Schlagwort: Fricke

  • Einkauf ohne Limit

    Einkauf ohne Limit

    Täglich einkaufen für tausende von Euro? – Was sich für viele zunächst wie ein wahr gewordener Traum anhört, ist für Christoph Realität. Als Leiter des Bestandsmanagements bestellt er gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen täglich unzählige Artikel. Wie genau er zu dieser Position kam und was er auf dem Weg dahin erleben durfte, möchten wir euch heute berichten!

    Die Ausbildung

    Angefangen hat Christoph bei FRICKE vor über acht Jahren. Damals ist er nach seiner Ausbildung zum Chemikanten auf der Suche nach einem wirtschaftlicherem Schwerpunkt. Das duale Studium des Wirtschaftsingenieurwesens bei der FRICKE Gruppe passt zu seinen Vorstellungen und so steigt er 2013 als dualer Student ein. Vorher ist ihm die Firma zwar schon ein Begriff, zur Landtechnik hat er aber kaum Bezug.

    Das sollte sich aber in den folgenden 3,5 Jahren ändern. Neben der Logistik und FRICKE Landmaschinen wird er im dritten Semester im Marketing eingesetzt und findet schnell Interesse an dem breiten Themenfeld. Besonders, dass ihm viel Verantwortung übertragen wird und er feste Projekte mit greifbaren Zielen zugeteilt bekommt, hinterlässt einen positiven Eindruck bei ihm.

    Erste Schritte

    In seinen Theoriephasen besucht er die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in Kiel mit besonderem Schwerpunkt auf Mechanik und dem kaufmännischen Bereich. Christoph kann sich mehr und mehr für das zu diesem Zeitpunkt noch junge Thema E-Commerce begeistern, welches er im Marketing kennenlernen durfte. Hier steigt er schließlich auch nach seiner Bachelor-Arbeit als Junior-Projektmanager ein.

    Besonders Themen aus dem Bereich Content Management, Newsletter und Analyse der Kundenaktivitäten beschäftigen ihn in den kommenden Jahren. Aber beim E-Commerce alleine bleibt es nicht. Häufig blickt Christoph über den Tellerrand hinaus. Sei es die Einführung des Jira-Systems gemeinsam mit seinem Kollegen Ole oder der „Kick-Off“ der Multimarken-Datenbank Rep.Guide gemeinsam mit Adrian Fricke im Silicon Valley.

    Neue Herausforderungen

    Als Mitte 2019 ein Nachfolger für Aaron als Leiter des Bestandsmanagement gesucht wird, fällt der Blick schnell auf Christoph. Zwar hat er sich vorher nie tiefer mit Themen des Einkaufs bei FRICKE auseinandergesetzt, doch freut er sich über diese neue Möglichkeit – diese neue Herausforderung!

    Blick in die Disposition über dem Wareneingang

    Dass kurz nach seinem Abteilungswechsel die Corona-Pandemie zu globalen Lieferproblemen führt, erleichtert seine Einarbeitung nicht wirklich. Der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser bringt aber auch seine Vorteile. So hat er nach eigener Aussage kaum Zeit sich nicht mit den neuen Thematiken zu beschäftigen und ist ab Tag eins fest eingespannt.

    Und heute? Christoph leitet ein Team von über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mit dem Bestandsmanagement eine der Säulen des Einkaufs. Das Bestandsmanagement plant Tages-, Wochen- und Jahresbestellungen und sorgt für die Verfügbarkeit der Artikel im Lager in Heeslingen. Besonders gefällt Christoph hier die Schnittstellenfunktion. So stehen er und seine Kollegen im ständigen Austausch mit Produktmanagement, Vertrieb und der Logistik.

    Alltag im Einkauf

    Jeder Tag bedeutet im Bestandsmanagement neue Herausforderungen und viel wichtiger noch, neue Lösungen für diese zu finden. Ob Lieferantenausfall, Fehlbestellung oder Bevorratungsbestellungen, ein Arbeitstag fordert von Christoph meist sehr viel Spontanität und Kreativität. Ein guter Arbeitstag bedeutet für ihn daher auch häufig schon, dass die täglich wechselnden Aufgaben gelöst und seine Kollegen mit ihrer Arbeit fertig geworden sind.

    Christoph an seinem Arbeitsplatz

    Ausblick

    Christoph ist heute sehr froh, den Schritt in das Bestandsmanagement und damit neuen Aufgabenbereich gewagt zu haben. Besonders mit Blick auf zukünftige Entwicklungen der FRICKE Gruppe sieht er noch viel Potential für seine Abteilung: So gilt es auch für das neue Südlager am Standort Tholey systematisch Bestände zu planen und eventuell auch neue lokale Lieferanten zu suchen. Aber auch neue Marktsegmente, ähnlich wie Baumaschinen oder „Heavy Duty“, halten immer wieder neue Erfahrungen bereit. Ob er aber für immer im Einkauf bleibt, weiß er zumindest heute noch nicht. Die FRICKE Gruppe bietet schließlich noch zahlreiche, weitere Themenfelder.

    Wir danken Christoph für den spannenden Einblick in seinen Werdegang und Berufsalltag und wünschen ihm und seiner Abteilung viel Erfolg für die Zukunft!

    Dir hat der Beitrag über Christoph gefallen? Dann könnten dich vielleicht auch die Karrierewege von Exportleiter Timm oder Divisionsleiter Mathias interessieren!

  • Lust auf Neues – Orientierungspraktikum bei Fricke

    Lust auf Neues – Orientierungspraktikum bei Fricke

    Hallo zusammen,

    nachdem ich 2020 mein Abitur gemacht habe, wusste ich nicht genau, wie es beruflich für mich weitergehen soll.

    Unternehmenskommunikation / Marketing fand ich immer schon spannend, sodass ich gerne ein Orientierungspraktikum in diesem Berufsfeld machen wollte – diese Chance habe ich bei FRICKE erhalten. Sechs Wochen lang durfte ich Erfahrungen sammeln und Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche des Marketings gewinnen.

    Auf FRICKE gestoßen bin ich über einen Kontakt in meinem Familienkreis. Angesprochen hat mich besonders, dass es sich um ein familiengeführtes Unternehmen handelt, welches internationales Ansehen genießt. Ich wollte herausfinden, was für ein Arbeitsklima in einem solchen Unternehmen herrscht, wie und mit welchen Mitteln sich das Unternehmen repräsentiert und mein Verständnis für den Begriff Marketing erweitern. Außerdem hatte ich Lust auf Neues!

    Welche Bereiche habe ich gesehen, welche Erkenntnisse gesammelt?

    Ich durfte unterschiedlichen Mitarbeitern des Marketing-Teams über die Schulter schauen.

    In der Unternehmenskommunikation dreht sich alles rund um interne und externe Vernetzung. Hier durfte ich eigene Texte für die Mitarbeiterzeitschrift oder das Intranet verfassen und wurde an das Schreiben einer Pressemitteilung herangeführt.

    In der Abteilung für Fotografie durfte ich beim Schießen von Imagebildern dabei sein. Von der Beleuchtung über die Bildperspektive bis hin zu den Bildressourcen war es spannend zu sehen, welche Faktoren für ein gelungenes Bild eine Rolle spielen.

    Einige Dinge hierbei überschneiden sich mit denen, die für die (Werbe-)Video Produktion von Bedeutung sind. Bei einem Drehtag für die YouTube Reihe GRANIT@Work war ich beim Filmen dabei und durfte das Schrauben am HANOMAG GRANIT 501 live miterleben.

    Meine Hauptaufgabe im Bereich Social Media lag darin, einen Adventskalender für die Instagram Story der FRICKE Gruppe zu planen, zu gestalten und umzusetzen (auch oben im Beitragsbild zu sehen).  Neben diesem Projekt habe ich für die Instagram Seite von GRANIT und FRICKE Korn Adventposts entworfen.

    Ich habe gelernt, dass Marketing vor allem eins ist: vielfältig. – es gibt nicht nur die wirtschaftliche Ebene der Produkt-Vermarktung. Auch soziale Aspekte und Events wie etwa der FRICKE Social Run repräsentieren das Unternehmen und sind von enormer Bedeutung.
    Eventmanagement, Social Media und PR gehen dabei Hand in Hand. Es handelt sich um ein schnelllebiges Feld, welches ständigen Veränderungen und Trends unterliegt.
    Ein gutes Corporate Design macht dabei viel aus, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. 

    Warum sich ein Praktikum bei FRICKE lohnt?

    Meine Vorstellungen an das Praktikum wurden übertroffen. Ich habe mich bezüglich des Arbeitsklimas sehr wohl gefühlt und war positiv überrascht, wie sehr ich auf Augenhöhe behandelt wurde.
    Ich durfte wie erhofft in die unterschiedlichen Bereiche des Marketings hineinschnuppern und wurde mit Aufgaben betreut, die mich wirklich in das Geschehen eingebunden haben.
    Es waren sehr spannende sechs Wochen und ich weiß jetzt, dass ich mir auf jeden Fall die Arbeit im Bereich Marketing vorstellen könnte. Einiges fand ich spannender als anderes, weshalb mir jetzt klarer ist, worauf ich meinen Fokus legen möchte.

    An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die super Anleitung und die lehrreiche Zeit! Ich habe für meinen weiteren beruflichen Weg einiges dazu gelernt.

    Liebe Grüße,

    Jana

  • 4 Jahre Karriere-Blog – Was bringt die Zukunft?

    4 Jahre Karriere-Blog – Was bringt die Zukunft?

    Hey Leute,

    heute werde ich euch über ein paar Aktivitäten im Hintergrund des Karriere-Blog berichten. Inzwischen ist der Blog schon fast vier Jahre alt. In dieser Zeit haben wir über diverse Themen innerhalb der Fricke Gruppe berichtet. Das Team hat sich über die Jahre verändert, neue Kollegen sind dazu gekommen und andere haben das Team verlassen. Vor kurzem hatten wir zusammen mit der Personalabteilung einen Workshop, bei dem es um die Weiterentwicklung des Karriere-Blogs ging.

    Raus aus dem Büro

    Der Workshop hat nicht im Büro in einem Besprechungsraum stattgefunden, sondern an einem besonderen Ort. Getroffen haben wir uns an den Fischteichen der Familie Fricke. Diese können für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden. Dort stehen neben zwei Fischteichen, in denen Forellen gezüchtet werden, auch zwei historische Gebäude. Ein ausgebauter Schafsstall und ein kleines Gebäude, in dem wir Platz genommen haben. Getroffen haben wir uns um 12 Uhr, um mit einem gemeinsamen Pizzaessen zu starten. Als alle satt und gestärkt waren, konnte es mit der Arbeit losgehen.

    Die Weiterentwicklung des Karriere-Blog

    Die Arbeit am Karriere-Blog beginnt

    Denn der Tag war nicht nur zu unserem Vergnügen da, sondern sollte auch Ergebnisse für den Karriere-Blog liefern. Auf der Tagesordnung standen verschiedene Punkte, die besprochen werden sollten. Begonnen wurde mit der Vorstellung von Bloggern und Blogs. Jedes Teammitglied hat seinen Lieblingsblogger oder Blog vorgestellt. Das Thema und die Form des Blogs waren dabei egal. So konnten wir die eine oder andere Idee für unseren Blog gewinnen.

    Danach kamen wir zum Hauptthema des Tages und der großen Frage: Wer sind wir und wo wollen wir hin? Zu dem „Wer wir sind“ gab es verschiedenen Fragen zu diskutieren. Zurzeit besteht das Blogteam nur aus Azubis und dualen Studenten, aber soll das in Zukunft auch so bleiben? Wollen wir allen Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit geben, im Redaktionsteam mitzuarbeiten? Zu dem „wo wollen wir hin?“ gab es auch verschiedene Ideen und Konzepte. Worüber wollen wir berichten? Für wen sollen die Beiträge sein, interne Mitarbeiter oder externe Interessenten? Auch über den Namen wurde gesprochen. Der letzte Tagesordnungspunkt war die Gewinnung neuer Teammitglieder, da wir unser Team gerne noch verstärken wollen. Dort haben wir über verschiedene Möglichkeiten der Akquise und die Vorteile des Mitmachens im Blog gesprochen.

    Die Ergebnisse

    Es wurden an dem Tag einige Entscheidungen zu Maßnahmen und Änderungen getroffen, an deren Umsetzung schon mit Hochdruck gearbeitet wird. Die Ergebnisse werdet ihr dann hoffentlich in den nächsten Wochen und Monaten sehen!

    Wenn ihr weitere Ideen oder Wünsche für den Fricke Karriere-Blog habt, schreibt uns gerne eine E-Mail an Karriere.Blog@fricke.de oder kommentiert unter diesem Beitrag. Wir freuen uns über jeden Input!

    Bis zum nächsten Mal

    Björn

  • Wie erkläre ich meinen Großeltern meinen Job – Berufserklärung für eine andere Generation

    Wie erkläre ich meinen Großeltern meinen Job – Berufserklärung für eine andere Generation

    Nachdem wir Euch bereits von Carina und ihrer Tätigkeit als Online-Marketing-Managerin berichtet haben, hat Carina nun einen Gastbeitrag für den Blog vorbereitet. Sie erklärt Euch heute, wie sie ihrer Oma den eigenen Job erklärt. Denn früher gab es viele der heutigen Berufe gar nicht. Deswegen hat sie sich eine kreative Umschreibung für ihren Job überlegt. Aber lest selbst und lasst Euch von ihrer Berufserklärung inspirieren!

    „Kind was arbeitest du eigentlich?“ 

    Kennt ihr das, es steht mal wieder ein Besuch bei den Großeltern an und dann kommt da diese eine Frage: „Kind, was arbeitest du eigentlich?“ 

    Direkt verfallt ihr in Schockstarre und bekommt Schweißperlen auf der Stirn und sucht nach einer möglichst einfachen Erklärung. An dieser Stelle kann sich jeder glücklich schätzen, der Erzieher, Tischler oder Arzt geworden ist. Denn das sind Berufe, mit denen Eure Großeltern auch ohne Erklärungen etwas anfangen können. Falls doch nicht, gibt es hier immer eine gute Antwort, die Eure Großeltern meistens verstehen. Denn diese Berufe kann man sehr gut anhand von Alltagsgegenständen oder Situationen erklären.

    Doch was, wenn die Berufswahl von den eher traditionellen Berufen abweicht?

    Ein etwas anderer Beruf – die etwas andere Berufserklärung

    „Kind, was machst du eigentlich den ganzen Tag auf der Arbeit?“

    Viele von Euch werden es kennen, eine allgemeingültige Antwort und Berufserklärung hilft da meistens nicht viel weiter.

     Oma: „Aaaaah du arbeitest also mit Computern?“ 

    Ich: „Nee Oma, nicht direkt. Ich nutze den Computer nur für meine Arbeit. Ich schreibe mit dem Computer beispielsweise E-Mails und erstelle Dokumente.“ 

    *kurzes Schweigen* 

    Oma: „Ok, dann arbeitest du mit diesem Internet?!?“

    Ich: “ Fast Oma, genauso wie den Computer, brauche ich das Internet für meine Arbeit, das ist so…“

    So oder so ähnlich  verläuft wohl bei jedem das Gespräch, bis die meisten Großeltern irgendwann aufgeben und akzeptieren, dass sie nicht verstehen, womit ihre Enkelkinder ihr Geld verdienen. 

    Meine Oma wollte das aber nicht einfach so akzeptieren. Also musste eine Erklärung her und das nicht nur einmal. Ich habe bei FRICKE zu Anfang als Projektmanagerin im E-Commerce gearbeitet und bin dort jetzt Online-Marketing-Managerin. Beides Berufe mit denen meine Oma so gar nichts anfangen konnte. Deswegen musste ich meinen Beruf mal etwas anders erklären. 

    Bei meiner Tätigkeit als Projektmanagerin im E-Commerce sah die Berufserklärung so aus. 

    Ich: „Also Oma, stell es dir so vor, dass ich im Internet die Regale einräume, damit die Kunden auch die gewünschten Produkte finden, die sie kaufen möchten!“

    Oma: „Ah also wie die Mitarbeiter im Supermarkt!“

    Ich: „Genau, und dann gucke ich, dass alle Kunden die Produkte auch gut finden, indem ich Hinweise platziere. So wie es ein Mitarbeiter in deinem Supermarkt macht.“

    Das Internet als Supermarkt – Das versteht auch Oma

    Jetzt als Online Marketing Managerin konnte ich auf die Erklärung aufbauen. Oma weiß, dass ich nicht mehr für die Regalbefüllung zuständig bin, sondern jetzt Werbeplakate im Internet aufstelle und die wöchentlichen Supermarktangebote, die sie aus der Wochenrundschau kennt, per E-Mail („Ja Oma, eine Art Brief nur im Internet.“) verschicke. So kann meine Oma ihren Freundinnen immer genau erklären, was ihre Enkelin den ganzen Tag auf der Arbeit mit diesem sogenannten Internet macht.

    Und wie erklärt Ihr Euren Großeltern Euren Job? Hinterlasst uns Eure Erklärungen doch einfach mal in den Kommentaren.

  • Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe: Softwareentwicklung

    Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe: Softwareentwicklung

    Mittlerweile haben wir Euch schon einige digitale Berufe bei der FRICKE Gruppe vorgestellt. Doch dies sind nicht die Einzigen. Betrachten wir zum Beispiel den GRANIT Webshop, muss auch dieser mit seinen ganzen Logiken entwickelt werden. Das ist unter anderem der Job der Softwareentwicklung. Das Team der Softwareentwicklung sitzt an mehreren Standorten und wir haben uns mit Dario aus Bremen unterhalten. Was er über seinen Beruf als Softwareentwickler zu berichten hat, erfahrt ihr heute hier!

    Softwareentwicklung im Allgemeinen

    Bevor wir uns den Beruf Softwareentwickler genauer anschauen, ist ein kurzer Einblick in den Begriff Softwareentwicklung für das Verständnis sinnvoll. Die Softwareentwicklung umfasst alles rund um die Programmierung von Webanwendungen. Dazu gehören auch Webservices sowie komplexe Websites. Abzugrenzen ist der Beruf des Softwareentwicklers klar vom Webdesigner. Als Webdesigner bestimmt man das Layout und Design einer Website. Der Softwareentwickler programmiert die Logik im Hintergrund. Bei der Softwareentwicklung müssen moderne Trends und aktuelle Webstandards immer beachtet werden. Ziel ist es, die Kunden von dem Internetauftritt zu begeistern und dementsprechend im Falle eines Onlineshops Umsätze zu generieren.

    Softwareentwickler bei FRICKE

    Bei FRICKE gibt es mehrere Entwicklungsteams. Eins sitzt in Heeslingen, ein weiteres in Bremen und dazu kommt noch das Innovation Lab in Hamburg. Alle Teams kümmern sich um den GRANIT PARTS Webshop sowie um interne Programmlösungen. Dario sitzt in Bremen und ist schon seit 2016 Teil des Teams. Wie alles anfing, hat er uns in einem Interview berichtet.

    Berufsstart als Praktikant während des Studiums

    Dario hat direkt nach seinem Abitur ein Studium im Bereich Medieninformatik an der Hochschule Bremen angefangen. Im Laufe des Studiums absolvierte er ein Praktikum bei der FRICKE Gruppe und ist daraufhin hier als Werkstudent in das Berufsleben eingestiegen. Auf die FRICKE Gruppe aufmerksam geworden ist er über seinen damaligen Nachbarn, welcher ebenfalls bei FRICKE im Heeslinger Team als Softwareentwickler arbeitet. Das Bremer Team ist erst in den letzten Jahren entstanden und seitdem stetig gewachsen. Dario schrieb in Zusammenarbeit mit FRICKE sogar seine Bachelor- und Masterarbeit und ist seit Ende des Masterstudiums 2019 nun Vollzeit in Bremen tätig.

    Übung macht den Meister – auch bei der Softwareentwicklung

    Bevor Dario das Studium zur Medieninformatik antrat, kannte er sich zwar gut mit der Technik an sich aus, hatte aber noch keinerlei Programmierkenntnisse. Aufgrund seiner Wissbegierde und Offenheit für neue Themen konnte er sich aber schnell in das Programmieren einfinden. Anfangs programmierten sie im Studium einen Hamster, der durch ein Labyrinth geführt worden ist. Ein schönes Einsteigerprojekt, um sich mit dem Programmieren vertraut zu machen. Besonders das Arbeiten bei FRICKE hat Dario sehr geprägt. Durch die praktische Anwendung der Programmierung und die Projektarbeiten vertieften sich seine Kenntnisse und er konnte neue Erfahrungen sammeln.

    Teamwork ist das A und O

    Besonders bei der Softwareentwicklung ist Teamarbeit sehr wichtig. Jeder einzelne Entwickler im Team hat andere Lösungswege und beachtet andere Dinge als man selbst. Aus diesen Gründen werden Projekte gemeinsam betreut und es wird sich stets ausgetauscht. Besonders von Vorteil ist das für die positive Stimmung im Team. Mit gemeinsamem Kickern am Kickertisch in den Pausen wird die natürlich zusätzlich gestärkt!

    Webentwicklung

    Der Webshop der Zukunft

    Für den GRANIT PARTS Webshop möchte Dario gerne eine perfekte Suche für den Kunden ermöglichen. Der Kunde sollte im besten Fall direkt auf der ersten Seite das sehen, was er sucht und auch benötigt. Die Suche soll dementsprechend auf den Kunden zugeschnitten sein. Personalisierung, Qualität und das Einbinden zahlreicher Daten spielen in diese Vision hinein. Dies wird zwar ein langer Weg werden auf dem es sicherlich immer wieder Optimierungspotenzial gibt, da die Technik sich fortschreitend entwickeln wird. Trotzdem arbeitet Dario gerne an dieser Idealvorstellung.

    Wenn ihr noch mehr über den Beruf „Softwareentwickler“ erfahren möchtet, hinterlasst gerne einen Kommentar!

  • Digitale Berufe bei der FRICKE Gruppe – Carina ist Online-Marketing-Managerin

    Digitale Berufe bei der FRICKE Gruppe – Carina ist Online-Marketing-Managerin

    Nachdem wir nun schon ein paar digitale Berufe bei FRICKE vorgestellt haben, möchten wir Euch heute gerne einen Einblick in den Berufsalltag einer Online-Marketing-Managerin geben. Seit 2018 ist Carina im Marketing von GRANIT PARTS tätig und hat schon viele Projekte betreut sowie Events miterlebt. Wie sie zur Online-Marketing-Managerin geworden ist und was ihre Aufgaben sind, erfahrt ihr heute hier!

    Was hat es mit dem Beruf Online-Marketing-Managerin auf sich?

    Zuerst einmal ist es wichtig, sich mit dem Begriff Online-Marketing auseinanderzusetzen. Dieser Begriff wird auch als Internet-Marketing bezeichnet und beinhaltet alle Marketingmaßnahmen, die im Internet betrieben werden. Die Online-Maßnahmen dienen dem Erfüllen verschiedener Ziele, wie beispielsweise dem Werben von Neukunden oder der Förderung eines Kaufabschlusses. Dabei kann es sich um Content-Marketing, Suchmaschinenmarketing oder das Schalten von Display-Anzeigen handeln. Der Pool an Marketingmaßnahmen ist sehr vielfältig und entwickelt sich durch neue Plattformen wie TikTok & Co. ständig weiter. Als Online-Marketing-Managerin kümmert sich Carina somit um alle Werbemaßnahmen, die im Web stattfinden.

    Was die Stelle als Online-Marketing-Managerin besonders macht, ist das vielseitige Arbeitsumfeld. Man hat täglich mit anderen Aufgaben zu tun. Das Bauen von Landingpages, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA), Kampagnen oder E-Mail-Marketing immer mit dem Ziel, die Marke bestmöglich zu platzieren.

    Carina über ihre Arbeit

    Der Werdegang zur Online-Marketing-Managerin

    Carina ist im Bereich von der Wilhelm Fricke SE, also GRANIT PARTS, angesiedelt und kümmert sich um die Online-Werbemaßnahmen. Diese Stelle hat sie seit Anfang des Jahres 2021 inne und betreut und entwickelt seitdem verschiedene Internet-Kampagnen. Vor diesem Beruf ist sie als Projektmanagerin E-Commerce tätig gewesen. Aus dieser Tätigkeit heraus, betreut sie auch weiterhin die E-Commerce Auszubildenden. Bevor Carina bei FRICKE gearbeitet hat, hat sie erfolgreich ein E-Commerce Studium an der FH Wedel absolviert. Die vorher abgeschlossene Ausbildung zur Informatikkauffrau hat damals den ersten Grundstein für ihren Berufsweg gelegt. Auf FRICKE aufmerksam geworden ist Carina durch einen ehemaligen Sportkollegen, Timm. Er selbst war dualer Student bei FRICKE und ist jetzt Exportleiter. Nach der Bewerbung hat es auch direkt geklappt und so ist Carina schon seit über drei Jahren Teil der FRICKE Gruppe.

    Online-Marketing

    Wie sieht Online-Marketing bei GRANIT aus?

    Bevor Carina Online-Marketing-Managerin geworden ist, war GRANIT überwiegend in den sozialen Medien präsent. Carina kümmert sich nun darum, ganzheitliche Werbekampagnen zu planen. Diese sprechen mehrere Werbekanäle, wie die Google-Suche, Online-Bannerwerbung oder den Webshop, an. Zudem unterstützt sie die Fachhändler dabei, eigenes Online-Marketing zu betreiben. Es ist wichtig, dass sie regelmäßig ihre Werbemaßnahmen auf die gesetzten Zielvorhaben überprüft und je nach Stand auch korrigiert. Da der Bereich Online-Marketing sehr dynamisch ist, beschäftigt sie sich mit aktuellen Trends und prüft, inwieweit sie diese auf GRANIT PARTS anwenden kann. Sie ist dabei im engen Austausch mit Lee (Social Media Managerin) und auch mit ihrer wortgewandten Kollegin Larissa (Projektmanagerin Marketing)

    Ein Beruf für echte Team-Player! Um jeden Tag des Beste geben zu können, ist es wichtig, sich regelmäßig mit verschiedenen Fachbereichen auszutauschen. Es hilft nicht, sich im digitales Business perfekt auszukennen, aber die Produkte und Dienstleistungen, die es zu bewerben gilt, nicht zu verstehen. Nur gemeinsam bildet man ein starkes Team und kann voneinander lernen.

    Carina – Online-Marketing-Managerin bei GRANIT PARTS

    Falls ihr weitere Fragen zu dem Beruf habt oder Euch für weitere digitale Berufe bei der FRICKE Gruppe interessieren, schreibt uns gerne in den Kommentaren!

  • Schülerjob im Marketing

    Schülerjob im Marketing

    Möchtest Du bereits als Schüler schon Berufserfahrung sammeln oder Dein Taschengeld aufbessern? Ein Schülerjob bei der FRICKE Gruppe könnte dann genau das Richtige für Dich sein! Bei FRICKE in Heeslingen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um als Schüler in das Berufsleben zu schnuppern und Dein erstes Geld zu verdienen. Besonders bekannt und beliebt sind die Schülerjobs in der Logistik des Geschäftsbereichs GRANIT PARTS. Es gibt jedoch auch andere Optionen, um bei FRICKE schon als Schüler Fuß zu fassen. Heute stellen wir Euch zwei Schülerjobber aus dem Marketing vor!

    Schülerjob: Marcel als Marketingassistent Social Media

    Vom Praktikum zum Schülerjob

    Marcel arbeitet offiziell seit September 2020 bei GRANIT PARTS im Marketing und unterstützt Lee bei den Social Media Aktivitäten. Doch bevor er sich für einen Schülerjob beworben hat, durfte Marcel im Rahmen eines Schulpraktikums FRICKE kennenlernen. Das Praktikum hat Marcel in der 9. Klasse für zwei Wochen absolviert. Er hat in der Zeit viele Abteilungen, unter anderem auch das Marketing, kennengelernt. Im Nachhinein hat er nochmal einen Tag bei FRICKE aufgrund einer Kooperation zwischen seiner Schule und dem Unternehmen verbracht. Da Marcel den Wunsch nach einem Schülerjob hatte, hat er sich daraufhin in Heeslingen beworben. Da er einen guten Eindruck im Marketing hinterlassen konnte und Personalbedarf vorhanden war, hatte Marcel die Wahl zwischen einem Job im Lager oder im Marketing. Er entschied sich letztendlich für das Marketing!

    Aufgaben im Social Media Bereich

    Für insgesamt 25 Stunden im Monat unterstützt Marcel das Team Social Media. Die Tage und Arbeitszeiten darf er sich selbst einteilen, sodass er die Zeit gut an seine Schule anpassen kann. In seiner Arbeitszeit erarbeitet Marcel verschiedene Facebook-Kampagnen und die zugehörigen Designs. Nach einer Kampagne wertet Marcel diese auch eigenständig aus. Jedes Mal aufs Neue ist eine Kampagne ein besonderes Highlight für ihn. Er kann sich kreativ ausleben und selbständig arbeiten. Besonders positiv ist die Betreuung und die Eigenverantwortung, die ihm als Schüler zugetragen wird.

    Nach mehr als einem halben Jahr ist Marcel sehr begeistert und kann es nur jedem weiterempfehlen, als Schüler bei FRICKE zu jobben. Die Schule und die Arbeit sind gut kombinierbar. Wohin es Marcel nach seinem Abitur treiben wird, weiß er noch nicht. Vielleicht erfahren wir darüber in den nächsten Jahren noch mehr, bleibt gespannt!

    Schülerjob: Michelle als Mediengestalterin

    Praktikum als fester Bestandteil der Fachhochschulreife

    Im Marketing ist neben Marcel auch noch Michelle als Schülerin tätig. Im Gegensatz zu Marcel sind Praktika bei Michelle ein fester Bestandteil ihrer Schullaufbahn. Sie ist derzeit in der 11. Klasse und diese besteht aus drei vollen Tagen Praktikum und zwei Tagen Schule. In der Woche arbeitet sie damit 24 Stunden bei FRICKE und ist dort als Gestalterin tätig. In den Ferien hat sie komplett frei und sobald sie in die 12. Klasse versetzt wird, geht sie ganz normal zur Schule. Der Bereich Mediengestaltung kam für Michelle in Frage, da sie in ihrer Freizeit gerne zeichnet und sie ihre Leidenschaft zum Beruf machen möchte.

    Tätigkeiten als Mediengestalter

    Als Mediengestalterin kann Michelle selbständig und aktiv in der Abteilung mitarbeiten. Von ihren Kolleginnen wird sie dabei unterstützt und angelernt. Eigenständig kann Michelle Partnershopflyer oder Visitenkarten bearbeiten. Diese Aufgaben absolviert sie mit InDesign, Photoshop & Co.. Je nach Aufgabe baut sie auch Zeichnungen/Modelle nach oder zeichnet mit ihrem Pen Display digitale Bilder. Das Zeichnen hat sie sich selbst beigebracht und so zu ihrem Hobby gemacht.

    Der Einstieg in das Berufsleben gestaltet sich durch das Modell „Praktikum und Schule“ im Rahmen der Fachhochschulreife sehr entspannt. Es kann bereits viel Berufserfahrung gesammelt werden und mit Glück wird einem auch ein Ausbildungsplatz in dem Praktikumsbetrieb nach der Schule angeboten. Michelle arbeitet jetzt neben dem Schulpraktikum noch als „richtige“ Schülerjobberin in der Mediengestaltung. Das heißt, zu den drei vollen Tagen arbeitet sie auch noch Donnerstag- und Freitagnachmittag. Dadurch können noch mehr Erfahrungen gesammelt werden. Auch Michelle kann nur jedem Schüler empfehlen, sich bei FRICKE um einen Schülerjob zu bewerben oder FRICKE als Praktikumspartner in der 11. Klasse auszuwählen. FRICKE bietet tolle Möglichkeiten!

    Schükerjob
    Michelle beim Zeichnen

    Falls Ihr auch einen Schülerjob sucht, schaut doch mal bei den Stellenangeboten nach! Auch Initiativbewerbungen oder der Einstieg durch ein Praktikum sind super Möglichkeiten, um erste Berufserfahrungen bei einem großen Arbeitgeber in der Region zu sammeln.

  • FRICKE wächst: Logistikerweiterung am Standort Heeslingen

    FRICKE wächst: Logistikerweiterung am Standort Heeslingen

    Hey Leute,

    die FRICKE Gruppe wächst kontinuierlich weiter, speziell die Wilhelm Fricke SE mit dem Ersatzteilhandel mit der Eigenmarke GRANIT PARTS. Wo Wachstum ist, wird meistens auch mehr Platz benötigt. GRANIT PARTS als Versandhandel benötigt mehr Lagerplatz und somit eine größere Logistikfläche. Also hat man sich entschlossen, die Logistik am Standort Heeslingen erneut zu erweitern.

    Der Weg zur Logistikerweiterung

    Das Sortiment und die Verkaufsmengen wachsen stetig. Dadurch kommt auch das Lager irgendwann an seine Grenzen. Also hat man sich im Jahr 2017 dafür entschieden, eine neue Lagerfläche zu bauen. Die Planung bis zum Baubeginn Mitte des Jahres 2019 hat ca. zwei Jahre gedauert. Zunächst wurde die Anforderungen an die Logistikerweiterung gesammelt und daraus verschiedene Möglichkeiten der Erweiterung aufgestellt sowie analysiert. Am Ende stand der Plan zur Umsetzung.

    Der Plan

    Nachdem das beste Szenario zur Umsetzung ausgewählt wurde, ging es in die Detailplanung. Dort wurden die zwei neue Hallen und eine Vorzone geplant. Die neuen Hallen sind Halle 16 und 17 mit Vorzone. Die Halle 16 besteht aus zwei Teilen, 16.1 und 16.2. In Halle 16.1 wurde ein Breitganglager mit ca. 9.000 Palettenstellplätzen eingerichtet. Dort werden große und schwere Artikel, die nicht für die Fördertechnik geeignet sind, gelagert und kommissioniert. In der Halle 16.2 wurde die Fachbodenanlage aus der daran angrenzenden Halle 5 erweitert. Die Fachbodenanlage erstreckt sich über vier Etagen inklusive Erdgeschoss. In ihr sind kleine und schnelldrehende Artikel, die fördertechnikfähig sind, gelagert. Die bereits vorhandene Fachbodenanlage hat 330.000 Lagerorte. Die Logistikerweiterung hat diese Kapazität auf insgesamt 660.000 Lagerorte verdoppelt. Die Halle 16 hat eine Grundfläche von ca. 8.300 qm. Mit den Etagen der Fachbodenanlage ergibt sich eine Nutzfläche von ca. 20.000 qm. Die zweite neugebaute Halle 17 mit Vorzone ist für ein Automatisches Kleinteilelager vorgesehen. Diese hat eine Grundfläche von ca. 5.000 qm.

    Logistik Erweiterung Hallenplan
    Hier der Hallenplan des gesamten Standorts mit der grün eingefärbten Erweiterung.

    Das Automatische Kleinteilelager

    In der Halle 17 wurde ein Automatisches Kleinteilelager eingebaut. Dies ist ein Shuttlelager für die Ware zum Mann/Frau Kommissionierung. Das heißt, dass der Kommissionierende nicht zum Lagerplatz geht, sondern die Ware im Behälter auf der Fördertechnik zu ihm fährt. In dem Shuttlelager sind ca. 100.000 Stellplätze für Behälter. Es gibt zwei verschiedene Behältertypen. Der große Behälter ist 80 cm lang, 60 cm breit und 32 cm hoch. Von diesem Typ gibt es ca. 80.000 im Lager. Der kleine Behälter ist 60 cm lang, 40 cm breit und 32 cm hoch. Von ihm gibt es ca. 20.000. Neben dem automatischen Transport aus dem Lager zum Kommissionierplatz, ist auch das Kartonhandling vollautomatisch. Die Kartons werden automatisch aufgestellt, zum Kommissionierplatz gefahren und dort mit Ware gefüllt. Die vollen Kartons fahren dann weiter zu einem Packplatz. Dort wird weiteres Verpackungsmaterial zum Schutz der Ware hinzugefügt. Danach fahren die Kartons zum automatischen Kartonverschließer. Dieser misst, wie weit der Karton gefüllt ist, schneidet den Karton soweit runter wie möglich und klebt einen Deckel darauf.

    Logistik Erweiterung Shuttle Lager
    Hier seht ihr eines der Shuttles, das die Behälter aus den Lager holt.

    Inbetriebnahme der Logistikerweiterung

    Die Bauphase beider Hallen und der Einbau der Logistiktechnik wurde Ende 2020 abgeschlossen. Dort war die Halle 16, sowohl Fachboden als auch Breitganglager, schon in der Befüllung mit Ware und teilweise auch im regulären Betrieb. Das Automatische Kleinteilelager hat durch den Einbau der aufwendigen Technik länger gedauert. Mit Fertigstellung des Einbaus der Technik musste diese noch ausgiebig getestet werden. Jedes mögliche Szenario, das in der Kommissionierung oder auch Einlagerung auftreten kann, wurde getestet, um einen reibungslosen Betrieb der Anlage zu gewährleisten. Die Testphase hat weitere drei Monate in Anspruch genommen. Heute sind alle Bereiche des Neubaus im regulären Normalbetrieb.

    Ich hoffe, der Beitrag hat euch gefallen. Solltet ihr noch Fragen zu dem Thema haben, kommentiert gerne unter diesen Beitrag oder schreibt uns eine E-Mail an karriere.blog@fricke.de.

  • Die nächste Generation steigt in das Familienunternehmen ein

    Die nächste Generation steigt in das Familienunternehmen ein

    Hey Leute,

    heute möchte ich euch über den Einstieg von Adrian Fricke in das Familienunternehmen FRICKE berichten. Im Januar hat Adrian die Position als Verkaufsleiter für das Gebiet Nord-West Deutschland bei GRANIT PARTS übernommen. Adrian ist 28 Jahre alt und damit 1,5 Jahre jünger als sein Bruder Philipp und 14 Jahre älter als seine Schwester Julie Marie. Adrian lebt zusammen mit seiner Freundin in Heeslingen.

    Nachdem Adrian inzwischen schon ein paar Monate in seinem neuen Job gearbeitet hat, haben wir ihn zu seinem Einstieg ins Familienunternehmen befragt.

    Wann startete Deine bisherige berufliche Laufbahn?

    Ich würde fast sagen, dass meine berufliche Laufbahn schon als Kind gestartet ist. Wie der Name schon sagt, sind die Grenzen zwischen dem Privaten und Geschäftlichem bei einem Familienunternehmen fließend. Ich habe als Jugendlicher in den Ferien oder neben der Schule auch schon in vielen Abteilungen mitgearbeitet. Von der Landmaschinen-Werkstatt, über die Logistik bis hin zum Marketing und Controlling habe ich während dieser Zeit schon viele Einblicke gewonnen.

    Wo hast Du studiert?

    Nach meinem Bachelorabschluss in International Business in 2017 an der European School of Business in Reutlingen habe ich von 2018 bis 2020 noch ein Masterstudium in Strategy and Digital Business in Berlin und Paris absolviert.

    Was waren die Highlights in Deinem Studium?

    Die Auslandsaufenthalte waren schon besonders spannend. Vor allem an das Auslandssemester in Moskau habe ich viele bleibende Erinnerungen. Der harte Winter, die Superlativen in Moskau und die Roadtrips entlang der Wolga oder auf dem „Golden Circle“ waren ein echtes Abenteuer. Aber auch der Aufenthalt in Paris in 2019 war ein tolles Erlebnis.  

    Du hast schon angesprochen, dass Du als Schüler im Unternehmen mitgearbeitet hast. Musstest Du während Deines Studiums auch Praktika machen?

    Direkt im dritten Semester war ich ein halbes Jahr bei Hella in Ho Chi Minh City, Vietnam. Dort habe ich im globalen Einkauf gearbeitet, der zu dem Zeitpunkt vor Ort nur aus meiner Person bestand. Meine Kollegen waren hauptsächlich in Deutschland und China. Die Aufgabe bestand darin, Lieferanten für Schrauben zu finden und auch ein erstes vereinfachtes Audit in den Produktionen zu machen.

    Du bist nicht direkt nach dem Studium im eigenen Unternehmen gestartet. Welche Station hast Du nach Deinem Abschluss noch eingelegt?

    Nach dem Studium habe ich für ein Jahr bei dem Start-Up klarx in München im Vertrieb und im Business Development gearbeitet. Ich wollte unbedingt Erfahrungen in einem Start-Up sammeln und besonders die besondere Arbeitsweise in so einem jungen Unternehmen aufnehmen. Ursprünglich hatte ich geplant, noch länger dort zu arbeiten, war aber von dem Geschäftsmodell immer weniger überzeugt und habe so den Entschluss gefasst, zum Jahreswechsel ins Familienunternehmen einzusteigen. Da die Rolle als Verkaufsleiter Nord bei GRANIT PARTS neu besetzt werden musste, hat das sehr gut gepasst.

    War es für dich schon immer klar, dass du einmal im Familienunternehmen arbeiten wirst?

    Ja, das war für mich im Prinzip immer klar. Allerdings war der Zeitpunkt des Einstiegs nie fest geplant. Ich hatte immer sehr viel Freiheiten in dem, was ich tue. Im Familienunternehmen hat man eine besondere Verantwortung, aber eben auch die Möglichkeit Dinge zu beeinflussen und mitzuentscheiden. Die Möglichkeit hatte ich schon sehr früh. Was mich immer gereizt hat, sind die Mitarbeiter in Deutschland und auf der ganzen Welt, mit denen ich schon seit meiner Kindheit zu tun hatte. Wenn man so will, habe ich meine erste eigenständige Geschäftsreise schon mit 16 Jahren gemacht. Und zwar nach Indien! Zusammen mit unserem damaligen Mitarbeiter habe ich dort Lieferanten besucht, um konkrete Projekte für den Einkauf in Heeslingen zu unterstützen.

    An welchen Projekten hast Du vor deiner jetzigen Position als Verkaufsleiter schon im Familienunternehmen mitgearbeitet?

    Besonders stark habe ich mich in den letzten Jahren um den Aufbau unseres Innovation Labs in Hamburg und das Projekt Rep.Guide gekümmert. Dafür waren Christoph aus der Disposition und ich zum Beispiel für eine Woche im Silicon Valley in den USA und haben mit verschiedenen IT-Spezialisten und Beratern an der Idee zum Projekt gearbeitet. Zusammen mit dem Vertrieb habe ich aber auch viele Kunden in Deutschland besucht, um herauszufinden, ob unsere Kunden eine Datenbank für Reparaturinformationen wie Rep.Guide überhaupt benötigen. Gezeigt haben wir den Kunden damals eine klickbare Vorabversion des Tools. Als die Kunden dann begeistert waren und wir ein Team in Hamburg gefunden haben, startete der Aufbau der heutigen Plattform.

    War der Vertrieb schon immer der Bereich in dem Du mal arbeiten wolltest?

    Wie bei Rep.Guide hatte ich auch bei anderen Gelegenheiten immer wieder die Möglichkeit, mit unseren Gebietsleitern Kunden zu besuchen. So habe ich viele Ferien genutzt, um in ganz Deutschland Kunden zu besuchen. Besonders interessant waren aber auch Besuche in Spanien, Rumänien oder Polen. Da ich selber keine Ausbildung im Bereich Landtechnik gemacht habe, aber natürlich immer Kontakt zur Branche hatte, waren diese Besuche sehr interessant und auch wichtig. Um erfolgreich zu sein, muss man wissen, was die Kunden bewegt. Ich denke, an keiner anderen Stelle bekommt man mehr mit als direkt beim Kunden. Nur wenn man ihnen zuhört und ihre Probleme versteht, kann man passende Lösungen anbieten.

    Wie ist es für Dich im Familienunternehmen zu arbeiten und Deinen Vater als Vorgesetzten zu haben?

    Wir haben ein super Verhältnis und sind uns in vielen Dingen sehr ähnlich. Das sind erstmal gute Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit. Ich würde aber schon sagen, dass es eine besondere Situation ist. Er ist der Chef mit viel mehr Erfahrung, aber die Kommunikation findet auf Augenhöhe statt. Ich profitiere davon, mit ihm zusammenzuarbeiten, genauso wie ich von der Zusammenarbeit mit allen anderen profitiere, von denen ich etwas lernen kann. Wenn man es darauf anlegen würde, wäre es aber bei der jetzigen Betriebsgröße auch möglich, sich aus dem Weg zu gehen.

    Was sind Deine Pläne für die Zukunft?

    Ich will den Job des Verkaufsleiters erst einmal auf unbestimmte Zeit machen und so zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Parallel zu meinem Hauptjob begleite ich auch Projekte wie Rep.Guide oder unsere Nachhaltigkeitsoffensive WE ACT und versuche, sie auf diesem Wege zu fördern. Welche Stationen auf meine heutige Tätigkeit als Verkaufsleiter folgen, ist noch komplett offen.

    Ich hoffe, es hat euch gefallen! Solltet ihr weitere Fragen an Adrian oder über die Karriere-Möglichkeiten bei FRICKE haben, kommentiert unter diesen Beitrag oder schreibt uns eine Mail an karriere.blog@fricke.de.

    Bis zum nächsten Mal!

  • Agrarmanagement im dualen Studium: Jan-Luca berichtet

    Agrarmanagement im dualen Studium: Jan-Luca berichtet

    Hallo zusammen! Heute möchten wir euch einen kleinen Einblick in den Studiengang Agrarmanagement geben. Hierfür haben wir Jan-Luca getroffen. Wenn dieser nicht gerade damit beschäftigt ist an seinen Hanomag-Oldtimern rumzubasteln, ist er dualer Student des Agrarmanagements.

    Jan-Luca hat sein Studium 2020 aufgenommen und ist der dritte Student des Agrarmanagements bei FRICKE. Wir haben ihm einige Fragen zu seinem Studienfach gestellt.

    Wie bist du zum Studiengang Agrarmanagement bei FRICKE gekommen?

    Schon immer hat mich die Landwirtschaft und dabei besonders die Landtechnik fasziniert. Geprägt durch die großväterliche Schmiede kam ich schon früh in Kontakt mit moderner und betagter Landtechnik sowie auch FRICKE Landmaschinen in Winsen. So lag dann auch die Entscheidung nahe als ich vom dualen Studienangebot von FRICKE erfuhr.

    Was macht für dich den Reiz an diesem Studiengang aus und was gefällt dir besonders gut?

    Der Reiz an diesem Studiengang liegt in der Kombination aus betriebswirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Inhalten sowie der direkten Anwendung im Betrieb.

    Der Bezug zur Landtechnik, das Hintergrundwissen und Know-How, die durch diesen Studiengang vermittelt werden, ist im Arbeitsalltag bei FRICKE von großem Vorteil. Die durchaus komplexen und speziellen Anforderungen der Kunden bedürfen einem grundlegenden landwirtschaftlichen Verständnis. Ebenso schafft man ein angenehmeres Gesprächsklima, wenn man dem Landwirt mit Sachkunde, Verständnis und eigener Erfahrung gegenübertritt.

    Durch den allgegenwärtigen Bezug zur Agrarwirtschaft sind die Studienthemen vielfältig und bunt, was sich positiv auf die Lernmotivation auswirkt.

    Wie läuft das Studium (auch in Zeiten einer Corona-Pandemie) ab?

    Das Studium besteht aus sechs Semestern und teilt sich pro Semester in eine Praxis- und eine Theoriephase auf. Jede dieser Phasen ist etwa zweieinhalb Monate lang. Die Theoriephasen finden an der Berufsakademie in Dresden und die Praxisphasen in einer Abteilung des Betriebes statt.

    Während der Theoriephase wird der Vorlesungsstoff des jeweiligen Semesters vermittelt und am Ende der Phase mit Klausuren abgefragt und geprüft.

    Bedingt durch die Pandemie und dem erneuten Lockdown im Dezember letzten Jahres, war meine Zeit vor Ort in Dresden sehr kurz und die meisten Vorlesungen fanden online statt. Ab Mitte Dezember war dann gar kein Präsenzunterricht mehr möglich. So konnte man die Klausuren leider nicht wie üblich in Präsenz schreiben. Sie mussten digital abgelegt, auf das nächste Semester verschoben oder in eine Hausarbeit umgewandelt werden. Deswegen müssen dieses Semester in der Praxisphase neben dem üblichen Praxistransferbeleg noch zusätzliche Hausarbeiten geschrieben werden.

    Der Praxistransferbeleg als Prüfungsleistung ist eine Hausarbeit, welche während der Praxisphase im Betrieb angefertigt und zu Beginn des folgenden Theoriesemesters abgegeben wird. Diese Studienleistung bietet die Möglichkeit, Themen aus dem betrieblichen Umfeld in das Studium einzubringen.

    Mit was für Themenbereichen beschäftigt ihr Euch während des Studiums? Wie dicht liegt der vermittelte Stoff an dem, was du in deinen Praxissemestern erlebst?

    Die Themenbereiche sind vielfältig. Von betriebswirtschaftlichen Themen, wie allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Buchführung und Bilanzierung sowie Wirtschaftsmathematik bis zur landwirtschaftlichen Pflanzen- und Tierproduktion ist alles dabei.

    Von dem Stoff kann man einige Themen besser als andere im Betrieb anwenden. In meinem aktuellen Tätigkeitsbereich kommen mir die betriebswirtschaftlichen Erkenntnisse stärker zu Gute als es die Schwerpunkte aus Ackerbau und Tierhaltung tun.

    Wenn er nicht gerade bei FRICKE arbeitet, schraubt Jan-Luca an seinem Hanomag Oldtimer

    Wie passen deiner Meinung nach Agrar und Management zueinander?

    Wie sollte die moderne Agrarwirtschaft ohne passendes Management funktionieren? Die Anforderungen an die moderne Landwirtschaft nehmen in der heutigen Zeit stetig zu. Deswegen ist es wichtig, betriebswirtschaftlich fitte Junglandwirte auf den Markt vorzubereiten. Sie sind in der Lage, der Überlast an Regularien in der Landwirtschaft gerecht zu werden sowie den Betrieb zukunftssicher aufzustellen.

    Im Bereich des Handels mit Landtechnik und Ersatzteilen ist es wichtig, das Anwendungsspektrum beim Kunden zu verstehen. Außerdem sollte man die notwendige Sachkunde besitzen, um die Interessen sowie den Bedarf des modernen Landwirts nachzuvollziehen. Das Gespräch auf fachlicher Augenhöhe ist in einer so speziellen und umfangreichen Branche wie der Landwirtschaft, sehr wichtig, um langfristige und erfolgreiche Kundenbeziehungen aufzubauen.

    Hast du schon Pläne für die Zeit nach deinem Studium?

    Aktuell habe ich noch zweieinhalb Jahre Studium vor mir, weshalb ich lediglich gewisse Vorstellungen habe. Über konkrete Pläne lässt sich wohl erst in zwei Jahren etwas sagen.

    Noch mehr Informationen zum dualen Angebot für Agrarmanagement von FRICKE findest du hier.

    Wir wünschen Jan-Luca noch viel Erfolg bei seinem Studium und sind gespannt auf seinen zukünftigen Weg!