Kategorie: Rund um die Ausbildung

  • Agrarmanagement im dualen Studium: Jan-Luca berichtet

    Agrarmanagement im dualen Studium: Jan-Luca berichtet

    Hallo zusammen! Heute möchten wir euch einen kleinen Einblick in den Studiengang Agrarmanagement geben. Hierfür haben wir Jan-Luca getroffen. Wenn dieser nicht gerade damit beschäftigt ist an seinen Hanomag-Oldtimern rumzubasteln, ist er dualer Student des Agrarmanagements.

    Jan-Luca hat sein Studium 2020 aufgenommen und ist der dritte Student des Agrarmanagements bei FRICKE. Wir haben ihm einige Fragen zu seinem Studienfach gestellt.

    Wie bist du zum Studiengang Agrarmanagement bei FRICKE gekommen?

    Schon immer hat mich die Landwirtschaft und dabei besonders die Landtechnik fasziniert. Geprägt durch die großväterliche Schmiede kam ich schon früh in Kontakt mit moderner und betagter Landtechnik sowie auch FRICKE Landmaschinen in Winsen. So lag dann auch die Entscheidung nahe als ich vom dualen Studienangebot von FRICKE erfuhr.

    Was macht für dich den Reiz an diesem Studiengang aus und was gefällt dir besonders gut?

    Der Reiz an diesem Studiengang liegt in der Kombination aus betriebswirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Inhalten sowie der direkten Anwendung im Betrieb.

    Der Bezug zur Landtechnik, das Hintergrundwissen und Know-How, die durch diesen Studiengang vermittelt werden, ist im Arbeitsalltag bei FRICKE von großem Vorteil. Die durchaus komplexen und speziellen Anforderungen der Kunden bedürfen einem grundlegenden landwirtschaftlichen Verständnis. Ebenso schafft man ein angenehmeres Gesprächsklima, wenn man dem Landwirt mit Sachkunde, Verständnis und eigener Erfahrung gegenübertritt.

    Durch den allgegenwärtigen Bezug zur Agrarwirtschaft sind die Studienthemen vielfältig und bunt, was sich positiv auf die Lernmotivation auswirkt.

    Wie läuft das Studium (auch in Zeiten einer Corona-Pandemie) ab?

    Das Studium besteht aus sechs Semestern und teilt sich pro Semester in eine Praxis- und eine Theoriephase auf. Jede dieser Phasen ist etwa zweieinhalb Monate lang. Die Theoriephasen finden an der Berufsakademie in Dresden und die Praxisphasen in einer Abteilung des Betriebes statt.

    Während der Theoriephase wird der Vorlesungsstoff des jeweiligen Semesters vermittelt und am Ende der Phase mit Klausuren abgefragt und geprüft.

    Bedingt durch die Pandemie und dem erneuten Lockdown im Dezember letzten Jahres, war meine Zeit vor Ort in Dresden sehr kurz und die meisten Vorlesungen fanden online statt. Ab Mitte Dezember war dann gar kein Präsenzunterricht mehr möglich. So konnte man die Klausuren leider nicht wie üblich in Präsenz schreiben. Sie mussten digital abgelegt, auf das nächste Semester verschoben oder in eine Hausarbeit umgewandelt werden. Deswegen müssen dieses Semester in der Praxisphase neben dem üblichen Praxistransferbeleg noch zusätzliche Hausarbeiten geschrieben werden.

    Der Praxistransferbeleg als Prüfungsleistung ist eine Hausarbeit, welche während der Praxisphase im Betrieb angefertigt und zu Beginn des folgenden Theoriesemesters abgegeben wird. Diese Studienleistung bietet die Möglichkeit, Themen aus dem betrieblichen Umfeld in das Studium einzubringen.

    Mit was für Themenbereichen beschäftigt ihr Euch während des Studiums? Wie dicht liegt der vermittelte Stoff an dem, was du in deinen Praxissemestern erlebst?

    Die Themenbereiche sind vielfältig. Von betriebswirtschaftlichen Themen, wie allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Buchführung und Bilanzierung sowie Wirtschaftsmathematik bis zur landwirtschaftlichen Pflanzen- und Tierproduktion ist alles dabei.

    Von dem Stoff kann man einige Themen besser als andere im Betrieb anwenden. In meinem aktuellen Tätigkeitsbereich kommen mir die betriebswirtschaftlichen Erkenntnisse stärker zu Gute als es die Schwerpunkte aus Ackerbau und Tierhaltung tun.

    Wenn er nicht gerade bei FRICKE arbeitet, schraubt Jan-Luca an seinem Hanomag Oldtimer

    Wie passen deiner Meinung nach Agrar und Management zueinander?

    Wie sollte die moderne Agrarwirtschaft ohne passendes Management funktionieren? Die Anforderungen an die moderne Landwirtschaft nehmen in der heutigen Zeit stetig zu. Deswegen ist es wichtig, betriebswirtschaftlich fitte Junglandwirte auf den Markt vorzubereiten. Sie sind in der Lage, der Überlast an Regularien in der Landwirtschaft gerecht zu werden sowie den Betrieb zukunftssicher aufzustellen.

    Im Bereich des Handels mit Landtechnik und Ersatzteilen ist es wichtig, das Anwendungsspektrum beim Kunden zu verstehen. Außerdem sollte man die notwendige Sachkunde besitzen, um die Interessen sowie den Bedarf des modernen Landwirts nachzuvollziehen. Das Gespräch auf fachlicher Augenhöhe ist in einer so speziellen und umfangreichen Branche wie der Landwirtschaft, sehr wichtig, um langfristige und erfolgreiche Kundenbeziehungen aufzubauen.

    Hast du schon Pläne für die Zeit nach deinem Studium?

    Aktuell habe ich noch zweieinhalb Jahre Studium vor mir, weshalb ich lediglich gewisse Vorstellungen habe. Über konkrete Pläne lässt sich wohl erst in zwei Jahren etwas sagen.

    Noch mehr Informationen zum dualen Angebot für Agrarmanagement von FRICKE findest du hier.

    Wir wünschen Jan-Luca noch viel Erfolg bei seinem Studium und sind gespannt auf seinen zukünftigen Weg!

  • Fachinformatiker Anwendungsentwicklung – Part 2

    Fachinformatiker Anwendungsentwicklung – Part 2

    Im August 2020 hat Lukas Euch davon berichtet, wie er zu seinem Ausbildungsberuf Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung kam. Außerdem hat er Euch erzählt, wie er auf FRICKE aufmerksam geworden ist und was er in seiner Ausbildung bereits alles erleben durfte. Lukas hat nun seine Ausbildung abgeschlossen und das haben wir als Anlass genommen, um ihn als ersten, eigens ausgebildeten Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei der FRICKE Gruppe zu seiner Prüfung zu interviewen.

    Prüfung zum Fachinformatiker

    Wie in jedem Ausbildungsberuf musste auch Lukas eine Prüfung vor der IHK (Industrie- und Handelskammer) ablegen. Wie die Prüfung genau aussah und wie es sich mit den Coronabestimmungen verhielt, lest ihr im Folgenden.

    Die Vorbereitungsphase

    Als Lukas die Einladung von der IHK zur schriftlichen Abschlussprüfung erhielt, wusste er, dass es ernst wird. Da Lukas seine Ausbildungszeit von regulär drei Jahren auf 2,5 Jahren verkürzen konnte, war er der einzige aus seiner Berufsschulklasse, der zu dem Zeitpunkt eingeladen wurde. Dies bedeutet aber auch, dass ihm ein halbes Jahr Berufsschule fehlt. Doch dies war kein Problem. Er hat selbständig viel gelernt und auch seine Lehrer haben ihn aktiv in dieser Entscheidung unterstützt, indem sie ihm Aufgaben zur Verfügung gestellt haben. Natürlich waren sie auch immer für Fragen offen.

    Die Prüfungen zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

    Für eine abgeschlossene Berufsausbildung musste Lukas einen schriftlichen und einen mündlichen Prüfungsteil ablegen. Der schriftliche Teil fand am 25. November 2020 statt. Die IHK in Stade hatte aufgrund der besonderen Coronasituation ein ausführliches Hygienekonzept. Es war reichlich Abstand zwischen den Tischen und eine Maske außerhalb des Platzes war Pflicht. An diesem Tag hat Lukas drei schriftliche Prüfungen geschrieben. Eine Prüfung war fachbezogen und eine fachübergreifend (bezogen auf alle IT-Berufe). Die letzte Prüfung schrieb er in dem Fach Wirtschaft- und Sozialwissenschaft. Diese war auch eine Multiple Choice Prüfung. Das Ergebnis der Prüfungen hat Lukas bereits ein paar Wochen danach erhalten. Ebenso kam dann die Einladung zur mündlichen Prüfung.

    Die Mündliche hat am 12. Januar 2021 stattgefunden. Auch dafür ist Lukas nach Stade gefahren. Die mündliche Prüfung besteht aus einer Präsentation (15 Minuten) über ein Abschlussprojekt, welches er im Betrieb bearbeitet hat. Lukas hat in seinem Projekt ein Dashboard für die Verwaltung des GRANIT PARTS Webshops erstellt. Dieses hat er dann vor der IHK vorgestellt und danach folgte ein 15-minütiges Fachgespräch zu seinem Projekt und behandelten Schulinhalten. Nach einer Beratungszeit der Prüfer hat Lukas direkt seine Note erfahren und hatte ab diesem Zeitpunkt seine Ausbildung abgeschlossen.

    Rückblick auf die Ausbildung – Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

    Die Ausbildung hat Lukas sehr viel Spaß gemacht. Er hat nach dem Wechsel des Ausbildungsberufes festgestellt, dass Anwendungsentwicklung für ihn genau das Richtige ist. Der Wechsel war überhaupt nicht problematisch und wenn auch Ihr feststellen solltet, dass Euch ein bestimmter Bereich mehr liegen würde, solltet Ihr auf jeden Fall Eure Möglichkeiten überprüfen.

    Falls ihr mehr Fragen zum Beruf Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung habt, schreibt uns gerne in den Kommentaren!

  • Gelungene Integration bei der FRICKE Gruppe – Die Geschichte von Reber

    Gelungene Integration bei der FRICKE Gruppe – Die Geschichte von Reber

    Hey Leute,

    Integration spielt bei der FRICKE Gruppe eine wichtige Rolle. Seit Oktober 2016 arbeitet das Unternehmen mit der Flüchtlingshilfe in Heeslingen zusammen. In diesem Rahmen absolvieren regelmäßig Geflüchtete aus zum Beispiel Afghanistan oder Syrien Praktika im gesamten Unternehmen. Nicht selten ergibt sich anschließend daraus ein Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis. Ich möchte euch heute von Reber berichten, der im Sommer 2017 bei SAPHIR seine Ausbildung zum Metallbauer begonnen hat.

    Integration FRICKE Gruppe – Wer ist Reber?

    Reber ist 23 Jahre alt und kommt aus dem Norden Syriens. Er lebt seit Oktober 2015 in Deutschland und sprach bei seiner Ankunft in Deutschland kein Wort Deutsch. Im Jahr 2016 hat er seinen Deutschkurs erfolgreich bestanden und beherrscht die Sprache mittlerweile fließend. Außerdem hat er hier seinen Führerschein gemacht, ist dadurch unabhängiger und kann selbst zur Arbeit fahren.

    Integration FRICKE Gruppe
    Reber bei seiner Arbeit bei SAHIR Maschinenbau

    Rebers lange Reise nach Deutschland

    Reber ist aufgrund des Krieges in Syrien nach Deutschland geflüchtet. Seine Heimatstadt wurde komplett zerstört. Mit 17 Jahren hat er sich von der Türkei aus auf seinen Weg nach Deutschland gemacht.

    In Deutschland habe ich mir eine bessere Perspektive erhofft.

    Reber über seine Beweggründe Richtung Europa aufzubrechen

    Sein Vater konnte 1000 $ für die Reise aufbringen, die sehr beschwerlich war. Sie führte Reber zunächst über Athen bis nach Mazedonien und Serbien. Von dort aus ist er mit dem Zug in die Slowakei und anschließend mit dem Bus nach Wien gefahren. Danach hat er einen Zug nach München genommen, wo er in einem Auffanglager untergekommen ist. Ein kurdischer Sicherheitsmann hat ihm eine Zugfahrkarte von München nach Hannover geschenkt, da die 1000 $ zu diesem Zeitpunkt längst aufgebraucht waren. Die vorerst letzte Station war Bockel. Reber hat für einige Zeit bei einer Gastfamilie gewohnt, da er noch minderjährig war. Mittlerweile wohnt er mit seinem Bruder zusammen in einer eigenen Wohnung.

    Der Weg zu SAPHIR Maschinenbau

    Reber wurde durch seine Lehrerin im Integrationskurs auf die Ausbildungsstelle aufmerksam. Im Januar 2021 hat er seine Ausbildung zum Metallbauer erfolgreich bei SAPHIR Maschinenbau abgeschlossen und wurde aufgrund seiner sehr guten Leistungen während der Ausbildung direkt in ein festes Anstellungsverhältnis übernommen. Am Beruf des Metallbauers bei SAPHIR gefällt ihm vor allem die handwerkliche Arbeit und die Verbindung zur Landwirtschaft.

    Wir sind beeindruckt von Rebers großem Ehrgeiz, dem Willen und seiner Motivation. Er ist ein geschätzter Kollege und Mitarbeiter bei SAPHIR.

    Rebers Kollegen über seinen bewundernswerten Charakter

    Ich finde die Geschichte von Reber sehr bewegend und wir bedanken uns bei ihm für seine Offenheit. Alles Gute weiterhin!

    Eure Leona

  • Ausbildung oder duales Studium?

    Ausbildung oder duales Studium?

    Nach der Schule beginnt Euer neuer Lebensabschnitt. Ihr macht vielleicht ein FSJ, Work & Travel, ein Studium oder beginnt eine Ausbildung. Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten. Einige Optionen ähneln sich aber auch sehr und haben verschiedene Vor- und Nachteile. Schwankt ihr zum Beispiel zwischen einem Ausbildungsberuf und einem dualen Studium? Die Entscheidung ist eindeutig nicht leicht und ich möchte Euch heute von beidem berichten und einen Vergleich ziehen. Genauer gesagt: Ausbildung zur Industriekauffrau und duales Studium BWL.

    Meine Erfahrungen

    Bevor ich Euch die Vor- und Nachteile der Ausbildung und eines dualen Studiums verrate, möchte ich kurz meine bisherigen Erfahrungen mit Euch teilen. Während meiner Schullaufbahn ist mir klar geworden, dass ich gerne später kaufmännisch arbeiten möchte. Aus diesem Grund habe ich in den Sommerferien von der 11. Klasse zur 12. Klasse (ich habe noch nach zwölf Jahren Abitur gemacht) einige Bewerbungen für den Ausbildungsberuf Industriekauffrau/-mann geschrieben. Daraufhin habe ich ein paar Bewerbungsverfahren durchlaufen und mich letztendlich für einen Automobilhersteller als Ausbildungsunternehmen entschieden. Da die Ausbildung bereits verkürzt war, habe ich nach 2,5 Jahren die Ausbildung im Januar 2018 abgeschlossen. Da ich allerdings noch weitere Erfahrungen sammeln wollte in Form von Weiterbildung, habe ich mich danach noch zu einem dualen Studium entschieden. Dieses absolviere ich nun seit August 2018 bei der FRICKE Gruppe. In der Zwischenzeit von Januar bis August durfte ich FRICKE schon durch einen Aushilfsjob kennenlernen.

    Ich möchte mit Euch jetzt einmal die kaufmännische Ausbildung und das duale Studium genauer unter die Lupe nehmen.

    Kaufmännische Ausbildung – Industriekaufleute

    Die Ausbildungszeit für die kaufmännische Ausbildung für Industriekaufleute liegt bei drei Jahren. Theoretisch werden die Inhalte in der Berufsschule vermittelt. Meine Berufsschule war in Teilzeit – 2 Tage die Woche Schule mit einem Nachmittag danach noch arbeiten. Es gibt aber auch Berufsschulen, die nur Blockunterricht anbieten. Im Ausbildungsbetrieb habe ich diverse Abteilungen durchlaufen, um einen umfassenden Einblick ins Unternehmen zu erhalten. Die Abschlussprüfung bestand bei mir aus drei schriftlichen Prüfungen und einer Mündlichen.

    Für mich persönlich war die Ausbildung nach der Schule die richtige Wahl. Ich konnte bereits in das Berufsleben schnuppern und mir einen Eindruck von einem Unternehmen verschaffen. Außerdem konnte ich dadurch bereits viele Erfahrungen sammeln.

    Duales Studium BWL

    Bei mir dauert das duale Studium 3,5 Jahre und ist mit der Partnerhochschule Nordakademie in Elmshorn. Die Hochschule und dementsprechend auch die Studienzeit kann aber je nach Unternehmen variieren. Wir haben insgesamt sieben Semester à zehn Wochen – eins davon ist ein Auslandssemester, wie Leona schon berichtet hat. Unsere praktische Zeit im Unternehmen beträgt dann meistens zwölf Wochen. Die Praxisphasen verbringen wir bei FRICKE in verschiedenen Abteilungen. Die Zeit von zwölf Wochen ist auch super, um viel von der Abteilung mitzubekommen und eigene Projekte durchzuführen.

    Das duale Studium ist eindeutig eine interessante Erfahrung und ermöglicht noch tiefere Einblicke. Besonders der Mix aus Studium und Berufsleben gefällt mir sehr gut, da ich nie ein reines Theorie-Studium angestrebt habe. Vor allem der Gehalts-Aspekt ist auch noch ein Vorteil im dualen Studium, da duale Studenten meistens eine Ausbildungsvergütung erhalten.

    Ausbildung und duales Studium im Vergleich

    Eine kaufmännische Ausbildung und ein duales Studium haben tatsächlich einige Gemeinsamkeiten. In beiden Fällen erhaltet ihr einen umfassenden Eindruck von Euren Betrieben und lernt neben der Praxis auch viel Theorie. Die Theorie ist natürlich bei einem dualen Studium viel tiefer und umfassender. Darüber hinaus ist auch der Zeit-Aspekt ein Vergleichskriterium und sollte beachtet werden, wenn Ihr vor der Entscheidung duales Studium oder Ausbildung steht. Einerseits ist natürlich die Dauer bei einem dualen Studium länger als bei einem normalen Studium oder einer Ausbildung. Andererseits gibt es bei einem dualen Studium keine klassischen Semesterferien – in der Zeit geht ihr arbeiten. Dies sollte auf jeden Fall im Hinterkopf behalten werden. Gehaltlich gesehen, seid Ihr bei beiden Optionen ähnlich unterwegs – ihr könnt auf jeden Fall unabhängiger vom Elternhaus leben.

    Fazit und Empfehlung

    Rückblickend betrachtet war es für mich genau die richtige Entscheidung erst eine Ausbildung zu machen und danach ein duales Studium. Die Ausbildung hat mich bereits viel eigenständiger gemacht und mir eine solide Basis an Wissen ermöglicht. Dieses Wissen hilft mir ungemein im dualen Studium und erleichtert das Studium auch. In meiner Klasse sind aber auch viele Mitstundenten, die direkt von der Schule kommen und das stellt keinen Nachteil dar. Ich kann Euch aber eindeutig beides – auch unabhängig voneinander – empfehlen. Ihr müsst Euch nur im Klaren sein, dass ein duales Studium viel Engagement und Selbständigkeit sowie Organisation benötigt. Eine Ausbildung wäre ein sanfterer Einstieg ins Berufsleben und ist auch nicht zu unterschätzen. Wichtig ist, dass ihr für Euch das Richtige findet und Spaß daran habt!

    Falls ihr dazu noch weitere Fragen habt, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren stellen.

  • Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandelsmanagement und Industriekaufmann/frau – Wirklich so ein großer Unterschied?

    Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandelsmanagement und Industriekaufmann/frau – Wirklich so ein großer Unterschied?

    Hey Leute, ich durfte kürzlich ein sehr interessantes Interview mit Lisa führen. Sie arbeitet in der Personalabteilung und hat mir ein bisschen was zu ihrem Werdegang und zu den Unterschieden zwischen Kaufmann/frau im Groß -und Außenhandelsmanagement und Industriekaufmann/frau erzählt.

    In Bewerbungsgesprächen fällt zunehmend auf, dass sich auf einen Ausbildungsberuf versteift wird. Mit diesem Blog-Beitrag möchten wir darauf aufmerksam machen, wie ähnlich sich die beiden Ausbildungsberufe sind. Vielleicht ändert sich eure Sichtweise auf die Ausbildungsberufe ein bisschen.

    Lisas Werdegang

    Lisa, Personalabteilung

    Lisa hat 2011 ihr Abitur erfolgreich in Zeven absolviert und sich dann für eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich entschieden. Ihre Ausbildung zur Industriekauffrau hat sie in Bremen bestritten und konnte diese auf zweieinhalb Jahre verkürzen. Nach der Beendigung der Ausbildung arbeitete sie noch ein weiteres halbes Jahr in ihrem Ausbildungsunternehmen als Vollzeitkraft in der Personalabteilung. 2014 ging es dann weiter für Lisa, sie hat drei Jahre Betriebswirtschaftslehre in Bremen studiert. Während ihres Studiums war sie als Aushilfe in ihrem Ausbildungsbetrieb in der Personalabteilung tätig. 2017 hat sie ihr Studium abgeschlossen und sich nach Stellen im Personalbereich in der Umgebung umgeschaut. Zu diesem Zeitpunkt hatte Fricke eine passende Stelle ausgeschrieben und so kam Lisa zu FRICKE.

    Unterschiede der beiden Ausbildungsberufe

    Die beiden Ausbildungsberufe sind sich vom Aufbau sehr ähnlich. Der wohl größte Unterschied liegt in der Art des Unternehmens. Wenn sich für eine kaufmännische Ausbildung entschieden wird, ist der Titel des Ausbildungsberufes davon abhängig für welches Unternehmen man sich entscheidet. Ein Industrieunternehmen produziert Waren, das Herzstück des Unternehmens liegt also in der Produktion. Ein Handelsunternehmen wie die FRICKE Gruppe ist das Bindeglied zwischen dem Hersteller und dem Kunden. Aufgaben wie Lagerhaltung und sortimentsorientierte Bündelung von Produkten unterschiedlicher Hersteller sind in den Alltag der FRICKE Gruppe integriert. Das Herzstück des Unternehmens ist die Logistik. Deswegen sollte man sich im Vorwege mit den einzelnen Unternehmen auseinandersetzen und sich Gedanken machen, welche Unternehmen die eigenen Ansprüche und Erwartungen erfüllen können, unabhängig von Industrie-oder Handelsunternehmen.

    Kleine weitere Unterschiede zwischen den beiden Ausbildungsberufen sind zum einen die Lernfelder in der Berufsschule, wobei sich hier lediglich die Fächer Geschäftsprozesse bei einem Industrieunternehmen und Handelsprozesse in einem Handelsunternehmen unterscheiden. Alle anderen Lernfächer wie Marketing, Rechnungswesen, Politik und Wirtschaft werden in beiden Ausbildungsberufen unterrichtet. Außerdem gibt es einen Unterschied in der mündlichen Abschlussprüfung. Als Industriekaufmann/frau wird zum Ende der Ausbildung ein internes Projekt ausgearbeitet, was dann in der mündlichen Abschlussprüfung vorgestellt wird. Etwas anders ist es im Groß- und Außenhandel, hier wir das Wissen aus den Lernfächern nochmal abgefragt und bewertet.

    Auszubildende im Groß -und AUßenhandelsmanagement

    Vorurteile durch das Internet

    Im Internet ist oftmals zu finden, dass der Ausbildungsberuf Industriekaufmann/frau abwechslungsreicher sei als der Ausbildungsberuf Kaufmann/frau im Groß und- Außenhandelsmanagement, verschiedene Abteilungen durchlaufen werden, die Qualifikation höherwertiger ist und es mehr Weiterbildungsmöglichkeiten gibt. Diese Informationen entsprechen nicht der Wahrheit.
    Alle drei bis sechs Monate wechseln die Auszubildenden im Groß -und Außenhandelsmanagement in der FRICKE Gruppe die Abteilungen, dadurch ist viel Abwechslung geboten. Das Durchlaufen der verschiedenen Abteilungen ist aber nicht in allen Ausbildungsbetrieben „normal“, da kleinere Betriebe gar nicht alle Abteilungen abbilden können und somit eine Rotation nicht möglich ist. In größeren Betrieben spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Groß -und Außenhandel oder- Industriebetrieb handelt. Dort gehört das Durchlaufen der Abteilung zum Ausbildungsalltag dazu.
    Die beiden Ausbildungsberufe sind ihn ihrer Qualifikation gleichwertig. Weiterbildungsmöglichkeiten sind nach der Ausbildung in beiden Berufen gleichgestellt, hier kann man auch gerne ein Gespräch mit dem Unternehmen führen, welche Möglichkeiten es gibt.

    Was wir euch gerne mit auf den Weg geben wollen

    Bitte legt euch nicht von Anfang an auf einen Ausbildungsberuf fest. Wenn ihr das nämlich tut, dann entgehen euch eventuell Unternehmen, die genau das tun oder in der Branche sind, die euch interessiert. Seid offen für alle kaufmännischen Berufe. Und wenn ihr für 2021 noch eine kaufmännische Ausbildung als Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandelsmanagement sucht, dann bewerbt euch jetzt bei FRICKE!

    Bis bald,
    eure Jonna

  • E-Commerce bei der FRICKE Gruppe

    E-Commerce bei der FRICKE Gruppe

    Seit dem 1. August 2020 bildet die FRICKE Gruppe erstmalig Kaufleute im E-Commerce aus.

    Was dieser Ausbildungsberuf Dir bietet, wer bei FRICKE in Heeslingen dafür verantwortlich ist und warum die beiden Auszubildenden den Ausbildungsberuf für sich gewählt haben, erfahrt ihr heute!

    Ausbildungsberuf E-Commerce

    E-Commerce ist die Abkürzung für Electronic Commerce, auf Deutsch also elektronischer Handel. Unter diesen Begriff fallen alle Verkaufsvorgänge mittels Internet. Dementsprechend dreht sich auch im Ausbildungsberuf alles um den Onlineshop und die Vorgänge, die dort stattfinden. Um genauere Informationen über den Ausbildungsberuf zu bekommen, habe ich mit den beiden Auszubildenden Neele (2. Lehrjahr) und Jannis (1. Lehrjahr) sowie der Ausbilderin Carina gesprochen.

    Gründe für den Ausbildungsberuf im E-Commerce FRICKE

    Neele und Jannis haben sich beide für den Ausbildungsberuf entschieden, da er ein sehr breites Aufgabenspektrum bietet. Jannis beispielsweise konnte sich von dem Ausbildungsberuf bereits vor dem 1. August selbst überzeugen. Bei einem Probearbeiten durfte er in den Beruf schnuppern und Carina (Projektmanagerin E-Commerce) einen Tag lang tatkräftig unterstützen. Dies hat ihm so viel Spaß gemacht, dass er in seiner Entscheidung den Beruf E-Commerce zu erlernen, bestärkt worden ist.

    Ausbildungsverlauf E-Commerce FRICKE

    Wie ist die Ausbildung für E-Commerce Kaufleute aufgebaut?

    Natürlich gibt es neben dem Berufsalltag theoretische Inhalte, die die Berufsschule abbildet. Die Ausbildung dauert drei Jahre und hat ein gestrecktes Prüfungssystem. Dementsprechend zählt die Zwischenprüfung zu dem Abschlussergebnis hinzu.

    Bei FRICKE sind die Azubis nicht nur in der E-Commerce Abteilung bei Carina eingesetzt. Vielfalt wird hier großgeschrieben, sodass noch viele andere Abteilungen auf der Agenda stehen. Beispielsweise gehört auch das selbständige Programmieren dazu, sodass Computeraffinität von Vorteil ist.

    Außerdem ist die Technische Redaktion Teil des Ausbildungsplans und auch die Buchhaltung. Es werden dadurch alle Vorgänge rund um den Webshop verdeutlicht. Nicht nur die Abteilungen sind vielfältig. Auch die Aufgaben überzeugen durch Abwechslung. Die Azubis schreiben SEO-Texte und FAQs für die Website, erstellen Landingpages und analysieren die benötigten Daten.

    Berufsschule – Theorie für E-Commerce

    In der Berufsschule stehen neben den Fächern Deutsch, Englisch, Rechnungswesen und Politik auch Lernfelder bzgl. E-Commerce auf dem Stundenplan.

    In den Lernfeldern geht es um die Themen wie Vertragsanbahnung im Online-Geschäft, Datenanalyse und Online-Vertriebskanäle sowie Online-Marketingmaßnahmen. Diese Themen bereiten den Azubi somit bestens auf die Praxis vor.

    Das Tinder der Landwirtschaft – FRICKE

    Warum solltest Du ausgerechnet bei der FRICKE Gruppe die Ausbildung zum E-Commerce Kaufmann machen? Ganz einfach – FRICKE ist das „Tinder der Landwirtschaft“ laut Carina. Es geht um das Matchen von Ersatzteilen zu der passenden Landtechnik. Diese Bezeichnung hat sie im Rahmen ihres bisherigen Highlights bei FRICKE ins Leben gerufen. Sie war aktiv bei dem FH Wedel-Event dabei.

    Mit einer Online-Bestellquote von 98 % ist der Webshop hervorragend aufgestellt und stellt dementsprechend einen hohen Betreuungsaufwand dar, da alles reibungslos funktionieren soll und das „Shopping-Erlebnis“ für den Kunden so angenehmen wie möglich gestaltet werden muss.

    Dabei muss natürlich darauf geachtet werden, dass es Unterschiede zwischen dem GRANIT Webshop und anderen Webshops gibt. Der GRANIT Webshop ist beispielsweise nur für Kunden zugänglich, sodass eine vorherige Registrierung notwendig ist.

    Wenn Ihr Lust bekommen habt, eine Ausbildung zum E-Commerce Kaufmann (m/w/d) bei FRICKE in Heeslingen zu absolvieren, freut sich Carina immer auf Bewerbungen und Probearbeitstage!

    Eure Caro

  • 10 Jahre FRICKE Azubi-Infotag! – Karriere bei FRICKE

    10 Jahre FRICKE Azubi-Infotag! – Karriere bei FRICKE

    Hallo zusammen, in diesem Jahr hat die FRICKE-Gruppe bereits zum 10. Mal ihre Türen für interessierte Schülerinnen und Schüler geöffnet und den FRICKE Azubi-Infotag veranstaltet.

    Aufgrund der aktuellen Situation fand die Veranstaltung, in diesem Jahr, etwas abgewandelt statt. Es gab ein klares Hygienekonzept, Mundschutz und 1,5m Mindestabstand waren somit Pflicht.

    Der FRICKE Azubi-Infotag fand, wie immer, im Showroom von FRICKE Nutzfahrzeuge statt.

    FRICKE Azubi Infotag

    Reichlich Möglichkeiten zur Information

    Die Schüler hatten in diesem Jahr die Möglichkeit, sich vorab zu einem 20-Minuten Termin anzumelden. Ziel war es, sich über entsprechende Bereiche zu informieren. Dafür waren aktuelle Auszubildende und duale Studenten der FRICKE Gruppe vor Ort, die dann jeweils die Gespräche geführt haben. Ergänzend dazu waren auch einige Team- und Werkstattleiter anwesend.

    Außerdem war auch wieder ein Bewerbungsexperte am Start. Von dem konnten die Teilnehmer ihre Bewerbungsunterlagen prüfen lassen. Hier gab es für einige Teilnehmer noch wertvolle Tipps oder Verbesserungsvorschläge, für die Gestaltung der Bewerbung. Auch für die Prüfung der Unterlagen mussten vorab separat 10-Minuten Zeitfenster von den Teilnehmern gebucht werden.

    Eine kleine Neuerung gab es dieses Jahr auch: Wer aufgrund der aktuellen Situation nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen konnte, hatte die Möglichkeit, eine 20-minütige Videokonferenz mit Meistern und aktuellen Azubis zu buchen. So konnten die Interessierten ebenfalls Fragen stellen und einen kleinen Einblick in die Arbeitswelt der FRICKE Gruppe bekommen.

    FRICKE Azubi Infotag – Ein voller Erfolg

    Die gebotenen Info-Möglichkeiten wurden dann auch kräftig genutzt. Am Ende des Tages konnten wir auf über 50 persönlich geführte Gespräche sowie mehrere Videokonferenzen, mit interessierten Schülerinnen und Schülern, zurückblicken. Auch der Bewerbungsmappen-Check wurde fleißig wahrgenommen.

    Der Besuch beim FRICKE-Azubi-Infotag lohnt sich!

    Denn wer sich beim Azubi-Infotag informiert und Gespräche führt, dessen Bewerbung wird, im anschließenden Auswahlverfahren, bevorzugt.

    FRICKE Azubi Infotag 2020

    Bis ca. 17 Uhr wurden Gespräche geführt. Im Anschluss wurde der Showroom abgebaut und unsere Azubis, Studenten und Teamleiter durften auch ihren Mundschutz ablegen und ins wohlverdiente Wochenende starten.

    Sollte es Fragen von Eurer Seite zum Azubi-Infotag bei FRICKE geben, so lasst es uns gerne wissen.

    Bis dahin!

  • Fachinformatiker Systemintegration FRICKE

    Fachinformatiker Systemintegration FRICKE

    Vor einiger Zeit hat Lukas über seinen Ausbildungsberuf Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung berichtet. Dieser Beruf stellt vorrangig die Spezialisierung des Berufes Informatikkaufmann auf die Programmierung dar. Doch bei der FRICKE Gruppe wird nicht nur die eine Seite ausgebildet. Das Pendant zu dem FI-AE ist der Fachinformatiker für Systemintegration (FI-SI). Florian, Auszubildender im 2. Lehrjahr, gibt uns einen Einblick in seinen Ausbildungsberuf.

    Der Weg zu FRICKE

    Florian ist auf die FRICKE Gruppe durch seinen Bruder aufmerksam geworden. Dieser macht derzeit eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann und war vorher im Fotostudio als Schüler beschäftigt.

    Praktikum, Schülerjob, Ausbildung

    Aufgrund Patricks Berichte hat Florian in seiner Schulzeit zunächst ein Praktikum bei FRICKE absolviert. Im Rahmen des Praktikums konnte er zahlreiche Abteilungen kennenlernen und sich bereits einen ersten eigenen Eindruck verschaffen.

    Danach war Florian, wie sein Bruder, im Fotostudio während seiner Schulzeit tätig.

    Nach der Schule wollte Florian eine Ausbildung im IT-Bereich machen und hat bereits zwei Monate vor Ausbildungsbeginn in der IT arbeiten können. Dort hat er den Beruf Fachinformatiker für Systemintegration für sich entdeckt.

    Berufsalltag Fachinformatiker Systemintegration bei FRICKE

    Innerhalb der dreijährigen Ausbildung als FI-SI durchläuft Florian die verschiedenen IT-Abteilungen der FRICKE Gruppe. Alle sechs Monate wechselt er den Aufgabenbereich. Dadurch bleibt die Ausbildung sehr vielfältig.

    Neben klassischen IT-Abteilungen steht aber auch die Buchhaltung im Rahmenplan der Ausbildung, sodass Florian auch kaufmännische Einblicke bekommt.

    Genau wie der Ablauf der Ausbildung sind auch seine Aufgaben abwechslungsreich. Netzwerkdosen müssen gepatcht werden, Hardware wird für neue Mitarbeiter vorbereitet und Einsätze an Außenstandorten stehen auf der Agenda für Fachinformatiker Azubis bei FRICKE. Eigene IT-Projekte runden den Arbeitsalltag ab.

    Persönliches Highlight: GRANIT PARTS UK

    Neben den tollen Aktionen von FRICKE für die Auszubildenden wie der regelmäßige Englischkurs hat Florian ein eigenes Highlight – ein Auftrag bei den Kollegen in GRANIT PARTS UK.

    An unserem englischen Standort sollte die Internetleitung erneuert werden. Florian durfte dabei helfen und hat dementsprechend ein paar Tage in England verbracht.

    Berufsschule als Fachinformatiker

    Im Rahmen der Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration bei FRICKE besucht Florian ebenfalls die Berufsschule, um neben der praktischen Erfahrung im Betrieb theoretisches Wissen zu sammeln.

    In der Schule in Bremervörde lernt er mit 20 weiteren IT-Azubis alles rund um das Programmieren, IT-Systeme, Digitale Technik und Rechnungswesen.

    Die Besonderheit an der Klasse ist, dass alle IT-Berufe (FI-AE, FI-SI und Informatikkaufleute) zusammen unterrichtet werden. Die Fachinformatiker für Systemintegration behandeln in Kleingruppen dann nur berufsspezifischere Themen länger. Dadurch wird gesichert, dass jeder Ausbildungsberuf ein Gesamtbild erhält, aber auch Experte auf seinem Gebiet wird.

    Nach der Ausbildung bei FRICKE ist vor der Weiterbildung

    Als Fachinformatiker für Systemintegration stehen einem viele Möglichkeiten offen sich weiterzubilden und zu spezialisieren.

    Beispielsweise baut das Studium Wirtschaftsinformatik auf der Ausbildung auf.

    Schulungen zu neuen Systemen und Programmen sind ebenfalls wichtig, um über die neueste Technik informiert zu sein. Besonders bei FRICKE bieten sich Florian viele Optionen, um sich in seinem Lieblings-IT-Bereich nach der Ausbildung fortzubilden.

    Empfehlung Fachinformatiker Systemintegration bei FRICKE

    Fachinformatiker Systemintegration

    Die Ausbildung ist eindeutig empfehlenswert! Die gesamte Vielfalt und Fülle an den unterschiedlichsten Tätigkeiten bei FRICKE ist mehr als spannend und lehrreich. So viel wie man hier in den verschiedensten Bereichen wie zum Beispiel Netzwerktechnik oder Benutzerverwaltung lernt, ist auch in der Berufsschule sehr von Vorteil. Der Beruf und besonders die Ausbildung bei FRICKE bietet einem viele Einblicke, wovon sich sehr viele vertiefen lassen.

    Florian – Fachinformatiker Systemintegration

  • Fachinformatiker Anwendungsentwicklung bei FRICKE

    Fachinformatiker Anwendungsentwicklung bei FRICKE

    Moin,

    ich bin Lukas und habe nach meinem Abitur 2018 bei FRICKE in Heeslingen angefangen. Derzeit bin ich im letzten Lehrjahr meiner dreijährigen Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (FI-AE). Begonnen im Unternehmen habe ich jedoch als Informatikkaufmann.

    Warum FRICKE?

    Ich habe mich für FRICKE entschieden, da ich Lust auf ein Unternehmen mit großer IT-Infrastruktur und somit vielen verschiedenen interessanten Aufgabenbereichen hatte.

    FRICKE ist in der Hinsicht sehr gut, da man mit einer Ausbildung im IT-Bereich einen Einblick in all die verschiedenen Aspekte der IT bekommt und somit viele wichtige Erfahrungen sammelt und Prozesse kennenlernt.

    Warum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung?

    Nach dem Beginn der Ausbildung habe ich erstmal ein halbes Jahr als Informatikkaufmann in der IT-Systemintegration gearbeitet. Danach bin ich durch den standardmäßigen Abteilungswechsel für ein paar Monate in die E-Commerce Entwicklung gekommen und habe dabei für mich selbst gemerkt, dass mir die Arbeit dort besser liegt und einfach mehr Spaß macht.

    Nach Absprache konnte ich daraufhin den Beruf wechseln und bin seitdem fest in der E-Commerce Entwicklung.

    Meine Aufgaben als FI-AE bei FRICKE

    Zu meinen Aufgaben hier als FI-AE gehört primär die Entwicklung des GRANIT Webshops sowie der GRANIT-Tools, unserem internen Kundensupport Tool.

    Dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem FRICKE-Team aus Bremen. Dadurch programmieren wir insgesamt mit fast 30 Leuten am Shop. Es werden neue Funktionen im Shop eingebaut oder Fehler behoben.

    Da nicht jeder einfach alles kann, hat so ziemlich jeder Kollege einen Schwerpunkt, mit dem er sich am ehesten befasst. Das kann das Hybris-Backend des Shops sein, in dem die Kunden angelegt sind und Bestellungen an die internen Systeme übermittelt werden. Oder auch eher das Frontend, also das Aussehen und Verhalten der Benutzeroberfläche.

    Ich selbst habe mich bisher am meisten mit Dingen in Richtung Frontend beschäftigt. In diesem Zusammenhang sind Sprachen wie HTML/Pug, CSS/Stylus und Java-Script/Coffeescript relevant, während das Hybris-Backend in Java geschrieben wird.

    Recherche, Dokumentation und Analysen

    Die Arbeit an sich besteht aus viel Fehleranalyse, Eigenrecherche durch Dokumentationen und logischem Denken.

    Größtenteils werden Anforderungen aus Anfragen und Ideen für den Webshop oder für die Tools entsprechend in Codes umgesetzt. Logisches Denken ist dabei wichtig, um die Programmabläufe nachzuvollziehen und selbst Algorithmen zu erstellen.

    Berufsschule – Theoretisches Wissen in der Fachinformatik

    Im ersten Lehrjahr hat man zweimal in der Woche Berufsschule, im zweiten und dritten nur noch einmal die Woche. Dort werden Inhalte wie Programmierung, vernetzte IT-Systeme, öffentliche Netze, aber auch Elektrotechnik, Politik, Wirtschaft und Englisch vermittelt.

    So haben wir beispielsweise auch schon als Schulprojekt mit der gesamten Klasse ein online 4-Gewinnt Spiel entwickelt.

    Fachinformatiker Anwendungsentwicklung: Was passiert nach der Ausbildung?

    Nach der Ausbildung steht einem die Welt der IT offen. Qualifiziertes IT-Personal ist stark gefragt.

    Mit Zusatzqualifikationen und Zertifikaten kann man sich weiterbilden oder natürlich die Ausbildung als perfekte Grundlage für ein Studium – auch berufsbegleitend – nutzen.

    Mögliche Studiengänge sind zum Beispiel Informatik, Wirtschaftsinformatik oder auch Computer Science.

  • FRICKE Ausbildungsstart – Willkommen im FRICKE Team

    FRICKE Ausbildungsstart – Willkommen im FRICKE Team

    Ein neuer Abschnitt hat gestern, am 3. August 2020, für viele junge Menschen begonnen.

    Für rund 70 Auszubildende und duale Studenten hieß es: Früh aufstehen, der erste Arbeitstag bei der FRICKE Gruppe wartet!

    Was wir für unsere Mitarbeiter vorbereitet haben und wie der erste Tag aussah, erfahrt ihr im Folgenden.

    Ausbildung bei FRICKE – Vor dem ersten Tag

    Viele Ausbildungsverträge wurden bereits vor mindestens einem halben Jahr abgeschlossen. Umso mehr steigt natürlich die Spannung und um die Neuankömmlinge auf den ersten Tag vorzubereiten, haben wir im Vorhinein ein Welcome-Package, inkl. Einladung zum ersten offiziellen Tag, versendet.

    Im Willkommens-Paket enthalten war alles Wichtige für den FRICKE Ausbildungsstart. Darunter fallen z.B. eine umweltfreundliche Trinkflasche, ein Schreibblock, ein Kugelschreiber, ein Turnbeutel sowie natürlich eine Einwegmaske, aufgrund Corona.

    FRICKE Ausbildungsstart
    Willkommenspaket für die neuen Azubis und Studenten

    Der erste Ausbildungstag bei FRICKE

    Um 8:00 Uhr morgens haben sich 18 neue Kollegen, an der Zentrale in Heeslingen, versammelt.

    Wegen Corona ist es dieses Jahr leider nicht möglich gewesen, dass sich auch die Azubis aus den umliegenden Standorten in der Hauptzentrale wie letztes Jahr versammeln. Deshalb konnten nur die drei dualen Studenten, drei Fachinformatiker, 5 Kaufleute im Groß- und Außenhandelsmanagement, 5 Fachkräfte für Lagerlogistik sowie 1 Mechatroniker für Anlagentechnik gemeinsam in den ersten Tag starten.

    Die neuen Azubis wurden durch die Personalabteilung herzlichst begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens folgte ein Kennenlernspiel.

    Normalerweise wird am ersten Tag direkt ein Ausflug zu den anderen Standorten von FRICKE Landmaschinen, SAPHIR Maschinenbau und Gartenland gemacht. Dies ist derzeitig auch leider nicht möglich. Daher waren unsere derzeitigen Azubis kreativ und haben Videos von den einzelnen Standorten gedreht. Die Videos sind super angekommen und konnten einen tollen Eindruck vermitteln.

    Azubi-Challenge – FRICKE vs. Hofmeister & Meincke

    Natürlich sind nicht nur in Heeslingen viele Azubis angefangen. Auch in Bremen bei Hofmeister & Meincke haben 9 Auszubildende gestern ihren ersten Tag gehabt.

    In diesem Jahr hat sich die Personalabteilung etwas ganz Besonderes ausgedacht. Die neuen Azubis der Standorte haben gegeneinander ein Quiz-Duell ausgetragen.

    Die Fragen kamen allerdings ebenfalls von den Neuankömmlingen, sodass sie ihr Wissen über die FRICKE Gruppe vertiefen und testen konnten. Damit ihr Euer Wissen testen könnt, habe ich Euch direkt ein paar Fragen mitgebracht (Die Antworten findet ihr am Ende des Beitrags):

    FRICKE Ausbildung
    • Welchen Sportverein unterstützt die FRICKE Gruppe?
    • Wie groß ist die Logistik am Standort Heeslingen?
    • In wie vielen Sprachen werden die GRANIT Kataloge veröffentlicht?
    • Wie viele Unternehmensbereiche hat die FRICKE Gruppe?
    • Seit wann gibt es die Initiative „FRICKE fördert„?

    FRICKE Ausbildung – Gemeinsames Mittagessen zum FRICKE Ausbildungsstart

    Nach der Challenge stand das gemeinsame Mittagessen sowie das Gruppenfoto, unserer neuen Kollegen, auf der Agenda des FRICKE Ausbildungsstart.

    Dann hieß es endlich: Den neuen Arbeitsplatz kennenlernen. Verantwortliche aus den jeweiligen Abteilungen haben ihre neuen Auszubildende und dualen Studenten abgeholt und mit in die Abteilung genommen.

    Herzlich Willkommen und viel Erfolg bei FRICKE

    Wir wünschen unseren neuen Kollegen einen tollen Start und viel Spaß bei der FRICKE Gruppe! Sicherlich werden wir noch das ein oder andere Gesicht auf dem Blog wiedersehen!

    Zum Abschluss haben wir noch ein Stimmungsbild von gestern aufgefangen:

    Mein erster Tag bei Fricke war sehr ereignisreich, denn ich konnte alle kaufmännischen Azubis z.B bei verschiedenen Challenges kennlernen. Außerdem fand ich es toll, dass man es geschafft hat, trotz der Corona-Maßnahmen so viele Aktionen zu organisieren und uns alle so einen angenehmen Einstieg zu ermöglichen!“

    Maike, Auszubildende Groß- und Außenhandelsmanagement
    FRICKE Ausbildungsstart Ausbildung bei Hofmeister und Meincke Bremen
    Ausbildungsstart bei Hofmeister & Meincke

    Hier gibt es noch die Antworten aus dem FRICKE Azubi Quiz-Duell:

    • Heeslinger SC
    • ca. 65.000m²
    • In 14 Sprachen
    • 6 Unternehmensbereiche
    • Seit 2016