Kategorie: Abteilungen / Standorte

  • Praktikum bei FRI:X – Das Innovation Lab der FRICKE Gruppe

    Praktikum bei FRI:X – Das Innovation Lab der FRICKE Gruppe

    Hallo Leute,

    heute berichten wir, Julie und Helena, über unser Praktikum bei FRI:X, dem Innovation Lab der FRICKE Gruppe. Wir sind beide 15 Jahre alt und gehen in die zehnte Klasse des Gymnasiums. In der zehnten Klasse steht ein zweiwöchiges Betriebspraktikum auf dem Plan. Wir haben uns für ein Praktikum im FRICKE Innovation Lab FRI:X in Hamburg Hammerbrook entschieden, weil wir gerne einen Ort sehen wollten, wo neue, innovative Ideen in die Realität umgesetzt werden. Die Digitalisierung spielt in der Gesellschaft und in unserem Alltag eine immer größere Rolle. Wir waren neugierig, wie dieses Thema in der Landwirtschaft umgesetzt wird. Da man bei dem Begriff „Landwirtschaft“ definitiv nicht zuerst an die Digitalisierung denkt.

    Was haben wir während unseres Praktikums bei FRI:X gemacht?

    In den zwei Wochen unseres Schülerpraktikums bei FRI:X, wo aktuell vor allem die Plattform „Rep.Guide“ aufgebaut wird, haben wir vor allem an einer Analyse der „Rep.Guide“ Kunden gearbeitet. In einer entsprechenden Tabelle sind alle Betriebe oder Personen aufgelistet, die Rep.Guide getestet haben oder aktiv nutzen. Wir haben die Tabelle durch Recherchearbeiten ergänzt. Dadurch haben wir zum Beispiel herausgefunden, wie viele Mitarbeiter der Betrieb hat und insbesondere wie viele Mitarbeiter davon in der Werkstatt arbeiten, also „Rep.Guide“ aktiv nutzen. Darüber hinaus haben wir versucht herauszufinden, wie viele Standorte die Firma hat oder welche Produkte sie vertreibt.

    Gegen Ende des Praktikums haben wir die Daten zusammen ausgewertet. Eines der Ergebnisse lautet, dass die Betriebe im Durschnitt ca. 23 Mitarbeiter haben. Diese Ergebnisse sind für die Verbesserung der Seite nützlich. Man kann zum Beispiel filtern, welche Traktoren bei den Firmen am häufigsten vertrieben werden. Durch dieses Wissen kann man Lücken in „Rep.Guide“ füllen und das Produkt so für mehr Werkstätten attraktiv machen.

    Außerdem haben wir zwischenzeitlich mit dem 3D-Drucker gearbeitet und ein paar Gegenstände gedruckt, wie zum Beispiel eine Ladestation für Apple Airpods.

    Praktikum bei FRI:X
    Das ist die Ladestation für Airpods, die wir mit dem 3D-Drucker angefertigt haben.

    Was hat uns bei dem Praktikum bei FRI:X besonders viel Spaß gemacht oder uns überrascht?

    Uns hat besonders gut gefallen, dass wir erste Kenntnisse mit Excel sammeln konnten und zum Beispiel gelernt haben, wie man eine Kundenauswertung anfertigt. Außerdem haben wir einen umfangreichen Einblick in einen Arbeitsalltag bekommen. Dabei ist uns aufgefallen, dass dieser ganz anders ist als unser Schulalltag. Einerseits muss man sich seine Zeiten selbst einteilen und selbstständiger arbeiten und andererseits muss man sich viel länger auf die gleiche Sache konzentrieren.

    Wir waren überrascht, was alles zum Thema Land-, Bau- und Gartentechnik dazugehört und wie viele Branchen und Firmen von ihnen abhängig sind. Auch die Arbeit mit dem 3D-Drucker hat uns sehr viel Spaß gemacht, weil wir vorher noch nie mit einem 3D-Drucker gearbeitet hatten.

    Insgesamt haben wir während unseres Betriebspraktikums viele neue Erkenntnisse gewonnen und eine vom Schulalltag abwechslungsreiche Zeit gehabt!

    Viele Grüße
    Julie und Helena

  • Das Gesicht hinter der Idee zum FRICKE Karriere-Blog

    Das Gesicht hinter der Idee zum FRICKE Karriere-Blog

    Hey Leute,

    der Blog hatte Geburtstag. Am 17. Oktober sind wir vier Jahre alt geoworden. Für uns war das ein Anlass, auf die Anfänge zurückzublicken und uns daran zu erinnern, wie dieses Projekt überhaupt zustande gekommen ist. Dazu hat uns Annika ein bisschen was erzählt, denn der Blog ist sozusagen „auf ihren Mist gewachsen“. Warum und wie Annikas bisheriger Weg bei der FRICKE Gruppe aussah, beschreibt sie am besten selbst.

    Wie kam es zur Gründung des FRICKE Karriere-Blogs?

    Die Idee für den Karriere-Blog kam uns zusammen mit der Personalabteilung im Rahmen unserer Projektarbeit in der Berufsschule. Als meine Freundin Sophie und ich das Thema in einer unserer Azubi-Sitzungen in der Firma vorgestellt haben, war die Zustimmung sehr groß und wir haben beschlossen, das Projekt in die Tat umzusetzen. Somit haben wir uns mit unseren Kollegen aus dem Marketing zusammengesetzt und alles in die Wege geleitet. Als der Blog, beziehungsweise das Gerüst, standen, waren wir am Ende unserer Ausbildung angelangt. Deshalb haben wir uns auf die Suche nach Nachfolgern gemacht, die den Blog dann mit Leben füllen und weiterhin am Laufen halten. Das hat bis heute ja auch sehr gut geklappt!

    Wie sah dein bisheriger Weg bei der FRICKE Gruppe aus?

    Ich habe meine Ausbildung im Groß- und Außenhandel 2014 begonnen und bin gleich zu Beginn in der Zentrale gelandet. Vor dem Ausbildungsstart wusste ich nicht wirklich, was mich dort erwartet, weshalb ich eher skeptisch war. Es kam aber anders!

    Ich glaube, mir hätte nichts Besseres passieren können, da man in der Zentrale vieles lernt und mitbekommt, was das allgemeine Unternehmen betrifft und für den weiteren Weg hilfreich war.

    Die nächste Abteilung war dann auch schon das Marketing, wo für mich recht schnell feststand, dass ich dort gerne nach der Ausbildung arbeiten möchte. Das hat zum Glück auch funktioniert und mir immer super viel Spaß gemacht. Ich durfte in einem tollen Team viele Messen & Events organisieren und war dadurch immer direkt am Geschehen. Das war eine sehr spannende und lehrreiche Zeit. Nach fast fünf Jahren im Marketing hielt ich jetzt einen „Tapetenwechsel“ für richtig. Weil ich mich in der FRICKE Gruppe aber sehr wohl fühle, wollte ich gerne intern wechseln. Mein Glück war dann, dass der Platz in der Zentrale frei geworden ist. Jetzt bin ich zwar an anderer Stelle tätig, aber bleibe trotzdem direkt am Puls des Unternehmens.

    Ich bin gespannt auf die nächste Zeit und versuche, weiterhin das Marketing zu unterstützen und meinen neuen Job bestmöglich auszuüben!

    Wir wünschen Annika für ihre neue Aufgabe alles Gute und bedanken uns, dass sie in diesem Blogbeitrag davon erzählt hat!

    Eure Leona

  • Von Rumänien nach Deutschland – Mihaelas Weg

    Von Rumänien nach Deutschland – Mihaelas Weg

    Hey Leute,
    heute berichte ich über Mihaela. Sie kommt gebürtig aus Rumänien und ist seit knapp zwei Jahren in Deutschland und in der Fricke Gruppe tätig. Was Mihaela getan hat, bevor sie nach Deutschland kam, wie es für sie war, ihre Heimat zu verlassen und was genau ihre Tätigkeiten in der Fricke Gruppe sind, erfahrt ihr alles in diesem Blogbeitrag.

    Mihaelas Lebenslauf

    Mihaela hat das Gymnasium am Grigore Moisil Nattional Collage in Rumänien besucht und dort 2013 ihren Abschluss gemacht.
    2013 bis 2017 hat sie an der Fakultät für Management-Wirtschaftsingenieurwesen und ländliche Entwicklung, Abteilung für Management und Marketing an der Universität für Agrarwissenschaften und Veterinärmedizin in Bukarest studiert.
    Sie ist 27 Jahre alt und wohnt derzeit in Hamburg.

    Von Rumänien nach Deutschland

    In Rumänien arbeitete Mihaela bei einer Firma, die bei Granit Parts Kunde war. Sie hat sich durch die Granit Rumänien Leiterin bei Granit in Deutschland beworben, als sie sich entschieden hatte, nach Deutschland zu ziehen.
    Diese Entscheidung ist ihr alles andere als leichtgefallen, aber gemeinsam mit ihrem Mann hat sie sich für den Umzug nach Deutschland entschieden.
    Im Oktober 2019 ist Mihaela dann nach Deutschland gezogen. Sie hat die Chance gesehen, sich bei Granit Parts beruflich weiterzuentwickeln und das zu machen, was ihr Spaß macht.
    Die Anfangszeit war schwierig, da sie die deutsche Sprache nicht beherrschte und diese erst erlernen musste.
    Mihaela hat aber enorme Fortschritte gemacht und ist mit ihrer Leistung zufrieden und lernt natürlich immer fleißig weiter.
    Sie hat ein Jahr im Lager in der Abteilung Verpackung gearbeitet, bis sie ihrer jetzigen Tätigkeit nachgegangen ist.
    Derzeit arbeitet sie in der Versandreklamation. Ihre Tätigkeiten reichen von Transportschäden bis hin zu Verfolgung des Status einer Bestellung. An oberster Stelle steht für Mihaela die Kundenzufriedenheit der angebotenen Dienstleistung durch die Abteilung.

    Zukunftsperspektiven

    In fünf Jahren sehe ich mich weiterhin bei der Fricke Gruppe, ich kann aber nicht voraussagen, in welcher Abteilung. Das Wichtigste ist, dass ich im Moment mit meiner Arbeit und dem Team, in dem ich arbeite, voll zufrieden bin. Ich möchte jeden Schritt genießen, der meine berufliche Entwicklung ausmacht und zu ihr beiträgt.

    Mihaela auf die Frage, wo sie sich in fünf Jahren sieht.
  • Ausbildung erfolgreich abgeschlossen – Nächste Station Service Center

    Ausbildung erfolgreich abgeschlossen – Nächste Station Service Center

    Hey Leute,

    ich hatte euch in einem vorherigen Beitrag schon von Jannik berichtet, der nach seiner Ausbildung angefangen hat, im Gartenland zu arbeiten. Heute möchte ich euch Pia vorstellen, die Ihre Ausbildung im Groß- und Außenhandel im August 2018 bei der FRICKE Gruppe begonnen hat. Während der dreijährigen Ausbildung hat sie verschiedene Abteilungen kennengelernt: das Zollmanagement, die Disposition, das Service Center, das Kundencenter, FRICKE Landmaschinen, die Buchhaltung und Rechnungsabteilung.

    Was hat dir an deiner Ausbildung am besten gefallen und warum?

    Da ich während meiner Ausbildung in mehreren Abteilungen mitgearbeitet habe, habe ich viele Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen kennengelernt und bin dadurch mittlerweile gut im Unternehmen vernetzt. Die vielen Azubi-Events, wie zum Beispiel der Ausflug zu Amazon nach Winsen (Luhe) und das gemeinsame Azubi-Grillen, werden mir auch lange in Erinnerung bleiben. Die haben sehr viel Spaß gemacht! Außerdem haben vor Corona noch Messen, wie die Parts & Service World und Agritechnica stattgefunden, zu denen ich mitfahren durfte. Das waren auch tolle Erlebnisse.

    In welchem Unternehmensbereich bist du jetzt nach der Ausbildung tätig?

    Ich bin in der Sachbearbeitung des GRANIT Service Centers tätig und hauptsächlich für die externe Instandsetzung verantwortlich. Das bedeutet, dass ich in Kontakt mit den Instandsetzern stehe und die Kunden, deren Teile dort repariert werden, informiere. Wir können hier im Haus nicht alles selbst reparieren und schicken deshalb auch Artikel zur Reparatur zu externen Instandsetzern. Dafür mache ich die Abwicklung und erstelle zum Beispiel Angebote für die Kunden, schreibe Gutschriften, prüfe Liefertermine und melde Abholungen an.

    Wieso hast du dich gerade für das Service Center entschieden?

    Ich habe verschiedene Angebote bekomme und durfte frei entscheiden, was ich nach der Ausbildung am liebsten machen möchte. Es hat mir schon während meiner Ausbildung sehr gut im Service Center gefallen und deshalb konnte ich es mir sehr gut vorstellen, dort nach der Ausbildung anzufangen.

    Kurzer Ausblick: Was kommt in Zukunft auf dich zu?

    Das weiß ich selbst noch nicht so genau. Mal gucken, was noch auf mich zukommt. Jetzt freue ich mich erst mal auf die neue Aufgabe.

    Wir wünschen Pia alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel Spaß bei der Arbeit im Service Center!

    Eure Leona

  • Technischer Redakteur – Digitale Berufe in der FRICKE  Gruppe

    Technischer Redakteur – Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe

    Hey Leute,

    wisst ihr, was ein technischer Redakteur macht und wieso dieser Beruf besonders digital ist? Ich wusste es ehrlich gesagt nicht und deshalb habe ich mich zur Fortsetzung unserer Reihe „Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe“ bei unserem technischen Redakteur Christian darüber informiert. Christian kommt gebürtig aus der Nähe von Demmin in Mecklenburg Vorpommern und hat dort auch seine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker auf einem landwirtschaftlichen Betrieb absolviert.

    Die Station FRICKE

    Christian ist 2004 durch eine Stellenausschreibung im Stader Wochenendjournal auf die FRICKE Gruppe aufmerksam geworden. Damals hatte er einen Freund besucht, der in den Landkreis Stade gezogen war. Auf diese Stellenausschreibung hin hatte Christian sich beworben und war erfolgreich. Seit September 2004 arbeitet er bei der FRICKE Gruppe und war seitdem in verschiedenen Abteilungen tätig. Im Lager war er zunächst Verpacker und danach für die Kommissionierung der Ware zuständig. Über das Crossdocking ging es dann in das Kundencenter und schließlich in das Marketing. Dort arbeitet er nun seit April 2012 als technischer Redakteur.

    Was macht ein technischer Redakteur?

    Zu den Aufgaben eines technischen Redakteurs gehört neben der Artikel- und Webshoppflege auch die Aufnahme von neuen Produkten samt Produktbeschreibung, Bedienungsanleitung, Ersatzteilliste und Produktdatenblättern in den Webshop, die Kataloge oder Angebote. Außerdem müssen Produktvideos für den jeweiligen Artikel im Webshop hinterlegt und gegebenenfalls technische Zeichnungen erstellt werden, wenn wir vom Lieferanten keine entsprechende Zeichnung bekommen. Weiterhin ist ein technischer Redakteur für die Erstellung einer kundenfreundlichen Webshopstruktur und die Imagebilder zuständig, damit sich der Kunde schnell und einfach zurechtfindet. Das bedeutet, dass beispielsweise sinnvolle Suchbegriffe eingepflegt, Suchfilter erstellt und geeignete Ersatzteilartikel für den Artikel hinterlegt werden. Auf diese Weise findet der Kunde ohne großen Zeitaufwand direkt das passende Zubehör. Darüber hinaus muss ein technischer Redakteur Angebote und neue Kataloge korrigieren.

    Zusätzlich ist Christian für den Katalog 13 – Gülletechnik und Pflanzenschutz verantwortlich. Dazu steht er im engen Austausch mit den zuständigen Produktmanagern und dem Vertrieb. Der technische Redakteur versucht dann, deren Wünsche zeitnah umzusetzen und kümmert sich um die Aufnahme der Artikel in den Katalog und Webshop.

    Die Rolle der Digitalisierung im Umfeld des technischen Redakteurs

    Die Digitalisierung spielt vor allem zu Zeiten der Corona-Pandemie eine große Rolle. Man kann dank Videokonferenzen die Termine digital wahrnehmen und auch Schulungen absolvieren, ohne vor Ort sein zu müssen.

    Der Webshop gewinnt immer mehr an Bedeutung, da 96 % der Bestellungen über diesen eingehen. Wir können dem Kunden dort die passenden Dokumentationen, wie die Ersatzteillisten, Produktdatenblätter, Bedienungsanleitungen, Sicherheitsdatenblätter und Produktvideos, präsentieren. Darüber hinaus kann der Kunde bei uns im Webshop einsehen, ob der gewünschte Artikel vorrätig ist und zu welchem Preis.

    Christian über die Rolle der Digitalisierung in seinem Arbeitsalltag

    Ich bin jetzt auf jeden Fall schlauer als vorher, was die Arbeit eines technischen Redakteurs angeht. Falls ihr noch mehr erfahren wollt, kommentiert unter diesem Beitrag oder schreibt uns an Karriere.Blog@fricke.de.

    Eure Leona

  • Ausbildung erfolgreich abgeschlossen – Und was kommt jetzt?

    Ausbildung erfolgreich abgeschlossen – Und was kommt jetzt?

    Hey Leute,

    vor der Frage „Wie geht es nach meiner Ausbildung eigentlich weiter?“ steht wohl jeder Azubi kurz vor seiner Abschlussprüfung. Unser ehemaliges Mitglied des Redaktionsteams Jannik, den ihr von Beiträgen über den Azubi-Infotag bei FRICKE oder das Gartenland in Zeiten von Corona kennt, hat diese Frage schnell für sich beantworten können. Darüber spricht er mit mir im Interview.

    Wann hast du deine Ausbildung bei der FRICKE Gruppe begonnen und für welchen Ausbildungsberuf hast du dich entschieden?

    Ich habe meine Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel im August 2018 angefangen. Inzwischen heißt der Ausbildungsberuf Groß- und Außenhandelsmanagement.

    Welche Unternehmensbereiche, Abteilungen und Aufgabenbereiche hast du kennengelernt?

    Ich war zuerst im Produktmanagement, danach in der Zentrale und anschließend in der Buchhaltung. Darüber hinaus habe ich den Verkauf bei Gartenland, das Controlling und Marketing kennengelernt.

    Was hat dir an deiner Ausbildung am besten gefallen und warum?

    Man lernt die verschiedenen Abläufe in den Abteilungen kennen und wird schnell ein Teil des Teams. Dadurch, dass man in jedem Bereich ungefähr ein halbes Jahr verbringt, ist es möglich, sich tief in die Themen einzuarbeiten und eigenverantwortlich kleine Projekte zu übernehmen.

    Du hast deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen! Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns, dass du der FRICKE Gruppe erhalten bleibst. In welchem Unternehmensbereich bist du jetzt nach deiner Ausbildung tätig?

    Die nächsten sechs Monate arbeite ich als Verkaufsberater im Gartenland, um das Sortiment und die Abläufe besser zu verstehen. Danach soll ich dann schrittweise in den Einkauf eingearbeitet werden, um den Geschäftsführer Ralf-Peter und den Leiter des Innendienstes Bastian zu entlasten. Das Ziel ist, dass ich erste Artikelgruppen und kleinere Lieferanten selbst übernehme. Messe- und Lieferantenbesuche gehören dann auch dazu.

    Durftest du dir deine neue Abteilung aussuchen, nachdem du deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hast, oder hat die Personalabteilung diesen Vorschlag gemacht?

    Ich wusste schon nach meinem ersten Einsatz im Gartenland im 2. Lehrjahr, dass ich nach der Ausbildung dorthin möchte. Als es dann soweit war, hatte ich verschiedene Möglichkeiten und konnte mich zwischen Ein- und Verkauf entscheiden und schauen, was ich lieber machen möchte. Ich war frei und eigenständig in der Entscheidung und durfte das machen, was mir Spaß macht.

    Kurzer Ausblick: Was kommt in Zukunft auf dich zu?

    Ich werde im Herbst ein berufsbegleitendes Abendstudium in Bremen an der FOM beginnen und möchte meinen Bachelor in Business Administration machen.

    Wir danken Jannik für das Interview und wünschen ihm für seine Zukunft bei Gartenland sowie das anstehende Studium alles Gute!
    Ihr habt noch weitere Fragen rund um die Ausbildung oder welche Perspektiven ihr danach bei der FRICKE Gruppe habt? Dann schreibt uns einfach an Karriere.Blog@fricke.de!

    Eure Leona

  • Impfkampagne bei FRICKE

    Impfkampagne bei FRICKE

    Hallo zusammen! Die Strategien zur Eindämmung der Corona Pandemie der Firma FRICKE am Standort Heeslingen haben sich im Verlauf des letzten Jahres Stück für Stück professionalisiert und eingespielt. Während zunächst am Eingang Fieber gemessen und Masken an alle Mitarbeiter verteilt wurden, gab es ab Ende Dezember die Möglichkeit kostenloser Schnelltests. Nun gibt es sogar Impfangebote über den Betriebsarzt im eigenen „Testzentrum“: Die aktuell laufenden Zweitimpfungen haben wir zum Anlass genommen, uns mit einigen helfenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu unterhalten, um mit ihnen auf ihre Tätigkeit in den vergangenen Monaten zurück zu blicken.

    Insgesamt arbeiteten 12 Kollegen als Stammbesetzung seit Ende Dezember regelmäßig im „Testzentrum“. Sie kamen aus den verschiedensten Abteilungen und wurden eher durch Zufall, als gezielt angesprochen, wobei fast alle von ihnen zum Team der freiwilligen Ersthelfer gehören.

    Mariam wird bei ihrer Arbeit von einer Plexiglasscheibe geschützt

    Alltag im Testzentrum

    Jeder Helfer hatte zwei Schichten pro Woche. In diesen Schichten arbeiteten sie versetzt von ca. 4:00 bis 15:00Uhr. Aber warum so früh? Bis um 4:30Uhr die ersten Kollegen der Frühschicht anfingen, musste noch vieles vorbereitet werden. Dazu gehörte das Zusammenstellen der Bechersets, die Vorbereitung der Mitarbeiteraufkleber und natürlich auch der obligatorische Kaffee. Mit dem Beginn der Frühschicht kam an normalen Tagen die erste große Welle an Mitarbeitern. Bei dem großen Andrang besonders während der Zeit der Testpflicht bildete sich an manchem Morgen eine lange Schlange über den Hof. Konflikte oder Drängeleien blieben aber aus.

    Zwischen  6:30 und 8:00Uhr kamen dann Stück für die Stück die Mitarbeiter aus dem kaufmännischen Bereich. Danach hieß es dann erst einmal Verschnaufpause, wobei auch den ganzen Vormittag vereinzelte Mitarbeiter, oder auch Lieferanten und Außendienstler vorbeikamen. Der letzte große Schwung an Kollegen kam zwischen 12:30 und 14:30Uhr zum Beginn der Spätschicht. Sobald auch diese getestet waren, hieß es dann gegen 15:00Uhr Feierabend. Zwischendurch konnten die Helfer in einem abgesperrten Bereich Pause machen. Hier stellte die Personalabteilung täglich Getränke und Snacks für sie bereit.

    Zahlen, Fakten und Co.

    Das ging nun mehrere Monate so. Besonders die 14 Tage mit Testpflicht bedeuteten enormen Aufwand und Planung. Durchschnittlich ließen sich während dieser Zeit fast 1.100 Kollegen täglich testen. Besonders auch aufgrund dieser Periode schnellte die Gesamtzahl an Testungen in die Höhe. So lag man Mitte Juli bei 26.000 Tests am Standort Heeslingen. Nur als Relation: Mit dieser Menge hätte man alle Einwohner Zevens zwei Mal testen können!

    Die Arbeit machte dem Team aber, besonders auch wegen des guten Zusammenhalts sehr viel Spaß. Zu Hochzeiten entstand fast schon sportlicher Ehrgeiz. Das zeigt nicht zuletzt auch unser Kollege Uwe. Mit 143 Schnelltests an einem Tag stellte er den bisherigen Rekord auf!

    Inzwischen ist die Pandemie-Situation deutlich besser geworden, weswegen auch die Testungen zurückgefahren wurden. Nach wie vor können sich die Kollegen aber Schnelltest abholen und sich selbstständig testen. Sollten im Herbst die Zahlen aber noch einmal steigen, ist das Team wieder bereit zu helfen, allein schon aus Überzeugung und auch wegen den positiven Rückmeldungen der Kollegen.

    Ganz allein stand das Team aber auch nicht da: Während der Testungen wurden sie stets von ein bis zwei Angestellten der OsteMed Klinik Bremervörde unterstützt. Diese führten bei einem positiven Schnelltest einen PCR-Test durch. Auf diese Weise konnte sehr viel Zeit und Aufwand eingespart werden und ein höheres Maß an Sicherheit garantiert werden. Andernfalls hätten die Kollegen sich einen Termin im Testzentrum in Zeven holen müssen was häufig nicht mehr am selben Tag klappte.

    Im vorderen Bereich werden die Kollegen nach ihrer Impfung noch etwas beobachtet

    Impfkampagne bei FRICKE

    Eben dieses Fachpersonal hilft nun auch bei den Zweitimpfungen unseres Betriebsarztes. An mehreren Terminen konnten sich bereits viele Kollegen am Standort Heeslingen und am Standort Bremen bei Hofmeister und Meincke impfen lassen. Verimpft wurde zu Beginn bei der Erstimpfung noch der Vektorimpfstoff AstraZeneca, inzwischen nutzt man den mRNA Impfstoff von Biontech und ist bei vielen Kollegen zu einer Kreuzimpfung übergegangen. Über den Betrieb konnten so schon mehr als 800 Kollegen eine Erstimpfung, bzw. Zweitimpfung erhalten. Auch die Kollegen aus dem Testzentrum helfen bei der Umsetzung und übernehmen organisatorische Aufgaben, wie die Kontrolle der Unterlagen. Zu den Impfterminen kamen Kollegen aus ganz Norddeutschland, beispielsweise auch von FRI:X aus Hamburg. Sogar die neuen Azubis, die nun in ihre Ausbildung oder ihr Studium starten, durften sich im Vorfeld schon impfen lassen!

    Wir finden es bemerkenswert wie sich einige Kollegen in den vergangenen Monaten für unsere Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz eingesetzt haben und möchten dafür Danke sagen!

  • Wie erkläre ich meinen Großeltern meinen Job – Berufserklärung für eine andere Generation

    Wie erkläre ich meinen Großeltern meinen Job – Berufserklärung für eine andere Generation

    Nachdem wir Euch bereits von Carina und ihrer Tätigkeit als Online-Marketing-Managerin berichtet haben, hat Carina nun einen Gastbeitrag für den Blog vorbereitet. Sie erklärt Euch heute, wie sie ihrer Oma den eigenen Job erklärt. Denn früher gab es viele der heutigen Berufe gar nicht. Deswegen hat sie sich eine kreative Umschreibung für ihren Job überlegt. Aber lest selbst und lasst Euch von ihrer Berufserklärung inspirieren!

    „Kind was arbeitest du eigentlich?“ 

    Kennt ihr das, es steht mal wieder ein Besuch bei den Großeltern an und dann kommt da diese eine Frage: „Kind, was arbeitest du eigentlich?“ 

    Direkt verfallt ihr in Schockstarre und bekommt Schweißperlen auf der Stirn und sucht nach einer möglichst einfachen Erklärung. An dieser Stelle kann sich jeder glücklich schätzen, der Erzieher, Tischler oder Arzt geworden ist. Denn das sind Berufe, mit denen Eure Großeltern auch ohne Erklärungen etwas anfangen können. Falls doch nicht, gibt es hier immer eine gute Antwort, die Eure Großeltern meistens verstehen. Denn diese Berufe kann man sehr gut anhand von Alltagsgegenständen oder Situationen erklären.

    Doch was, wenn die Berufswahl von den eher traditionellen Berufen abweicht?

    Ein etwas anderer Beruf – die etwas andere Berufserklärung

    „Kind, was machst du eigentlich den ganzen Tag auf der Arbeit?“

    Viele von Euch werden es kennen, eine allgemeingültige Antwort und Berufserklärung hilft da meistens nicht viel weiter.

     Oma: „Aaaaah du arbeitest also mit Computern?“ 

    Ich: „Nee Oma, nicht direkt. Ich nutze den Computer nur für meine Arbeit. Ich schreibe mit dem Computer beispielsweise E-Mails und erstelle Dokumente.“ 

    *kurzes Schweigen* 

    Oma: „Ok, dann arbeitest du mit diesem Internet?!?“

    Ich: “ Fast Oma, genauso wie den Computer, brauche ich das Internet für meine Arbeit, das ist so…“

    So oder so ähnlich  verläuft wohl bei jedem das Gespräch, bis die meisten Großeltern irgendwann aufgeben und akzeptieren, dass sie nicht verstehen, womit ihre Enkelkinder ihr Geld verdienen. 

    Meine Oma wollte das aber nicht einfach so akzeptieren. Also musste eine Erklärung her und das nicht nur einmal. Ich habe bei FRICKE zu Anfang als Projektmanagerin im E-Commerce gearbeitet und bin dort jetzt Online-Marketing-Managerin. Beides Berufe mit denen meine Oma so gar nichts anfangen konnte. Deswegen musste ich meinen Beruf mal etwas anders erklären. 

    Bei meiner Tätigkeit als Projektmanagerin im E-Commerce sah die Berufserklärung so aus. 

    Ich: „Also Oma, stell es dir so vor, dass ich im Internet die Regale einräume, damit die Kunden auch die gewünschten Produkte finden, die sie kaufen möchten!“

    Oma: „Ah also wie die Mitarbeiter im Supermarkt!“

    Ich: „Genau, und dann gucke ich, dass alle Kunden die Produkte auch gut finden, indem ich Hinweise platziere. So wie es ein Mitarbeiter in deinem Supermarkt macht.“

    Das Internet als Supermarkt – Das versteht auch Oma

    Jetzt als Online Marketing Managerin konnte ich auf die Erklärung aufbauen. Oma weiß, dass ich nicht mehr für die Regalbefüllung zuständig bin, sondern jetzt Werbeplakate im Internet aufstelle und die wöchentlichen Supermarktangebote, die sie aus der Wochenrundschau kennt, per E-Mail („Ja Oma, eine Art Brief nur im Internet.“) verschicke. So kann meine Oma ihren Freundinnen immer genau erklären, was ihre Enkelin den ganzen Tag auf der Arbeit mit diesem sogenannten Internet macht.

    Und wie erklärt Ihr Euren Großeltern Euren Job? Hinterlasst uns Eure Erklärungen doch einfach mal in den Kommentaren.

  • Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe: Softwareentwicklung

    Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe: Softwareentwicklung

    Mittlerweile haben wir Euch schon einige digitale Berufe bei der FRICKE Gruppe vorgestellt. Doch dies sind nicht die Einzigen. Betrachten wir zum Beispiel den GRANIT Webshop, muss auch dieser mit seinen ganzen Logiken entwickelt werden. Das ist unter anderem der Job der Softwareentwicklung. Das Team der Softwareentwicklung sitzt an mehreren Standorten und wir haben uns mit Dario aus Bremen unterhalten. Was er über seinen Beruf als Softwareentwickler zu berichten hat, erfahrt ihr heute hier!

    Softwareentwicklung im Allgemeinen

    Bevor wir uns den Beruf Softwareentwickler genauer anschauen, ist ein kurzer Einblick in den Begriff Softwareentwicklung für das Verständnis sinnvoll. Die Softwareentwicklung umfasst alles rund um die Programmierung von Webanwendungen. Dazu gehören auch Webservices sowie komplexe Websites. Abzugrenzen ist der Beruf des Softwareentwicklers klar vom Webdesigner. Als Webdesigner bestimmt man das Layout und Design einer Website. Der Softwareentwickler programmiert die Logik im Hintergrund. Bei der Softwareentwicklung müssen moderne Trends und aktuelle Webstandards immer beachtet werden. Ziel ist es, die Kunden von dem Internetauftritt zu begeistern und dementsprechend im Falle eines Onlineshops Umsätze zu generieren.

    Softwareentwickler bei FRICKE

    Bei FRICKE gibt es mehrere Entwicklungsteams. Eins sitzt in Heeslingen, ein weiteres in Bremen und dazu kommt noch das Innovation Lab in Hamburg. Alle Teams kümmern sich um den GRANIT PARTS Webshop sowie um interne Programmlösungen. Dario sitzt in Bremen und ist schon seit 2016 Teil des Teams. Wie alles anfing, hat er uns in einem Interview berichtet.

    Berufsstart als Praktikant während des Studiums

    Dario hat direkt nach seinem Abitur ein Studium im Bereich Medieninformatik an der Hochschule Bremen angefangen. Im Laufe des Studiums absolvierte er ein Praktikum bei der FRICKE Gruppe und ist daraufhin hier als Werkstudent in das Berufsleben eingestiegen. Auf die FRICKE Gruppe aufmerksam geworden ist er über seinen damaligen Nachbarn, welcher ebenfalls bei FRICKE im Heeslinger Team als Softwareentwickler arbeitet. Das Bremer Team ist erst in den letzten Jahren entstanden und seitdem stetig gewachsen. Dario schrieb in Zusammenarbeit mit FRICKE sogar seine Bachelor- und Masterarbeit und ist seit Ende des Masterstudiums 2019 nun Vollzeit in Bremen tätig.

    Übung macht den Meister – auch bei der Softwareentwicklung

    Bevor Dario das Studium zur Medieninformatik antrat, kannte er sich zwar gut mit der Technik an sich aus, hatte aber noch keinerlei Programmierkenntnisse. Aufgrund seiner Wissbegierde und Offenheit für neue Themen konnte er sich aber schnell in das Programmieren einfinden. Anfangs programmierten sie im Studium einen Hamster, der durch ein Labyrinth geführt worden ist. Ein schönes Einsteigerprojekt, um sich mit dem Programmieren vertraut zu machen. Besonders das Arbeiten bei FRICKE hat Dario sehr geprägt. Durch die praktische Anwendung der Programmierung und die Projektarbeiten vertieften sich seine Kenntnisse und er konnte neue Erfahrungen sammeln.

    Teamwork ist das A und O

    Besonders bei der Softwareentwicklung ist Teamarbeit sehr wichtig. Jeder einzelne Entwickler im Team hat andere Lösungswege und beachtet andere Dinge als man selbst. Aus diesen Gründen werden Projekte gemeinsam betreut und es wird sich stets ausgetauscht. Besonders von Vorteil ist das für die positive Stimmung im Team. Mit gemeinsamem Kickern am Kickertisch in den Pausen wird die natürlich zusätzlich gestärkt!

    Webentwicklung

    Der Webshop der Zukunft

    Für den GRANIT PARTS Webshop möchte Dario gerne eine perfekte Suche für den Kunden ermöglichen. Der Kunde sollte im besten Fall direkt auf der ersten Seite das sehen, was er sucht und auch benötigt. Die Suche soll dementsprechend auf den Kunden zugeschnitten sein. Personalisierung, Qualität und das Einbinden zahlreicher Daten spielen in diese Vision hinein. Dies wird zwar ein langer Weg werden auf dem es sicherlich immer wieder Optimierungspotenzial gibt, da die Technik sich fortschreitend entwickeln wird. Trotzdem arbeitet Dario gerne an dieser Idealvorstellung.

    Wenn ihr noch mehr über den Beruf „Softwareentwickler“ erfahren möchtet, hinterlasst gerne einen Kommentar!

  • Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe – Felix berichtet über Precision Farming

    Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe – Felix berichtet über Precision Farming

    Hey Leute,

    heute gibt es eine Fortsetzung unserer Reihe „Digitale Berufe bei der FRICKE Gruppe“. Dafür habe ich mit Felix gesprochen. Er ist einer unserer Produktmanager und betreut den Katalog 13 für Pflanzenschutz und Düngetechnik. Darüber hinaus ist er für ein absolutes Zukunftsthema zuständig: Precision Farming. Felix war schon vor seinem Studium in Agrarwissenschaften/Agrartechnik in der praktischen Landwirtschaft tätig und hatte immer wieder Berührungspunkte mit den Produkten und Technologien. Im Studium hat er sich dann auf digitale Landwirtschaft spezialisiert.

    Was bedeutet Precision Farming?

    Die „Präzise Landwirtschaft“ oder auch „Präzisionsackerbau“ hat zum Ziel, die Arbeit des Landwirts auf dem Feld durch technische Lösungen zu optimieren. Ein gutes Beispiel sind die automatischen Maschinensteuerungen z. B. bei der Lenkung der Maschinen oder der Steuerung von Arbeitsgeräten wie Spritzen oder Düngerstreuern. Die Maschine wird durch Technologien wie die Satellitentechnik wesentlich genauer gesteuert als es von der Hand möglich wäre. Auf diese Weise erhöht sich die Produktivität, der Landwirt wird entlastet, Betriebsmittel werden eingespart und die Umwelt geschont.

    Der Produktbereich Precision Farming beinhaltet keine klassischen Produkte, die per Mausklick im Webshop bestellt werden können, sondern zusätzlich Beratung und Support erfordern. Deshalb bin ich auch viel unterwegs, um vor Ort zu unterstützen.

    Felix über seinen Produktbereich Precision Farming
    Precision Farming
    Felix bei einer Schulung am Tegernsee in Bayern.

    Was sind die aktuellen Trends in der Landwirtschaft?

    Das Smart Farming, also nicht nur die Maschinensteuerung, sondern das Datenmanagement beispielsweise in Farm-Managementsystemen, sind heute immer wichtiger. Darüber habe ich bereits mit unserem Produktspezialisten für digitales Business Leonard gesprochen. Er hat uns berichtet, dass verschiedene Software die Landwirte bei der Arbeitsdokumentation unterstützen. Diese ermöglichen die Verbindung von Dokumentation und Vorschriften zum Beispiel in den Bereichen Pflanzenschutz und Gülletechnik. Auch langfristig geht der Trend hin zur Automatisierung. Viele namenhafte Hersteller setzen sich aufgrund dessen verstärkt mit autonomen Traktoren auseinander.

    Die Genauigkeit wird sich nicht steigern, das ist auch gar nicht notwendig. Vielmehr wird sich die Art der Implementierung langfristig ändern. Immer mehr Maschinen werden beispielsweise mit einer Lenksystem-Vorrüstung ausgeliefert, sodass eine automatische Lenkung mit wenigen Komponenten installiert werden kann. Viele Landwirte und Fachhändler schöpfen das Potential dieser Technologien aber noch nicht komplett aus oder finden sich durch die Vielzahl an möglichen Lösungen und Möglichkeiten nicht zurecht. Hier besteht noch viel Aufklärungspotential.

    Felix über die Zukunft des Precision Farming

    Unternehmensübergreifende Task-Force

    Aufgrund der Aktualität des Themas „Digitale Landwirtschaft“ wurde im April diesen Jahres eine Task-Force bestehend aus Kollegen von GRANIT PARTS, FRICKE Landmaschinen, FRICKE Landtechnik und der Mecklenburger Landtechnik gebildet. Sie beschäftigten sich in regelmäßigen Meetings mit Projekten der einzelnen Unternehmensbereiche und diskutieren die Herangehensweisen an dieses komplexe Thema. Das gewährleistet einen Austausch über die verschiedenen Unternehmensbereiche hinweg. Außerdem gewinnt das Thema auch für die Niederlassungen im Ausland immer mehr an Bedeutung.

    Ich fand den Einblick in das Thema Precision Farming sehr spannend und bin mir sicher, dass in Zukunft noch mehr Landwirte die Möglichkeiten nutzen werden. Falls ihr noch Fragen habt, schreibt uns gerne in den Kommentaren oder an karriere.blog@fricke.de.

    Eure Leona