Schlagwort: Studenten

  • Gemeinsam Bäume pflanzen! Aufforstungsaktion mit dem NABU

    Gemeinsam Bäume pflanzen! Aufforstungsaktion mit dem NABU

    Hallo zusammen,

    gemeinsam mit dem NABU durften einige unserer Azubis und dualen Studenten in einer Pflanzaktion das Waldstück hinter dem Grundstück der Familie Fricke neu anlegen und damit einen positiven Beitrag für unsere Umwelt leisten. Hier erfahrt ihr, wie die Aktion im Rahmen von WE ACT abgelaufen ist.

    Aus alt mach neu

    Die Fichten in dem Waldstück waren vorher vom Borkenkäfer befallen, weshalb ein Großteil der Bäume gefällt werden musste. Außerdem bot die Monokultur aus Tannen keine Nahrung oder Habitate für die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Einige vitale Tannen und sich wild vermehrende Laubbäume konnten als Schirmbäume erhalten bleiben, die den neuen Pflanzen im Sommer wichtigen Schatten spenden werden. Außerdem wurden einige Tannen entastet und auf etwa vier Metern Höhe gekappt. Diese Totholzbäume können nun von Tieren als Unterschlupf und Lebensraum genutzt werden. Tiere, die solche Bäume bewohnen sind zum Beispiel Fledermäuse und der Specht. Aber was gefällt wurde, muss natürlich ersetzt werden! Hier kommen die Azubis und dualen Studenten der FRICKE Gruppe ins Spiel.

    Gemeinsam anpacken

    Um kurz vor 9:00 Uhr ging es los. Mit wetterfester Kleidung und Spaten bepackt haben wir uns gesammelt auf den Weg zum Waldstück gemacht. Die Stimmung war super ausgelassen. Jeder hatte Lust, selbst mit anzupacken. Nach einem kleinen Fußmarsch über ein Feld sind wir auch schon angekommen. Die Helfer des NABU waren bereits vor Ort und empfingen uns mit offenen Armen. Auch Sven Tietzer, ein bekanntes Youtube- und TV-Nordlicht, stieß mit seinem Oldtimer-Trecker „Brunhilde“ dazu. Im Schlepptau hatte er einen Anhänger voller Pflanzen und Bäume, die von uns in die Erde gesetzt werden sollten. Sven begrüßte uns gemäß typisch norddeutscher Art mit einem hochmotivierten „Moin“ und wollte direkt loslegen. Aber ganz so schnell geht das dann natürlich auch nicht…

    Vorgehen nach Plan!

    Wir bekamen zuerst eine kurze Einweisung durch den NABU. Hier ging es vor allem darum, wie und wo genau wir die Pflanzen einsetzen sollten. Vor allem heimische Arten kamen in die Erde. Unter anderem die Vogelbeere, eine der wertvollsten Nahrungsquellen für Vögel, aber auch Haselnuss, Schlehe, Weißdorn und Pfaffenhütchen sollten von uns gepflanzt werden.

    Kurz darauf schnappte sich dann jeder einen Spaten, eine Hand voll Pflanzen und machte sich in Zweiergruppen an die Arbeit. Damit alles am rechten Fleck gepflanzt wurde, hatten die Kollegen des NABU bereits vorher Markierungen gesetzt. Alle verteilten sich also grüppchenweise auf dem Waldstück und fingen mit der Arbeit an. Dadurch, dass die Pflanzen ohne Erdballen geliefert wurden, reichte ein Spatenstich und schon konnten die kleinen Bäume in die Erde gesetzt werden. Auch Sven legte dabei Hand an. Mit der Kamera stets an seiner Seite ging er von Gruppe zu Gruppe und half tatkräftig beim Pflanzen.

    Der eine oder andere lockere Plausch über die Ausbildung und das Studium durfte dabei natürlich auch nicht fehlen! Auch Adrian Fricke kam vorbei und hat uns bei der Aktion unterstützt. Und wie man so schön sagt: wer hart arbeitet, wird auch belohnt! Nach der Aktion gab es für alle helfenden Hände leckere belegte Brötchen als Stärkung.

    So geht es jetzt weiter

    Jetzt heißt es abwarten! Laut NABU werden schon bald die ersten Veränderungen an den Pflanzen erkennbar sein. Alle haben tatkräftig angepackt, um dem Waldstück ein schönes Update zu verpassen. Gemäß dem Motto „GROW“ zum 100-jährigen Jubiläum der FRICKE Gruppe, wachsen nun auch die Pflanzen und lassen das Waldstück schon bald in voller Pracht erstrahlen.

    Die Aktion war ein voller Erfolg und hat unseren Azubis und Studenten wieder mal einen etwas anderen Arbeitstag geschenkt!

    Welche Aktionen sonst noch in der FRICKE Gruppe anstehen, erfahrt ihr zum Beispiel im Beitrag zum FRICKE Feldtag. Das war ebenfalls mal ein anderer Arbeitstag im Freien für unsere Azubis und dualen Studenten.

  • Zahlen, Daten, Fakten

    Zahlen, Daten, Fakten

    In unserer Vorstellungsreihe sind wir schon durch viele Abteilungen gegangen und haben interessante Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter näher kennengelernt. Eine Abteilung ist allerdings noch nicht vorgestellt worden: Das Controlling. Das liegt vielleicht daran, dass es im Unternehmensalltag nicht unbedingt im Rampenlicht steht. Dabei ist das Controlling eine der wichtigsten Abteilungen, wenn es um die Führung eines Unternehmens geht. Heute möchten wir deswegen stellvertretend für das FRICKE-Controlling einen unserer zwei Controlling-Leiter, Marcel, vorstellen!

    Der Weg ins Controlling

    Gemeinsam mit Hannes und Aaron startet Marcel 2010 ein duales Studium des Wirtschaftsingenieurwesens bei FRICKE. Das Unternehmen hat er schon zuvor während eines Schulpraktikums kennenlernen dürfen. Da ihn der Studiengang als Kombination aus Technik und Betriebswirtschaft interessiert, ist FRICKE die richtige Wahl.

    In den folgenden Jahren durchläuft Marcel verschiedenste Abteilungen. Von der Logistik bis zur Landmaschinenwerkstatt. Nachdem er im dritten Praxissemester im Produktmanagement bereits Erfahrungen im Umgang mit Excel sammeln darf, packt ihn die Begeisterung für diese Art des Arbeitens spätestens mit seinem Stopp im Controlling.

    Die Abteilung besteht damals noch aus drei Personen und ist keine klassische Ausbildungsabteilung. Aufgrund kontinuierlich steigender Arbeitsbelastung wird Marcel aber für die Abteilung angefragt und stimmt sofort zu. Er kann sich schnell für die Themen der Abteilung begeistern und bleibt ihr daher von diesem Punkt und auch noch nach seinem erfolgreichen Bachelor-Abschluss im September 2013 treu.

    Berufsbegleitender Master

    Nachdem er ein Jahr Vollzeit arbeitet, beginnt er daraufhin einen Master in Wirtschaftsingenieurwesen und bekommt dafür die Möglichkeit seine Arbeitsstunden zu reduzieren. So kann er das Studium berufsbegleitend absolvieren, hat also immer wieder Präsenztage, vor allem aber viel Selbststudium vor sich. Besonderen Fokus legt er auf das Thema Industrie 4.0, erweitert sein Wissen aber auch durch zusätzliche Module in anderen Feldern, wie Unternehmensbesteuerung oder Supply Chain.

    Marcel an seinem Arbeitsplatz im FRICKE Controlling

    Nach knapp zwei Jahren hat er auch den Master in der Tasche. In der Zwischenzeit hat sich das Controlling bei FRICKE stark gewandelt. Immer mehr neue Themen werden in die Arbeitsabläufe des Controllings aufgenommen und sorgen für höhere Arbeitslast. Im Frühjahr 2017 übernimmt Marcel die stellvertretende Leitung des Controllings und wird ein Jahr später SAP Key User. Ein Thema, das besonders das Controlling stark beeinflusst. Seit Anfang 2020 teilt sich Marcel nun die Leitung des Controllings mit seinem Kollegen Niels.

    Aufgaben des Controllings

    Was genau macht aber eigentlich das Controlling? Marcel sieht die Aufgaben der Abteilung vor allem in zwei Hauptbereichen. Einerseits analysieren die Kolleginnen und Kollegen fortwährend die Daten und Informationen aus allen Bereichen des Unternehmens. So sind sie eine wichtige Basis, um Entscheidungen objektiv treffen zu können. Gleichzeitig kann so bei Auffälligkeiten frühzeitig Alarm geschlagen werden.

    Andererseits arbeitet das Controlling als eine Art Sparrings-Partner für die Entscheidungsträger. So tritt die Abteilung bei Auffälligkeiten in die Diskussion mit Abteilungsleitern, und ist auch sonst häufig in Besprechungen involviert, um Diskussionen durch das Liefern von belastbaren Zahlen zu unterstützen und auf ein objektives Level zu heben.

    Controlling aus Leidenschaft

    Marcel liebt diese tiefe und detaillierte Auseinandersetzung mit verschiedensten Themen sowie den Austausch mit anderen Unternehmensbereichen. Auch erhalte man im Controlling häufig früher Informationen als in anderen Abteilungen durch die enge Verzahnung zur Geschäftsführung. Im FRICKE Controlling gefällt ihm zudem die immer neuen Herausforderungen und Projekte, die Langeweile unmöglich werden lassen, aber auch das kleine, junge Team am Standort Heeslingen, das gerade einmal knapp elf Leute umfasst.

    Die ständigen neuen Herausforderungen sorgen aber auch dafür, dass es den typischen Arbeitstag für Marcel nicht gibt. Seine Tage bestehen vor allem aus vielen Meetings und deren Vorbereitung. Zwischendurch muss er immer wieder kurzfristig auf Anfragen zu aktuellen Themen reagieren. Er weiß also nur selten, was ihn am nächsten Arbeitstag erwartet.

    Die größte Herausforderung für das Controlling aktuell bleibt aber das SAP-Projekt. Den Wechsel auf dieses neue System in allen Bereichen des Unternehmens zu vollziehen, erfordert ein hohes Maß an Ressourcen. Von der Schulung des Personals, über die Erstellung neuer Dashboards bis zur Bearbeitung von Fehlern im System.

    Aus dem dritten Stock haben die Controller alles im Blick

    Eigenschaften eines Controllers

    Mit den wachsenden Herausforderungen braucht es zunehmend auch personelle Verstärkung für das Team. Nach Marcels Eindruck sind die folgenden vier Eigenschaften besonders wichtig, um im Controlling Fuß zu fassen:

    • Zunächst braucht es eine gewisse Zahlenaffinität. Die Suche von der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen in Form von großen Excel-Dateien und Dashboards sollte einem Spaß bereiten und daher auch die eigene Frustrationsschwelle hoch sein.
    • Um dann Abweichungen feststellen oder Daten gut aufarbeiten zu können, braucht es als nächstes analytisches Denkvermögen.
    • Da das Controlling vor allem anderen Abteilungen zuarbeitet und sie in ihrer Arbeit unterstützt, sollte Bereitschaft bestehen, sich als eine Art Dienstleister innerhalb des Unternehmens zu verstehen.
    • Zuletzt braucht es Kommunikationsstärke. Auswertungen zu erstellen ist die eine Hälfte der Arbeit, die andere Hälfte ist allerdings die Präsentation und Vermittlung der Ergebnisse.

    Du findest dich in diesen Punkten wieder? Dann ist das Controlling vielleicht der richtige Bereich für dich. Auf unserer Karriereseite findest du viele weitere Informationen rund um die Abteilung und das Berufsfeld.

    Was viele sich für ihren Arbeitsalltag nicht vorstellen können, ist für Marcel und das ganze Controlling-Team die Erfüllung eines Traumberufs. Marcels Werdegang zeigt wieder einmal, dass FRICKE Ausbildung und Studium als wichtige Eckpfeiler für die Zukunft des ganzen Unternehmens sieht. Wir wünschen Marcel auf seinem Berufsweg weiterhin viel Erfolg!

    Zahlen sind nicht so euer Ding? Dann schaut doch mal in den Beitrag über unsere Social Media Creatorin Mariam rein.

  • Nach der Ausbildung ist noch nicht Schluss – Maike beginnt ein duales Studium BWL

    Nach der Ausbildung ist noch nicht Schluss – Maike beginnt ein duales Studium BWL

    Hey Leute,

    Maike kennt ihr bereits aus unserem Beitrag über ihren Auslandsaufenthalt in Frankreich und Belgien. Jetzt befindet sie sich schon inmitten ihrer nächsten großen Herausforderung: seit dem 9. Januar studiert sie dual an der Nordakademie (NAK) in Elmshorn Betriebswirtschaftslehre (BWL).

    Eigentlich wollte Maike bereits 2020 studieren, doch dann kam Corona und sie hat sich für eine Ausbildung im Groß- und Außenhandelsmanagement bei der FRICKE Gruppe entschieden. Für sie bis heute genau die richtige Entscheidung. Maike gehörte zum ersten Jahrgang nach der Umbenennung des Ausbildungsberufes.

    So habe ich zunächst praktische Erfahrungen sammeln können, konnte Prozesse kennenlernen und die Zusammenhänge in so einem großen Unternehmen verstehen.

    Maike über ihre Entscheidung, eine Ausbildung zu absolvieren

    Duales Studium BWL

    Diese Beweggründe haben sie auch dazu ermutigt, im Anschluss an die Ausbildung ein duales Studium zu wählen. Eigentlich sollte es der Studiengang International Business werden, bei dem die Vorlesungen komplett auf Englisch stattfinden. Dieser wurde jedoch von der NAK eingestellt, sodass sich Maike für BWL entschieden hat. Die Themen sind sehr ähnlich und die Vorlesungen auf Deutsch. Im Verlauf ihres Studiums möchte sie sich dann auf International Management spezialisieren.

    Von der Lust, neue Länder zu bereisen

    Fremdsprachen und andere Kulturen haben Maike schon immer gereizt.

    In der Schule habe ich jede Möglichkeit genutzt, an einem Austausch teilzunehmen. Ich war in Frankreich, Polen und Finnland. Mit allen meinen Austauschpartnern habe ich bis heute Kontakt und Finnland ist wie eine zweite Familie für mich geworden. Dort habe ich auch den Winter meines Lebens erlebt. Ich habe noch nie so viel Schnee auf einmal gesehen!

    Maike liebt es, in das Ausland zu reisen
    duales Studium BWL
    Eindrücke von Maikes Auslandsreisen: Der See war in der Nähe von Kannus in Finnland, die Kathedrale in Südfrankreich und das letzte Bild ist während Maikes Praktikum im Kindergarten in Finnland entstanden.

    Auch das duale Studium BWL wird ihr im fünften Semester nochmal die Chance bieten, ein Auslandssemester zu absolvieren. Wo es dann hingeht, will sich Maike aber noch offen lassen. Zunächst freut sie sich auf die neue Herausforderung und ist neugierig, was auf sie zukommt.

    Wir wünschen Maike für ihr duales Studium BWL alles Gute und viel Erfolg!

    Eure Leona

  • FRICKE Feldtag – Die Azubis und dualen Studenten geben Gas

    FRICKE Feldtag – Die Azubis und dualen Studenten geben Gas

    Hey Leute!
    Nach drei Jahren konnte endlich wieder der FRICKE Feldtag stattfinden. An zwei Novembertagen trafen sich die kaufmännischen Azubis und dualen Studenten aus Heeslingen zu einem besonderen Arbeitstag auf dem Feld.

    Feldtag 10.11.2022

    Was ist der FRICKE Feldtag?

    Viele Azubis und dualen Studenten kommen nicht aus dem landwirtschaftlichen Bereich und haben bisher noch keine Berührungspunkte mit Traktoren gehabt außer bei der Arbeit im Büro. Daher ermöglicht FRICKE den Azubis im ersten Lehrjahr an einem Tag im Jahr die Fahrt mit verschiedenen Schleppern und Radladern. Dieses Jahr gab es die Besonderheit, dass nicht nur die Azubis und dualen Studenten aus dem ersten Jahr, sondern alle kaufmännischen Azubis und dualen Studenten dabei waren, da der Feldtag durch Corona in den letzten beiden Jahren ausfallen musste.

    Jacken an und raus auf´s Feld

    Wir haben uns an dem Feld eines Kunden getroffen – an dieser Stelle vielen Dank für die Bereitstellung. Dort wartete bereits unser Kollege Markus von FRICKE Landmaschinen mit seinen zwei Azubis und einem Gesellen. Sie hatten fünf High-Tech-Maschinen dabei. Einen Claas Xerion 4200, Claas Axion 920 und einen Claas Axion 810 mit Zünslerschreck sowie zwei Radlader (Torion 639 und Torion 664).

    Claas Xerion 4200, Claas Axion 920 und Claas Axion 810 mit Zünslerschreck

    Nach einer kurzen Einführung durften wir die Radlader selbst fahren und auch die Schaufel in vollen Zügen testen. Dabei entstand ein hoher Sandberg, Aufregung und ganz viel Spaß.

    Markus führte uns alle zusammen und dann noch mal individuell in die Kunst des Treckerfahrens ein

    Zudem hatte jeder die Möglichkeit, die Traktoren in Begleitung der Profis zu fahren und einmal mit 50 km/h über das Feld zu rasen. Außerdem konnte man ebenfalls den Claas Axion 810 mit 20 km/h fahren, während man die Maisstoppeln mit dem Zünslerschreck aufgesplittet hat.

    Zum Schluss durften unsere Kolleginnen Clara und Marie-Christin aus der Personalabteilung auch einmal selber Trecker fahren, wovon sie ebenfalls begeistert waren.

    Claas Xerion 4200 & Claas Axion 810 mit Zünslerschreck

    Vielen Dank für die Erfahrung mit den großen und wertvollen Maschinen. Alles in allem war der FRICKE Feldtag ein cooles Event. Wir haben viel über die Maschinenbedienung gelernt und auch generelle Fakten vermittelt bekommen. Das Radladerfahren, Schaufel befüllen und leeren hat bei dem einen oder anderen definitiv neues Interesse geweckt. Vielen Dank in diesem Zuge an unseren Ausbildungsbetrieb – die FRICKE Gruppe, dass es diesen etwas anderen und damit besonderen Tag für uns Kaufleute gibt.

    Markus ist regelmäßig mit den neuesten Traktoren von FRICKE Landmaschinen unterwegs. Ihr wollt mehr über seinen Job als Vorführfahrer erfahren? Dann ist dieser Beitrag genau der Richtige für Euch.

  • Vernetzen beim Azubi-Grillen

    Vernetzen beim Azubi-Grillen

    Um 16 Uhr startete das Event bei bestem Wetter an den Fischteichen, die sich unweit unserer Unternehmenszentrale befinden. Die Personalabteilung war bereits vor Ort und hatte alles bestens organisiert. So bekamen die 55 Auszubildenden Namensschilder, mit unterschiedlichen Farben. Diese Farben wurden einem Tisch zugeordnet, sodass alle Teilnehmenden gemischt saßen. Dadurch konnten sich Azubis und Studenten unterschiedlicher Jahrgänge und Standorte kennenlernen und miteinander vernetzen.

    Nach dem ersten Kennenlernen präsentierten Leona und Jonas vom f.inside Team den neuen Azubis den Unternehmensblog. Sie berichteten von einem tollen gemischten Redaktionsteam, spannenden Redaktionsmeetings und von gemeinsamen Events. Wenn Du mehr von f.inside erfahren möchtest, schau doch mal hier!

    Danach begannen die Kennenlernspiele in zwei großen Teams. Durch das Zuwerfen und Fangen von Bällen bei gleichzeitigem Zurufen des Vornamens wurden wir schnell miteinander vertraut.

    Die Geschäftsleitung begrüßt die neuen Azubis

    Bei der Begrüßung der Azubis stellten sich Herr Fricke und Herr Wachholtz persönlich vor und informierten über aktuelle Themen unseres Unternehmens. Im Anschluss daran hatten wir Auszubildende und duale Studenten die Möglichkeit, Fragen an die Geschäftsleitung zu stellen. Neben einer Frage zum Thema Nachhaltigkeit wurden auch private Fragen beantwortet.

    Herr Fricke und Herr Wachholtz heißen die neuen Azubis willkommen

    Abrundung des Abends durch ein gemeinsames Essen

    Es folgte ein gemeinsames Essen, welches Rodizio mit brasilianischen Grillspezialitäten vollumfänglich zu einem tollen Abend machte.

    Alles in allem war es für uns Auszubildende und duale Studenten ein gelungener Abend. Wir schätzen es sehr, dass sich die Geschäftsleitung Zeit für uns und unsere Fragen genommen hat und danken der Personalabteilung für die tolle Organisation!
    Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

  • Von Troja bis AUTOMECHANICA – Jakob in Istanbul

    Von Troja bis AUTOMECHANICA – Jakob in Istanbul

    Am frühen Vormittag beginnt Jakobs Reise. Von Bremen aus fliegt er per Direktflug nach Istanbul, wo er die kommenden sechs Wochen arbeiten wird. Zuhause schaut er noch in den Wetterbericht und ist etwas betrübt über die mittelmäßigen 10 Grad, die in Istanbul herrschen.

    Mit Pullovern und langen Hosen steigt er also wenig später in den Flieger, wird dann aber doch von deutlich höheren Temperaturen in Istanbul überrascht. Lange hat er aber nicht Zeit, sich über die falsche Kleiderwahl zu ärgern, schließlich wartet bereits unser türkischer Kollege Emrah auf ihn. Gemeinsam gehen sie am ersten Abend essen und Jakob bekommt einen ersten Vorgeschmack auf das anstehende Abenteuer.

    Wieso Istanbul?

    Vor seiner Auslandspraxisphase hatte Jakob kaum Berührungspunkte mit dem Land am Schwarzen Meer. Umso interessierter ist er, als während seiner Praxisphase im Produktmanagement die Anfrage kommt, ob er sich einen Aufenthalt in der Türkei vorstellen könne.

    Die Auslandspraxisphase wird allen dualen Studierenden bei FRICKE angeboten und bietet eine großartige Chance, den eigenen Horizont zu erweitern. Vor kurzem waren Jannika und Tobias beispielsweise in unserem Büro in England. Wie auch für die beiden, war es aber auch für Jakob natürlich kein Ferientrip. Neben seiner normalen Tätigkeit, der er im Produktmanagement in Heeslingen nachgeht, kommen im Büro in Istanbul neue Aufgabenbereiche hinzu. Das Büro befindet sich im 24. Stock eines 28-stöckigen Geschäftshauses am Rand der Millionenstadt. Hunderte Firmen aus der ganzen Welt haben in diesem Haus ihren Sitz: unter anderem auch die Firma GRANIT PARTS.

    Arbeit im Auslandsbüro

    Die zuvor beschriebenen neuen Aufgabenbereiche bestehen insbesondere aus dem Vor- und Nachbereiten von Lieferantenbesuchen und Gesprächen. Jene stehen im Mittelpunkt von Jakobs Arbeit in Istanbul. In den ersten zwei Wochen ist er vor allem noch im Büro beschäftigt. Hier arbeitet er eng mit den fünf türkischen Kollegen zusammen und erlebt große Gastfreundschaft. Egal ob mitgebrachtes Mittagessen im Büro, eine Stadtführung am Wochenende oder die Einladung zur Besichtigung eines Weinguts – Jakob ist überwältigt von der zuvorkommenden und freundlichen Art, die er nicht nur von seinen Kollegen, sondern auch im Allgemeinen in der Türkei erlebt.

    Jakob zusammen mit Kollegen bei einem gemeinsamen Mittagessen während eines Lieferantenbesuchs

    In der dritten Woche darf er dann mit zu ersten Lieferantenbesuchen in der Metropolregion von Istanbul. Beeindruckt schaut er sich die Produktionen und Lagerhallen an und ist besonders angetan vom hohen Maß an Qualität, das hier präsentiert wird.

    Lieferantenbesuche

    Mit der Ankunft von seinen beiden Kollegen aus dem Heeslinger Produktmanagement geht es dann auf einen größeren Trip nach Izmir. Im Fokus dieser Besuche steht die Auditierung von Lieferanten zur Qualitätssicherung. Kurzgesagt kontrollieren sie verschiedene Parameter, wie Sicherheitsaspekte, Qualitätssicherung in der Produktion oder ob die Lieferanten Wareneingangskontrollen vornehmen. Anhand dieser Parameter werden die Lieferanten bewertet und verglichen. Bei jenen Besuchen wird zudem auch nach neuen Möglichkeiten gesucht, die Geschäftsbeziehungen weiter auszubauen.

    Einblick in die Produktion der Lieferanten vor Ort.

    Schließlich darf Jakob sogar ein Sortiment an Artikeln bei einem Lieferanten für die Produktion anfragen, das er selbst in Heeslingen erstellt hat. Auch wegen solcher Chancen bezeichnet Jakob diese sechs Wochen im Nachhinein als bisher wohl lehrreichste Zeit seines Studiums. Die Grundlagen, die er zuvor noch in der Theorie an der NORDAKADEMIE gelernt hat, kann er hier in der Praxis im „freien Feld“ anwenden.

    Auf Odysseus Fährte

    Auch wenn er durch seine Arbeit stark eingebunden ist, nutzt Jakob ein Wochenende für einen Kurztrip an die Ägäis. Er besucht viele Ortschaften, genießt das Meer und folgt Odysseus Fährte bis zu den Überresten des antiken Trojas. Er genießt diese kurze Auszeit und ist fasziniert vom wunderschönen Blick auf das Mittelmeer und dem mediterranen Klima.

    Kaum ist er wieder zurück in Istanbul, wartet aber auch schon das nächste Highlight auf ihn. Gemeinsam mit seinen Kollegen besucht er die „Automechanica“, eine große Messe für den Automotive-Aftermarket. Vor Ort tauschen sie sich mit anderen Händlern aus und werfen einen Blick auf Neuheiten aus dem Bereich Ersatzteile für Nutzfahrzeuge und Landmaschinen.

    Wie im Flug vergehen die sechs Wochen, sodass bald schon wieder die Rückkehr nach Deutschland ansteht. Mit vielen neuen Erfahrungen im Gepäck geht es für Jakob zurück nach Hause, gerade noch rechtzeitig für die FRICKE Sommerfeier!

    Wir finden es beeindruckend, wie viele Erfahrungen Jakob in diesen sechs Wochen machen konnte. Wir wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen Weg alles Gute!

  • f.inside – Der Blog erhält einen Relaunch

    f.inside – Der Blog erhält einen Relaunch

    Nach über vier Jahren ist es an der Zeit, dem Blog ein neues Gesicht zu verleihen. Wir möchten diesen Beitrag nutzen, um Euch einen Einblick in den Prozess des Relaunches zu geben und natürlich auch, um unseren neuen Namen vorzustellen: Willkommen bei f.inside!

    Beweggründe für den Relaunch

    Wie bereits im Beitrag 4 Jahre Fricke Karriere-Blog dargestellt, hatten wir im Sommer 2021 einen gemeinsamen Workshop. In diesem haben wir über die Zukunft des Blogs diskutiert und uns zahlreiche Fragen gestellt, wie wir ihn in Zukunft gestalten wollen. Es hat sich herausgestellt, dass sich in den letzten Jahren nicht nur FRICKE, sondern auch wir als Blog uns weiterentwickelt haben. Zum Beispiel konnten wir zahlreiche tolle Teammitglieder gewinnen. Dazu gab es natürlich auch neue Denkanstöße und das Argument „Das haben wir schon immer so gemacht“ war längst nicht mehr aussagekräftig. Dementsprechend war der Ruf nach Veränderung groß und wir haben bei unserem Workshop ein wenig „träumen“ dürfen. Wir haben sozusagen ein weißes Blatt genommen und uns den Blog so aufgemalt, wie wir ihn gerne hätten. Unter Berücksichtigung unserer bisherigen Arbeit natürlich.

    Zu unserem Glück durften wir nicht nur träumen. Denn nicht nur unser Blog wurde umgestaltet, sondern die komplette FRICKE Karriere-Website erhielt kürzlich einen neuen Look. In diesem Zuge konnte unser Blog mit umgestaltet werden. Wir hatten das Glück, dass uns das Team aus Webentwicklung, Marketing und Personal ganz nah an diesem Prozess hat teilhaben lassen. Wir konnten unsere Vorstellungen, wie der Blog zukünftig aussehen sollte, mit einbringen und neue Ideen verwirklichen. So wurde letztendlich aus unserem Traum Realität und der Blog erstrahlt jetzt in einem neuen, moderneren Design.

    f.inside – Namensänderung

    Die wichtigste Neuheit beim Relaunch des Blogs war aber die Namensänderung. Wir wollten weg vom etwas monotonen „FRICKE Karriereblog“. So stellte sich schnell die Frage, wer sind wir eigentlich?

    Natürlich definieren wir uns auch über unsere Anfänge als Blog von Azubis für Azubis und als erster Anlaufpunkt für Bewerberinnen und Bewerber, die mehr über die FRICKE Gruppe als Arbeitgeber erfahren möchten. Aber wir sind noch viel mehr als das. Als Team aus Auszubildenden, dualen Studierenden, aber auch berufserfahreneren Kolleginnen und Kollegen erzählen wir Geschichten rund um die ganze FRICKE Gruppe. Schon längst schreiben wir nicht mehr nur über Ausbildungs- oder Karrierethemen. Wir blicken hinter die Kulissen und gewähren Euch, einen spannenden Blick in das Innere von FRICKE.

    Deshalb fanden wir den bisherigen Blognamen nicht mehr passend genug und suchten passend zu neuem Layout und eigenem Selbstverständnis einen neuen Namen . Nach ein paar Vorschlägen war schnell klar – wir sind f.inside!

    Modernes Layout & neue Funktionen

    Trends kommen und gehen. Dies betrifft auch die Gestaltung und das Layout von Websites. Schon lange war uns die eher veraltete Darstellung ein Dorn im Auge. Mit dem neuen Layout sind wir moderner aufgestellt. Was erwartet Euch nun?

    Filterfunktion

    Ihr habt auf dem Hauptbildschirm des Blogs nun die Möglichkeit direkt oben nach Wörtern zu suchen. Außerdem könnt ihr nach Kategorien und Autoren filtern sowie das Datum einschränken. So könnt ihr Euch schnell zurechtfinden!

    Kategorie-Übersicht

    Auf der Hauptseite findet ihr jetzt direkt die Beiträge nach Kategorien sortiert. Ihr könnt dort immer die zwei neuesten Beiträge der Kategorie sehen. Über einen weiteren Klick kommt ihr schnell in die Gesamtübersicht der einzelnen Kategorien.

    f.inside Team

    Ganz neu ist die Übersicht des f.inside Teams. Ihr könnt zudem auch sehen, wie viele Beiträge ein Autor schon verfasst hat.

    Vorschlagfunktion

    Brandneu ist auch die integrierte E-Mail-Funktion unter jedem Beitrag. Ihr habt eine Idee oder wollt etwas Bestimmtes über FRICKE wissen? Kein Problem! Lasst uns einfach schnell über den Button eine E-Mail mit Euren Anregungen zukommen. Wir freuen uns darauf! (Könnt ihr auch am Ende dieses Beitrags tun)

    f.inside – Der Prozess endet nie

    Wir sind super stolz, Euch unsere neue Seite ab sofort präsentieren zu können. Es ist viel Arbeit und Herzblut hineingeflossen. Wir hoffen, dass die Seite Euch genauso gut gefällt wie uns. Aber eins können wir Euch versichern: f.inside lebt. Das heißt, wir werden weiterhin unsere Schritte hinterfragen und kreative Denkanstöße in unsere Arbeit einfließen lassen. Wir freuen uns, zusammen mit Euch das neue Kapitel f.inside aufzuschlagen!

    Diesen Moment möchten wir auch nutzen, um einmal Danke zu sagen. Danke an alle fleißigen Leserinnen und Leser, an unsere Interviewpartner und auch an die Gastautoren! Wir hoffen, Euch mit noch vielen interessanten Beiträgen unterhalten zu dürfen.

  • Fish and Chips und Tea Time – Tobias arbeitet im Land der Queen

    Fish and Chips und Tea Time – Tobias arbeitet im Land der Queen

    Hey Leute,

    anlässlich des 96. Geburtstages der Queen und ihrem 70-jährigen Thronjubiläum hat mir unser dualer Student Tobias von seinem Aufenthalt in England berichtet. Er war für den Export vom 7. März bis zum 25. Mai an dem Standort der FRICKE Gruppe in Peterborough in England. Doch zuerst zu Tobias selbst:

    Wer bist du und was machst du bei FRICKE?

    Ich bin Tobias, 23 Jahre jung und arbeite seit August 2019 für FRICKE. Mein duales Studium absolviere ich im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen und befinde mich dabei zurzeit in der Praxisphase vor dem sechsten Semester.

    Wie ist dein duales Studium bisher abgelaufen?

    In meinen nun fast drei Jahren bei FRICKE konnte ich bereits die unterschiedlichen Abteilungen kennenlernen. So begann meine Zeit bei FRICKE mit einem Schnelldurchlauf durch die operativen Bereiche der Logistik. Anschließend war ich bis zum Beginn meines ersten Semesters im Qualitätsmanagement eingesetzt. In den weiteren Praxisphasen konnte ich das Service-Center, das Pricing und zu guter Letzt den Export kennenlernen.

    Wie war dein Aufenthalt in England organisiert und was für Aufgaben hast du übernommen?

    Ich war für den Export in der Auslandsniederlassung von GRANIT in Peterborough, England. Während dieser Zeit habe ich in einer Wohnung im Stadtzentrum von Peterborough gewohnt, die sich die Küche und das Wohnzimmer mit fünf anderen Parteien teilt. Auf der Arbeit habe ich Projekte für den Export vorangebracht und Berechnungen bezüglich unseres Lagers in England aufgestellt. Im Tagesgeschäft wurde ich außerdem mit immer wechselnden Aufgaben konfrontiert. In England arbeiten insgesamt 22 Personen für GRANIT PARTS, davon sechs im Außendienst und fünf in der Logistik. Es ist also viel, viel kleiner als in Heeslingen.

    Aufenthalt in England
    Tobias (unten mittig) mit seinen Kolleginnen und Kollegen

    Wie hast du deine Freizeit verbracht?

    Die Wochenenden habe ich zum Reisen genutzt. Ich habe zum Beispiel mehrere Ausflüge nach London gemacht, habe Stamford besucht und mir in Cambridge das Kings College und die Uni angesehen. Ein langes Wochenende habe ich in Brighton in Südengland an der Küste verbracht und bin dort entlang der Seven Sisters gewandert. Das ist ein Abschnitt der Kreideküste dort.

    Aufenthalt in England
    Tobias in Cambridge, im Hintergrund sieht man die Cambridge University

    Kannst du uns etwas mehr über die typischen Klischees erzählen?

    Beim Thema Klischees fällt einem sicherlich als erstes Fish and Chips ein. Die habe ich tatsächlich in einem urigen Pub in London probiert. Kurz vor meiner Abreise haben wir auch im Büro alle zusammen in der Mittagspause Fish and Chips gegessen.

    Ein weiteres Klischee ist die britische Tea Time. Wobei diese in meinen Augen gar nicht wirklich ein Klischee ist, da sie weit verbreitet ist und die Engländer die Tea Time häufig wahrnehmen und Wert darauf legen. Lokale Cafés waren dementsprechend zu diesen Zeiten häufig etwas voller. Ich selbst habe an dem Wochenende in Brighton eine typische Tea Time gemacht. Ich finde, dass es ein sehr entspannter britischer Brauch ist. Im Büro war jedoch keine feste Zeit für eine Tea Time am Nachmittag geplant.

    Und nun zum Wetter: Das war zum Glück meistens sehr gut und wir hatten verhältnismäßig früh angenehme Temperaturen. Insgesamt hatte ich während meines Aufenthaltes nur wenig Regen. Viele Briten sagten mir allerdings, dass dieses Jahr ein besonders mildes und trockenes Jahr ist. Bei meinen Ausflügen hatte ich somit immer Glück mit dem Wetter.

    Mir hat die Zeit in England unheimlich viel Spaß gemacht! Ich konnte Erfahrungen über die Arbeit im Ausland sammeln und gleichzeitig Land und Leute näher kennenlernen.

    Tobias über seinen Aufenthalt in England

    Wenn ihr noch mehr Fragen zu Tobias‘ Aufenthalt in England habt, schreibt sie gerne in die Kommentare oder eine Mail an Karriere.Blog@fricke.de.

  • Neues duales Studium bei FRICKE – Accounting & Controlling

    Neues duales Studium bei FRICKE – Accounting & Controlling

    Hallo zusammen,

    ich bin Ann-Sophie und habe im August 2019 meine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau bei der FRICKE Gruppe begonnen und im Januar dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen. Im Sommer werde ich hier ein duales Studium beginnen, welches in dieser Form bisher noch nicht bei der FRICKE Gruppe angeboten wurde, über welches ich Euch jetzt berichten werde.

    Wie kam es zu genau diesem dualen Studiengang?

    Schnell wurde mir während meiner Ausbildung bewusst, dass ich mich danach noch weiterbilden möchte. In Frage kam für mich hauptsächlich ein Studium in Richtung Zahlenwesen, da ich mich schon immer gerne mit Zahlen beschäftigt habe. Nach Gesprächen mit meiner Familie und auch mit dem Personalleiter der FRICKE Gruppe standen die Studienschwerpunkte Finance & Accounting sowie Steuerrecht im Raum, welche beide an der IU Bremen angeboten werden. Ich habe mich letztendlich für den allgemeineren Studiengang Accounting & Controlling entschieden.

    An der Internationelen Hochschule Bremen muss man sich zunächst einschreiben und später macht man sich dann gemeinsam mit der Hochschule auf die Suche nach einem geeigneten Praxispartner. Davor muss man allerdings noch an einer Info-Session, die Informationen rund um die IU an sich, den Campus in Bremen und den Studiengang beinhalten, teilnehmen. Außerdem gehört auch ein Vorstellungsgespräch dazu, in das auch eine Art Einstellungstest integriert ist. Leider fand dies beides, aus uns allen bekannten Gründen, online statt.

    Nach dem Vorstellungsgespräch habe ich dann mit meiner Ansprechpartnerin der IU überlegt, wer als Praxispartner in Frage käme. Da ihr bereits die FRICKE Gruppe bekannt war, kam der Vorschlag, FRICKE als Kooperationspartner in Betracht zu ziehen, obwohl dieser Studiengang hier bisher nicht angeboten wurde. Nach einigen internen Gesprächen mit der Personalabteilung, der Geschäftsführung und dem Rechnungswesen war sehr schnell klar: ich werde zusammen mit der FRICKE Gruppe das duale Studium Accounting & Controlling absolvieren. Voller Vorfreude blicke ich nun auf den August dieses Jahres, wenn mein Studium beginnt.

    Was erwartet mich an der IU?

    Der Studienbeginn an der IU für das Wintersemester ist am 1. Oktober 2022. Das Studium dauert sieben Semester, also 3,5 Jahre. Montags bis mittwochs werde ich dann hier in Heeslingen in verschiedenen Abteilungen, wie in meiner Ausbildung auch, eingesetzt werden. Die Theorietage sind immer donnerstags und freitags in Bremen. Im März und September habe ich dann immer Semesterferien, da die Klausurphasen im Februar und August sind.

    In den Theoriephasen werden mich zunächst die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Buchführung sowie des Jahresabschlusses erwarten. Später kommen die Grundlagen des Controllings, Business English, Körperschafts- und Gewerbesteuer und Wirtschaftsmathematik dazu. In den ersten sechs Semestern steht zu jedem Semesterende ein Praxisprojekt an. Dies kann eine Projektarbeit oder ein Exposé sein. Am Ende des Studiums muss eine Bachelorarbeit vorgelegt werden.

    Was werde ich bis August bei der FRICKE Gruppe tun?

    Seit März 2021 bin ich in der Personalabteilung tätig, wo ich ein ganzes Jahr lang Teil der Personalabrechnung sein durfte. Hier habe ich vor allem an einem großem Projekt mitgearbeitet – der Umstellung unseres Abrechnungssystems. Im März dieses Jahres bin ich in die Personalbetreuung gewechselt, wo ich verschiedene Projekte, unter anderem auch mit Auszubildenden, betreuen durfte. Mitte April wechsle ich noch einmal in den Export.

    Denn eine Woche später geht ein schon immer da gewesener Traum für mich in Erfüllung. Ich werde nach Spanien fliegen und dort für drei Monate das Team von GRANIT unterstützen. Auch dies ist eine riesige Möglichkeit für mich, mich weiterzubilden und vor allem Erfahrungen zu sammeln, aber auch mein Spanisch, das seit dem Abitur doch etwas eingerostet ist, wieder auf Vordermann zu bringen. Und im August bin ich dann wieder hier in Heeslingen und beginne offiziell mein duales Studium.

    Abschließend möchte ich sagen, dass ich sehr froh bin, weiterhin ein Teil der FRICKE Gruppe zu sein. Ohne die Unterstützung und das Engagement, das mir hier entgegengebracht wird, hätte ich diese Möglichkeiten auf ein duales Studium und einen längeren Aufenthalt im Ausland nie für möglich gehalten. Auch dafür möchte ich mich nochmal auf diesem Wege für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken!

  • Graduierungsfeier 2022 – Hüte werfen

    Graduierungsfeier 2022 – Hüte werfen

    Endlich ist es geschafft! Der Hut darf nach 3,5 Jahren geworfen werden und der Studienabschluss ist in der Tasche. Im letzten Jahr fand noch alles digital statt. Dieses Jahr durften wir gemeinsam mit unseren Kommilitonen des Studiengangs das Zeugnis entgegennehmen. Wie die Abschlussfeier aussah, berichten wir heute.

    Bachelor Graduierung in Elmshorn

    Am Anfang unseres Studiums hat niemand an Corona oder digitalen Unterricht gedacht. Für uns war damals klar – das wird eine coole Zeit! Leider durften wir nur drei Semester in Präsenz unterrichtet werden. Die übrigen Semester waren digital. Je näher es dem Ende zuging, desto mehr Angst hatten wir, dass auch unsere Graduierung digital ablaufen würde. Natürlich hätte die Nordakademie auch das super organisiert, aber es wäre nicht das Hütewerfen gewesen, was wir uns vorgestellt hatten.

    Ein Glück durfte die Graduierung dann aber doch in Präsenz stattfinden. Natürlich auch mit Einschränkungen. Die Studiengänge haben einzelne Zeitslots bekommen. Demnach fand nicht nur eine Graduierung, sondern direkt drei Feiern, statt. Dies bedeutete natürlich für alle einen erheblichen Mehraufwand. Aber es wurden keine Mühen gescheut, um uns diesen Tag zu ermöglichen.

    Wie sah das genau aus? Alle Tische hatten zueinander den Mindestabstand von zwei Metern. Zudem mussten wir durchgehend eine FFP2-Maske tragen. Diese war aber im Blauton der Universität. Sie passte demnach perfekt zum blauen Talar. Außerdem wurden nach jedem Studiengang alle Tische desinfiziert und neu eingedeckt. Für unsere Familien, Freunde und die Praxispartner wurde ebenfalls alles ermöglicht. Eine Live-Übertragung der Veranstaltung hat allen zumindest eine digitale Teilnahme ermöglicht.

    Bitte anstoßen!

    Als es dann soweit war, haben wir uns alle Plätze gesucht und gespannt auf die Eröffnung der Zeremonie gewartet. Als es dann hieß „Nun dürfen Sie auf Ihren Erfolg anstoßen“, öffneten wir alle die zur Verfügung gestellten Getränke und haben mit Sekt oder Wasser auf Abstand angestoßen. Danach folgten zahlreiche Reden von der Uni, externen Rednern oder der Studierendenvertretung. Natürlich durfte auch keine Rede aus den eigenen Reihen fehlen, die nochmal ein paar Anekdoten aus den letzten 3,5 Jahren zusammengefasst hat.

    Graduierung
    Foto: Julia Schwendner/ThisIsJuliaPhotography // https://www.faceboook.com/thisisjuliaphotography

    Zeugnisübergabe & Hütewerfen

    Zur Zeugnisübergabe waren wir alle einzeln auf der Bühne. Natürlich durften wir dann auch die Quaste unseres Doktorantenhuts auf die andere Seite legen – von rechts nach links. Genau so wie man es aus dem Fernsehen kennt. Mit jedem weiteren akademischen Abschluss wird der Bommel übrigens wieder auf die andere Seite gelegt. Nachdem alle ihre Zeugnisse erhalten haben, ging es zum traditionellen Hütewerfen. Ein toller Moment, der natürlich auch fotografisch festgehalten wurde.

    Das Event war ein voller Erfolg und der krönende Abschluss des 3,5-jährigen dualen Studiums.