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  • Team Gute Laune

    Team Gute Laune

    Ein Rückblick auf die Agritechnica 2025

    Alle zwei Jahre trifft sich Anfang November in Hannover traditionell das Who is Who der Landtechnik-Branche. In diesem Jahr war es wieder soweit: 476.000 Besuchende strömten in die niedersächsische Landeshauptstadt zur Weltleitmesse für Landtechnik, die AGRITECHNICA. Natürlich durfte die FRICKE Gruppe bei diesem Event nicht fehlen! FRICKE Landmaschinen, SAPHIR Maschinenbau und GRANIT PARTS präsentierten sich vom 9. bis 15. November in Hannover der gesamten Branche.

    Svea und Larissa waren für GRANIT PARTS mit vor Ort und berichten in diesem Blogbeitrag hautnah von einer intensiven und erfolgreichen Messewoche.

    Klassenfahrt mal anders

    Eine Woche Messe, das bedeutet Monate der Vorbereitung, Wochen des Aufbaus und eine Woche Dauerbelastung. Aber eben auch enormes Teamwork und die große Chance, enger mit den Kolleginnen und Kollegen zusammenzuwachsen. Das GRANIT Team umfasste auf der AGRITECHNICA 2025 rund 130 Kolleginnen und Kollegen. So eine große Gruppe eine Woche lang auf einem Haufen, da war das Gefühl einer ziemlich großen Klassenfahrt nicht weit.

    Auf der AGRITECHNICA lädt GRANIT PARTS Kundinnen und Kunden sowie Lieferanten aus der ganzen Welt zu Gesprächen ein. Ohne vorherige Anmeldung war auch in diesem Jahr kein Zutritt zum Messestand möglich. Doch die Exklusivität tat der Attraktivität des Messestandes keinen Abbruch. Ganz im Gegenteilt bildeten sich an allen Messetagen große Menschentrauben vor dem Empfang und auf dem Stand ging es zwischen Gesprächen und Produktpräsentationen dauerhaft wuselig zu. Über die ganze Woche hinweg freute sich das GRANIT Team über mehr als 10.000 Besuchende auf dem Stand.

    Gute Laune einfach überall

    Damit ein solcher Andrang überhaupt bewältigt werden konnte, brauchte es einiges an Manpower. Ein Team aus insgesamt 15 Auszubildenden bildete hierbei die Speerspitze. Von Empfang und Einlass über Logistik bis hin zur Betreuung von Aktionsmodulen, war das Team dauerhaft im Einsatz, um den Kolleginnen und Kollegen in Vertrieb und Produktmanagement das Arbeiten möglichst leicht zu machen. Immer mit dabei: gute Laune und die Lust auf das eine oder andere Späßchen. So startete der Morgen auf der Messe schon mal mit einem gemeinsamen Tanz auf benachbarten Messeständen.

    Trotz der anstrengenden Tage auf der Messe mit wenig frischer Luft und Tageslicht, vielen Gesprächen und einem enorm hohen Geräuschpegel, ließ das GRANIT Team auch an den Abenden nicht locker. Bereits am Sonntagabend krönte ein gemeinsames Networking-Event von GRANIT PARTS und CNH einen erfolgreichen ersten Messetag. Bei gutem Essen und dem einen oder anderen Kaltgetränk blickte man erwartungsvoll auf die kommende AGRITECHNICA Woche.

    Am Dienstag und Mittwoch startete man die Abende dann getreu dem Motto, wer arbeiten kann, kann erst recht feiern, und brachte die Halle 2 mit gleich zwei Messepartys zum Beben. Innerhalb weniger Minuten verwandelte das GRANIT Team mithilfe vieler helfender Hände an diesen Tagen den Messestand in eine stimmungsvolle Eventlocation. So konnte der Auftakt zu 30 Jahren GRANIT PARTS bereits auf der AGRITECHNICA gebührend gefeiert werden. Und auch dieses Jahr war schnell klar: die GRANIT Messepartys sind nicht ohne Grund legendär!

    Ein Team wie kein Zweites

    Mit Fortschreiten der Woche forderte jeder Messetag seinen Tribut von den Kolleginnen und Kollegen in Hannover. Doch die Anstrengung von langen Tagen und kurzen Nächten geriet in Hinblick auf den erfolgreichen Messeauftritt und besonders die gute Stimmung im Team ganz schnell in den Hintergrund. Am Freitagabend wurde bei einem gemeinsamen Teamabend mit den Kolleginnen und Kollegen von FRICKE Landmaschinen und SAPHIR wieder einmal deutlich, wie familiär der Umgang in der FRICKE Gruppe ist. Hans-Peter und Kirsten Fricke nutzten die Gelegenheit, um dem gesamten Team für ihren großen Einsatz zu danken. In gelöster Stimmung wurde auf eine gelungene Woche angestoßen. Und selbst die, die den Busshuttle um 21:00 Uhr zum Hotel in keinem Fall verpassen wollten, sahen schnell ein, dieser Abend hatte kein so frühes Ende verdient!

    Am Samstag hieß es noch einmal ranklotzen! Der GRANIT Stand füllte sich wie an den vergangenen Tagen bereits am Morgen mit Kunden. Vertrieb und Produktmanagement präsentierten die GRANIT Produkt- und Servicewelt und gleichzeitig sorgte das Azubi-Team hinter den Kulissen schon für einen möglichst reibungslosen Abbau. Denn mit dem Messeende am Samstag 18:00 Uhr war der Einsatz des GRANIT Teams noch lange nicht vorbei. Das Abbauteam sorgte noch bis zum Montagmorgen für den Abtransport der ausgestellten Produkte.

    Unser Fazit zur AGRITECHNICA 2025? Wir hatten eine der anstrengendsten Wochen des ganzen Jahres, trotzdem würden wir es wieder tun! Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen, die vor Ort oder von Heeslingen und aus der ganzen Welt zu dem großen Erfolg unseres Messeauftritts beigetragen haben! Ohne dieses großartige Team wäre eine solche Leistung gar nicht möglich!

    Jetzt freuen wir uns auf unser nächstes Messehighlight: Die PARTS & SERVICE WORLD 2026! Ihr wollt schon jetzt mehr zur PSW erfahren? Dann lest unseren Blick hinter die Kulissen der PSW 2024.

  • Ab in den Süden – drei Wochen in Valladolid

    Ab in den Süden – drei Wochen in Valladolid

    Dieses Jahr im Oktober war es auch für mich endlich so weit – mein Auslandsaufenthalt stand bevor. Also hieß es am 5. Oktober „Auf nach Spanien!“ Mein Ziel war Valladolid, eine Großstadt nahe Madrid. Für drei Wochen habe ich dort gelebt und im Büro der spanischen Auslandsgesellschaft von GRANIT gearbeitet.

    „Willkommen in Spanien!“ – Die Anreise & mein erster Tag im Büro

    Am Sonntagmorgen um 9 Uhr wurde ich am Flughafen in Hamburg abgesetzt. Nachdem ich etwas nervös vom Check-In zur Sicherheitskontrolle gegangen war und schließlich an meinem Gate ankam, hieß es nur noch warten. Kurze Zeit später saß ich im Flieger und ließ das typisch norddeutsche Herbstwetter hinter mir.
    Angekommen am Flughafen in Madrid, wartete schon meine Arbeitskollegin Nuria auf mich. Gemeinsam fuhren wir mit der Bahn nach Valladolid. Auf dem Weg zu meiner Unterkunft empfahl sie mir schon einige Sehenswürdigkeiten, die sofort auf meine Checkliste für die nächsten Wochen kamen.

    Am nächsten Morgen startete ich in meinen ersten Arbeitstag in Spanien. Um 9 Uhr – die dort übliche Zeit, um mit dem Arbeiten anzufangen – wurde ich sehr freundlich durch das 15 Personen starke Team in Empfang genommen. Nach einer kleinen Vorstellung wurde mir erklärt, was der Plan für die kommenden Wochen sein würde und welche Bereiche ich zu Gesicht bekommen werde. Ich durfte in so ziemlich jede Abteilung der Auslandsgesellschaft für ein paar Tage hineinschnuppern – sogar das Mitfahren bei einem Kollegen im Außendienst war für mich eingeplant. Jetzt konnte es also losgehen!

    Zeit anzupacken – meine Tätigkeiten während der Arbeit

    Die ersten drei Tage durfte ich Lucía unterstützen. Sie ist für das Marketing in Spanien zuständig und hatte sich schon einige Aufgaben für mich zurechtgelegt. So fertigte ich für die spanischen Außendienstler Anleitungen an, die den Umgang mit unserem Intranet sowie mit WhatsApp Business erleichtern sollen. Als nächstes waren es meine Aufgaben interessante Messen in Spanien und Portugal im Internet herauszusuchen und aus einem Katalog eine Auswahl von Werbemitteln zu treffen, die auf der nächsten Messe an Kunden verteilt werden sollen.
    Der nächste Bereich war die Abteilung „Transportmanagement“. Zusammen mit Luis-Enrique schaute ich mir Auswertungen über verschiedene Spediteure an. Darüber hinaus stellte ich eine Übersicht zusammen, mit der nachvollzogen werden kann, welche Spediteure welche Routen nutzen, um zu einer gewissen Postleitzahl auszuliefern.

    Raúl erklärte mir anschließend etwas zum Pricing. Mir wurden Abläufe und Berechnungen unter Einhaltung bestimmter Margen nähergebracht. Daraufhin durfte auch ich einige Berechnungen durchführen.
    Als nächstes durfte ich Fernando, einen der spanischen Außendienstler, begleiten. Für mich waren das besonders spannende Tage, da ich einen Einblick bekommen konnte, wie unsere Kunden in Spanien arbeiten, wo ihre Prioritäten liegen und was für Erwartungen sie an uns als Lieferanten haben.
    Danach unterstützte ich Héctor im Backoffice. Ich bearbeitete Gewährleistungsfälle und Retouren und untersuchte den aktuellen Status von Rückständen – von Artikeln also, auf dessen Lieferung die Kunden aus verschiedenen Gründen schon seit längerem warten müssen.
    Zum größten Teil unterhielten sich die Kollegen mit mir auf Spanisch. Von meinem mündlichen Abitur brachte ich relativ gute Spanischkenntnisse mit, die ich in Valladolid endlich wieder auffrischen konnte. Wenn es ab und zu an besonderen Wörtern hakte und man nicht weiterkam, griff man aber natürlich auch mal auf Englisch zurück.

    Die spanische Mentalität – natürlich auch am Arbeitsplatz

    Die Stimmung im spanischen Büro war sehr familiär. Jeden Tag um 14 Uhr setzte man sich gemeinsam mit seinen Kollegen in den Pausenraum und aß Mittag, quatschte ein bisschen oder machte „Siesta“. Untereinander herrschte eine freundschaftliche, lockere Stimmung, die auch mal zu Scherzen einlud. Als „Neue“ in dem Büro, fühlte ich mich deshalb auch nicht fehl am Platz oder unerwünscht. Im Gegenteil: Es ging sehr herzlich zu! Auch an Nervennahrung wurde jeden Tag gedacht: Ob Churros, Turrón oder spanische Salami – irgendeine Leckerei stand morgens immer auf dem Tisch im Pausenraum. Man konnte sich also nur wohlfühlen!

    Auch im Feierabend bleibt keine Zeit für Pausen

    Auch abseits der Arbeit hatte ich viel Programm. Die ersten Abende nach Feierabend nutzte ich dafür, Valladolid zu erkunden. Meine Unterkunft lag im Zentrum der Stadt, also konnte ich die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. Ich schaute mir Kirchen an, ging ins Skulptur-Museum oder in den Park und vertrat mir die Füße am Fluss. Dank Héctor musste auch meine Fitness nicht hintenanstehen. Weil seine Eltern ein Gimnasio (Fitnessstudio) besitzen und er vor kurzer Zeit einen Schein zum Personal-Trainer gemacht hat, schlug er vor, mich mitzunehmen. Das konnte ich natürlich nicht ablehnen!
    Nichtsdestotrotz war ich am Ende des Tages meistens fix und fertig. Die ganzen neuen Eindrücke und das ständige Switchen zwischen den Sprachen – Englisch, Deutsch und natürlich Spanisch – hinterließ dann doch seine Spuren.

    Auf Entdeckungstour in fremden Städten

    An den Wochenenden sah ich mir die Städte Ávila und Burgos an. Ávila ist bekannt für die große Stadtmauer, die sich um das Zentrum der Kleinstadt zieht. Auf der Mauer angekommen, genoss ich die weite Aussicht auf das Umland von Castilla y León, der autonomen Gemeinschaft, in der Ávila liegt. Außerdem erkundete ich die Catedral de Ávila, die ich mir wegen der vielen anstehenden Besucher erst nicht ansehen wollte. Zum Glück habe ich es doch getan! Unten findet ihr ein Bild, auf dem man gut erkennen kann, dass die Kirche zum größten Teil aus „Blutstein“ (Hämatit) gebaut wurde. Es war sehr beeindruckend. Burgos ist eine etwas kleinere Stadt. Umso eindrucksvoller ist jedoch die Catedral de Santa María, die man dort bewundern kann. Sie ist riesig und unglaublich detailliert gebaut. In Burgos durfte ich auch an einem Familienessen von Nurias Familie teilnehmen, zu dem sie mich mitnahm. Auch kulinarisch lernte ich also etwas über den Norden Spaniens. Wenn ich ehrlich bin, wäre ich bei manchen Dingen wahrscheinlich niemals dazu gekommen sie zu probieren, wenn ich nicht zu diesem gemeinsamen Essen eingeladen worden wäre. Ganz oben mit dabei ist zum Beispiel der Krebs, der plötzlich auf meinem Teller landete und der – wenn auch etwas schwierig zu essen – wirklich lecker war.

    Zeit für „Fiesta“!

    Außerdem wurde mir das Nachtleben in Spanien nähergebracht! Nuria nahm mich mit zu der Geburtstagsfeier einer Freundin. Wir aßen gemeinsam Pizza und gingen dann in einen Club, um zu feiern. Tatsächlich liegen Welten zwischen dem deutschen Feiern und dem spanischen „Fiesta“. Während man sich in Deutschland gegen halb zehn auf den Weg zum Feiern macht, denkt man in Spanien gegen 12 Uhr nachts dann langsam mal darüber nach, demnächst loszugehen, wobei in den Clubs natürlich ausschließlich Latino-Songs laufen.

    Wie man unschwer erkennen kann, lebte Nuria ihre Rolle der Fremdenführerin für mich völlig aus. Dafür möchte ich ihr ganz besonders danken! Ohne ihren Einsatz hätte ich wahrscheinlich deutlich weniger in Valladolid erlebt.
    Am 24. Oktober, nach ca. drei Wochen, die sich angefühlt haben, als wären sie nur so an mir vorbeigerast, musste ich dann die Rückreise antreten. Aber eine Sache ist sicher: In Valladolid schaue ich nochmal vorbei!

    Auch dem Rest meiner spanischen Kollegen möchte ich hiermit ein riesiges Dankeschön aussprechen. Ich wurde von Anfang an so herzlich und offen aufgenommen, dass es gar keine andere Möglichkeit für mich gab, als mich wohlzufühlen. Genau das hat meinen Auslandsaufenthalt zu einem großartigen Erlebnis gemacht, mit dem ich einiges über mich selbst lernen und auch meine etwas eingerosteten Spanischfähigkeiten wieder aufpolieren konnte. Danke!

    Auch einige andere unserer Azubis hat es dieses Jahr wieder ins Auslands verschlagen. Lest zum Beispiel über Jordis Aufenthalt in Rumänien oder Hennings und Phillips Erlebnisse in den USA!

  • O’zapft is! – FRICKE goes Oktoberfest

    O’zapft is! – FRICKE goes Oktoberfest

    Nachdem die FRICKE Belegschaft bereits bei den Auftritten von Scooter und den Fantastischen Vier gezeigt hat, wie man richtig feiert, hat man sich dieses Jahr bei der Mitarbeiterfeier zum Thema Oktoberfest selbst übertroffen!

    Am 12. September hieß es „O’zapft is!“ im riesigen eigens dafür aufgebauten Zelt auf dem Gelände von FRICKE Landmaschinen. Viele Kolleginnen und Kollegen haben dies zum Anlass genommen, das erste Mal in diesem Jahr das Dirndl oder die Lederhose auszuführen. Und so wurde Heeslingen an diesem Freitagabend in ein kleines München verwandelt.

    Oktoberfest

    Zu Gast aus aller Welt

    Dieses Jahr waren nicht nur die Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland eingeladen, sondern auch rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Ausland. Sie waren aufgrund der International Sales Conference vor Ort, die vom 10. bis 12. September stattgefunden hat. Die Kolleginnen und Kollegen aus unter anderem Frankreich, den USA, Rumänien oder dem Baltikum haben sich in den drei Tagen Präsentationen und Vorträge aus den unterschiedlichen Unternehmensbereichen, wie dem Produktmanagement, Controlling oder Rep.Guide, angehört.

    Auch kulinarisch hatte das FRICKE Oktoberfest einiges zu bieten: Von Burgunderbraten über Leberkäse bis hin zu Schupfnudelpfanne und Eis – hier war für jeden Geschmack etwas dabei!

    Für die musikalische Unterhaltung sorgten die DJs Jannik und Xandl und die Liveband Hüttengaudi, die für ordentlich Stimmung sorgten. Zu Hits wie „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ oder Musik von David Guetta wurde im Festzelt ordentlich geschunkelt und gefeiert.

    Ein voller Erfolg

    Ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses Oktoberfest zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben! Gemeinsam zu feiern und zu lachen, hat einmal mehr gezeigt, was FRICKE so besonders macht. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Gelegenheit, wieder gemeinsam anzustoßen! Vielleicht ja schon bei der Agritechnica Mitte November 2025?

  • Code trifft KI – FRICKE TECH DAY 2025

    Code trifft KI – FRICKE TECH DAY 2025

    Am 23. September 2025 fand in Bremen der zweite FRICKE TECH DAY dieses Jahres statt, insgesamt schon der dritte seit dem Start 2023. Das Event vereinte alle Entwickler aus Hamburg, Bremen, Heeslingen und sogar den Niederlanden und war eine willkommene Gelegenheit, sich noch intensiver über aktuelle Themen auszutauschen, neue Technologien kennenzulernen und den persönlichen Kontakt über Standortgrenzen hinweg zu stärken.

    Mehr als nur ChatGPT

    Inhaltlich stand die Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt. Thematisiert wurden unter anderem der Aufbau eines eigenen AI Coding Agents, die Chancen im Bereich Agentic Coding und der praktische Nutzen von KI im Arbeitsalltag. Zudem wurden verschiedene KI-Tools vorgestellt, die den Alltag spürbar erleichtern. Für Begeisterung sorgte vor allem der Gastvortrag von der Digitalberatung Etribes „How AI is redefining E-Commerce“, in dem anschaulich gezeigt wurde, wie der Implementierungsprozess von KI im Online-Shop umgesetzt werden kann.

    Persönlicher Austausch vor Ort

    Zwischen den ganzen Informationen gab es Pausen, in denen man sich persönlich und nicht wie sonst über Teams, sondern direkt vor Ort, unterhalten konnte. Währenddessen wurde bestens für Verpflegung gesorgt: Es gab frische Wraps und Bowls in unterschiedlichen Variationen sowie einen Kühlschrank voller Getränke. Ein besonderes Highlight war der mobile Kaffeewagen, der direkt im Haus Halt machte und uns mit köstlichen Kaffeespezialitäten und Kuchen versorgte.

    Azubis mittendrin

    Auch wir Auszubildenden waren nicht nur Zuhörer, sondern aktiv eingeladen, uns einzubringen und mitzudiskutieren. Der Tag bot uns die Chance, praxisnah in Zukunftsthemen einzutauchen, neue Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen und wertvolle Einblicke zu gewinnen.

    Luca, Fachinformatiker für Systemintegration im zweiten Lehrjahr, berichtet:

    „Der Tech Day war echt spannend. Besonders gut gefallen hat mir, wie praxisnah alles war und wie die verschiedenen Technologien vorgestellt wurden.“

    Pia, Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung im ersten Lehrjahr, ergänzt:

    „Am schönsten fand ich den direkten Austausch mit den anderen Kollegen, die man sonst nicht so häufig sieht und dass es so viele verschiedene Präsentationen gab, die intensive Diskussionen ausgelöst haben.“

    Vielen Dank und bis zum nächsten FRICKE Tech Day!

    Künstliche Intelligenz ist längst keine Theorie mehr, sondern beeinflusst bereits heute viele Bereiche unserer Arbeit. Der FRICKE TECH DAY hat eindrucksvoll gezeigt, wie stark KI den Entwickleralltag künftig prägen wird und welche Chancen sich daraus für uns ergeben. Wir blicken gespannt darauf, die neuen Technologien in der Praxis auszuprobieren, und sind froh, dass FRICKE diesen Tag ins Leben gerufen hat.

  • Einmalige Auslandserfahrung: Vier Wochen in Wabash

    Einmalige Auslandserfahrung: Vier Wochen in Wabash

    Zwei unserer Auszubildenden, Henning und Philipp, hatten die Gelegenheit, für insgesamt vier Wochen in unserer Niederlassung in Wabash, Indiana (USA), zu arbeiten und dort wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Neben der fachlichen Weiterentwicklung war es vor allem die kulturelle Begegnung, die den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.

    Vielfältiger Arbeitsalltag

    Der Schwerpunkt der Tätigkeit lag in der Unterstützung des Lagers. Dort bestand die Hauptaufgabe darin, sämtliche Artikel zu messen und zu wiegen, um eine präzise Versandberechnung zu ermöglichen. Darüber hinaus übernahmen die beiden Azubis weitere Projekte, wie den Aufbau neuer Regale, die Einrichtung eines separaten Lagerraums für Spezialstoffe, die Durchführung einer Inventur sowie die Sammlung und Pflege von Stammdaten. Auch die Vorbereitung auf anstehende Messen gehörte zum Aufgabengebiet.

    Besonders eindrucksvoll war auch die Historie des Lagers selbst: Die Gebäude auf dem Gelände sind von 1-15 durchnummeriert und machen so den Prozess des Wachstums und der Erweiterung über die Jahre hinweg sichtbar.

    Amerikanische Gastfreundschaft

    Die Aufnahme im Team vor Ort war herzlich: Die Kollegen luden die beiden nicht nur zu gemeinsamen Abenden ein, sondern organisierten auch private Treffen, bei denen viele neue Kontakte geknüpft wurden.

    Roadtrips durch die USA

    Am Wochenende blieb genügend Zeit, die Region zu erkunden. Mit einem zur Verfügung gestellten Auto ging es zu den Attraktionen in der Nähe: nach Fort Wayne, nach Indianapolis mit dem berühmten IndyCar-Rennen, nach Chicago sowie zu einem Konzert von The Weekend in Indianapolis.

    Sogar ein Besuch auf dem Schießstand stand auf dem Programm – eine Erfahrung, die auch Maike während ihres Aufenthalts genießen konnte und es in dieser Form in Deutschland kaum gibt. Auch Christian hatte die Möglichkeit innerhalb seines Studiums in Amerika zu unterstützen und die unbegrenzten Möglichkeiten kennenzulernen.

    Herausforderungen und bleibende Eindrücke

    Die Rückreise gestaltete sich etwas schwieriger als geplant, da es zu Komplikationen mit Anschlussflügen kam. Doch auch das konnte die positiven Eindrücke nicht trüben – wenn auch der Jetlag spürbar blieb.

    Eine prägende Erfahrung

    Der Aufenthalt in Wabash war für Henning und Philipp eine einmalige Chance. Sie konnten nicht nur ihre fachlichen Kenntnisse vertiefen, sondern auch internationale Arbeitsabläufe kennenlernen und wertvolle persönliche Erfahrungen sammeln. Besonders hervorzuheben ist die freundliche Aufnahme durch die amerikanischen Kollegen, die den Aufenthalt zu einer unvergesslichen Zeit machten.

  • International Sales Conference 2025

    International Sales Conference 2025

    Die jährliche International Sales Conference (ISC) von GRANIT PARTS zählt stets zu den Höhepunkten des Jahres. Doch im Jahr 2025 stellte sie ein ganz besonderes Highlight dar. Erstmals nach mehreren Jahren, in denen die Tagung in verschiedene Wochen aufgeteilt war, kamen vom 09.09. bis zum 12.09.2025 alle internationalen Teams zeitgleich in Heeslingen zusammen. Insgesamt reisten rund 220 Kolleginnen und Kollegen aus 25 Ländern an den Hauptsitz der FRICKE Gruppe in Niedersachsen.

    Grillabend bei Foras

    Den Auftakt bildete am Dienstagabend ein gemeinsamer Grillabend bei FORAS. Geschäftsführer Hans-Peter Fricke eröffnete den Abend und die folgende Tagung. In entspannter Atmosphäre bot sich allen Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit, anzukommen, sich auszutauschen und ein erstes Kennenlernen oder Wiedersehen zu genießen.

    Fachliche Impulse

    Neben den Produkthighlights aus dem Sortiment von GRANIT PARTS standen auch zentrale Themen im Fokus, die für alle internationalen Märkte von großer Relevanz sind. Diese boten den Teilnehmenden reichlich Gelegenheit zum Austausch und zur gemeinsamen Diskussion. Ein echtes Highlight war dabei der Bericht zum neuen Logistikzentrum in Tholey, das für viele Länder ein wichtiger Meilenstein in der künftigen Entwicklung sein wird.

    Abendveranstaltung im FRICKE Campus

    In feierlicher Atmosphäre eröffnete Geshäftsführer Hans-Peter Fricke den Abend mit einer Ansprache, die das vergangene Jahr Revue passieren ließ und die herausragenden Leistungen in den Mittelpunkt der internationalen Außendienstmitarbeitenden stellte.

    Alle Teams und Kolleginnen und Kollegen zeigten großes Engagement über die letzten Monate hinweg. Ganz besondere Leistungen wollte man an diesem Abend noch einmal in den Fokus rücken. So wurden das „Beste Land“, der „Beste Neue Außendienstmitarbeiter“, der „Beste Außendienstmitarbeiter des Jahres“ und „Bester Langzeitaußendienstmitarbeiter“ ausgezeichnet. Mit allen Kolleginnen und Kollegen konnten die ausgezeichneten Teams und Mitarbeitenden den Abend ausgelassen feiern.

    Abschluss auf dem Heat Wave – Oktoberfest Edition

    Am Freitag endete die Konferenz offiziell. Während einige Teilnehmende direkt die Heimreise antraten, nutzten andere die Gelegenheit, beim traditionellen Mitarbeiterfest „Heat Wave“ der FRICKE Gruppe noch gemeinsam zu feiern. In diesem Jahr stand das Heat Wave unter dem Motto Oktoberfest. Dies bot einen gelungenen Ausklang für eine erfolgreiche Konferenz. Und auch viele Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausland ließen sich den Auftritt in traditionell bayerischer Tracht nicht nehmen.

    Vielen Dank und bis zur ISC 2026!

    Die International Sales Conference 2025 war ein voller Erfolg. Sie förderte nicht nur den internationalen Wissensaustausch, sondern stärkte auch den Zusammenhalt innerhalb der FRICKE Gruppe. Neben fachlichem Input entstanden viele wertvolle persönliche Begegnungen und unvergessliche Momente. Schon heute blicken wir gespannt auf die International Sales Conference 2026.

    Ihr wollt mehr über unsere internationalen Standorte erfahren?
    Dann schaut euch den Beitrag über die Erfolgsgeschichte in der Schweiz oder die Eröffnungsfeier unseres neuen Büros in Dänemark an. Ihr wollt mehr über unsere internationalen Kollegen erfahren?
    Dann lest die Geschichten von Nico, der unser Team in den USA unterstützt oder von Maja, unserer Geschäftsführerin in Polen.

  • Berufseinstieg leicht gemacht: Das Trainee Programm der FRICKE Gruppe

    Berufseinstieg leicht gemacht: Das Trainee Programm der FRICKE Gruppe

    Als Hanna im März dieses Jahres ihr duales Studium BWL an der Nordakademie in Elmshorn erfolgreich abgeschlossen hatte, fiel die Anspannung der letzten Prüfungen langsam von ihr ab. Dreieinhalb Jahre voller Vorlesungen, Praxisphasen und Projektarbeiten lagen hinter ihr. Neben der Freude über den Bachelorabschluss kam jedoch schnell die große Frage auf: Wie soll der nächste Schritt in meiner Karriere aussehen?

    Trainee Programm bei der FRICKE Gruppe

    An diesem Punkt kam für Hanna das Trainee Programm der FRICKE Gruppe im Bereich Finance, Controlling und Pricing wie gerufen. Das sind genau die Unternehmensbereiche, die Hanna spannend findet. Bereits nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau hat sie ein Jahr lang Berufserfahrung in der Buchhaltung gesammelt und konnte sich diese Themen auch für ihre berufliche Zukunft vorstellen.

    Ausgelegt ist das Trainee Programm für circa ein Jahr. Gestartet ist Hanna im Mai dieses Jahres im Controlling. Hier hat sie sich detailliert mit verschiedenen Auswertungen beschäftigt und beispielsweise eine ABC-Analyse der Kunden nach Jahresumsatz angefertigt. Dank dieser Auswertung sowie einer Übersicht der offenen Posten je nach Land und Kunde ermöglicht das Controlling den Mitarbeitenden im Außendienst eine schnelle Reaktion auf Veränderungen in den Absatzzahlen, um individuell auf die Kunden eingehen zu können.

    Mitte September wechselt Hanna in das Accounting, wo sie vor allem den Jahresabschluss begleiten und bei den vorbereitenden Maßnahmen unterstützen wird. Als letzte Abteilung steht das Pricing auf dem Plan des Trainee Programms. Einen ersten Einblick hat sie dazu bereits im Controlling erhalten, da sie die Preisentwicklung der Einkaufs- und Verkaufspreise genauer analysiert hat.

    Um in alle Bereiche einen umfangreichen Einblick zu erhalten, wird das Trainee Programm voraussichtlich etwas länger als das geplante Jahr dauern. Anschließend wird Hanna sich entscheiden müssen, was ihr besonders gut gefallen hat und welche Abteilung sie sich für die Zukunft vorstellen könnte.

    Mir gefällt besonders, wie eng die einzelnen Abteilungen zusammenarbeiten. Man bekommt nicht nur Einblicke in eine spezifische Rolle, sondern versteht auch, wie alles miteinander verknüpft ist. Das macht das Trainee Programm sehr abwechslungsreich.

    Warum FRICKE?

    Hanna kommt aus dem Landkreis Stade und hat als Kind viel Zeit auf dem landwirtschaftlichen Hof nebenan verbracht. Seitdem und bis heute besucht sie daher auch gerne die Tarmstedter Ausstellung, auf der insbesondere FORAS, FRICKE Landmaschinen und SAPHIR Maschinenbau vertreten sind.
    Nach dem Studium hat FRICKE ihr Interesse vor allem geweckt, weil das Unternehmen außerdem international breit aufgestellt ist und die Möglichkeit bietet, sich über mehrere Bereiche einen Überblick zu verschaffen. Das Trainee Programm ermöglicht ihr, über die verschiedenen Abteilungen hinaus ein tiefes Verständnis für die verzahnten Prozesse zu entwickeln. Mit diesem Wissen im Gepäck blickt Hanna voller Vorfreude auf die kommenden Stationen und Herausforderungen.

    Vielen Dank an Hanna für die spannenden Einblicke in den Ablauf des Trainee Programms!

    Euer Interesse für das Trainee Programm ist geweckt? Dann schaut gerne hier vorbei!

  • Vom Azubi zur Fachkraft – unsere Azubis bleiben

    Vom Azubi zur Fachkraft – unsere Azubis bleiben

    Am 01.08.2022 starteten wir unsere Ausbildung bei der FRICKE Gruppe. Schon damals erhielten wir erste spannende Einblicke in die Welt eines internationalen Unternehmens. Während der Ausbildung haben wir nicht nur viel in der Berufsschule gelernt, sondern vor allem die vielfältigen Einsätze in den unterschiedlichen Abteilungen und Standorten der FRICKE Gruppe haben uns fachlich und persönlich geprägt.

    Wir lernten unternehmensweite Zusammenhänge kennen, entwickelten ein Verständnis für Arbeitsabläufe und wuchsen durch Herausforderungen. Auch bei Veranstaltungen wie der PSW, der Tarmstedter Ausstellung und der Landmaschinenschau durften wir dabei sein und den ein oder anderen Blick hinter die Kulissen werfen.

    All die Erfahrungen haben in uns den Wunsch geweckt, auch nach unserer Ausbildung ein Teil der FRICKE Gruppe zu bleiben. Heute freuen wir uns, in verschiedenen Bereichen Aufgaben zu übernehmen.

    Azubis, welche auch nach ihrer Ausbildung Teil der FRICKE Gruppe bleiben.

    Mattis – Kaufmann im E-Commerce

    Schon während seiner Ausbildung durfte Mattis eigenständig Projekte in der Technischen Redaktion begleiten. Die Verbindung zwischen E-Commerce-Themen, der Arbeit am GRANIT Webshop und dem Austausch im Team hat ihm besonders gefallen. Durch die abwechslungsreichen Aufgaben und das eigenverantwortliche Arbeiten war für ihn schnell klar: „Ich möchte Teil der Technischen Redaktion bleiben.“

     Jette – Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement

    Jette konnte während ihrer Ausbildung bereits prozessbasierte Projekte begleiten und durch ihren Auslandsaufenthalt wertvolle Einblicke in zwei internationalen Standorte der FRICKE Gruppe gewinnen. Daraus entstand ihr Wunsch, im Export tätig zu sein – heute ist sie dort an internationalen Projekten beteiligt und erweitert ihr Wissen gezielt durch ein berufsbegleitendes Fernstudium im Bereich Projekt- und Prozessmanagement.

    Charlott – Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement

    Charlott wechselte zu TREX.PARTS ins Marketing. Schon in der Ausbildung konnte sie dort ihre Ideen einbringen und das kollegiale Miteinander erleben – das hat ihr schnell das Gefühl gegeben, genau am richtigen Ort zu sein. Nun freut sie sich auf neue Herausforderungen als Marketing Coordinator – Content & Online-Marketing.

    Sara – Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement

    Schon während Saras Ausbildungszeit bei FORAS sammelte sie vielfältige Erfahrungen – von der Buchung von Rechnungen bis hin zur Erfassung von Aufträgen. Dabei konnte sie sich fachlich sowie persönlich weiterentwickeln und schnell war klar: „Ich möchte gerne bei FORAS bleiben“. Besonders schätzt sie das familiäre Arbeitsumfeld und den starken Teamgeist.

    Eine Weiterbildung ist aktuell zwar nicht geplant, doch Sara kann sich gut vorstellen, in naher Zukunft etwas zu beginnen, was sie auch beruflich weiterbringt.

    Laura – Fachkraft für Lagerlogistik

    Laura verkürzte ihre Ausbildung auf 2,5 Jahre. Schon früh fiel ihr beim Rüsten auf, dass es häufig zu Fehlmengen kommt – Artikel, die nicht in der vereinbarten Menge oder gar nicht geliefert wurden. Ihre Neugier führte sie schließlich in den Leitstand des Wareneingangs, wo solche Fälle bearbeitet werden. Dort wird nicht nur reklamiert, sondern auch aktiv nach Lösungen gesucht – was ihr besonders gefällt. „Hier kann ich mitdenken, den Überblick behalten und wirklich etwas bewirken – hier möchte ich unterstützen.“

    Wir bedanken uns für die schöne und lehrreiche Ausbildungszeit und freuen uns auf alle zukünftigen Herausforderungen!

  • Ein Tag im GRANIT Service Center

    Ein Tag im GRANIT Service Center

    Stellt euch vor, der Trecker, der seit mehreren Jahrzehnten gute Dienste leistet und für die Arbeit auf dem Hof unentbehrlich ist, hat auf einmal ein Problem. Doch das größte Problem: Die benötigten Ersatzteile sind kaum, beziehungsweise gar nicht mehr zu kaufen. Und es würde ewig dauern, ein neues Teil zu bestellen. In diesem Fall gibt es eine einfache Lösung: Das GRANIT Service Center. Hier können Teile jeglicher Art von Einspritzpumpe bis Anlasser und von Kühler bis Turbolader zur Instandsetzung eingeschickt werden.

    Vor allem in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit immer weiter in den Fokus rückt, scheint das Konzept des Reparierens im Vergleich zu Neuteilen zunehmend an Relevanz zu gewinnen. Ein weiterer Vorteil: In vielen Fällen ist das Reparieren sogar deutlich günstiger als ein Neuteil.

    An meinem ersten Tag im Service Center fragte Achim, der Leiter des Service Centers, mich, was ich denn glaube, was im Service Center passiert. Meine Antwort: „Ich weiß eigentlich nur, dass hier Sachen repariert werden.“ Das stimmte zwar, ist aber nur ein sehr kleiner Teil der Leistungen, die hier angeboten werden. Auch das habe ich dann ziemlich schnell mitbekommen.

    Schritt für Schritt: Vom Auftrag zur Reparatur

    Am Anfang steht immer das Bestellformular oder der Abholauftrag, den der Kunde im GRANIT Webshop ausfüllt. So können die defekten Teile der Kunden europaweit abgeholt werden und zu uns nach Heeslingen geliefert werden. In vielen Fällen, vor allem bei Teilen, bei denen Flüssigkeiten austreten können, werden die Teile in extra Service Center Boxen verschickt. Da natürlich nicht jeder bereits so eine Box bei sich hat, wird der Behälter noch am selben Abend per Nachtversand zum Kunden geschickt, damit das Teil schließlich am nächsten Tag von DHL oder UPS abgeholt werden kann.

    In Heeslingen angekommen, werden die ersten Überprüfungen am Teil gemacht und die Kosten für eine Reparatur ermittelt. Oft wird das Teil hier schon komplett zerlegt, um die Schäden festzustellen. Doch nicht alle Teile können in Heeslingen repariert werden. In diesem Fall werden sie an externe Reparaturbetriebe, wie Jetschke für Hydraulikpumpen und -motoren oder Ilgenfritz für alles, was mit Elektronik zu tun hat, weitergeschickt.

    Service Center

    Ein Herzstück des Service Centers sind die verschiedenen Prüfstände für Einspritzpumpen und Hydrauliksteuergeräte. Besonders spannend ist hierbei der technische Fortschritt der letzten Jahrzehnte. Während früher rein mechanisch geregelte Einspritzpumpen, welche nur mit Federn und Fliehkraftreglern arbeiteten, verbreitet waren, werden die neueren Common-Rail-Systeme elektronisch gesteuert. So ist es sogar möglich, 3 Einspritzungen pro Takt durchzuführen. Bei einer Drehzahl von beispielsweise 3000 U/min kann man sich vorstellen, wie präzise diese Bauteile arbeiten müssen. Dieser Entwicklung müssen natürlich auch die Prüfgeräte folgen. Eine ähnliche Entwicklung ist auch im Hydraulikbereich zu beobachten, wo heutzutage ebenfalls elektronische Steuergeräte zum Einsatz kommen. Genau zu diesem Zweck wurde kürzlich ein neuer Hydraulikprüfstand angeschafft, der eine Ansteuerung per Laptop ermöglicht.

    Sonderanfertigungen nach Maß für optimalen Kundenservice

    Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Service Centers ist die Sonderanfertigung von Hydraulikschläuchen, Gelenkwellen, Kettenrädern oder Fahrersitzen in der alten Landmaschinenhalle. Auch hier können die Kunden nach Belieben ihr individuelles Produkt zusammenstellen. Nach Eingang der Bestellung wird hier sofort mit der Montage begonnen, damit das Produkt schon am nächsten Morgen beim Kunden vor der Tür steht. Besonders wichtig: eine reibungslose Zusammenarbeit mit dem Lager. Nicht alle benötigten Teile befinden sich immer am Arbeitsplatz in der Schlauch- oder Sitzwerkstatt. Für einen zügigen Ablauf müssen diese also schnellstmöglich zu den Mitarbeitenden in die Werkstatt gelangen, um die teilweise über 350 Sonderanfertigungen pro Tag fertigzustellen.

    Service Center

    Doch nicht nur direkte Kundenaufträge werden im Service Center bearbeitet. Im Webshop werden auch einige fertige Sitze und Schläuche angeboten. Diese sehr häufig verkauften Produkte werden deshalb auf Vorrat im Service Center produziert. So kann eine noch schnellere Bestellabwicklung gewährleistet werden.

    Zum Abschluss noch ein kleiner Ausblick: Um die zunehmende Auftragslage auch in Zukunft bewerkstelligen zu können, ist ein Umzug der Schlauch- und Sitzwerkstatt geplant. Diese soll bald in eine neue Halle in Heeslingen ziehen, um dort mehr Platz für noch mehr Aufträge zu haben.

  • Weniger Diesel – mehr Nachhaltigkeit

    Weniger Diesel – mehr Nachhaltigkeit

    Um aktuelle Geschehnisse auf dem Markt verfolgen zu können und am Puls der Zeit zu bleiben, gibt es die Möglichkeit, im Rahmen seines Arbeitsgebiets gewisse Praxistage und Seminare zu besuchen.
    Der Praxistag „Alternative Antriebsenergien für Landmaschinen“ im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Echem war eine solche Veranstaltung. Productmanager Christoph aus der Division Schleppertechnik besuchte das Seminar am 1. Juli zusammen mit zwei Auszubildenden: Moritz und mir. Wir ließen uns die neuen Möglichkeiten für alternativ betriebene Landmaschinen bei interessanten Vorträgen, aufschlussreichen Gesprächen und mit einer hautnahen Praxisdemonstration näherbringen.

    Spannende Vorträge: Wo stehen wir und was ist möglich?

    Das Programm startete an einem sonnigen Dienstagmorgen um 10 Uhr mit einem Grußwort des Präsidenten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Das Vormittagsprogramm fand in einer großen Scheune statt, passend zum Thema des Seminars.
    Den ersten Vortrag lieferte Professor Doktor Ludger Frerichs von der TU Braunschweig. Er führte den Verbrauch von fossilem Diesel in der deutschen Landwirtschaft auf, welcher bei etwa zwei Milliarden Liter im Jahr liegt und wodurch fünf Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen werden. Frerichs kam zu dem Schluss, dass fossiler Diesel keine Zukunft habe. Es folgte eine Abhandlung von Lösungsansätzen für alternative Antriebstechniken, die sich besonders auf Maschinen für leichte Arbeiten in der Landwirtschaft bezog. Solche Maschinen machen in Deutschland etwa zehntausend verkaufte Traktoren im Jahr aus. Diese könnten statt mit Diesel mit einem Elektro-Motor betrieben werden, aber auch mit Bio-Methan, Wasserstoff oder Pflanzenöl. Beim Thema Pflanzenöl als Treibstoff käme allerdings die nächste Diskussion auf: Tank oder Teller? Denn schließlich ist die Landwirtschaft auch ein enorm wichtiger Nahrungslieferant.

    Pflanzlicher Kraftstoff – die Landwirtschaft ist bereit

    Es folgte Dr. Johannes Hipp vom deutschen Maschinen- und Anlagenbauverband (VDMA). Er beschäftigte sich in seinem Vortrag vor allem mit erneuerbarem Kraftstoff auf Höfen mit schweren Arbeiten. Hipp wies auf die bereits geschehenen Freigaben von Hydrated Vegetable Oil (HVO) hin – eine flächendeckende Nutzung von HVO sei demnach bereits möglich. Auch die für die Herstellung des pflanzlichen Antriebsstoffs benötigten Flächen seien in ihrer Größe überschaubar: Man benötige nur einen geringen Prozentsatz der aktuell 16 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche.
    Als nächstes beschäftigte Hipp sich mit Anbaugeräten. Er spann den Gedanken fort, die Zapfwelle durch eine Hochvoltschnittstelle zu ersetzen, sodass Anbaugeräte rein elektrisch betrieben werden. Nach Hipp sei die Landwirtschaft für eine Umstellung auf alternative Antriebstechniken bereit – es müssten jetzt allerdings die nötigen Anreize gesetzt werden.

    „Es gibt noch viel zu tun“

    Dr. Hartmut Matthes von der LU Lohnunternehmer Service GmbH in Wunstorf zeigte in seinem Vortrag die Notwendigkeit von flüssigen Kraftstoffalternativen auf, da seiner Meinung nach ab 2030 mit Bio-Methan und Pflanzenöl gearbeitet werde. Die Kraftstoffe müssten dabei gewisse Eigenschaften haben, wobei es insbesondere die Zähflüssigkeit, um den Sauerstoffgehalt oder auch die Kälteempfindlichkeit gehe. Wasserstoff als alternativer Antrieb sei zwar schon in allen Köpfen angekommen, doch die Umsetzung sei schwer: Allein die Speicherung bei 350-700 Bar erfordere viel Aufwand.
    Neben der Fragen zum Kraftstoff selbst müssen aber auch Themen, wie Verfügbarkeit, Finanzierbarkeit durch den Käufer, Schlagkraft und viele mehr, behandelt werden. Solange dies nicht geschehen ist, sei eine kundenfreundliche und erfolgreiche Markteinführung alternativer Antriebstechniken kaum denkbar, so Matthes und er fügte hinzu: „Es gibt noch viel zu tun.“

    Zeit für Austausch und Gespräche

    Nach den Vorträgen stand eine kurze Mittagpause auf dem Programm. Bei einem gemeinsamen Essen konnte man sich über das Gehörte austauschen. Wenig später wartete die Praxisdemonstration einiger Maschinen auf die Besucher. Weil man sich währenddessen an verschiedenen Orten des Bildungszentrums aufhielt, war es vorgeschrieben „Hauben“ über die Schuhe zu ziehen, um beispielsweise keine Keime zu verteilen, die man an der Schuhsohle mit sich trägt.

    Alternative Antriebsenergien in Bewegung

    Die Demonstration der Maschinen begann mit Hofladern und Teleskopladern, die vor den Zuschauern einige Rundballen von einem Anhänger hoben, abstellten und wieder aufluden. Auffallend war, wie leise sich die Fahrzeuge bewegten: Nur leises Summen und die Reifen auf dem Boden waren zu hören. Die Lader sind in den meisten Fällen in der Lage einen ganzen Arbeitstag auf dem Hof zu unterstützen, vorausgesetzt sie werden in der Mittagspause an die Ladestation angeschlossen.

    Als nächstes wurden elektronische Geräte in einem Kuhstall des Bildungszentrums präsentiert. Die Tiere ließen sich kaum von den leisen Geräten stören, die über ihre Futtertische oder auch im Stall selbst entlangfuhren. Die Geräte unterstützen bei der Futterverteilung oder beim Reinigen des Stalls.

    Der nächste Teil der Praxisdemonstration fand auf einer Siloplatte statt. Hier wurden verschiedene Geräte vorgeführt, die zur Mischung, Auflockerung oder zum Transport des Silos dienten. Die Wendigkeit der verschiedenen Geräte stach dabei besonders hervor.

    Eine große Wiese war der letzte Ort, an dem die Praxisdemonstration stattfand. Hier warteten große Trecker, ein autonomer Schlepper sowie eine Drohne auf die Besucher. Ein Vertreter des Herstellers Claas gab an, dass Traktoren dieser Marke ab Werk bereits mit HVO betankt würden, der Käufer müsse dies nur fortführen – im Zweifelsfall könne er den Schlepper dennoch mit Diesel betanken. Claas führte auf der Veranstaltung einen Axion 830 vor, der ebenfalls mit HVO betrieben wurde. Auf einem kurzen Stück Wiese wurde der Traktor beim Mulchen demonstriert. Verblüffend war darüber hinaus der John Deere 6R 150, der ausschließlich mit Pflanzenöl betrieben wird: Von außen ein völlig normaler Trecker, doch unter der Verkleidung ruht modernste Technologie. Aber es gab noch weitere faszinierende Maschinen zu sehen:

    Ein aufschlussreicher Tag

    Anhand des Seminars konnte man sehen: Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz stehen in der Landwirtschaft immer mehr im Fokus. Alternative Antriebstechnik, insbesondere der Elektroantrieb in der Stall- und Hoftechnik, ist bereits in greifbare Nähe gerückt. Besonders als Landwirt:in ist es deshalb wichtig, sich regelmäßig zum aktuellen Stand der Möglichkeiten zu informieren. Von diesem Praxistag nahm man jedoch genauso mit, dass die Entwicklungsprozesse im Bereich Großtraktoren und Erntemaschinen für die Feldarbeit noch weiter fortschreiten müssen, um auch hier alternative Antriebstechniken einsetzen zu können. Es ist in den nächsten Schritten wichtig, über Ladestationen am Feld sowie am Hof nachzudenken und diese Theorien auszuarbeiten. Aber natürlich müssen die oben aufgeführten Möglichkeiten auch näher in das Blickfeld der Gesellschaft rücken.

    Nachhaltigkeit gibt es natürlich auch in der FRICKE Gruppe. In diesem Blogbeitrag erfahrt ihr, wie Laura das Thema „Nachhaltigkeit“ mit ihrem dualen Studium bei FRICKE verbinden konnte.