Kategorie: Ausbildung und Studium

  • Neuer Ausbildungsberuf bei der FRICKE Gruppe

    Neuer Ausbildungsberuf bei der FRICKE Gruppe

    Hey Leute,

    in diesem Jahr gibt es einen neuen Ausbildungsberuf bei der FRICKE Gruppe. Zum Ausbildungsstart am 01.08.21 bietet die Wilhelm Fricke SE zum ersten Mal die Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung an.

    Arbeiten im größten Bereich des Unternehmens

    Die Wilhelm Fricke SE mit der Marke GRANIT PARTS ist das größte Tochterunternehmen der FRICKE Gruppe. Die Wilhelm Fricke SE ist ein Großhändler für Landmaschinen-Ersatzteile und Werkstattbedarf, der europaweit etwa 40.000 Händler beliefert. Damit spielt die Logistik eine sehr wichtige Rolle und ist gleichzeitig der größte Bereich innerhalb des Unternehmens. Vom 90.000 m² großen Zentrallager in Heeslingen aus werden alle Kunden in ganz Europa beliefert. Pro Tag werden ca. 30.000 Pakete versendet. Dies bedeutet ein sehr großes Aufkommen an logistischen Transporten im Warenausgang und Wareneingang.

    Wachstum führt zu neuem Ausbildungsberuf

    Das Unternehmen und damit auch die Logistik ist stetig am Wachsen, dadurch erhöht sich auch das Arbeitsaufkommen in den verschiedenen Bereichen. Zu diesen Bereichen zählt auch die Abteilung Transportlogistik. Mit der Erschließung neuer Märkte kommen neue Spediteure dazu und durch das Wachstum in den Bestandsmärkten erhöht sich das Transportvolumen. Mit diesen Entwicklungen steigt auch die Bedeutung der Abteilung Transportlogistik. Durch den Fachkräftemangel, den es auch im Logistikbereich gibt, und der steigenden Bedeutung dieser Positionen, hat man sich dazu entschieden, ab diesem Jahr eigenes Fachpersonal zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung auszubilden.

    Bild Logistik, Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung

    Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung bei FRICKE

    Während der Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung werden verschiedene Bereiche im Unternehmen durchlaufen. Dazu zählen sowohl alle Bereiche innerhalb der Logistik als auch kaufmännische Abteilungen im gesamten Unternehmen. In der Logistik liegt der Schwerpunkt auf dem Bereich Transportlogistik, aber es werden auch andere Abteilungen wie zum Beispiel die Kommissionierung oder Warenannahme durchlaufen, sodass man am Ende einen guten Gesamtüberblick über alle Bereiche bekommt. In den kaufmännischen Abteilungen werden zum Beispiel Buchhaltung oder Vertrieb durchlaufen, um hier die sonstigen Unternehmensabläufe kennenzulernen.

    Die Transportlogistik

    Die Abteilung Transportlogistik ist der Hauptbestandteil der Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung. Die Transporte lassen sich dabei in zwei Bereiche aufteilen: die Wareneingangs- und Warenausgangstransporte. Im Wareneingang geht es um die Organisation von Lieferungen vom Lieferanten zu unserem Lager. Dies können Speditionstransporte per LKW über Land oder Transporte aus Übersee per Schiff sein. Im Warenausgang gilt es, die Transporte für Pakete und Paletten-Ware zu organisieren. Diese können per Kurier-Express-Paketdienst oder Spedition angeliefert werden. All diese Transporte liegen in der Verantwortlichkeit der Transportlogistik und damit in dem späteren Aufgabenbereich des Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung.

    Wenn du dich für eine Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung interessierst, geht es hier zum Stellenangebot.

  • Gelungene Integration bei der FRICKE Gruppe – Die Geschichte von Reber

    Gelungene Integration bei der FRICKE Gruppe – Die Geschichte von Reber

    Hey Leute,

    Integration spielt bei der FRICKE Gruppe eine wichtige Rolle. Seit Oktober 2016 arbeitet das Unternehmen mit der Flüchtlingshilfe in Heeslingen zusammen. In diesem Rahmen absolvieren regelmäßig Geflüchtete aus zum Beispiel Afghanistan oder Syrien Praktika im gesamten Unternehmen. Nicht selten ergibt sich anschließend daraus ein Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis. Ich möchte euch heute von Reber berichten, der im Sommer 2017 bei SAPHIR seine Ausbildung zum Metallbauer begonnen hat.

    Integration FRICKE Gruppe – Wer ist Reber?

    Reber ist 23 Jahre alt und kommt aus dem Norden Syriens. Er lebt seit Oktober 2015 in Deutschland und sprach bei seiner Ankunft in Deutschland kein Wort Deutsch. Im Jahr 2016 hat er seinen Deutschkurs erfolgreich bestanden und beherrscht die Sprache mittlerweile fließend. Außerdem hat er hier seinen Führerschein gemacht, ist dadurch unabhängiger und kann selbst zur Arbeit fahren.

    Integration FRICKE Gruppe
    Reber bei seiner Arbeit bei SAHIR Maschinenbau

    Rebers lange Reise nach Deutschland

    Reber ist aufgrund des Krieges in Syrien nach Deutschland geflüchtet. Seine Heimatstadt wurde komplett zerstört. Mit 17 Jahren hat er sich von der Türkei aus auf seinen Weg nach Deutschland gemacht.

    In Deutschland habe ich mir eine bessere Perspektive erhofft.

    Reber über seine Beweggründe Richtung Europa aufzubrechen

    Sein Vater konnte 1000 $ für die Reise aufbringen, die sehr beschwerlich war. Sie führte Reber zunächst über Athen bis nach Mazedonien und Serbien. Von dort aus ist er mit dem Zug in die Slowakei und anschließend mit dem Bus nach Wien gefahren. Danach hat er einen Zug nach München genommen, wo er in einem Auffanglager untergekommen ist. Ein kurdischer Sicherheitsmann hat ihm eine Zugfahrkarte von München nach Hannover geschenkt, da die 1000 $ zu diesem Zeitpunkt längst aufgebraucht waren. Die vorerst letzte Station war Bockel. Reber hat für einige Zeit bei einer Gastfamilie gewohnt, da er noch minderjährig war. Mittlerweile wohnt er mit seinem Bruder zusammen in einer eigenen Wohnung.

    Der Weg zu SAPHIR Maschinenbau

    Reber wurde durch seine Lehrerin im Integrationskurs auf die Ausbildungsstelle aufmerksam. Im Januar 2021 hat er seine Ausbildung zum Metallbauer erfolgreich bei SAPHIR Maschinenbau abgeschlossen und wurde aufgrund seiner sehr guten Leistungen während der Ausbildung direkt in ein festes Anstellungsverhältnis übernommen. Am Beruf des Metallbauers bei SAPHIR gefällt ihm vor allem die handwerkliche Arbeit und die Verbindung zur Landwirtschaft.

    Wir sind beeindruckt von Rebers großem Ehrgeiz, dem Willen und seiner Motivation. Er ist ein geschätzter Kollege und Mitarbeiter bei SAPHIR.

    Rebers Kollegen über seinen bewundernswerten Charakter

    Ich finde die Geschichte von Reber sehr bewegend und wir bedanken uns bei ihm für seine Offenheit. Alles Gute weiterhin!

    Eure Leona

  • Ausbildung oder duales Studium?

    Ausbildung oder duales Studium?

    Nach der Schule beginnt Euer neuer Lebensabschnitt. Ihr macht vielleicht ein FSJ, Work & Travel, ein Studium oder beginnt eine Ausbildung. Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten. Einige Optionen ähneln sich aber auch sehr und haben verschiedene Vor- und Nachteile. Schwankt ihr zum Beispiel zwischen einem Ausbildungsberuf und einem dualen Studium? Die Entscheidung ist eindeutig nicht leicht und ich möchte Euch heute von beidem berichten und einen Vergleich ziehen. Genauer gesagt: Ausbildung zur Industriekauffrau und duales Studium BWL.

    Meine Erfahrungen

    Bevor ich Euch die Vor- und Nachteile der Ausbildung und eines dualen Studiums verrate, möchte ich kurz meine bisherigen Erfahrungen mit Euch teilen. Während meiner Schullaufbahn ist mir klar geworden, dass ich gerne später kaufmännisch arbeiten möchte. Aus diesem Grund habe ich in den Sommerferien von der 11. Klasse zur 12. Klasse (ich habe noch nach zwölf Jahren Abitur gemacht) einige Bewerbungen für den Ausbildungsberuf Industriekauffrau/-mann geschrieben. Daraufhin habe ich ein paar Bewerbungsverfahren durchlaufen und mich letztendlich für einen Automobilhersteller als Ausbildungsunternehmen entschieden. Da die Ausbildung bereits verkürzt war, habe ich nach 2,5 Jahren die Ausbildung im Januar 2018 abgeschlossen. Da ich allerdings noch weitere Erfahrungen sammeln wollte in Form von Weiterbildung, habe ich mich danach noch zu einem dualen Studium entschieden. Dieses absolviere ich nun seit August 2018 bei der FRICKE Gruppe. In der Zwischenzeit von Januar bis August durfte ich FRICKE schon durch einen Aushilfsjob kennenlernen.

    Ich möchte mit Euch jetzt einmal die kaufmännische Ausbildung und das duale Studium genauer unter die Lupe nehmen.

    Kaufmännische Ausbildung – Industriekaufleute

    Die Ausbildungszeit für die kaufmännische Ausbildung für Industriekaufleute liegt bei drei Jahren. Theoretisch werden die Inhalte in der Berufsschule vermittelt. Meine Berufsschule war in Teilzeit – 2 Tage die Woche Schule mit einem Nachmittag danach noch arbeiten. Es gibt aber auch Berufsschulen, die nur Blockunterricht anbieten. Im Ausbildungsbetrieb habe ich diverse Abteilungen durchlaufen, um einen umfassenden Einblick ins Unternehmen zu erhalten. Die Abschlussprüfung bestand bei mir aus drei schriftlichen Prüfungen und einer Mündlichen.

    Für mich persönlich war die Ausbildung nach der Schule die richtige Wahl. Ich konnte bereits in das Berufsleben schnuppern und mir einen Eindruck von einem Unternehmen verschaffen. Außerdem konnte ich dadurch bereits viele Erfahrungen sammeln.

    Duales Studium BWL

    Bei mir dauert das duale Studium 3,5 Jahre und ist mit der Partnerhochschule Nordakademie in Elmshorn. Die Hochschule und dementsprechend auch die Studienzeit kann aber je nach Unternehmen variieren. Wir haben insgesamt sieben Semester à zehn Wochen – eins davon ist ein Auslandssemester, wie Leona schon berichtet hat. Unsere praktische Zeit im Unternehmen beträgt dann meistens zwölf Wochen. Die Praxisphasen verbringen wir bei FRICKE in verschiedenen Abteilungen. Die Zeit von zwölf Wochen ist auch super, um viel von der Abteilung mitzubekommen und eigene Projekte durchzuführen.

    Das duale Studium ist eindeutig eine interessante Erfahrung und ermöglicht noch tiefere Einblicke. Besonders der Mix aus Studium und Berufsleben gefällt mir sehr gut, da ich nie ein reines Theorie-Studium angestrebt habe. Vor allem der Gehalts-Aspekt ist auch noch ein Vorteil im dualen Studium, da duale Studenten meistens eine Ausbildungsvergütung erhalten.

    Ausbildung und duales Studium im Vergleich

    Eine kaufmännische Ausbildung und ein duales Studium haben tatsächlich einige Gemeinsamkeiten. In beiden Fällen erhaltet ihr einen umfassenden Eindruck von Euren Betrieben und lernt neben der Praxis auch viel Theorie. Die Theorie ist natürlich bei einem dualen Studium viel tiefer und umfassender. Darüber hinaus ist auch der Zeit-Aspekt ein Vergleichskriterium und sollte beachtet werden, wenn Ihr vor der Entscheidung duales Studium oder Ausbildung steht. Einerseits ist natürlich die Dauer bei einem dualen Studium länger als bei einem normalen Studium oder einer Ausbildung. Andererseits gibt es bei einem dualen Studium keine klassischen Semesterferien – in der Zeit geht ihr arbeiten. Dies sollte auf jeden Fall im Hinterkopf behalten werden. Gehaltlich gesehen, seid Ihr bei beiden Optionen ähnlich unterwegs – ihr könnt auf jeden Fall unabhängiger vom Elternhaus leben.

    Fazit und Empfehlung

    Rückblickend betrachtet war es für mich genau die richtige Entscheidung erst eine Ausbildung zu machen und danach ein duales Studium. Die Ausbildung hat mich bereits viel eigenständiger gemacht und mir eine solide Basis an Wissen ermöglicht. Dieses Wissen hilft mir ungemein im dualen Studium und erleichtert das Studium auch. In meiner Klasse sind aber auch viele Mitstundenten, die direkt von der Schule kommen und das stellt keinen Nachteil dar. Ich kann Euch aber eindeutig beides – auch unabhängig voneinander – empfehlen. Ihr müsst Euch nur im Klaren sein, dass ein duales Studium viel Engagement und Selbständigkeit sowie Organisation benötigt. Eine Ausbildung wäre ein sanfterer Einstieg ins Berufsleben und ist auch nicht zu unterschätzen. Wichtig ist, dass ihr für Euch das Richtige findet und Spaß daran habt!

    Falls ihr dazu noch weitere Fragen habt, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen.

  • Landmaschinen hautnah in der 360 Grad Ansicht

    Landmaschinen hautnah in der 360 Grad Ansicht

    Ihr wolltet schon immer mal eine Landmaschine aus dem Inneren sehen – als wärt ihr selbst auf dem Schleppersitz? Die neue 360 Grad Ansicht ermöglicht Euch genau diese Perspektive! Was sich alles hinter dieser neuen Funktion im FRICKE Landmaschinen Shop verbirgt und wie diese zustande gekommen ist, erfahrt ihr heute hier.

    360 Grad Ansicht im Detail

    Was ist überhaupt eine 360 Grad Ansicht? Wie wird die Ansicht aufgenommen? Was ist das Besondere daran? Warum nicht einfach normale Fotos verwenden? Mit diesen Fragen hat sich auch Jonas (dualer Student Agrarmanagement) beschäftigt und mir erklärt, wie der Prozess von der Idee zur Umsetzung gewesen ist.

    Der Ideenursprung von 360 Grad

    Jonas ist in seiner 12-wöchigen Praxisphase bei FRICKE Landmaschinen in Bockel eingesetzt gewesen. Während seines Einsatzes hat er sich viel mit der fricke24-Website beschäftigt und nach Optimierungspotenzial gesucht. Währenddessen hat er sich gefragt, was würde den Kunden zu einem erhöhten Interesse bewegen und was fehlt dem Kunden möglicherweise? Jonas hat sich dementsprechend in die Lage der Kunden versetzt und sich auch in anderen Webshops Anregungen geholt. Dabei ist er auf die 360 Grad Ansicht aufmerksam geworden.

    Informationen über die Rundum-Ansicht

    Durch die 360 Grad Ansicht hat der Kunde bzw. der Nutzer der Website die Möglichkeit, sich das Objekt – in diesem Fall die Landmaschine – von innen anzugucken. Dadurch bekommt man das Gefühl, direkt in der Landmaschine in der Fahrerkabine zu sitzen. Dies ermöglicht nochmal einen anderen Blick, als es ein statisches Foto bietet und stellt ein richtiges Erlebnis im Online-Shopping dar. Es ist eine moderne Darstellung und spricht eine jüngere Zielgruppe an, denn diese ist vermehrt virtuell und digital unterwegs. Vor allem in der jetzigen Zeit, in der die Kontakte auf das Mindeste reduziert sind, ist die Ansicht eine tolle Alternative zum Angucken vor Ort.

    Implementierung der neuen Darstellung

    Für die Implementierung ist jedoch mehr als nur ein normaler Fotoapparat und das Hochladen der Dateien notwendig. Eine exklusive Ausstattung wird dafür benötigt, um das Projekt umzusetzen. Die Aufnahme erfolgt über eine 360 Grad Kamera, die auf einem Stativ auf den Schleppersitz gestellt wird. Diese Kamera wird über eine App mit dem Smartphone verbunden und damit kann Jonas die besonderen Fotos machen. Letztendlich werden dann die Fotos in den Webshop eingepflegt.

    Mittlerweile gibt es für viele Landmaschinen, die zum Verkauf stehen, die exklusive Ansicht vom Schleppersitz aus. Schaut gerne mal selbst auf der Website vorbei und genießt die ansprechende Darstellung aus der Kabine der Maschinen. Überzeugt Euch jetzt selbst!

    Falls ihr noch Fragen zu der Funktion habt, könnt ihr uns gerne jederzeit schreiben oder einfach ein Kommentar hinterlassen.

  • Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandelsmanagement und Industriekaufmann/frau – Wirklich so ein großer Unterschied?

    Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandelsmanagement und Industriekaufmann/frau – Wirklich so ein großer Unterschied?

    Hey Leute, ich durfte kürzlich ein sehr interessantes Interview mit Lisa führen. Sie arbeitet in der Personalabteilung und hat mir ein bisschen was zu ihrem Werdegang und zu den Unterschieden zwischen Kaufmann/frau im Groß -und Außenhandelsmanagement und Industriekaufmann/frau erzählt.

    In Bewerbungsgesprächen fällt zunehmend auf, dass sich auf einen Ausbildungsberuf versteift wird. Mit diesem Blog-Beitrag möchten wir darauf aufmerksam machen, wie ähnlich sich die beiden Ausbildungsberufe sind. Vielleicht ändert sich eure Sichtweise auf die Ausbildungsberufe ein bisschen.

    Lisas Werdegang

    Lisa, Personalabteilung

    Lisa hat 2011 ihr Abitur erfolgreich in Zeven absolviert und sich dann für eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich entschieden. Ihre Ausbildung zur Industriekauffrau hat sie in Bremen bestritten und konnte diese auf zweieinhalb Jahre verkürzen. Nach der Beendigung der Ausbildung arbeitete sie noch ein weiteres halbes Jahr in ihrem Ausbildungsunternehmen als Vollzeitkraft in der Personalabteilung. 2014 ging es dann weiter für Lisa, sie hat drei Jahre Betriebswirtschaftslehre in Bremen studiert. Während ihres Studiums war sie als Aushilfe in ihrem Ausbildungsbetrieb in der Personalabteilung tätig. 2017 hat sie ihr Studium abgeschlossen und sich nach Stellen im Personalbereich in der Umgebung umgeschaut. Zu diesem Zeitpunkt hatte Fricke eine passende Stelle ausgeschrieben und so kam Lisa zu FRICKE.

    Unterschiede der beiden Ausbildungsberufe

    Die beiden Ausbildungsberufe sind sich vom Aufbau sehr ähnlich. Der wohl größte Unterschied liegt in der Art des Unternehmens. Wenn sich für eine kaufmännische Ausbildung entschieden wird, ist der Titel des Ausbildungsberufes davon abhängig für welches Unternehmen man sich entscheidet. Ein Industrieunternehmen produziert Waren, das Herzstück des Unternehmens liegt also in der Produktion. Ein Handelsunternehmen wie die FRICKE Gruppe ist das Bindeglied zwischen dem Hersteller und dem Kunden. Aufgaben wie Lagerhaltung und sortimentsorientierte Bündelung von Produkten unterschiedlicher Hersteller sind in den Alltag der FRICKE Gruppe integriert. Das Herzstück des Unternehmens ist die Logistik. Deswegen sollte man sich im Vorwege mit den einzelnen Unternehmen auseinandersetzen und sich Gedanken machen, welche Unternehmen die eigenen Ansprüche und Erwartungen erfüllen können, unabhängig von Industrie-oder Handelsunternehmen.

    Kleine weitere Unterschiede zwischen den beiden Ausbildungsberufen sind zum einen die Lernfelder in der Berufsschule, wobei sich hier lediglich die Fächer Geschäftsprozesse bei einem Industrieunternehmen und Handelsprozesse in einem Handelsunternehmen unterscheiden. Alle anderen Lernfächer wie Marketing, Rechnungswesen, Politik und Wirtschaft werden in beiden Ausbildungsberufen unterrichtet. Außerdem gibt es einen Unterschied in der mündlichen Abschlussprüfung. Als Industriekaufmann/frau wird zum Ende der Ausbildung ein internes Projekt ausgearbeitet, was dann in der mündlichen Abschlussprüfung vorgestellt wird. Etwas anders ist es im Groß- und Außenhandel, hier wir das Wissen aus den Lernfächern nochmal abgefragt und bewertet.

    Auszubildende im Groß -und AUßenhandelsmanagement

    Vorurteile durch das Internet

    Im Internet ist oftmals zu finden, dass der Ausbildungsberuf Industriekaufmann/frau abwechslungsreicher sei als der Ausbildungsberuf Kaufmann/frau im Groß und- Außenhandelsmanagement, verschiedene Abteilungen durchlaufen werden, die Qualifikation höherwertiger ist und es mehr Weiterbildungsmöglichkeiten gibt. Diese Informationen entsprechen nicht der Wahrheit.
    Alle drei bis sechs Monate wechseln die Auszubildenden im Groß -und Außenhandelsmanagement in der FRICKE Gruppe die Abteilungen, dadurch ist viel Abwechslung geboten. Das Durchlaufen der verschiedenen Abteilungen ist aber nicht in allen Ausbildungsbetrieben „normal“, da kleinere Betriebe gar nicht alle Abteilungen abbilden können und somit eine Rotation nicht möglich ist. In größeren Betrieben spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Groß -und Außenhandel oder- Industriebetrieb handelt. Dort gehört das Durchlaufen der Abteilung zum Ausbildungsalltag dazu.
    Die beiden Ausbildungsberufe sind ihn ihrer Qualifikation gleichwertig. Weiterbildungsmöglichkeiten sind nach der Ausbildung in beiden Berufen gleichgestellt, hier kann man auch gerne ein Gespräch mit dem Unternehmen führen, welche Möglichkeiten es gibt.

    Was wir euch gerne mit auf den Weg geben wollen

    Bitte legt euch nicht von Anfang an auf einen Ausbildungsberuf fest. Wenn ihr das nämlich tut, dann entgehen euch eventuell Unternehmen, die genau das tun oder in der Branche sind, die euch interessiert. Seid offen für alle kaufmännischen Berufe. Und wenn ihr für 2021 noch eine kaufmännische Ausbildung als Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandelsmanagement sucht, dann bewerbt euch jetzt bei FRICKE!

    Bis bald,
    eure Jonna

  • Nach der Ausbildung ab ins Studium!

    Nach der Ausbildung ab ins Studium!

    Hey Leute,

    ich bin bereits seit Mai bei der FRICKE Gruppe in der Disposition eingesetzt und habe dort auf eine alte Bekannte wieder getroffen. Monique hat 2017 gemeinsam mit mir begonnen, bei der FRICKE Gruppe in das Berufsleben zu starten. Während ich mein duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen angefangen habe, hat sie ihre Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik begonnen. Auch unseren ersten Fricke Social Day haben wir zusammen verbracht.

    Mittlerweile ist auch Monique auf den Geschmack des Studiums gekommen. Ich habe sie zu ihrem bisherigen Werdegang bei der FRICKE Gruppe interviewt.

    Wie bist du auf die FRICKE Gruppe als Ausbildungsunternehmen gekommen?

    Nach der Schule war für mich klar: Ich möchte nicht den ganzen Tag im Büro verbringen. So bin ich auf den Beruf Fachkraft für Lagerlogistik gekommen. Es war mein Wunsch, diesen Beruf in einem großen Unternehmen zu absolvieren, um viele verschiedene Bereiche kennenzulernen. Aufgrund der Größe und der regionalen Präsenz bin ich auf die Idee gekommen, mich bei der FRICKE Gruppe zu bewerben.

    Du hast deine Ausbildung verkürzen können oder?

    Ja genau, aufgrund meines Abiturs und der sehr guten Noten habe ich meine Ausbildung auf 2 ½ Jahre verkürzen können.

    Welche Abteilungen hast du während deiner Ausbildung kennengelernt?

    Ich hatte die Möglichkeit, viele unterschiedliche Bereiche zu durchlaufen. In der Logistik habe ich zuerst ganz klassisch den Wareneingang und -ausgang kennengelernt. Aber auch Abteilungen, die sich um die ausführende Gestaltung und Organisation des Lagers gekümmert haben, gehörten dazu. Zudem erhält man einen Einblick über die umfangreiche Fördertechnik und wird sehr abwechslungsreich an den Beruf herangeführt. Die kaufmännische Tätigkeit kommt auch nicht zu kurz. Ich war darüber hinaus in der Buchhaltung, Rechnungsabteilung und dem Einkauf bzw. der Disposition eingesetzt.

    In welcher Abteilung hast du danach gearbeitet?

    Ich bin nun seit Januar 2020 fest im Team der Disposition.

    Inzwischen hast du dich für ein Studium Logistikmanagement entschieden. Wo studierst du und warum hast du diese Entscheidung getroffen?

    Ich studiere an der IUBH Internationalen Hochschule Logistikmanagement.

    Schon von Anfang an stand für mich fest, dass ich mich nach der Ausbildung weiterbilden möchte. Ich habe mich sowohl Richtung Betriebswirt als auch Studium umgeschaut. Da ich aber gerne mehr in die Organisation und Gestaltung von logistischen Prozessen einsteigen wollte, war für mich ein Studium mit diesem Schwerpunkt sinnvoller, auch wenn es nun länger dauert.

    Die Ausbildung war für mich ein guter Einstieg, doch nun geht es quasi ins Eingemachte.

    Monique über ihr Studium an der IUBH

    Wie läuft das Studium Logistikmanagement momentan hinsichtlich Corona ab?

    Da es sich bei diesem Studium um ein Fernstudium handelt, findet alles online statt. Dementsprechend hat sich durch Corona nicht viel geändert. Es gibt pro Monat mehrere Tutorien pro Modul, in denen man sich mit Kommilitonen und Tutor austauscht. Um den Stoff zu erlernen, gibt es sowohl ein ganz normales Skript als auch viele verschiedene Videos, Podcasts oder auch Übungsaufgaben. Die Klausuren werden in Studienzentren in Bremen oder Hamburg geschrieben. Somit ist es ein Selbststudium, aber mit viel virtueller Unterstützung und einem interessanten Austausch.

    Ist das Studium Logistikmanagement sehr stressig? Gibt es große Unterschiede zur Ausbildung?

    Der Lernaufwand und -umfang sind deutlich größer und man muss das Erlernte sehr schnell verstehen und anwenden können. Zudem wird man in einem Studium an das wissenschaftliche Arbeiten herangeführt. Auch das ist eine ganz neue Herausforderung und Erfahrung für mich. Da ich weiterhin bei FRICKE angestellt bin und das Studium Logistikmanagement nicht in Kooperation mit der Firma mache, ist es manchmal schwierig, alles zu koordinieren und abzustimmen. Da wird es in beiden Bereichen auch gerne mal stressig. Doch es bleibt ja kein Dauerzustand und letztlich weiß ich, wofür ich den Aufwand betreibe.

    Ich finde es sehr beeindruckend, dass Monique sich gewagt hat, neben dem Beruf ein Studium zu absolvieren und ich weiß, dass sie sehr fleißig und begeistert dabei ist.

    Wir wünschen ihr weiterhin viel Spaß dabei und alles Gute für die Zukunft!

    Eure Leona

  • Ausbildungsmesse mal anders!

    Ausbildungsmesse mal anders!

    Vom 1. bis zum 12. November fand die bereits 17. Ausbildungsmesse an der BBS Rotenburg statt. Da die Messe in diesem Jahr im Zeichen von Corona nicht wie gewohnt auf dem weitläufigen Schulgelände stattfinden konnte, entschied man sich im Vorfeld, die Veranstaltung virtuell stattfinden zu lassen.

    Als drei Wochen vor Messebeginn klar wurde, dass die Messe virtuell stattfinden würde, war auch für FRICKE  klar, dass man mit diesem Schritt mitziehen wollte und baute in kürzester Zeit mithilfe der Firma Newroom Media einen individuell auf die FRICKE angepassten Messestand. Diesen Stand könnt ihr im Titelbild sehen. Dabei steht auf der linken Seite unsere Personalreferentin Janice und auf der rechten Seite Lisa.

    Über diese interaktive Oberfläche war es Schülern und Interessierten möglich auf verschiedenstes Infomaterial zuzugreifen. So wurden nicht nur die neun verschiedenen technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufe vorgestellt, sondern auch die vier verschiedenen dualen Studiengänge. Neben vielen Flyern und Rollups konnte in diesem Kontext zudem auch der kürzlich produzierte, neue Infotrailer abgerufen werden. Dieser bot den Interessierten direkte Einblicke in das Unternehmensgeschehen.

    Für weitere Fragen und Anregungen konnten die virtuellen Besucher außerdem zwischen 9:00 und 16:00 in direkten Kontakt mit Lisa, einer Mitarbeiterin der Personalabteilung treten, die mittels eines Chats die Fragen der Interessierten beantwortete.

    Ein Überblick über das virtuelle Messegelände der digitalen Ausbildungsmesse

    Nach dieser zweitägigen Erfahrung konnte unsere Personalabteilung ein positives Resümee aus dieser „etwas anderen“ Ausbildungsmesse ziehen. Nicht nur gab es auf der gut besuchten Messe großes Interesse an unseren Ausbildungsberufen, auch trauten sich die Schüler aufgrund der implementierten Chat Funktion noch viel mehr Fragen zu stellen, als sonst in persönlichen Gesprächen vor Ort.

    Lisa und das Team der Personalabteilung freuen sich jedenfalls auf die nächste, bereits geplante Online-Ausbildungsmesse, die am 18. Februar 2021 in Buxtehude stattfindet!

    Bis dahin, euer Karriere Blog Team!

  • LandmaschinenmechatronikerIn – längst kein Männerberuf mehr

    LandmaschinenmechatronikerIn – längst kein Männerberuf mehr

    Moin Leute,

    der Beruf des Landmaschinenmechatronikers ist wahrscheinlich den Meisten von Euch bekannt. Sie sind die guten Seelen in jeder Werkstatt und die Retter in der Not, wenn die Technik mal wieder streikt.

    Ausbildung zur Landmaschinenmechatronikerin aus Leidenschaft

    Lina Kramer ist 18 Jahre alt und im 2. Ausbildungsjahr zur Landmaschinenmechatronikerin. In ihrer Freizeit fährt sie gerne „TreckerTreck“. Sie ist das erste Mädchen in der FRICKE Gruppe, das diesen spannenden Beruf erlernt. Aktuell absolvieren 54 Mädels und Jungs an einem unserer Standorte ihre Ausbildung zum/zur Landmaschinenmechatroniker/-in. Ich habe Lina an unserem Standort in Steimbke besucht und ein wenig durch den Arbeitsalltag begleitet.

    Wieso hast du dich für eine Ausbildung zur Landmaschinenmechatronikerin entschieden?

    Landwirtschaft und alles was dazu gehört war schon immer mein Hobby. Ich habe mich von klein auf dafür interessiert und mich schließlich dazu entschieden, eine Ausbildung in dem Bereich zu absolvieren.

    Was gefällt dir besonders gut an der Ausbildung zum Landmaschinenmechatroniker/in?

    Die abwechslungsreiche Mischung der Aufgaben gefällt mir besonders. Ich bekomme viele spannende Einblicke in interessante Maschinen und verschiedene Geräte. Am Besten gefällt mir die Arbeit an Häckslern, Drescher mag ich im Gegensatz nicht so gern.

    Wie läuft eure Ausbildung ab?

    Die Ausbildung zur Landmaschinenmechatronikerin dauert in der Regel 3,5 Jahre. Die praktische Ausbildung im Betrieb wird durch zweiwöchige Schulblocks in der Berufsschule ergänzt. Außerdem absolvieren wir regelmäßig Lehrgänge, zu verschiedenen Bereichen bei der DEULA, um unserer Fachwissen zu erweitern.

    Ausbildung Landmaschinenmechatronikerin
    Lina beim Batteriewechsel an einem Claas Lexion

    Hast du schon mal komische Kommentare zu deiner Berufswahl bekommen?

    Nein, zum Glück gar nicht. In meiner Familie und meinem Freundeskreis werde ich super unterstützt was meinen Berufswunsch angeht. Ich wurde auch noch nie „komisch angeguckt“. Auch hier bei uns in der Werkstatt bin ich ein ganz normaler Azubi. Wenn ich bei schwereren Dingen doch mal Hilfe brauchen sollte, helfen die Jungs mir natürlich.

    Hast du schon einen Plan für die Zeit nach der Ausbildung?

    Ich möchte auf jeden Fall erstmal ein bisschen arbeiten und Erfahrungen im Berufsleben sammeln. Ich kann mir aber auch eine Weiterbildung, zum Beispiel zur Servicetechnikerin, irgendwann vorstellen.

    Wir wünschen Lina eine spannende restliche Ausbildung mit vielen Eindrücken und interessanten Erlebnissen!

    Du bist auch bald fertig mit der Schule und interessierst dich für Trecker, Häcksler und Co? Dann schau doch mal in unsere Stellenanzeigen! An vielen unserer Standorte sind noch Ausbildungsstellen zum Land- und Baumaschinenmechatroniker frei. Wir freuen uns, vielleicht auch Dich schon ganz bald in unserem Team zu begrüßen!

  • Vom dualen Studenten, über Istanbul und Shanghai, zum Divisionsleiter

    Vom dualen Studenten, über Istanbul und Shanghai, zum Divisionsleiter

    Heute möchte ich euch den beruflichen Werdegang von Mathias erzählen. Mathias ist Leiter der Division Agrartechnik im Einkauf. Im August 2011 hat er ein duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen bei der FRICKE Gruppe begonnen. Lest im Folgenden das spannende Interview mit Mathias.

    Wieso hast du dich für Fricke entschieden?

    Das war ehrlich gesagt eher zufällig. Mein damaliger Klassenlehrer meinte während des letzten Schuljahres, dass ich ein klassischer Wirtschaftsingenieur sei.

    Daraufhin habe ich dann die Stellenausschreibung von FRICKE für ein duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen in der Zeitung gesehen.

    Da ich aus der Region komme, kannte ich FRICKE natürlich schon, aber wusste nicht, dass die Firma so groß und international aufgestellt ist. Das hat mein Interesse geweckt und ich habe mich auf die Stelle beworben.

    Wie war dein bisheriger Werdegang bei Fricke?

    Als dualer Student habe ich meine Praxisphasen im Produktmanagement, bei der Logistik, in der Landmaschinen-Werkstatt und dem Export verbracht. Während der Zeit im Export habe ich zwei Monate in Polen gearbeitet.

    Nach der Zeit in Polen habe ich dann auch den Entschluss gefasst, dass ich nochmal für längere Zeit ins Ausland gehen möchte. So bin ich dann direkt nach Abschluss des Studiums für anderthalb Jahre nach Istanbul gezogen, um in Frickes Einkaufsbüro zu arbeiten. Dort haben wir die Projekte und Aufgaben, die unsere türkischen Lieferanten betreffen, betreut.

    Nach der Rückkehr aus der Türkei habe ich zunächst ca. neun Monate als Produktmanager für Bodenbearbeitung in Heeslingen gearbeitet. Man kann wohl sagen, dass ich nach einiger Zeit wieder Hummeln im Hintern hatte und da der Zeitpunkt gepasst hat, bin ich für ein Jahr nach Shanghai gezogen, um in unserem chinesischen Einkaufsbüro zu arbeiten. So konnte ich noch einmal eine komplett andere Kultur und viele neue Leute kennenlernen.

    Seit ich aus China zurück bin, arbeite ich wieder im Produktmanagement und habe letztes Jahr die Leitung für die Division Agrartechnik übernommen. Unser Team ist für alle Produkte aus den Bereichen Ernte, Bodenbearbeitung, Gülletechnik, Pflanzenschutz, Gelenkwellen etc. zuständig.

    Mathias Dreier -vom dualen Studtenten zum Leiter Divison Agrartechnik bei FRICKE
    Ein Bild aus der Zeit von Mathias in China

    Wieso hast du dich für den Einkauf entschieden?

    Schon während des Studiums hat mir die Arbeit im Einkauf bzw. Produktmanagement gut gefallen, weil es einkaufs- und verkaufsseitig eine große Aufgabenvielfalt gibt.

    Die Abteilung hat eine Schnittstellenfunktion, wodurch man regelmäßigen Kontakt zu so ziemlich allen anderen Unternehmensbereichen hat.

    Da die Abteilung für die Sortimentsgestaltung zuständig ist, hat man zudem viel Gestaltungsfreiraum und kann seine Ideen umsetzen.

    Der regelmäßige Kontakt zu Kollegen, Lieferanten und Kunden aus vielen Ländern und Regionen bringt eine hohe Internationalität mit sich, die die Arbeit zusätzlich interessant macht.

    Was gefällt dir an/bei Fricke?

    Für mich ist vor allem der offene und kollegiale Umgang unter den Kollegen besonders. Außerdem habe ich durch das schnelle Wachstum immer den Eindruck, dass etwas in Bewegung ist.

    Ich kann mich nicht erinnern, dass während meiner Zeit bei FRICKE mal keine neue Halle, Büros oder Sonstiges in Heeslingen gebaut wurde. Dieser ständige Wandel bringt immer wieder neue Aufgaben mit sich und bietet viele Freiräume für neue Projekte und Ideen.

    Dabei wird die Firma immer internationaler, aber behält auch eine gewisse Regionalität.

    Was war dein bisher bestes Erlebnis bei Fricke?

    Die Erfahrungen, die ich in Istanbul und Shanghai gemacht habe.

    Mathias Dreier -vom dualen Studtenten zum Leiter Divison Agrartechnik bei FRICKE
    Dieses Bild hat Mathias in Istanbul aufgenommen.

    Du hast im Mai deinen Master in Business Administration abgeschlossen. Wieso hast du dich für ein Masterstudium entschieden?

    Als ich meine Bachelorarbeit abgegeben hatte, war ich eigentlich sicher, dass ich keine weitere Abschlussarbeit schreiben will. In den Jahren nach dem Studium habe ich aber den Entschluss gefasst, dass ich mich noch einmal weiterbilden will. Und so habe ich mich dann für einen sehr praxisbezogenen, internationalen Studiengang, der auf meinen bisherigen Berufserfahrungen aufbaut, entschieden.

    Was sind deine Pläne für die Zukunft?

    In meinem bisherigen Werdegang habe ich mir keine konkreten Pläne für die nächsten Schritte gemacht. Insbesondere, da die Dynamik bei Firma FRICKE das auch eher schwierig macht. Ich fühle mich sehr wohl im Produktmanagement und will dort in den kommenden Jahren möglichst viel mit unserem Team erreichen.

    Solltet ihr weitere Fragen an Mathias haben oder über die Möglichkeiten bei FRICKE, kommentiert unter diesen Beitrag oder schreibt uns eine Mail an karriere.blog@fricke.de.

    Bis zum nächsten Mal

    Björn

  • E-Commerce bei der FRICKE Gruppe

    E-Commerce bei der FRICKE Gruppe

    Seit dem 1. August 2020 bildet die FRICKE Gruppe erstmalig Kaufleute im E-Commerce aus.

    Was dieser Ausbildungsberuf Dir bietet, wer bei FRICKE in Heeslingen dafür verantwortlich ist und warum die beiden Auszubildenden den Ausbildungsberuf für sich gewählt haben, erfahrt ihr heute!

    Ausbildungsberuf E-Commerce

    E-Commerce ist die Abkürzung für Electronic Commerce, auf Deutsch also elektronischer Handel. Unter diesen Begriff fallen alle Verkaufsvorgänge mittels Internet. Dementsprechend dreht sich auch im Ausbildungsberuf alles um den Onlineshop und die Vorgänge, die dort stattfinden. Um genauere Informationen über den Ausbildungsberuf zu bekommen, habe ich mit den beiden Auszubildenden Neele (2. Lehrjahr) und Jannis (1. Lehrjahr) sowie der Ausbilderin Carina gesprochen.

    Gründe für den Ausbildungsberuf im E-Commerce FRICKE

    Neele und Jannis haben sich beide für den Ausbildungsberuf entschieden, da er ein sehr breites Aufgabenspektrum bietet. Jannis beispielsweise konnte sich von dem Ausbildungsberuf bereits vor dem 1. August selbst überzeugen. Bei einem Probearbeiten durfte er in den Beruf schnuppern und Carina (Projektmanagerin E-Commerce) einen Tag lang tatkräftig unterstützen. Dies hat ihm so viel Spaß gemacht, dass er in seiner Entscheidung den Beruf E-Commerce zu erlernen, bestärkt worden ist.

    Ausbildungsverlauf E-Commerce FRICKE

    Wie ist die Ausbildung für E-Commerce Kaufleute aufgebaut?

    Natürlich gibt es neben dem Berufsalltag theoretische Inhalte, die die Berufsschule abbildet. Die Ausbildung dauert drei Jahre und hat ein gestrecktes Prüfungssystem. Dementsprechend zählt die Zwischenprüfung zu dem Abschlussergebnis hinzu.

    Bei FRICKE sind die Azubis nicht nur in der E-Commerce Abteilung bei Carina eingesetzt. Vielfalt wird hier großgeschrieben, sodass noch viele andere Abteilungen auf der Agenda stehen. Beispielsweise gehört auch das selbständige Programmieren dazu, sodass Computeraffinität von Vorteil ist.

    Außerdem ist die Technische Redaktion Teil des Ausbildungsplans und auch die Buchhaltung. Es werden dadurch alle Vorgänge rund um den Webshop verdeutlicht. Nicht nur die Abteilungen sind vielfältig. Auch die Aufgaben überzeugen durch Abwechslung. Die Azubis schreiben SEO-Texte und FAQs für die Website, erstellen Landingpages und analysieren die benötigten Daten.

    Berufsschule – Theorie für E-Commerce

    In der Berufsschule stehen neben den Fächern Deutsch, Englisch, Rechnungswesen und Politik auch Lernfelder bzgl. E-Commerce auf dem Stundenplan.

    In den Lernfeldern geht es um die Themen wie Vertragsanbahnung im Online-Geschäft, Datenanalyse und Online-Vertriebskanäle sowie Online-Marketingmaßnahmen. Diese Themen bereiten den Azubi somit bestens auf die Praxis vor.

    Das Tinder der Landwirtschaft – FRICKE

    Warum solltest Du ausgerechnet bei der FRICKE Gruppe die Ausbildung zum E-Commerce Kaufmann machen? Ganz einfach – FRICKE ist das „Tinder der Landwirtschaft“ laut Carina. Es geht um das Matchen von Ersatzteilen zu der passenden Landtechnik. Diese Bezeichnung hat sie im Rahmen ihres bisherigen Highlights bei FRICKE ins Leben gerufen. Sie war aktiv bei dem FH Wedel-Event dabei.

    Mit einer Online-Bestellquote von 98 % ist der Webshop hervorragend aufgestellt und stellt dementsprechend einen hohen Betreuungsaufwand dar, da alles reibungslos funktionieren soll und das „Shopping-Erlebnis“ für den Kunden so angenehmen wie möglich gestaltet werden muss.

    Dabei muss natürlich darauf geachtet werden, dass es Unterschiede zwischen dem GRANIT Webshop und anderen Webshops gibt. Der GRANIT Webshop ist beispielsweise nur für Kunden zugänglich, sodass eine vorherige Registrierung notwendig ist.

    Wenn Ihr Lust bekommen habt, eine Ausbildung zum E-Commerce Kaufmann (m/w/d) bei FRICKE in Heeslingen zu absolvieren, freut sich Carina immer auf Bewerbungen und Probearbeitstage!

    Eure Caro