Kategorie: Rund um die Ausbildung

  • FRICKE investiert in den Nachwuchs

    FRICKE investiert in den Nachwuchs

    Kaum wurden die Corona-Maßnahmen an der Nordakademie in Elmshorn gelockert und das Studium findet wieder in Präsenz statt, ergriff die Personalabteilung die Gelegenheit, um sich mit Ihren „Dualis“ der Jahrgänge 2020 und 2021 vor Ort zu treffen und sich für Ihre Belange stark zu machen.

    Studentenleben

    Die FRICKE Gruppe bildet aktuell 26 duale Studenten („Dualis“) aus. Im August 2021 haben wir mit neun Studenten (sieben Wirtschaftsingenieure, zwei BWLer) begonnen.  Die duale Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Dabei wechseln sich Theorie- und Praxisphasen im Unternehmen ab.
    Das Studium findet an der Nordakademie in Elmshorn, die es schon seit 30 Jahren gibt, statt.

    Nachdem unser erstes Semester von Januar bis März 2022 wegen der hohen Corona-Infektionszahlen fast ausschließlich online stattfand, wurden zu Beginn des zweiten Semesters (April bis Juni 2022) die Corona- Regeln gelockert. Der Studienalltag und das Campusleben kommen immer mehr zurück und auch die für Wirtschaftsingenieure wichtigen Laborveranstaltungen finden vor Ort wieder in Präsenz statt.

    Studentenleben
    Einblick in den Campus Innenhof

    Laufen für den FRICKE Social Run

    In der vorlesungsfreien Zeit trafen wir Studenten uns, um gemeinsam für den FRICKE Social Run zu laufen. Vorab wurden wir mit den FRICKE Laufshirts von der Unternehmenszentrale versorgt, sodass wir einheitlich auftreten und jedem zeigen konnten, wofür wir unterwegs sind.

    Studentenleben
    Laufen für den FRICKE Social Run

    Unterstützung auch im Studium

    Einige Vertreter der Personalabteilung nutzten die gelockerten Corona-Regeln ebenfalls für einen Besuch an der Nordakademie. Dieser Besuch ermöglichte auch einen Austausch mit der Hochschulleitung. Anschließend stand ein Rundgang über den sehr gepflegten Campus an, sodass die Personalabteilung Eindrücke vom Studieren an der Nordakademie gewinnen konnte.

    Das Highlight dieses Besuchs war das gemeinsame Abendessen und der Austausch über unsere Zeit an der Nordakademie. Wir erzählten viel über unsere Module und darüber, was wir in den letzten Wochen erlebt und gelernt haben. Interessiert waren wir jedoch auch daran, was es Neues aus Heeslingen und unserem Unternehmen gibt. Neben einigen Einblicken aus dem Intranet von FRICKE, bekommen wir während der Theoriephase nämlich nicht viel aus Heeslingen mit.

    Wir danken der Personalabteilung an dieser Stelle nochmals für den tollen Besuch in Elmshorn an der Nordakademie und freuen uns schon auf die kommende Praxisphase wieder bei uns im Unternehmen.

  • Vernetzen beim Azubi-Grillen

    Vernetzen beim Azubi-Grillen

    Um 16 Uhr startete das Event bei bestem Wetter an den Fischteichen, die sich unweit unserer Unternehmenszentrale befinden. Die Personalabteilung war bereits vor Ort und hatte alles bestens organisiert. So bekamen die 55 Auszubildenden Namensschilder, mit unterschiedlichen Farben. Diese Farben wurden einem Tisch zugeordnet, sodass alle Teilnehmenden gemischt saßen. Dadurch konnten sich Azubis und Studenten unterschiedlicher Jahrgänge und Standorte kennenlernen und miteinander vernetzen.

    Nach dem ersten Kennenlernen präsentierten Leona und Jonas vom f.inside Team den neuen Azubis den Unternehmensblog. Sie berichteten von einem tollen gemischten Redaktionsteam, spannenden Redaktionsmeetings und von gemeinsamen Events. Wenn Du mehr von f.inside erfahren möchtest, schau doch mal hier!

    Danach begannen die Kennenlernspiele in zwei großen Teams. Durch das Zuwerfen und Fangen von Bällen bei gleichzeitigem Zurufen des Vornamens wurden wir schnell miteinander vertraut.

    Die Geschäftsleitung begrüßt die neuen Azubis

    Bei der Begrüßung der Azubis stellten sich Herr Fricke und Herr Wachholtz persönlich vor und informierten über aktuelle Themen unseres Unternehmens. Im Anschluss daran hatten wir Auszubildende und duale Studenten die Möglichkeit, Fragen an die Geschäftsleitung zu stellen. Neben einer Frage zum Thema Nachhaltigkeit wurden auch private Fragen beantwortet.

    Herr Fricke und Herr Wachholtz heißen die neuen Azubis willkommen

    Abrundung des Abends durch ein gemeinsames Essen

    Es folgte ein gemeinsames Essen, welches Rodizio mit brasilianischen Grillspezialitäten vollumfänglich zu einem tollen Abend machte.

    Alles in allem war es für uns Auszubildende und duale Studenten ein gelungener Abend. Wir schätzen es sehr, dass sich die Geschäftsleitung Zeit für uns und unsere Fragen genommen hat und danken der Personalabteilung für die tolle Organisation!
    Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

  • Champagner zum Frühstück – Maikes Auslandsaufenthalt

    Champagner zum Frühstück – Maikes Auslandsaufenthalt

    Maike ist 21 Jahre alt und hat 2020 ihre Ausbildung als Kauffrau im Groß- und Außenhandel hier bei FRICKE begonnen. Demnach ist sie nun im zweiten Lehrjahr und konnte endlich den Auslandaufenthalt wahrnehmen, auf den sie sich schon so lange gefreut hatte. Schnell entschied sie sich für Belgien und Frankreich.

    Nichts wie los!

    Am 06.06.2022 war es dann soweit: Maikes Reise sollte endlich losgehen. Mit der Bahn ging es nach Wanze, ein kleiner idyllischer Ort in Belgien. Fast schon heimisch wie die Dörfer bei ihr Zuhause. Die anfängliche Unsicherheit legte sich glücklicherweise schnell, sodass die Woche problemlos starten konnte.

    Tage wie diese

    Jeden Morgen um viertel vor 8 machte sie sich mit dem Fahrrad auf den Weg ins Büro. Die Fahrt den großen Berg hinunter ins Dorf war dabei eine einfache Möglichkeit, richtig wach zu werden. Das morgendliche Ritual im Büro war dann die Begrüßung jedes einzelnen Kollegen und ein wenig Smalltalk.

    Zur Mittagszeit ging es immer in einer großen Gruppe bestehend aus mehreren Kollegen zum Essen. Ein absolutes Muss war laut den belgischen Kollegen dabei belgisches Bier „Jupiler“ und „Mitraillette“- ein Baguette belegt mit Fleisch und Pommes. Bis um ca. 17 Uhr erledigte Maike dann täglich einige buchhalterische Aufgaben. Danach hieß es erst einmal ungewolltes Workout, denn es ist gar nicht so einfach, mit dem Fahrrad den steilen Berg wieder hinauf zu kommen. Nun ging sie meist nur noch einkaufen und ließ den Abend entspannt ausklingen. Ein gut organisierter und strukturierter Tagesablauf.

    Am Wochenende stand schließlich Sightseeing auf dem Programm. Gemeinsam mit Sarah, einer Kollegin aus dem Marketing, fuhr Maike zum Beispiel nach Brüssel in das Atomium. Die letzten beiden Tage in Belgien standen Außendiensttagungen an. Sämtliche Außendienstler aus Frankreich und Belgien kamen zusammen. Natürlich gab es ein großes Festessen! Aber das sollte es noch nicht gewesen sein. Auch Lasertag wurde gemeinsam gespielt und sogar dem „Carré“ in Liège, einem sehr bekannten Ausgehviertel, wurde ein Besuch abgestattet.

    Bienvenue en France!

    Danach ging es eine Woche ins französische Reims. Sie wurde von Frédéric, Teamcoach im Kundencenter, höchstpersönlich vor Ort eingeführt. Er hat sogar ein gemeinsames Champagnertasting mit ihr organisiert.

    In der Woche ging es dann wie gewohnt zur Arbeit. Doch die Mittagszeit in Frankreich schien etwas anders als in Deutschland: knapp 1,5 Stunden Pause… da ist sogar das eine oder andere Power-Nap möglich gewesen. Nach der Arbeit ging es ab in die Stadt. Einen Abend zur „fête de la musique“, mal feiern gehen mit neuen Kollegen, Touren mit dem E-Scooter sowie Besichtigung eines Weinkellers. Das und vieles mehr hat Maike innerhalb einer Woche Frankreich erlebt.

    Wiederholungsbedarf?

    „Definitiv! Wie Christophe Lecomte, Frédéric Adam und die Kollegen vor Ort sich um mich bemüht haben war einfach nur toll. Man wurde nicht nur herzlichst aufgenommen, der lockere und kollegiale Umgang wurde Tag für Tag großgeschrieben. Vor allem in Sachen Sprache und Selbstsicherheit hat mir der Aufenthalt sehr weitergeholfen. Die Zeit ist sehr schnell vergangen und man war durchgehend unter Leuten, sodass nicht mal Zeit für Heimweh blieb. Besonders an der Reise war das Kennenlernen der neuen Leute sowie die vielen schönen gemeinsamen Erlebnisse.“

    Typisch Frankreich – Typisch Belgien

    In der Zeit vor Ort hat Maike viel Zeit mit Menschen verbracht. Was sind im Nachhinein typische Klischees, die sich deiner Meinung nach bestätigt haben?

    „Franzosen sprechen kaum englisch – nicht mal Taxifahrer“

    „Belgier lassen sich nicht stressen und sind sehr weltoffen“

    „Ich sag nur: belgischer Pommes-Stolz!“

    Mitlerweile ist Maike wieder in Heeslingen und geht wie gewohnt ihrer Arbeit nach. Ihr wurde aber bereits das Angebot gemacht, dass sie gern nochmal wieder zurück nach Belgien oder Frankreich kommen kann.

  • Azubi-Ausflug nach Harsewinkel: Endlich wieder on Tour

    Azubi-Ausflug nach Harsewinkel: Endlich wieder on Tour

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin es wieder – Lisa aus der Personalabteilung. Heute möchte ich Euch über unseren Azubi-Ausflug nach Harsewinkel berichten. Denn endlich dürfen wir nach langer Pause wieder mit unseren Azubis spannende Kurztrips unternehmen.

    Ausbildung mit einzigartigen Erlebnissen

    Wer in der Fricke Gruppe eine Ausbildung beginnt, kann sich auf einige tolle Events freuen. Denn neben dem normalen Ausbildungsalltag möchten wir unseren Auszubildenden Abwechslung bieten und überlegen uns immer wieder tolle Veranstaltungen und Ausflüge. Aufgrund von Corona mussten diese Events jedoch in den letzten zwei Jahren leider ausfallen.

    Azubi-Ausflug für alle technischen Ausbildungsberufe

    Dieses Jahr ging es aber endlich wieder los. Mit unseren technischen Azubis durften wir CLAAS in Harsewinkel besuchen. Da für einige Lehrjahre die mittlerweile obligatorische Tour nach Harsewinkel in den vergangenen zwei Jahren nicht stattfinden konnte, haben wir es in diesem Jahr allen Lehrjahren ermöglicht, mitzufahren. Aufgrund der aktuellen Corona-Auflagen bei CLAAS mussten wir die Azubi-Tour in diesem Jahr in drei Gruppen aufteilen, da wir mit maximal 30 Personen pro Gruppe das Werk besichtigen durften.

    Die erste Tour haben wir am Mittwoch, den 27. April 2022, gemacht. An diesem Tag bin ich zusammen mit einer Azubi-Gruppe mit einem Reisebus nach Harsewinkel gefahren. Da die Azubis verstreut von allen Standorten der FRICKE Gruppe kommen, gab es unterschiedliche Treffpunkte. Gestartet ist unsere Tour in den frühen Morgenstunden am Standort in Heeslingen. Dann ging es über Bockel und Hemelingen nach Harsewinkel.

    Werksbesichtigung bei CLAAS

    In Harsewinkel angekommen wurden wir auch direkt in Empfang genommen und in einen Kinosaal geführt. Dort haben wir anhand einer Präsentation und kurzer Videos mehr über die Geschichte des Familienunternehmens CLAAS erfahren. Anschließend wurden wir vor Ort in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt. Nachdem alle mit einem Headset ausgestattet waren, ging es in die Produktion. Hier konnten wir beispielsweise den Weg eines Mähdreschers von der Entstehung bis zur Fertigstellung mitverfolgen. Nach dem circa eineinhalbstündigen Rundgang durch das Werk gab es anschließend ein gemeinsames Mittagessen in der CLAAS Kantine.

    Ein weiterer Azubi-Ausflug nach Harsewinkel war bereits am 28. April 2022. Die dritte Tour ist für den 25. Mai 2022 geplant.

    Wir sind froh, dass wir endlich wieder solche Touren mit unseren Azubis gemeinsam erleben können und freuen uns bereits jetzt auf alle weiteren Azubi-Events.

    Eure Lisa

  • Ausbildung erfolgreich gemeistert – wie geht’s jetzt weiter?

    Ausbildung erfolgreich gemeistert – wie geht’s jetzt weiter?

    Auch dieses Jahr haben wieder einige unserer Azubis ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Darunter auch Jonna. Sie hat einige Eindrücke über ihre Ausbildung hier bei FRICKE mit uns geteilt.

    Jonna ist 21 Jahre alt und hat ihre Ausbildung als Groß und- Außenhandelskauffrau im August 2019 begonnen. Da sie ihre Ausbildung auf 2,5 Jahre verkürzt hat, ist sie nun bereits seit Mitte Januar ausgelernt.

    Diese Bereiche hat Jonna während der Ausbildung durchlaufen

    Die Ausbildung hat für Jonna in der Versandreklamation begonnen. Zu ihren täglichen Aufgaben gehörte dabei der Umgang mit Kundenbeschwerden. Zudem hat sie gelegentlich Abholungen für den nächsten Tag veranlasst. Als Nächstes ging es für sie in die Rechnungsabteilung. Hier lag der Fokus auf dem Schreiben von Gutschriften und der Anlage von Kunden. Danach durfte sie schließlich ins Qualitätsmanagement, wo sie hauptsächlich im Bereich der Gewährleistung eingesetzt wurde. Vor Ort ging es nun darum, sich um Abholungen der Gewährleistungsanträge zu kümmern und entsprechend dazu die Lieferantengewährleistungen zu schreiben.
    Nach dem Qualitätsmanagement kam dann das Zollmanagement. Hier hat Jonna Warentarifnummern gepflegt, Speditionsabholungen für nicht europäische Länder veranlasst und gemeinsam mit ihrem Abteilungsleiter Prozessoptimierung betrieben. Daraufhin folgte das MMDM (Material Master Data Management). Artikelstammdaten standen auf dem Programm! Dazu gehört auch das Anlegen von Artikeln. In der Buchhaltung ging es dann um Mahnungen und das Buchen von Avisen. Im Dezember 2021 war es schließlich soweit und die letzte Abteilung stand an. Jonna durfte erneut ins MMDM. Genau hier wurde sie auch nach der Ausbildung übernommen.

    Diese Abteilungen sind ihre persönlichen Favoriten

    Für Jonna war vor allem das Arbeitsklima ein entscheidender Faktor. Dieses hat ihr persönlich im MMDM besonders gut gefallen. Hier traf sie auf ein junges und dynamisches Team, in dem sie sich wohl und sofort willkommen fühlte. Sie brauchte keine Angst haben, Fragen zu stellen. Auch nach der Ausbildung wurde sie dort herzlich aufgenommen. Aber auch der umfangreiche Arbeitsalltag im MMDM hat ihr die Abteilung schmackhaft gemacht. Auch das Qualitätsmanagement hat ihr sehr zugesagt. Wie im MMDM stimmte hier für sie das Arbeitsklima und die Abwechslung zwischen dem Büroalltag am Vormittag und dem praktischen, beziehungsweise technischen Teil am Nachmittag.

    Das hat Jonna insgesamt besonders gut gefallen

    Darauf ganz klar die große Abwechslung der unterschiedlichen Abteilungen! Dies erleichterte ihr den Entschluss, in welcher Abteilung sie letzten Endes arbeiten möchte und herauszufinden, welche Tätigkeiten ihr liegen und was ihr Spaß macht.

    Wie hat ihr die Ausbildung weitergeholfen?

    Die Ausbildung hat Jonna auf jeden Fall geholfen, ihre Stärken und Schwächen intensivier wahrzunehmen! Das ist ihrer Meinung nach ein großer Pluspunkt für das weitere Berufsleben, da sie nun weiß, worauf sie sich konzentrieren kann und sollte.

    Wie geht es jetzt für Jonna weiter?

    Sie ist weiterhin in der FRICKE Gruppe tätig. Dabei agiert sie als Schnittstelle zwischen dem MMDM und dem Listpricing. Für das nächste Jahr ist vorerst nur eine Weiterbildung geplant und dann freut sie sich einfach, auf die Dinge, die sich ergeben werden.

    Wir gratulieren Jonna zum Abschluss der Ausbildung und sind froh, dass sie uns weiterhin bei FRICKE erhalten bleibt!

    Interessieren dich weitere Erfahrungsberichte über Ausbildung und Studium bei der FRICKE Gruppe? Dann sieh gern in unserer Kategorie „Ausbildung und Studium“ nach.



  • Die Logistik als Männerberuf – Ein veraltetes Klischee?

    Die Logistik als Männerberuf – Ein veraltetes Klischee?

    Hallo zusammen,

    mein Name ist Monique, ich bin 19 Jahre alt und seit September 2020 ein Teil der FRICKE Gruppe. Ich mache bei GRANIT PARTS eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Aber stimmt das Klischee vom Männerberuf Logistik?

    Meine Erfahrungen bei FRICKE

    Kennt ihr auch diese Klischees, wenn es um die richtigen Voraussetzungen für einen Beruf geht? Ich werde zum Beispiel oft gefragt, warum ich in einem typischen Männerberuf arbeite. Vor Beginn meiner Ausbildung habe ich mir deswegen oft Gedanken und Sorgen gemacht. Bin ich als Frau überhaupt für den Beruf geeignet? Werde ich für die Mitarbeiter nur eine Last sein?

    An meinem ersten Tag bei FRICKE wurde ich sehr herzlich empfangen und mir wurde alles gezeigt. Nach allen organisatorischen Punkten ging es endlich ins Lager. Ihr kennt sicherlich auch alle diese Anspannung und Nervosität, wenn es an einen neuen Arbeitsplatz geht. Dann wisst ihr genau, wie ich mich gefühlt habe!

    Als ich zum ersten Mal durch das Lager von GRANIT gelaufen bin, ist mir sofort aufgefallen, dass hier viele Frauen arbeiten. In dem Moment war ich sehr erleichtert und froh zu sehen, dass das Klischee von der Logistik als Männerdomäne auf FRICKE überhaupt nicht zutrifft.

    Von der Kommissionierung zum Teamcoach – Denise‘ Werdegang bei GRANIT

    Eine der tollen Frauen in der GRANIT Logistik ist Denise. Sie hat im Dezember 2015 als Kommissioniererin in der zentralen Fachbodenanlage angefangen. Hier werden Kleinteile aus Bestellungen für den Versand fertig gemacht. Sie hat bereits im ersten Jahr viele verschiedene Bereiche und Tätigkeiten in der GRANIT Logistik kennengelernt.

    „Ich habe ziemlich schnell die Aufgaben rund um die NIO-Bearbeitung in der Verpackung übernommen. NIO steht für ‚Nicht in Ordnung‘. Schon ein halbes Jahr später konnte ich mich mit der Arbeit der Teamcoaches vertraut machen.“

    Erzählt Denise von ihrem schnellen Aufstieg bei GRANIT.

    Denise hat sich bewährt und wurde selbst zum Teamcoach. Heute ist sie als Führungskraft für die Kommissionierung von Kleinteilen und die Einlagerung von Paletten in der Zentralen Fachbodenanlage verantwortlich.

    Keine Chance für Klischees

    Mittlerweile stehe ich kurz vor meiner Abschlussprüfung. Ich habe mit vielen netten Kolleginnen und Kollegen zusammengearbeitet und egal in welcher Abteilung ich war oder wie schwierig etwas war, mir wurde immer unvoreingenommen geholfen. Bei GRANIT habe ich auch meinen Gabelstapler-Führerschein gemacht. Das kann nicht einmal jeder Mann von sich behaupten. Meiner Meinung nach ist das Klischee vom Männerberuf Logistik Schnee von gestern.

    Willst Du noch mehr über Frauen in vermeintlichen Männerberufen erfahren? Dann ist der Bericht über Linas Ausbildung zur Landmaschinenmechatronikerin bestimmt interessant für Dich.

  • Roberts Auslandssemester unter der Sonne Nizzas

    Roberts Auslandssemester unter der Sonne Nizzas

    Moin,

    ich bin Robert und studiere seit 2019 Wirtschaftsingenieurwesen bei der FRICKE Gruppe. Im Rahmen unseres Studiums haben wir die Möglichkeit, das fünfte Semester im Ausland zu verbringen. Diese Chance habe ich natürlich wahrgenommen. Entschieden habe ich mich für ein Auslandssemester in Frankreich, genauer gesagt in Nizza. Die Stadt an der Côte d’Azur ist die fünftgrößte Stadt Frankreichs und zählt mit 2551 Sonnenstunden im Jahr zu einem der sonnigsten Plätze im Land.

    Planung für das Auslandssemester

    Bereits acht Monate vor Beginn des Auslandsaufenthalts begann die Planung. In den ersten Schritten ging es um die Auswahl und Bewerbung an einer oder mehrerer geeigneter Partnerhochschulen. Für mich war relativ schnell klar, dass ich nach Frankreich gehen möchte, da ich seit Studienbeginn angefangen habe, Französisch zu lernen. Die neuen Sprachkenntnisse wollte ich gerne anwenden und verbessern.

    Nachdem ich an der IPAG in Nizza angenommen wurde, kümmerte ich mich um eine Unterkunft. Von der Verwaltung der Gasthochschule wurden den internationalen Studenten einige Optionen geschickt. Eines der Angebote war eine 3er-WG in einer Wohnung circa fünf Minuten von der Universität entfernt. Nach ein paar Gesprächen mit der Vermieterin, die sehr freundlich und zuvorkommend war, habe ich das Zimmer bekommen. Anschließend habe ich meine Mitbewohnerinnen (eine Dänin und eine Engländerin) kontaktiert, damit wir uns im Vorhinein bereits einmal kennenlernen konnten. Verständigt haben wir uns immer auf Englisch. Neben der Unterkunft musste ich noch ein Learning Agreement erstellen, welches die Hochschule in Elmshorn fordert, um die erbrachten Leistungen anzuerkennen.

    Angekommen bin ich am 29. August bei sonnigen 28 Grad. Zu dem Zeitpunkt war noch keine meiner Mitbewohnerinnen vor Ort, da beide erst ein paar Tage später angekommen sind. Die Wohnung war sehr modern möbliert und es fehlte an nichts. Mit meinen Mitbewohnerinnen habe ich mich während der Zeit bestens verstanden und wir haben viel zusammen unternommen. An den Wochenenden haben wir die Gegend und die Stadt erkundet. Ich habe zum Beispiel unter anderem einen Trip nach Monaco unternommen.

    Alltag und Verpflegung in Nizza

    Sehr populär in Nizza ist der Gebrauch von Apps wie „Uber Eats“ (ein Lieferdienst wie Lieferando) oder „Gorillas“, die Lebensmittel innerhalb von zehn Minuten direkt vor die Tür liefern. Jene Apps haben einem das Leben dort sehr erleichtert, da unsere Wohnung auf einem Hügel lag und keiner aus der WG ein Auto hatte. Für manche Einkäufe musste man jedoch zum nahegelegenen Supermarkt gehen. Grundsätzlich sind Lebensmittel in Frankreich ein ganzes Stück teurer als in Deutschland, was letztendlich auch im Portemonnaie spürbar war.

    Corona war im Sommer in Frankreich nicht so ein großes Thema. Als Geimpfter oder Genesener konnte man alles machen. Ansonsten benötigte man einen negativen Selbsttest, der pro Test 27 € kostete. Glücklicherweise konnte ich mir das durch meine Impfung sparen. So konnten wir viele verschiedene Restaurants und Bars besuchen und unterlagen kaum Einschränkungen in unserer Freizeitgestaltung. Der Einfluss von Corona war dadurch während meines Auslandssemesters nicht allzu groß, wofür ich sehr dankbar bin.

    Unileben in Nizza

    Gelehrt wurde in der Uni auf Englisch. Ich habe drei Module belegt, die mir sehr gut gefallen haben. Ich konnte mir das Modul Logistik sowie zwei Wahlpflichtmodule an der Nordakademie anrechnen lassen. Die Universität in Nizza ist eher klein, hat aber eine Mensa und eine Dachterrasse, auf der man in den Pausen die Sonne genießen konnte. Etwas schade war, dass es quasi keinen Kontakt zu den regulären Studierenden dort gab, da internationale und einheimische Studierende in getrennten Kursen untergebracht wurden.

    Ich habe meine Zeit in Frankreich sehr genossen, viele Erfahrungen sammeln können und kann jedem nur empfehlen, die Chance zu nutzen, ein Semester im Ausland zu studieren. Meine Kommilitonin Janika zum Beispiel war in Riga und Jakob in Irland.

    Euer Robert

  • Der letzte Meilenstein – Bachelorthesis

    Der letzte Meilenstein – Bachelorthesis

    Vor knapp vier Jahren habe ich mein duales Studium bei FRICKE begonnen. Damals habe ich noch gedacht, dass es eine gefühlte Ewigkeit dauert, bis der Abschluss in greifbare Nähe rückt. Die Zeit ist schneller vergangen als geahnt und entsprechend stehe ich nun kurz vor dem Ende des Bachelorstudiums. Der letzte Schritt ist die Bachelorthesis. Wie dieser Schritt genau aussieht, erzähle ich Euch heute!

    Bachelorthesis – Was ist das überhaupt?

    Eine Bachelorarbeit ist eine wissenschaftliche Arbeit, die sich mit einem bestimmten Thema auseinandersetzt. Der Umfang ist abhängig von der Universität/Hochschule und dem Lehrstuhl. Im Falle der Nordakademie sind 35 bis 45 Seiten Text vorgesehen. Die Arbeit ist der letzte Meilenstein, bevor das Bachelorzeugnis ausgehändigt wird und somit sprichwörtlich die Kirsche auf der Torte.

    Thema der Bachelorthesis

    Die Bachelorarbeit beginnt immer mit der Auswahl eines geeigneten Themas. Hierbei ist es sinnvoll, sich zu überlegen, welches Thema einem Spaß bereitet – immerhin verbringt man damit sehr viel Zeit und auch das eine oder andere Wochenende wird dafür zweckentfremdet. Dementsprechend gilt: Augen auf bei der Themenwahl! Bei einem dualen Studium schreibt man die Arbeit in Kooperation mit dem Praxisunternehmen. Deswegen sollte es sich bei dem Thema um eine betriebliche Problemstellung handeln, für die eine Strategie oder ein Maßnahmenkatalog entwickelt wird. Die Problemstellung gilt als zentrales Element der Arbeit. Des Weiteren ist es sinnvoll, sich bereits Gedanken über mögliche Methoden (zum Beispiel Umfrage oder Experteninterviews) zu machen, anhand derer das Problem analysiert und angegangen werden kann. In meinem Fall habe ich mich mit personalisiertem E-Mail-Marketing im B2B beschäftigt.

    Betreuung durch den Praxisbetrieb

    Da wir die Bachelorthesis über eine betriebliche Problemstellung schreiben, ist es essentiell, mit dem Betrieb in enge Abstimmung zu gehen. Bei FRICKE werden Themenvorschläge zunächst mit Abteilungsleitern oder Betreuern diskutiert. Es ist auch möglich, sich an seine Wunschabteilung zu wenden und dort nach offenen Themen zu fragen. Ist ein Thema abgesprochen, gilt es, einen betrieblichen Betreuer oder Betreuerin zu definieren. In meinem Fall begleitet mich Carina – Online Marketing Managerin – bei der Bearbeitung des Themas. Wir waren regelmäßig im Austausch über mein Thema und den Fortschritt. Wenn ich Probleme habe, kann ich jederzeit mit Fragestellungen auf sie zukommen und diese diskutieren. Nach Abgabe der Thesis schreibt der Betreuer auch eine Bewertung, die in die Benotung der Arbeit einfließt.

    Alles hat ein Ende

    Nachdem man sich intensiv über acht Wochen mit der Bachelorthesis beschäftigt hat und zwischendurch von Hochs und Tiefs überwältigt worden ist, ist es geschafft. Die Bachelorarbeit ist fertiggestellt und die Seiten sind mit Inhalt gefüllt. Der letzte Schritt ist der Druck und die Bindung der Arbeit und natürlich die finale Abgabe bei der Universität. Ich habe es mir nicht nehmen lassen und bin eigenständig nach Elmshorn gefahren. Die Abgabe ist immerhin nochmal ein ganz besonderer Moment und sollte natürlich auch reibungslos klappen. Mein Gutachter hat vier Wochen für die Benotung Zeit. Jetzt heißt es dementsprechend warten auf das Prüfungsergebnis.

    Rückblickend betrachtet ist so eine Thesis eine Herausforderung, aber mit dem richtigen Management, der Vorbereitung und Unterstützung aus dem Betrieb, der Familie und Freunden, ist die Erstellung und Bearbeitung mehr als machbar!

    Falls ihr noch Fragen dazu habt, schreibt uns doch gerne eine Nachricht an Karriere.Blog@fricke.de oder hinterlasst ein Kommentar.

  • Janika entdeckt das Baltikum –  Auslandssemester in Lettland

    Janika entdeckt das Baltikum – Auslandssemester in Lettland

    Hey zusammen,

    ich bin Janika und studiere seit 2019 Wirtschaftsingenieurwesen bei Hofmeister & Meincke. Mein letztes Semester habe ich nicht wie sonst an der Nordakademie verbracht, sondern bin für ein Auslandssemester an der Turiba University nach Lettland gereist. Dort hatte Leona bereits 2019 ihr Auslandssemester verbracht. Ich habe mich für Riga entschieden, da ich innerhalb von Europa bleiben, aber trotzdem ein anderes Land kennenlernen wollte und ich Lettland bei meinem einwöchigen Schüleraustausch im Mai 2015 schon interessant fand.

    Studium im Ausland

    Die Turiba University ist eine private Universität in Riga, die ein wenig außerhalb der Stadt liegt. Sie ist in etwa so groß wie die Nordakademie, also eher klein. Während meines Aufenthalts in Riga habe ich dort sechs Kurse aus dem Bereich Betriebswirtschaft und Logistik besucht, durch die ich mir insgesamt vier Module an der Nordakademie anrechnen lassen kann. Die Vorlesungen waren alle auf Englisch und gemeinsam mit anderen internationalen Studierenden. Das Semester bestand dabei aus zwölf Wochen Vorlesungen und drei Wochen Klausuren. Allerdings musste man anders als in Deutschland in der Vorlesungszeit auch schon in allen Modulen mehrere Zwischenprüfungen schreiben.

    Leben in Lettland

    Da am 3. September das Studium begann, bin ich am 1. September von Hamburg aus nach Riga geflogen. Neben dem Studium habe ich besonders in der Anfangszeit viel Zeit genutzt, um mir verschiedene Orte in Lettland anzusehen. Ich habe nicht nur Sehenswürdigkeiten in Riga entdecket, sondern war unter anderem an der Ostsee, in verschieden Nationalparks und in Sigulda, einer kleineren Stadt nördlich von Riga. Außerdem bin ich an einem langen Wochenende nach Tallinn gefahren und habe von dort aus einen Tagestrip nach Helsinki mit der Fähre gemacht. Besonders sehenswert fand ich den Nationalpark in Kemeri und den Nationalpark Gauja.

    Auslandssemester
    Tallinn von oben
    Auslandssemester
    Nationalpark Kemeri
    Auslandssemester
    Nationalpark Gauja

    Auslandssemester während Corona

    Da ab Mitte Oktober die Infektionszahlen extrem hoch waren, war ich von da an kaum noch unterwegs. Aufgrund der hohen Inzidenz in Lettland galten starke Beschränkungen und zum Teil ein strenger Lockdown, sodass man weder zur Uni gehen durfte, noch Restaurants, Sehenswürdigkeiten etc. geöffnet hatten und auch das Verlassen der Wohnung nur tagsüber erlaubt war.

    Trotzdem waren die Feierlichkeiten rund um die Nationalfeiertage im November besonders interessant für mich. Auch wenn wegen des Lockdowns keine Zeremonien veranstaltet wurden, zierten lettische Flaggen nahezu jedes Haus in der ganzen Stadt und viele Menschen besuchten das Freiheitsdenkmal in der Altstadt von Riga. Aufgrund der ernstzunehmenden Coronalage habe ich mich dazu entschieden, bereits Anfang Dezember zurück nach Deutschland zu fliegen und die Onlineklausuren von hier aus mitzuschreiben.

    Mein Fazit zum Auslandssemester

    Am Ende kann ich sagen, dass die Entscheidung, trotz der Corona Pandemie ins Auslandssemester zu gehen, für mich die Richtige war. Während meiner Zeit im Ausland konnte ich viele positive Erfahrungen sammeln, meinen Horizont erweitern und mein Englisch verbessern. Ich kann jedem empfehlen, die Chance zu nutzen und ins Ausland zu gehen. Wenn ihr noch Fragen zu meinem Auslandssemester habt, stellt sie gerne an Karriere.Blog@fricke.de.

    Eure Janika

  • Felix stellt TREX.PARTS vor

    Felix stellt TREX.PARTS vor

    Hallo zusammen,

    ich heiße Felix, bin 20 Jahre alt und seit 2019 bei der FRICKE Gruppe. Im Rahmen meiner Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandelsmanagement durchlaufe ich regelmäßig neue Abteilungen. Nachdem ich bereits in der Logistik und im Pricing war, durfte ich ab August 2020 sechs Monate lang TREX.PARTS kennenlernen. Darüber berichte ich euch heute.

    Was macht TREX.PARTS?

    TREX.PARTS ist eine Kooperation der FRICKE Gruppe und Jungheinrich, wurde Anfang 2019 gegründet und bietet Ersatzteile für Flurförderzeuge an. Der Hauptsitz ist in Sittensen, es gibt ein Büro in Hannover und seit kurzem auch eine Zweigstelle in Belgien. Die Firma wächst also kontinuierlich, was auch an den mittlerweile über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erkennbar ist. Und es kommen jeden Monat neue Kollegeninnen und Kollegen dazu.

    Wie ist TREX.PARTS aufgebaut?

    TREX.PARTS ist ähnlich aufgebaut wie FRICKE in Heeslingen. Es gibt die verschiedenen Abteilungen wie zum Beispiel das Marketing, das Pricing, das MMDM, das Kundencenter, das Produktmanagement und die Logistik. Natürlich ist es in Sittensen deutlich kleiner, aber dadurch herrscht eine familiäre Atmosphäre und es sorgt ebenfalls für eine leichtere Kommunikation.

    TREX.PARTS
    Felix im Lager bei TREX.PARTS

    Was waren meine Aufgaben?

    Meine Aufgaben bei TREX.PARTS waren sehr vielfältig. Ich saß im Marketing-Büro und habe primär Aufgaben im Bereich der technischen Redaktion erledigt. Dazu gehören das Hinterlegen von Daten wie zum Beispiel Artikelbeschreibungen, Artikelbilder oder Maße eines Artikels im Webshop. Außerdem habe ich bei der Erstellung der Hersteller-Typ-Suche geholfen. Des Weiteren habe ich Anleitungen für den Webshop aufgenommen und geschnitten oder mit Photoshop gearbeitet. Zudem durfte ich das Pricing und die Logistik unterstützen. Für die Logistik habe ich häufig Ware nach Heeslingen gebracht und zur Weihnachtszeit kleine Geschenktüten für die Kunden verpackt.

    Abschließend möchte ich nochmal Danke sagen. Ich habe viele nette Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und durfte miterleben, wie eine junge Firma funktioniert und auch wächst.              
    Auf ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2022!

    Euer Felix