Schlagwort: Azubis

  • Ökologisches Gleichgewicht wiederherstellen: Unser Azubi-Projekt

    Ökologisches Gleichgewicht wiederherstellen: Unser Azubi-Projekt

    Nachhaltigkeit beginnt oft ganz praktisch – manchmal sogar mit Akkuschrauber, Holzplatten und einer guten Idee. Genau so startete auf unserem Betriebsgelände in Heeslingen ein besonderes Azubi-Projekt, das Handwerk, Teamarbeit und Umweltschutz miteinander verbindet.

    Ausgangspunkt war die aktuell erhöhte Taubenpopulation auf unserem Firmengelände. Neben hygienischen Herausforderungen können die Tiere auch technische Anlagen beeinträchtigen, beispielsweise unsere Klimasysteme.

    Statt jedoch nur auf klassische Abwehrmaßnahmen zu setzen, wurde sich bewusst für eine natürliche Lösung entschieden: Falkennistkästen. Falken sind natürliche Gegenspieler der Tauben und können langfristig dazu beitragen, das ökologische Gleichgewicht auf dem Betriebsgelände wiederherzustellen.

    Vom Materialstapel zum fertigen Nistkasten

    Gesagt, getan. Am Dienstagmorgen traf sich unser fünfköpfiges Azubi-Team – Frithjof, Oli, André, Paul und Lina – in der alten Landmaschinenhalle. Unterstützt wurden wir dabei von Kai aus dem Facility Management und Jasmin und Dina aus unserem Nachhaltigkeitsteam. Nach einem kurzen Überblick über Materialien und Werkzeuge ging es direkt los: bohren, schrauben, montieren. Schritt für Schritt entstanden aus den einzelnen Bauteilen drei robuste und wetterfeste Falkennistkästen.

    Nach einer kurzen Stärkung folgte der nächste wichtige Arbeitsschritt. Damit die Kästen optimal vor Regen geschützt sind und möglichst lange halten, verkleideten wir die Dächer sorgfältig mit Teerpappe.

    Der kreative Feinschliff

    Für den letzten Feinschliff sorgte schließlich eine spontane kreative Idee aus dem Team: Die Seiten der Kästen sollten unseren FRICKE-Schriftzug tragen. Also druckten wir das Logo aus, schnitten die Buchstaben präzise mit Cuttermessern aus und fertigten so passgenaue Schablonen an. Nachdem alles fixiert war, kam die Spraydose zum Einsatz – natürlich im klassischen FRICKE Rot.

    Inzwischen sind die Falkennistkästen montiert und bereit für ihre neuen Bewohner. Jetzt heißt es abwarten und hoffen, dass sich schon bald die ersten Falkenpaare ansiedeln – und mit ihrer Anwesenheit dazu beitragen, die Taubenpopulation nachhaltig zu reduzieren.

    Ein Projekt, das zeigt: Mit Teamgeist, handwerklichem Einsatz und einer guten Idee lassen sich praktische Lösungen und Nachhaltigkeit hervorragend verbinden. Wenn ihr mehr über nachhaltige Azubiprojekte lesen wollt, schaut doch mal in diesem Blogbeitrag vorbei!

  • Jahresrückblick 2025

    Jahresrückblick 2025

    Hallo zusammen, willkommen zurück!

    Auch 2025 sind wieder viele spannende Beiträge entstanden. In insgesamt 30 Beiträgen ging es unter anderem um internationale Erfahrungen, persönliche Karrierewege und wichtige Meilensteine der FRICKE Gruppe. Zum Jahresabschluss werfen wir einen Blick zurück und haben unsere persönlichen Highlights aus 2025 für euch zusammengestellt.

    Von der Idee zur Eigenmarke

    Diesen Beitrag fand ich super spannend, weil ich vorher nicht wusste, welche einzelnen Schritte von der Idee bis zur finalen Produktfertigstellung nötig sind und wir so einen sehr interessant Blick hinter die Kulissen bekommen konnten.  ~ Leona

    Drei Monate in Shanghai – Internationale Erfahrungen im Produktmanagement

    Der Beitrag zeigt, wie wertvoll es ist, in einem weltweiten Unternehmen wie FRICKE zu arbeiten und dadurch internationale Einblicke in globale Prozesse zu erhalten. Gleichzeitig wird deutlich, wie bereichernd es ist, andere Kulturen und Arbeitsweisen kennenzulernen, sowie neue Perspektiven zu gewinnen und persönliche als auch berufliche Horizonte durch geförderte Auslandserfahrungen zu erweitern. ~ Jette

    Tholey ganz persönlich – Die Gesichter hinter dem Projekt

    Ich freue mich, dass alle Mitarbeitenden und sogar externe Beteiligte einen persönlichen Einblick in eines der größten Projekte der Firmengeschichte der FRICKE Gruppe bekommen.
    Das zeigt die persönlichen Werte unseres Familienunternehmens sehr gut. ~ Jonas

    Einmalige Auslandserfahrung: Vier Wochen in Wabash

    Ich finde der Beitrag zeigt eindrucksvoll wie abwechslungsreich die Ausbildung bei FRICKE ist. Den jungen Kolleginnen und Kollegen wird ermöglicht, über den Tellerrand zu schauen und einzigartige Erfahrungen zu sammeln. Auf so ein Praktikum an unserem Standort in den USA hätte ich auf jeden Fall auch Lust gehabt! ~ Larissa

    Nina auf Entdeckungstour in Shanghai

    Dieser Beitrag ist mir besonders im Kopf geblieben, weil er zeigt, wie viel man in kurzer Zeit erleben kann. Ninas neun Wochen in Shanghai waren voller neuer Eindrücke: vom Büroalltag im Einkaufsbüro über Lieferantenbesuche entlang der Küste bis hin zu kleinen Reisen durch China. Und zwischendurch gibt es noch die Highlights wie Disneyland, den Oriental Pearl Tower oder die Aussicht auf die Skyline von Shanghai. Genau diese Mischung macht den Text so spannend und zu meinem Favoriten des Jahres. ~ Svea

    Tholey ganz persönlich – Die Gesichter hinter dem Projekt

    Der Beitrag war für mich dieses Jahr der interessanteste. Und das nicht nur, weil man darin lesen konnte, welche Kollegen überhaupt an diesem Mammut-Projekt  beteiligt sind, sondern auch, weil man erfahren konnte, was für Aufgaben alle zu so einem Projekt gehören. An manche Aspekte denkt man nämlich im ersten Moment vermutlich gar nicht, wie zum Beispiel daran, dass beim Bau eines neuen Lagers auch die Entsorgung von Abfall eingerichtet werden muss. ~ Annabell

    Danke an alle, die F.Inside auch im letzten Jahr gelesen und begleitet haben. Wir wünschen euch einen guten Start ins Jahr 2026 und freuen uns darauf, auch 2026 wieder spannende Themen und Einblicke aus der FRICKE Gruppe mit euch zu teilen.

  • Azubi-Tour nach Le Mans – Ein Erlebnis, das verbindet

    Azubi-Tour nach Le Mans – Ein Erlebnis, das verbindet

    Es gibt Momente im Job, die man nicht so schnell vergisst. Für mich gehört der 19. November definitiv dazu – der Start unserer zweitägigen Azubi-Tour nach Le Mans mit 57 Auszubildenden – angehenden Land- und Baumaschinenmechatronikern, Kfz-Mechatronikern sowie einem Mechatroniker für Anlagentechnik. Um 4:45 Uhr war die Vorfreude bei den meisten in Heeslingen beim Treffpunkt noch eher verschlafen. Auf der Busfahrt Richtung Hannover und spätestens am Flughafen wuchs die Stimmung dann aber schnell – und plötzlich war die gesamte Gruppe voller Energie, Neugier und Lust auf die kommenden zwei Tage. Einige der Azubis sind zuvor noch nie geflogen – dies machte den Ausflug natürlich umso aufregender und spannender.

    Le Mans

    Technik hautnah – Besuch im CLAAS Werk Le Mans

    Da ich das CLAAS Traktorenwerk in Le Mans bisher noch nicht kannte, war ich mindestens genauso neugierig wie unsere Auszubildenden. Auf über 70.000 m² zu sehen, wie aus Einzelteilen hochmoderne, individualisierte Traktoren entstehen, war für mich persönlich ein echtes Highlight. Roboter in Aktion, modernste Montagetechnik und die Präzision des gesamten Fertigungsprozesses – die Mischung aus Technik, Leidenschaft und Teamwork hat mich wirklich beeindruckt.

    Und unseren Azubis ging es genauso: Für viele wurde erst hier richtig sichtbar, wie viel Detailarbeit und Know-how in jedem einzelnen CLAAS Traktor steckt und was es bedeutet, jährlich rund 10.000 Maschinen auf diesem Niveau zu produzieren.

    Le Mans entdecken – von Altstadt bis Rennstrecke

    Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Stadt Le Mans selbst. Wir erkundeten die historische Altstadt, besuchten die beeindruckende Kathedrale Saint Julien und machten natürlich einen Abstecher zur legendären Rennstrecke, die für das berühmte 24-Stunden-Rennen weltweit bekannt ist. Für viele war es das erste Mal in Le Mans – und die Begeisterung war spürbar.

    Rennstrecke Le Mans

    Warum solche Events so wichtig sind

    Für uns in der Ausbildung bei der FRICKE Gruppe geht es um mehr als Fachwissen und Praxis – es geht darum, Begeisterung zu wecken. Wir wollen vermitteln, dass hinter unseren Marken und Produkten echte Innovation, Leidenschaft und Menschen mit hohen Ansprüchen stehen.

    Die zweitägige Tour hat genau das erreicht: Identifikation mit der Marke CLAAS, ein sichtbares „Wir“-Gefühl, neue Motivation für den Alltag und ganz viel Stolz auf das, was wir gemeinsam bewegen.

    Ein Erlebnis, das bleibt

    Am 20. November sind wir mit vielen Eindrücken wieder zurück nach Hannover geflogen – und ich bin sicher, dass dieser Trip noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Für unsere Azubis war es mehr als eine Reise. Es war ein Erlebnis, das verbindet und motiviert.

    Für mich persönlich ist es jedes Mal wieder ein Highlight, Zeit mit unseren Azubis zu verbringen, den Austausch untereinander zu erleben und zu sehen, wie viel Begeisterung und Teamgeist in der Gruppe steckt.

    Genau dafür machen wir solche Touren – und deshalb freue ich mich schon jetzt auf das nächste gemeinsame Abenteuer.

  • Ab in den Süden – drei Wochen in Valladolid

    Ab in den Süden – drei Wochen in Valladolid

    Dieses Jahr im Oktober war es auch für mich endlich so weit – mein Auslandsaufenthalt stand bevor. Also hieß es am 5. Oktober „Auf nach Spanien!“ Mein Ziel war Valladolid, eine Großstadt nahe Madrid. Für drei Wochen habe ich dort gelebt und im Büro der spanischen Auslandsgesellschaft von GRANIT gearbeitet.

    „Willkommen in Spanien!“ – Die Anreise & mein erster Tag im Büro

    Am Sonntagmorgen um 9 Uhr wurde ich am Flughafen in Hamburg abgesetzt. Nachdem ich etwas nervös vom Check-In zur Sicherheitskontrolle gegangen war und schließlich an meinem Gate ankam, hieß es nur noch warten. Kurze Zeit später saß ich im Flieger und ließ das typisch norddeutsche Herbstwetter hinter mir.
    Angekommen am Flughafen in Madrid, wartete schon meine Arbeitskollegin Nuria auf mich. Gemeinsam fuhren wir mit der Bahn nach Valladolid. Auf dem Weg zu meiner Unterkunft empfahl sie mir schon einige Sehenswürdigkeiten, die sofort auf meine Checkliste für die nächsten Wochen kamen.

    Am nächsten Morgen startete ich in meinen ersten Arbeitstag in Spanien. Um 9 Uhr – die dort übliche Zeit, um mit dem Arbeiten anzufangen – wurde ich sehr freundlich durch das 15 Personen starke Team in Empfang genommen. Nach einer kleinen Vorstellung wurde mir erklärt, was der Plan für die kommenden Wochen sein würde und welche Bereiche ich zu Gesicht bekommen werde. Ich durfte in so ziemlich jede Abteilung der Auslandsgesellschaft für ein paar Tage hineinschnuppern – sogar das Mitfahren bei einem Kollegen im Außendienst war für mich eingeplant. Jetzt konnte es also losgehen!

    Zeit anzupacken – meine Tätigkeiten während der Arbeit

    Die ersten drei Tage durfte ich Lucía unterstützen. Sie ist für das Marketing in Spanien zuständig und hatte sich schon einige Aufgaben für mich zurechtgelegt. So fertigte ich für die spanischen Außendienstler Anleitungen an, die den Umgang mit unserem Intranet sowie mit WhatsApp Business erleichtern sollen. Als nächstes waren es meine Aufgaben interessante Messen in Spanien und Portugal im Internet herauszusuchen und aus einem Katalog eine Auswahl von Werbemitteln zu treffen, die auf der nächsten Messe an Kunden verteilt werden sollen.
    Der nächste Bereich war die Abteilung „Transportmanagement“. Zusammen mit Luis-Enrique schaute ich mir Auswertungen über verschiedene Spediteure an. Darüber hinaus stellte ich eine Übersicht zusammen, mit der nachvollzogen werden kann, welche Spediteure welche Routen nutzen, um zu einer gewissen Postleitzahl auszuliefern.

    Raúl erklärte mir anschließend etwas zum Pricing. Mir wurden Abläufe und Berechnungen unter Einhaltung bestimmter Margen nähergebracht. Daraufhin durfte auch ich einige Berechnungen durchführen.
    Als nächstes durfte ich Fernando, einen der spanischen Außendienstler, begleiten. Für mich waren das besonders spannende Tage, da ich einen Einblick bekommen konnte, wie unsere Kunden in Spanien arbeiten, wo ihre Prioritäten liegen und was für Erwartungen sie an uns als Lieferanten haben.
    Danach unterstützte ich Héctor im Backoffice. Ich bearbeitete Gewährleistungsfälle und Retouren und untersuchte den aktuellen Status von Rückständen – von Artikeln also, auf dessen Lieferung die Kunden aus verschiedenen Gründen schon seit längerem warten müssen.
    Zum größten Teil unterhielten sich die Kollegen mit mir auf Spanisch. Von meinem mündlichen Abitur brachte ich relativ gute Spanischkenntnisse mit, die ich in Valladolid endlich wieder auffrischen konnte. Wenn es ab und zu an besonderen Wörtern hakte und man nicht weiterkam, griff man aber natürlich auch mal auf Englisch zurück.

    Die spanische Mentalität – natürlich auch am Arbeitsplatz

    Die Stimmung im spanischen Büro war sehr familiär. Jeden Tag um 14 Uhr setzte man sich gemeinsam mit seinen Kollegen in den Pausenraum und aß Mittag, quatschte ein bisschen oder machte „Siesta“. Untereinander herrschte eine freundschaftliche, lockere Stimmung, die auch mal zu Scherzen einlud. Als „Neue“ in dem Büro, fühlte ich mich deshalb auch nicht fehl am Platz oder unerwünscht. Im Gegenteil: Es ging sehr herzlich zu! Auch an Nervennahrung wurde jeden Tag gedacht: Ob Churros, Turrón oder spanische Salami – irgendeine Leckerei stand morgens immer auf dem Tisch im Pausenraum. Man konnte sich also nur wohlfühlen!

    Auch im Feierabend bleibt keine Zeit für Pausen

    Auch abseits der Arbeit hatte ich viel Programm. Die ersten Abende nach Feierabend nutzte ich dafür, Valladolid zu erkunden. Meine Unterkunft lag im Zentrum der Stadt, also konnte ich die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. Ich schaute mir Kirchen an, ging ins Skulptur-Museum oder in den Park und vertrat mir die Füße am Fluss. Dank Héctor musste auch meine Fitness nicht hintenanstehen. Weil seine Eltern ein Gimnasio (Fitnessstudio) besitzen und er vor kurzer Zeit einen Schein zum Personal-Trainer gemacht hat, schlug er vor, mich mitzunehmen. Das konnte ich natürlich nicht ablehnen!
    Nichtsdestotrotz war ich am Ende des Tages meistens fix und fertig. Die ganzen neuen Eindrücke und das ständige Switchen zwischen den Sprachen – Englisch, Deutsch und natürlich Spanisch – hinterließ dann doch seine Spuren.

    Auf Entdeckungstour in fremden Städten

    An den Wochenenden sah ich mir die Städte Ávila und Burgos an. Ávila ist bekannt für die große Stadtmauer, die sich um das Zentrum der Kleinstadt zieht. Auf der Mauer angekommen, genoss ich die weite Aussicht auf das Umland von Castilla y León, der autonomen Gemeinschaft, in der Ávila liegt. Außerdem erkundete ich die Catedral de Ávila, die ich mir wegen der vielen anstehenden Besucher erst nicht ansehen wollte. Zum Glück habe ich es doch getan! Unten findet ihr ein Bild, auf dem man gut erkennen kann, dass die Kirche zum größten Teil aus „Blutstein“ (Hämatit) gebaut wurde. Es war sehr beeindruckend. Burgos ist eine etwas kleinere Stadt. Umso eindrucksvoller ist jedoch die Catedral de Santa María, die man dort bewundern kann. Sie ist riesig und unglaublich detailliert gebaut. In Burgos durfte ich auch an einem Familienessen von Nurias Familie teilnehmen, zu dem sie mich mitnahm. Auch kulinarisch lernte ich also etwas über den Norden Spaniens. Wenn ich ehrlich bin, wäre ich bei manchen Dingen wahrscheinlich niemals dazu gekommen sie zu probieren, wenn ich nicht zu diesem gemeinsamen Essen eingeladen worden wäre. Ganz oben mit dabei ist zum Beispiel der Krebs, der plötzlich auf meinem Teller landete und der – wenn auch etwas schwierig zu essen – wirklich lecker war.

    Zeit für „Fiesta“!

    Außerdem wurde mir das Nachtleben in Spanien nähergebracht! Nuria nahm mich mit zu der Geburtstagsfeier einer Freundin. Wir aßen gemeinsam Pizza und gingen dann in einen Club, um zu feiern. Tatsächlich liegen Welten zwischen dem deutschen Feiern und dem spanischen „Fiesta“. Während man sich in Deutschland gegen halb zehn auf den Weg zum Feiern macht, denkt man in Spanien gegen 12 Uhr nachts dann langsam mal darüber nach, demnächst loszugehen, wobei in den Clubs natürlich ausschließlich Latino-Songs laufen.

    Wie man unschwer erkennen kann, lebte Nuria ihre Rolle der Fremdenführerin für mich völlig aus. Dafür möchte ich ihr ganz besonders danken! Ohne ihren Einsatz hätte ich wahrscheinlich deutlich weniger in Valladolid erlebt.
    Am 24. Oktober, nach ca. drei Wochen, die sich angefühlt haben, als wären sie nur so an mir vorbeigerast, musste ich dann die Rückreise antreten. Aber eine Sache ist sicher: In Valladolid schaue ich nochmal vorbei!

    Auch dem Rest meiner spanischen Kollegen möchte ich hiermit ein riesiges Dankeschön aussprechen. Ich wurde von Anfang an so herzlich und offen aufgenommen, dass es gar keine andere Möglichkeit für mich gab, als mich wohlzufühlen. Genau das hat meinen Auslandsaufenthalt zu einem großartigen Erlebnis gemacht, mit dem ich einiges über mich selbst lernen und auch meine etwas eingerosteten Spanischfähigkeiten wieder aufpolieren konnte. Danke!

    Auch einige andere unserer Azubis hat es dieses Jahr wieder ins Auslands verschlagen. Lest zum Beispiel über Jordis Aufenthalt in Rumänien oder Hennings und Phillips Erlebnisse in den USA!

  • Code trifft KI – FRICKE TECH DAY 2025

    Code trifft KI – FRICKE TECH DAY 2025

    Am 23. September 2025 fand in Bremen der zweite FRICKE TECH DAY dieses Jahres statt, insgesamt schon der dritte seit dem Start 2023. Das Event vereinte alle Entwickler aus Hamburg, Bremen, Heeslingen und sogar den Niederlanden und war eine willkommene Gelegenheit, sich noch intensiver über aktuelle Themen auszutauschen, neue Technologien kennenzulernen und den persönlichen Kontakt über Standortgrenzen hinweg zu stärken.

    Mehr als nur ChatGPT

    Inhaltlich stand die Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt. Thematisiert wurden unter anderem der Aufbau eines eigenen AI Coding Agents, die Chancen im Bereich Agentic Coding und der praktische Nutzen von KI im Arbeitsalltag. Zudem wurden verschiedene KI-Tools vorgestellt, die den Alltag spürbar erleichtern. Für Begeisterung sorgte vor allem der Gastvortrag von der Digitalberatung Etribes „How AI is redefining E-Commerce“, in dem anschaulich gezeigt wurde, wie der Implementierungsprozess von KI im Online-Shop umgesetzt werden kann.

    Persönlicher Austausch vor Ort

    Zwischen den ganzen Informationen gab es Pausen, in denen man sich persönlich und nicht wie sonst über Teams, sondern direkt vor Ort, unterhalten konnte. Währenddessen wurde bestens für Verpflegung gesorgt: Es gab frische Wraps und Bowls in unterschiedlichen Variationen sowie einen Kühlschrank voller Getränke. Ein besonderes Highlight war der mobile Kaffeewagen, der direkt im Haus Halt machte und uns mit köstlichen Kaffeespezialitäten und Kuchen versorgte.

    Azubis mittendrin

    Auch wir Auszubildenden waren nicht nur Zuhörer, sondern aktiv eingeladen, uns einzubringen und mitzudiskutieren. Der Tag bot uns die Chance, praxisnah in Zukunftsthemen einzutauchen, neue Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen und wertvolle Einblicke zu gewinnen.

    Luca, Fachinformatiker für Systemintegration im zweiten Lehrjahr, berichtet:

    „Der Tech Day war echt spannend. Besonders gut gefallen hat mir, wie praxisnah alles war und wie die verschiedenen Technologien vorgestellt wurden.“

    Pia, Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung im ersten Lehrjahr, ergänzt:

    „Am schönsten fand ich den direkten Austausch mit den anderen Kollegen, die man sonst nicht so häufig sieht und dass es so viele verschiedene Präsentationen gab, die intensive Diskussionen ausgelöst haben.“

    Vielen Dank und bis zum nächsten FRICKE Tech Day!

    Künstliche Intelligenz ist längst keine Theorie mehr, sondern beeinflusst bereits heute viele Bereiche unserer Arbeit. Der FRICKE TECH DAY hat eindrucksvoll gezeigt, wie stark KI den Entwickleralltag künftig prägen wird und welche Chancen sich daraus für uns ergeben. Wir blicken gespannt darauf, die neuen Technologien in der Praxis auszuprobieren, und sind froh, dass FRICKE diesen Tag ins Leben gerufen hat.

  • Einmalige Auslandserfahrung: Vier Wochen in Wabash

    Einmalige Auslandserfahrung: Vier Wochen in Wabash

    Zwei unserer Auszubildenden, Henning und Philipp, hatten die Gelegenheit, für insgesamt vier Wochen in unserer Niederlassung in Wabash, Indiana (USA), zu arbeiten und dort wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Neben der fachlichen Weiterentwicklung war es vor allem die kulturelle Begegnung, die den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.

    Vielfältiger Arbeitsalltag

    Der Schwerpunkt der Tätigkeit lag in der Unterstützung des Lagers. Dort bestand die Hauptaufgabe darin, sämtliche Artikel zu messen und zu wiegen, um eine präzise Versandberechnung zu ermöglichen. Darüber hinaus übernahmen die beiden Azubis weitere Projekte, wie den Aufbau neuer Regale, die Einrichtung eines separaten Lagerraums für Spezialstoffe, die Durchführung einer Inventur sowie die Sammlung und Pflege von Stammdaten. Auch die Vorbereitung auf anstehende Messen gehörte zum Aufgabengebiet.

    Besonders eindrucksvoll war auch die Historie des Lagers selbst: Die Gebäude auf dem Gelände sind von 1-15 durchnummeriert und machen so den Prozess des Wachstums und der Erweiterung über die Jahre hinweg sichtbar.

    Amerikanische Gastfreundschaft

    Die Aufnahme im Team vor Ort war herzlich: Die Kollegen luden die beiden nicht nur zu gemeinsamen Abenden ein, sondern organisierten auch private Treffen, bei denen viele neue Kontakte geknüpft wurden.

    Roadtrips durch die USA

    Am Wochenende blieb genügend Zeit, die Region zu erkunden. Mit einem zur Verfügung gestellten Auto ging es zu den Attraktionen in der Nähe: nach Fort Wayne, nach Indianapolis mit dem berühmten IndyCar-Rennen, nach Chicago sowie zu einem Konzert von The Weekend in Indianapolis.

    Sogar ein Besuch auf dem Schießstand stand auf dem Programm – eine Erfahrung, die auch Maike während ihres Aufenthalts genießen konnte und es in dieser Form in Deutschland kaum gibt. Auch Christian hatte die Möglichkeit innerhalb seines Studiums in Amerika zu unterstützen und die unbegrenzten Möglichkeiten kennenzulernen.

    Herausforderungen und bleibende Eindrücke

    Die Rückreise gestaltete sich etwas schwieriger als geplant, da es zu Komplikationen mit Anschlussflügen kam. Doch auch das konnte die positiven Eindrücke nicht trüben – wenn auch der Jetlag spürbar blieb.

    Eine prägende Erfahrung

    Der Aufenthalt in Wabash war für Henning und Philipp eine einmalige Chance. Sie konnten nicht nur ihre fachlichen Kenntnisse vertiefen, sondern auch internationale Arbeitsabläufe kennenlernen und wertvolle persönliche Erfahrungen sammeln. Besonders hervorzuheben ist die freundliche Aufnahme durch die amerikanischen Kollegen, die den Aufenthalt zu einer unvergesslichen Zeit machten.

  • Rumänien erleben – Eindrücke und Erlebnisse aus meinem Auslandsaufenthalt

    Rumänien erleben – Eindrücke und Erlebnisse aus meinem Auslandsaufenthalt

    Als Auszubildender im Bereich Groß- und Außenhandelsmanagement im 2. Lehrjahr bei der FRICKE Gruppe hatte ich die besondere Möglichkeit, im Rahmen meines Ausbildungsprogramms einen dreiwöchigen Auslandsaufenthalt in Rumänien zu absolvieren. Diese Zeit war für mich nicht nur eine spannende berufliche Erfahrung, sondern auch eine bereichernde persönliche Reise. Ich konnte in den Arbeitsalltag eines internationalen Standorts eintauchen, neue Kolleginnen und Kollegen kennenlernen und gleichzeitig eine mir zuvor unbekannte Kultur entdecken. In diesem Beitrag gebe ich einen Einblick in meine Erlebnisse und Eindrücke vor Ort.

    Auf nach Timișoara

    Vor knapp einem Monat begann mein dreiwöchiger Auslandsaufenthalt mit dem Kofferpacken. Am Montagmorgen startete meine Reise am Flughafen in Hamburg. Durch eine Verspätung verpasste ich leider meinen Anschlussflug in München. Zum Glück konnte ich noch auf einen späteren Flug umbuchen und kam am Abend in Timisoara in Rumänien an. Dort wartete bereits Ciprian, der Geschäftsführer von GRANIT PARTS Rumänien, auf mich. Gemeinsam fuhren wir direkt zu meinem Airbnb, das in den nächsten drei Wochen mein Zuhause war.

    Abwechslungsreiche Tätigkeiten

    Am nächsten Tag ging es für mich direkt um 9 Uhr ins Büro, wo ich schnell eine unterschiedliche Arbeitszeit zu Deutschland feststellen konnte. Anders als in Heeslingen starten die meisten Kollegen erst in den Arbeitstag um 9 Uhr. Entsprechend wird häufig bis in die frühen Abendstunden, also bis 18 Uhr, gearbeitet. Diese Regelung hängt auch mit der Zeitverschiebung zu Deutschland zusammen.

    Meine Unterkunft lag in der Nähe des Büros, sodass ich jeden Morgen bequem zu Fuß dorthin gelangen konnte. Zu Beginn lernte ich das Team in einem kurzen Gespräch kennen, in dem auch die Inhalte und Aufgaben für meinen Aufenthalt in den nächsten drei Wochen besprochen wurden. In den ersten Tagen erhielt ich eine ausführliche Einführung in die verschiedenen Abteilungen und konnte so das gesamte Büro und seine Abläufe besser kennenlernen. Meine Hauptaufgabe bestand darin, die Kolleginnen und Kollegen in allen Bereichen bei offenen Tätigkeiten zu unterstützen. An einem Tag begleitete ich außerdem einen Salesmanager bei Kundenterminen und hatte die Gelegenheit, sowohl rumänischsprachige als auch deutschsprachige Kunden kennenzulernen. Durch die Geschichte des Landes sprechen viele Menschen in Rumänien überraschend gut Deutsch. Besonders spannend war für mich, einen Einblick in die Handelsstrukturen vor Ort zu bekommen und zu erleben, wie die Kundengespräche in Rumänien geführt werden.

    Eintauchen in eine neue Kultur

    In meiner Freizeit habe ich die Stadt Timișoara erkundet, in der auch das Büro von GRANIT PARTS Rumänien liegt. Mit rund 250.000 Einwohnern bietet Timișoara viele Möglichkeiten, etwas zu entdecken. Besonders an den Wochenenden nutzte ich die Zeit, um die Stadt besser kennenzulernen und verschiedene Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

    Ein besonders interessantes Erlebnis während meines Aufenthalts war der Besuch der Messe „Agraria“ in der Stadt Cluj, gemeinsam mit unserem Geschäftsführer Ciprian. Die Messe bot viele spannende Eindrücke, war für mich aber auch deshalb besonders, weil ich dadurch die Möglichkeit hatte, eine weitere Stadt in Rumänien kennenzulernen. Cluj liegt rund vier Autostunden von Timișoara entfernt im Norden des Landes. Nach dem Messebesuch blieb noch Zeit, um einige Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen und einen Golfplatz zu besuchen. Der Ausflug bot eine gelungene Kombination aus beruflichem Anlass und kulturellem Einblick.

    Eine wertvolle Erfahrung

    Ich kann jedem Auszubildenen der Fricke Gruppe nur empfehlen, die Chance auf einen Auslandsaufenthalt zu nutzen. Für mich war es eine sehr wertvolle Erfahrung, die mich sowohl persönlich als auch beruflich weitergebracht hat. In dieser Zeit bin ich deutlich selbstbewusster und selbstständiger geworden und konnte viele neue Kolleginnen und Kollegen kennenlernen. Auch die kulturellen Eindrücke und Erlebnisse bleiben mir in positiver Erinnerung.

    Besonders beeindruckt hat mich die Offenheit und Hilfsbereitschaft des Teams vor Ort. Damit hatte ich im Vorfeld nicht gerechnet und umso mehr habe ich es geschätzt, von Anfang an so herzlich aufgenommen zu werden.

    Zum Abschluss möchte ich mich ganz herzlich bei Ciprian und dem gesamten Team in Rumänien für die freundliche Aufnahme und die angenehme Zeit bedanken. Ich habe mich sofort wohlgefühlt und konnte viele wertvolle Eindrücke sammeln, die mir noch lange in Erinnerung bleiben werden.

    Wenn ihr mehr über die Auslandserfahrungen anderer Auszubildender der FRICKE Gruppe erfahren möchtet, schaut euch gerne die Blogbeiträge von Ben oder Lene Henrieke an.

  • Fit für den internationalen Markt -Zusatzqualifikation Europakauffrau / Europakaufmann

    Fit für den internationalen Markt -Zusatzqualifikation Europakauffrau / Europakaufmann

    Katharina hat 2023 ihre Ausbildung im Groß- und Außenhandelsmanagement bei der FRICKE Gruppe begonnen und sich dazu entschieden, parallel eine Zusatzqualifikation zur Europakauffrau zu absolvieren. Einen näheren Einblick wollen wir mit diesem Blogbeitrag geben.

    Wie gestaltet sich der Ablauf?

    Es handelt sich um eine Zusatzqualifikation, die über zwei Jahre parallel zur Ausbildung läuft. Sie beginnt im 2. Halbjahr des 1. Lehrjahres und geht bis zum Ende des 1.Halbjahres des 3. Lehrjahres. Der Unterricht findet jede Woche in der 9. und 10. Stunde nach dem regulären Berufsschulunterricht statt. Dabei findet allerdings nur circa alle zwei bis drei Wochen Präsenzunterricht statt. An den anderen Tagen müssen zuvor definierte Aufgaben selbstständig zu Hause bearbeitet werden. Die Aufgaben werden über die Lernplattform ILIAS hochgeladen.

    Vertiefte Kompetenzen im Außenhandel werden auf dem heutigen Arbeitsmarkt immer wichtiger. Vor allem bei einem so international ausgerichteten Arbeitgeber wie der FRICKE Gruppe war es mir wichtig, in meiner Ausbildung darauf einen Fokus zu setzen.

    Was sind die Inhalte?

    Es gibt zwei Lernfelder, die bearbeitet werden. In Lernfeld 1 „Ein Produkt auf einem ausländischen Markt positionieren“ erlernt man die Grundlagen des Außenhandels, behandelt die Entwicklung und Bedeutung des internationalen Marketings und diskutiert Ziele und Strategien von diesem.
    Lernfeld 2 „Auslandsaufträge anbahnen, abwickeln und bewerten“ behandelt unter anderem internationales Kaufvertragsrecht und verschiedene Liefer- sowie Zahlungsbedingungen. Darüber hinaus werden auch Außenwirtschaftsrecht und Zollwesen besprochen. In beiden Lernfeldern müssen schriftliche Prüfungen abgelegt werden. Diese finden im 2. Halbjahr des 3. Ausbildungsjahres statt und dauern jeweils 120 Minuten.

    Die Inhalte überschneiden sich größtenteils mit dem, was wir im normalen Berufsschulunterricht lernen, sodass nicht alles komplett neu ist. In beiden Lernfeldern werden jeweils zwei Klausuren geschrieben.

    Außerdem gibt es weitere Inhalte, die spezifisch auf die Zusatzqualifikation Europakauffrau / Europakaufmann zugeschnitten sind.
    Beim Computerführerschein „ICDL-Start“ (International Certification of Digital Literacy) müssen insgesamt vier Prüfungen zu Outlook, Excel, Word und PowerPoint abgelegt werden. Innerhalb von 30 Minuten muss man 30 Multiple Choice Fragen zu dem jeweiligen Programm beantworten. Das Lernen für die Prüfung erfolgt selbstständig durch das Selbstlernprogramm von ICDL.
    Man benötigt außerdem in Englisch die Niveaustufe B1 und in einer weiteren Fremdsprache die Niveaustufe A1. Die Sprachkurse für die entsprechenden Nachweise kann man, falls nötig, während der Weiterbildung machen.
    Ein Teil der Zusatzqualifikation ist zudem ein dreiwöchiger Auslandsaufenthalt bei einem selbstgewählten oder von Erasmus herausgesuchten Unternehmen. Im Anschluss daran muss ein Praktikumsbericht erstellt werden.

    Ich freue mich ganz besonders auf meinen bevorstehenden Auslandaufenthalt. Im Juli werde ich für drei Wochen bei GRANIT PARTS in den Niederlanden sein.

    Während der Ausbildung bei der FRICKE Gruppe hat man viele verschiedene Möglichkeiten. Lene Henrieke war zum Beispiel in bei GRANIT PARTS Polen und hat in diesem Blogbeitrag davon berichtet.

    Neben Katharina absolvieren noch 13 weitere Azubis der FRICKE Gruppe die Zusatzqualifikation zur Europakauffrau oder zum Europakaufmann. Wir wünschen allen viel Erfolg!

  • Feierliche Graduierung der FRICKE Bachelorabsolventen 2025

    Feierliche Graduierung der FRICKE Bachelorabsolventen 2025

    Feierlicher Abschluss an der Nordakademie

    Nach dreieinhalb Jahren mit spannenden Einblicken, herausfordernden Projekten und zahlreichen Praxiserfahrungen war es endlich so weit: Acht Studierende durften am 4. April im Rahmen einer feierlichen Abschlussfeier an der NORDAKADEMIE in Elmshorn ihre Bachelorzeugnisse entgegennehmen. Mit dem erfolgreichen Abschluss ihres dualen Studiums bei FRICKE tragen sie nun offiziell den Titel Bachelor of Science.

    Im Anschluss an die Graduierung nutzten alle die Gelegenheit, das besondere Ereignis bei strahlendem Sonnenschein festzuhalten. Gemeinsam mit Vertretern aus der Personalabteilung von FRICKE sowie Kollegen, die die Bachelorarbeiten betreuten, entstanden schöne Gruppenfotos als Erinnerung an diesen Meilenstein.

    Der Weg bis zum Abschluss war intensiv. Zwischen Vorlesungssälen und Schreibtischen, Praxisphasen im Unternehmen und Klausuren an der Hochschule sammelten die Absolventen viele wertvolle Erfahrungen. Neben der fachlichen Qualifikation standen auch persönliche Weiterentwicklung, Eigenverantwortung und Teamarbeit im Mittelpunkt. Nun war es an der Zeit, diesen gemeinsamen Erfolg gebührend zu feiern.

    Vorstellung der Bachelorarbeiten vor der Geschäftsleitung

    Ein weiterer besonderer Moment fand in der vergangenen Woche statt: Die Absolventen erhielten die Gelegenheit, ihre Bachelorarbeiten vor der FRICKE Geschäftsleitung zu präsentieren. In einem offenen und wertschätzenden Austausch sprachen sie mit Herrn Fricke und Herrn Wachholtz über die Inhalte, Herausforderungen und Erkenntnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeiten. Dabei wurde deutlich, wie praxisnah die Themen gewählt waren und welchen konkreten Beitrag sie zu aktuellen Fragestellungen im Unternehmen leisten konnten.

    Im Anschluss an die Gespräche kam man auf der Dachterrasse noch einmal zu einem kleinen Umtrunk und dem obligatorischen Gruppenfoto zusammen. Ein sichtbares Zeichen für das Erreichte und ein schöner Abschluss eines bedeutenden Kapitels.

    Bei der Frage nach dem absoluten Highlight während des gesamten Studiums mussten die Absolventen nicht lange überlegen. Die Auslandserfahrungen, die alle im Rahmen ihrer Ausbildung bei FRICKE sammeln durften, wurden einstimmig als besonders prägend und bereichernd beschrieben. Aufenthalte in Ländern, wie Polen, der Türkei, Indien, Frankreich oder den USA ermöglichten es den Absolventen, ihren persönlichen Horizont zu erweitern. Der Einblick in neue Kulturen, andere Arbeitsweisen und internationale Perspektiven hat ihre Sichtweise nachhaltig verändert. Ein Erlebnis, das allen in Erinnerung bleiben wird.

    Von den acht erfolgreichen Absolventen setzen sieben ihre berufliche Laufbahn innerhalb der FRICKE Gruppe fort. In verschiedenen Fachbereichen bringen sie nun ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus dem Studium in den Arbeitsalltag ein.

    Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Geschäftsleitung sowie der Personalabteilung. Durch die Unterstützung während der gesamten Studienzeit haben sie wesentlich dazu beigetragen, dass dieser Abschluss von so vielen gefeiert werden kann.

    Wenn du mehr über den Weg der dual Studierenden bei FRICKE erfahren möchtest oder selbst Interesse an einem dualen Studium hast, wirf gerne einen Blick auf unsere F.Inside-Seite. Dort findest du spannende Einblicke in den Start des Studiums sowie in die Auslandserfahrungen, die unsere Studierenden während ihrer Ausbildungszeit gesammelt haben. Ein Besuch lohnt sich.

  • Mechatroniker-Ausbildung bei FRICKE – Das musst du wissen!

    Mechatroniker-Ausbildung bei FRICKE – Das musst du wissen!

    Mit dem Abitur in der Tasche muss man nicht unbedingt studieren. Man kann auch einen anderen Weg einschlagen und eine Ausbildung beginnen. Am Standort Heeslingen bildet FRICKE Mechatroniker mit dem Schwerpunkt Anlagentechnik aus. Ich habe mich zu dem Ausbildungsberuf mit Steffen ausgetauscht, der seit November 2023 bei FRICKE als Ausbilder tätig ist.

    Was macht die Ausbildung bei FRICKE so besonders?

    Die Ausbildung bei FRICKE zeichnet sich durch vielfältige Möglichkeiten aus, die den Auszubildenden einen besonderen Mehrwert bieten. Dazu gehört beispielsweise die eigenverantwortliche Durchführung von Projekten. Außerdem findet die Ausbildung bereichsübergreifend statt und die Abteilungen werden regelmäßig gewechselt. Als eines der Highlights der Ausbildung bietet FRICKE die Möglichkeit, internationale Erfahrungen im Rahmen eines Austausches mit Partnern im Ausland zu sammeln. Kristofer hat zum Beispiel für vier Wochen bei Hytres in den Niederlanden mit angepackt.

    Eine weitere Besonderheit der Mechatroniker-Ausbildung stellt das Lernen mithilfe von Blended Learning-Modellen dar, um die Auszubildenden optimal auf die zunehmenden digitalisierten Arbeitsprozesse vorzubereiten. Blended Learning ist eine Lernmethode, die Präsenzunterricht mit digitalen Lernformaten kombiniert. Dabei werden klassische Schulungen und Präsenzunterricht durch Online-Kurse, E-Learning-Module oder interaktive Lernplattformen ergänzt. Steffen handhabt es so, dass er mithilfe einer E-Learning Plattform Module vorbereitet, die selbstständig von den Auszubildenden bearbeitet werden. Das Erlernte wird anschließend im Präsenzunterricht angewandt und vertieft. Man kann sogar Abschlussprüfungen simulieren, um beispielsweise das Zeitmanagement während der Prüfungssituation zu verbessern oder Fehler zu korrigieren. Auf diese Weise werden die Auszubildenden intensiv bei ihren Prüfungsvorbereitung unterstützt.

    Welche Leidenschaften oder Interessen sollte man für den Ausbildungsberuf Mechatroniker mitbringen?

    Für eine erfolgreiche Ausbildung zum Mechatroniker sind technisches Verständnis und Freude am Umgang mit Maschinen sowie Spaß am praktischen Arbeiten und handwerkliches Geschick besonders wertvoll. Darüber hinaus sollte man logisches Denkvermögen und Problemlösungskompetenz mitbringen und gerne im Team arbeiten. Da man häufig anspruchsvolle Aufgaben erledigen muss, sind weiterhin präzises und sorgfältiges Arbeiten unverzichtbar.

    Was sind mögliche Tätigkeitsbereiche eines Mechatronikers?

    Mechatroniker können in vielfältigen Bereichen eingesetzt werden. Dazu zählen beispielsweise die Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen, aber auch Fehlerdiagnose und Störungsbeseitigung. Auch bei der Montage, Installation und Inbetriebnahme komplexer mechatronischer Systeme sind die Fähigkeiten des Mechatronikers gefragt. Wer besonders viel Spaß am Programmieren hat, kommt bei der Programmierung von Steuerungen und Automatisierungstechnik voll auf seine Kosten. Gleichermaßen kann man ebenfalls im Kundenservice und technischen Support eingesetzt werden oder bei der Entwicklung und Konstruktion mechatronischer Komponenten unterstützen. Die Liste an Tätigkeitsbereichen ist somit sehr lang und vielfältig. Es sollte für jede Person etwas dabei sein! FRICKE bildet mit der Logistik von GRANIT PARTS nicht nur alle diese Spezialisierungsbereiche ab, sondern bietet zusätzliche eine sehr hohe Übernahmechance im Anschluss der Ausbildung.

    Wie sah Steffens Werdegang aus?

    Steffen selbst hat vor 24 Jahren seine Ausbildung zum Mechatroniker bei einem international tätigen Industrieunternehmen mit Schwerpunkt Sonder- und Schwermaschinenbau im Bereich Schmiede und Handlings-Technologie absolviert. Dort sammelte er zunächst internationale Erfahrung durch Einsätze als Supervisor und Projektkoordinator bei internationalen Großprojekten vor Ort beim Kunden. Die Ausbilderprüfung hat er vor 14 Jahren gemacht. Als Prüfer im Prüfungsausschuss der Mechatroniker war Steffen sechs Jahre bei der IHK in Siegen tätig und ist seit eineinhalb Jahren bei der IHK in Stade.

    Ich habe mich für die Tätigkeit als Ausbilder entschieden, weil ich dem allgegenwärtigen Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken und junge Menschen bei ihrem beruflichen Werdegang unterstützen möchte. Es erfüllt mich, mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben und die nächste Generation von Fachkräften auszubilden.

    Vielen Dank an Steffen für die ausführlichen und persönlichen Informationen!

    Wir haben dein Interesse geweckt? Dann schau gerne bei der Stellenbeschreibung für den Ausbildungsberuf Ausbildung Mechatroniker mit dem Schwerpunkt Anlagentechnik vorbei!