Schlagwort: Saphir Maschinenbau

  • Die Event-Woche der Extraklasse

    Die Event-Woche der Extraklasse

    Die zweite Märzwoche steht in der FRICKE Gruppe traditionell im Zeichen der Heeslinger Landmaschinenschau. Bereits zum 59. Mal fanden die Tage der offenen Tür in Heeslingen, Zeven und Bockel statt. Aber nicht nur die Veranstaltung für Interessierte und Familien aus der ganzen Elbe-Weser-Region hält die FRICKE Gruppe im März in Atem. Mit dem GRANIT Händlerevent und der FRICKE Party, die in diesem Jahr bereits ihr 20-jähriges Jubiläum feierte, startete die Unternehmensgruppe mit einem Knall in das Eventjahr 2025. Blickt zusammen mit uns hinter die Kulissen dieser Event-Highlights.

    Hinter den Kulissen von GRANIT PARTS – Die GRANIT Händlerevents

    Die Heeslinger Landmaschinenschau bietet den idealen Rahmen, um nicht nur Interessierten aus der Region die Vielseitigkeit unserer Unternehmensgruppe näher zu bringen, sondern auch um unsere Kunden mit unserem Können zu begeistern. Deswegen findet bereits seit Jahren im Vorfeld der Ausstellung das GRANIT Händlerevent statt, bei dem nationale und internationale Kunden unsere Standorte und Services hautnah erleben dürfen.

    In diesem Jahr durften wir in der zweiten Märzwoche sogar gleich zwei Händlerevents auf die Beine stellen. Rund 150 Ersatzteil- und Werkstattexperten von AGRAVIS besuchten uns am ersten Tag in Heeslingen und informierten sich über unser Produktprogramm, die Abläufe in unserem Logistikzentrum, die Prüfungen im Qualitätsmanagement von FRICKE und unsere verschiedenen Services, vom GRANIT Service Center bis zum Webshop.

    Und weil eine solche Veranstaltung vor allem vom persönlichen Austausch lebt, durfte ein gemeinsames Abendevent selbstverständlich nicht fehlen. Hierzu luden wir die AGRAVIS Händler in unser Hauptgebäude in Heeslingen, den FRICKE Campus, ein. Der feierlichen Begrüßung durch Hans-Peter Fricke und AGRAVIS Vorstand Jörg Sudhoff folgte ein spannender Vortrag von Schiedsrichter-Legende Felix Brych. Das Thema Entscheidungsfindung in Ausnahmesituationen konnte im Verlauf des Abends von den Gästen vielfach angewandt werden: Fisch oder Fleisch oder direkt beides? Ein zweites Dessertgläschen oder doch lieber gleich drei? FRICKE Korntail oder unser Signature Drink FRICKE Korn Orange mit Tonic Water?

    Während die Gäste von AGRAVIS am zweiten Tag in Zeven bei FORAS und in Bockel zu unterschiedlichen Werkstattvorführungen Halt machten, erwarteten wir in Heeslingen knapp 300 Kunden aus 17 Ländern Europas, die sich ebenfalls ein Bild von den Prozessen hinter dem Handelsunternehmen GRANIT PARTS machen wollten. Bei schönstem Sonnenschein ging es in Heeslingen mit den vielen Kunden aus ganz Europa deutlich wuseliger zu als normalerweise. Doch die Kolleginnen und Kollegen aus Logistik, QM, Service-Center, e-Commerce, Produktmanagement und Eventteam meisterten auch diesen Besucheransturm bravourös. Den informativen Tag krönte ebenfalls ein Abend mit netten Gesprächen, gutem Essen und dem einen oder anderen Kaltgetränk.

    Maschinenliebhaber, Schnäppchenjäger und Familien – Die 59. Heeslinger Landmaschinenschau

    Am 8. und 9. März öffneten sich die Tore der FRICKE Gruppe wieder für alle Interessierten. Turbulenter Auftakt wie in jedem Jahr: Die Fundgruben bei FRICKE Landmaschinen, FORAS und SAPHIR. Schnäppchenjäger versammelten sich bereits deutlich vor Beginn um 9:00 Uhr, um sich die besten Angebote zu sichern. Beim einsetzenden Ansturm war nicht einmal Norddeutschlands Lieblings-Treckerfahrer Sven Tietzer vor der Meute sicher.

    Weiter ging es in Heeslingen, Zeven und Bockel mit einem abwechslungsreichen Programm für Groß und Klein. Hüpfburgen, Kinderschminken und Kids Areas, Maschinentestfahrten, Oldtimer- und Youngtimer-Ausstellungen mit zahlreichen Raritäten, Riesenrad und Logistikführungen, Kletterwand, Feuerwehraktionen und kulinarische Köstlichkeiten lockten an diesem Wochenende bei bestem Wetter zehntausende Besucherinnen und Besucher an die Standorte der FRICKE Gruppe. FRICKE Landmaschinen, FORAS, FRICKE Nutzfahrzeuge, SAPHIR Maschinenbau und GRANIT PARTS konnten der gesamten Region wieder einmal zeigen, was uns als Unternehmensgruppe ausmacht: Familiärer Zusammenhalt und Leidenschaft für die Sache. Damit ist das Fazit dieses Wochenendes klar, eine schönere 59. Heeslinger Landmaschinenschau hätten wir uns nicht vorstellen können!

    Wir machen die Nacht zum Tag – 20 Jahre FRICKE Party

    Mittlerweile eine genauso feste Institution in unserem Eventkalender wie die Heeslinger Landmaschinenschau: Die FRICKE Party. Schon seit 20 Jahren lockt die erste Zeltfete des Jahres Partywillige aus der Umgebung und mittlerweile sogar aus der gesamten DACH-Region am zweiten März-Samstag nach Heeslingen. Denn an diesem Samstag gilt: Wer diese Party verpasst, ist selber schuld.

    Die bereits im Vorfeld ausverkaufte FRICKE Party wurde diesem Motto zum 20-jährigen Jubiläum mehr als gerecht! Nicht nur vier DJs heizten der Partymeute der ganzen Nacht richtig ein, auch Mallorca-Star Mia Julia feierte mit ihrem ersten Auftritt des Jahres einen richtigen Abriss auf der Bühne. Konfetti und Pyrotechnik inklusive. Mit Hits, wie Mallorca (Da bin ich daheim), Bring mich nach Hause und ihrem neuen Song Herzblatt, verwandelte sich die FRICKE Party zwischenzeitlich nicht nur in eine Ballermann-Partyhochburg, sondern vor allem in ein riesiges Rudelsingen.

    Wir sagen Danke für eine Event-Woche der Extraklasse! Nur gemeinsam mit allen Kolleginnen und Kollegen in Heeslingen, Zeven und Bockel und unseren Partnern für Technik, Gastronomie und Zeltbau ist eine solche Woche überhaupt möglich. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

    Tragt Euch den 14. und 15. März für die 60. Heeslinger Landmaschinenschau unbedingt schon jetzt in den Kalender ein! Zu diesem besonderen Jubiläum lassen wir uns wieder einiges für Euch einfallen.

  • Der Weg einer Innovation – SAPHIRs neuer GrindStar

    Der Weg einer Innovation – SAPHIRs neuer GrindStar

    Der Pflug ist wahrscheinlich schon fast so alt wie die Landwirtschaft selbst. Mit einem solchen Gerät wird der Boden aufgelockert und die oberste Schicht Erde mitsamt Körnern und Pflanzen untergewühlt. Eine altbewährte Methode, der jedoch eine ackerbauliche Alternative gut täte.
    Der Meinung war vor allem Frank Havemeyer. Zusammen mit der Firma „Seed2Soil“ machte er sich also vor rund acht Jahren an die Entwicklung eines neuen Bodenbearbeitungsgeräts: Dem GrindStar. Der Weg einer Innovation beginnt.

    Der GrindStar arbeitet die Probleme des Pflugs auf

    Der GrindStar ist eine Kombination aus rotierenden Messern durch Bodenantrieb, der durch die Vorfahrtsgeschwindigkeit angetrieben wird. Während beim „normalen Pflügen“ Pflanzenrückstände im Boden vergraben werden, konditioniert das neue Gerät die Stoppel und zerkleinert sie. Die Pflanzenreste bleiben damit flach auf dem Boden zurück und können von Bioorganismen verdaut werden.
    Damit bringt der GrindStar dem Pflug einige Vorteile entgegen. Der Pflug arbeitet etwa Körner und Samen in den Boden ein, die zum Beispiel aus der angebauten Kultur und deren Begleitfauna stammen, die vorher auf dem Feld wuchsen. Geschieht dies, wachsen diese Ausfallsamen parallel zur eigentlichen Pflanzenkultur des Feldes und stören dabei nicht nur den Wachstumsprozess, sondern locken darüber hinaus auch Schädlinge an und können zu Ertragsverlusten führen. Der GrindStar dagegen hat seinen Einsatzbereich lediglich an der Oberfläche des Feldes und verhilft damit zu einer reinen Pflanzenkultur auf dem Feld, indem er im Nacherntemanagement dafür sorgt, dass keine Samen tiefer als 2 cm vergraben werden können.

    Die Funktionsweise des GrindStars lässt sich mit einem „Schleifsystem“ vergleichen. In dem Gerät drehen sich mehrere „Rotoren“ mit angebrachten Schneidmessern, die die Stoppel bearbeiten. Die Teller liegen horizontal über dem Feld, sind dabei jedoch leicht geneigt, um sich frei arbeiten zu können und nicht zu verstopfen. In zwei Reihen liegen diese Teller vor, wobei die erste Reihe in einer entgegengesetzten Neigung arbeitet als die zweite, um zu einem letztlichen Ausgleich zu kommen.
    Damit hält sich der GrindStar lediglich an der Oberfläche des Feldes auf – es kommt zu wenig Kraftstoffverbrauch aufgrund optimalem Gewichts und zu einer mechanischen Bekämpfung von Ausfallgetreide, -raps und weiteren Samen.

    Die Anfänge einer Innovation

    Der Weg zum GrindStar begann quasi direkt auf dem Acker. Immer häufiger wurde der Pflug auf den Feldern eingesetzt, um verschiedenen Problemen entgegenzuwirken, eine Entwicklung die auch dem Erfinder des neuen Anbaugeräts auffiel. Für ihn stand fest: Es wird Zeit, dass die Probleme auf den Feldern nicht mit dem Pflug temporär vergraben werden, nur damit sie im nächsten Jahr wiederauftauchen.

    Man muss in der obersten Schicht von maximal 3 cm Tiefe bleiben und die Erde sowie die Pflanzen direkt dort behandeln.,

    Ole Denker, einer der Projektverantwortlichen bei SAPHIR, über die ersten Gedankengänge zum GrindStar.

    Und genau daran wurde sich orientiert.
    Am Anfang war das System des GrindStars noch sehr vereinfacht. Es wurden grobe Gestänge und Schneidmesser genutzt, um vorerst eine Grundlage konzipieren zu können.
    Ohnehin war es schwierig den GrindStar zu entwickeln und auszuarbeiten. Schließlich handelte es sich hier um ein ganz neues Produkt zu dem es noch keine Erfahrungswerte gab auf denen man hätte aufbauen können. Somit musste man also stets aus den Fehlern lernen, die man selbst vorher gemacht hat.

    Der GrindStar wird nie zu 100 Prozent fertiggestellt sein. Es wird immer weiter an ihm gearbeitet, um das Gerät noch weiter zu optimieren.

    Merkt Lars Wesch, ebenfalls verantwortlich für den GrindStar, an.

    Selbst wenn der Grind Star seinen großen Tag schon hatte.

    Der Grind Star weckt Interesse

    Dieser große Tag fand auf der Agritechnica statt, bei der der GrindStar die Silbermedialle des Innovation Awards gewann – die Innovation war also ein voller Erfolg. Dies machte sich auch an der Aufmerksamkeit bemerkbar, die der Firma nach Vorstellung des GrindStars zu teil wurde. Vielen neuen Kunden fiel nun der Name „SAPHIR“ ins Auge. Der Firma, die eine ganz neue Denkweise auf den Markt brachte.
    Mitte dieses Monats soll nun auch der erste Feldtag stattfinden, auf dem der GrindStar zum Einsatz kommt. Kunden, die auf der Agritechnica Interesse äußerten und sich registrierten, können sich hier das neue Gerät im Gebrauch ansehen.

    Mittlerweile wurden schon einige GrindStars verkauft, zum einen an landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland, aber auch nach Rumänien, Österreich, Dänemark und in die Schweiz – und zu diesen Ländern sollen sich noch weitere gesellen

    Der GrindStar hat SAPHIR und damit der Fricke Gruppe also eine Menge Rückenwind gegeben, mit dem jetzt weitergearbeitet werden kann. Vorerst will man sich mit der Weiterentwicklung des GrindStars beschäftigen. Nichtsdestotrotz ist auch eine Ausweitung des Portfolios bei SAPHIR geplant. Das Augenmerk liegt hier besonders auf Innovatioenn: Es geht um Neuheiten, mit denen man altbekannte Probleme lösen und Abläufe optimieren sowie Kosten im Ackerbau reduzieren will.

    Mit dem GrindStar hat dieses Vorhaben in jedem Fall schon funktioniert. Und dennoch ist seine Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben: Es wird weitergetüftelt und entwickelt. Man darf also gespannt sein, was die neue Erfolgsgeschichte von SAPHIR noch für uns auf Lager hat.

    Ihr wollt noch mehr über SAPHIR Maschinenbau erfahren? Dann ist Niklas‘ Azubi-Austausch in Bockel spannend für Euch. Hier geht’s zum Beitrag.

  • Alle Jahre wieder! Tarmstedter Ausstellung 2022

    Alle Jahre wieder! Tarmstedter Ausstellung 2022

    Die Ausstellung ist Norddeutschlands größte Fachmesse und findet schon seit 1949 jährlich im niedersächsischen Dorf Tarmstedt statt. Von Freitag bis Montag öffnete das Messegelände jeweils von 09:00 bis 18:00 Uhr seine Pforten und lockte insgesamt über 100.000 Besucher an.

    Getreu der jahrzehntelangen Tradition war natürlich auch die FRICKE Gruppe mit drei Gesellschaften vertreten. Mit knapp 3.200 Quadratmeter war unser FRICKE-Grundstück gerade groß genug, um FRICKE Landmaschinen, FORAS und SAPHIR Maschinenbau unterzubringen.

    FRICKE Landmaschinen

    Allein FRICKE Landmaschinen präsentierte über 30 verschiedene CLAAS Maschinen, die vom interessierten Publikum bestaunt werden konnten. Neben klassischen Traktoren wie dem Arion und dem Axion konnten auch Feldhäcksler und Lader verschiedenster Größen und Ausführungen betrachtet werden. Highlights für die Kinder waren aber insbesondere zwei Traktoren des Modells Xerion, die eifrig bestiegen und fotografiert wurden.

    Inmitten der vielen Maschinen war auch ein großes Festzelt aufgebaut. Im Zelt konnten sich die fachkundigen Besucher von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beraten lassen und bei einer Tasse Kaffee oder zum Nachmittag hin bei einem FRICKE Korn auf die Partnerschaft anstoßen. Neben den Geschäftsführern der drei Gesellschaften waren auch Hans-Peter Fricke und Holger Wachholtz als Geschäftsführer der FRICKE Gruppe an einigen Tagen in Tarmstedt und unterstrichen damit die Verbundenheit des Unternehmens zu der traditionsreichen Messe.

    Tarmstedter Ausstellung für Groß und Klein

    Noch mehr als im Zelt war aber vor dem Zelt los. Das Glücksrad unter dem schwer übersehbaren GRANIT Pavillon war wohl eines der Highlights für die kleineren Besucher der Tarmstedter Ausstellung. Für eine Spende von einem Euro durfte hier das Rad gedreht werden. Zu gewinnen gab es neben Kappen, Sonnenbrillen und Bällen auch echte Highlights, wie CLAAS Brotdosen und CLAAS Eimer. Zeitweise reichte die Warteschlange am Sonntag bis zum Ende des FRICKE Grundstücks. Insgesamt drehten knapp 4000 Kinder an dem Glücksrad. Der gesammelte Betrag wird dann in Kürze der Lebenshilfe Zeven/ Bremervörde übergeben.

    Alle guten Dinge sind drei

    Zusätzlich zu FRICKE Landmaschinen waren aber auch wie eingangs erwähnt unsere Gesellschaften FORAS und SAPHIR Maschinenbau vertreten. Während FORAS als Vertragshändler viele KUBOTA Traktoren und Gartenmaschinerie ausstellte, zeigte SAPHIR viele der eigenen Produkte, aber auch Maschinen des polnischen Partners Samasz.

    Vor dem Landmaschinenzelt war zudem unser Partner 365FarmNet mit einem kleinen gelben Container vertreten. Die Kollegen berichteten über die eigenen Produkte, die sich insbesondere der Digitalisierung in der Landwirtschaft widmen und schon seit Jahren die passende Ergänzung zu unseren Produkten darstellen.

    In den Pausen durften unsere Mitarbeiter auch auf dem benachbarten Showplatz das abwechslungsreiche Programm erleben. Insbesondere die Tiershows begeisterte dieses Jahr wieder die Massen.

    Am Montagabend war die Ausstellung dann schon wieder vorbei. Bei einem Stück Pizza ließ das Fricke Landmaschinen Team die vier intensiven Tage Revue passieren.

    Insgesamt war die Ausstellung ein voller Erfolg. Insbesondere durch die vielen Gespräche am Stand und den einen oder anderen physischen Händedruck ist wieder klar geworden, wie wichtig persönliche Beziehungen in unserem Geschäft sind.

    Wir freuen uns darüber, dass endlich wieder Großveranstaltungen stattfinden können und sind jetzt schon gespannt auf den 25. November, wenn die PSW 2022 in Kassel ihre Tore öffnet!