Schlagwort: Fricke

  • Von Tholey nach Europa

    Von Tholey nach Europa

    Die FRICKE Gruppe hatte etwas ganz Besonderes zu feiern: Am Montag, den 8. Juli 2024, wurde in einer feierlichen Zeremonie der Grundstein für das neue Logistikzentrum im saarländischen Tholey gelegt. Mit von der Partie lokale Politik und Partner, aber auch Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und Saarlands Wirtschaftsminister Jürgen Barke. Das Team brachte für diesen Anlass den norddeutschen FRICKE Spirit direkt mit ins Saarland.

    Mehr als nur roter Sand

    Auf der Baustellen-Webcam im Industriepark BAB1 im saarländischen Städtchen Theley gab es lange vor allem eines zu sehen: Viel Sand – und Regen. Doch in den letzten Wochen hat sich das Bild von dem brachliegenden Baufeld drastisch verändert. Nach Abschluss der Erdbauarbeiten ging es auf der Baustelle des neuen FRICKE Logistikzentrums richtig los. Betonfundamente wurden gegossen, 25 Meter hohe Stützpfeiler ragen in den Himmel und Beton-Wandelemente fliegen scheinbar wie von Geisterhand im Minutentakt über die Baustelle.

    Bei einer Baustellenführung vorab beeindruckte der Fortschritt in Tholey

    Höchste Zeit also, um die Grundsteinlegung für das größte Bauprojekt der Firmengeschichte mit einem feierlichen Akt zu begehen. Standortleiter Andreas lud gemeinsam mit FRICKE Logistik-Bereichsvorstand, Dr. Herbert Stommel, zu einer ganz besonderen Veranstaltung ein. Denn für Andreas war es eines der ersten Male, dass sich die Familie Fricke, Holger Wachholtz und viele Kolleginnen und Kollegen aus Heeslingen, aber auch ganz Deutschland und den umliegenden Ländern von den Fortschritten des Projektes live vor Ort überzeugen konnten.

    Natürlich durften neben firmeninternen Gästen aber auch die Partner aus der Region aus der Lokalpolitik, von Wirtschaftsverbänden und benachbarten Firmen nicht fehlen. Eine besondere Ehre war im Vorfeld aber die Zusage der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und des Wirtschaftsministers Jürgen Barke. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Saarland begeisterte nicht nur das Projektteam, sondern auch Hans-Peter Fricke, der in seiner Rede noch einmal Ministerpräsidentin Rehlinger und Gemeindebürgermeister Andreas Maldener explizit für die enorme Unterstützung dankte, die wir in Tholey seit Tag eins erleben.

    Man hat sich für uns das Fell aus der Jacke gerissen. […] Wie herzlich wir hier empfangen wurden und wie unkompliziert die Planung war, davon bin ich immer noch begeistert.

    Hans-Peter Fricke ist dankbar für die beispiellose Kooperationsbereitschaft aller Beteiligten bei der Umsetzung des FRICKE Logistikzentrums in Tholey.

    Unter Möglichmachern

    Anke Rehlinger zeigte sich während der Grundsteinlegung tief beeindruckt von unserem Familienunternehmen. Nicht nur das Bekenntnis zum Standort Deutschland, sondern vor allem zu ihrem Bundesland, dem Saarland, machte sie Stolz. Die große Bedeutung unserer Standortwahl für das Städtchen Theley, die Gemeinde Tholey und das gesamte Bundesland wurde in ihrer Rede mehr als deutlich.

    Besser kann die Woche mit so einem Montag gar nicht beginnen.

    Anke Rehlinger zu Beginn ihrer Rede.

    Die Verbindung von Saarland und Norddeutschland war das bestimmende Thema der Grundsteinlegung. Beginnend mit dem typisch norddeutschen Klinker als Einladung statt normaler Einladungskarte zog es sich über das Catering unter dem Motto „Norddeutschland meets Saarland“ bis hin zum obligatorischen Anstoßen mit einem FRICKE Korn durch den gesamten Vormittag. Dass zu FRICKE als typisch norddeutschem Familienunternehmen aber vor allem eine unvergleichliche Hands-on Mentalität gehört, erkannte auch Rehlinger:

    Wir bewegen uns in einem Kreis von Möglichmachern.

    Challenge accepted

    Auch der Bürgermeister der Gemeinde Tholey gehörte selbstverständlich zu den geladenen Gästen. Andreas Maldener, der durch die Bereitstellung wertvoller Kontakte in der gesamten Gemeinde und auch sonst dem Projektteam mit Rat und Tat zur Seite steht, betonte auf dem Podium noch einmal, wie froh er sei, dass sich FRICKE trotz schwieriger Zeiten für ein solches Bauvorhaben in den letzten Jahren dazu entschieden hatte abzuwarten, statt das gesamte Projekt zu canceln. Denn neben der Schaffung von bis zu 200 Arbeitsplätzen im ersten Bauabschnitt, die im Vollausbau auf bis zu 600 ansteigen werden, ist vor allem der Aufwind, der unser Logistikzentrum der Gemeinde Tholey bringen wird, ein wichtiges Signal für die gesamte Region. Denn laut Maldener wirkt sich die Attraktivität eines Standortes für Unternehmen in gleichem Maße auf die Attraktivität der Region als Wohnraum aus und bedingt hierdurch die Entwicklung der Gemeinden.

    Das letzte Wort hatte unser Bereichsvorstand Logistik in der FRICKE Gruppe. Dr. Herbert Stommel zeigte sich schon zu Beginn sehr zuversichtlich. Der Prognose von Hans-Peter Fricke, dass der erste Bauabschnitt bereits im Dezember 2025 in den Betrieb gehen würde, begegnete er mit den Worten „Challenge accepted“. Mit dem Projektteam auf Seiten von FRICKE, aber auch Bauunternehmen Bremer und unserem Partner für Intralogistik, psb, ist das in jedem Fall zu schaffen.

    Für die Ewigkeit

    Selbstverständlich gehören zu einer Grundsteinlegung aber nicht nur Reden. Um den Akt noch einmal feierlich zu untermauern, ging es vom Zelt mit Glaswand, durch die man das Treiben mit Radlader und Kran während der Redebeiträge live beobachten konnte, an den Rand des Baufeldes. Dort wartete ein riesiger Betonklotz, der mit einer Zeitkapsel versehen, zu unserem Symbol für diesen riesigen Schritt der FRICKE Gruppe und gemeinsam mit unserem Logistikzentrum die Zeit überdauern wird.

    Hans-Peter Fricke steuerte eine Collage aus 100 Jahren FRICKE bei. Anke Rehlinger und Jürgen Barke verewigten das Saarland in unserer Zeitkapsel mit einem Wimpel in den Farben des Bundeslandes, Andreas und Herbert brachten die offizielle Baugenehmigung ein, mit der das ganze Projekt erst so richtig starten konnte. Andreas Maldener hielt den Tag der Grundsteinlegung mit dem örtlichen Gemeindeblatt fest und Kirsten Fricke sorgte mit einem FRICKE Korn für das traditionelle Begießen unseres neuen Logistikstandortes.

    Ein ganz besonderer Grundstein

    Mit der Grundsteinlegung konnten wir in die Gemeinde Tholey schon ein wenig FRICKE Spirit bringen. Wir freuen uns darauf, wenn wir vor Ort neben Andreas noch viele weitere Kolleginnen und Kollegen begrüßen dürfen und wir live miterleben können, wie jahrelange Planung zur Realität wird.

    Ihr interessiert Euch für das Projekt Tholey? Dann lest in diesem Beitrag mehr über die Planungen.

  • 10 Jahre Geschäftsführung bei Hofmeister – Thomas Niemczyk

    10 Jahre Geschäftsführung bei Hofmeister – Thomas Niemczyk

    Hallo zusammen,

    viele von uns wissen bereits, dass Thomas Niemczyk schon seit zehn Jahren als Geschäftsführer bei Hofmeister & Meincke für die kaufmännischen und logistischen Bereiche verantwortlich ist.

    Doch wer ist Thomas Niemczyk eigentlich privat und wie ist Herr Niemczyk zu der Position gekommen, die er heute inne hat?

    Diesen und weiteren Fragen gehen wir heute auf den Grund!

    Herr Niemczyk, wie war Ihr Einstieg in das Berufsleben? Und war es schon damals das Ziel, sich in die kaufmännische Richtung zu orientieren?

    Ich bin in einem landwirtschaftlichem Betrieb und Lohnunternehmen aufgewachsen. Der Betrieb prägte dementsprechend auch schon meine Kindheit und Interessen. Ich habe mich deshalb schon früh für die Wirtschaft interessiert. Zum Beispiel las ich häufiger den Wirtschaftsteil in der Niederelbe-Zeitung, schaute im Fernsehen Wirtschaftssendungen oder habe auf dem damaligen Erdbeerstand meiner Eltern die Umsätze des Tages, mit denen des Vorjahres verglichen.

    Nach meinem Realschulabschluss absolvierte ich zunächst auf dem Wirtschaftsgymnasium mein Abitur. Als ich den 10 monatigen Wehrdienst geleistet hatte, habe ich mir überlegt: „Wie soll meine Zukunft aussehen?“. Nach längeren Überlegungen bin ich auf das duale Studium im Bereich Wirtschaft gekommen. Das dreijährige duale Studium absolvierte ich in Kooperation mit einem Handelsunternehmen, das zur Metrogruppe gehörte. Die Ausbildung im Unternehmen erwies sich als ziemlich einseitig, da man nur in den Filialen war.. Da war eher die Ware und das Verräumen im Vordergrund und nicht die Betriebswirtschaft, die mich interessierte.

    Die Theoriephase selbst war in Riesa, in Sachsen, wobei die Zeit ordentlich und lehrreich war. Am Ende des Dualen Studiums habe ich dann bei einer guten Gelegenheit den lang gehegten Wunsch geäußert, in das Controlling zu wechseln, wobei diesem auch stattgegeben wurde. Dadurch konnte ich nach der Ausbildung in der Controlling-Abteilung des Unternehmens beginnen, wo ich dann die folgenden vier Jahre gearbeitet habe, bevor ich 2005 dann zu der FRICKE Gruppe gekommen bin.

    Wie sind Sie zu der FRICKE Gruppe gekommen?

    Mein Bruder musste das Unternehmen unserer Familie übernehmen als er noch relativ jung war. Daraufhin habe ich ihn einmal nach Heeslingen zur Unterstützung begleitet, wo er ein Mähwerk für einen Claas Häcksler kaufen wollte. Dort habe ich dann das Verkaufsgespräch miterlebt, bei dem Herr Fricke dazukam. Wie Herr Fricke dann so ist, redet er nicht nur über das Geschäft, sondern hört sich auch an, was die Menschen zu sagen haben, sodass wir in eine Unterhaltung kamen. Ein Jahr später wurde dann ein Controller gesucht. Herr Fricke erinnerte sich an den gemeinsamen Austausch mit mir. Durch ein weiteres gemeinsames Gespräch begann ich dann schlussendlich im Jahr 2005 als Controller in Heeslingen bei der FRICKE Gruppe.

    Wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Position gekommen?

    Angefangen als Controller bei der FRICKE Gruppe war ich Mitarbeiter von Holger Wachholtz. Dort habe ich die ersten Aufgaben von ihm wie unter anderem das Reporting übernommen. Zunächst waren wir mit der Internationalisierung von Granit beschäftigt. Die Zeit war aber allgemein sehr abwechslungsreich. Ich habe mich um Immobilienthemen gekümmert und sogar Kundenveranstaltungen organisiert. Als ich nach Bremen gewechselt bin bestand das Team aus sechs bis sieben Mitarbeiter im Controlling, die ich schließlich auch leitete. Das Team wurde also dementsprechend größer, da das Unternehmen und die Anforderungen zwangsläufig wuchsen.

    Im Jahr 2013 haben wir mitbekommen, dass Hofmeister & Meincke wirtschaftliche Probleme hatte und zum Verkauf stand. Wir, die FRICKE Gruppe, wurden jedoch mit als Letzte gefragt, ob wir uns an dem Kaufprozess beteiligen wollen, da wir die Wettbewerber waren, dementsprechend also keine Sympathieträger in den Augen der alten Geschäftsleitung von Hofmeister & Meincke. Nichtsdestotrotz haben wir ziemlich Gas geben müssen, um unter anderem eine umfangreiche Due-Diligence Prüfung durchführen zu können. Die Leitung für das Due-Diligence Team habe ich dann übernommen und koordinierte diesen Prozess von Anfang an mit.

    Nachdem wir ein Gefühl dafür bekamen, was wir bei Hofmeister & Meincke vorfanden, haben wir den Kaufvertrag gestaltet, mit dem wir bekanntermaßen einen Deal abschlossen.

    Im Anschluss musste jedoch jemand gefunden werden, der die kaufmännischen Tätigkeiten leitet und durchführt. Diese Wahl fiel auf mich. Ich habe mir quasi meinen eigenen Arbeitsplatz geschaffen. Seit dem 13. Oktober 2013 bin ich also dementsprechend Geschäftsführer von Hofmeister & Meincke.

    Was mögen Sie am meisten an Ihrer Arbeit?

    Das spannendste ist eigentlich, dass wir hier mit vielen Menschen etwas erreichen können. Meine Rolle ist ja gar nicht die, alles hier am besten zu können oder jedem hier zu sagen, wie man es am besten zu machen hat. Sondern die Kollegen dabei zu unterstützen, etwas zu schaffen und ihnen dafür den Weg frei zu machen. Damit wir hier gemeinsam Erfolge erzielen, täglich besser werden, nach vorne schauen, aus Fehlern lernen und wachsen können!

    Was war Ihre bisher größte berufliche Herausforderung?

    Alles in allem ist das hier sicher die Aufgabe bei Hofmeister & Meincke. Aber es ist schwer zu sagen, was die größte Geschichte war. Manche, wirklich wichtige Dinge sind erstaunlich leicht geglückt, dafür sind vermeintlich kleine Dinge im Endeffekt deutlich anstrengender geworden als gedacht. Aber das ist nicht so, dass man dann eine Entscheidung trifft und weiß :„Die ist es jetzt“, sondern es sind viele Kleinigkeiten die den Erfolg machen und uns auszeichnen. Mit Fleiß, Einsatzfreude und Liebe zum Detail wird am Ende alles gut, man darf es nur nicht unterschätzen. Herr Fricke zitiert immer gerne den berühmten Spruch von Oscar Wilde: „Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.“

    Wo sehen Sie Hofmeister & Meincke in 5 Jahren?

    Wir haben klare Vorstellungen. Wir wollen in dem Bereich Ersatzteilgeschäft und Fahrzeugbau national der führende Anbieter werden. Im Ersatzteilgeschäft sind da noch zwei große Wetterbewerber, weshalb da also noch ein langer Weg vor uns liegt. Dafür benötigen wir eine motivierte Mannschaft, genauso wie die Optimierungen der vielen Kleinigkeiten, die uns wie schon angesprochen, zu dem gewünschten Erfolg bringen können. Dann werden wir Erfolge erzielen, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.

    Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht im Büro sind? Können Sie auch richtig abschalten?

    Es gelingt mir gut, die Dinge auch einmal für einen Moment auszublenden. Vor allem Zuhause oder am Meer. Da man jedoch nicht immer Urlaub hat, tut es auch einfach mal ein Waldlauf, bei dem ich abschalten kann. Jedoch sind es eher die kleineren Dingen. Ich habe also keine großen Extravaganzen. Mein wesentliches Hobby ist meine Familie. In der Woche bleibt dafür leider wenig Zeit, deshalb finde ich es umso wichtiger, dass man sich am Wochenende voll darauf einlässt, man da ist und sich kümmert. Früher bin ich auch viel Rennrad gefahren. Hin und wieder versuche ich ein wenig anderen Sport einzuschieben. Laufen oder auch klettern mit dem Nachbarn. Im Urlaub habe ich mal Tennis ausprobiert, wobei ich diesen Sport gerne als langfristiges Ziel in meinen Wochen-Rhythmus mit einbauen würde.

    Beschreiben Sie abschließend Ihre ganz persönliche Philosophie zu einer perfekten Work-Life-Balance.

    Den Begriff finde ich verwirrend. Für mich sind es keine gegensätzliche Themen. Sondern Arbeit gehört einfach zum Leben dazu. Sie sollte uns allen Spaß machen und etwas sein, dass man mit Liebe macht. Wenn das nicht gegeben ist, dann hat man meiner Meinung nach die falsche Aufgabe. Man sollte dann etwas verändern, denn ansonsten wird man krank. Deswegen ist meine Empfehlung an alle Mitarbeitenden: Wenn Sie irgendwo ein Ziel haben oder irgendwo etwas erreichen möchten, dann hilft es ungemein, darüber zu reden. Denn Vorgesetzte sind keine Hellseher. Diese können dem Menschen auch nur ins Gesicht schauen, können diesen aber nicht in den Kopf gucken. Tugenden wie Einsatzbereitschaft, Motivation, Erfolgshunger dürfen meiner Meinung nach nicht schlecht geredet werden. Man sollte natürlich auch Feierabend machen, man muss sich auch um Freunde und Familie kümmern, aber wir müssen eben auch selbst leistungsbereit bleiben.

    Wir, das F.Inside Team, bedanken uns an dieser Stelle bei Thomas Niemczyk für das Interview. Wir schätzen seine Einblicke und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg in seiner Rolle als Geschäftsführer.

  • Strategische Zusammenarbeit mit der Firma Ilgenfritz – Gemeinsam stark im Bereich Reparatur für Landmaschinenelektronik

    Strategische Zusammenarbeit mit der Firma Ilgenfritz – Gemeinsam stark im Bereich Reparatur für Landmaschinenelektronik

    Hey Leute,

    schon seit Längerem verbindet die FRICKE Gruppe eine starke Partnerschaft mit der Firma Ilgenfritz Mechatronics GmbH. Diese Zusammenarbeit mit dem Unternehmen aus Fuchsstadt bei Würzburg wurde jetzt deutlich ausgebaut.

    Wer ist Ilgenfritz?

    Die Firmengruppe Ilgenfritz wurde im Jahr 2000 vom Namensgeber Michael Ilgenfritz gegründet. Er ist selbst Landwirt und Elektrotechniker und kennt sich aufgrund dieses Hintergrundes sehr gut mit den landwirtschaftlichen Maschinen sowie den Bedürfnissen in der Landwirtschaft aus. Er gründete die Firma aus einer Notlage heraus, da er sich regelmäßig mit den Mängeln seiner eigenen Maschinen konfrontiert sah, sich jedoch nicht damit abfinden wollte. Daraufhin wagte er den Schritt in die Unternehmensgründung und alles begann mit einer selbst entwickelten automatisierten Lastschaltung. Das moderne Unternehmen vereint heute Erfahrung und Wissen aus den Bereichen Landtechnik und Elektrotechnik. Ilgenfritz bietet einen professionellen und schnellen Reparaturservice für Landmaschinenelektronik und repariert beispielsweise Displays, Joysticks oder Platinen. Dazu muss zunächst eine genaue Diagnose erfolgen, ehe die Teile getauscht oder instandgesetzt werden können. Mithilfe eines Fehler-Diagnose-Tools wird der Defekt zuerst verortet, dann repariert und anschließend erneut auf eine einwandfreie Funktion getestet. Die Firma hat den Trend erkannt, dass Elektronikbauteile aufgearbeitet werden können und dies sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig ist, denn die Nachfrage nach Remanufacturing steigt immer mehr.

    Diagnose Ilgenfritz
    Links wird ein Diagnosetest durchgeführt und rechts ein defektes Terminal repariert.

    Genau das ist unser Ziel: Defekte Steuergeräte und Bedieneinheiten zu reparieren und zu testen, damit sie für den täglichen Einsatz im Traktor wieder fit sind.

    Website der Firma Ilgenfritz

    Wie kam die Partnerschaft zustande?

    Auch im GRANIT Service Center können schon lange solche Reparaturanfragen gestellt werden, die dann direkt an Ilgenfritz weitergeleitet werden. Zwischen Michael Ilgenfritz und dem Leiter des GRANIT Service Centers, Achim, bestand schon lange ein intensiver Austausch. Diese partnerschaftliche Zusammenarbeit wird jetzt noch deutlich verstärkt. Denn Ilgenfritz möchte weiter wachsen und das mithilfe der FRICKE Power. Technische Kompetenz und Elektronik-Knowhow treffen auf umfassende Vertriebs- und Marktkenntnisse. So soll das Ilgenfritz Angebot des GRANIT Service Centers zum Beispiel zukünftig auch international verfügbar sein.

    Büro Ilgenfritz
    Die Büroräume der Firma Ilgenfritz

    Mithilfe der intensivierten Partnerschaft wird die Kompetenz seitens FRICKE im Elektronikbereich enorm gesteigert und wir freuen uns, einen neuen Partner an unserer Seite zu haben!

    Eure Leona

  • Schule mal anders!

    Schule mal anders!

    Hallo Leute!

    Am Freitag, den 5. Mai hatten wir acht SchülerInnen von der IGS aus Zeven, die jährlich an dem Pilotprojekt „Praxistag“ teilnimmt, zu Besuch. Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen haben sich dem Pilotprojekt angeschlossen, darunter auch FRICKE. Ziel des Pilotprojekts ist es, den SchülerInnen einen etwas anderen sowie genaueren Einblick in das Berufsleben zu ermöglichen und sie mit dem Praxistag bei ihrer persönlichen Berufsorientierung zu unterstützen.

    Entstehung

    In unserem Nachbarort Zeven gibt es einen Verein, die Zevener Wirtschaftinitative (ZIW). In diesem sind der Samtgemeinde Bürgermeister und Schulleiter sowie Lehrer der IGS Zeven und des Kivinans, wie auch Personen unterschiedlicher Unternehmen der Umgebung vertreten. Gemeinsam versuchen sie, eine Schnittstelle zwischen Schulen und Unternehmen zu bilden, um den SchülerInnen die Wirtschaft ein Stück näher zu bringen und ihnen damit die Berufsorientierung zu erleichtern.

    Die IGS in Zeven ist Teil des in Niedersachsen einmaligen Modellversuchs. Dabei haben die Jahrgänge neun und zehn zweimal wöchentlich das Unterrichtsfach Berufsorientierung (BO).

    Dem Schulleiter war dies allerdings noch nicht genug. In diesem Sinne hat Markus Feldmann gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern eine Lösung gesucht und schließlich gefunden. Das Ergebnis: einmal im Schuljahr gibt es für die SchülerInnen zusätzlich zum BO Unterricht einen Praxistag. Da auch Mitarbeiter von FRICKE Mitglieder des Vereins sind, darf unser Unternehmen auch Teil dieser Praxistage sein. Zudem ist es aus unserer Sicht ein wichtiges und unterstützenswertes Projekt. Denn die SchülerInnen sind auch für die FRICKE Gruppe die nächste Generation.

    Ablauf

    Zuerst haben die SchülerInnen und ihre zwei Lehrer eine berufsorientierte Unternehmenspräsentation von Clara, Kathrin und Jette bekommen. Zusätzlich enthielt sie auch den aktuellen FRICKE Unternehmensfilm.

    Danach haben sie eine 45-minütige Logistikführung von Pascal bekommen. Bei dem Logistikrundgang konnten die SchülerInnen die Größe und Modernität der GRANIT Logistik kennenlernen, welche sie zum Staunen gebracht hat.

    Anschließend wurden die SchülerInnen in Zweiergruppen aufgeteilt, um in vier unterschiedliche Abteilungen geschickt zu werden. In den Abteilungen mussten sie ein bis zwei Aufgaben lösen, welche sie am Ende der gesamten Gruppe vorstellten, um ihren MitschülerInnen Einblicke aus ihrer besuchten Abteilung geben zu können.

    Abteilungen

    Die SchülerInnen wurden ihren Interessen entsprechend auf vier Abteilungen aufgeteilt. Die vier Gruppen teilten sich auf die Rechnungsabteilung, E-Commerce, das Qualitätsmanagement und die Werkstatt von FRICKE Landmaschinen auf.

    In den jeweiligen Abteilungen haben sie die dortigen Aufgaben und deren Bedeutung für das Unternehmen kennengelernt. Zusätzlich durften die SchülerInnen auch eigene kleine Aufgaben bearbeiten, um der Berufswelt noch ein Stück näher zu kommen.

    Feedback

    Die SchülerInnen waren sehr interessiert und konnten viele neue Eindrücke sammeln, welche ihnen bei ihrer späteren Berufswahl weiterhelfen werden. Für einige SchülerInnen war dieser Praxistag bereits eine tolle Hilfe, die eigene Berufswahl weiter zu festigen. Andere haben neue Möglichkeiten für sich entdecken können.

    So war für jeden etwas Positives an diesem etwas anderen Schultag, dem Praxistag, dabei. Er war ein voller Erfolg für alle Beteiligten und wir freuen uns, wenn er auch in Zukunft bestand hat. Für andere Schulen in der Region aber auch in ganz Deutschland ist dieser Schnuppertag aus unserer Sicht ein toller Ansatz, um die Berufswahl zu vereinfachen.

    Wir freuen uns auf den nächsten Praxistag und hoffen weitere SchülerInnen bei der Berufsorientierung unterstützen zu können.

  • Get to know TREX.PARTS!

    Get to know TREX.PARTS!

    Hey zusammen, vielleicht habt ihr ja schon mal von dem Namen TREX.PARTS gehört? Das Unternehmen ist ein Joint Venture (Zusammenschluss von Unternehmen) zwischen der FRICKE Gruppe und Jungheinrich als ein Ersatzteilhändler für Flurförderfahrzeuge. Noch relativ jung hat sich das Unternehmen innerhalb der beiden großen Familienunternehmen den Start-Up-Charakter bewahrt. Aber wie ist es überhaupt entstanden?

    Vision & Realität: „Projekt Gabelstapler“

    2017 ist es soweit! Für einen neuen GRANIT Sortimentskatalog geht das „Projekt Gabelstapler“ mit nur vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Start.

    „Was mit der Auswahl der gängigsten Ersatz- und Verschleißteile für Flurförderfahrzeuge als neuer Katalog angedacht war, entwickelte sich bereits bei der Ausarbeitung rasch zu etwas viel Größerem!“

    Maren Litzbach, Technische Redaktion bei TREX.PARTS

    Durch die Zusammenarbeit zwischen FRICKE und Jungheinrich entsteht aus diesem Projekt eine Vision. In kürzester Zeit werden Büro- und Lagerflächen angemietet. Die Vision soll in die Tat umgesetzt werden: die Gründung von TREX.PARTS! Die ersten Ersatzteile für Gabelstapler werden eingelagert und der offizielle Start des Webshops eingeleitet.

    Der Hauptsitz in Sittensen

    „Wir sind neu – Wir sind anders – Wir sind TREX.PARTS“

    So geht TREX.PARTS 2019 als Ersatzteil- und Verschleißteilspezialist für Flurförderfahrzeuge am europäischen Ersatzteilmarkt an den Start. Der Webshop geht live und es folgen die ersten Bestellungen. Die Mitarbeiterzahl steigt rasant, denn alle glauben an den Spirit des Start-Ups. Mit dem Auftritt des Unternehmens auf der LogiMAT feiert TREX.PARTS sein Debüt in der Branche. Wusstest ihr schon, dass die LogiMAT die größte, jährlich stattfindende Logistikmesse in Europa ist?

    Go Big and Bigger

    Noch im selben Jahr kommt es zu einem wichtigen Schritt: TREX.PARTS erweitert sein Versandgebiet von Europa auf die ganze Welt. Durch die Aufnahme von fünf Area Sales Managern innerhalb Deutschlands, den Niederlanden und in Polen wird die persönliche Betreuung der Kunden möglich gemacht. Aber damit nicht genug, das Unternehmen gewinnt neue Mitarbeiter, die trotz den Herausforderungen der Corona-Pandemie mit viel Einsatz konstant am Wachstum arbeiten. Zudem wird das monatliche Trex.Angebot mittlerweile in sieben Sprachen gedruckt und an die Außendienstler übergeben. So können stetig neue Kunden in- und außerhalb Deutschlands gewonnen werden.

    2022 als das Jahr des Wachstums

    Anfang 2022 eröffnet TREX.PARTS ein neues Customer Center in Mouscron (Belgien) und betreut darüber die Kunden in Belgien und Frankreich. Die Nachfrage wächst, der Versand steigt auf 65 Länder und somit reicht der Platz im Hauptsitz Sittensen nicht mehr aus. Aber TREX.PARTS wäre nicht TREX.PARTS, wenn nicht sofort an einer Lösung gearbeitet werden würde. Das Unternehmen mietet eine neue Lagerhalle in unmittelbarer Nähe zum Hauptsitz, wodurch sich die Lagerfläche verdreifacht. Auch 2023 stehen Wachstum und Fortschritt auf der Tagesordnung.

    #TEAMTREX

    Die Visionen von TREX.PARTS sind Transparenz, Partnerschaft und Vertrauen. Um diese Wirklichkeit werden zu lassen, müssen alle an einem Strang ziehen. Wer einmal bei TREX.PARTS in Sittensen gewesen ist, spürt sofort eine familiäre Atmosphäre. Regelmäßig trifft sich das Team zu einem gemeinsamen Frühstück oder begibt sich auf Ausflüge, die den Teamspirit erhalten sollen. Ein tägliches „Guten Morgen“ darf da natürlich auch nicht fehlen! Man begegnet sich auf Augenhöhe und arbeitet zusammen am Wachstum des Unternehmens.

    Wenn dich das Thema TREX.PARTS noch mehr interessiert, sieh dir gern den Beitrag von Felix an. Er war bei TREX.PARTS im Marketing und berichtet über seine Erfahrungen im Unternehmen.

  • Weihnachtszauber bei FRICKE

    Weihnachtszauber bei FRICKE

    Hey!

    Auch dieses Jahr fand in Heeslingen wieder ein kleiner FRICKE Weihnachtsmarkt statt. Die Buden konnten von Mittwoch (14.12.) bis Freitag (16.12.) zwischen 11:30 Uhr und 20 Uhr besucht werden.

    Schon mittags war ordentlich was los auf dem FRICKE Weihnachtsmarkt

    FRICKE Weihnachtsmarkt 2022

    Auf dem Weihnachtsmarkt wurden verschiedene Leckereien angeboten. Zur Auswahl standen Pommes, Leberkäse im Laugenbrötchen mit Rotkraut sowie Champignons mit verschiedenen Toppings. Zum Nachtisch oder für zwischendurch gab es leckeren Kaiserschmarrn. Damit es bei den Gesprächen auf dem Weihnachtsmarkt bei derzeitigen Minusgraden nicht zu kalt wurde, gab es zum Aufwärmen von innen neben Kaffee auch alkoholfreien Glühwein und Apfelpunsch.

    Apfelpunsch und der FRICKE Weihnachtsmarkt bei Dunkelheit

    Die beruflichen Highlights 2022 – Und was hat der Weihnachtsmarkt mit dem Männerkalender-Shooting zu tun?

    Bei spannenden und persönlichen Gesprächen auf dem Weihnachtsmarkt unter Kollegen habe ich versucht, ein paar berufliche Highlights für das Jahr 2022 einzufangen.

    Neu bei FRICKE

    Unsere Kollegin Nathalie hat im August diesen Jahres bei FRICKE in der Buchhaltung angefangen und sagte, dass ihre Einstellung bei FRICKE ihr persönliches Jahres-Highlight gewesen sei. Sie wurde während ihrer Einarbeitung herzlich in der FRICKE Gruppe aufgenommen, hat bereits jetzt in Kollegen neue Freunde gefunden und ihre Arbeit, besonders der Kontakt zu Kunden und die Abwechslung innerhalb der Buchhaltung, bereitet ihr sehr viel Freude.

    Neue Herausforderungen nutzen

    Unser Fotograf Patrick hat dieses Jahr wieder viele Fotos geschossen, doch sein persönliches Highlight 2022 war auf jeden Fall das Shooting für den Männerkalender 2023.

    „Hier konnte ich mich kreativ vollkommen frei entfalten, mit professionellen Models und einem super Team zusammenarbeiten.“

    berichtet Patrick begeistert
    Patrick war beim Shooting mit vollem Einsatz dabei – ein kleiner Vorgeschmack zum Männerkalender 2023

    Neue Systeme einführen

    Im Controlling der FRICKE Gruppe war das Highlight der Start, des seit 2019 in der Entwicklung befindlichen SAP BW/4Hana, welches sich über das gesamte Jahr 2022 gestreckt hat und immer mehr an Bedeutung erlangt. Weiter sagten die Kollegen aus der Controllingabteilung,

    „SAP ist wie eine kleine Zeitenwende, denn es ermöglicht die Aufarbeitung von Millionen Datensätzen in wenigen Sekunden, die Echtzeitberechnung von KPI’s in Verbindung mit der SAC und die Nutzung von Selfservices und Echtzeit-Dashboards“.  

    Neue Erfahrungen

    Abschließend möchte ich mit euch mein berufliches Highlight 2022 teilen. Für mich persönlich und viele weitere Azubis und Studenten war die PSW ein echter Höhepunkt. Wir waren teilweise zum ersten Mal auf einer Messe und durften Teil eines großen und echt guten Teams sein. Alles in allem war die PSW eine riesige Erfahrung für uns. Wir hatten viel Freude und haben viele Gespräche bei unser Arbeit am Check-Inn und an der Garderobe mit unseren Kunden führen können.

    Familie Fricke bedankt sich

    Wir freuen uns, dass unser kleiner Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr so gut angenommen wurde. Letztes Jahr als Ausgleich zur fehlenden Mitarbeiterfeier gedacht, wollten wir in diesem Jahr pünktlich zu den Feiertagen noch einmal DANKE für ein erfolgreiches Jahr sagen. Wir wünschen frohe Festtage und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

    Hans-Peter Fricke

    Frohe Weihnachten

    Ich hoffe, ihr hattet auch ein wunderschönes Jahr bei der FRICKE Gruppe und konntet spätestens durch den FRICKE Weihnachtsmarkt 2022 bei den eisigen Temperaturen so richtig in Weihnachtsstimmung kommen.

    Das f.inside Team wünscht euch frohe Weihnachten.

  • PARTS & SERVICE WORLD 2022 – Let the show begin

    PARTS & SERVICE WORLD 2022 – Let the show begin

    Nach der erfolgreichen Premiere der PARTS & SERVICE WORLD im Jahr 2018 ging die PSW nach vierjähriger Pause vom 25. bis 27. November wieder an den Start. Mehr als 220 Aussteller waren auf dem Messegelände in Kassel dabei, um sich mit dem Fachhandel aus der Land-, Garten- und Kommunaltechnik auszutauschen und Lösungen vor allem in den Bereichen Service-Leistungen, Ersatz- und Verschleißteile sowie Shop-Produkte zu präsentieren. Premiere feierte der Themenbereich Baumaschine. Wie die PSW gelaufen ist, erfahrt ihr im folgenden Blogartikel.

    Mit 155 Ausstellern und 10.000 Besuchern feierte die PARTS & SERVICE WORLD im Jahr 2018 ihre erfolgreiche Premiere. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die positive Resonanz der Besucher und Aussteller ließ schnell den Schluss zu, dass die PSW – eigentlich bereits 2020 – wiederholt werden sollte. Und so wurden die Vorbereitungen für die nächste PSW aufgenommen. Aussteller und Besucher mussten akquiriert werden, das Drumherum um die Messe – hierzu zählen unter anderem das Catering, die Hotels, das Bühnen- und Academyprogramm und natürlich auch die Abendveranstaltungen – musste koordiniert werden. Die Organisation einer Messe bedeutet einen enormen Aufwand im Voraus, zumal die PSW erstmalig alleine von GRANIT organisiert wurde.

    Doch der Aufwand sollte sich lohnen. Neben den vielen tollen Ausstellern versprach auch das Rahmenprogramm mit einer Vielzahl an Talkrunden, Versteigerungen und anderen Attraktionen einen spannenden und abwechslungsreichen Messekongress. Die Planungen, die sich über Monate zogen, gipfelten schließlich in der Woche vorher im Aufbau direkt vor Ort.

    Am Freitagmorgen des 25. Novembers um 10 Uhr war es dann endlich soweit. Die Anspannung aufgrund der langen Vorbereitungszeit war plötzlich vergessen. Nach fünf Tagen Aufbau konnte es endlich losgehen!

    Neben ersten von TV-Moderator Sven Tietzer moderierten Programmpunkten auf der Showbühne konnte der Freitag gut zu einem gezielten Austausch zwischen Ausstellern und Besuchern genutzt werden. Den Abschluss des ersten Messetages stellte das von knapp 1500 Gästen besuchte Networking-Event inklusive einer Talkrunde mit Gästen, wie Martin Richenhagen (ehe. CEO AGCO-Corporation) und Hans-Peter Fricke dar.

    Weiter ging es dann am Samstagmorgen, an dem bereits eine halbe Stunde vor Beginn des zweiten Messetages der Eingangsbereich bereits nahezu komplett gefüllt war. Auch an diesem Tag sollte das Rahmenprogramm wieder einiges zu bieten haben. Neben zwei Versteigerungen auf der Showbühne, konnte auf dem Weihnachtsmarkt auf der Außenfläche einem Holzkünstler bei der Arbeit zugesehen werden. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen!

    Nach unzähligen spannenden Gesprächen an den Messeständen, sollte das Highlight des zweiten Tages jedoch die große Messeparty am Abend werden. Unter dem Motto „Aprés-Ski“ versammelten sich Besucher und Aussteller, um den Abend und die erfolgreiche Messe gebührend zu feiern. Gezeichnet von guter Stimmung, Musik und einem leckeren Buffet, sollte vielen der Abend wohl auch aufgrund des Auftritts von Mia Julia, der Mallorca-Sängerin, in Erinnerung bleiben.

    Nach einer für viele langen Partynacht stand dann am Sonntag der letzte von insgesamt drei aufregenden Messetagen auf dem Programm. Etwas ruhiger als noch am Samstag ging es zwar in den Messehallen zu, trotzdem bildete der Sonntag den perfekten Abschluss der PSW.

    Um 15 Uhr schlossen die Tore der zweiten PARTS & SERVICE WORLD. Mehr als 15.000 Besucher und 210 Aussteller können voller Freude und Zufriedenheit auf ein erfolgreiches Messewochenende mit vielen tollen Gesprächen und neuen Kontakten zurückblicken.

    Wir danken allen Ausstellern, Besuchern und Dienstleistern für die Teilnahme an der PARTS & SERVICE WORLD 2022 und freuen uns, alle im Jahr 2024 wieder begrüßen zu dürfen, wenn die PSW erneut ihre Tore öffnet.

    Bis dahin könnt ihr euch die Zeit mit dem diesjährigen Aftermovie vertreiben:

  • Vom Tagebuch zu f.inside

    Vom Tagebuch zu f.inside

    Hallo zusammen,

    ich bin Steffi, 34 und noch ganz frisch im Unternehmen.

    Heute möchte ich euch einen kleinen Einblick geben, wie ich zu meinem Hobby – dem Schreiben – und damit zu f.inside gekommen bin.

    Schon als Zehnjährige habe ich angefangen ein Tagebuch zu schreiben. Gerade in meiner Teenager-Zeit habe ich es genossen, meine Gedanken und Gefühle in dieser Form zum Ausdruck zu bringen. Ohne verurteilt zu werden oder mit der Angst leben zu müssen, dass jemand weitersagt, was in meinem Kopf vorgeht. Diese Gewohnheit zieht sich bis heute durch mein Leben, nur dass sich die Beweggründe geändert haben. Ich nutze sie heute gern zum Ordnen meiner Gedanken. Ich versuche mir dafür täglich zehn Minuten morgens oder abends zu nehmen, in denen ich alles aufschreibe, was mir in den Sinn kommt. Ganz egal, ob es in Zusammenhang steht oder nicht. An einigen Tagen können sich diese zehn Minuten wie eine Ewigkeit anfühlen. Wobei man an anderen Tagen kein Ende findet und und immer wieder zehn Minuten dranhängt, weil es ganz schön viel zu ordnen gibt.

    „Eines Tages, Baby…“

    Manchmal habe ich meine aufgeschriebenen Gedanken mit jemanden aus meinem engen Umfeld geteilt. Ich las vor, was ich geschrieben hatte oder verschickte Sprachnachrichten mit diesen Texten. Jemand sagte dann mal zu mir, dass diese Art von Texten an Poetry-Slam erinnern würden. Ich hatte mich vorher nie damit auseinandergesetzt. Also öffnete ich YouTube und suchte danach. Ich kam dabei nicht an einem Video vorbei, in dem die damalige Psychologie-Studentin Julia Engelmann ihren Poetry-Slam Eines Tages, Baby, an der Universität Bielefeld vortrug. Ich war davon mitgerissen und inspiriert. So bin ich also eher zufällig auf das Thema Poetry-Slam gestoßen. In der Zeit des ersten Lockdowns habe ich die Umstände genutzt, um meine Lieben zu Geburtstagen oder zu anderen Anlässen mit ganz persönlichen Voicemails im Stil des Poetry-Slams zu überraschen und habe viel positives Feedback erhalten. Nun ist es mittlerweile zu Feierlichkeiten schon fast Standard, dass ich Sprachmemos für meine Freunde oder meine Familie aufnehme und ihnen somit eine Freude machen kann. 

    Poetry-Slam? Ja! Aber bitte ohne Bühne.

    Eigentlich geht es beim Poetry-Slam um viel mehr, als nur anderen eine Freude zu machen. Es geht darum, sein geschriebenes Werk auf einer Bühne zu präsentieren und danach bestmöglichstes Feedback vom Publikum in Form von Applaus zu erhalten und somit seine Mitstreiter aus dem Rennen zu werfen. Kurz gesagt ein Dichterwettstreit. Das Genre kann hier ganz verschieden sein. Vom Comedy über Rap bis hin zu verschiedenen Reimformen ist hier alles möglich. Es gibt wenig Grenzen und demnach viele Möglichkeiten sich auszudrücken und das gefällt mir besonders daran.

    Auch wenn ich mich selbst nicht auf einer Bühne sehe, finde ich es dennoch schön, auf andere Arten meine Gedanken zu teilen oder von Erlebnissen zu berichten. Daher freue ich mich auch Teil des f.inside Teams zu sein, um auch gleichzeitig die Chance zu haben das Unternehmen FRICKE noch besser kennenzulernen.

    Ihr wollt noch mehr ungewöhnliche Geschichten aus der FRICKE Gruppe lesen? Dann schaut doch mal in den Beitrag über Merten und seine Spende für die DKMS.

  • Philipp Fricke – der Turbolader der Baumaschinendivision

    Philipp Fricke – der Turbolader der Baumaschinendivision

    Familie – Extrem großes Potenzial. Mit diesen Worten beschreibt Philipp Fricke die FRICKE Gruppe. Seit August 2021 hat die Division Baumaschinen mit ihm einen neuen Leiter. Der Bereich Baumaschinen gilt als vielversprechender Markt für den Ersatzteilhändler GRANIT. Nachdem Philipp sich nun einige Monate einfinden konnte, haben wir die Möglichkeit genutzt und ihm ein paar Fragen rund um seine berufliche Laufbahn, seine aktuelle Tätigkeit und die Zukunft der FRICKE Gruppe gestellt.

    Ein vielversprechendes Angebot

    Als Leiter des Baumaschinenbereichs fungiert Philipp als Knotenpunkt zwischen verschiedenen Abteilungen. So steht er im ständigen Kontakt mit Vertrieb, Marketing, Innendienst, Technischer Redaktion und Einkauf sowie den unterschiedlichen Landesgesellschaften. Insgesamt arbeiten fast zwanzig Mitarbeitende in dem noch jungen Sortimentsbereich.

    Die Übernahme durch Philipp kommt dabei eher durch einen Zufall zustande. Während seines offiziellen Einstiegs in die FRICKE Gruppe im letzten Sommer, bei dem er verschiedene Abteilungen des Unternehmens durchläuft und die Strukturen näher kennenlernt, wird die Position überraschend frei und er als möglicher Nachfolger angesprochen.

    Philipp vor der Firmenzentrale in Heeslingen

    Interessiert an den neuen Erfahrungen und dem großen Potential des Bereichs, nimmt Philipp das Angebot an. Seitdem ist er dauerhaft mit der Koordinierung des Baumaschinen-Teams und der Akquise neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

    Dabei sagt er von sich selbst, dass er bis letztes Jahr kaum Berührungspunkte im Umgang mit Baumaschinen hatte. Deswegen sei eine der wichtigsten Aufgaben für ihn, Experten wie seine Mitarbeiter Gezim, Frank, Daniel oder Guido zu finden, die sich schon ihr ganzes Leben mit Baumaschinen auseinandersetzen. Er sieht seine Stärke in der besseren Organisation sowie auch in der Beschleunigung der Division. Er sei also so etwas wie der Turbolader des Baumaschinenbereichs, also die Person, die den nötigen Druck ausübt, um den Motor zu beschleunigen, scherzt er.

    FRICKE – Schon ein Leben lang

    Für Philipp gehört die Arbeit bei FRICKE schon immer dazu. Während er am Anfang noch Schrauben sortiert oder fegt, fängt er mit zunehmenden Alter auch an, beim Kommissionieren und in der Landmaschinenwerkstatt auszuhelfen. In Bockel beginnt er sogar im Gebrauchtmaschinencenter Maschinen zu verkaufen.

    Nach bestandenem Abitur zieht es ihn dann für den Zivildienst nach Hamburg. Hier arbeitet er für ein Jahr in der Bahnhofsmission und hilft Obdachlosen, Menschen mit Behinderung, Drogenabhängigen sowie Geflüchteten. Anschließend fängt er eine Ausbildung als Landmaschinenmechaniker an, die er aber aufgrund einer schweren Verletzung im Schulterbereich abbrechen muss. Er beginnt ein duales Studium beim Landmaschinenhersteller Krone. Hier darf er Erfahrungen vom Einkauf bis hin zur Maschinenfertigung sammeln. Seine Theoriephasen absolviert er dabei an der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in Kiel. Und trifft hier auch auf einige duale Studenten von FRICKE.

    Aus Deutschland in die Welt

    Mit dem bestandenen Bachelor zieht es ihn schließlich ins Ausland. Für die Firma CLAAS arbeitet er in der Händlernetzentwicklung in Thailand und im Iran. Eine Zeit, die ihn bis heute prägt.

    Hier reist er von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf, um mögliche Händler und Werkstätten für die Maschinen zu finden, Kontakte zu sammeln und ein Netzwerk aufzubauen. Nach einem spannenden Jahr mit vielen verschiedenen Eindrücken kehrt er zurück an die Universität. In San Francisco macht er seinen Master in International Business und lernt den Start-Up-Gedanken von Grund auf kennen.

    Mit dem neuen Wissen und den zuvor gesammelten Erfahrungen im Umgang mit der Agrarwirtschaft greift er schließlich auf sein Netzwerk zuvor geknüpfter Kontakte zurück. Gemeinsam mit seinem ehemaligen thailändischen Vorgesetzen und einem vietnamesischen Studienkollegen gründet er ein Unternehmen in Thailand und bringt eine App auf den Markt.

    Diese soll als Kontaktbörse zwischen Lohnunternehmern und Landwirten in Thailand dienen. Besonders in Thailand besteht durch die hohe Anzahl an Jobsuchenden und Kleinbauern ein sehr großes Potential. Später kommen weitere Funktionen, wie die Ausmessung von Feldern anhand von Satellitendaten oder der Vergleich von standortbedingten Rohstoffpreisen hinzu.

    Kundenbesuch auf dem Feld gemeinsam mit Philipps ehemaligem Chef von CLAAS

    Um die App zu promoten organisieren Philipp und sein Partner auch eine Großveranstaltung, um mehr Nutzer für sich zu gewinnen. Durch die vielen Bestätigungs-SMS, die die Nutzer beim Login der App erhalten, wird aber schnell das lokale Telefonnetz von den Betreibern abgeschaltet. Denn der Verdacht eines Hacker-Angriffs besteht.

    Großveranstaltung für Landwirte und Lohnunternehmer, um die App zu promoten

    Auch wenn letztlich aus wirtschaftlichen Gründen, die Weiterentwicklung der App beendet wurde, ist Philipp sehr dankbar für die vielen Erfahrungen, wie auch die zuvor geschilderte, die er im Zuge der Gründung machen durfte. Insbesondere in Hinblick auf die Senkung der eigenen, deutschen Vorstellungen. Das heißt, immer damit rechnen zu müssen, dass Infrastruktur, Personal, Behörden und Abmachungen nicht so funktionieren, wie man es aus Deutschland kennt.

    „Ich denke es gibt keine bessere Schule als jeden Tag wieder mit Problemen konfrontiert zu sein, die die Existenz des eigenen Unternehmens bedrohen. Das hat mir großes Selbstvertrauen gegeben. Ich weiß nun, was ich tun muss und wie es sich anfühlt, wenn das eigene Unternehmen und das Einkommen der Mitarbeitenden, von dem ihre Familien abhängig sind, bedroht sind. Diese Situation durchgemacht zu haben und diesem Druck stand zu halten, ist für mich sehr wichtig, da diese Erfahrungen eine gute Schule für schlechte Zeiten sind.“

    Auch während der ganzen Zeit in Thailand hält sich Philipp stets auf dem Laufenden über die aktuellen Entwicklungen in Heeslingen. So fällt die Rückkehr zu FRICKE auch nicht schwer als in Thailand 2021 Corona ausbricht und er kurzfristig nach Deutschland zurückkehrt.

    Zurück in Heeslingen

    Hier angekommen beginnt Philipp verschiedene Bereiche zu durchlaufen. So besucht er das Team Webshop-Entwicklung in Bremen und durchläuft alle Bereiche der Logistik in Heeslingen. Unterbrochen wird dieser Durchlauf schließlich vom zuvor beschriebenen Angebot von Hartmut Klindworth, die Division Baumaschinen zu leiten.

    Wie genau seine langfristige weitere Laufbahn bei FRICKE aussieht, weiß Philipp aktuell noch nicht. Da ihm der Baumaschinenbereich sehr gefällt und er hier das Potenzial sieht, den Ersatzteilumsatz langfristig enorm zu steigern, möchte er solange es möglich ist in diesem Bereich tätig bleiben. Ihm gefällt dabei besonders die Rolle als Schnittstelle. So hat er Kontakt mit allen Abteilungen und kann das Unternehmen und die Menschen besser kennenlernen.

    Die nächste Generation

    Schon häufiger betonte Hans-Peter Fricke in Interviews seine Freude über die gesicherte Nachfolge des Unternehmens durch seine Söhne. Wenn Philipp in die Zukunft der FRICKE Gruppe blickt, sieht er für die Geschäftsführung, für sich und seinen Bruder Adrian, spannende Zeiten auf sie zukommen. Speziell eine Herausforderung sieht er hierbei als wichtigen Schlüsselfaktor. In den vergangenen Jahren hat sich die Gruppe immer weiter ausgedehnt und ist heute in verschiedensten Bereichen vom Gabelstapler bis zur Landmaschine, von Software bis Maschinenbau tätig.

    Mit der immer größer werdenden Organisation sowie dem Aufkommen von neuen externen Innovationen sieht Philipp, wie auch Adrian, die Entwicklung einer gemeinsam ausgearbeiteten Unternehmensstrategie inklusive eines Chancen- und Risiko-Radars, die von allen Abteilung mit entwickelt und getragen wird, als mit weitem Abstand wichtigste Aufgabe.

    Philipp an seinem Schreibtisch in Heeslingen

    Eine große Chance für das Unternehmen sieht er zudem in der fortschreitenden Digitalisierung. Hierdurch werden Produkte und Dienstleistungen besser skalierbar. Auch RepGuide sieht Philipp speziell für den Bereich Baumaschinen als sehr große Chance.

    Jeder Kunde, den ich im Baumaschinenbereich besuche, fragt unaufgefordert nach Möglichkeiten, wie er schneller an Informationen zur Reparatur kommt. Da sehe ich sehr großes Potenzial.

    Philipp Fricke

    Philipp bedankt sich bei allen jetzigen und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Division und aus den anderen Unternehmensbereichen, die ihm seit seiner Kindheit Wissen über das Unternehmen und ihre Fachbereiche vermittelt haben.

    Wir finden Philipps beruflichen Werdegang sehr spannend. Wir danken für die interessanten Einblicke und wünschen ihm und der Baumaschinendivision für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg!

  • Automatisches Kleinteilelager – Ein Lager im Lager

    Automatisches Kleinteilelager – Ein Lager im Lager

    Moin Leute,
    ich möchte Euch heute unser neues Automatisches Kleinteilelager (AKL) sowie das umfangreiche Aufgabengebiet eines Team-Coaches im AKL von GRANIT anhand von Franciska vorstellen.

    Franciska startete vor knapp zehn Jahren bei der FRICKE Gruppe als Teilzeitkraft in der Kommissionierung. Seitdem hat sie sich über die Jahre zum Teamcoach in der Verpackung hochgearbeitet. In dieser Zeit absolvierte sie das Stipendium als Fachkraft für Lagerlogistik und schloss anschließend noch erfolgreich den Ausbilderschein ab. Mittlerweile ist Franciska Teamcoach im AKL und zuständig für den reibungslosen Ablauf der gesamten Prozesse, sowie für die Mitarbeiterführung verantwortlich.

    Im AKL sind 27 Mitarbeitende in drei Schichten für die Kommissionierung und anschließende Verpackung zuständig. Zusätzlich überwachen mindestens zwei Mitarbeiter aus dem Wartungsteam das AKL. So können sie bei Störungen direkt handeln und Lieferverzug durch Ausfall der Fördertechnik vorbeugen.

    Wie kann ich mir den Aufbau und den Ablauf im Automatischen Kleinteilelager vorstellen?

    Wie die Bezeichnung „AKL – Automatisches Kleinteilelager“ schon verrät, geschieht der Ein– und Auslagerungsprozess der Artikel vollautomatisch und benötigt keine manuelle Bedienung. In diesem Fall spricht man von der sogenannten ‚Ware zum Mann‘ Kommissioniermethode. Das bedeutet, dass der Kommissionierer durch die vollautomatisch bereitgestellte Ware einen festen Arbeitsplatz hat.

    Insgesamt verfügt das Automatische Kleinteilelager in Heeslingen über 100.000 Lagerplätze, auf denen mittlerweile über 14.000 verschiedene Artikel auf die Bestellungen der Kunden warten.

    Aufgeteilt sind diese Lagerplätze auf 40 Ebenen in 5 Gassen mit insgesamt 125 vollautomatischen Shuttles. Diese lagern die Boxen ein und aus. Diese Shuttles fahren zwischen den einzelnen Gassen und können mithilfe eines Hebers variabel die Ebenen wechseln.

    GRANITs Automatisches Kleinteilelager verfügt außerdem über sechs einzelne Rüstplätze, auf denen die Mitarbeiter die Palettenware aus dem SGL (Schmalganglager), in dem der Nachschub lagert, in zwei verschieden große Boxen rüsten. Die Auswahl der Box ist hierbei von der Größe beziehungsweise Menge des Artikels abhängig. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, transportiert die Fördertechnik die Box in das AKL und lagert sie ein.

    Wie gelangt der Artikel vom Lagerplatz zur Versandrutsche?

    Sobald das Automatische Kleinteilelager den Befehl bekommt, eine Box mit dem vom Kunden bestellten Artikel auszulagern, wird diese vom Shuttle aufgenommen und mithilfe der Fördertechnik zu einem der acht Kommissionierplätze transportiert. In diesem Vorgang bekommt der Kommissionierer die Box mit dem Artikel sowie ein geeignetes Packmittel bereitgestellt. Nun wird der Artikel in der richtigen Menge entnommen und in das Packmittel gelegt. Die Mitarbeitenden schließen den Kommissioniervorgang durch betätigen eines Fußschalters ab und die Box fährt automatisch ins AKL zurück. Das Packmittel mit den kommissionierten Artikeln wird nun mithilfe der Fördertechnik zu den Packplätzen geleitet. Dort verpacken die Mitarbeitenden die Ware vollständig und sicher.

    Der Deckler

    Im AKL werden außerdem sogenannte Automatikkartons eingesetzt, die von einem Kartonaufrichter vollautomatisch aufgestellt und zu den Kommissionierplätzen transportiert werden. Der Unterschied zwischen den Automatikkartons und anderen im AKL verwendeten Packmitteln ist, dass die Automatikkartons nicht vollständig in der Verpackung verpackt werden, sondern lediglich mit Füllmaterial zur Fixierung der Ware versehen werden.

    Die Fördertechnik transportiert die Automatikkartons zum sogenannten Deckler. Dieser schneidet die Kartons vollautomatisch auf die entsprechende Größe zurück und verschließt sie mit einem Deckel. Die Deckel werden separat in die Anlage eingeschleust und mit einem Heißkleber befestigt.

    Der Einsatz von Automatikkartons reduziert den Aufwand sowohl in der Kommissionierung, als auch in der Verpackung und ermöglicht ein sehr produktives Arbeiten.

    Anschließend wird das fertig verpackte Packstück gebändert, um einen weiterhin sicheren Transport zum Kunden zu garantieren. Die Fördertechnik schickt das mit einem Versandlabel ausgestattete Packmittel zu den Versandrutschen für den letzten Arbeitsschritt: Die Verladung.

    Zusammen als Team ist alles möglich

    Der Einsatz und Zusammenhalt des gesamten AKL Teams zeigt sich jeden Tag aufs Neue beeindruckend. Am 31.01.2022 gelang es dem Team, 11.143 Picks im AKL zu bearbeiten und anschließend an den Kunden zu versenden.

    Eine klasse Leistung!

    Ihr wollt mehr über die neueste Logistikerweiterung von GRANIT PARTS erfahren? Dann ist dieser Beitrag von Björn bestimmt interessant für Euch.