Kategorie: Ausbildung und Studium

  • Ersatzteile aus dem 3D Drucker

    Ersatzteile aus dem 3D Drucker

    FRICKE investiert weiter in neue und innovative Technologien! Am Standort Heeslingen fertigt GRANIT PARTS mit seinem ersten 3D-Drucker maßstabsgetreue Ersatzteile. Bei der 100-jährigen Jubiläumsfeier von FRICKE war das Interesse an der Vorstellung des 3D-Druckers sehr groß. Das Team, bestehend aus Alexander, Florian, Markus und Eike, welches das Thema seit Jahren vorantreibt, präsentierte das Druckverfahren und stellte sich den vielen Fragen der Besucherinnen und Besucher.

    Das Team präsentiert das neue Projekt des 3D-Druckens

    Der Drucker, ein Formlabs Fuse 1+, gilt als einer der Innovativsten auf dem Markt. Der SLS Drucker (Selektive Laser Sintering) kann Schichten mit einer Genauigkeit von 110 Mikrometern in verschiedener Höhe auftragen.

    Maßstabsgetreue Fertigung für Kunden

    Mithilfe des 3D-Druckers können zukünftig Ersatzteile maßstabsgetreu gefertigt werden, die exakt den Anforderungen des Kunden und den Abmessungen des Originalteils entsprechen. Durch die Verwendung des ebenfalls neuen 3D-Scanners können Ersatzteile millimetergenau ausgemessen und anschließend direkt mit dem 3D-Drucker reproduziert werden.

    Künftig sollen Ersatzteile gedruckt werden, die nicht mehr bei Lieferanten beschafft werden können. Durch den Druck dieser Teile kann den Kunden von GRANIT PARTS trotzdem das passende Ersatzteil in kleinen Stückzahlen zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus können Ersatzteile, welche von Lieferanten nur in hohen Stückzahlen abgenommen werden müssen, unabhängig gedruckt werden.

    „Wir sind sehr zufrieden mit den ersten Ergebnissen und wollen die Kleinserienfertigung hier in Heeslingen weiter ausbauen!“

    so die Aussagen des Teams
    Zapfwellenabdeckung und ineinandergreifende Teile können passgenau gefertigt werden

    Das Druckverfahren

    Innerhalb der Bauraumkammer wird zu Beginn des Druckes das Druckmaterial PA 12 (Polyamid) mittels einer Walze in feinen Schichten aufgetragen und gleichzeitig der Bauraum auf circa 180 Grad aufgeheizt. Erst wenn die Temperatur konstant ist und die ersten Schichten Pulver aufgetragen sind, beginnt der eigentliche Druck. Das Pulver wird mithilfe des 30 W Lasers an vordefinierten Stellen geschmolzen. Anschließend wird durch Walzen neues Druckpulver im Bauraum aufgetragen und der Prozess startet von Neuem. Es können Teile mit einem Ausmaß von bis zu 160 mm x 160 mm x 300 mm gedruckt werden.

    Blick in die Bauraumkammer des Druckers

    Am Ende des gesamten Druckprozesses ist die Bauraumkammer vollständig mit losem und zu Bauteilen verschmolzenem Pulver gefüllt. Dabei können verschiedene Teile auch übereinander in verschiedenen Lagen gefertigt werden. Im nächsten Arbeitsschritt geht es darum, die im Bauraum befindlichen gedruckten Teile aus dem Pulver zu befreien. Dieser Arbeitsschritt wird als Auspacken des „Kuchens“ bezeichnet und innerhalb eines speziellen Reinigungsgeräts durchgeführt. Dabei wird das lose Pulver, welches beim vorherigen Druckprozess nicht durch den Laser zu Bauteilen verschmolzen wurde, aufgefangen und kann im nächsten Druckprozess wiederverwendet werden. Für eine Verbesserung der Oberflächenqualität werden die Objekte noch sandgestrahlt und gegebenenfalls gefärbt.

    In dem Reinigungsgerät werden die gedruckten Bauteile von dem losen Druckmaterial befreit

    Ziele des Projekts

    Die Ziele des Teams sind hoch gesteckt. Der Druckprozess soll in Heeslingen weiterhin ausgebaut werden. So ist neben der Ausarbeitung und Erstellung von weiteren Bauteilen auch ein zusätzlicher 3D-Drucker in Aussicht. Der geplante FDM (Fused Deposition Modeling) Drucker, Bambu Labs Carbon X1, soll im zweiten Quartal 2023 geliefert werden. Fused Deposition Modeling ist die professionelle Bezeichnung für das Schmelzschichtverfahren, bei dem ein Werkstück schichtweise aus einem schmelzfähigen Kunststoff-Faden gefertigt wird. Dieses Verfahren bietet bei verschiedenen Bauteilen Vorteile gegenüber des SLS Druckers. So lassen sich beispielsweise aufgrund des anderen Druckverfahrens auch hohle, mehrfarbige Bauteile anfertigen. Das druckbare Volumen beträgt bei diesem Drucker 250 mm x 250 mm x 250 mm.

    Neben der technischen Weiterentwicklung durch Einsatz eines zweiten Druckers soll auch in Zukunft das Team weiter verstärkt werden. So sucht das Team zukünftig auch nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bereits Kenntnisse im additiven Fertigen mitbringen oder sich für das Thema interessieren.

    „Besonders für die Auszubildenden und Dualen Studierenden bei FRICKE bietet der Bereich 3D-Druck viele unterschiedliche Themen für die Transferleistungen und Abschlussarbeiten.“

    so die Aussagen des Teams

     Ist Euer Interesse geweckt worden, dann bewerbt Euch gerne bei der Personalabteilung!

  • Jette bei TREX.PARTS

    Jette bei TREX.PARTS

    Im Rahmen meines ersten Ausbildungsjahres dufte ich für sechs Wochen unsere Kolleginnen und Kollegen des Produktmanagements bei TREX.PARTS besuchen, von ihnen lernen und Aufgaben übernehmen.  

    TREX.PARTS

    TREX.PARTS ist Teil der Fricke-Gruppe und vertreibt als Großhändler Ersatzteile im Gabelstapler-Bereich.

    An meinem ersten Tag bei TREX.PARTS wurde ich zum Kennenlernen durch die Räumlichkeiten des Unternehmens geführt. Dabei hatte ich die Möglichkeit alle Kolleginnen und Kollegen, sowie deren Abteilungen kennenzulernen. Auch das neue Lager unweit vom Verwaltungsgebäude entfernt, wurde mir gezeigt. Das war sehr spannend, da TREX.PARTS erst Ende letzten Jahres die Lagerkapazität um das Dreifache vergrößert hat. Doch nicht nur das Lager hat an Kapazitäten zugenommen, auch TREX.PARTS selbst ist stetig am Wachsen. Der Großhändler beschäftigt mittlerweile knapp 100 Mitarbeiter in Deutschland, Belgien und Frankreich. Eine weitere Niederlassung ist bereits in Planung und auch im Webshop wird an dem Ausbau der bisher zehn unterschiedlichen Sprachen weitergearbeitet.

    Das TREX.PARTS Lager in Sittensen – Westerböhm

    Wie ist das Produktmanagement bei TREX.PARTS aufgebaut?

    Das Produktmanagement ist in 4 Sparten aufgeteilt. Dem Produktmanagement selbst, der Technischen Redaktion, Dispo sowie Fertigung + Identifizierung.

    Das Produktmanagement, kurz PM, beschäftigt sich, wie der Name schon sagt, mit den Produkten, welche wiederum in 3 Qualitätsstufen eingeteilt werden. Den Originalteilen, der Erstausrüsterqualität und den so genannten Ident Teilen. Ident Teile sind Teile, die genau passend für den Verwendungszweck sind. Dafür wird ein Originalteil vom zuständigen PM erst bemustert und im zweiten Schritt identifiziert. Die Aufgabe des PMs ist es, eine passende Alternative, den Ident Artikel, ausfindig zu machen und die technischen Spezifikationen zu überprüfen. Auch für den Lieferantenkontakt, die Kundenanfragen, Produktschulungen und Lieferbedingungen ist der PM verantwortlich.

    Die Technische Redaktion befasst sich hingegen mit Artikelrecherche, pflegt und füttert den Webshop kontinuierlich mit Daten und Bildern. Dabei werden gleichzeitig Artikel miteinander verknüpft, sodass eine leichte Auffindbarkeit für den Kunden gewährleistet wird. Auch die Übersetzung in die einzelnen Sprachen ist Aufgabe der Technischen Redaktion.

    Meine Aufgaben bei TREX.PARTS

    Zu Beginn bei TREX.PARTS habe ich einen Gabelstapler bemustern dürfen, um ein Gefühl für Gabelstaplerersatzteile zu bekommen. Anschließend habe ich für Artikel, welche noch keine Alternative haben, Jira Tickets erstellt. Ob für einen Artikel bereits Alternativen vorhanden sind, konnte im Webshop festgestellt werden. Die von mir erstellten Jira Tickets wurden von den PMs bearbeitet, indem sie Angebote bei ihren Lieferanten angefragt haben. Sofern ein gutes Angebot vorhanden war, konnte das Ticket geschlossen werden und die Alternative im Webshop eingespielt werden. Um zu überprüfen, ob alles ordentlich eingespielt worden ist, habe ich Listen bekommen, die ich nochmals überprüfen sollte. Die Arbeit direkt am Produkt und mit dem Webshop war sehr abwechslungsreich und interessant zugleich.

    Für den Zeitraum von drei Wochen habe ich auch mein ganz eigenes Projekt bekommen. Ich durfte Ersatzteillisten zu einem Gabelstaplermodell erstellen und überprüfen, ob wir dazu bereits Alternativartikel anbieten. In diesem Zuge entschied ich, ob es Sinn machen würde, für alternativlose Artikel Optionen zu suchen, um diese letztlich dem Kunden anzubieten. Dabei wurde mir viel Verantwortung übertragen, wodurch ich mein schon gesammeltes Wissen anwenden und gleichzeitig erweitern konnte. Bei Fragen standen mir alle PMs immer gerne zur Verfügung.

    Jette mit einem Gabelstapler im TREX.PARTS Lager

    Bei TREX.PARTS wurde mir eine eindrucksvolle und abwechslungsreiche Zeit ermöglicht. Das Team war stets offen für all meine Fragen und hat mich sehr gut in Ihren Ablauf integriert. Vielen Dank für die interessanten sechs Wochen!

    Für einen weiteren Erfahrungsbericht über TREX.PARTS könnt ihr Felix sechs Monate bei TREX lesen.

  • Gemeinsam Bäume pflanzen! Aufforstungsaktion mit dem NABU

    Gemeinsam Bäume pflanzen! Aufforstungsaktion mit dem NABU

    Hallo zusammen,

    gemeinsam mit dem NABU durften einige unserer Azubis und dualen Studenten in einer Pflanzaktion das Waldstück hinter dem Grundstück der Familie Fricke neu anlegen und damit einen positiven Beitrag für unsere Umwelt leisten. Hier erfahrt ihr, wie die Aktion im Rahmen von WE ACT abgelaufen ist.

    Aus alt mach neu

    Die Fichten in dem Waldstück waren vorher vom Borkenkäfer befallen, weshalb ein Großteil der Bäume gefällt werden musste. Außerdem bot die Monokultur aus Tannen keine Nahrung oder Habitate für die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Einige vitale Tannen und sich wild vermehrende Laubbäume konnten als Schirmbäume erhalten bleiben, die den neuen Pflanzen im Sommer wichtigen Schatten spenden werden. Außerdem wurden einige Tannen entastet und auf etwa vier Metern Höhe gekappt. Diese Totholzbäume können nun von Tieren als Unterschlupf und Lebensraum genutzt werden. Tiere, die solche Bäume bewohnen sind zum Beispiel Fledermäuse und der Specht. Aber was gefällt wurde, muss natürlich ersetzt werden! Hier kommen die Azubis und dualen Studenten der FRICKE Gruppe ins Spiel.

    Gemeinsam anpacken

    Um kurz vor 9:00 Uhr ging es los. Mit wetterfester Kleidung und Spaten bepackt haben wir uns gesammelt auf den Weg zum Waldstück gemacht. Die Stimmung war super ausgelassen. Jeder hatte Lust, selbst mit anzupacken. Nach einem kleinen Fußmarsch über ein Feld sind wir auch schon angekommen. Die Helfer des NABU waren bereits vor Ort und empfingen uns mit offenen Armen. Auch Sven Tietzer, ein bekanntes Youtube- und TV-Nordlicht, stieß mit seinem Oldtimer-Trecker „Brunhilde“ dazu. Im Schlepptau hatte er einen Anhänger voller Pflanzen und Bäume, die von uns in die Erde gesetzt werden sollten. Sven begrüßte uns gemäß typisch norddeutscher Art mit einem hochmotivierten „Moin“ und wollte direkt loslegen. Aber ganz so schnell geht das dann natürlich auch nicht…

    Vorgehen nach Plan!

    Wir bekamen zuerst eine kurze Einweisung durch den NABU. Hier ging es vor allem darum, wie und wo genau wir die Pflanzen einsetzen sollten. Vor allem heimische Arten kamen in die Erde. Unter anderem die Vogelbeere, eine der wertvollsten Nahrungsquellen für Vögel, aber auch Haselnuss, Schlehe, Weißdorn und Pfaffenhütchen sollten von uns gepflanzt werden.

    Kurz darauf schnappte sich dann jeder einen Spaten, eine Hand voll Pflanzen und machte sich in Zweiergruppen an die Arbeit. Damit alles am rechten Fleck gepflanzt wurde, hatten die Kollegen des NABU bereits vorher Markierungen gesetzt. Alle verteilten sich also grüppchenweise auf dem Waldstück und fingen mit der Arbeit an. Dadurch, dass die Pflanzen ohne Erdballen geliefert wurden, reichte ein Spatenstich und schon konnten die kleinen Bäume in die Erde gesetzt werden. Auch Sven legte dabei Hand an. Mit der Kamera stets an seiner Seite ging er von Gruppe zu Gruppe und half tatkräftig beim Pflanzen.

    Der eine oder andere lockere Plausch über die Ausbildung und das Studium durfte dabei natürlich auch nicht fehlen! Auch Adrian Fricke kam vorbei und hat uns bei der Aktion unterstützt. Und wie man so schön sagt: wer hart arbeitet, wird auch belohnt! Nach der Aktion gab es für alle helfenden Hände leckere belegte Brötchen als Stärkung.

    So geht es jetzt weiter

    Jetzt heißt es abwarten! Laut NABU werden schon bald die ersten Veränderungen an den Pflanzen erkennbar sein. Alle haben tatkräftig angepackt, um dem Waldstück ein schönes Update zu verpassen. Gemäß dem Motto „GROW“ zum 100-jährigen Jubiläum der FRICKE Gruppe, wachsen nun auch die Pflanzen und lassen das Waldstück schon bald in voller Pracht erstrahlen.

    Die Aktion war ein voller Erfolg und hat unseren Azubis und Studenten wieder mal einen etwas anderen Arbeitstag geschenkt!

    Welche Aktionen sonst noch in der FRICKE Gruppe anstehen, erfahrt ihr zum Beispiel im Beitrag zum FRICKE Feldtag. Das war ebenfalls mal ein anderer Arbeitstag im Freien für unsere Azubis und dualen Studenten.

  • Planen, koordinieren und organisieren – Der Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik

    Planen, koordinieren und organisieren – Der Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik

    Planen, koordinieren und organisieren – als Fachkraft für Lagerlogistik alltägliche Aufgaben. Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik dauert drei Jahre und beinhaltet parallel zum Berufsschulunterricht alle logistischen und kaufmännischen Tätigkeiten rund um das Thema Logistik. In den drei Jahren Ausbildungszeit durchläuft die auszubildende Person alle Abteilungen in der Logistik und lernt damit die zusammenhänge von A bis Z kennen.

    Was gibt es für Aufgaben in der Logistik?

    Diese Frage stellen sich alle Bewerber/innen, die sich für eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik interessieren. Der berufliche Alltag in der Logistik ist abwechslungsreich und ständig von Veränderungen geprägt. Ein großer Faktor hierbei ist die Automatisierung vieler Prozesse. Zum Beispiel durch die Einführung des Automatischen Kleinteilelagers. Es wird ständig optimiert und verändert, um die Durchlaufzeiten der Kundenbestellungen zu verringern.

    Zu Beginn der Ausbildung wird zunächst ein Ausbildungsrahmenplan erstellt, in dem alle Ausbildungsabteilungen mit Beschäftigungsdauer aufgeführt werden.

    Die erste Ausbildungsabteilung ist meist der Wareneingang. Hier wird die neue Ware angeliefert und auf Menge und Güte in Anwesenheit des Frachtführers kontrolliert. Außerdem zählt zum Wareneingang der Rüstprozess, zu dem Laura euch später mehr verraten wird.

    Des Weiteren werden alle weiteren Abteilungen wie die Kommissionierung der Kundenaufträge sowie anschließende fachgerechte Verpackung geschult. Eine weitere Ausbildungsabteilung ist der Reklamationsprozess. Hierbei wird unter der Lagerreklamation und der Versandreklamation unterschieden. In der Lagerreklamation werden Fehlerquellen innerhalb des Lagers kontrolliert. Darunter zählen Lagerortskontrollen auf Vollständigkeit der Ware oder Identifikation von Ware, die beim Einlagerungsprozess falsch zugeordnet wurden.

    Die Versandreklamation hingegen bearbeitet Fehlerquellen, die auf dem Transportweg zum Kunden passieren. Dabei steht der Mitarbeitende der Versandreklamation immer im Kontakt mit dem Spediteur und dem zuständigen Mitarbeiter aus dem Kundencenter.

    Ein weiterer, sehr attraktiver Punkt sich für eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik bei der FRICKE Gruppe zu entscheiden, ist die Chance, einen externen Standort wie TREX PARTS, SAPHIR Maschinenbau, FORAS oder auch Hofmeister & Meincke für einen Zeitraum zu besuchen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Kollegschaft in England kennenzulernen und dort wie Sarah einen Monat lang mitzuhelfen.

    Der theoretische Teil der Ausbildung wird durch den Berufsschulunterricht übernommen. Hier werden in zwölf berufsbezogenen Lernfeldern alle wichtigen Inhalte vermittelt.

    Ein Kommssionierbehälter auf dem Weg in die Verpackung
    Versandfertige Packstücke auf der Versandrutsche

    Aktuelle Azubis – Erfahrungsberichte

    Derzeit sind sieben Auszubildende im Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik bei der FRICKE Gruppe beschäftigt.

    Laura

    Hey, mein Name ist Laura und ich bin im ersten Ausbildungsjahr als Fachkraft für Lagerlogistik. Meine Reise bei FRICKE startete im Jahr 2021 über eine Zeitarbeitsfirma in der Zentralen Fachbodenanlage. Meine Aufgaben bestanden hauptsächlich aus der Kommissionierung der Kundenaufträge sowie die anschließende Übergabe an die Verpackung.

    Momentan bin ich im Wareneingang beim Rüsten eingesetzt. Meine Aufgabe ist es, die neu angelieferte Ware mithilfe der Wareneingangsscheine und Lieferscheine auf Paletten oder Behälter zu rüsten.

    Besonders gut gefällt mir an meiner Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik der abwechslungsreiche Arbeitsalltag in der Abteilung sowie die Zusammenhänge zwischen den Abteilungen.

    Außerdem finde ich es gut, dass wir als Auszubildende jede Abteilung der Logistik hier am Standort Heeslingen durchlaufen und die Prozesse damit besser verstehen und uns besser vernetzen können.

    Pascal

    Moin, mein Name ist Pascal und ich bin im zweiten Ausbildungsjahr als Fachkraft für Lagerlogistik. FRICKE ist ein bekanntes Unternehmen, welches sich natürlich auch in meiner Heimatstadt Zeven rumgesprochen hat. Außerdem hatte ich einen Schülerjob mit 16 Jahren bei der FRICKE Gruppe und konnte somit einen guten Eindruck der Tätigkeiten im Lager einsehen und live mit erleben.

    Somit fiel es mir sehr leicht, mich für die FRICKE Gruppe zu entscheiden.

    Gerade bin ich im Qualitätsmanagement eingesetzt. Mein Aufgabengebiet beschäftigt sich in diesem Bereich hauptsächlich mit Kundenreklamationen. Hierbei vergleiche ich GRANIT Artikel mit den Originalen Ersatzteilen und kümmere mich um den Reklamationsvorgang.

    Besonders gut gefällt mir an meiner Ausbildung die vielen verschiedenen Aufgaben und Abteilungen, die ich in meiner Ausbildungszeit durchlaufe. Hinzu kommt, dass ich jeden Tag neue Menschen kennenlerne und mit diesen zusammen im Team arbeite. Das Arbeitsklima zwischen den Kollegen ist sehr gut und ich werde in jeder Situation unterstützt.

    Tom

    Hallo, mein Name ist Tom und ich bin ebenfalls wie Laura im ersten Ausbildungsjahr als Fachkraft für Lagerlogistik. Die FRICKE Gruppe war mir schon immer ein Begriff, da ich hier aus der Region komme. Umso leichter fiel mir die Entscheidung, mich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben.

    Momentan bin ich in der Retoure tätig und kümmere mich um Aufträge, die aus den verschiedensten Gründen zurückgeschickt werden. Hierbei kümmere ich mich um die Erstellung der Gutschriften sowie die anschließende Einlagerung der Artikel.

    An der Ausbildung bei der FRICKE Gruppe gefällt mir besonders, dass sie sehr abwechslungsreich ist und man den gesamten Ablauf eines so großen Unternehmens vom Wareneingang bis hin zum Warenausgang kennenlernt. Zudem finde ich gut, dass es Events gibt, bei denen man sich mit den anderen Auszubildenden und dualen Studenten aus den anderen Bereichen austauschen kann.

    Hat dieser Beitrag dein Interesse an einer Ausbildung bei der FRICKE Gruppe geweckt?

    Beim Azubi-Infomationstag erfahrt ihr alles über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der FRICKE Gruppe.

  • Aus alt mach neu – Betriebsbesuch beim Kupplungsspezialisten Klaus Reinicke GmbH

    Aus alt mach neu – Betriebsbesuch beim Kupplungsspezialisten Klaus Reinicke GmbH

    Klimawandel. Nachhaltigkeit. Recycling. An diesen Themen führt seit einigen Jahren nichts mehr vorbei. Egal ob in der Presse, beim Abendbrot oder an der Supermarkttheke.
    Firma Reinicke setzt schon seit Jahrzehnten auf eben diesen Kerngedanken und arbeitet mit ihren Kupplungen in enger Partnerschaft mit GRANIT PARTS. Vor zwei Wochen durften wir, eine Gruppe dualer Studenten aus dem Produktmanagement sowie einige Innendienstmitarbeiter zum Hauptsitz der Firma Reinicke nach Hamburg fahren. Bei einer Schulung und Werksführung konnten wir uns vor Ort von der Qualität des Produktportfolios überzeugen.

    Im Ducato nach Barsbüttel

    Am frühen Mittwochvormittag geht es mit einem Ducato von Heeslingen aus in Richtung Hamburg. Nach einstündiger Fahrt kommen wir in einem Industriegebiet in Barsbüttel an, wo uns Reinicke Geschäftsführer Andreas Schefe in Empfang nimmt. Während draußen typisches Hamburger Wetter wütet, sitzen wir im Büro des Geschäftsführers an einem langen Besprechungstisch und bekommen bei einer Tasse Kaffee einen kurzen Überblick über Unternehmenshistorie und -bereiche.

    Firma Reinicke sieht sich selbst als Spezialisten für die Fertigung und Lieferung von Kupplungsteilen für Busse, Lkw, Traktoren, Oldtimer und Rennsportfahrzeuge – und das bereits in zweiter Generation! Allerdings produziert das Unternehmen selbst keine Kupplungen, sondern hat sich in den vergangenen Jahrzehnten auf die Aufarbeitung von Kupplungen spezialisiert und ist damit vor allem im Schlepperbereich Marktführer. Das Geschäftsmodell der Aufbereitung ist heute so erfolgreich, dass über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zwei Standorten beschäftigt sind; ein Hauptstandort in Hamburg und eine zweite Niederlassung bei Magdeburg.

    Entlang der Produktionslinie

    Nach den einführenden Worten startet dann auch schon die Führung durch die Produktionslinie. Von Station zu Station werden die Kupplungen hier aufgearbeitet. Zunächst aber gehen wir in die große Lagerhalle, in der große Mengen verschiedenster Kupplungen auf ihre Aufbereitung warten. An vielen Kupplungen entdecken wir kleine GRANIT-Schilder, die Aufschluss über den Besitzer der Kupplung geben. Genau darin liegt nämlich das Geschäftsmodell des Unternehmens: Eine aufbereitete Kupplung gibt es hier nur im Austausch gegen eine andere beschädigte oder alte Kupplung, denn nur so funktioniert das Geschäftsmodell der Aufbereitung. Reinicke benötigt alte Kupplungen, um neue Ware produzieren zu können. Als Partner übernimmt GRANIT PARTS die Abholung beim Kunden und transportiert die Kupplungen gesammelt schnellstmöglich zur Reparatur und Aufbereitung nach Barsbüttel.

    Kupplungsscheiben – wohin man auch schaut!

    Angekommen in der Produktionsstraße erleben wir, wie an den verschiedenen Stationen die teils 20 Kilogramm schweren Kupplungen zunächst gereinigt und daraufhin mit einer Schutzflüssigkeit beschichtet werden. Im weiteren Verlauf werden die einzelnen Bestandteile in vielen Einzelschritten neu montiert und passend eingestellt. Dafür sind teilweise über fünfzig Jahre alte Maschinen im Einsatz, die aber auch heute noch mit höchster Genauigkeit arbeiten. Allgemein sorgen die gut abgestimmte Produktionsstraße und die abschließenden Qualitätsprüfungen für ein besonderes Maß an Überzeugung von Produkt und Unternehmen.

    Aufbereitung der Kupplungen in Handarbeit

    Wahre Experten

    In der Aufarbeitung arbeiten wahre Experten. Die braucht es auch, da es zwar einige Klassiker unter den Kupplungen gibt, doch laut Geschäftsführer Schefe auch immer wieder neue Modelle ankommen, die sie zuvor noch nie gesehen haben. Anders als bei Autos sind die Kupplungen speziell in Schleppern sehr unterschiedlich und komplex. Jeder Produzent verbaut hier andere Kupplungen, teils auch mit verschiedenen Funktionsweisen, was von den Reinicke-Mitarbeitern ein hohes Maß an Know-How abverlangt.

    Reinicke auf der PARTS AND SERVICE WORLD 2022

    Wichtig ist es Geschäftsführer Schefe zu betonen, dass hier Qualität „Made in Germany“ zu sehen ist, die einerseits günstiger als ein Neukauf und natürlich auch deutlich umweltschonender als eine Verschrottung sei. Von dieser Qualität durften sich auch unsere GRANIT PARTS Kunden auf der PARTS & SERVICE WORLD im vergangenen Herbst überzeugen, wo Reinicke mit einem eigenen Stand aufwartete.

    Insgesamt fahren wir nach diesem spannenden Tag mit einem sehr positiven Eindruck zurück nach Heeslingen. Die Firma Reinicke bietet die perfekte externe Erweiterung für unser GRANIT Service Center und ist mit seinem Angebot nicht nur günstiger als eine neue Kupplung, sondern auch deutlich ressourcenschonender bei gleichzeitig hohem Qualitätsversprechen.

    Für die Zukunft wünschen wir beiden Unternehmen eine weiterhin so erfolgreiche Zusammenarbeit!

  • Zahlen, Daten, Fakten

    Zahlen, Daten, Fakten

    In unserer Vorstellungsreihe sind wir schon durch viele Abteilungen gegangen und haben interessante Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter näher kennengelernt. Eine Abteilung ist allerdings noch nicht vorgestellt worden: Das Controlling. Das liegt vielleicht daran, dass es im Unternehmensalltag nicht unbedingt im Rampenlicht steht. Dabei ist das Controlling eine der wichtigsten Abteilungen, wenn es um die Führung eines Unternehmens geht. Heute möchten wir deswegen stellvertretend für das FRICKE-Controlling einen unserer zwei Controlling-Leiter, Marcel, vorstellen!

    Der Weg ins Controlling

    Gemeinsam mit Hannes und Aaron startet Marcel 2010 ein duales Studium des Wirtschaftsingenieurwesens bei FRICKE. Das Unternehmen hat er schon zuvor während eines Schulpraktikums kennenlernen dürfen. Da ihn der Studiengang als Kombination aus Technik und Betriebswirtschaft interessiert, ist FRICKE die richtige Wahl.

    In den folgenden Jahren durchläuft Marcel verschiedenste Abteilungen. Von der Logistik bis zur Landmaschinenwerkstatt. Nachdem er im dritten Praxissemester im Produktmanagement bereits Erfahrungen im Umgang mit Excel sammeln darf, packt ihn die Begeisterung für diese Art des Arbeitens spätestens mit seinem Stopp im Controlling.

    Die Abteilung besteht damals noch aus drei Personen und ist keine klassische Ausbildungsabteilung. Aufgrund kontinuierlich steigender Arbeitsbelastung wird Marcel aber für die Abteilung angefragt und stimmt sofort zu. Er kann sich schnell für die Themen der Abteilung begeistern und bleibt ihr daher von diesem Punkt und auch noch nach seinem erfolgreichen Bachelor-Abschluss im September 2013 treu.

    Berufsbegleitender Master

    Nachdem er ein Jahr Vollzeit arbeitet, beginnt er daraufhin einen Master in Wirtschaftsingenieurwesen und bekommt dafür die Möglichkeit seine Arbeitsstunden zu reduzieren. So kann er das Studium berufsbegleitend absolvieren, hat also immer wieder Präsenztage, vor allem aber viel Selbststudium vor sich. Besonderen Fokus legt er auf das Thema Industrie 4.0, erweitert sein Wissen aber auch durch zusätzliche Module in anderen Feldern, wie Unternehmensbesteuerung oder Supply Chain.

    Marcel an seinem Arbeitsplatz im FRICKE Controlling

    Nach knapp zwei Jahren hat er auch den Master in der Tasche. In der Zwischenzeit hat sich das Controlling bei FRICKE stark gewandelt. Immer mehr neue Themen werden in die Arbeitsabläufe des Controllings aufgenommen und sorgen für höhere Arbeitslast. Im Frühjahr 2017 übernimmt Marcel die stellvertretende Leitung des Controllings und wird ein Jahr später SAP Key User. Ein Thema, das besonders das Controlling stark beeinflusst. Seit Anfang 2020 teilt sich Marcel nun die Leitung des Controllings mit seinem Kollegen Niels.

    Aufgaben des Controllings

    Was genau macht aber eigentlich das Controlling? Marcel sieht die Aufgaben der Abteilung vor allem in zwei Hauptbereichen. Einerseits analysieren die Kolleginnen und Kollegen fortwährend die Daten und Informationen aus allen Bereichen des Unternehmens. So sind sie eine wichtige Basis, um Entscheidungen objektiv treffen zu können. Gleichzeitig kann so bei Auffälligkeiten frühzeitig Alarm geschlagen werden.

    Andererseits arbeitet das Controlling als eine Art Sparrings-Partner für die Entscheidungsträger. So tritt die Abteilung bei Auffälligkeiten in die Diskussion mit Abteilungsleitern, und ist auch sonst häufig in Besprechungen involviert, um Diskussionen durch das Liefern von belastbaren Zahlen zu unterstützen und auf ein objektives Level zu heben.

    Controlling aus Leidenschaft

    Marcel liebt diese tiefe und detaillierte Auseinandersetzung mit verschiedensten Themen sowie den Austausch mit anderen Unternehmensbereichen. Auch erhalte man im Controlling häufig früher Informationen als in anderen Abteilungen durch die enge Verzahnung zur Geschäftsführung. Im FRICKE Controlling gefällt ihm zudem die immer neuen Herausforderungen und Projekte, die Langeweile unmöglich werden lassen, aber auch das kleine, junge Team am Standort Heeslingen, das gerade einmal knapp elf Leute umfasst.

    Die ständigen neuen Herausforderungen sorgen aber auch dafür, dass es den typischen Arbeitstag für Marcel nicht gibt. Seine Tage bestehen vor allem aus vielen Meetings und deren Vorbereitung. Zwischendurch muss er immer wieder kurzfristig auf Anfragen zu aktuellen Themen reagieren. Er weiß also nur selten, was ihn am nächsten Arbeitstag erwartet.

    Die größte Herausforderung für das Controlling aktuell bleibt aber das SAP-Projekt. Den Wechsel auf dieses neue System in allen Bereichen des Unternehmens zu vollziehen, erfordert ein hohes Maß an Ressourcen. Von der Schulung des Personals, über die Erstellung neuer Dashboards bis zur Bearbeitung von Fehlern im System.

    Aus dem dritten Stock haben die Controller alles im Blick

    Eigenschaften eines Controllers

    Mit den wachsenden Herausforderungen braucht es zunehmend auch personelle Verstärkung für das Team. Nach Marcels Eindruck sind die folgenden vier Eigenschaften besonders wichtig, um im Controlling Fuß zu fassen:

    • Zunächst braucht es eine gewisse Zahlenaffinität. Die Suche von der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen in Form von großen Excel-Dateien und Dashboards sollte einem Spaß bereiten und daher auch die eigene Frustrationsschwelle hoch sein.
    • Um dann Abweichungen feststellen oder Daten gut aufarbeiten zu können, braucht es als nächstes analytisches Denkvermögen.
    • Da das Controlling vor allem anderen Abteilungen zuarbeitet und sie in ihrer Arbeit unterstützt, sollte Bereitschaft bestehen, sich als eine Art Dienstleister innerhalb des Unternehmens zu verstehen.
    • Zuletzt braucht es Kommunikationsstärke. Auswertungen zu erstellen ist die eine Hälfte der Arbeit, die andere Hälfte ist allerdings die Präsentation und Vermittlung der Ergebnisse.

    Du findest dich in diesen Punkten wieder? Dann ist das Controlling vielleicht der richtige Bereich für dich. Auf unserer Karriereseite findest du viele weitere Informationen rund um die Abteilung und das Berufsfeld.

    Was viele sich für ihren Arbeitsalltag nicht vorstellen können, ist für Marcel und das ganze Controlling-Team die Erfüllung eines Traumberufs. Marcels Werdegang zeigt wieder einmal, dass FRICKE Ausbildung und Studium als wichtige Eckpfeiler für die Zukunft des ganzen Unternehmens sieht. Wir wünschen Marcel auf seinem Berufsweg weiterhin viel Erfolg!

    Zahlen sind nicht so euer Ding? Dann schaut doch mal in den Beitrag über unsere Social Media Creatorin Mariam rein.

  • Nach der Ausbildung ist noch nicht Schluss – Maike beginnt ein duales Studium BWL

    Nach der Ausbildung ist noch nicht Schluss – Maike beginnt ein duales Studium BWL

    Hey Leute,

    Maike kennt ihr bereits aus unserem Beitrag über ihren Auslandsaufenthalt in Frankreich und Belgien. Jetzt befindet sie sich schon inmitten ihrer nächsten großen Herausforderung: seit dem 9. Januar studiert sie dual an der Nordakademie (NAK) in Elmshorn Betriebswirtschaftslehre (BWL).

    Eigentlich wollte Maike bereits 2020 studieren, doch dann kam Corona und sie hat sich für eine Ausbildung im Groß- und Außenhandelsmanagement bei der FRICKE Gruppe entschieden. Für sie bis heute genau die richtige Entscheidung. Maike gehörte zum ersten Jahrgang nach der Umbenennung des Ausbildungsberufes.

    So habe ich zunächst praktische Erfahrungen sammeln können, konnte Prozesse kennenlernen und die Zusammenhänge in so einem großen Unternehmen verstehen.

    Maike über ihre Entscheidung, eine Ausbildung zu absolvieren

    Duales Studium BWL

    Diese Beweggründe haben sie auch dazu ermutigt, im Anschluss an die Ausbildung ein duales Studium zu wählen. Eigentlich sollte es der Studiengang International Business werden, bei dem die Vorlesungen komplett auf Englisch stattfinden. Dieser wurde jedoch von der NAK eingestellt, sodass sich Maike für BWL entschieden hat. Die Themen sind sehr ähnlich und die Vorlesungen auf Deutsch. Im Verlauf ihres Studiums möchte sie sich dann auf International Management spezialisieren.

    Von der Lust, neue Länder zu bereisen

    Fremdsprachen und andere Kulturen haben Maike schon immer gereizt.

    In der Schule habe ich jede Möglichkeit genutzt, an einem Austausch teilzunehmen. Ich war in Frankreich, Polen und Finnland. Mit allen meinen Austauschpartnern habe ich bis heute Kontakt und Finnland ist wie eine zweite Familie für mich geworden. Dort habe ich auch den Winter meines Lebens erlebt. Ich habe noch nie so viel Schnee auf einmal gesehen!

    Maike liebt es, in das Ausland zu reisen
    duales Studium BWL
    Eindrücke von Maikes Auslandsreisen: Der See war in der Nähe von Kannus in Finnland, die Kathedrale in Südfrankreich und das letzte Bild ist während Maikes Praktikum im Kindergarten in Finnland entstanden.

    Auch das duale Studium BWL wird ihr im fünften Semester nochmal die Chance bieten, ein Auslandssemester zu absolvieren. Wo es dann hingeht, will sich Maike aber noch offen lassen. Zunächst freut sie sich auf die neue Herausforderung und ist neugierig, was auf sie zukommt.

    Wir wünschen Maike für ihr duales Studium BWL alles Gute und viel Erfolg!

    Eure Leona

  • FRICKE Feldtag – Die Azubis und dualen Studenten geben Gas

    FRICKE Feldtag – Die Azubis und dualen Studenten geben Gas

    Hey Leute!
    Nach drei Jahren konnte endlich wieder der FRICKE Feldtag stattfinden. An zwei Novembertagen trafen sich die kaufmännischen Azubis und dualen Studenten aus Heeslingen zu einem besonderen Arbeitstag auf dem Feld.

    Feldtag 10.11.2022

    Was ist der FRICKE Feldtag?

    Viele Azubis und dualen Studenten kommen nicht aus dem landwirtschaftlichen Bereich und haben bisher noch keine Berührungspunkte mit Traktoren gehabt außer bei der Arbeit im Büro. Daher ermöglicht FRICKE den Azubis im ersten Lehrjahr an einem Tag im Jahr die Fahrt mit verschiedenen Schleppern und Radladern. Dieses Jahr gab es die Besonderheit, dass nicht nur die Azubis und dualen Studenten aus dem ersten Jahr, sondern alle kaufmännischen Azubis und dualen Studenten dabei waren, da der Feldtag durch Corona in den letzten beiden Jahren ausfallen musste.

    Jacken an und raus auf´s Feld

    Wir haben uns an dem Feld eines Kunden getroffen – an dieser Stelle vielen Dank für die Bereitstellung. Dort wartete bereits unser Kollege Markus von FRICKE Landmaschinen mit seinen zwei Azubis und einem Gesellen. Sie hatten fünf High-Tech-Maschinen dabei. Einen Claas Xerion 4200, Claas Axion 920 und einen Claas Axion 810 mit Zünslerschreck sowie zwei Radlader (Torion 639 und Torion 664).

    Claas Xerion 4200, Claas Axion 920 und Claas Axion 810 mit Zünslerschreck

    Nach einer kurzen Einführung durften wir die Radlader selbst fahren und auch die Schaufel in vollen Zügen testen. Dabei entstand ein hoher Sandberg, Aufregung und ganz viel Spaß.

    Markus führte uns alle zusammen und dann noch mal individuell in die Kunst des Treckerfahrens ein

    Zudem hatte jeder die Möglichkeit, die Traktoren in Begleitung der Profis zu fahren und einmal mit 50 km/h über das Feld zu rasen. Außerdem konnte man ebenfalls den Claas Axion 810 mit 20 km/h fahren, während man die Maisstoppeln mit dem Zünslerschreck aufgesplittet hat.

    Zum Schluss durften unsere Kolleginnen Clara und Marie-Christin aus der Personalabteilung auch einmal selber Trecker fahren, wovon sie ebenfalls begeistert waren.

    Claas Xerion 4200 & Claas Axion 810 mit Zünslerschreck

    Vielen Dank für die Erfahrung mit den großen und wertvollen Maschinen. Alles in allem war der FRICKE Feldtag ein cooles Event. Wir haben viel über die Maschinenbedienung gelernt und auch generelle Fakten vermittelt bekommen. Das Radladerfahren, Schaufel befüllen und leeren hat bei dem einen oder anderen definitiv neues Interesse geweckt. Vielen Dank in diesem Zuge an unseren Ausbildungsbetrieb – die FRICKE Gruppe, dass es diesen etwas anderen und damit besonderen Tag für uns Kaufleute gibt.

    Markus ist regelmäßig mit den neuesten Traktoren von FRICKE Landmaschinen unterwegs. Ihr wollt mehr über seinen Job als Vorführfahrer erfahren? Dann ist dieser Beitrag genau der Richtige für Euch.

  • Zwischen Wüste und Eismeer – Auslandssemester in Chile

    Zwischen Wüste und Eismeer – Auslandssemester in Chile

    Santiago de Chile. So heißt seit nunmehr 3,5 Monaten mein neues Zuhause. Gemeinsam mit Christian habe ich Ende Juli mein Auslandssemester angetreten. Seitdem ist viel passiert – wohl zu viel, um es in einem Blogbeitrag zusammenzufassen. Trotzdem möchte ich einen kleinen Einblick in unser Leben hier in Chile geben.

    In die Fremde

    Als es Ende Juli losgeht haben Christian und ich noch viele Fragezeichen im Kopf. Aufgrund einer Umstrukturierung der Visavergabe für Studenten und einer dadurch entstandenen Überlastung des chilenischen Ministeriums hat dieses Jahr keiner der internationalen Studenten ein Visum bekommen, weswegen wir vorerst mit Touristenvisa einreisen müssen. Wir haben noch keine Wohnung, noch keine Kurse wählen können, und auch sonst wenige Konstanten, die uns vor Ort erwarten. Die Organisation unseres Lebens in Santiago müssen wir selbst übernehmen – nicht gerade ohne in einem fremden Land.

    Angekommen in Santiago de Chile – FRICKE Korn natürlich auch dabei

    Erste Schritte

    Die ersten Wochen sind wir vor allem mit der Beantwortung unserer vielen offenen Fragen beschäftigt. Wir finden eine schöne, wenn auch nicht ganz günstige Wohnung im Barrio Italia, einem netten Viertel mit vielen kleinen Häusern, Cafés und Kunsthandwerkern. Und auch das Einleben an der Uni, der Universidad del Desarollo geht schnell von statten. Die Uni liegt im Osten der Stadt am Hang der Anden und gehört zu den besten Unis Südamerikas. Insgesamt belegen wir hier vier verschiedene Kurse: Business Negotiations, Agenda Setting, Future Scenarios and Public Policies und Change-Management.

    Alle vier Kurse sind arbeitsintensiv, aber auch sehr spannend. Anders als in Elmshorn, wo Christian und ich dual Betriebswirtschaftslehre studieren, ist das Semester hier knapp 20 Wochen lang und beinhaltet entsprechend auch mehr Prüfungsleistungen. Während wir am Anfang noch etwas lernen mussten, die verschiedenen Aufgaben in ihrer Abarbeitung gut zu gliedern, haben wir inzwischen einen sehr guten Workflow gefunden.

    Die Universidad del Desarollo

    Einmal durch Südamerika

    Wenn wir nicht gerade in der Uni sind, sind wir in Santiago unterwegs. Die Stadt grenzt direkt an die Anden. In einer Stunde mit dem Auto in den Osten ist man im nächsten Skigebiet, zwei Stunden in den Westen am Pazifikstrand – entsprechend breit sind die Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung. Hinzu kommt, dass wir mit der Legung unserer Kurse viel Glück gehabt haben, sodass sich unsere Vorlesungen auf drei Tagen in der Woche verteilen. Wenn auch diese Tage dadurch sehr lang sind, haben wir stets vier Tage Wochenende. Diese verlängerten Wochenenden haben wir bereits einige Male genutzt, um nicht nur Chile, sondern auch über die Grenzen hinaus Südamerika zu erkunden.

    Von Rio de Janeiro über Buenos Aires bis in die trockenste Wüste der Welt

    So haben wir bereits Uruguay, Argentinien, Brasilien und Peru besuchen können. Erst vor drei Wochen habe ich mit einem weiteren Kommilitonen von der Nordakademie eine fünftägige Wanderung durch die Anden Perus über den auf bis zu 4600 Metern liegenden Salkantay Pass bis in die sagenumwobene Inkastadt Machu Picchu gemacht. Ein weiteres Highlight war unser Kurzurlaub in Rio de Janeiro, wo wir neben dem einen oder anderen Calpirinha, den Cristo (Jesusstatue) und eine Favela besuchen durften.

    Letzte Woche nun haben Christian und ich gemeinsam den aktivsten Vulkan Südamerikas, den Villarica bestiegen. 1400m ging es durch den Schnee mit Steigeisen und Eispickel bis hin zur Spitze wo wir mit einer Gasmaske ausgerüstet, einen Blick in den Krater wagen durften. Ein unglaubliches Gefühl, wenn auch nicht ganz ungefährlich, wie wir im Nachhinein wieder feststellen mussten. Zwei Tage nachdem wir den Vulkan bestiegen hatten, wurde er wegen zunehmender Erdbeben und Explosionen innerhalb des Kraters gesperrt, aus Sorge vor einem weiteren Ausbruch.

    Vom Salkantaypass auf 4600m bis nach Macchu Pichu weiter zum Villarica-Vulkan

    Coming home for Christmas

    Nun rückt langsam schon der Winter näher (bzw. hier auf der Südhalbkugel der Sommer) und damit auch bald schon wieder das Ende unseres Auslandsaufenthalts. Bis es dann aber kurz vor Weihnachten wieder Nachhause geht, stehen für uns noch einige größere Prüfungen und Hausarbeiten an. Kurz vor Weihnachten möchten wir zudem noch einen Trip in den Süden Chiles machen und von Punta Arenas, einer der südlichsten Städte der Welt, den Weg gen Norden durch das wilde Patagonien mit seinen unendlich anmutenden Weiten wagen. Ein wirkliches Highlight zum Schluss.

    Insgesamt haben wir in den vergangenen Monaten unglaublich viele Orte sehen, Menschen kennenlernen und Erfahrungen sammeln dürfen. Dafür sind wir unglaublich dankbar und möchten wie so viele vor uns jedem, dem sich irgendwann einmal eine solche Chance bietet, ans Herz legen, sie wahrzunehmen! Letztes Jahr war unser Kollege Jakob bereits für ein Semester im Ausland. Was genau er in Irland erleben durfte lest ihr hier!

  • Claudios Fiesta – Das Abschiedsspiel von Claudio Pizarro

    Claudios Fiesta – Das Abschiedsspiel von Claudio Pizarro

    Hallo zusammen,

    heute möchte ich Euch über einen etwas anderen Arbeitstag in der FRICKE Gruppe berichten. Im Rahmen meiner praktischen Phase in der Personalabteilung durfte ich im September auch das Team im Marketing bei einem ganz besonderen Event unterstützen – dem Abschiedsspiel von Claudio Pizarro im wohninvest Weserstadion.

    Schon vor dieser Veranstaltung musste natürlich viel organisiert werden und ich durfte auch vorab schon einmal einen Blick ins Weserstadion werfen, um zu planen, wo genau alles aufgebaut werden sollte. Das war für mich schon super interessant, da ich vorher noch nicht in unsere Marketing-Abteilung reingeschnuppert habe und nicht wusste, wie viel Aufwand wirklich hinter so einem Tag steckt.

    Der Abschiedstag von Pizarro

    Am letzten Samstag im September war es dann endlich soweit: Das Abschiedsspiel von Claudio Pizarro stand an. Treffen war um circa 10:30 Uhr in Bremen. Zunächst wurde alles aufgebaut und vorbereitet. Denn wir hatten nicht nur einen kleinen Info-Stand geplant, sondern eine große Bühne mit DJ und noch zwei zusätzliche Selfie-Points für unser Trikot-Gewinnspiel. Das Highlight war aber unser Häcksler von FRCKE Landmaschinen im „Claudios Fiesta“-Design, den wir neben der Bühne platzierten.

    Unsere Party-Bühne mit unserem Häcksler von FRICKE Landmaschinen im „Claudios Fiesta“-Design

    Um 12:00 Uhr bin ich mit unserer Auszubildenden im Marketing, Sarah, zu den Fußballplätzen gegangen, wo dann das Werder Kids-Camp stattfand. Im Vorfeld durften wir hierfür Plätze an die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlosen. Später haben wir bei unserer Bühne beim Eintreffen der ersten Fans Sitzkissen verteilt, die Selfie-Points und den Häcksler betreut, der ebenfalls viele Leute anlockte.

    Sarah betreute in der Zwischenzeit unsere Kids-Eskorte, die mit den Fußball-Profis und Stars einlaufen durfte. Von uns durften sechs Kids unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Spielern aus dem „FC Bayern München“-Team einlaufen. Nach einer kurzen Einweisung der Betreuer von Werder ging es dann auch schon ohne die Eltern ins Stadion und in die Umkleiden. Insgesamt waren fast 60 Kids in fünf verschiedenen Umkleiden dicht am Spielertunnel untergebracht. Nachdem sich alle umgezogen hatten, wurden die ersten Kinder so langsam nervös. Aber alle kamen nach dem Einlaufen mit ihren Fußball-Profis und Stars mit einem breiten Grinsen wieder zurück und von der anfänglichen Nervosität war nichts mehr zu spüren.

    Das Kids-Camp von Werder Bremen

    Claudios Fiesta – die Mannschaften

    Auch Sarah und ich durften das Spiel im Stadion live anschauen. Bei dem Abschiedsspiel von Claudio Pizarro gab es drei Spiele à 30 Minuten. Die erste Mannschaft hieß „Claudios Amigos“, in der unter anderem Joko Winterscheidt, Max Kruse, Felix Kroos und Max von der Groeben vertreten waren. Die zweite Mannschaft war der FC Bayern München. Sie bestand unter anderem aus namenhaften Spielern, wie Philipp Lahm, Mats Hummels und Mario Gomez. Die dritte und letzte Mannschaft war natürlich der SV Werder Bremen, zu dem Pizarro immer wieder zurückkehrte und auch seine aktive Spielerkarriere beendete. Hier kannte man unter anderem Philipp Bargfrede, Niclas Füllkrug und Frank Baumann.

    Im ersten Spiel trafen mit Pizarro „Claudios Amigos“ und der SV Werder Bremen aufeinander und trennten sich mit einem Endstand von 2:2. Die zweite Begegnung fand mit „Claudios Amigos“ und dem FC Bayern München mit Pizarro in der Mannschaft statt. Endstand 4:4. Die letzte und wohl spannendste Partie lieferten sich dann der SV Werder Bremen mit Pizarro und der FC Bayern München. Endstand ebenfalls 2:2. Somit verliefen alle Partien unentschieden. Besonderes Highlight: in jeder Mannschaft erzielte Pizarro ein Tor.

    Pizarro im Werder Trikot mit FRICKE Logo

    After-Show

    Als Überraschungsgast stand nach allen drei Partien Jan Delay mitten auf dem Spielfeld und sang seinen Song „Wir machen das klar“ umgedichtet als „Pizarro macht das klar“. Im Anschluss gab es noch eine Lichtshow zu dem Song „Wonderwall“ von Oasis mit Pizarros Werdegang. Ein wirklicher Gänsehaut-Moment für jeden Werder-Fan. Der bewegendste Moment für alle Werderaner war aber als Claudio Pizarro in den Mittelkreis des Spielfeldes im wohninvest Weserstadion trat und dort seine Stollenschuhe niederlegte. Spätestens jetzt saß keiner mehr auf seinen Stühlen.

    Die After-Show Party

    Nach der Show mussten wir dann schnell wieder zu unserer Bühne, denn da ging die Party schon wieder weiter. Wir haben nun noch ein paar Bälle verteilt und gegen 21:00 Uhr machten wir schließlich auch unsere Musik aus.

    Für uns ging ein anstrengender, aber auch besonderer Tag, dem Ende zu, trotzdem hätten wir auch gerne noch mit den Fans weitergefeiert.

    Gerade für mich als Werder-Fan ein absolutes Highlight, das ich so schnell nicht vergessen werde. Aber auch für Sarah, als Nicht-Fußballfan, war es ein beeindruckender und spannender Tag.

    Bis bald!

    Eure Ann-Sophie