Kategorie: Ausbildung und Studium

  • Zahlen haben mich schon immer begeistert! – Neles Weg ins Rechnungswesen

    Zahlen haben mich schon immer begeistert! – Neles Weg ins Rechnungswesen

    Hey Leute,

    ich möchte euch heute unsere stellvertretende Leiterin Rechnungswesen, Nele, vorstellen. Auch sie hat mal klein angefangen und sich bis zu ihrem jetzigen Posten hochgearbeitet. Bereits zu Schulzeiten hat sie bei FRICKE gejobbt und damals Kontoauszüge in der Buchhaltung gebucht. Daraufhin folgte die Bewerbung für ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre, das sie im August 2012 begonnen hat.

    Wie die Überschrift schon vermuten lässt, haben Zahlen es ihr angetan. So ergab es sich, dass Nele nach dem Studium zunächst knapp drei Jahre im Controlling gearbeitet und an der NORDAKADEMIE Graduate School in Hamburg den berufsbegleitenden Master in Financial Management and Accounting gemacht hat, bevor sie die Möglichkeit bekam, stellvertretende Leiterin im Rechnungswesen zu werden.

    Ich hatte schon immer eine Affinität zu Zahlen und die Zeit im Controlling hilft mir noch heute oft bei analytischen Tätigkeiten.

    Nele konnte sich schon immer für den Umgang mit Zahlen begeistern
    Rechnungswesen

    Insbesondere gefallen ihr die Abwechslung und die immer neuen Herausforderungen, vor die man gestellt wird. Ihre aktuellen Hauptaufgaben liegen im Treasury (Liquiditätsmanagement), der Abschlusserstellung der diversen Einzel- und Konzernabschlüsse der FRICKE Gruppe sowie dem SAP-Projekt.

    Mein Bachelorstudium habe ich mit dem Schwerpunkt Handel absolviert. Der zusätzliche Master im Bereich Rechnungswesen hat mir nochmal viel gebracht und hilft mir auch bei meiner aktuellen Arbeit. Vieles, was man im Bachelor kurz angerissen hat, ist dort noch einmal vertieft worden oder war komplett neu.

    Nele über ihren Masterstudiengang

    Ihre Freizeit verbringt Nele gerne mit Sport. Sie ist im Fitnessstudio und hat während Corona das Golfen für sich entdeckt. Aber natürlich kommen nach der Arbeit ihre Familie und Freunde auch nicht zu kurz.

    Wir danken Nele für den Einblick in ihren bisherigen Karriereweg und wünschen ihr alles Gute für die bevorstehenden Aufgaben!

    Eure Leona

  • FRICKE investiert in den Nachwuchs

    FRICKE investiert in den Nachwuchs

    Kaum wurden die Corona-Maßnahmen an der Nordakademie in Elmshorn gelockert und das Studium findet wieder in Präsenz statt, ergriff die Personalabteilung die Gelegenheit, um sich mit Ihren „Dualis“ der Jahrgänge 2020 und 2021 vor Ort zu treffen und sich für Ihre Belange stark zu machen.

    Studentenleben

    Die FRICKE Gruppe bildet aktuell 26 duale Studenten („Dualis“) aus. Im August 2021 haben wir mit neun Studenten (sieben Wirtschaftsingenieure, zwei BWLer) begonnen.  Die duale Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Dabei wechseln sich Theorie- und Praxisphasen im Unternehmen ab.
    Das Studium findet an der Nordakademie in Elmshorn, die es schon seit 30 Jahren gibt, statt.

    Nachdem unser erstes Semester von Januar bis März 2022 wegen der hohen Corona-Infektionszahlen fast ausschließlich online stattfand, wurden zu Beginn des zweiten Semesters (April bis Juni 2022) die Corona- Regeln gelockert. Der Studienalltag und das Campusleben kommen immer mehr zurück und auch die für Wirtschaftsingenieure wichtigen Laborveranstaltungen finden vor Ort wieder in Präsenz statt.

    Studentenleben
    Einblick in den Campus Innenhof

    Laufen für den FRICKE Social Run

    In der vorlesungsfreien Zeit trafen wir Studenten uns, um gemeinsam für den FRICKE Social Run zu laufen. Vorab wurden wir mit den FRICKE Laufshirts von der Unternehmenszentrale versorgt, sodass wir einheitlich auftreten und jedem zeigen konnten, wofür wir unterwegs sind.

    Studentenleben
    Laufen für den FRICKE Social Run

    Unterstützung auch im Studium

    Einige Vertreter der Personalabteilung nutzten die gelockerten Corona-Regeln ebenfalls für einen Besuch an der Nordakademie. Dieser Besuch ermöglichte auch einen Austausch mit der Hochschulleitung. Anschließend stand ein Rundgang über den sehr gepflegten Campus an, sodass die Personalabteilung Eindrücke vom Studieren an der Nordakademie gewinnen konnte.

    Das Highlight dieses Besuchs war das gemeinsame Abendessen und der Austausch über unsere Zeit an der Nordakademie. Wir erzählten viel über unsere Module und darüber, was wir in den letzten Wochen erlebt und gelernt haben. Interessiert waren wir jedoch auch daran, was es Neues aus Heeslingen und unserem Unternehmen gibt. Neben einigen Einblicken aus dem Intranet von FRICKE, bekommen wir während der Theoriephase nämlich nicht viel aus Heeslingen mit.

    Wir danken der Personalabteilung an dieser Stelle nochmals für den tollen Besuch in Elmshorn an der Nordakademie und freuen uns schon auf die kommende Praxisphase wieder bei uns im Unternehmen.

  • Einen Monat bei GRANIT PARTS Peterborough

    Einen Monat bei GRANIT PARTS Peterborough

    Moin Leute,
    heute möchte ich von Sarah Michelle berichten, die im Rahmen ihres Ausbildungslehrplanes einen einmonatigen Auslandsaufenthalt in Peterborough (England) bei den Kolleginnen und Kollegen in der Logistik von GRANIT PARTS absolvieren konnte. Sarah war zum Zeitpunkt ihrer Auslandserfahrung Auszubildende im 3. Lehrjahr als Fachkraft für Lagerlogistik.

    Wie verlief die Anreise nach England für dich?

    Zunächst war ich etwas nervös und gespannt auf die Zeit im Ausland. Ein anderes Land, eine andere Sprache und ein neuer Arbeitsplatz. Zudem war dies mein erster Flug.

    Die Reise startete früh morgens am Flughafen in Bremen. Nach einem erfolgreichen Check-in ging es auch schon auf dem direkten Weg zum Flugzeug, welches auch schon wenig später am Flughafen in Stansted landete. Bei der Ankunft wurde ich von einem Taxi zunächst zur Firma gebracht, wo mir der Schlüssel für mein vorübergehendes Zuhause ausgehändigt wurde. Den Monat über wohnte ich in einer Jugendherberge etwa 20 Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt.

    Wie gestaltete sich dein Tagesablauf in dieser Zeit?

    An meinem ersten Tag klingelte der Wecker wie gewohnt um 6:00 Uhr morgens. Nach einer kurzen Stärkung ging es zum Bus, welcher mich pünktlich um 8:00 Uhr zum neuen Arbeitsplatz brachte.

    Bei GRANIT PARTS angekommen wurde mir zunächst das gesamte Team vorgestellt und die Aufgaben für die nächsten Tage erklärt. Sofort wurde mir der Größenunterschied im Vergleich zum Lager in Heeslingen bewusst. Denn in Peterborough gibt es keine Fördertechnik, kein Automatisches Kleinteilelager und kein Schmalganglager. So arbeiten in der Logistik in England auch nur sechs Mitarbeiter, die täglich für einen reibungslosen Ablauf zuständig sind.

    Ich habe die Kollegen in Peterborough in diesem Monat bei allen logistischen Prozessen, wie dem Wareneingang, der Kommissionierung und dem Versand unterstützt. Zusätzlich habe ich Einblicke in die Inventur bekommen und Lagerortskontrollen durchgeführt.

    Um die Kommunikation mit den Mitarbeitenden bei GRANIT PARTS in Peterborough auch in Alltagssituationen angenehmer zu gestalten, habe ich im Vorfeld an einem internen Englischkurs an der GRANIT Academy teilgenommen. Das hat mir einen großen Vorteil verschafft.

    Um in der Berufsschule nichts zu verpassen, schaltete ich mich jeden Mittwoch per Videochat zu meinen Klassenkameraden in den Klassenraum und blieb somit auf dem neuesten Stand.

    Wie hast du deinen Feierabend verbracht?

    Nach der Arbeit war auch in England vor der Arbeit. Die Feierabende habe ich größtenteils mit dem Lernen für die anstehende Abschlussprüfung, welche einen Monat später anstand, genutzt.

    Am Wochenende blieben die Schulbücher jedoch geschlossen und ich erkundete die Sehenswürdigkeiten im nahegelegenen London. Dazu machte ich mich früh am Morgen mit dem Zug auf den Weg in die Hauptstadt. Die Aufregung stieg mit jeder Minute an. Bislang kannte ich die Sehenswürdigkeiten, wie Big Ben, Buckingham Palace und die Tower Bridge nur von Fotos aus dem Internet und nun durfte ich diese hautnah erleben.

    Bye, bye England – Hallo Heeslingen

    Mir hat mein Auslandsaufenthalt in Peterborough bei den Kolleginnen und Kollegen von GRANIT PARTS sehr gefallen und ich blicke auf eine interessante und eindrucksvolle Zeit zurück, an die ich mich immer erinnern werde. Das gesamte Team hat mich herzlich aufgenommen und mich den Monat über bei allen Fragen und im Alltag unterstützt.

    Ihr wollt mehr über GRANIT PARTS Peterborough erfahren? Im Erfahrungsbericht von Christin bekommt ihr weitere Einblicke zum Auslandsaufenthalt.

  • Arbeiten wo andere ihren Urlaub machen –                Ann-Sophie nimmt uns mit in ihr Leben in Spanien

    Arbeiten wo andere ihren Urlaub machen – Ann-Sophie nimmt uns mit in ihr Leben in Spanien

    Hallo zusammen,

    ich bin Ann-Sophie, 21 Jahre alt und Duale Studentin bei der Fricke Gruppe. Wie bereits in meinem vorherigem Beitrag erwähnt, war ich drei Monate für GRANIT an unserem Außenstandort in Spanien eingesetzt. Über diese Zeit werde ich euch nun berichten.

    Ankunft

    Los ging es für mich am Dienstag, dem 19.04.2022 um 04:00 Uhr morgens Richtung Hamburger Flughafen. Im April hatte ich noch Glück und es gab noch nicht so viel Chaos dort. In Madrid angekommen bin ich mit dem Zug nach Valladolid, der Stadt, in der wir unseren Außenstandort haben gefahren. Am Bahnhof hat mich dann eine spanische Kollegin abgeholt, die auch in meinem Alter ist. Wir sind noch zusammen in meine Wohnung gefahren und sie hat mir erstmal alles gezeigt.

    Mein Wohnort in Spanien

    Ihr könnt euch das so vorstellen, dass Valladolid eine Stadt ist wie Madrid, nur in klein. Man konnte alles mit einem kurzen Fußweg erreichen und wir hatten sogar einen kleinen Strand am Fluss mit Strandbar. Vor meiner Ankunft wusste ich auch nicht, dass Valladolid eine ERASMUS-Stadt ist und Studenten aus aller Welt dort ihr Auslandssemester verbringen. Gewohnt habe ich in einem Studentenwohnheim mit drei Spaniern und einer Französin. Jeder hatte ein eigenes Bad, nur die Küche haben wir uns geteilt. Das Wetter in Valladolid war zum größten Teil auch immer sehr gut. Teilweise hatten wir Wochen, wo es über 40°C waren und die Temperaturanzeige in der Sonne eine Zahl von 47°C aufzeigte. Nachts hatten wir dann an diesen Tagen auch immer noch um die 30°C, was natürlich nicht zu genügend Schlaf beitrug.

    Mein Arbeitsalltag

    Zur Arbeit bin ich immer mit dem Bus gefahren. Meine Arbeitszeiten waren von 09:00 bis 18:00 Uhr. Mittagspause, die sogenannte Siesta, die in den Sommermonaten in Spanien in einigen Geschäften wegen der Hitze auch mal bis zu drei Stunden andauern kann, war bei uns von 14:00 bis 15:00 Uhr. Auf der Arbeit habe ich mich hauptsächlich mit den Bereichen Rechnungswesen und Logistikcontrolling beschäftigt. Die Kollegen sind alle super nett und ich habe mich schnell im Team aufgenommen gefühlt. Natürlich war es am Anfang noch etwas ungewohnt für mich, sich ausschließlich in einer Fremdsprache zu unterhalten, die ich seit knapp drei Jahren nicht mehr gesprochen habe. Aber auch daran habe ich mich schnell gewöhnt und konnte viel lernen.

    Ann-Sophie mit ihren spanischen Kollegen

    Meine Freizeit in Spanien

    Zu Beginn bin ich viel mit meiner spanischen Kollegin und meiner französischen Mitbewohnerin unterwegs gewesen. Meine Mitbewohner und ich haben abends auch öfter mal zusammen in der Küche gesessen oder sind noch Tapas essen gegangen. Auf den Studentenpartys habe ich dann super schnell sehr viele Studenten aus zahlreichen anderen Ländern der ganzen Welt kennengelernt, darunter natürlich auch einige Deutsche. Mit diesen habe ich dann viel Zeit in Spanien verbracht und wir haben sehr viel zusammen unternommen. Vom Wein-Tasting bis hin zu einem Festival bei uns am Strand, aber auch mal entspannten Nachmittagen oder Abenden am Wasser, war alles dabei.

    Leider habe ich es auf Grund der Entfernung während meines Aufenthaltes nicht geschafft nach Granada zum berühmten Alhambra zu fahren. Dafür habe ich natürlich aber viele andere Städte besichtigt. Unter anderem waren wir in Segovia, Salamanca, Madrid, im Norden Spaniens in Comillas am Strand und das letzte Wochenende haben wir in Pamplona beim Fest von San Fermín verbracht, wo jährlich eines der größten Stierrennen und Stierkämpfe Spaniens stattfinden.

    Wir haben uns nur das Stierrennen angeschaut, wo wir knapp vier Stunden gewartet haben, um uns von einem guten Sichtpunkt aus das Spektakel um 08:00 Uhr morgens anschauen zu können.

    Eines meiner persönlichen Highlights war aber das Wochenende in Portugal, an dem ich unsere Kollegen dort besucht habe. Leider war Anfang Juli in Madrid am Flughafen dann schon das Chaos ausgebrochen und mein Flug nach Lissabon hatte zwei Stunden Verspätung. Endlich in Lissabon angekommen, waren wir dann aber noch was essen und ich habe noch ein wenig von der Stadt gesehen. Am Samstag waren wir abends noch auf einem Konzert. Am nächsten Tag ging auch schon mein Flieger wieder nach Madrid.

    Emilia und Ann-Sophie auf einem Konzert in Portugal
    Geburtstagsfeier in der Strandbar Freilaufender Pfau im Park Campo Grande

    Abreise

    Von den ersten Studenten, die ich dort kennengelernt habe, musste ich mich schon im Juni verabschieden, da das Semester dort dann schon vorbei war. Von uns Deutschen waren plötzlich auch nur noch vier da, von denen zwei auf Reisen durch Spanien waren. Für mich ging es dann Mitte Juli wieder nach Hause.

    Inzwischen bin ich nun schon ein paar Wochen wieder in Deutschland und der Alltag hat mich wieder eingeholt. Natürlich habe ich schon etwas Fernweh nach der spanischen Mentalität, dem guten Wetter, aber auch dem guten Essen. Ich werde mich nun aber immer an eine wunderschöne Zeit mit vielen wunderschönen Momenten zurückerinnern können. Auf jeden Fall werde ich noch einmal nach Valladolid zurückkehren, um auch meiner Familie zeigen zu können, wo ich drei Monate gelebt habe. Diese drei Monate waren eine sehr prägende Zeit, in der ich viele Freunde fürs Leben kennenlernen durfte. Ein Wiedersehen mit den deutschen Studenten in Köln hat auch schon Mitte August stattgefunden.

    Ich hoffe ich konnte euch hier einen kleinen Einblick in mein Leben in Spanien geben.

    Bis bald!

    Eure Ann-Sophie

  • Vernetzen beim Azubi-Grillen

    Vernetzen beim Azubi-Grillen

    Um 16 Uhr startete das Event bei bestem Wetter an den Fischteichen, die sich unweit unserer Unternehmenszentrale befinden. Die Personalabteilung war bereits vor Ort und hatte alles bestens organisiert. So bekamen die 55 Auszubildenden Namensschilder, mit unterschiedlichen Farben. Diese Farben wurden einem Tisch zugeordnet, sodass alle Teilnehmenden gemischt saßen. Dadurch konnten sich Azubis und Studenten unterschiedlicher Jahrgänge und Standorte kennenlernen und miteinander vernetzen.

    Nach dem ersten Kennenlernen präsentierten Leona und Jonas vom f.inside Team den neuen Azubis den Unternehmensblog. Sie berichteten von einem tollen gemischten Redaktionsteam, spannenden Redaktionsmeetings und von gemeinsamen Events. Wenn Du mehr von f.inside erfahren möchtest, schau doch mal hier!

    Danach begannen die Kennenlernspiele in zwei großen Teams. Durch das Zuwerfen und Fangen von Bällen bei gleichzeitigem Zurufen des Vornamens wurden wir schnell miteinander vertraut.

    Die Geschäftsleitung begrüßt die neuen Azubis

    Bei der Begrüßung der Azubis stellten sich Herr Fricke und Herr Wachholtz persönlich vor und informierten über aktuelle Themen unseres Unternehmens. Im Anschluss daran hatten wir Auszubildende und duale Studenten die Möglichkeit, Fragen an die Geschäftsleitung zu stellen. Neben einer Frage zum Thema Nachhaltigkeit wurden auch private Fragen beantwortet.

    Herr Fricke und Herr Wachholtz heißen die neuen Azubis willkommen

    Abrundung des Abends durch ein gemeinsames Essen

    Es folgte ein gemeinsames Essen, welches Rodizio mit brasilianischen Grillspezialitäten vollumfänglich zu einem tollen Abend machte.

    Alles in allem war es für uns Auszubildende und duale Studenten ein gelungener Abend. Wir schätzen es sehr, dass sich die Geschäftsleitung Zeit für uns und unsere Fragen genommen hat und danken der Personalabteilung für die tolle Organisation!
    Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

  • Ausbildung erfolgreich gemeistert – wie geht’s jetzt weiter?

    Ausbildung erfolgreich gemeistert – wie geht’s jetzt weiter?

    Auch dieses Jahr haben wieder einige unserer Azubis ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Darunter auch Jonna. Sie hat einige Eindrücke über ihre Ausbildung hier bei FRICKE mit uns geteilt.

    Jonna ist 21 Jahre alt und hat ihre Ausbildung als Groß und- Außenhandelskauffrau im August 2019 begonnen. Da sie ihre Ausbildung auf 2,5 Jahre verkürzt hat, ist sie nun bereits seit Mitte Januar ausgelernt.

    Diese Bereiche hat Jonna während der Ausbildung durchlaufen

    Die Ausbildung hat für Jonna in der Versandreklamation begonnen. Zu ihren täglichen Aufgaben gehörte dabei der Umgang mit Kundenbeschwerden. Zudem hat sie gelegentlich Abholungen für den nächsten Tag veranlasst. Als Nächstes ging es für sie in die Rechnungsabteilung. Hier lag der Fokus auf dem Schreiben von Gutschriften und der Anlage von Kunden. Danach durfte sie schließlich ins Qualitätsmanagement, wo sie hauptsächlich im Bereich der Gewährleistung eingesetzt wurde. Vor Ort ging es nun darum, sich um Abholungen der Gewährleistungsanträge zu kümmern und entsprechend dazu die Lieferantengewährleistungen zu schreiben.
    Nach dem Qualitätsmanagement kam dann das Zollmanagement. Hier hat Jonna Warentarifnummern gepflegt, Speditionsabholungen für nicht europäische Länder veranlasst und gemeinsam mit ihrem Abteilungsleiter Prozessoptimierung betrieben. Daraufhin folgte das MMDM (Material Master Data Management). Artikelstammdaten standen auf dem Programm! Dazu gehört auch das Anlegen von Artikeln. In der Buchhaltung ging es dann um Mahnungen und das Buchen von Avisen. Im Dezember 2021 war es schließlich soweit und die letzte Abteilung stand an. Jonna durfte erneut ins MMDM. Genau hier wurde sie auch nach der Ausbildung übernommen.

    Diese Abteilungen sind ihre persönlichen Favoriten

    Für Jonna war vor allem das Arbeitsklima ein entscheidender Faktor. Dieses hat ihr persönlich im MMDM besonders gut gefallen. Hier traf sie auf ein junges und dynamisches Team, in dem sie sich wohl und sofort willkommen fühlte. Sie brauchte keine Angst haben, Fragen zu stellen. Auch nach der Ausbildung wurde sie dort herzlich aufgenommen. Aber auch der umfangreiche Arbeitsalltag im MMDM hat ihr die Abteilung schmackhaft gemacht. Auch das Qualitätsmanagement hat ihr sehr zugesagt. Wie im MMDM stimmte hier für sie das Arbeitsklima und die Abwechslung zwischen dem Büroalltag am Vormittag und dem praktischen, beziehungsweise technischen Teil am Nachmittag.

    Das hat Jonna insgesamt besonders gut gefallen

    Darauf ganz klar die große Abwechslung der unterschiedlichen Abteilungen! Dies erleichterte ihr den Entschluss, in welcher Abteilung sie letzten Endes arbeiten möchte und herauszufinden, welche Tätigkeiten ihr liegen und was ihr Spaß macht.

    Wie hat ihr die Ausbildung weitergeholfen?

    Die Ausbildung hat Jonna auf jeden Fall geholfen, ihre Stärken und Schwächen intensivier wahrzunehmen! Das ist ihrer Meinung nach ein großer Pluspunkt für das weitere Berufsleben, da sie nun weiß, worauf sie sich konzentrieren kann und sollte.

    Wie geht es jetzt für Jonna weiter?

    Sie ist weiterhin in der FRICKE Gruppe tätig. Dabei agiert sie als Schnittstelle zwischen dem MMDM und dem Listpricing. Für das nächste Jahr ist vorerst nur eine Weiterbildung geplant und dann freut sie sich einfach, auf die Dinge, die sich ergeben werden.

    Wir gratulieren Jonna zum Abschluss der Ausbildung und sind froh, dass sie uns weiterhin bei FRICKE erhalten bleibt!

    Interessieren dich weitere Erfahrungsberichte über Ausbildung und Studium bei der FRICKE Gruppe? Dann sieh gern in unserer Kategorie „Ausbildung und Studium“ nach.



  • Neues duales Studium bei FRICKE – Accounting & Controlling

    Neues duales Studium bei FRICKE – Accounting & Controlling

    Hallo zusammen,

    ich bin Ann-Sophie und habe im August 2019 meine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau bei der FRICKE Gruppe begonnen und im Januar dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen. Im Sommer werde ich hier ein duales Studium beginnen, welches in dieser Form bisher noch nicht bei der FRICKE Gruppe angeboten wurde, über welches ich Euch jetzt berichten werde.

    Wie kam es zu genau diesem dualen Studiengang?

    Schnell wurde mir während meiner Ausbildung bewusst, dass ich mich danach noch weiterbilden möchte. In Frage kam für mich hauptsächlich ein Studium in Richtung Zahlenwesen, da ich mich schon immer gerne mit Zahlen beschäftigt habe. Nach Gesprächen mit meiner Familie und auch mit dem Personalleiter der FRICKE Gruppe standen die Studienschwerpunkte Finance & Accounting sowie Steuerrecht im Raum, welche beide an der IU Bremen angeboten werden. Ich habe mich letztendlich für den allgemeineren Studiengang Accounting & Controlling entschieden.

    An der Internationelen Hochschule Bremen muss man sich zunächst einschreiben und später macht man sich dann gemeinsam mit der Hochschule auf die Suche nach einem geeigneten Praxispartner. Davor muss man allerdings noch an einer Info-Session, die Informationen rund um die IU an sich, den Campus in Bremen und den Studiengang beinhalten, teilnehmen. Außerdem gehört auch ein Vorstellungsgespräch dazu, in das auch eine Art Einstellungstest integriert ist. Leider fand dies beides, aus uns allen bekannten Gründen, online statt.

    Nach dem Vorstellungsgespräch habe ich dann mit meiner Ansprechpartnerin der IU überlegt, wer als Praxispartner in Frage käme. Da ihr bereits die FRICKE Gruppe bekannt war, kam der Vorschlag, FRICKE als Kooperationspartner in Betracht zu ziehen, obwohl dieser Studiengang hier bisher nicht angeboten wurde. Nach einigen internen Gesprächen mit der Personalabteilung, der Geschäftsführung und dem Rechnungswesen war sehr schnell klar: ich werde zusammen mit der FRICKE Gruppe das duale Studium Accounting & Controlling absolvieren. Voller Vorfreude blicke ich nun auf den August dieses Jahres, wenn mein Studium beginnt.

    Was erwartet mich an der IU?

    Der Studienbeginn an der IU für das Wintersemester ist am 1. Oktober 2022. Das Studium dauert sieben Semester, also 3,5 Jahre. Montags bis mittwochs werde ich dann hier in Heeslingen in verschiedenen Abteilungen, wie in meiner Ausbildung auch, eingesetzt werden. Die Theorietage sind immer donnerstags und freitags in Bremen. Im März und September habe ich dann immer Semesterferien, da die Klausurphasen im Februar und August sind.

    In den Theoriephasen werden mich zunächst die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Buchführung sowie des Jahresabschlusses erwarten. Später kommen die Grundlagen des Controllings, Business English, Körperschafts- und Gewerbesteuer und Wirtschaftsmathematik dazu. In den ersten sechs Semestern steht zu jedem Semesterende ein Praxisprojekt an. Dies kann eine Projektarbeit oder ein Exposé sein. Am Ende des Studiums muss eine Bachelorarbeit vorgelegt werden.

    Was werde ich bis August bei der FRICKE Gruppe tun?

    Seit März 2021 bin ich in der Personalabteilung tätig, wo ich ein ganzes Jahr lang Teil der Personalabrechnung sein durfte. Hier habe ich vor allem an einem großem Projekt mitgearbeitet – der Umstellung unseres Abrechnungssystems. Im März dieses Jahres bin ich in die Personalbetreuung gewechselt, wo ich verschiedene Projekte, unter anderem auch mit Auszubildenden, betreuen durfte. Mitte April wechsle ich noch einmal in den Export.

    Denn eine Woche später geht ein schon immer da gewesener Traum für mich in Erfüllung. Ich werde nach Spanien fliegen und dort für drei Monate das Team von GRANIT unterstützen. Auch dies ist eine riesige Möglichkeit für mich, mich weiterzubilden und vor allem Erfahrungen zu sammeln, aber auch mein Spanisch, das seit dem Abitur doch etwas eingerostet ist, wieder auf Vordermann zu bringen. Und im August bin ich dann wieder hier in Heeslingen und beginne offiziell mein duales Studium.

    Abschließend möchte ich sagen, dass ich sehr froh bin, weiterhin ein Teil der FRICKE Gruppe zu sein. Ohne die Unterstützung und das Engagement, das mir hier entgegengebracht wird, hätte ich diese Möglichkeiten auf ein duales Studium und einen längeren Aufenthalt im Ausland nie für möglich gehalten. Auch dafür möchte ich mich nochmal auf diesem Wege für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken!

  • Graduierungsfeier 2022 – Hüte werfen

    Graduierungsfeier 2022 – Hüte werfen

    Endlich ist es geschafft! Der Hut darf nach 3,5 Jahren geworfen werden und der Studienabschluss ist in der Tasche. Im letzten Jahr fand noch alles digital statt. Dieses Jahr durften wir gemeinsam mit unseren Kommilitonen des Studiengangs das Zeugnis entgegennehmen. Wie die Abschlussfeier aussah, berichten wir heute.

    Bachelor Graduierung in Elmshorn

    Am Anfang unseres Studiums hat niemand an Corona oder digitalen Unterricht gedacht. Für uns war damals klar – das wird eine coole Zeit! Leider durften wir nur drei Semester in Präsenz unterrichtet werden. Die übrigen Semester waren digital. Je näher es dem Ende zuging, desto mehr Angst hatten wir, dass auch unsere Graduierung digital ablaufen würde. Natürlich hätte die Nordakademie auch das super organisiert, aber es wäre nicht das Hütewerfen gewesen, was wir uns vorgestellt hatten.

    Ein Glück durfte die Graduierung dann aber doch in Präsenz stattfinden. Natürlich auch mit Einschränkungen. Die Studiengänge haben einzelne Zeitslots bekommen. Demnach fand nicht nur eine Graduierung, sondern direkt drei Feiern, statt. Dies bedeutete natürlich für alle einen erheblichen Mehraufwand. Aber es wurden keine Mühen gescheut, um uns diesen Tag zu ermöglichen.

    Wie sah das genau aus? Alle Tische hatten zueinander den Mindestabstand von zwei Metern. Zudem mussten wir durchgehend eine FFP2-Maske tragen. Diese war aber im Blauton der Universität. Sie passte demnach perfekt zum blauen Talar. Außerdem wurden nach jedem Studiengang alle Tische desinfiziert und neu eingedeckt. Für unsere Familien, Freunde und die Praxispartner wurde ebenfalls alles ermöglicht. Eine Live-Übertragung der Veranstaltung hat allen zumindest eine digitale Teilnahme ermöglicht.

    Bitte anstoßen!

    Als es dann soweit war, haben wir uns alle Plätze gesucht und gespannt auf die Eröffnung der Zeremonie gewartet. Als es dann hieß „Nun dürfen Sie auf Ihren Erfolg anstoßen“, öffneten wir alle die zur Verfügung gestellten Getränke und haben mit Sekt oder Wasser auf Abstand angestoßen. Danach folgten zahlreiche Reden von der Uni, externen Rednern oder der Studierendenvertretung. Natürlich durfte auch keine Rede aus den eigenen Reihen fehlen, die nochmal ein paar Anekdoten aus den letzten 3,5 Jahren zusammengefasst hat.

    Graduierung
    Foto: Julia Schwendner/ThisIsJuliaPhotography // https://www.faceboook.com/thisisjuliaphotography

    Zeugnisübergabe & Hütewerfen

    Zur Zeugnisübergabe waren wir alle einzeln auf der Bühne. Natürlich durften wir dann auch die Quaste unseres Doktorantenhuts auf die andere Seite legen – von rechts nach links. Genau so wie man es aus dem Fernsehen kennt. Mit jedem weiteren akademischen Abschluss wird der Bommel übrigens wieder auf die andere Seite gelegt. Nachdem alle ihre Zeugnisse erhalten haben, ging es zum traditionellen Hütewerfen. Ein toller Moment, der natürlich auch fotografisch festgehalten wurde.

    Das Event war ein voller Erfolg und der krönende Abschluss des 3,5-jährigen dualen Studiums.

  • Die Logistik als Männerberuf – Ein veraltetes Klischee?

    Die Logistik als Männerberuf – Ein veraltetes Klischee?

    Hallo zusammen,

    mein Name ist Monique, ich bin 19 Jahre alt und seit September 2020 ein Teil der FRICKE Gruppe. Ich mache bei GRANIT PARTS eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Aber stimmt das Klischee vom Männerberuf Logistik?

    Meine Erfahrungen bei FRICKE

    Kennt ihr auch diese Klischees, wenn es um die richtigen Voraussetzungen für einen Beruf geht? Ich werde zum Beispiel oft gefragt, warum ich in einem typischen Männerberuf arbeite. Vor Beginn meiner Ausbildung habe ich mir deswegen oft Gedanken und Sorgen gemacht. Bin ich als Frau überhaupt für den Beruf geeignet? Werde ich für die Mitarbeiter nur eine Last sein?

    An meinem ersten Tag bei FRICKE wurde ich sehr herzlich empfangen und mir wurde alles gezeigt. Nach allen organisatorischen Punkten ging es endlich ins Lager. Ihr kennt sicherlich auch alle diese Anspannung und Nervosität, wenn es an einen neuen Arbeitsplatz geht. Dann wisst ihr genau, wie ich mich gefühlt habe!

    Als ich zum ersten Mal durch das Lager von GRANIT gelaufen bin, ist mir sofort aufgefallen, dass hier viele Frauen arbeiten. In dem Moment war ich sehr erleichtert und froh zu sehen, dass das Klischee von der Logistik als Männerdomäne auf FRICKE überhaupt nicht zutrifft.

    Von der Kommissionierung zum Teamcoach – Denise‘ Werdegang bei GRANIT

    Eine der tollen Frauen in der GRANIT Logistik ist Denise. Sie hat im Dezember 2015 als Kommissioniererin in der zentralen Fachbodenanlage angefangen. Hier werden Kleinteile aus Bestellungen für den Versand fertig gemacht. Sie hat bereits im ersten Jahr viele verschiedene Bereiche und Tätigkeiten in der GRANIT Logistik kennengelernt.

    „Ich habe ziemlich schnell die Aufgaben rund um die NIO-Bearbeitung in der Verpackung übernommen. NIO steht für ‚Nicht in Ordnung‘. Schon ein halbes Jahr später konnte ich mich mit der Arbeit der Teamcoaches vertraut machen.“

    Erzählt Denise von ihrem schnellen Aufstieg bei GRANIT.

    Denise hat sich bewährt und wurde selbst zum Teamcoach. Heute ist sie als Führungskraft für die Kommissionierung von Kleinteilen und die Einlagerung von Paletten in der Zentralen Fachbodenanlage verantwortlich.

    Keine Chance für Klischees

    Mittlerweile stehe ich kurz vor meiner Abschlussprüfung. Ich habe mit vielen netten Kolleginnen und Kollegen zusammengearbeitet und egal in welcher Abteilung ich war oder wie schwierig etwas war, mir wurde immer unvoreingenommen geholfen. Bei GRANIT habe ich auch meinen Gabelstapler-Führerschein gemacht. Das kann nicht einmal jeder Mann von sich behaupten. Meiner Meinung nach ist das Klischee vom Männerberuf Logistik Schnee von gestern.

    Willst Du noch mehr über Frauen in vermeintlichen Männerberufen erfahren? Dann ist der Bericht über Linas Ausbildung zur Landmaschinenmechatronikerin bestimmt interessant für Dich.

  • Roberts Auslandssemester unter der Sonne Nizzas

    Roberts Auslandssemester unter der Sonne Nizzas

    Moin,

    ich bin Robert und studiere seit 2019 Wirtschaftsingenieurwesen bei der FRICKE Gruppe. Im Rahmen unseres Studiums haben wir die Möglichkeit, das fünfte Semester im Ausland zu verbringen. Diese Chance habe ich natürlich wahrgenommen. Entschieden habe ich mich für ein Auslandssemester in Frankreich, genauer gesagt in Nizza. Die Stadt an der Côte d’Azur ist die fünftgrößte Stadt Frankreichs und zählt mit 2551 Sonnenstunden im Jahr zu einem der sonnigsten Plätze im Land.

    Planung für das Auslandssemester

    Bereits acht Monate vor Beginn des Auslandsaufenthalts begann die Planung. In den ersten Schritten ging es um die Auswahl und Bewerbung an einer oder mehrerer geeigneter Partnerhochschulen. Für mich war relativ schnell klar, dass ich nach Frankreich gehen möchte, da ich seit Studienbeginn angefangen habe, Französisch zu lernen. Die neuen Sprachkenntnisse wollte ich gerne anwenden und verbessern.

    Nachdem ich an der IPAG in Nizza angenommen wurde, kümmerte ich mich um eine Unterkunft. Von der Verwaltung der Gasthochschule wurden den internationalen Studenten einige Optionen geschickt. Eines der Angebote war eine 3er-WG in einer Wohnung circa fünf Minuten von der Universität entfernt. Nach ein paar Gesprächen mit der Vermieterin, die sehr freundlich und zuvorkommend war, habe ich das Zimmer bekommen. Anschließend habe ich meine Mitbewohnerinnen (eine Dänin und eine Engländerin) kontaktiert, damit wir uns im Vorhinein bereits einmal kennenlernen konnten. Verständigt haben wir uns immer auf Englisch. Neben der Unterkunft musste ich noch ein Learning Agreement erstellen, welches die Hochschule in Elmshorn fordert, um die erbrachten Leistungen anzuerkennen.

    Angekommen bin ich am 29. August bei sonnigen 28 Grad. Zu dem Zeitpunkt war noch keine meiner Mitbewohnerinnen vor Ort, da beide erst ein paar Tage später angekommen sind. Die Wohnung war sehr modern möbliert und es fehlte an nichts. Mit meinen Mitbewohnerinnen habe ich mich während der Zeit bestens verstanden und wir haben viel zusammen unternommen. An den Wochenenden haben wir die Gegend und die Stadt erkundet. Ich habe zum Beispiel unter anderem einen Trip nach Monaco unternommen.

    Alltag und Verpflegung in Nizza

    Sehr populär in Nizza ist der Gebrauch von Apps wie „Uber Eats“ (ein Lieferdienst wie Lieferando) oder „Gorillas“, die Lebensmittel innerhalb von zehn Minuten direkt vor die Tür liefern. Jene Apps haben einem das Leben dort sehr erleichtert, da unsere Wohnung auf einem Hügel lag und keiner aus der WG ein Auto hatte. Für manche Einkäufe musste man jedoch zum nahegelegenen Supermarkt gehen. Grundsätzlich sind Lebensmittel in Frankreich ein ganzes Stück teurer als in Deutschland, was letztendlich auch im Portemonnaie spürbar war.

    Corona war im Sommer in Frankreich nicht so ein großes Thema. Als Geimpfter oder Genesener konnte man alles machen. Ansonsten benötigte man einen negativen Selbsttest, der pro Test 27 € kostete. Glücklicherweise konnte ich mir das durch meine Impfung sparen. So konnten wir viele verschiedene Restaurants und Bars besuchen und unterlagen kaum Einschränkungen in unserer Freizeitgestaltung. Der Einfluss von Corona war dadurch während meines Auslandssemesters nicht allzu groß, wofür ich sehr dankbar bin.

    Unileben in Nizza

    Gelehrt wurde in der Uni auf Englisch. Ich habe drei Module belegt, die mir sehr gut gefallen haben. Ich konnte mir das Modul Logistik sowie zwei Wahlpflichtmodule an der Nordakademie anrechnen lassen. Die Universität in Nizza ist eher klein, hat aber eine Mensa und eine Dachterrasse, auf der man in den Pausen die Sonne genießen konnte. Etwas schade war, dass es quasi keinen Kontakt zu den regulären Studierenden dort gab, da internationale und einheimische Studierende in getrennten Kursen untergebracht wurden.

    Ich habe meine Zeit in Frankreich sehr genossen, viele Erfahrungen sammeln können und kann jedem nur empfehlen, die Chance zu nutzen, ein Semester im Ausland zu studieren. Meine Kommilitonin Janika zum Beispiel war in Riga und Jakob in Irland.

    Euer Robert