Kategorie: Abteilungen / Standorte

  • Der Weg einer Innovation – SAPHIRs neuer GrindStar

    Der Weg einer Innovation – SAPHIRs neuer GrindStar

    Der Pflug ist wahrscheinlich schon fast so alt wie die Landwirtschaft selbst. Mit einem solchen Gerät wird der Boden aufgelockert und die oberste Schicht Erde mitsamt Körnern und Pflanzen untergewühlt. Eine altbewährte Methode, der jedoch eine ackerbauliche Alternative gut täte.
    Der Meinung war vor allem Frank Havemeyer. Zusammen mit der Firma „Seed2Soil“ machte er sich also vor rund acht Jahren an die Entwicklung eines neuen Bodenbearbeitungsgeräts: Dem GrindStar. Der Weg einer Innovation beginnt.

    Der GrindStar arbeitet die Probleme des Pflugs auf

    Der GrindStar ist eine Kombination aus rotierenden Messern durch Bodenantrieb, der durch die Vorfahrtsgeschwindigkeit angetrieben wird. Während beim „normalen Pflügen“ Pflanzenrückstände im Boden vergraben werden, konditioniert das neue Gerät die Stoppel und zerkleinert sie. Die Pflanzenreste bleiben damit flach auf dem Boden zurück und können von Bioorganismen verdaut werden.
    Damit bringt der GrindStar dem Pflug einige Vorteile entgegen. Der Pflug arbeitet etwa Körner und Samen in den Boden ein, die zum Beispiel aus der angebauten Kultur und deren Begleitfauna stammen, die vorher auf dem Feld wuchsen. Geschieht dies, wachsen diese Ausfallsamen parallel zur eigentlichen Pflanzenkultur des Feldes und stören dabei nicht nur den Wachstumsprozess, sondern locken darüber hinaus auch Schädlinge an und können zu Ertragsverlusten führen. Der GrindStar dagegen hat seinen Einsatzbereich lediglich an der Oberfläche des Feldes und verhilft damit zu einer reinen Pflanzenkultur auf dem Feld, indem er im Nacherntemanagement dafür sorgt, dass keine Samen tiefer als 2 cm vergraben werden können.

    Die Funktionsweise des GrindStars lässt sich mit einem „Schleifsystem“ vergleichen. In dem Gerät drehen sich mehrere „Rotoren“ mit angebrachten Schneidmessern, die die Stoppel bearbeiten. Die Teller liegen horizontal über dem Feld, sind dabei jedoch leicht geneigt, um sich frei arbeiten zu können und nicht zu verstopfen. In zwei Reihen liegen diese Teller vor, wobei die erste Reihe in einer entgegengesetzten Neigung arbeitet als die zweite, um zu einem letztlichen Ausgleich zu kommen.
    Damit hält sich der GrindStar lediglich an der Oberfläche des Feldes auf – es kommt zu wenig Kraftstoffverbrauch aufgrund optimalem Gewichts und zu einer mechanischen Bekämpfung von Ausfallgetreide, -raps und weiteren Samen.

    Die Anfänge einer Innovation

    Der Weg zum GrindStar begann quasi direkt auf dem Acker. Immer häufiger wurde der Pflug auf den Feldern eingesetzt, um verschiedenen Problemen entgegenzuwirken, eine Entwicklung die auch dem Erfinder des neuen Anbaugeräts auffiel. Für ihn stand fest: Es wird Zeit, dass die Probleme auf den Feldern nicht mit dem Pflug temporär vergraben werden, nur damit sie im nächsten Jahr wiederauftauchen.

    Man muss in der obersten Schicht von maximal 3 cm Tiefe bleiben und die Erde sowie die Pflanzen direkt dort behandeln.,

    Ole Denker, einer der Projektverantwortlichen bei SAPHIR, über die ersten Gedankengänge zum GrindStar.

    Und genau daran wurde sich orientiert.
    Am Anfang war das System des GrindStars noch sehr vereinfacht. Es wurden grobe Gestänge und Schneidmesser genutzt, um vorerst eine Grundlage konzipieren zu können.
    Ohnehin war es schwierig den GrindStar zu entwickeln und auszuarbeiten. Schließlich handelte es sich hier um ein ganz neues Produkt zu dem es noch keine Erfahrungswerte gab auf denen man hätte aufbauen können. Somit musste man also stets aus den Fehlern lernen, die man selbst vorher gemacht hat.

    Der GrindStar wird nie zu 100 Prozent fertiggestellt sein. Es wird immer weiter an ihm gearbeitet, um das Gerät noch weiter zu optimieren.

    Merkt Lars Wesch, ebenfalls verantwortlich für den GrindStar, an.

    Selbst wenn der Grind Star seinen großen Tag schon hatte.

    Der Grind Star weckt Interesse

    Dieser große Tag fand auf der Agritechnica statt, bei der der GrindStar die Silbermedialle des Innovation Awards gewann – die Innovation war also ein voller Erfolg. Dies machte sich auch an der Aufmerksamkeit bemerkbar, die der Firma nach Vorstellung des GrindStars zu teil wurde. Vielen neuen Kunden fiel nun der Name „SAPHIR“ ins Auge. Der Firma, die eine ganz neue Denkweise auf den Markt brachte.
    Mitte dieses Monats soll nun auch der erste Feldtag stattfinden, auf dem der GrindStar zum Einsatz kommt. Kunden, die auf der Agritechnica Interesse äußerten und sich registrierten, können sich hier das neue Gerät im Gebrauch ansehen.

    Mittlerweile wurden schon einige GrindStars verkauft, zum einen an landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland, aber auch nach Rumänien, Österreich, Dänemark und in die Schweiz – und zu diesen Ländern sollen sich noch weitere gesellen

    Der GrindStar hat SAPHIR und damit der Fricke Gruppe also eine Menge Rückenwind gegeben, mit dem jetzt weitergearbeitet werden kann. Vorerst will man sich mit der Weiterentwicklung des GrindStars beschäftigen. Nichtsdestotrotz ist auch eine Ausweitung des Portfolios bei SAPHIR geplant. Das Augenmerk liegt hier besonders auf Innovatioenn: Es geht um Neuheiten, mit denen man altbekannte Probleme lösen und Abläufe optimieren sowie Kosten im Ackerbau reduzieren will.

    Mit dem GrindStar hat dieses Vorhaben in jedem Fall schon funktioniert. Und dennoch ist seine Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben: Es wird weitergetüftelt und entwickelt. Man darf also gespannt sein, was die neue Erfolgsgeschichte von SAPHIR noch für uns auf Lager hat.

    Ihr wollt noch mehr über SAPHIR Maschinenbau erfahren? Dann ist Niklas‘ Azubi-Austausch in Bockel spannend für Euch. Hier geht’s zum Beitrag.

  • Arbeiten im POM – Elenas und Steffis Weg zur FRICKE Gruppe

    Arbeiten im POM – Elenas und Steffis Weg zur FRICKE Gruppe

    Das POM arbeitet mit vielen Abteilungen der FRICKE Gruppe zusammen, wie zum Beispiel der Buchhaltung, dem Produktmanagement oder auch der Disposition, und ist im Unternehmen nicht wegzudenken. Doch was bedeutet POM überhaupt, was sind die dortigen Aufgaben und wie hat sich die Abteilung durch das Wachstum des Unternehmens verändert?

    Was bedeutet POM?

    POM ist die Kurzform für Purchase Order Matching und bedeutet so viel wie Bestellabgleichung. Die Lieferantenrechnungen, unter anderem von GRANIT, werden dort auf Menge, Artikel und Preis überprüft und im System gebucht. Erst nach dem Bestellabgleich werden die Rechnungen zur Zahlung freigegeben und in die Buchhaltung gebracht. Zudem werden dort die Zahlungsziele überwacht, Fehlmengen reklamiert und der Prozess überwacht bis die Ware geliefert oder eine Gutschrift ausgestellt wird.

    Heute hat jeder Mitarbeiter seinen eigenen GRANIT Katalog, um den er sich kümmert, damit die Flut der Aufgaben nicht überhand nimmt.

    Anfänge und Wachstum

    Zu Beginn der 2000er war das POM aber noch keine eigene Abteilung. Elena hat ihre Ausbildung bei der FRICKE Gruppe gemacht und saß unter anderem 18 Monate im Einkauf. Damals gab es das POM in der heutigen Form noch nicht. Es gab nur sechs Leute, da es zu der Zeit auch nur sechs Kataloge gab.

    Jeder Katalog hatte einen Einkäufer, bei dem wir saßen. Wir haben vorher die Aufgaben gemacht, die das Materialstammdatenteam heute macht, uns also zum Beispiel um Ersetzungen oder nicht mehr lieferbare Artikel gekümmert. Durch das Wachstum haben wir die Arbeit zu sechst bald nicht mehr geschafft und so wurden wir bald zu einer eigenen Abteilung.

    Elena über die Anfänge des POM

    Heute gibt es 15 Kataloge und im POM sind 20 Personen in Zeven und vier in Bremen beschäftigt.

    Von der Arzthelferin zur Sachbearbeiterin

    Auch Steffi ist seit fast 15 Jahren Teil der FRICKE Gruppe und kam als Quereinsteigerin in das POM. Sie hatte eine Ausbildung zur Arzthelferin gemacht und auch einige Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Nachdem sie Mutter wurde, hat sie 2009 einen Minijob im Lager angefangen und in der Fachbodenanlage kommissioniert. Als sie nach einer Arbeit mit weniger körperlicher Belastung suchte, hat sie sich intern nach einer Stelle umgeschaut und das POM hat sie am meisten angesprochen. Nun ist sie seit fast neun Jahren dort.

    POM

    Ich bin froh im POM gelandet zu sein. Jeder hat seinen eigenen Katalog, welchen er für sich bearbeitet. Aber auch wenn man Hilfe benötigt, sind die anderen für einen da. Man sollte auf jeden Fall gut mit Zahlen umgehen können, aber auch als Quereinsteiger hat man hier gute Möglichkeiten.

    Steffi über ihre Arbeit im POM

    Das POM zeigt, wie sich das Wachstum der FRICKE Gruppe auch auf die einzelnen Abteilungen und Berufe auswirkt. Um optimal zu funktionieren, muss jedes Rädchen ineinandergreifen.

    Wenn ihr noch mehr über die GRANIT Kataloge und ihre Entstehung erfahren wollt, dann lest hier mehr über unseren „Bestseller“-Autoren Erwin.

  • Ein neuer Kollege – künstliche Intelligenz im Vertriebsinnendienst

    Ein neuer Kollege – künstliche Intelligenz im Vertriebsinnendienst

    „Die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden“, so beschreibt Silvan Schenk, der den Vertriebsinnendienst mit verantwortet, seine Abteilung. Eine Abteilung, die vielseitiger gar nicht sein könnte. Und das kommt nicht von ungefähr: Hinter dem Vertriebsinnendienst verbergen sich insgesamt sechzehn verschiedene Divisionen, in denen Spezialisten auf ihrem Gebiet sitzen. Seien es Fragen zu Ersatzteilen aus der Schleppertechnik, aus der Hydraulik oder aus der Werkstattausrüstung – hier findet man in jedem Fall eine Antwort.

    Eine Abteilung, zahlreiche Standorte

    Nicht nur die Divisionen des Vertriebsinnendienstes, auch die Orte, auf die sich die Abteilung verteilt, sind mittlerweile zahlreich. An jedem der folgenden Standorte befinden sich Büros mit zuständigen Kollegen aus den beschriebenen Divisionen. Da wäre beispielsweise Harsefeld, wo sich unter anderem Kollegen aus dem First Level Support auf generelle Fragen rund um die Bestellung konzentrieren. In Bremen findet man Antworten auf Fragen zu Ersatzteilen im Bereich Antriebstechnik und Nutzfahrzeuge, in Euskirchen dreht sich alles um Garten & Forst, so auch in Hövelhof. Dort geht es aber darüber hinaus auch noch um Themen rund um Baumaschinen-, Gülle- und Nutzfahrzeugtechnik. Ganz zu schweigen von den Standorten Hamminkeln, Hemmoor und Heeslingen, die eine breite Sparte an Divisionen abdecken. Insgesamt stehen 55 Mitarbeitende in Voll- und Teilzeit unseren Kunden durch den First Level Support zur Seite.

    Viel zu tun – Viele Möglichkeiten

    Es wird in Ersatzteilfragen beraten, es werden Reklamationen und Bestellungen aufgenommen, Angebote geschrieben sowie Stornierungen und Preis- oder Lieferzeitanfragen bearbeitet. Ein breites Feld an Aufgaben, für das es auch ein genauso breites Feld an Möglichkeiten gibt, wie die verschiedenen Anfragen an den Vertriebsinnendienst gerichtet werden können. Da wäre natürlich das Telefon, das im Innendienst wohl kaum eine Sekunde stillsteht. Außerdem gibt es das Programm „Novomind“, welches verschiedene Kommunikationskanäle, wie Mail oder Webshop-Anfragen in sich integriert und je nach Thema der Anfrage an die richtige Division routet. Als Teil von Novomind existiert auch ein Chatkanal, mit dem die Kunden über WhatsApp oder den Live-Chat im Webshop mit den verschiedenen Divisionen in Kontakt treten und somit sogar live „texten“ können.

    Der Live-Chat ermöglicht einen schnellen Informationsaustausch zwischen Unternehmen und Kunden.

    Damit haben die Mitarbeitenden des Vertriebsinnendienstes auch schon alle Hände voll zu tun. Das zeichnet sich auch an den durchschnittlichen Zahlen des letzten Jahres ab: Pro Tag wurden durchschnittlich ca. 2.000 Telefonate bearbeitet. Dazu kommen ca. 1.500 Mails und ca. 150 Chats täglich.

    Künstliche Intelligenz als neue Unterstützung

    Um dieses enorme Pensum zu schaffen, ist die Idee, dass den Mitarbeitenden dieser Abteilung bei der Bearbeitung zukünftig ein ganz neuer Kollege zur Seite steht: Eine künstliche Intelligenz, die in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommen soll.

    Im Rahmen dieses Projektes wird sich besonders auf die schriftliche Anfragenbearbeitung mit Hilfe von künstlicher Intelligenz konzentriert. Neben dem bereits existierenden automatischen Routing der Anfragen an die richtige Division ist es geplant, die KI mit bereits gestellten Anfragen und deren Antworten zu „speisen“. Wenn also eine neue Anfrage im Postfach des Vertriebsinnendienstes eintrifft, prüft die KI im ersten Schritt, ob eine solche Frage bereits in der Vergangenheit gestellt wurde und sucht in dem „Topf“ an Informationen, die ihr bereitgestellt wurden. Gibt es einen Treffer, legt die künstliche Intelligenz dem Mitarbeiter des Innendienstes neben der bereits bestehenden Frage einen Antwortvorschlag vor, der sich an der schon bearbeiteten Anfrage und dessen Antwort orientieren kann. Mit diesem Vorschlag kann dann weitergearbeitet werden.

    Der sogenannte KI-Assistent soll außerdem Anfragen zusammenfassen und Keywords erfassen, mit denen es möglich sein soll, sich in nur kurzer Zeit einen Überblick über die Anfrage zu verschaffen, während die Voll-AI ganz eigenständig mit Kunden in Kontakt tritt. Letztere kann beispielsweise mit FAQ´s und AGB´s gespeist werden. Sobald eine Anfrage an den Vertriebsinnendienst gestellt wird, die diese Themen betrifft, bildet die AI aus den ihr vorliegenden Informationen eine Antwort und sendet diese eigenständig an den Kunden. Hierzu dient als Kundenkanal ein sogenannter Chatbot, der dem Kunden Fragen aus dem First-Level-Support eigenständig beantworten kann.

    Entlastung der Mitarbeitenden

    Der Hintergedanke der KI-Einführung soll ganz im Sinne der Mitarbeitenden im Vertriebsinnendienst geschehen: Es gehe um Zeit- sowie Aufwandsersparnis, erklärt Silvan. Die Bearbeitung von mehreren Anfragen, die sich im Inhalt gleichen, soll vermieden werden. Außerdem sollen die Mitarbeitenden zukünftig bestenfalls auch bei der Suche der richtigen Ersatzteile unterstützt werden: insofern, dass die KI in nur wenigen Sekunden Ersatzteilvorschläge liefert und der Spezialist im Innendienst diese verifizieren und dem Kunden nach Prüfung zur Verfügung stellen kann.

    Schneller suchen und finden: Die KI soll im Vertriebsinnendienst als Unterstützung dienen.

    Persönlicher Kontakt bleibt bestehen

    Hinter einer KI steckt aber auch nach reichlich technischem Fortschritt natürlich kein Mensch, der die Stimmung eines Kunden am Telefon einschätzen kann und keine Person, die in der Lage ist Zwischenmenschlichkeit zu zeigen. Deswegen wird der persönliche Kontakt auch nach Einführung der KI im gleichen Umfang bestehen bleiben, wie es heute der Fall ist. Aktuell ist die künstliche Intelligenz auch noch nicht weit genug entwickelt, als dass man sie mit den Kunden „allein lassen kann“. Hierzu fehlen die Erfahrung und das nötige Fachwissen im Umgang mit den Kunden, welches den Mitarbeitenden im Innendienst im Blut liegt.

    Aus diesem Grund soll dieser neue Kollege zuerst einmal nur im First-Level-Support eingesetzt werden. Selbst die Annahme von einfachen Reklamationen oder Auskunft über Preis- und Lieferzeitanfragen läge noch weit in der Zukunft, verrät uns Silvan.

    Es wird also noch einige Zeit dauern bis uns vielleicht K.I.T.T´s Stimme am Telefon nach der Kundennummer fragt oder einem die gewünschten Ersatzteile vorschlägt. Doch auch der Vertriebsinnendienst geht mit der Zeit und diese Neuerung soll die Anfragenbearbeitung deutlich modernisieren und Abläufe vereinfachen.


  • Eine Branche steht zusammen – Bauernproteste in ganz Deutschland

    Eine Branche steht zusammen – Bauernproteste in ganz Deutschland

    Die Landwirte in Deutschland sehen sich schon seit längerem mit immer höheren Auflagen und Vorschriften konfrontiert. Das neue Jahr war noch nicht einmal zwei Wochen alt, da brachten neue Pläne der Bundesregierung das Fass zum Überlaufen. Mit Demonstrationen in ganz Deutschland machen die Landwirte ihrem Ärger Luft und zeigten der Öffentlichkeit wie unzufrieden sie mit der aktuellen Agrarpolitik sind.

    Das sind nicht die ersten Proteste, die Landwirte in Deutschland veranstalten. Bereits 2019 wurden auf den Feldern grüne Kreuze aufgestellt und Sternfahrten nach Berlin organisiert. Es sollte auf das Sterben eines ganzen Berufstandes aufmerksam gemacht werden. Denn bereits damals sahen die Bauern aufgrund der neuen Umwelt- und Tierschutzverordnungen ihre Existenz bedroht. Die jetzige Unzufriedenheit der Bauern kommt also nicht von ungefähr.

    Jetzt plante die Bundesregierung, land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge nicht länger von der Kfz-Steuer zu befreien sowie Agrardiesel-Subventionen zu streichen. Obwohl selbst Landwirtschaftsminister Cem Özdemir einräumen musste, dass diese Maßnahmen zu einer Verschlechterung der Wettbewerbsbedingungen für deutsche Landwirte führen würden.

    Die FRICKE Gruppe stand während der Aktionswoche vom 08. bis 15. Januar, zu der der Bauernverband aufgerufen hatte, an der Seite der Landwirtschaft. Die Servicewagen von FRICKE Landmaschinen sind von allen Standorten ausgeschwärmt und haben die Teilnehmenden während der Demonstrationen mit Snacks und Getränken versorgt. Gina arbeitet im Marketing bei FRICKE Landmaschinen und ist am Montag in einem der Servicewagen mitgefahren. Dabei wurden Äpfel, Schokolade oder Milchdrinks – freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Deutschen Milchkontor aus Zeven – an die Teilnehmenden verteilt. Die Kolonne ist früh morgens in Cuxhaven gestartet und hat sich über Cadenberge, Hemmoor und Hechthausen auf den Weg nach Stade gemacht. Jeweils an den Sammelpunkten standen die Servicewagen bereit und haben die Wartenden mit einer kleinen Stärkung versorgt.

    Bauernproteste

    Wir haben sehr viel Zuspruch erfahren. Die Landwirte haben sich gefreut, dass wir uns solidarisch gezeigt und sie während der Proteste unterstützt haben. Es war eine tolle Aktion!

    Gina über ihre Erfahrungen während der Fahrt mit dem Servicewagen

    Bei SAPHIR Maschinenbau in Bockel hat man sich mit dem Landvolk zusammengetan und auch dort Jutebeutel mit Proviant für die lange Fahrt verteilt.

    Getreu dem Motto „Taten sagen mehr als Worte“ sind wir aktiv geworden und haben uns insofern beteiligt, dass wir den Protestierenden etwas Verpflegung für den langen Weg zur Verfügung gestellt haben.

    Philine aus dem Marketing von SAPHIR Maschinenbau

    Auch wenn die Bundesregierung aufgrund des Unmuts der Landwirte schon im Vorfeld der Aktionswoche einen Teil der geplanten Subventionsstreichungen zurückgenommen hatte, sorgten die Proteste noch einmal dafür, dass Regierungs- und Landwirtschaftsvertreter an einen Tisch kamen. Der demokratische und lösungsorientierte Dialog stand immer im Mittelpunkt der Bauernproteste. So hoffen wir, dass die Gespräche in Zukunft dazu führen, dass die Agrarpolitik gemeinsam mit den Landwirtinnen und Landwirten unseres Landes entschieden wird. Damit sie auch zukünftig für uns alle hochwertige Lebensmittel produzieren und von ihrer Arbeit gut leben können.

    Wenn ihr neugierig geworden seid, wie die Aktion bei SAPHIR lief, dann klickt hier und gelangt zum Video der Verteilaktion in Bockel.

  • Ab in den Süden – FRICKE goes Tholey

    Ab in den Süden – FRICKE goes Tholey

    Wesley steht inmitten einer riesigen Matschwüste im Saarland. Nach seinem Masterabschluss 2022 ist er als Projektmanager in der Logistik der FRICKE Gruppe eingestiegen. Nun arbeitet er hier im saarländischen Tholey an einem der größten Projekte, das die FRICKE Gruppe je umgesetzt hat: Der Bau eines zweiten Lagers, eines „Südlagers“ für die FRICKE Gruppe. Gemeinsam mit ihm möchten wir in diesem Beitrag auf die bisherigen Entwicklungen in Tholey blicken.

    Die Nadel im Heuhaufen

    Aber einen Schritt zurück: ein zweites Lager für GRANIT PARTS? Die Idee für ein weiteres Lager steht schon lange Zeit im Raum. Bereits 2017 kommen erste Ideen auf, weg von der Strategie eines Zentrallagers in Heeslingen mit einem weiteren Lager näher an die Kunden in Südeuropa heranzurücken. Besonders das Versprechen einer schnellstmöglichen Lieferung, also Lieferung gelagerter Artikel an jede Adresse in Europa innerhalb kürzester Zeit, soll damit auch langfristig umsetzbar bleiben. 2018 wird es dann ganz konkret: Die Geschäftsführung nimmt Kontakt zu Planern auf, und erste Überlegungen werden angestellt.

    Über die folgenden Monate werden die Pläne immer konkreter. Ziel ist es einerseits sich dicht an der deutsch-französischen Grenzen zu positionieren und andererseits auch genügend Fläche für langfristiges Wachstum zu haben. Nach langer Suche findet sich dann endlich der scheinbar perfekte Ort im saarländischen Tholey: Ein Grundstück mit über 120.000 Quadratmeter Fläche und nur eine halbe Stunde Fahrtweg bis zur französischen Grenze über die direkt angrenzende Autobahn. Genau der richtige Ort zur richtigen Zeit!

    In nur sechs Stunden geht es über die A1 von Tholey nach Heeslingen

    Zusätzlich können Mitarbeitende auf der gleichen Straße in nur sechs Stunden bis zum FRICKE Gelände an der A1 in Bockel fahren, die Anbindung nach Heeslingen ist also auch sehr gut. Auch die Gemeinde Tholey ist schon Feuer und Flamme für den Einzug des norddeutschen Familienunternehmens. Im Rahmen verschiedener Termine hatten die Bürgerinnen und Bürger und Entscheidungsträger vor Ort die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. „Für den Wirtschaftsstandort Tholey ist das ein hervorragendes Signal“, sagt auch Tholeys Bürgermeister Andreas Maldener über die Ansiedelung von FRICKE in Tholey. Um sich vor Ort ein Bild vom Unternehmen zu verschaffen besuchte dieser auch Ende Oktober den Hauptsitz in Heeslingen.

    Hans-Peter Fricke bei der Pressekonferenz in Tholey im Herbst 2018

    Neue Ansätze

    In dem neuen Lager soll vieles ganz neu gedacht werden. Erfahrungen, die in den über 25 Jahren in der Logistik von GRANIT PARTS gemacht wurden, sollen genutzt und eine Logistik nach neuestem Stand der Technik errichtet werden. Dazu gehört vor allem auch die Automatisierung von Prozessen und damit schrittweise Entlastung operativer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Was in Heeslingen bereits im AKL in kleinerem Ausmaß gelebte Praxis ist, denkt Wesley für Tholey groß. Schon früh ist er in das Projekt involviert. Wie bereits in unserem Beitrag über seinen Werdegang bei FRICKE beschrieben, arbeitet er seit Anfang 2022 als „Projektmanager für technische Logistik“ an Automatisierungsprozessen in der Logistik der FRICKE Gruppe, ist aber auch schon vorher an der Planung des neuen Lagers beteiligt. 

    Mit einem vielfältigen Sortiment von 14 Millionen verschiedenen Ersatzteilen, vom Traktorreifen bis zur kleinen Schraube, von Kabinenscheiben bis zum Wagenheber, bedeutet die Automatisierung der Logistik bei GRANIT PARTS eine große Herausforderung. Eine Herausforderung, der sich Wesley und der Tholey-Standortleiter Andreas Meinert aber mit viel Tatendrang stellen. Um auf dem neuesten Stand zu sein, hat das Projektteam in den vergangenen Monaten viele verschiedene Logistikzentren und -Messen in ganz Deutschland besucht, um Inspirationen zu sammeln. Von automatischen Kleinteilelagern, über Pick by Light bis zu fahrerlosen Transportsystemen – die Logistikindustrie ist im Umbruch und daher fundierte, zukunftsgerichtete Entscheidungen elementar.

    Gegenwart und Zukunft

    Seit Projektstart ist viel geschehen. Noch wenig Sichtbares auf dem Gelände in Tholey, dafür aber umso mehr im Hintergrund. Von der Planung der Gebäude bis zur Intralogistik, von der Logistiksoftware im Lager bis zur besten Ausrichtung des Komplexes auf dem Gelände: Jeden Tag müssen Entscheidungen vorbereitet und gefällt werden. Um diese Entscheidungen auf einer soliden Grundlage fällen zu können, braucht es viel Zeit, Geduld und Daten. Mit jedem Tag wächst aber auch die Vorfreude des Projektteams auf den tatsächlichen ersten Spatenstich vor Ort und damit die Umsetzung ihrer harten Arbeit. Dafür stehen mit der Entscheidung für einen Intralogistik-Anbieter und einem Bau-Generalunternehmer nur noch zwei größere Meilensteine aus.

    So soll das Südlager in Tholey einmal aussehen
    So sieht es gerade noch in Tholey aus

    Aktuell ist das Logistikzentrum noch eine 3D-Modellierung auf dem Computerbildschirm. Auf dem Gelände in Tholey stehen nur einige Baumaschinen und ein Bauwagen inmitten einer großen Sandwüste. Außer Bodenarbeiten, bei denen das Gelände in einem ersten Schritt glattgeschoben wurde, ist noch wenig zu erkennen.  Umso gespannter sind wir, was im kommenden Jahr in Tholey geschieht, bedanken uns bei Wesley für die spannenden Einblicke und wünschen dem Projektteam bei der anstehenden Arbeit viel Erfolg.

  • Neues aus der Logistik! Der Empfangsbereich erstrahlt im neuen Glanz

    Neues aus der Logistik! Der Empfangsbereich erstrahlt im neuen Glanz

    Wer in den letzten Wochen einen Fuß in unsere Logistik in Heeslingen gesetzt hat, dem ist sicher unser neu gestalteter und renovierter Empfangsbereich beim Drehkreuz aufgefallen. Die helle und einladende Atmosphäre erweckt Interesse, mehr von unserem Logistikzentrum in Heeslingen sehen zu wollen.

    Was genau hat sich in unserem Empfangsbereich geändert?

    „Oh, wow. Das sieht hier aber schön aus.” Diesen Satz werden viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der FRICKE Gruppe am ersten Arbeitstag nach dem Umbau unseres Empfangsbereiches im Kopf gehabt haben. Mittlerweile wird man in einem hell beleuchteten, offenen und schicken Eingangsbereiches beim Betreten des GRANIT Logistikzentrums begrüßt.

    Der neue Empfangsbereich bietet den Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der FRICKE Gruppe eine Vielzahl an Umkleidekabinen, Spinden, um Wertgegenstände zu sichern, und neuen Sitzmöglichkeiten für eine entspannte Mittagspause.

    Außerdem ist unser Sicherheitsdienst direkt am Drehkreuz in ein neu errichtetes Büro gezogen, um bei Problemen oder Fragen immer direkt ansprechbar zu sein. Wer sich unseren Standort in Heeslingen einmal aus der Vogelperspektive anschauen möchte, sollte unbedingt am Luftbild Halt machen. Hier ist auch Start der künftigen Logistikrundgängen durch unser Logistikzentrum in Heeslingen.

    Schnellere und effizientere Verladung im Warenausgang

    Außerdem hat unser Warenausgang drei neue Verladerampen bekommen, um nun noch schneller und effizienter die Kundenaufträge auf die Straße zu bringen.

    Außerdem hat der Warenausgang erstmals eine multifunktionale Verladerampe für eine noch schnellere und effizientere Verladung bekommen. Diese multifunktionale Verladerampe ermöglicht ein reibungsloses und vor allem fahrzeugunabhängiges Beladen. Durch eine verstellbare Verladerampe ist ein Beladen eines 40 Tonner LKW, aber auch die Beladung eines kleinen Sprinters möglich.

    Vor dem Umbau mussten Fahrzeuge, welche aufgrund der Bauweise keinen Platz an den Verladerampen fanden, separat auf dem Hof des Warenausgangs beladen werden. Das war sehr zeitintensiv und nicht ineffizient. Durch den Umbau des Warenausganges hat sich also einiges zum Positiven entwickelt.

    Wusstet ihr eigentlich, dass die FRICKE Gruppe auch ein Stipendium zum Fachlageristen anbietet? Erfahrt mehr in diesem Beitrag!

  • Ein Rasenmäher-Fanatiker in der Nutzfahrzeug-Branche

    Ein Rasenmäher-Fanatiker in der Nutzfahrzeug-Branche

    Hey Leute,

    seit dem 1. Februar dieses Jahres ist Nico (oben Mitte) der neue Geschäftsführer bei FRICKE Nutzfahrzeuge. Wenn er nicht gerade irgendwo zwischen Flensburg und Bremerhaven unterwegs ist, findet man ihn am Standort in Heeslingen. Zwischendurch hat er jedoch etwas Zeit gefunden, um mir einige Fragen zu beantworten:

    Was schätzt du an deinem Beruf besonders und was macht dir am meisten Spaß? Wie bist du auf die Branche gekommen?

    Kraftfahrzeuge spielten auch in jungen Jahren schon immer eine bedeutende Rolle für mich. Daher habe ich das Hobby zum Beruf gemacht. Als 24-jähriger Vollbluttechniker habe ich die Meisterprüfung in Hamburg absolviert. Das war auch der Startschuss meiner beruflichen Weiterentwicklung abseits der Werkzeugkiste und Hebebühne. Als Serviceberater, Abteilungsleiter, Serviceleiter, Spartenleiter sowie Centerleiter habe ich mir bei unterschiedlichen Unternehmen in Hamburg und Niedersachsen meine Kenntnisse angeeignet. Am meisten schätze ich dabei den Umgang mit meinen Kollegen und unseren Kunden. Es ist immer ein großer Erfolg, als Team die gesteckten Ziele zu erreichen.

    Geschäftsführer Nutzfahrzeuge

    Was sind deine Aufgaben als Geschäftsführer?

    Ich verantworte das Service- und Ersatzteilgeschäft. In diesem Rahmen stelle ich vorhandene Prozesse auf den Prüfstand, um mit den Erkenntnissen und Anpassungen die Effektivität in unserem täglichen Handeln zu steigern sowie den Vorgaben unserer Hersteller zu entsprechen. Einkaufsverhandlungen mit Lieferanten und das Schließen von Servicevereinbarungen mit unseren Kunden gehören dabei zum täglichen Geschäft. Das Wichtigste ist aber der persönliche Kontakt zu den Mitarbeitern an den Standorten, um die Updates zu erhalten und den Puls zu spüren.

    Aktuell fordern die neuen Standorte Handewitt/Flensburg und Bremen besondere Aufmerksamkeit bei der Implementierung in die Fricke Nutzfahrzeuge Service GmbH.

    Womit verbringst du deine Freizeit?

    Meine Freizeit verbringe ich hauptsächlich mit meiner Frau Janina und meiner kleinen Tochter Frieda Luise. Dann koche ich auch gern mal für meine Liebsten. Mein neues Jobrad bekommt ebenfalls regelmäßig Auslauf.

    Ein Fun Fact über dich

    Meine Lieblingsfarbe ist „grüner Rasen“. Daher dient die Garage mittlerweile dem stetig wachsenden Fuhrpark an Rasenmähern. Bei uns in der Siedlung bin ich der Rasenfreak.

    Geschäftsführer Nutzfahrzeuge

    Die FRICKE Nutzfahrzeuge GmbH wächst immer weiter. In diesem Beitrag lest ihr mehr über die stetige Erweiterung des Servicenetzes.

  • Nachhaltigkeit bei FRICKE

    Nachhaltigkeit bei FRICKE

    Hallo Leute,

    heute möchten wir mit euch über das Thema Nachhaltigkeit sprechen. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit? Was ist WE ACT? Und was trägt FRICKE zur nachhaltigen Entwicklung bei? Hier erfahrt ihr mehr darüber, wie das Thema Nachhaltigkeit in der Fricke Gruppe eingebunden wird.

    Was ist Nachhaltigkeit?

    Nachhaltigkeit umfasst das Befriedigen deiner gegenwärtigen Bedürfnisse, ohne dadurch zukünftige Generationen in ihren Möglichkeiten einzuschränken. Nachhaltiges Handeln bedeutet also nicht nur klimaschonend und damit ökologisch zu handeln, sondern bezieht sich auch auf die Bereiche Ökonomie und Soziales. Die Europäische Union hat im Zusammenhang mit diesen 3 Säulen der Nachhaltigkeit bestimmte Ziele aus dem Amerikanischen übernommen.  Global wurden 17 Nachhaltigkeitsziele für 2030 zusammengetragen, an denen sich jeder Privathaushalt sowie jedes Unternehmen orientieren kann. Auch Fricke versucht seinen Teil zu diesen Zielen beizutragen. So arbeiten wir beispielsweise mit Viva con Agua zusammen, die sich für den Zugang zu sauberem Wasser einsetzen. So haben wir das Team von VcA auch dieses Jahr auf dem Deichbrand Festival unterstützt.

    17 globale Ziele zur nachhaltigen Entwicklung

    We Act und ihre Projekte

    Um das Thema Nachhaltigkeit auch intern bei FRICKE aufzunehmen und bestmöglich im Sinne der Nachhaltigkeit zu handeln, wurde 2020 schließlich „WE ACT“ gegründet. Das Team besteht zurzeit aus Philipp und Adrian Fricke, unseren Nachhaltigkeitsmanagerinnen Vanessa und Kirsten, sowie weiteren Kollegen verschiedener Abteilungen. Aber auch weitere Kollegen bringen sich regelmäßig im Rahmen der Projekte von WE ACT ein.

    Das Team entscheidet sich für Maßnahmen, welche effektiv, wirtschaftlich und zugleich umsetzbar sind. Ist eine mögliche Maßnahme gefunden, so geht es schnell in die Planung bis hin zur tatsächlichen Umsetzung des Projektes. Einige dieser Projekte sind euch sicherlich schon mal zu Ohren gekommen… Zu den FRICKE Fördert Projekten gehören nämlich unter Anderem:

    • unsere geliebte Kantine, die von FRICKE subventioniert wird
    • der FRICKE Sozial Run, an dem viele von euch selber teilgenommen haben
    • die Möglichkeit des Job Rads über die FRICKE Gruppe

    Aber auch etwas umfangreichere Projekte konnten bereits umgesetzt werden. So umfasst eines der neuen Projekte beispielsweise den Bereich E-Mobilität. Der ein oder Andere von euch ist mit Sicherheit schon mal an den E-Ladestationen vorbeigelaufen, welche von PKWs einiger Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten genutzt werden können.

    Damit nicht genug: mittlerweile kein Geheimnis mehr, ist der Bau ein weiteres Logistikzentrums der FRICKE Gruppe in Tholey. Aber was hat das mit Nachhaltigkeit zu tun? Der Bau des Logistikzentrums hat neben der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen noch einen weiteren ziemlich entscheidenden Zweck: Tholey liegt nah an Spanien und Frankreich, was eine schnellere Belieferung unserer Kunden möglich macht und durch die kürzeren Transportwege eine Menge CO2 einspart.

    Als Ausbildungsunternehmen legt FRICKE des Weiteren sehr viel Wert auf Bildung. Dabei steht jedoch nicht nur die Entwicklung der Azubis und Studenten im Vordergrund, sondern auch die Weiterbildung bestehender Mitarbeiter. In diesem Sinne bietet FRICKE allen Mitarbeitern kostenlose Englisch- und Deutschkurse, um die eigenen Fähigkeiten zu verbessern und im Sinne des internationalen Handels innerhalb und außerhalb des Unternehmen kommunizieren zu können.

    Das ist zwar bei Weitem nicht alles, was das WeAct Team im Bereich der Nachhaltigkeit erreichen konnte, einen neuen Einblick hinter die Kulissen konntet ihr dadurch aber mit Sicherheit bekommen…

    Neue Maßnahmen sind bereits in Planung. Wir bleiben gespannt und wünschen dem WeAct Team viel Erfolg!

    Falls ihr eigene Vorschläge habt, könnt ihr diese an  gutervorschlag@fricke.de  senden. Das We Act Team freut sich immer über sinnvolle und umsetzbare Maßnahmen zu FRICKEs nachhaltigen Entwicklung.

  • Schulprojekt bringt Bewegung in die Gruppe

    Schulprojekt bringt Bewegung in die Gruppe

    Am 2. August 2023 führten angehende Physiotherapeuten des Schulzentrums Gyhum ein Praxisprojekt am Standort Heeslingen durch. Es ging um Ergonomie am Arbeitsplatz und mehr Bewegung im Arbeitsalltag. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nutzten die Chance und nahmen sinnvolle Tipps der Schüler und Schülerinnen entgegen.

    Wenn’s im Rücken ziept

    Viele von uns kennen es aus dem Alltag: Nach einem langen Arbeitstag verspürt man ein Unwohlsein im Rücken oder auch in den Beinen. Dies ist oft das Resultat aus falscher oder zu wenig Bewegung im Arbeitsalltag. Zudem kann ein unkontrolliertes Heben schwerer Gegenstände, wie Packstücke aus dem Rücken, ebenso starke gesundheitliche Beschwerden hervorrufen.

    Um diesen Umständen vorzubeugen, haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der FRICKE Gruppe die Chance bekommen, sich von angehenden Physiotherapeuten Tipps für einen aktiveren und ergonomischeren Arbeitstag geben zu lassen.

    Die Schulklasse bestehend aus 18 Schülern und Schülerinnen wurde zunächst am Standort Hesslingen in Empfang genommen und nach einer kurzen Vorstellungsrunde in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe kümmerte sich um die Kollegen und Kolleginnen in den Büros und die andere Gruppe wurde durch die Logistik geführt.

    Ergonomie in der Logistik

    An Arbeitsplätze, an denen ergonomisches Arbeiten besonders wichtig ist, wurden die dort beschäftigten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zunächst bei bestimmten Arbeitsabläufen beobachtet. Anschließend unterstützten die Schüler und Schülerinnen mit hilfreichen Tipps und Praxisübungen. Darunter zählten die Bereiche rund um die Batteriebahn und Verladung sowie der Speditionsversand und die beiden Verpackungsbereiche. Außerdem wurden die Kollegen und Kolleginnen der Großteileanlieferung und Kommissionierung, beziehungsweise Verpackung der Halle 14 und 16 bei der täglichen Arbeit beobachtet und mit Tipps versorgt. Dabei wurde besonders auf das richtige Bücken sowie Anheben von Lasten geachtet. Durch einfache Mobilitäts- und Dehnübungen, die die Schüler und Schülerinnen zeigten, lassen sich außerdem körperliche Beschwerden vorbeugen.

    Sitzen ist das neue Rauchen

    In den Bürogebäuden wurde hauptsächlich auf die richtige Körperhaltung der Kollegen und Kolleginnen am Schreibtisch geachtet. Dabei war auch die richtige Einstellung des Bürostuhls ausschlaggebend. Viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vernachlässigen hierbei eine aufrechte Körperhaltung und beklagten Rückenschmerzen.

    Dies ändert sich nun allerdings hoffentlich dank der motivierten Physiotherapeuten. Denn nun ist jeder einzelne Mitarbeitende in der Lage, den Arbeitsalltag ergonomischer zu gestalten und körperlichen Beschwerden vorzubeugen.

    Wir bedanken uns bei den Schülern und Schülerinnen für diesen hilfreichen Besuch!

  • Pilotprojekt: Azubi-Austausch für Landmaschinenmechatroniker

    Pilotprojekt: Azubi-Austausch für Landmaschinenmechatroniker

    Dieses Jahr fand im Juli zum ersten Mal ein Azubi-Austausch für Landmaschinenmechatroniker in der FRICKE Gruppe statt. Die Idee dazu hatte unser Serviceleiter Achim. Während des Azubi-Austausches haben zwei Azubis für zwei Wochen ihre Ausbildungswerkstätten getauscht. Die beiden teilnehmenden Azubis waren Luca, im 4. Lehrjahr am Standort Verden, und Andy, 3. Lehrjahr in Demmin. Sie wurden von ihren Werkstattmeistern angesprochen, ob sie nicht Lust hätten, in den Alltag in einer anderen Werkstatt einzutauchen.

    Beide starteten am Montagmorgen um 11 Uhr in der jeweils anderen Werkstatt. Dort wurde jeden Tag von 7 bis 16 Uhr an den Maschinen geschraubt.

    Ein besonderes Highlight waren die großen Maschinen, wie z. B. der CLAAS Lexion 8900. Von denen gibt es in der Elbe-Weser-Region nicht so viele.

    Luca aus Verden über seine persönlichen Highlights während des Azubi-Austausches
    Landmaschinenmeachatroniker
    Claas Lexion 8900

    Von den Anderen lernen

    Luca und Andy haben vor allem einen Unterschied in der Ausstattung der Werkstätten festgestellt. Während der Standort Demmin optimal für den Einsatz beim Kunden vor Ort ausgerüstet ist und sich die Mechatroniker ihre Servicewagen selbst ausstatten können, kann man in Verden dank moderner Werkstattausrüstung – es gibt z. B. einen Deckenkran – einen sehr schnellen Service in der Werkstatt anbieten.

    Ein weiterer Unterschied ist die Lagersituation der Standorte. In Verden müssen die Mechatroniker ihre Teile selbst kommissionieren und einscannen. In Demmin genügt es, dem Lagerpersonal Bescheid zu geben, welche Teile für welchen Auftrag benötigt werden. Der Rest wird von den Kollegen aus dem Lager erledigt. 

    Ich habe den Umgang mit dem Scanner kennengelernt und zum ersten Mal einen CLAAS E-Cut gesehen und daran gearbeitet.

    Andy aus Demmin über seine Erfahrungen am Standort in Verden

    Es wird bestimmt nicht der letzte Azubi-Austausch für Landmaschinenmechatroniker gewesen sein. Einen solchen Austausch können zum Beispiel auch unsere Azubis zur Fachkraft für Lagerlogistik mit SAPHIR Maschinenbau machen. Darüber hatten wir in diesem Beitrag berichtet.

    Du interessierst dich für eine Ausbildung bei der FRICKE Gruppe? Dann findest du hier mehr Informationen!