Kategorie: Rund um die Ausbildung

  • FRICKE Skandinavien – Von „Hygge“ zu „Fika“

    FRICKE Skandinavien – Von „Hygge“ zu „Fika“

    Die FRICKE Gruppe ist international aufgestellt und bietet ihren jungen Nachwuchskräften die Möglichkeit, im Ausland zu arbeiten. Leona und Björn haben bereits von ihren Erlebnissen in Frankreich und Polen berichtet. Timo, dualer Student Wirtschaftsingenieurwesen von Hofmeister & Meincke, durfte ebenfalls einen Außenstandort von GRANIT PARTS besuchen und ist für FRICKE in Skandinavien gewesen.

    Einarbeitung bei FRICKE in Heeslingen

    Doch bevor Timo weiter in den Norden gegangen ist, hat er vorerst den Export in Heeslingen unterstützt. Dies war bereits eine neue Erfahrung für ihn, denn als dualer Student von Hofmeister & Meincke hat er bisher nur in Bremen gearbeitet.

    Direkt bei FRICKE in Heeslingen, bei GRANIT PARTS eingesetzt zu sein, hat ihm dennoch gut gefallen.

    Es war sehr interessant einen Einblick in eine andere Branche und andere Arbeitsabläufe zu bekommen.

    Timo über seine Zeit bei GRANIT PARTS

    Außerdem fand Timo es super neue Kontakte zu knüpfen. Nach der Einarbeitungsphase ging es dann für ihn ins dänische Büro nach Aabenraa. Hier schnupperte er bereits erste „skandinavische“ Luft.

    Abenteuer FRICKE Skandinavien

    An Timos erstem skandinavischen FRICKE-Standort arbeitete er im Pricing mit. Neben der Büroarbeit hat Timo auch den Außendienst begleitet und somit die dänische Kultur kennengelernt.

    In Schweden und Norwegen durfte er ebenfalls die Kollegen im Außendienst begleiten. Dadurch hatte Timo einen perfekten Einblick in die Kulturen und das Leben in Skandinavien.

    Gewohnt hat Timo immer in kleinen Apartments, die ihm direkten Kontakt zu den Einwohnern ermöglicht haben. Er hat dort für sich selbst gekocht und ist nach der Arbeit oft laufen gegangen.

    Wer allerdings denkt, dass die skandinavischen Länder gleich sind, hat sich getäuscht. In Dänemark beispielsweise wird „Hygge“ und in Schweden „Fika“ gelebt.

    Hygge bedeutet dabei, viel Zeit mit der Familie zu verbringen. Fika beschreibt die gemeinsame Kaffeezeit in Schweden, die einen hohen Stellenwert bei den Schweden hat.

    FRICKE Skandinavien
    FRICKE Skandinavien

    Timo’s Aktivitäten neben dem Berufsalltag

    Neben dem Arbeitsalltag hat Timo natürlich die Zeit an Wochenenden genutzt, um die verschiedenen Kulturen und Länder noch näher kennen zu lernen.

    Außerdem hat er viel mit seinen Kollegen in den jeweiligen Ländern unternommen. In Schweden besuchte er in Malmö das Fußballstadion und schaute sich das Europa-League Spiel Malmö FF vs. VFL Wolfsburg an. Dies war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis!

    „An den Wochenenden habe ich mir meistens verschiedene Städte angesehen und war u.a. in Oslo, Stockholm und Kopenhagen. Kopenhagen und Stockholm sind wirklich schön, das kann ich nur weiterempfehlen!“

    Timo – Dualer Student WING

    Vorzeitige Abreise aus Skandinavien

    Aufgrund der Corona-Situation musste Timo seinen Auslandseinsatz leider vorzeitig abbrechen. Er ist jedoch sehr froh, dass er wenigstens für ein paar Wochen nach Skandinavien reisen durfte und die Erfahrung, im Ausland zu arbeiten, machen konnte. Bis zu seinem letzten Theoriesemester an der Nordakademie arbeitet er weiterhin in Heeslingen.

    Eure Caro

  • Fricke Azubi Lennart – Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik und Mitglied der JAV

    Fricke Azubi Lennart – Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik und Mitglied der JAV

    Hallo Leute,
    heute berichte ich euch von einem Auszubildenden. Es geht um Lennart, der kurz vor Beendigung seiner Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik steht und gleichzeitig aktives Mitglied der Jugend und -Auszubildendenvertretung (JAV) ist.

    Wie der Weg in die Logistik zu FRICKE geführt hat

    Lennart hat 2015 seinen Realschulabschluss gemacht und anschließend die Höhere Handelsschule mit der Fachrichtung Wirtschaft ein Jahr lang absolviert. Danach ging es für ihn zunächst in eine ganz andere Richtung, denn er hat ein freiwilliges soziales Jahr in einem Wohnheim für psychisch erkrankte Menschen gemacht.

    Lennart war schon immer jemand, der nicht nur im Büro sitzen möchte, sondern selbst tätig werden wollte. Nach seinem freiwilligen sozialen Jahr hat er sich daher für die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik entschieden.

    Das erste Lehrjahr war Lennart noch in einem anderen Unternehmen tätig, dies hat aber aus persönlichen Gründen nicht geklappt. Durch einen Freund seiner Mutter ist er auf die FRICKE Gruppe gekommen und hat sich kurzerhand dafür entschieden, hier sein Glück zu versuchen. Und siehe da, es hat funktioniert und seit dem zweiten Lehrjahr unterstützt er erfolgreich die Logistik in Heeslingen.

    Fachkraft Lagerlogistik

    Aufgaben als Fachkraft für Lagerlogistik

    Die Bereiche in der Lagerlogistig werden grob in drei Teile unterteilt. Es gibt die:

    • Warenannahme/Wareneingang
    • logistische Prozesse
    • Warenausgang

    Lagerlogistik Warenannahme / Wareneingang

    Zu der Warenannahme gehören Aufgaben wie Bestellungen durchführen und das Verständnis dafür entwickeln, ab welcher Menge und zu welcher Zeit am besten bestellt wird.

    Zum Wareneingang gehört die Überprüfung und Kontrolle der Waren.

    Logistische Prozesse in der Lagerhaltung

    In der Logistik wird für die Überprüfung gerne das 6 R Prinzip angewandt. Die 6 R stehen für folgende Faktoren: die richtige Ware, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, in der richtigen Menge, zu der richtigen Qualität aber auch zu dem richtigen Preis.

    Darüber hinaus sind die Wareneinlagerung und der Warenverbleib für den Bereich Wareneingang wichtig.

    Zu den logistischen Prozessen gehören die Lagerhaltung, Inventur, Qualitätsmanagement, Lagerbereinigung, Lagerordnung, Qualitätssicherung und Prozessoptimierung. Das Arbeitsprinzip wird nach dem 5 S Prinzip gehandhabt.

    Lagerlogistik Warenausgang

    Der Warenausgang besteht schließlich aus der Kommissionierung, Verpackung und dem Versand.

    Ausbildung FRICKE Heeslingen

    Was ist die JAV und was sind ihre Aufgaben?

    Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) ist die Vertretung der Jugendlichen unter 18 Jahren und der, zur Berufsausbildung Beschäftigten (Auszubildende, Praktikanten, Werkstudenten), unter 25 Jahren in einem Betrieb oder einer Behörde in Deutschland.

    Diese Personengruppe ist daher auch wahlberechtigt. Eine Jugend- und Auszubildendenvertretung kann allerdings nur gewählt werden, wenn bereits ein Betriebsrat besteht.

    2019 wurde auch bei der FRICKE Gruppe eine Jugend und-Auszubildendenvertretung ins Leben gerufen.

    Lennart ist seit der Gründung in der JAV ein aktives Mitglied. Er vertritt so die Interessen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, vor dem Betriebsrat.

    Ein Thema, das momentan z.B. in der Bearbeitung ist, ist die Planung des neuen Lehrplans, für die Fachkräfte für Lagerlogistik. Dieser soll ab dem 01.08.2020 umgesetzt werden.

    Ausbildungsvertretung FRICKE Heeslingen
    JAV Jugend- und Ausbildungsvertretung FRICKE

    Wie geht es für Lennart weiter?

    Lennart hat am 06.06.2020 seine praktische Prüfung absolviert, die sehr gut lief. Die Prüfung bestand aus einem praktischen und aus einem theoretischen Teil.

    Bei dem praktischen Teil musste Lennart eine Ladung sichern und seine getätigten Schritte erläutern.

    Im Normalfall besteht die praktische Prüfung aus zwei praktischen Teilen. Für Lennart sah die Prüfung in diesem Jahr allerdings etwas anders aus!

    Nach dem praktischen Teil wurde ein theoretischer Baustein eingeschoben. Dabei wurden zu unterschiedlichen Themen Fragen gestellt.

    Seine drei schriftlichen Prüfungen hat Lennart auch bereits hinter sich. Alle Prüfungen sind übrigens gut ausgefallen. Lennart hat seine Abschluss-Prüfung somit also erfolgreich bestanden.

    Zukunftsperspektiven bei FRICKE Heeslingen

    Nachdem er seinen Abschluss gemeistert hat, bleibt Lennart erfreulicherweise auch weiter in der FRICKE Gruppe tätig.

    Er wird zukünftig als Sachbearbeiter die Gewährleistungsabteilung unterstützen.

    Durch die JAV kann ich in diesem Unternehmen etwas bewirken, denn ich habe eine Stimme, die auch gehört wird. Das gibt es nicht in jedem Unternehmen.

    Lennart über seine Arbeit im JAV der Fricke Gruppe

    Bis dann,
    eure Jonna

  • Kfz-Mechatroniker (m/w/d) – Vielfalt FRICKE Gruppe

    Kfz-Mechatroniker (m/w/d) – Vielfalt FRICKE Gruppe

    FRICKE ist ein rein landwirtschaftliches Unternehmen – das hat sich auch Frido Petersen in seiner Schulzeit gedacht. Dies ist allerdings nicht der Fall. Frido macht eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker mit dem Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik bei FRICKE Nutzfahrzeuge. Die Nutzfahrzeugsparte von FRICKE gibt es bereits seit 1992 und zählt bei den Marken DAF, FIAT und ISUZU zu den größten Händlern in Deutschland. Standorte haben wir in ganz Norddeutschland (Heeslingen, Neumünster, Bremerhaven, …). Durch diese Sparte können wir den Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker (m/w/d) mit Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik ausbilden. Dies ist eine Ausbildung, die bei FRICKE noch unbekannt ist, aber viele Chancen und Möglichkeiten bereithält.

    Kfz-Mechatroniker
    FRICKE Nutzfahrzeuge in Heeslingen

    Kfz-Mechatroniker (m/w/d) – Ausbildung im Allgemeinen

    Die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker (m/w/d) mit dem Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik dauert grundsätzlich 3,5 Jahre. Eine Verkürzung ist nur mit gewissen Vorkenntnissen und/oder sehr guten Leistungen möglich. Bei FRICKE fängt die Ausbildung immer zum 01. August an. Frido ist seit 2018 bei uns Auszubildender.

    Im ersten Lehrjahr hat man zwei Berufsschultage in der Woche und ab dem zweiten einen Tag. Da wir bei uns den Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik haben, gehen alle Auszubildenden ab dem 3. Lehrjahr in die Berufsschule nach Rotenburg. Am Ende des 2. Lehrjahres wird eine Zwischenprüfung abgelegt, die in die Abschlussprüfung im 4. Lehrjahr zählt. Wird die Zwischenprüfung und die Abschlussprüfung erfolgreich absolviert, startet man als Geselle in der Werkstatt. Neben der Berufsschule gehören diverse Lehrgänge zur Ausbildung dazu. Diese Lehrgänge finden an externen Standorten statt und enden mit einer kleinen Prüfung.

    Arbeitsalltag eines Kfz-Mechatronikers

    Fridos Arbeitstage sind sehr vielfältig und abwechslungsreich in der Werkstatt. Er beginnt morgens um 07:30 Uhr und arbeitet normalerweise bis 17:00 Uhr. Jede zweite Woche unterstützt er aktiv an Samstagen von 07:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Dafür ist der Montag in der Woche frei.

    Bereits seit dem ersten Tag durfte Frido direkt mitschrauben. Zum täglichen Geschäft gehören Kundendienste, die bspw. Ölwechsel enthalten. Darunter kann man sich einen normalen Service wie bei PKWs vorstellen – nur in einer größeren Dimension. Je nachdem, was bei den Nutzfahrzeugen anfällt, ändern sich natürlich die Aufgaben. Die Zerlegung eines Motors steht allerdings noch auf Fridos Wunsch-To-Do-Liste.

    Kfz-Mechatroniker

    Kfz-Mechatroniker (m/w/d) bei FRICKE – Warum?

    Viele Betriebe in der Umgebung bilden Kfz-Mechatroniker aus. Doch warum hat Frido sich für FRICKE entschieden? Ihm hat die ganze Atmosphäre am besten gefallen. Bereits während der Bewerbungsphase hat er schnell gemerkt, dass FRICKE Nutzfahrzeuge in Heeslingen seine Werkstatt ist. Das Probearbeiten hat dieses Gefühl gestärkt. In seiner ersten Zeit der Ausbildung ist Frido auch nicht enttäuscht worden. Er schätzt außerdem die vielen Events, die FRICKE mit seinen Mitarbeitern macht. Frido hat mit den Land- und Baumaschinenmechatronikern in Harsewinkel das CLAAS Werk besucht. Das war ein einmaliges Erlebnis! Auch die jährliche Weihnachtsfeier der FRICKE Gruppe ist jedes Jahr ein neues Highlight.

    Voraussetzungen für die Ausbildung

    Noch nie wirklich geschraubt, aber Lust auf die Ausbildung?

    Man kann alles lernen – nur zwei linke Hände sollte man nicht haben.

    Das ist die Antwort von Frido gewesen. Er selbst hat Abitur gemacht und danach ein FSJ absolviert. Für die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker (m/w/d) reicht jedoch bereits ein guter Hauptschulabschluss. Schrauberkenntnisse hatte Frido tatsächlich eher weniger. Das Fahrrad wurde natürlich mal selbst repariert, aber am eigenen Auto hat Frido vorher nicht geschraubt. Wichtig ist natürlich, dass technisches Verständnis vorhanden ist und die Lust, sich damit zu beschäftigen. Im Bewerbungsgespräch zu überzeugen und den Einstellungstest gut zu meistern, ist ebenfalls eine Voraussetzung.

    Karrieremöglichkeiten nach der Ausbildung

    Wenn die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker mit dem Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik erfolgreich gemeistert wurde, steht einer Karriere in der Werkstatt nichts mehr im Wege. Der erste Schritt ist es, als Geselle (m/w/d) mitzuarbeiten. Danach ist es möglich, einen Meisterkurs zu besuchen und die Prüfung zum Kfz-Meister (m/w/d) zu absolvieren. Voraussetzung ist, dass mindestens zwei Jahre in demselben Handwerk gearbeitet wurde. Als Meister (m/w/d) wird die Möglichkeit gegeben, eine Werkstatt zu leiten.

    Jedoch kann eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker (m/w/d) auch gut genutzt werden, um eine solide Basis für ein anschließendes Studium zu haben – egal ob berufsbegleitend oder Vollzeit.

    Entscheidung bereut?

    Rückblickend würde Frido die Entscheidung eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker (m/w/d) mit Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik bei FRICKE Nutzfahrzeuge zu machen, erneut treffen. Er hat keinen einzigen Tag bisher bereut und ist super glücklich in der Werkstatt. Vor allem das Arbeiten mit seinen Kollegen macht ihm sichtlich viel Spaß!

    Lust auf eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker (m/w/d)? Dann schicke uns doch direkt Deine Bewerbungsunterlagen mit den letzten drei Zeugnissen!

  • Alles ein bisschen anders – Online-Unterricht für FRICKE Azubis!

    Alles ein bisschen anders – Online-Unterricht für FRICKE Azubis!

    Nicht nur Kinder und Jugendliche sind von den Schulschließungen betroffen, auch unsere Auszubildenden mussten sich in den letzten Wochen an ganz neue Lerngegebenheiten gewöhnen. Statt Unterricht in der Berufsschule gilt jetzt Online-Unterricht. Von Caro habt ihr bereits einen Einblick in ihre Veränderungen im Studium bekommen. Nun lassen uns drei Auszubildende aus der FRICKE Gruppe kurz erfahren, wie ihre Ausbildung gerade abläuft.

    Online-Unterricht statt Berufsschule!

    Michel Heinecke, Auszubildender Groß- und Außenhandelskaufmann,  2. Lehrjahr:

    Seit dem 27. April erhalten Michel und seine Mitschüler Aufgaben von ihren Lehrern über das Intranet der Schule. Zur Bearbeitung sind sie an ihrem regulären Berufsschultag von der Arbeit freigestellt. Sie müssen die Aufgaben im Online-Unterricht von zu Hause bewältigen.

    Von einem Lehrer werden die ihm geschickten Aufgaben bewertet. Die Lösungen erhalten sie eine Woche danach, um ihre Ergebnisse zu vergleichen. Im Lernfeld Personalwesen wird bedarfsweise Online-Unterricht per Videokonferenz angeboten.

    Seit dieser Woche geht es für die Auszubildenden aus dem 2. Lehrjahr an Michels Berufsschule nun wieder regulär mit dem Unterricht los. Dafür werden die Klassen in zwei Gruppen eingeteilt. Während Gruppe A dann in der Schule ist, bearbeitet Gruppe B die Aufgaben zu Hause. In der nächsten Woche läuft es dann umgekehrt.

    Einzelarbeit statt Teamwork!

    Frido Petersen, Auszubildender KFZ-Mechatroniker – Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik, 2. Lehrjahr:

    Auch Frido und seine Mitschüler müssen den schulischen Teil ihrer Ausbildung von zu Hause aus machen. Das Lernen zu Hause ist für Frido mit einem höheren Aufwand verbunden. Lerninhalte müssen sich selbst beigebracht werden, was zum Teil auch mehr Zeit erfordert.

    Die Interaktion mit seinen Lehrern empfindet er ebenfalls als schwierig. Sie stehen zwar bei Fragen per Mail zur Verfügung, Online-Unterricht ist allerdings in Fridos Berufsschule nicht möglich. Dadurch können Fragen nicht immer so schnell wie gewünscht geklärt werden. Auch die Kontrolle des Gelernten ist momentan nicht möglich.

    Frido fehlt außerdem die Interaktion mit den Mitschülern. Beim Lernen zu Hause ist an seiner Berufsschule nur Einzelarbeit möglich. Für ihn startet der reguläre Unterricht voraussichtlich erst wieder Mitte Juni.

    Das Warten auf die Abschlussprüfung!

    Michel Kanzler, Auszubildender Groß- & Außenhandelskaufmann, 3. Lehrjahr:

    Für Michel sollten Ende April eigentlich die Abschlussprüfungen starten. Letztendlich entschloss sich die IHK dazu, die Prüfungstermine auf Juni zu verschieben.

    Die Einstellung des Schulbetriebes bedeutete auch, dass die Lernphase für ihn und seine Mitschüler neu strukturiert wurden. Der Prüfungsvorbereitungskurs wurde abgesagt, was verständlicherweise bei ihnen zu einem mulmigen Gefühl führte. Jetzt kann Michel über das Schulnetzwerk auf Arbeitsaufträge von der Schule zugreifen. Die Lehrer stehen den Schülern mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite und sind täglich für Fragen da. Auch untereinander helfen sich Michel und seine Mitschüler bei der Prüfungsvorbereitung wo sie nur können.

    Für ihn hat der Unterricht in der Berufsschule mittlerweile wieder begonnen. Auch hier wurden die Klassen in zwei Gruppen aufgeteilt, sodass jeder nur alle zwei Wochen in der Schule ist. Für Michel ist das Homeschooling mal eine nette Abwechslung, bei der er das Lernen flexibler auf seine Bedürfnisse abstimmen kann.

    Wir wünschen allen Auszubildenden weiterhin viel Erfolg und Geduld beim Lernen in diesen ungewöhnlichen Umständen!

    Joshua

  • Auslandsaufenthalt bei GRANIT Parts Polen

    Auslandsaufenthalt bei GRANIT Parts Polen

    Hallo Leute,

    ich möchte euch heute über meinen Auslandsaufenthalt bei GRANIT Parts Polen berichten.

    Wie jeder duale Student der Fricke Gruppe hatte auch ich im Laufe meiner Ausbildung die Möglichkeit, einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Dies ist an verschiedenen Standorten im Ausland möglich. Bei mir ist es der Standort von GRANIT Parts in Polen geworden, an dem ich insgesamt drei Monate arbeiten sollte.

    GRANIT Parts Polen

    Der Standort in Polen ist der größte Auslandsstandort, den GRANIT Parts hat. Er befindet sich in Sady in der Nähe von Posen. Das besondere hier ist, dass es neben dem Kundencenter und dem Vertrieb, die es an jedem Auslandsstandort gibt, auch ein Lager und eine Einkaufsabteilung gibt. Der Grund dafür ist Agtech. Agtech ist eine Marke von GRANIT Parts für Ersatzteile, die nur auf dem osteuropäischen Markt benötigt werden. Die Produkte dieser Marke liegen nur in Polen auf Lager und auch der Einkauf für Agtech sitzt ausschließlich in Polen. Aber auch Artikel für die Marke GRANIT Parts werden in Polen hergestellt, deswegen gibt es auch Einkäufer für GRANIT Parts in Polen. Insgesamt arbeiten über 80 Leute an diesem Standort.

    Ankunft in Posen

    Am Mittwoch, den 15. Januar bin ich nach Polen gefahren. Die erste Woche war ich aber noch nicht am Standort in Sady, sondern in Płock. Dort hat am 16. und 17. Januar das Quartalsmeeting für Q4/2019 stattgefunden, was für mich ein guter Einstieg war und die Chance, das Verkaufsteam und damit alle 15 Außendienstler kennenzulernen. Am Freitag ging es dann nach Posen, wo ich in die von der Firma gestellte Wohnung eingezogen bin. Die Wohnung ist am Stadtrand von Posen und es sind ca. 15 km bis zur Arbeit. Das erste Wochenende habe ich dann damit verbracht alles auszupacken und mir schon Teile der Stadt anzusehen.

    Arbeiten bei GRANIT Parts Polen

    Für meinen Aufenthalt in Polen habe ich ein Projekt von dem für Polen zuständigen Exportleiter Björn Lange erhalten. Meine Aufgabe ist es, in Polen nach neuen Märkten außerhalb der Landwirtschaft zu suchen für die unser Sortiment passend ist. Dazu zählt beispielsweise der Baumaschinen Sektor. Seit dem letzten Jahr haben wir bei GRANIT Parts auch einen eigenen Katalog für Baumaschinen Ersatzteile. Also habe ich damit begonnen, den Markt für Baumaschinen Ersatzteile zu analysieren. Danach werde ich nach anderen Märkten suchen, in denen wir aktiv werden können.

    Altstadt Posen
    Altstadt Posen

    Freizeit in Posen

    Natürlich arbeite ich nicht nur in Polen, sondern hatte auch noch die Zeit die Stadt Posen und die Region zu erkunden. Posen liegt im Westen Polens, hat 540.000 Einwohner und ist damit die fünftgrößte Stadt in Polen. An den Wochenenden habe ich mir meistens die Zeit genommen, mich in Posen umzuschauen. Es gibt eine sehr schöne Altstadt und einige Denkmäler und Parks die es wert sind sich anzusehen. Ein Besuch der Stadt lohnt sich!

    Bis zum nächsten Mal!

    Gruß Björn

  • Ein ganzes halbes Jahr

    Ein ganzes halbes Jahr

    Hallo Leute, das erste halbe Jahr meiner Ausbildung bei FRICKE ist nun um und ich wollte euch mal ein paar Eindrücke geben von dem, was ich hier bis jetzt alles erleben durfte und was mich vielleicht noch erwartet.

    FRICKE Heeslingen: Meine ersten Abteilungen

    Am 01.08.2019 hat meine Ausbildung als Groß und -Außenhandelskauffrau begonnen. Nach dem Kennenlernen und einigen Einweisungen ging es für mich in die erste Abteilung, dies war die Versandreklamation. In der Abteilung war ich meine ersten 3 Monate eingesetzt.

    Schon nach den ersten paar Wochen hatte ich meine eigenen Aufgabenbereiche, für die ich zuständig war. Die Abteilung war ein super Start in das Berufsleben. Ich musste keine Angst und Scheu haben etwas zu fragen, mir wurde immer geholfen und es wurde auch viel Verständnis gezeigt. Dies hat mir enorm die Angst genommen. Viel zu schnell gingen die ersten 3 Monate rum.

    Dann ging es für die nächsten 3 Monate in die Rechnungsabteilung. Da bewegte sich gerade alles auf den Jahresabschluss zu. Diesen Prozess in einer Abteilung mitzubekommen, war schon sehr interessant und informativ.

    Azubi-Grillen, Social Day und meine erste Messe

    Ich durfte auch schon einiges hier miterleben. Noch im August gab es das allgemeine Azubi-Grillen, wo sich alle Azubis aus den verschiedenen Ausbildungsberufen und Lehrjahren kennenlernen. Auch die Geschäftsführung war anwesend und hat mit uns Azubis über die unterschiedlichsten Sachen gesprochen.

    Im Oktober habe ich mich freiwillig dazu gemeldet, am Social Day teilzunehmen, da ich den Gedanken, etwas soziales als große Firma zu tun, sehr befürworte. Für mich ging es also Mitte Oktober zu einer Kirchengemeinde hier in der Umgebung. Dort durften eine Kollegin und ich dann ein Treppenhaus und einen Jugendraum streichen. Es war auf jeden Fall eine Erfahrung wert.

    Im November reiste ich dann zur Agritechnica, für mich mein erster Messeeinsatz. Es war ein unglaubliches Gefühl, auf so einer großen und auch bedeutenden Messe mit dabei sein zu dürfen. Die Messe dauerte insgesamt eine Woche, in der ich jeden Tag mit auf dem GRANIT Messestand half.

    Zwei Kolleginnen und ich hatten auch die Möglichkeit, über das Messegelände zu laufen und uns selbst ein paar Eindrücke zu verschaffen.

    FRICKE GRANIT Service Agritechnica 2019

    Nach einem Workshop mit dem Redaktionsteam vom FRICKE-Karriere-Blog, habe ich mich dazu entschieden, auch ein Teil davon zu werden. Im November wurde bereits mein erster Beitrag veröffentlicht. Auch in der Zukunft werden noch einige Artikel von mir kommen, ich hoffe ihr freut euch darauf.

    Azubi in der FRICKE Gruppe: Was noch auf mich zukommt…

    Seit dem 1.02.2020 bin ich in der Abteilung Qualitätsmanagement- Gewährleistung eingesetzt und bleibe hier für die nächsten 6 Monate.
    Die ersten paar Tage haben mir bis jetzt sehr gut gefallen und ich denke, das wird auch noch so bleiben.

    Alles in allem gefällt mir die Ausbildung bei FRICKE zum jetzigen Zeitpunkt sehr gut und ich bereue es kein bisschen, mich hier beworben zu haben und nun diesen Weg zu gehen.

    Bis bald,
    eure Jonna

  • Ausbildung und Abschlussprüfungen bestanden –  Was passiert jetzt?

    Ausbildung und Abschlussprüfungen bestanden – Was passiert jetzt?

    Hallo zusammen! Im Sommer letzten Jahres haben Pascal und Maurice erfolgreich ihre Ausbildung bei der Fricke Gruppe beendet. Ich habe mich jetzt einmal mit den beiden zusammengesetzt, um sie über ihre ersten Monate des Arbeitslebens nach Ausbildungsende zu interviewen.

    Hallo ihr beiden! Ihr seid nun beide seit ein paar Monaten fest in euren Abteilungen angestellt. Als erstes würde ich gerne wissen, warum ihr euch damals für eine Ausbildung bei der Fricke Gruppe entscheiden habt?

    Da wir beide hier aus der Umgebung kommen, war die Firma Fricke schon immer allgegenwärtig für uns. Es war uns wichtig, eine fundierte wirtschaftliche und kaufmännische Ausbildung zu erhalten, auf der man später aufbauen kann. Außerdem haben wir beide ein wirtschaftliches Gymnasium besucht, weshalb schon ein gewisses Interesse für kaufmännische Tätigkeiten vorhanden war.

    In welche Abteilungen seid ihr nach Ausbildungsende übernommen worden und was macht ihr dort?

    Nachdem wir beide während unserer Ausbildung unterschiedliche Abteilungen durchlaufen haben, sind wir nun fest im Productmanagement (Einkauf) angestellt. Pascal unterstützt dabei das Garten und Forst Team, während Maurice sich mit Erntetechnik und Tierhaltung beschäftigt.

    Die täglichen Aufgaben umfassen dabei beispielsweise die Ausarbeitung und den Ausbau der Produkt-Kataloge. Dazu gehören die Neuaufnahme von Artikeln und das Bearbeiten von Falschlieferungen. Außerdem werden eventuelle Mängel und Qualitätsabweichungen mit den Lieferanten besprochen. Ein weiteres Thema ist die Beschaffung von Alternativartikeln, wenn bestimmte Waren bei einem Lieferanten nicht mehr lieferbar sind.

    Zusätzlich nehmen beide regelmäßig Lieferantentermine wahr, um Jahresvereinbarungen oder Bonus-Sätze zu verhandeln. Da die Fricke Gruppe international agiert, finden diese Termine auch häufiger mal im Ausland statt. Somit gehört auch das Reisen zum Arbeitsalltag der beiden.

    Was für Erwartungen hattet ihr an die Zeit nach Ausbildungsende? Wie unterscheiden sich diese von der Realität?

    Für uns beide stand schon vor Ende der Ausbildung fest, dass wir ins Productmanagement übernommen werden. Somit wussten wir größtenteils, was auf uns zu kommt. Die Aufgaben werden selbstverständlich anspruchsvoller und man arbeitet nun deutlich eigenverantwortlicher. Außerdem war das Reisen ebenfalls ein Punkt, der uns angesprochen hat. Die ersten Dienstreisen haben wir bereits hinter uns.

    Ein weiterer Unterschied ist die Umstellung auf die 5-Tage Woche. Während der Ausbildung geht man noch 1-2 Tage die Woche zur Berufsschule, was nun für uns beide wegfällt. Das eigenverantwortliche Arbeiten jeden Tag über acht Stunden hinweg ist mit der größte Unterschied, den wir beide gespürt haben. Da fällt das Konzentrieren dann anfänglich auch schon mal etwas schwieriger, ist jedoch Gewöhnungssache.

    Hat euch beiden die Ausbildung bei der Fricke Gruppe für euren weiteren beruflichen Werdegang geholfen?

    Die Ausbildung hat uns beiden sehr geholfen. Man bekommt sehr viel Wissen mit auf den Weg und wird in allen Fragen unterstützt. Natürlich spielt dabei auch die Eigeninitiative eine entscheidende Rolle. Wenn man zeigt, dass man motiviert und lernbereit ist, so kann man sehr viel lernen und hat gleichzeitig auch Spaß bei der Ausbildung. Wir würden diesen Weg jederzeit weiterempfehlen, was man daraus macht, ist dann jedoch jedem selbst überlassen.

    Ich bedanke mich herzlich bei den beiden, dass sie sich die Zeit für dieses Interview genommen haben. Ich hoffe, ich konnte einen guten Einblick in den Werdegang unserer Azubis bieten und wünsche den beiden für die Zukunft weiterhin alles Gute!

    Das war’s von mir, bis zum nächsten Mal!

    Euer Jannik

  • Masterprojekt E-Commerce –  FRICKE goes FH Wedel 2.0

    Masterprojekt E-Commerce – FRICKE goes FH Wedel 2.0

    Das Sommerfest 2019 in Wedel ist bereits eine Weile her. Doch was ist aus den Teilnehmern am Sommerfest und den Gewinnern des Pubquizes und dem Kickerturniermitspieler von Dennis Stahlhut (Leiter E-Commerce Entwicklung) geworden? Das wird Euch dieser Bericht zeigen – FRICKE goes FH Wedel geht in die zweite Runde mit einem Masterprojekt E-Commerce.

    Masterprojekt E-Commerce FH Wedel

    Masterprojekt E-Commerce
    Unsere Projektgruppe

    An der FH Wedel gibt es den Masterstudiengang E-Commerce. Innerhalb dieses Studiums bewältigen die Studenten innerhalb eines Teams eine Projektaufgabe, die von namhaften Unternehmen gestellt wird. In diesem Jahr hatten wir als FRICKE Gruppe die Möglichkeit eine Aufgabe zu nennen. Weitere Unternehmen sind Deichmann, Edeka, Otto und TESA.

    Aufgrund der Ausrichtung des Sommerfestes war die FRICKE Gruppe den Masterstudenten bereits bekannt. Aber auch die Projektaufgabe „Erarbeitung eines Marketing-Konzepts für den GRANIT Partnershop“ hat das Interesse der jungen Erwachsenen hervorgerufen. In dem FRICKE-Team sind drei bekannte Gesichter – Dennis‘ Kickertisch-Mitspieler und zwei Gewinnerinnen aus dem Pubquiz.

    Masterprojekt – Ablauf

    Der Startschuss für das Projekt ist im Oktober 2019 gewesen. Einen Zwischenstand mussten die Studenten der FH Wedel bereits am 27. November 2019 präsentieren. Die Abschlusspräsentation erfolgt dann im Februar 2020. Innerhalb dieser Zeit ist besonders der Kontakt der FH Wedel Gruppe zum Projektauftraggeber wichtig. Benjamin Luyten (Leiter Partnershop International) und Carina Köster (Projektmanagerin E-Commerce) unterstützen die Studenten in schriftlicher, telefonischer und persönlicher Form.

    Zwischenpräsentation Masterprojekt E-Commerce

    Für die Zwischenpräsentationen galt es, folgende Herausforderung zu bewältigen: 15 Folien und 15 Minuten Zeit. Den Anfang hat die Gruppe Deichmann gemacht. Da Deichmann den Hauptstandort in Essen hat, ist die Betreuerin des Unternehmens per Video zugeschaltet worden. Nachdem die Gruppe ihre bisherige Vorgehensweise und Ergebnisse vorgestellt hat, durften alle Anwesenden Fragen stellen. Als nächstes ist das EDEKA-Projekt präsentiert worden. Das Projekt beschäftigt sich mit der Optimierung von OLIVIA 2.0 (Online Lebensmittel Innovativ Vertreiben Inklusive Auslieferung und Abholung) – kurz online Lebensmittel bestellen inklusive Lieferung.

    Danach durfte vom FRICKE-Projekt berichtet werden. Wir haben die Aufgabe gegeben, ein Marketing-Konzept für den Partnershop zu erstellen. Die Gruppe hat dafür den Wettbewerb und den Markt bereits analysiert. Außerdem haben sie eine SWOT-Analyse für die FRICKE Gruppe durchgeführt. Die nächsten Schritte werden nun sein, dass sie ein konkretes Konzept ausarbeiten, um den Bekanntheitsgrad des Partnershops zu erhöhen. Dafür werden sie auch Gespräche mit Kunden führen und eine Befragung über den Webshop einstellen. Ottos Projekt hat sich mit neuen Social Media Kanälen beschäftigt und innerhalb des TESA-Projektes soll ein neuer Markt erschlossen werden.

    Wie geht es weiter?

    Es war sehr spannend zu sehen, was die Studenten bereits in kurzer Zeit geschafft haben. Besonders unsere Gruppe hat uns durch die bisherigen Ergebnisse begeistern können. Wir sind nun gespannt, was die drei Studenten bis zum Februar erarbeiten und wie letztendlich das Marketing-Konzept aussieht.

  • Mein FSJ und der Weg zu Fricke

    Mein FSJ und der Weg zu Fricke

    Hallo Ihr Lieben,

    heute möchte ich euch von etwas berichten. Es hat gar nicht direkt mit FRICKE zu tun, ist mir aber trotzdem sehr wichtig. Als sich meine Schulzeit dem Ende zuneigte, stand für mich natürlich auch die Frage im Raum „Was kommt jetzt?“. Keine Frage, heute hat man nahezu endlose Möglichkeiten und es ist für jeden etwas dabei. Ich war mir noch nicht sicher ob Ausbildung oder Studium infrage kommen würde. Nach einigen Überlegungen entschied ich mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr, kurz FSJ. Mir gefiel die Vorstellung, mich einerseits sozial zu engagieren und anderseits für meinen weiteren Lebensweg viele neue und spannende Erfahrungen mitnehmen zu können.

    Meine „zweite“ Einschulung

    Und so kam es, dass auch ich zusammen mit ganz vielen kleinen anderen aufgeregten Jungs und Mädchen am 1. August 2017 meine ehemalige Grundschule betrat. Auch wenn ich selbst schon vier schöne Jahre meiner Kindheit hier verbracht hatte, war an diesem Tag doch alles irgendwie anders. Ich war wahrscheinlich genauso aufgeregt wie all die Anderen. Doch von meinem tollen Kollegium wurde ich direkt herzlich empfangen und auch die Kinder freuten sich über das neue Gesicht.

    Ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Grundschule – Was macht man da denn?

    Die Frage wurde mir am Anfang tatsächlich öfter gestellt. Alle abwegigen Vorstellungen wie etwa „für eine ganze Schule kochen“ konnte ich verneinen 🙂 Meine hauptsächlichen Aufgaben lagen darin, meine Kolleginnen im Unterricht zu unterstützen. Beispielsweise half ich bei Gruppenarbeiten, der Nachmittagsbetreuung sowie Projekttagen. Ich durfte aber auch meine ganz eigene AG anbieten. Dadurch hat eine kleine Gruppe aus Dritt- und Viertklässlern in diesem Jahr mit mir ganz viel über Ernährung und Landwirtschaft gelernt.

    Es war einmal… immer noch die gleiche Tradition wie zu meiner Schulzeit

    Eins meiner Highlights in meinem „13. Schuljahr“ war definitiv das alljährlich stattfindende Weihnachtsbasteln. Eine Tradition, die schon unzählige Jahre stattfindet und für alle Kinder immer wieder ein besonderes Erlebnis ist. Zusammen mit einigen lieben Mamas gibt es in der großen Aula die Möglichkeit, an ganz vielen kleinen Stationen wunderschöne Deko für die Schule und den großen Weihnachtsbaum zu basteln. Bevor die Kinder in die Weihnachtsferien starten, dürfen sie das Selbstgebastelte natürlich mit nach Hause nehmen um dann auch die Mamas, Papas, Omis und Opis damit zu erfreuen.

    Das Weihnachtsbasteln war für mich als Kind schon immer ein sehr besonderes Erlebnis und diesen Zauber noch einmal miterleben zu dürfen, war echt super!

    Aller Abschied ist schwer

    Doch auch die schönsten Dinge sind einmal vorbei und so war auch mein Jahr irgendwann zu Ende. Aber das nächste Abenteuer, meine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau bei Fricke, sollte ja bald beginnen und so ging ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich kann wirklich jedem ein Freiwilliges Soziales Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst empfehlen, weil man dort einzigartige Erfahrungen sammeln kann und tolle Möglichkeiten geboten bekommen.

    Bei Fragen meldet euch gerne!

    Bis zum nächsten Mal, eure Myriel

  • Willkommen an Bord! Ausbildungsstart unserer neuen Azubis!

    Willkommen an Bord! Ausbildungsstart unserer neuen Azubis!

    Hallo zusammen,

    der vergangene Donnerstag war für die Fricke Gruppe wieder ein ganz besonderer Tag – Ausbildungsstart! 59 Auszubildende und duale Studenten wurden im Unternehmen begrüßt . Am ersten Arbeitstag stand aber zunächst ein Begrüßungsprogramm auf dem Plan, bevor jedem seine erste Abteilung zugewiesen wurde.

    Ausbildungsstart – Willkommen in der Fricke-Familie!

    Alle Azubis und Studenten der Standorte Heeslingen, Bockel und Harsefeld wurden zu um 08:00 Uhr zum Ausbildungsstart nach Heeslingen in die Zentrale eingeladen. So versammelten sich dort pünktlich eine Gruppe von 30 jungen Menschen. Diese erlernen in den nächsten Jahren die unterschiedlichsten Berufe. Dazu zählen die Ausbildungen zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel, Informatikkaufmann oder Fachkraft für Lagerlogistik. Gleich fünf neue Mitarbeiter beginnen ihre Lehre zum Land- und Baumaschinenmechatroniker, zudem wurde ein Azubi zum Metallbauer eingestellt. Außerdem starten 10 duale Studenten in vier verschiedenen Studiengängen.

    Sie alle wurden von Janice Müller und Lisa Heins aus der Personalabteilung offiziell begrüßt. Die beiden präsentierten zunächst noch einmal alle Unternehmensbereiche der Fricke Gruppe. Als nächstes wurden ein paar lustige Kennenlernspiele gespielt.

    Eine Reise durch die Fricke-Welt!

    Anschließend hieß es Platznehmen im Reisebus und ab zur Besichtigung der Standorte in Zeven und Bockel. Im Gartenland gab es eine Führung durch die Ausstellungshalle und die Werkstatt. In Bockel öffneten Fricke Landmaschinen und Saphir Maschinenbau ihre Türen und präsentierten ihre Maschinen.

    Kennenlernen beim Lunch!

    Beim anschließenden Mittagessen erfolgte zunächst noch einmal eine Begrüßung durch Adrian Fricke. Während des Essens konnte dann auch das gegenseitige Kennenlernen untereinander beginnen. Zudem begannen Janice und Lisa mit der Verteilung von Infomappen zum Ausbildungsstart. Enthalten waren auch Informationen über den ersten Einsatzort. So war jeder dann doch ziemlich gespannt, in welche Abteilung man als erstes durchlaufen sollte.

    Ein gelungener Start!

    An ihrem ersten Arbeitstag haben unsere neuen Azubis und Studenten eine Menge über die Fricke Gruppe gelernt und bereits einige Standorte besichtigt.

    Wir wünschen unseren neuen Kollegen einen guten Start und viel Spaß in den neuen Abteilungen. Wir werden unsere neuen Azubis hier sicher noch einmal genauer vorstellen.

    Soviel für heute von mir zum Ausbildungsstart, Joshua!