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  • Militärische Erfahrung trifft Wirtschaft

    Militärische Erfahrung trifft Wirtschaft

    Immer wieder finden Menschen mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen ihren Weg zur FRICKE Gruppe. Sei es zum Beispiel Alexander, der vorher ein Bachelorstudium als Polizeikommissaranwärter gemacht oder Carina, die zuvor in Österreich gelebt hat.
    Heute möchte ich euch Christian vorstellen, der seit Juli 2025 Teil der FRICKE Gruppe ist. Seit Januar 2026 ist er Operational Excellence Manager in der Logistik. Dort arbeitet er daran, Prozesse strukturiert weiterzuentwickeln und messbare Ergebnisse zu liefern, indem er die operativ verantwortlichen Manager bei der Prozessanalyse bei der Prozessanalyse unterstützt, Prozessdaten auswertet und Verschwendung sowie Engpässe identifiziert. Somit dreht sich während seiner Arbeit viel darum, kontinuierlich Verbesserung zu erzielen.

    Militärischer Hintergrund als Türöffner

    Dabei helfen ihm seine Erfahrungen aus dem Programm- und Stakeholder-Management, die er auf seinem bisherigen Karriereweg gesammelt hat. Bevor Christian zu FRICKE kam, war er als Prozess Lead und Manager bei Amazon tätig. Dort hatte er nicht zuletzt aufgrund der Kombination aus seinem eigenen militärischen Hintergrund und seiner umfassenden operativen Erfahrung die Möglichkeit, in das Programm Global Military Affairs einzusteigen. Das ist ein strategisches Programm, das darauf ausgerichtet ist, militärische Fachkräfte erfolgreich in zivile Karrierewege zu überführen.

    Es handelt sich dabei um ein Amazon eigenes Team, das aber immer in enger Zusammenarbeit mit anderen Großkonzernen steht, die eigene Military Programme hatten oder haben. Das Team ist global aufgestellt. Christian hat zu dieser Zeit zuerst sechs Monate in London und anschließend ein Jahr in Seattle gewohnt und das Programm von dort aus betreut mit Verantwortung für die Regionen Nordamerika, Mitteleuropa und Ozeanien.

    Diese internationale Reichweite erforderte ein hohes Maß an Crossfunctional Collaboration und kulturellem Verständnis über verschiedene Zeitzonen und Märkte hinweg.

    Global Military Affairs

    Das Programm umfasste die gesamte Employee Journey: Angefangen beim gezielten Recruiting militärischer Talente über ein strukturiertes Onboarding bis hin zu Mentoring und Coaching-Initiativen zur langfristigen Karriereentwicklung. Ergänzt wurde es durch aktives Community Building mit Events, die von klassischen Recruiting-Veranstaltungen bis hin zu politischen Terminen auf Ministeriumsebene reichten und den Wissenstransfer sowie den Zusammenhalt innerhalb der Veteranen-Community nachhaltig gestärkt haben.

    Persönliche Highlights während des Programms Global Military Affairs

    Ein besonderer Höhepunkt für Christian war die Teilnahme an den Invictus Games 2023 in Düsseldorf sowie den Invictus Games 2025 in Vancouver. Die Invictus Games sind eine internationale Sportveranstaltung für Soldaten, die im Dienst verwundet wurden oder durch Erkrankungen bleibende körperliche oder seelische Schäden erlitten haben. Sie wurden 2014 von Prinz Harry ins Leben gerufen. Selbst antreten durfte Christian als Vertreter des Hauptsponsors leider nicht, aber wenn, wären seine Disziplinen Rollstuhl-Basketball und Rudern gewesen.

    Als versehrter Veteran mit einer PTBS-Vergangenheit (Posttraumatische Belastungsstörung) war die Teilnahme an diesen Spielen für mich weit mehr als ein beruflicher Einsatz – es war ein Moment, der mich in meiner eigenen Geschichte als Veteran tief berührt und bestärkt hat.

    Global Military Affairs

    Während seiner Dienstzeit mit drei Auslandseinsätzen war Christian in Seedorf (ca. 8 km entfernt von Heeslingen) stationiert und hat ein Masterstudium Business Administration mit praktischem Teil bei Lisega in Zeven absolviert. Der theoretische Teil hat an der Ruhr-Universität Bochum stattgefunden. Sein Hauptfach war Wirtschaftsinformatik/Anwendungssysteme und hier die Einbindung von Kommunikationsmitteln in ERP Systeme.

    Wir finden Christians Werdegang sehr spannend und beeindruckend. Wir wünschen ihm für seine Zukunft bei der FRICKE Gruppe alles Gute!
    Wenn ihr noch mehr über ungewöhnliche Berufswege lesen wollte, könnt ihr im Beitrag über Gian Luca vorbeischauen, den es von Italien über Deutschland in die Schweiz verschlagen hat.

  • GRANIT PARTS Iberia auf der FIMA 2026

    GRANIT PARTS Iberia auf der FIMA 2026

    Alle zwei Jahre findet in der spanischen Stadt Zaragoza die „FIMA“ statt – eine fünftägige Landwirtschaftsmesse im Februar mit ca. 1.200 Austellern. Auf mehr als 100.000 Quadratmetern werden landwirtschaftliche Innovationen und Technologien dem interessierten Fachpublikum vorgestellt. Hier treffen Experten, Hersteller und Händler zusammen, um auf der Ausstellungsfläche sowie in Konferenzen und Präsentationen ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.

    Neukundenakquise durch eine Customer-Journey

    Die spanische Auslandsgesellschaft von GRANIT PARTS war mit einem starken Team von 14 Personen auf diesem Event des Landwirtschaftssektors vertreten. Im Fokus der Messe stand für GRANIT PARTS Iberia das Begrüßen von Bestandskunden sowie die Neukundenakquise. Letzteres wurde durch ein Gewinnspiel und eine damit verbundene „Customer Journey“ erreicht. Im Rahmen dessen schrieben sich die Teilnehmer des Gewinnspiels gleichzeitig für den Empfang eines Newsletters ein, der daraufhin über mehrere Tage verteilt an sie versendet wurde und ihnen interessante Informationen über GRANIT PARTS vorstellte.

    Der Messestand von GRANIT PARTS auf der FIMA hatte einiges zu bieten: Neben verschiedenen LEDs gab es Diagnosegeräte von Jaltest zu entdecken. Außerdem konnten die Besucher sich über einige unserer Eigenmarken informieren: Batterien von Endurance Energy, PROBOSS Sitze, Werkstattausrüstung von TRAXOR und ROTARO Gelenkwellen. Auch das Thema Smart Farming hatte seinen Platz auf dem Stand, sodass die Besucher mehr über die Zukunft der Landwirtschaft erfahren konnten.
    Natürlich zog GRANIT PARTS auch mit dem verlockenden Gewinnspiel einige Besucher an seinen Stand. In Aussicht standen Werkzeugkästen und Schlagbohrer der GRANIT BLACK EDITION!

    Der Messestand von GRANIT PARTS Iberia auf der FIMA 2026

    Um am Gewinnspiel teilzunehmen, erhielten die Besucher ein digitales Anmeldeformular, das einige Informationen von Ihnen abfragte. Dazu zählten neben Name und Anschrift auch Angaben zur Menge der Traktoren in ihrem Besitz oder der bewirtschafteten Hektar, um sich einen Eindruck zu der betrieblichen Größe zu machen. Durch Absenden dieses digitalen Anmeldeformulars gelangten die Teilnehmer des Gewinnspiels in den Lostopf. Außerdem meldeten Sie sich damit auch für den erwähnten Newsletter an, sodass GRANIT PARTS auch nach dem Messebesuch in Erinnerung blieb.

    Vorbereitungen von Gewinnspiel & Customer Journey

    Das Anmeldeformular und der darauffolgende Newsletter lagen in der Verantwortung von Lucía und mir. Lucía ist in Spanien für das Marketing zuständig und hatte dadurch schon viele Berührungspunkte mit der FIMA. Ich dagegen habe zwar noch keine Messeerfahrungen, sitze jedoch im Rahmen meiner Ausbildung gerade im E-Commerce/Marketing und arbeite deshalb viel im Bereich der „digitalen Präsentation“. Lucía und ich kennen uns schon durch meinen Auslandsaufenthalt in Spanien im Oktober – ein perfektes Match und ein großer Vorteil für die Kommunikation!

    Wir begannen gemeinsam mit der Arbeit an dem schon erwähnten Anmeldeformular für das Gewinnspiel. Lucía gab ein paar Vorgaben und Anregungen an mich weiter und ich setzte sie im Formular um. So entstand in kurzer Zeit ein schnell auszufüllendes, digitales Dokument, das mit Logo, Bildern und einem kurzen Text davon überzeugen sollte, teilzunehmen.

    Die Customer-Journey beginnt

    Im weiteren Verlauf des Formulars wurden die Teilnehmer gebeten, Angaben zu Kontaktmöglichkeiten zu machen. Das Feld „E-Mail-Adresse“ war für die Benachrichtigung der Teilnehmer im Gewinnfall wichtig, durfte aber natürlich auch mit Bezug auf den Newsletter nicht fehlen, damit sie in den Verteiler gelangten. Im Verteiler wurden die Teilnehmer daraufhin in zwei Gruppen eingeteilt: Händler und gewerbetreibende Endkunden. Durch die Angaben, die die Besucher im Formular machten, konnte unser Tool uns glücklicherweise die Arbeit bei der Unterscheidung abnehmen.

    Hier teilte sich die Journey in zwei Wege: gewerbliche Endkunden und Händler

    Nach der Einteilung der Teilnehmer in Händler und gewerbetreibende Endkunden erhielten beide Gruppen über mehrere Tage verteilt E-Mails zugesandt, die sie über GRANIT PARTS und unsere Vorteile informieren sollten. Die E-Mails an die gewerbetreibenden Endkunden enthielten dabei umfassende Einblicke in unser Sortiment und praktische Anleitungen dazu, wie sie über den GRANIT Webshop einen Händler in der Nähe finden konnten.

    Der Mailverlauf für Händler – verzweigter und detaillierter

    Der Teil der Journey, der sich an die Händler richtete, verlief etwas komplexer. Die erste Vorstellungsmail von GRANIT enthielt einen kurzen Einblick in den Serviceumfang sowie eine umfangreiche Vorstellung unserer Produktbereiche. Hier wurde mit Hinblick auf das Fachpublikum der Messe der Fokus auf das landwirtschaftliche Produktsegment gelegt. Darauf folgten nach einer gewissen Wartezeit weitere E-Mails. Die Händler erhielten neben interessanten Sortimentseinblicken auch Informationen über unser Partnershop-Programm, über Rep.Guide und zu unseren nützlichen Spezialsuchen.

    Der Unterschied zum Mailverlauf der gewerbetreibenden Endkunden lag dabei nicht nur im Inhalt der E-Mails. Was den Verlauf der Customer Journey für Händler außerdem noch von dem der gewerbetreibenden Endkunden unterschied, sind die „Splits“, die das Marketing Automation Tool regelmäßig durchführte. Im Rahmen eines Splits prüft das Tool, ob sich der Empfänger bereits bei GRANIT als Kunde registriert hat. Sollte dies zutreffen, würde er einen neuen „Weg“ der Journey einschlagen. Er würde nun E-Mails erhalten, die ihm die einfache Nutzung des Webshops erklären und ihm weitere Vorteile – z.B. die GRANIT App oder das Shop-System – vorstellen. Teilnehmer der Journey, die sich nicht als Kunde registriert haben, erhalten weiterhin die „regulären“ E-Mails des Newsletters.

    Hier teilte sich die Journey erneut, um zu prüfen, ob sich der Teilnehmer bei GRANIT PARTS registriert hat

    Das Fazit zur FIMA 2026

    Während der Messe meldeten sich einige Personen zu unserem Gewinnspiel an. Somit bespielt GRANIT PARTS nun auch eine Menge Messebesucher mit interessanten Informationen zu unserem Unternehmen, mit dem Ziel sie davon zu überzeugen, Kunde bei uns zu werden oder einen Händler in der Nähe zu suchen.
    Natürlich waren die Besucher aber besonders interessiert an den Gewinnen: Jeden Tag wurden mithilfe eines Tools zwei glückliche Gewinner aus den neuen Kontakten dieses Tages ausgelost! Einer gewann dabei einen Werkzeugkasten und der zweite einen Schlagbohrer aus der GRANIT BLACK EDITION.

    Abschließend lässt sich sagen, dass die FIMA für GRANIT PARTS Iberia ein echter Erfolg war: Lucía berichtete durchweg positiv. Es konnten viele Kunden im VIP-Bereich willkommen geheißen werden und auch bei den gewerbetreibenden Endkunden konnte großes Interesse an den Produkten von GRANIT PARTS geweckt werden. Wir freuen uns schon auf den nächsten Messebesuch von GRANIT PARTS Iberia und auf weitere spannende Einblicke!

    Wenn ihr mehr über die Messeauftritte von GRANIT PARTS erfahren und sogar einmal hinter die Kulissen blicken wollt, dann schaut doch mal in diesem Beitrag vorbei!

  • Ökologisches Gleichgewicht wiederherstellen: Unser Azubi-Projekt

    Ökologisches Gleichgewicht wiederherstellen: Unser Azubi-Projekt

    Nachhaltigkeit beginnt oft ganz praktisch – manchmal sogar mit Akkuschrauber, Holzplatten und einer guten Idee. Genau so startete auf unserem Betriebsgelände in Heeslingen ein besonderes Azubi-Projekt, das Handwerk, Teamarbeit und Umweltschutz miteinander verbindet.

    Ausgangspunkt war die aktuell erhöhte Taubenpopulation auf unserem Firmengelände. Neben hygienischen Herausforderungen können die Tiere auch technische Anlagen beeinträchtigen, beispielsweise unsere Klimasysteme.

    Statt jedoch nur auf klassische Abwehrmaßnahmen zu setzen, wurde sich bewusst für eine natürliche Lösung entschieden: Falkennistkästen. Falken sind natürliche Gegenspieler der Tauben und können langfristig dazu beitragen, das ökologische Gleichgewicht auf dem Betriebsgelände wiederherzustellen.

    Vom Materialstapel zum fertigen Nistkasten

    Gesagt, getan. Am Dienstagmorgen traf sich unser fünfköpfiges Azubi-Team – Frithjof, Oli, André, Paul und Lina – in der alten Landmaschinenhalle. Unterstützt wurden wir dabei von Kai aus dem Facility Management und Jasmin und Dina aus unserem Nachhaltigkeitsteam. Nach einem kurzen Überblick über Materialien und Werkzeuge ging es direkt los: bohren, schrauben, montieren. Schritt für Schritt entstanden aus den einzelnen Bauteilen drei robuste und wetterfeste Falkennistkästen.

    Nach einer kurzen Stärkung folgte der nächste wichtige Arbeitsschritt. Damit die Kästen optimal vor Regen geschützt sind und möglichst lange halten, verkleideten wir die Dächer sorgfältig mit Teerpappe.

    Der kreative Feinschliff

    Für den letzten Feinschliff sorgte schließlich eine spontane kreative Idee aus dem Team: Die Seiten der Kästen sollten unseren FRICKE-Schriftzug tragen. Also druckten wir das Logo aus, schnitten die Buchstaben präzise mit Cuttermessern aus und fertigten so passgenaue Schablonen an. Nachdem alles fixiert war, kam die Spraydose zum Einsatz – natürlich im klassischen FRICKE Rot.

    Inzwischen sind die Falkennistkästen montiert und bereit für ihre neuen Bewohner. Jetzt heißt es abwarten und hoffen, dass sich schon bald die ersten Falkenpaare ansiedeln – und mit ihrer Anwesenheit dazu beitragen, die Taubenpopulation nachhaltig zu reduzieren.

    Ein Projekt, das zeigt: Mit Teamgeist, handwerklichem Einsatz und einer guten Idee lassen sich praktische Lösungen und Nachhaltigkeit hervorragend verbinden. Wenn ihr mehr über nachhaltige Azubiprojekte lesen wollt, schaut doch mal in diesem Blogbeitrag vorbei!

  • Automation im Fokus – FRICKE Tech Day 2026

    Automation im Fokus – FRICKE Tech Day 2026


    Am 05. Februar 2026 fand der inzwischen vierte FRICKE Tech Day in Heeslingen statt. Teams aus Hamburg, Bremen und Heeslingen kamen zusammen, um sich rund um Automation auszutauschen, neue Ansätze kennenzulernen und Erfahrungen zu teilen. Durch die Ausrichtung am Hauptstandort ergaben sich zudem spontane Teilnahmen aus weiteren Bereichen.

    Unter dem Motto „Automation“ drehte sich beim Tech Day alles darum, wiederkehrende Aufgaben smarter zu lösen, Prozesse zu vereinfachen und Teams nachhaltig zu entlasten. Die Agenda war entsprechend praxisnah gestaltet. Die Teilnehmenden konnten aus bis zu 13 Vorträgen die für sie relevantesten Inhalte auswählen, von KI-Agenten und autonomen Workflows über Observability und Monitoring bis hin zu Prozess- und Datenautomation im Arbeitsalltag.

    Blick hinter die Kulissen

    Durch die Ausrichtung am Hauptstandort bot sich die Gelegenheit zu einer Führung durch die Logistik und Serverräume. Dabei wurde sichtbar, wie automatisierte Abläufe im Alltag greifen und wie IT, Infrastruktur und operative Bereiche zusammenwirken. Automation war damit nicht nur theoretisches Thema, sondern unmittelbar erfahrbar.

    Raum für Austausch

    Neben den fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung viel Gelegenheit für persönliche Gespräche und neue Kontakte. Beim gemeinsamen Lunch mit einer vielseitigen Auswahl von leichten Salaten bis zu herzhaften Klassikern entstanden zahlreiche Gespräche abseits der Vorträge. Am Nachmittag sorgte ein mobiler Kaffeewagen mit verschiedenen Kaffeespezialitäten für eine angenehme Atmosphäre. Den entspannten Abschluss fand der Tag bei einem gemeinsamen Pizzaessen mit CIO und Vorstandsmitglied Holger Wachholtz, bei dem die Gespräche in lockerer Runde weitergeführt wurden.

    Fazit

    Der FRICKE Tech Day 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie groß das Potenzial intelligenter Automation in unserem Arbeitsumfeld ist. Smarte Prozesse, praxisnahe Impulse und der offene Austausch zwischen den Teams schaffen die Grundlage, um gemeinsam effizienter und zukunftsorientierter zu arbeiten


    Vielen Dank an alle Beteiligten für die Organisation und die spannenden Beiträge. Wer ein wenig mehr über die anderen FRICKE Tech Days erfahren möchte, wird hier fündig.

  • Gian Luca in der Schweiz – Neues Team, neue Chancen

    Gian Luca in der Schweiz – Neues Team, neue Chancen

    2018 als Kundenberater bei GRANIT PARTS in Italien gestartet, wechselte Gian Luca 2020 in das Exportteam in Heeslingen. Seit Anfang 2025 ist Gian Luca für GRANIT PARTS in der Schweiz als Innendienstleiter tätig. Genau heute, am 03.02.2026, hat er dort sein einjähriges Jubiläum. Anlass genug, um auf das vergangene Jahr zurückzuschauen und einen Blick auf anstehende Projekte zu werfen.

    Schweiz
    Gian Lucas Platz an seinem ersten Arbeitstag vor einem Jahr

    Gut angekommen im Schweizer Team?

    Gian Luca sagt von sich selbst, er sei eher der extrovertierte Typ. Zweisprachig aufgewachsen in der Nähe von Venedig und in der Lüneburger Heide hat es ihm nie großartige Schwierigkeiten bereitet, sich in einem neuen Umfeld einzufinden und anzupassen. Daher ist es ihm auch leichtgefallen, sich in der neuen Arbeitsumgebung zurechtzufinden. Innerhalb des kleinen Schweizer Teams mit insgesamt neun Personen hat sich Gian Luca sehr gut eingelebt. Auch wenn er das Schweizerdeutsch noch nicht vollständig beherrscht, fordert er seine Kolleginnen und Kollegen bewusst dazu auf, mit ihm in der Landessprache zu sprechen. So verbessert er kontinuierlich sein Sprachverständnis und fühlt sich gleichzeitig noch stärker als Teil des Teams integriert.

    Auch wenn Gian Luca seine Führungsqualitäten bereits als Teamleiter im Export in Heeslingen unter Beweis gestellt hat, ist sein Kollege Loris ihm in der Schweiz eine willkommene Unterstützung. Loris wird im März in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen und steht Gian Luca bis dahin insbesondere mit seinem operativen Know-how zur Seite. Darüber hinaus bildet sich Gian Luca mit dem internen Führungsprogramm f.leadership weiter, um seine fachlichen und persönlichen Führungskompetenzen weiter auszubauen und sich gezielt auf zukünftige Führungsaufgaben vorzubereiten.

    Es ist toll, in einem kleinen Team Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zu lernen.

    Schweiz
    Das Schweizer Außendienstler Team mit Geschäftsführer Martin (hinten in der Mitte, Gian Luca steht hinten rechts)

    Die Zahlen im Blick

    Gian Luca übernimmt in seiner Rolle den strategischen Part der Schweizer Niederlassung und widmet sich während seiner Arbeit vielen Prozessoptimierungen und dem Change Management. Bestimmte Themenbereiche wie Garantie, Buchhaltung oder Retouren werden künftig ausgebaut und jeweils einzelnen Mitarbeitenden zugeordnet, sodass jede Person für ihren eigenen Themenbereich die Verantwortung übernimmt. Dabei werden entsprechende Vertretungsregelungen gelten, damit auch im Fall von Urlaub und Krankheit immer eine Ansprechperson zur Verfügung steht. Ziel ist es, Experten pro Bereich aufzubauen und klare Zuständigkeiten zu schaffen, um Qualität und Effizienz zu gewährleisten.
    Im Fokus steht außerdem das Monitoring der Kennzahlen, die für das Schweizer Büro relevant sind. Dazu gehören zum Beispiel die Rückstandszahlen. Dabei handelt es sich um Positionen, die noch nicht an die Kunden aus der Schweiz ausgeliefert werden konnten, weil die Ware noch nicht verfügbar und daher verspätet ist. Für diese Auswertungen arbeitet Gian Luca eng mit der zuständigen Kundenberaterin Lea, die in Heeslingen sitzt, zusammen. Regelmäßig werden diese Kennzahlen gemeinsam ausgewertet und geeignete Maßnahmen abgeleitet, um Rückstände zu reduzieren und die Liefersituation für die Kunden in der Schweiz kontinuierlich zu verbessern.

    Prozesse zu optimieren und die Verantwortung klar aufzuteilen, macht die Arbeit spannend und effizient.

    Wir danken Gian Luca für diese persönlichen Eindrücke und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg bei seinen Aufgaben und Projekten in der Schweiz!
    In diesem Blogbeitrag findet ihr noch mehr Infos zur Entstehungsgeschichte der Schweizer Landesgesellschaft von GRANIT PARTS.

  • Drei Länder, vielfältige Erfahrungen: Tills Auslandsaufenthalt

    Drei Länder, vielfältige Erfahrungen: Tills Auslandsaufenthalt

    Im Rahmen seines dualen Studiums bei der FRICKE Gruppe erhielt unser dualer Student Till eine besondere Möglichkeit: Statt – wie sonst üblich – nur eine Auslandsgesellschaft zu besuchen, durfte er gleich drei internationale Standorte kennenlernen. Seine Auslandsaufenthalte führten ihn nach Spanien, Italien und Frankreich und boten ihm wertvolle fachliche wie auch persönliche Erfahrungen.

    Brücken bauen in EDI: Austausch, Strategie und Umsetzung

    Vor und nach seinen Auslandsaufenthalten war Till in der EDI-Abteilung tätig. EDI (Electronic Data Interchange) bezeichnet die automatische Verbindung zwischen IT-Systemen (z. B. ERP-Systemen) verschiedener Unternehmen, um standardisierte Geschäftsdokumente wie Bestellungen, Rechnungen oder Lieferscheine elektronisch und ohne manuelle Eingriffe auszutauschen.

    Ziel seiner Einsätze war es, das Thema EDI in den jeweiligen Landesgesellschaften greifbarer und verständlicher zu machen. Der Fokus lag dabei auf dem Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort, der gemeinsamen Entwicklung von Strategien sowie auf Schulungen rund um EDI-Prozesse. Ergänzend war Till, wie auch in Deutschland, an klassische EDI-Aufgaben, die von der Kommunikation mit Kunden und Lieferanten bis hin zur Entwicklung und Betreuung von Schnittstellen reichten, beteiligt.

    Spanien – Arbeiten, Kultur und Sonne

    Den Auftakt von Tills Auslandserfahrung bildete ein fünfwöchiger Aufenthalt in Spanien. Nach der Ankunft in Madrid reiste Till weiter zu unserem Standort in Valladolid, wo er vom spanischen Geschäftsführer Álvaro sowie der Innendienstleiterin Emilia herzlich empfangen und zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen wurde, ein gelungener Start für das gegenseitige Kennenlernen.

    Sein zentral gelegenes Apartment erleichterte den Arbeitsweg, da er täglich von Kollegen mitgenommen wurde. Das spanische Wetter mit viel Sonnenschein und Temperaturen bis zu 35 °C sorgte neben der Arbeit für echtes Sommerfeeling. Auch außerhalb der Arbeitszeit verbrachte Till viel Zeit mit dem Team. Gemeinsam erkundeten sie verschiedene Teile der Stadt, darunter den Parque Campo Grande mit seinen frei laufenden Pfauen sowie kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte. Zu seinen persönlichen Highlights zählten unter anderem ein kurzer Bachata-Kurs, Churros am Morgen im Büro, gemeinsame Bowling- und Padel-Abende sowie ein Wochenendausflug.

    Für die Wochenenden setzte sich Till das Ziel, jeweils eine neue Region zu entdecken. Seine Reisen führten ihn von schneebedeckten Berglandschaften bis hin zu heißen Tälern mit Temperaturen von bis zu 37 °C. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der historischen Stadt Ávila mit ihrer vollständig erhaltenen und größtenteils begehbaren Stadtmauer.

    Mehr über unser Büro in Valladolid erfahrt ihr in Ab in den Süden – drei Wochen in Valladolid von unserer Auszubildenden Annabell.

    Italien – EDI und Außendienst hautnah

    Im Anschluss ging es für eine Woche nach Italien, wo Till ebenfalls herzlich empfangen wurde – inklusive eines gemeinsamen Essens. Neben dem fachlichen Austausch zu EDI-Themen hatte er hier die besondere Gelegenheit, den Außendienst auf einer Tour zu begleiten und so einen weiteren zentralen Unternehmensbereich kennenzulernen. Auch wenn er dabei beeindruckende Landschaften sehen konnte, bleibt sein persönliches Highlight ganz klar: die italienische Küche.

    Frankreich – Strategie, Austausch und besondere Erlebnisse

    Bevor es zurück nach Deutschland ging, folgte ein zweiwöchiger Aufenthalt in Frankreich. In Reims arbeitete Till gemeinsam mit dem verantwortlichen EDI-Experten vor Ort an der weiteren Aufklärung zu EDI-Themen sowie an der Entwicklung strategischer Ansätze.

    Auch außerhalb der Arbeit sammelte er zahlreiche Eindrücke. Zu den Highlights zählten ein beeindruckendes Lichterspiel an der Kathedrale von Reims, sportliche Aktivitäten mit einem gemeinsamen Lauf durch die Stadt und Squash spielen mit Kollege Fred sowie eine Führung durch die Vranken-Pommery-Champagnerkeller.

    Ein Auslandsaufenthalt, der bleibt

    Tills Auslandsreise zeigt eindrucksvoll, welche Möglichkeiten ein duales Studium bei der FRICKE Gruppe bieten kann: internationale Zusammenarbeit, fachliche Weiterentwicklung, kultureller Austausch und viele persönliche Erfahrungen. Drei Länder, unterschiedliche Teams und zahlreiche neue Eindrücke – ein Erlebnis, das Till sicher noch lange begleiten wird.

  • Agribex 2025

    Agribex 2025

    Tradition trifft Innovation in Brüssel

    Die Agribex ist ein fester Bestandteil der belgischen Landwirtschaftsgeschichte. Die Messehallen in Brüssel, in denen die Agribex stattfindet, wurden bereits für die Weltausstellung 1935 erbaut und später auch für die Expo 1958 genutzt. Aus letzterer stammt auch das Atomium, das heute als bekanntestes Wahrzeichen der Stadt gilt. Ein geschichtsträchtiger Ort für eine Messe, die sich gleichzeitig stark auf Zukunftsthemen fokussiert.

    Niklas und Nils waren für zwei Tage in Belgien und berichten uns von ihren Erlebnissen.

    Die relevanteste Landwirtschaftsmesse Belgiens

    Vom 03.12. bis 07.12. strömten rund 75.000 Besucher auf das Messegelände – ein eindrucksvoller Beweis für die Bedeutung der Agribex, die als wichtigste Landwirtschaftsmesse Belgiens gilt. Die Veranstaltung findet heute im Zweijahresrhythmus statt, 2025 war bereits die 73. Ausgabe. Die Ursprünge reichen bis ins Jahr 1909 zurück, als die Vorgänger-Messe erstmals veranstaltet wurde.

    Insgesamt präsentierten sich über 250 Aussteller auf einer Ausstellungsfläche von rund 75.000 m². Thematisch war die Messe klar auf Innovation, Smart Farming und Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Messehallen waren thematisch gegliedert. Es gab jeweils eine Halle rund um die Nutztierzucht und Gartenmaschinen sowie fünf Hallen in denen es um die mechanisierte Landwirtschaft, also hauptsächlich Maschinen und Anbaugeräte, ging.

    Bis einschließlich 2023 wurden auf der Agribex noch Tiere ausgestellt und aktiver Viehhandel betrieben – ein Bereich, der sich aktuell sichtbar im Wandel befindet.

    Live-Erlebnisse statt nur Maschinen schauen

    Als besonders spannend wurden die interaktiven Formate auf der Messe wahrgenommen. Ähnlich wie unsere eigene Live-Werkstatt auf der PARTS & SERVICE WORLD gab es auch hier Bereiche, in denen Studenten vor Publikum an Maschinen gearbeitet und ihr Können unter Beweis gestellt haben. Solche Konzepte bringen frischen Wind auf die Messe und machen Technik greifbar.

    Ein etwas ungewöhnliches, aber durchaus interessantes Highlight war der „Ladies Day“ am Donnerstag. In diesem Rahmen wurde der „most female-friendly tractor“ ausgezeichnet – mit dem Ziel, Frauen in der Landwirtschaft mehr Sichtbarkeit zu geben.

    GRANIT zurück auf der Agribex – aus gutem Grund

    GRANIT PARTS war 2023 nicht auf der Agribex vertreten. 2025 haben wir uns bewusst für eine Rückkehr entschieden – vor allem anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von GRANIT Belgien. Passend dazu hatten wir auf unserem Stand eine Fotowand, an der sich Besucher fotografieren lassen konnten. Diese wurde sehr gut angenommen und sorgte für viele schöne Erinnerungen.

    Jeden Tag waren rund 15 Kolleginnen und Kollegen von GRANIT PARTS auf dem Stand im Einsatz. Wir befanden uns in einer Halle gemeinsam mit Herstellern wie CLAAS, Pöttinger und Fendt.

    Wie auch von der Agritechnica bekannt, war unser Stand nur für Kunden zugänglich. Zusätzlich haben wir außerhalb des Standes ausgewählte Produkte wie zum Beispiel PROBOSS Sitze und ROTARO Gelenkwellen präsentiert. Zudem haben wir den GRANIT Partnershop vorgestellt, mit dem Fachhändler auch online Ihre Kundschaft erreichen können, um noch mehr Sichtbarkeit bei Landwirten und Lohnunternehmern zu schaffen.

    Start der CLAAS Kooperation in Belgien

    Niklas und Nils waren persönlich vor Ort, da wir aktuell am Anfang unserer Kooperation mit CLAAS in Belgien stehen. Diese ist offiziell am 1. Januar 2026 gestartet. Deshalb hat die Agribex im Dezember einen idealen Rahmen geboten, um vorab Gespräche mit unserem Partner CLAAS und den CLAAS Händlern aus Belgien zu führen. Außerdem wurde die Gelegenheit genutzt, um die belgischen Kollegen von GRANIT PARTS besser kennenzulernen und sich auf die bevorstehende Zusammenarbeit vorzubereiten.

    Ein Messeauftritt mit Mehrwert

    Die Agribex 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, wie sich eine traditionsreiche Messe weiterentwickeln kann: weniger klassische Tierausstellung, dafür mehr Fokus auf Technik, Innovation und Austausch. Für GRANIT PARTS war die Messe im Hinblick auf die gemeinsame Feier des 20-jährigen Jubiläums mit Kunden und Partnern sowie den Start der Kooperation ein voller Erfolg. Wenn ihr noch mehr über die Messe-Erlebnisse bei GRANIT erfahren möchtet, schaut gerne in den Beitrag über die Agritechnica rein.

  • Jahresrückblick 2025

    Jahresrückblick 2025

    Hallo zusammen, willkommen zurück!

    Auch 2025 sind wieder viele spannende Beiträge entstanden. In insgesamt 30 Beiträgen ging es unter anderem um internationale Erfahrungen, persönliche Karrierewege und wichtige Meilensteine der FRICKE Gruppe. Zum Jahresabschluss werfen wir einen Blick zurück und haben unsere persönlichen Highlights aus 2025 für euch zusammengestellt.

    Von der Idee zur Eigenmarke

    Diesen Beitrag fand ich super spannend, weil ich vorher nicht wusste, welche einzelnen Schritte von der Idee bis zur finalen Produktfertigstellung nötig sind und wir so einen sehr interessant Blick hinter die Kulissen bekommen konnten.  ~ Leona

    Drei Monate in Shanghai – Internationale Erfahrungen im Produktmanagement

    Der Beitrag zeigt, wie wertvoll es ist, in einem weltweiten Unternehmen wie FRICKE zu arbeiten und dadurch internationale Einblicke in globale Prozesse zu erhalten. Gleichzeitig wird deutlich, wie bereichernd es ist, andere Kulturen und Arbeitsweisen kennenzulernen, sowie neue Perspektiven zu gewinnen und persönliche als auch berufliche Horizonte durch geförderte Auslandserfahrungen zu erweitern. ~ Jette

    Tholey ganz persönlich – Die Gesichter hinter dem Projekt

    Ich freue mich, dass alle Mitarbeitenden und sogar externe Beteiligte einen persönlichen Einblick in eines der größten Projekte der Firmengeschichte der FRICKE Gruppe bekommen.
    Das zeigt die persönlichen Werte unseres Familienunternehmens sehr gut. ~ Jonas

    Einmalige Auslandserfahrung: Vier Wochen in Wabash

    Ich finde der Beitrag zeigt eindrucksvoll wie abwechslungsreich die Ausbildung bei FRICKE ist. Den jungen Kolleginnen und Kollegen wird ermöglicht, über den Tellerrand zu schauen und einzigartige Erfahrungen zu sammeln. Auf so ein Praktikum an unserem Standort in den USA hätte ich auf jeden Fall auch Lust gehabt! ~ Larissa

    Nina auf Entdeckungstour in Shanghai

    Dieser Beitrag ist mir besonders im Kopf geblieben, weil er zeigt, wie viel man in kurzer Zeit erleben kann. Ninas neun Wochen in Shanghai waren voller neuer Eindrücke: vom Büroalltag im Einkaufsbüro über Lieferantenbesuche entlang der Küste bis hin zu kleinen Reisen durch China. Und zwischendurch gibt es noch die Highlights wie Disneyland, den Oriental Pearl Tower oder die Aussicht auf die Skyline von Shanghai. Genau diese Mischung macht den Text so spannend und zu meinem Favoriten des Jahres. ~ Svea

    Tholey ganz persönlich – Die Gesichter hinter dem Projekt

    Der Beitrag war für mich dieses Jahr der interessanteste. Und das nicht nur, weil man darin lesen konnte, welche Kollegen überhaupt an diesem Mammut-Projekt  beteiligt sind, sondern auch, weil man erfahren konnte, was für Aufgaben alle zu so einem Projekt gehören. An manche Aspekte denkt man nämlich im ersten Moment vermutlich gar nicht, wie zum Beispiel daran, dass beim Bau eines neuen Lagers auch die Entsorgung von Abfall eingerichtet werden muss. ~ Annabell

    Danke an alle, die F.Inside auch im letzten Jahr gelesen und begleitet haben. Wir wünschen euch einen guten Start ins Jahr 2026 und freuen uns darauf, auch 2026 wieder spannende Themen und Einblicke aus der FRICKE Gruppe mit euch zu teilen.

  • Drei Monate in Shanghai – Internationale Erfahrungen im Produktmanagement

    Drei Monate in Shanghai – Internationale Erfahrungen im Produktmanagement

    Im Rahmen seiner Tätigkeit als Produktmanager im Bereich Pflanzenschutz, Tierhaltung und Reifen verbrachte Patrick drei Monate in Shanghai und eine Woche in Taipeh. Der Auslandseinsatz bot wertvolle Einblicke in internationale Lieferketten, interkulturelle Zusammenarbeit und moderne Beschaffungsprozesse.

    Arbeit und Projekte vor Ort

    Patrick arbeitete während seines Aufenthalts im Büro von GRANIT in Shanghai, das aus neun Mitarbeitenden besteht. Ein Schwerpunkt seiner Aufgaben lag auf der Umsetzung eines neuen On-Time-Delivery-Monitorings, das die pünktliche Lieferung durch chinesische Lieferanten sicherstellen sollte.

    Im Laufe der drei Monate absolvierte er 17 Lieferantenbesuche, bei denen er Einblicke in Produktionsprozesse gewann und Qualitätsstandards überprüfte. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Kommunikation und Vertrauen in der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern sind.

    Neben seinen regulären Tätigkeiten im Produktmanagement stand der Aufbau und die Pflege langfristiger Lieferantenbeziehungen im Fokus. Das International Purchase Office (IPO) in Shanghai fungiert als Schnittstelle zwischen dem Produktmanagement vor Ort in Heeslingen und den chinesischen Lieferanten.

    Das dortige Team auf der Pudong-Seite – einem modernen Stadtteil, dessen Entwicklung erst 1980 begann – besteht aus neun Mitarbeitenden: ein Büroleiter, einer im Qualitätsmanagement, zwei in der Disposition und fünf im Einkauf. Besonders hervorzuheben ist das firmeneigene kleine Labor, in dem Produkte vor Ort auf ihre Qualität geprüft werden, bevor sie weiterverarbeitet oder exportiert werden.

    Internationale Vernetzung

    Während seines Aufenthalts reiste Patrick außerdem nach Taipeh, wo er das dortige GRANIT-Büro mit drei Mitarbeitenden im Bereich Einkauf und Disposition besuchte. Auch hier lag der Fokus auf der Qualitätssicherung und der engen Abstimmung mit Lieferanten.

    Der Austausch zwischen den Standorten in Shanghai, Taipeh und Deutschland zeigte eindrucksvoll, wie internationale Teams gemeinsam an einem Ziel arbeiten und voneinander lernen können.

    Leben und Eindrücke in China

    Neben der Arbeit sammelte Patrick viele persönliche Eindrücke vom Leben in Shanghai – einer Stadt, die Tradition und Moderne auf einzigartige Weise verbindet. Er wohnte in einer Maisonette-Wohnung und nutzte seine Freizeit für sportliche Aktivitäten sowie Wochenendausflüge in weitere Städte wie Suzhou oder Zhangjiajie.

    Besonders beeindruckend war die Skyline mit dem Shanghai Tower, Wasserstraßen der Altstadt und die hervorragende öffentliche Infrastruktur.

    Kulinarische und kulturelle Erfahrungen

    Ein weiterer Höhepunkt war die chinesische Küche – abwechslungsreich, frisch und äußerst vielfältig. Ob Dumplings, Meeresfrüchte oder Streetfood – Patrick konnte viele neue Spezialitäten probieren. Bestellungen liefen meist digital über Apps, und die Versorgung sowohl im Büro als auch zu Hause funktionierte reibungslos.

    Im Geschäftsleben wurde deutlich, wie zentral Vertrauen in der chinesischen Unternehmenskultur ist. Erst durch langfristige und persönliche Beziehungen entsteht die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

    Messebesuch und Rückreise

    Während seines Aufenthalts besuchte Patrick außerdem die Shanghai Tire Expo, eine Fachmesse rund um das Thema Reifen für die Landwirtschaft. Zum Abschluss folgte eine Woche in Taipeh mit kulturellen Erkundungen, unter anderem der Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle.

    Nach rund vier Monaten endete die Reise mit einem Rückflug über Istanbul nach Hamburg – insgesamt etwa 15 Stunden Flugzeit.

    Eine wertvolle und unvergessliche Erfahrung

    Der Aufenthalt in China und Taiwan war für Patrick sowohl fachlich als auch persönlich eine wertvolle Erfahrung. Er konnte sein Wissen im internationalen Produktmanagement und Global Sourcing erweitern, neue Perspektiven auf Qualitäts- und Lieferkettenmanagement gewinnen und seine interkulturelle Kompetenz stärken.

    Diese Zeit hat gezeigt, wie wichtig globale Zusammenarbeit, Vertrauen und kulturelles Verständnis in einer zunehmend vernetzten Welt sind.

    Wenn ihr noch mehr über das Arbeiten in China und die Erfahrungen unserer Kollegen kennenlernen wollt, schaut doch mal in den Beitrag von Nina vorbei.

  • Azubi-Tour nach Le Mans – Ein Erlebnis, das verbindet

    Azubi-Tour nach Le Mans – Ein Erlebnis, das verbindet

    Es gibt Momente im Job, die man nicht so schnell vergisst. Für mich gehört der 19. November definitiv dazu – der Start unserer zweitägigen Azubi-Tour nach Le Mans mit 57 Auszubildenden – angehenden Land- und Baumaschinenmechatronikern, Kfz-Mechatronikern sowie einem Mechatroniker für Anlagentechnik. Um 4:45 Uhr war die Vorfreude bei den meisten in Heeslingen beim Treffpunkt noch eher verschlafen. Auf der Busfahrt Richtung Hannover und spätestens am Flughafen wuchs die Stimmung dann aber schnell – und plötzlich war die gesamte Gruppe voller Energie, Neugier und Lust auf die kommenden zwei Tage. Einige der Azubis sind zuvor noch nie geflogen – dies machte den Ausflug natürlich umso aufregender und spannender.

    Le Mans

    Technik hautnah – Besuch im CLAAS Werk Le Mans

    Da ich das CLAAS Traktorenwerk in Le Mans bisher noch nicht kannte, war ich mindestens genauso neugierig wie unsere Auszubildenden. Auf über 70.000 m² zu sehen, wie aus Einzelteilen hochmoderne, individualisierte Traktoren entstehen, war für mich persönlich ein echtes Highlight. Roboter in Aktion, modernste Montagetechnik und die Präzision des gesamten Fertigungsprozesses – die Mischung aus Technik, Leidenschaft und Teamwork hat mich wirklich beeindruckt.

    Und unseren Azubis ging es genauso: Für viele wurde erst hier richtig sichtbar, wie viel Detailarbeit und Know-how in jedem einzelnen CLAAS Traktor steckt und was es bedeutet, jährlich rund 10.000 Maschinen auf diesem Niveau zu produzieren.

    Le Mans entdecken – von Altstadt bis Rennstrecke

    Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Stadt Le Mans selbst. Wir erkundeten die historische Altstadt, besuchten die beeindruckende Kathedrale Saint Julien und machten natürlich einen Abstecher zur legendären Rennstrecke, die für das berühmte 24-Stunden-Rennen weltweit bekannt ist. Für viele war es das erste Mal in Le Mans – und die Begeisterung war spürbar.

    Rennstrecke Le Mans

    Warum solche Events so wichtig sind

    Für uns in der Ausbildung bei der FRICKE Gruppe geht es um mehr als Fachwissen und Praxis – es geht darum, Begeisterung zu wecken. Wir wollen vermitteln, dass hinter unseren Marken und Produkten echte Innovation, Leidenschaft und Menschen mit hohen Ansprüchen stehen.

    Die zweitägige Tour hat genau das erreicht: Identifikation mit der Marke CLAAS, ein sichtbares „Wir“-Gefühl, neue Motivation für den Alltag und ganz viel Stolz auf das, was wir gemeinsam bewegen.

    Ein Erlebnis, das bleibt

    Am 20. November sind wir mit vielen Eindrücken wieder zurück nach Hannover geflogen – und ich bin sicher, dass dieser Trip noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Für unsere Azubis war es mehr als eine Reise. Es war ein Erlebnis, das verbindet und motiviert.

    Für mich persönlich ist es jedes Mal wieder ein Highlight, Zeit mit unseren Azubis zu verbringen, den Austausch untereinander zu erleben und zu sehen, wie viel Begeisterung und Teamgeist in der Gruppe steckt.

    Genau dafür machen wir solche Touren – und deshalb freue ich mich schon jetzt auf das nächste gemeinsame Abenteuer.