Maike kennt ihr bereits aus unserem Beitrag über ihren Auslandsaufenthalt in Frankreich und Belgien. Jetzt befindet sie sich schon inmitten ihrer nächsten großen Herausforderung: seit dem 9. Januar studiert sie dual an der Nordakademie (NAK) in Elmshorn Betriebswirtschaftslehre (BWL).
Eigentlich wollte Maike bereits 2020 studieren, doch dann kam Corona und sie hat sich für eine Ausbildung im Groß- und Außenhandelsmanagement bei der FRICKE Gruppe entschieden. Für sie bis heute genau die richtige Entscheidung. Maike gehörte zum ersten Jahrgang nach der Umbenennung des Ausbildungsberufes.
So habe ich zunächst praktische Erfahrungen sammeln können, konnte Prozesse kennenlernen und die Zusammenhänge in so einem großen Unternehmen verstehen.
Maike über ihre Entscheidung, eine Ausbildung zu absolvieren
Duales Studium BWL
Diese Beweggründe haben sie auch dazu ermutigt, im Anschluss an die Ausbildung ein duales Studium zu wählen. Eigentlich sollte es der Studiengang International Business werden, bei dem die Vorlesungen komplett auf Englisch stattfinden. Dieser wurde jedoch von der NAK eingestellt, sodass sich Maike für BWL entschieden hat. Die Themen sind sehr ähnlich und die Vorlesungen auf Deutsch. Im Verlauf ihres Studiums möchte sie sich dann auf International Management spezialisieren.
Von der Lust, neue Länder zu bereisen
Fremdsprachen und andere Kulturen haben Maike schon immer gereizt.
In der Schule habe ich jede Möglichkeit genutzt, an einem Austausch teilzunehmen. Ich war in Frankreich, Polen und Finnland. Mit allen meinen Austauschpartnern habe ich bis heute Kontakt und Finnland ist wie eine zweite Familie für mich geworden. Dort habe ich auch den Winter meines Lebens erlebt. Ich habe noch nie so viel Schnee auf einmal gesehen!
Maike liebt es, in das Ausland zu reisen
Eindrücke von Maikes Auslandsreisen: Der See war in der Nähe von Kannus in Finnland, die Kathedrale in Südfrankreich und das letzte Bild ist während Maikes Praktikum im Kindergarten in Finnland entstanden.
Auch das duale Studium BWL wird ihr im fünften Semester nochmal die Chance bieten, ein Auslandssemester zu absolvieren. Wo es dann hingeht, will sich Maike aber noch offen lassen. Zunächst freut sie sich auf die neue Herausforderung und ist neugierig, was auf sie zukommt.
Wir wünschen Maike für ihr duales Studium BWL alles Gute und viel Erfolg!
Hey zusammen, vielleicht habt ihr ja schon mal von dem Namen TREX.PARTS gehört? Das Unternehmen ist ein Joint Venture (Zusammenschluss von Unternehmen) zwischen der FRICKE Gruppe und Jungheinrich als ein Ersatzteilhändler für Flurförderfahrzeuge. Noch relativ jung hat sich das Unternehmen innerhalb der beiden großen Familienunternehmen den Start-Up-Charakter bewahrt. Aber wie ist es überhaupt entstanden?
Vision & Realität: „Projekt Gabelstapler“
2017 ist es soweit! Für einen neuen GRANIT Sortimentskatalog geht das „Projekt Gabelstapler“ mit nur vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Start.
„Was mit der Auswahl der gängigsten Ersatz- und Verschleißteile für Flurförderfahrzeuge als neuer Katalog angedacht war, entwickelte sich bereits bei der Ausarbeitung rasch zu etwas viel Größerem!“
Maren Litzbach, Technische Redaktion bei TREX.PARTS
Durch die Zusammenarbeit zwischen FRICKE und Jungheinrich entsteht aus diesem Projekt eine Vision. In kürzester Zeit werden Büro- und Lagerflächen angemietet. Die Vision soll in die Tat umgesetzt werden: die Gründung von TREX.PARTS! Die ersten Ersatzteile für Gabelstapler werden eingelagert und der offizielle Start des Webshops eingeleitet.
Der Hauptsitz in Sittensen
„Wir sind neu – Wir sind anders – Wir sind TREX.PARTS“
So geht TREX.PARTS 2019 als Ersatzteil- und Verschleißteilspezialist für Flurförderfahrzeuge am europäischen Ersatzteilmarkt an den Start. Der Webshop geht live und es folgen die ersten Bestellungen. Die Mitarbeiterzahl steigt rasant, denn alle glauben an den Spirit des Start-Ups. Mit dem Auftritt des Unternehmens auf der LogiMAT feiert TREX.PARTS sein Debüt in der Branche. Wusstest ihr schon, dass die LogiMAT die größte, jährlich stattfindende Logistikmesse in Europa ist?
Go Big and Bigger
Noch im selben Jahr kommt es zu einem wichtigen Schritt: TREX.PARTS erweitert sein Versandgebiet von Europa auf die ganze Welt. Durch die Aufnahme von fünf Area Sales Managern innerhalb Deutschlands, den Niederlanden und in Polen wird die persönliche Betreuung der Kunden möglich gemacht. Aber damit nicht genug, das Unternehmen gewinnt neue Mitarbeiter, die trotz den Herausforderungen der Corona-Pandemie mit viel Einsatz konstant am Wachstum arbeiten. Zudem wird das monatliche Trex.Angebot mittlerweile in sieben Sprachen gedruckt und an die Außendienstler übergeben. So können stetig neue Kunden in- und außerhalb Deutschlands gewonnen werden.
2022 als das Jahr des Wachstums
Anfang 2022 eröffnet TREX.PARTS ein neues Customer Center in Mouscron (Belgien) und betreut darüber die Kunden in Belgien und Frankreich. Die Nachfrage wächst, der Versand steigt auf 65 Länder und somit reicht der Platz im Hauptsitz Sittensen nicht mehr aus. Aber TREX.PARTS wäre nicht TREX.PARTS, wenn nicht sofort an einer Lösung gearbeitet werden würde. Das Unternehmen mietet eine neue Lagerhalle in unmittelbarer Nähe zum Hauptsitz, wodurch sich die Lagerfläche verdreifacht. Auch 2023 stehen Wachstum und Fortschritt auf der Tagesordnung.
#TEAMTREX
Die Visionen von TREX.PARTS sind Transparenz, Partnerschaft und Vertrauen. Um diese Wirklichkeit werden zu lassen, müssen alle an einem Strang ziehen. Wer einmal bei TREX.PARTS in Sittensen gewesen ist, spürt sofort eine familiäre Atmosphäre. Regelmäßig trifft sich das Team zu einem gemeinsamen Frühstück oder begibt sich auf Ausflüge, die den Teamspirit erhalten sollen. Ein tägliches „Guten Morgen“ darf da natürlich auch nicht fehlen! Man begegnet sich auf Augenhöhe und arbeitet zusammen am Wachstum des Unternehmens.
Wenn dich das Thema TREX.PARTS noch mehr interessiert, sieh dir gern den Beitrag von Felix an. Er war bei TREX.PARTS im Marketing und berichtet über seine Erfahrungen im Unternehmen.
Es ist Dezember, für viele die Zeit des gemeinsamen Feierns und Genießen mit den Liebsten – und am Ende auch der „Guten Vorsätze“. Das Jahr 2022 wurde geprägt von positiven, wie auch negativen Ereignissen. Auch in der FRICKE Gruppe stand die Erde nicht still und wir blicken auf legendäre Events wie die Sommerparty HEAT WAVE und die PARTS & SERVICE WORLD zurück.
Das gesamte f.inside Team wünscht viel Spaß auf der Reise durch das Jahr 2022 mit den Lieblingsbeiträgen der f.inside Mitglieder und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2023!
Die Favoriten des Teams
Zwischen Wüste und Eismeer – Auslandsaufenthalt in Chile
Ich finde besonders spannend, dass der Beitrag zeigt, wie vielfältig ein duales Studium in der FRICKE Gruppe sein kann. Außerdem reise ich auch gerne und Aarons Bericht hat eindeutig das Reisefieber in mir entfacht! -Larissa
Champagner zum Frühstück – Maikes Auslandsaufenthalt
Mir hat der Beitrag „Champagner zum Frühstück – Maikes Auslandsaufenthalt“ besonders gut gefallen, weil er mich an meinen eigenen Auslandsaufenthalt an unserem Standort in Reims in Frankreich erinnert hat. Ich war 2019 im Februar kurz vor der Corona Pandemie für vier Wochen dort. Mich hat es gefreut, dass Maike auch so tolle Erfahrungen gesammelt hat und viel mit den Kollegen vor Ort unternommen und erlebt hat. Mir war wegen Corona der Aufenthalt in Belgien verwehrt geblieben, umso schöner war es, durch den Beitrag mehr über den Standort in Wanze in Belgien zu erfahren. – Leona
Always Hardcore
Für mich ist der Artikel „Always hardcore“ der Artikel des Jahres, da er ein rundum gelungenes Sommerfest super Revue passieren lässt. -Jan
Die FRICKE Gruppe bezieht ihren neuen Standort in Hemmoor
Ich habe mich für diesen Beitrag entschieden, da ich ihn las, als ich noch bei einem anderen Unternehmen angestellt war. Das Fricke nun auch ein Kundencenter in Hemmoor hat, sah ich Aufgrund der Nähe zu meinem Wohnort, sofort als Gelegenheit um auch endlich ein Teil der Fricke Gruppe zu werden. -Steffi
Vernetzen beim Azubi-Grillen
Mir hat der Bericht „Vernetzen beim Azubi-Grillen“ am besten gefallen, da der Azubi-Grilltag mein erstes Event bei der FRICKE Gruppe war. Zudem war das Azubi-Grillen ein Supereinstieg um alle Azubis und die dualen Studenten, inklusive unsere Geschäftsleitung etwas näher kennenzulernen. -Jette
Water is a human right ! – FRICKE beim Netzwerktreffen von Viva von Agua
Ich habe mich für diesen Beitrag entschieden, da ich persönlich selber an diesem Tag bei der Spendenübergabe beim Netzwerktreffen von Viva con Agua dabei sein durfte und die Eindrücke, die wir dort bekommen haben für viele von uns neu waren. Es war ein sehr spannender Nachmittag und das wurde in dem Blogbeitrag gut rübergebracht. Ich finde es schön, dass wir solche Projekte unterstützen. – Ann-Sophie
FRICKE Feldtag – Die Azubis und dualen Studenten geben Gas
Ich habe diesen Blogbeitrag gewählt, weil ich es wichtig und toll finde, dass jeder der bei FRICKE lernt, die Möglichkeit bekommt einmal selber einen Traktor zu fahren. -Jonas
Claudios Fiesta – Das Abschiedsspiel von Claudio Pizarro
Es war super interessant zu erfahren, wie ein etwas anderer Arbeitsalltag bei FRICKE aussehen kann. Mal abgesehen davon war das ein richtig cooles und einmaliges Event. – Aileen
Get to know IPO Neu-Delhi
Schnell vergisst man am Standort Heeslingen, wie weitreichend FRICKE heute agiert. Der Beitrag gibt spannende Einblicke in die Arbeitsrealität unserer indischen Kollegen und damit auch ganz neue Perspektiven auf die Arbeit von GRANIT. -Aaron
Live dabei – Hinter den Kulissen von GRANIT LIVE
Ich habe mich für diesen Beitrag entschieden, da GRANIT LIVE ein rundum gelungenes Event war. Durch diesen Beitrag wird deutlich, dass sich die Vorbereitungen und Planungen gelohnt haben und die Zuschauer/-innen einen spannenden Abend mit einem Weltrekord im Reifenwechsel bewundern konnten. – Niklas
Die Favoriten der Leser
Zum Abschluss haben wir noch die Favoriten der fleißigen Leser für euch.
Kaufmann/frau im Groß – und Außenhandelsmanagement und Industriekaufmann/frau – Wirklich so ein großer Unterschied? – mit 3892 views.
Philipp Fricke – der Turbolader der Baumaschinendivision – mit 2916 views.
Keno Veith und Social Media – Interview mit einem waschechten Ostfriesen – mit 2784 views.
Wir verabschieden uns somit vom Jahr 2022 und wünschen euch einen guten Rutsch in das Jahr 2023!
in der Disposition von GRANIT PARTS stehen wir jeden Tag in engem Kontakt mit unseren IPOs (International Purchase Office = Einkaufsbüro) in Indien, China, Taiwan und der Türkei. Anfang des Monats hat ein neuer Kollege in Taiwan angefangen, den ich euch gerne vorstellen möchte. Er heißt Jaye und hat mir mit großer Freude einige Fragen beantwortet.
Das IPO Taiwan befindet sich in Taipei. Lebst du direkt dort?
Ja, ich lebe in Taipei, bin aber in Singapur geboren. Verglichen zu meinem Heimatland sind die Menschen in Taiwan viel freundlicher und ich liebe das Wetter in Taiwan. Ich kann die vier Jahreszeiten mit einem richtigen Winter erleben, das geht in Singapur nicht. Außerdem ist das Essen hier super lecker und es gibt an jeder Ecke eine Möglichkeit, Essen zu kaufen, ohne dass man lange laufen muss. Das ist schon praktisch.
Was sind jetzt deine neuen Aufgaben im IPO Taiwan? Wofür bist du verantwortlich und hast du bereits Erfahrungen im Bereich Supply Chain?
Ich bin die Schnittstelle zwischen dem IPO Taiwan und der Disposition in Heeslingen. Ich bin für einen reibungslosen Ablauf von der Bestellung bis hin zur Verschiffung der Waren verantwortlich und muss dafür die Dokumente sammeln und kontrollieren.
I think I am born to be in the supply chain business.
Jaye über seine bisherigen Erfahrungen im Supply Chain Bereich
Ich habe Fertigungs- und Produktionstechnik studiert und währenddessen alles rund um Qualitätsprüfung, CNC-Maschinen (Computerized Numerical Control) oder pneumatische Roboter gelernt. Ich habe außerdem bereits Erfahrungen in anderen Branchen gesammelt und war für den Import zuständig. Dazu zählen die Musikinstrumente-, Motorrad- und Lebensmittelindustrie. Es war also bisher alles dabei.
I see every position as a new stage for me to learn new things and gain new experiences.
Jaye freut sich auf neue Herausforderungen
Wie bist du auf GRANIT gekommen?
Der internationale Handel hat schon immer mein Interesse geweckt. Außerdem bin ich an Ersatzteilen insofern interessiert, dass ich in meiner Freizeit kaputte Sachen gerne selbst repariere und es liebe, mit Werkzeug zu arbeiten. Über die Webseite der FRICKE GRUPPE bin ich auch darauf aufmerksam geworden, dass es sich um ein sehr internationales Unternehmen mit Standorten in Europa und Asien handelt. Ich weiß es auch zu schätzen, dass es ein Familienunternehmen mit fast 100-jähriger Geschichte ist.
It would be wonderful to be in a multinational company meeting colleagues from different cultures and backgrounds.
Jaye arbeitet gerne international
Darüber hinaus sehe ich in Taipei jeden Tag auf den Straßen die LKW von DAF. Ich finde es spannend, dass FRICKE Nutzfahrzeuge diese LKW vertreibt, die auch hier in Taiwan auf den Straßen fahren. Das erzeugt nochmal einen persönlich Bezug.
Was magst du am meisten an Taiwan?
Ich bin zwar in Singapur geboren, lebe aber hier, weil ich eine taiwanesische Frau habe. Ich habe Taiwan wirklich in mein Herz geschlossen! Ich liebe die Kultur, das Essen und die Sehenswürdigkeiten. Als ich im Dezember 2012 zum Beten zu einem Tempel im Norden Taiwans gereist bin, habe ich dafür gebetet, hier einen Job zu finden, um dauerhaft in Taiwan leben zu können. Und siehe da – im März 2013 habe ich angefangen, bei einem taiwanesischen Unternehmen zu arbeiten. Seitdem nehme ich an einer jährlichen Tour des Tempels teil, bei der gebetet wird. Das ist jedes Jahr ein großes Event, bei dem man Richtung Süden reist.
Bis heute erinnere ich mich sehr gut daran, als ich das erste Mal fermentierten Tofu gegessen habe. Wir nennen ihn hier auch „stinkigen Tofu“. Ich war zusammen mit einem Freund auf einem Nachtmarkt und er wollte mir eine taiwanesische Delikatesse bringen. Ich habe mit Hähnchenfleisch oder Wurst gerechnet, aber dann hat er mir diesen geruchsintensiven Tofu gebracht. Ich habe abgebissen, es aber sofort wieder ausgespuckt. Doch mittlerweile, wo ich schon so lange hier lebe, ist es tatsächlich eine meiner Lieblingsspeisen geworden. Wovon ich aber bis heute die Finger lasse, ist Reiskuchen mit Schweineblut, das kann und will ich einfach nicht essen.
Links ist das gesamte Team des IPO Taiwan zusammen essen
Was machst du in deiner Freizeit? Welchen Hobbies gehst du nach?
Ich würde meine Hobbies in zwei Kategorien aufteilen: Adrenalinkick einerseits und Entspannung andererseits. Ich mag jede Art von Sport, insbesondere Motorradsport, Joggen, Fahrradfahren, Schwimmen und Fitness. Zum Entspannen suchen meine Frau und ich mit unseren Freunden gerne Camping-Spots in den Bergen in der Nähe der Stadt Miaoli auf. Dort ist es besonders schön! Wir hören dann zusammen Musik oder ich ziehe mich zurück, um in Ruhe ein gutes Buch bei einer tollen Aussicht zu lesen.
Nice air, nice view.
Jaye über das Bücherlesen vor der Bergkulisse
Was sollte man über dich wissen?
Ich bin ein Perfektionist und eine sehr aufgeschlossene Person, die immer einen Witz parat hat. Außerdem habe ich eine Katze, die ich sehr liebe, denn sie ist wie eine Tochter für mich.
Wir danken Jaye ganz herzlich für das unterhaltsame Interview und wünschen ihm einen guten Start bei GRANIT PARTS!
ich möchte euch heute unsere stellvertretende Leiterin Rechnungswesen, Nele, vorstellen. Auch sie hat mal klein angefangen und sich bis zu ihrem jetzigen Posten hochgearbeitet. Bereits zu Schulzeiten hat sie bei FRICKE gejobbt und damals Kontoauszüge in der Buchhaltung gebucht. Daraufhin folgte die Bewerbung für ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre, das sie im August 2012 begonnen hat.
Wie die Überschrift schon vermuten lässt, haben Zahlen es ihr angetan. So ergab es sich, dass Nele nach dem Studium zunächst knapp drei Jahre im Controlling gearbeitet und an der NORDAKADEMIE Graduate School in Hamburg den berufsbegleitenden Master in Financial Management and Accounting gemacht hat, bevor sie die Möglichkeit bekam, stellvertretende Leiterin im Rechnungswesen zu werden.
Ich hatte schon immer eine Affinität zu Zahlen und die Zeit im Controlling hilft mir noch heute oft bei analytischen Tätigkeiten.
Nele konnte sich schon immer für den Umgang mit Zahlen begeistern
Insbesondere gefallen ihr die Abwechslung und die immer neuen Herausforderungen, vor die man gestellt wird. Ihre aktuellen Hauptaufgaben liegen im Treasury (Liquiditätsmanagement), der Abschlusserstellung der diversen Einzel- und Konzernabschlüsse der FRICKE Gruppe sowie dem SAP-Projekt.
Mein Bachelorstudium habe ich mit dem Schwerpunkt Handel absolviert. Der zusätzliche Master im Bereich Rechnungswesen hat mir nochmal viel gebracht und hilft mir auch bei meiner aktuellen Arbeit. Vieles, was man im Bachelor kurz angerissen hat, ist dort noch einmal vertieft worden oder war komplett neu.
Nele über ihren Masterstudiengang
Ihre Freizeit verbringt Nele gerne mit Sport. Sie ist im Fitnessstudio und hat während Corona das Golfen für sich entdeckt. Aber natürlich kommen nach der Arbeit ihre Familie und Freunde auch nicht zu kurz.
Wir danken Nele für den Einblick in ihren bisherigen Karriereweg und wünschen ihr alles Gute für die bevorstehenden Aufgaben!
Moin Leute, heute möchte ich von Sarah Michelle berichten, die im Rahmen ihres Ausbildungslehrplanes einen einmonatigen Auslandsaufenthalt in Peterborough (England) bei den Kolleginnen und Kollegen in der Logistik von GRANIT PARTS absolvieren konnte. Sarah war zum Zeitpunkt ihrer Auslandserfahrung Auszubildende im 3. Lehrjahr als Fachkraft für Lagerlogistik.
Wie verlief die Anreise nach England für dich?
Zunächst war ich etwas nervös und gespannt auf die Zeit im Ausland. Ein anderes Land, eine andere Sprache und ein neuer Arbeitsplatz. Zudem war dies mein erster Flug.
Die Reise startete früh morgens am Flughafen in Bremen. Nach einem erfolgreichen Check-in ging es auch schon auf dem direkten Weg zum Flugzeug, welches auch schon wenig später am Flughafen in Stansted landete. Bei der Ankunft wurde ich von einem Taxi zunächst zur Firma gebracht, wo mir der Schlüssel für mein vorübergehendes Zuhause ausgehändigt wurde. Den Monat über wohnte ich in einer Jugendherberge etwa 20 Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt.
Wie gestaltete sich dein Tagesablauf in dieser Zeit?
An meinem ersten Tag klingelte der Wecker wie gewohnt um 6:00 Uhr morgens. Nach einer kurzen Stärkung ging es zum Bus, welcher mich pünktlich um 8:00 Uhr zum neuen Arbeitsplatz brachte.
Bei GRANIT PARTS angekommen wurde mir zunächst das gesamte Team vorgestellt und die Aufgaben für die nächsten Tage erklärt. Sofort wurde mir der Größenunterschied im Vergleich zum Lager in Heeslingen bewusst. Denn in Peterborough gibt es keine Fördertechnik, kein Automatisches Kleinteilelager und kein Schmalganglager. So arbeiten in der Logistik in England auch nur sechs Mitarbeiter, die täglich für einen reibungslosen Ablauf zuständig sind.
Ich habe die Kollegen in Peterborough in diesem Monat bei allen logistischen Prozessen, wie dem Wareneingang, der Kommissionierung und dem Versand unterstützt. Zusätzlich habe ich Einblicke in die Inventur bekommen und Lagerortskontrollen durchgeführt.
Um die Kommunikation mit den Mitarbeitenden bei GRANIT PARTS in Peterborough auch in Alltagssituationen angenehmer zu gestalten, habe ich im Vorfeld an einem internen Englischkurs an der GRANIT Academy teilgenommen. Das hat mir einen großen Vorteil verschafft.
Um in der Berufsschule nichts zu verpassen, schaltete ich mich jeden Mittwoch per Videochat zu meinen Klassenkameraden in den Klassenraum und blieb somit auf dem neuesten Stand.
Wie hast du deinen Feierabend verbracht?
Nach der Arbeit war auch in England vor der Arbeit. Die Feierabende habe ich größtenteils mit dem Lernen für die anstehende Abschlussprüfung, welche einen Monat später anstand, genutzt.
Am Wochenende blieben die Schulbücher jedoch geschlossen und ich erkundete die Sehenswürdigkeiten im nahegelegenen London. Dazu machte ich mich früh am Morgen mit dem Zug auf den Weg in die Hauptstadt. Die Aufregung stieg mit jeder Minute an. Bislang kannte ich die Sehenswürdigkeiten, wie Big Ben, Buckingham Palace und die Tower Bridge nur von Fotos aus dem Internet und nun durfte ich diese hautnah erleben.
Bye, bye England – Hallo Heeslingen
Mir hat mein Auslandsaufenthalt in Peterborough bei den Kolleginnen und Kollegen von GRANIT PARTS sehr gefallen und ich blicke auf eine interessante und eindrucksvolle Zeit zurück, an die ich mich immer erinnern werde. Das gesamte Team hat mich herzlich aufgenommen und mich den Monat über bei allen Fragen und im Alltag unterstützt.
Ihr wollt mehr über GRANIT PARTS Peterborough erfahren? Im Erfahrungsbericht von Christin bekommt ihr weitere Einblicke zum Auslandsaufenthalt.
ich bin Ann-Sophie, 21 Jahre alt und Duale Studentin bei der Fricke Gruppe. Wie bereits in meinem vorherigem Beitrag erwähnt, war ich drei Monate für GRANIT an unserem Außenstandort in Spanien eingesetzt. Über diese Zeit werde ich euch nun berichten.
Ankunft
Los ging es für mich am Dienstag, dem 19.04.2022 um 04:00 Uhr morgens Richtung Hamburger Flughafen. Im April hatte ich noch Glück und es gab noch nicht so viel Chaos dort. In Madrid angekommen bin ich mit dem Zug nach Valladolid, der Stadt, in der wir unseren Außenstandort haben gefahren. Am Bahnhof hat mich dann eine spanische Kollegin abgeholt, die auch in meinem Alter ist. Wir sind noch zusammen in meine Wohnung gefahren und sie hat mir erstmal alles gezeigt.
Mein Wohnort in Spanien
Ihr könnt euch das so vorstellen, dass Valladolid eine Stadt ist wie Madrid, nur in klein. Man konnte alles mit einem kurzen Fußweg erreichen und wir hatten sogar einen kleinen Strand am Fluss mit Strandbar. Vor meiner Ankunft wusste ich auch nicht, dass Valladolid eine ERASMUS-Stadt ist und Studenten aus aller Welt dort ihr Auslandssemester verbringen. Gewohnt habe ich in einem Studentenwohnheim mit drei Spaniern und einer Französin. Jeder hatte ein eigenes Bad, nur die Küche haben wir uns geteilt. Das Wetter in Valladolid war zum größten Teil auch immer sehr gut. Teilweise hatten wir Wochen, wo es über 40°C waren und die Temperaturanzeige in der Sonne eine Zahl von 47°C aufzeigte. Nachts hatten wir dann an diesen Tagen auch immer noch um die 30°C, was natürlich nicht zu genügend Schlaf beitrug.
Mein Arbeitsalltag
Zur Arbeit bin ich immer mit dem Bus gefahren. Meine Arbeitszeiten waren von 09:00 bis 18:00 Uhr. Mittagspause, die sogenannte Siesta, die in den Sommermonaten in Spanien in einigen Geschäften wegen der Hitze auch mal bis zu drei Stunden andauern kann, war bei uns von 14:00 bis 15:00 Uhr. Auf der Arbeit habe ich mich hauptsächlich mit den Bereichen Rechnungswesen und Logistikcontrolling beschäftigt. Die Kollegen sind alle super nett und ich habe mich schnell im Team aufgenommen gefühlt. Natürlich war es am Anfang noch etwas ungewohnt für mich, sich ausschließlich in einer Fremdsprache zu unterhalten, die ich seit knapp drei Jahren nicht mehr gesprochen habe. Aber auch daran habe ich mich schnell gewöhnt und konnte viel lernen.
Ann-Sophie mit ihren spanischen Kollegen
Meine Freizeit in Spanien
Zu Beginn bin ich viel mit meiner spanischen Kollegin und meiner französischen Mitbewohnerin unterwegs gewesen. Meine Mitbewohner und ich haben abends auch öfter mal zusammen in der Küche gesessen oder sind noch Tapas essen gegangen. Auf den Studentenpartys habe ich dann super schnell sehr viele Studenten aus zahlreichen anderen Ländern der ganzen Welt kennengelernt, darunter natürlich auch einige Deutsche. Mit diesen habe ich dann viel Zeit in Spanien verbracht und wir haben sehr viel zusammen unternommen. Vom Wein-Tasting bis hin zu einem Festival bei uns am Strand, aber auch mal entspannten Nachmittagen oder Abenden am Wasser, war alles dabei.
Leider habe ich es auf Grund der Entfernung während meines Aufenthaltes nicht geschafft nach Granada zum berühmten Alhambra zu fahren. Dafür habe ich natürlich aber viele andere Städte besichtigt. Unter anderem waren wir in Segovia, Salamanca, Madrid, im Norden Spaniens in Comillas am Strand und das letzte Wochenende haben wir in Pamplona beim Fest von San Fermín verbracht, wo jährlich eines der größten Stierrennen und Stierkämpfe Spaniens stattfinden.
Wir haben uns nur das Stierrennen angeschaut, wo wir knapp vier Stunden gewartet haben, um uns von einem guten Sichtpunkt aus das Spektakel um 08:00 Uhr morgens anschauen zu können.
Eines meiner persönlichen Highlights war aber das Wochenende in Portugal, an dem ich unsere Kollegen dort besucht habe. Leider war Anfang Juli in Madrid am Flughafen dann schon das Chaos ausgebrochen und mein Flug nach Lissabon hatte zwei Stunden Verspätung. Endlich in Lissabon angekommen, waren wir dann aber noch was essen und ich habe noch ein wenig von der Stadt gesehen. Am Samstag waren wir abends noch auf einem Konzert. Am nächsten Tag ging auch schon mein Flieger wieder nach Madrid.
Emilia und Ann-Sophie auf einem Konzert in Portugal Geburtstagsfeier in der Strandbar Freilaufender Pfau im Park Campo Grande
Abreise
Von den ersten Studenten, die ich dort kennengelernt habe, musste ich mich schon im Juni verabschieden, da das Semester dort dann schon vorbei war. Von uns Deutschen waren plötzlich auch nur noch vier da, von denen zwei auf Reisen durch Spanien waren. Für mich ging es dann Mitte Juli wieder nach Hause.
Inzwischen bin ich nun schon ein paar Wochen wieder in Deutschland und der Alltag hat mich wieder eingeholt. Natürlich habe ich schon etwas Fernweh nach der spanischen Mentalität, dem guten Wetter, aber auch dem guten Essen. Ich werde mich nun aber immer an eine wunderschöne Zeit mit vielen wunderschönen Momenten zurückerinnern können. Auf jeden Fall werde ich noch einmal nach Valladolid zurückkehren, um auch meiner Familie zeigen zu können, wo ich drei Monate gelebt habe. Diese drei Monate waren eine sehr prägende Zeit, in der ich viele Freunde fürs Leben kennenlernen durfte. Ein Wiedersehen mit den deutschen Studenten in Köln hat auch schon Mitte August stattgefunden.
Ich hoffe ich konnte euch hier einen kleinen Einblick in mein Leben in Spanien geben.
Am frühen Vormittag beginnt Jakobs Reise. Von Bremen aus fliegt er per Direktflug nach Istanbul, wo er die kommenden sechs Wochen arbeiten wird. Zuhause schaut er noch in den Wetterbericht und ist etwas betrübt über die mittelmäßigen 10 Grad, die in Istanbul herrschen.
Mit Pullovern und langen Hosen steigt er also wenig später in den Flieger, wird dann aber doch von deutlich höheren Temperaturen in Istanbul überrascht. Lange hat er aber nicht Zeit, sich über die falsche Kleiderwahl zu ärgern, schließlich wartet bereits unser türkischer Kollege Emrah auf ihn. Gemeinsam gehen sie am ersten Abend essen und Jakob bekommt einen ersten Vorgeschmack auf das anstehende Abenteuer.
Wieso Istanbul?
Vor seiner Auslandspraxisphase hatte Jakob kaum Berührungspunkte mit dem Land am Schwarzen Meer. Umso interessierter ist er, als während seiner Praxisphase im Produktmanagement die Anfrage kommt, ob er sich einen Aufenthalt in der Türkei vorstellen könne.
Die Auslandspraxisphase wird allen dualen Studierenden bei FRICKE angeboten und bietet eine großartige Chance, den eigenen Horizont zu erweitern. Vor kurzem waren Jannika und Tobias beispielsweise in unserem Büro in England. Wie auch für die beiden, war es aber auch für Jakob natürlich kein Ferientrip. Neben seiner normalen Tätigkeit, der er im Produktmanagement in Heeslingen nachgeht, kommen im Büro in Istanbul neue Aufgabenbereiche hinzu. Das Büro befindet sich im 24. Stock eines 28-stöckigen Geschäftshauses am Rand der Millionenstadt. Hunderte Firmen aus der ganzen Welt haben in diesem Haus ihren Sitz: unter anderem auch die Firma GRANIT PARTS.
Arbeit im Auslandsbüro
Die zuvor beschriebenen neuen Aufgabenbereiche bestehen insbesondere aus dem Vor- und Nachbereiten von Lieferantenbesuchen und Gesprächen. Jene stehen im Mittelpunkt von Jakobs Arbeit in Istanbul. In den ersten zwei Wochen ist er vor allem noch im Büro beschäftigt. Hier arbeitet er eng mit den fünf türkischen Kollegen zusammen und erlebt große Gastfreundschaft. Egal ob mitgebrachtes Mittagessen im Büro, eine Stadtführung am Wochenende oder die Einladung zur Besichtigung eines Weinguts – Jakob ist überwältigt von der zuvorkommenden und freundlichen Art, die er nicht nur von seinen Kollegen, sondern auch im Allgemeinen in der Türkei erlebt.
Jakob zusammen mit Kollegen bei einem gemeinsamen Mittagessen während eines Lieferantenbesuchs
In der dritten Woche darf er dann mit zu ersten Lieferantenbesuchen in der Metropolregion von Istanbul. Beeindruckt schaut er sich die Produktionen und Lagerhallen an und ist besonders angetan vom hohen Maß an Qualität, das hier präsentiert wird.
Lieferantenbesuche
Mit der Ankunft von seinen beiden Kollegen aus dem Heeslinger Produktmanagement geht es dann auf einen größeren Trip nach Izmir. Im Fokus dieser Besuche steht die Auditierung von Lieferanten zur Qualitätssicherung. Kurzgesagt kontrollieren sie verschiedene Parameter, wie Sicherheitsaspekte, Qualitätssicherung in der Produktion oder ob die Lieferanten Wareneingangskontrollen vornehmen. Anhand dieser Parameter werden die Lieferanten bewertet und verglichen. Bei jenen Besuchen wird zudem auch nach neuen Möglichkeiten gesucht, die Geschäftsbeziehungen weiter auszubauen.
Einblick in die Produktion der Lieferanten vor Ort.
Schließlich darf Jakob sogar ein Sortiment an Artikeln bei einem Lieferanten für die Produktion anfragen, das er selbst in Heeslingen erstellt hat. Auch wegen solcher Chancen bezeichnet Jakob diese sechs Wochen im Nachhinein als bisher wohl lehrreichste Zeit seines Studiums. Die Grundlagen, die er zuvor noch in der Theorie an der NORDAKADEMIE gelernt hat, kann er hier in der Praxis im „freien Feld“ anwenden.
Auf Odysseus Fährte
Auch wenn er durch seine Arbeit stark eingebunden ist, nutzt Jakob ein Wochenende für einen Kurztrip an die Ägäis. Er besucht viele Ortschaften, genießt das Meer und folgt Odysseus Fährte bis zu den Überresten des antiken Trojas. Er genießt diese kurze Auszeit und ist fasziniert vom wunderschönen Blick auf das Mittelmeer und dem mediterranen Klima.
Kaum ist er wieder zurück in Istanbul, wartet aber auch schon das nächste Highlight auf ihn. Gemeinsam mit seinen Kollegen besucht er die „Automechanica“, eine große Messe für den Automotive-Aftermarket. Vor Ort tauschen sie sich mit anderen Händlern aus und werfen einen Blick auf Neuheiten aus dem Bereich Ersatzteile für Nutzfahrzeuge und Landmaschinen.
Wie im Flug vergehen die sechs Wochen, sodass bald schon wieder die Rückkehr nach Deutschland ansteht. Mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck geht es für Jakob zurück nach Hause, gerade noch rechtzeitig für die FRICKE Sommerfeier!
Wir finden es beeindruckend, wie viele Erfahrungen Jakob in diesen sechs Wochen machen konnte. Wir wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen Weg alles Gute!
ich möchte euch heute unsere Geschäftsführerin bei GRANIT PARTS in Polen vorstellen. Sie heißt Maja und ist seit dem 1. Januar 2022 Teil des Teams in Sady bei Posen. Zusammen mit Wojciech bildet sie die Geschäftsführung von GRANIT in Polen.
Der Weg zur FRICKE Gruppe
Maja hat zuvor 11 Jahre bei AGCO gearbeitet und war dort zuletzt als Leiterin des Distribution Managements für alle Marken des AGCO Konzerns in Polen zuständig und darüber hinaus Vorstandsmitglied der AGCO Corporation in Polen. Im Zuge dessen hat sie die Transformation und Einführung von AGCO Strategy eingeführt. Durch ihre vorherige Tätigkeit bei AGCO ist sie auch mit GRANIT PARTS in Kontakt gekommen und kennt die Marke schon lange. Anfang dieses Jahres hat sie die Möglichkeit und Chance für einen Wechsel zu GRANIT Polen genutzt.
Aber auch schon vor ihrer Beschäftigung bei AGCO hat sie jede Gelegenheit genutzt, um sich persönlich weiterzuentwickeln und fachlich zu verbessen. Stillstand gibt es bei ihr nicht und deshalb hat sie direkt im Anschluss ihres Studiums angefangen, zu arbeiten und drei Jahre später zusätzlich eine Hochschulausbildung in Management absolviert.
Majas Tätigkeitsbereiche bei GRANIT Polen und der Standort in Sady
Maja verantwortet die Bereiche Vertrieb, Finanzen und Controlling sowie Administration. Als Geschäftsführerin hat sie ständig alles im Blick und einen Überblick über alle Bereiche. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, das Unternehmen noch erfolgreicher zu machen und stetig weiterzuentwickeln.
Bei GRANIT Polen arbeiten circa 130 Personen. Das Geschlechterverhältnis ist ausgeglichen und gut durchmischt. Während im AGCO Konzern nur ca. 6 % Frauen arbeiteten, sind es bei GRANIT in Polen etwa 35 %. Und auch auf der Führungsebene ist das Verhältnis zwischen den Geschlechtern ausgeglichen und liegt ungefähr bei 60 % Männern und 40 % Frauen.
Auch der Standort in Polen hat seine Lehren aus der Corona-Pandemie gezogen. Der Trend geht immer mehr dahin, dass die Arbeit teilweise aus dem Home Office erledigt wird. Den Mitarbeitenden wurden deshalb die Möglichkeiten zur Arbeit von Zuhause zur Verfügung gestellt. Von vielen Mitarbeitenden werden seitdem ein bis zwei Tage pro Woche aus dem Home Office in Anspruch genommen.
Hoch hinaus und tief hinab – so sieht Majas Freizeitgestaltung aus
Maja ist in ihrer Freizeit viel an der frischen Luft. Sie liebt die Berge und verbringt viel Zeit beim Trekking oder Fahrrad fahren. Mindestens genauso sehr hat es ihr aber auch das Wasser angetan. Tauchen ist eine weitere Leidenschaft von ihr.
Man findet mich in meiner Freizeit meistens irgendwo in der Natur!
Maja liebt es, viel draußen zu sein
Deutschkenntnisse helfen im Arbeitsalltag
Außerdem spricht Maja sehr gut Deutsch. Das kommt ihr beim Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland täglich zugute. Auf dem Gymnasium hat sie bereits Deutsch gelernt und diese Kenntnisse gefestigt, als sie für zwei Jahre in Deutschland gelebt hat. Anschließend hat sie in Polen Deutsch studiert. Auch unser Gespräch haben wir komplett auf Deutsch geführt.
Maja ist mit ihrer langjährigen Branchenkenntnis definitiv eine große Bereicherung für das internationale Management-Team von GRANIT PARTS und wir wünschen ihr alles Gute für die anstehenden Herausforderungen!
anlässlich des 96. Geburtstages der Queen und ihrem 70-jährigen Thronjubiläum hat mir unser dualer Student Tobias von seinem Aufenthalt in England berichtet. Er war für den Export vom 7. März bis zum 25. Mai an dem Standort der FRICKE Gruppe in Peterborough in England. Doch zuerst zu Tobias selbst:
Wer bist du und was machst du bei FRICKE?
Ich bin Tobias, 23 Jahre jung und arbeite seit August 2019 für FRICKE. Mein duales Studium absolviere ich im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen und befinde mich dabei zurzeit in der Praxisphase vor dem sechsten Semester.
Wie ist dein duales Studium bisher abgelaufen?
In meinen nun fast drei Jahren bei FRICKE konnte ich bereits die unterschiedlichen Abteilungen kennenlernen. So begann meine Zeit bei FRICKE mit einem Schnelldurchlauf durch die operativen Bereiche der Logistik. Anschließend war ich bis zum Beginn meines ersten Semesters im Qualitätsmanagement eingesetzt. In den weiteren Praxisphasen konnte ich das Service-Center, das Pricing und zu guter Letzt den Export kennenlernen.
Wie war dein Aufenthalt in England organisiert und was für Aufgaben hast du übernommen?
Ich war für den Export in der Auslandsniederlassung von GRANIT in Peterborough, England. Während dieser Zeit habe ich in einer Wohnung im Stadtzentrum von Peterborough gewohnt, die sich die Küche und das Wohnzimmer mit fünf anderen Parteien teilt. Auf der Arbeit habe ich Projekte für den Export vorangebracht und Berechnungen bezüglich unseres Lagers in England aufgestellt. Im Tagesgeschäft wurde ich außerdem mit immer wechselnden Aufgaben konfrontiert. In England arbeiten insgesamt 22 Personen für GRANIT PARTS, davon sechs im Außendienst und fünf in der Logistik. Es ist also viel, viel kleiner als in Heeslingen.
Tobias (unten mittig) mit seinen Kolleginnen und Kollegen
Wie hast du deine Freizeit verbracht?
Die Wochenenden habe ich zum Reisen genutzt. Ich habe zum Beispiel mehrere Ausflüge nach London gemacht, habe Stamford besucht und mir in Cambridge das Kings College und die Uni angesehen. Ein langes Wochenende habe ich in Brighton in Südengland an der Küste verbracht und bin dort entlang der Seven Sisters gewandert. Das ist ein Abschnitt der Kreideküste dort.
Tobias in Cambridge, im Hintergrund sieht man die Cambridge University
Kannst du uns etwas mehr über die typischen Klischees erzählen?
Beim Thema Klischees fällt einem sicherlich als erstes Fish and Chips ein. Die habe ich tatsächlich in einem urigen Pub in London probiert. Kurz vor meiner Abreise haben wir auch im Büro alle zusammen in der Mittagspause Fish and Chips gegessen.
Ein weiteres Klischee ist die britische Tea Time. Wobei diese in meinen Augen gar nicht wirklich ein Klischee ist, da sie weit verbreitet ist und die Engländer die Tea Time häufig wahrnehmen und Wert darauf legen. Lokale Cafés waren dementsprechend zu diesen Zeiten häufig etwas voller. Ich selbst habe an dem Wochenende in Brighton eine typische Tea Time gemacht. Ich finde, dass es ein sehr entspannter britischer Brauch ist. Im Büro war jedoch keine feste Zeit für eine Tea Time am Nachmittag geplant.
Und nun zum Wetter: Das war zum Glück meistens sehr gut und wir hatten verhältnismäßig früh angenehme Temperaturen. Insgesamt hatte ich während meines Aufenthaltes nur wenig Regen. Viele Briten sagten mir allerdings, dass dieses Jahr ein besonders mildes und trockenes Jahr ist. Bei meinen Ausflügen hatte ich somit immer Glück mit dem Wetter.
Mir hat die Zeit in England unheimlich viel Spaß gemacht! Ich konnte Erfahrungen über die Arbeit im Ausland sammeln und gleichzeitig Land und Leute näher kennenlernen.
Tobias über seinen Aufenthalt in England
Wenn ihr noch mehr Fragen zu Tobias‘ Aufenthalt in England habt, schreibt sie gerne in die Kommentare oder eine Mail an Karriere.Blog@fricke.de.