Schlagwort: Nordakademie

  • Pura Vida – Auslandssemester in Costa Rica

    Pura Vida – Auslandssemester in Costa Rica

    Hallo zusammen,

    wie viele unserer dualen Studentinnen und Studenten bei der FRICKE Gruppe hat auch Linus die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes während des Studiums wahrgenommen. Linus ist 22 Jahre alt und absolviert seit 2021 ein duales Studium im Wirtschaftsingenieurswesen an der Nordakademie in Elmshorn. Über die Organisation Asia Exchange hat er sich für ein Auslandssemester in Costa Rica entschieden. Dabei hat er nicht nur viel gelernt, sondern umso mehr erlebt!

    Vamos!

    Im September 2023 hieß es: Nichts wie los! Erstmal zwei Wochen Urlaub in Costa Rica bevor das Semester vor Ort losgehen sollte. Dazu ging es mit dem Flieger von Hamburg über Frankfurt bis nach San José. Ganze 13 Stunden später wurde Linus von warmen Temperaturen in Costa Rica empfangen. Doch statt nach zwei Wochen den Flieger zurück ins kühle Deutschland zu nehmen, konnte er vor Ort bleiben.

    Programm an der Ulacit

    Insgesamt 14 Wochen ging sein Semester an der „Ulacit Costa Rica“ in San José, der Hauptstadt Costa Ricas. An der Uni hat er vier verschiedene Kurse belegt: Entrepreneurship Foundation, Investments, Micro Economics und Projectmanagement. Diese fanden jeweils am Montag, Dienstag sowie Donnerstag statt und waren verpflichtend. Das bedeutete aber auch, dass die restlichen Tage mehr als genug Zeit blieb, die Menschen, die Natur und das Leben in Costa Rica zu erkunden. An Unitagen musste Linus jeweils an zwei Kursen in Präsenz und an zwei Kursen online teilnehmen. Anders als in Deutschland gab es an der Ulacit keine Klausuren, sondern vor allem Projektarbeiten. In jedem Kurs wurde daher besonders viel Wert auf Kommunikation und Zusammenarbeit gelegt, was sich sehr förderlich auf die Aufmerksamkeit und die Motivation in den Kursen auswirkte. Da diese zudem vor allem abends stattfanden, blieb tagsüber Zeit für Einkäufe, Kochen, Stadtbesuche oder Treffen mit anderen Studierenden. Bis Dezember hatte Linus also die Möglichkeit, das Land der Regenwälder etwas genauer kennenzulernen!

    Unberührte Natur bis zum Gehtnichtmehr

    Der Regenzeit entsprechend, welche in Costa Rica bis November geht, war das Klima anfangs sehr schwül und regnerisch. Im 1.170 Meter hoch gelegenen San José herrschten immer um die 20-25 Grad. Gar nicht mal so schlecht, um die Natur zu erkunden und sich zu bewegen… Untergebracht war Linus in einer WG mit zwei weiteren Jungs. Um die Zeit vor Ort richtig auszunutzen, hat er gemeinsam mit seinen Mitbewohnern Sven (halb Mexikaner) und Malte, zwei Studenten aus Kolumbien und Kanada sowie einer Studentin aus Honduras einige Ausflüge gemacht. Der beste Trip der international gemischten Freundesgruppe ging nach „Corcovado“ – einer der unberührtesten Nationalparks in Costa Rica, welcher mit großer Artenvielfalt überzeugen kann. Wie man dem „Unberührt“ bereits entnehmen kann, war der Weg dahin alles andere als einfach zu finden. Drei Stunden lang ging es eine unbefestigte Straße entlang und dann eine Stunde mit dem Schiff in den Urwald. Dieser Trip hatte sich spätestens gelohnt, als die Truppe sogar einen Tapir sehen konnte.

    Wochenendtrips durch Costa Rica

    Am Wochenende standen Aktivitäten, wie Fußball mit den „Ticos“ (liebevoller Spitzname für Costa Ricaner), Surfen im Sonnenuntergang, Schnorcheln durchs Korallenriff, Besuche von Nationalparks und Entspannen am Strand auf dem Programm. Der Strand überzeugte dabei nicht nur mit Ausblick und Meer, sondern auch mit selbst gepflückten Kokosnüssen.

    Die Nationalparks waren für Linus unbeschreiblich: von Kolibris, Tukanen, Pelikanen, Faultieren sowie Affen, die einem den Rucksack klauen, waren Tiere aller Art dabei. Nicht zu vergessen natürlich die giftigen Tiere, wie Skorpione, Schlangen und Spinnen, welche sich auch gern mal hinter dem Bett in der WG versteckten. Zwischenzeitig wurde Linus außerdem von seiner Familie überrascht. Anlässlich seines Geburtstages haben sie gemeinsam eine Kaffeeplantage besucht, auf der sie alles über den Anbau und die verschiedenen Geschmäcker des Kaffees erfuhren. Weitere Aktionen waren Hochseeangeln, Besuch des „San José Central Market„, auf dem man super leckere Früchte kaufen kann, sowie Feiern mit den Freunden vor Ort. Anders als in Deutschland wurde dabei im Club ausschließlich Reggaeton aus Costa Rica gespielt. Auch ein Trip nach Panama Stadt über ein verlängertes Wochenende durfte nicht fehlen.

    Pura Vida

    Im Vergleich zu Deutschland gehen die Einwohner Costa Ricas das Leben etwas anders an. Ganz entspannt wird hier in den Tag gelebt, sodass es schon fast normal ist, wenn man ein bis zwei Stunden zu spät zu Verabredungen kommt. Gemäß dem Lebensmotto „Pura Vida„, was so viel bedeutet wie „das Leben genießen“, macht sich hier wirklich keiner Stress. Die Bevölkerung ist zudem sehr aufgeschlossen, kommunikativ und lebensfroh. Einen weiteren Unterschied zu Deutschen bemerkt man auf den Straßen. Verkehrszeichen und Ampeln werden hier eher als Empfehlung gesehen. Bei rot über die Ampel fahren? -Einmal hupen, dann passt das schon.

    Würdest du es wieder tun?

    Für Linus war der Aufenthalt ein einmaliges Erlebnis. Die unberührte Natur, die vielen Tiere und die Strände waren einfach atemberaubend schön. An das Nationalgericht Bohnen mit Hähnchen und Guacamole hatte man sich schnell gewöhnt und in Costa Rica gut eingelebt. Auf der Reise wurden neue Freunde gefunden, tolle Abenteuer erlebt und einiges dazugelernt. Die Aufgeschlossenheit der Menschen vor Ort hat ihm besonders gut gefallen. Ein insgesamt sehr gelungener Trip ins Ungewisse, den Linus Jedem nur empfehlen kann. Mittlerweile ist er aber wieder gesund in unserem Büro in Heeslingen angekommen.

    Auch Jonas war vor Kurzem für ein Semester im Ausland. Erfahrt hier, was er auf der grünen Insel Irland erleben durfte.

  • FRICKE investiert in den Nachwuchs

    FRICKE investiert in den Nachwuchs

    Kaum wurden die Corona-Maßnahmen an der Nordakademie in Elmshorn gelockert und das Studium findet wieder in Präsenz statt, ergriff die Personalabteilung die Gelegenheit, um sich mit Ihren „Dualis“ der Jahrgänge 2020 und 2021 vor Ort zu treffen und sich für Ihre Belange stark zu machen.

    Studentenleben

    Die FRICKE Gruppe bildet aktuell 26 duale Studenten („Dualis“) aus. Im August 2021 haben wir mit neun Studenten (sieben Wirtschaftsingenieure, zwei BWLer) begonnen.  Die duale Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Dabei wechseln sich Theorie- und Praxisphasen im Unternehmen ab.
    Das Studium findet an der Nordakademie in Elmshorn, die es schon seit 30 Jahren gibt, statt.

    Nachdem unser erstes Semester von Januar bis März 2022 wegen der hohen Corona-Infektionszahlen fast ausschließlich online stattfand, wurden zu Beginn des zweiten Semesters (April bis Juni 2022) die Corona- Regeln gelockert. Der Studienalltag und das Campusleben kommen immer mehr zurück und auch die für Wirtschaftsingenieure wichtigen Laborveranstaltungen finden vor Ort wieder in Präsenz statt.

    Studentenleben
    Einblick in den Campus Innenhof

    Laufen für den FRICKE Social Run

    In der vorlesungsfreien Zeit trafen wir Studenten uns, um gemeinsam für den FRICKE Social Run zu laufen. Vorab wurden wir mit den FRICKE Laufshirts von der Unternehmenszentrale versorgt, sodass wir einheitlich auftreten und jedem zeigen konnten, wofür wir unterwegs sind.

    Studentenleben
    Laufen für den FRICKE Social Run

    Unterstützung auch im Studium

    Einige Vertreter der Personalabteilung nutzten die gelockerten Corona-Regeln ebenfalls für einen Besuch an der Nordakademie. Dieser Besuch ermöglichte auch einen Austausch mit der Hochschulleitung. Anschließend stand ein Rundgang über den sehr gepflegten Campus an, sodass die Personalabteilung Eindrücke vom Studieren an der Nordakademie gewinnen konnte.

    Das Highlight dieses Besuchs war das gemeinsame Abendessen und der Austausch über unsere Zeit an der Nordakademie. Wir erzählten viel über unsere Module und darüber, was wir in den letzten Wochen erlebt und gelernt haben. Interessiert waren wir jedoch auch daran, was es Neues aus Heeslingen und unserem Unternehmen gibt. Neben einigen Einblicken aus dem Intranet von FRICKE, bekommen wir während der Theoriephase nämlich nicht viel aus Heeslingen mit.

    Wir danken der Personalabteilung an dieser Stelle nochmals für den tollen Besuch in Elmshorn an der Nordakademie und freuen uns schon auf die kommende Praxisphase wieder bei uns im Unternehmen.

  • Irland – Mehr als Guinness und grüne Wiesen

    Irland – Mehr als Guinness und grüne Wiesen

    Fremde Sprache, fremde Kultur, fremde Menschen – der Schritt in ein Auslandssemester bedeutet
    den Sprung aus der eigenen Komfortzone in das Unbekannte. Jakob hat genau das Ende
    letzten Jahres gewagt. Kürzlich durften wir ihn treffen und einige Fragen zu seinen Erlebnissen und
    Erfahrungen stellen.

    Seit 2019 arbeitet Jakob bereits als dualer Student des Wirtschaftsingenieurwesens bei der FRICKE
    Gruppe. Seine Theoriephasen absolviert er dabei an der NORDAKADEMIE in Elmshorn. Im fünften
    Semester bietet jene ihren Studenten die Möglichkeit, ein Semester an einer der zahlreichen
    Partneruniversitäten zu verbringen. Obwohl er zugibt, am Anfang einem Auslandsaufenthalt eher
    skeptisch gegenübergestanden zu haben, wird Jakob im Laufe seines Studiums schnell klar, dass er gemeinsam mit zwei Kommilitonen doch diese Chance ergreifen möchte. So will er weitere Eindrücke auf seinem Weg zum Bachelorabschluss sammeln.

    Schnell fällt die Wahl auf die Dublin Business School DBS im Herzen der Hauptstadt Irlands. Die DBS
    ist eine Partner‐Hochschule der NORDAKADEMIE, weswegen fast jedes Jahr eine Handvoll Studenten
    aus Elmshorn ihren Weg auf die grüne Insel im Atlantik finden. Nachdem noch letzte organisatorische
    Hürden genommen sind, ist es im Herbst 2021 dann soweit ‐ die Reise nach Irland steht an. Mit
    regenfester Kleidung steigt Jakob in den Flieger und wird vom guten Wetter in Dublin ziemlich
    überrascht. Eine von vielen Überraschungen, die das Land am Golfstrom in den kommenden
    Monaten für ihn bereithält.

    Schritt ins Unbekannte

    Gemeinsam mit vier französischen und einem weiteren deutschen Studenten wohnen Jakob und
    seine drei Freunde die kommenden vier Monate in einem Studentenwohnheim in Dublin. Zu acht
    teilen sie sich hier Wohnzimmer und Küche – das erfordert manchmal ein gewisses Maß an
    Kompromissbereitschaft.

    Rugby-Night an der Dublin Business School

    Von der ersten Woche an, findet sein Leben aber weniger im Wohnheim als in der Universität und
    der Stadt statt. Die Universität bietet ihm eine Fülle an Wahlmöglichkeiten und so kann er viele
    Vorlesungen besuchen, die auch auf dem heimischen Studienplan stehen, aber auch Kurse belegen,
    die im normalen Studium des Wirtschaftsingenieurswesen nicht vorgesehen sind. Schnell fällt ihm
    aber auf, wie sehr sich das Studieren in Irland von dem an der NORDAKADEMIE unterscheidet. Größter
    Unterschied dabei: Die meisten Kurse enden nicht mit Klausuren, sondern Präsentationen oder
    Diskussionen und Hausarbeiten.

    Leben in Dublin

    Sind gerade einmal keine Vorlesungen verbringt Jakob gerne Zeit mit seinen Freunden und neuen
    Bekannten in den örtlichen Pubs , erkundet die Stadt oder geht in den umliegenden Nationalparks
    wandern. Ihm gefällt auf Anhieb das gesellschaftliche Leben und auch die Offenheit der Iren gegenüber
    Fremden. So fällt es ihm auch nicht schwer, sich schnell heimisch zu fühlen und neue Freundschaften
    zu schließen. Eine solche Offenheit ist er aus Deutschland nicht gewohnt.

    Irland bietet aber weitaus mehr als nur Pubs und Bars! Zwischen den Vorlesungszeiten hat Jakob
    schließlich auch noch die Möglichkeit, etwas zu reisen. Bei zwei Roadtrips erkundet er das ganze Land
    auf eigene Faust und ist begeistert von Natur und Menschen.

    Roadtrip an die stürmische Nordwestküste Irlands

    Irland hat so viel mehr zu bieten als grüne Wiesen und Guinness-Bier. Die Vielfalt der Insel sollte jedem mal eine Reise wert sein!

    Jakob über sein Auslandssemester in Irland

    Während zu Beginn des Semesters Corona kaum spürbar ist, holt es ihn dann doch irgendwann ein.
    Anfang Dezember spitzt sich die Situation in Irland und Europa zu . Zwischenzeitig müssen Jakob und
    seine Mitbewohner dann sogar in Selbstisolation, nachdem ein Mitbewohner Kontakt mit einem
    Infizierten hatte. Durch die Isolation aus dem Alltag gerissen, hatte er hierdurch aber schon vorzeitig Zeit
    einige Hausarbeiten zu schreiben, um die Prüfungsphase im Dezember etwas entspannter angehen zu können.

    Advent

    Die Vorweihnachtszeit in Dublin hat dann noch einmal ihren ganz eigenen Charme. Die vielen bunten
    Lichter an nahezu jedem Gebäude in der Stadt wirken bestimmt etwas kitschig, fachten aber Jakobs
    Vorfreude auf die Festtage auf jeden Fall an . Kurz vor Weihnachten heißt es dann aber schon
    wieder Koffer packen und zurück nach Deutschland, wo auch seine Familie ihn nach vier Monaten erwartet. Die Zeit in Dublin voller neuer Eindrücke und Erfahrungen war also auch in der
    aktuellen Zeit eine riesige Bereicherung und Jakob möchte nicht einen Tag missen.

    Ein wirkliches Highlight kann er dabei nicht benennen, da nur ein Erlebnis auszuwählen, der
    gesamten Zeit seiner Meinung nach nicht gerecht werde. Allen Studenten, die mit dem Gedanken spielen auch
    ein solches Abenteuer zu starten, ermutigt er dies definitiv zu tun, unabhängig davon, wo es einen am
    Ende hinführt!

    Wir danken Jakob für das Gespräch und wünschen ihm auf seinem weiteren Berufsweg alles Gute!

    Sollte dich der Beitrag interessiert haben, könnte auch Janikas Erfahrungsbericht über ihr Auslandssemester in Riga spannend für dich sein.

  • Bachelor Graduierung in Zeiten von Corona – Dieses Jahr digital

    Bachelor Graduierung in Zeiten von Corona – Dieses Jahr digital

    Hey Leute,

    3,5 Jahre Studium an der NORDAKADEMIE sind vorbei – Theo, Timo, Laura und ich haben unser duales Studium erfolgreich abgeschlossen. Rückblickend ging es doch viel schneller als gedacht. Gefühlt war gestern erst der Erstsemesterbegrüßungstag.
    Normalerweise gibt es anlässlich der Zeugnisverleihung jedes Jahr ein großes Event im Audimax auf dem Campus in Elmshorn mit dem gesamten Jahrgang, Eltern und Verwandten der Studierenden sowie Vertretern aus den jeweiligen Kooperationsbetrieben. Doch dieses Jahr war wegen Corona alles anders und wir haben uns die Verabschiedung am 12. März über einen Livestream im heimischen Wohnzimmer angeschaut.

    Bachelor Graduierung von Zuhause

    Pünktlich um 10 Uhr haben meine Eltern, mein Freund und ich gespannt vor dem Fernseher Platz genommen. Meine ältere Schwester, die in Hamburg wohnt, schaute sich die Bachelor Graduierung von dort aus an. Wir wurden von der Präsidentin der NORDAKADEMIE Kerstin Fink begrüßt. Dann folgte auch schon der Höhepunkt der Veranstaltung: die Zeugnisübergabe. Die Abschlusszeugnisse wurden uns per Post mit einem Absolventenhut zugeschickt. Mit der Überreichung des Zeugnisses wird die Kordel des Hutes als Zeichen für den erfolgreichen Abschluss von der rechten Seite auf die linke gelegt. Das habe ich Zuhause bei mir dann auch gemacht. Auch das traditionelle Hütewerfen durfte natürlich nicht fehlen. Es fand nur im heimischen Wohnsimmer anstatt mit allen Absolventen gemeinsam auf dem Hochschulgelände statt.

    Bachelor Graduierung Präsidentin Kerstin Fink
    Die Präsidentin der NORDAKADEMIE Kerstin Fink begrüßt die Zuschauer des Livestreams.

    Festreden und Grußworte der Studiengangsleiter

    Danach hat eine Kommilitonin im Namen aller Absolventen eine Rede gehalten, in der sie sich bei der NORDAKADEMIE bedankt hat und gemeinsame Erinnerungen nochmal hat aufleben lassen. Von lustigen Vorlesungen über Sportveranstaltungen bis hin zu unvergessenen Campuspartys war alles dabei. Im Anschluss haben sich die Studiengangsleiter der Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaftslehre, Angewandte Informatik und Wirtschaftsinformatik an uns Absolventen gewandt. Sie haben uns alles Gute für die Zukunft gewünscht und uns ermutigt, die während des Studiums erlernten Methoden sowie das gesammelte Fachwissen im Arbeitsalltag einzusetzen und zu festigen.

    Und jetzt wird gefeiert!

    Jetzt ist es also offiziell und wir dürfen den Titel „Bachelor of Science“ führen. Darauf wurde natürlich auch angestoßen.

    Bachelor Graduierung anstoßen
    Zur Feier des Tages haben wir gemeinsam angestoßen.

    Die NORDAKADEMIE hat sich wirklich große Mühe gegeben und einiges einfallen lassen, um uns den besonderen Tag trotz Corona so schön wie möglich zu gestalten. Das ist auch auf jeden Fall gelungen. Vielen Dank dafür!

    Eure Leona

  • Weihnachten schnorcheln im Great Barrier Reef- Auslandssemester in Australien

    Weihnachten schnorcheln im Great Barrier Reef- Auslandssemester in Australien

    Hallo Leute,

    mittlerweile werden erste Corona Lockerungen wirksam und auch das Reisen soll langsam wieder ermöglicht werden und Grenzen werden geöffnet. Letztes Jahr war das Reisen hingegen noch problemlos möglich. Ich werde euch heute mal über Timo Waldecks Auslandssemester in Australien berichten.

    Timo ist Dualer Student der FRICKE Gruppe, jedoch bei Hofmeister & Meincke GmbH beschäftigt. Das Auslandssemester ging insgesamt 14 Wochen und war unterteilt in 12 Wochen regulärer Uni, 1 Woche Study Break (Ferien) und 1 Woche Final Exams (Klausuren).

    Auslandssemester in Australien an der Bond University

    Das Auslandssemester in Australien fand an der Bond University mit knapp 5.500 Studenten statt. An der Universität waren viele Kulturen vertreten. Die Studenten kamen aus den USA, China, Skandinavien oder Deutschland. Einheimische Studenten waren eher die Seltenheit. Der Campus war um einiges größer als derjenige der Nordakademie.

    Der große Campus war sehr gut ausgestattet. Es gab eine Bibliothek, ein Multimedia-Learning-Center, Vorlesungs- und Seminarräume, Self-Learning-Plätze, Wohnheime und ein großes kostenloses Sportzentrum mit Gym, Tennis-, AFL-, Rugby-, und Fußballplätzen, Sporthalle und Schwimmbecken. Langeweile kam also nie auf.
    Es wurden darüber hinaus viele Möglichkeiten, sich in Clubs oder AGs zu engagieren, geboten.

    Semester Studium Australien
    Die Bond University in Australien

    Studieren in Australien: Unialltag und das Zusammenleben in einer WG

    Timo hat in dieser Zeit vier verschiedene Kurse besucht: International Business, International Marketing, Managing Projects und Principles of Economics. Die Kurse waren mit nur 30 Studenten relativ klein. Es gab viele unterschiedliche Möglichkeiten sich fachlich weiterzubilden, zum Beispiel Online-Quiz, Gruppenarbeiten, Hausarbeiten, etc.

    Timo konnte sich einen ganz normalen Unialltag in Australien aufbauen. Die Dozenten an der Bond University waren sehr qualifiziert und engagiert und konnten somit zu einem guten Ergebnis verhelfen. Nicht nur ein Unialltag musste geschaffen werden, sondern auch Ablauf außerhalb der Unizeit. Timo hat sich mit drei weiteren Studenten eine WG geteilt. Diese war direkt neben der Bond University und hatte sogar einen Pool. Das WG-Leben wurde durch das gemeinsame abendliche Kochen unterstrichen.

    Auslandssemester in Australien
    Whitehaven Beach bei den Whitsunday Islands

    Highlights und Fazit zum Auslandssemester in Australien

    Die Highlights des Auslandssemesters waren zum einen die Segeltour zu den Whitsunday Islands, Neuseeland entdecken, Fraser Island, Silvester in Sydney und das Schnorcheln im Great Barrier Reef.

    Das sollte man einmal in seinem Leben gesehen haben.

    Timo über seinen Ausflug zum Great Barrier Reef

    Durch die Zeit in Australien hat Timo sich sowohl charakterlich als auch fachlich weitergebildet. Er ist nun offener und selbstbewusster, aber auch ein Fortschritt in Englisch ist bemerkbar. Für Timo war es ein sehr guter Mix aus dem Studentenleben an der Uni und dem Erkunden des Landes, auch wenn es nicht sehr billig ist, würde er es eindeutig weiterempfehlen.

    Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und hat euch vielleicht die Entscheidung genommen, ob ihr ein Auslandssemester wagen wollt.

    Bis dann,
    eure Jonna

  • Studieren bei FRICKE in der Corona-Zeit

    Studieren bei FRICKE in der Corona-Zeit

    Kinderzimmer statt Vorlesungsraum

    Habt ihr Euch bereits gefragt, wie ein Studium unter Corona-Bedingungen aussieht? Dann geht’s Euch genau wie mir und meinen Kommilitonen vor einer Woche. Da wir bereits seit dem letzten Montag, den 20. April, unter den besonderen Bedingungen studieren, berichte ich Euch heute von meinen Erfahrungen mit einer Online-Vorlesung. Vorab kurz zu mir: Ich studiere Betriebswirtschaftslehre und bin mitten im 4. Semester. Unsere Partnerhochschule ist die Nordakademie in Elmshorn und diese hat zum Glück schnell reagiert und sich an die aktuelle Situation angepasst.

    Normalerweise habe ich in Elmshorn ein Wohnheimzimmer direkt auf dem Campus der Nordakademie. Mein täglicher Weg zu den Vorlesungsräumen wird von meinen Kommilitonen sehr beneidet, denn ich benötige maximal 5 Minuten – ein wahrer Luxus im Vergleich zu Kollegen, die jeden Tag aus Hamburg pendeln. Doch ich hätte niemals gedacht, dass mein Weg noch kürzer werden würde. Aufgrund von Corona ist jedoch genau dieser Fall eingetreten und die Wege zum „Vorlesungsraum“ sind nun für alle gleich, da die Dozenten auf eine Online-Vorlesung umstellen mussten. Folglich haben wir nun einen virtuellen Vorlesungsraum und dieses Konzept bringt Vor- sowie Nachteile mit sich.

    Online Studieren: Technische Ausstattung

    In der Hochschule arbeiten wir alle mit Laptops und/oder Tablets, um dem Unterricht zu folgen und Notizen zu machen. In den Räumen sind SmartBoards angebracht, an denen die Dozenten uns die Lerninhalte vermitteln.

    Doch was braucht man für eine Online-Vorlesung?

    Ein Laptop bzw. ein Tablet mit Kamera- und Mikrofonfunktion und eine stabile Internetverbindung sind die Voraussetzungen für Online-Unterricht. Theoretisch kann man ebenfalls per Smartphone an den Vorlesungen teilnehmen, dies ermöglicht allerdings nicht das Mitschreiben und wird daher nicht von uns Studenten eingesetzt. Ideal ist natürlich die Kombination aus Laptop und Tablet, da man so auf dem Laptop die Vorlesung streamen kann und auf dem Tablet mitschreibt. Eine weitere Möglichkeit ist es, sich einen zweiten Bildschirm zu organisieren – diese Methode wende ich an und bin sehr zufrieden!

    Wer auf einen guten Ton setzt oder seine Familie nicht stören möchte, setzt bspw. ein Headset auf. Beim Nutzen des Mikrofons des Laptops, kann es sein, dass die Dozenten dies mit amüsanten Kommentaren wie „Sitzen Sie im Abwasserkanal?!“ oder „Ist es schön im Schwimmbad?“ versehen. Da unsere Hochschule mit Zoom arbeitet, ist diese Anwendung vorausgesetzt, welche allerdings kostenlos ist. Weitere technische Ausstattung wird nicht benötigt.

    Online-Vorlesung im Detail

    Wie kann man sich Online-Unterricht vorstellen? Tatsächlich sind die Vorlesungen ziemlich ähnlich zu den Präsenzvorlesungen. Wir haben weiterhin um die drei Stunden Vorlesungszeit pro Modul am Stück und unser Stundenplan ist wie geplant. Außerdem verläuft der Unterricht wie der „normale“. Die Dozenten filmen sich oder haben ihre Präsentation offen und sprechen die Inhalte mit uns durch. Für uns Studenten ist dies fast normal. Für die Dozenten ist es allerdings etwas schwieriger. Da unsere Mikrofone meistens stumm sind, da sonst zu viele Hintergrundgeräusche vorhanden sind, sprechen die Dozenten mit unseren Videostreams. Wir schalten uns lediglich bei Fragen oder Diskussionsrunden dazu – hier gilt vor allem die Regel: „Nur einer darf sprechen!“ Es gibt außerdem die Möglichkeit, in einem Chat Fragen zu stellen, oder Dokumente zu teilen.

    Wer denkt, dass der Dozent bei der Online-Vorlesung einen dreistündigen Monolog hält, der irrt sich. Trotz des virtuellen Klassenzimmers ist es möglich, Gruppenarbeiten oder Diskussionsrunden durchzuführen. Für die Gruppenarbeiten werden wir vom Dozenten in einzelne Räume aufgeteilt, in denen wir nur mit Gruppenmitgliedern sprechen können und Aufgaben bearbeiten.

    Vergleich Online-Vorlesung zum Präsenzunterricht

    Nach mehr als einer Woche Online-Unterricht konnte ich bereits einige Erfahrungen sammeln. Von der Technik und dem Funktionieren dieser bin ich mehr als positiv beeindruckt. Ich habe auch das Gefühl, dass die Qualität des Unterrichts nicht darunter leidet. Man muss allerdings über seinen Schatten springen, um einfach Fragen während der Erklärungen der Dozenten zu stellen. Dafür bietet die Software die Option als Student virtuell die Hand zu heben, sodass ein geordnetes Gespräch stattfinden kann.

    Mir ist direkt aufgefallen, dass besonders die Pausen nicht mehr das sind, was sie waren, da diese nun alleine vor dem Laptop verbracht werden. Besonders in Mathe-Vorlesungen ist man ebenfalls auf sich alleine gestellt und kann nicht mit seinem Nachbarn zusammen rechnen, es sei denn eine Gruppenarbeit findet statt.

    Im Großen und Ganzen ist die Lösung des Online-Unterrichts übergangsweise sehr gut umgesetzt. Wie lange dies tatsächlich so sein wird, ist jedoch unsicher – wie so vieles im Moment.

  • Laura Leddin: 1. Studentin zur Wirtschaftsinformatik bei Fricke

    Laura Leddin: 1. Studentin zur Wirtschaftsinformatik bei Fricke

    Hallo Zusammen,

    mein Name ist Laura Leddin und ich bin 19 Jahre alt. Ich möchte euch heute etwas über meinen abwechslungsreichen Alltag bei Fricke erzählen. Ich absolviere ein Duales Studium der Wirtschaftsinformatik (WINF) bei der Fricke Gruppe und bin aktuell in meinem zweiten Jahr. Mein Studiengang wurde 2017 im Unternehmen eingeführt, ich bin also die erste Wirtschaftsinformatikstudentin bei Fricke.

    Bei dem Fricke WINF Studium geht es darum, die Studenten auf den Feldern der Informatik sowie der Betriebswirtschaftslehre auszubilden. So kann man zwischen IT und BWL vermitteln, um Betriebsprozesse zu optimieren und andere Probleme zu lösen.

    Karrierestart bei Fricke Heeslingen

    Das Duale Studium findet in Kooperation mit der Nordakademie in Elmshorn statt, an welcher die Theoriephasen stattfinden. Die Praxisphasen verbringt man in verschiedenen Abteilungen des Unternehmens. Meine erste Praxisphase habe ich in der Abteilung für E-Commerce vollbracht, die für den Granit Parts Webshop zuständig ist. Für die Arbeit dort wurde mir ein eigener Laptop zur Verfügung gestellt, den ich auch mit in die anderen Abteilung genommen und für die Theoriephasen verwendet habe.

    In der E-Commerce Abteilung konnte ich mir unter anderem JavaScript-, SQL-, Git- und Netzwerktechnik Kenntnisse aneignen. Natürlich war ich noch nicht in der Lage selbst am Webshop zu programmieren, aber ich konnte an mehreren Projekten arbeiten (allein und auch zu zweit). So habe ich erste Programmiererfahrungen gesammelt, die mir im weiteren Verlauf meines WINF Studiums sehr weitergeholfen haben.

    Fricke WINF Studium

    Studium bei Fricke – Set II.

    In meiner zweiten Praxisphase war ich in der IT-Anwendungsentwicklung. Ich habe einen Einblick in die Unternehmenssoftware ASW erhalten und sogar ein bisschen in der Programmiersprache RPG programmiert, wenn auch nur mit sehr viel Hilfe. Hauptsächlich habe ich mich aber um die Automatisierung verschiedener Prozesse im Unternehmen gekümmert. Beispielsweise habe ich Prozesse erstellt, die auf Knopfdruck der Mitarbeiter eine SQL-Abfrage durchführen und die Ergebnisse als Excel-Datei ausgeben, mit der die Mitarbeiter dann arbeiten können. Bei anderen Prozessen mussten Daten verarbeitet und danach ausgegeben werden.

    Meine dritte Praxisphase, an deren Ende ich mich gerade befinde, habe ich im Preismanagement verbracht. Dort habe ich unter anderem normale Arbeiten erledigt, die angefallen sind. Ich habe mich aber auch mit Hilfe meiner bis hierhin angeeigneten Programmierkenntnisse um die Automatisierung bestimmter Arbeiten gekümmert, die sonst nicht so einfach möglich gewesen wären.

    Learning by Doing – Fricke WINF Studium

    Anfang nächsten Jahres wird meine dritte Theoriephase an der Nordakademie beginnen. Wie bereits erwähnt, werden in dem Studiengang BWL und Informatik miteinander vereint. Man hat also Fächer aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Informatik. Bis jetzt hatte ich die Wirtschaftsfächer Marketing, Finanzbuchhaltung und Allgemeine Betriebswirtschaftslehre.

    Bei den Informatikfächern waren unter anderem Diskrete Mathematik, Technische Grundlagen der Informatik oder Einführung in die Programmierung bei. In dem Fach Technische Grundlagen der Informatik haben wir gelernt, wie Computer und Betriebssysteme funktionieren und aufgebaut sind. Bei Einführung in die Programmierung haben wir mit der Lehrsprache Racket programmiert und mussten mehrere kleine Programme entwickeln.

    Am Ende jeder Theoriephase steht eine einwöchige Klausurenphase, die sehr stressig sein kann, wenn man sich das Lernen nicht einteilt. Dies sind meine Unterrichtsfächer, die in verschiedene Themenbereiche unterteilt sind.

    Fricke WINF Studium Wirtschaftsinformatik

    Eine Entscheidung mit Zukunft

    Wenn ihr also ein Interesse an Informatik habt, dann empfehle ich euch den Studiengang Wirtschaftsinformatik, auch wenn ihr euch eigentlich gar nicht für Wirtschaft und BWL interessiert. Ich hatte mein Studium nämlich mit dem Gedanken begonnen, dass mich nur der Informatikteil des Studiums interessiert. Letztendlich wurde aber doch mein Interesse für Bereiche der Wirtschaftswissenschaften geweckt. Auch wenn ich später in einer reinen IT-Abteilung arbeiten werde, werden mir meine Kenntnisse der Wirtschaftswissenschaften, die ich im Studium erlangt habe, dort weiterhelfen.

    Wenn ihr Fragen zu dem Studiengang oder den Alltag im Fricke WINF Studium bei Fricke habt, schreibt gerne an karriere.blog@fricke.de.

    Bis dann

    Eure Laura

  • Aus dem Leben einer dualen Studentin – Mein Studium bei Fricke

    Aus dem Leben einer dualen Studentin – Mein Studium bei Fricke

    Hey Leute!

    Ihr habt nun schon länger nichts mehr von mir gehört. Woran das liegt? Das kommt daher, dass ich mich zurzeit mitten in meinem 2. Semester befinde (es ist gerade Klausurenphase) und mein 1. Semester schon hinter mir habe. Ich hatte (und habe) ganz schön viel zu tun, aber mittlerweile sind auch die ersten beiden Klausuren des 2. Semesters geschrieben. Joshua hatte euch in seinem Beitrag schon von seinem Studienalltag berichtet und ich möchte euch auch nochmal ein paar Informationen von meiner Seite aus geben. Es macht schließlich noch einen Unterschied, ob man gerade erst mit dem dualen Studium begonnen hat oder schon länger an der Hochschule ist und die Abläufe bereits kennt.

    Genau wie Joshua studiere auch ich Wirtschaftsingenieurwesen und absolviere meine Theoriephasen an der Nordakademie in Elmshorn.

    Das duale Studium beginnt!

    Das 1. Semester meines dualen Studiums begann für mich mit dem Umzug nach Elmshorn. Für mich ist es nämlich praktischer, während der Studienzeit dort im Wohnheim zu leben als jeden Tag zu pendeln. Das spart enorm viel Zeit. Direkt auf dem Campus zu wohnen hat sich auch im Laufe der Semester immer wieder als großer Vorteil erwiesen, weil die Wege total kurz sind und man mehr vom Campusleben mitbekommt. Ich war wirklich überrascht, wie schnell man neue Leute kennenlernt und Kontakte knüpft. Mittlerweile verstehen wir uns in unserer Zenturie alle sehr gut und sind eine richtige Gemeinschaft geworden. Und auch im Wohnheim ist immer etwas los und man ist nie allein. Somit kommt schon mal nie Langeweile auf.

    Das duale Studium – jetzt wird es ernst

    Aber man ist ja schließlich nicht nur zum Spaß haben an der Hochschule, sondern vor allem zum Studieren. Mein Stundenplan war sehr abwechslungsreich gestaltet. Aus dem technischen Bereich hatte ich zum Beispiel Fächer wie Elektrotechnik, Ingenieurmathematik und Technische Mechanik und um den wirtschaftlichen Teil abzudecken hatte ich zusätzlich Finanzbuchhaltung. Im 2. Semester sind Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Kosten- und Leistungsrechnung hinzugekommen. In unserem Studiengang ist es Pflicht, neben Englisch noch eine weitere Fremdsprache zu belegen. Man hat die Wahl zwischen Spanisch und Französisch. Ich habe mich für Französisch entschieden.

    Stundenplan

    So sah eine typische Woche während meines 2. Semesters des dualen Studiums aus. Wie ihr seht, wurden wir auch mit Wissen aus dem Informatikbereich versorgt und hatten mittwochnachmittags Grundlagen der Datenverarbeitung. Dort haben wir beispielsweise mit SAP gearbeitet und die Programmiersprache SQL kennengelernt.

    Hilfreiche Tutorien

    Eine gute Ergänzung zu den täglichen Vorlesungen sind die Tutorien, die am Nachmittag stattfinden. Das ist sozusagen Nachhilfeunterricht, der von Studenten aus den höheren Semestern gegeben wird. Meistens werden dort Fragen besprochen und vor allem Übungsaufgaben gerechnet. Es ist aber eine freiwillige Entscheidung, ob man zu den Tutorien geht oder nicht. Ich gehe häufig hin, weil es mir wirklich hilft und man sich nochmal mit anderen Studierenden austauschen kann.

    Die Klausurenphase

    Bisher war es so, dass man am Anfang des Semesters alles super unter einen Hut bekommen hat. Man hatte nachmittags noch Zeit, etwas mit Freunden zu unternehmen oder abends was zusammen zu machen. Nur wenn es dann langsam auf die Klausuren zuging, hat man gemerkt, dass es stressiger wurde. Dadurch, dass wir die Klausuren am Ende des Semesters komprimiert in einer Woche schreiben (dieses Semester sind es fünf Klausuren an fünf Wochentagen), muss man sich genau überlegen, wann man was lernt und vor allem was am wichtigsten ist. Aber wenn man da strukturiert rangeht und sich nicht zu sehr verrückt macht, kriegt man das auch hin.

    Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Einblicke in den Studienalltag geben und ihr könnt euch jetzt vielleicht ein bisschen besser vorstellen, wie das alles so abläuft. Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr sie einfach in die Kommentare schreiben oder ihr schickt uns eine E-Mail (Karriere.Blog@fricke.de).

    Bis bald!

    Eure Leona

     

  • Arbeit mal ganz anders – Azubi Sitzungen bei Fricke

    Arbeit mal ganz anders – Azubi Sitzungen bei Fricke

    Hey Zusammen,

    heute berichten Christin und ich über das Thema Azubi Sitzungen bei Fricke. Im Alltag der Fricke Gruppe haben wir nicht nur unsere anfallenden Aufgaben zu erledigen, sondern erleben während unserer Ausbildung oder dem Studium noch vieles mehr. Eines dieser Events sind die monatlichen Azubi Sitzungen. Ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich was das sein könnte. Wir nehmen euch jetzt einmal mit in die Entstehungsphase dieser Veranstaltung. Da wir auch noch nicht all zu lange im Unternehmen beschäftigt sind, haben wir uns bei unseren Kollegen einmal umgehört und nachgefragt.

    Der Anfang von etwas Großem

    Wir haben uns gefragt, wie es eigentlich zu dieser Idee gekommen ist und wer sie ins Leben gerufen hat. Hierzu haben wir Hendrik Guder, der nun bei Hofmeister & Meincke in Bremen beschäftigt ist, gefragt. Er begann 2007 seine Ausbildung bei Fricke und ist seitdem in diesem Unternehmen beschäftigt. Zu der Zeit gab es, laut seiner Erinnerung, noch keine Azubi Sitzungen bei Fricke. Die Idee kam jedoch ziemlich zeitnah im Jahr 2008 von der Personalabteilung bzw. der Geschäftsleitung. Somit haben unsere Azubi Sitzungen dieses Jahr schon ihr 10-jähriges Jubiläum.

    Am Anfang gab es allerdings noch den Unterschied zwischen Azubi Sitzungen und dem Azubi Infotag. Die Infotage waren damals so aufgebaut, dass jeweils ein Abteilungsleiter eines Unternehmensbereiches eine Präsentation zu einem entsprechenden Thema vorgetragen hat. Mittlerweile ist der Azubi Infotag insofern umgewandelt worden, dass Schüler und Schülerinnen an diesem Tag zu uns kommen und sich über die Möglichkeiten einer Ausbildung oder eines dualem Studiums informieren können. Durch persönliche Gespräche können sie dort Fragen stellen und bekommen einen Einblick in unser Unternehmen.

    Die Azubi Sitzungen gibt es bis heute. Allerdings gab es schon mal eine Pause von zwei bis drei Jahren. Nach dieser Pause hat sich der Aufbau dieser Events jedoch ein bisschen verändert. Wichtig ist es dennoch, dass ein regelmäßiger Austausch zwischen der Geschäftsleitung, der Personalabteilung und den Azubis bestehen bleibt.

    Azubi Sitzungen bei Fricke 2018

    Azubi Sitzungen bei Fricke – Früher vs. Heute

    Wer ist dabei?

    • Früher: nur kaufmännische Auszubildende
    • Heute: kaufmännische Auszubildende und Studenten, seit August 2017 auch die Lagerlogistiker

    Was wird vorgestellt bzw. besprochen?

    • Früher: ein Vortrag von einem Azubi und einer Abteilung aus unserem Unternehmen
    • Heute: einen Vortrag von ein oder zwei Referenten über die Abteilung oder einem Thema aus der Schule sowie Uni. Ebenso gibt es Erfahrungsberichte von Mitarbeitern aus der Fricke Gruppe. Anschließend gibt es die Möglichkeit Neuigkeiten, Probleme oder Events zu besprechen.

    Welchen Namen?

    • Früher: Azubi-Infotag und Azubi-Sitzung
    • Heute: Azubi-Sitzung

    Fricke in der Vielfalt erleben

    Während der Ausbildung oder dem Studium bei Fricke gibt es für uns immer wieder die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. Somit wird heute auch die Organisation der Azubi Sitzungen bei Fricke zum Teil an uns gegeben. Jährlich beginnen neue Azubis und Studenten ihre Ausbildung bei Fricke und wiederum andere schließen diese ab. Daher entsteht ein laufender Wechsel in der Organisation, denn die Aufgabe wird jährlich an zwei Freiwillige weitergegeben.

    Nachdem sich Wiebke und Denise bis Dezember 2017 noch damit beschäftigt hatten, übernahmen Christin und ich nun ab diesem Jahr die Planung der Azubi Sitzungen. Wir haben uns daraufhin überlegt, wie diese aufgebaut werden und welche Themen dort angesprochen werden könnten. Ebenso haben wir uns Gedanken über mögliche Exkursionen gemacht. Dies haben wir dann zusammen mit der Personalabteilung überarbeitet und allen Azubis präsentiert.

    Vortrag zur Nordakademie auf der Azubi Sitzungen bei Fricke

    Wie läuft der Alltag hier ab?

    Zuletzt präsentierten Sören Seyer und Joshua Henning einen interessanten Beitrag über ihr Studium an der Nordakademie in Elmshorn. Der ein oder andere Azubi hat zwar schon einiges über das Studium erfahren, kann sich allerdings oftmals nicht so genau vorstellen, wie der Alltag bei den Studenten wirklich abläuft.

    Anders als bei der Ausbildung gibt es während des Studiums Theoriephasen, bei denen die Studenten ausschließlich an der Uni sind. Die beiden Jungs haben uns nun einmal gezeigt, wie die Zeit dort aufgebaut ist und was sie dort alles erleben.

    Zusammenfassend können wir euch sagen, dass der Alltag in der Fricke Gruppe niemals langweilig wird. Wenn ihr noch Fragen zu diesem Thema oder auch im Allgemeinen habt, schreibt uns sehr gerne an.

    Bis dann

    Christin und Thyra

  • Dual ist ideal! Mein Studium bei Fricke

    Dual ist ideal! Mein Studium bei Fricke

    Hallo zusammen!

    Ich freue mich, Euch mit meinem ersten Blogeintrag mein duales Studium bei Fricke ein bisschen näher bringen zu dürfen. Dual ist ideal!

    Duales Studium, was heißt das eigentlich genau? Ich durchlaufe sowohl Praxisphasen in Heeslingen als auch Theoriephasen. Diese wechseln sich immer ab, sodass ich einerseits verschiedene Abteilungen des Unternehmens in Heeslingen durchlaufe und dazu Theoriesemester absolviere. Dafür besuche die Nordakademie, eine Fachhochschule in Elmshorn. Elmshorn ist eine kleine Stadt in Schleswig-Holstein, nördlich von Hamburg. Somit teilt und verteilt sich meine Zeit nahezu gleich auf Theorie und Praxis. Begonnen habe ich meine Ausbildung im Sommer 2015, gerade habe ich mein fünftes Theoriesemester absolviert. Mein Studiengang ist Wirtschaftsingenieurwesen, da stehen sowohl technische als auch wirtschaftliche Fächer auf dem Programm.

    Ein Semester dauert 10 Wochen, in der letzten Woche liegen die Klausuren an. Deshalb steigt das Arbeitspensum, je näher das Semesterende heranrückt. Der Spaß kommt aber trotzdem noch nicht zu kurz, dafür sollte man trotz Lernen sorgen.

    Vorlesungen finden in kleinen Klassen, so genannten Zenturien, statt. In meiner Zenturie sind wir etwa 30 Leute aus unterschiedlichsten Firmen, von Weltkonzernen wie Airbus, bis zu kleinen, regionalen Firmen. Wir verstehen uns wirklich super und machen viel zusammen, auch das Lernen fällt in der Gruppe meist leichter als allein.

    Rechnen, kalkulieren, zeichnen, montieren!

    Auf meinem Stundenplan stehen Fächer wie Controlling, Wirtschaftsrecht, Maschinen- und Fertigunstechnik. Der Englischunterricht darf natürlich nicht fehlen. Insgesamt ergibt sich so ein guter Mix aus Technik und wirtschaftlichen Zusammenhängen. Von Investitionsrechnung und Deckungsbeiträgen über Wirkungsgrade von Motoren und Eigenschaften von Stählen sind somit unterschiedlichste Themen enthalten.

    Zwei Projekte haben mich im vergangenen Semester besonders interessiert. Im Informatikmodul haben wir mit speicherprogrammierbaren Steuerungen gearbeitet. Dabei entwickelten wir Schaltungen, um die Ampeln einer Verkehrskreuzung zu regeln. Auf einem Testboard ist die Kreuzung visuell abgebildet, da erkennt man seine Arbeit, aber leider auch die Fehler sofort. Es kann schon einmal passieren, dass die Fußgängerampel auf der einen Seite auf ‚Grün‘ und auf der anderen auf ‚Rot‘ steht, dann heißt es Fehlersuche.

    duales Studium Fricke: Ampelschaltung am PC

    Im Bereich Wirtschaftlich Konstruieren konnten wir am Computer 3D-Modelle von Bauteilen erstellen, die wir später im Labor selbst fräsen durften. Die Nordakademie macht es aus, dass viele Inhalte wie beschrieben auch direkt angewendet und in die Praxis umgesetzt werden.

    duales Studium Fricke: Joshi in Action

    Viele Themen sind mir dann später im Unternehmen wieder begegnet. So habe ich verschiedene Werkstoffprüfungen kennengelernt und später festgestellt, dass die Härteprüfung in unserer Qualitätssicherung genauso durchgeführt wird, wie ich sie in der Theorie kennengelernt habe.

    Momentan arbeite ich wieder in Heeslingen und unsere neuen Studenten sind erstmals an der Nordakademie. Ich bin gespannt, was Leona, Laura, Timo, Björn und Theo nach ihrem ersten Semester berichten.

    Der Erstsemesterbegrüßungstag schien ihnen ja schon einmal gefallen zu haben!

    Ich hoffe, ich konnte Euch ein bisschen zeigen, was das duale Studium so ausmacht. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, wie es bei mir so vorangeht.

    Bis dahin, euer Joshua