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  • Live dabei – Hinter den Kulissen von GRANIT LIVE

    Live dabei – Hinter den Kulissen von GRANIT LIVE

    Die Heeslinger Landmaschinenschau ist jedes Jahr ein ziemlich großes Ding für das gesamte Unternehmen. Als Teil des GRANIT Marketings weiß ich, wie viel im Vorfeld organisiert, geplant und abgesprochen werden muss. Da die Ausstellung pandemiebedingt leider auch in diesem Jahr nicht vor Ort stattfinden konnte, hat sich die FRICKE Gruppe in drei tollen Online-Shows mit viel Abwechslung präsentiert. Wie es war, hinter den Kulissen von GRANIT LIVE mitzuhelfen, erzähle ich Euch hier.

    Wir wagen es

    2020 sollte es endlich soweit sein: Mein erster Besuch der Heeslinger Landmaschinenschau. Als damals noch ziemlich frische Mitarbeiterin der FRICKE Gruppe hatte ich mich schon gefreut, die Messe und das ganze Drumherum einmal selbst mitzuerleben. Kurz vor dem Event musste es dann aber leider aus uns allen nur zu gut bekannten Gründen abgesagt werden.

    Ganz ohne Messe ging es in diesem Jahr aber auch nicht. Nachdem FRICKE Landmaschinen im letzten Jahr bereits sehr erfolgreich ein Online-Event auf die Beine gestellt hatte, wollte man in diesem Jahr daran anknüpfen. Neben FRICKE Landmaschinen waren dieses Mal auch GRANIT und SAPHIR mit von der Partie.

    Hinter den Kulissen

    Wochenlang haben meine Kollegen aus den Teams Messen & Events, Social Media und Foto & Video GRANIT LIVE geplant. Was soll gezeigt werden? Wo und wie präsentiert man GRANIT am besten? Welchen Showact können wir für beste Unterhaltung bieten? Am Ende all dieser und noch hunderter mehr Überlegungen stand ein Konzept.

    Als Teil des GRANIT Marketings bin ich unter anderem für die Pressearbeit zuständig. Hieß für mich im Vorfeld des Events vor allem die Vorbereitung einer Kommunikation für die Presse. Da sich am Tag des Events einige Medien angemeldet hatten, die über den vor Ort stattfindenden Weltrekord berichten wollten, habe ich auch die Betreuung der Medienvertreter übernommen. Außerdem habe ich mich um die Ansprechpartner vom Rekord-Institut für Deutschland gekümmert. Sie haben dafür Sorge getragen, dass bei dem Weltrekord alles mit rechten Dingen zuging.

    Die Aufregung steigt

    Schon die ganze Woche vor den Events war die Anspannung bei allen Beteiligten spürbar. Der Aufbau war in vollem Gange und in den sozialen Medien, unserem Intranet und durch den Außendienst wurde das Event noch einmal ordentlich gepusht. Am Donnerstag ging es dann morgens direkt los. Die Techniker, die die Tage zuvor bereits das Live-Studio aufgebaut, die Kameras und das Licht installiert hatten, legten letzte Handgriffe an und besprachen noch einmal den Ablauf.

    Ab 14:00 Uhr trudelten alle Beteiligten langsam im Studio ein. Mit einer ersten Stellprobe gab man allen Gelegenheit, den Moderator Sven Tietzer kennenzulernen und ein erstes Gefühl dafür zu bekommen, wie das Ganze während der Sendung ablaufen würde. Moderator und Produktionscrew waren sich einig, mit mehreren Ortswechseln würde die Sendung eine ziemliche Herausforderung werden. Das trieb den Puls bei den Organisatoren noch einmal zusätzlich in die Höhe.

    Hinter den Kulissen
    Bei der Stellprobe ging es noch locker zu.

    Nachmittags kam dann ein Kamerateam vom NDR an, das live vom Weltrekord berichten wollte. Spontan wurde zehn Minuten vor Beginn des Livestreams um 17:00 Uhr dann noch ein kleines Radio-Interview mit Hans-Peter Fricke eingestreut. Im Anschluss gesellte ich mich mit den Redakteuren wieder zur Rekord-Crew, die im Wareneingang bereits auf ihren Einsatz wartete. Die Aufregung war Mariam und Menko, die in Rekordzeit den Hinterreifen eines Traktors wechseln sollten, spätestens ab diesem Moment anzumerken.

    Das ist eben Live-Fernsehen“

    Da der größte Teil des Livestreams beim FRICKE Campus stattfand, haben wir bei YouTube versucht dem Event so gut es ging zu folgen, um auf unseren Einsatz vorbereitet zu sein. Und plötzlich ging es richtig schnell. Im einen Moment standen wir noch aufgeregt, aber entspannt zusammen, im anderen wuselten die Techniker um uns herum. Da der NDR sich zu einem bestimmten Zeitpunkt live zuschalten wollte, musste das Programm spontan angepasst werden. Zeit uns zu informieren, blieb im Vorfeld nicht, denn eigentlich sollten vorab noch weitere Programmpunkte folgen.

    Die Techniker versuchten gerade noch, eine Kamera, die ausgefallen war, wieder flott zu machen, als auch schon Sven Tietzer mit dem Rest der Crew um die Ecke kam. Nur noch wenige Sekunden und es sollte losgehen. Das sah die Kamera aber noch anders. Die Devise an dieser Stelle: Im Hintergrund halten und versuchen den Technikern nicht im Weg zu stehen. Nach wenigen Minuten war das Problem zum Glück gelöst und es konnte normal mit dem Livestream weitergehen.

    Auf Rekord-Kurs

    Vor der Kamera war nicht viel von dem Durcheinander hinter den Kulissen zu sehen. Unser Produktmanager Christian fachsimpelte locker mit Keno Veith und Sven Tietzer über das Werkzeug der GRANIT BLACK EDITION und Logistik-Bereichsleiter Kai stellte die GRANIT Logistik näher vor. Dann sollte es endlich mit dem Highlight des Abends losgehen: Mariams und Menkos Weltrekordversuch.

    Der NDR mit Kameramann und Moderator, die dpa – die deutsche Presseagentur – vertreten durch eine Fotografin und ein Kameramann von Nord-West-Media brachten sich neben unserem GRANIT LIVE Kamerateam in Stellung. Der Platz wurde ganz schön eng. Aber Mariam und Menko legten unbeeindruckt los. Als super eingespieltes Team schafften sie den Reifenwechsel in einer Rekordzeit von 3:16 Minuten. Eine reife Leistung!

    Während GRANIT LIVE weiterging, kümmerten wir uns noch um Interviews mit den Medienvertretern und die Anforderungen für ein weiteres NDR-Interview am Abend. Vom restlichen Livestream bekamen wir deswegen vor Ort kaum noch etwas mit. Das habe ich dann ganz in Ruhe zu Hause noch nachgeholt als die Aufregung vom Abend sich langsam gelegt hatte. Ich bin ganz froh, dass ich die Events von SAPHIR und FRICKE Landmaschinen ganz entspannt vom Sofa aus schauen konnte.

    Schön war‘s

    Auch wenn ich immer noch nicht vor Ort bei einer klassischen Heeslinger Landmaschinenschau war und auch noch keine FRICKE Party miterlebt habe – ja, ich weiß, Schande über mein Haupt! –, war die Erfahrung hinter den Kulissen von GRANIT LIVE dabei zu sein, für mich trotzdem eine ganz Besondere. Die Aufregung hinter den Kulissen, das Adrenalin, wenn etwas nicht so läuft, wie geplant und die Erleichterung bei allen Beteiligten, wenn am Ende doch alles mehr als gut geworden ist, war die Erfahrung definitiv wert. Trotzdem ziehe ich meinen Hut vor den Kolleginnen und Kollegen, die an allen drei Tagen zur Stelle waren!

    Ich möchte noch einmal allen Beteiligten vor und hinter den Kulissen, Organisatoren und Helferinnen und Helfern mein großes Lob aussprechen. Gemeinsam hat das gesamte FRICKE Team auch in diesem Jahr wieder drei richtig tolle Events auf die Beine gestellt! Trotzdem hoffe ich, dass ich 2023 dann endlich in den Genuss einer ganz normalen 57. Heeslinger Landmaschinenschau bei uns vor Ort kommen kann.

    Wenn ihr die Live-Events verpasst habt, dann schaut sie Euch unbedingt noch auf YouTube an! Hier geht es zu den Kanälen: GRANIT PARTS, SAPHIR Maschinenbau, FRICKE Landmaschinen.

    Der Beitrag von Jonas gibt euch auch noch mal einen Einblick in das erste Mal FRICKE Landmaschinen LIVE im letzten Jahr.

  • Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe – EDI/EAI als digitales Berufsfeld

    Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe – EDI/EAI als digitales Berufsfeld

    Nachdem Björn das letzte Mal über die digitalisierte Logistik-IT berichtet hat, möchten wir heute das Thema EDI/EAI aufgreifen. Was das ist und was der Mehrwert für das Unternehmen ist, hat Ole – Leiter EDI/EAI – mir ausführlich berichtet. Außerdem hat er auch noch von seinen spannenden Hobbies erzählt, aber dazu später mehr!

    Ole x FRICKE

    Oles Werdegang

    Bereits im Schulalter hat Ole zahlreiche Kontaktpunkte zur FRICKE Gruppe gehabt. Nach seinem erweiterten Realschulabschluss, entschloss er sich, eine Ausbildung zum IT-Kaufmann zu absolvieren. Fortgesetzt hat er seinen Bildungsweg mit einem Fachabitur im Bereich Wirtschaftsinformatik. Während seines Fachabiturs war er als Schülerjobber erstmalig in Heeslingen beschäftigt. Aber nicht, wie sonst üblich in der Logistik, sondern für ein besonderes Projekt, in dem Telefonnummern händisch auf ein einheitliches Maß gebracht werden sollten. Dank seiner bereits sehr ausgeprägten IT-Kenntnisse hat Ole in Excel ein Programm geschrieben, welches die Aufgabe automatisiert ausführt. Damit hat er bereits einen positiven Eindruck hinterlassen können und durfte bei kleinen Programmiertätigkeiten unterstützen. Diese hat er auch während seines Wirtschaftsinformatik-Studiums als Werkstudent fortwährend ausgeführt. Zum Abschluss seines Studiums hat Ole auch seine Bachelorarbeit bei und mit FRICKE geschrieben. In dieser ging es um die Einführung eines Business Intelligence – kurz BI – Tools.

    EDI/EAI als Verbindungsbrücke der Systeme

    Mit den bisherigen Tätigkeiten konnte sich Ole bereits einen guten Eindruck von FRICKE verschaffen und auch FRICKE von ihm. Nach seiner Bachelorarbeit ist er als Junior Projektmanager für BI eingestiegen und hat verschiedene Systeme mit eingeführt. Doch was ist eigentlich BI? Business Intelligence umfasst das Aufgabenfeld, Daten zu sammeln, auszuwerten und in elektronisch aufbereiteter Form darzustellen. Dabei steht das Ziel im Fokus, Erkenntnisse für das Unternehmen anhand von Daten für wichtige Managemententscheidungen zu gewinnen.

    Mittlerweile leitet Ole den EDI/EAI Bereich. EDI bezeichnet den elektronischen Datenaustausch und es geht darum, dass verschiedene Systeme miteinander über Schnittstellen kommunizieren und Daten austauschen können. EAI schließt daran an und ist die Abkürzung für Enterprise Application Integration. In diesem Team, bestehend aus neun Arbeitskräften, werden Programm-Schnittstellen für Kunden und Lieferanten gebaut, sowie interne Programmierungen vorgenommen, die den Arbeitsalltag erleichtern. EDI/EAI ist im Unternehmen eher unbekannt, hat aber einen sehr hohen Stellenwert und ohne diesen Bereich, wären viele EDV-Arbeiten heutzutage bei FRICKE nicht möglich. Dieses digitale Berufsfeld ist in einem digitalisierten Unternehmen aber unverzichtbar. Die Programme miteinander zu verknüpfen und einen optimalen Datentransfer zu ermöglichen, erleichtert Arbeitsprozesse und gibt neue Strukturen.

    Raus aus dem Arbeitsalltag

    In seiner Freizeit hat Ole sehr interessante Hobbies. Er ist leidenschaftlich in den Lüften oder auf dem Wasser unterwegs. So ist es auch nicht unüblich, dass er in seiner Freizeit nach Sylt fliegt, um dort einen Wochenendtag zu verbringen. Neben diesen spannenden Hobbies ist Ole auch noch in der Veranstaltungsbranche tätig. Er kümmert sich beispielsweise bei der FRICKE Party um Beleuchtung, Beschallung und Bühnen. Mit seinen Programmierkenntnissen entwickelte er ein eigenes Ticketportal, welches ebenfalls bei großen Veranstaltungen in der Umgebung Einsatz findet. Auch die tolle Weihnachtsbeleuchtung bei FRICKE in Heeslingen stammt aus Oles Feder – ziemlich beeindruckend!

    EDI
    Die Weihnachtsbeleuchtung in Heeslingen

    Ole schafft es seine abwechslungsreiche Arbeit mit tollen Freizeitaktivitäten in Einklang zu bringen und sich in vielen Bereichen weiterzuentwickeln. Besonders mit dem Fortschritt von EDI/EAI bringt er im Unternehmen einen Mehrwert, der sich in vielen Fachabteilungen wiederfinden lässt.

  • Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe – Annabelle liefert einen Einblick in die Logistik-IT

    Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe – Annabelle liefert einen Einblick in die Logistik-IT

    Es ist wieder Zeit für einen neuen Beitrag in der Reihe digitale Berufe in der FRICKE Gruppe. Heute werde ich euch einen Einblick in die Logistik-IT geben. Genauer gesagt in die Tätigkeiten von Annabelle, die Projektmanagerin in dieser Abteilung ist.

    Annabelles Weg zu FRICKE

    Ihren Bachelor hat Annabelle an der Uni Bremen in Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Logistik gemacht. Eingestiegen in die Berufswelt ist sie mit einem Trainee Programm bei einem Logistik Unternehmen in Stuttgart. Mit dem Unternehmen ist Annabelle dann nach Erfurt gezogen. Dort ist sie Gruppenleiterin und Key Userin für das Lagerverwaltungssystem gewesen. Im Anschluss folgten dann weitere 2,5 Jahre in Osnabrück einem weiteren Logistik-Unternehmen als Projektmanagerin. Dies hat sie gemacht, um mehr über klassisches und agiles Projektmanagement zu lernen. Um wieder näher bei der Familie zu sein, wollte Annabelle schließlich wieder in den Norden ziehen. Ein Freund hatte ihr FRICKE als Arbeitgeber vorgeschlagen. Eine passende Stelle war sogar ausgeschrieben. Im Mai 2019 hat Annabelle dann bei der FRICKE Gruppe als Projektmanagerin in der Logistik-IT angefangen.

    Der digitale Beruf in der Logistik IT

    Die Logistik-IT ist verantwortlich für die logistikspezifischen IT-Systeme und Anlagen. Dazu zählen verschiedene Tätigkeiten, wie das Einspielen und Betreuen von Updates, Anpassungen durch Veränderungen in der Logistik oder für Verbesserung, das Testen und in Betrieb nehmen von neuen Systemen oder Software. Außerdem werden die gesamte Fördertechnik und weitere Maschinen in der Logistik von der Logistik-IT und dem dazugehörigen Wartungsteam betreut. Wie ihr seht ist man in diesem Beruf fast ausschließlich in digitalen Systemen unterwegs. Aber man kommt auch weg vom Schreibtisch, wenn man in die Lagerhallen muss, um dort Live-Tests zu begleiten und um selbst die Systeme zu testen, indem man kommissioniert oder an einem neuen oder umgestellten System verpackt.

    Wird sich voraussichtlich in Zukunft etwas an dem Beruf ändern?

    Durch die immer weiter voranschreitende Digitalisierung gibt es für uns immer neue Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Der stetige Personalmangel an Fachkräften und die zeitgleiche Expansion unseres Unternehmens kann so unterstützt werden, indem wir die internen und externen Prozesse verschlanken und verbessern. Ich bin zudem sehr gespannt darauf, wie sich der Einsatz von künstlicher Intelligenz in unserem Geschäftsbereich noch weiter entwickeln wird.

    Antwort von Annabelle
    Digitale Berufe in der Fricke Gruppe - Annabelle liefert einen Einblick in die Logistik IT
    Hier seht ihr Annabelle bei der Kommissionierung im automatischen Kleinteilelager für einen Test der Systeme

    Großer Aufgabenbereich

    In ihrem Team ist Annabelle zuständig für Weiterentwicklung, Projekte, tägliche Herausforderungen und allgemeine Aufgaben, die im Zusammenhang mit dem Lagerverwaltungssystem oder dem Versandsystem (Software für die Erstellung von Versandlabeln und die elektronische Übermittlung der Packstückinformationen an die Frachtführer) stehen.

    Ein großes Projekt von Annabelle war im letzten Jahr die Inbetriebnahme des automatischen Kleinteilelagers (AKL), über das wir in diesem Beitrag schon berichtet haben. Hierfür wurde schon 1,5 Jahre vorher mit der Pflichtenhefterstellung (in dem Pflichtenheft wird die Umsetzung der Anforderungen von FRICKE an den Auftragnehmer beschrieben) begonnen und Gespräche zu den Prozessen und Schnittstellen zwischen dem Lagerverwaltungssystem und dem Materialflussrechner der Fördertechnik wurden geführt. Die neuen Dialoge für Kommissionierung und Verpackung wurden designt, alle Prozesse vorher getestet und dann kam der Go-Live im Februar 2021. Seitdem ist auch das automatische Kleinteilelager in Annabelles Betreuung. Neben dem AKL betreut sie noch weitere Bereiche. Wenn hier Prozesse umgestellt werden, müssen diese vorab systemseitig geprüft sein. Fehlende Funktionen müssen mit den Logistik-Fachbereichen besprochen und rechtzeitig als Anforderung an einen Dienstleister gegeben werden. Des Weiteren bildet Annabelle sogenannte Key User aus, um fachspezifisches Wissen weiterzugeben.

    Wie würdest du deinen Beruf kurz beschreiben?

    Mein Beruf ist super abwechslungsreich, verantwortungsvoll und zeitweise auch stressig. Man muss immer über den Tellerrand hinwegschauen, damit bei einer Änderung keine Probleme in anderen Prozessen oder Bereichen entstehen. Auf die Weiterentwicklungen in der Logistik kann ich deutlich Einfluss nehmen und arbeite dabei mit vielen Kollegen und Dienstleistern zusammen.

    Antwort von Annabelle

    Ich hoffe ihr konntet einen kleinen Einblick in die Logistik IT bekommen. Solltet ihr noch weitere Fragen an Annabelle haben, kommentiert gerne unter diesem Beitrag oder schreibt uns eine E-Mail an karriere.blog@fricke.de.

    Das gesamte Team des Karriere-Blog wünscht allen Lesern ein frohes neues Jahr.

  • Technischer Redakteur – Digitale Berufe in der FRICKE  Gruppe

    Technischer Redakteur – Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe

    Hey Leute,

    wisst ihr, was ein technischer Redakteur macht und wieso dieser Beruf besonders digital ist? Ich wusste es ehrlich gesagt nicht und deshalb habe ich mich zur Fortsetzung unserer Reihe „Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe“ bei unserem technischen Redakteur Christian darüber informiert. Christian kommt gebürtig aus der Nähe von Demmin in Mecklenburg Vorpommern und hat dort auch seine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker auf einem landwirtschaftlichen Betrieb absolviert.

    Die Station FRICKE

    Christian ist 2004 durch eine Stellenausschreibung im Stader Wochenendjournal auf die FRICKE Gruppe aufmerksam geworden. Damals hatte er einen Freund besucht, der in den Landkreis Stade gezogen war. Auf diese Stellenausschreibung hin hatte Christian sich beworben und war erfolgreich. Seit September 2004 arbeitet er bei der FRICKE Gruppe und war seitdem in verschiedenen Abteilungen tätig. Im Lager war er zunächst Verpacker und danach für die Kommissionierung der Ware zuständig. Über das Crossdocking ging es dann in das Kundencenter und schließlich in das Marketing. Dort arbeitet er nun seit April 2012 als technischer Redakteur.

    Was macht ein technischer Redakteur?

    Zu den Aufgaben eines technischen Redakteurs gehört neben der Artikel- und Webshoppflege auch die Aufnahme von neuen Produkten samt Produktbeschreibung, Bedienungsanleitung, Ersatzteilliste und Produktdatenblättern in den Webshop, die Kataloge oder Angebote. Außerdem müssen Produktvideos für den jeweiligen Artikel im Webshop hinterlegt und gegebenenfalls technische Zeichnungen erstellt werden, wenn wir vom Lieferanten keine entsprechende Zeichnung bekommen. Weiterhin ist ein technischer Redakteur für die Erstellung einer kundenfreundlichen Webshopstruktur und die Imagebilder zuständig, damit sich der Kunde schnell und einfach zurechtfindet. Das bedeutet, dass beispielsweise sinnvolle Suchbegriffe eingepflegt, Suchfilter erstellt und geeignete Ersatzteilartikel für den Artikel hinterlegt werden. Auf diese Weise findet der Kunde ohne großen Zeitaufwand direkt das passende Zubehör. Darüber hinaus muss ein technischer Redakteur Angebote und neue Kataloge korrigieren.

    Zusätzlich ist Christian für den Katalog 13 – Gülletechnik und Pflanzenschutz verantwortlich. Dazu steht er im engen Austausch mit den zuständigen Produktmanagern und dem Vertrieb. Der technische Redakteur versucht dann, deren Wünsche zeitnah umzusetzen und kümmert sich um die Aufnahme der Artikel in den Katalog und Webshop.

    Die Rolle der Digitalisierung im Umfeld des technischen Redakteurs

    Die Digitalisierung spielt vor allem zu Zeiten der Corona-Pandemie eine große Rolle. Man kann dank Videokonferenzen die Termine digital wahrnehmen und auch Schulungen absolvieren, ohne vor Ort sein zu müssen.

    Der Webshop gewinnt immer mehr an Bedeutung, da 96 % der Bestellungen über diesen eingehen. Wir können dem Kunden dort die passenden Dokumentationen, wie die Ersatzteillisten, Produktdatenblätter, Bedienungsanleitungen, Sicherheitsdatenblätter und Produktvideos, präsentieren. Darüber hinaus kann der Kunde bei uns im Webshop einsehen, ob der gewünschte Artikel vorrätig ist und zu welchem Preis.

    Christian über die Rolle der Digitalisierung in seinem Arbeitsalltag

    Ich bin jetzt auf jeden Fall schlauer als vorher, was die Arbeit eines technischen Redakteurs angeht. Falls ihr noch mehr erfahren wollt, kommentiert unter diesem Beitrag oder schreibt uns an Karriere.Blog@fricke.de.

    Eure Leona

  • Digitales Sommerfest der FH Wedel

    Digitales Sommerfest der FH Wedel

    Nachdem Anfang des Jahres mit der FH Wedel erneut ein Projekt mit Masterstudenten umgesetzt werden konnte, führt FRICKE die Kooperation auch für das Jahr 2021 erfolgreich weiter. Wir durften – wie zuletzt 2019 – erneut das alljährliche E-Commerce Sommerfest unterstützen. Vor zwei Jahren waren wir vor Ort und haben mit dem „Tinder der Landwirtschaft“ vollends überzeugen können. Eine Präsenzveranstaltung konnte dieses Jahr leider aufgrund der Pandemie nicht durchgeführt werden. Doch es gab eine tolle Alternative!

    Ablauf des Sommerfests

    Wie jedes Jahr ist das Sommerfest von dem Studiengangsleiter Jan-Paul sowie einem Studententeam organisiert und geplant worden. Das hat sich in diesem Jahr natürlich nicht so einfach gestaltet. Aufgrund der wechselnden Corona-Auflagen war es anfangs schwierig, ein geeignetes Konzept auf die Beine zu stellen. Allerdings war der Kreativität der Organisatoren keine Grenze gesetzt, sodass ein tolles digitales Sommerfest entstanden ist.

    Gemeinsames Kochen als Eisbrecher

    Im Vorhinein haben sich die Studierenden für das Event anmelden müssen und sind daraufhin in Vierer-, beziehungsweise Fünfer-Teams eingeteilt worden. Diese Personen haben sich dann an einem gemeinsamen Ort getroffen, um dort das digitale Sommerfest mit einem Kochabend zu beginnen. Der Clou daran: Keiner wusste im Vorfeld, welches Gericht in dem Team gekocht wird, sodass auch nicht geübt werden konnte. Die Studenten konnten somit ihre Kochkünste unter Beweis stellen. Außerdem hat jede Gruppe ein anderes Rezept, beziehungsweise Land bekommen. Die Zutaten sowie das Rezept und auch ein paar Partyshots unseres FRICKE Korns haben die Teilnehmer im Vorhinein zugeschickt bekommen. Während der gesamten Kochaktion waren alle Gruppen per Video verbunden, sodass sich alle untereinander austauschen konnten.

    Sommerfest FH Wedel

    Kein Sommerfest ohne Pub-Quiz der FH Wedel

    Bei dem E-Commerce Sommerfest darf natürlich nicht das berühmte Pub-Quiz fehlen! Auch in diesem Jahr fand dieses statt – natürlich digital. In dem Quiz sind vorher Fragen zur FRICKE Gruppe beziehungsweise GRANIT PARTS eingebaut worden, sodass die Studenten einmal ihr Wissen unter Beweis stellen konnten. Die Gewinner des Quizes haben jeweils eine Flasche FRICKE Korn gewinnen können – eine gute Leistung hat sich demnach mehr als bezahlt gemacht!

    Wir haben uns sehr gefreut, als FRICKE Gruppe erneut das Sommerfest sponsern zu dürfen. Es war erneut ein tolles Event!

  • Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe: Softwareentwicklung

    Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe: Softwareentwicklung

    Mittlerweile haben wir Euch schon einige digitale Berufe bei der FRICKE Gruppe vorgestellt. Doch dies sind nicht die Einzigen. Betrachten wir zum Beispiel den GRANIT Webshop, muss auch dieser mit seinen ganzen Logiken entwickelt werden. Das ist unter anderem der Job der Softwareentwicklung. Das Team der Softwareentwicklung sitzt an mehreren Standorten und wir haben uns mit Dario aus Bremen unterhalten. Was er über seinen Beruf als Softwareentwickler zu berichten hat, erfahrt ihr heute hier!

    Softwareentwicklung im Allgemeinen

    Bevor wir uns den Beruf Softwareentwickler genauer anschauen, ist ein kurzer Einblick in den Begriff Softwareentwicklung für das Verständnis sinnvoll. Die Softwareentwicklung umfasst alles rund um die Programmierung von Webanwendungen. Dazu gehören auch Webservices sowie komplexe Websites. Abzugrenzen ist der Beruf des Softwareentwicklers klar vom Webdesigner. Als Webdesigner bestimmt man das Layout und Design einer Website. Der Softwareentwickler programmiert die Logik im Hintergrund. Bei der Softwareentwicklung müssen moderne Trends und aktuelle Webstandards immer beachtet werden. Ziel ist es, die Kunden von dem Internetauftritt zu begeistern und dementsprechend im Falle eines Onlineshops Umsätze zu generieren.

    Softwareentwickler bei FRICKE

    Bei FRICKE gibt es mehrere Entwicklungsteams. Eins sitzt in Heeslingen, ein weiteres in Bremen und dazu kommt noch das Innovation Lab in Hamburg. Alle Teams kümmern sich um den GRANIT PARTS Webshop sowie um interne Programmlösungen. Dario sitzt in Bremen und ist schon seit 2016 Teil des Teams. Wie alles anfing, hat er uns in einem Interview berichtet.

    Berufsstart als Praktikant während des Studiums

    Dario hat direkt nach seinem Abitur ein Studium im Bereich Medieninformatik an der Hochschule Bremen angefangen. Im Laufe des Studiums absolvierte er ein Praktikum bei der FRICKE Gruppe und ist daraufhin hier als Werkstudent in das Berufsleben eingestiegen. Auf die FRICKE Gruppe aufmerksam geworden ist er über seinen damaligen Nachbarn, welcher ebenfalls bei FRICKE im Heeslinger Team als Softwareentwickler arbeitet. Das Bremer Team ist erst in den letzten Jahren entstanden und seitdem stetig gewachsen. Dario schrieb in Zusammenarbeit mit FRICKE sogar seine Bachelor- und Masterarbeit und ist seit Ende des Masterstudiums 2019 nun Vollzeit in Bremen tätig.

    Übung macht den Meister – auch bei der Softwareentwicklung

    Bevor Dario das Studium zur Medieninformatik antrat, kannte er sich zwar gut mit der Technik an sich aus, hatte aber noch keinerlei Programmierkenntnisse. Aufgrund seiner Wissbegierde und Offenheit für neue Themen konnte er sich aber schnell in das Programmieren einfinden. Anfangs programmierten sie im Studium einen Hamster, der durch ein Labyrinth geführt worden ist. Ein schönes Einsteigerprojekt, um sich mit dem Programmieren vertraut zu machen. Besonders das Arbeiten bei FRICKE hat Dario sehr geprägt. Durch die praktische Anwendung der Programmierung und die Projektarbeiten vertieften sich seine Kenntnisse und er konnte neue Erfahrungen sammeln.

    Teamwork ist das A und O

    Besonders bei der Softwareentwicklung ist Teamarbeit sehr wichtig. Jeder einzelne Entwickler im Team hat andere Lösungswege und beachtet andere Dinge als man selbst. Aus diesen Gründen werden Projekte gemeinsam betreut und es wird sich stets ausgetauscht. Besonders von Vorteil ist das für die positive Stimmung im Team. Mit gemeinsamem Kickern am Kickertisch in den Pausen wird die natürlich zusätzlich gestärkt!

    Webentwicklung

    Der Webshop der Zukunft

    Für den GRANIT PARTS Webshop möchte Dario gerne eine perfekte Suche für den Kunden ermöglichen. Der Kunde sollte im besten Fall direkt auf der ersten Seite das sehen, was er sucht und auch benötigt. Die Suche soll dementsprechend auf den Kunden zugeschnitten sein. Personalisierung, Qualität und das Einbinden zahlreicher Daten spielen in diese Vision hinein. Dies wird zwar ein langer Weg werden auf dem es sicherlich immer wieder Optimierungspotenzial gibt, da die Technik sich fortschreitend entwickeln wird. Trotzdem arbeitet Dario gerne an dieser Idealvorstellung.

    Wenn ihr noch mehr über den Beruf „Softwareentwickler“ erfahren möchtet, hinterlasst gerne einen Kommentar!

  • Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe – Felix berichtet über Precision Farming

    Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe – Felix berichtet über Precision Farming

    Hey Leute,

    heute gibt es eine Fortsetzung unserer Reihe „Digitale Berufe bei der FRICKE Gruppe“. Dafür habe ich mit Felix gesprochen. Er ist einer unserer Produktmanager und betreut den Katalog 13 für Pflanzenschutz und Düngetechnik. Darüber hinaus ist er für ein absolutes Zukunftsthema zuständig: Precision Farming. Felix war schon vor seinem Studium in Agrarwissenschaften/Agrartechnik in der praktischen Landwirtschaft tätig und hatte immer wieder Berührungspunkte mit den Produkten und Technologien. Im Studium hat er sich dann auf digitale Landwirtschaft spezialisiert.

    Was bedeutet Precision Farming?

    Die „Präzise Landwirtschaft“ oder auch „Präzisionsackerbau“ hat zum Ziel, die Arbeit des Landwirts auf dem Feld durch technische Lösungen zu optimieren. Ein gutes Beispiel sind die automatischen Maschinensteuerungen z. B. bei der Lenkung der Maschinen oder der Steuerung von Arbeitsgeräten wie Spritzen oder Düngerstreuern. Die Maschine wird durch Technologien wie die Satellitentechnik wesentlich genauer gesteuert als es von der Hand möglich wäre. Auf diese Weise erhöht sich die Produktivität, der Landwirt wird entlastet, Betriebsmittel werden eingespart und die Umwelt geschont.

    Der Produktbereich Precision Farming beinhaltet keine klassischen Produkte, die per Mausklick im Webshop bestellt werden können, sondern zusätzlich Beratung und Support erfordern. Deshalb bin ich auch viel unterwegs, um vor Ort zu unterstützen.

    Felix über seinen Produktbereich Precision Farming
    Precision Farming
    Felix bei einer Schulung am Tegernsee in Bayern.

    Was sind die aktuellen Trends in der Landwirtschaft?

    Das Smart Farming, also nicht nur die Maschinensteuerung, sondern das Datenmanagement beispielsweise in Farm-Managementsystemen, sind heute immer wichtiger. Darüber habe ich bereits mit unserem Produktspezialisten für digitales Business Leonard gesprochen. Er hat uns berichtet, dass verschiedene Software die Landwirte bei der Arbeitsdokumentation unterstützen. Diese ermöglichen die Verbindung von Dokumentation und Vorschriften zum Beispiel in den Bereichen Pflanzenschutz und Gülletechnik. Auch langfristig geht der Trend hin zur Automatisierung. Viele namenhafte Hersteller setzen sich aufgrund dessen verstärkt mit autonomen Traktoren auseinander.

    Die Genauigkeit wird sich nicht steigern, das ist auch gar nicht notwendig. Vielmehr wird sich die Art der Implementierung langfristig ändern. Immer mehr Maschinen werden beispielsweise mit einer Lenksystem-Vorrüstung ausgeliefert, sodass eine automatische Lenkung mit wenigen Komponenten installiert werden kann. Viele Landwirte und Fachhändler schöpfen das Potential dieser Technologien aber noch nicht komplett aus oder finden sich durch die Vielzahl an möglichen Lösungen und Möglichkeiten nicht zurecht. Hier besteht noch viel Aufklärungspotential.

    Felix über die Zukunft des Precision Farming

    Unternehmensübergreifende Task-Force

    Aufgrund der Aktualität des Themas „Digitale Landwirtschaft“ wurde im April diesen Jahres eine Task-Force bestehend aus Kollegen von GRANIT PARTS, FRICKE Landmaschinen, FRICKE Landtechnik und der Mecklenburger Landtechnik gebildet. Sie beschäftigten sich in regelmäßigen Meetings mit Projekten der einzelnen Unternehmensbereiche und diskutieren die Herangehensweisen an dieses komplexe Thema. Das gewährleistet einen Austausch über die verschiedenen Unternehmensbereiche hinweg. Außerdem gewinnt das Thema auch für die Niederlassungen im Ausland immer mehr an Bedeutung.

    Ich fand den Einblick in das Thema Precision Farming sehr spannend und bin mir sicher, dass in Zukunft noch mehr Landwirte die Möglichkeiten nutzen werden. Falls ihr noch Fragen habt, schreibt uns gerne in den Kommentaren oder an karriere.blog@fricke.de.

    Eure Leona

  • Digitale Berufe bei der FRICKE Gruppe – Lee ist Social Media Managerin

    Digitale Berufe bei der FRICKE Gruppe – Lee ist Social Media Managerin

    Hey Leute,

    heute gibt es die Fortsetzung aus unserer Reihe „Digitale Berufe bei der FRICKE Gruppe“. Im letzten Beitrag habe ich euch Leo vorgestellt, der Produktspezialist für digitales Business bei FRICKE Landmaschinen ist. Heute geht es mit Lee weiter. Sie arbeitet seit 2018 bei GRANIT PARTS und ist seit 2020 Social Media Managerin in Heeslingen.

    Wie wird man Social Media Managerin?

    Die Position hat sich mit der Zeit ergeben. Die FRICKE Gruppe betreibt schon seit längerer Zeit mehrere Social Media Kanäle. Accounts von GRANIT PARTS und den anderen Unternehmensbereichen wie Gartenland oder SAPHIR Maschinenbau sind u. a. auf Facebook, Instagram und YouTube zu finden. Es gab allerdings lange keine feste Strategie. Mittlerweile leitet Lee die Kampagnen auf Social Media und ist mit der Zeit in die Rolle hineingewachsen. Ziel ist es, zum einen Brand Awareness zu generieren und zum anderen mit der Zielgruppe im Austausch zu bleiben.

    Ich bin immer im regelmäßigen Austausch mit dem Team. Es gibt keine Alleingänge. Stattdessen lege ich großen Wert auf die Meinung meiner Teamkollegen und denke, dass es wichtig ist, sich hier immer wieder neue Blickwinkel einzuholen und gemeinsam zu brainstormen.

    Lee über die Bedeutung der Zusammenarbeit im Marketing.

    Was macht man als Social Media Managerin?

    Der Fokus bei Lees Arbeit liegt auf Facebook und Instagram. Darüber hinaus betreut sie gemeinsam mit dem Corporate Video Producer Daniel den GRANIT YouTube Account. Zu den täglichen Aufgaben zählen zum Beispiel das Planen von Werbekampagnen und organischen Postings. Das sind Beiträge, die nicht finanziell unterstützt werden. Aber auch die Betreuung und Organisation von Influencer Marketing Kampagnen gehören dazu. Immer wieder werden Strategien überarbeitet, Zielgruppen neu angepasst und Learnings aus vergangenen Kampagnen und Kooperationen gezogen.

    Neben meiner Hauptaufgabe stehe ich den Kollegen außerdem bei Fragen und Problemen mit unserem Intranet f.connect zur Verfügung und bin auch abseits von Schulungen immer zu diesem Thema erreichbar.  

    Wie entstehen die Texte und Inhalte für die zahlreichen Postings und Kampagnen?

    Die Postings sind häufig eine Mischung aus bereits bestehenden Texten ihrer wortgewandten Kollegin Larissa, die als Projektmanagerin im Marketing unter anderem das partsMagazin betreut, und eigenen Anpassungen, um die Zielgruppe bestmöglich abzuholen. Auch mit ihrer Kollegin Mariam ist Lee regelmäßig in Kontakt. Mariam kennt ihr vielleicht schon von TikTok. Seit Kurzem ist sie nun auch das Gesicht der neuen GRANIT PARTS YouTube Serie „GRANIT@WORK“. Noch nicht gesehen? Dann wird es aber Zeit!

    Welche Rolle spielt Social Media während Corona?

    Regelmäßige Beiträge auf den Social Media Kanälen haben während Corona geholfen, Präsenz zu zeigen und den Kunden zu vermitteln, dass wir weiterhin für sie da sind und alles dafür tun, dass ihre Arbeit weitergeht. Selbstverständlich sind wir über die Kanäle immer erreichbar und helfen, wenn es Fragen gibt.

    Ich würde behaupten, dass es in dieser Situation sehr wichtig für unsere Kunden ist, direkt mit jemandem sprechen zu können, wenn es Probleme gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Drähte im Kundencenter noch mehr als ohnehin schon glühen. Nachdem ich dort vor kurzem einige Tage ausgeholfen habe kann ich vor den Kollegen nur meinen Hut ziehen!

    Sagt Lee über die Bedeutung auch in Coronazeiten für unsere Kunden da zu sein.

    Lee hat uns gezeigt, dass der Job der Social Media Managerin auf jeden Fall sehr vielfältig ist und viel Teamarbeit dahintersteckt. Vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch, Lee!

    Eure Leona

  • Digitale Berufe bei der FRICKE Gruppe – Leonard ist Produktspezialist für digitales Business

    Digitale Berufe bei der FRICKE Gruppe – Leonard ist Produktspezialist für digitales Business

    Hey Leute,

    heute starte unsere neue Themenreihe, in der wir euch Berufe bei der FRICKE Gruppe vorstellen, die mit Digitalisierung zu tun haben oder dadurch erst entstanden sind. Den Anfang machen wir mit der Vorstellung von Leonard. Treuen Lesern kommt er sicherlich bekannt vor. Er hat bereits als Gastautor einen Blogbeitrag über sein Hobby die Jagd geschrieben und über seinen Werdegang bei FRICKE Landmaschinen haben wir ebenfalls schon berichtet. Nun hat er beruflich eine neue Richtung eingeschlagen.

    Produktspezialist für digitales Business

    Leonard ist seit 2016 bei der FRICKE Gruppe beschäftigt. Er absolvierte zunächst sein duales Studium Agrarmanagement, stieg danach als Landmaschinenverkäufer bei FRICKE Landmaschinen ein und ist jetzt als Produktspezialist für digitales Business tätig. In dieser Rolle kümmert er sich um alle Standorte von FRICKE Landmaschinen von Cuxhaven bis Hannover und von der Weser bis hinter Soltau. Zu seinen Aufgaben gehört die Betreuung der digitalen Themen im Bereich Landwirtschaft. Hierzu zählen unter anderem die Ackerschlagkarteien, das Referenzspurmanagement sowie das Thema Lenksysteme. Darüber hinaus führt er zu diesen Themen Schulungen und Einweisungen an den Standorten von FRICKE Landmaschinen oder direkt bei den Kunden auf dem Hof durch.

    Wie wird man Produktspezialist für digitales Business?

    Die Stelle gab es vorher so noch nicht. Sie wurde 2020 speziell für Leonard geschaffen. Trotz der anfänglichen Frage, ob sich diese Stelle in Vollzeit rentiert, kann sich Leonard inzwischen vor Arbeit kaum retten. Der tiefere Einstieg in das Thema rund um Precision Farming hat sich gelohnt, da es absolut zukunftsträchtig ist und eine immer größere Rolle spielt. Leonard betont an dieser Stelle den deutlichen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern in der Landtechnikbranche.

    Ich habe mir sehr Vieles selbst beigebracht und das nicht nur auf CLAAS Produkte bezogen, sondern auch auf Fremdfabrikate wie Fendt oder John Deere.

    Sagt Leonard auf die Frage, ob er mit der Zeit in seinen neuen Job „hereingewachsen“ ist.
    Produktspezialist für digitales Business
    Leonard bei seiner Arbeit während der diesjährigen Heeslinger Landmaschinenschau, die coronabedingt über einen Livestream stattgefunden hat.

    Ausblick: Wo geht die Reise hin?

    Ich wollte von Leonard wissen, was momentan die Trends in der Landwirtschaft sind. Denn es wird immer mehr automatisiert – so beispielsweise die Dokumentation. Die Landwirte haben mit der Software 365FarmNet eine Option, die ihnen die Arbeit erleichtert. Jeder Landwirt muss eine sogenannte Ackerschlagkartei führen, in der er seine Arbeiten (Bodenbearbeitung, Aussaat, Düngung, Ernte) dokumentieren muss. Die Software deckt alle Funktionen ab. Zusätzlich kann man mit „ActiveBox“ die Dokumentation automatisiert über eine App auf dem Smartphone durchführen. Die App wird mit dem Account des Landwirts gekoppelt und greift im Hintergrund auf die Stammdaten zu.

    Ein weiterer Bereich, in dem Landwirte enorm durch die entsprechenden Programme unterstützt werden, sind Applikationskarten. Hier werden entweder durch Ertragskarten vom Häcksler, beziehungsweise Mähdrescher, von einem Sensor oder mittels Satellitenbildern sogenannte Ertragszonen im einzelnen Schlag definiert. Anhand dieser Ertragszonen werden Applikationskarten mit verschiedenen Zonen erstellt. Jede Zone ist mit einer anderen Aussaatstärke oder mit einer anderen Aufwandmenge (Dünger oder Wachstumsregler) definiert. Während der Arbeit stellt die Maschine die Menge in den jeweiligen Zonen automatisch um. Auf diese Weise sind die Aussaat oder die Düngung perfekt auf die jeweilige Ertragszone abgestimmt.

    Leonard sieht großes Potenzial in der Digitalisierung der Landwirtschaft.

    Wir werden zukünftig immer präziser und die Dokumentationspflicht wird auch weiterhin ansteigen. Damit geht einher, dass die Genauigkeit der Applikation ebenfalls immer besser werden muss. Ich empfehle, die Dokumentation der Arbeiten weiter zu automatisieren.

    Die Digitalisierung in der Landwirtschaft ist auf jeden Fall ein brandaktuelles Thema, das immer wichtiger wird. Danke Leonard, dass du uns so einen umfangreichen Einblick gegeben hast.

    Eure Leona

  • FRICKE Landmaschinen Live: Hinter den Kulissen

    FRICKE Landmaschinen Live: Hinter den Kulissen

    Das Ziel: Am Abend „Wetten, Dass..?“ und am Morgen „Frühstücksfernsehen“

    Kreativität ist gefragt

    Seit nun knapp mehr als einem Jahr begleitet uns das Coronavirus. Ich kann mir vorstellen, wenn ihr jetzt das C-Wort lest, denkt ihr Euch „Bitte nicht schon wieder!“ Jeden Tag in der Zeitung, jeden Abend in der Tagesschau und in den sozialen Medien dominiert dieses Thema. Aber in diesem Blogbeitrag wollen wir nicht über die negativen Auswirkungen berichten, sondern über die positiven Veränderungen, die eine solche Ausnahmesituation auslösen kann. Hier erfahrt ihr, wie wir die Heeslinger Landmaschinenschau am 13. und 14. März als digitales Event FRICKE Landmaschinen Live in nur sechs Wochen auf die Beine gestellt haben.

    Spontan sein

    Ende Februar 2021 – Während meiner Praxisphase im Marketing saß ich mit dem Marketingleiter Jens zusammen. Wir sprachen über ein neues Thema für meine Hausarbeit. Ein Telefonat mit dem Eventmanager Thomas Holsten erregte meine Aufmerksamkeit.

    „Du Jens, ich finde keine passende Location. Alle Studios in der Umgebung passen nicht ins Budget.“

    Ich wurde hellhörig. Studios? Budget? Das klang nach Veranstaltung. Ungewohnt in diesen Zeiten. Ich fragte nach, welche Pläne aktuell geschmiedet werden.

    „Ach, wir überlegen uns gerade eine Alternative zur diesjährigen Heeslinger Landmaschinenschau. Aber so wie es aussieht, wird das in diesem Jahr auch wieder nichts.“

    Ich dachte nur „Nein, diese Messe darf nicht noch einmal ausfallen.“ Und mir kam eine Idee.

    Schnell sein

    Schon zwei Tage später saß ich mit Thomas Holsten im gleichen Konferenzraum wie zuvor mit Jens. Wir überlegten uns gemeinsam ein Konzept wie wir die Geschäftsführung davon überzeugen könnten, die Heeslinger Landmaschinenschau noch in diesem Jahr auf die Beine zu stellen. Wir hatten sechs Wochen Zeit für die Umsetzung der Idee: Die Heeslinger Landmaschinenschau als digitales Event live auf YouTube. Große Maschinen, bekannte Gesichter und das alles von zu Hause aus erleben.

    Eins stand nach dem ersten Kennenlernen fest: Wir beide waren überzeugt! Eine Woche später stellten wir die Idee der Geschäftsführung von FRICKE Landmaschinen vor, nur vier Tage danach Hans-Peter Fricke. Nach der Zusage von beiden Seiten war es soweit: Die Planungen starteten.

    Gemeinschaft

    Nachdem Thomas und ich die Geschäftsführung und Unternehmensleitung von unserem Konzept überzeugen konnten, bildeten wir eine Projektgruppe. Jede Woche trafen wir uns gemeinsam mit den Kollegen von FRICKE Landmaschinen, um Themen wie Marketing, Konzept, Ablauf und den Maschinenpark des Events zu besprechen. Die Zeit drängte.

    „Wir müssen den Leuten auch irgendwie vermitteln, dass es jetzt dieses Event gibt“
    „Wie schaffen wir es, dass die Zuschauer dranbleiben und ihnen nicht langweilig wird?“

    Mit dieser Art Fragen beschäftigten wir uns und erarbeiteten gemeinsam die Antworten. Die Zeit verflog. Wir drehten Kundenvideos, animierten Landkarten mit toller Unterstützung aus dem Innendienst sowie dem Marketing und organisierten alles rund um den Ablauf, vom Aufbau über den Moderator bis zum Catering.

    Anspannung

    Das Konzept für FRICKE Landmaschinen Live stand. Der Ablaufplan war geschrieben. Vier Tage vor dem Event stieg in unserer Projektgruppe die Spannung.

    „Am Mittwoch kommen die Techniker und bauen draußen die Bühne auf.“

    Allerdings gab es da ein Problem. Der Wetterbericht sagte Regen und Sturm voraus.

    „Was machen wir? Gehen wir das Risiko ein?“

    Ein neues Konzept musste her. Der ganze Plan wurde umgeschmissen, um das Event in der Werkstatthalle, im Trockenen stattfinden zu lassen. Damit waren wir auf der sicheren Seite. Die Kolleginnen und Kollegen von FRICKE Landmaschinen bekamen die neuen Ablaufpläne, langsam machte sich Nervosität breit. Aber der Aufbau startete pünktlich um 10:00 Uhr am Mittwoch und es gab keine Probleme. Am Freitag, den 12. März, stand die Generalprobe an.

    Das erste Mal ein Traktor vor der Kamera, anstatt auf einem Feld. Komisches Gefühl. Aber die Proben verliefen gut, jede Maschine passte unter die Bühne. Licht, Kamera, Video, alles lief glatt.

    Samstag, der 13.03.2021 15:00 Uhr: Die heiße Phase begann. Vor Beginn machten alle Beteiligten einen Coronatest. Alle Personen negativ. Damit startete das Event schon einmal positiv. Mit Moderator Sven Tietzer, sprachen wir ein letztes Mal den Ablaufplan durch, danach zog er sich die letzte Stunde zurück.
    Hans-Peter Fricke startete kurz vor dem Event mit einer Ansprache und wünschte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß und Erfolg. Noch ein kleines Stück Kuchen und anschließend verkabelten wir uns. Licht? Check. Ton? Check. Video? Check. Maschinen? Check. Protagonisten? Check. Alle waren heiß!

    Erfolg

    Kurz nach 21:00 Uhr war es vorbei. Teil eins von zwei war geschafft. Erleichterung machte sich in der ganzen Halle breit. Alle Erwartungen wurden übertroffen. Die von mir geschätzten 300-400 Live-Zuschauer wurden meilenweit überboten. Der Ablauf stimmte, alle machten einen tollen Job und freuten sich schon auf den nächsten Tag. Hans-Peter Fricke schloss den Abend mit einer Dankes- und Motivationsrede für den nächsten Tag. 23:00 Uhr im Bett musste der Abend noch mal auf YouTube Revue passiert werden. 0:00 Uhr. Nächste Show in 11 Stunden. Gute Nacht.


    Nächster Morgen, Sonntag, den 14.03.2021 um 8:00 Uhr in Heeslingen. Auch beim zweiten Coronatest waren alle Personen negativ. Ich sprach auch den zweiten Ablaufplan mit Sven Tietzer durch. Dieser Tag war anders.

    „Sven, wir haben den heutigen Tag nicht einmal geprobt.“
    „Wir proben es besser nicht, da in spontanen Situationen die witzigsten und unterhaltsamsten Dinge entstehen.“


    Wir ließen uns darauf ein und wurden nicht enttäuscht. Auch am Sonntag lief alles glatt. Genauso wie wir es uns vorgestellt hatten.

    Das Fazit: Knapp 12.000 Haushalte schauten insgesamt live zu. Es gab viel Spaß, Freude und einen kleinen FRICKE Korn zum Abschluss.

    Joachim Schlesselmann und Jonas freuen sich über den Erfolg von FRICKE Landmaschinen Live

    Erwartungen übertroffen

    FRICKE Landmaschinen Live hat gezeigt, dass man trotz Corona etwas auf die Beine stellen kann, das die Menschen begeistert. Keiner wusste im Vorfeld wie gut das Programm bei den Zuschauern ankommen würde. Wir boten unseren Kunden und Zuschauern an zwei Tagen ein buntes Programm. Und das alles unter den aktuellen Umständen.
    Ein so großes Projekt in so einer kurzen Zeit auf die Beine zu stellen, meistert man nur als Team. Es war eine großartige Leistung. Für mich als dualer Student war es bis jetzt das größte Projekt, an dem ich gearbeitet habe.

    Ich bedanke mich bei dem ganzen Team für die kurze, aber intensive Zeit und besonders bei Hans-Peter Fricke, Heinz Gartelmann und Joachim Schlesselmann für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

    Vielen Dank fürs Lesen und bleibt gesund!
    Euer Jonas