Kategorie: Abteilungen / Standorte

  • Abenteuer China – Henning für Fricke in Shanghai

    Abenteuer China – Henning für Fricke in Shanghai

    Hey Leute,

    die FRICKE Gruppe ist auf der ganzen Welt tätig. Da ein großer Teil unserer Lieferanten aus China kommt, haben wir auch ein Einkaufsbüro in Shanghai. An diesem Standort arbeitet Henning.

    Er ist General Manager des IPO (International Purchasing Office).

    Fricke China: Das Fundament wurde in Deutschland gelegt

    Henning hat sein Bachelorstudium in Volkswirtschaftslehre und Ethnologie absolviert. Es folgte der Masterabschluss in Wirtschafts- und Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt China. Im November 2018 startete er als Trainee im Einkauf bei GRANIT PARTS. Auch hier hat er sich auf die Zusammenarbeit mit China konzentriert.

    Als Trainee hatte ich das Glück, diverse Abteilungen durchlaufen zu können, damit ich in China einen guten Eindruck von den Prozessen in der Hauptstelle habe und auch das Team in Deutschland gut kenne. Das war eine spannende Zeit!

    Henning über seine Zeit als Trainee bei GRANIT PARTS

    Warum Asien? – Warum nicht?!

    Seine Liebe zum asiatischen Raum hat Henning früh entdeckt. In der 11. Klasse hat er ein Jahr als Austauschschüler in Taipei in Taiwan bei einer Gastfamilie gelebt. Im Anschluss war er erneut zwei Mal für ein Jahr in Taipei, um zu einer Sprachschule zu gehen, Praktika zu absolvieren oder dort zu arbeiten. Diese praktischen Erfahrungen hatten immer etwas mit dem Thema Handel zu tun. Nicht umsonst hat er sich später in seinem Studium auf China spezialisiert.

    Taiwan war für mich der Start, was Land, Leute, Sprache und Kultur angeht. Ohne diese Erfahrung hätte ich mich niemals in diese Richtung entwickelt.

    Henning über seine persönliche Entwicklung

    Die Arbeit am anderen Ende der Welt bei Fricke China

    Im September 2019 hat Henning angefangen, im IPO in Shanghai zu arbeiten. Alle bestehenden chinesischen Lieferanten werden direkt von dem IPO betreut. Bestellungen werden entgegengenommen, Lieferungen organisiert und Shipping Documents geprüft. Außerdem arbeitet das Team stetig an neuen Einkaufsprojekten. Dazu gehört die Identifikation neuer Lieferanten und Produkte in China in Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement und Einkauf in Deutschland. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wo chinesische Lieferanten hinsichtlich der Qualität und des Preises einen Vorteil gegenüber zum Beispiel europäischen Lieferanten bieten.

    Welche neuen Produkte sind für diesen Beschaffungsmarkt interessant? Welche Trends zeigen uns Messen und welche Innovationen bieten uns unsere Lieferanten?

    Fricke China
    Unsere chinesischen Kollegen mit Henning in der Lobby des Bürogebäudes (von links nach rechts: Jack, Renee, Ariel, Cindy und Henning).

    Kleines Team sorgt bei Fricke in China für reibungslosen Ablauf

    Das Büro ist im Stadtteil Pudong, dem größten östlichen Stadtteil von Shanghai. Insgesamt arbeiten dort fünf Kollegen. Die Aufgabenbereiche sind in Disposition und Logistik sowie Einkaufsprojekte unterteilt. Für Henning gehört es als General Manager dazu, in ständiger Abstimmung mit dem Standort in Heeslingen zu bleiben und Themen zu organisieren, die außerhalb des Tagesgeschäfts liegen. Da für ‚Fricke China‘ nur ein kleines Team arbeitet, ist es ihm besonders wichtig, dass eine angenehme Arbeitsatmosphäre herrscht und die Zusammenarbeit problemlos funktioniert.

    Fricke China
    Cindy und Jack sind gemeinsam mit Henning für die Einkaufsprojekte zuständig.

    China in Zeiten von Corona

    Von Ende Januar bis März war China wie gelähmt und geschockt. In den riesigen Städten sind jeden Tag extrem viele Menschen unterwegs. Allein Shanghai hat 24 Millionen Einwohner und anfangs konnte nicht eingeschätzt werden, wie sich das Virus verbreiten wird. Entsprechend streng waren deshalb die Maßnahmen. Mittlerweile sind die Corona-Einschränkungen deutlich weniger geworden. Alle Restaurants und öffentlichen Einrichtungen sind wieder geöffnet. Jedoch gilt eine Maskenpflicht und am Bürogebäude müssen sich die Mitarbeiter mithilfe einer QR-Code-App als gesund ausweisen. Das Reisen innerhalb Chinas wird einfacher, es gilt jedoch weiterhin ein Einreisestopp für Ausländer. Derzeit können nur chinesische Staatsangehörige in das Land einreisen und müssen anschließend für mindestens 14 Tage in Quarantäne-Hotels.

    Fricke in China
    So sieht das Bürogebäude von außen aus.

    Fricke China – Der Alltag

    Henning kann Deutsch, Englisch und Hochchinesisch sprechen. Das hat ihm enorm dabei geholfen, sich zu integrieren und zurechtzufinden. Auch durch die tolle Unterstützung der anderen chinesischen Kollegen ist ihm der Start in Shanghai nicht schwergefallen. Die Megametropole ist jedoch sehr groß und insbesondere am Anfang hat Henning die Zeit genutzt, die vielen Stadtteile zu erkunden. In Deutschland kursieren oft Geschichten über verrückte und ausgefallene Speisen. Als ich nach dem Essen gefragt habe, hat Henning geantwortet:

    Die Realität ist: Es gibt eine riesige Vielfalt an Essen. Das wird nie langweilig und in der Regel ist es sehr frisch und total lecker!

    Ich finde die Story von Henning sehr interessant und spannend und wenn die Lage rund um Corona es zulässt, wird er uns auch mal wieder in Heeslingen besuchen kommen.

    Eure Leona

  • Entwicklung des FRICKE Qualitätsmanagement – Wie alles begann

    Entwicklung des FRICKE Qualitätsmanagement – Wie alles begann

    Hallo Leute,
    ich berichte euch heute über die Entwicklung des Qualitätsmanagements und wie es damals vom Container-Alltag zum heutigen Qualitätsmanagement Gebäude kam sowie über die Aufgaben und Funktionen des Qualitätsmanagements.

    Der Aufbau – Vom Container / Fertigbüro zum heutigen Qualitätsmanagement Gebäude

    Seit über 15 Jahren wird sich bei GRANIT PARTS um die Qualität der Produkte gekümmert. Damals hieß es auch nicht Qualitätsmanagement so wie wir es heute kennen, sondern war nur die Gewährleistung. Es fing mit einer Person an und von Jahr zu Jahr wuchs das Personal der Gewährleistung.

    2009 hat man überlegen müssen, wie es mit der Abteilung weiter geht, da die Bürokapazität nicht ausreichte. Sechs Container / Fertigbüros waren die Lösung. Dieses Projekt wurde 2009 in die Tat umgesetzt und bis 2019 auch so beibehalten. Im Mai 2019 musste die Abteilung umziehen, da der Platz für die Erweiterung des Lagers gebraucht wurde. Das jetzige Gebäude stand damals leer, dann fiel die Entscheidung relativ schnell, dass dies der neue Standort des FRICKE Qualitätsmanagement wird.

    Qualitaetsmanagement
    Das neue Gebäude des Qualitätsmanagements

    FRICKE Qualitätsmanagement: Die unterschiedlichen Bereiche und ihre Aufgaben

    Im QM sind 22 Vollzeit – und Teilzeit Mitarbeiter beschäftigt. Das Qualitätsmanagement ist fachliche Beratung für unser Produktmanagement – sowohl in der rechtlichen als auch gesetzlichen Hinsicht.

    Die Abteilung wird in fünf Bereiche unterteilt:

    Das Labor und die Zeichnungsprüfung ist für die Produktqualifizierung zuständig. Hier wird also geschaut, ob unsere Anforderungen von zum Beispiel Materialhärte erfüllt werden.

    Die Wareneingangskontrolle kontrolliert die Ware, die hier täglich ankommt und prüft diese auf ihre Spezifikationen.

    Reklamation /Gewährleistung, ist zuständig für die Überprüfung der Anträge oder schreiben der Ablehnungen, kostenlosen Reparaturen oder kostenpflichtigen Reparaturen.

    Team Lion ist für die alternative Lieferantensuche zuständig. Das Team untersucht, welche Lieferanten für gewisse Artikel in Frage kommen. Wichtige Faktoren sind beispielsweise der Preis und die Qualität.

    Das Produktbenchmarking ist dafür zuständig, die Fragen zu klären, weshalb man Granit Produkte/bei FRICKE kaufen sollte und nicht bei anderen Firmen, Anbietern oder andere Marken.

    Dies sind alles nur Beispiele für die einzelnen Bereiche, natürlich gehört da noch viel mehr zu, aber einfach damit ihr einen Eindruck bekommt.

    FRICKE Qualitaetsmanagement
    Das Labor bei ihrer Arbeit

    FRICKE QM und die Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremen

    Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremen gibt es schon genau so lange wie die Abteilung selbst. Die Hochschule in Bremen führt für uns spezielle Prüfungen für unterschiedliche Produkte durch. Aufgrund des stetigen Wachstums des Unternehmens werden auch die Prüfungen an der Hochschule Bremen immer mehr.

    Durch die lange Zusammenarbeit ist eine kollegiale Basis zwischen der Hochschule und der FRICKE Gruppe entstanden.

    Neben der Hochschule Bremen gibt es auch noch andere externe Prüflabore mit denen wir zusammenarbeiten.

    Hochschule Bremen
    Der M-Trankt der Hochschule Bremen

    Bis dann,
    eure Jonna

  • Geballte Frauenpower – Das sind unsere Frauen im Außendienst

    Geballte Frauenpower – Das sind unsere Frauen im Außendienst

    Hey Leute,

    Jonna und ich möchten euch heute von unseren beiden Frauen im Außendienst bei GRANIT PARTS berichten. Wie sind sie zu dem Job gekommen? Was machen sie für Erfahrungen? Und wie gestaltet sich die Arbeit in einer von Männern dominierten Branche?

    Ein Leben für die Landwirtschaft

    Emma ist eine der zwei Frauen im Außendienst. Sie ist 33 Jahre alt und arbeitet seit knapp fünf Jahren bei GRANIT PARTS in Peterborough, England und ist dort ist für Zentral- und Südengland verantwortlich. Sie ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und mittlerweile mit einem Landwirt verheiratet. Der Hof liegt in Northamptonshire und sie haben sich auf Ackerbau spezialisiert.

    Frauen im Außendienst
    Für diese Region ist Emma verantwortlich.

    Ich glaube, man könnte sagen, dass ich Landwirtschaft lebe, liebe und zum Atmen brauche.

    Emma über ihre Leidenschaft zur Landwirtschaft

    Nachdem sie bereits einige Jahre für einen lokalen CASE Händler gearbeitet hat, hat sie sich dazu entschieden, ihrer Leidenschaft für Ersatzteile nachzugehen. Unser Geschäftsführer Lee Jones in England hat ihr die Chance gegeben als Außendienstlerin anzufangen.

    Ich habe es nie bereut, bei GRANIT PARTS angefangen zu haben. Es ist ein sehr schöner Job und ich knüpfe wertvolle Kontakte. Einige meiner Kunden sind mittlerweile zu richtigen Freunden geworden.

    Emma über ihre Arbeit bei GRANIT PARTS in England

    Dass Emma eine Frau ist, macht den Kollegen übrigens überhaupt nichts aus. Das Verhältnis ist sehr gut und respektvoll und jedem Teammitglied wird viel Wertschätzung entgegengebracht.

    Frauen im Außendienst Dealer Event
    Hier ist das Team bei einem Händlerevent zu sehen. Emma ist die Vierte von links.

    Frauen im Außendienst – Die Spezialistin für Hydraulik in Österreich

    Jaqueline ist 22 Jahre alt und lebt in der Steiermark in Österreich. Sie ist seit November 2019 für das Spezialgebiet Hydraulik in Österreich zuständig. Jaqueline hat nach ihrem Abschluss eine landwirtschaftliche Fachschule besucht und danach ihre Lehre als Fahrzeugbautechnikerin absolviert. Durch ihre Lehre und durch ihr vorheriges Unternehmen hat sie sich schon ausführlich mit dem Thema Hydraulik auseinandergesetzt und dafür eine Leidenschaft entwickelt. Ein Außendienstler aus Österreich hat Jaqueline über das Unternehmen informiert und ihr Interesse war sofort geweckt.

    Ich war sofort begeistert, da ich meinen Kunden gerne helfe und für Sie da sein möchte. Hilfsbereitschaft wird für mich großgeschrieben.

    Jaqueline über ihre Begeisterung und Hilfsbereitschaft

    Sowohl Freunde, Familie und Kollegen waren über ihre Entscheidung, in einem Unternehmen zu arbeiten, das in einer männerdominierten Branche tätig ist, positiv eingestellt. Durch Corona war es jedoch schwieriger, sich als Frau in der Branche durchzusetzen, da der erste Eindruck nur über das Telefon stattfand und nicht über das persönliche Kennenlernen. Bis jetzt hat sie es aber gut gemeistert.

    Als Frau ist es nicht leicht, von Männern ernst genommen zu werden, da es schwieriger ist, sich zu beweisen. Da ich in meinem alten Betrieb aber schon vieles gelernt habe, weiß ich, wie man damit umgeht.

    Jaqueline über das Durchsetzungsvermögen in der Branche

    Da Jaqueline auch von einem männlichen Außendienstler angesprochen wurde, haben die Kollegen aus Österreich kein Problem damit, dass sie als Frau im Außendienst tätig ist. Das Geschlecht sagt schließlich nichts über das Können aus.

    Die beiden verkörpern richtige Frauenpower im Vertrieb. Wir wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft und dass sie noch lange ein Teil der FRICKE Gruppe bleiben werden!

    Jonna & Leona

  • Weihnachten schnorcheln im Great Barrier Reef- Auslandssemester in Australien

    Weihnachten schnorcheln im Great Barrier Reef- Auslandssemester in Australien

    Hallo Leute,

    mittlerweile werden erste Corona Lockerungen wirksam und auch das Reisen soll langsam wieder ermöglicht werden und Grenzen werden geöffnet. Letztes Jahr war das Reisen hingegen noch problemlos möglich. Ich werde euch heute mal über Timo Waldecks Auslandssemester in Australien berichten.

    Timo ist Dualer Student der FRICKE Gruppe, jedoch bei Hofmeister & Meincke GmbH beschäftigt. Das Auslandssemester ging insgesamt 14 Wochen und war unterteilt in 12 Wochen regulärer Uni, 1 Woche Study Break (Ferien) und 1 Woche Final Exams (Klausuren).

    Auslandssemester in Australien an der Bond University

    Das Auslandssemester in Australien fand an der Bond University mit knapp 5.500 Studenten statt. An der Universität waren viele Kulturen vertreten. Die Studenten kamen aus den USA, China, Skandinavien oder Deutschland. Einheimische Studenten waren eher die Seltenheit. Der Campus war um einiges größer als derjenige der Nordakademie.

    Der große Campus war sehr gut ausgestattet. Es gab eine Bibliothek, ein Multimedia-Learning-Center, Vorlesungs- und Seminarräume, Self-Learning-Plätze, Wohnheime und ein großes kostenloses Sportzentrum mit Gym, Tennis-, AFL-, Rugby-, und Fußballplätzen, Sporthalle und Schwimmbecken. Langeweile kam also nie auf.
    Es wurden darüber hinaus viele Möglichkeiten, sich in Clubs oder AGs zu engagieren, geboten.

    Semester Studium Australien
    Die Bond University in Australien

    Studieren in Australien: Unialltag und das Zusammenleben in einer WG

    Timo hat in dieser Zeit vier verschiedene Kurse besucht: International Business, International Marketing, Managing Projects und Principles of Economics. Die Kurse waren mit nur 30 Studenten relativ klein. Es gab viele unterschiedliche Möglichkeiten sich fachlich weiterzubilden, zum Beispiel Online-Quiz, Gruppenarbeiten, Hausarbeiten, etc.

    Timo konnte sich einen ganz normalen Unialltag in Australien aufbauen. Die Dozenten an der Bond University waren sehr qualifiziert und engagiert und konnten somit zu einem guten Ergebnis verhelfen. Nicht nur ein Unialltag musste geschaffen werden, sondern auch Ablauf außerhalb der Unizeit. Timo hat sich mit drei weiteren Studenten eine WG geteilt. Diese war direkt neben der Bond University und hatte sogar einen Pool. Das WG-Leben wurde durch das gemeinsame abendliche Kochen unterstrichen.

    Auslandssemester in Australien
    Whitehaven Beach bei den Whitsunday Islands

    Highlights und Fazit zum Auslandssemester in Australien

    Die Highlights des Auslandssemesters waren zum einen die Segeltour zu den Whitsunday Islands, Neuseeland entdecken, Fraser Island, Silvester in Sydney und das Schnorcheln im Great Barrier Reef.

    Das sollte man einmal in seinem Leben gesehen haben.

    Timo über seinen Ausflug zum Great Barrier Reef

    Durch die Zeit in Australien hat Timo sich sowohl charakterlich als auch fachlich weitergebildet. Er ist nun offener und selbstbewusster, aber auch ein Fortschritt in Englisch ist bemerkbar. Für Timo war es ein sehr guter Mix aus dem Studentenleben an der Uni und dem Erkunden des Landes, auch wenn es nicht sehr billig ist, würde er es eindeutig weiterempfehlen.

    Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und hat euch vielleicht die Entscheidung genommen, ob ihr ein Auslandssemester wagen wollt.

    Bis dann,
    eure Jonna

  • Hurricane adé – GRANIT olé

    Hurricane adé – GRANIT olé

    Hey Leute,

    Björn hat euch bereits vor einigen Wochen von den Corona Maßnahmen in der Heeslinger Logistik berichtet. Nun gibt es weitere Veränderungen!

    Fehlende Aufträge bedeuten Kurzarbeit

    Corona wirbelt das Leben von uns allen momentan ganz schön durcheinander. Auch die Festivalsaison ist für dieses Jahr gelaufen. Darunter leiden natürlich viele Unternehmen aus der Eventbranche. Auch die Firma U-Need aus Hamburg ist davon betroffen. Normalerweise sind sie beispielsweise für den Aufbau des Hurricane Festivals in Scheeßel, mit über 70.000 Besuchern eines der großen Musik-Festivals in Deutschland, zuständig. Aufgrund des Verbots von Großveranstaltungen bis zum 31. August mussten die Mitarbeiter jedoch in Kurzarbeit geschickt werden.

    GRANIT bietet eine Alternative zur Kurzarbeit

    Da sie jahrelange Erfahrung in der Logistik haben und viele Mitarbeiter zusätzlich über den Gapelstaplerführerschein verfügen, sind diese Qualifikationen perfekt für eine Zwischenbeschäftigung bei GRANIT. Seit dem 30. April arbeiten rund 25 Mitarbeiter von U-Need zum Beispiel als Staplerfahrer im Wareneingang oder als Verpacker.

    Alternative zur Kurzarbeit bei GRANIT
    Das Handling des Scanners ist für einige Mitarbeiter von U-Need neu.

    Wir haben einge der neuen Kollegen zu der neuen Situation befragt und konnten einige Stimmen einfangen.

    Ungewohnt ist für uns die tägliche Arbeit von acht Stunden. Normalerweise arbeiten wir eher in drei Tagen 45 Stunden, haben als Ausgleich dafür aber außerhalb der Saison frei. Der immer pünktliche Feierabend und die freien Wochenenden sind deshalb neu für uns. Darüber hinaus ist das Zentrallager der FRICKE Gruppe in Heeslingen größer als das Lager von U-Need und die Prozesse komplexer. Wir werden daher geduldig eingearbeitet und lernen nach und nach die internen Abläufe kennen. Außerdem sind wir sehr froh, mit der Zwischenbeschäftigung bei GRANIT eine Chance bekommen zu haben, der Kurzarbeit zu entgehen.

    Arnd Seifert von U-Need

    Wir freuen uns sehr, dass die Kollegen von U-Need mittlerweile unsere Logistikmannschaft in dieser herausfordernden Zeit unterstützen und dass wir ihnen bei uns eine Alternative zur Kurzarbeit anbieten können.

    Eure Leona

  • Nur die Harten komm‘ in Garten! Das Gartenland in Zeiten von Corona

    Nur die Harten komm‘ in Garten! Das Gartenland in Zeiten von Corona

    Auch in unserem Gartenland Zeven waren und sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren. Zu Beginn der verhängten Gegenmaßnahmen musste somit auch dieses Geschäft zunächst seine Türen für Endkunden schließen. Da das Gartenland jedoch auch als Franchise Partner mit Händlern in ganz Deutschland zusammenarbeitet, sollten diese fortlaufend versorgt und unterstützt werden.

    Arbeiten unter besonderen Bedingungen

    Somit wurden die Verkaufs- und Werkstattteams in zwei Gruppen geteilt. Diese mussten jeglichen Kontakt vermeiden und durften sich im Gebäude nicht begegnen. Also musste die erste Schicht um 12.30 Uhr raus und die zweite um 13.00 Uhr dann wieder rein ins Gebäude. In der Zwischenzeit wurden die Sanitärräume sowie Türklinken und Küchen gereinigt und desinfiziert. Dies hat eine Reinigungsfirma übernommen.

    Durch diese Maßnahme konnte der Verkauf auch weiterhin seine Erreichbarkeit gewährleisten und die Kunden zumindest am Telefon bedienen. In ganz dringenden Fällen war es auch möglich, Ware zu einer vereinbarten Zeit vor der Tür des Geschäfts abzuholen. In dem Fall hängten wir eine Rechnung an und der Kunde hat sich seine Artikel abgeholt. Natürlich ohne direkten Kontakt zu den Mitarbeitern.

    Gartenland Zeven: Die Türen öffnen wieder!

    Als dann nach ein paar Wochen die Baumärkte wieder öffnen durften, war es auch dem Gartenland Zeven möglich, die Türen für Laufkundschaft zu öffnen. Dies allerdings nur unter Auflagen. Zum einen musste der Profibereich mit Kubota-Schleppern und professionellern Grünlandpflege für Endkunden geschlossen bleiben, um die Ladenfläche zu reduzieren. Außerdem durften auch nur Gartenartikel wie Rasenmäher, Kettensägen und Freischneider verkauft werden.

    Dadurch konnte also das gleiche Sortiment wie im Baumarkt geboten werden. Sogar das Grillzubehör der Marke Weber war wieder käuflich erwerbbar.

    Gartenland Zeven Corona
    Gartenland Zeven

    Um die Hygienevorschriften einzuhalten, stellten wir im Eingangsbereich Desinfektionsmittel zur Verfügung, um sich die Hände zu desinfizieren.

    Außerdem war der Zutritt natürlich auch nur mit entsprechendem Mund- und Nasenschutz erlaubt. Zusätzlich schafften wir ausreichend Abstand an den Verkaufstresen.

    Gartenland Zeven Desinfektion
    Gartenland Zeven: Möglichkeit zur Desinfektion
    Gartenland Zeven Desinfektion
    Gartenland Zeven: Möglichkeiten zur Desinfektion

    Da das Wetter in den letzten Wochen häufig schon gut war, wollten natürlich viele Leute die freie Zeit durch Corona nutzen, um etwas im Garten zu erledigen. Zeitnah kamen, gerade bei schönem Wetter, die ersten Kunden zurück um unser Angebot an Gartengeräten schnell wieder anzunehmen. Was bei dem Wetter natürlich auch nie fehlen durfte, waren Grillkohle und das passende Zubehör für die Weber Grills.

    Wir spürten somit auch im Gartenland Zeven ganz deutlich, dass die Menschen versuchen, dass Beste aus Corona zu machen. Einer wird zum Hobbygärtner und entdeckt vielleicht noch seinen grünen Daumen, während anderswo eventuell ein neuer Grillmeister geboren wird.

    Ich hoffe, es gab hiermit einen kleinen Einblick in die Umstände im Gartenland in der momentanen Situation. Solltet Ihr Fragen oder Anmerkungen haben, dürft ihr uns gerne einen Kommentar oder eine E-Mail an karriere.blog@fricke.de schreiben.

    Bis demnächst!

    Euer Jannik

  • Warum es in der GRANIT PARTS Logistik jetzt bunt wird!

    Warum es in der GRANIT PARTS Logistik jetzt bunt wird!

    Hey Leute,

    nachdem Leona euch schon über unsere Kollegen in Italien und Caro über das Studieren zu Zeiten von Corona berichtet haben, werde ich euch heute über die Corona Maßnahmen in unserer Logistik berichten.

    Arbeiten in einem Bereich, der kein Homeoffice machen kann

    GRANIT Parts als Zulieferer der Landwirtschaft ist ein systemrelevanter Betrieb und hat somit während des gesamten Lockdowns „normal“ weiter gearbeitet. Dazu kommt noch, dass jetzt im Frühjahr, wo das Wetter besser geworden ist, die Saison für die Landwirte gestartet ist. Dadurch wurde auch die Arbeit für uns mehr. Gerade in der Logistik merkt man dies.

    In unserem Zentrallager in Heeslingen arbeiten 900 Personen, von denen leider keiner Homeoffice machen kann. Deswegen musste sich unsere Logistik ein Konzept überlegen, wie wir die Gesundheit dieser Mitarbeiter schützen und die Lieferbereitschaft für unsere Kunden aufrechterhalten können. Um diese beiden Ziele zu erreichen, wurden in den letzten Wochen mehrere Maßnahmen getroffen.

    Es wird bunt in der Logistik

    Viele der Mitarbeiter kommen in Fahrgemeinschaften zur Arbeit und auch in manchen Bereichen in der Logistik kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden.

    Um dennoch eine mögliche Infektionskette so klein wie möglich zu halten, wurden alle Mitarbeiter in Gruppen von 10 bis maximal 15 Mitarbeiter aufgeteilt.

    Um die Gruppen leicht erkennbar zu machen, tragen nun alle Mitarbeiter bunte Westen. Es gibt orange, gelbe, grüne und blaue Westen. Da diese Farben alleine aber nicht ausreichen, tragen die Kollegen zusätzlich Buttons mit ihren Arbeitsbereichen. So kann jeder einfach erkennen, mit wem er beispielsweise eine Pause machen darf.

    Diese Maßnahmen wurden getroffen, um bei einem möglichen Corona-Fall lediglich die betroffene Gruppe, die mit dem infizierten Mitarbeiter in Kontakt war, in Quarantäne schicken zu müssen.

    Corona Maßnahmen GRANIT Logistik

    2-Schicht System in der Granit Parts Logistik

    Darüber hinaus wurden weitere Maßnahmen getroffen. Es wurde auf zwei komplett voneinander getrennte Schichten umgestellt. Die Frühschicht beginnt morgens um 5:00 Uhr und endet um 13:30 Uhr. Das ganze Lager steht danach eine Viertelstunde still und es werden alle Arbeitsplätze desinfiziert. Um 13:45 Uhr startet die Spätschicht. So entstehen keine Kontakte zwischen Personen aus zwei verschiedenen Schichten.

    Welche Auswirkungen haben die Corona Maßnahmen auf den laufenden Betrieb?

    All diese Corona Maßnahmen wirken sich natürlich auch auf die Produktivität in der Logistik aus. Durch die festen Arbeitsgruppen und die voneinander getrennten Schichten geht Flexibilität verloren.

    Es können keine Mitarbeiter mehr während der Schicht die Bereiche wechseln, falls in einigen Bereichen mehr oder weniger zu tun sein sollte.

    Außerdem kann nicht mehr länger gearbeitet werden, wenn es nötig wäre.

    Zusätzlich haben sich manche Abläufe, durch das „neue“ Abstandhalten unter den Kollegen, verlangsamt. Um dem entgegenzuwirken wurden seit Beginn der Corona-Zeit mehr als 80 zusätzliche Mitarbeiter in der Logistik eingestellt.

    Mit all diesen Maßnahmen werden wir auch weiterhin verlässlich für unsere Kunden da sein!

    Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal!

    Gruß Björn

  • Corona: Wie geht es unseren Kollegen bei GRANIT PARTS Italien?

    Corona: Wie geht es unseren Kollegen bei GRANIT PARTS Italien?

    Hey Leute,

    Corona stellt unseren (Arbeits)Alltag momentan auf den Kopf. GRANIT PARTS Italien hat einen Standort in Padua, Oberitalien/Venetien. Ich habe mit unserer Innendienstleiterin Marta Terrin gesprochen und sie gefragt, wie die Lage in Oberitalien ist. Ob und unter welchen Voraussetzungen sie gerade überhaupt arbeiten können.

    Welche Maßnahmen gegen das Coronavirus wurden in Italien getroffen?

    Seit dem 9. März gibt es Ausgangssperren. Wir müssen 1,5 Meter Abstand von anderen Leuten halten, oft und gründlich Hände waschen sowie desinfizieren und zusätzlich Gesichtsmasken tragen. Spazierengehen oder Sportmachen sind verboten. Man darf nur zum Einkaufen und für den Arbeitsweg nach draußen, aber nur, wenn die Firma bei der Handelskammer als berechtigte Firma angemeldet ist. Das ist für GRANIT PARTS natürlich der Fall.

    Mehrere Firmen in Italien sind noch geschlossen.

    Wie nimmst du die Stimmung in Italien wahr?

    Leider ist das Ansteckungsrisiko sehr hoch und die Menschen haben Angst, krank zu werden. Und dazu gibt es die Unsicherheit der Zukunft, viele Leute werden wahrscheinlich bald arbeitslos sein. Obwohl der Norden am meisten von dem Coronavirus getroffen ist, ist die Corona-Krise ein wirtschaftliches Problem für das ganze Land.

    Wurde schon angekündigt, wann eine Besserung der Situation zu erkennen ist und Maßnahmen gelockert werden können?

    Die aktuellen Maßnahmen gelten bis einschließlich zum 3. Mai. Die Regierung ist sehr vorsichtig und trifft Entscheidungen den Statistiken nach, die täglich von den Krankenhäusern kommen.

    Halten sich die Menschen an die getroffenen Maßnahmen?

    Ja, auch Italiener können diszipliniert sein 😉

    Wir halten uns natürlich daran, weil wir uns alle bewusst sind, dass das die einzige Weise ist, um die Infektionskurve abzuflachen und die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Unser Gesundheitssystem ist leider schon überlastet und jeder von uns hat die Verantwortung, seinen Beitrag zu leisten, um die Risikopatienten zu schützen.

    Arbeitest du im Home Office?

    Drei Kollegen vom Innendienst bei GRANIT PARTS Italien arbeiten seit einem Monat im Home Office. Ich habe auch ein paar Wochen von Zuhause aus gearbeitet. Aber als Innendienstleiterin sollte ich auch im Büro sein, um die anderen Kollegen vom Kundencenter zu unterstützen, die trotzdem jeden Tag ins Büro kommen, damit wir für die Kunden telefonisch erreichbar sind.

    Wie wirkt sich die Corona-Krise auf eure Arbeit und den italienischen Markt aus?

    Wir sind mit den Ergebnissen vom Monat März ganz zufrieden. Natürlich bestellen einige Kunden weniger, weil momentan nicht alle Firmen berechtigt sind, zu arbeiten und geschlossen sein müssen. In dieser letzten Zeit haben sich insbesondere die Herausforderungen mit den Spediteuren vervielfältigt. Die Situation ist überhaupt nicht einfach, aber wir sind immer für unsere Kunden da.

    Stand: 10. April 2020

    Alle Schilderungen entsprechen demnach dem Stand diesen Tages. Da Marta sehr gut Deutsch kann, habe ich ihre Antworten überwiegend direkt im Wortlaut übernommen.

    GRANIT PARTS Italien
    Prato della Valle, der größte Platz in Padua

    Außerdem hatte ich darüber hinaus das Glück, am Dienstag, den 7. April, die Stimme unseres GRANIT PARTS Italien Geschäftsführers Alessandro Rossi einzufangen. Er ist besonders auf die Kollegen im Außendienst eingegangen.

    Die Außendienstler dürfen seit dem 8. März keine Kundenbesuche mehr machen und müssen im Home Office arbeiten. Insbesondere für diese Kollegen, die normalerweise viel unterwegs sind, ist es ungewohnt, von Zuhause aus zu arbeiten. Vor allem die ersten zwei Wochen waren schwierig und sie haben sich etwas verloren und orientierungslos gefühlt. Mittlerweile haben sie sich mit der Situation arrangiert, sich daran gewöhnt, arbeiten motiviert und sind positiv gestimmt. Wir stehen in ständigem Kontakt über Video- oder Telefonkonferenzen. Alle Kollegen geben sich große Mühe, den Kunden mit verschollener oder nicht gelieferter Ware zu helfen und sie trotz der Corona-Krise optimal über Telefon, Mail oder WhatsApp zu beraten.

    Alessandro Rossi, Geschäftsführer GRANIT PARTS Italien über die Stimmung und Arbeitsweise der italienischen Außendienstlern (von mir aus dem Englischen übersetzt)

    Ich finde es toll, dass die Menschen in Italien sehr reflektiert und verantwortungsvoll mit der Corona-Krise umgehen. Ich bewundere, dass sie so tapfer sind und ihre positive Stimmung nicht verlieren. Unsere Kollegen bei GRANIT PARTS Italien geben täglich alles dafür, um für die Kunden da zu sein und Präsenz zu zeigen! Danke dafür!

    Eure Leona

  • Kommunaltechnik zum Anfassen- der Gartenland Profitag!

    Kommunaltechnik zum Anfassen- der Gartenland Profitag!

    Vor einigen Wochen, noch bevor die Corona-Krise das Leben weltweit eingeschränkt hat, fand in unserem Gartenland in Zeven der Profi- und Kommunaltechnik Tag statt. Zu dieser Veranstaltung wurden GaLa-Bau Unternehmen sowie die Bauhöfe verschiedener Kommunen aus ganz Norddeutschland eingeladen, um einen Tag lang ihr Wissen zu vertiefen und sich auszutauschen.

    Die Ruhe vor dem Sturm….

    Gartenland Profitag: Ausstausch, Wissen und andere Highlights

    Die Veranstaltung begann mit der Begrüßung der Teilnehmer durch den Geschäftsführer Ralf-Peter Matthies. Anschließend konnten die Teinehmer in der Verkaufsfläche des Gartenlandes Platz nehmen, um gemeinsam an einem Schulungsvortrag zum ordnungsgemäßen Transport von Lithium-Ionen Akkus teilzunehmen. Zwischenzeitlich hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei einem gemeinsamen Frühstücksbuffet untereinander auszutauschen und erste Highlights der Verkaufsflächen zu begutachten. Zum Mittag war der Vortrag beendet und alle Teilnehmer erhielten eine Teilnahmebestätigung, welche sie dazu befähigt, die genannten Akkus im Straßenverkehr zu transportieren. Dies ist notwendig, da die Akkus als Gefahrgut anzusehen sind.

    Begrüßung durch den Geschäftsführer Ralf-Peter Matthies.

    Stärkung muss sein!

    Danach war es dann erst einmal Zeit für das Mittagessen. Wo morgens schon das Frühstücksbuffet Platz gefunden hatte, war nur ein großzügiges Mittagsbuffet inkl. 2 Spanferkeln errichtet worden. Nachdem alle Teilnehmer sich gestärkt und etwas ausgeruht hatten, war es Zeit für das Nachmittagsprogramm. Hier standen nun verschiedene Produktpräsentationen auf dem Plan, wobei den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben wurde, einige Neuigkeiten aus der Branche sowie Änderungen zu entdecken. Dazu zählten beispielsweise auch die Vorführung von Holzhäckslern der Firma HANSA Chippers aus Neuseeland, welche vom Gartenland exklusiv in Deutschland vertrieben werden. Ein weiterer Schwerpunkt war das Kommunaltechnik-Programm der Firma KUBOTA sowie Mini-Kipper der Fa. Schmitz.

    Ein gelungener Profi- und Kommunaltechnik Tag!

    Nach angeregten Gesprächen und regem Austausch fand die Veranstaltung am späten Nachmittag dann allmählich ihr Ende. Einige der Gäste nutzten die Zeit noch, um weitere Highlights der Verkaufsfläche zu erkunden. Außerdem wurde das ein oder andere Gespräch mit einem Außendienstler oder Verkäufer geführt.

    Alles in allem lässt sich sagen, dass der Profi- und Kommunaltechnik-Tag eine sehr gelungene und informative Veranstaltung dargestellt hat. Es wurde viel Wissen ausgetauscht, neue Kontakte geknüpft und Informationen weitergegeben, die der Branche in Zukunft helfen werden.

    Das war’s soweit erstmal von mir. Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in solch eine Veranstaltung bei uns im Gartenland geben. Solltet ihr noch Frage oder Anmerkungen zu dem Event haben, dürft ihr mir gerne schreiben!

    Bis dahin,

    Jannik

  • Aus Portugal zu FRICKE und zurück – die Geschichte von Emilia und Pedro

    Aus Portugal zu FRICKE und zurück – die Geschichte von Emilia und Pedro

    Olà Zusammen,

    heute erzähle ich euch die „Geschichte“ von Emilia und Pedro – zwei unserer Kollegen, die eigentlich aus Portugal kommen und vor einigen Jahren den Weg nach Deutschland, und schließlich zu FRICKE, gefunden haben. Im letzten Absatz erfahrt ihr, wie es ihnen heute, während der Corona-Krise geht.

    Wie alles begann…

    Angefangen hat „damals“ alles 2012, die beiden haben sich auf den Weg nach Deutschland gemacht und haben anfangs in einer Eisdiele gejobbt. Im Januar 2014 sind die zwei dann über Umwege zu FRICKE gekommen und haben im Warenausgang begonnen zu arbeiten. Natürlich war die Sprachbarriere immer noch da, doch durch den stetigen Kontakt mit Kollegen und Lieferanten haben die beiden innerhalb kürzester Zeit ganz viel dazugelernt. Emilia ist 2016 in die Reklamationsabteilung gewechselt und Pedro hat die Möglichkeit bekommen, in der Transportlogistik zu arbeiten. Die zwei haben bewiesen, wie wichtig Teamarbeit ist und sich in den neuen Abteilungen sehr gut zurechtgefunden und schnell eingearbeitet. Mit jeder neuen Abteilung haben sie ganz viele wertvolle Erfahrungen sammeln können, die ihnen auf ihrer nächsten Station sicher viel weiterhelfen werden.

    Es wird nie langweilig bei FRICKE

    Im Mai 2018 wurde Emilia dann von Timm Müller, dem Leiter des Exports, über den Denise euch hier schon einmal etwas berichtet hat, gefragt, ob sie sich vielleicht vorstellen könnte, das Team des Exports zu unterstützen. Aufgrund ihrer Herkunft könnte man jetzt vermuten, dass sie vielleicht als Kundenberaterin für unsere portugiesischen Kunden tätig werden sollte, doch es war eine Stelle für den französischen Kundenkreis offen.

    Ohne langes Zögern hat Emilia sich der neuen Aufgabe gestellt und schon kurze Zeit später fleißig begonnen, Französisch zu lernen. Mit der Unterstützung ihrer neuen Kollegen hat sie sich auch hier sehr schnell zurechtgefunden und gut ins Team eingearbeitet.

    FRICKE Portugal – Auf zu neuen Abenteuern und zurück in die Heimat

    Doch obwohl Deutschland definitiv ein zweites Zuhause für die beiden geworden ist, fehlte immer irgendwie ein Teil der Heimat. Der Wunsch, wieder in der „neuen alten“ Heimat zu leben, wurde immer größer und auch die Familie fehlte beiden sehr. Nach einigen Gesprächen mit der Geschäftsleitung entschied man sich schließlich, gemeinsam einen Standort in Portugal zu eröffnen. Eine nahezu perfekte Lösung für beide Seiten: Emilia und Pedro bekamen so die Möglichkeit, die Arbeit, mit dem Wunsch wieder zurück nach Portugal zu kehren, zu verbinden und für FRICKE ergab sich die Chance den Markt in einem neuen Land zu erschließen.

    Grüße aus Portugal

    Mittlerweile leben die beiden bereits einige Monate dort und haben sich in ihrer „neuen alten“ Heimat wieder gut eingelebt.

    „Wir sind mehr als glücklich und es ist gut wieder Zuhause zu sein. Trotzdem haben wir immer das Gefühl mit Heeslingen, unserem zweiten Zuhause, verbunden zu sein. Zusammen mit dem Außendienstler Romeu Fernandes bilden wir ein starkes und motiviertes Team und sind bereit, den portugiesischen Markt zu erobern.“

    FRICKE Portugal – Wie geht es Emilia und Pedro aktuell während der Corona-Krise?

    Aus aktuellem Anlass haben wir die zwei zur Corona-Krise befragt, denn die Lage in Portugal ist schwierig. Das Gesundheitssystem ist nicht so gut ausgebaut wie in Deutschland und deshalb nicht auf die vielen Infizierten vorbereitet. In Portugal gibt es laut der Weltgesundheitsorganisation 10.524 Infizierte und 266 die leider bereits verstorben sind (Stand 06.04.2020, 08:15 Uhr). Häufig können sie nicht entsprechend behandelt und versorgt werden. Emilia und Pedro arbeiten im Home Office, da die Gemeindeverwaltung von Torres Vedras, wo sich unser Standort befindet, die Schließung aller Betriebe angeordnet hat, die nicht unbedingt notwendig sind.

    „In den letzten Tagen hat ein Wettlauf zu den Supermärkten stattgefunden. Einigen Supermärkten gingen bereits die Lebensmittel aus.“

    Pedro über Hamsterkäufe in Portugal

    Die zwei können die Maßnahmen jedoch voll und ganz nachvollziehen und halten sie ein, denn für sie und ihre Familien steht Gesundheit an erster Stelle.

    Wir wünschen den beiden weiterhin, in erster Linie gesund zu bleiben und den Spaß an der Arbeit nicht zu verlieren! Weiterhin viel Erfolg in Portugal und wir freuen uns auf weitere Berichte und spannende Eindrücke!

    Bis Bald,

    Myriel