildungszentrum in Echem
Spannende Vorträge: Wo stehen wir und was ist möglich?
Das Programm startete an einem sonnigen Dienstagmorgen um 10 Uhr mit einem Grußwort des Präsidenten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Das Vormittagsprogramm fand in einer großen Scheune statt, passend zum Thema des Seminars. Den ersten Vortrag lieferte Professor Doktor Ludger Frerichs von der TU Braunschweig. Er führte den Verbrauch von fossilem Diesel in der deutschen Landwirtschaft auf, welcher bei etwa zwei Milliarden Liter im Jahr liegt und wodurch fünf Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen werden. Frerichs kam zu dem Schluss, dass fossiler Diesel keine Zukunft habe. Es folgte eine Abhandlung von Lösungsansätzen für alternative Antriebstechniken, die sich besonders auf Maschinen für leichte Arbeiten in der Landwirtschaft bezog. Solche Maschinen machen in Deutschland etwa zehntausend verkaufte Traktoren im Jahr aus. Diese könnten statt mit Diesel mit einem Elektro-Motor betrieben werden, aber auch mit Bio-Methan, Wasserstoff oder Pflanzenöl. Beim Thema Pflanzenöl als Treibstoff käme allerdings die nächste Diskussion auf: Tank oder Teller? Denn schließlich ist die Landwirtschaft auch ein enorm wichtiger Nahrungslieferant.
Pflanzlicher Kraftstoff – die Landwirtschaft ist bereit
Es folgte Dr. Johannes Hipp vom deutschen Maschinen- und Anlagenbauverband (VDMA). Er beschäftigte sich in seinem Vortrag vor allem mit erneuerbarem Kraftstoff auf Höfen mit schweren Arbeiten. Hipp wies auf die bereits geschehenen Freigaben von Hydrated Vegetable Oil (HVO) hin – eine flächendeckende Nutzung von HVO sei demnach bereits möglich. Auch die für die Herstellung des pflanzlichen Antriebsstoffs benötigten Flächen seien in ihrer Größe überschaubar: Man benötige nur einen geringen Prozentsatz der aktuell 16 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche. Als nächstes beschäftigte Hipp sich mit Anbaugeräten. Er spann den Gedanken fort, die Zapfwelle durch eine Hochvoltschnittstelle zu ersetzen, sodass Anbaugeräte rein elektrisch betrieben werden. Nach Hipp sei die Landwirtschaft für eine Umstellung auf alternative Antriebstechniken bereit – es müssten jetzt allerdings die nötigen Anreize gesetzt werden.
„Es gibt noch viel zu tun“
Dr. Hartmut Matthes von der LU Lohnunternehmer Service GmbH in Wunstorf zeigte in seinem Vortrag die Notwendigkeit von flüssigen Kraftstoffalternativen auf, da seiner Meinung nach ab 2030 mit Bio-Methan und Pflanzenöl gearbeitet werde. Die Kraftstoffe müssten dabei gewisse Eigenschaften haben, wobei es insbesondere die Zähflüssigkeit, um den Sauerstoffgehalt oder auch die Kälteempfindlichkeit gehe. Wasserstoff als alternativer Antrieb sei zwar schon in allen Köpfen angekommen, doch die Umsetzung sei schwer: Allein die Speicherung bei 350-700 Bar erfordere viel Aufwand. Neben der Fragen zum Kraftstoff selbst müssen aber auch Themen, wie Verfügbarkeit, Finanzierbarkeit durch den Käufer, Schlagkraft und viele mehr, behandelt werden. Solange dies nicht geschehen ist, sei eine kundenfreundliche und erfolgreiche Markteinführung alternativer Antriebstechniken kaum denkbar, so Matthes und er fügte hinzu: „Es gibt noch viel zu tun.“
Zeit für Austausch und Gespräche
Nach den Vorträgen stand eine kurze Mittagpause auf dem Programm. Bei einem gemeinsamen Essen konnte man sich über das Gehörte austauschen. Wenig später wartete die Praxisdemonstration einiger Maschinen auf die Besucher. Weil man sich währenddessen an verschiedenen Orten des Bildungszentrums aufhielt, war es vorgeschrieben „Hauben“ über die Schuhe zu ziehen, um beispielsweise keine Keime zu verteilen, die man an der Schuhsohle mit sich trägt.
An einem so sonnigen Tag konnte es in diesen Hauben ziemlich warm werden
Alternative Antriebsenergien in Bewegung
Die Demonstration der Maschinen begann mit Hofladern und Teleskopladern, die vor den Zuschauern einige Rundballen von einem Anhänger hoben, abstellten und wieder aufluden. Auffallend war, wie leise sich die Fahrzeuge bewegten: Nur leises Summen und die Reifen auf dem Boden waren zu hören. Die Lader sind in den meisten Fällen in der Lage einen ganzen Arbeitstag auf dem Hof zu unterstützen, vorausgesetzt sie werden in der Mittagspause an die Ladestation angeschlossen.
Der Schäffer Elektrolader 23e fährt 20 km/h mit einem Fahrantrieb von 21kW und einer Arbeitshydraulik von 9,7 kW.Der Weidemann Teleskoplader T4512e beinhaltet eine 96V Lithium-Ionen-Batterie in zwei Kapazitätsgrößen.Der Teleskoplader 6.26e von Zeppelin hat eine maximale Hubhöhe von 5,8 Metern. Hier ist die Haube zum Elektromotor aufgeklappt.
Als nächstes wurden elektronische Geräte in einem Kuhstall des Bildungszentrums präsentiert. Die Tiere ließen sich kaum von den leisen Geräten stören, die über ihre Futtertische oder auch im Stall selbst entlangfuhren. Die Geräte unterstützen bei der Futterverteilung oder beim Reinigen des Stalls.
Der Futterschieber von Lely namens „Juno 150“ hilft dabei, den Futtertisch sauber zu halten und das Futter nachzuschieben. Dabei orientiert er sich mithilfe von Sensoren am Fressgitter.
Der nächste Teil der Praxisdemonstration fand auf einer Siloplatte statt. Hier wurden verschiedene Geräte vorgeführt, die zur Mischung, Auflockerung oder zum Transport des Silos dienten. Die Wendigkeit der verschiedenen Geräte stach dabei besonders hervor.
Der Futtermischwagen von Strautmann „eVerti feed 1251“ hat eine Akkuleistung für bis zu 10 t gemischtes Futter. Der „G2700E TELE“ von Giant, ein Teleskopradlader, lädt seine Batterie durch einen Dynamo bspw. beim Ausrollen auch automatisch auf.
Eine große Wiese war der letzte Ort, an dem die Praxisdemonstration stattfand. Hier warteten große Trecker, ein autonomer Schlepper sowie eine Drohne auf die Besucher. Ein Vertreter des Herstellers Claas gab an, dass Traktoren dieser Marke ab Werk bereits mit HVO betankt würden, der Käufer müsse dies nur fortführen – im Zweifelsfall könne er den Schlepper dennoch mit Diesel betanken. Claas führte auf der Veranstaltung einen Axion 830 vor, der ebenfalls mit HVO betrieben wurde. Auf einem kurzen Stück Wiese wurde der Traktor beim Mulchen demonstriert. Verblüffend war darüber hinaus der John Deere 6R 150, der ausschließlich mit Pflanzenöl betrieben wird: Von außen ein völlig normaler Trecker, doch unter der Verkleidung ruht modernste Technologie. Aber es gab noch weitere faszinierende Maschinen zu sehen:
Der autonome Traktor der Marke Agxeed fährt völlig selbstständig mit einem Dieselmotor, arbeitet aber auch mit einer elektrisch angetriebenen Zapfwelle.Die „Agrardrohne“ hilft beispielsweise bei der Aussaat oder bei der Rehkitzrettung. Die Laufzeit des Akkus ist zwar recht kurz, jedoch ist dieser austauschbar.Der Fendt e107 V findet bspw. im Weinbau Anwendung. Ausgestattet mit Akku und Elektromotor dient er als Vorreiter für größere Modelle.
Ein aufschlussreicher Tag
Anhand des Seminars konnte man sehen: Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz stehen in der Landwirtschaft immer mehr im Fokus. Alternative Antriebstechnik, insbesondere der Elektroantrieb in der Stall- und Hoftechnik, ist bereits in greifbare Nähe gerückt. Besonders als Landwirt:in ist es deshalb wichtig, sich regelmäßig zum aktuellen Stand der Möglichkeiten zu informieren. Von diesem Praxistag nahm man jedoch genauso mit, dass die Entwicklungsprozesse im Bereich Großtraktoren und Erntemaschinen für die Feldarbeit noch weiter fortschreiten müssen, um auch hier alternative Antriebstechniken einsetzen zu können. Es ist in den nächsten Schritten wichtig, über Ladestationen am Feld sowie am Hof nachzudenken und diese Theorien auszuarbeiten. Aber natürlich müssen die oben aufgeführten Möglichkeiten auch näher in das Blickfeld der Gesellschaft rücken.
Nachhaltigkeit gibt es natürlich auch in der FRICKE Gruppe. In diesem Blogbeitrag erfahrt ihr, wie Laura das Thema „Nachhaltigkeit“ mit ihrem dualen Studium bei FRICKE verbinden konnte.
Während der Ausbildung bei FRICKE haben die kaufmännischen Azubis in Heeslingen die Möglichkeit, eine Woche lang verschiedene Bereiche der Logistik kennenzulernen. Von der Warenannahme über die Kommissionierbereiche bis hin zur Verpackung erhielt auch ich dadurch einen umfassenden Einblick in die Abläufe. Vorher war das Bild vom Lager eher unklar, jetzt habe ich eine viel bessere Vorstellung davon, wie komplex und ineinander verzahnt die Prozesse im Lager eigentlich sind.
Besonders beeindruckt hat mich das Automatische Kleinteilelager (AKL) – eine Anlage von enormer Größe und mit komplexer technischer Ausstattung.
Einblick ins AKL
Das AKL wurde vor etwa fünf Jahren gebaut und erstreckt sich über 7 Stockwerke mit 40 Ebenen – der sogenannte Puffer. Von dort wird die Ware, aufbewahrt in grauen Kisten, über Rollbänder automatisch an die jeweiligen Arbeitsplätze im AKL geschickt. Hier wird sie von Mitarbeitenden kontrolliert und die benötigte Menge verpackt. Das komplexe System hinter dem AKL speichert auf welchem Platz im Lager sich welche Ware befindet. Sobald ein Kunde den Artikel bestellt, sendet das System die Kiste mit der Ware von diesem Platz direkt zum Arbeitsplatz des Mitarbeiters, wo sofort kommissioniert werden kann.
Das AKL von einer begehbaren Fläche fotografiert
Das AKL verfügt über rund 10 solcher Arbeitsplätze, inklusive einer Bühne, an der die verpackten Kartons dann von der AKL „NIO“ Bühne kontrolliert, mit Deckeln verschlossen und mit Labels versehen werden.
Das Paket bekommt erst seinen Deckel…… und dann das Label!
Meine Aufgaben und Eindrücke im AKL
Meine Hauptaufgabe im AKL war es, die Ware zu den Aufträgen versandbereit zu machen – ein Vorgang, der auch als „Picken und Packen“ bezeichnet wird. Die automatisierte Übergabe der Teile vom Puffer an den Arbeitsplatz funktionierte reibungslos. Die Kisten wurden zu mir transportiert und ich habe die benötigen Artikel aus den Kisten in die Versandkartons gelegt. Das AKL hat dabei überprüft, ob auch tatsächlich die richtige Menge gewählt wurde.
Ein Arbeitsplatz im AKL
Für mich war die Erfahrung besonders spannend, da ich die Größe, die Aufgaben und den hohen Automatisierungsgrad des AKL live erleben konnte. Durch den Lagerdurchlauf konnte ich außerdem den Weg nachvollziehen, den ein Artikel in unserem Lager zurücklegt: Von der Warenannahme und der Einlagerung über das Zusammentragen der Artikel für die Aufträge bis zum Verpacken der Ware und dem Verladen in die richtigen Fahrzeuge.
Die Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen Abteilungen bewältigen jeden Tag eine beachtliche Menge an Sortierungs-, Verpackungs- Kontroll- und Verladetätigkeiten – etwas völlig anderes als das, was ich aus dem Büro kenne.
Danke für den Einblick!
Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die uns die ganze Woche über begleitet und uns einen Einblick in ihre Arbeit ermöglicht haben. Es war spannend, das Lager mal aus nächster Nähe zu sehen, dabei jede Menge Neues zu lernen und Erfahrungen zu sammeln.
Letztes Jahr besuchte Lara unseren GRANIT Standort in Peterborough in Großbritannien und unterstütze dort im Lager. Auch sie machte dort interessante Erfahrungen, die sie in ihrem Blogbeitrag mit uns teilt.
Als Auszubildender im Bereich Groß- und Außenhandelsmanagement im 2. Lehrjahr bei der FRICKE Gruppe hatte ich die besondere Möglichkeit, im Rahmen meines Ausbildungsprogramms einen dreiwöchigen Auslandsaufenthalt in Rumänien zu absolvieren. Diese Zeit war für mich nicht nur eine spannende berufliche Erfahrung, sondern auch eine bereichernde persönliche Reise. Ich konnte in den Arbeitsalltag eines internationalen Standorts eintauchen, neue Kolleginnen und Kollegen kennenlernen und gleichzeitig eine mir zuvor unbekannte Kultur entdecken. In diesem Beitrag gebe ich einen Einblick in meine Erlebnisse und Eindrücke vor Ort.
Auf nach Timișoara
Vor knapp einem Monat begann mein dreiwöchiger Auslandsaufenthalt mit dem Kofferpacken. Am Montagmorgen startete meine Reise am Flughafen in Hamburg. Durch eine Verspätung verpasste ich leider meinen Anschlussflug in München. Zum Glück konnte ich noch auf einen späteren Flug umbuchen und kam am Abend in Timisoara in Rumänien an. Dort wartete bereits Ciprian, der Geschäftsführer von GRANIT PARTS Rumänien, auf mich. Gemeinsam fuhren wir direkt zu meinem Airbnb, das in den nächsten drei Wochen mein Zuhause war.
Abwechslungsreiche Tätigkeiten
Am nächsten Tag ging es für mich direkt um 9 Uhr ins Büro, wo ich schnell eine unterschiedliche Arbeitszeit zu Deutschland feststellen konnte. Anders als in Heeslingen starten die meisten Kollegen erst in den Arbeitstag um 9 Uhr. Entsprechend wird häufig bis in die frühen Abendstunden, also bis 18 Uhr, gearbeitet. Diese Regelung hängt auch mit der Zeitverschiebung zu Deutschland zusammen.
Meine Unterkunft lag in der Nähe des Büros, sodass ich jeden Morgen bequem zu Fuß dorthin gelangen konnte. Zu Beginn lernte ich das Team in einem kurzen Gespräch kennen, in dem auch die Inhalte und Aufgaben für meinen Aufenthalt in den nächsten drei Wochen besprochen wurden. In den ersten Tagen erhielt ich eine ausführliche Einführung in die verschiedenen Abteilungen und konnte so das gesamte Büro und seine Abläufe besser kennenlernen. Meine Hauptaufgabe bestand darin, die Kolleginnen und Kollegen in allen Bereichen bei offenen Tätigkeiten zu unterstützen. An einem Tag begleitete ich außerdem einen Salesmanager bei Kundenterminen und hatte die Gelegenheit, sowohl rumänischsprachige als auch deutschsprachige Kunden kennenzulernen. Durch die Geschichte des Landes sprechen viele Menschen in Rumänien überraschend gut Deutsch. Besonders spannend war für mich, einen Einblick in die Handelsstrukturen vor Ort zu bekommen und zu erleben, wie die Kundengespräche in Rumänien geführt werden.
Eintauchen in eine neue Kultur
In meiner Freizeit habe ich die Stadt Timișoara erkundet, in der auch das Büro von GRANIT PARTS Rumänien liegt. Mit rund 250.000 Einwohnern bietet Timișoara viele Möglichkeiten, etwas zu entdecken. Besonders an den Wochenenden nutzte ich die Zeit, um die Stadt besser kennenzulernen und verschiedene Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.
Ein besonders interessantes Erlebnis während meines Aufenthalts war der Besuch der Messe „Agraria“ in der Stadt Cluj, gemeinsam mit unserem Geschäftsführer Ciprian. Die Messe bot viele spannende Eindrücke, war für mich aber auch deshalb besonders, weil ich dadurch die Möglichkeit hatte, eine weitere Stadt in Rumänien kennenzulernen. Cluj liegt rund vier Autostunden von Timișoara entfernt im Norden des Landes. Nach dem Messebesuch blieb noch Zeit, um einige Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen und einen Golfplatz zu besuchen. Der Ausflug bot eine gelungene Kombination aus beruflichem Anlass und kulturellem Einblick.
Eine wertvolle Erfahrung
Ich kann jedem Auszubildenen der Fricke Gruppe nur empfehlen, die Chance auf einen Auslandsaufenthalt zu nutzen. Für mich war es eine sehr wertvolle Erfahrung, die mich sowohl persönlich als auch beruflich weitergebracht hat. In dieser Zeit bin ich deutlich selbstbewusster und selbstständiger geworden und konnte viele neue Kolleginnen und Kollegen kennenlernen. Auch die kulturellen Eindrücke und Erlebnisse bleiben mir in positiver Erinnerung.
Besonders beeindruckt hat mich die Offenheit und Hilfsbereitschaft des Teams vor Ort. Damit hatte ich im Vorfeld nicht gerechnet und umso mehr habe ich es geschätzt, von Anfang an so herzlich aufgenommen zu werden.
Zum Abschluss möchte ich mich ganz herzlich bei Ciprian und dem gesamten Team in Rumänien für die freundliche Aufnahme und die angenehme Zeit bedanken. Ich habe mich sofort wohlgefühlt und konnte viele wertvolle Eindrücke sammeln, die mir noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Wenn ihr mehr über die Auslandserfahrungen anderer Auszubildender der FRICKE Gruppe erfahren möchtet, schaut euch gerne die Blogbeiträge von Ben oder Lene Henrieke an.
Nach dreieinhalb Jahren mit spannenden Einblicken, herausfordernden Projekten und zahlreichen Praxiserfahrungen war es endlich so weit: Acht Studierende durften am 4. April im Rahmen einer feierlichen Abschlussfeier an der NORDAKADEMIE in Elmshorn ihre Bachelorzeugnisse entgegennehmen. Mit dem erfolgreichen Abschluss ihres dualen Studiums bei FRICKE tragen sie nun offiziell den Titel Bachelor of Science.
Im Anschluss an die Graduierung nutzten alle die Gelegenheit, das besondere Ereignis bei strahlendem Sonnenschein festzuhalten. Gemeinsam mit Vertretern aus der Personalabteilung von FRICKE sowie Kollegen, die die Bachelorarbeiten betreuten, entstanden schöne Gruppenfotos als Erinnerung an diesen Meilenstein.
Der Weg bis zum Abschluss war intensiv. Zwischen Vorlesungssälen und Schreibtischen, Praxisphasen im Unternehmen und Klausuren an der Hochschule sammelten die Absolventen viele wertvolle Erfahrungen. Neben der fachlichen Qualifikation standen auch persönliche Weiterentwicklung, Eigenverantwortung und Teamarbeit im Mittelpunkt. Nun war es an der Zeit, diesen gemeinsamen Erfolg gebührend zu feiern.
Vorstellung der Bachelorarbeiten vor der Geschäftsleitung
Ein weiterer besonderer Moment fand in der vergangenen Woche statt: Die Absolventen erhielten die Gelegenheit, ihre Bachelorarbeiten vor der FRICKE Geschäftsleitung zu präsentieren. In einem offenen und wertschätzenden Austausch sprachen sie mit Herrn Fricke und Herrn Wachholtz über die Inhalte, Herausforderungen und Erkenntnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeiten. Dabei wurde deutlich, wie praxisnah die Themen gewählt waren und welchen konkreten Beitrag sie zu aktuellen Fragestellungen im Unternehmen leisten konnten.
Im Anschluss an die Gespräche kam man auf der Dachterrasse noch einmal zu einem kleinen Umtrunk und dem obligatorischen Gruppenfoto zusammen. Ein sichtbares Zeichen für das Erreichte und ein schöner Abschluss eines bedeutenden Kapitels.
Bei der Frage nach dem absoluten Highlight während des gesamten Studiums mussten die Absolventen nicht lange überlegen. Die Auslandserfahrungen, die alle im Rahmen ihrer Ausbildung bei FRICKE sammeln durften, wurden einstimmig als besonders prägend und bereichernd beschrieben. Aufenthalte in Ländern, wie Polen, der Türkei, Indien, Frankreich oder den USA ermöglichten es den Absolventen, ihren persönlichen Horizont zu erweitern. Der Einblick in neue Kulturen, andere Arbeitsweisen und internationale Perspektiven hat ihre Sichtweise nachhaltig verändert. Ein Erlebnis, das allen in Erinnerung bleiben wird.
Von den acht erfolgreichen Absolventen setzen sieben ihre berufliche Laufbahn innerhalb der FRICKE Gruppe fort. In verschiedenen Fachbereichen bringen sie nun ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus dem Studium in den Arbeitsalltag ein.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Geschäftsleitung sowie der Personalabteilung. Durch die Unterstützung während der gesamten Studienzeit haben sie wesentlich dazu beigetragen, dass dieser Abschluss von so vielen gefeiert werden kann.
Wenn du mehr über den Weg der dual Studierenden bei FRICKE erfahren möchtest oder selbst Interesse an einem dualen Studium hast, wirf gerne einen Blick auf unsere F.Inside-Seite. Dort findest du spannende Einblicke in den Start des Studiums sowie in die Auslandserfahrungen, die unsere Studierenden während ihrer Ausbildungszeit gesammelt haben. Ein Besuch lohnt sich.
Am 20. und 21. November hatten jeweils rund 50 Auszubildende und duale Studierende der FRICKE Gruppe an zwei Tagen die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen eines der weltweit modernsten Produktionsstandorte für Mähdrescher und Feldhäcksler zu werfen. Die Werksbesichtigung bei CLAAS in Harsewinkel bot uns spannende Einblicke in betriebliche Abläufe und ein besseres Verständnis für die innovativen Technologien hinter den beeindruckenden Landmaschinen.
Angekommen vor Ort
Nach einer etwa dreistündigen Busfahrt wurden wir herzlich im CLAAS Technopark empfangen. Auf rund 2.500 Quadratmetern konnten wir uns zunächst eigenständig mit den beeindruckenden Maschinen und Dimensionen vertraut machen. Besonders freute es uns, an einem Anbaugerät eines Teleskopladers den vertrauten Namen „SAPHIR“ zu erkennen – eine Verbindung, die uns direkt an unser Unternehmen erinnerte.
Das CLAAS Werk in Harsewinkel, das seit 1936 über 400.000 Mähdrescher produziert hat, gehört heute zu den führenden Produktionsstandorten für landwirtschaftliche Maschinen.
Ein Rundgang durch modernste Produktionstechnologie
Die Werksführung begann mit einer Aufteilung in kleinere Gruppen, die von Audioguides begleitet wurden. Dank Kopfhörern konnten wir trotz der Geräuschkulisse in den Werkshallen alle Informationen problemlos verfolgen.
Während der Tour erhielten wir Einblicke in das beeindruckende 65 Hektar (650.000 Quadratmeter) große Werksgelände, das etwa 3.500 Mitarbeitende beschäftigt. Hier entstehen die renommierten Modelle, wie der Mähdrescher LEXION, der Feldhäcksler JAGUAR und der Traktor XERION.
Besonders faszinierend war die hochmoderne Technologie des Werks. So konnten wir autonome FTS-Fahrzeuge (fahrerlose Transportsysteme) in Aktion erleben. Diese navigierten eigenständig durch die Hallen und verdeutlichten den technologischen Fortschritt bei CLAAS. Diese FTS-Fahrzeuge konnten wir während unseres Rundgangs immer wieder beobachten, wie sie Materialien und Bauteile autonom zu den verschiedenen Stationen transportierten.
Der Grund für die hochmoderne Ausstattung und fortgeschrittene Technologie ist vor allem die neue 15.000 Quadratmeter große Halle im inneren des Werkes. Die alten Hallen aus den 1950er Jahren wurden innerhalb von nur 22 Wochen abgerissen und durch eine zukunftsweisende Produktionsstätte, nach neuesten Standards ersetzt. Ein Hauptmontageband mit beidseitig angeordneten Querbändern sorgt nun dafür, dass die Fertigung an den Maschinen wesentlich erleichtert wird.
Besonders interessant war die Erkenntnis, dass zentrale Komponenten wie Achsen, Fahrantriebe und Laufwerke von CLAAS in dem etwa 60 Kilometer entfernten Paderborn gefertigt werden. Besonders beeindruckend war zudem die Vielfalt der Schweißprozesse, die uns in zahlreichen Produktionsbereichen präsentiert wurde – vom automatisierten Roboterschweißen bis hin zum traditionellen Handschweißen. Diese Einblicke in die Fertigungsprozesse verdeutlichten uns die Unterschiede zwischen einem Produktions- und Handelsunternehmen.
Stärkung im „Casino“
Nach den informativen und beeindruckenden Einblicken in die Produktionsprozesse folgte eine wohlverdiente Mittagspause in der betriebseigenen Kantine „Casino“. Hier genossen wir nicht nur das Essen, sondern hatten auch Zeit für einen lockeren Austausch in entspannter Atmosphäre. Eine besonders wichtige Erkenntnis: Der Preis der Currywurst ist vergleichbar zu dem Preis in der FRICKE Kantine. 😉
Nach einem ereignisreichen Tag machten wir uns wieder auf die Rückfahrt in Richtung Heeslingen. Wir möchten uns herzlich bei CLAAS für die spannende Werksbesichtigung und die Gastfreundschaft bedanken. Ein besonderer Dank gilt auch der Personalabteilung der FRICKE Gruppe, die diesen Ausflug organisiert und ermöglicht hat.
Während meiner Ausbildung hatte ich das große Glück, für drei Wochen nach Belgien zu reisen und dort bei GRANIT PARTS in der Buchhaltung zu unterstützen. Diese Zeit war eine unglaublich bereichernde Erfahrung. Hier möchte ich euch einen kleinen Einblick geben, was ich in diesen drei Wochen erlebt habe, welche Erfahrungen ich mit meinen Kollegen gemacht habe, wie ich die belgische Natur erleben durfte und wie ich in meiner Unterkunft gelebt habe.
Teamgeist und kultureller Austausch
Von Anfang an wurde ich von unseren belgischen Kollegen herzlich empfangen. Sie führten mich im Büro herum und zeigten mir meinen Arbeitsplatz für die kommenden drei Wochen. Meine täglichen Aufgaben waren unter anderem das Ausgleichen von Rechnungen, die Erstellung von Fracht- und Differenzgutschriften oder die Bankdaten verschiedener Kunden abzuändern.
In der ersten Woche fand direkt vor Ort eine kleine Feier mit allen Mitarbeitern statt, da sich ein Kollege in den Ruhestand verabschiedete. Wir haben alle gemeinsam gegessen und eine schöne Zeit miteinander verbracht. Dort hatte ich die Gelegenheit alle Kollegen etwas näher kennenzulernen.
Verabschiedung eines Kollegen in den Ruhestand
Caroline und Laura im GRANIT PARTS Büro in Belgien
Unsere Kommunikation lief hauptsächlich auf Englisch. Die meisten Kollegen konnten neben Französisch auch Englisch und teilweise etwas Deutsch, was die Kommunikation deutlich erleichterte. Dennoch war es für mich eine spannende Herausforderung, hin und wieder einige französische Begriffe zu lernen und die lokalen Gepflogenheiten zu verstehen.
Die belgische Arbeitsweise hat mich beeindruckt: Die Menschen dort gehen sehr strukturiert, aber auch entspannt mit ihren Aufgaben um. Man spürt, dass Wert auf Teamgeist und eine gute Atmosphäre gelegt wird. In den Pausen wurde immer Karten gespielt und nebenbei hat man sich unterhalten – von Kulturunterschieden bis hin zu persönlichen Interessen. Ich habe das Team schnell ins Herz geschlossen und fühlte mich sehr wohl.
Entspannung und Abenteuer zugleich
Belgien hat landschaftlich unglaublich viel zu bieten. Am Wochenende hatte ich die Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden. Besonders die Natur mit ihren Wäldern, Flüssen und Wanderwegen haben mich beeindruckt. Diese malerische Landschaft bot eine angenehme Abwechslung zur Arbeitswoche und war der perfekte Ort, um Energie zu tanken und die Natur zu genießen.
Collegiale kerk Onze-Lieve-Vrouw en Domitianus van Hoe
Auch die Stadt Lüttich hat mich beeindruckt. Ich verbrachte einen Tag dort und bin unter anderem die bekannte Treppe „Montagne de Bueren“ mit ihren 374 Stufen hoch- und runter gelaufen, um mir die Aussicht oben anzuschauen. Außerdem durfte natürlich auch eine traditionelle Lütticher Waffel nicht fehlen, welche superlecker war. Belgien ist vielseitig und sehr empfehlenswert.
Montagne de Bueren
Traditionelle Lütticher Waffel
Ein Zuhause auf Zeit
Während meines Aufenthaltes lebte ich in dem Haus einer älteren Dame, nahe meines Arbeitsplatzes. Dieses war gemütlich eingerichtet und bot alles, was ich für den Alltag brauchte. Die Nachbarschaft war ruhig, und es gab den einen oder anderen Supermarkt und Bäcker in der Nähe. So bekam ich gleich einen Einblick in die belgische Esskultur – das frische Brot und das „Pain au chocolat“ waren einfach köstlich.
Traditioneller belgischer Auflauf mit Würstchen
Auch wenn ich abends oft erschöpft von der Arbeit zurückkam, schaffte es die Dame mit ihrem Haus mir eine angenehme und ruhige Rückzugsmöglichkeit zu bieten. Man war umgeben von der Natur, was traumhaft war. Ein Highlight für mich war auch, dass wir an manchen Abenden aus der Küche Rehe beobachten konnten.
Ein unvergesslicher Aufenthalt
Der dreiwöchige Aufenthalt in Belgien war für mich eine unvergessliche und bereichernde Zeit. Durch die herzlichen Kollegen, die beeindruckende Natur und die gemütliche Unterkunft mit der netten Dame konnte ich mich vollkommen auf diese neue Erfahrung einlassen. Belgien ist definitiv ein Land, von welchem ich positiv überrascht wurde und in das ich immer wiederkommen würde.
Für FRICKEs Azubis und Studenten ging es am 3. August gemeinsam auf das regionale Ferdinands Festival in Rotenburg (Wümme)! Dort haben sie viel Sonnenschein, Glitzer und gute Laune zusammen mit viel Musik erleben können. Doch wie sieht so ein gemeinsamer Samstag aus und was macht FRICKE auf dem Ferdis? Das lest Ihr hier!
FERDIS x FRICKE
2024 war FRICKE mit FRICKE Korn einer der Sponsoren des Ferdinands Feld in Rotenburg auf dem Flugplatz. Dadurch hatte FRICKE nicht nur einen eigenen Stand, sondern FRICKE konnte auch seine Azubis und Studierenden wie im Jahr 2023 zum Ferdinands Feld einladen. Zusätzlich wurden 5x 2 Karten an Mitarbeiter der FRICKE Gruppe verlost.
FRICKE Stage
Unsere Eventmanager Thomas und Moritz sowie ihre Azubis machten sich im Vorfeld Gedanken, um den FRICKE Stand möglichst schön zu gestalten. Am Donnerstag begann dann der Aufbau und ihre Vision erwachte zum Leben. Der FRICKE Stand befand sich direkt vorne am Haupteingang und konnte neben einer eigenen Bühne und Tanzfläche vieles anbieten. Von guter Laune zum Feiern, über Glitzer und interessanten Gesprächen bis hin zu mega guter Musik unter anderem von DJ Juma war einiges auf dem FRICKE Stand los, der schnell zum Treffpunkt an der FRICKE Stage wurde.
Die FRICKE Stage mit FRICKE Korn Bus
Die 360 Grad Videos waren ein Hingucker beim Ferdis am FRICKE Stand. Besucher konnten mit ihren Freunden 360 Grad Videos aufnehmen, welche sie direkt im Anschluss zugesendet bekommen haben.
Unvergessliche Erinnerungen schaffen
Natürlich durfte auch FRICKE Korn nicht fehlen. Es gab FRICKE Shots und Korntails wie den derzeitigen „Korntail des Monats“, den Maracuja-FriKojito.
FRICKE Korn Pur 0,7l
Bier Pong und 360 Grad Videos
Um 13 Uhr trafen wir uns auf dem FRICKE Stand mit unserer Personalabteilung. So trudelten die ersten Azubis und Studierenden bereits ab 12 Uhr bei schönstem Sonnenschein auf dem Flugplatz ein und warteten gespannt auf ihre Freunde sowie das ihnen bevorstehende Ferdis. Das zweistündige Programm war abwechslungsreich und hat viel Spaß gemacht. Die Stimmung ist auf jeden Fall immer weiter angestiegen.
Unsere Personalabteilung hat alle teilnehmenden Azubis und Studierenden mit ausreichend Glitzer für das Gesicht und faltbaren Wasserflaschen ausgestattet, damit jeder bei dem warmen Wetter perfekt für ein Festival ausgestattet war. Neben spannenden Gesprächen, konnte an zwei aufgebauten Bier Pong Tischen am Fricke Stand das spielerische Glück versucht werden. Just for fun natürlich und ab und an ist auch mal ein Tischtennisball in einem Becher gelandet. Die Zeit ging so schnell um, dass viele länger als die geplanten zwei Stunden am Fricke Stand blieben. Doch nicht nur Kollegen besuchten den FRICKE Stand, auch die Besucherinnen und Besucher des Festivals hat die FRICKE Stage angelockt. Besonders die 360 Grad Videos dienten vielen als Erinnerung an den Tag. Als uns Moritz dann auch noch mitteilte, dass das Regenwetter an Rotenburg vorbeiziehen wird, war die Freude groß.
Jetzt heißt es Bier Pong spielen….
Der Becher wurde getroffen!!
Unser Motto: tanzen, lachen, Spaß haben 🙂
Abends haben sich die Azubis und Studierenen vor den „Terminals“, den verschiedenen Bühnen des Ferdinands Feld auf dem Flugplatz in Rotenburg, verteilt und die verschiedenen Musikacts angeschaut.
DANKE für den abwechslungsreichen Tag mit viel Spaß und tollen Kollegen!
Vielen Dank an die FRICKE Gruppe, die seinen Azubis und Studierenden einen etwas anderen Azubi-Tag ermöglicht hat, bei dem alle zusammenkommen konnten und viel Spaß hatten. Bis nächstes Jahr!