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  • Das Gründer-Einmaleins über den Dächern Hamburgs

    Das Gründer-Einmaleins über den Dächern Hamburgs

    Hey Leute,

    ich bin im März dieses Jahres nach Hamburg gezogen und arbeite seitdem vom Büro des FRICKE Innovation Labs FRI:X aus in Hammerbrook. Dort waren am Nachmittag des 12. Mai Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Starter Kitchen des Open Campus aus Kiel zu Besuch. Sinn und Zweck dieser Veranstaltung war es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine direkten Einblick in die Gründerwelt bekamen, da sie selbst das Ziel einer eigenen Unternehmensgründung verfolgen. Dazu haben die beiden Leiter von FRI:X Daniel und Helge aus dem Nähkästchen geplaudert und von ihren eigenen Erfahrungen als Gründer berichtet.

    Erste Schritte in der Gründerwelt

    Angefangen hat die Veranstaltung mit einer Präsentation von Daniel und Helge. Ihre ersten Einblicke in die Gründerwelt haben sie mit Delinero gesammelt – ein Onlineshop für Premiumlebensmittel. Diese Idee stammte von einem Company Builder, der die beiden 2012 als COO und CTO ins Gründerteam geholt hat. An diesem Projekt waren sie drei Jahre lang beteiligt, bevor die Übernahme durch Gruner + Jahr den Anstoß gegeben hatte, selbst zu gründen.

    Das erste eigene Start-up

    2015 haben Daniel und Helge Vinoa gegründet. Das ist eine Suchmaschine für Weinliebhaber. Die Vorteile, wenn man selbst gründet? Man kann selbst entscheiden, wo die Reise hingeht und wen man sich als Investor mit ins Boot holt. Innerhalb von zwei Jahren erreichte die Website 250.000 gelistete Weine von hunderten Onlineshops für Weine.

    FRI:X – Das Innovation Lab der FRICKE Gruppe

    2019 wurde dann das Innovation Lab der FRICKE Gruppe unter anderem mit Daniel und Helge als Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. Die Weiterentwicklung der ersten Idee – Rep.Guide, eine Reparatur- und Wartungsdatenbank für Land und Bautechnik – nimmt bis heute am meisten Zeit des Teams von FRI:X ein. Rep.Guide ist mittlerweile in 20 Ländern und in 13 Sprachen verfügbar.

    How to gründen

    Als nächstes wollten Daniel und Helge den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einige Tipps mit an die Hand geben, um sie vor den Fehlern, die die beiden gemacht haben, zu bewahren und haben ihre Learnings mit ihnen geteilt. Ich habe mir einige davon herausgepickt:

    1. Um die Idee für eine eigene Gründung zu finden, kann es helfen, sich auf Veranstaltungen inspirieren zu lassen. Wie zum Beispiel das OMR Festival, das erst kürzlich in Hamburg stattgefunden hat.
    2. Man muss sich gut überlegen, mit wem man ein Team bilden will oder ob man das Projekt Unternehmensgründung alleine angehen will. Die Zusammenarbeit im Team hat natürlich Vor- und Nachteile. So kann man Entscheidungen zwar gemeinsam treffen und ist nicht auf sich allein gestellt, jedoch kann sich der Entscheidungsprozess so auch weiter hinauszögern. Teams sollten sich am besten vom Mindset und Know-how ergänzen. Bei Daniel und Helge klappt das seit mittlerweile elf Jahren sehr gut: Vertriebstalent und Technik, Zahlenmensch und Kreativität ergänzen sich perfekt.
    3. Der Pitch, bei dem das Unternehmen kurz und knackig vorgestellt wird, sollte gründlich vorbereitet werden. Dazu sollte man alle Zahlen, Daten und Fakten parat haben und diese auch gut präsentieren können.

    Insgesamt war es ein sehr lebendiger Vortrag bestückt mit vielen persönlichen Erfahrungen, bei dem den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele Tipps für die Gründung ihres eigenen Start-ups an die Hand gegeben wurden.

    Gründen
    Die Kaltgetränke stehen bereit, um in der Pause den Ausblick von der Dachterrasse zu genießen.

    Feedback zur eigenen Idee

    Nach einer kurzen Pause mit dem einen oder anderen Erfrischungsgetränk und einem Rundgang auf der Dachterrasse im 8. Stock des Bürogebäudes durften sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst ausprobieren und ihre Idee pitchen. Daniel und Helge sind dafür in die Rolle der Investoren geschlüpft und haben wertvolles Feedback gegeben.

    Präsentiert wurde die App GYFF (Get your financial Freedom), die den User beim Aktienhandel unterstützt, der praktische Rucksack FYLK aus alten Segeln und SpotTroop. Das ist eine App, die die Parkplatzsuche mithilfe von Sensoren digitalisiert. Zuletzt hat eine Gründerin gepitcht, deren Idee noch in den Kinderschuhen steckt und gerade mal vier Wochen alt ist. Sie möchte mit der App ‚Protectify – Die Sicherheit in Deinen Händen‘ eine App entwickeln, in der Frauen- und Männerhäuser zu finden sind und die es ermöglicht, per Drei-Klick-Funktion Hilfe zu rufen und Echtzeit-GPS-Daten auszusenden.

    Gründen
    SpotTroop wird vorgestellt

    Anschließend gab es ein kleines Get Together bei dem Daniel und Helge viele Kontakte weitergeben konnten und so zu einem weiteren wichtigen Meilenstein für die jungen Gründerinnen und Gründer beigetragen haben.

    Ich persönlich fand die Ideen sehr inspirierend und wünsche den Gründerinnen und Gründern viel Erfolg bei der Umsetzung!

    Eure Leona

  • Praktikum bei FRI:X – Das Innovation Lab der FRICKE Gruppe

    Praktikum bei FRI:X – Das Innovation Lab der FRICKE Gruppe

    Hallo Leute,

    heute berichten wir, Julie und Helena, über unser Praktikum bei FRI:X, dem Innovation Lab der FRICKE Gruppe. Wir sind beide 15 Jahre alt und gehen in die zehnte Klasse des Gymnasiums. In der zehnten Klasse steht ein zweiwöchiges Betriebspraktikum auf dem Plan. Wir haben uns für ein Praktikum im FRICKE Innovation Lab FRI:X in Hamburg Hammerbrook entschieden, weil wir gerne einen Ort sehen wollten, wo neue, innovative Ideen in die Realität umgesetzt werden. Die Digitalisierung spielt in der Gesellschaft und in unserem Alltag eine immer größere Rolle. Wir waren neugierig, wie dieses Thema in der Landwirtschaft umgesetzt wird. Da man bei dem Begriff „Landwirtschaft“ definitiv nicht zuerst an die Digitalisierung denkt.

    Was haben wir während unseres Praktikums bei FRI:X gemacht?

    In den zwei Wochen unseres Schülerpraktikums bei FRI:X, wo aktuell vor allem die Plattform „Rep.Guide“ aufgebaut wird, haben wir vor allem an einer Analyse der „Rep.Guide“ Kunden gearbeitet. In einer entsprechenden Tabelle sind alle Betriebe oder Personen aufgelistet, die Rep.Guide getestet haben oder aktiv nutzen. Wir haben die Tabelle durch Recherchearbeiten ergänzt. Dadurch haben wir zum Beispiel herausgefunden, wie viele Mitarbeiter der Betrieb hat und insbesondere wie viele Mitarbeiter davon in der Werkstatt arbeiten, also „Rep.Guide“ aktiv nutzen. Darüber hinaus haben wir versucht herauszufinden, wie viele Standorte die Firma hat oder welche Produkte sie vertreibt.

    Gegen Ende des Praktikums haben wir die Daten zusammen ausgewertet. Eines der Ergebnisse lautet, dass die Betriebe im Durschnitt ca. 23 Mitarbeiter haben. Diese Ergebnisse sind für die Verbesserung der Seite nützlich. Man kann zum Beispiel filtern, welche Traktoren bei den Firmen am häufigsten vertrieben werden. Durch dieses Wissen kann man Lücken in „Rep.Guide“ füllen und das Produkt so für mehr Werkstätten attraktiv machen.

    Außerdem haben wir zwischenzeitlich mit dem 3D-Drucker gearbeitet und ein paar Gegenstände gedruckt, wie zum Beispiel eine Ladestation für Apple Airpods.

    Praktikum bei FRI:X
    Das ist die Ladestation für Airpods, die wir mit dem 3D-Drucker angefertigt haben.

    Was hat uns bei dem Praktikum bei FRI:X besonders viel Spaß gemacht oder uns überrascht?

    Uns hat besonders gut gefallen, dass wir erste Kenntnisse mit Excel sammeln konnten und zum Beispiel gelernt haben, wie man eine Kundenauswertung anfertigt. Außerdem haben wir einen umfangreichen Einblick in einen Arbeitsalltag bekommen. Dabei ist uns aufgefallen, dass dieser ganz anders ist als unser Schulalltag. Einerseits muss man sich seine Zeiten selbst einteilen und selbstständiger arbeiten und andererseits muss man sich viel länger auf die gleiche Sache konzentrieren.

    Wir waren überrascht, was alles zum Thema Land-, Bau- und Gartentechnik dazugehört und wie viele Branchen und Firmen von ihnen abhängig sind. Auch die Arbeit mit dem 3D-Drucker hat uns sehr viel Spaß gemacht, weil wir vorher noch nie mit einem 3D-Drucker gearbeitet hatten.

    Insgesamt haben wir während unseres Betriebspraktikums viele neue Erkenntnisse gewonnen und eine vom Schulalltag abwechslungsreiche Zeit gehabt!

    Viele Grüße
    Julie und Helena

  • Update zu FRI:X – Was hat sich im letzten Jahr alles getan?

    Update zu FRI:X – Was hat sich im letzten Jahr alles getan?

    Hi Leute, es ist nun fast ein Jahr her, dass das erste Mal auf unserem Blog über FRI:X berichtet wurde. FRI:X ist ein Innovation Lab. Falls ihr nicht wisst, was das ist, könnt ihr gerne in den Beitrag von Björn reinlesen. Dort erklärt er, was genau das ist und wo die Anfänge des Innovation Labs der FRICKE Gruppe liegen.
    Doch was hat sich wohl alles in dem letzten Jahr getan? Genau davon werde ich euch jetzt ein bisschen berichten.

    Umzug von der Speicherstadt nach Hammerbrook und Wachstum des Teams

    Im März 2020 fand der Umzug von der Speicherstadt nach Hammerbrook statt. Die Büros in der Speicherstadt waren nur zum Übergang bis das Büro in Hammerbrook fertiggestellt wurde.
    Durch den ersten Lockdown im Frühjahr war das Team für einen Monat im Homeoffice und konnte so die Zeit gut überbrücken bis die neuen Büros fertiggestellt wurden. Da vieles bei FRI:X digitalisiert abläuft, war das Homeoffice keine große Herausforderung. Das Team fühlt sich sehr wohl an dem neuen Standort.
    Ein paar Highlights des neuen Standortes: zentrale Lage, Laufnähe zum Hamburger Hauptbahnhof und nah an den Elbbrücken. Durch die Lage im achten Stock und eine große Fensterfront hat man eine wunderbare Aussicht auf die „Skyline“ von Hamburg.
    Das Bürogebäude wird mit anderen spannenden Unternehmen wie Immonet, fritz kola und der Maya 1991 Kaffeerösterei geteilt.

    Die neuen Büros von FRI:X
    Die neuen Büros von FRI:X

    Das Team hat im Juni 2019 mit fünf Mitarbeitern gestartet. Inzwischen sind es 23 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die in Voll -oder Teilzeit dort arbeiten.

    Thema Rep.Guide: Sind die Testphasen schon abgeschlossen und stehen schon neue Projekte an?

    Was ist Rep.Guide überhaupt?
    Rep.Guide ist eine wertvolle Ergänzung für alle landwirtschaftlichen Werkstätten. Das Portal ermöglicht einen schnellen Zugriff auf technische Daten und zur Wartung, Instandhaltung sowie zu Reparaturen. Rep.Guide hat sich seit dem letzten Blogbeitrag sehr positiv entwickelt.
    Das ursprüngliche Ziel des Jahres wurde schon im Oktober übertroffen. Es sollten auf der Parts & Service World, die wegen Corona nicht stattgefunden hat, rund 3000 Maschinen präsentiert werden. Aktuell sind es sogar 3600, die schon präsentiert wurden. Bis Jahresende werden weitere 400 angestrebt. Außerdem sind seit September über 500 Wartungspläne live gegangen. Es wird jeden Tag alles gegeben, damit noch mehr Inhalte in Rep.Guide online gehen können.
    Weitere Projekte sind in Planung. Rep.Guide wird im kommenden Jahr wichtige Inhalte und Schnittstellen zu anderen Systemen bekommen. Dazu laufen aktuell Gespräche mit einigen sehr spannenden potenziellen Kooperationspartnern der Branche. Dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

    Die "Skyline" von Hamburg
    Die „Skyline“ von Hamburg

    Inwieweit ist FRI:X von der Corona-Pandemie betroffen?

    Das Innovation Lab war von der Corona-Pandemie nicht so stark betroffen wie andere Branchen oder Unternehmen. Dadurch, dass die Zahlen in Hamburg zu Anfang der Pandemie sehr hoch waren und auch viele Mitarbeiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, war hier sehr viel Vorsicht geboten. Durch die Digitalisierung und auch Automatisierung war ein kontaktloses Arbeiten gar kein Problem. Dadurch war allen sehr geholfen, da flexibles Homeoffice- oder Hybrid-Regelungen integriert werden konnten. Was meines Erachtens auch sehr gut geregelt wurde ist, dass Mitarbeiter, die zur Risikogruppe gehören, von Zuhause aus arbeiten konnten und sich somit nicht auf dem Arbeitsweg anstecken konnten.

    Ich denke, wir werden in Zukunft noch viel von dem Innovation Lab der FRICKE Gruppe hören.

    Bis bald!
    Eure Jonna

  • FRI:X – Das Innovation Lab der Fricke Gruppe

    FRI:X – Das Innovation Lab der Fricke Gruppe

    Hallo Leute,

    seit dem 01.06.2019 gibt es ein neues Unternehmen in der Fricke Gruppe. Dieses Unternehmen heißt FRI:X und ist ein Innovation Lab.

    Was ist ein Innovation Lab?

    Bei einem Innovation Lab handelt es sich um ein Unternehmen, das Ideen aus verschiedenen Quellen sammelt oder auch eigene entwickelt und diese dann bewertet. Bei der Fricke Gruppe können diese Quellen beispielsweise die eigenen Mitarbeiter sein, die Verbesserungsvorschläge oder auch Ideen für neue Innovationen haben. Nach der Bewertung der Ideen werden die besten in einer ersten Phase zu einem Konzept ausgearbeitet. Ist das Konzept und möglicherweise auch ein Prototyp erstellt, wird geprüft ob sich eine Fortsetzung der Idee lohnt. Falls ja, wird die Idee in die Fricke Gruppe integriert. Sollte es sich um ein neues Geschäftsmodell handeln, wird bis zu zwölf Monate weiter daran gearbeitet. Ob sich das Geschäftsmodell wie geplant entwickelt hat, wird in diesem Zeitraum immer wieder kontrolliert. Nach dem Jahr soll die Idee Marktreife erlangt haben.

    Schaubild FRI:X Innovation Lab
    In diesem Schaubild ist der Entwicklungsprozess einer Idee oder Innovation dargestellt.

    FRI:X zu Hause in der Hansestadt

    Gestartet ist FRI:X mit einem Team von fünf Personen. In der Zwischenzeit sind schon zwei neue Kollegen dazu gekommen und es werden noch weitere gesucht (siehe Stellenangebote). Zurzeit hat das Team seine Büros noch in der Hamburger Speicherstadt. Ihr endgültiger Standort wird aber in Hamburg Hammerbrook sein, wo die Bürofläche gerade noch umgebaut wird. Der Umzug soll im März stattfinden.

    FRI:X Innovation Lab Team
    Die ersten 5 Mitarbeiter von FRI:X (von Links: Helge Morgenstern, Sebastian Koch, Alexander Niebuhr, Daniel Schmerbauch und Finn Voigtländer)

    Aktuelle Projekte

    Obwohl es FRI:X noch nicht lange gibt, wurde schon ein erstes Geschäftmodell umgesetzt und ist im November 2019 live gegangen. Dabei handelt es sich um den Rep.Guide. Durch den Rep.Guide hat der Nutzer Zugriff auf eine Datenbank mit Landtechnik-Reperaturinformationen. Das besondere dabei ist, dass dort Informationen von verschiedenen Herstellern gesammelt sind. Dieses Geschäftsmodell befindet sich also gerade in der zwölfmonatigen Test- und Weiterentwicklungsphase. Die bisherigen Rückmeldungen aus der Branche sind sehr vielversprechend. Deswegen hat man entschieden, dieses Projekt weiter zu fördern. Für 2020 wird der Rep.Guide die Hauptaufgabe von FRI:X sein. Aber es werden weiterhin alle eingehenden Ideen der Fricke Mitarbeiter gesammelt und bewertet. An diesen mangelt es nicht, sodass man sagen kann, dass FRI:X auch in Zukunft die Arbeit nicht ausgehen wird.

    Bis zum nächsten Mal!

    Gruß Björn