Schlagwort: Mitarbeiter

  • EIN FANTASTISCHES HEAT WAVE!

    EIN FANTASTISCHES HEAT WAVE!

    Am Freitag, den 30.06., war es endlich so weit. Unser HEAT WAVE Festival ging in die nächste Runde! Und wie immer konnten wir gemeinsam ausgelassen feiern, Spaß haben und tolle Musik genießen. Dieses Jahr mit dabei: die Fantastischen Vier. Eine Band der Extraklasse – nur für uns hier in Heeslingen! Wie schon letztes Jahr, war auch dieses HEAT WAVE etwas ganz Besonderes!

    Big-Bigger-HEAT WAVE

    Dieses Jahr haben wir uns mal wieder selber übertroffen. Im Zuge des 100 jährigen Jubiläums haben wir nochmal einen draufgesetzt und unsere Bühne im Gegensatz zum letzten Heat WAVE deutlich vergrößert! Aber nicht nur bei unserer Bühne wurde ordentlich aufgefahren, auch zahlreiche Konfettikanonen sowie eine Feuer- und Lichtershow durften dieses Jahr nicht fehlen.

    Korntails for free!

    Damit nicht genug… Unser Festival war wie immer firmenintern – also nur für unsere FRICKE Mitarbeiter. Somit musste natürlich für das Wohl aller gesorgt werden. Man konnte sich über deftige Köstlichkeiten wie Currywurst und Pommes mit außergewöhnlichen Toppings oder auch einfach ein leckeres Eis freuen. Unser Highlight dieses Jahr: FRICKE-Slush-Eis. Erfrischender Limetten Geschmack gemischt mit unserem einzigartigen FRICKE KORN. Das ist definitiv ein Tasting wert gewesen! Unsere leckeren FRICKE Korn Cocktails waren selbstverständlich auch wieder mit dabei. Alle konnten es sich so richtig schmecken lassen und dabei einen tollen Abend mit den Kollegen und Freunden verbringen.

    Lasset die Spiele beginnen!

    Der Spaß kam dabei auch nicht zu kurz. Wir haben BierPong Tische organisiert, sodass man sich in Teams batteln konnte. Denn für uns gehört so ein BierPong Turnier einfach zu einem gelungenen Festival dazu! Wer den frühen Abend hingegen eher entspannt verbringen wollte, um sich genug Energie für unseren Special Act aufzusparen, der konnte es sich in unserer Chill-Lounge gemütlich machen. Zusätzlich stand Festival MakeUp zur Verfügung oder die lieben Kollegen konnten ein wenig mit Seifenblasenpistolen geärgert werden. Damit nichts in Vergessenheit gerät, hatten wir dieses Jahr zusätzlich zu unseren Fotografen, die all die schönen Momente festgehalten haben, auch eine 360 Grad Kamera am Start. Hier konnte jeder ein cooles kurzes Video mit Musik von sich erstellen lassen.

    Die ganz besondere Stunde

    Der gesamte Abend wurde begleitet von tollen DJ’s, die uns mit bekannten sowie neu gemixten Hits eine super Stimmung verschafft haben. Als die Uhr dann 11 schlug, wurde es so richtig voll auf der Tanzfläche. Kein Wunder: die Fantastischen Vier standen plötzlich auf der Bühne. Kurz wurde es still, dann begann die Band ihre Show! Alle waren völlig aus dem Häuschen, haben mitgesungen, getanzt und mit den Stars gefeiert. Von bekannten Oldies wie „Die Da“ oder „Troy“ bis hin zu frischeren Hits wie „Zusammen“ wurden unsere Ohren von den Klängen der Band verzaubert. Und wie der Hit „Zusammen“ sagt, konnten wir einen unvergesslichen Auftritt mit allen FRICKE Mitarbeitern zusammen verbringen. Ganz vorne mit dabei: unsere Geschäftsleitung!

    Als FANTA4 nach einer Zugabe dann wieder von der Bühne ging, war aber bei Weitem noch kein Ende unseres Festivals in Sicht. Wir haben weiter gefeiert und den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Es waren so viele dabei wie noch nie! Ein unglaublicher Abend voller eindrucksvoller Momente ging zu Ende, doch in unseren Erinnerungen wird er wohl noch eine ganze Weile einen besonderen Platz einnehmen. Wir freuen uns auf unser nächstes HEAT WAVE mit allen und sagen Danke!

    Danke für den gemeinsamen Abend, all den Spaß und die Freude, die wir gemeinsam erleben durften. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. Und eins sei schon jetzt gesagt: es wird wieder mal ein Event der Spitzenklasse!

    Wir sehen uns in einem Jahr!

  • Aus Österreich zur FRICKE Gruppe – Carinas Weg zum Kundencenter für Österreich

    Aus Österreich zur FRICKE Gruppe – Carinas Weg zum Kundencenter für Österreich

    Hi zusammen,

    heute möchte ich euch unsere Kollegin Carina vorstellen. Sie arbeitet seit Oktober 2022 als Sachbearbeiterin im Kundencenter für Österreich. Aber wie kam es eigentlich dazu?

    Aufgewachsen ist sie in einem relativ kleinem Ort bei Graz. Nach der 9. Klasse ist sie auf die Polytechnische Schule gewechselt, um sich durch die Berufsorientierung auf die Berufsentscheidung vorzubereiten. Eine Polytechnische Schule bietet die Möglichkeit, sich für eine Ausbildungsrichtung festzulegen und während berufspraktischer Tage Berufspraxis zu sammeln. Diese Praktika hat Carina in verschiedenen Unternehmen im Bereich Einzelhandel und Büroorganisation gemacht. Nach einem Jahr ist sie dann für zwei Jahre auf die Handelsschule. Diese ermöglichte es ihr unter anderem, ihre Ausbildung als Bürokauffrau beim Jugendamt in Graz zu verkürzen.  

    Die Arbeit beim Jugendamt in der Abteilung des ärztlichen Dienstes, hat mir enorm bei der Offenheit am Telefon geholfen.

    Kundencenter für Österreich
    Carina vor ein paar Jahren in ihrer Heimat

    Aber wie kam es zu der Entscheidung auszuwandern?

    Noch in der Schulzeit hat sie online eine Person kennengelernt, mit welcher sie drei Jahre lang Kontakt hatte, bevor sie sich das erste Mal trafen. Eine Liebe entstand und es wurde ernst. Für sie war klar, dass sie nach Deutschland ziehen möchte, da sie bereits in der Schulzeit davon träumte, in das Nachbarland zu ziehen.

    Damals waren es noch eher kindliche Gründe. Als Kind fand ich es toll, dass so viele coole YouTuber aus Deutschland kommen.

    Carina über die Gründe für ihren Auswanderungswunsch

    Als feststand, dass sie zu Ihrer Liebe in die Nähe von Hemmoor zieht, schaute sie sich nach Unternehmen in der Gegend um, welche eine Stelle im Büro anboten. Ursprünglich bewarb sich Carina auf eine Stelle in der Disposition bei FRICKE, da diese für Hemmoor ausgeschrieben war. Allerdings lag es fast auf der Hand, dass sie mit ihren Qualifikationen super ins Kundencenter für Österreich passt. Auch Carina fand die Idee spannend. Für die intensive Einarbeitung hat sich ein Kollege aus Heeslingen dazu bereit erklärt, Carina in Hemmoor alles zu zeigen. Carina beantwortet nun täglich Kundenanliegen per E-Mail oder telefonisch. Außerdem betreut sie die österreichischen Außendienstmitarbeitenden und unterstützt diese, wo sie kann. So musste Carina nun trotz Auswanderung für die Liebe den täglichen Bezug zu ihrem Heimatland nicht aufgeben.

    Kundencenter für Österreich
    Carina an ihrem Schreibtisch in Hemmoor

    Was passiert nach dem Arbeitsalltag?

    Carina erzählte mir, dass sie sehr gern liest und auch selbst Romane schreibt. Außerdem besucht sie gern Konzerte und hat zwei kleine Hunde, die sie auf Trab halten.

    Wir bedanken uns bei Carina für den Einblick in ihr Leben und wünschen ihr weiterhin alles Gute!

  • Vom Tagebuch zu f.inside

    Vom Tagebuch zu f.inside

    Hallo zusammen,

    ich bin Steffi, 34 und noch ganz frisch im Unternehmen.

    Heute möchte ich euch einen kleinen Einblick geben, wie ich zu meinem Hobby – dem Schreiben – und damit zu f.inside gekommen bin.

    Schon als Zehnjährige habe ich angefangen ein Tagebuch zu schreiben. Gerade in meiner Teenager-Zeit habe ich es genossen, meine Gedanken und Gefühle in dieser Form zum Ausdruck zu bringen. Ohne verurteilt zu werden oder mit der Angst leben zu müssen, dass jemand weitersagt, was in meinem Kopf vorgeht. Diese Gewohnheit zieht sich bis heute durch mein Leben, nur dass sich die Beweggründe geändert haben. Ich nutze sie heute gern zum Ordnen meiner Gedanken. Ich versuche mir dafür täglich zehn Minuten morgens oder abends zu nehmen, in denen ich alles aufschreibe, was mir in den Sinn kommt. Ganz egal, ob es in Zusammenhang steht oder nicht. An einigen Tagen können sich diese zehn Minuten wie eine Ewigkeit anfühlen. Wobei man an anderen Tagen kein Ende findet und und immer wieder zehn Minuten dranhängt, weil es ganz schön viel zu ordnen gibt.

    „Eines Tages, Baby…“

    Manchmal habe ich meine aufgeschriebenen Gedanken mit jemanden aus meinem engen Umfeld geteilt. Ich las vor, was ich geschrieben hatte oder verschickte Sprachnachrichten mit diesen Texten. Jemand sagte dann mal zu mir, dass diese Art von Texten an Poetry-Slam erinnern würden. Ich hatte mich vorher nie damit auseinandergesetzt. Also öffnete ich YouTube und suchte danach. Ich kam dabei nicht an einem Video vorbei, in dem die damalige Psychologie-Studentin Julia Engelmann ihren Poetry-Slam Eines Tages, Baby, an der Universität Bielefeld vortrug. Ich war davon mitgerissen und inspiriert. So bin ich also eher zufällig auf das Thema Poetry-Slam gestoßen. In der Zeit des ersten Lockdowns habe ich die Umstände genutzt, um meine Lieben zu Geburtstagen oder zu anderen Anlässen mit ganz persönlichen Voicemails im Stil des Poetry-Slams zu überraschen und habe viel positives Feedback erhalten. Nun ist es mittlerweile zu Feierlichkeiten schon fast Standard, dass ich Sprachmemos für meine Freunde oder meine Familie aufnehme und ihnen somit eine Freude machen kann. 

    Poetry-Slam? Ja! Aber bitte ohne Bühne.

    Eigentlich geht es beim Poetry-Slam um viel mehr, als nur anderen eine Freude zu machen. Es geht darum, sein geschriebenes Werk auf einer Bühne zu präsentieren und danach bestmöglichstes Feedback vom Publikum in Form von Applaus zu erhalten und somit seine Mitstreiter aus dem Rennen zu werfen. Kurz gesagt ein Dichterwettstreit. Das Genre kann hier ganz verschieden sein. Vom Comedy über Rap bis hin zu verschiedenen Reimformen ist hier alles möglich. Es gibt wenig Grenzen und demnach viele Möglichkeiten sich auszudrücken und das gefällt mir besonders daran.

    Auch wenn ich mich selbst nicht auf einer Bühne sehe, finde ich es dennoch schön, auf andere Arten meine Gedanken zu teilen oder von Erlebnissen zu berichten. Daher freue ich mich auch Teil des f.inside Teams zu sein, um auch gleichzeitig die Chance zu haben das Unternehmen FRICKE noch besser kennenzulernen.

    Ihr wollt noch mehr ungewöhnliche Geschichten aus der FRICKE Gruppe lesen? Dann schaut doch mal in den Beitrag über Merten und seine Spende für die DKMS.

  • Die FRICKE Gruppe bezieht ihren neuen Standort in Hemmoor

    Die FRICKE Gruppe bezieht ihren neuen Standort in Hemmoor

    Hey Leute,

    die FRICKE Gruppe wächst und wächst und deshalb wurde Anfang Januar ein Bürogebäude in Hemmoor bezogen.

    Warum Hemmoor?

    Hemm-was? Das fragen sich jetzt vielleicht einige von euch, die nicht aus der Region kommen. Hier eine kurze geografische Einordnung: Hemmoor liegt im Landkreis Cuxhaven im Norden von Niedersachsen zwischen der Nordsee und der Elbe. Somit auch ganz in der Nähe zu dem zweiten Standort der FRICKE Gruppe im Cuxland Lamstedt. Im Kundencenter in Heeslingen sind die Plätze nahezu vollständig belegt, sodass eine Vergrößerung des Teams vor Ort nicht möglich war. Außerdem wird über Hemmoor das Einzugsgebiet Bremerhaven/Cuxhaven erreicht und wir haben dadurch die Möglichkeit auf neue Mitarbeitende zuzugreifen.

    Die Räumlichkeiten am neuen Standort

    Das Gebäude liegt etwas außerhalb, aber neben dem schönen Kreidesee. Der neue Standort in Hemmoor ist ausgestattet mit modernen Büroarbeitsplätzen und einem großzügigen Aufenthaltsraum. Aktuell bieten die Räumlichkeiten Platz für bis zu 40 Mitarbeitende. Gestartet sind wir mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Kundencenter sowie der Disposition, die Vollzeit in Hemmoor sitzen. Vom Kundencenter über Product Management bis hin zum Content Management sind aber noch viele spannende Stellen ausgeschrieben, sodass sich das Büro sicherlich bald füllen wird.

    Wie arbeitet es sich in den neuen Büros?

    Primär war der Standort zur Erweiterung des Kundencenters gedacht. Aufgrund der Lage hat sich meine Abteilung – die Disposition – dann dazu entschlossen, auch Kolleginnen und Kollegen aus unserem Team die Möglichkeit zu geben, von dort arbeiten zu können. Dadurch profitieren sie von einem kürzeren Arbeitsweg. Gintare und Dominik, die beide zusammen mit mir in der Disposition beschäftigt sind, arbeiten nun nicht länger von Heeslingen aus, sondern sind an den neuen Standort nach Hemmoor umgezogen. Sie wohnen in Lamstedt und ihr Arbeitsweg hat sich aufgrund des Umzuges deutlich verkürzt.

    Der Kontakt zu den anderen Mitarbeitern hier ist sehr harmonisch und hilfsbereit. Zuerst war die Arbeit in einem Büro zu zweit etwas ungewohnt, aber durch die Ruhe ist es auch sehr angenehm. So langsam haben wir uns auch eingewöhnt, auch wenn noch viel leer steht. Die Mittagspause verbringen wir meistens in der großen Küche und danach mit einem Spaziergang. Dafür ist die Lage optimal.

    Dominik erzählt von seinem neuen Arbeitsplatz
    Hemmoor
    Gintare und Dominik an ihren neuen Arbeitsplätzen

    Wir wünschen allen (neuen) Kolleginnen und Kollegen einen guten Start am neuen Standort!

    Eure Leona

  • Quarantänehotel und Hühnerfüße

    Quarantänehotel und Hühnerfüße

    Hallo zusammen, unser Junior Product Manager Pascal ist bereits seit einigen Monaten in Taiwan. Vor Ort betreut er die Entwicklung neuer Produkte und unterstützt die Kollegen im taiwanesischen Büro beim Ausbau der Sortimente und der Kommunikation mit den deutschen Kollegen. Jetzt hat er uns von seinen Erfahrungen und der Arbeit im Ausland berichtet.

    Die Anreise

    Angefangen hat alles schon viel früher. Bereits Ende 2019 entstand der Plan für einen Auslandseinsatz, nur kreuzte das Coronavirus die Ausreise. Erst beim dritten Anlauf für ein Visum Ende 2020 bekam er eines ausgestellt, allerdings vorerst nur für drei Monate und mit allerlei Einschränkungen. Trotzdem steigt er voller Vorfreude im Frühjahr 2021 dann in den Flieger in Richtung Taiwan, genauer gesagt Taipeh. Bereits mit dem Wissen, dass er für 14 Nächte in einem sogenannten „Quarantänehotel“ untergebracht sein würde. Angekommen in Taiwan erwartet Pascal nach mehreren Checks am Flughafen dann zwei Wochen Isolation in einem Hotelzimmer. Dort verbringt er seine Zeit mit Arbeit am Laptop, Sport und der einen oder anderen Serie.

    Ankunft in Taiwan

    Erst nach Abschluss der Isolation kommt er richtig in Taiwan an. Er bezieht seine eigene Wohnung, ein möbliertes Apartment, welches Benson, ein taiwanesischer Kollege, im Vorfeld organisiert hat. Bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch lernt er einen Teil der Belegschaft des IPOs das erste Mal persönlich kennen. Denn während der Einreisebeschränkungen durch das Coronavirus, hatten bereits zwei neue Kollegen in unserem IPO die Arbeit aufgenommen, die er noch nicht kannte. Die Einarbeitung fiel ihm leicht, weil er vorerst gewohnte Aufgaben aus Deutschland machte und Schritt für Schritt in die taiwanesische Art der Arbeit eingeweiht wurde.

    Alltag in Taiwan

    Schnell stellt sich für ihn eine Art Alltag ein. Gegen 8:00 Uhr startet er seinen Tag und verbringt den Vormittag mit der Vorbereitung und Planung von Projekten. Hier steht er vor allem im Austausch mit den Kollegen, um wichtige Informationen einzuholen und diese aufzuarbeiten. Da Taipeh zeitlich sechs Stunden vor Heeslingen liegt, hat er aber meist erst nach der Mittagspause Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen in Deutschland.

    Für gewöhnlich geht er mit allen Kollegen gemeinsam in der Mittagspause essen. Manchmal holen sie sich aber auch nur etwas „auf die Hand“ in einer der nahegelegenen „Food-Streets“ (Straßen mit allerlei Imbissangeboten). Anders als in Deutschland ist es eher die Ausnahme, wenn sich ein Kollege etwas zu essen mitbringt, allein schon wegen der sehr niedrigen Kosten für das spontane „Essengehen“.

    Am Nachmittag bespricht Pascal dann mit den deutschen Kollegen Fortschritte in Projekten, Preise und vieles mehr, was er am Vormittag vorbereitet hat. Gegen Abend verabschiedet er sich in den Feierabend, während die deutschen Kollegen noch arbeiten müssen. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist leider in der Freizeit wenig möglich. Mit Sport oder vereinzeltem Kontakt mit Menschen vor Ort, versucht er aber so gut es geht seine Zeit zu füllen.

    Corona-Pandemie in Taiwan

    Zuletzt stiegen die Corona Zahlen in Taiwan wieder an. Anders als im Nachbarland China setzt man weniger auf eine Impfkampagne. Vielmehr beschränkt man sich auf besondere Vorsicht bei der Einreise, in der Hoffnung, dass sich die Pandemie hierdurch im Sande verläuft. Um die Lage wieder in den Griff zu bekommen, gelten jetzt aber harte Ausgangsbeschränkungen/-Empfehlungen im öffentlichen Leben. Pascal erlebt aber einen ganz anderen Umgang der Bevölkerung mit der Pandemie, als er ihn aus Deutschland gewohnt ist. So sind vom einen auf den anderen Tag alle U-Bahnen wie leer gefegt. Nachdem die Regierung eine Empfehlung ausgesprochen hat, möglichst Zuhause zu bleiben, beziehungsweise auf die Nutzung des ÖPNV zu verzichten, hält sich die Bevölkerung auch daran. In Deutschland ohne Verbot wahrscheinlich schwer vorstellbar.

    Nachtrag zur aktuellen Situation

    Die Zahlen sind aktuell auf niedrigem und weiterhin sinkendem Niveau. Die Neuinfektionen in ganz Taiwan liegen seit den vergangenen drei Wochen unter 20 Neuinfektionen bei einer Bevölkerungszahl von knapp 24 Millionen Menschen. Seit dem 9. August ist auch die Nutzung der Strände wieder möglich, was seit den Restriktionen im Mai verboten war. Auch die Nutzung öffentlicher Sportstätten wie beispielsweise Basketballfeldern ist wieder möglich. Ein Mindestabstand soll jedoch bewahrt werden und ein Mundschutz ist ebenfalls zu tragen. Dieser muss, anders als in Deutschland, ab dem Verlassen der eigenen Wohnung getragen werden. In der Öffentlichkeit ist es kaum möglich den Mund-Nasen-Schutz einmal abzulegen. Allenfalls bei einem kleinen Schluck aus der Trinkflasche werden beide Augen zugedrückt. Bei Temperaturen, die jenseits der 35°C liegen, ist das jedoch verständlich!

    Impfungen liegen mittlerweile auch in Taiwan stark im Fokus. Da die Impfstrategie jedoch erst nach der letzten Corona-Welle in Taiwan begonnen hat, wird es noch eine Weile dauern, bis man ansatzweise das deutsche Niveau erreicht. Auch wegen der zuletzt schwierigen Situation kann Pascal nicht allzu viele Lieferanten besuchen. Diese sind über das Land verstreut und somit wären lange Anreisen nötig, die aktuell vermieden werden sollen. Jedoch gibt es Situationen, bei denen ein Lieferant besucht werden muss. Gerade bei Erstverschiffungen erfahren alle Artikel besondere Aufmerksamkeit. So wird sichergestellt, dass alle verschickten Produkte auch den hohen Qualitätsansprüchen von GRANIT gerecht werden. Diese Reisen sind jedes Mal ein Highlight für Pascal, der sich für die Zukunft wünscht, noch deutlich mehr Lieferanten persönlich besuchen zu können.

    Freizeit in Taiwan

    Auf der einen oder anderen Geschäftsreise hatte er bereits die Gelegenheit kleine Abstecher zu Sehenswürdigkeiten zu machen. Und auch an den Wochenenden versucht er, die Hauptstadt Taipeh zu erkunden. Wie er selbst es bezeichnet: „Touri-Kram“. Highlights sind dann das Surfengehen mit einem Kollegen oder das Kosten der kulinarischen Highlights Taiwans. Die taiwanesische Küche hatte auch schon allerlei Überraschungen, wie Schweineohren oder auch ein 1.000-jähriges Ei für ihn auf Lager. Neben der Arbeit versucht er außerdem seine Sprachkenntnisse zu vertiefen, um noch besser mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.

    Viel Spaß bereitet ihm auch das Schlendern über die in Taiwan weit verbreiteten „Night Markets“, auf denen man neben allerlei kulinarischen Delikatessen auch viele einfache und günstige Artikel finden kann, die für uns fast unvorstellbar sind.

    Ausblick

    Insgesamt möchte Pascal ein Jahr in Taiwan bleiben, wobei er sich auch ein weiteres Jahr in Taiwan gut vorstellen kann. Da Pascal neben seiner Arbeitserlaubnis jetzt auch eine Aufenthaltsgenehmigung hat, steht dem Leben in Taiwan bis Ende März nächsten Jahres nichts weiter im Wege. Durch die damit verbundene Wiedereinreise-Erlaubnis nutzte Pascal seinen Sommerurlaub zum Teil auch für einen Besuch in Deutschland. Natürlich durfte bei diesem Aufenthalt der Besuch von Kollegen, Freunden und der Familie nicht fehlen.

    Wir finden es toll, wie sich Pascal neben seiner Arbeit auf Land und Leute einlässt. Für seine restliche Zeit wünschen wir ihm alles Gute!

    Dich interessieren unsere Einkaufsbüros im Ausland? Hier findest du einen Bericht über die Büros in Istanbul und Shanghai!