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  • Fachinformatiker Anwendungsentwicklung – Part 2

    Fachinformatiker Anwendungsentwicklung – Part 2

    Im August 2020 hat Lukas Euch davon berichtet, wie er zu seinem Ausbildungsberuf Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung kam. Außerdem hat er Euch erzählt, wie er auf FRICKE aufmerksam geworden ist und was er in seiner Ausbildung bereits alles erleben durfte. Lukas hat nun seine Ausbildung abgeschlossen und das haben wir als Anlass genommen, um ihn als ersten, eigens ausgebildeten Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei der FRICKE Gruppe zu seiner Prüfung zu interviewen.

    Prüfung zum Fachinformatiker

    Wie in jedem Ausbildungsberuf musste auch Lukas eine Prüfung vor der IHK (Industrie- und Handelskammer) ablegen. Wie die Prüfung genau aussah und wie es sich mit den Coronabestimmungen verhielt, lest ihr im Folgenden.

    Die Vorbereitungsphase

    Als Lukas die Einladung von der IHK zur schriftlichen Abschlussprüfung erhielt, wusste er, dass es ernst wird. Da Lukas seine Ausbildungszeit von regulär drei Jahren auf 2,5 Jahren verkürzen konnte, war er der einzige aus seiner Berufsschulklasse, der zu dem Zeitpunkt eingeladen wurde. Dies bedeutet aber auch, dass ihm ein halbes Jahr Berufsschule fehlt. Doch dies war kein Problem. Er hat selbständig viel gelernt und auch seine Lehrer haben ihn aktiv in dieser Entscheidung unterstützt, indem sie ihm Aufgaben zur Verfügung gestellt haben. Natürlich waren sie auch immer für Fragen offen.

    Die Prüfungen zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

    Für eine abgeschlossene Berufsausbildung musste Lukas einen schriftlichen und einen mündlichen Prüfungsteil ablegen. Der schriftliche Teil fand am 25. November 2020 statt. Die IHK in Stade hatte aufgrund der besonderen Coronasituation ein ausführliches Hygienekonzept. Es war reichlich Abstand zwischen den Tischen und eine Maske außerhalb des Platzes war Pflicht. An diesem Tag hat Lukas drei schriftliche Prüfungen geschrieben. Eine Prüfung war fachbezogen und eine fachübergreifend (bezogen auf alle IT-Berufe). Die letzte Prüfung schrieb er in dem Fach Wirtschaft- und Sozialwissenschaft. Diese war auch eine Multiple Choice Prüfung. Das Ergebnis der Prüfungen hat Lukas bereits ein paar Wochen danach erhalten. Ebenso kam dann die Einladung zur mündlichen Prüfung.

    Die Mündliche hat am 12. Januar 2021 stattgefunden. Auch dafür ist Lukas nach Stade gefahren. Die mündliche Prüfung besteht aus einer Präsentation (15 Minuten) über ein Abschlussprojekt, welches er im Betrieb bearbeitet hat. Lukas hat in seinem Projekt ein Dashboard für die Verwaltung des GRANIT PARTS Webshops erstellt. Dieses hat er dann vor der IHK vorgestellt und danach folgte ein 15-minütiges Fachgespräch zu seinem Projekt und behandelten Schulinhalten. Nach einer Beratungszeit der Prüfer hat Lukas direkt seine Note erfahren und hatte ab diesem Zeitpunkt seine Ausbildung abgeschlossen.

    Rückblick auf die Ausbildung – Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

    Die Ausbildung hat Lukas sehr viel Spaß gemacht. Er hat nach dem Wechsel des Ausbildungsberufes festgestellt, dass Anwendungsentwicklung für ihn genau das Richtige ist. Der Wechsel war überhaupt nicht problematisch und wenn auch Ihr feststellen solltet, dass Euch ein bestimmter Bereich mehr liegen würde, solltet Ihr auf jeden Fall Eure Möglichkeiten überprüfen.

    Falls ihr mehr Fragen zum Beruf Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung habt, schreibt uns gerne in den Kommentaren!

  • Neuer Ausbildungsberuf bei der FRICKE Gruppe

    Neuer Ausbildungsberuf bei der FRICKE Gruppe

    Hey Leute,

    in diesem Jahr gibt es einen neuen Ausbildungsberuf bei der FRICKE Gruppe. Zum Ausbildungsstart am 01.08.21 bietet die Wilhelm Fricke SE zum ersten Mal die Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung an.

    Arbeiten im größten Bereich des Unternehmens

    Die Wilhelm Fricke SE mit der Marke GRANIT PARTS ist das größte Tochterunternehmen der FRICKE Gruppe. Die Wilhelm Fricke SE ist ein Großhändler für Landmaschinen-Ersatzteile und Werkstattbedarf, der europaweit etwa 40.000 Händler beliefert. Damit spielt die Logistik eine sehr wichtige Rolle und ist gleichzeitig der größte Bereich innerhalb des Unternehmens. Vom 90.000 m² großen Zentrallager in Heeslingen aus werden alle Kunden in ganz Europa beliefert. Pro Tag werden ca. 30.000 Pakete versendet. Dies bedeutet ein sehr großes Aufkommen an logistischen Transporten im Warenausgang und Wareneingang.

    Wachstum führt zu neuem Ausbildungsberuf

    Das Unternehmen und damit auch die Logistik ist stetig am Wachsen, dadurch erhöht sich auch das Arbeitsaufkommen in den verschiedenen Bereichen. Zu diesen Bereichen zählt auch die Abteilung Transportlogistik. Mit der Erschließung neuer Märkte kommen neue Spediteure dazu und durch das Wachstum in den Bestandsmärkten erhöht sich das Transportvolumen. Mit diesen Entwicklungen steigt auch die Bedeutung der Abteilung Transportlogistik. Durch den Fachkräftemangel, den es auch im Logistikbereich gibt, und der steigenden Bedeutung dieser Positionen, hat man sich dazu entschieden, ab diesem Jahr eigenes Fachpersonal zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung auszubilden.

    Bild Logistik, Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung

    Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung bei FRICKE

    Während der Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung werden verschiedene Bereiche im Unternehmen durchlaufen. Dazu zählen sowohl alle Bereiche innerhalb der Logistik als auch kaufmännische Abteilungen im gesamten Unternehmen. In der Logistik liegt der Schwerpunkt auf dem Bereich Transportlogistik, aber es werden auch andere Abteilungen wie zum Beispiel die Kommissionierung oder Warenannahme durchlaufen, sodass man am Ende einen guten Gesamtüberblick über alle Bereiche bekommt. In den kaufmännischen Abteilungen werden zum Beispiel Buchhaltung oder Vertrieb durchlaufen, um hier die sonstigen Unternehmensabläufe kennenzulernen.

    Die Transportlogistik

    Die Abteilung Transportlogistik ist der Hauptbestandteil der Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung. Die Transporte lassen sich dabei in zwei Bereiche aufteilen: die Wareneingangs- und Warenausgangstransporte. Im Wareneingang geht es um die Organisation von Lieferungen vom Lieferanten zu unserem Lager. Dies können Speditionstransporte per LKW über Land oder Transporte aus Übersee per Schiff sein. Im Warenausgang gilt es, die Transporte für Pakete und Paletten-Ware zu organisieren. Diese können per Kurier-Express-Paketdienst oder Spedition angeliefert werden. All diese Transporte liegen in der Verantwortlichkeit der Transportlogistik und damit in dem späteren Aufgabenbereich des Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung.

    Wenn du dich für eine Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung interessierst, geht es hier zum Stellenangebot.

  • Geballte Frauenpower – Eine neue Frau im Außendienst für GRANIT PARTS!

    Geballte Frauenpower – Eine neue Frau im Außendienst für GRANIT PARTS!

    Hey Leute,

    wir haben bereits in einem früheren Beitrag von Emma und Jaqueline berichtet, die in England und Österreich im Außendienst tätig sind. Jetzt kommt mit Ramona auch eine Gebietsleiterin in Deutschland hinzu. Sie arbeitet seit dem 01. Januar 2021 im Außendienst für GRANIT PARTS.

    Ramona ist 25 Jahre alt und für die Postleitzahlengebiete 87, 88 und ca. die Hälfte von 89 zuständig. Das liegt ganz im Süden Deutschlands in Baden-Württemberg und Bayern. Dort betreut sie die Endkunden (Landwirte, Lohnbetriebe oder Werkstätten), die an den Partnershop von GRANIT angebunden werden sollen.

    Außendienst für GRANIT Parts Postleitzahlengebiete
    Das sind die Postleitzahlengebiete von Deutschland. Ramon ist für die Postleitzahlengebiete 87, 88 und ca. die Hälfte von 89 in Süddeutschland zuständig.

    Ich habe sie gefragt, wie sie den Weg in den Außendienst für GRANIT PARTS gefunden hat, wo das Interesse für die Landwirtschaft herkommt und wie ein typischer Arbeitsalltag für sie aussieht.

    Was hast du für eine Ausbildung absolviert?

    Ich habe Groß – und Außenhandelskauffrau gelernt und in meinem Ausbildungsbetrieb im Anschluss zwei Jahre im Innendienst Agrar gearbeitet. Danach habe ich für eineinhalb Jahre in den Außendienst für Agrar gewechselt.

    Wie bist du zu GRANIT gekommen?

    GRANIT ist viel mehr zu mir gekommen! 😀 Ich bin über den Verkaufsleiter Matthias auf GRANIT aufmerksam geworden. Er kannte mich von einem gemeinsamen Kunden und hat mich spontan angerufen. Die nachfolgenden Gespräche liefen sehr gut und ich war sowieso auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung.

    Woher kommt dein Interesse für die Landtechnikbranche?

    Ich bin auf dem Land aufgewachsen und habe schon von klein auf immer das Interesse an der Landwirtschaft und den Traktoren bzw. landwirtschaftlichen Fahrzeugen gehabt. Auch in meiner Ausbildung ist mir bewusst geworden, dass mir das technische Verständnis wirklich gut liegt – ganz egal ob es ein LKW, Bus oder Schlepper war.

    Außendienst für GRANIT PARTS
    Das ist Ramona.

    Du bist ja gerade erst im Außendienst für GRANIT PARTS angefangen. Kannst du schon sagen, was deine zukünftigen Aufgaben sein werden?

    Ziel ist es, immer mehr Endkunden an den Partnershop anzubinden, da hier noch viel Potential vorhanden ist. Wichtig ist deshalb, dass die Händler einen guten Kontakt zu mir haben und verstehen, dass GRANIT als Hilfestellung agieren möchte. Ich werde die Partnershop-Händler nach und nach kennenlernen, um für sie das Bindeglied zu den Endkunden zu sein. Häufig ist man als Außendienstler auch Problemlöser. Der Kunde kennt sich nicht immer mit allen Produkten aus oder weiß nicht, wie er sein Ersatzteil finden soll oder kann. Hier komme ich ins Spiel und helfe technisch weiter oder weiß, an wen der Kunde sich bei GRANIT wenden kann.

    Weißt du schon, wie ein typischer Arbeitstag für dich aussehen wird?

    Ich habe ja bereits bei meinem früheren Arbeitgeber Erfahrung im Außendienst sammeln können und kann daher sagen, wie es vermutlich ungefähr ablaufen wird. Früher war es oft so, dass ich feste Termine bei Kunden hatte und mir um diese Termine Spontanbesuche bei umliegenden Kunden eingebaut habe. Es wird sich zeigen, wie viele Kunden am Tag ich besuchen werde, da gerade die Anfangszeit beratungsintensiv ist. Ich möchte bei den Kundenbesuchen gemeinsam mit ihnen den Onlineshop besprechen und das Produktportfolio von GRANIT vorstellen. Das hängt auch immer davon ab, in welcher Branche der Kunde tätig ist.

    Welche Erfahrung machst du als Frau in dem eher von Männern dominierten Beruf? Musst du dich manchmal beweisen, vor allem, weil du noch so jung bist?

    Ich bin das weibliche Küken in unserer Runde und wurde von Anfang an super aufgenommen. Ich hatte keinerlei Probleme mit meinen Kollegen. Sie sind von Anfang an sehr respektvoll mit mir umgegangen und ich glaube auch nicht, dass es irgendwelche Vorurteile gibt.

    Wie reagieren die Kunden, wenn eine Frau um die Ecke kommt?

    Die Kunden sind auf jeden Fall überrascht, wenn eine Frau auf den Hof kommt. Einige sind total offen und haben kein Problem damit. Allerdings gibt es auch Kunden, bei denen man sich wirklich beweisen muss. Diese stellen einem dann schon knifflige Aufgaben. Ist die Aufgabe dann aber gelöst und das Ergebnis ist so, wie der Kunde sich das vorgestellt hat, dann ist das Vorurteil ganz schnell weg und die Kunden sind stolz darauf, eine Frau als Kundenbetreuerin zu haben.

    Wie laufen die Kundenbesuche in Zeiten von Corona ab?

    Die Kundenbesuche sind etwas anders als vor Corona. Und nicht jeder Kunde ist bereit, einen Besuch zu empfangen. Deshalb kontaktiere ich die Kunden vorher telefonisch und bespreche mit ihm, was für ihn die beste Möglichkeit darstellt. Sollte ein Kundenbesuch stattfinden können, gilt die Maskenpflicht und das wird auch gut angenommen.

    Vielen Dank Ramona für das spannende Interview und die Einblicke in dein Arbeitsleben. Alles Gute weiterhin!

    Eure Leona