Was hat dir an deiner Ausbildung am besten gefallen und warum?
Da ich während meiner Ausbildung in mehreren Abteilungen mitgearbeitet habe, habe ich viele Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen kennengelernt und bin dadurch mittlerweile gut im Unternehmen vernetzt. Die vielen Azubi-Events, wie zum Beispiel der Ausflug zu Amazon nach Winsen (Luhe) und das gemeinsame Azubi-Grillen, werden mir auch lange in Erinnerung bleiben. Die haben sehr viel Spaß gemacht! Außerdem haben vor Corona noch Messen, wie die Parts & Service World und Agritechnica stattgefunden, zu denen ich mitfahren durfte. Das waren auch tolle Erlebnisse.
In welchem Unternehmensbereich bist du jetzt nach der Ausbildung tätig?
Ich bin in der Sachbearbeitung des GRANIT Service Centers tätig und hauptsächlich für die externe Instandsetzung verantwortlich. Das bedeutet, dass ich in Kontakt mit den Instandsetzern stehe und die Kunden, deren Teile dort repariert werden, informiere. Wir können hier im Haus nicht alles selbst reparieren und schicken deshalb auch Artikel zur Reparatur zu externen Instandsetzern. Dafür mache ich die Abwicklung und erstelle zum Beispiel Angebote für die Kunden, schreibe Gutschriften, prüfe Liefertermine und melde Abholungen an.
Wieso hast du dich gerade für das Service Center entschieden?
Ich habe verschiedene Angebote bekomme und durfte frei entscheiden, was ich nach der Ausbildung am liebsten machen möchte. Es hat mir schon während meiner Ausbildung sehr gut im Service Center gefallen und deshalb konnte ich es mir sehr gut vorstellen, dort nach der Ausbildung anzufangen.
Kurzer Ausblick: Was kommt in Zukunft auf dich zu?
Das weiß ich selbst noch nicht so genau. Mal gucken, was noch auf mich zukommt. Jetzt freue ich mich erst mal auf die neue Aufgabe.
Wir wünschen Pia alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel Spaß bei der Arbeit im Service Center!
vor der Frage „Wie geht es nach meiner Ausbildung eigentlich weiter?“ steht wohl jeder Azubi kurz vor seiner Abschlussprüfung. Unser ehemaliges Mitglied des Redaktionsteams Jannik, den ihr von Beiträgen über den Azubi-Infotag bei FRICKE oder das Gartenland in Zeiten von Corona kennt, hat diese Frage schnell für sich beantworten können. Darüber spricht er mit mir im Interview.
Wann hast du deine Ausbildung bei der FRICKE Gruppe begonnen und für welchen Ausbildungsberuf hast du dich entschieden?
Ich habe meine Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel im August 2018 angefangen. Inzwischen heißt der Ausbildungsberuf Groß- und Außenhandelsmanagement.
Welche Unternehmensbereiche, Abteilungen und Aufgabenbereiche hast du kennengelernt?
Was hat dir an deiner Ausbildung am besten gefallen und warum?
Man lernt die verschiedenen Abläufe in den Abteilungen kennen und wird schnell ein Teil des Teams. Dadurch, dass man in jedem Bereich ungefähr ein halbes Jahr verbringt, ist es möglich, sich tief in die Themen einzuarbeiten und eigenverantwortlich kleine Projekte zu übernehmen.
Du hast deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen! Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns, dass du der FRICKE Gruppe erhalten bleibst. In welchem Unternehmensbereich bist du jetzt nach deiner Ausbildung tätig?
Die nächsten sechs Monate arbeite ich als Verkaufsberater im Gartenland, um das Sortiment und die Abläufe besser zu verstehen. Danach soll ich dann schrittweise in den Einkauf eingearbeitet werden, um den Geschäftsführer Ralf-Peter und den Leiter des Innendienstes Bastian zu entlasten. Das Ziel ist, dass ich erste Artikelgruppen und kleinere Lieferanten selbst übernehme. Messe- und Lieferantenbesuche gehören dann auch dazu.
Durftest du dir deine neue Abteilung aussuchen, nachdem du deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hast, oder hat die Personalabteilung diesen Vorschlag gemacht?
Ich wusste schon nach meinem ersten Einsatz im Gartenland im 2. Lehrjahr, dass ich nach der Ausbildung dorthin möchte. Als es dann soweit war, hatte ich verschiedene Möglichkeiten und konnte mich zwischen Ein- und Verkauf entscheiden und schauen, was ich lieber machen möchte. Ich war frei und eigenständig in der Entscheidung und durfte das machen, was mir Spaß macht.
Kurzer Ausblick: Was kommt in Zukunft auf dich zu?
Ich werde im Herbst ein berufsbegleitendes Abendstudium in Bremen an der FOM beginnen und möchte meinen Bachelor in Business Administration machen.
Wir danken Jannik für das Interview und wünschen ihm für seine Zukunft bei Gartenland sowie das anstehende Studium alles Gute! Ihr habt noch weitere Fragen rund um die Ausbildung oder welche Perspektiven ihr danach bei der FRICKE Gruppe habt? Dann schreibt uns einfach an Karriere.Blog@fricke.de!
in der letzten Woche war es endlich wieder soweit: Die neuen Azubis und dualen Studenten sind in ihr Berufsleben in der FRICKE Gruppe gestartet. Für mich persönlich ist dies der schönste Arbeitstag im Jahr, auf den ich immer mit großer Vorfreude hinarbeite.
Viele Unternehmen hatten in diesem Jahr leider nicht die Möglichkeit jungen Menschen eine Ausbildung anzubieten, da sie von der Corona-Pandemie sehr getroffen sind. Glücklicherweise ist das im Hause FRICKE anders. Wir haben in diesem Jahr mehr neue Azubis und duale Studenten als je zuvor eingestellt. Im letzten Jahr waren es noch 70 Berufsanfänger in der gesamten Firmengruppe. In diesem Jahr sind sogar 81 junge Menschen in eine Ausbildung in der FRICKE Gruppe gestartet.
Leichter Start in das Berufsleben
Um den neuen Azubis und dualen Studenten den Start in das Berufsleben zu erleichtern und ihnen die Aufregung zu nehmen, haben wir wie auch in den vergangenen Jahren eine kleine Einführungsveranstaltung für alle kaufmännischen Azubis und dualen Studenten am Standort Heeslingen organisiert. Anders als in den Jahren zuvor haben wir die Berufseinsteiger in diesem Jahr in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt. So konnten wir die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einhalten.
Gestartet haben wir den Tag mit einer kurzen Unternehmenspräsentation und einem Kennenlernspiel, damit die Atmosphäre untereinander gleich etwas gelockert wurde. Während diese Gruppe sich im Anschluss einer Sicherheitsunterweisung unterzog, begrüßten Jennifer und ich die Gruppe mit den dualen Studenten, um auch hier mit dem Onboarding-Programm zu starten. Danach standen der Austausch mit aktuellen Azubis und dualen Studenten sowie das Vertraut machen mit den Azubi-Regelungen auf dem Programm.
Das große Geheimnis lüften
Wie auch in den vergangenen Jahren, stellt sich immer eine spannende Frage bei allen neuen Azubis und dualen Studenten: In welche Ausbildungsabteilung komme ich als erstes? Bevor es zum gemeinsamem Mittagessen mit beiden Gruppen ging, haben wir natürlich das große Geheimnis gelüftet. Jeder hat eine Azubi-Mappe ausgehändigt bekommen, in der ersichtlich war, welche die erste Abteilung sein wird. Nach dem Mittagessen ging es dann für alle in die jeweilige Abteilung und somit war der Startschuss in das Berufsleben gefallen.
Einführungsveranstaltung zum Start in das Berufsleben bei Hofmeister & Meincke
Parallel zu der Veranstaltung in Heeslingen wurde auch eine Einführungsveranstaltung bei Hofmeister & Meincke in Bremen-Arsten durchgeführt. In etwas kleinerer Runde standen auch hier eine Unternehmenspräsentation, Kennenlernspiele, die Sicherheitsunterweisung sowie die Vorstellung des Betriebsrates auf der Tagesordnung. Nach dem Mittagessen ging es auch hier für alle direkt in die erste Ausbildungsabteilung.
Herzlich Willkommen und viel Erfolg bei FRICKE!
Wir wünschen unseren neuen Kolleginnen und Kollegen einen tollen Start in das Berufsleben und viel Spaß bei der FRICKE Gruppe! Sicherlich werden wir noch das ein oder andere Gesicht auf dem Blog wiedersehen!
Möchtest Du bereits als Schüler schon Berufserfahrung sammeln oder Dein Taschengeld aufbessern? Ein Schülerjob bei der FRICKE Gruppe könnte dann genau das Richtige für Dich sein! Bei FRICKE in Heeslingen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um als Schüler in das Berufsleben zu schnuppern und Dein erstes Geld zu verdienen. Besonders bekannt und beliebt sind die Schülerjobs in der Logistik des Geschäftsbereichs GRANIT PARTS. Es gibt jedoch auch andere Optionen, um bei FRICKE schon als Schüler Fuß zu fassen. Heute stellen wir Euch zwei Schülerjobber aus dem Marketing vor!
Schülerjob: Marcel als Marketingassistent Social Media
Vom Praktikum zum Schülerjob
Marcel arbeitet offiziell seit September 2020 bei GRANIT PARTS im Marketing und unterstützt Lee bei den Social Media Aktivitäten. Doch bevor er sich für einen Schülerjob beworben hat, durfte Marcel im Rahmen eines Schulpraktikums FRICKE kennenlernen. Das Praktikum hat Marcel in der 9. Klasse für zwei Wochen absolviert. Er hat in der Zeit viele Abteilungen, unter anderem auch das Marketing, kennengelernt. Im Nachhinein hat er nochmal einen Tag bei FRICKE aufgrund einer Kooperation zwischen seiner Schule und dem Unternehmen verbracht. Da Marcel den Wunsch nach einem Schülerjob hatte, hat er sich daraufhin in Heeslingen beworben. Da er einen guten Eindruck im Marketing hinterlassen konnte und Personalbedarf vorhanden war, hatte Marcel die Wahl zwischen einem Job im Lager oder im Marketing. Er entschied sich letztendlich für das Marketing!
Aufgaben im Social Media Bereich
Für insgesamt 25 Stunden im Monat unterstützt Marcel das Team Social Media. Die Tage und Arbeitszeiten darf er sich selbst einteilen, sodass er die Zeit gut an seine Schule anpassen kann. In seiner Arbeitszeit erarbeitet Marcel verschiedene Facebook-Kampagnen und die zugehörigen Designs. Nach einer Kampagne wertet Marcel diese auch eigenständig aus. Jedes Mal aufs Neue ist eine Kampagne ein besonderes Highlight für ihn. Er kann sich kreativ ausleben und selbständig arbeiten. Besonders positiv ist die Betreuung und die Eigenverantwortung, die ihm als Schüler zugetragen wird.
Nach mehr als einem halben Jahr ist Marcel sehr begeistert und kann es nur jedem weiterempfehlen, als Schüler bei FRICKE zu jobben. Die Schule und die Arbeit sind gut kombinierbar. Wohin es Marcel nach seinem Abitur treiben wird, weiß er noch nicht. Vielleicht erfahren wir darüber in den nächsten Jahren noch mehr, bleibt gespannt!
Schülerjob: Michelle als Mediengestalterin
Praktikum als fester Bestandteil der Fachhochschulreife
Im Marketing ist neben Marcel auch noch Michelle als Schülerin tätig. Im Gegensatz zu Marcel sind Praktika bei Michelle ein fester Bestandteil ihrer Schullaufbahn. Sie ist derzeit in der 11. Klasse und diese besteht aus drei vollen Tagen Praktikum und zwei Tagen Schule. In der Woche arbeitet sie damit 24 Stunden bei FRICKE und ist dort als Gestalterin tätig. In den Ferien hat sie komplett frei und sobald sie in die 12. Klasse versetzt wird, geht sie ganz normal zur Schule. Der Bereich Mediengestaltung kam für Michelle in Frage, da sie in ihrer Freizeit gerne zeichnet und sie ihre Leidenschaft zum Beruf machen möchte.
Tätigkeiten als Mediengestalter
Als Mediengestalterin kann Michelle selbständig und aktiv in der Abteilung mitarbeiten. Von ihren Kolleginnen wird sie dabei unterstützt und angelernt. Eigenständig kann Michelle Partnershopflyer oder Visitenkarten bearbeiten. Diese Aufgaben absolviert sie mit InDesign, Photoshop & Co.. Je nach Aufgabe baut sie auch Zeichnungen/Modelle nach oder zeichnet mit ihrem Pen Display digitale Bilder. Das Zeichnen hat sie sich selbst beigebracht und so zu ihrem Hobby gemacht.
Der Einstieg in das Berufsleben gestaltet sich durch das Modell „Praktikum und Schule“ im Rahmen der Fachhochschulreife sehr entspannt. Es kann bereits viel Berufserfahrung gesammelt werden und mit Glück wird einem auch ein Ausbildungsplatz in dem Praktikumsbetrieb nach der Schule angeboten. Michelle arbeitet jetzt neben dem Schulpraktikum noch als „richtige“ Schülerjobberin in der Mediengestaltung. Das heißt, zu den drei vollen Tagen arbeitet sie auch noch Donnerstag- und Freitagnachmittag. Dadurch können noch mehr Erfahrungen gesammelt werden. Auch Michelle kann nur jedem Schüler empfehlen, sich bei FRICKE um einen Schülerjob zu bewerben oder FRICKE als Praktikumspartner in der 11. Klasse auszuwählen. FRICKE bietet tolle Möglichkeiten!
Michelle beim Zeichnen
Falls Ihr auch einen Schülerjob sucht, schaut doch mal bei den Stellenangeboten nach! Auch Initiativbewerbungen oder der Einstieg durch ein Praktikum sind super Möglichkeiten, um erste Berufserfahrungen bei einem großen Arbeitgeber in der Region zu sammeln.
Die Ausbildung zum Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik, dauert 3,5 Jahre. Neben der richtigen Handhabung verschiedener Metalle und Werkzeuge werden auch die Themen Schweißen, Hydraulik und Pneumatik detailliert behandelt. Die Montage der SAPHIR Produkte sowie das selbstständige Arbeiten an Maschinen sind ebenfalls Teil der Ausbildung. Externe Lehrgänge, unterschiedliche Azubi-Projekte und nähere Einblicke in die Konstruktion runden die Ausbildung ab. Zusätzlich wird bei SAPHIR für die Berichtsheftführung eine von der Handwerkskammer zugelassene App angeboten, mit der die Azubis alle Ausbildungsnachweise und Fachberichte vom Handy aus erstellen und verwalten können.
Über den ehemaligen Metallbau-Azubi Reber haben wir im Blog schon ausführlich berichtet. Er hat seine Ausbildung bei SAPHIR im Januar 2021 erfolgreich abgeschlossen und sagt über die Ausbildung:
Die Ausbildung ist extrem vielseitig, sodass keine Langeweile aufkommt. Man wird immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die aber mit der Unterstützung des tollen Teams problemlos zu meistern sind.
Azubi-Austausch mit Fricke-Prüß
Um die Ausbildung zum Metallbauer noch attraktiver zu gestalten, haben die beiden Unternehmen SAPHIR Maschinenbau aus Bockel und Fricke-Prüß Metallbau aus Zeven 2020 mit dem „Azubi-Austausch“ ein neues Projekt gestartet. Es soll den Auszubildenden ermöglichen, neue Aufgabenfelder kennenzulernen und den eigenen Horizont zu erweitern. Über eine Dauer von vier Wochen haben die Auszubildenden umfangreiche Einblicke im jeweils anderen Unternehmen sammeln können. Sie profitieren von dem Azubi-Austausch, da die Unternehmen auf unterschiedliche Aufgabengebiete spezialisiert sind. Während bei SAPHIR vor allem die Konstruktion und Produktion landwirtschaftlicher Maschinen im Vordergrund stehen, hat sich Fricke-Prüß auf die Fertigung und Montage von Schüco-Elementen für Fenster und Türen bis hin zu Fassaden fokussiert. Auf diese Weise wird den angehenden Metallbauern beider Unternehmen die Möglichkeit gegeben, ein umfassendes und fundiertes Verständnis des Berufes zu entwickeln. Der Azubi-Austausch wird ab Herbst 2021 als fester Bestandteil des dritten Lehrjahres angeboten.
Ihr seid an der Ausbildung interessiert? Dann könnt ihr euch hier direkt für den Ausbildungsstart am 1. August 2021 bewerben!
Das Ziel: Am Abend „Wetten, Dass..?“ und am Morgen „Frühstücksfernsehen“
Kreativität ist gefragt
Seit nun knapp mehr als einem Jahr begleitet uns das Coronavirus. Ich kann mir vorstellen, wenn ihr jetzt das C-Wort lest, denkt ihr Euch „Bitte nicht schon wieder!“ Jeden Tag in der Zeitung, jeden Abend in der Tagesschau und in den sozialen Medien dominiert dieses Thema. Aber in diesem Blogbeitrag wollen wir nicht über die negativen Auswirkungen berichten, sondern über die positiven Veränderungen, die eine solche Ausnahmesituation auslösen kann. Hier erfahrt ihr, wie wir die Heeslinger Landmaschinenschau am 13. und 14. März als digitales Event FRICKE Landmaschinen Live in nur sechs Wochen auf die Beine gestellt haben.
Spontan sein
Ende Februar 2021 – Während meiner Praxisphase im Marketing saß ich mit dem Marketingleiter Jens zusammen. Wir sprachen über ein neues Thema für meine Hausarbeit. Ein Telefonat mit dem Eventmanager Thomas Holsten erregte meine Aufmerksamkeit.
„Du Jens, ich finde keine passende Location. Alle Studios in der Umgebung passen nicht ins Budget.“
Ich wurde hellhörig. Studios? Budget? Das klang nach Veranstaltung. Ungewohnt in diesen Zeiten. Ich fragte nach, welche Pläne aktuell geschmiedet werden.
„Ach, wir überlegen uns gerade eine Alternative zur diesjährigen Heeslinger Landmaschinenschau. Aber so wie es aussieht, wird das in diesem Jahr auch wieder nichts.“
Ich dachte nur „Nein, diese Messe darf nicht noch einmal ausfallen.“ Und mir kam eine Idee.
Schnell sein
Schon zwei Tage später saß ich mit Thomas Holsten im gleichen Konferenzraum wie zuvor mit Jens. Wir überlegten uns gemeinsam ein Konzept wie wir die Geschäftsführung davon überzeugen könnten, die Heeslinger Landmaschinenschau noch in diesem Jahr auf die Beine zu stellen. Wir hatten sechs Wochen Zeit für die Umsetzung der Idee: Die Heeslinger Landmaschinenschau als digitales Event live auf YouTube. Große Maschinen, bekannte Gesichter und das alles von zu Hause aus erleben.
Eins stand nach dem ersten Kennenlernen fest: Wir beide waren überzeugt! Eine Woche später stellten wir die Idee der Geschäftsführung von FRICKE Landmaschinen vor, nur vier Tage danach Hans-Peter Fricke. Nach der Zusage von beiden Seiten war es soweit: Die Planungen starteten.
Gemeinschaft
Nachdem Thomas und ich die Geschäftsführung und Unternehmensleitung von unserem Konzept überzeugen konnten, bildeten wir eine Projektgruppe. Jede Woche trafen wir uns gemeinsam mit den Kollegen von FRICKE Landmaschinen, um Themen wie Marketing, Konzept, Ablauf und den Maschinenpark des Events zu besprechen. Die Zeit drängte.
„Wir müssen den Leuten auch irgendwie vermitteln, dass es jetzt dieses Event gibt“ „Wie schaffen wir es, dass die Zuschauer dranbleiben und ihnen nicht langweilig wird?“
Mit dieser Art Fragen beschäftigten wir uns und erarbeiteten gemeinsam die Antworten. Die Zeit verflog. Wir drehten Kundenvideos, animierten Landkarten mit toller Unterstützung aus dem Innendienst sowie dem Marketing und organisierten alles rund um den Ablauf, vom Aufbau über den Moderator bis zum Catering.
Anspannung
Das Konzept für FRICKE Landmaschinen Live stand. Der Ablaufplan war geschrieben. Vier Tage vor dem Event stieg in unserer Projektgruppe die Spannung.
„Am Mittwoch kommen die Techniker und bauen draußen die Bühne auf.“
Allerdings gab es da ein Problem. Der Wetterbericht sagte Regen und Sturm voraus.
„Was machen wir? Gehen wir das Risiko ein?“
Ein neues Konzept musste her. Der ganze Plan wurde umgeschmissen, um das Event in der Werkstatthalle, im Trockenen stattfinden zu lassen. Damit waren wir auf der sicheren Seite. Die Kolleginnen und Kollegen von FRICKE Landmaschinen bekamen die neuen Ablaufpläne, langsam machte sich Nervosität breit. Aber der Aufbau startete pünktlich um 10:00 Uhr am Mittwoch und es gab keine Probleme. Am Freitag, den 12. März, stand die Generalprobe an.
Das erste Mal ein Traktor vor der Kamera, anstatt auf einem Feld. Komisches Gefühl. Aber die Proben verliefen gut, jede Maschine passte unter die Bühne. Licht, Kamera, Video, alles lief glatt.
Samstag, der 13.03.2021 15:00 Uhr: Die heiße Phase begann. Vor Beginn machten alle Beteiligten einen Coronatest. Alle Personen negativ. Damit startete das Event schon einmal positiv. Mit Moderator Sven Tietzer, sprachen wir ein letztes Mal den Ablaufplan durch, danach zog er sich die letzte Stunde zurück. Hans-Peter Fricke startete kurz vor dem Event mit einer Ansprache und wünschte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß und Erfolg. Noch ein kleines Stück Kuchen und anschließend verkabelten wir uns. Licht? Check. Ton? Check. Video? Check. Maschinen? Check. Protagonisten? Check. Alle waren heiß!
Sven Tietzer und die Verkäufer von FRICKE Landmaschinen stellten zahlreiche Highlights und Neuheiten vor.
In ein Studio verwandelt: Die Werkstatt von FRICKE Landmaschinen
Erfolg
Kurz nach 21:00 Uhr war es vorbei. Teil eins von zwei war geschafft. Erleichterung machte sich in der ganzen Halle breit. Alle Erwartungen wurden übertroffen. Die von mir geschätzten 300-400 Live-Zuschauer wurden meilenweit überboten. Der Ablauf stimmte, alle machten einen tollen Job und freuten sich schon auf den nächsten Tag. Hans-Peter Fricke schloss den Abend mit einer Dankes- und Motivationsrede für den nächsten Tag. 23:00 Uhr im Bett musste der Abend noch mal auf YouTube Revue passiert werden. 0:00 Uhr. Nächste Show in 11 Stunden. Gute Nacht.
Nächster Morgen, Sonntag, den 14.03.2021 um 8:00 Uhr in Heeslingen. Auch beim zweiten Coronatest waren alle Personen negativ. Ich sprach auch den zweiten Ablaufplan mit Sven Tietzer durch. Dieser Tag war anders.
„Sven, wir haben den heutigen Tag nicht einmal geprobt.“ „Wir proben es besser nicht, da in spontanen Situationen die witzigsten und unterhaltsamsten Dinge entstehen.“
Wir ließen uns darauf ein und wurden nicht enttäuscht. Auch am Sonntag lief alles glatt. Genauso wie wir es uns vorgestellt hatten.
Das Fazit: Knapp 12.000 Haushalte schauten insgesamt live zu. Es gab viel Spaß, Freude und einen kleinen FRICKE Korn zum Abschluss.
Joachim Schlesselmann und Jonas freuen sich über den Erfolg von FRICKE Landmaschinen Live
Erwartungen übertroffen
FRICKE Landmaschinen Live hat gezeigt, dass man trotz Corona etwas auf die Beine stellen kann, das die Menschen begeistert. Keiner wusste im Vorfeld wie gut das Programm bei den Zuschauern ankommen würde. Wir boten unseren Kunden und Zuschauern an zwei Tagen ein buntes Programm. Und das alles unter den aktuellen Umständen. Ein so großes Projekt in so einer kurzen Zeit auf die Beine zu stellen, meistert man nur als Team. Es war eine großartige Leistung. Für mich als dualer Student war es bis jetzt das größte Projekt, an dem ich gearbeitet habe.
Ich bedanke mich bei dem ganzen Team für die kurze, aber intensive Zeit und besonders bei Hans-Peter Fricke, Heinz Gartelmann und Joachim Schlesselmann für das mir entgegengebrachte Vertrauen.
Vielen Dank fürs Lesen und bleibt gesund! Euer Jonas
Wie im letzten Jahr hat die FRICKE Gruppe ein Masterprojekt für die Masterstudenten der FH Wedel eingereicht und betreut. Welches Projekt die vier Studenten dieses Jahr bearbeitet haben und wie die Kommunikation während Corona ablief, erzählen wir Euch heute hier.
Der Projektablauf
Auch in diesem Jahr haben Carina (Online-Marketing Managerin) und Benjamin (Leiter Partnershop International) eine Projektaufgabe für die Masterstudenten der FH Wedel eingereicht und die Studenten intensiv betreut. Im November 2020 haben die Studenten eine Auswahl an Projekten von verschiedenen Unternehmen bekommen und sich in Teams für ein Projekt entschieden. Dieses Mal haben sich vier Studenten mit der Aufgabe von Carina und Benjamin ausführlich befasst. An der FH Wedel ist eine Zwischenpräsentation im Dezember 2020 und eine Endpräsentation im März 2021 gehalten worden. Eine Abschlussarbeit resümiert das Projekt und ist Teil der Bewertung.
Masterprojekt-Aufgabe
Im letzten Jahr ist ein Marketing-Konzept für den Partnershop ausgearbeitet worden. In diesem Jahr befasst sich die Aufgabe ebenfalls mit dem GRANIT Partnershop. Die Studenten haben sich eine E-Mail-Marketing-Kampagne überlegt, um Bestandskunden zu (re-)aktivieren. Um die Kampagne auf die Beine zu stellen, hat sich die Gruppe mittels der Partnershop-Daten eine Kundenclusterung überlegt und verschiedene Mailings vorbereitet. In enger Abstimmung mit FRICKE haben die Studenten die Kampagne in einem E-Mail-Tool umgesetzt und durchgeführt.
Kommunikation während Corona zwischen der FH Wedel und FRICKE
Natürlich ist auch das Masterprojekt von der FH Wedel von Corona nicht unangetastet. Normalerweise finden die Vorlesungen vor Ort statt und die Studenten können in ihren Kleingruppen das Projekt erarbeiten. Doch das Zusammensetzen in Gruppen ist aufgrund von Corona nicht möglich und die Uni hat alle Veranstaltungen auf Online-Formate umgestellt. Demnach konnten die Studenten des FRICKE Projekts bisher noch nicht nach Heeslingen kommen, um ein Gefühl für die Firma zu entwickeln.
In der Abschlusspräsentation hat sich auch die eingeschränkte Kommunikation auf dem digitalen Wege als größte Herausforderung während des Projekts herausgestellt. Doch die regelmäßigen Video-Termine und die Kommunikation über E-Mail oder WhatsApp haben geholfen, um sich abzustimmen.
Nach dem Wedel-Masterprojekt ist vor dem Nächsten mit FRICKE
Auch in diesem Jahr waren die Resultate überzeugend. Die Zusammenarbeit mit der FH Wedel und deren Studenten hat allen Beteiligten immer sehr viel Spaß und Freude bereitet. Deshalb ist für FRICKE klar, dass auch in den nächsten Jahren weitere Projekte für den Masterstudiengang E-Commerce eingereicht werden.
Auch die vier Studenten, die die E-Mail-Kampagne aufgebaut haben, haben ein Andenken an ihre Zusammenarbeit mit FRICKE bekommen. Sie stoßen auf die gelungene Arbeit mit dem FRICKE Korn an – natürlich auch aufgrund des Feedbacks des Sommerfests vor knapp zwei Jahren. Wir wünschen den Studenten auf ihrem weiteren Wege alles Gute. Vielleicht findet der eine oder andere nochmal den Weg zu FRICKE nach Heeslingen.
Hallo zusammen! Heute möchten wir euch einen kleinen Einblick in den Studiengang Agrarmanagement geben. Hierfür haben wir Jan-Luca getroffen. Wenn dieser nicht gerade damit beschäftigt ist an seinen Hanomag-Oldtimern rumzubasteln, ist er dualer Student des Agrarmanagements.
Jan-Luca hat sein Studium 2020 aufgenommen und ist der dritte Student des Agrarmanagements bei FRICKE. Wir haben ihm einige Fragen zu seinem Studienfach gestellt.
Wie bist du zum Studiengang Agrarmanagement bei FRICKE gekommen?
Schon immer hat mich die Landwirtschaft und dabei besonders die Landtechnik fasziniert. Geprägt durch die großväterliche Schmiede kam ich schon früh in Kontakt mit moderner und betagter Landtechnik sowie auch FRICKE Landmaschinen in Winsen. So lag dann auch die Entscheidung nahe als ich vom dualen Studienangebot von FRICKE erfuhr.
Was macht für dich den Reiz an diesem Studiengang aus und was gefällt dir besonders gut?
Der Reiz an diesem Studiengang liegt in der Kombination aus betriebswirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Inhalten sowie der direkten Anwendung im Betrieb.
Der Bezug zur Landtechnik, das Hintergrundwissen und Know-How, die durch diesen Studiengang vermittelt werden, ist im Arbeitsalltag bei FRICKE von großem Vorteil. Die durchaus komplexen und speziellen Anforderungen der Kunden bedürfen einem grundlegenden landwirtschaftlichen Verständnis. Ebenso schafft man ein angenehmeres Gesprächsklima, wenn man dem Landwirt mit Sachkunde, Verständnis und eigener Erfahrung gegenübertritt.
Durch den allgegenwärtigen Bezug zur Agrarwirtschaft sind die Studienthemen vielfältig und bunt, was sich positiv auf die Lernmotivation auswirkt.
Wie läuft das Studium (auch in Zeiten einer Corona-Pandemie) ab?
Das Studium besteht aus sechs Semestern und teilt sich pro Semester in eine Praxis- und eine Theoriephase auf. Jede dieser Phasen ist etwa zweieinhalb Monate lang. Die Theoriephasen finden an der Berufsakademie in Dresden und die Praxisphasen in einer Abteilung des Betriebes statt.
Während der Theoriephase wird der Vorlesungsstoff des jeweiligen Semesters vermittelt und am Ende der Phase mit Klausuren abgefragt und geprüft.
Bedingt durch die Pandemie und dem erneuten Lockdown im Dezember letzten Jahres, war meine Zeit vor Ort in Dresden sehr kurz und die meisten Vorlesungen fanden online statt. Ab Mitte Dezember war dann gar kein Präsenzunterricht mehr möglich. So konnte man die Klausuren leider nicht wie üblich in Präsenz schreiben. Sie mussten digital abgelegt, auf das nächste Semester verschoben oder in eine Hausarbeit umgewandelt werden. Deswegen müssen dieses Semester in der Praxisphase neben dem üblichen Praxistransferbeleg noch zusätzliche Hausarbeiten geschrieben werden.
Der Praxistransferbeleg als Prüfungsleistung ist eine Hausarbeit, welche während der Praxisphase im Betrieb angefertigt und zu Beginn des folgenden Theoriesemesters abgegeben wird. Diese Studienleistung bietet die Möglichkeit, Themen aus dem betrieblichen Umfeld in das Studium einzubringen.
Mit was für Themenbereichen beschäftigt ihr Euch während des Studiums? Wie dicht liegt der vermittelte Stoff an dem, was du in deinen Praxissemestern erlebst?
Die Themenbereiche sind vielfältig. Von betriebswirtschaftlichen Themen, wie allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Buchführung und Bilanzierung sowie Wirtschaftsmathematik bis zur landwirtschaftlichen Pflanzen- und Tierproduktion ist alles dabei.
Von dem Stoff kann man einige Themen besser als andere im Betrieb anwenden. In meinem aktuellen Tätigkeitsbereich kommen mir die betriebswirtschaftlichen Erkenntnisse stärker zu Gute als es die Schwerpunkte aus Ackerbau und Tierhaltung tun.
Wenn er nicht gerade bei FRICKE arbeitet, schraubt Jan-Luca an seinem Hanomag Oldtimer
Wie passen deiner Meinung nach Agrar und Management zueinander?
Wie sollte die moderne Agrarwirtschaft ohne passendes Management funktionieren? Die Anforderungen an die moderne Landwirtschaft nehmen in der heutigen Zeit stetig zu. Deswegen ist es wichtig, betriebswirtschaftlich fitte Junglandwirte auf den Markt vorzubereiten. Sie sind in der Lage, der Überlast an Regularien in der Landwirtschaft gerecht zu werden sowie den Betrieb zukunftssicher aufzustellen.
Im Bereich des Handels mit Landtechnik und Ersatzteilen ist es wichtig, das Anwendungsspektrum beim Kunden zu verstehen. Außerdem sollte man die notwendige Sachkunde besitzen, um die Interessen sowie den Bedarf des modernen Landwirts nachzuvollziehen. Das Gespräch auf fachlicher Augenhöhe ist in einer so speziellen und umfangreichen Branche wie der Landwirtschaft, sehr wichtig, um langfristige und erfolgreiche Kundenbeziehungen aufzubauen.
Hast du schon Pläne für die Zeit nach deinem Studium?
Aktuell habe ich noch zweieinhalb Jahre Studium vor mir, weshalb ich lediglich gewisse Vorstellungen habe. Über konkrete Pläne lässt sich wohl erst in zwei Jahren etwas sagen.
Noch mehr Informationen zum dualen Angebot für Agrarmanagement von FRICKE findest du hier.
Wir wünschen Jan-Luca noch viel Erfolg bei seinem Studium und sind gespannt auf seinen zukünftigen Weg!
Im August 2020 hat Lukas Euch davon berichtet, wie er zu seinem Ausbildungsberuf Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung kam. Außerdem hat er Euch erzählt, wie er auf FRICKE aufmerksam geworden ist und was er in seiner Ausbildung bereits alles erleben durfte. Lukas hat nun seine Ausbildung abgeschlossen und das haben wir als Anlass genommen, um ihn als ersten, eigens ausgebildeten Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei der FRICKE Gruppe zu seiner Prüfung zu interviewen.
Prüfung zum Fachinformatiker
Wie in jedem Ausbildungsberuf musste auch Lukas eine Prüfung vor der IHK (Industrie- und Handelskammer) ablegen. Wie die Prüfung genau aussah und wie es sich mit den Coronabestimmungen verhielt, lest ihr im Folgenden.
Die Vorbereitungsphase
Als Lukas die Einladung von der IHK zur schriftlichen Abschlussprüfung erhielt, wusste er, dass es ernst wird. Da Lukas seine Ausbildungszeit von regulär drei Jahren auf 2,5 Jahren verkürzen konnte, war er der einzige aus seiner Berufsschulklasse, der zu dem Zeitpunkt eingeladen wurde. Dies bedeutet aber auch, dass ihm ein halbes Jahr Berufsschule fehlt. Doch dies war kein Problem. Er hat selbständig viel gelernt und auch seine Lehrer haben ihn aktiv in dieser Entscheidung unterstützt, indem sie ihm Aufgaben zur Verfügung gestellt haben. Natürlich waren sie auch immer für Fragen offen.
Die Prüfungen zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
Für eine abgeschlossene Berufsausbildung musste Lukas einen schriftlichen und einen mündlichen Prüfungsteil ablegen. Der schriftliche Teil fand am 25. November 2020 statt. Die IHK in Stade hatte aufgrund der besonderen Coronasituation ein ausführliches Hygienekonzept. Es war reichlich Abstand zwischen den Tischen und eine Maske außerhalb des Platzes war Pflicht. An diesem Tag hat Lukas drei schriftliche Prüfungen geschrieben. Eine Prüfung war fachbezogen und eine fachübergreifend (bezogen auf alle IT-Berufe). Die letzte Prüfung schrieb er in dem Fach Wirtschaft- und Sozialwissenschaft. Diese war auch eine Multiple Choice Prüfung. Das Ergebnis der Prüfungen hat Lukas bereits ein paar Wochen danach erhalten. Ebenso kam dann die Einladung zur mündlichen Prüfung.
Die Mündliche hat am 12. Januar 2021 stattgefunden. Auch dafür ist Lukas nach Stade gefahren. Die mündliche Prüfung besteht aus einer Präsentation (15 Minuten) über ein Abschlussprojekt, welches er im Betrieb bearbeitet hat. Lukas hat in seinem Projekt ein Dashboard für die Verwaltung des GRANIT PARTS Webshops erstellt. Dieses hat er dann vor der IHK vorgestellt und danach folgte ein 15-minütiges Fachgespräch zu seinem Projekt und behandelten Schulinhalten. Nach einer Beratungszeit der Prüfer hat Lukas direkt seine Note erfahren und hatte ab diesem Zeitpunkt seine Ausbildung abgeschlossen.
Rückblick auf die Ausbildung – Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
Die Ausbildung hat Lukas sehr viel Spaß gemacht. Er hat nach dem Wechsel des Ausbildungsberufes festgestellt, dass Anwendungsentwicklung für ihn genau das Richtige ist. Der Wechsel war überhaupt nicht problematisch und wenn auch Ihr feststellen solltet, dass Euch ein bestimmter Bereich mehr liegen würde, solltet Ihr auf jeden Fall Eure Möglichkeiten überprüfen.
Falls ihr mehr Fragen zum Beruf Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung habt, schreibt uns gerne in den Kommentaren!
3,5 Jahre Studium an der NORDAKADEMIE sind vorbei – Theo, Timo, Laura und ich haben unser duales Studium erfolgreich abgeschlossen. Rückblickend ging es doch viel schneller als gedacht. Gefühlt war gestern erst der Erstsemesterbegrüßungstag. Normalerweise gibt es anlässlich der Zeugnisverleihung jedes Jahr ein großes Event im Audimax auf dem Campus in Elmshorn mit dem gesamten Jahrgang, Eltern und Verwandten der Studierenden sowie Vertretern aus den jeweiligen Kooperationsbetrieben. Doch dieses Jahr war wegen Corona alles anders und wir haben uns die Verabschiedung am 12. März über einen Livestream im heimischen Wohnzimmer angeschaut.
Bachelor Graduierung von Zuhause
Pünktlich um 10 Uhr haben meine Eltern, mein Freund und ich gespannt vor dem Fernseher Platz genommen. Meine ältere Schwester, die in Hamburg wohnt, schaute sich die Bachelor Graduierung von dort aus an. Wir wurden von der Präsidentin der NORDAKADEMIE Kerstin Fink begrüßt. Dann folgte auch schon der Höhepunkt der Veranstaltung: die Zeugnisübergabe. Die Abschlusszeugnisse wurden uns per Post mit einem Absolventenhut zugeschickt. Mit der Überreichung des Zeugnisses wird die Kordel des Hutes als Zeichen für den erfolgreichen Abschluss von der rechten Seite auf die linke gelegt. Das habe ich Zuhause bei mir dann auch gemacht. Auch das traditionelle Hütewerfen durfte natürlich nicht fehlen. Es fand nur im heimischen Wohnsimmer anstatt mit allen Absolventen gemeinsam auf dem Hochschulgelände statt.
Die Präsidentin der NORDAKADEMIE Kerstin Fink begrüßt die Zuschauer des Livestreams.
Festreden und Grußworte der Studiengangsleiter
Danach hat eine Kommilitonin im Namen aller Absolventen eine Rede gehalten, in der sie sich bei der NORDAKADEMIE bedankt hat und gemeinsame Erinnerungen nochmal hat aufleben lassen. Von lustigen Vorlesungen über Sportveranstaltungen bis hin zu unvergessenen Campuspartys war alles dabei. Im Anschluss haben sich die Studiengangsleiter der Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaftslehre, Angewandte Informatik und Wirtschaftsinformatik an uns Absolventen gewandt. Sie haben uns alles Gute für die Zukunft gewünscht und uns ermutigt, die während des Studiums erlernten Methoden sowie das gesammelte Fachwissen im Arbeitsalltag einzusetzen und zu festigen.
Und jetzt wird gefeiert!
Jetzt ist es also offiziell und wir dürfen den Titel „Bachelor of Science“ führen. Darauf wurde natürlich auch angestoßen.
Zur Feier des Tages haben wir gemeinsam angestoßen.
Die NORDAKADEMIE hat sich wirklich große Mühe gegeben und einiges einfallen lassen, um uns den besonderen Tag trotz Corona so schön wie möglich zu gestalten. Das ist auch auf jeden Fall gelungen. Vielen Dank dafür!