Autor: Tia Jonna Teetz

  • Lebenshilfe – eine langjährige Zusammenarbeit

    Lebenshilfe – eine langjährige Zusammenarbeit

    Hallo Leute,

    ich war im Dezember für ein paar Stunden bei der Lebenshilfe in Bremervörde. Dort hatte ich ein Gespräch mit dem Abteilungsleiter für Fachdienst berufliche Teilhabe. Es ging um die Zusammenarbeit zwischen FRICKE und der Lebenshilfe und was die beiden Unternehmen füreinander tun.

    Wofür steht die Lebenshilfe?

    Die Lebenshilfe ist eine Einrichtung, die Menschen mit einer Beeinträchtigung eine Tätigkeit anbietet. Sie geben den Menschen das Gefühl dazuzugehören, nicht schlechter oder besser als andere zu sein.
    Die Lebenshilfe wünscht sich eine Gesellschaft, in der Menschen mit einer Beeinträchtigung willkommen sind. Jeder Mensch ist einzigartig und wertvoll, Rechte und Würde soll für jeden auf der Welt gleich sein.
    Die Lebenshilfe vertritt die Interessen in der Gesellschaft und Politik, hilft Rechte durchzusetzen und gibt Hilfe zur Selbsthilfe.
    „Es ist normal verschieden zu sein“, dies ist das Motto der Lebenshilfe.

    Lebenshilfe in Bremervörde

    Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe: Wie alles begann

    Die Lebenshilfe hat vor über 30 Jahren Viehanhänger für FRICKE gebaut, diese wurden auf Wunsch angefertigt. Dann gab es eine kleine Unterbrechung in der Zusammenarbeit, aber schon nach kurzer Zeit kamen neue Anfragen. Ab dort war eine ständige Beziehung zwischen der Lebenshilfe und FRICKE vorhanden.

    Die Lebenshilfe hat mehrere Standorte in der Umgebung, mit denen sie uns unterstützt. In den jeweiligen Standorten gibt es weitere Abteilungen. Die Montage 2 ist mit 28 Leuten besetzt und ist für die Umverpackung von HARIBO, Bier und Stollen (zur Weihnachtszeit) zuständig. In der Holzabteilung werden zum Beispiel Einwegpaletten oder Europaletten hergestellt, aber auch für die Nachtversandboxen ist die Holzabteilung zuständig.

    Der Standort Selsingen ist ebenfalls für Umverpackung und Etikettierung zuständig, Sie haben aber auch schon für FRICKE Anhängerleuchten montiert.

    Wie hilft FRICKE der Lebenshilfe?

    Die Lebenshilfe unterstützt FRICKE mit diesen Tätigkeiten enorm. Aber auch FRICKE tut etwas für die Lebenshilfe. Zum einen wird den Leuten dort Arbeit angeboten, aber auch Spenden erhält die Lebenshilfe von der FRICKE Gruppe.

    Jedes Jahr im Juli ist die Tarmstedter Ausstellung. Alle Einnahmen von der Tarmstedter Ausstellung werden an die Lebenshilfe gespendet. So wird es auch bei der Landmaschinenschau in Heeslingen gemacht. Am Ende des Jahres erhält die Lebenshilfe noch eine Spende von der FRICKE Gruppe.

    Lebenshilfe in Bremervörde
    Spendenübergabe mit der Lebenshilfe Bremervörde

    Am Ende des Gespräches habe ich noch einen Rundgang durch verschiedene Abteilung bekommen, damit ich mir über die Arbeit einen besseren Überblick verschaffen kann. Es waren sehr schöne Stunden bei der Lebenshilfe. Die Menschen stehen dort in Mittelpunkt und der wirtschaftliche Aspekt gerät in den Hintergrund.

    Bis dann,
    eure Jonna

  • Vom Azubi zum SAPHIR Geschäftsführer

    Vom Azubi zum SAPHIR Geschäftsführer

    Moin Zusammen,

    träumen nicht viele davon eine höhere Position oder sogar einmal Geschäftsführer eines Unternehmen zu sein?  Doch da stellt sich die Frage, wie dies erreicht werden kann? Lars Druske ist seit 25 Jahren bei der FRICKE Gruppe und hat solch einen großen Sprung geschafft. Er ist mittlerweile Geschäftsführer von SAPHIR in Bockel.

    Lars‘ Werdegang:

    Lars hatte nach der Schule mehrere Möglichkeiten. Durch Bekannte und sein Bauchgefühl hat er sich bewusst für eine Ausbildung bei FRICKE entschieden. Seine Ausbildung hat er von 1994-1997 hier absolviert. Er hat so wie alle Azubis mehrere Abteilungen durchlaufen, zum Beispiel Gartenland, den Landmaschinen Verkauf, die Buchhaltung und FRICKE Produkte. FRICKE Produkte geht aus dem heutigen SAPHIR hervor. Der Vorgänger von Lars hat damals gekündigt und für einen gewissen Zeitraum durfte Lars die Aufgaben von seinem Vorgänger erledigen. Da hat Lars sich wohl so gut angestellt, dass er die Aufgaben ganz übernehmen konnte. Mit 20 Jahren war er bereits der Abteilungsleiter der FRICKE Produkte und hat sich um die Beschaffung und den Verkauf gekümmert. Aus damals 4 Personen sind mittlerweile 65 geworden für die Lars als SAPHIR Geschäftsführer verantwortlich ist. Das Team wächst stetig.

    Lars hat sich schon immer klare Ziele gesetzt und eins davon war, einmal Geschäftsführer zu sein. Nur dass es so schnell sein wird, damit hat wohl keiner gerechnet. Nach der Ausbildung auch erstmal studieren gehen, dies war aber gar nicht mehr nötig, da er sofort nach seiner Ausbildung Abteilungsleiter geworden ist. Mittlerweile ist Lars ganze 25 Jahre bei FRICKE und als SAPHIR Geschäftsführer verantwortlich für den kompletten SAPHIR-Unternehmensbereich.

    Der SAPHIR-Standort in Bockel

    Kann es jeder schaffen?

    Sich für FRICKE entschieden zu haben, bereut er keinen einzigen Tag. Lars ist auch der festen Überzeugung, dass jeder Geschäftsführer werden kann. Alles basiert auf dem Erfolg, wenn also etwas Großes geleistet wurde, dann ist es auch in Ordnung etwas dafür zu verlangen. Loyalität und Fleiß sind hierfür der Schlüssel.