Kategorie: Ausland

  • Einen Monat bei GRANIT PARTS in Polen

    Einen Monat bei GRANIT PARTS in Polen

    Moin Leute,
    heute möchte ich von Lene Henrieke berichten, die im Rahmen ihres Ausbildungslehrplanes einen einmonatigen Auslandsaufenthalt in Polen bei den Kolleginnen und Kollegen in der Logistik von GRANIT PARTS absolvieren konnte. Lene absolviert eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik in der FRICKE Gruppe und befindet sich momentan im 3. Ausbildungsjahr.

    Wie verlief die Anreise nach Polen für dich?

    Das Abenteuer GRANIT PARTS Polen sollte für mich in den frühen Morgenstunden an einem Montag um 05:00 Uhr beginnen. Die sieben Stunden Autofahrt über die Landesgrenze nach Polen vergingen wie im Fluge und ich fragte mich, was in den nächsten Tagen und Wochen wohl auf mich zukommen wird.

    Ein anderes Land, eine andere Sprache und ein neuer Arbeitsplatz. Wie sieht wohl der Standort in Polen aus?

    Durch meinen Arbeitsalltag in Heeslingen bin ich viele Flurförderzeuge, Packstücke, die auf einer Fördertechnik transportiert werden, und eine Menge an Lagerorten gewohnt. Wird es in Polen ähnlich sein?

    Ankunft bei den Kollegen und Kolleginnen in Polen

    Während meines Auslandsaufenthaltes wohnte ich in einem Apartment in der Stadt Posen. Diese befindet sich ungefähr 40 Kilometer vom GRANIT PARTS Lager entfernt.

    Mein erster Arbeitstag begann pünktlich um 08:00 Uhr mit einer Vorstellung der neuen Kollegen und Kolleginnen und einem Rundgang durchs Lager. Sofort wurde mir klar, dass das Lager in Polen deutlich kleiner im Vergleich zum Standort in Heeslingen ist. Im Lager bei GRANIT PARTS Polen sorgen täglich 27 Lagermitarbeiter für einen reibungslosen Ablauf der Prozesse. Zum Vergleich: Am Standort in Heeslingen sind um die 1000 Mitarbeiter beschäftigt.

    Wie sah dein Arbeitsalltag aus?

    Ich habe die Kollegen und Kolleginnen in Polen in diesem Monat bei allen logistischen Prozessen, wie dem Wareneingang, der Kommissionierung und dem Versand unterstützt. Zusätzlich habe ich Einblicke in die Disposition bekommen und durfte im Marketing mitwirken.

    Den Feierabend habe ich hauptsächlich mit Einkaufen und Kochen verbracht. Die Schulbücher konnten in diesem Zeitraum zum Glück geschlossen bleiben, da wir uns zu dieser Zeit in den Sommerferien befanden.

    Am Wochenende habe ich mir die Stadt Posen angeschaut und erkundigte die dortigen Geschäfte, um mich nach einem kleinen Andenken umzuschauen. Leider spielte das Wetter in diesem Zeitraum nicht mit und meine erste Anschaffung sollte daher ein Regenschirm werden. 🙂

    Wie gefiel dir rückwirkend der Aufenthalt in Polen?

    Mir hat die Zeit in Polen sehr gut gefallen da die Kollegen und Kolleginnen immer nett und hilfsbereit waren und ich eine Menge Erfahrungen sammeln durfte. Gerne hätte ich sie noch länger unterstützt.

    Auch Lenes Auslandsaufenthalt zeigt, eine Ausbildung bei der FRICKE Gruppe ist sehr abwechslungsreich. Schaut gerne mal bei diesem Beitrag vorbei und genießt ein wenig schwedische Luft.

  • Schwedische Luft schnuppern

    Schwedische Luft schnuppern

    Die Möglichkeit des Auslandsaufenthaltes über die FRICKE Gruppe wird immer mehr genutzt. Auch Tim hat sich für eine Auslandsphase entschieden. Für ihn ging es in den Norden! Zwei Wochen durfte er schwedische Luft schnuppern und die Kollegen vor Ort tatkräftig unterstützen. Wir haben ihn etwas über seine Zeit in Staffanstorp ausgefragt.

    450 Kilometer Richtung Norden

    Am Sonntag machte sich Tim mit seinem eigenem Auto auf den Weg nach Staffanstorp, Schweden. Gegen 14 Uhr nahm er die Fähre von Puttgarden nach Rødby und fuhr schließlich über die Øresund-Brücke nach Schweden. Die Fahrt verlief problemlos und es gab kaum Stau, sodass er gegen Nachmittag in seinem B&B angekommen ist. Vor Ort auf dem kleinen Bauernhof „Eksholmens gård“ wurde er sehr freundlich empfangen. Erschöpft von der langen Fahrt, stand für den Tag aber nur noch schlafen auf dem Programm, was in der ruhigen und idyllischen Umgebung kein Problem war. Am nächsten Morgen konnte der Alltag in Schweden losgehen. Kaum aufgewacht, hatte Tim einen wunderschönen Ausblick auf die Wiesen neben dem B&B, der ihm das Aufstehen direkt ein wenig vereinfachte. Um 7:30 Uhr startete dann die Arbeit im Büro in Staffanstorp. Die Kollegen vor Ort erwarteten ihn bereits voller Vorfreude. Tim wurde durch das Büro geführt und durfte alle Kollegen einmal kennenlernen, bis dann um 9 Uhr gemeinsam gefrühstückt wurde.

    An die Arbeit

    In Staffanstorp sollte Tim das Team im Innendienst-Verkauf unterstützen. Vor allem die Arbeit an Excel Tabellen gehörte zu seinen täglichen Aufgaben. Zum Einen sollte er Kontaktdaten von Kunden heraussuchen, aber auch das Zusammentragen von Preisen der Wettbewerber half dem Team aus Schweden bei ihrer Arbeit. Zur Mittagspause ging es das ein oder andere Mal gemeinsam mit Andreas Hess essen. Insgesamt war die Atmosphäre im Büro in Schweden deutlich ruhiger als in Heeslingen. Im Büro saßen nur knapp sieben Leute und der Bürohund Axel, der für gute Stimmung sorgt. Als Besonderheit im Vergleich zu Deutschland gab es in Schweden ab und zu zusätzlich eine kleine Zwischenpause genannt „FIKA“.

    Freizeit vor Ort

    Unter der Woche hat sich Tim dann nach der Arbeit noch Staffanstorp angeguckt, den Bauernhof mit seinen Schafen begutachtet, essen gemacht und geschlafen. Dafür stand dann am Wochenende Einiges an. Das Wetter spielte mit, also sollte es in die Stadt gehen! Samstag machte er sich auf den Weg nach Trelleborg und Falsterbo, ein beliebter Urlaubsort unter den Schweden. Dort schaute er sich ein wenig um und fuhr zum Hafen. Sonntag ging es dann noch nach Malmö. Hier sollten Sehenswürdigkeiten sein Ziel sein, darunter zum Beispiel das größte Schloss Malmös. Beim Blick in den Supermarkt konnte er es sich nicht nehmen lassen und hat eine Packung „Surströmming“ mitgenommen. Hierbei handelt es sich um eingelegten, schwedischen Fisch, der für seinen stinkigen Geruch bekannt ist. Getraut diesen zu probieren, hat er sich allerdings noch nicht.

    Am letzten Tag in Schweden hat das Team gemeinsam zu Mittag gegessen. Als krönenden Abschluss durfte Tim die schwedische Spezialität „Smörgåstårta“, eine schwedische Brottorte, probieren. Danach hieß es Abschied nehmen und Tim startete seine Rückfahrt.

    Im Nachhinein

    Insgesamt war der Aufenthalt für Tim eine super Erfahrung. Eine wirklich besondere Zeit, in der man seine Englischkenntnisse auffrischen kann, neue Menschen kennenlernt und eigenständiger wird. Tim sagt danke für die freundlich Aufnahme in Schweden, die Betreuung vor Ort sowie die lieben Abschiedsgeschenke. Ein unvergesslicher Aufenthalt ist damit zu Ende und Tim ist wieder wohl auf in Deutschland angekommen.

    Für euch klingt ein Auslandsaufenthalt interessant? Hier geht’s zum Beitrag über die Schweiz.