Kategorie: Ausland

  • Drei Länder, vielfältige Erfahrungen: Tills Auslandsaufenthalt

    Drei Länder, vielfältige Erfahrungen: Tills Auslandsaufenthalt

    Im Rahmen seines dualen Studiums bei der FRICKE Gruppe erhielt unser dualer Student Till eine besondere Möglichkeit: Statt – wie sonst üblich – nur eine Auslandsgesellschaft zu besuchen, durfte er gleich drei internationale Standorte kennenlernen. Seine Auslandsaufenthalte führten ihn nach Spanien, Italien und Frankreich und boten ihm wertvolle fachliche wie auch persönliche Erfahrungen.

    Brücken bauen in EDI: Austausch, Strategie und Umsetzung

    Vor und nach seinen Auslandsaufenthalten war Till in der EDI-Abteilung tätig. EDI (Electronic Data Interchange) bezeichnet die automatische Verbindung zwischen IT-Systemen (z. B. ERP-Systemen) verschiedener Unternehmen, um standardisierte Geschäftsdokumente wie Bestellungen, Rechnungen oder Lieferscheine elektronisch und ohne manuelle Eingriffe auszutauschen.

    Ziel seiner Einsätze war es, das Thema EDI in den jeweiligen Landesgesellschaften greifbarer und verständlicher zu machen. Der Fokus lag dabei auf dem Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort, der gemeinsamen Entwicklung von Strategien sowie auf Schulungen rund um EDI-Prozesse. Ergänzend war Till, wie auch in Deutschland, an klassische EDI-Aufgaben, die von der Kommunikation mit Kunden und Lieferanten bis hin zur Entwicklung und Betreuung von Schnittstellen reichten, beteiligt.

    Spanien – Arbeiten, Kultur und Sonne

    Den Auftakt von Tills Auslandserfahrung bildete ein fünfwöchiger Aufenthalt in Spanien. Nach der Ankunft in Madrid reiste Till weiter zu unserem Standort in Valladolid, wo er vom spanischen Geschäftsführer Álvaro sowie der Innendienstleiterin Emilia herzlich empfangen und zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen wurde, ein gelungener Start für das gegenseitige Kennenlernen.

    Sein zentral gelegenes Apartment erleichterte den Arbeitsweg, da er täglich von Kollegen mitgenommen wurde. Das spanische Wetter mit viel Sonnenschein und Temperaturen bis zu 35 °C sorgte neben der Arbeit für echtes Sommerfeeling. Auch außerhalb der Arbeitszeit verbrachte Till viel Zeit mit dem Team. Gemeinsam erkundeten sie verschiedene Teile der Stadt, darunter den Parque Campo Grande mit seinen frei laufenden Pfauen sowie kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte. Zu seinen persönlichen Highlights zählten unter anderem ein kurzer Bachata-Kurs, Churros am Morgen im Büro, gemeinsame Bowling- und Padel-Abende sowie ein Wochenendausflug.

    Für die Wochenenden setzte sich Till das Ziel, jeweils eine neue Region zu entdecken. Seine Reisen führten ihn von schneebedeckten Berglandschaften bis hin zu heißen Tälern mit Temperaturen von bis zu 37 °C. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der historischen Stadt Ávila mit ihrer vollständig erhaltenen und größtenteils begehbaren Stadtmauer.

    Mehr über unser Büro in Valladolid erfahrt ihr in Ab in den Süden – drei Wochen in Valladolid von unserer Auszubildenden Annabell.

    Italien – EDI und Außendienst hautnah

    Im Anschluss ging es für eine Woche nach Italien, wo Till ebenfalls herzlich empfangen wurde – inklusive eines gemeinsamen Essens. Neben dem fachlichen Austausch zu EDI-Themen hatte er hier die besondere Gelegenheit, den Außendienst auf einer Tour zu begleiten und so einen weiteren zentralen Unternehmensbereich kennenzulernen. Auch wenn er dabei beeindruckende Landschaften sehen konnte, bleibt sein persönliches Highlight ganz klar: die italienische Küche.

    Frankreich – Strategie, Austausch und besondere Erlebnisse

    Bevor es zurück nach Deutschland ging, folgte ein zweiwöchiger Aufenthalt in Frankreich. In Reims arbeitete Till gemeinsam mit dem verantwortlichen EDI-Experten vor Ort an der weiteren Aufklärung zu EDI-Themen sowie an der Entwicklung strategischer Ansätze.

    Auch außerhalb der Arbeit sammelte er zahlreiche Eindrücke. Zu den Highlights zählten ein beeindruckendes Lichterspiel an der Kathedrale von Reims, sportliche Aktivitäten mit einem gemeinsamen Lauf durch die Stadt und Squash spielen mit Kollege Fred sowie eine Führung durch die Vranken-Pommery-Champagnerkeller.

    Ein Auslandsaufenthalt, der bleibt

    Tills Auslandsreise zeigt eindrucksvoll, welche Möglichkeiten ein duales Studium bei der FRICKE Gruppe bieten kann: internationale Zusammenarbeit, fachliche Weiterentwicklung, kultureller Austausch und viele persönliche Erfahrungen. Drei Länder, unterschiedliche Teams und zahlreiche neue Eindrücke – ein Erlebnis, das Till sicher noch lange begleiten wird.

  • Agribex 2025

    Agribex 2025

    Tradition trifft Innovation in Brüssel

    Die Agribex ist ein fester Bestandteil der belgischen Landwirtschaftsgeschichte. Die Messehallen in Brüssel, in denen die Agribex stattfindet, wurden bereits für die Weltausstellung 1935 erbaut und später auch für die Expo 1958 genutzt. Aus letzterer stammt auch das Atomium, das heute als bekanntestes Wahrzeichen der Stadt gilt. Ein geschichtsträchtiger Ort für eine Messe, die sich gleichzeitig stark auf Zukunftsthemen fokussiert.

    Niklas und Nils waren für zwei Tage in Belgien und berichten uns von ihren Erlebnissen.

    Die relevanteste Landwirtschaftsmesse Belgiens

    Vom 03.12. bis 07.12. strömten rund 75.000 Besucher auf das Messegelände – ein eindrucksvoller Beweis für die Bedeutung der Agribex, die als wichtigste Landwirtschaftsmesse Belgiens gilt. Die Veranstaltung findet heute im Zweijahresrhythmus statt, 2025 war bereits die 73. Ausgabe. Die Ursprünge reichen bis ins Jahr 1909 zurück, als die Vorgänger-Messe erstmals veranstaltet wurde.

    Insgesamt präsentierten sich über 250 Aussteller auf einer Ausstellungsfläche von rund 75.000 m². Thematisch war die Messe klar auf Innovation, Smart Farming und Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Messehallen waren thematisch gegliedert. Es gab jeweils eine Halle rund um die Nutztierzucht und Gartenmaschinen sowie fünf Hallen in denen es um die mechanisierte Landwirtschaft, also hauptsächlich Maschinen und Anbaugeräte, ging.

    Bis einschließlich 2023 wurden auf der Agribex noch Tiere ausgestellt und aktiver Viehhandel betrieben – ein Bereich, der sich aktuell sichtbar im Wandel befindet.

    Live-Erlebnisse statt nur Maschinen schauen

    Als besonders spannend wurden die interaktiven Formate auf der Messe wahrgenommen. Ähnlich wie unsere eigene Live-Werkstatt auf der PARTS & SERVICE WORLD gab es auch hier Bereiche, in denen Studenten vor Publikum an Maschinen gearbeitet und ihr Können unter Beweis gestellt haben. Solche Konzepte bringen frischen Wind auf die Messe und machen Technik greifbar.

    Ein etwas ungewöhnliches, aber durchaus interessantes Highlight war der „Ladies Day“ am Donnerstag. In diesem Rahmen wurde der „most female-friendly tractor“ ausgezeichnet – mit dem Ziel, Frauen in der Landwirtschaft mehr Sichtbarkeit zu geben.

    GRANIT zurück auf der Agribex – aus gutem Grund

    GRANIT PARTS war 2023 nicht auf der Agribex vertreten. 2025 haben wir uns bewusst für eine Rückkehr entschieden – vor allem anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von GRANIT Belgien. Passend dazu hatten wir auf unserem Stand eine Fotowand, an der sich Besucher fotografieren lassen konnten. Diese wurde sehr gut angenommen und sorgte für viele schöne Erinnerungen.

    Jeden Tag waren rund 15 Kolleginnen und Kollegen von GRANIT PARTS auf dem Stand im Einsatz. Wir befanden uns in einer Halle gemeinsam mit Herstellern wie CLAAS, Pöttinger und Fendt.

    Wie auch von der Agritechnica bekannt, war unser Stand nur für Kunden zugänglich. Zusätzlich haben wir außerhalb des Standes ausgewählte Produkte wie zum Beispiel PROBOSS Sitze und ROTARO Gelenkwellen präsentiert. Zudem haben wir den GRANIT Partnershop vorgestellt, mit dem Fachhändler auch online Ihre Kundschaft erreichen können, um noch mehr Sichtbarkeit bei Landwirten und Lohnunternehmern zu schaffen.

    Start der CLAAS Kooperation in Belgien

    Niklas und Nils waren persönlich vor Ort, da wir aktuell am Anfang unserer Kooperation mit CLAAS in Belgien stehen. Diese ist offiziell am 1. Januar 2026 gestartet. Deshalb hat die Agribex im Dezember einen idealen Rahmen geboten, um vorab Gespräche mit unserem Partner CLAAS und den CLAAS Händlern aus Belgien zu führen. Außerdem wurde die Gelegenheit genutzt, um die belgischen Kollegen von GRANIT PARTS besser kennenzulernen und sich auf die bevorstehende Zusammenarbeit vorzubereiten.

    Ein Messeauftritt mit Mehrwert

    Die Agribex 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, wie sich eine traditionsreiche Messe weiterentwickeln kann: weniger klassische Tierausstellung, dafür mehr Fokus auf Technik, Innovation und Austausch. Für GRANIT PARTS war die Messe im Hinblick auf die gemeinsame Feier des 20-jährigen Jubiläums mit Kunden und Partnern sowie den Start der Kooperation ein voller Erfolg. Wenn ihr noch mehr über die Messe-Erlebnisse bei GRANIT erfahren möchtet, schaut gerne in den Beitrag über die Agritechnica rein.

  • Jahresrückblick 2025

    Jahresrückblick 2025

    Hallo zusammen, willkommen zurück!

    Auch 2025 sind wieder viele spannende Beiträge entstanden. In insgesamt 30 Beiträgen ging es unter anderem um internationale Erfahrungen, persönliche Karrierewege und wichtige Meilensteine der FRICKE Gruppe. Zum Jahresabschluss werfen wir einen Blick zurück und haben unsere persönlichen Highlights aus 2025 für euch zusammengestellt.

    Von der Idee zur Eigenmarke

    Diesen Beitrag fand ich super spannend, weil ich vorher nicht wusste, welche einzelnen Schritte von der Idee bis zur finalen Produktfertigstellung nötig sind und wir so einen sehr interessant Blick hinter die Kulissen bekommen konnten.  ~ Leona

    Drei Monate in Shanghai – Internationale Erfahrungen im Produktmanagement

    Der Beitrag zeigt, wie wertvoll es ist, in einem weltweiten Unternehmen wie FRICKE zu arbeiten und dadurch internationale Einblicke in globale Prozesse zu erhalten. Gleichzeitig wird deutlich, wie bereichernd es ist, andere Kulturen und Arbeitsweisen kennenzulernen, sowie neue Perspektiven zu gewinnen und persönliche als auch berufliche Horizonte durch geförderte Auslandserfahrungen zu erweitern. ~ Jette

    Tholey ganz persönlich – Die Gesichter hinter dem Projekt

    Ich freue mich, dass alle Mitarbeitenden und sogar externe Beteiligte einen persönlichen Einblick in eines der größten Projekte der Firmengeschichte der FRICKE Gruppe bekommen.
    Das zeigt die persönlichen Werte unseres Familienunternehmens sehr gut. ~ Jonas

    Einmalige Auslandserfahrung: Vier Wochen in Wabash

    Ich finde der Beitrag zeigt eindrucksvoll wie abwechslungsreich die Ausbildung bei FRICKE ist. Den jungen Kolleginnen und Kollegen wird ermöglicht, über den Tellerrand zu schauen und einzigartige Erfahrungen zu sammeln. Auf so ein Praktikum an unserem Standort in den USA hätte ich auf jeden Fall auch Lust gehabt! ~ Larissa

    Nina auf Entdeckungstour in Shanghai

    Dieser Beitrag ist mir besonders im Kopf geblieben, weil er zeigt, wie viel man in kurzer Zeit erleben kann. Ninas neun Wochen in Shanghai waren voller neuer Eindrücke: vom Büroalltag im Einkaufsbüro über Lieferantenbesuche entlang der Küste bis hin zu kleinen Reisen durch China. Und zwischendurch gibt es noch die Highlights wie Disneyland, den Oriental Pearl Tower oder die Aussicht auf die Skyline von Shanghai. Genau diese Mischung macht den Text so spannend und zu meinem Favoriten des Jahres. ~ Svea

    Tholey ganz persönlich – Die Gesichter hinter dem Projekt

    Der Beitrag war für mich dieses Jahr der interessanteste. Und das nicht nur, weil man darin lesen konnte, welche Kollegen überhaupt an diesem Mammut-Projekt  beteiligt sind, sondern auch, weil man erfahren konnte, was für Aufgaben alle zu so einem Projekt gehören. An manche Aspekte denkt man nämlich im ersten Moment vermutlich gar nicht, wie zum Beispiel daran, dass beim Bau eines neuen Lagers auch die Entsorgung von Abfall eingerichtet werden muss. ~ Annabell

    Danke an alle, die F.Inside auch im letzten Jahr gelesen und begleitet haben. Wir wünschen euch einen guten Start ins Jahr 2026 und freuen uns darauf, auch 2026 wieder spannende Themen und Einblicke aus der FRICKE Gruppe mit euch zu teilen.

  • Drei Monate in Shanghai – Internationale Erfahrungen im Produktmanagement

    Drei Monate in Shanghai – Internationale Erfahrungen im Produktmanagement

    Im Rahmen seiner Tätigkeit als Produktmanager im Bereich Pflanzenschutz, Tierhaltung und Reifen verbrachte Patrick drei Monate in Shanghai und eine Woche in Taipeh. Der Auslandseinsatz bot wertvolle Einblicke in internationale Lieferketten, interkulturelle Zusammenarbeit und moderne Beschaffungsprozesse.

    Arbeit und Projekte vor Ort

    Patrick arbeitete während seines Aufenthalts im Büro von GRANIT in Shanghai, das aus neun Mitarbeitenden besteht. Ein Schwerpunkt seiner Aufgaben lag auf der Umsetzung eines neuen On-Time-Delivery-Monitorings, das die pünktliche Lieferung durch chinesische Lieferanten sicherstellen sollte.

    Im Laufe der drei Monate absolvierte er 17 Lieferantenbesuche, bei denen er Einblicke in Produktionsprozesse gewann und Qualitätsstandards überprüfte. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Kommunikation und Vertrauen in der Zusammenarbeit mit internationalen Partnern sind.

    Neben seinen regulären Tätigkeiten im Produktmanagement stand der Aufbau und die Pflege langfristiger Lieferantenbeziehungen im Fokus. Das International Purchase Office (IPO) in Shanghai fungiert als Schnittstelle zwischen dem Produktmanagement vor Ort in Heeslingen und den chinesischen Lieferanten.

    Das dortige Team auf der Pudong-Seite – einem modernen Stadtteil, dessen Entwicklung erst 1980 begann – besteht aus neun Mitarbeitenden: ein Büroleiter, einer im Qualitätsmanagement, zwei in der Disposition und fünf im Einkauf. Besonders hervorzuheben ist das firmeneigene kleine Labor, in dem Produkte vor Ort auf ihre Qualität geprüft werden, bevor sie weiterverarbeitet oder exportiert werden.

    Internationale Vernetzung

    Während seines Aufenthalts reiste Patrick außerdem nach Taipeh, wo er das dortige GRANIT-Büro mit drei Mitarbeitenden im Bereich Einkauf und Disposition besuchte. Auch hier lag der Fokus auf der Qualitätssicherung und der engen Abstimmung mit Lieferanten.

    Der Austausch zwischen den Standorten in Shanghai, Taipeh und Deutschland zeigte eindrucksvoll, wie internationale Teams gemeinsam an einem Ziel arbeiten und voneinander lernen können.

    Leben und Eindrücke in China

    Neben der Arbeit sammelte Patrick viele persönliche Eindrücke vom Leben in Shanghai – einer Stadt, die Tradition und Moderne auf einzigartige Weise verbindet. Er wohnte in einer Maisonette-Wohnung und nutzte seine Freizeit für sportliche Aktivitäten sowie Wochenendausflüge in weitere Städte wie Suzhou oder Zhangjiajie.

    Besonders beeindruckend war die Skyline mit dem Shanghai Tower, Wasserstraßen der Altstadt und die hervorragende öffentliche Infrastruktur.

    Kulinarische und kulturelle Erfahrungen

    Ein weiterer Höhepunkt war die chinesische Küche – abwechslungsreich, frisch und äußerst vielfältig. Ob Dumplings, Meeresfrüchte oder Streetfood – Patrick konnte viele neue Spezialitäten probieren. Bestellungen liefen meist digital über Apps, und die Versorgung sowohl im Büro als auch zu Hause funktionierte reibungslos.

    Im Geschäftsleben wurde deutlich, wie zentral Vertrauen in der chinesischen Unternehmenskultur ist. Erst durch langfristige und persönliche Beziehungen entsteht die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

    Messebesuch und Rückreise

    Während seines Aufenthalts besuchte Patrick außerdem die Shanghai Tire Expo, eine Fachmesse rund um das Thema Reifen für die Landwirtschaft. Zum Abschluss folgte eine Woche in Taipeh mit kulturellen Erkundungen, unter anderem der Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle.

    Nach rund vier Monaten endete die Reise mit einem Rückflug über Istanbul nach Hamburg – insgesamt etwa 15 Stunden Flugzeit.

    Eine wertvolle und unvergessliche Erfahrung

    Der Aufenthalt in China und Taiwan war für Patrick sowohl fachlich als auch persönlich eine wertvolle Erfahrung. Er konnte sein Wissen im internationalen Produktmanagement und Global Sourcing erweitern, neue Perspektiven auf Qualitäts- und Lieferkettenmanagement gewinnen und seine interkulturelle Kompetenz stärken.

    Diese Zeit hat gezeigt, wie wichtig globale Zusammenarbeit, Vertrauen und kulturelles Verständnis in einer zunehmend vernetzten Welt sind.

    Wenn ihr noch mehr über das Arbeiten in China und die Erfahrungen unserer Kollegen kennenlernen wollt, schaut doch mal in den Beitrag von Nina vorbei.

  • Ab in den Süden – drei Wochen in Valladolid

    Ab in den Süden – drei Wochen in Valladolid

    Dieses Jahr im Oktober war es auch für mich endlich so weit – mein Auslandsaufenthalt stand bevor. Also hieß es am 5. Oktober „Auf nach Spanien!“ Mein Ziel war Valladolid, eine Großstadt nahe Madrid. Für drei Wochen habe ich dort gelebt und im Büro der spanischen Auslandsgesellschaft von GRANIT gearbeitet.

    „Willkommen in Spanien!“ – Die Anreise & mein erster Tag im Büro

    Am Sonntagmorgen um 9 Uhr wurde ich am Flughafen in Hamburg abgesetzt. Nachdem ich etwas nervös vom Check-In zur Sicherheitskontrolle gegangen war und schließlich an meinem Gate ankam, hieß es nur noch warten. Kurze Zeit später saß ich im Flieger und ließ das typisch norddeutsche Herbstwetter hinter mir.
    Angekommen am Flughafen in Madrid, wartete schon meine Arbeitskollegin Nuria auf mich. Gemeinsam fuhren wir mit der Bahn nach Valladolid. Auf dem Weg zu meiner Unterkunft empfahl sie mir schon einige Sehenswürdigkeiten, die sofort auf meine Checkliste für die nächsten Wochen kamen.

    Am nächsten Morgen startete ich in meinen ersten Arbeitstag in Spanien. Um 9 Uhr – die dort übliche Zeit, um mit dem Arbeiten anzufangen – wurde ich sehr freundlich durch das 15 Personen starke Team in Empfang genommen. Nach einer kleinen Vorstellung wurde mir erklärt, was der Plan für die kommenden Wochen sein würde und welche Bereiche ich zu Gesicht bekommen werde. Ich durfte in so ziemlich jede Abteilung der Auslandsgesellschaft für ein paar Tage hineinschnuppern – sogar das Mitfahren bei einem Kollegen im Außendienst war für mich eingeplant. Jetzt konnte es also losgehen!

    Zeit anzupacken – meine Tätigkeiten während der Arbeit

    Die ersten drei Tage durfte ich Lucía unterstützen. Sie ist für das Marketing in Spanien zuständig und hatte sich schon einige Aufgaben für mich zurechtgelegt. So fertigte ich für die spanischen Außendienstler Anleitungen an, die den Umgang mit unserem Intranet sowie mit WhatsApp Business erleichtern sollen. Als nächstes waren es meine Aufgaben interessante Messen in Spanien und Portugal im Internet herauszusuchen und aus einem Katalog eine Auswahl von Werbemitteln zu treffen, die auf der nächsten Messe an Kunden verteilt werden sollen.
    Der nächste Bereich war die Abteilung „Transportmanagement“. Zusammen mit Luis-Enrique schaute ich mir Auswertungen über verschiedene Spediteure an. Darüber hinaus stellte ich eine Übersicht zusammen, mit der nachvollzogen werden kann, welche Spediteure welche Routen nutzen, um zu einer gewissen Postleitzahl auszuliefern.

    Raúl erklärte mir anschließend etwas zum Pricing. Mir wurden Abläufe und Berechnungen unter Einhaltung bestimmter Margen nähergebracht. Daraufhin durfte auch ich einige Berechnungen durchführen.
    Als nächstes durfte ich Fernando, einen der spanischen Außendienstler, begleiten. Für mich waren das besonders spannende Tage, da ich einen Einblick bekommen konnte, wie unsere Kunden in Spanien arbeiten, wo ihre Prioritäten liegen und was für Erwartungen sie an uns als Lieferanten haben.
    Danach unterstützte ich Héctor im Backoffice. Ich bearbeitete Gewährleistungsfälle und Retouren und untersuchte den aktuellen Status von Rückständen – von Artikeln also, auf dessen Lieferung die Kunden aus verschiedenen Gründen schon seit längerem warten müssen.
    Zum größten Teil unterhielten sich die Kollegen mit mir auf Spanisch. Von meinem mündlichen Abitur brachte ich relativ gute Spanischkenntnisse mit, die ich in Valladolid endlich wieder auffrischen konnte. Wenn es ab und zu an besonderen Wörtern hakte und man nicht weiterkam, griff man aber natürlich auch mal auf Englisch zurück.

    Die spanische Mentalität – natürlich auch am Arbeitsplatz

    Die Stimmung im spanischen Büro war sehr familiär. Jeden Tag um 14 Uhr setzte man sich gemeinsam mit seinen Kollegen in den Pausenraum und aß Mittag, quatschte ein bisschen oder machte „Siesta“. Untereinander herrschte eine freundschaftliche, lockere Stimmung, die auch mal zu Scherzen einlud. Als „Neue“ in dem Büro, fühlte ich mich deshalb auch nicht fehl am Platz oder unerwünscht. Im Gegenteil: Es ging sehr herzlich zu! Auch an Nervennahrung wurde jeden Tag gedacht: Ob Churros, Turrón oder spanische Salami – irgendeine Leckerei stand morgens immer auf dem Tisch im Pausenraum. Man konnte sich also nur wohlfühlen!

    Auch im Feierabend bleibt keine Zeit für Pausen

    Auch abseits der Arbeit hatte ich viel Programm. Die ersten Abende nach Feierabend nutzte ich dafür, Valladolid zu erkunden. Meine Unterkunft lag im Zentrum der Stadt, also konnte ich die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. Ich schaute mir Kirchen an, ging ins Skulptur-Museum oder in den Park und vertrat mir die Füße am Fluss. Dank Héctor musste auch meine Fitness nicht hintenanstehen. Weil seine Eltern ein Gimnasio (Fitnessstudio) besitzen und er vor kurzer Zeit einen Schein zum Personal-Trainer gemacht hat, schlug er vor, mich mitzunehmen. Das konnte ich natürlich nicht ablehnen!
    Nichtsdestotrotz war ich am Ende des Tages meistens fix und fertig. Die ganzen neuen Eindrücke und das ständige Switchen zwischen den Sprachen – Englisch, Deutsch und natürlich Spanisch – hinterließ dann doch seine Spuren.

    Auf Entdeckungstour in fremden Städten

    An den Wochenenden sah ich mir die Städte Ávila und Burgos an. Ávila ist bekannt für die große Stadtmauer, die sich um das Zentrum der Kleinstadt zieht. Auf der Mauer angekommen, genoss ich die weite Aussicht auf das Umland von Castilla y León, der autonomen Gemeinschaft, in der Ávila liegt. Außerdem erkundete ich die Catedral de Ávila, die ich mir wegen der vielen anstehenden Besucher erst nicht ansehen wollte. Zum Glück habe ich es doch getan! Unten findet ihr ein Bild, auf dem man gut erkennen kann, dass die Kirche zum größten Teil aus „Blutstein“ (Hämatit) gebaut wurde. Es war sehr beeindruckend. Burgos ist eine etwas kleinere Stadt. Umso eindrucksvoller ist jedoch die Catedral de Santa María, die man dort bewundern kann. Sie ist riesig und unglaublich detailliert gebaut. In Burgos durfte ich auch an einem Familienessen von Nurias Familie teilnehmen, zu dem sie mich mitnahm. Auch kulinarisch lernte ich also etwas über den Norden Spaniens. Wenn ich ehrlich bin, wäre ich bei manchen Dingen wahrscheinlich niemals dazu gekommen sie zu probieren, wenn ich nicht zu diesem gemeinsamen Essen eingeladen worden wäre. Ganz oben mit dabei ist zum Beispiel der Krebs, der plötzlich auf meinem Teller landete und der – wenn auch etwas schwierig zu essen – wirklich lecker war.

    Zeit für „Fiesta“!

    Außerdem wurde mir das Nachtleben in Spanien nähergebracht! Nuria nahm mich mit zu der Geburtstagsfeier einer Freundin. Wir aßen gemeinsam Pizza und gingen dann in einen Club, um zu feiern. Tatsächlich liegen Welten zwischen dem deutschen Feiern und dem spanischen „Fiesta“. Während man sich in Deutschland gegen halb zehn auf den Weg zum Feiern macht, denkt man in Spanien gegen 12 Uhr nachts dann langsam mal darüber nach, demnächst loszugehen, wobei in den Clubs natürlich ausschließlich Latino-Songs laufen.

    Wie man unschwer erkennen kann, lebte Nuria ihre Rolle der Fremdenführerin für mich völlig aus. Dafür möchte ich ihr ganz besonders danken! Ohne ihren Einsatz hätte ich wahrscheinlich deutlich weniger in Valladolid erlebt.
    Am 24. Oktober, nach ca. drei Wochen, die sich angefühlt haben, als wären sie nur so an mir vorbeigerast, musste ich dann die Rückreise antreten. Aber eine Sache ist sicher: In Valladolid schaue ich nochmal vorbei!

    Auch dem Rest meiner spanischen Kollegen möchte ich hiermit ein riesiges Dankeschön aussprechen. Ich wurde von Anfang an so herzlich und offen aufgenommen, dass es gar keine andere Möglichkeit für mich gab, als mich wohlzufühlen. Genau das hat meinen Auslandsaufenthalt zu einem großartigen Erlebnis gemacht, mit dem ich einiges über mich selbst lernen und auch meine etwas eingerosteten Spanischfähigkeiten wieder aufpolieren konnte. Danke!

    Auch einige andere unserer Azubis hat es dieses Jahr wieder ins Auslands verschlagen. Lest zum Beispiel über Jordis Aufenthalt in Rumänien oder Hennings und Phillips Erlebnisse in den USA!

  • Einmalige Auslandserfahrung: Vier Wochen in Wabash

    Einmalige Auslandserfahrung: Vier Wochen in Wabash

    Zwei unserer Auszubildenden, Henning und Philipp, hatten die Gelegenheit, für insgesamt vier Wochen in unserer Niederlassung in Wabash, Indiana (USA), zu arbeiten und dort wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Neben der fachlichen Weiterentwicklung war es vor allem die kulturelle Begegnung, die den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.

    Vielfältiger Arbeitsalltag

    Der Schwerpunkt der Tätigkeit lag in der Unterstützung des Lagers. Dort bestand die Hauptaufgabe darin, sämtliche Artikel zu messen und zu wiegen, um eine präzise Versandberechnung zu ermöglichen. Darüber hinaus übernahmen die beiden Azubis weitere Projekte, wie den Aufbau neuer Regale, die Einrichtung eines separaten Lagerraums für Spezialstoffe, die Durchführung einer Inventur sowie die Sammlung und Pflege von Stammdaten. Auch die Vorbereitung auf anstehende Messen gehörte zum Aufgabengebiet.

    Besonders eindrucksvoll war auch die Historie des Lagers selbst: Die Gebäude auf dem Gelände sind von 1-15 durchnummeriert und machen so den Prozess des Wachstums und der Erweiterung über die Jahre hinweg sichtbar.

    Amerikanische Gastfreundschaft

    Die Aufnahme im Team vor Ort war herzlich: Die Kollegen luden die beiden nicht nur zu gemeinsamen Abenden ein, sondern organisierten auch private Treffen, bei denen viele neue Kontakte geknüpft wurden.

    Roadtrips durch die USA

    Am Wochenende blieb genügend Zeit, die Region zu erkunden. Mit einem zur Verfügung gestellten Auto ging es zu den Attraktionen in der Nähe: nach Fort Wayne, nach Indianapolis mit dem berühmten IndyCar-Rennen, nach Chicago sowie zu einem Konzert von The Weekend in Indianapolis.

    Sogar ein Besuch auf dem Schießstand stand auf dem Programm – eine Erfahrung, die auch Maike während ihres Aufenthalts genießen konnte und es in dieser Form in Deutschland kaum gibt. Auch Christian hatte die Möglichkeit innerhalb seines Studiums in Amerika zu unterstützen und die unbegrenzten Möglichkeiten kennenzulernen.

    Herausforderungen und bleibende Eindrücke

    Die Rückreise gestaltete sich etwas schwieriger als geplant, da es zu Komplikationen mit Anschlussflügen kam. Doch auch das konnte die positiven Eindrücke nicht trüben – wenn auch der Jetlag spürbar blieb.

    Eine prägende Erfahrung

    Der Aufenthalt in Wabash war für Henning und Philipp eine einmalige Chance. Sie konnten nicht nur ihre fachlichen Kenntnisse vertiefen, sondern auch internationale Arbeitsabläufe kennenlernen und wertvolle persönliche Erfahrungen sammeln. Besonders hervorzuheben ist die freundliche Aufnahme durch die amerikanischen Kollegen, die den Aufenthalt zu einer unvergesslichen Zeit machten.

  • Rumänien erleben – Eindrücke und Erlebnisse aus meinem Auslandsaufenthalt

    Rumänien erleben – Eindrücke und Erlebnisse aus meinem Auslandsaufenthalt

    Als Auszubildender im Bereich Groß- und Außenhandelsmanagement im 2. Lehrjahr bei der FRICKE Gruppe hatte ich die besondere Möglichkeit, im Rahmen meines Ausbildungsprogramms einen dreiwöchigen Auslandsaufenthalt in Rumänien zu absolvieren. Diese Zeit war für mich nicht nur eine spannende berufliche Erfahrung, sondern auch eine bereichernde persönliche Reise. Ich konnte in den Arbeitsalltag eines internationalen Standorts eintauchen, neue Kolleginnen und Kollegen kennenlernen und gleichzeitig eine mir zuvor unbekannte Kultur entdecken. In diesem Beitrag gebe ich einen Einblick in meine Erlebnisse und Eindrücke vor Ort.

    Auf nach Timișoara

    Vor knapp einem Monat begann mein dreiwöchiger Auslandsaufenthalt mit dem Kofferpacken. Am Montagmorgen startete meine Reise am Flughafen in Hamburg. Durch eine Verspätung verpasste ich leider meinen Anschlussflug in München. Zum Glück konnte ich noch auf einen späteren Flug umbuchen und kam am Abend in Timisoara in Rumänien an. Dort wartete bereits Ciprian, der Geschäftsführer von GRANIT PARTS Rumänien, auf mich. Gemeinsam fuhren wir direkt zu meinem Airbnb, das in den nächsten drei Wochen mein Zuhause war.

    Abwechslungsreiche Tätigkeiten

    Am nächsten Tag ging es für mich direkt um 9 Uhr ins Büro, wo ich schnell eine unterschiedliche Arbeitszeit zu Deutschland feststellen konnte. Anders als in Heeslingen starten die meisten Kollegen erst in den Arbeitstag um 9 Uhr. Entsprechend wird häufig bis in die frühen Abendstunden, also bis 18 Uhr, gearbeitet. Diese Regelung hängt auch mit der Zeitverschiebung zu Deutschland zusammen.

    Meine Unterkunft lag in der Nähe des Büros, sodass ich jeden Morgen bequem zu Fuß dorthin gelangen konnte. Zu Beginn lernte ich das Team in einem kurzen Gespräch kennen, in dem auch die Inhalte und Aufgaben für meinen Aufenthalt in den nächsten drei Wochen besprochen wurden. In den ersten Tagen erhielt ich eine ausführliche Einführung in die verschiedenen Abteilungen und konnte so das gesamte Büro und seine Abläufe besser kennenlernen. Meine Hauptaufgabe bestand darin, die Kolleginnen und Kollegen in allen Bereichen bei offenen Tätigkeiten zu unterstützen. An einem Tag begleitete ich außerdem einen Salesmanager bei Kundenterminen und hatte die Gelegenheit, sowohl rumänischsprachige als auch deutschsprachige Kunden kennenzulernen. Durch die Geschichte des Landes sprechen viele Menschen in Rumänien überraschend gut Deutsch. Besonders spannend war für mich, einen Einblick in die Handelsstrukturen vor Ort zu bekommen und zu erleben, wie die Kundengespräche in Rumänien geführt werden.

    Eintauchen in eine neue Kultur

    In meiner Freizeit habe ich die Stadt Timișoara erkundet, in der auch das Büro von GRANIT PARTS Rumänien liegt. Mit rund 250.000 Einwohnern bietet Timișoara viele Möglichkeiten, etwas zu entdecken. Besonders an den Wochenenden nutzte ich die Zeit, um die Stadt besser kennenzulernen und verschiedene Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

    Ein besonders interessantes Erlebnis während meines Aufenthalts war der Besuch der Messe „Agraria“ in der Stadt Cluj, gemeinsam mit unserem Geschäftsführer Ciprian. Die Messe bot viele spannende Eindrücke, war für mich aber auch deshalb besonders, weil ich dadurch die Möglichkeit hatte, eine weitere Stadt in Rumänien kennenzulernen. Cluj liegt rund vier Autostunden von Timișoara entfernt im Norden des Landes. Nach dem Messebesuch blieb noch Zeit, um einige Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen und einen Golfplatz zu besuchen. Der Ausflug bot eine gelungene Kombination aus beruflichem Anlass und kulturellem Einblick.

    Eine wertvolle Erfahrung

    Ich kann jedem Auszubildenen der Fricke Gruppe nur empfehlen, die Chance auf einen Auslandsaufenthalt zu nutzen. Für mich war es eine sehr wertvolle Erfahrung, die mich sowohl persönlich als auch beruflich weitergebracht hat. In dieser Zeit bin ich deutlich selbstbewusster und selbstständiger geworden und konnte viele neue Kolleginnen und Kollegen kennenlernen. Auch die kulturellen Eindrücke und Erlebnisse bleiben mir in positiver Erinnerung.

    Besonders beeindruckt hat mich die Offenheit und Hilfsbereitschaft des Teams vor Ort. Damit hatte ich im Vorfeld nicht gerechnet und umso mehr habe ich es geschätzt, von Anfang an so herzlich aufgenommen zu werden.

    Zum Abschluss möchte ich mich ganz herzlich bei Ciprian und dem gesamten Team in Rumänien für die freundliche Aufnahme und die angenehme Zeit bedanken. Ich habe mich sofort wohlgefühlt und konnte viele wertvolle Eindrücke sammeln, die mir noch lange in Erinnerung bleiben werden.

    Wenn ihr mehr über die Auslandserfahrungen anderer Auszubildender der FRICKE Gruppe erfahren möchtet, schaut euch gerne die Blogbeiträge von Ben oder Lene Henrieke an.

  • Studieren im Golden State – Auslandssemester in Los Angeles

    Studieren im Golden State – Auslandssemester in Los Angeles

    Als ich im August 2022 mein Studium bei FRICKE angefangen habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich jemals in einem anderen Land studieren würde. Etwa zwei Jahre später saß ich im Flieger in Richtung USA, um dort für knapp drei Monate an der UCLA (University of California, Los Angeles) zu studieren. Was ich in dieser Zeit erlebt habe, lest ihr in diesem Blogbeitrag.

    Vorbereitung – Visum, Wohnungssuche & Kurswahl

    Nachdem ich mich für die UCLA angemeldet und mein Visum für die USA besorgt hatte, begann die Wohnungssuche. Wie auch in deutschen Großstädten war das in Los Angeles gar nicht so einfach und die Mietpreise waren entsprechend hoch. Glücklicherweise konnte ich mich mit zwei Kommilitonen von der Nordakademie zusammentun und gemeinsam fanden wir ein Airbnb in der Nähe der Uni.

    Zwei Monate vor dem Semesterstart hatten wir die Möglichkeit uns für 3-5 Kurse an der Uni anzumelden. Hier musste man schnell sein, da viele Kurse nur eine begrenzte Anzahl an freien Plätzen hatten. Im September ging dann endlich mein Flug in die USA.

    Bevor das Semester begonnen hat, nutzte ich noch die Gelegenheit für einen zweiwöchigen Roadtrip durch Kalifornien und habe schon einen Vorgeschmack auf die Landschaft und das Wetter, das mich die nächsten Monate erwartet, bekommen.

    Studieren an der UCLA – Vorlesungen & Campusleben

    Die Kurse fanden in kleinen Gruppen statt und lebten von Interaktionen und Gruppendiskussionen, was die Vorlesungen besonders interaktiv machte. Die Prüfungen waren etwas anders als an der Nordakademie. Wir hatten in allen Kursen wöchentliche Abgaben, die auch einen Teil der Gesamtnote ausgemacht haben. In einigen Fächern gab es zusätzlich noch Zwischenprüfungen und zum Abschluss noch eine finale Prüfung, die je nach Fach dann nur 30-50 % der Note ausgemacht hat.

    Auch das Unigelände ist ganz anders als das der Nordakademie. Die UCLA ist quasi ein eigener Stadtteil in Los Angeles, der Campus ist riesig und zusätzlich zu den Studentenwohnheimen gibt es in dem Viertel auch einige Supermärkte, Einkaufsläden und Bars, durch die der Campus sehr lebendig wird. Das spiegelt sich auch in der Anzahl der Studierenden wider. Während es an der Nordakademie nur circa 2.500 sind, hat die UCLA etwa 46.000 Studierende.

    Los Angeles
    Das ist die Gruppe, mit der ich die Vorlesung Supply Chain Management besucht habe. Ich selbst stehe hinten rechts.

    Sport, Strand und Natur – Freizeit in Los Angeles

    Los Angeles ist eine großartige Stadt, um seine Freizeit zu verbringen. Wir konnten uns für Sportkurse von der Uni anmelden, dort war von Fußball über Tennis bis hin zu Boxen oder Klettern alles dabei. Außerdem gab es an der Uni ein kostenloses Fitnessstudio und der Strand in Santa Monica war ein toller Ort, um spazieren zu gehen, zu baden oder laufen zu gehen.

    Los Angeles
    Der Sonnenuntergang am Strand von Malibu

    Da Kalifornien landschaftlich viel zu bieten hat, haben wir die Wochenenden oft für Ausflüge in einige Nationalparks genutzt. An einem Wochenende haben wir uns mit 15 Studenten aus Europa ein Ferienhaus in der Nähe des Yosemite Parks gemietet und haben dort einige Wanderungen gemacht und den Park erkundet. An einem anderen Wochenende haben wir uns einen Pick Up ausgeliehen und sind mit passender Country Musik in den Joshua Tree Park gefahren. An diesem Punkt waren wir also endgültig in den USA angekommen.

    Los Angeles
    Die beeindruckenden Berge im Yosemite Nationalpark

    Hawaii – Ein Traumurlaub zum Abschluss

    Das absolute Highlight meines Auslandsaufenthalts war zum Ende noch ein achttägiger Urlaub auf Hawaii. Nach unserer letzten Prüfung haben wir uns noch am gleichen Tag in den Flieger nach Hawaii gesetzt und sind dann im Dezember auf 25 Grad warmem Hawaii gelandet. Wir haben dort insgesamt drei Inseln erkundet und die unterschiedlichsten Landschaften gesehen. Wir waren auf einem Vulkan, sind durch den Dschungel gewandert und haben an wunderschönen Stränden gebadet.

    Los Angeles

    Fazit – Eine einzigartige Erfahrung

    Wie auch viele meiner Kommilitonen, blicke ich mit sehr positiven Erinnerungen auf meine Zeit im Ausland zurück. Ich konnte in der Zeit so Vieles erleben, habe neue Menschen und ein anderes Land aus einer ganz besonderen Perspektive kennengelernt. Ich hatte die Chance, großartige Landschaften zu sehen und meine Englischkenntnisse zu verbessern. Ich kann allen Studierenden, die in Zukunft vor der Entscheidung stehen, ob sie ein Auslandssemester machen wollen oder nicht, daher nur ans Herz legen, diese Chance unbedingt zu nutzen.

    Wie ihr auch aus den Erfahrungen von Nils, Christian und Jonas in Irland, Linus in Costa Rica oder Jan in England rauslesen könnt, ist das Land so ziemlich egal, aber die Zeit im Ausland ist immer etwas ganz Besonderes.

  • Opening celebration in Denmark – New offices for our Scandinavian colleagues

    Opening celebration in Denmark – New offices for our Scandinavian colleagues

    Due to a lack of space and outdated premises, GRANIT PARTS in Denmark had long dreamed of moving to modern and functional office premises. Now this dream has become reality. However, it was a long process, which is why the joy of the new premises is now all the greater.

    The move to the new offices required a lot of time and various decisions, big and small. Our photo collage gives you a good insight into the development that has taken place since we took over the new address in Aabenraa in January 2024. Since then, there has been a lot to do to thoroughly renovate the premises and adapt them to the specific requirements of modern and functional office workplaces.

    The employees were actively involved throughout the entire design process and were able to pass on their ideas and wishes to the commissioned architects. Electricians, carpenters, bricklayers, painters and ventilation specialists worked for months to complete the new offices. Unfortunately, there were still some delays, which meant that the planned move-in date had to be postponed several times. In the end, however, we were able to celebrate the big moving day at the end of October 2024.

    With the move to the new address Kresten Philipsens Vej 4C, GRANIT Denmark has reached an important milestone, which was of course duly celebrated! On January 23rd, Hans Peter Fricke, Managing Director of the FRICKE Group, visited us for the official office opening. The corks popped and we celebrated with sparkling wine and traditional Danish “Kransekage”.

    Among the guests were GRANIT PARTS COO Boris Schöpplein, all Danish employees, but also colleagues from Germany, Sweden and Finland, as the inauguration ceremony was combined with a Scandinavian field service conference. Presentations on the topics of gardening/forestry, hydraulics, GRANIT Webshop, GRANIT Partner Shop and construction machinery industry also took place on this day.

    In the evening, the celebrations continued at the Hotel Europa, where a three-course dinner was served, followed by drinks at the bar.

    We are particularly proud that our new office now offers great meeting facilities, an inviting canteen and – most importantly – more space for productive work.

    Would you like to find out more about our locations abroad? Then take a look at our article about GRANIT Switzerland!

  • Einweihungsfeier in Dänemark – Neue Büros für unsere skandinavischen Kollegen

    Einweihungsfeier in Dänemark – Neue Büros für unsere skandinavischen Kollegen

    Aufgrund von Platzmangel und veralteten Räumlichkeiten träumte GRANIT PARTS in Dänemark schon lange von einem Umzug in moderne und funktionale Büroräume. Nun ist dieser Traum Wirklichkeit geworden. Allerdings war es ein langer Prozess, weshalb die Freude über die neuen Räumlichkeiten jetzt umso größer ist.

    Der Umzug in die neuen Büros erforderte viel Zeit und diverse große und kleine Entscheidungen. Unsere Fotocollage gibt euch einen guten Einblick in die Entwicklung, die seit der Übernahme der neuen Adresse in Aabenraa im Januar 2024 stattgefunden hat. Seitdem gab es einiges zu tun, um die Räumlichkeiten grundlegend zu renovieren und an die spezifischen Anforderungen an moderne und funktionale Büroarbeitsplätze anzupassen.

    Die Mitarbeitenden wurden während des gesamten Gestaltungsprozesses aktiv einbezogen und konnten ihre Ideen sowie Wünsche an das beauftragte Architekturbüro weitergeben. So arbeiteten Elektriker, Zimmerleute, Maurer, Maler und Lüftungsspezialisten monatelang an der Fertigstellung der neuen Büros. Leider kam es trotzdem zu einigen Verzögerungen, sodass der geplante Einzugstermin mehrmals verschoben werden musste. Schlussendlich konnten wir dann aber Ende Oktober 2024 den großen Umzugstag feiern.

    Mit dem Umzug in die neue Adresse Kresten Philipsens Vej 4C hat GRANIT Dänemark  einen wichtigen Meilenstein erreicht, was selbstverständlich gebührend gefeiert wurde! Am 23. Januar besuchte uns Hans Peter Fricke, Geschäftsführer der FRICKE Gruppe, zur offiziellen Büroeröffnung. Es knallten die Korken, und wir feierten mit Sekt und traditionellem dänischen „Kransekage“.

    Unter den Gästen waren GRANIT PARTS COO Boris Schöpplein, alle dänischen Mitarbeitenden, aber auch Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Schweden und Finnland, da die feierliche Einweihung mit einer skandinavischen Außendienst-Tagung kombiniert wurde. So fanden auch Präsentationen zu den Themen Garten/Forst, Hydraulik, GRANIT Webshop, GRANIT Partnershop und Baumaschinen Industrie an diesem Tag statt.

    Am Abend setzten sich die Feierlichkeiten im Hotel Europa fort, wo ein drei-Gänge-Menü serviert wurde, gefolgt von Drinks an der Bar.

    Wir sind besonders stolz darauf, dass unser neues Büro nun großartige Besprechungsmöglichkeiten, eine einladende Kantine und – was am wichtigsten ist – mehr Platz für produktives Arbeiten bietet.

    Ihr wollt noch mehr über unsere ausländischen Standorte erfahren? Dann schaut doch mal in unseren Beitrag über GRANIT Schweiz rein!