Kategorie: Abteilungen / Standorte

  • GRANIT PARTS Iberia auf der FIMA 2026

    GRANIT PARTS Iberia auf der FIMA 2026

    Alle zwei Jahre findet in der spanischen Stadt Zaragoza die „FIMA“ statt – eine fünftägige Landwirtschaftsmesse im Februar mit ca. 1.200 Austellern. Auf mehr als 100.000 Quadratmetern werden landwirtschaftliche Innovationen und Technologien dem interessierten Fachpublikum vorgestellt. Hier treffen Experten, Hersteller und Händler zusammen, um auf der Ausstellungsfläche sowie in Konferenzen und Präsentationen ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.

    Neukundenakquise durch eine Customer-Journey

    Die spanische Auslandsgesellschaft von GRANIT PARTS war mit einem starken Team von 14 Personen auf diesem Event des Landwirtschaftssektors vertreten. Im Fokus der Messe stand für GRANIT PARTS Iberia das Begrüßen von Bestandskunden sowie die Neukundenakquise. Letzteres wurde durch ein Gewinnspiel und eine damit verbundene „Customer Journey“ erreicht. Im Rahmen dessen schrieben sich die Teilnehmer des Gewinnspiels gleichzeitig für den Empfang eines Newsletters ein, der daraufhin über mehrere Tage verteilt an sie versendet wurde und ihnen interessante Informationen über GRANIT PARTS vorstellte.

    Der Messestand von GRANIT PARTS auf der FIMA hatte einiges zu bieten: Neben verschiedenen LEDs gab es Diagnosegeräte von Jaltest zu entdecken. Außerdem konnten die Besucher sich über einige unserer Eigenmarken informieren: Batterien von Endurance Energy, PROBOSS Sitze, Werkstattausrüstung von TRAXOR und ROTARO Gelenkwellen. Auch das Thema Smart Farming hatte seinen Platz auf dem Stand, sodass die Besucher mehr über die Zukunft der Landwirtschaft erfahren konnten.
    Natürlich zog GRANIT PARTS auch mit dem verlockenden Gewinnspiel einige Besucher an seinen Stand. In Aussicht standen Werkzeugkästen und Schlagbohrer der GRANIT BLACK EDITION!

    Der Messestand von GRANIT PARTS Iberia auf der FIMA 2026

    Um am Gewinnspiel teilzunehmen, erhielten die Besucher ein digitales Anmeldeformular, das einige Informationen von Ihnen abfragte. Dazu zählten neben Name und Anschrift auch Angaben zur Menge der Traktoren in ihrem Besitz oder der bewirtschafteten Hektar, um sich einen Eindruck zu der betrieblichen Größe zu machen. Durch Absenden dieses digitalen Anmeldeformulars gelangten die Teilnehmer des Gewinnspiels in den Lostopf. Außerdem meldeten Sie sich damit auch für den erwähnten Newsletter an, sodass GRANIT PARTS auch nach dem Messebesuch in Erinnerung blieb.

    Vorbereitungen von Gewinnspiel & Customer Journey

    Das Anmeldeformular und der darauffolgende Newsletter lagen in der Verantwortung von Lucía und mir. Lucía ist in Spanien für das Marketing zuständig und hatte dadurch schon viele Berührungspunkte mit der FIMA. Ich dagegen habe zwar noch keine Messeerfahrungen, sitze jedoch im Rahmen meiner Ausbildung gerade im E-Commerce/Marketing und arbeite deshalb viel im Bereich der „digitalen Präsentation“. Lucía und ich kennen uns schon durch meinen Auslandsaufenthalt in Spanien im Oktober – ein perfektes Match und ein großer Vorteil für die Kommunikation!

    Wir begannen gemeinsam mit der Arbeit an dem schon erwähnten Anmeldeformular für das Gewinnspiel. Lucía gab ein paar Vorgaben und Anregungen an mich weiter und ich setzte sie im Formular um. So entstand in kurzer Zeit ein schnell auszufüllendes, digitales Dokument, das mit Logo, Bildern und einem kurzen Text davon überzeugen sollte, teilzunehmen.

    Die Customer-Journey beginnt

    Im weiteren Verlauf des Formulars wurden die Teilnehmer gebeten, Angaben zu Kontaktmöglichkeiten zu machen. Das Feld „E-Mail-Adresse“ war für die Benachrichtigung der Teilnehmer im Gewinnfall wichtig, durfte aber natürlich auch mit Bezug auf den Newsletter nicht fehlen, damit sie in den Verteiler gelangten. Im Verteiler wurden die Teilnehmer daraufhin in zwei Gruppen eingeteilt: Händler und gewerbetreibende Endkunden. Durch die Angaben, die die Besucher im Formular machten, konnte unser Tool uns glücklicherweise die Arbeit bei der Unterscheidung abnehmen.

    Hier teilte sich die Journey in zwei Wege: gewerbliche Endkunden und Händler

    Nach der Einteilung der Teilnehmer in Händler und gewerbetreibende Endkunden erhielten beide Gruppen über mehrere Tage verteilt E-Mails zugesandt, die sie über GRANIT PARTS und unsere Vorteile informieren sollten. Die E-Mails an die gewerbetreibenden Endkunden enthielten dabei umfassende Einblicke in unser Sortiment und praktische Anleitungen dazu, wie sie über den GRANIT Webshop einen Händler in der Nähe finden konnten.

    Der Mailverlauf für Händler – verzweigter und detaillierter

    Der Teil der Journey, der sich an die Händler richtete, verlief etwas komplexer. Die erste Vorstellungsmail von GRANIT enthielt einen kurzen Einblick in den Serviceumfang sowie eine umfangreiche Vorstellung unserer Produktbereiche. Hier wurde mit Hinblick auf das Fachpublikum der Messe der Fokus auf das landwirtschaftliche Produktsegment gelegt. Darauf folgten nach einer gewissen Wartezeit weitere E-Mails. Die Händler erhielten neben interessanten Sortimentseinblicken auch Informationen über unser Partnershop-Programm, über Rep.Guide und zu unseren nützlichen Spezialsuchen.

    Der Unterschied zum Mailverlauf der gewerbetreibenden Endkunden lag dabei nicht nur im Inhalt der E-Mails. Was den Verlauf der Customer Journey für Händler außerdem noch von dem der gewerbetreibenden Endkunden unterschied, sind die „Splits“, die das Marketing Automation Tool regelmäßig durchführte. Im Rahmen eines Splits prüft das Tool, ob sich der Empfänger bereits bei GRANIT als Kunde registriert hat. Sollte dies zutreffen, würde er einen neuen „Weg“ der Journey einschlagen. Er würde nun E-Mails erhalten, die ihm die einfache Nutzung des Webshops erklären und ihm weitere Vorteile – z.B. die GRANIT App oder das Shop-System – vorstellen. Teilnehmer der Journey, die sich nicht als Kunde registriert haben, erhalten weiterhin die „regulären“ E-Mails des Newsletters.

    Hier teilte sich die Journey erneut, um zu prüfen, ob sich der Teilnehmer bei GRANIT PARTS registriert hat

    Das Fazit zur FIMA 2026

    Während der Messe meldeten sich einige Personen zu unserem Gewinnspiel an. Somit bespielt GRANIT PARTS nun auch eine Menge Messebesucher mit interessanten Informationen zu unserem Unternehmen, mit dem Ziel sie davon zu überzeugen, Kunde bei uns zu werden oder einen Händler in der Nähe zu suchen.
    Natürlich waren die Besucher aber besonders interessiert an den Gewinnen: Jeden Tag wurden mithilfe eines Tools zwei glückliche Gewinner aus den neuen Kontakten dieses Tages ausgelost! Einer gewann dabei einen Werkzeugkasten und der zweite einen Schlagbohrer aus der GRANIT BLACK EDITION.

    Abschließend lässt sich sagen, dass die FIMA für GRANIT PARTS Iberia ein echter Erfolg war: Lucía berichtete durchweg positiv. Es konnten viele Kunden im VIP-Bereich willkommen geheißen werden und auch bei den gewerbetreibenden Endkunden konnte großes Interesse an den Produkten von GRANIT PARTS geweckt werden. Wir freuen uns schon auf den nächsten Messebesuch von GRANIT PARTS Iberia und auf weitere spannende Einblicke!

    Wenn ihr mehr über die Messeauftritte von GRANIT PARTS erfahren und sogar einmal hinter die Kulissen blicken wollt, dann schaut doch mal in diesem Beitrag vorbei!

  • Ökologisches Gleichgewicht wiederherstellen: Unser Azubi-Projekt

    Ökologisches Gleichgewicht wiederherstellen: Unser Azubi-Projekt

    Nachhaltigkeit beginnt oft ganz praktisch – manchmal sogar mit Akkuschrauber, Holzplatten und einer guten Idee. Genau so startete auf unserem Betriebsgelände in Heeslingen ein besonderes Azubi-Projekt, das Handwerk, Teamarbeit und Umweltschutz miteinander verbindet.

    Ausgangspunkt war die aktuell erhöhte Taubenpopulation auf unserem Firmengelände. Neben hygienischen Herausforderungen können die Tiere auch technische Anlagen beeinträchtigen, beispielsweise unsere Klimasysteme.

    Statt jedoch nur auf klassische Abwehrmaßnahmen zu setzen, wurde sich bewusst für eine natürliche Lösung entschieden: Falkennistkästen. Falken sind natürliche Gegenspieler der Tauben und können langfristig dazu beitragen, das ökologische Gleichgewicht auf dem Betriebsgelände wiederherzustellen.

    Vom Materialstapel zum fertigen Nistkasten

    Gesagt, getan. Am Dienstagmorgen traf sich unser fünfköpfiges Azubi-Team – Frithjof, Oli, André, Paul und Lina – in der alten Landmaschinenhalle. Unterstützt wurden wir dabei von Kai aus dem Facility Management und Jasmin und Dina aus unserem Nachhaltigkeitsteam. Nach einem kurzen Überblick über Materialien und Werkzeuge ging es direkt los: bohren, schrauben, montieren. Schritt für Schritt entstanden aus den einzelnen Bauteilen drei robuste und wetterfeste Falkennistkästen.

    Nach einer kurzen Stärkung folgte der nächste wichtige Arbeitsschritt. Damit die Kästen optimal vor Regen geschützt sind und möglichst lange halten, verkleideten wir die Dächer sorgfältig mit Teerpappe.

    Der kreative Feinschliff

    Für den letzten Feinschliff sorgte schließlich eine spontane kreative Idee aus dem Team: Die Seiten der Kästen sollten unseren FRICKE-Schriftzug tragen. Also druckten wir das Logo aus, schnitten die Buchstaben präzise mit Cuttermessern aus und fertigten so passgenaue Schablonen an. Nachdem alles fixiert war, kam die Spraydose zum Einsatz – natürlich im klassischen FRICKE Rot.

    Inzwischen sind die Falkennistkästen montiert und bereit für ihre neuen Bewohner. Jetzt heißt es abwarten und hoffen, dass sich schon bald die ersten Falkenpaare ansiedeln – und mit ihrer Anwesenheit dazu beitragen, die Taubenpopulation nachhaltig zu reduzieren.

    Ein Projekt, das zeigt: Mit Teamgeist, handwerklichem Einsatz und einer guten Idee lassen sich praktische Lösungen und Nachhaltigkeit hervorragend verbinden. Wenn ihr mehr über nachhaltige Azubiprojekte lesen wollt, schaut doch mal in diesem Blogbeitrag vorbei!

  • Gian Luca in der Schweiz – Neues Team, neue Chancen

    Gian Luca in der Schweiz – Neues Team, neue Chancen

    2018 als Kundenberater bei GRANIT PARTS in Italien gestartet, wechselte Gian Luca 2020 in das Exportteam in Heeslingen. Seit Anfang 2025 ist Gian Luca für GRANIT PARTS in der Schweiz als Innendienstleiter tätig. Genau heute, am 03.02.2026, hat er dort sein einjähriges Jubiläum. Anlass genug, um auf das vergangene Jahr zurückzuschauen und einen Blick auf anstehende Projekte zu werfen.

    Schweiz
    Gian Lucas Platz an seinem ersten Arbeitstag vor einem Jahr

    Gut angekommen im Schweizer Team?

    Gian Luca sagt von sich selbst, er sei eher der extrovertierte Typ. Zweisprachig aufgewachsen in der Nähe von Venedig und in der Lüneburger Heide hat es ihm nie großartige Schwierigkeiten bereitet, sich in einem neuen Umfeld einzufinden und anzupassen. Daher ist es ihm auch leichtgefallen, sich in der neuen Arbeitsumgebung zurechtzufinden. Innerhalb des kleinen Schweizer Teams mit insgesamt neun Personen hat sich Gian Luca sehr gut eingelebt. Auch wenn er das Schweizerdeutsch noch nicht vollständig beherrscht, fordert er seine Kolleginnen und Kollegen bewusst dazu auf, mit ihm in der Landessprache zu sprechen. So verbessert er kontinuierlich sein Sprachverständnis und fühlt sich gleichzeitig noch stärker als Teil des Teams integriert.

    Auch wenn Gian Luca seine Führungsqualitäten bereits als Teamleiter im Export in Heeslingen unter Beweis gestellt hat, ist sein Kollege Loris ihm in der Schweiz eine willkommene Unterstützung. Loris wird im März in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen und steht Gian Luca bis dahin insbesondere mit seinem operativen Know-how zur Seite. Darüber hinaus bildet sich Gian Luca mit dem internen Führungsprogramm f.leadership weiter, um seine fachlichen und persönlichen Führungskompetenzen weiter auszubauen und sich gezielt auf zukünftige Führungsaufgaben vorzubereiten.

    Es ist toll, in einem kleinen Team Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zu lernen.

    Schweiz
    Das Schweizer Außendienstler Team mit Geschäftsführer Martin (hinten in der Mitte, Gian Luca steht hinten rechts)

    Die Zahlen im Blick

    Gian Luca übernimmt in seiner Rolle den strategischen Part der Schweizer Niederlassung und widmet sich während seiner Arbeit vielen Prozessoptimierungen und dem Change Management. Bestimmte Themenbereiche wie Garantie, Buchhaltung oder Retouren werden künftig ausgebaut und jeweils einzelnen Mitarbeitenden zugeordnet, sodass jede Person für ihren eigenen Themenbereich die Verantwortung übernimmt. Dabei werden entsprechende Vertretungsregelungen gelten, damit auch im Fall von Urlaub und Krankheit immer eine Ansprechperson zur Verfügung steht. Ziel ist es, Experten pro Bereich aufzubauen und klare Zuständigkeiten zu schaffen, um Qualität und Effizienz zu gewährleisten.
    Im Fokus steht außerdem das Monitoring der Kennzahlen, die für das Schweizer Büro relevant sind. Dazu gehören zum Beispiel die Rückstandszahlen. Dabei handelt es sich um Positionen, die noch nicht an die Kunden aus der Schweiz ausgeliefert werden konnten, weil die Ware noch nicht verfügbar und daher verspätet ist. Für diese Auswertungen arbeitet Gian Luca eng mit der zuständigen Kundenberaterin Lea, die in Heeslingen sitzt, zusammen. Regelmäßig werden diese Kennzahlen gemeinsam ausgewertet und geeignete Maßnahmen abgeleitet, um Rückstände zu reduzieren und die Liefersituation für die Kunden in der Schweiz kontinuierlich zu verbessern.

    Prozesse zu optimieren und die Verantwortung klar aufzuteilen, macht die Arbeit spannend und effizient.

    Wir danken Gian Luca für diese persönlichen Eindrücke und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg bei seinen Aufgaben und Projekten in der Schweiz!
    In diesem Blogbeitrag findet ihr noch mehr Infos zur Entstehungsgeschichte der Schweizer Landesgesellschaft von GRANIT PARTS.

  • Drei Länder, vielfältige Erfahrungen: Tills Auslandsaufenthalt

    Drei Länder, vielfältige Erfahrungen: Tills Auslandsaufenthalt

    Im Rahmen seines dualen Studiums bei der FRICKE Gruppe erhielt unser dualer Student Till eine besondere Möglichkeit: Statt – wie sonst üblich – nur eine Auslandsgesellschaft zu besuchen, durfte er gleich drei internationale Standorte kennenlernen. Seine Auslandsaufenthalte führten ihn nach Spanien, Italien und Frankreich und boten ihm wertvolle fachliche wie auch persönliche Erfahrungen.

    Brücken bauen in EDI: Austausch, Strategie und Umsetzung

    Vor und nach seinen Auslandsaufenthalten war Till in der EDI-Abteilung tätig. EDI (Electronic Data Interchange) bezeichnet die automatische Verbindung zwischen IT-Systemen (z. B. ERP-Systemen) verschiedener Unternehmen, um standardisierte Geschäftsdokumente wie Bestellungen, Rechnungen oder Lieferscheine elektronisch und ohne manuelle Eingriffe auszutauschen.

    Ziel seiner Einsätze war es, das Thema EDI in den jeweiligen Landesgesellschaften greifbarer und verständlicher zu machen. Der Fokus lag dabei auf dem Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort, der gemeinsamen Entwicklung von Strategien sowie auf Schulungen rund um EDI-Prozesse. Ergänzend war Till, wie auch in Deutschland, an klassische EDI-Aufgaben, die von der Kommunikation mit Kunden und Lieferanten bis hin zur Entwicklung und Betreuung von Schnittstellen reichten, beteiligt.

    Spanien – Arbeiten, Kultur und Sonne

    Den Auftakt von Tills Auslandserfahrung bildete ein fünfwöchiger Aufenthalt in Spanien. Nach der Ankunft in Madrid reiste Till weiter zu unserem Standort in Valladolid, wo er vom spanischen Geschäftsführer Álvaro sowie der Innendienstleiterin Emilia herzlich empfangen und zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen wurde, ein gelungener Start für das gegenseitige Kennenlernen.

    Sein zentral gelegenes Apartment erleichterte den Arbeitsweg, da er täglich von Kollegen mitgenommen wurde. Das spanische Wetter mit viel Sonnenschein und Temperaturen bis zu 35 °C sorgte neben der Arbeit für echtes Sommerfeeling. Auch außerhalb der Arbeitszeit verbrachte Till viel Zeit mit dem Team. Gemeinsam erkundeten sie verschiedene Teile der Stadt, darunter den Parque Campo Grande mit seinen frei laufenden Pfauen sowie kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte. Zu seinen persönlichen Highlights zählten unter anderem ein kurzer Bachata-Kurs, Churros am Morgen im Büro, gemeinsame Bowling- und Padel-Abende sowie ein Wochenendausflug.

    Für die Wochenenden setzte sich Till das Ziel, jeweils eine neue Region zu entdecken. Seine Reisen führten ihn von schneebedeckten Berglandschaften bis hin zu heißen Tälern mit Temperaturen von bis zu 37 °C. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der historischen Stadt Ávila mit ihrer vollständig erhaltenen und größtenteils begehbaren Stadtmauer.

    Mehr über unser Büro in Valladolid erfahrt ihr in Ab in den Süden – drei Wochen in Valladolid von unserer Auszubildenden Annabell.

    Italien – EDI und Außendienst hautnah

    Im Anschluss ging es für eine Woche nach Italien, wo Till ebenfalls herzlich empfangen wurde – inklusive eines gemeinsamen Essens. Neben dem fachlichen Austausch zu EDI-Themen hatte er hier die besondere Gelegenheit, den Außendienst auf einer Tour zu begleiten und so einen weiteren zentralen Unternehmensbereich kennenzulernen. Auch wenn er dabei beeindruckende Landschaften sehen konnte, bleibt sein persönliches Highlight ganz klar: die italienische Küche.

    Frankreich – Strategie, Austausch und besondere Erlebnisse

    Bevor es zurück nach Deutschland ging, folgte ein zweiwöchiger Aufenthalt in Frankreich. In Reims arbeitete Till gemeinsam mit dem verantwortlichen EDI-Experten vor Ort an der weiteren Aufklärung zu EDI-Themen sowie an der Entwicklung strategischer Ansätze.

    Auch außerhalb der Arbeit sammelte er zahlreiche Eindrücke. Zu den Highlights zählten ein beeindruckendes Lichterspiel an der Kathedrale von Reims, sportliche Aktivitäten mit einem gemeinsamen Lauf durch die Stadt und Squash spielen mit Kollege Fred sowie eine Führung durch die Vranken-Pommery-Champagnerkeller.

    Ein Auslandsaufenthalt, der bleibt

    Tills Auslandsreise zeigt eindrucksvoll, welche Möglichkeiten ein duales Studium bei der FRICKE Gruppe bieten kann: internationale Zusammenarbeit, fachliche Weiterentwicklung, kultureller Austausch und viele persönliche Erfahrungen. Drei Länder, unterschiedliche Teams und zahlreiche neue Eindrücke – ein Erlebnis, das Till sicher noch lange begleiten wird.

  • Agribex 2025

    Agribex 2025

    Tradition trifft Innovation in Brüssel

    Die Agribex ist ein fester Bestandteil der belgischen Landwirtschaftsgeschichte. Die Messehallen in Brüssel, in denen die Agribex stattfindet, wurden bereits für die Weltausstellung 1935 erbaut und später auch für die Expo 1958 genutzt. Aus letzterer stammt auch das Atomium, das heute als bekanntestes Wahrzeichen der Stadt gilt. Ein geschichtsträchtiger Ort für eine Messe, die sich gleichzeitig stark auf Zukunftsthemen fokussiert.

    Niklas und Nils waren für zwei Tage in Belgien und berichten uns von ihren Erlebnissen.

    Die relevanteste Landwirtschaftsmesse Belgiens

    Vom 03.12. bis 07.12. strömten rund 75.000 Besucher auf das Messegelände – ein eindrucksvoller Beweis für die Bedeutung der Agribex, die als wichtigste Landwirtschaftsmesse Belgiens gilt. Die Veranstaltung findet heute im Zweijahresrhythmus statt, 2025 war bereits die 73. Ausgabe. Die Ursprünge reichen bis ins Jahr 1909 zurück, als die Vorgänger-Messe erstmals veranstaltet wurde.

    Insgesamt präsentierten sich über 250 Aussteller auf einer Ausstellungsfläche von rund 75.000 m². Thematisch war die Messe klar auf Innovation, Smart Farming und Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Messehallen waren thematisch gegliedert. Es gab jeweils eine Halle rund um die Nutztierzucht und Gartenmaschinen sowie fünf Hallen in denen es um die mechanisierte Landwirtschaft, also hauptsächlich Maschinen und Anbaugeräte, ging.

    Bis einschließlich 2023 wurden auf der Agribex noch Tiere ausgestellt und aktiver Viehhandel betrieben – ein Bereich, der sich aktuell sichtbar im Wandel befindet.

    Live-Erlebnisse statt nur Maschinen schauen

    Als besonders spannend wurden die interaktiven Formate auf der Messe wahrgenommen. Ähnlich wie unsere eigene Live-Werkstatt auf der PARTS & SERVICE WORLD gab es auch hier Bereiche, in denen Studenten vor Publikum an Maschinen gearbeitet und ihr Können unter Beweis gestellt haben. Solche Konzepte bringen frischen Wind auf die Messe und machen Technik greifbar.

    Ein etwas ungewöhnliches, aber durchaus interessantes Highlight war der „Ladies Day“ am Donnerstag. In diesem Rahmen wurde der „most female-friendly tractor“ ausgezeichnet – mit dem Ziel, Frauen in der Landwirtschaft mehr Sichtbarkeit zu geben.

    GRANIT zurück auf der Agribex – aus gutem Grund

    GRANIT PARTS war 2023 nicht auf der Agribex vertreten. 2025 haben wir uns bewusst für eine Rückkehr entschieden – vor allem anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von GRANIT Belgien. Passend dazu hatten wir auf unserem Stand eine Fotowand, an der sich Besucher fotografieren lassen konnten. Diese wurde sehr gut angenommen und sorgte für viele schöne Erinnerungen.

    Jeden Tag waren rund 15 Kolleginnen und Kollegen von GRANIT PARTS auf dem Stand im Einsatz. Wir befanden uns in einer Halle gemeinsam mit Herstellern wie CLAAS, Pöttinger und Fendt.

    Wie auch von der Agritechnica bekannt, war unser Stand nur für Kunden zugänglich. Zusätzlich haben wir außerhalb des Standes ausgewählte Produkte wie zum Beispiel PROBOSS Sitze und ROTARO Gelenkwellen präsentiert. Zudem haben wir den GRANIT Partnershop vorgestellt, mit dem Fachhändler auch online Ihre Kundschaft erreichen können, um noch mehr Sichtbarkeit bei Landwirten und Lohnunternehmern zu schaffen.

    Start der CLAAS Kooperation in Belgien

    Niklas und Nils waren persönlich vor Ort, da wir aktuell am Anfang unserer Kooperation mit CLAAS in Belgien stehen. Diese ist offiziell am 1. Januar 2026 gestartet. Deshalb hat die Agribex im Dezember einen idealen Rahmen geboten, um vorab Gespräche mit unserem Partner CLAAS und den CLAAS Händlern aus Belgien zu führen. Außerdem wurde die Gelegenheit genutzt, um die belgischen Kollegen von GRANIT PARTS besser kennenzulernen und sich auf die bevorstehende Zusammenarbeit vorzubereiten.

    Ein Messeauftritt mit Mehrwert

    Die Agribex 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, wie sich eine traditionsreiche Messe weiterentwickeln kann: weniger klassische Tierausstellung, dafür mehr Fokus auf Technik, Innovation und Austausch. Für GRANIT PARTS war die Messe im Hinblick auf die gemeinsame Feier des 20-jährigen Jubiläums mit Kunden und Partnern sowie den Start der Kooperation ein voller Erfolg. Wenn ihr noch mehr über die Messe-Erlebnisse bei GRANIT erfahren möchtet, schaut gerne in den Beitrag über die Agritechnica rein.

  • Jahresrückblick 2025

    Jahresrückblick 2025

    Hallo zusammen, willkommen zurück!

    Auch 2025 sind wieder viele spannende Beiträge entstanden. In insgesamt 30 Beiträgen ging es unter anderem um internationale Erfahrungen, persönliche Karrierewege und wichtige Meilensteine der FRICKE Gruppe. Zum Jahresabschluss werfen wir einen Blick zurück und haben unsere persönlichen Highlights aus 2025 für euch zusammengestellt.

    Von der Idee zur Eigenmarke

    Diesen Beitrag fand ich super spannend, weil ich vorher nicht wusste, welche einzelnen Schritte von der Idee bis zur finalen Produktfertigstellung nötig sind und wir so einen sehr interessant Blick hinter die Kulissen bekommen konnten.  ~ Leona

    Drei Monate in Shanghai – Internationale Erfahrungen im Produktmanagement

    Der Beitrag zeigt, wie wertvoll es ist, in einem weltweiten Unternehmen wie FRICKE zu arbeiten und dadurch internationale Einblicke in globale Prozesse zu erhalten. Gleichzeitig wird deutlich, wie bereichernd es ist, andere Kulturen und Arbeitsweisen kennenzulernen, sowie neue Perspektiven zu gewinnen und persönliche als auch berufliche Horizonte durch geförderte Auslandserfahrungen zu erweitern. ~ Jette

    Tholey ganz persönlich – Die Gesichter hinter dem Projekt

    Ich freue mich, dass alle Mitarbeitenden und sogar externe Beteiligte einen persönlichen Einblick in eines der größten Projekte der Firmengeschichte der FRICKE Gruppe bekommen.
    Das zeigt die persönlichen Werte unseres Familienunternehmens sehr gut. ~ Jonas

    Einmalige Auslandserfahrung: Vier Wochen in Wabash

    Ich finde der Beitrag zeigt eindrucksvoll wie abwechslungsreich die Ausbildung bei FRICKE ist. Den jungen Kolleginnen und Kollegen wird ermöglicht, über den Tellerrand zu schauen und einzigartige Erfahrungen zu sammeln. Auf so ein Praktikum an unserem Standort in den USA hätte ich auf jeden Fall auch Lust gehabt! ~ Larissa

    Nina auf Entdeckungstour in Shanghai

    Dieser Beitrag ist mir besonders im Kopf geblieben, weil er zeigt, wie viel man in kurzer Zeit erleben kann. Ninas neun Wochen in Shanghai waren voller neuer Eindrücke: vom Büroalltag im Einkaufsbüro über Lieferantenbesuche entlang der Küste bis hin zu kleinen Reisen durch China. Und zwischendurch gibt es noch die Highlights wie Disneyland, den Oriental Pearl Tower oder die Aussicht auf die Skyline von Shanghai. Genau diese Mischung macht den Text so spannend und zu meinem Favoriten des Jahres. ~ Svea

    Tholey ganz persönlich – Die Gesichter hinter dem Projekt

    Der Beitrag war für mich dieses Jahr der interessanteste. Und das nicht nur, weil man darin lesen konnte, welche Kollegen überhaupt an diesem Mammut-Projekt  beteiligt sind, sondern auch, weil man erfahren konnte, was für Aufgaben alle zu so einem Projekt gehören. An manche Aspekte denkt man nämlich im ersten Moment vermutlich gar nicht, wie zum Beispiel daran, dass beim Bau eines neuen Lagers auch die Entsorgung von Abfall eingerichtet werden muss. ~ Annabell

    Danke an alle, die F.Inside auch im letzten Jahr gelesen und begleitet haben. Wir wünschen euch einen guten Start ins Jahr 2026 und freuen uns darauf, auch 2026 wieder spannende Themen und Einblicke aus der FRICKE Gruppe mit euch zu teilen.

  • Drei Monate in Shanghai – Internationale Erfahrungen im Produktmanagement

    Drei Monate in Shanghai – Internationale Erfahrungen im Produktmanagement

    Im Rahmen seiner Tätigkeit als Produktmanager im Bereich Pflanzenschutz, Tierhaltung und Reifen verbrachte Patrick drei Monate in Shanghai und eine Woche in Taipeh. Der Auslandseinsatz bot wertvolle Einblicke in internationale Lieferketten, interkulturelle Zusammenarbeit und moderne Beschaffungsprozesse.

    Arbeit und Projekte vor Ort

    Patrick arbeitete während seines Aufenthalts im Büro von GRANIT in Shanghai, das aus neun Mitarbeitenden besteht. Ein Schwerpunkt seiner Aufgaben lag auf der Umsetzung eines neuen On-Time-Delivery-Monitorings, das die pünktliche Lieferung durch chinesische Lieferanten sicherstellen sollte.

    Im Laufe der drei Monate absolvierte er 17 Lieferantenbesuche, bei denen er Einblicke in Produktionsprozesse gewann und Qualitätsstandards überprüfte. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Kommunikation und Vertrauen in der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern sind.

    Neben seinen regulären Tätigkeiten im Produktmanagement stand der Aufbau und die Pflege langfristiger Lieferantenbeziehungen im Fokus. Das International Purchase Office (IPO) in Shanghai fungiert als Schnittstelle zwischen dem Produktmanagement vor Ort in Heeslingen und den chinesischen Lieferanten.

    Das dortige Team auf der Pudong-Seite – einem modernen Stadtteil, dessen Entwicklung erst 1980 begann – besteht aus neun Mitarbeitenden: ein Büroleiter, einer im Qualitätsmanagement, zwei in der Disposition und fünf im Einkauf. Besonders hervorzuheben ist das firmeneigene kleine Labor, in dem Produkte vor Ort auf ihre Qualität geprüft werden, bevor sie weiterverarbeitet oder exportiert werden.

    Internationale Vernetzung

    Während seines Aufenthalts reiste Patrick außerdem nach Taipeh, wo er das dortige GRANIT-Büro mit drei Mitarbeitenden im Bereich Einkauf und Disposition besuchte. Auch hier lag der Fokus auf der Qualitätssicherung und der engen Abstimmung mit Lieferanten.

    Der Austausch zwischen den Standorten in Shanghai, Taipeh und Deutschland zeigte eindrucksvoll, wie internationale Teams gemeinsam an einem Ziel arbeiten und voneinander lernen können.

    Leben und Eindrücke in China

    Neben der Arbeit sammelte Patrick viele persönliche Eindrücke vom Leben in Shanghai – einer Stadt, die Tradition und Moderne auf einzigartige Weise verbindet. Er wohnte in einer Maisonette-Wohnung und nutzte seine Freizeit für sportliche Aktivitäten sowie Wochenendausflüge in weitere Städte wie Suzhou oder Zhangjiajie.

    Besonders beeindruckend war die Skyline mit dem Shanghai Tower, Wasserstraßen der Altstadt und die hervorragende öffentliche Infrastruktur.

    Kulinarische und kulturelle Erfahrungen

    Ein weiterer Höhepunkt war die chinesische Küche – abwechslungsreich, frisch und äußerst vielfältig. Ob Dumplings, Meeresfrüchte oder Streetfood – Patrick konnte viele neue Spezialitäten probieren. Bestellungen liefen meist digital über Apps, und die Versorgung sowohl im Büro als auch zu Hause funktionierte reibungslos.

    Im Geschäftsleben wurde deutlich, wie zentral Vertrauen in der chinesischen Unternehmenskultur ist. Erst durch langfristige und persönliche Beziehungen entsteht die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

    Messebesuch und Rückreise

    Während seines Aufenthalts besuchte Patrick außerdem die Shanghai Tire Expo, eine Fachmesse rund um das Thema Reifen für die Landwirtschaft. Zum Abschluss folgte eine Woche in Taipeh mit kulturellen Erkundungen, unter anderem der Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle.

    Nach rund vier Monaten endete die Reise mit einem Rückflug über Istanbul nach Hamburg – insgesamt etwa 15 Stunden Flugzeit.

    Eine wertvolle und unvergessliche Erfahrung

    Der Aufenthalt in China und Taiwan war für Patrick sowohl fachlich als auch persönlich eine wertvolle Erfahrung. Er konnte sein Wissen im internationalen Produktmanagement und Global Sourcing erweitern, neue Perspektiven auf Qualitäts- und Lieferkettenmanagement gewinnen und seine interkulturelle Kompetenz stärken.

    Diese Zeit hat gezeigt, wie wichtig globale Zusammenarbeit, Vertrauen und kulturelles Verständnis in einer zunehmend vernetzten Welt sind.

    Wenn ihr noch mehr über das Arbeiten in China und die Erfahrungen unserer Kollegen kennenlernen wollt, schaut doch mal in den Beitrag von Nina vorbei.

  • Team Gute Laune

    Team Gute Laune

    Ein Rückblick auf die Agritechnica 2025

    Alle zwei Jahre trifft sich Anfang November in Hannover traditionell das Who is Who der Landtechnik-Branche. In diesem Jahr war es wieder soweit: 476.000 Besuchende strömten in die niedersächsische Landeshauptstadt zur Weltleitmesse für Landtechnik, die AGRITECHNICA. Natürlich durfte die FRICKE Gruppe bei diesem Event nicht fehlen! FRICKE Landmaschinen, SAPHIR Maschinenbau und GRANIT PARTS präsentierten sich vom 9. bis 15. November in Hannover der gesamten Branche.

    Svea und Larissa waren für GRANIT PARTS mit vor Ort und berichten in diesem Blogbeitrag hautnah von einer intensiven und erfolgreichen Messewoche.

    Klassenfahrt mal anders

    Eine Woche Messe, das bedeutet Monate der Vorbereitung, Wochen des Aufbaus und eine Woche Dauerbelastung. Aber eben auch enormes Teamwork und die große Chance, enger mit den Kolleginnen und Kollegen zusammenzuwachsen. Das GRANIT Team umfasste auf der AGRITECHNICA 2025 rund 130 Kolleginnen und Kollegen. So eine große Gruppe eine Woche lang auf einem Haufen, da war das Gefühl einer ziemlich großen Klassenfahrt nicht weit.

    Auf der AGRITECHNICA lädt GRANIT PARTS Kundinnen und Kunden sowie Lieferanten aus der ganzen Welt zu Gesprächen ein. Ohne vorherige Anmeldung war auch in diesem Jahr kein Zutritt zum Messestand möglich. Doch die Exklusivität tat der Attraktivität des Messestandes keinen Abbruch. Ganz im Gegenteilt bildeten sich an allen Messetagen große Menschentrauben vor dem Empfang und auf dem Stand ging es zwischen Gesprächen und Produktpräsentationen dauerhaft wuselig zu. Über die ganze Woche hinweg freute sich das GRANIT Team über mehr als 10.000 Besuchende auf dem Stand.

    Gute Laune einfach überall

    Damit ein solcher Andrang überhaupt bewältigt werden konnte, brauchte es einiges an Manpower. Ein Team aus insgesamt 15 Auszubildenden bildete hierbei die Speerspitze. Von Empfang und Einlass über Logistik bis hin zur Betreuung von Aktionsmodulen, war das Team dauerhaft im Einsatz, um den Kolleginnen und Kollegen in Vertrieb und Produktmanagement das Arbeiten möglichst leicht zu machen. Immer mit dabei: gute Laune und die Lust auf das eine oder andere Späßchen. So startete der Morgen auf der Messe schon mal mit einem gemeinsamen Tanz auf benachbarten Messeständen.

    Trotz der anstrengenden Tage auf der Messe mit wenig frischer Luft und Tageslicht, vielen Gesprächen und einem enorm hohen Geräuschpegel, ließ das GRANIT Team auch an den Abenden nicht locker. Bereits am Sonntagabend krönte ein gemeinsames Networking-Event von GRANIT PARTS und CNH einen erfolgreichen ersten Messetag. Bei gutem Essen und dem einen oder anderen Kaltgetränk blickte man erwartungsvoll auf die kommende AGRITECHNICA Woche.

    Am Dienstag und Mittwoch startete man die Abende dann getreu dem Motto, wer arbeiten kann, kann erst recht feiern, und brachte die Halle 2 mit gleich zwei Messepartys zum Beben. Innerhalb weniger Minuten verwandelte das GRANIT Team mithilfe vieler helfender Hände an diesen Tagen den Messestand in eine stimmungsvolle Eventlocation. So konnte der Auftakt zu 30 Jahren GRANIT PARTS bereits auf der AGRITECHNICA gebührend gefeiert werden. Und auch dieses Jahr war schnell klar: die GRANIT Messepartys sind nicht ohne Grund legendär!

    Ein Team wie kein Zweites

    Mit Fortschreiten der Woche forderte jeder Messetag seinen Tribut von den Kolleginnen und Kollegen in Hannover. Doch die Anstrengung von langen Tagen und kurzen Nächten geriet in Hinblick auf den erfolgreichen Messeauftritt und besonders die gute Stimmung im Team ganz schnell in den Hintergrund. Am Freitagabend wurde bei einem gemeinsamen Teamabend mit den Kolleginnen und Kollegen von FRICKE Landmaschinen und SAPHIR wieder einmal deutlich, wie familiär der Umgang in der FRICKE Gruppe ist. Hans-Peter und Kirsten Fricke nutzten die Gelegenheit, um dem gesamten Team für ihren großen Einsatz zu danken. In gelöster Stimmung wurde auf eine gelungene Woche angestoßen. Und selbst die, die den Busshuttle um 21:00 Uhr zum Hotel in keinem Fall verpassen wollten, sahen schnell ein, dieser Abend hatte kein so frühes Ende verdient!

    Am Samstag hieß es noch einmal ranklotzen! Der GRANIT Stand füllte sich wie an den vergangenen Tagen bereits am Morgen mit Kunden. Vertrieb und Produktmanagement präsentierten die GRANIT Produkt- und Servicewelt und gleichzeitig sorgte das Azubi-Team hinter den Kulissen schon für einen möglichst reibungslosen Abbau. Denn mit dem Messeende am Samstag 18:00 Uhr war der Einsatz des GRANIT Teams noch lange nicht vorbei. Das Abbauteam sorgte noch bis zum Montagmorgen für den Abtransport der ausgestellten Produkte.

    Unser Fazit zur AGRITECHNICA 2025? Wir hatten eine der anstrengendsten Wochen des ganzen Jahres, trotzdem würden wir es wieder tun! Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen, die vor Ort oder von Heeslingen und aus der ganzen Welt zu dem großen Erfolg unseres Messeauftritts beigetragen haben! Ohne dieses großartige Team wäre eine solche Leistung gar nicht möglich!

    Jetzt freuen wir uns auf unser nächstes Messehighlight: Die PARTS & SERVICE WORLD 2026! Ihr wollt schon jetzt mehr zur PSW erfahren? Dann lest unseren Blick hinter die Kulissen der PSW 2024.

  • International Sales Conference 2025

    International Sales Conference 2025

    Die jährliche International Sales Conference (ISC) von GRANIT PARTS zählt stets zu den Höhepunkten des Jahres. Doch im Jahr 2025 stellte sie ein ganz besonderes Highlight dar. Erstmals nach mehreren Jahren, in denen die Tagung in verschiedene Wochen aufgeteilt war, kamen vom 09.09. bis zum 12.09.2025 alle internationalen Teams zeitgleich in Heeslingen zusammen. Insgesamt reisten rund 220 Kolleginnen und Kollegen aus 25 Ländern an den Hauptsitz der FRICKE Gruppe in Niedersachsen.

    Grillabend bei Foras

    Den Auftakt bildete am Dienstagabend ein gemeinsamer Grillabend bei FORAS. Geschäftsführer Hans-Peter Fricke eröffnete den Abend und die folgende Tagung. In entspannter Atmosphäre bot sich allen Kolleginnen und Kollegen die Gelegenheit, anzukommen, sich auszutauschen und ein erstes Kennenlernen oder Wiedersehen zu genießen.

    Fachliche Impulse

    Neben den Produkthighlights aus dem Sortiment von GRANIT PARTS standen auch zentrale Themen im Fokus, die für alle internationalen Märkte von großer Relevanz sind. Diese boten den Teilnehmenden reichlich Gelegenheit zum Austausch und zur gemeinsamen Diskussion. Ein echtes Highlight war dabei der Bericht zum neuen Logistikzentrum in Tholey, das für viele Länder ein wichtiger Meilenstein in der künftigen Entwicklung sein wird.

    Abendveranstaltung im FRICKE Campus

    In feierlicher Atmosphäre eröffnete Geshäftsführer Hans-Peter Fricke den Abend mit einer Ansprache, die das vergangene Jahr Revue passieren ließ und die herausragenden Leistungen in den Mittelpunkt der internationalen Außendienstmitarbeitenden stellte.

    Alle Teams und Kolleginnen und Kollegen zeigten großes Engagement über die letzten Monate hinweg. Ganz besondere Leistungen wollte man an diesem Abend noch einmal in den Fokus rücken. So wurden das „Beste Land“, der „Beste Neue Außendienstmitarbeiter“, der „Beste Außendienstmitarbeiter des Jahres“ und „Bester Langzeitaußendienstmitarbeiter“ ausgezeichnet. Mit allen Kolleginnen und Kollegen konnten die ausgezeichneten Teams und Mitarbeitenden den Abend ausgelassen feiern.

    Abschluss auf dem Heat Wave – Oktoberfest Edition

    Am Freitag endete die Konferenz offiziell. Während einige Teilnehmende direkt die Heimreise antraten, nutzten andere die Gelegenheit, beim traditionellen Mitarbeiterfest „Heat Wave“ der FRICKE Gruppe noch gemeinsam zu feiern. In diesem Jahr stand das Heat Wave unter dem Motto Oktoberfest. Dies bot einen gelungenen Ausklang für eine erfolgreiche Konferenz. Und auch viele Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausland ließen sich den Auftritt in traditionell bayerischer Tracht nicht nehmen.

    Vielen Dank und bis zur ISC 2026!

    Die International Sales Conference 2025 war ein voller Erfolg. Sie förderte nicht nur den internationalen Wissensaustausch, sondern stärkte auch den Zusammenhalt innerhalb der FRICKE Gruppe. Neben fachlichem Input entstanden viele wertvolle persönliche Begegnungen und unvergessliche Momente. Schon heute blicken wir gespannt auf die International Sales Conference 2026.

    Ihr wollt mehr über unsere internationalen Standorte erfahren?
    Dann schaut euch den Beitrag über die Erfolgsgeschichte in der Schweiz oder die Eröffnungsfeier unseres neuen Büros in Dänemark an. Ihr wollt mehr über unsere internationalen Kollegen erfahren?
    Dann lest die Geschichten von Nico, der unser Team in den USA unterstützt oder von Maja, unserer Geschäftsführerin in Polen.

  • Ein Tag im GRANIT Service Center

    Ein Tag im GRANIT Service Center

    Stellt euch vor, der Trecker, der seit mehreren Jahrzehnten gute Dienste leistet und für die Arbeit auf dem Hof unentbehrlich ist, hat auf einmal ein Problem. Doch das größte Problem: Die benötigten Ersatzteile sind kaum, beziehungsweise gar nicht mehr zu kaufen. Und es würde ewig dauern, ein neues Teil zu bestellen. In diesem Fall gibt es eine einfache Lösung: Das GRANIT Service Center. Hier können Teile jeglicher Art von Einspritzpumpe bis Anlasser und von Kühler bis Turbolader zur Instandsetzung eingeschickt werden.

    Vor allem in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit immer weiter in den Fokus rückt, scheint das Konzept des Reparierens im Vergleich zu Neuteilen zunehmend an Relevanz zu gewinnen. Ein weiterer Vorteil: In vielen Fällen ist das Reparieren sogar deutlich günstiger als ein Neuteil.

    An meinem ersten Tag im Service Center fragte Achim, der Leiter des Service Centers, mich, was ich denn glaube, was im Service Center passiert. Meine Antwort: „Ich weiß eigentlich nur, dass hier Sachen repariert werden.“ Das stimmte zwar, ist aber nur ein sehr kleiner Teil der Leistungen, die hier angeboten werden. Auch das habe ich dann ziemlich schnell mitbekommen.

    Schritt für Schritt: Vom Auftrag zur Reparatur

    Am Anfang steht immer das Bestellformular oder der Abholauftrag, den der Kunde im GRANIT Webshop ausfüllt. So können die defekten Teile der Kunden europaweit abgeholt werden und zu uns nach Heeslingen geliefert werden. In vielen Fällen, vor allem bei Teilen, bei denen Flüssigkeiten austreten können, werden die Teile in extra Service Center Boxen verschickt. Da natürlich nicht jeder bereits so eine Box bei sich hat, wird der Behälter noch am selben Abend per Nachtversand zum Kunden geschickt, damit das Teil schließlich am nächsten Tag von DHL oder UPS abgeholt werden kann.

    In Heeslingen angekommen, werden die ersten Überprüfungen am Teil gemacht und die Kosten für eine Reparatur ermittelt. Oft wird das Teil hier schon komplett zerlegt, um die Schäden festzustellen. Doch nicht alle Teile können in Heeslingen repariert werden. In diesem Fall werden sie an externe Reparaturbetriebe, wie Jetschke für Hydraulikpumpen und -motoren oder Ilgenfritz für alles, was mit Elektronik zu tun hat, weitergeschickt.

    Service Center

    Ein Herzstück des Service Centers sind die verschiedenen Prüfstände für Einspritzpumpen und Hydrauliksteuergeräte. Besonders spannend ist hierbei der technische Fortschritt der letzten Jahrzehnte. Während früher rein mechanisch geregelte Einspritzpumpen, welche nur mit Federn und Fliehkraftreglern arbeiteten, verbreitet waren, werden die neueren Common-Rail-Systeme elektronisch gesteuert. So ist es sogar möglich, 3 Einspritzungen pro Takt durchzuführen. Bei einer Drehzahl von beispielsweise 3000 U/min kann man sich vorstellen, wie präzise diese Bauteile arbeiten müssen. Dieser Entwicklung müssen natürlich auch die Prüfgeräte folgen. Eine ähnliche Entwicklung ist auch im Hydraulikbereich zu beobachten, wo heutzutage ebenfalls elektronische Steuergeräte zum Einsatz kommen. Genau zu diesem Zweck wurde kürzlich ein neuer Hydraulikprüfstand angeschafft, der eine Ansteuerung per Laptop ermöglicht.

    Sonderanfertigungen nach Maß für optimalen Kundenservice

    Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Service Centers ist die Sonderanfertigung von Hydraulikschläuchen, Gelenkwellen, Kettenrädern oder Fahrersitzen in der alten Landmaschinenhalle. Auch hier können die Kunden nach Belieben ihr individuelles Produkt zusammenstellen. Nach Eingang der Bestellung wird hier sofort mit der Montage begonnen, damit das Produkt schon am nächsten Morgen beim Kunden vor der Tür steht. Besonders wichtig: eine reibungslose Zusammenarbeit mit dem Lager. Nicht alle benötigten Teile befinden sich immer am Arbeitsplatz in der Schlauch- oder Sitzwerkstatt. Für einen zügigen Ablauf müssen diese also schnellstmöglich zu den Mitarbeitenden in die Werkstatt gelangen, um die teilweise über 350 Sonderanfertigungen pro Tag fertigzustellen.

    Service Center

    Doch nicht nur direkte Kundenaufträge werden im Service Center bearbeitet. Im Webshop werden auch einige fertige Sitze und Schläuche angeboten. Diese sehr häufig verkauften Produkte werden deshalb auf Vorrat im Service Center produziert. So kann eine noch schnellere Bestellabwicklung gewährleistet werden.

    Zum Abschluss noch ein kleiner Ausblick: Um die zunehmende Auftragslage auch in Zukunft bewerkstelligen zu können, ist ein Umzug der Schlauch- und Sitzwerkstatt geplant. Diese soll bald in eine neue Halle in Heeslingen ziehen, um dort mehr Platz für noch mehr Aufträge zu haben.