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  • Get-together 2024 – Ein Blick hinter die Kulissen des Ausbildungsbetriebes

    Get-together 2024 – Ein Blick hinter die Kulissen des Ausbildungsbetriebes

    Am 09. und 10. März war es wieder soweit: Die 58. Heeslinger Landmaschinenschau stand vor der Tür und damit auch unser alljährliches Get-Together. Hierzu wurden alle Auszubildenden und dual Studierenden, die im August 2024 ihre Ausbildung oder ein duales Studium bei der FRICKE Gruppe starten, zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern für einen Vormittag nach Heeslingen eingeladen.

    Weite Anreise nach Heeslingen

    Insgesamt folgten 24 Auszubildende und Studierende zusammen mit ihren Familien unserer Einladung. Die Auszubildenden und Studierenden beginnen an ganz unterschiedlichen Standorten der FRICKE Gruppe ihre Ausbildung, sodass sie aus verschiedenen Regionen und Bundesländern anreisten. Zwei von ihnen nahmen zusammen mit ihren Familien dabei sogar eine mehrstündige Fahrt auf sich, um an der Kennlern-Veranstaltung teilnehmen zu können.  Die beiden starten jeweils im August ihre Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker (m/w/d) bei der FRICKE Landtechnik GmbH in Demmin. Wir freuen uns riesig, dass sie den weiten Weg auf sich genommen und uns mit ihren Familien besucht haben!

    Get-together

    Ein Blick hinter die Kulissen

    Der Vormittag stand ganz unter dem Motto, einen Blick hinter die Kulissen des Ausbildungsbetriebes zu werfen und die neuen zukünftigen Kollegen und Kolleginnen kennenzulernen.
    Gestartet wurde der Vormittag mit einer kurzen Unternehmenspräsentation. Holger Wachholtz, Philipp Fricke und Carsten Deter erzählten den Familien alles rund um die FRICKE Gruppe, in der ihre Kinder, beziehungsweise Geschwister, bald ihre Ausbildung starten werden. Natürlich wurde auch über anstehende Projekte und Events innerhalb des Unternehmens berichtet. Während dieser Präsentation lud unser Geschäftsführer Holger Wachholtz spontan alle zukünftigen Auszubildenden und Studierenden zur diesjährigen Mitarbeiterfeier „Heatwave“ ein, welche im Sommer vor Beginn der Ausbildung stattfinden wird. Somit haben nun auch unsere neuen Azubis die Chance, das Event und den Star-Act Scooter live mitzuerleben. Auch das Ferdinands Feld 2024 wurde angeteasert, welches wir zum zweiten Mal mit unseren Azubis besuchen wollen. Wir freuen uns schon sehr, diese einzigartigen Events gemeinsam mit allen neuen Gesichtern in der FRICKE Gruppe zu erleben.

    Im Anschluss an die Präsentation gab es dann für alle der über 70 Anwesenden einen Rundgang durch die Logistik. Hierbei hatten wir tatkräftige Unterstützung von drei unser dualen Studenten. Aaron, Jörn und Christian haben jeweils eine der fünf Gruppen durch die Logistik geführt. Während der etwa einstündigen Tour bekamen die Familien auch einen Einblick hinter die Kulissen unseres beeindruckenden Zentrallagers am Standort in Heeslingen.

    Kennenlernen der zukünftigen Kollegen und Kolleginnen

    Aber nicht nur die Familien sollten erfahren, wo ihre Kinder, beziehungsweise Geschwister, eine Ausbildung anfangen. Uns war es besonders wichtig, dass die zukünftigen Auszubildenden und dual Studierenden sich auch untereinander bereits kennenlernen können. Dazu sollte der letzte Teil der Veranstaltung ohne die Eltern dienen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde starteten wir mit einem Kennlernspiel – es wurde das FRICKE-Azubi-Bingo gespielt. Unter dem Motto „Finde jemanden, der/die …“ galt es, miteinander ins Gespräch zu kommen und möglichst viele Felder zu füllen. Hierbei tauschten sich alle untereinander zu verschiedenen Thematiken, wie die Ausbildung bei Fricke, Hobbies und Freizeitinteressen aus. Zum Beispiel sollte während des Spiels jemand gefunden werden, der/die seine Ausbildung am Standort Demmin startet.

    Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung. Wir freuen uns schon, alle am 01. August wieder bei uns zu ihrem Ausbildungsbeginn begrüßen zu dürfen!

    Eure Luisa und Lisa aus der Personalabteilung

  • Praxiseinsatz im Mittleren Westen

    Praxiseinsatz im Mittleren Westen

    Hallo zusammen,

    ich hatte durch FRICKE die einmalige Möglichkeit, meine Praxisphase des BWL-Studiums in den USA an dem dortigen GRANIT Standort zu verbringen.

    Die ersten Berührungspunkte mit den USA

    Bereits zu meiner Zeit als Auszubildende im Groß- und Außenhandelsmanagement hatte ich im Export gearbeitet und unseren Exportleiter Timm bei einigen Aufgaben hinsichtlich des USA-Projektes unterstützt. Dadurch habe ich bereits im Vorfeld einen ersten Eindruck von den Menschen und Projekten vor Ort bekommen. Ich fand den Start in den USA ziemlich spannend und wollte das Projekt unbedingt weiterverfolgen.  Ein halbes Jahr später kam dann unerwartet die Anfrage, ob ich Interesse hätte, meine Praxisphase am GRANIT Standort in den USA zu verbringen. Meine Antwort war sofort klar, denn dies war schon immer ein großer Traum von mir. 

    Endlich war es so weit

    Nachdem einige Zeit vergangen war und am Freitag die letzte Uni-Prüfung geschrieben wurde, ging es für mich schon am Sonntag, den 15. Oktober 2023, los. Nach mehreren Flügen, von Bremen über München nach Chicago und dann nach Fort Wayne wurde ich von meinem Kollegen Eike am Flughafen in Fort Wayne abgeholt. Auf dem Rückweg sind wir direkt zu dem Gelände gefahren, um meinen Wagen entgegenzunehmen – einen Ford F-150 Pick-up. Mit diesem konnte ich dann direkt zu meiner Unterkunft nach Wabash fahren.

    Wabash ist eine Kleinstadt im Bundesstaat Indiana mit knapp 10.000 Einwohnern und liegt etwa 3 Stunden südlich von Chicago entfernt. Dort hatte ich mitten in der Innenstadt mein eigenes Apartment. Dies war ideal, denn somit konnte ich zu Fuß zum Fitnessstudio YMCA gehen und wurde in der Zeit zum Stammkunden von „Modocs“, einem Café direkt bei mir an der Ecke.

    Das amerikanische Geschäftsleben

    An meinem ersten Arbeitstag lernte ich bereits fast alle Kolleginnen und Kollegen kennen. Außerdem habe ich meinen eigenen Arbeitsplatz in einem der „Cubicles“, also eine Kabine bekommen, die typisch für amerikanische Büros sind. Dort saß ich zusammen mit meinen beiden Kollegen aus dem Kundencenter, Derrick und Ryan. Aufgrund dessen habe ich auch viel aus dem amerikanischen Tagesgeschäft mitbekommen.

    Durch einen späteren Rundgang wurde auch erst erkennbar, wie groß das Gelände und damit einhergehend der Aufgabenbereich ist. Vor Ort durfte ich auch ein großes Projekt begleiten. Ich sollte als Schnittstelle zwischen Deutschland und den USA fungieren, um den eigenen Katalog ab 2024 zu realisieren. Dabei arbeitete ich in den USA mit dem Geschäftsführer Brad und in Deutschland mit den Marketingmanagern Gerald und Vanessa zusammen, mit denen ich in einem regelmäßigen Austausch stand. Dadurch, dass der alte Katalog einen anderen Aufbau hatte, war es zum Anfang eine Herausforderung, diesen auf eine einheitliche GRANIT Struktur zu übertragen und die Daten so zu schlüsseln, wie es bisher in Deutschland gehandhabt wurde.

    Im weiteren Verlauf mussten dann die Preise neu angepasst und neue Bilder erstellt und bearbeitet werden. Dieses Projekt war sehr lehrreich, denn es mussten viele Faktoren berücksichtigt werden. Später gab es noch eine neue Praktikantin vor Ort, die ich mit in das Vorhaben integrieren konnte. Doch auch außerhalb des Projektes konnte ich am Geschäftsleben teilnehmen. In meiner letzten Woche war ich bei mehreren Lieferantengesprächen dabei und habe in der Zeit auch einige Außendienstmitarbeiter kennengelernt. Dabei stellte sich sogar heraus, dass einer von ihnen kürzlich sogar in Deutschland gewesen war – da merkte man wieder, wie klein die Welt doch eigentlich ist…

    Fast Food and Fun with guns?

    So oder so ähnlich stellt man sich das Leben in den USA vor. Und in Teilen sind dies nicht nur Klischees, denn an meinem ersten Wochenende durfte ich bereits bei einem NFL-Footballspiel der Indianapolis Colts vs. Cleveland Browns dabei sein. Die Stimmung war überwältigend und die Pre-Party im Stadion mit verschiedenen DJs und vielen Essensständen kannte ich so bisher nicht aus Deutschland.

    Auch die anstehenden Feiertage, wie Halloween und Thanksgiving, durfte ich natürlich nicht verpassen. Eike und ich wurden bei dem lokalen Sheriff eingeladen und konnten mit seiner Familie zusammen das Erntedankfest feiern. Dabei gab es eine große Auswahl an typischen Gerichten, wie Truthahn, Grüner-Bohnen-Auflauf und verschiedenen Kuchen. Auch einen Tag später feierte ich Thanksgiving erneut bei einer Kollegin zusammen mit ihrer Familie. An einem weiteren Wochenende bin ich mit meinem Kollegen Ryan nach Shipshewana gefahren. Dies ist ein Ort, an dem viele amishe Menschen leben und ihre selbstgemachten Produkte verkaufen. Dort hat uns auch ein amisher Mann mit seiner Kutsche mitgenommen und etwas über sein Leben dort erzählt.

    Doch nicht nur das Leben der amishen Glaubensgemeinschaft war interessant zu sehen. Gerade im Bundesstaat Indiana ist die Bevölkerung sehr religiös. Da ich mich vollkommen auf das Leben in den Staaten einlassen wollte, bin ich schon am Anfang meiner Zeit dort mit einem Freund und seiner Familie in die Kirche gegangen und habe in meiner letzten Woche eine Freundin besucht, die für junge Leute eine „Bible Lesson“ abgehalten hat. Dies war natürlich im ersten Moment ungewohnt, aber ich empfand es als spannende Erfahrung, um eben auch die Leute vor Ort besser verstehen zu können. Im Kontrast dazu habe ich mit einem befreundeten State Trooper (Staatspolizei) das Schießen ausprobiert. Ich muss zugeben, dass ich das Schießen absolut unterschätzt habe und nicht gedacht hätte, dass dort hinter einer 9 mm Handwaffe so viel Kraft sitzt. Letztendlich hat das aber auch echt Spaß gemacht. Grundsätzlich habe ich an jedem Wochenende etwas mit meinen Freunden oder Kollegen unternommen. Auch mein Ziel, alle Fastfood-Ketten in der Stadt auszuprobieren, habe ich natürlich erreicht.

    Goodbye Midwest: Hello Sunshine

    Die Zeit ist leider viel zu schnell vergangen. Am 15. Dezember hieß es für mich Abschied nehmen! Das ganze Team von GRANIT/CFC hatte dafür ein Treffen mit allen Kollegen vorbereitet und Donuts und andere amerikanische Süßwaren organisiert. Ich habe in der Zeit eine tolle Bindung zu den Menschen vor Ort aufgebaut, da sie es mir mithilfe ihrer Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft sehr erleichtert haben, mich zu integrieren. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, an dem Projekt zu arbeiten und ich schaue wehmütig auf diese erfahrungsreiche Zeit zurück. Doch zumindest habe ich schon eine Einladung zum 21. Geburtstag von Ryan im Februar 2025 erhalten – mal schauen, ob ich es so schnell schaffe, wieder zurück in die Staaten zu kommen.

    Diese Zeit hat mich sowohl beruflich als auch persönlich enorm geprägt und weitergebracht. Nach einem anschließenden Urlaub auf der Insel Jamaika und Silvester in Miami bin ich im Januar wieder in Deutschland gelandet und konnte ein paar Tage später direkt mein 3. Semester an der Nordakademie in Elmshorn beginnen.

    Hiermit möchte ich mich auch nochmal für die enorme Unterstützung bedanken! Ich kann jedem nur mit Nachdruck zu einer Auslandsphase raten. Wenn ihr nach diesem Beitrag auch Lust auf praktische Auslandserfahrungen habt, könnt Ihr Euch gerne bei der Personalabteilung der FRICKE-Gruppe melden und Euch für eine Ausbildung oder ein Duales Studium bewerben.

    Auch unser Kollege Christian konnte seine Praxisphase bei dem neuen GRANIT Standort in den USA verbringen und hat dabei ebenfalls einzigartige Erfahrungen sammeln dürfen. Hier gelangt ihr zu dem Blogbeitrag über sein Aufenthalt.

    Eure Maike

  • Pura Vida – Auslandssemester in Costa Rica

    Pura Vida – Auslandssemester in Costa Rica

    Hallo zusammen,

    wie viele unserer dualen Studentinnen und Studenten bei der FRICKE Gruppe hat auch Linus die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes während des Studiums wahrgenommen. Linus ist 22 Jahre alt und absolviert seit 2021 ein duales Studium im Wirtschaftsingenieurswesen an der Nordakademie in Elmshorn. Über die Organisation Asia Exchange hat er sich für ein Auslandssemester in Costa Rica entschieden. Dabei hat er nicht nur viel gelernt, sondern umso mehr erlebt!

    Vamos!

    Im September 2023 hieß es: Nichts wie los! Erstmal zwei Wochen Urlaub in Costa Rica bevor das Semester vor Ort losgehen sollte. Dazu ging es mit dem Flieger von Hamburg über Frankfurt bis nach San José. Ganze 13 Stunden später wurde Linus von warmen Temperaturen in Costa Rica empfangen. Doch statt nach zwei Wochen den Flieger zurück ins kühle Deutschland zu nehmen, konnte er vor Ort bleiben.

    Programm an der Ulacit

    Insgesamt 14 Wochen ging sein Semester an der „Ulacit Costa Rica“ in San José, der Hauptstadt Costa Ricas. An der Uni hat er vier verschiedene Kurse belegt: Entrepreneurship Foundation, Investments, Micro Economics und Projectmanagement. Diese fanden jeweils am Montag, Dienstag sowie Donnerstag statt und waren verpflichtend. Das bedeutete aber auch, dass die restlichen Tage mehr als genug Zeit blieb, die Menschen, die Natur und das Leben in Costa Rica zu erkunden. An Unitagen musste Linus jeweils an zwei Kursen in Präsenz und an zwei Kursen online teilnehmen. Anders als in Deutschland gab es an der Ulacit keine Klausuren, sondern vor allem Projektarbeiten. In jedem Kurs wurde daher besonders viel Wert auf Kommunikation und Zusammenarbeit gelegt, was sich sehr förderlich auf die Aufmerksamkeit und die Motivation in den Kursen auswirkte. Da diese zudem vor allem abends stattfanden, blieb tagsüber Zeit für Einkäufe, Kochen, Stadtbesuche oder Treffen mit anderen Studierenden. Bis Dezember hatte Linus also die Möglichkeit, das Land der Regenwälder etwas genauer kennenzulernen!

    Unberührte Natur bis zum Gehtnichtmehr

    Der Regenzeit entsprechend, welche in Costa Rica bis November geht, war das Klima anfangs sehr schwül und regnerisch. Im 1.170 Meter hoch gelegenen San José herrschten immer um die 20-25 Grad. Gar nicht mal so schlecht, um die Natur zu erkunden und sich zu bewegen… Untergebracht war Linus in einer WG mit zwei weiteren Jungs. Um die Zeit vor Ort richtig auszunutzen, hat er gemeinsam mit seinen Mitbewohnern Sven (halb Mexikaner) und Malte, zwei Studenten aus Kolumbien und Kanada sowie einer Studentin aus Honduras einige Ausflüge gemacht. Der beste Trip der international gemischten Freundesgruppe ging nach „Corcovado“ – einer der unberührtesten Nationalparks in Costa Rica, welcher mit großer Artenvielfalt überzeugen kann. Wie man dem „Unberührt“ bereits entnehmen kann, war der Weg dahin alles andere als einfach zu finden. Drei Stunden lang ging es eine unbefestigte Straße entlang und dann eine Stunde mit dem Schiff in den Urwald. Dieser Trip hatte sich spätestens gelohnt, als die Truppe sogar einen Tapir sehen konnte.

    Wochenendtrips durch Costa Rica

    Am Wochenende standen Aktivitäten, wie Fußball mit den „Ticos“ (liebevoller Spitzname für Costa Ricaner), Surfen im Sonnenuntergang, Schnorcheln durchs Korallenriff, Besuche von Nationalparks und Entspannen am Strand auf dem Programm. Der Strand überzeugte dabei nicht nur mit Ausblick und Meer, sondern auch mit selbst gepflückten Kokosnüssen.

    Die Nationalparks waren für Linus unbeschreiblich: von Kolibris, Tukanen, Pelikanen, Faultieren sowie Affen, die einem den Rucksack klauen, waren Tiere aller Art dabei. Nicht zu vergessen natürlich die giftigen Tiere, wie Skorpione, Schlangen und Spinnen, welche sich auch gern mal hinter dem Bett in der WG versteckten. Zwischenzeitig wurde Linus außerdem von seiner Familie überrascht. Anlässlich seines Geburtstages haben sie gemeinsam eine Kaffeeplantage besucht, auf der sie alles über den Anbau und die verschiedenen Geschmäcker des Kaffees erfuhren. Weitere Aktionen waren Hochseeangeln, Besuch des „San José Central Market„, auf dem man super leckere Früchte kaufen kann, sowie Feiern mit den Freunden vor Ort. Anders als in Deutschland wurde dabei im Club ausschließlich Reggaeton aus Costa Rica gespielt. Auch ein Trip nach Panama Stadt über ein verlängertes Wochenende durfte nicht fehlen.

    Pura Vida

    Im Vergleich zu Deutschland gehen die Einwohner Costa Ricas das Leben etwas anders an. Ganz entspannt wird hier in den Tag gelebt, sodass es schon fast normal ist, wenn man ein bis zwei Stunden zu spät zu Verabredungen kommt. Gemäß dem Lebensmotto „Pura Vida„, was so viel bedeutet wie „das Leben genießen“, macht sich hier wirklich keiner Stress. Die Bevölkerung ist zudem sehr aufgeschlossen, kommunikativ und lebensfroh. Einen weiteren Unterschied zu Deutschen bemerkt man auf den Straßen. Verkehrszeichen und Ampeln werden hier eher als Empfehlung gesehen. Bei rot über die Ampel fahren? -Einmal hupen, dann passt das schon.

    Würdest du es wieder tun?

    Für Linus war der Aufenthalt ein einmaliges Erlebnis. Die unberührte Natur, die vielen Tiere und die Strände waren einfach atemberaubend schön. An das Nationalgericht Bohnen mit Hähnchen und Guacamole hatte man sich schnell gewöhnt und in Costa Rica gut eingelebt. Auf der Reise wurden neue Freunde gefunden, tolle Abenteuer erlebt und einiges dazugelernt. Die Aufgeschlossenheit der Menschen vor Ort hat ihm besonders gut gefallen. Ein insgesamt sehr gelungener Trip ins Ungewisse, den Linus Jedem nur empfehlen kann. Mittlerweile ist er aber wieder gesund in unserem Büro in Heeslingen angekommen.

    Auch Jonas war vor Kurzem für ein Semester im Ausland. Erfahrt hier, was er auf der grünen Insel Irland erleben durfte.

  • Studieren auf der grünen Insel – Auslandssemester Irland

    Studieren auf der grünen Insel – Auslandssemester Irland

    Nils, Christian und ich (Jonas) sind duale Studenten im Wirtschaftsingenieurwesen bei der FRICKE Gruppe und hatten im Rahmen unseres Studiums an der NORDAKADEMIE die Möglichkeit, das fünfte Semester im Ausland zu verbringen. Mir war schnell klar, dass ich gerne in ein englischsprachiges Land reisen wollte. Da die Universität in Irland passende Kurse angeboten hat, fiel meine Entscheidung schnell auf die Dublin Business School (DBS), welche im Herzen der Hauptstadt Irlands liegt. Rückblickend erwies sich diese Entscheidung als goldrichtig – es war in vielerlei Hinsicht eine tolle Erfahrung!

    Dublin

    Anfang September startete das Abenteuer, nachdem nach zweistündiger Flugzeit die „grüne Insel“ im Westen von England erreicht worden war. In Dublin angekommen, bezogen wir schnell unsere Zimmer in der Studentenunterkunft, die unser neues Zuhause für die nächsten 3,5 Monate werden würde. Wir wohnten in Apartments und teilten uns gemeinsam mit sechs internationalen Studenten eine Küche. Dublin ist eine freundliche und fortschrittliche Stadt, welche bekannt für die gregorianische Architektur und die Bierbrauerei Guinness ist. Viele Banken und Technologieunternehmen wie z.B. JP Morgan, Apple und Google haben sich zudem aufgrund von steuerlichen Vorteilen im Laufe der letzten Jahre in Dublin angesiedelt. Eine Besonderheit in Dublin ist sicherlich die einzigartige Pub-Kultur, da bereits mittags Live-Musik in den Pubs gespielt wird.

    Universität

    Kurz nachdem die Vorlesungen an der Dublin Business School begonnen hatten, wurden schnell die Unterschiede zur NORDAKADEMIE in Deutschland erkennbar. So wurde zum Beispiel die Anwesenheit am Anfang der Vorlesungen durch Einstempeln unserer Studierendenkarte erfasst. Anders als in Deutschland mussten wir als Abschlussprüfungen unserer Kurse keine Klausuren, sondern Präsentationen vortragen, Diskussionen führen und Hausarbeiten abgeben. Insgesamt hatten wir vor Ort sechs Kurse belegt, welche wir uns nun in Deutschland anrechnen lassen können. Die Vorlesungen wurden meist von rund 30 Studierenden aus aller Welt besucht, die häufig sogar länger als nur ein Semester in Dublin studieren.

    Uni-organisierte-Aktivitäten

    Auch die Freizeitgestaltung durfte bei unserer Uni nicht zu kurz kommen. Sie bot verschiedene Aktivitäten und besondere Events, wie zum Beispiel Fußball oder einen gemeinsamen Surfausflug an die Westküste Irlands, am Wochenende an. Dort konnten einzigartige Eindrücke gesammelt werden! Die Aktivitäten ermöglichten es schnell, mit Studierenden anderer Länder in Kontakt zu kommen und sogar neue Freundschaften zu schließen.

    Unbeschreiblich schöne Landschaften

    In der vorlesungsfreien Zeit haben wir selbst einige Aktivitäten organisiert, um möglichst viele Sehenswürdigkeiten kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln. Wir besuchten beispielsweise verschiedene Parks, nationale Museen, darunter ein Archaeology- und History Museum und machten Tagesausflüge zu tollen Ecken Irlands, wie beispielsweise Howth.
    Ein Highlight war außerdem unser fünftägiger Roadtrip, durch den wir einen Großteil der Insel erkunden konnten. Insgesamt haben wir hierbei etwa 1.600 Kilometer mit dem Auto zurückgelegt… Allerdings im Linksverkehr. Auch wenn dieser anfangs noch etwas ungewohnt war, hatten wir uns schnell an die andere Fahrweise gewöhnt.
    Außerhalb Dublins wurde es sehr schnell grün und landschaftlich sehr sehr schön. Wir kamen an entlegene Orte, die nur durch lange Straßen ohne richtige Fahrbahnmarkierung zu erreichen waren. Dazu kam, dass immer wieder freilaufende Schafe die Straßen versperrten. Teilweise war also viel Geduld gefragt, was bei dem Ausblick aber nicht gerade schlimm war.
    Am Ende kann man aber durchaus sagen, dass sich das Bild vieler Menschen über Irland bestätigt hat: gastfreundliche Menschen verbunden mit einer wunderschönen Landschaft.

    Während unseres gesamten Aufenthalts hatten wir, entgegen vieler Meinungen über Dublin, gutes Wetter. Unsere regenfeste Kleidung brauchten wir nur selten anzuziehen. Den Namen der „grünen Insel“ hat Irland übrigens, weil das durch den Atlantik und den Golfstrom geprägte Klima ideal für Grünflächen ist. Die Natur ist wirklich besonders und atemberaubend schön!

    FRICKE immer dabei

    Ob unterwegs auf dem Land oder beim Laufen, FRICKE durfte natürlich nicht fehlen. 🙂

    To put it in a nutshell

    Abschließend möchte ich noch sagen, dass mein Auslandssemester in Dublin/Irland meine Erwartungen mehr als übertroffen hat. Neben dem Studium und der Verbesserung meiner englischen Sprachfähigkeiten, konnte ich Menschen und ihre andere Kultur intensiv kennenlernen und neue Freundschaften schließen. Rückblickend war Dublin eine Zeit voller schöner Eindrücke und eine absolute Horizonterweiterung, an die man sich gerne zurückerinnern wird.
    Ich empfehle daher jedem Studierenden, der gerade über ein Auslandssemester nachdenkt, dies unbedingt wahrzunehmen. Unabhängig davon, wo es einen letztendlich hinführt, sind neue Sprachen, andere Kulturen und internationale Kontakte ein einmaliges Erlebnis und eine Bereicherung!

    2022 waren unsere Kollegen Aaron und Christian im Auslandssemester in Chile. Mehr darüber erfahrt ihr in deren Bericht über das Auslandssemester.

  • Das Duale Studium an der IU Internationale Hochschule

    Das Duale Studium an der IU Internationale Hochschule

    Hallo zusammen,

    nach meiner Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau habe ich mich nicht für ein Duales Studium an der Nordakademie entschieden, sondern für ein Duales Studium in BWL mit Schwerpunkt Accounting & Controlling an der IU in Bremen.

    Vor Beginn meines Studiums an der IU Internationale Hochschule Bremen habe ich bereits schon einen Blogbeitrag über die Erwartungen an mein Studium dort veröffentlicht. Nun werde ich hier noch einmal näher auf den Studiengang BWL mit Schwerpunkt Accounting & Controlling eingehen und nach zwei erfolgreich abgeschlossenen Semestern über meine Erfahrungen berichten.

    Wie läuft das Studium ab?

    Der größte Unterschied zur Nordakademie ist unter anderem, dass ich eine geteilte Woche habe und nicht in Blockphasen an der Uni bin. Montags bis mittwochs bin ich in Heeslingen und unterstütze hier zur Zeit das SAP-Team der Finanzbuchhaltung. Donnerstags und freitags habe ich meine Vorlesungen an der IU in Bremen.

    Diese war bis vor kurzem noch in der Nähe der Universität Bremen. Nun sind wir aber zum Wintersemester 2023/2024 aufgrund von Platzmangel in das Tabakquartier in Bremen umgezogen. Somit hieß es für mich in den ersten Semestern, einige Vorlesungen von zu Hause aus online wahrzunehmen. Das ist zwar manchmal praktisch wegen des Fahrtweges, aber trotzdem auch nicht immer so schön, da man seine Dozierenden und Kommilitonen nicht so viel zu sehen bekommt. Trotz des Umzugs habe ich das erste Quartal in diesem Semester ebenfalls größtenteils Online-Vorlesungen. Das liegt aber daran, dass die Dozierenden von anderen Standorten der IU in Deutschland kommen und somit nicht immer nach Bremen reisen können.

    Module und Vorlesungen

    In den ersten beiden Semestern wurden bereits die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre sowie der Volkswirtschaftslehre unterrichtet. Hinzu kommen Buchführung und Jahresabschluss wie auch Business English I und Einkommensteuer. In dem Modul Computer Training haben wir im ersten Semester unter anderem behandelt, wie man mit Excel, Word et cetera arbeitet und Präsentationen in PowerPoint erstellt. Hier gab es auch einige Sachen, die mir persönlich noch nicht bekannt waren, wie zum Beispiel das Arbeiten mit einem Folienmaster in Präsentationen.

    Ein weiteres Modul im ersten Semester war Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. Hier lernten wir den Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit, die Formalien und Tipps für diese sowie das Erkennen geeigneter Quellen. Bisher das anspruchsvollste Modul war Wirtschaftsmathematik. Dieses Modul war aufgeteilt in je eine Vorlesung und ein dazugehöriges Fachcoaching. In den Vorlesungen waren Studierende von allen IU Standorten in Deutschland. Hier wurde also die Theorie in circa zwei Stunden je Themenblock gelehrt. In dem Fachcoaching haben wir dann mit einem Dozenten von unserem Standort wieder in unserer gewohnten Kohorte von circa 21 Studierenden die Praxis, also auch Aufgaben, zusammen erarbeitet.

    Die meisten Module sind je in eine Vorlesung und in ein Fachcoaching pro Themenblock aufgeteilt. Diese umfassen pro Modul circa sechs Themenblöcke. Meistens sind wir innerhalb unserer Kohorte von unserem Standort. Bislang war die gemeinsame Vorlesung mit fast 400 Studierenden von allen Standorten in dem Modul Wirtschaftsmathematik nur eine Ausnahme. Die Vorlesungen und Fachcoachings werden dann von zwei verschiedenen Dozierenden durchgeführt.

    Dieses Semester ist nun im ersten Quartal mit Statistik und Projektmanagement gestartet. Im zweiten Quartal wird das Semester dann anschließend mit den Modulen Kosten- und Leistungsrechnung sowie Grundlagen des Controllings abgeschlossen.

    Studienjahresablaufplan und Prüfungsleistungen

    Das Semester ist immer in zwei Quartale eingeteilt. In einem Quartal werden zwei Module gelehrt, zu denen nach dem Quartal eine Klausurenphase von jeweils einer Woche folgt.

    Anfang Dezember muss ich in diesem Semester meine Prüfungsleistungen in Statistik und Projektmanagement ablegen. Dies kann eine 90-minütige Klausur sein, aber auch eine Präsentation oder ein sogenanntes Workbook, in dem zahlreiche Aufgaben zu den gelehrten Themen bearbeitet werden müssen. Präsentationen mussten wir beispielsweise bereits in den Modulen Betriebswirtschaftslehre und Business English I halten. Hier sollten Business Pläne zu einem neu ausgedachten Produkt oder einer neuen Dienstleistung erstellt und vorgestellt werden. Im ersten Semester auf Deutsch und im zweiten auf Englisch.

    In jedem Semester muss darüber hinaus ein sogenanntes Praxisprojekt abgegeben werden. Dies umfasste in den letzten zwei Semestern je eine Hausarbeit von 15 Seiten zu vorgegebenen Themen. Im ersten Semester war das Thema ein Unternehmensüberblick. Auf Grund der Größe der FRICKE Gruppe fiel das zum Glück schon mal nicht so schwer. Im letzten Semester habe ich dann über das Thema Bindung und Zufriedenheit der Auszubildenden und Dual Studierenden bei uns im Unternehmen geschrieben. Dazu habe ich unter anderem einen Fragebogen entworfen und anschließend ausgewertet.

    Das Duale Studium an der IU ist also, besonders in den Prüfungsleistungen, sehr abwechslungsreich und man muss nicht zu jedem Modul eine Klausur schreiben. Mir gefällt auch sehr, dass ich keine Blockphasen, sondern eine geteilte Woche habe. Der Vorteil hier ist vor allem, dass man nicht für längere Zeit aus dem Unternehmen und somit aus den derzeitig zu planenden Projekten oder ähnlichem herausgerissen wird, sondern nach den zwei Tagen immer wieder schnell drin ist und an seinen Projekten weiterarbeiten kann.

    Solltet ihr noch weitere Fragen zu dem Studium an der IU Internationalen Hochschule in Bremen haben, stehen wir euch jederzeit bereit.

    Eure Ann-Sophie

  • Die perfekte Schnittstelle zwischen BWL und IT –  Duales Studium Wirtschaftsinformatik

    Die perfekte Schnittstelle zwischen BWL und IT – Duales Studium Wirtschaftsinformatik

    Seit 2017 bietet die FRICKE Gruppe den Dualen Studiengang Wirtschaftsinformatik an. Laura war damals die erste Studentin, die den Schritt in die Welt der BWL und IT gewagt hat. Till hat im August 2022 sein Duales Studium Wirtschaftsinformatik bei der FRICKE Gruppe begonnen und ist mittlerweile im 2. Semester. Er erzählt uns mehr über das Duale Studium Wirtschaftsinformatik, den Ablauf und die Karrierechancen nach dem Studium.

    Warum hast du dich für das Duale Studium Wirtschaftsinformatik entschieden und warum für FRICKE?

    Ich habe mein Abitur im Bereich Wirtschaft am Kivinan in Zeven absolviert und anschließend eine Ausbildung zum Fachinformatiker gemacht. Während der Ausbildung konnte ich meine Kenntnisse in Informatik vertiefen. Mit dem Studium, das inhaltlich an die Ausbildung anknüpfen sollte, wollte ich gerne die beiden Bereiche Wirtschaft und Informatik verbinden.

    Für FRICKE habe ich mich entschieden, da ich aus meinem Umfeld viele positive Berichte über das Unternehmen und die Ausbildung dort gehört hatte. Die Nähe zu meinem Wohnort hat mir die Entscheidung für FRICKE nur noch leichter gemacht.

    Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

    Nachdem ich meine Bewerbung abgeschickt hatte, wurde ich zu einem ersten Gespräch eingeladen. Es war jemand aus der Personalabteilung dabei sowie der IT-Leiter. Nach meinem zweiten Gespräch mit dem Personalleiter und dem Geschäftsführer Herrn Wachholtz folgte die Zusage.

    Wie sieht ein typisches Praxissemester bei FRICKE aus?

    Das Duale Studium Wirtschaftsinformatik umfasst insgesamt sieben Semester (210 ECTS). Es wechseln sich die Praxis- mit den Theoriephasen ab. Meistens sind die Praxisphasen zwölf Wochen und die Theoriephasen zehn Wochen lang. In den Praxisphasen hat man die Möglichkeit, sich verschiedene Abteilungen anzuschauen. Dadurch, dass der Beruf des Wirtschaftsinformatikers sehr breit aufgestellt ist, können sowohl IT-Abteilungen als auch wirtschaftliche Bereiche interessant sein. Außerdem muss man während der Zeit im Unternehmen seine Transferleistungen anfertigen. Das sind 10-seitige Hausarbeiten, in denen man mit den erlernten Methoden aus dem Studium ein Problem in seinem Unternehmen lösen oder dafür Lösungsvorschläge aufzeigen soll.

    Wie sieht ein typisches Theoriesemester an der Nordakademie aus?

    Die Nordakademie ist die Partnerhochschule, mit der FRICKE zusammenarbeitet. Die zehn Wochen der Theoriephase teilen sich auf neun Wochen Vorlesung und eine Woche für Klausuren auf. Gerade am Anfang hält sich die Anzahl der Hausarbeiten noch in Grenzen, das wird im Laufe des Studiums aber noch ein bisschen mehr. Bisher habe ich für die Theoriezeit immer im Wohnheim der Nordakademie gewohnt, weil mir das Pendeln zu zeitaufwendig war.

    Der Unterricht findet in kleinen Klassen mit bis zu 35 Studierenden statt und ist daher sehr persönlich. Das gefällt mir besonders gut.

    Wie geht es nach dem Studium weiter?

    Die Aufgabengebiete sind nach dem Studium breit gefächert und es stehen viele Türen offen. Je nachdem, wo man selbst seinen Fokus legt, kann man Softwareentwickler oder Systemadministrator werden, im Controlling oder auch IT-Projektmanagement arbeiten. Ich selbst habe mich da noch nicht genau festgelegt.

    Welche Highlights bietet das duale Studium Wirtschaftsinformatik bei FRICKE?

    Die FRICKE Gruppe bietet tolle Mitarbeiterevents wie zum Beispiel die firmeninterne FRICKE Party, aber auch speziell den Azubis und dual Studierenden wird viel geboten. Dieses Jahr sind wir zum Beispiel alle zusammen auf das Ferdinands Feld gefahren. Auch während der Praxisphasen ist man sehr flexibel und darf viele verschiedene Abteilungen innerhalb des Unternehmens kennenlernen und auch selbst welche vorschlagen, in denen man gerne noch mitarbeiten möchte.

    Wir haben dein Interesse für das duale Studium Wirtschaftsinformatik geweckt? Dann findest du hier weitere Informationen.

  • GRANIT auf der TKD Messe in den Niederlanden

    GRANIT auf der TKD Messe in den Niederlanden

    Hallo zusammen,

    ich war im Juni zwei Tage lang mit meinen Baumaschinen-Kollegen Benjamin und Philipp auf der TKD-Messe in den Niederlanden.

    Die TKD-Messe zählt mit über 15.000 Besuchern und beeindruckenden 118.000 Quadratmetern zu der größten Baumaschinen Outdoor-Messe in Westeuropa und war dementsprechend eine wichtige Veranstaltung für unsere Division. Gerne könnt Ihr Euch auf der offiziellen TKD Webseite einen Einblick verschaffen.

    Vor Ort wurden wir direkt herzlich von unseren niederländischen Kollegen begrüßt. Diese hatten zum ersten Mal einen Stand auf dieser Messe aufgebaut. Bei sommerlichen Temperaturen von bis zu 30 Grad konnten wir bereits am ersten Tag einen sehr guten Eindruck bei den Besucherinnen und Besuchern hinterlassen, da unser Stand mit einem guten Design, einer umfangreichen Produktauswahl und einer sehr guten Lage punkten konnte. Ausgestellt haben wir Produkte von Oilquick, Hydraulik, Beleuchtung, Jaltest und aus der GRANIT BLACK EDITION. Darüber hinaus gab es noch ein umfangreiches Catering und niederländische Spezialitäten wie „Kroket“ beziehungsweise „Bitterballen“. Spoiler: Dies war nicht nur für unsere Besucherinnen und Besucher ein Genuss.

    Vor Ort gab es viele Vorführungen, Live-Demonstrationen und Workshops

    Erfolgreiche Präsenz auf der TKD-Messe

    Überraschend war, dass auf der Messe fast ausschließlich Hersteller ihre Produkte ausgestellt haben. Wir waren zusammen mit einem unserer Mitbewerber die einzigen Austeller für Ersatzteile. Dafür bot die Messe eine bunte Mischung an Besucherinnen und Besuchern, darunter viele Bau-, Lohn- und Agrarunternehmer, doch auch viele Familien ließen sich diese Messe nicht entgehen. Unsere niederländischen Außendienstmitarbeiter hatten somit rege Kundengespräche und stießen auf großes Interesse, da FRICKE oftmals nur mit Land-und nicht mit Baumaschinen assoziiert wird. Die Division Baumaschine gibt es in der FRICKE Gruppe nämlich erst seit 2018 unter der Leitung von Philipp Fricke. Unser Hauptziel, den Bekanntheitsgrad zu erweitern, konnten wir mithilfe dieser Messe definitiv erreichen.

    Die Firma Cornelisse-Elst aus den Niederlanden baut Bagger elektrisch um

    E-Mobilität: Fluch oder Segen?

    Ein Thema, das auf der Messe stark präsent war, ist die Elektromobilität. In den Niederlanden boomt der Umstieg auf elektrische Maschinen. Bis zum Jahr 2035 müssen alle Fahrzeuge der Baubranche auf E-Mobilität umgestiegen sein. Es steht außer Frage, dass die Elektromobilität eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Verbrennungstechnologie darstellt. Die Vorteile sind offensichtlich: weniger Emissionen, geringere Geräuschentwicklung und eine bessere Energieeffizienz. Dennoch ist es absehbar, dass dies aktuell (noch) nicht effizient umsetzbar ist.

    Die Holländer sehen die Umstellung größtenteils auch eher kritisch – gerade, weil diese Anpassung ausschließlich von der Regierung gefordert und gefördert wird und man als Unternehmen keine anderen Möglichkeiten hat, als auf den „Zug“ aufzuspringen. Vor allem für kleinere Unternehmen stellt die finanzielle Hürde eine große Schwierigkeit dar. Die Kosten für den Kauf von Elektrofahrzeugen und die notwendigen Ladeinfrastrukturen sind oft sehr hoch und machen es für diese Unternehmen nahezu unmöglich, finanziell Schritt zu halten. Der Umstieg auf die Elektromobilität ist definitiv eine Herausforderung, dennoch auch eine Chance für Unternehmen, sich als Vorreiter in einem entstehenden Markt zu positionieren.

    Welche Innovationen erwarten uns in der Zukunft?

    Nicht nur der Baumaschinenmarkt kann sich künftig auf Veränderungen und neue Innovationen einstellen. Auf der Messe wurde schon ein weiteres Beispiel aus der Landtechnik im Hinblick auf die elektrische Umstellung vorgestellt. Die Firma „Agromec“ hat einen Fendt Vario 700 elektrisch umgebaut. Der Listenpreis des Schleppers beträgt 500.000 €; der 2-Tonnen schwere Wechselakku kostet 115.000€ und reicht bei einer mittelschweren Arbeit ca. 1-3 Stunden. Der Batteriewechsel dauert bei einem Schlepper um die 20 Minuten. Um einen 400-Liter Dieseltank im Traktor zu „ersetzen“ bräuchte man einen Akku, der über 15 Tonnen wiegen müsste und dadurch allein über 860.000€ kosten würde. Durch den Umbau einer normalen Maschine (egal, ob Schlepper oder Bagger), verdreifacht sich der Verkaufspreis. Dennoch zahlt, beziehungsweise subventioniert, die niederländische Regierung die Hälfte.

    Es bleibt somit spannend, inwiefern dieses Vorhaben umsetzbar ist und wie sich sowohl die Landtechnik als auch die Baumaschinen hinsichtlich der Größenordnung in der Elektromobilität weiterentwickeln werden.

    Zusammenfassend war es für uns eine sehr spannende Messe, aus der wir wertvolle Erkenntnisse gewinnen konnten. Dafür möchte ich mich auch nochmal bei den niederländischen und den Baumaschinen-Kollegen bedanken! Der Markt für Baumaschinen ist definitiv vielseitiger und spannender als man denkt.

    Eure Maike

  • FRICKE GOES FERDI‘S

    FRICKE GOES FERDI‘S

    Fasten your seatbelts, denn jetzt heißt es – Abflug! 100 Jahre FRICKE müssen gefeiert werden! Und wo kann man das besser tun, als auf einem Festival? Aus der Überlegung, wie wir die Feierlaune, die sich schon durch das gesamte Jubiläumsjahr zieht, auch bei unseren Azubis wecken können, entstand die Idee „FRICKE goes Ferdis“.

    Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

    Das Ferdinands Feld ist ein Electronic Festival, das jedes Jahr im August auf dem Flugplatz in Rotenburg (Wümme), quasi direkt vor der Haustür unseres Hauptstandortes in Heeslingen, stattfindet. Um gemeinsam zu feiern, wurden alle Azubis und dualen Studierenden der gesamten FRICKE Gruppe zu diesem Festival eingeladen. Natürlich sollte den Teilnehmenden aber noch mehr geboten werden. Um die Azubis und besonders diejenigen, die am 1. August erst bei uns gestartet sind, untereinander bekannt zu machen, fand zusätzlich ein Azubi-Event direkt vor Ort auf dem Festivalgelände statt. 

    Mir hat das Azubi-Event vorab geholfen, um die anderen Azubis kennenzulernen. Mehrere kleine Gruppen von Azubis, die sich vorher noch gar nicht kannten, haben den kompletten Abend zusammen verbracht und gefeiert. Für mich war das Treffen also absolut gelungen.

    Rebecca, Auszubildende Groß- & Außenhandelsmanagement, 1. Lehrjahr

    Bei der Planung des Events haben wir als Personalabteilung Unterstützung vom Marketing-Team erhalten. Damit auch richtiges Festivalfeeling aufkommt, haben wir uns schon vorab überlegt, welche Spiele und Aktionen auf einem Festival nicht fehlen sollten. Ebenfalls waren natürlich die richtigen Goodies mit dabei. Mit dem FRICKE Korn Bus, bepackt mit Sonnenhüten, Glitzer und Seifenblasenpistolen, ging es dann Richtung Flugplatz nach Rotenburg.

    3-2-1 Abflug!

    Am 5. August war es dann soweit. Damit es pünktlich um 13 Uhr mit Flunkyball, Bierpong & Co. losgehen konnte, traf sich die Personalabteilung bereits um 12 Uhr auf dem Festivalgelände, um die letzten Vorbereitungen für das Azubi-Event zu treffen. Als alle Bierpong-Tische, Sitzmöglichkeiten und Flunkyball-Felder aufgebaut waren, trafen bei bestem Festival-Wetter nach und nach auch schon die ersten Azubis bei unserem FRICKE Korn Bus ein.

    Trotz des wechselnden Wetters, hat sich das Ferdis mal wieder als großer Spaßfaktor bewiesen. Einen Tag lang ausgelassen feiern und leckere Drinks genießen. Dieser besondere Tage wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

    Charlott, Auszubildende Groß- & Außenhandelsmanagement, 2. Lehrjahr

    Nachdem vor Ort die letzten organisatorischen Dinge geklärt wurden, konnte es losgehen. Die einen kümmerten sich um das richtige Festivaloutfit, bestehend aus FRICKE Festivalbändchen, Sonnenbrillen, Strohhüten und einer Menge Glitzer im Gesicht, während andere sich direkt die ersten Bierpong-Duelle lieferten. Da so ein Event natürlich auch in Videos und Fotos festgehalten werden musste, waren Nina und Gerrit mit Kameras und Konfettikanonen bewaffnet vor Ort und fingen alle Eindrücke des Tages ein.

    Besonders gut hat mir gefallen, dass wir alle gemeinsam in großer Runde Bierpong gespielt haben. So ist man in lockerer Atmosphäre leicht ins Gespräch gekommen und konnte die anderen Azubis und Studierenden schnell besser kennenlernen.

    Laura, duale Studentin, 1. Lehrjahr

    Ein besonderes Highlight des Tages war Ferdi, das Maskottchen des Ferdinands Feld, der uns bei unserem FRICKE Korn Bus besucht und mit dem einen oder anderen Azubi Fotos gemacht hat. So verbrachten die insgesamt 48 Azubis und dualen Studierenden zwei Stunden bei unserem Azubi-Event, bevor sie ab 15 Uhr die Möglichkeit hatten, das Festival auf eigene Faust zu erkunden.

    Wir danken allen Azubis und Dualen Studierenden, die mit dabei waren! Wenn ihr noch mehr von unseren Azubis on Tour lesen wollt, dann ist dieser Beitrag über den Einsatz für Viva con Agua auf dem Deichbrand Festival vielleicht etwas für Dich.

    Du hast Lust bekommen, beim nächsten FRICKE Azubi-Event dabei zu sein? Dann informiere Dich beim Azubi-Infotag am 22. September in Heeslingen über Deine Ausbildung oder Dein Duales Studium in der FRICKE Gruppe.

  • Auf dem Deichbrand für den guten Zweck

    Auf dem Deichbrand für den guten Zweck

    Für einige unserer Azubis und dualen Studierenden ging es dieses Jahr in Zusammenarbeit mit Viva con Agua an die Nordseeküste. Auf dem Deichbrand in Nordholz konnten sie das Team von VcA unterstützen und Festival-Luft schnuppern. Aber was hat Viva con Agua auf dem Deichbrand überhaupt zu suchen und was haben unsere Azubis dort genau gemacht?

    Dein Becher – Deine Spende

    Am 20. Juli war es so weit. Das Deichbrand 2023 öffnete seine Tore. Seit Anfang an dabei ist das motivierte Team von Viva con Agua. Ihr Auftrag: Menschen auf sich aufmerksam machen, Spenden sammeln und gute Laune schaffen. Dafür haben sie einen eigenen Stand direkt neben den Bühnen aufgebaut und sich ein kleines Programm überlegt. Am VcA Stand konnte man Körbe mit seinem Becher werfen sowie am Glücksrad drehen und sich lustige Gewinne sichern, Informationen über die Organisation einholen und eine Spende abgeben. Darüber hinaus sind die Helfer von Viva con Agua mit bemalten Mülltonnen durch die Mengen gelaufen und haben fleißig Becher gesammelt. Das Ganze ging so weit, dass die Tonnen über den Köpfen der Crowd ihre Runde gedreht haben. Alle gesammelten Becher wurden gezählt und bei der Deichbrand Crew abgegeben. Dadurch konnte ein ansehnlicher Betrag gewonnen werden, der nun in die Trinkwasser-Projekte der Organisation gesteckt werden kann.

    Trotz Wind und Wetter

    Der Himmel spendete das Wochenende über ordentlich Wasser. Viva Con Agua machte trotz Dauerregen weiter und ließ sich nicht unterkriegen. Das Team packte die Regenponchos aus und sammelte trotz des Regens weiter Becher auf dem Festivalgelände. Denn über Wasser beschwert sich hier Niemand! Denn das Motto der Organisation lautet „Wasser für alle – alle für Wasser“. Das Team setzt sich immer wieder für den Zugang zu sauberem Trinkwasser, Sanitärversorgung und Hygiene ein. Da bot sich das Deichbrand als perfekte Möglichkeit für den positiven Aktivismus des Teams an. Alle hatten gute Laune, waren offen für Neues und freuten sich über die Aktionen der Organisation.

    FRICKE auf dem Deichbrand

    Durch die Zusammenarbeit der FRICKE Gruppe mit dem Team von Viva con Agua ergab sich dieses Jahr erstmals die Gelegenheit, auf dem Deichbrand zu unterstützen. Freitag und Samstag haben einige unserer Azubis dem Team vor Ort geholfen. Am Stand von VcA haben unsere Azubis und Studenten das Glücksrad betreut, Besucher geschminkt, Spenden gesammelt und dem Team zur Seite gestanden. Aber so ein Festival wäre nicht Festival ohne Musik. Dementsprechend durfte jeder vor und nach seiner Standschicht zu den Bühnen und mit seiner Lieblingsband feiern. Davon gab es auf dem Deichbrand nämlich mehr als genug. Von derzeit bekannten Künstlern wie Ski Aggu und Soho Bani, über international bekannte Bands wie Tokio Hotel, Mando Diao oder Electric Callboys, bis hin zu SDP und Deichkind, hatte das Deichbrand einiges zu bieten. Ohrwürmer waren da vorprogrammiert!

    FRICKE arbeitet schon seit längerer Zeit mit dem Team von Viva con Agua zusammen. Letztes Jahr haben wir der Organisation mit einer großzügigen Spende im Rahmen des Fricke Social Runs unterstützt. Danach waren wir beim Netzwerktreffen des Teams dabei. Wie so ein Treffen abläuft, erfahrt ihr hier.

  • Ersatzteile aus dem 3D Drucker

    Ersatzteile aus dem 3D Drucker

    FRICKE investiert weiter in neue und innovative Technologien! Am Standort Heeslingen fertigt GRANIT PARTS mit seinem ersten 3D-Drucker maßstabsgetreue Ersatzteile. Bei der 100-jährigen Jubiläumsfeier von FRICKE war das Interesse an der Vorstellung des 3D-Druckers sehr groß. Das Team, bestehend aus Alexander, Florian, Markus und Eike, welches das Thema seit Jahren vorantreibt, präsentierte das Druckverfahren und stellte sich den vielen Fragen der Besucherinnen und Besucher.

    Das Team präsentiert das neue Projekt des 3D-Druckens

    Der Drucker, ein Formlabs Fuse 1+, gilt als einer der Innovativsten auf dem Markt. Der SLS Drucker (Selektive Laser Sintering) kann Schichten mit einer Genauigkeit von 110 Mikrometern in verschiedener Höhe auftragen.

    Maßstabsgetreue Fertigung für Kunden

    Mithilfe des 3D-Druckers können zukünftig Ersatzteile maßstabsgetreu gefertigt werden, die exakt den Anforderungen des Kunden und den Abmessungen des Originalteils entsprechen. Durch die Verwendung des ebenfalls neuen 3D-Scanners können Ersatzteile millimetergenau ausgemessen und anschließend direkt mit dem 3D-Drucker reproduziert werden.

    Künftig sollen Ersatzteile gedruckt werden, die nicht mehr bei Lieferanten beschafft werden können. Durch den Druck dieser Teile kann den Kunden von GRANIT PARTS trotzdem das passende Ersatzteil in kleinen Stückzahlen zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus können Ersatzteile, welche von Lieferanten nur in hohen Stückzahlen abgenommen werden müssen, unabhängig gedruckt werden.

    „Wir sind sehr zufrieden mit den ersten Ergebnissen und wollen die Kleinserienfertigung hier in Heeslingen weiter ausbauen!“

    so die Aussagen des Teams
    Zapfwellenabdeckung und ineinandergreifende Teile können passgenau gefertigt werden

    Das Druckverfahren

    Innerhalb der Bauraumkammer wird zu Beginn des Druckes das Druckmaterial PA 12 (Polyamid) mittels einer Walze in feinen Schichten aufgetragen und gleichzeitig der Bauraum auf circa 180 Grad aufgeheizt. Erst wenn die Temperatur konstant ist und die ersten Schichten Pulver aufgetragen sind, beginnt der eigentliche Druck. Das Pulver wird mithilfe des 30 W Lasers an vordefinierten Stellen geschmolzen. Anschließend wird durch Walzen neues Druckpulver im Bauraum aufgetragen und der Prozess startet von Neuem. Es können Teile mit einem Ausmaß von bis zu 160 mm x 160 mm x 300 mm gedruckt werden.

    Blick in die Bauraumkammer des Druckers

    Am Ende des gesamten Druckprozesses ist die Bauraumkammer vollständig mit losem und zu Bauteilen verschmolzenem Pulver gefüllt. Dabei können verschiedene Teile auch übereinander in verschiedenen Lagen gefertigt werden. Im nächsten Arbeitsschritt geht es darum, die im Bauraum befindlichen gedruckten Teile aus dem Pulver zu befreien. Dieser Arbeitsschritt wird als Auspacken des „Kuchens“ bezeichnet und innerhalb eines speziellen Reinigungsgeräts durchgeführt. Dabei wird das lose Pulver, welches beim vorherigen Druckprozess nicht durch den Laser zu Bauteilen verschmolzen wurde, aufgefangen und kann im nächsten Druckprozess wiederverwendet werden. Für eine Verbesserung der Oberflächenqualität werden die Objekte noch sandgestrahlt und gegebenenfalls gefärbt.

    In dem Reinigungsgerät werden die gedruckten Bauteile von dem losen Druckmaterial befreit

    Ziele des Projekts

    Die Ziele des Teams sind hoch gesteckt. Der Druckprozess soll in Heeslingen weiterhin ausgebaut werden. So ist neben der Ausarbeitung und Erstellung von weiteren Bauteilen auch ein zusätzlicher 3D-Drucker in Aussicht. Der geplante FDM (Fused Deposition Modeling) Drucker, Bambu Labs Carbon X1, soll im zweiten Quartal 2023 geliefert werden. Fused Deposition Modeling ist die professionelle Bezeichnung für das Schmelzschichtverfahren, bei dem ein Werkstück schichtweise aus einem schmelzfähigen Kunststoff-Faden gefertigt wird. Dieses Verfahren bietet bei verschiedenen Bauteilen Vorteile gegenüber des SLS Druckers. So lassen sich beispielsweise aufgrund des anderen Druckverfahrens auch hohle, mehrfarbige Bauteile anfertigen. Das druckbare Volumen beträgt bei diesem Drucker 250 mm x 250 mm x 250 mm.

    Neben der technischen Weiterentwicklung durch Einsatz eines zweiten Druckers soll auch in Zukunft das Team weiter verstärkt werden. So sucht das Team zukünftig auch nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bereits Kenntnisse im additiven Fertigen mitbringen oder sich für das Thema interessieren.

    „Besonders für die Auszubildenden und Dualen Studierenden bei FRICKE bietet der Bereich 3D-Druck viele unterschiedliche Themen für die Transferleistungen und Abschlussarbeiten.“

    so die Aussagen des Teams

     Ist Euer Interesse geweckt worden, dann bewerbt Euch gerne bei der Personalabteilung!