Kategorie: Ausland

  • GRANIT PARTS auf der Agromek 2024 – Innovationen und Partnershop im Fokus

    GRANIT PARTS auf der Agromek 2024 – Innovationen und Partnershop im Fokus

    Die Agromek ist Nordeuropas größte Messe für Landtechnik und fand dieses Jahr vom 26.-29. November in Herning, einer Stadt im Herzen Dänemarks, statt. Wir, Allan und Randi aus dem Büro in Aabenraa, Dänemark, haben die Messe besucht und blicken auf eine erfolgreiche Woche voller spannender Momente und inspirierender Begegnungen zurück. Mit insgesamt 43.197 Besuchern war die Messe ein voller Erfolg. Dieses Jahr lag unser Schwerpunkt von GRANIT auf einigen besonderen Highlights: den neuen ROTARO Gelenkwellen, unserem GRANIT Partnershop und der exklusiven GRANIT BLACK EDITION Werkzeugserie.

    ROTARO Gelenkwellen: Robust und innovativ

    Unsere neuen ROTARO Gelenkwellen standen im Mittelpunkt des Interesses. Mit ihrer robusten Bauweise und innovativen Funktionen bieten sie eine perfekte Lösung für effiziente Landtechnik. Viele Besucher waren von den technischen Details und der hohen Qualität dieser Produktserie beeindruckt.

    Agromek 2024

    GRANIT BLACK EDITION Werkzeuge: Premium-Qualität für Profis

    Mit unserer GRANIT BLACK EDITION Werkzeugserie zogen wir die Aufmerksamkeit auf hochwertige und ergonomische Werkzeuge, die durch modernes Design und maximale Funktionalität überzeugen. Besucher lobten die Kombination aus Eleganz und Zuverlässigkeit, die diese Serie bietet.

    GRANIT Partnershop: Alles aus einer Hand

    Ein weiterer Schwerpunkt war unser GRANIT Partnershop, der unseren Kunden Zugang zu einem Onlineshop für ihre Kundschaft mit einem breiten Sortiment hochwertiger Produkte ermöglicht. Der Partnershop zeigt unser Engagement, den Fachhandel mit maßgeschneiderten Lösungen zu unterstützen und die Anforderungen der Endkunden zu erfüllen.

    Agromek 2024 Partnershop

    Ein Messeerlebnis voller Vielfalt

    Die Agromek 2024 war nicht nur eine Plattform für uns, sondern auch für viele andere Aussteller aus der Landtechnikbranche. Von führenden Maschinenherstellern bis hin zu innovativen Start-ups war das Angebot an Produkten und Lösungen vielfältig. Die Messe zeigte einmal mehr, wie die Branche ständig wächst und sich verändert.

    Wir sind stolz, dass alle Mitarbeitenden aus unserem Büro in Aabenraa die Möglichkeit hatten, die Messe zu besuchen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns besucht haben, und an unser engagiertes Team, das die Messe zu einem vollen Erfolg gemacht hat.

    Wir freuen uns schon jetzt auf die Agromek 2026 🚜✨

  • Lauras unvergesslicher Aufenthalt in Belgien

    Lauras unvergesslicher Aufenthalt in Belgien

    Während meiner Ausbildung hatte ich das große Glück, für drei Wochen nach Belgien zu reisen und dort bei GRANIT PARTS in der Buchhaltung zu unterstützen. Diese Zeit war eine unglaublich bereichernde Erfahrung. Hier möchte ich euch einen kleinen Einblick geben, was ich in diesen drei Wochen erlebt habe, welche Erfahrungen ich mit meinen Kollegen gemacht habe, wie ich die belgische Natur erleben durfte und wie ich in meiner Unterkunft gelebt habe.

    Teamgeist und kultureller Austausch

    Von Anfang an wurde ich von unseren belgischen Kollegen herzlich empfangen. Sie führten mich im Büro herum und zeigten mir meinen Arbeitsplatz für die kommenden drei Wochen. Meine täglichen Aufgaben waren unter anderem das Ausgleichen von Rechnungen, die Erstellung von Fracht- und Differenzgutschriften oder die Bankdaten verschiedener Kunden abzuändern.

    In der ersten Woche fand direkt vor Ort eine kleine Feier mit allen Mitarbeitern statt, da sich ein Kollege in den Ruhestand verabschiedete. Wir haben alle gemeinsam gegessen und eine schöne Zeit miteinander verbracht. Dort hatte ich die Gelegenheit alle Kollegen etwas näher kennenzulernen.

    Verabschiedung eines Kollegen in den Ruhestand
    Caroline und Laura im GRANIT PARTS Büro in Belgien

    Unsere Kommunikation lief hauptsächlich auf Englisch. Die meisten Kollegen konnten neben Französisch auch Englisch und teilweise etwas Deutsch, was die Kommunikation deutlich erleichterte. Dennoch war es für mich eine spannende Herausforderung, hin und wieder einige französische Begriffe zu lernen und die lokalen Gepflogenheiten zu verstehen.

    Die belgische Arbeitsweise hat mich beeindruckt: Die Menschen dort gehen sehr strukturiert, aber auch entspannt mit ihren Aufgaben um. Man spürt, dass Wert auf Teamgeist und eine gute Atmosphäre gelegt wird. In den Pausen wurde immer Karten gespielt und nebenbei hat man sich unterhalten – von Kulturunterschieden bis hin zu persönlichen Interessen. Ich habe das Team schnell ins Herz geschlossen und fühlte mich sehr wohl.

    Entspannung und Abenteuer zugleich

    Belgien hat landschaftlich unglaublich viel zu bieten. Am Wochenende hatte ich die Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden. Besonders die Natur mit ihren Wäldern, Flüssen und Wanderwegen haben mich beeindruckt. Diese malerische Landschaft bot eine angenehme Abwechslung zur Arbeitswoche und war der perfekte Ort, um Energie zu tanken und die Natur zu genießen.

    Collegiale kerk Onze-Lieve-Vrouw en Domitianus van Hoe

    Auch die Stadt Lüttich hat mich beeindruckt. Ich verbrachte einen Tag dort und bin unter anderem die bekannte Treppe „Montagne de Bueren“ mit ihren 374 Stufen hoch- und runter gelaufen, um mir die Aussicht oben anzuschauen. Außerdem durfte natürlich auch eine traditionelle Lütticher Waffel nicht fehlen, welche superlecker war. Belgien ist vielseitig und sehr empfehlenswert. 

    Montagne de Bueren
    Traditionelle Lütticher Waffel

    Ein Zuhause auf Zeit

    Während meines Aufenthaltes lebte ich in dem Haus einer älteren Dame, nahe meines Arbeitsplatzes. Dieses war gemütlich eingerichtet und bot alles, was ich für den Alltag brauchte. Die Nachbarschaft war ruhig, und es gab den einen oder anderen Supermarkt und Bäcker in der Nähe. So bekam ich gleich einen Einblick in die belgische Esskultur – das frische Brot und das „Pain au chocolat“ waren einfach köstlich.

    Traditioneller belgischer Auflauf mit Würstchen

    Auch wenn ich abends oft erschöpft von der Arbeit zurückkam, schaffte es die Dame mit ihrem Haus mir eine angenehme und ruhige Rückzugsmöglichkeit zu bieten. Man war umgeben von der Natur, was traumhaft war. Ein Highlight für mich war auch, dass wir an manchen Abenden aus der Küche Rehe beobachten konnten.

    Ein unvergesslicher Aufenthalt

    Der dreiwöchige Aufenthalt in Belgien war für mich eine unvergessliche und bereichernde Zeit. Durch die herzlichen Kollegen, die beeindruckende Natur und die gemütliche Unterkunft mit der netten Dame konnte ich mich vollkommen auf diese neue Erfahrung einlassen. Belgien ist definitiv ein Land, von welchem ich positiv überrascht wurde und in das ich immer wiederkommen würde.

    Ihr wollt mehr Einblicke über Auslandsaufenthalte der FRICKE Gruppe lesen? Jette hat 3 Wochen in Skandinavien verbracht und Aileen hat für 3 Monate aus Frankreich gearbeitet.

  • Drei Wochen, zwei Länder: Jettes Azubi-Auslandsabenteuer

    Drei Wochen, zwei Länder: Jettes Azubi-Auslandsabenteuer

    Wie viele andere Azubis habe auch ich die Chance auf einen Auslandsaufenthalt genutzt. Nach einiger Vorfreude stand fest: Es geht für zwei Wochen nach Schweden und eine Woche nach Dänemark! Mit großer Neugier und gepackten Koffern startete mein Auslandsabenteuer nach einer kurzen Einarbeitungszeit in Heeslingen.

    Hej!

    Montagmorgens kam ich im Büro an. Während das Büro in Staffanstorp, Schweden, nahe Malmö mit fünf Personen besetzt ist, wirkt das Büro in Aabenraa, Dänemark, mit etwa 25 Mitarbeitern deutlich größer. Doch beide haben etwas gemeinsam: Sie sind voller großartiger, witziger und hilfsbereiter Kollegen. Bereits am Morgen wurde ich freundlich begrüßt, mein Arbeitsplatz wurde mir gezeigt und ich erhielt eine kleine Tour durch das Büro. Danach ging es direkt an die Arbeit.

    GRANIT PARTS KB in Schweden
    GRANIT PARTS KS in Dänemark

    Excel-Listen & Novomind

    Mein Arbeitstag begann meistens um 07:45 Uhr. Die Hauptaufgaben, die ich von den Kollegen aus Heeslingen erhalten hatte, bearbeitete ich im Laufe meines Aufenthaltes. Dazu gehörte das Arbeiten mit Excel-Listen und die Künstliche Intelligenz „Novomind“. Die Excel-Listen beinhalteten Ereignisse, die kontrolliert und bearbeitet werden mussten, um unseren Kunden Gutschriften zu ermöglichen – eine Aufgabe, die dem Bereich Invoice Management zugeordnet ist. Meine zweite Hauptaufgabe bestand darin, den Kollegen im Vertriebsinnendienst Novomind näherzubringen, denn dieses Programm wurde erst vor etwa sechs Monaten von Adrian und Thomas in Dänemark und Schweden eingeführt. Meine Aufgabe vor Ort war es, Fragen zu beantworten und die Arbeitsabläufe in Novomind zu optimieren. Mit diesem neuen Programm kann die FRICKE Gruppe sicherstellen, dass unsere Kunden schnellstmögliche und qualitativ hochwertige Antworten auf ihre E-Mails erhalten.

    mit Novomind Arbeitsprozesse vereinfachen
    Unklarheiten analysieren und beheben

    Auch von den Kollegen vor Ort bekam ich zusätzliche Aufgaben. Oft fungierte ich als Schnittstelle zwischen dem Hauptstandort in Heeslingen und den Büros in Schweden und Dänemark. Nach acht produktiven Stunden verabschiedete ich mich, immer schon gespannt und mit Vorfreude auf den nächsten Tag.

    Besonderheiten des Büroalltags

    Zwischenmahlzeit am Vormittag

    Ein besonderes Highlight des Büroalltags war die tägliche Zwischenmahlzeit am Vormittag. In Schweden nennt man sie „FIKA“, während sie in Dänemark – wie in Deutschland – als Frühstück bekannt ist. Beispielsweise gab es beim FIKA immer Knäckebrot mit Butter, selbstgemachte Tomatenmarmelade von unserem Kollegen Mathias und Käse. In Dänemark hingegen ist es wie in Deutschland, jeder isst etwas anderes, manche Müsli, manche Knäckebrot. Diese gemeinsamen Pausen boten eine wunderbare Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und mehr über die Kultur des jeweiligen Landes zu erfahren. Währenddessen gaben mir meine Kollegen auch immer wertvolle Tipps zu Erlebnissen und Speisen, die ich unbedingt ausprobieren sollte.

    Kommunikation

    In Dänemark sprachen wir meist Deutsch, da fast alle Kollegen Deutschunterricht in der Schule hatten. In Schweden verständigten wir uns auf Englisch, was in einem internationalen Unternehmen wie GRANIT PARTS natürlich kein Problem darstellte.

    Abendstunden & Wochenendabenteuer in Skandinavien

    Schweden

    Nach der Arbeit nutzte ich oft die Gelegenheit, den nahegelegenen See „Eksholmssjön“ zu erkunden, der nur zehn Minuten von meinem B&B entfernt war. Dort konnte ich den Tag in einer friedlichen, idyllischen Umgebung ausklingen lassen – das fühlte sich jedes Mal wie ein kleiner Urlaub an. Am Wochenende zog es mich dann nach Malmö. Die Stadt verzauberte mich mit einer wunderbaren Mischung aus schwedischer Tradition und Moderne. Ich genoss köstliche Köttbullar in einem traditionellen Restaurant, bewunderte die beeindruckende Öresundbrücke im Sonnenuntergang und bestaunte den Turning Torso, das zweithöchste Gebäude Skandinaviens. Ein weiterer Höhepunkt: Die Knotted Gun – ein kraftvolles Symbol für den Frieden.

    Eksholmssjön am Tage
    Traditionelle Köttbullar mit Kartoffelbrei und Preiselbeeren
    Öresundbrücke

    Dänemark

    Nach Feierabend ging es für mich oft an den Sönderstrand, der nur zehn Minuten entfernt lag. Dort machte ich entspannte Spaziergänge am Meer und genoss die Aussicht – es fühlte sich fast wie Urlaub an! Abends kochte ich entweder selbst zu Hause oder probierte lokale Spezialitäten. Ein kulinarischer Höhepunkt war ein Hotdog, der den zweiten Platz unter den besten Hotdogs Dänemark belegt hat – und er war wirklich köstlich!

    An einem Nachmittag führte mich meine Kollegin Randi durch Aabenraa. Dabei besichtigten wir den Hafen, die wunderschön geschmückte Stadt (alles ist schon für Halloween vorbereitet) und das Schloss Brundlund. Zum Abschluss probierten wir „Stjerneskud“, eine Art Smørrebrød, das aus Brot und vier verschiedenen Fischsorten besteht – typisch dänisch und unglaublich lecker!

    Aabenraa Sejl Club
    Aabenraa von oben mit Randi
    Stjerneskud

    DANKE!

    Nach drei unvergesslichen Wochen hieß es Abschied nehmen. Ein herzliches Dankeschön geht an die FRICKE Gruppe, insbesondere die Kollegen, die dieses Abenteuer begleitet haben. Meine Zeit war nicht nur beruflich bereichernd, sondern auch wie ein kleines Abenteuer voller neuer Eindrücke und kulinarischer Highlights! Es war eine großartige Erfahrung, GRANIT PARTS und seine weltweiten Möglichkeiten hautnah zu erleben.

    Ihr wollt mehr über Auslandsaufhalte innerhalb der FRICKE Gruppe lesen? Aileen war 3 Monate in Frankreich und berichtet von ihrer Zeit in der Champagne!

  • Drei Monate Aufenthalt in Reims – Einblick in die Arbeit bei GRANIT Frankreich und das Leben in der Champagne

    Drei Monate Aufenthalt in Reims – Einblick in die Arbeit bei GRANIT Frankreich und das Leben in der Champagne

    Mein Name ist Aileen und als Teil des Export-Teams in Heeslingen betreue ich unsere Landesgesellschaften Belgien und Frankreich und hatte in diesem Sommer die Gelegenheit, drei Monate lang in unserer Niederlassung in Reims zu arbeiten. Ich konnte in dieser Zeit viele wertvolle Erfahrungen sammeln und die offene Kultur des Büros hautnah miterleben.

    Mein Weg bei GRANIT – ein Rückblick

    Im November 2021 habe ich bei GRANIT im Export begonnen und seitdem viele spannende Aufgaben und Herausforderungen gemeistert. Bereits im Jahr 2023 war ich vier Wochen vor Ort in Reims, was den Grundstein für einen weiteren Aufenthalt gelegt hat. Auch die Vertiefung meiner Französischkenntnisse war ein Grund für den Aufenthalt und ebenso der persönliche Kontakt zu den Kollegen ist ein unschätzbarer Vorteil für die tägliche Arbeit und die Realisierung von Projekten.

    Eine offene Bürokultur und gemeinsame Erlebnisse

    Die Atmosphäre im Büro in Reims ist von Offenheit und Herzlichkeit geprägt. Jeden Freitag starten wir mit einem gemeinsamen Frühstück in den Tag – natürlich mit Baguette und Käse – ein Ritual, das nicht nur den Teamgeist stärkt, sondern auch den Austausch untereinander fördert. Die Kollegen sind offen, hilfsbereit und die Zusammenarbeit ist von einem angenehmen Miteinander bestimmt, was es mir leicht gemacht hat, mich schnell zu integrieren und wohlzufühlen.

    Besondere Momente wie gemeinsames Kartfahren und ein BBQ zum Abschluss des Aufenthaltes haben den Zusammenhalt zusätzlich gestärkt und für viel Spaß gesorgt. Diese Events sind ein super Ausgleich zum Arbeitsalltag und zeigen, wie wichtig der Teamgeist bei GRANIT ist.

    GRANIT Frankreich

    Arbeiten im Export – spannende Projekte und Herausforderungen

    Meine Hauptaufgabe während meines Aufenthalts war es, verschiedene Projekte zu betreuen. Neben meiner täglichen Exportaufgaben gehörten die Bearbeitung von Transport- und Rückstandsthemen, aber auch Schulungen, z.B. im Bereich SAP, für die Kollegen dazu. Durch den persönlichen Austausch vor Ort mit den Kollegen konnten wir Prozesse effizienter gestalten und gemeinsam neue Lösungsansätze entwickeln, aber auch das Vertrauen und die Zusammenarbeit wurde dadurch gestärkt. Außerdem hatte ich die Gelegenheit, einige Kundengespräche am Telefon zu führen sowie einen Tag im Außendienst zu verbringen, um den direkten Kundenkontakt selbst zu erleben.

    In der täglichen Kommunikation auf Französisch konnte ich meine Kenntnisse vertiefen und viel dazulernen. Dies ist ein bedeutender Vorteil für meine Arbeit im Export, da ein guter Sprachgebrauch den Austausch mit den Kollegen erleichtert und Missverständnisse vermeidet.

    Sport und Freizeit – ein aktiver Ausgleich zum Arbeitsalltag

    Auch sportlich habe ich die Zeit in Reims genutzt. Nach der Arbeit ging es oft ins Fitnessstudio oder zum Laufen, um fit zu bleiben und den Kopf freizubekommen. Zusätzlich habe ich regelmäßig mit ein paar Kollegen Squash oder Tennis gespielt, was nicht nur ein guter Ausgleich war, sondern auch eine tolle Möglichkeit, die Kollegen besser kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben. Außerdem bleiben mir auch die gemeinsamen Abende in Bars, das Festival in Le Touquet am Strand oder „La fête de la musique“ in Reims und viele weitere Ausflüge in Erinnerung.

    Kurztrips in den Westen und in die Hauptstadt Frankreichs

    Neben der Arbeit habe ich die Gelegenheit genutzt, an den Wochenenden die Region zu erkunden. Seien es die Weinfelder in der Nähe, Paris, wo ich ein paar Eindrücke der olympischen Spiele bekommen habe oder Epernay – die Hauptstadt der Champagne mit all ihren Champagner-Häusern. Eines meiner Highlights war ein Kurztrip mit meiner Kollegin Sarah aus Belgien in den Westen Frankreichs. Hierbei haben wir unter anderem Bordeaux mit seinen historischen Bauten und Weinbergen, Biarritz mit seinen schönen Stränden und der Surferkultur und Bayonne mit seiner Mischung aus baskischer Tradition und französischem Flair besucht.

    Das Leben in der Champagne – gutes Essen, gutes Wetter und neue Freundschaften

    Die Champagne-Region hat mich mit ihrem besonderen Lebensgefühl begeistert. Das Leben hier ist geprägt von gutem Essen, kulinarischen Genüssen – frisches Baguette, eine riesige Käsevielfalt und Champagner gehören dazu – herrlichem Wetter und einer entspannten Lebensweise. Es war eine tolle Erfahrung, die regionale Küche zu probieren und die lokale Kultur kennenzulernen. Während meines Austauschs habe ich auch neue Freundschaften geschlossen, die meinen Alltag bereichert und mir das Gefühl gegeben haben, wirklich willkommen zu sein.

    Eine wertvolle Erfahrung

    Mein Aufenthalt in Reims war nicht nur beruflich, sondern auch persönlich eine unglaublich bereichernde Erfahrung. Die offene Kultur im Büro, die vielfältigen Aufgaben im Export, die Möglichkeit, meine Sprachkenntnisse zu verbessern, die Aktivitäten nach der Arbeit und die Erkundung der wunderschönen Champagne-Region haben die Zeit in Reims zu etwas ganz Besonderem gemacht.

    Ich bin sehr dankbar für diese Zeit und ich freue mich schon auf die nächsten spannenden Projekte und darauf, weiterhin ein Teil des Teams von FRICKE zu sein!

  • Faszination Indien: Eine Reise der Gegensätze

    Faszination Indien: Eine Reise der Gegensätze

    Unser dualer Student Jan hat in dem Rahmen eines Aufenthaltes im Produktmanagement 7 Wochen in unserem Einkaufsbüro in Indien verbracht. Was er dort erlebt hat und welche Eindrücke er sammeln konnte, beschreibt er in diesem Blogbeitrag.

    Das duale Studium bei der FRICKE Gruppe bietet eine außergewöhnliche Chance: Die Möglichkeit, für 2-3 Monate ins Ausland zu gehen und Arbeitserfahrungen in einem neuen, oft spannenden Umfeld zu sammeln und hierbei neue Kulturen und Lebensweisen kennenzulernen. 2021 begann ich meine Reise im Produktmanagement bei GRANIT Parts als dualer Student und arbeitete hier unter anderem viel mit den Kollegen aus Indien, China, Polen und Italien zusammen. Da mir bereits damals besonders dieser Aspekt der Internationalität an der Arbeit im Einkauf gefällt, entsteht bei mir der Wunsch, meine Auslandsphase über das Produktmanagement in einem unserer globalen Einkaufsbüros zu verbringen. Schnell fiel hier der Fokus auf Indien – ein Land das mich bereits seit der Schulzeit fasziniert. Für sieben Wochen sollte ich die Möglichkeit bekommen, in eine neue Welt eintauchen und unsere Lieferanten und deren Produktion vor Ort kennenlernen.

    Am Morgen des 11. März beginnt meine Reise ins große Abenteuer: Indien – ein Land, das bei uns oft mit speziellem Essen, chaotischem Straßenverkehr und heiligen Kühen assoziiert wird. Dass jedoch weit mehr hinter der Fassade des sich stark im Wandel befindenden Landes verbirgt, soll mir während meines Aufenthaltes eindrucksvoll bewusstwerden.  

    Ein Land zwischen Aufbruch und großen Herausforderungen

    Noch heute, wenn wir über das Land Indien nachdenken, werden vielen von uns vermutlich so einige Vorurteile, sei es zum Essen, der Hygiene, dem Verkehr oder auch zu dem Akzent der Inderinnen und Inder beim Englischsprechen in den Kopf kommen. Was vielen dabei nicht bewusst ist: Hinter der Fassade des bevölkerungsreichsten Landes der Erde verbirgt sich eine Nation, deren Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt durchaus bemerkenswert ist.

    Mehr als 1,4 Milliarden Menschen leben auf dem indischen Subkontinent, welcher sich aus 28 Bundesstaaten und 7 eigenständigen Unionsterritorien zusammensetzt. Mit den Staaten Haryana, Punjab, Uttar Pradesh, Tamil Nadu, Maharastra, Rajasthan und der Selbstverwaltungszone Delhi habe ich das große Glück, ganze sieben Staaten verstreut über das ganze Land während meines Aufenthaltes kennenlernen zu dürfen. Hierbei fallen mir schnell die kulturellen Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten auf. Seien diese im Hinblick auf die Kleidung, die Musik, das Essen, die wunderschöne Architektur oder die Sprache – in Indien werden neben den Amtssprachen Hindi und Englisch über 19.000 weitere verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen – jeder Besuch eines neuen Staates stellt für mich ein eigenes kleines Abenteuer und viele neue spannende Eindrücke dar. Hierbei wird mir auch immer wieder die Aufbruchsstimmung bewusst, die im ganzen Land zu spüren ist.

    Gerade gegen Ende meines Aufenthaltes Ende April, als die sechs Wochen andauernden Parlamentswahlen in der größten Demokratie der Welt beginnen, um Amtsinhaber Narendra Modi zumindest nach der Mehrheit der Inderinnen und Inder im Amt als Premierminister zu bestätigen, lerne ich immer wieder über das Erreichte der Regierung in den letzten Regierungsperioden. So befinden sich derzeit beispielsweise mehr als 150 Flughäfen in Bau. Die prominenteste Airline Air India hat 400 Flugzeuge bei den Herstellern Boeing und Airbus bestellt, um Indien zum Drehkreuz der Luftfahrt zu machen und auch das Straßennetz wurde seit 2015 um mehr als 40% vergrößert. Ganz zu schweigen von einer geglückten Mondlandung im Jahr 2023, die Indien zu dem vierten Land überhaupt erst macht, dem ein solches Ereignis gelungen ist. Knapp 6 Wochen nach meiner Abreise steht nun auch fest, dass die Bharatiya Janata Party (BJP) um Premierminister Modi die Wahl gewonnen hat, ohne dabei jedoch die absolute Mehrheit zu erhalten. Eine Überraschung, die bedingt, dass Indiens neue Regierung sich nach der Koalitionsbildung aus insgesamt 15 Parteien zusammensetzt.

    Jedoch wird mir während meines Alltags auch immer wieder bewusst, dass die häufig angesprochenen Probleme des Landes nicht von irgendwo kommen. Überfüllte Straßen mit Kühen und Schlaglöchern mitten auf der Fahrbahn und keine wirklichen Verkehrsregeln bringen mich dabei neben Temperaturen von um die 40 Grad so manches Mal ins Schwitzen.

    Besonders faszinierend finde ich die vielen Fabrikbesuche bei unseren Lieferanten, die wöchentlich anstehen. Hierbei lerne ich immer wieder neue Unternehmen und Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen kennen und erfahre viele spannende Details über die Produktionsabläufe verschiedenster Produkte. Immer wieder fällt mir auf, wie jung die Belegschaft der meisten Lieferanten ist. Dies ist nicht wirklich verwunderlich, hatte ich bereits im Voraus gelesen, dass knapp 70% der indischen Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 65 Jahren sind. Eine große demografische Dividende von der das Land zukünftig auf dem Weg zur drittgrößten Wirtschaftsnation der Erde durchaus profitieren kann.

    Wenn wir nicht gerade Lieferanten besuchen, verbringe ich meine Arbeitstage in einem gut klimatisierten angemieteten Büroraum im fünften Stock einer Mall in Gurugram. Viele Unternehmen haben hier kleine Offices angemietet. Gemeinsam mit den fünf indischen Kollegen vor Ort bearbeite ich hier hauptsächlich Lieferantenanfragen und –angebote, führe Preisauswertungen durch, oder bereite mich auf anstehende Besuche vor.  Immer wieder fallen mir hierbei Unterschiede in der Arbeitsweise und Kommunikation im Team zwischen Indien und Deutschland auf. Ein weiterer Unterschied liegt zudem in den Arbeitszeiten. Beginnen die meisten Kollegen in Deutschland bereits morgens zwischen 7:00 Uhr und 7:30 Uhr, ist in Indien 10:00 Uhr eine allgemein verbreitete Startzeit auch um aufgrund einer Zeitverschiebung von 3,5 oder 4,5 Stunden je nach Jahreszeit eine Überschneidung der Arbeitszeit mit den internationalen Kollegen sicherzustellen.

    Indiens Seele erleben: Eine Reise durch Kultur und Kulinarik

    Meine freie Zeit nutze ich, um vollständig in die indischen Kulturen einzutauchen – eine besondere Chance, da ich mich schon seit längerer Zeit sehr für das Land und seine Kulturen interessiere. Hierbei besuche ich unter anderem mit unserem Kollegen Hitesh und seiner Familie das weltberühmte Taj Mahal und auch einen Ausflug in die „Pink City“ Jaipur, die bekannt für die pinke Bemalung ihrer Gebäude als Zeichen der Gastfreundschaft ist, lasse ich mir nicht entgehen. Immer wieder probiere ich mich unterwegs durch die indische Küche und kann dabei so einige traditionelle Gerichte für mich entdecken. Mein Favorit: Butterchicken mit Naan.

    An den Wochenenden mache ich mich dann, zumeist auf eigene Faust, mit der Metro oder UBER auf den Weg ins Stadtzentrum von Delhi. Hier schaue ich mir mit dem Red Fort, dem Qutub Minar, Humayun´s Tomb und dem India Gate verschiedenste Bauwerke früherer Zeiten an, die alle ein Stück indischer Geschichte erzählen. Mit der Jama Masjid, Indien´s größter Moschee, dem hinduistischen Tempel Akshardham und dem Lotus Tempel besichtige ich zudem religiöse Stätten der am stärksten vertretenen Religionen im Land. Besonders der Besuch des Akshardham-Tempel, bei dem ich von Hitesh eine Menge über den Hinduismus lernen konnte – circa 80 Prozent der Inderinnen und Inder sind „Hindus“ – stellt für mich ein Highlight meines Aufenthaltes dar.

    Die Besichtigung der Jama Masjid habe ich zudem auch mit dem Besuch der Region Chandni Chowk auf Empfehlung eines Einheimischen verbunden. Chandni Chowk ist die wohl größte Marktregion in Delhi, die für Gewürze, Schmuck und Kleidung in ganz Asien bekannt ist. Hier hatte ich die Möglichkeit, das erste Mal so richtig mit dem indischen Streetfood und dem berühmten Masala Chai in Berührung zu kommen und mich für die heimische Küche mit traditionellen indischen Gewürzen einzudecken.

    Als Sportler war ich natürlich auch sehr gespannt, mehr über die Sportart Nummer 1 des Landes – Cricket – zu erfahren. Nach mehreren Briefings beim gemeinsamen Mittagessen und auf längeren Autofahrten, bot sich am letzten Wochenende vor meiner Abreise die besondere Möglichkeit, ein Spiel der TATA IPL live im Stadion in Delhi anzuschauen. War ich vorher immer der festen Überzeugung, dass Cricket eher zu den langweiligeren Sportarten zählt, durfte ich mich hier eindeutig eines Besseren belehren lassen. Zwar waren die Delhi Capitals den Hyderabad Sunrisers, einem der beiden späteren Finalisten des Turniers, chancenlos unterlegen – trotzdem war der Besuch des Spiels eine coole Erfahrung, vor allem da das Geschehen auf dem Platz durch die ausgelassene Stimmung auf den Zuschauerrängen fast ein wenig in den Hintergrund gerückt wurde.

    Zwischen Tradition und Moderne: Eine Reise der Gegensätze

    Da unsere Lieferanten in den verschiedensten Ecken Indiens niedergelassen sind, ergibt sich für uns immer wieder die Möglichkeit auch andere Städte Indiens wie Chennai und Mumbai zu sehen. Lustig hierbei: Die Kollegen sprechen bei der Stadt Chennai von einer kleineren Stadt – immerhin hat Chennai nur etwas mehr als 10 Millionen Einwohner. Die Stadt ist bekannt für seine großen Strände und Tempel, die mit tausenden von buntbemalten Figuren verziert sind – ein Anblick für den sich eine Reise nach Chennai definitiv lohnt.

    Die für mich persönlich spannendere Stadt jedoch war Mumbai – ein Erlebnis über das ich wahrscheinlich einen eigenen Beitrag schreiben müsste, um die gesammelten Eindrücke vollständig zu schildern. Mumbai, mit knapp 20 Millionen Einwohnern nach Delhi mit circa 32 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Indiens, spiegelt für mich die in Indien vorhandene Schere zwischen Arm und Reich perfekt wieder. Auf der einen Seite faszinierende Gebäude in traditionellem kolonialistischen Baustil aus früheren Tagen der britischen Besetzung, das mit 27 Stockwerken teuerste Einfamilienhaus der Welt, das luxuriöse Taj Hotel, die Bahnhofstation Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus oder auch der schöne Ausblick am Marine Drive auf die Skyline der Stadt.

    Für einen Großteil der Einwohner Mumbais sieht die Realität jedoch anders aus: Diese wohnen in Slums wie dem weltberühmten Dharavi, dem mit geschätzt einer Millionen Einwohnern offiziell größten Slum der Erde, mitten im Zentrum der Stadt und haben nur sehr begrenzten Zugang zu Wasser und Strom. Für mich persönlich ein Ort, den ich mir unbedingt persönlich ansehen musste, hatte ich bereits vorher viel zu Dharavi, dem Drehort des berühmten Filmes „Slumdog Millionär“, gehört und gesehen. Und auch die wohl größte Open-Air-Wäscherei Dhobi Ghat war für mich ein Ort, der ganz oben auf meiner persönlichen Sightseeing-Liste stand. Während meiner arbeitsfreien Zeit war es mir insgesamt besonders wichtig, eben auch jene Orte wie Dharavi oder Dhobi Ghat zu besichtigen, da diese das Land mindestens genauso ausmachen wie moderne Überseebrücken, neue Autobahnen, digitale state of the art Bezahlmethoden oder die hochmodernen CyberHubs in Gurugram und Bengaluru.

    Time to say goodbye

    Nach sieben Wochen und vielen prägenden Eindrücken war es am 26. April soweit: Der Rückflug nach Deutschland stand an. An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei allen Beteiligten aus dem Produktmanagement und der Personalabteilung zu bedanken, die dieses Abenteuer ermöglicht und mich bei der Organisation unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt den indischen Kollegen im IPO. Die gastfreundliche Aufnahme durch das Team und die große Motivation, mir eine detaillierte Übersicht über unsere Lieferantenlandschaft sowie das Land und seine Traditionen zu vermitteln, haben mir sehr geholfen, mich an das Leben in Indien zu gewöhnen und mich ein Stück weit anzupassen.

    Indien habe ich als ein Land mit viel Potenzial kennengelernt, das auch zukünftig die Herausforderungen seiner großen Bevölkerung meistern muss. Die kräftigen Investitionen in die Infrastruktur des Landes lassen jedoch berechtigte Hoffnungen zu, dass die Chancen für einen anhaltenden Aufschwung nicht schlecht stehen. Daher bleibt es für mich spannend, die Entwicklung des Landes auch in den kommenden Jahren weiter zu beobachten und hoffentlich schon bald als Tourist zurückzukehren, um das Land mit seinen vielen Geheimnissen weiter zu erkundigen.

  • Unterstützung für die USA – Nicos Tätigkeiten in den USA

    Unterstützung für die USA – Nicos Tätigkeiten in den USA

    Nico verstärkt seit Mitte Januar das Team in den USA rund um unser Tochterunternehmen CFC-Distributors in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Pricing. Über seinen bisherigen Werdegang, die aktuellen Tätigkeiten und seine bislang gesammelten Erfahrungen berichten wir in diesem Beitrag.

    Der Anfang bei FRICKE

    Aber nochmal einen Schritt zurück. Denn Nico ist schon seit Mai 2021 Teil des FRICKE Teams und war bislang als Gebietsleiter von GRANIT PARTS tätig. Er unterstützte dabei das Team Nord rund um Adrian Fricke im Oldenburger Raum.
    Zuvor hat Nico sein Fachabitur mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und eine vorherige Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandelsmanagement bei einem Mitbewerber absolviert. Doch seine Faszination für große Landmaschinen brachte ihn schließlich zu FRICKE. Schon früh konnte er sich für landwirtschaftlichen Fahrzeuge begeistern und half gelegentlich als Jugendlicher während der Erntezeit in einem Landwirtschaftlichen Betrieb aus.

    Interesse für die USA geweckt

    Schon als Schüler führte es ihn im Rahmen eines Auslandsjahres in die Vereinigten Staaten. Das Schuljahr der elften Klasse verbrachte Nico in dem Bundesstaat Kentucky bei einer Gastfamilie. Diese liegt zufälligerweise mit (280 Meilen/ 450 Kilometer) Entfernung in unmittelbarer Nähe des aktuellen FRICKE Standortes in den USA. Man kann also sagen, dass Nico sich schon früh mit der Region vertraut gemacht hat.

    Weil das Thema USA bei FRICKE in den letzten Jahren immer präsenter wurde, wurde auch bei Nico das Interesse geweckt. Er konnte sich gut vorstellen, eines Tages das Team in den USA vor Ort zu unterstützen. Bislang bildete nämlich nur Eike aus dem Produktmanagement vor Ort eine Brücke aus Deutschland in die USA. Er lebt und arbeitet bereits rund 1,5 Jahre in den USA. Nico kannte Eike zuvor flüchtig und so kam eines Tages der Gedanke auf, dass auch er an den neuen Standort kommen könnte. Nach mehreren Rücksprachen und einem ersten Kennlernen bei dem Mitarbeiterfest HEAT-WAVE, kam man schnell auf einen Nenner. Und nach einem Probearbeiten im September letzten Jahres in Indiana, herrschte Begeisterung auf beiden Seiten und man wurde sich schnell einig.

    Tag des Wechsels

    Am 15. Januar war es dann so weit: Nach zweiwöchiger Einarbeitungsphase in Heeslingen startete für Nico ein neuer Lebensabschnitt. Denn auch eine Trennung von deutschen Gewohnheiten, ein Zurücklassen von Freunden und Familie und der Schritt ins Ungewisse, gehören bei einer solchen Entscheidung dazu. Das Leben in den USA ist auch für Nico etwas anders als in Deutschland und die Dimensionen der LKW´s, des Walmarts, aber auch die landwirtschaftlichen Betriebe sind um einiges größer. Doch dies stellte für Nico keine Herausforderung dar und er konnte sich die erste Zeit gut einfinden. Nach rund vier Wochen folgte Mitte Februar dann schon gleich eine amerikanische Landwirtschaftsmesse, die National Farm Machinery Show in Louisville, auf der GRANIT I CFC in diesem Jahr mit einem besonders großen Messestand vertreten war. Der erste Kundenkontakt erwies sich als beeindruckend, da sich vor allem Kundengespräche, das Bestellverhalten und die Bestellgröße als anders erwiesen hat als Nico es aus dem Außendienst in Deutschland gewohnt war.

    Rückblickend war der Messebesuch ein voller Erfolg, bei der Verkaufsgespräche geführt, Neukunden akquiriert und die Präsenz im Markt verstärkt werden konnte.

    In den nächsten Jahren geht es uns darum, das Geschäft weiter auszubauen, die Kundenbeziehungen zu bewahren und auch das Sortiment zu erweitern. Mir gefallen vor allem die neuen Projekte und vielseitigen Aufgaben, die für die Expansion notwendig sind.

    Nico über seine neuen Aufgaben.

    Derzeit stellt CFC-Distributors durch die Anbindung einiger deutscher Artikel über rund 9 Millionen Produkte seinen Kunden zur Verfügung. Und pflegt mit sechs Außendienstler in den verschiedenen Bundesstaaten der USA die Beziehungen zu den Kunden und geht auf deren Bedürfnisse ein.

    Abseits der Arbeit

    Um den Kopf nach der Arbeit freizukriegen, treibt Nico leidenschaftlich gerne Sport. Er hat schon in Deutschland, in der Nähe von Bremen, US-amerikanischen Football gespielt und nahm dort im letzten Jahr sogar eine Trainerrolle ein. Doch auch die Zeit draußen im Freien, zum Beispiel beim Angeln, nutzt Nico gerne, um abzuschalten.

    Ausblick

    Geplant ist, dass Nico nun erstmal für die nächsten 2 Jahre vor Ort bei CFC-Distributors arbeiten wird, um das Geschäft weiter auszubauen.

    Ein großes Dankeschön möchte Nico an dieser Stelle nochmal seinen unmittelbaren Kollegen Timm und Eike widmen: „Ohne die dankbare Aufnahme im USA Team wäre eine solch gute Einarbeitung und eine so reibungsloser Start und das Ankommen nur schwer möglich gewesen.“

    Wir wünschen unseren deutschen Kollegen Nico und Eike und dem gesamten USA Team alles Gute für die Zukunft und schauen gespannt auf die weitere Entwicklung unseres Unternehmens dort. Wenn Ihr mehr über unseren neuen Unternehmensstandort in den USA erfahren wollt, lest gerne die Erfahrungsberichte unserer Dualen Studierenden Maike und Christian, die das Team unterstützen durften.

  • Zu Besuch im wirtschaftlichen Zentrum Finnlands

    Zu Besuch im wirtschaftlichen Zentrum Finnlands

    Wie viele unserer dualen Studierenden sowie Auszubildenden hat auch Ben die Möglichkeit eines Aufenthaltes im Ausland wahrgenommen. Er durfte für vier Wochen in den hohen Norden und hat unser Büro in Helsinki, der Hauptstadt Finnlands, besucht. Hier erfahrt ihr, was seine Aufgaben vor Ort waren und welche Ausflüge er in seiner Freizeit unternommen hat.

    Jetzt heißt es Koffer packen

    Ungefähr einen Monat vor Abflug wurde Ben gefragt, ob er sich vorstellen könnte ins Ausland zu fliegen. Ohne mit der Wimper zu zucken, sagte er der Reise nach Helsinki zu. Daher musste es nun schnell gehen. Damit er vor Ort auch entsprechend behilflich sein konnte, wurde er vorab in Heeslingen im Marktpricing eingesetzt. Das Hauptziel bestand darin, ihn über die Grundlagen des Systems „PriceFX“ aufzuklären. Ein Programm, welches das Pricing beim Einspielen und der Kalkulation angemessener Preise unterstützt. Bestens vorbereitet startete Ben am 18.03. mit seinem Flieger bereits früh morgens in Hamburg und erreichte nach einem Zwischenstopp in München schließlich gegen Mittag die finnische Hauptstadt. Vor Ort wartete bereits Jani, ein finnischer Kollege voller Vorfreude auf ihn und sammelte ihn am Flughafen ein. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg ins Büro, das im Nordwesten Helsinkis gelegen ist. Dort lernte Ben weitere Kollegen kennen bis er schließlich am späten Nachmittag in seiner Unterkunft eincheckte. Für die kommenden Wochen wurde ein kleines, gemütliches AirBnb zu seinem Zuhause.

    Erste Tage in Finnland

    Am nächsten Morgen startete der Arbeitsalltag. Da seine Unterkunft nur ein paar Kilometer vom Büro entfernt lag, konnte man sich problemlos zu Fuß auf den Weg zur Arbeit machen. Nach Absprache und Übergabe der Informationen von Jani, begann Ben damit die ersten Daten ins System einzuspielen. Für etwas Abwechslung bei der Arbeit sorgte eine Außendiensttour durch Finnland. Diese war besonders praktisch, um viel von Finnland und seiner Natur sehen zu können. Im Laufe der Zeit kümmerte sich Ben um die Anpassung von Verkaufspreisen, der Suche nach Einkaufspreisen und pflegte sämtliche Informationen in das Programm ein. Außerdem unterstütze er bei der Erstellung von Angebotsflyern.

    Zeit für sich

    Neben der Arbeit blieb natürlich auch genug Zeit für einige Freizeitaktivitäten. Dabei ging es zum Eishockey und zum Wandern, aber auch dem nahe gelegenen Einkaufszentren wurde gelegentlich mal ein Besuch abgestattet. Am Ostermontag fuhr er zudem mit der Fähre nach Estland. Mit der Zeit spielte sich aber der Arbeitsalltag ein, sodass oft nach der Arbeit auch einfach mal nur entspannt wurde. Trotzdem durfte Sightseeing natürlich nicht zu kurz kommen, wenn man schon mal im Ausland ist. Gemeinsam mit seinem Kollegen Jani besuchte Ben einige der bekannten Sehenswürdigkeiten Helsinkis. Darunter das Präsidentenhaus, die Uni Helsinki, den Dom sowie das Parlamentsgebäude. Bestes Wetter spielte den beiden an diesem Tag besonders in die Karten. So verging die Zeit in Helsinki wie im Flug und die Rückreise musste bereits angetreten werden – Seit dem 12.04. ist Ben nun wieder bei uns in Heeslingen.

    Nach der Reise

    „Insgesamt war es ein toller Monat im Ausland, durch den ich viele neue positive Eigenschaften dazu gewonnen habe. Ich wurde viel selbständiger und auch mein Selbstbewusstsein wurde gestärkt. Außerdem ist so ein Aufenthalt im Ausland immer ein tolles Erlebnis, weil man ein neues Land erkundet sowie neue nette Kollegen kennenlernt“

    Ben über seine Zeit in Helsinki.

    Wenn ihr noch mehr über die Auslandsaufenthalte unserer Azubis und Studenten erfahren wollt, schaut euch gern die anderen Artikel an. Darunter auch der Beitrag über Maike. Sie durfte das Team in den USA unterstützen.

  • London Calling: Auslandssemester in der britischen Metropole

    London Calling: Auslandssemester in der britischen Metropole

    Ähnlich wie für Jonas, Nils, Christian und Linus ging es auch für mich im September des vergangenen Jahres im Rahmen des fünften Theoriesemesters des dualen Studiums ins Ausland. Anders als die Kollegen, bei denen die Wahl auf Irland und Costa Rica fiel, habe ich mich für die Stadt London entschieden, um hier gemeinsam mit zwei Kommilitonen von der Nordakademie an der University of Westminster mitten im Herzen der Stadt für etwa vier Monate zu studieren und zu leben. Was ich hierbei erlebt habe und wie sich die University of Westminster von der Nordakademie unterscheidet, lest ihr in diesem Blogbeitrag.

    Die University of Westminster, Nachfolger der Royal Polytechnic Institution, älteste Universität Londons, zählt mit mehr als 20.000 Studierenden zu einer der größeren staatlichen Universitäten der Stadt. Mit vier Standorten im Zentrum Londons stellte sie für mich von Beginn an die perfekte Möglichkeit dar, in englischer Sprache in einer internationalen Umgebung zu studieren und dabei noch ein neues Land und eine neue Kultur kennenzulernen.  

    Gewohnt habe ich gemeinsam mit meinen Kommilitonen von der Nordakademie im elften Stock in einem der Wohnheime der Universität in der Baker Street, die auch als das Zuhause des Detektiv Sherlock Holmes bekannt ist. Hier haben wir uns gemeinsam mit drei weiteren Mitbewohnerinnen aus Deutschland, der Schweiz und Schweden einen Flur und eine Küche geteilt. Die Wahl für ein Zimmer im Wohnheim hat sich für uns dabei nicht nur aufgrund des Ausblicks als goldrichtige Entscheidung erwiesen, da besonders hier viele neue Freundschaften mit internationalen Studierenden aus Chile, Japan, Mexiko, Spanien, Brasilien und der USA geschlossen wurden und Sehenswürdigkeiten wie der Big Ben, der Buckingham Palace oder der Piccadilly Circus zu Fuß erreichbar waren.

    Nach einer Kennlernwoche, in der mehrere Events wie ein gemeinsames Grillen und ein Stadtrundgang stattfanden, starteten wir Ende September in unsere erste von insgesamt zwölf Vorlesungswochen. Schnell fielen uns hierbei erste Unterschiede im Vergleich zum für uns in Deutschland normalen Studienalltag auf. Einstempeln vor Beginn der Vorlesung und ein voller Hörsaal mit etwa 300 Studierenden – eine ganz andere Welt als an der Nordakademie, an der zumeist in Gruppen von maximal 30 Studierenden unterrichtet wird. Besucht habe ich die drei Vorlesungen Corporate Finance, Supply Chain & Operations Management & Digital Business und Management Decision Making. Diese fanden am Montag, Donnerstag und Freitag statt. Im Gegensatz zu den in Deutschland üblichen mehrstündigen Vorlesung, bestanden die Module aus einer zweistündigen Vorlesung, einem Seminar und einem Workshop, indem Übungen gemeinsam gelöst wurden und Management-Simulationsspiele wie z.B. die Gründung eines eigenen Unternehmens simuliert wurden. Ebenfalls mussten in den Fächern keine Klausuren, sondern jeweils zwei Hausarbeiten, eine im Semester und eine am Ende des Semesters, geschrieben werden.

    Neben den Vorlesungen in der Uni gab es, besonders da es mein erster Aufenthalt in London war, natürlich so einiges zu erkunden. Neben der Besichtigung weltbekannter Sehenswürdigkeiten wie dem Big Ben, der Tower Bridge oder dem London Eye, haben wir unsere Freizeit beispielsweise damit verbracht, Paintball oder Topgolf mit unseren neuen Freunden aus dem Wohnheim zu spielen, Premier League-Fußball bei einem der vielen Vereine in London zu schauen, oder die vielen verschiedenen Eislaufbahnen und Weihnachtsmärkte während der Weihnachtszeit zu testen. Und auch den Ausblick aus dem Shard, mit ungefähr 310 Metern und 72 Stockwerken Londons höchstes Gebäude, haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Die Wochenenden haben wir dann genutzt, um Ausflüge nach Manchester, Liverpool, Brighton und zum Windsor Castle zu unternehmen, um dadurch auch andere Teile des Landes kennenzulernen. Immer mittwochs standen zudem Fußballspiele mit den Westminster Dragons, der Mannschaft der University of Westminster, an. Hier haben wir in einem Ligasystem gegen andere Universitäten gespielt und ganz nebenbei noch weitere Stadtteile Londons kennengelernt, da unsere Spiele zumeist auswärts stattfanden.

    Besonders war für mich zudem, das erste Mal Weihnachten fernab der Familie aus Deutschland zu feiern. Auf der einen Seite ein komisches Gefühl – auf der anderen Seite aber auch eine spannende Erfahrung zu sehen, wie Weihnachten in anderen Kulturen gefeiert wird. Bevor es am 12. Januar wieder in Richtung Heimat gehen sollte, wartete allerdings noch ein großes Highlight auf uns – den Jahreswechsel beim berühmten Feuerwerk an der Themse mitzuerleben.

    Für mich wird das Auslandssemester als eine unbeschreibliche Zeit in Erinnerung bleiben, da ich nicht nur in der Universität akademisch viel Neues gelernt habe, sondern auch neue Freunde fürs Leben gefunden habe, mit denen ich viele unvergessliche Momente erleben durfte.

  • Pura Vida – Auslandssemester in Costa Rica

    Pura Vida – Auslandssemester in Costa Rica

    Hallo zusammen,

    wie viele unserer dualen Studentinnen und Studenten bei der FRICKE Gruppe hat auch Linus die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes während des Studiums wahrgenommen. Linus ist 22 Jahre alt und absolviert seit 2021 ein duales Studium im Wirtschaftsingenieurswesen an der Nordakademie in Elmshorn. Über die Organisation Asia Exchange hat er sich für ein Auslandssemester in Costa Rica entschieden. Dabei hat er nicht nur viel gelernt, sondern umso mehr erlebt!

    Vamos!

    Im September 2023 hieß es: Nichts wie los! Erstmal zwei Wochen Urlaub in Costa Rica bevor das Semester vor Ort losgehen sollte. Dazu ging es mit dem Flieger von Hamburg über Frankfurt bis nach San José. Ganze 13 Stunden später wurde Linus von warmen Temperaturen in Costa Rica empfangen. Doch statt nach zwei Wochen den Flieger zurück ins kühle Deutschland zu nehmen, konnte er vor Ort bleiben.

    Programm an der Ulacit

    Insgesamt 14 Wochen ging sein Semester an der „Ulacit Costa Rica“ in San José, der Hauptstadt Costa Ricas. An der Uni hat er vier verschiedene Kurse belegt: Entrepreneurship Foundation, Investments, Micro Economics und Projectmanagement. Diese fanden jeweils am Montag, Dienstag sowie Donnerstag statt und waren verpflichtend. Das bedeutete aber auch, dass die restlichen Tage mehr als genug Zeit blieb, die Menschen, die Natur und das Leben in Costa Rica zu erkunden. An Unitagen musste Linus jeweils an zwei Kursen in Präsenz und an zwei Kursen online teilnehmen. Anders als in Deutschland gab es an der Ulacit keine Klausuren, sondern vor allem Projektarbeiten. In jedem Kurs wurde daher besonders viel Wert auf Kommunikation und Zusammenarbeit gelegt, was sich sehr förderlich auf die Aufmerksamkeit und die Motivation in den Kursen auswirkte. Da diese zudem vor allem abends stattfanden, blieb tagsüber Zeit für Einkäufe, Kochen, Stadtbesuche oder Treffen mit anderen Studierenden. Bis Dezember hatte Linus also die Möglichkeit, das Land der Regenwälder etwas genauer kennenzulernen!

    Unberührte Natur bis zum Gehtnichtmehr

    Der Regenzeit entsprechend, welche in Costa Rica bis November geht, war das Klima anfangs sehr schwül und regnerisch. Im 1.170 Meter hoch gelegenen San José herrschten immer um die 20-25 Grad. Gar nicht mal so schlecht, um die Natur zu erkunden und sich zu bewegen… Untergebracht war Linus in einer WG mit zwei weiteren Jungs. Um die Zeit vor Ort richtig auszunutzen, hat er gemeinsam mit seinen Mitbewohnern Sven (halb Mexikaner) und Malte, zwei Studenten aus Kolumbien und Kanada sowie einer Studentin aus Honduras einige Ausflüge gemacht. Der beste Trip der international gemischten Freundesgruppe ging nach „Corcovado“ – einer der unberührtesten Nationalparks in Costa Rica, welcher mit großer Artenvielfalt überzeugen kann. Wie man dem „Unberührt“ bereits entnehmen kann, war der Weg dahin alles andere als einfach zu finden. Drei Stunden lang ging es eine unbefestigte Straße entlang und dann eine Stunde mit dem Schiff in den Urwald. Dieser Trip hatte sich spätestens gelohnt, als die Truppe sogar einen Tapir sehen konnte.

    Wochenendtrips durch Costa Rica

    Am Wochenende standen Aktivitäten, wie Fußball mit den „Ticos“ (liebevoller Spitzname für Costa Ricaner), Surfen im Sonnenuntergang, Schnorcheln durchs Korallenriff, Besuche von Nationalparks und Entspannen am Strand auf dem Programm. Der Strand überzeugte dabei nicht nur mit Ausblick und Meer, sondern auch mit selbst gepflückten Kokosnüssen.

    Die Nationalparks waren für Linus unbeschreiblich: von Kolibris, Tukanen, Pelikanen, Faultieren sowie Affen, die einem den Rucksack klauen, waren Tiere aller Art dabei. Nicht zu vergessen natürlich die giftigen Tiere, wie Skorpione, Schlangen und Spinnen, welche sich auch gern mal hinter dem Bett in der WG versteckten. Zwischenzeitig wurde Linus außerdem von seiner Familie überrascht. Anlässlich seines Geburtstages haben sie gemeinsam eine Kaffeeplantage besucht, auf der sie alles über den Anbau und die verschiedenen Geschmäcker des Kaffees erfuhren. Weitere Aktionen waren Hochseeangeln, Besuch des „San José Central Market„, auf dem man super leckere Früchte kaufen kann, sowie Feiern mit den Freunden vor Ort. Anders als in Deutschland wurde dabei im Club ausschließlich Reggaeton aus Costa Rica gespielt. Auch ein Trip nach Panama Stadt über ein verlängertes Wochenende durfte nicht fehlen.

    Pura Vida

    Im Vergleich zu Deutschland gehen die Einwohner Costa Ricas das Leben etwas anders an. Ganz entspannt wird hier in den Tag gelebt, sodass es schon fast normal ist, wenn man ein bis zwei Stunden zu spät zu Verabredungen kommt. Gemäß dem Lebensmotto „Pura Vida„, was so viel bedeutet wie „das Leben genießen“, macht sich hier wirklich keiner Stress. Die Bevölkerung ist zudem sehr aufgeschlossen, kommunikativ und lebensfroh. Einen weiteren Unterschied zu Deutschen bemerkt man auf den Straßen. Verkehrszeichen und Ampeln werden hier eher als Empfehlung gesehen. Bei rot über die Ampel fahren? -Einmal hupen, dann passt das schon.

    Würdest du es wieder tun?

    Für Linus war der Aufenthalt ein einmaliges Erlebnis. Die unberührte Natur, die vielen Tiere und die Strände waren einfach atemberaubend schön. An das Nationalgericht Bohnen mit Hähnchen und Guacamole hatte man sich schnell gewöhnt und in Costa Rica gut eingelebt. Auf der Reise wurden neue Freunde gefunden, tolle Abenteuer erlebt und einiges dazugelernt. Die Aufgeschlossenheit der Menschen vor Ort hat ihm besonders gut gefallen. Ein insgesamt sehr gelungener Trip ins Ungewisse, den Linus Jedem nur empfehlen kann. Mittlerweile ist er aber wieder gesund in unserem Büro in Heeslingen angekommen.

    Auch Jonas war vor Kurzem für ein Semester im Ausland. Erfahrt hier, was er auf der grünen Insel Irland erleben durfte.

  • Studieren auf der grünen Insel – Auslandssemester Irland

    Studieren auf der grünen Insel – Auslandssemester Irland

    Nils, Christian und ich (Jonas) sind duale Studenten im Wirtschaftsingenieurwesen bei der FRICKE Gruppe und hatten im Rahmen unseres Studiums an der NORDAKADEMIE die Möglichkeit, das fünfte Semester im Ausland zu verbringen. Mir war schnell klar, dass ich gerne in ein englischsprachiges Land reisen wollte. Da die Universität in Irland passende Kurse angeboten hat, fiel meine Entscheidung schnell auf die Dublin Business School (DBS), welche im Herzen der Hauptstadt Irlands liegt. Rückblickend erwies sich diese Entscheidung als goldrichtig – es war in vielerlei Hinsicht eine tolle Erfahrung!

    Dublin

    Anfang September startete das Abenteuer, nachdem nach zweistündiger Flugzeit die „grüne Insel“ im Westen von England erreicht worden war. In Dublin angekommen, bezogen wir schnell unsere Zimmer in der Studentenunterkunft, die unser neues Zuhause für die nächsten 3,5 Monate werden würde. Wir wohnten in Apartments und teilten uns gemeinsam mit sechs internationalen Studenten eine Küche. Dublin ist eine freundliche und fortschrittliche Stadt, welche bekannt für die gregorianische Architektur und die Bierbrauerei Guinness ist. Viele Banken und Technologieunternehmen wie z.B. JP Morgan, Apple und Google haben sich zudem aufgrund von steuerlichen Vorteilen im Laufe der letzten Jahre in Dublin angesiedelt. Eine Besonderheit in Dublin ist sicherlich die einzigartige Pub-Kultur, da bereits mittags Live-Musik in den Pubs gespielt wird.

    Universität

    Kurz nachdem die Vorlesungen an der Dublin Business School begonnen hatten, wurden schnell die Unterschiede zur NORDAKADEMIE in Deutschland erkennbar. So wurde zum Beispiel die Anwesenheit am Anfang der Vorlesungen durch Einstempeln unserer Studierendenkarte erfasst. Anders als in Deutschland mussten wir als Abschlussprüfungen unserer Kurse keine Klausuren, sondern Präsentationen vortragen, Diskussionen führen und Hausarbeiten abgeben. Insgesamt hatten wir vor Ort sechs Kurse belegt, welche wir uns nun in Deutschland anrechnen lassen können. Die Vorlesungen wurden meist von rund 30 Studierenden aus aller Welt besucht, die häufig sogar länger als nur ein Semester in Dublin studieren.

    Uni-organisierte-Aktivitäten

    Auch die Freizeitgestaltung durfte bei unserer Uni nicht zu kurz kommen. Sie bot verschiedene Aktivitäten und besondere Events, wie zum Beispiel Fußball oder einen gemeinsamen Surfausflug an die Westküste Irlands, am Wochenende an. Dort konnten einzigartige Eindrücke gesammelt werden! Die Aktivitäten ermöglichten es schnell, mit Studierenden anderer Länder in Kontakt zu kommen und sogar neue Freundschaften zu schließen.

    Unbeschreiblich schöne Landschaften

    In der vorlesungsfreien Zeit haben wir selbst einige Aktivitäten organisiert, um möglichst viele Sehenswürdigkeiten kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln. Wir besuchten beispielsweise verschiedene Parks, nationale Museen, darunter ein Archaeology- und History Museum und machten Tagesausflüge zu tollen Ecken Irlands, wie beispielsweise Howth.
    Ein Highlight war außerdem unser fünftägiger Roadtrip, durch den wir einen Großteil der Insel erkunden konnten. Insgesamt haben wir hierbei etwa 1.600 Kilometer mit dem Auto zurückgelegt… Allerdings im Linksverkehr. Auch wenn dieser anfangs noch etwas ungewohnt war, hatten wir uns schnell an die andere Fahrweise gewöhnt.
    Außerhalb Dublins wurde es sehr schnell grün und landschaftlich sehr sehr schön. Wir kamen an entlegene Orte, die nur durch lange Straßen ohne richtige Fahrbahnmarkierung zu erreichen waren. Dazu kam, dass immer wieder freilaufende Schafe die Straßen versperrten. Teilweise war also viel Geduld gefragt, was bei dem Ausblick aber nicht gerade schlimm war.
    Am Ende kann man aber durchaus sagen, dass sich das Bild vieler Menschen über Irland bestätigt hat: gastfreundliche Menschen verbunden mit einer wunderschönen Landschaft.

    Während unseres gesamten Aufenthalts hatten wir, entgegen vieler Meinungen über Dublin, gutes Wetter. Unsere regenfeste Kleidung brauchten wir nur selten anzuziehen. Den Namen der „grünen Insel“ hat Irland übrigens, weil das durch den Atlantik und den Golfstrom geprägte Klima ideal für Grünflächen ist. Die Natur ist wirklich besonders und atemberaubend schön!

    FRICKE immer dabei

    Ob unterwegs auf dem Land oder beim Laufen, FRICKE durfte natürlich nicht fehlen. 🙂

    To put it in a nutshell

    Abschließend möchte ich noch sagen, dass mein Auslandssemester in Dublin/Irland meine Erwartungen mehr als übertroffen hat. Neben dem Studium und der Verbesserung meiner englischen Sprachfähigkeiten, konnte ich Menschen und ihre andere Kultur intensiv kennenlernen und neue Freundschaften schließen. Rückblickend war Dublin eine Zeit voller schöner Eindrücke und eine absolute Horizonterweiterung, an die man sich gerne zurückerinnern wird.
    Ich empfehle daher jedem Studierenden, der gerade über ein Auslandssemester nachdenkt, dies unbedingt wahrzunehmen. Unabhängig davon, wo es einen letztendlich hinführt, sind neue Sprachen, andere Kulturen und internationale Kontakte ein einmaliges Erlebnis und eine Bereicherung!

    2022 waren unsere Kollegen Aaron und Christian im Auslandssemester in Chile. Mehr darüber erfahrt ihr in deren Bericht über das Auslandssemester.