Wir alle sehen Gerrit oft durch die Gänge bei FRICKE laufen oder auch bei Veranstaltungen immer mittendrin hinter seiner Kamera. Doch wer ist Gerrit und was macht er hier bei FRICKE?
Gerrits Weg zu FRICKE
Gerrit hat 2019 seinen Bachelor in Multimedia-Production gemacht. Danach hat er ein Volontariat als Fernsehredakteur absolviert und TV-Dokumentationen gedreht. Bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber ist Gerrit auf FRICKE gestoßen. Da er selber auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, wusste er sofort, dass das gut passen könnte. Die vielen Möglichkeiten spannende Geschichten zu erzählen und Unternehmenskommunikation kreativ zu gestalten, haben ihn überzeugt. Seit August 2022 ist Gerrit fester Teil der FRICKE Gruppe. Und das, obwohl er niemals gedacht hätte, dass er beruflich etwas mit Landwirtschaft zu tun haben würde.
Gerrit bei FRICKE
Hier bei FRICKE ist Gerrit Teil des Video-Teams. Dabei kümmert er sich um alles, was mit Videos zu tun hat. Das bedeutet: Ideen für neue Formate entwickeln, inhaltliche Planung und Videos drehen sowie Videos für YouTube, Instagram und unsere Homepage zu schneiden. Die Inhalte und die Formate der Videos schneidet das Video-Team dabei genau auf die Zielgruppe zu. So schauen sich die aktuellen und potenziellen Kunden die Videos gerne an und erfahren „nebenbei“ Neues über spannende Produkte, über die FRICKE Gruppe oder über die Services von GRANIT.
Gerrit bei einem Videodreh auf einem Boot
Gerrits „Arbeitsalltag“
Neben der Produktion von Produktvideos erlebt Gerrit auch spannende Drehtage mit Sven Tietzer oder exklusive Events und Messen. Bei Azubi Events, wie dem Ferdinands Feld, darf Gerrit natürlich auch nicht fehlen. Überall, wo etwas passiert, ist er dabei und hält die besonderen Momente fest. Dadurch ist sein Arbeitsalltag immer abwechslungsreich und nie langweilig.
Natürlich gehört aber auch Arbeit am Schreibtisch zu seinem Alltag. Sei es Videoschnitt, Planung oder kreatives Brainstorming mit seinem Kollegen Daniel. Bei dem Entwickeln von neuen Ideen haben die Zwei stets die Fragen „Was wollen unsere Zuschauer sehen?“ und „Wie können wir unsere Inhalte möglichst gut verpacken?“ im Kopf.
Gerrit mit voller Konzentration hinter der Kamera auf dem Ferdinands Feld 2023
Instagram und YouTube
Die meisten Videos veröffentlicht das Video-Team bei Instagram und YouTube. Hier gehe es laut Gerrit darum, ein möglichst großes Publikum zu erreichen, das ohnehin Interesse an den Themen der FRICKE Gruppe habe, wie zum Beispiel Landtechnik oder Werkzeug. Ein Video in dem diese Kombination aus Storytelling und Werbung für GRANIT-Produkte besonders gut funktioniert hat, ist „Trecker, Bagger, Krabbenkutter: Der Insel-Mechaniker von Pellworm“. Das Video hat innerhalb kurzer Zeit fast 100.000 Aufrufe bei YouTube erreicht.
Im Jahr 2022 wurden die Videos auf dem YouTube-Account von GRANIT PARTS rund 28.000 Stunden angeschaut. In diesem Jahr sind es schon jetzt über 30.000 Stunden. Das schöne sei, findet Gerrit, dass es in dieser ganzen Zeit um GRANIT gehe und die Videos bei den Zuschauern ein positives Gefühl zur Marke hinterließen.
Falls ihr euch nicht sicher seid, ob ihr Gerrit vor euch habt, könnt ihr ihn auch an seiner Club Mate erkennen. Denn wie er sagt: „Im Büro bin ich nur selten ohne Club Mate anzutreffen, weil das mein Kaffee-Ersatz ist.“
Danke Gerrit, für die wirklich schönen und interessanten Einblicke.
bereits die intensivierte Partnerschaft zu der Firma Ilgenfritz verhalf dem GRANIT Service Center zu einer Kompetenzsteigerung im Elektronikbereich. Mit der Übernahme der Jetschke Hydraulik GmbH aus Hamburg im Juni 2022 hat sich das GRANIT Service Center außerdem einen Hydraulik-Experten an die Seite geholt und integriert diese Expertise in das bestehende Konzept.
Was genau macht Jetschke Hydraulik?
Die Mitarbeitenden von Jetschke Hydraulik verfügen über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Instandsetzung und Wartung von Hydrauliksystemen. Das Leistungsspektrum der Firma reicht von Hydraulik- und Getriebeprüfungen mittels modernster Prüfstände über die Beratung bei der Montage oder Instandsetzung der hydraulischen Antriebs- und Steuersysteme bis hin zur Reparatur der Hydraulikeinheiten. Um diesen Service tagtäglich bieten zu können, ist die Werkstatt mit der neuesten Technik ausgerüstet. Der größte Stolz ist dabei der eigens gefertigte Universalgetriebeprüfstand, mit dem Kompaktaggregate nicht nur geprüft, sondern zusätzlich eingestellt werden können. Eine kostenintensive und zeitaufwendige Beschaffung von Ersatzteilen bleibt den Kunden dadurch häufig erspart.
Bereits vor der Übernahme hat sich das GRANIT Service-Center im Falle von Reparaturen von Hydraulikkomponenten vertrauensvoll an die Hanseaten von Jetschke Hydraulik gewandt. Mittlerweile sind sie bereits seit fast einem Jahr Teil der FRICKE Familie und unterstützen den Bereich Remanufacturing mit ihrem Spezialwissen. Denn für uns muss es nicht immer der Neukauf sein. Die Reparatur von Bauteilen und Komponenten ist ein wichtiger Teil des Serviceangebots von GRANIT für mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und die Kundenzufriedenheit.
Die FRICKE Gruppe freut sich, ihren Kunden dank der Spezialisten von Jetschke Hydraulik auch im Bereich Hydrauliksysteme ein qualitativ hochwertiges Werkstattangebot anbieten zu können. Und den Kollegen aus Hamburg wünschen wir immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.
Wie schon in den vergangenen drei Jahren fand auch in diesem Jahr wieder der Social Run der FRICKE Gruppe vom 6. Juni bis zum 4. Juli statt. Mit ihrer Teilnahme am Spendenlauf leisteten alle Mitarbeitenden der FRICKE Gruppe ihren Beitrag für den guten Zweck. Durch die gelaufenen Kilometer sammelten sie in einem Zeitraum von vier Wochen Spendengelder für insgesamt elf Organisationen und Institutionen. Im Vorfeld konnten sich soziale und nachhaltige Einrichtungen und Vereine rund um die deutschen Standorte der FRICKE Gruppe bewerben. Wie gut der Spendenlauf bei den Mitarbeitenden der FRICKE Gruppe ankommt, zeigen die Ergebnisse, die Jahr für Jahr aufs Neue erzielt werden.
Die für den FRICKE Social Run von den Mitarbeitenden ausgewählten sozialen oder nachhaltigen Einrichtungen und Vereine erhalten eine feste Spendensumme von 500 Euro für ihre jeweiligen Projekte. Diese Summe erhöht sich durch die gelaufenen Kilometer der Mitarbeitenden der FRICKE Gruppe.
Welche Organisationen werden in diesem Jahr durch das gesammelte Geld gefördert?
Wie in den Jahren zuvor konnten sich auch für den FRICKE Social Run in diesem Jahr gemeinnützige Organisationen für eine Förderung durch das erlaufene Spendengeld bewerben. Die Mitarbeitenden der FRICKE Gruppe konnten dann nach Ablauf der Bewerbungsfrist für regionale und internationale Projekte und Organisationen abstimmen. Zusätzlich wurden zwei Wildcards an Organisationen mit einem besonderen Einsatz für das Gemeinwohl vergeben. Für folgende Organisationen wurde sich entschieden:
Evangelische Kita De Dörpskinner in Ahlerstedt
Jugendrotkreuz Ortsverband Zeven
Kindergarten Waldzwerge in Breddorf
Evangelische Kita Regenbogen in Ahlerstedt
Kita Wiesenwechsel in Tiste
Die Wildcards wurden vergeben an:
Buxtehuder Helfen e.V.
Kinderheim Kleine Strolche in Asendorf
Zusätzlich wurden in diesem Jahr auch folgende europäischen Projekte unterstützt:
Saca La Lengua a la ELA, in Spanien (Verein für die Forschung der Krankheit ALS)
Bylderup Idrætscenter, in Dänemark (Projekt zur naturnahen Umgestaltung eines Freibades)
Etablissement d’Enseignement Secondaire Spécialisé de la Communauté Francaise, in Belgien (Fachhochschule für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen)
Als Besonderheit wurde in diesem Jahr zusätzlich der WWF mit einem Euro pro Kilometer unterstützt. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits an die deutsche Fluthilfe und Wasserprojekte in Uganda gespendet wurde, wollen wir in diesem Jahr mit unserer Spende an den WWF einen Beitrag zum Schutz des Regenwaldes im Salonga-Becken, einem Gebiet im Kongo, leisten.
Stolze Ergebnisse des FRICKE Social Run 2023:
Mittlerweile liegen die vier Wochen des Laufens für den guten Zweck hinter uns. Der FRICKE Social Run 2023 hat den starken Zusammenhalt innerhalb der FRICKE-Familie erneut bewiesen! Viele Kolleginnen und Kollegen verabredeten sich noch nach der Arbeit zum Laufen, um einige Kilometer für den guten Zweck zu sammeln.
Insgesamt konnten wir in diesem Jahr 337 Läuferinnen und Läufer verzeichnen. Ein erster Rekord und eine Steigerung um 80 Laufende im Vergleich zum Vorjahr! Viele der Laufenden haben tagtäglich aufs Neue geschwitzt, gekämpft und sich die Füße wund gelaufen. Doch das zahlt sich aus! Nach vier Wochen Dauerlauf haben wir alle bisherigen Rekorde geknackt und kommen auf stolze Ergebnisse:
Finaler Kilometerstand: 16.953 Kilometer Finale Spendensumme: 38.906 Euro
Zusätzlich zu der festen Spendensumme von 500 Euro erhöht sich die Spendensumme für die ausgewählten sozialen oder nachhaltigen Einrichtungen und Vereine durch die gelaufenen Kilometer der Mitarbeitenden der Fricke Gruppe. Insgesamt ergibt sich so eine Spendensumme von 2.196 Euro für jede Organisation. Darüber hinaus wurde mit jedem Kilometer ein weiterer Euro für den Regenwaldschutz des WWF im Kongo gesammelt. So ergibt sich hierfür eine Spendensumme von 16.953 Euro.
Der bisherige Bestwert an gelaufenen Kilometern an einem Tag konnten wir mit 803 Kilometern deutlich übertreffen. Darüber hinaus freuen wir uns besonders, dass Kolleginnen und Kollegen aus 14 Ländern am diesjährigen Lauf teilgenommen haben. Hervorzuheben ist hierbei die Premiere der Teilnahme unserer Kollegen aus Indien, trotz aktueller Hitzewelle.
Viele Mitarbeitende und Laufende waren besonders fleißig und haben großes Engagement gezeigt. Drei unserer Kollegen haben in diesem Jahr mit mehr als 500 gelaufenen Kilometern eine besonders hervorragende Leistung gezeigt. Was für ein starkes Ergebnis!
Können wir im nächsten Jahr gemeinsam noch weiterlaufen?
Mittlerweile zählt der Social Run für viele Kolleginnen und Kollegen zu den großen Highlights des Jahres. Gemeinsam konnten wir unsere neu aufgestellten Rekorde Jahr für Jahr übertreffen. Mit der diesjährigen Laufstrecke wurde die Messlatte für den kommenden Sommer allerdings hoch angesetzt. Was meint ihr? Können wir im nächsten Jahr die 20.000 Kilometer knacken?
schon seit Längerem verbindet die FRICKE Gruppe eine starke Partnerschaft mit der Firma Ilgenfritz Mechatronics GmbH. Diese Zusammenarbeit mit dem Unternehmen aus Fuchsstadt bei Würzburg wurde jetzt deutlich ausgebaut.
Wer ist Ilgenfritz?
Die Firmengruppe Ilgenfritz wurde im Jahr 2000 vom Namensgeber Michael Ilgenfritz gegründet. Er ist selbst Landwirt und Elektrotechniker und kennt sich aufgrund dieses Hintergrundes sehr gut mit den landwirtschaftlichen Maschinen sowie den Bedürfnissen in der Landwirtschaft aus. Er gründete die Firma aus einer Notlage heraus, da er sich regelmäßig mit den Mängeln seiner eigenen Maschinen konfrontiert sah, sich jedoch nicht damit abfinden wollte. Daraufhin wagte er den Schritt in die Unternehmensgründung und alles begann mit einer selbst entwickelten automatisierten Lastschaltung. Das moderne Unternehmen vereint heute Erfahrung und Wissen aus den Bereichen Landtechnik und Elektrotechnik. Ilgenfritz bietet einen professionellen und schnellen Reparaturservice für Landmaschinenelektronik und repariert beispielsweise Displays, Joysticks oder Platinen. Dazu muss zunächst eine genaue Diagnose erfolgen, ehe die Teile getauscht oder instandgesetzt werden können. Mithilfe eines Fehler-Diagnose-Tools wird der Defekt zuerst verortet, dann repariert und anschließend erneut auf eine einwandfreie Funktion getestet. Die Firma hat den Trend erkannt, dass Elektronikbauteile aufgearbeitet werden können und dies sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig ist, denn die Nachfrage nach Remanufacturing steigt immer mehr.
Links wird ein Diagnosetest durchgeführt und rechts ein defektes Terminal repariert.
Genau das ist unser Ziel: Defekte Steuergeräte und Bedieneinheiten zu reparieren und zu testen, damit sie für den täglichen Einsatz im Traktor wieder fit sind.
Website der Firma Ilgenfritz
Wie kam die Partnerschaft zustande?
Auch im GRANIT Service Center können schon lange solche Reparaturanfragen gestellt werden, die dann direkt an Ilgenfritz weitergeleitet werden. Zwischen Michael Ilgenfritz und dem Leiter des GRANIT Service Centers, Achim, bestand schon lange ein intensiver Austausch. Diese partnerschaftliche Zusammenarbeit wird jetzt noch deutlich verstärkt. Denn Ilgenfritz möchte weiter wachsen und das mithilfe der FRICKE Power. Technische Kompetenz und Elektronik-Knowhow treffen auf umfassende Vertriebs- und Marktkenntnisse. So soll das Ilgenfritz Angebot des GRANIT Service Centers zum Beispiel zukünftig auch international verfügbar sein.
Die Büroräume der Firma Ilgenfritz
Mithilfe der intensivierten Partnerschaft wird die Kompetenz seitens FRICKE im Elektronikbereich enorm gesteigert und wir freuen uns, einen neuen Partner an unserer Seite zu haben!
wusstet ihr, dass die FRICKE Gruppe ein Traineeprogramm zum Berufseinstieg anbietet? Nein? Ich auch nicht. Berin absolviert momentan das Programm als Trainee im Produktmanagement und in der Disposition und hat mir das Programm erklärt.
Berins Weg zur FRICKE Gruppe
Berin ist in der Umgebung von Heeslingen aufgewachsen und kannte die FRICKE Gruppe daher bereits. Nach ihrem Bachelor hat sie ein Jahr in einer Spedition gearbeitet. Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung wurde Berin beim Bewerbungsgespräch auf das Traineeprogramm aufmerksam gemacht. Da sie nach dem Probearbeiten Interesse hatte, beide Positionen näher kennenzulernen, wurde die Zeit auf Produktmanagement und Disposition aufgeteilt.
Aufgrund meiner damals nicht so hohen Praxiserfahrung im Einkauf und des Ersatzteilgeschäfts bat sich der Trainee als super Möglichkeit, da man innerhalb der sechs Monate einen sehr guten Überblick erlangt und viel dazu lernt.
Berin über ihre Zeit als Trainee
Wie wird man zum Trainee?
Unter einem Traineeprogramm ist in der Regel ein Einstiegsprogramm für Absolventen eines Bachelor- oder Masterstudienganges zur Fach- oder Führungskraft zu verstehen. Man bekommt viel Verantwortung übertragen, übernimmt Projekte und lernt, lösungsorientiert zu arbeiten. Bei FRICKE dauert der Trainee sechs Monate. Berin selbst hat einen Bachelorabschluss in Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Logistik in Bremen gemacht und in diesem Rahmen die Bereiche Distribution und Beschaffung intensiv behandelt.
Im Produktmanagement hat sie als Teil des Teams für Agrartechnik an Lieferantengesprächen und Preisverhandlungen teilgenommen. In der Disposition Bestellungen gemacht sowie Lieferanten angemahnt und im Qualitätsmanagement die Musterprüfung durchgeführt.
Ich habe währenddessen gar nicht bemerkt, wie schnell die Zeit verging. In jeder Abteilung wurde ich voll mit einbezogen und habe vieles über die einzelnen Tätigkeiten gelernt.
Besuch beim IPO in der Türkei
Berin hat kurdische Wurzeln und sich deshalb gemeinsam mit ihrem Divisionsleiter im Einkauf dazu entschieden, für drei Wochen unser Einkaufsbüro in Istanbul zu unterstützen. Berin ist mit den Sprachen Deutsch, Türkisch und Kurdisch aufgewachsen. Während ihrer Zeit in der Türkei hat sie als Schnittstelle zwischen Produktmanagement und Disposition fungiert und Lieferanten besucht.
Der Aufenthalt in Istanbul war eine wunderschöne Erfahrung. Ich habe mich dank unserer Kollegen und Kolleginnen dort sehr wohlgefühlt und viel von ihnen gelernt. Dass es keine Sprachbarriere gab, hat mir das Arbeiten dort sehr erleichtert.
Wie geht es für Berin bei der FRICKE Gruppe weiter?
Berin wird nach ihrem Trainee die Division Agrartechnik im Einkauf unterstützen. Nicht nur das bisher Erlernte, auch das angenehme Arbeitsklima mit allen Kollegen hat sie in der Entscheidung bestätigt, dass ihr Weg nach dem Trainee bei FRICKE weitergeht.
Ich freue mich schon, auf viele neue Erfahrungen, die bei FRICKE noch auf mich warten.
Wir haben dein Interesse für das Traineeprogramm geweckt? Dann erfährst du hier noch mehr und kannst dich bewerben.
Hallo! Viele FRICKE Mitarbeiter kennen Gerald Lee als *Jay Jay* (JJ) und bekommen seine vielen Reisen mit. Warum JJ so viel reist und was genau das mit FRICKE zu tun hat, erfahrt ihr hier!
Was hat JJ gelernt?
JJ hat in Amerika – seinem Mutterland – bereits Studiengänge abgeschlossen. Er hat zwei Associate of Arts, einen in Psychologie und einen weiteren in Education. In Deutschland werden diese jedoch nicht anerkannt. Dennoch besitzt JJ volles Expertenwissen und macht gerade seinen Master im Projektmanagement in Form eines Fernstudiums an einer Fachhochschule in Österreich. Die Vorlesungen finden ausschließlich online statt, sodass JJ während seines Studiums hier in Heeslingen sein kann. Das ist laut ihm auch ein sehr großer Vorteil, da man seinen Job wie gewohnt ausführen kann. Auch wenn beides zusammen manchmal sehr anstrengend sein kann, so wie jede nebenberufliche Weiterbildung. Zusätzlich hat JJ eine Weiterbildung zum Projektleiter in Deutschland absolviert.
Was sind JJs Aufgaben bei FRICKE?
JJs aktuelle Berufsbezeichnung ist Internationaler Marketing Manager. Das ermöglicht JJ viel zu reisen, denn JJ gibt interne Webshop-Schulungen außerhalb Deutschlands. So reiste JJ in den letzten Wochen beispielsweise nach Österreich und Belgien. Dort vermittelt er den Kollegen auf Englisch neue Informationen und neue Handhabungen rund um den Webshop. Zudem bittet JJ unsere ausländischen Kollegen immer um Feedback rund um den Webshop. So können diese Informationen an die zuständige Abteilung weitergeleitet und schließlich für unsere Kunden auf der ganzen Welt verbessert werden. Das bedeutet außerdem, dass JJ für viele Abteilungen die Schnittstelle zu unseren Kollegen im Ausland ist, vor allem wenn es um die Webshop Optimierung geht. Die Feedback Gespräche stehen als Call einmal monatlich in JJs Kalender, um den Webshop laufend für unsere Kunden zu optimieren.
Durch all die Aufgaben rund um den Webshop und den damit einhergehenden Verantwortungen ist JJs Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich.
Zusätzlich übernimmt JJ in Heeslingen die Teamleitung des Übersetzerteams. Das bedeutet, er ist für Übersetzungen jeglicher Art zuständig. Dabei kümmert sich sein Team um Übersetzungen im GRANIT Webshop, in dem circa 14 Sprachen angeboten werden. Darüber hinaus bearbeiten sie die Übersetzungen der Kataloge, Broschüren und sonstigen Werbemittel.
Wie sieht JJs Freizeit aus?
Neben dem vielen berufsbezogenen Reisen und dem Studium, versucht JJ viel Zeit mit seiner Familie, speziell seiner Frau und seinem Sohn, zu verbringen. So machen sie beispielsweise Tagesausflüge am Wochenende oder kleine Campingtrips.
Zusätzlich hat JJ eine große Leidenschaft für Motorräder. Er selbst hat ein Motorrad, welches laut ihm nagelneu und vom Stil ein „Nachkriegsmodell“ sei. Denn wie JJ selber sagt: „Retro-Dinge sind voll mein Ding“.
Danke für das Interview
Vielen Dank JJ für die tollen Einblicke und weiterhin viel Erfolg.
ich bin im März dieses Jahres nach Hamburg gezogen und arbeite seitdem vom Büro des FRICKE Innovation Labs FRI:X aus in Hammerbrook. Dort waren am Nachmittag des 12. Mai Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Starter Kitchen des Open Campus aus Kiel zu Besuch. Sinn und Zweck dieser Veranstaltung war es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine direkten Einblick in die Gründerwelt bekamen, da sie selbst das Ziel einer eigenen Unternehmensgründung verfolgen. Dazu haben die beiden Leiter von FRI:X Daniel und Helge aus dem Nähkästchen geplaudert und von ihren eigenen Erfahrungen als Gründer berichtet.
Erste Schritte in der Gründerwelt
Angefangen hat die Veranstaltung mit einer Präsentation von Daniel und Helge. Ihre ersten Einblicke in die Gründerwelt haben sie mit Delinero gesammelt – ein Onlineshop für Premiumlebensmittel. Diese Idee stammte von einem Company Builder, der die beiden 2012 als COO und CTO ins Gründerteam geholt hat. An diesem Projekt waren sie drei Jahre lang beteiligt, bevor die Übernahme durch Gruner + Jahr den Anstoß gegeben hatte, selbst zu gründen.
Das erste eigene Start-up
2015 haben Daniel und Helge Vinoa gegründet. Das ist eine Suchmaschine für Weinliebhaber. Die Vorteile, wenn man selbst gründet? Man kann selbst entscheiden, wo die Reise hingeht und wen man sich als Investor mit ins Boot holt. Innerhalb von zwei Jahren erreichte die Website 250.000 gelistete Weine von hunderten Onlineshops für Weine.
FRI:X – Das Innovation Lab der FRICKE Gruppe
2019 wurde dann das Innovation Lab der FRICKE Gruppe unter anderem mit Daniel und Helge als Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. Die Weiterentwicklung der ersten Idee – Rep.Guide, eine Reparatur- und Wartungsdatenbank für Land und Bautechnik – nimmt bis heute am meisten Zeit des Teams von FRI:X ein. Rep.Guide ist mittlerweile in 20 Ländern und in 13 Sprachen verfügbar.
How to gründen
Als nächstes wollten Daniel und Helge den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einige Tipps mit an die Hand geben, um sie vor den Fehlern, die die beiden gemacht haben, zu bewahren und haben ihre Learnings mit ihnen geteilt. Ich habe mir einige davon herausgepickt:
Um die Idee für eine eigene Gründung zu finden, kann es helfen, sich auf Veranstaltungen inspirieren zu lassen. Wie zum Beispiel das OMR Festival, das erst kürzlich in Hamburg stattgefunden hat.
Man muss sich gut überlegen, mit wem man ein Team bilden will oder ob man das Projekt Unternehmensgründung alleine angehen will. Die Zusammenarbeit im Team hat natürlich Vor- und Nachteile. So kann man Entscheidungen zwar gemeinsam treffen und ist nicht auf sich allein gestellt, jedoch kann sich der Entscheidungsprozess so auch weiter hinauszögern. Teams sollten sich am besten vom Mindset und Know-how ergänzen. Bei Daniel und Helge klappt das seit mittlerweile elf Jahren sehr gut: Vertriebstalent und Technik, Zahlenmensch und Kreativität ergänzen sich perfekt.
Der Pitch, bei dem das Unternehmen kurz und knackig vorgestellt wird, sollte gründlich vorbereitet werden. Dazu sollte man alle Zahlen, Daten und Fakten parat haben und diese auch gut präsentieren können.
Insgesamt war es ein sehr lebendiger Vortrag bestückt mit vielen persönlichen Erfahrungen, bei dem den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele Tipps für die Gründung ihres eigenen Start-ups an die Hand gegeben wurden.
Die Kaltgetränke stehen bereit, um in der Pause den Ausblick von der Dachterrasse zu genießen.
Feedback zur eigenen Idee
Nach einer kurzen Pause mit dem einen oder anderen Erfrischungsgetränk und einem Rundgang auf der Dachterrasse im 8. Stock des Bürogebäudes durften sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst ausprobieren und ihre Idee pitchen. Daniel und Helge sind dafür in die Rolle der Investoren geschlüpft und haben wertvolles Feedback gegeben.
Präsentiert wurde die App GYFF (Get your financial Freedom), die den User beim Aktienhandel unterstützt, der praktische Rucksack FYLK aus alten Segeln und SpotTroop. Das ist eine App, die die Parkplatzsuche mithilfe von Sensoren digitalisiert. Zuletzt hat eine Gründerin gepitcht, deren Idee noch in den Kinderschuhen steckt und gerade mal vier Wochen alt ist. Sie möchte mit der App ‚Protectify – Die Sicherheit in Deinen Händen‘ eine App entwickeln, in der Frauen- und Männerhäuser zu finden sind und die es ermöglicht, per Drei-Klick-Funktion Hilfe zu rufen und Echtzeit-GPS-Daten auszusenden.
SpotTroop wird vorgestellt
Anschließend gab es ein kleines Get Together bei dem Daniel und Helge viele Kontakte weitergeben konnten und so zu einem weiteren wichtigen Meilenstein für die jungen Gründerinnen und Gründer beigetragen haben.
Ich persönlich fand die Ideen sehr inspirierend und wünsche den Gründerinnen und Gründern viel Erfolg bei der Umsetzung!
Die Vereinigten Staate von Amerika – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dort hat unser Kollege und dualer Student Christian für insgesamt knapp drei Monate leben und arbeiten dürfen. Im heutigen Beitrag dürfen wir teilhaben an seiner Reise, wie es dazu kam und an den vielen Erfahrungen, die er vor Ort sammeln konnte.
Das Projekt USA
Schon Ende 2021 hat Christian ersten Kontakt mit dem Markteintritts-Projekt von GRANIT. Damals darf er in der frühen Phase des USA-Projekts für drei Monate Timm und Eike bei der Realisierung des Plans unterstützen. Zu diesem Zeitpunkt sind noch viele Fragen ungeklärt, weswegen viele kreative Ansätze und Antworten gefragt sind. Schnell kann sich Christian für das Projekt begeistern und bleibt deswegen auch nach seinem Einsatz im regelmäßigen Austausch mit Eike über den aktuellen Stand.
Im Oktober 2022, also fast ein Jahr später kommt dann die Anfrage, ob er sich ab Frühling 2023 einen zwei- bis dreimonatigen Aufenthalt im US-Office vorstellen könnte, um vor Ort das Team zu unterstützen. In der Zwischenzeit hat sich vieles im Projekt getan: FRICKE hat die US-amerikanische Firma CFC-Distributors übernommen und damit einen ersten Schritt in den US-Markt gesetzt.
CFC Distributors in Indiana, USA
Nun geht es darum, diese Chance zu nutzen und die Marke GRANIT zu etablieren. Konfrontiert mit dieser großen Herausforderung und spannenden Aufgaben nimmt Christian das Angebot ohne lange zu zögern an und blickt voller Spannung dem anstehenden Aufenthalt entgegen. Zu diesem Zeitpunkt verbringt er gerade ein fünfmonatiges Auslandssemester in Chile, Südamerika. Ende Dezember würde er rechtzeitig zu Weihnachten Nachhause zurückkommen und dann noch einige Monate haben, um sich wieder in Deutschland einzufinden, bevor dann das nächste Abenteuer ansteht.
Unverhofft kommt oft
Wie so häufig kommt es dann aber doch ganz anders: Mitte Dezember bekommt er die Anfrage aus Heeslingen, ob er nicht vielleicht schon Mitte Januar in die USA fliegen könne. Nach also nicht einmal einem Monat in Deutschland soll es schon wieder losgehen für Christian. Sich bis zum Abflugtermin ausreichend auf alle anstehenden Aufgaben vorzubereiten, scheint erst einmal sehr knapp. Da er aber bereits vorher einige Zeit in Heeslingen an ähnlichen Themen wie dem Pricing gearbeitet hat, kennt er die Abläufe und Prozesse schon gut und hat daher keine Probleme, sich schnell einzuarbeiten. In den USA soll das Thema Pricing neben Marketing und Vertriebscontrolling eine seiner Kernaufgaben sein. Ganz allgemein kommt er aber auch, um die Kommunikation nach Heeslingen noch weiter zu verbessern und gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort neue Prozesse zu entwickeln.
Ehe er sich versieht sitzt er am frühen Morgen des 16. Januar am Hamburger Flughafen und wartet auf seinen Zubringerflug nach Frankfurt. Von hier aus soll es nach Chicago gehen und von Chicago dann mit einer kleinen Maschine nach Fort Wayne, der nächstgrößeren Stadt in der Nähe von Wabash im Herzen Indianas. Am Flughafen wartet bereits unser Kollege Eike auf ihn und heißt ihn mit einem typisch amerikanischen Abendessen willkommen.
Erste Eindrücke
Christian staunt bei der folgenden halbstündigen Fahrt von Fort Wayne nach Wabash nicht schlecht: Einerseits wegen der Weitläufigkeit von unendlich anmutenden Straßen und andererseits wegen den riesigen Autos, die hier auf den Straßen unterwegs sind.
Angekommen in Wabash bezieht er dann seine Unterbringung für die kommenden Monate. Er wohnt in einer Doppelhaushälfte am Stadtrand von Wabash mit eigener Küche, sodass er sich gut selbst versorgen kann. Und auch ein Auto bekommt er für seine Zeit vor Ort zur Verfügung gestellt – wie sollte es anders sein im „Mittleren-Westen“: ein Pick-up.
SUV und Sessel mit Cupholder – Christian lebt den American Lifestyle
Am nächsten Tag stellt ihm Eike dann das Team von CFC vor und nimmt ihn mit auf einen Rundgang über das Gelände. Insgesamt arbeiten hier 30 Mitarbeitenden, acht im Büro und der Rest im Außendienst und den verschiedenen Lagerhäusern, die über das Grundstück verteilt sind. Lange hat Christian aber nicht, um sich vor Ort einzuleben. Am zweiten Tag steht bereits die Fort Wayne Farm Show an, eine große regionale Messe, bei der direkt auch die Möglichkeit besteht, einige der Außendienstler kennenzulernen. Bei der Messe und dem folgenden Farmers Buffet bekommt er ein erstes Gefühl für Geschäft und Kundschaft.
Leben und Arbeiten in den USA
Wieder in Wabash setzt Christian seine Arbeit, die er bereits in Heeslingen angefangen hat, fort. Ihm fallen schnell die großen Unterschiede zwischen der Arbeit für GRANIT in Heeslingen und der Arbeit für CFC vor Ort auf. Die Wege sind deutlich kürzer und die Abläufe nicht so komplex. Auf der einen Seite ungewohnt, auf der anderen auch spannend, da er das Gefühl hat, den Einfluss seiner Arbeit viel unmittelbarer zu spüren. So arbeitet er an der Erstellung des neuen Webshops, unterstützt die Buchhaltung in der Kommunikation mit Heeslingen oder erstellt auch selbst ein Messe-Spezial, also eine Broschüre mit speziellen Messeangeboten. Ein bis zwei Mal darf er auch spontan den Außendienst begleiten und so eine Handvoll Kunden im direkten Austausch kennenlernen.
Zwischen Messe, Büro und Außendienst: Christians Berufsalltag hat viele Facetten
In seiner Freizeit möchte Christian wie auch in Deutschland Sport treiben und meldet sich deswegen im YMCA Sportclub, dem örtlichen Treffpunkt für alle Sportbegeisterten, an. Hier gibt es einen Kraftraum, aber beispielsweise auch die Möglichkeit zu schwimmen oder Basketball zu spielen. Aufgrund der weiten Strecken in die nächstgrößeren Städte fährt er an den Wochenenden nur selten weiter weg. Einmal besucht er aber die Hauptstadt des Staates Indiana, Indianapolis.
Schnell findet er sich in seinem neuen Alltag ein zwischen Office, Wohnung, Sport und Walmart. Zwar ist Wabash mit seinen knapp 10.000 Einwohnern nicht gerade groß, doch zeichnet der örtliche Walmart ein ganz anderes Bild. An den riesigen Parkplatz davor kommt nach seiner Einschätzung nicht einmal Dodenhof, das größte Einkaufhaus in der Region rund um Heeslingen, heran. Der Walmart unterscheidet sich aber auch in seinem Sortiment von deutschen Supermärkten. So machen Nahrungsmittel und weitere Produkte des täglichen Bedarfs nur ein Drittel der Ladenfläche aus. Im übrigen Teil können so beispielsweise Autoreifen oder Waffen erworben werden. Auch wenn Christian sonst mit seinem Pick-up auf dem Parkplatz wenig aus der Masse hervorsticht, so tut er es teilweise an der Walmart Kasse. Hier schauen ihn die Mitarbeitenden und übrigen Kunden etwas schräg an, als er aus seinem Rucksack Mehrwegtaschen zieht, um die Waren zu verstauen.
Viel Arbeit, viel Fortschritt
Die Zeit vergeht wie im Flug für Christian, vielleicht auch wegen der vielen Aufgaben, die er während seiner Zeit vor Ort bearbeiten kann und daraus resultierenden Fortschritte. So ist er beteiligt am Aufbau des neuen Webshops und sieht beim Go Live die ersten Bestellungen reinkommen, darf am ersten großen Sales Meeting teilnehmen, zu dem sich alle Außendienstler für drei Tage in Wabash treffen, und sich in die vielen Funktionen des neuen Webshops einarbeiten. Dieser Webshop ist auch bei der NFMS, der größten Agrarmesse der Staaten in Louisville Hauptthema am CFC Stand. Neben den vielen Funktionen werden hier beispielsweise auch unsere PROBOSS Sitze den interessierten Besuchern präsentiert.
Das CFC-Team auf der NFMS in Louisville
Im Nachhinein war diese Messe wohl auch eines der Highlights für Christian. Auf der Messe kam er in den direkten Austausch mit potentiellen Kunden und konnte sich beispielsweise lange mit einem Popcorn-Farmer aus South Dakota unterhalten und den Mehrwert von GRANIT vorstellen. Christians Einschätzung nach ist genau das auch aktuell eine der größten Aufgaben in den USA. Als neuer „Player“ auf dem US-Markt geht es aktuell darum, sich im Markt schrittweise zu etablieren und nah am Kunden zu arbeiten, um die Sorgen und Wünsche kennenzulernen. Dafür sind Messen genau der richtige Ort. Diese Entwicklung durfte Christian in seinen zwei Monaten vor Ort mitbetreuen und somit auch zum fortlaufenden Erfolg beitragen.
Time to say Goodbye
Die Zeit vergeht für Christian wie im Flug uns sein letzter Arbeitstag kommt schneller als gedacht. Mit dem ganzen Team von CFC gibt es zu diesem Anlass Pizza im großen Break-Room und er kann sich von seinen vielen Kolleginnen und Kollegen verabschieden. Außendienstler Aaron, zu dem er in der Zwischenzeit ein gutes Verhältnis aufgebaut hat, bringt ihn bis zum Flughafen in Chicago, wo Christian wiederum seine Freundin in Empfang nehmen darf. Die nächsten zwei Wochen nutzt er, um noch etwas von den USA zu sehen. Ihr Urlaubstrip führt die beiden von Chicago über New York bis nach Miami. Nach zwei Wochen geht es dann Ende März vorerst endgültig zurück nach Deutschland.
Urlaub zwischen New York, Chicago und Miami
Insgesamt hat Christian für sich persönlich sehr viel aus der Zeit in den USA mitnehmen können. Nicht nur konnte er seine Englischkenntnisse noch einmal festigen, sondern auch viele Erfahrungen im internationalen Geschäft von GRANIT sammeln. Die vielen Kontakte und Gespräche, die er in dieser intensiven Zeit führen durfte, wird er so schnell nicht vergessen und möchte auf diesem Wege auch noch einmal allen danken, die diesen Aufenthalt ermöglicht und so schön gestaltet haben. Wenn auch wieder aus der Ferne, verfolgt er die neuen Entwicklungen auf der anderen Seite des Atlantiks weiter und blickt gespannt in die Ferne.
Christian mit dem CFC-Team in Wabash
Wir finden es echt erstaunlich, was Christian in dieser kurzen Zeit erlebt hat und an Erfahrungen hat sammeln dürfen. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute – wer weiß, wann es ihn das nächste Mal über den großen Teich verschlägt.
Im Rahmen meines ersten Ausbildungsjahres dufte ich für sechs Wochen unsere Kolleginnen und Kollegen des Produktmanagements bei TREX.PARTS besuchen, von ihnen lernen und Aufgaben übernehmen.
TREX.PARTS
TREX.PARTS ist Teil der Fricke-Gruppe und vertreibt als Großhändler Ersatzteile im Gabelstapler-Bereich.
An meinem ersten Tag bei TREX.PARTS wurde ich zum Kennenlernen durch die Räumlichkeiten des Unternehmens geführt. Dabei hatte ich die Möglichkeit alle Kolleginnen und Kollegen, sowie deren Abteilungen kennenzulernen. Auch das neue Lager unweit vom Verwaltungsgebäude entfernt, wurde mir gezeigt. Das war sehr spannend, da TREX.PARTS erst Ende letzten Jahres die Lagerkapazität um das Dreifache vergrößert hat. Doch nicht nur das Lager hat an Kapazitäten zugenommen, auch TREX.PARTS selbst ist stetig am Wachsen. Der Großhändler beschäftigt mittlerweile knapp 100 Mitarbeiter in Deutschland, Belgien und Frankreich. Eine weitere Niederlassung ist bereits in Planung und auch im Webshop wird an dem Ausbau der bisher zehn unterschiedlichen Sprachen weitergearbeitet.
Das TREX.PARTS Lager in Sittensen – Westerböhm
Wie ist das Produktmanagement bei TREX.PARTS aufgebaut?
Das Produktmanagement ist in 4 Sparten aufgeteilt. Dem Produktmanagement selbst, der Technischen Redaktion, Dispo sowie Fertigung + Identifizierung.
Das Produktmanagement, kurz PM, beschäftigt sich, wie der Name schon sagt, mit den Produkten, welche wiederum in 3 Qualitätsstufen eingeteilt werden. Den Originalteilen, der Erstausrüsterqualität und den so genannten Ident Teilen. Ident Teile sind Teile, die genau passend für den Verwendungszweck sind. Dafür wird ein Originalteil vom zuständigen PM erst bemustert und im zweiten Schritt identifiziert. Die Aufgabe des PMs ist es, eine passende Alternative, den Ident Artikel, ausfindig zu machen und die technischen Spezifikationen zu überprüfen. Auch für den Lieferantenkontakt, die Kundenanfragen, Produktschulungen und Lieferbedingungen ist der PM verantwortlich.
Die Technische Redaktion befasst sich hingegen mit Artikelrecherche, pflegt und füttert den Webshop kontinuierlich mit Daten und Bildern. Dabei werden gleichzeitig Artikel miteinander verknüpft, sodass eine leichte Auffindbarkeit für den Kunden gewährleistet wird. Auch die Übersetzung in die einzelnen Sprachen ist Aufgabe der Technischen Redaktion.
Meine Aufgaben bei TREX.PARTS
Zu Beginn bei TREX.PARTS habe ich einen Gabelstapler bemustern dürfen, um ein Gefühl für Gabelstaplerersatzteile zu bekommen. Anschließend habe ich für Artikel, welche noch keine Alternative haben, Jira Tickets erstellt. Ob für einen Artikel bereits Alternativen vorhanden sind, konnte im Webshop festgestellt werden. Die von mir erstellten Jira Tickets wurden von den PMs bearbeitet, indem sie Angebote bei ihren Lieferanten angefragt haben. Sofern ein gutes Angebot vorhanden war, konnte das Ticket geschlossen werden und die Alternative im Webshop eingespielt werden. Um zu überprüfen, ob alles ordentlich eingespielt worden ist, habe ich Listen bekommen, die ich nochmals überprüfen sollte. Die Arbeit direkt am Produkt und mit dem Webshop war sehr abwechslungsreich und interessant zugleich.
Für den Zeitraum von drei Wochen habe ich auch mein ganz eigenes Projekt bekommen. Ich durfte Ersatzteillisten zu einem Gabelstaplermodell erstellen und überprüfen, ob wir dazu bereits Alternativartikel anbieten. In diesem Zuge entschied ich, ob es Sinn machen würde, für alternativlose Artikel Optionen zu suchen, um diese letztlich dem Kunden anzubieten. Dabei wurde mir viel Verantwortung übertragen, wodurch ich mein schon gesammeltes Wissen anwenden und gleichzeitig erweitern konnte. Bei Fragen standen mir alle PMs immer gerne zur Verfügung.
Jette mit einem Gabelstapler im TREX.PARTS Lager
Bei TREX.PARTS wurde mir eine eindrucksvolle und abwechslungsreiche Zeit ermöglicht. Das Team war stets offen für all meine Fragen und hat mich sehr gut in Ihren Ablauf integriert. Vielen Dank für die interessanten sechs Wochen!
heute möchte ich euch unsere Kollegin Carina vorstellen. Sie arbeitet seit Oktober 2022 als Sachbearbeiterin im Kundencenter für Österreich. Aber wie kam es eigentlich dazu?
Aufgewachsen ist sie in einem relativ kleinem Ort bei Graz. Nach der 9. Klasse ist sie auf die Polytechnische Schule gewechselt, um sich durch die Berufsorientierung auf die Berufsentscheidung vorzubereiten. Eine Polytechnische Schule bietet die Möglichkeit, sich für eine Ausbildungsrichtung festzulegen und während berufspraktischer Tage Berufspraxis zu sammeln. Diese Praktika hat Carina in verschiedenen Unternehmen im Bereich Einzelhandel und Büroorganisation gemacht. Nach einem Jahr ist sie dann für zwei Jahre auf die Handelsschule. Diese ermöglichte es ihr unter anderem, ihre Ausbildung als Bürokauffrau beim Jugendamt in Graz zu verkürzen.
Die Arbeit beim Jugendamt in der Abteilung des ärztlichen Dienstes, hat mir enorm bei der Offenheit am Telefon geholfen.
Carina vor ein paar Jahren in ihrer Heimat
Aber wie kam es zu der Entscheidung auszuwandern?
Noch in der Schulzeit hat sie online eine Person kennengelernt, mit welcher sie drei Jahre lang Kontakt hatte, bevor sie sich das erste Mal trafen. Eine Liebe entstand und es wurde ernst. Für sie war klar, dass sie nach Deutschland ziehen möchte, da sie bereits in der Schulzeit davon träumte, in das Nachbarland zu ziehen.
Damals waren es noch eher kindliche Gründe. Als Kind fand ich es toll, dass so viele coole YouTuber aus Deutschland kommen.
Carina über die Gründe für ihren Auswanderungswunsch
Als feststand, dass sie zu Ihrer Liebe in die Nähe von Hemmoor zieht, schaute sie sich nach Unternehmen in der Gegend um, welche eine Stelle im Büro anboten. Ursprünglich bewarb sich Carina auf eine Stelle in der Disposition bei FRICKE, da diese für Hemmoor ausgeschrieben war. Allerdings lag es fast auf der Hand, dass sie mit ihren Qualifikationen super ins Kundencenter für Österreich passt. Auch Carina fand die Idee spannend. Für die intensive Einarbeitung hat sich ein Kollege aus Heeslingen dazu bereit erklärt, Carina in Hemmoor alles zu zeigen. Carina beantwortet nun täglich Kundenanliegen per E-Mail oder telefonisch. Außerdem betreut sie die österreichischen Außendienstmitarbeitenden und unterstützt diese, wo sie kann. So musste Carina nun trotz Auswanderung für die Liebe den täglichen Bezug zu ihrem Heimatland nicht aufgeben.
Carina an ihrem Schreibtisch in Hemmoor
Was passiert nach dem Arbeitsalltag?
Carina erzählte mir, dass sie sehr gern liest und auch selbst Romane schreibt. Außerdem besucht sie gern Konzerte und hat zwei kleine Hunde, die sie auf Trab halten.
Wir bedanken uns bei Carina für den Einblick in ihr Leben und wünschen ihr weiterhin alles Gute!