Schlagwort: Azubis

  • Abenteuer Great Britain – Laura besucht den GRANIT Standort in Peterborough

    Abenteuer Great Britain – Laura besucht den GRANIT Standort in Peterborough

    Am 03. April startete das große Abenteuer für Laura. Für eineinhalb Wochen sollte sie an unserem Standort in Peterborough arbeiten. Laura macht eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik und hatte in England die Chance, neben dem großen Ersatzteillager in Heeslingen auch die kleinere Version in Peterborough kennenzulernen.

    London calling!

    Für Laura war es der erste Flug alleine, der sie von Bremen nach Stansted, London, bringen sollte. Nach der Landung hat sie einen ersten Stopp an unserem Standort gemacht, um die anderen Mitarbeitenden kennenzulernen, die sie durch das Lager geführt haben.

    Peterborough
    Ein Teil des Teams in Peterborough

    Untergebracht war sie für die Zeit ihres Aufenthaltes in einem Apartmentkomplex, der Studierendenwohnungen ähnelte. Man hatte ein eigenes Zimmer mit Bad, aber die Küche teilte man sich mit zwei anderen Personen. Dort hielt Laura sich jedoch die wenigste Zeit auf. Denn es gab auf der der Arbeit – gearbeitet wurde meistens von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr – viel zu entdecken.

    Die Unterschiede zwischen Peterborough und Heeslingen

    Vor Ort durfte Laura die insgesamt fünf Mitarbeitenden in den Bereichen Kommissionierung, Verpackung und Einlagerung sowie bei der Retoure unterstützen. Diese Aufgaben sind Laura alle schon aus Deutschland bekannt, allerdings in einem größeren Ausmaß. Aufgrund der kleineren Größe des Lagers in Peterborough und des daraus resultierenden geringeren Workloads ist dort noch nicht so viel automatisiert wie in Heeslingen. Während im Zentrallager in Heeslingen zum Beispiel bei Kleinteilen das Label maschinell angebracht wird, wird dies in Peterborough manuell erledigt. Eine mehrere KIlometer lange Fördertechnik gibt es nicht und auch kein automatisches Kleinteilelager oder Schmalganglager, weil diese Lagerbereiche nicht benötigt werden. Auch die Ausstattung unterscheidet sich in der Anzahl der Gerätschaften. In der Heeslinger Logistik fahren täglich unzählige Gabelstapler durch die Gegend. In Peterborough ist es hingegen nur einer.

    Auf Entdeckungstour durch London

    Für das Wochenende hatte sich Lauras Familie zu Besuch angekündigt. Gemeinsam haben sie die Sehenswürdigkeiten in London unter die Lupe genommen. Dabei durften der Buckingham Palace und das London Eye natürlich nicht fehlen.

    Peterborough

    Die Zeit dort hat mir großen Spaß gemacht. Alle waren sehr freundlich und hilfsbereit, sodass ich überhaupt keine Probleme mit der Verständigung auf Englisch hatte. Ich sage vielen Dank für die lehrreiche Zeit!

    Laura über ihren Aufenthalt in Peterborough

    Unsere Azubis haben während ihrer Ausbildung die Möglichkeit, einen Standort im Ausland zu besuchen. Ben war zum Beispiel gerade erst in Finnland und hat darüber in diesem Beitrag berichtet.

  • Zu Besuch im wirtschaftlichen Zentrum Finnlands

    Zu Besuch im wirtschaftlichen Zentrum Finnlands

    Wie viele unserer dualen Studierenden sowie Auszubildenden hat auch Ben die Möglichkeit eines Aufenthaltes im Ausland wahrgenommen. Er durfte für vier Wochen in den hohen Norden und hat unser Büro in Helsinki, der Hauptstadt Finnlands, besucht. Hier erfahrt ihr, was seine Aufgaben vor Ort waren und welche Ausflüge er in seiner Freizeit unternommen hat.

    Jetzt heißt es Koffer packen

    Ungefähr einen Monat vor Abflug wurde Ben gefragt, ob er sich vorstellen könnte ins Ausland zu fliegen. Ohne mit der Wimper zu zucken, sagte er der Reise nach Helsinki zu. Daher musste es nun schnell gehen. Damit er vor Ort auch entsprechend behilflich sein konnte, wurde er vorab in Heeslingen im Marktpricing eingesetzt. Das Hauptziel bestand darin, ihn über die Grundlagen des Systems „PriceFX“ aufzuklären. Ein Programm, welches das Pricing beim Einspielen und der Kalkulation angemessener Preise unterstützt. Bestens vorbereitet startete Ben am 18.03. mit seinem Flieger bereits früh morgens in Hamburg und erreichte nach einem Zwischenstopp in München schließlich gegen Mittag die finnische Hauptstadt. Vor Ort wartete bereits Jani, ein finnischer Kollege voller Vorfreude auf ihn und sammelte ihn am Flughafen ein. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg ins Büro, das im Nordwesten Helsinkis gelegen ist. Dort lernte Ben weitere Kollegen kennen bis er schließlich am späten Nachmittag in seiner Unterkunft eincheckte. Für die kommenden Wochen wurde ein kleines, gemütliches AirBnb zu seinem Zuhause.

    Erste Tage in Finnland

    Am nächsten Morgen startete der Arbeitsalltag. Da seine Unterkunft nur ein paar Kilometer vom Büro entfernt lag, konnte man sich problemlos zu Fuß auf den Weg zur Arbeit machen. Nach Absprache und Übergabe der Informationen von Jani, begann Ben damit die ersten Daten ins System einzuspielen. Für etwas Abwechslung bei der Arbeit sorgte eine Außendiensttour durch Finnland. Diese war besonders praktisch, um viel von Finnland und seiner Natur sehen zu können. Im Laufe der Zeit kümmerte sich Ben um die Anpassung von Verkaufspreisen, der Suche nach Einkaufspreisen und pflegte sämtliche Informationen in das Programm ein. Außerdem unterstütze er bei der Erstellung von Angebotsflyern.

    Zeit für sich

    Neben der Arbeit blieb natürlich auch genug Zeit für einige Freizeitaktivitäten. Dabei ging es zum Eishockey und zum Wandern, aber auch dem nahe gelegenen Einkaufszentren wurde gelegentlich mal ein Besuch abgestattet. Am Ostermontag fuhr er zudem mit der Fähre nach Estland. Mit der Zeit spielte sich aber der Arbeitsalltag ein, sodass oft nach der Arbeit auch einfach mal nur entspannt wurde. Trotzdem durfte Sightseeing natürlich nicht zu kurz kommen, wenn man schon mal im Ausland ist. Gemeinsam mit seinem Kollegen Jani besuchte Ben einige der bekannten Sehenswürdigkeiten Helsinkis. Darunter das Präsidentenhaus, die Uni Helsinki, den Dom sowie das Parlamentsgebäude. Bestes Wetter spielte den beiden an diesem Tag besonders in die Karten. So verging die Zeit in Helsinki wie im Flug und die Rückreise musste bereits angetreten werden – Seit dem 12.04. ist Ben nun wieder bei uns in Heeslingen.

    Nach der Reise

    „Insgesamt war es ein toller Monat im Ausland, durch den ich viele neue positive Eigenschaften dazu gewonnen habe. Ich wurde viel selbständiger und auch mein Selbstbewusstsein wurde gestärkt. Außerdem ist so ein Aufenthalt im Ausland immer ein tolles Erlebnis, weil man ein neues Land erkundet sowie neue nette Kollegen kennenlernt“

    Ben über seine Zeit in Helsinki.

    Wenn ihr noch mehr über die Auslandsaufenthalte unserer Azubis und Studenten erfahren wollt, schaut euch gern die anderen Artikel an. Darunter auch der Beitrag über Maike. Sie durfte das Team in den USA unterstützen.

  • Get-together 2024 – Ein Blick hinter die Kulissen des Ausbildungsbetriebes

    Get-together 2024 – Ein Blick hinter die Kulissen des Ausbildungsbetriebes

    Am 09. und 10. März war es wieder soweit: Die 58. Heeslinger Landmaschinenschau stand vor der Tür und damit auch unser alljährliches Get-Together. Hierzu wurden alle Auszubildenden und dual Studierenden, die im August 2024 ihre Ausbildung oder ein duales Studium bei der FRICKE Gruppe starten, zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern für einen Vormittag nach Heeslingen eingeladen.

    Weite Anreise nach Heeslingen

    Insgesamt folgten 24 Auszubildende und Studierende zusammen mit ihren Familien unserer Einladung. Die Auszubildenden und Studierenden beginnen an ganz unterschiedlichen Standorten der FRICKE Gruppe ihre Ausbildung, sodass sie aus verschiedenen Regionen und Bundesländern anreisten. Zwei von ihnen nahmen zusammen mit ihren Familien dabei sogar eine mehrstündige Fahrt auf sich, um an der Kennlern-Veranstaltung teilnehmen zu können.  Die beiden starten jeweils im August ihre Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker (m/w/d) bei der FRICKE Landtechnik GmbH in Demmin. Wir freuen uns riesig, dass sie den weiten Weg auf sich genommen und uns mit ihren Familien besucht haben!

    Get-together

    Ein Blick hinter die Kulissen

    Der Vormittag stand ganz unter dem Motto, einen Blick hinter die Kulissen des Ausbildungsbetriebes zu werfen und die neuen zukünftigen Kollegen und Kolleginnen kennenzulernen.
    Gestartet wurde der Vormittag mit einer kurzen Unternehmenspräsentation. Holger Wachholtz, Philipp Fricke und Carsten Deter erzählten den Familien alles rund um die FRICKE Gruppe, in der ihre Kinder, beziehungsweise Geschwister, bald ihre Ausbildung starten werden. Natürlich wurde auch über anstehende Projekte und Events innerhalb des Unternehmens berichtet. Während dieser Präsentation lud unser Geschäftsführer Holger Wachholtz spontan alle zukünftigen Auszubildenden und Studierenden zur diesjährigen Mitarbeiterfeier „Heatwave“ ein, welche im Sommer vor Beginn der Ausbildung stattfinden wird. Somit haben nun auch unsere neuen Azubis die Chance, das Event und den Star-Act Scooter live mitzuerleben. Auch das Ferdinands Feld 2024 wurde angeteasert, welches wir zum zweiten Mal mit unseren Azubis besuchen wollen. Wir freuen uns schon sehr, diese einzigartigen Events gemeinsam mit allen neuen Gesichtern in der FRICKE Gruppe zu erleben.

    Im Anschluss an die Präsentation gab es dann für alle der über 70 Anwesenden einen Rundgang durch die Logistik. Hierbei hatten wir tatkräftige Unterstützung von drei unser dualen Studenten. Aaron, Jörn und Christian haben jeweils eine der fünf Gruppen durch die Logistik geführt. Während der etwa einstündigen Tour bekamen die Familien auch einen Einblick hinter die Kulissen unseres beeindruckenden Zentrallagers am Standort in Heeslingen.

    Kennenlernen der zukünftigen Kollegen und Kolleginnen

    Aber nicht nur die Familien sollten erfahren, wo ihre Kinder, beziehungsweise Geschwister, eine Ausbildung anfangen. Uns war es besonders wichtig, dass die zukünftigen Auszubildenden und dual Studierenden sich auch untereinander bereits kennenlernen können. Dazu sollte der letzte Teil der Veranstaltung ohne die Eltern dienen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde starteten wir mit einem Kennlernspiel – es wurde das FRICKE-Azubi-Bingo gespielt. Unter dem Motto „Finde jemanden, der/die …“ galt es, miteinander ins Gespräch zu kommen und möglichst viele Felder zu füllen. Hierbei tauschten sich alle untereinander zu verschiedenen Thematiken, wie die Ausbildung bei Fricke, Hobbies und Freizeitinteressen aus. Zum Beispiel sollte während des Spiels jemand gefunden werden, der/die seine Ausbildung am Standort Demmin startet.

    Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung. Wir freuen uns schon, alle am 01. August wieder bei uns zu ihrem Ausbildungsbeginn begrüßen zu dürfen!

    Eure Luisa und Lisa aus der Personalabteilung

  • Praxiseinsatz im Mittleren Westen

    Praxiseinsatz im Mittleren Westen

    Hallo zusammen,

    ich hatte durch FRICKE die einmalige Möglichkeit, meine Praxisphase des BWL-Studiums in den USA an dem dortigen GRANIT Standort zu verbringen.

    Die ersten Berührungspunkte mit den USA

    Bereits zu meiner Zeit als Auszubildende im Groß- und Außenhandelsmanagement hatte ich im Export gearbeitet und unseren Exportleiter Timm bei einigen Aufgaben hinsichtlich des USA-Projektes unterstützt. Dadurch habe ich bereits im Vorfeld einen ersten Eindruck von den Menschen und Projekten vor Ort bekommen. Ich fand den Start in den USA ziemlich spannend und wollte das Projekt unbedingt weiterverfolgen.  Ein halbes Jahr später kam dann unerwartet die Anfrage, ob ich Interesse hätte, meine Praxisphase am GRANIT Standort in den USA zu verbringen. Meine Antwort war sofort klar, denn dies war schon immer ein großer Traum von mir. 

    Endlich war es so weit

    Nachdem einige Zeit vergangen war und am Freitag die letzte Uni-Prüfung geschrieben wurde, ging es für mich schon am Sonntag, den 15. Oktober 2023, los. Nach mehreren Flügen, von Bremen über München nach Chicago und dann nach Fort Wayne wurde ich von meinem Kollegen Eike am Flughafen in Fort Wayne abgeholt. Auf dem Rückweg sind wir direkt zu dem Gelände gefahren, um meinen Wagen entgegenzunehmen – einen Ford F-150 Pick-up. Mit diesem konnte ich dann direkt zu meiner Unterkunft nach Wabash fahren.

    Wabash ist eine Kleinstadt im Bundesstaat Indiana mit knapp 10.000 Einwohnern und liegt etwa 3 Stunden südlich von Chicago entfernt. Dort hatte ich mitten in der Innenstadt mein eigenes Apartment. Dies war ideal, denn somit konnte ich zu Fuß zum Fitnessstudio YMCA gehen und wurde in der Zeit zum Stammkunden von „Modocs“, einem Café direkt bei mir an der Ecke.

    Das amerikanische Geschäftsleben

    An meinem ersten Arbeitstag lernte ich bereits fast alle Kolleginnen und Kollegen kennen. Außerdem habe ich meinen eigenen Arbeitsplatz in einem der „Cubicles“, also eine Kabine bekommen, die typisch für amerikanische Büros sind. Dort saß ich zusammen mit meinen beiden Kollegen aus dem Kundencenter, Derrick und Ryan. Aufgrund dessen habe ich auch viel aus dem amerikanischen Tagesgeschäft mitbekommen.

    Durch einen späteren Rundgang wurde auch erst erkennbar, wie groß das Gelände und damit einhergehend der Aufgabenbereich ist. Vor Ort durfte ich auch ein großes Projekt begleiten. Ich sollte als Schnittstelle zwischen Deutschland und den USA fungieren, um den eigenen Katalog ab 2024 zu realisieren. Dabei arbeitete ich in den USA mit dem Geschäftsführer Brad und in Deutschland mit den Marketingmanagern Gerald und Vanessa zusammen, mit denen ich in einem regelmäßigen Austausch stand. Dadurch, dass der alte Katalog einen anderen Aufbau hatte, war es zum Anfang eine Herausforderung, diesen auf eine einheitliche GRANIT Struktur zu übertragen und die Daten so zu schlüsseln, wie es bisher in Deutschland gehandhabt wurde.

    Im weiteren Verlauf mussten dann die Preise neu angepasst und neue Bilder erstellt und bearbeitet werden. Dieses Projekt war sehr lehrreich, denn es mussten viele Faktoren berücksichtigt werden. Später gab es noch eine neue Praktikantin vor Ort, die ich mit in das Vorhaben integrieren konnte. Doch auch außerhalb des Projektes konnte ich am Geschäftsleben teilnehmen. In meiner letzten Woche war ich bei mehreren Lieferantengesprächen dabei und habe in der Zeit auch einige Außendienstmitarbeiter kennengelernt. Dabei stellte sich sogar heraus, dass einer von ihnen kürzlich sogar in Deutschland gewesen war – da merkte man wieder, wie klein die Welt doch eigentlich ist…

    Fast Food and Fun with guns?

    So oder so ähnlich stellt man sich das Leben in den USA vor. Und in Teilen sind dies nicht nur Klischees, denn an meinem ersten Wochenende durfte ich bereits bei einem NFL-Footballspiel der Indianapolis Colts vs. Cleveland Browns dabei sein. Die Stimmung war überwältigend und die Pre-Party im Stadion mit verschiedenen DJs und vielen Essensständen kannte ich so bisher nicht aus Deutschland.

    Auch die anstehenden Feiertage, wie Halloween und Thanksgiving, durfte ich natürlich nicht verpassen. Eike und ich wurden bei dem lokalen Sheriff eingeladen und konnten mit seiner Familie zusammen das Erntedankfest feiern. Dabei gab es eine große Auswahl an typischen Gerichten, wie Truthahn, Grüner-Bohnen-Auflauf und verschiedenen Kuchen. Auch einen Tag später feierte ich Thanksgiving erneut bei einer Kollegin zusammen mit ihrer Familie. An einem weiteren Wochenende bin ich mit meinem Kollegen Ryan nach Shipshewana gefahren. Dies ist ein Ort, an dem viele amishe Menschen leben und ihre selbstgemachten Produkte verkaufen. Dort hat uns auch ein amisher Mann mit seiner Kutsche mitgenommen und etwas über sein Leben dort erzählt.

    Doch nicht nur das Leben der amishen Glaubensgemeinschaft war interessant zu sehen. Gerade im Bundesstaat Indiana ist die Bevölkerung sehr religiös. Da ich mich vollkommen auf das Leben in den Staaten einlassen wollte, bin ich schon am Anfang meiner Zeit dort mit einem Freund und seiner Familie in die Kirche gegangen und habe in meiner letzten Woche eine Freundin besucht, die für junge Leute eine „Bible Lesson“ abgehalten hat. Dies war natürlich im ersten Moment ungewohnt, aber ich empfand es als spannende Erfahrung, um eben auch die Leute vor Ort besser verstehen zu können. Im Kontrast dazu habe ich mit einem befreundeten State Trooper (Staatspolizei) das Schießen ausprobiert. Ich muss zugeben, dass ich das Schießen absolut unterschätzt habe und nicht gedacht hätte, dass dort hinter einer 9 mm Handwaffe so viel Kraft sitzt. Letztendlich hat das aber auch echt Spaß gemacht. Grundsätzlich habe ich an jedem Wochenende etwas mit meinen Freunden oder Kollegen unternommen. Auch mein Ziel, alle Fastfood-Ketten in der Stadt auszuprobieren, habe ich natürlich erreicht.

    Goodbye Midwest: Hello Sunshine

    Die Zeit ist leider viel zu schnell vergangen. Am 15. Dezember hieß es für mich Abschied nehmen! Das ganze Team von GRANIT/CFC hatte dafür ein Treffen mit allen Kollegen vorbereitet und Donuts und andere amerikanische Süßwaren organisiert. Ich habe in der Zeit eine tolle Bindung zu den Menschen vor Ort aufgebaut, da sie es mir mithilfe ihrer Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft sehr erleichtert haben, mich zu integrieren. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, an dem Projekt zu arbeiten und ich schaue wehmütig auf diese erfahrungsreiche Zeit zurück. Doch zumindest habe ich schon eine Einladung zum 21. Geburtstag von Ryan im Februar 2025 erhalten – mal schauen, ob ich es so schnell schaffe, wieder zurück in die Staaten zu kommen.

    Diese Zeit hat mich sowohl beruflich als auch persönlich enorm geprägt und weitergebracht. Nach einem anschließenden Urlaub auf der Insel Jamaika und Silvester in Miami bin ich im Januar wieder in Deutschland gelandet und konnte ein paar Tage später direkt mein 3. Semester an der Nordakademie in Elmshorn beginnen.

    Hiermit möchte ich mich auch nochmal für die enorme Unterstützung bedanken! Ich kann jedem nur mit Nachdruck zu einer Auslandsphase raten. Wenn ihr nach diesem Beitrag auch Lust auf praktische Auslandserfahrungen habt, könnt Ihr Euch gerne bei der Personalabteilung der FRICKE-Gruppe melden und Euch für eine Ausbildung oder ein Duales Studium bewerben.

    Auch unser Kollege Christian konnte seine Praxisphase bei dem neuen GRANIT Standort in den USA verbringen und hat dabei ebenfalls einzigartige Erfahrungen sammeln dürfen. Hier gelangt ihr zu dem Blogbeitrag über sein Aufenthalt.

    Eure Maike

  • Von Heeslingen in die Welt und wieder zurück

    Von Heeslingen in die Welt und wieder zurück

    Fernweh – Wer kennt das nicht? Neue Leute und Kulturen kennenlernen, die weite Welt entdecken. René hat diese Chance nach seiner Ausbildung bei der FRICKE Gruppe ergriffen und ist nach Kanada gereist. Mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck hat er danach bei FRICKE Landmaschinen angefangen.

    Renés Weg zur FRICKE Gruppe

    Wie viele Mitarbeitende der FRICKE Gruppe hat auch René durch seinen Wohnort Zeven einen regionalen Bezug zum Unternehmen, sodass die Affinität zur Landwirtschaft nicht lange unentdeckt blieb. Auf dem eigenen Traktor des Vaters hat er in dessen Jagdrevier das Traktorfahren gelernt und seine Hilfe bei umliegenden Landwirten und Lohnunternehmen angeboten. FRICKE war ihm daher als engagierter Ersatzteillieferant mit einer fachlich kompetenten Werkstatt schon früh ein bekannter Name.

    Das zusätzliche Interesse an kaufmännischen Unternehmensabläufen und der regionale Bezug zum Unternehmenssitz haben ihn nach seiner Schullaufbahn zur FRICKE Gruppe geführt. Dort hat er 2022 seine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel erfolgreich abgeschlossen. Das Durchlaufen verschiedener Abteilungen während der Ausbildung bietet einen guten Überblick über die komplexen Zusammenhänge innerhalb des Unternehmens. Neben der Sachbearbeitung bei FRICKE Landmaschinen hat René beispielsweise auch das Logistikcontrolling und das Pricing unterstützt.

    Aufbruch nach Kanada

    Von Juli bis Dezember 2022 hat es ihn dann aber erst einmal nach Kanada verschlagen. Der Kontakt wurde ihm durch Christoph Böttcher, Geschäftsführer von TREX PARTS, vermittelt. Christoph war vor einigen Jahren selbst einige Zeit in Kanada und wollte auch René diese Möglichkeit bieten. Er hat dort auf einer Farm im Bundesstaat Ontario in der Nähe von Ottawa gearbeitet.

    Verkaufsberater
    Links sieht man einen Teil der Farm und rechts einen typischen kanadischen Milchlaster

    Ich durfte die kanadische Betriebsführung, landwirtschaftliche Maschinen, das Leben und die Kultur erkunden und darüber hinaus mein Englisch verbessern. Ich habe die Feldarbeit verrichtet, die Fütterungen der Tiere erledigt, bei der Reparatur von Maschinen hospitiert und bei dem privaten Bauprojekt des Farmers Henry und seiner Frau Kenda mitgewirkt. Der Bau eines Einfamilienhauses war in vollem Gange. Es war eine sehr inspirierende, lehrreiche und aufregende Zeit.

    René über seine Zeit in Kanada

    Nach der Arbeit, an den Wochenenden und auch vor und nach seinen Aufenthalt auf der Farm wurde die Zeit zum Reisen genutzt und das Land erkundet. René hat unter anderem Toronto besucht und ist in den Rocky Mountains Wandern gewesen.

    Verkaufsberater
    Links ist die Skyline von Toronto zu sehen und rechts ein malerischer See in den Rocky Mountains

    Wieder zurück in Deutschland

    Auch nach seiner Ausbildung ist René der FRICKE Gruppe treu geblieben. Er hatte schon während seiner Zeit im Ausland Kontakt mit Joachim Schlesselmann, Geschäftsführer von FRICKE Landmaschinen, und ist nach seiner Rückkehr nach Deutschland als Trainee im Vertrieb für Landmaschinen eingestiegen. Die Arbeit im Vertrieb hat ihm so viel Spaß bereitet, dass er mittlerweile als Junior Verkaufsberater in Sulingen tätig ist.

    Für die Verkaufsberater von FRICKE Landmaschinen war die Agritechnica dieses Jahr ein wahres Highlight. Dort wurden die Kundenkontakte gepflegt und ausgebaut sowie neue Kontakte geknüpft. René persönlich hat sich auf der Messe außerdem über die Neuheiten und Innovationen in der Landwirtschaft informiert.

    An meinem Beruf mag ich besonders die Vielfältigkeit meiner Aufgabenbereiche. Darunter fallen die Zusammenarbeit mit der Werkstatt, dem Ersatzteilwesen und dem Innendienst, das Arbeiten an verschiedenen Orten und ganz besonders der Kundenkontakt.

    René über die Arbeit als Verkaufsberater

    Vielen Dank an René für die spannenden Einblicke und alles Gute für die Zukunft!

  • Auf ein Neues: Agritechnica 2023!

    Auf ein Neues: Agritechnica 2023!

    Vorletzte Woche öffnete das Messegelände in Hannover erneut seine Tore. Die Agritechnica 2023 stand bevor und hunderttausende Interessierte füllten die Hallen des riesigen Geländes. GRANIT PARTS war mit einem eigenen Stand vor Ort und durfte sich über zahlreiche Besucher freuen. Hier erfahrt ihr alles über den Ablauf dieser ereignisreichen Woche in Hannover.

    Agritechnica? Was ist das eigentlich?

    Seit 1995 findet die Agritechnica alle 2 Jahre auf dem weltgrößtem Messegelände in Hannover statt. Die Agritechnica ist DIE Messe schlechthin der Landtechnikbranche und stellt mit ihren Besucherzahlen stetig neue Rekorde auf. Führenden Unternehmen der Agrartechnik-Branche bietet sie die Möglichkeit Neuheiten sowie Innovationen zu präsentieren und gilt daher als Schaufenster der globalen Landtechnikindustrie. Dieses Jahr beehrten mehr als 470.000 Besucherinnen und Besucher aus 149 Ländern die Hallen des Messegeländes mit ihrer Anwesenheit. GRANIT PARTS zählte auch in diesem Jahr zu einem der 2.812 Aussteller.

    Es beginnt mit der Planung

    Schon Monate im Voraus begann unser Team die Planung für die Agritechnica 2023. Von der Aufteilung und dem Design des Standes, über die Hotelbuchung bis hin zur Personalplanung gab es Einiges zu tun. Das Team arbeitete auf Hochtouren, um den Start der Messe am 12. November so reibungslos wie möglich zu gestalten. Bevor die Messe Sonntag starten konnte, wurde unser Stand im Laufe der vorherigen Woche bereits aufgebaut, mit entsprechender Technik ausgestattet und für Goodies sowie Verpflegung gesorgt. Die Aufregung im Team stieg…

    Der Tag der Tage

    Und dann stand der langersehnte Sonntag vor der Tür. Um 9 Uhr begann der erste offizielle Messetag und der GRANIT Stand stieß auf Begeisterung bei unseren Besuchern. Ziel dieses Jahr war es, die Bindung zwischen Händler und dem Außendienst zu stärken. In diesem Zusammenhang wurde unser Stand explizit auf Gespräche mit unseren Händlern ausgerichtet. Die Händler wurden dazu von unserem Service-Team empfangen und entsprechend mit ihrem Außendienstler in Verbindung gesetzt. Bis die Hallen um 18 Uhr ihre Tore schlossen, entstanden zahlreiche erfolgreiche Begegnungen. Unser Stand durfte sich im Laufe der Woche über einen hohen Andrang freuen, sodass viele tolle Gespräche zustande kamen.

    Von Montag bis Mittwoch fanden ab 17 Uhr zusätzlich Kooperationsabende mit dem Team von CLAAS, ARGO und CNH auf dem GRANIT Stand statt. An diesen wurden Vorträge durch den jeweiligen Vorstand sowie durch Herrn Fricke gehalten und man hatte Gelegenheit, den Tag mit gutem Essen und dem einen oder anderen Getränk ganz entspannt gemeinsam ausklingen zu lassen.

    Der Donnerstag stand schließlich ganz im Namen der nächsten Generation. Am Young Farmers Day besuchten unseren Stand vor allem Jung-Unternehmer. Auch hier entstanden Möglichkeiten für einen persönlichen Austausch. Abends folgte dann natürlich die Young Farmers Party, der auch unsere Azubis, die uns auf der Messe unterstützt haben, einen Besuch abstatteten. In aller Frische füllte sich unser Stand auch den Freitag danach. Als schließlich der Samstag und damit der letzte Messetag erreicht war, hieß es nochmal ordentlich Gas geben und letzte Gespräche führen.

    Innovation bei SAPHIR

    Auch die Kolleginnen und Kollegen von SAPHIR Maschinenbau waren natürlich auf der Agritechnica mit einem eigenen Stand vertreten. Dabei stand neben zahlreichen Geräten aus dem Produktportfolio vor allem eine neue Maschine im Fokus der Aufmerksamkeit: Der GrindStar®!

    Die von SAPHIR entwickelte Weltneuheit wurde in Kooperation mit dem Institut für Bau- und Landmaschinentechnik der Technischen Hochschule Köln und dem Konstruktionspartner seed2soil für die ganzflächige, ultraflache Stoppelbearbeitung im Rahmen des Nacherntemanagements konzipiert. Die Enthüllung des GrindStar® auf der Agritechnica wurde direkt begleitet mit dem Gewinn einer Silbermedaille des renommierten Innovation Awards. Die internationale Expertenkommission zeichnete damit den GrindStar® als zukunftsweisende Technologie aus. Dieser große Erfolg für SAPHIR wurde noch gekrönt vom Interesse des Fachpublikums am neuen GrindStar®. Die Kolleginnen und Kollegen hatten auf der Agritechnica alle Hände voll zu tun, um ihr neues Bodenbearbeitungssystem allen Besuchern zu präsentieren.

    Wir gratulieren zum Award-Gewinn!

    Bis zum nächsten Mal!

    Eine insgesamt sehr erfolgreiche Woche ging zu Ende und das Team hat bereits mit den ersten Pläne für die nächste Agritechnica begonnen. Wir sagen Danke für all die tollen Gespräche, Begegnungen und Erlebnisse. Bis in zwei Jahren!

  • Schwedische Luft schnuppern

    Schwedische Luft schnuppern

    Die Möglichkeit des Auslandsaufenthaltes über die FRICKE Gruppe wird immer mehr genutzt. Auch Tim hat sich für eine Auslandsphase entschieden. Für ihn ging es in den Norden! Zwei Wochen durfte er schwedische Luft schnuppern und die Kollegen vor Ort tatkräftig unterstützen. Wir haben ihn etwas über seine Zeit in Staffanstorp ausgefragt.

    450 Kilometer Richtung Norden

    Am Sonntag machte sich Tim mit seinem eigenem Auto auf den Weg nach Staffanstorp, Schweden. Gegen 14 Uhr nahm er die Fähre von Puttgarden nach Rødby und fuhr schließlich über die Øresund-Brücke nach Schweden. Die Fahrt verlief problemlos und es gab kaum Stau, sodass er gegen Nachmittag in seinem B&B angekommen ist. Vor Ort auf dem kleinen Bauernhof „Eksholmens gård“ wurde er sehr freundlich empfangen. Erschöpft von der langen Fahrt, stand für den Tag aber nur noch schlafen auf dem Programm, was in der ruhigen und idyllischen Umgebung kein Problem war. Am nächsten Morgen konnte der Alltag in Schweden losgehen. Kaum aufgewacht, hatte Tim einen wunderschönen Ausblick auf die Wiesen neben dem B&B, der ihm das Aufstehen direkt ein wenig vereinfachte. Um 7:30 Uhr startete dann die Arbeit im Büro in Staffanstorp. Die Kollegen vor Ort erwarteten ihn bereits voller Vorfreude. Tim wurde durch das Büro geführt und durfte alle Kollegen einmal kennenlernen, bis dann um 9 Uhr gemeinsam gefrühstückt wurde.

    An die Arbeit

    In Staffanstorp sollte Tim das Team im Innendienst-Verkauf unterstützen. Vor allem die Arbeit an Excel Tabellen gehörte zu seinen täglichen Aufgaben. Zum Einen sollte er Kontaktdaten von Kunden heraussuchen, aber auch das Zusammentragen von Preisen der Wettbewerber half dem Team aus Schweden bei ihrer Arbeit. Zur Mittagspause ging es das ein oder andere Mal gemeinsam mit Andreas Hess essen. Insgesamt war die Atmosphäre im Büro in Schweden deutlich ruhiger als in Heeslingen. Im Büro saßen nur knapp sieben Leute und der Bürohund Axel, der für gute Stimmung sorgt. Als Besonderheit im Vergleich zu Deutschland gab es in Schweden ab und zu zusätzlich eine kleine Zwischenpause genannt „FIKA“.

    Freizeit vor Ort

    Unter der Woche hat sich Tim dann nach der Arbeit noch Staffanstorp angeguckt, den Bauernhof mit seinen Schafen begutachtet, essen gemacht und geschlafen. Dafür stand dann am Wochenende Einiges an. Das Wetter spielte mit, also sollte es in die Stadt gehen! Samstag machte er sich auf den Weg nach Trelleborg und Falsterbo, ein beliebter Urlaubsort unter den Schweden. Dort schaute er sich ein wenig um und fuhr zum Hafen. Sonntag ging es dann noch nach Malmö. Hier sollten Sehenswürdigkeiten sein Ziel sein, darunter zum Beispiel das größte Schloss Malmös. Beim Blick in den Supermarkt konnte er es sich nicht nehmen lassen und hat eine Packung „Surströmming“ mitgenommen. Hierbei handelt es sich um eingelegten, schwedischen Fisch, der für seinen stinkigen Geruch bekannt ist. Getraut diesen zu probieren, hat er sich allerdings noch nicht.

    Am letzten Tag in Schweden hat das Team gemeinsam zu Mittag gegessen. Als krönenden Abschluss durfte Tim die schwedische Spezialität „Smörgåstårta“, eine schwedische Brottorte, probieren. Danach hieß es Abschied nehmen und Tim startete seine Rückfahrt.

    Im Nachhinein

    Insgesamt war der Aufenthalt für Tim eine super Erfahrung. Eine wirklich besondere Zeit, in der man seine Englischkenntnisse auffrischen kann, neue Menschen kennenlernt und eigenständiger wird. Tim sagt danke für die freundlich Aufnahme in Schweden, die Betreuung vor Ort sowie die lieben Abschiedsgeschenke. Ein unvergesslicher Aufenthalt ist damit zu Ende und Tim ist wieder wohl auf in Deutschland angekommen.

    Für euch klingt ein Auslandsaufenthalt interessant? Hier geht’s zum Beitrag über die Schweiz.

  • Pilotprojekt: Azubi-Austausch für Landmaschinenmechatroniker

    Pilotprojekt: Azubi-Austausch für Landmaschinenmechatroniker

    Dieses Jahr fand im Juli zum ersten Mal ein Azubi-Austausch für Landmaschinenmechatroniker in der FRICKE Gruppe statt. Die Idee dazu hatte unser Serviceleiter Achim. Während des Azubi-Austausches haben zwei Azubis für zwei Wochen ihre Ausbildungswerkstätten getauscht. Die beiden teilnehmenden Azubis waren Luca, im 4. Lehrjahr am Standort Verden, und Andy, 3. Lehrjahr in Demmin. Sie wurden von ihren Werkstattmeistern angesprochen, ob sie nicht Lust hätten, in den Alltag in einer anderen Werkstatt einzutauchen.

    Beide starteten am Montagmorgen um 11 Uhr in der jeweils anderen Werkstatt. Dort wurde jeden Tag von 7 bis 16 Uhr an den Maschinen geschraubt.

    Ein besonderes Highlight waren die großen Maschinen, wie z. B. der CLAAS Lexion 8900. Von denen gibt es in der Elbe-Weser-Region nicht so viele.

    Luca aus Verden über seine persönlichen Highlights während des Azubi-Austausches
    Landmaschinenmeachatroniker
    Claas Lexion 8900

    Von den Anderen lernen

    Luca und Andy haben vor allem einen Unterschied in der Ausstattung der Werkstätten festgestellt. Während der Standort Demmin optimal für den Einsatz beim Kunden vor Ort ausgerüstet ist und sich die Mechatroniker ihre Servicewagen selbst ausstatten können, kann man in Verden dank moderner Werkstattausrüstung – es gibt z. B. einen Deckenkran – einen sehr schnellen Service in der Werkstatt anbieten.

    Ein weiterer Unterschied ist die Lagersituation der Standorte. In Verden müssen die Mechatroniker ihre Teile selbst kommissionieren und einscannen. In Demmin genügt es, dem Lagerpersonal Bescheid zu geben, welche Teile für welchen Auftrag benötigt werden. Der Rest wird von den Kollegen aus dem Lager erledigt. 

    Ich habe den Umgang mit dem Scanner kennengelernt und zum ersten Mal einen CLAAS E-Cut gesehen und daran gearbeitet.

    Andy aus Demmin über seine Erfahrungen am Standort in Verden

    Es wird bestimmt nicht der letzte Azubi-Austausch für Landmaschinenmechatroniker gewesen sein. Einen solchen Austausch können zum Beispiel auch unsere Azubis zur Fachkraft für Lagerlogistik mit SAPHIR Maschinenbau machen. Darüber hatten wir in diesem Beitrag berichtet.

    Du interessierst dich für eine Ausbildung bei der FRICKE Gruppe? Dann findest du hier mehr Informationen!

  • FRICKE GOES FERDI‘S

    FRICKE GOES FERDI‘S

    Fasten your seatbelts, denn jetzt heißt es – Abflug! 100 Jahre FRICKE müssen gefeiert werden! Und wo kann man das besser tun, als auf einem Festival? Aus der Überlegung, wie wir die Feierlaune, die sich schon durch das gesamte Jubiläumsjahr zieht, auch bei unseren Azubis wecken können, entstand die Idee „FRICKE goes Ferdis“.

    Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

    Das Ferdinands Feld ist ein Electronic Festival, das jedes Jahr im August auf dem Flugplatz in Rotenburg (Wümme), quasi direkt vor der Haustür unseres Hauptstandortes in Heeslingen, stattfindet. Um gemeinsam zu feiern, wurden alle Azubis und dualen Studierenden der gesamten FRICKE Gruppe zu diesem Festival eingeladen. Natürlich sollte den Teilnehmenden aber noch mehr geboten werden. Um die Azubis und besonders diejenigen, die am 1. August erst bei uns gestartet sind, untereinander bekannt zu machen, fand zusätzlich ein Azubi-Event direkt vor Ort auf dem Festivalgelände statt. 

    Mir hat das Azubi-Event vorab geholfen, um die anderen Azubis kennenzulernen. Mehrere kleine Gruppen von Azubis, die sich vorher noch gar nicht kannten, haben den kompletten Abend zusammen verbracht und gefeiert. Für mich war das Treffen also absolut gelungen.

    Rebecca, Auszubildende Groß- & Außenhandelsmanagement, 1. Lehrjahr

    Bei der Planung des Events haben wir als Personalabteilung Unterstützung vom Marketing-Team erhalten. Damit auch richtiges Festivalfeeling aufkommt, haben wir uns schon vorab überlegt, welche Spiele und Aktionen auf einem Festival nicht fehlen sollten. Ebenfalls waren natürlich die richtigen Goodies mit dabei. Mit dem FRICKE Korn Bus, bepackt mit Sonnenhüten, Glitzer und Seifenblasenpistolen, ging es dann Richtung Flugplatz nach Rotenburg.

    3-2-1 Abflug!

    Am 5. August war es dann soweit. Damit es pünktlich um 13 Uhr mit Flunkyball, Bierpong & Co. losgehen konnte, traf sich die Personalabteilung bereits um 12 Uhr auf dem Festivalgelände, um die letzten Vorbereitungen für das Azubi-Event zu treffen. Als alle Bierpong-Tische, Sitzmöglichkeiten und Flunkyball-Felder aufgebaut waren, trafen bei bestem Festival-Wetter nach und nach auch schon die ersten Azubis bei unserem FRICKE Korn Bus ein.

    Trotz des wechselnden Wetters, hat sich das Ferdis mal wieder als großer Spaßfaktor bewiesen. Einen Tag lang ausgelassen feiern und leckere Drinks genießen. Dieser besondere Tage wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

    Charlott, Auszubildende Groß- & Außenhandelsmanagement, 2. Lehrjahr

    Nachdem vor Ort die letzten organisatorischen Dinge geklärt wurden, konnte es losgehen. Die einen kümmerten sich um das richtige Festivaloutfit, bestehend aus FRICKE Festivalbändchen, Sonnenbrillen, Strohhüten und einer Menge Glitzer im Gesicht, während andere sich direkt die ersten Bierpong-Duelle lieferten. Da so ein Event natürlich auch in Videos und Fotos festgehalten werden musste, waren Nina und Gerrit mit Kameras und Konfettikanonen bewaffnet vor Ort und fingen alle Eindrücke des Tages ein.

    Besonders gut hat mir gefallen, dass wir alle gemeinsam in großer Runde Bierpong gespielt haben. So ist man in lockerer Atmosphäre leicht ins Gespräch gekommen und konnte die anderen Azubis und Studierenden schnell besser kennenlernen.

    Laura, duale Studentin, 1. Lehrjahr

    Ein besonderes Highlight des Tages war Ferdi, das Maskottchen des Ferdinands Feld, der uns bei unserem FRICKE Korn Bus besucht und mit dem einen oder anderen Azubi Fotos gemacht hat. So verbrachten die insgesamt 48 Azubis und dualen Studierenden zwei Stunden bei unserem Azubi-Event, bevor sie ab 15 Uhr die Möglichkeit hatten, das Festival auf eigene Faust zu erkunden.

    Wir danken allen Azubis und Dualen Studierenden, die mit dabei waren! Wenn ihr noch mehr von unseren Azubis on Tour lesen wollt, dann ist dieser Beitrag über den Einsatz für Viva con Agua auf dem Deichbrand Festival vielleicht etwas für Dich.

    Du hast Lust bekommen, beim nächsten FRICKE Azubi-Event dabei zu sein? Dann informiere Dich beim Azubi-Infotag am 22. September in Heeslingen über Deine Ausbildung oder Dein Duales Studium in der FRICKE Gruppe.

  • Kein gewöhnlicher Schultag – Wandertag bei FRICKE

    Kein gewöhnlicher Schultag – Wandertag bei FRICKE

    Am 4. Juli besuchte die Klasse WKAA22 des Kivinans die FRICKE GRUPPE für einen Wandertag in Heeslingen. Wie läuft so ein Wandertag ab und was haben die Schülerinnen und Schüler in unserer Logistik erlebt?

    Klare Entscheidung

    Am Ende eines Schuljahres hat jede Klasse des Kivinans die Möglichkeit, gemeinsam einen „Wandertag“ zu planen und durchzuführen. Der Sinn dieses Wandertages besteht darin, die Klassengemeinschaft zu stärken und gelerntes in der Praxis zu sehen. Das bedeutet, die Schülerinnen und Schüler konnten sich zwischen etwas Aktivem aber Ausbildungsgebundenem und gewohntem Unterricht entscheiden. Da fiel die Wahl natürlich leicht: Die Schülerinnen und Schüler entschieden sich schnell für einen Besuch des Heeslinger Logistikzentrums der FRICKE Gruppe. Der Tag rückte näher und dementsprechend musste er ausgiebig geplant werden.

    Acht Personen aus der Klasse WKAA22 des Groß-& Außenhandelsmanagement sind Teil der FRICKE Gruppe und nahmen sich den Vorbereitungen an. In Absprache mit der Personalabteilung haben sie einen Zeitplan erstellt, aus dem sich die Idee ergab, den Mitschülerinnen und Mitschülern FRICKE von einer neuen Seite zu präsentieren. Nach den eher trockenen und unterrichtsbezogenen Präsentationen, hatte nämlich noch etwas Spannenderes gefehlt. Deshalb wurde ein Logistikrundgang durch unser Lager in Heeslingen organisiert.

    Der Spaß darf nicht zu kurz kommen

    Gegen 8:00 Uhr haben wir uns an der Zentrale getroffen und wurden von unserem Personalleiter Carsten und unserer HR Managerin Janice begrüßt. Um den anderen Schülerinnen und Schülern der Klasse das Unternehmen etwas näher zu bringen, haben wir sechs außergewöhnliche FRICKE Facts rund um die Logistik und das Personal vorgestellt. Darauf folgten die Projekte, an denen wir Azubis teilnehmen, wie zum Beispiel den FRICKE Social Run und f.inside. Nach einer Fragerunde ging es direkt weiter mit Teambuilding-Maßnahmen, um die Klassengemeinschaft weiter zu stärken.

    Dazu wurden wir zuerst in zwei Gruppen aufgeteilt. Danach mussten wir uns in unseren Gruppen auf eine Decke stellen und diese versuchen umzudrehen, ohne dass einer von uns den Boden berührt. Für das zweite Spiel ging es auf das Gelände von FRICKE Nutzfahrzeuge. Dort hat jede Gruppe zwei Becher bekommen, welche mit einem Gummiband am Kopf befestigt wurden. Dazu bekam jede Gruppe einen Beutel Quinoa. Dieser wurde in einen Becher gefüllt und musste nun einmal an jeden in der Gruppe weitergegeben werden. Dabei durften natürlich keine Hände genutzt werden. Die Gruppe, die zum Schluss noch am meisten Quinoa im Becher hatte, wurde das Gewinnerteam.

    Unsere Tour durch die Logistik

    Um 10:00 Uhr ging endlich der Logistikrundgang los. Dabei wurde uns der gesamte Weg der Waren gezeigt: vom Wareneingang über das automatische Kleinteillager (AKL), zum Fachbodenzentrallager (FZ), zu der Verpackung und letztlich zum Warenausgang. Besonders faszinierend fanden wir die 16 Meter hohen Lagerorte und die Größe des gesamten Lagers inklusive Automatisierung.

    Zusätzlich haben wir den Luftsicherheitsbereich sehen dürfen und erklärt bekommen, dass dafür ganz besondere Anforderungen eingehalten werden müssen. Beispielsweise darf keiner den Bereich betreten, der nicht im Bereich Luftsicherheit geschult worden ist.

    Während des Rundgangs haben wir das Wort „NIO“ kennengelernt. Das bedeutet, dass ein Paket Nicht In Ordnung ist, da beispielsweise der Barcode nicht lesbar ist. Die Pakete landen dann bei einem Lageristen und dieser nimmt sich dem Problem an. Dabei ist der Spaß entstanden, dass unsere Lehrer ab nun an nicht mehr „falsch“, sondern „NIO“ sagen.  

    Dich interessiert ein Job in der Logistik? Dann findest du hier weitere Informationen.