Schlagwort: Corona

  • Quarantänehotel und Hühnerfüße

    Quarantänehotel und Hühnerfüße

    Hallo zusammen, unser Junior Product Manager Pascal ist bereits seit einigen Monaten in Taiwan. Vor Ort betreut er die Entwicklung neuer Produkte und unterstützt die Kollegen im taiwanesischen Büro beim Ausbau der Sortimente und der Kommunikation mit den deutschen Kollegen. Jetzt hat er uns von seinen Erfahrungen und der Arbeit im Ausland berichtet.

    Die Anreise

    Angefangen hat alles schon viel früher. Bereits Ende 2019 entstand der Plan für einen Auslandseinsatz, nur kreuzte das Coronavirus die Ausreise. Erst beim dritten Anlauf für ein Visum Ende 2020 bekam er eines ausgestellt, allerdings vorerst nur für drei Monate und mit allerlei Einschränkungen. Trotzdem steigt er voller Vorfreude im Frühjahr 2021 dann in den Flieger in Richtung Taiwan, genauer gesagt Taipeh. Bereits mit dem Wissen, dass er für 14 Nächte in einem sogenannten „Quarantänehotel“ untergebracht sein würde. Angekommen in Taiwan erwartet Pascal nach mehreren Checks am Flughafen dann zwei Wochen Isolation in einem Hotelzimmer. Dort verbringt er seine Zeit mit Arbeit am Laptop, Sport und der einen oder anderen Serie.

    Ankunft in Taiwan

    Erst nach Abschluss der Isolation kommt er richtig in Taiwan an. Er bezieht seine eigene Wohnung, ein möbliertes Apartment, welches Benson, ein taiwanesischer Kollege, im Vorfeld organisiert hat. Bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch lernt er einen Teil der Belegschaft des IPOs das erste Mal persönlich kennen. Denn während der Einreisebeschränkungen durch das Coronavirus, hatten bereits zwei neue Kollegen in unserem IPO die Arbeit aufgenommen, die er noch nicht kannte. Die Einarbeitung fiel ihm leicht, weil er vorerst gewohnte Aufgaben aus Deutschland machte und Schritt für Schritt in die taiwanesische Art der Arbeit eingeweiht wurde.

    Alltag in Taiwan

    Schnell stellt sich für ihn eine Art Alltag ein. Gegen 8:00 Uhr startet er seinen Tag und verbringt den Vormittag mit der Vorbereitung und Planung von Projekten. Hier steht er vor allem im Austausch mit den Kollegen, um wichtige Informationen einzuholen und diese aufzuarbeiten. Da Taipeh zeitlich sechs Stunden vor Heeslingen liegt, hat er aber meist erst nach der Mittagspause Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen in Deutschland.

    Für gewöhnlich geht er mit allen Kollegen gemeinsam in der Mittagspause essen. Manchmal holen sie sich aber auch nur etwas „auf die Hand“ in einer der nahegelegenen „Food-Streets“ (Straßen mit allerlei Imbissangeboten). Anders als in Deutschland ist es eher die Ausnahme, wenn sich ein Kollege etwas zu essen mitbringt, allein schon wegen der sehr niedrigen Kosten für das spontane „Essengehen“.

    Am Nachmittag bespricht Pascal dann mit den deutschen Kollegen Fortschritte in Projekten, Preise und vieles mehr, was er am Vormittag vorbereitet hat. Gegen Abend verabschiedet er sich in den Feierabend, während die deutschen Kollegen noch arbeiten müssen. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist leider in der Freizeit wenig möglich. Mit Sport oder vereinzeltem Kontakt mit Menschen vor Ort, versucht er aber so gut es geht seine Zeit zu füllen.

    Corona-Pandemie in Taiwan

    Zuletzt stiegen die Corona Zahlen in Taiwan wieder an. Anders als im Nachbarland China setzt man weniger auf eine Impfkampagne. Vielmehr beschränkt man sich auf besondere Vorsicht bei der Einreise, in der Hoffnung, dass sich die Pandemie hierdurch im Sande verläuft. Um die Lage wieder in den Griff zu bekommen, gelten jetzt aber harte Ausgangsbeschränkungen/-Empfehlungen im öffentlichen Leben. Pascal erlebt aber einen ganz anderen Umgang der Bevölkerung mit der Pandemie, als er ihn aus Deutschland gewohnt ist. So sind vom einen auf den anderen Tag alle U-Bahnen wie leer gefegt. Nachdem die Regierung eine Empfehlung ausgesprochen hat, möglichst Zuhause zu bleiben, beziehungsweise auf die Nutzung des ÖPNV zu verzichten, hält sich die Bevölkerung auch daran. In Deutschland ohne Verbot wahrscheinlich schwer vorstellbar.

    Nachtrag zur aktuellen Situation

    Die Zahlen sind aktuell auf niedrigem und weiterhin sinkendem Niveau. Die Neuinfektionen in ganz Taiwan liegen seit den vergangenen drei Wochen unter 20 Neuinfektionen bei einer Bevölkerungszahl von knapp 24 Millionen Menschen. Seit dem 9. August ist auch die Nutzung der Strände wieder möglich, was seit den Restriktionen im Mai verboten war. Auch die Nutzung öffentlicher Sportstätten wie beispielsweise Basketballfeldern ist wieder möglich. Ein Mindestabstand soll jedoch bewahrt werden und ein Mundschutz ist ebenfalls zu tragen. Dieser muss, anders als in Deutschland, ab dem Verlassen der eigenen Wohnung getragen werden. In der Öffentlichkeit ist es kaum möglich den Mund-Nasen-Schutz einmal abzulegen. Allenfalls bei einem kleinen Schluck aus der Trinkflasche werden beide Augen zugedrückt. Bei Temperaturen, die jenseits der 35°C liegen, ist das jedoch verständlich!

    Impfungen liegen mittlerweile auch in Taiwan stark im Fokus. Da die Impfstrategie jedoch erst nach der letzten Corona-Welle in Taiwan begonnen hat, wird es noch eine Weile dauern, bis man ansatzweise das deutsche Niveau erreicht. Auch wegen der zuletzt schwierigen Situation kann Pascal nicht allzu viele Lieferanten besuchen. Diese sind über das Land verstreut und somit wären lange Anreisen nötig, die aktuell vermieden werden sollen. Jedoch gibt es Situationen, bei denen ein Lieferant besucht werden muss. Gerade bei Erstverschiffungen erfahren alle Artikel besondere Aufmerksamkeit. So wird sichergestellt, dass alle verschickten Produkte auch den hohen Qualitätsansprüchen von GRANIT gerecht werden. Diese Reisen sind jedes Mal ein Highlight für Pascal, der sich für die Zukunft wünscht, noch deutlich mehr Lieferanten persönlich besuchen zu können.

    Freizeit in Taiwan

    Auf der einen oder anderen Geschäftsreise hatte er bereits die Gelegenheit kleine Abstecher zu Sehenswürdigkeiten zu machen. Und auch an den Wochenenden versucht er, die Hauptstadt Taipeh zu erkunden. Wie er selbst es bezeichnet: „Touri-Kram“. Highlights sind dann das Surfengehen mit einem Kollegen oder das Kosten der kulinarischen Highlights Taiwans. Die taiwanesische Küche hatte auch schon allerlei Überraschungen, wie Schweineohren oder auch ein 1.000-jähriges Ei für ihn auf Lager. Neben der Arbeit versucht er außerdem seine Sprachkenntnisse zu vertiefen, um noch besser mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.

    Viel Spaß bereitet ihm auch das Schlendern über die in Taiwan weit verbreiteten „Night Markets“, auf denen man neben allerlei kulinarischen Delikatessen auch viele einfache und günstige Artikel finden kann, die für uns fast unvorstellbar sind.

    Ausblick

    Insgesamt möchte Pascal ein Jahr in Taiwan bleiben, wobei er sich auch ein weiteres Jahr in Taiwan gut vorstellen kann. Da Pascal neben seiner Arbeitserlaubnis jetzt auch eine Aufenthaltsgenehmigung hat, steht dem Leben in Taiwan bis Ende März nächsten Jahres nichts weiter im Wege. Durch die damit verbundene Wiedereinreise-Erlaubnis nutzte Pascal seinen Sommerurlaub zum Teil auch für einen Besuch in Deutschland. Natürlich durfte bei diesem Aufenthalt der Besuch von Kollegen, Freunden und der Familie nicht fehlen.

    Wir finden es toll, wie sich Pascal neben seiner Arbeit auf Land und Leute einlässt. Für seine restliche Zeit wünschen wir ihm alles Gute!

    Dich interessieren unsere Einkaufsbüros im Ausland? Hier findest du einen Bericht über die Büros in Istanbul und Shanghai!

  • Impfkampagne bei FRICKE

    Impfkampagne bei FRICKE

    Hallo zusammen! Die Strategien zur Eindämmung der Corona Pandemie der Firma FRICKE am Standort Heeslingen haben sich im Verlauf des letzten Jahres Stück für Stück professionalisiert und eingespielt. Während zunächst am Eingang Fieber gemessen und Masken an alle Mitarbeiter verteilt wurden, gab es ab Ende Dezember die Möglichkeit kostenloser Schnelltests. Nun gibt es sogar Impfangebote über den Betriebsarzt im eigenen „Testzentrum“: Die aktuell laufenden Zweitimpfungen haben wir zum Anlass genommen, uns mit einigen helfenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu unterhalten, um mit ihnen auf ihre Tätigkeit in den vergangenen Monaten zurück zu blicken.

    Insgesamt arbeiteten 12 Kollegen als Stammbesetzung seit Ende Dezember regelmäßig im „Testzentrum“. Sie kamen aus den verschiedensten Abteilungen und wurden eher durch Zufall, als gezielt angesprochen, wobei fast alle von ihnen zum Team der freiwilligen Ersthelfer gehören.

    Mariam wird bei ihrer Arbeit von einer Plexiglasscheibe geschützt

    Alltag im Testzentrum

    Jeder Helfer hatte zwei Schichten pro Woche. In diesen Schichten arbeiteten sie versetzt von ca. 4:00 bis 15:00Uhr. Aber warum so früh? Bis um 4:30Uhr die ersten Kollegen der Frühschicht anfingen, musste noch vieles vorbereitet werden. Dazu gehörte das Zusammenstellen der Bechersets, die Vorbereitung der Mitarbeiteraufkleber und natürlich auch der obligatorische Kaffee. Mit dem Beginn der Frühschicht kam an normalen Tagen die erste große Welle an Mitarbeitern. Bei dem großen Andrang besonders während der Zeit der Testpflicht bildete sich an manchem Morgen eine lange Schlange über den Hof. Konflikte oder Drängeleien blieben aber aus.

    Zwischen  6:30 und 8:00Uhr kamen dann Stück für die Stück die Mitarbeiter aus dem kaufmännischen Bereich. Danach hieß es dann erst einmal Verschnaufpause, wobei auch den ganzen Vormittag vereinzelte Mitarbeiter, oder auch Lieferanten und Außendienstler vorbeikamen. Der letzte große Schwung an Kollegen kam zwischen 12:30 und 14:30Uhr zum Beginn der Spätschicht. Sobald auch diese getestet waren, hieß es dann gegen 15:00Uhr Feierabend. Zwischendurch konnten die Helfer in einem abgesperrten Bereich Pause machen. Hier stellte die Personalabteilung täglich Getränke und Snacks für sie bereit.

    Zahlen, Fakten und Co.

    Das ging nun mehrere Monate so. Besonders die 14 Tage mit Testpflicht bedeuteten enormen Aufwand und Planung. Durchschnittlich ließen sich während dieser Zeit fast 1.100 Kollegen täglich testen. Besonders auch aufgrund dieser Periode schnellte die Gesamtzahl an Testungen in die Höhe. So lag man Mitte Juli bei 26.000 Tests am Standort Heeslingen. Nur als Relation: Mit dieser Menge hätte man alle Einwohner Zevens zwei Mal testen können!

    Die Arbeit machte dem Team aber, besonders auch wegen des guten Zusammenhalts sehr viel Spaß. Zu Hochzeiten entstand fast schon sportlicher Ehrgeiz. Das zeigt nicht zuletzt auch unser Kollege Uwe. Mit 143 Schnelltests an einem Tag stellte er den bisherigen Rekord auf!

    Inzwischen ist die Pandemie-Situation deutlich besser geworden, weswegen auch die Testungen zurückgefahren wurden. Nach wie vor können sich die Kollegen aber Schnelltest abholen und sich selbstständig testen. Sollten im Herbst die Zahlen aber noch einmal steigen, ist das Team wieder bereit zu helfen, allein schon aus Überzeugung und auch wegen den positiven Rückmeldungen der Kollegen.

    Ganz allein stand das Team aber auch nicht da: Während der Testungen wurden sie stets von ein bis zwei Angestellten der OsteMed Klinik Bremervörde unterstützt. Diese führten bei einem positiven Schnelltest einen PCR-Test durch. Auf diese Weise konnte sehr viel Zeit und Aufwand eingespart werden und ein höheres Maß an Sicherheit garantiert werden. Andernfalls hätten die Kollegen sich einen Termin im Testzentrum in Zeven holen müssen was häufig nicht mehr am selben Tag klappte.

    Im vorderen Bereich werden die Kollegen nach ihrer Impfung noch etwas beobachtet

    Impfkampagne bei FRICKE

    Eben dieses Fachpersonal hilft nun auch bei den Zweitimpfungen unseres Betriebsarztes. An mehreren Terminen konnten sich bereits viele Kollegen am Standort Heeslingen und am Standort Bremen bei Hofmeister und Meincke impfen lassen. Verimpft wurde zu Beginn bei der Erstimpfung noch der Vektorimpfstoff AstraZeneca, inzwischen nutzt man den mRNA Impfstoff von Biontech und ist bei vielen Kollegen zu einer Kreuzimpfung übergegangen. Über den Betrieb konnten so schon mehr als 800 Kollegen eine Erstimpfung, bzw. Zweitimpfung erhalten. Auch die Kollegen aus dem Testzentrum helfen bei der Umsetzung und übernehmen organisatorische Aufgaben, wie die Kontrolle der Unterlagen. Zu den Impfterminen kamen Kollegen aus ganz Norddeutschland, beispielsweise auch von FRI:X aus Hamburg. Sogar die neuen Azubis, die nun in ihre Ausbildung oder ihr Studium starten, durften sich im Vorfeld schon impfen lassen!

    Wir finden es bemerkenswert wie sich einige Kollegen in den vergangenen Monaten für unsere Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz eingesetzt haben und möchten dafür Danke sagen!

  • Ein Job der etwas anderen Art

    Ein Job der etwas anderen Art

    Hallo zusammen,

    Heute möchten wir euch Nicole vorstellen. Diejenigen von Euch, die in Heeslingen arbeiten, werden sie wahrscheinlich kennen. Seit April 2020 misst sie zusammen mit ihren Kolleginnen die Temperatur der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Arbeitsantritt, verteilt Masken und ist mittlerweile so etwas wie die gute Seele des Unternehmens während dieser schwierigen Zeit. Aber was gehört noch zu diesem Job der etwas anderen Art?

    Über Umwege zum Ziel

    Ursprünglich meldete sich Nicole für einen Job in der Fachbodenanlage. Da aber zum damaligen Zeitpunkt der erste bundesweite Lockdown einsetzte und auch FRICKE weitere Sicherheitsmaßnahmen ergreifen wollte, bot man ihr einen zu diesem Zeitpunkt etwas ungewöhnlichen Job an. Nach kurzem Überlegen stimmte sie zu und steht nun seit dem frühen Morgen des 4. April 2020 täglich bereit. Mittlerweile ist sie seit über einem Jahr jeden Morgen für die Kolleginnen und Kollegen da.

    Doch auch nach dieser langen Zeit ist ihr diese Arbeit noch nicht langweilig geworden. Speziell der Umgang mit den vielen Kollegen und in diesem Kontext auch die vielen, wenn auch kurzen Gespräche bereiten ihr große Freude. Dabei freut sie sich besonders, wenn auf ihre Begrüßung auch eine freundliche Antwort zurückkommt.

    Morgendliches Fieber-Messen: Inzwischen schon Teil des Alltags!
    Der morgendliche Gang zum Temperaturmessen: Heute zum Alltag geworden!

    Normalität im Ausnahmezustand

    Nicole macht sich selbst eher weniger Sorgen um eine Ansteckung, da sie immer einen gewissen Abstand hält, Maske trägt und die Begegnungen eher flüchtig sind. Die Einhaltung der AHA-Regeln in ihrem Job hat sie bis heute vor einer Ansteckung bewahrt. Nichtsdestotrotz lässt sie sich schon seit Anfang des Jahres regelmäßig testen, um kein Risiko einzugehen. Ihr Eindruck ist zuletzt aber, dass die Leute von Monat zu Monat müder im Umgang mit den Corona-Maßnahmen werden. Umso wichtiger ist ihr Job, die Mitarbeiter an die Einhaltung der Maßnahmen zu erinnern sowie den aktuellen Status am Standort Heeslingen mitzuteilen.

    Alltag am Eingang

    Richtig zur Sache geht es meistens morgens zu Beginn der Frühschicht und von 7 bis 8 Uhr. Da können sich auch schon mal Schlangen bilden. Aber Nicole bleibt trotzdem immer entspannt und heitert die Kolleginnen und Kollegen auch an besonders tristen Montag mit ein paar netten Worten auf.

    Bis zum Mittag wird es dann etwas ruhiger. Vor dem Beginn der Spätschicht übernehmen dann ihre Kolleginnen für die letzten paar Stunden. Aber auch zwischen den Stoßzeiten ist immer irgendwas zu tun: Ob es das Auspacken und die Kontrolle neuer Masken ist oder die Betreuung eines Nachbarshundes, der auf der Suche nach seinem Herrchen bei ihr vorbeischaut. Manchmal wird sie aber auch in Kundengespräche verwickelt, wenn sich diese auf der Suche nach dem GRANIT Tresen zu ihr verirren.

    Wie geht es weiter?

    Die ausführliche Teststrategie in Heeslingen hat sich mittlerweile als wichtiges Mittel im Kampf gegen das Coronavirus herausgestellt. Aus diesem Grund fällt das bereits zum Alltag gehörende Temperaturmessen mittlerweile weg. Trotzdem bleibt Nicole den Kolleginnen und Kollegen in Heeslingen bis auf Weiteres erhalten, um alle mit Masken zu versorgen.

    Wir sagen danke Nicole, dass du als erste Person, die wir morgens bei der Arbeit treffen, uns stets (wenn auch unter der Maske) ein Lächeln schenkst und außerdem mit für die Sicherheit am Standort Heeslingen sorgst! Schön, dass du uns weiter erhalten bleibst!

    Ihr wollt wissen, welche Auswirkungen das Coronavirus noch auf die FRICKE Gruppe hatte? Dann schaut Euch doch mal den Beitrag unseres Gastautors Jonas zur ersten digitalen Heeslinger Landmaschinenschau „FRICKE Landmaschinen Live“ an!

  • Update zu FRI:X – Was hat sich im letzten Jahr alles getan?

    Update zu FRI:X – Was hat sich im letzten Jahr alles getan?

    Hi Leute, es ist nun fast ein Jahr her, dass das erste Mal auf unserem Blog über FRI:X berichtet wurde. FRI:X ist ein Innovation Lab. Falls ihr nicht wisst, was das ist, könnt ihr gerne in den Beitrag von Björn reinlesen. Dort erklärt er, was genau das ist und wo die Anfänge des Innovation Labs der FRICKE Gruppe liegen.
    Doch was hat sich wohl alles in dem letzten Jahr getan? Genau davon werde ich euch jetzt ein bisschen berichten.

    Umzug von der Speicherstadt nach Hammerbrook und Wachstum des Teams

    Im März 2020 fand der Umzug von der Speicherstadt nach Hammerbrook statt. Die Büros in der Speicherstadt waren nur zum Übergang bis das Büro in Hammerbrook fertiggestellt wurde.
    Durch den ersten Lockdown im Frühjahr war das Team für einen Monat im Homeoffice und konnte so die Zeit gut überbrücken bis die neuen Büros fertiggestellt wurden. Da vieles bei FRI:X digitalisiert abläuft, war das Homeoffice keine große Herausforderung. Das Team fühlt sich sehr wohl an dem neuen Standort.
    Ein paar Highlights des neuen Standortes: zentrale Lage, Laufnähe zum Hamburger Hauptbahnhof und nah an den Elbbrücken. Durch die Lage im achten Stock und eine große Fensterfront hat man eine wunderbare Aussicht auf die „Skyline“ von Hamburg.
    Das Bürogebäude wird mit anderen spannenden Unternehmen wie Immonet, fritz kola und der Maya 1991 Kaffeerösterei geteilt.

    Die neuen Büros von FRI:X
    Die neuen Büros von FRI:X

    Das Team hat im Juni 2019 mit fünf Mitarbeitern gestartet. Inzwischen sind es 23 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die in Voll -oder Teilzeit dort arbeiten.

    Thema Rep.Guide: Sind die Testphasen schon abgeschlossen und stehen schon neue Projekte an?

    Was ist Rep.Guide überhaupt?
    Rep.Guide ist eine wertvolle Ergänzung für alle landwirtschaftlichen Werkstätten. Das Portal ermöglicht einen schnellen Zugriff auf technische Daten und zur Wartung, Instandhaltung sowie zu Reparaturen. Rep.Guide hat sich seit dem letzten Blogbeitrag sehr positiv entwickelt.
    Das ursprüngliche Ziel des Jahres wurde schon im Oktober übertroffen. Es sollten auf der Parts & Service World, die wegen Corona nicht stattgefunden hat, rund 3000 Maschinen präsentiert werden. Aktuell sind es sogar 3600, die schon präsentiert wurden. Bis Jahresende werden weitere 400 angestrebt. Außerdem sind seit September über 500 Wartungspläne live gegangen. Es wird jeden Tag alles gegeben, damit noch mehr Inhalte in Rep.Guide online gehen können.
    Weitere Projekte sind in Planung. Rep.Guide wird im kommenden Jahr wichtige Inhalte und Schnittstellen zu anderen Systemen bekommen. Dazu laufen aktuell Gespräche mit einigen sehr spannenden potenziellen Kooperationspartnern der Branche. Dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

    Die "Skyline" von Hamburg
    Die „Skyline“ von Hamburg

    Inwieweit ist FRI:X von der Corona-Pandemie betroffen?

    Das Innovation Lab war von der Corona-Pandemie nicht so stark betroffen wie andere Branchen oder Unternehmen. Dadurch, dass die Zahlen in Hamburg zu Anfang der Pandemie sehr hoch waren und auch viele Mitarbeiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, war hier sehr viel Vorsicht geboten. Durch die Digitalisierung und auch Automatisierung war ein kontaktloses Arbeiten gar kein Problem. Dadurch war allen sehr geholfen, da flexibles Homeoffice- oder Hybrid-Regelungen integriert werden konnten. Was meines Erachtens auch sehr gut geregelt wurde ist, dass Mitarbeiter, die zur Risikogruppe gehören, von Zuhause aus arbeiten konnten und sich somit nicht auf dem Arbeitsweg anstecken konnten.

    Ich denke, wir werden in Zukunft noch viel von dem Innovation Lab der FRICKE Gruppe hören.

    Bis bald!
    Eure Jonna

  • Fricke Türkei – Unser Einkaufsbüro in Istanbul

    Fricke Türkei – Unser Einkaufsbüro in Istanbul

    Hey Leute,

    in meiner momentanen Abteilung, der Disposition und dem Bestandsmanagement, habe ich häufiger Kontakt zu den Kollegen aus unseren Einkaufsbüros (auf Englisch International Purchasing Office = IPO). Ich habe euch bereits von Henning und seinen Kollegen in China erzählt und als nächstes unsere Kollegin Ipek aus der Türkei interviewt.

    Wie viele Kollegen arbeiten in unserem IPO in der Türkei?

    Wir sind insgesamt vier Kollegen. Tamer ist unser Manager, Yücel übernimmt das internationale Produktmanagement, Emrah ist für die Qualitätsprüfung zuständig und ich manage die logistischen Prozesse.

    Seit wann arbeitest du in dem IPO?

    Ich arbeite seit Februar 2017 in unserem Einkaufsbüro. Davor habe ich bereits für einen türkischen Lieferanten von GRANIT PARTS gearbeitet. Ich wollte aber gerne etwas neues ausprobieren und in einer internationalen Arbeitsumgebung tätig sein, in der ich persönlich etwas zum Erfolg des Unternehmens beitragen kann.

    Fricke Türkei – Wer ist bei euch für welches Aufgabenfeld zuständig?

    Jeder Kollege hat seine eigenen Aufgaben. Generell kümmert sich das Einkaufsbüro Fricke Türkei darum, dass neue Einkaufsprojekte entwickelt und neue Lieferanten gesucht werden. Darüber hinaus stellen wir neue Ersatzteile vor und sind für die Optimierung bestehender Lieferanten in der Türkei zuständig. Außerdem werden Bestellungen angenommen, Transporte organisiert und die dafür benötigten Dokumente überprüft sowie die Qualitätsprobleme verfolgt und Lieferanten besucht.

    Ich betreue den Bereich Landmaschinenersatzteile und bin dafür zuständig, dass die Aufträge zum vereinbarten Zeitpunkt verschifft werden. Dazu spreche ich die Lieferanten immer wieder bei Verbesserungspotenzial an und vereinbare mit ihnen die Lieferbedingungen. Außerdem begebe ich mich auf die Suche nach Alternativlieferanten, falls es zu Lieferengpässen kommt.

    Als Leiter unseres Büros in Istanbul ist Tamer für das Entwickeln neuer Lieferanten für neue und bestehende Produkte verantwortlich und führt Besuche bei diesen durch. Außerdem hat er unsere Konkurrenz im Blick und ist viel auf Messen unterwegs. Tamer steht außerdem viel in Kontakt zu unserem Hauptsitz in Heeslingen und fertigt Berichte über die aktuellen Entwicklungen in der Türkei an. Wenn die Produktmanager aus Deutschland zu Besuch kommen, reist er zusammen mit ihnen und sucht nach potentielle Lieferanten für verschiedene Produktgruppen

    Emrahs Aufgabengebiete beinhalten hauptsächlich Garantieanfragen und Einkaufsaktivitäten für den Bereich Baumaschinen und Gabelstapler. Auch er kümmert sich um die Lieferantensuche insbesondere für neu entwickelte Produkte.

    Yücel ist verantwortlich für das Entwickeln neuer Lieferanten, erledigt die Transportabwicklung, macht Messebesuche und führt das Qualitätsmanagement für Hofmeister & Meincke und Hoppe Truck.

    Fricke Türkei – Wo genau befindet sich unser Einkaufsbüro?

    Das IPO liegt auf der europäischen Seite Istanbuls. Wir können von unserem Büro aus das Marmarameer sehen. Bis zum Flughafen sind es 30 Minuten mit dem Auto. Das Bürogebäude ist von anderen Bürogebäuden und einigen Wohngebäuden umgeben. Direkt daneben befindet sich eine Shoppingmall, in der wir häufig Mittagessen gehen. Außerdem ist das Industriegebiet nicht weit entfernt. Dort sitzen auch einige Lieferanten von uns.

    Fricke Türkei Bürogebäude

    Welche Sprachen kannst du sprechen?

    Ich kann Türkisch, Englisch und Deutsch sprechen. Manchmal fällt mir Deutsch aber etwas schwer, weil die Grammatik so kompliziert ist. Deshalb weiche ich meistens auf Englisch aus.

    Habt ihr in der Türkei noch Einschränkungen aufgrund von Corona? Welche Maßnahmen wurden oder werden getroffen? 

    Viele der Lieferanten haben ihre Produktion heruntergefahren und werden dies noch bis Ende August beibehalten, indem sie mit einer Auslastung von höchstens 50 Prozent arbeiten. Wir führen mit den meisten von ihnen Online-Meetings durch.

    Bei uns wurden Schulen geschlossen, eine Sperrstunde für über 65-jährige Menschen eingerichtet, die Grenzen geschlossen und reisen war verboten. Diese Maßnahmen hielten bis Ende Mai an.

    Momentan soll man weiterhin Abstände einhalten, und Masken in den öffentlichen Verkehrsmitteln und im Inneren von Gebäuden tragen. Außerdem gibt es in jeder Stadt extra eingerichtete Krankenhäuser für Corona-Patienten. Fußballspiele, Konzerte und Menschenansammlugen in Moscheen sind noch nicht wieder erlaubt. Badeanstalten, Strände und Hotels werden ständig hinsichtlich der Einhaltung der Maßnahmen kontrolliert und Flugzeuge, Busse und Bahnen dürfen noch nicht zu 100 Prozent ausgelastet sein.

    Hast du den Hauptstandort der FRICKE Gruppe in Heeslingen schon mal besucht?

    Ja, ich war bereits einige Male in Heeslingen und habe auch schon Hofmeister & Meincke oder Trex Parts besucht.

    Im Dezember 2018 war ich für drei Wochen in Heeslingen, um dort zu arbeiten und mein Deutsch zu verbessern. Während dieser Zeit war ich auch im Fußballstadion in Bremen und habe das Spiel des Werder Bremen gegen Düsseldorf geguckt. Das war eine tolle Erfahrung!

    Ich finde es unglaublich spannend, zu erfahren, wie unsere Kollegen im Ausland arbeiten und mit herausfordernden Situationen wie beispielsweise Corona umgehen.

    Ich habe das Interview mit Ipek am 29. Juli geführt. Vielen Dank an Ipek für die ausführlichen Antworten!

    Eure Leona

  • Abenteuer China – Henning für Fricke in Shanghai

    Abenteuer China – Henning für Fricke in Shanghai

    Hey Leute,

    die FRICKE Gruppe ist auf der ganzen Welt tätig. Da ein großer Teil unserer Lieferanten aus China kommt, haben wir auch ein Einkaufsbüro in Shanghai. An diesem Standort arbeitet Henning.

    Er ist General Manager des IPO (International Purchasing Office).

    Fricke China: Das Fundament wurde in Deutschland gelegt

    Henning hat sein Bachelorstudium in Volkswirtschaftslehre und Ethnologie absolviert. Es folgte der Masterabschluss in Wirtschafts- und Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt China. Im November 2018 startete er als Trainee im Einkauf bei GRANIT PARTS. Auch hier hat er sich auf die Zusammenarbeit mit China konzentriert.

    Als Trainee hatte ich das Glück, diverse Abteilungen durchlaufen zu können, damit ich in China einen guten Eindruck von den Prozessen in der Hauptstelle habe und auch das Team in Deutschland gut kenne. Das war eine spannende Zeit!

    Henning über seine Zeit als Trainee bei GRANIT PARTS

    Warum Asien? – Warum nicht?!

    Seine Liebe zum asiatischen Raum hat Henning früh entdeckt. In der 11. Klasse hat er ein Jahr als Austauschschüler in Taipei in Taiwan bei einer Gastfamilie gelebt. Im Anschluss war er erneut zwei Mal für ein Jahr in Taipei, um zu einer Sprachschule zu gehen, Praktika zu absolvieren oder dort zu arbeiten. Diese praktischen Erfahrungen hatten immer etwas mit dem Thema Handel zu tun. Nicht umsonst hat er sich später in seinem Studium auf China spezialisiert.

    Taiwan war für mich der Start, was Land, Leute, Sprache und Kultur angeht. Ohne diese Erfahrung hätte ich mich niemals in diese Richtung entwickelt.

    Henning über seine persönliche Entwicklung

    Die Arbeit am anderen Ende der Welt bei Fricke China

    Im September 2019 hat Henning angefangen, im IPO in Shanghai zu arbeiten. Alle bestehenden chinesischen Lieferanten werden direkt von dem IPO betreut. Bestellungen werden entgegengenommen, Lieferungen organisiert und Shipping Documents geprüft. Außerdem arbeitet das Team stetig an neuen Einkaufsprojekten. Dazu gehört die Identifikation neuer Lieferanten und Produkte in China in Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement und Einkauf in Deutschland. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wo chinesische Lieferanten hinsichtlich der Qualität und des Preises einen Vorteil gegenüber zum Beispiel europäischen Lieferanten bieten.

    Welche neuen Produkte sind für diesen Beschaffungsmarkt interessant? Welche Trends zeigen uns Messen und welche Innovationen bieten uns unsere Lieferanten?

    Fricke China
    Unsere chinesischen Kollegen mit Henning in der Lobby des Bürogebäudes (von links nach rechts: Jack, Renee, Ariel, Cindy und Henning).

    Kleines Team sorgt bei Fricke in China für reibungslosen Ablauf

    Das Büro ist im Stadtteil Pudong, dem größten östlichen Stadtteil von Shanghai. Insgesamt arbeiten dort fünf Kollegen. Die Aufgabenbereiche sind in Disposition und Logistik sowie Einkaufsprojekte unterteilt. Für Henning gehört es als General Manager dazu, in ständiger Abstimmung mit dem Standort in Heeslingen zu bleiben und Themen zu organisieren, die außerhalb des Tagesgeschäfts liegen. Da für ‚Fricke China‘ nur ein kleines Team arbeitet, ist es ihm besonders wichtig, dass eine angenehme Arbeitsatmosphäre herrscht und die Zusammenarbeit problemlos funktioniert.

    Fricke China
    Cindy und Jack sind gemeinsam mit Henning für die Einkaufsprojekte zuständig.

    China in Zeiten von Corona

    Von Ende Januar bis März war China wie gelähmt und geschockt. In den riesigen Städten sind jeden Tag extrem viele Menschen unterwegs. Allein Shanghai hat 24 Millionen Einwohner und anfangs konnte nicht eingeschätzt werden, wie sich das Virus verbreiten wird. Entsprechend streng waren deshalb die Maßnahmen. Mittlerweile sind die Corona-Einschränkungen deutlich weniger geworden. Alle Restaurants und öffentlichen Einrichtungen sind wieder geöffnet. Jedoch gilt eine Maskenpflicht und am Bürogebäude müssen sich die Mitarbeiter mithilfe einer QR-Code-App als gesund ausweisen. Das Reisen innerhalb Chinas wird einfacher, es gilt jedoch weiterhin ein Einreisestopp für Ausländer. Derzeit können nur chinesische Staatsangehörige in das Land einreisen und müssen anschließend für mindestens 14 Tage in Quarantäne-Hotels.

    Fricke in China
    So sieht das Bürogebäude von außen aus.

    Fricke China – Der Alltag

    Henning kann Deutsch, Englisch und Hochchinesisch sprechen. Das hat ihm enorm dabei geholfen, sich zu integrieren und zurechtzufinden. Auch durch die tolle Unterstützung der anderen chinesischen Kollegen ist ihm der Start in Shanghai nicht schwergefallen. Die Megametropole ist jedoch sehr groß und insbesondere am Anfang hat Henning die Zeit genutzt, die vielen Stadtteile zu erkunden. In Deutschland kursieren oft Geschichten über verrückte und ausgefallene Speisen. Als ich nach dem Essen gefragt habe, hat Henning geantwortet:

    Die Realität ist: Es gibt eine riesige Vielfalt an Essen. Das wird nie langweilig und in der Regel ist es sehr frisch und total lecker!

    Ich finde die Story von Henning sehr interessant und spannend und wenn die Lage rund um Corona es zulässt, wird er uns auch mal wieder in Heeslingen besuchen kommen.

    Eure Leona

  • Hurricane adé – GRANIT olé

    Hurricane adé – GRANIT olé

    Hey Leute,

    Björn hat euch bereits vor einigen Wochen von den Corona Maßnahmen in der Heeslinger Logistik berichtet. Nun gibt es weitere Veränderungen!

    Fehlende Aufträge bedeuten Kurzarbeit

    Corona wirbelt das Leben von uns allen momentan ganz schön durcheinander. Auch die Festivalsaison ist für dieses Jahr gelaufen. Darunter leiden natürlich viele Unternehmen aus der Eventbranche. Auch die Firma U-Need aus Hamburg ist davon betroffen. Normalerweise sind sie beispielsweise für den Aufbau des Hurricane Festivals in Scheeßel, mit über 70.000 Besuchern eines der großen Musik-Festivals in Deutschland, zuständig. Aufgrund des Verbots von Großveranstaltungen bis zum 31. August mussten die Mitarbeiter jedoch in Kurzarbeit geschickt werden.

    GRANIT bietet eine Alternative zur Kurzarbeit

    Da sie jahrelange Erfahrung in der Logistik haben und viele Mitarbeiter zusätzlich über den Gapelstaplerführerschein verfügen, sind diese Qualifikationen perfekt für eine Zwischenbeschäftigung bei GRANIT. Seit dem 30. April arbeiten rund 25 Mitarbeiter von U-Need zum Beispiel als Staplerfahrer im Wareneingang oder als Verpacker.

    Alternative zur Kurzarbeit bei GRANIT
    Das Handling des Scanners ist für einige Mitarbeiter von U-Need neu.

    Wir haben einge der neuen Kollegen zu der neuen Situation befragt und konnten einige Stimmen einfangen.

    Ungewohnt ist für uns die tägliche Arbeit von acht Stunden. Normalerweise arbeiten wir eher in drei Tagen 45 Stunden, haben als Ausgleich dafür aber außerhalb der Saison frei. Der immer pünktliche Feierabend und die freien Wochenenden sind deshalb neu für uns. Darüber hinaus ist das Zentrallager der FRICKE Gruppe in Heeslingen größer als das Lager von U-Need und die Prozesse komplexer. Wir werden daher geduldig eingearbeitet und lernen nach und nach die internen Abläufe kennen. Außerdem sind wir sehr froh, mit der Zwischenbeschäftigung bei GRANIT eine Chance bekommen zu haben, der Kurzarbeit zu entgehen.

    Arnd Seifert von U-Need

    Wir freuen uns sehr, dass die Kollegen von U-Need mittlerweile unsere Logistikmannschaft in dieser herausfordernden Zeit unterstützen und dass wir ihnen bei uns eine Alternative zur Kurzarbeit anbieten können.

    Eure Leona

  • Nur die Harten komm‘ in Garten! Das Gartenland in Zeiten von Corona

    Nur die Harten komm‘ in Garten! Das Gartenland in Zeiten von Corona

    Auch in unserem Gartenland Zeven waren und sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren. Zu Beginn der verhängten Gegenmaßnahmen musste somit auch dieses Geschäft zunächst seine Türen für Endkunden schließen. Da das Gartenland jedoch auch als Franchise Partner mit Händlern in ganz Deutschland zusammenarbeitet, sollten diese fortlaufend versorgt und unterstützt werden.

    Arbeiten unter besonderen Bedingungen

    Somit wurden die Verkaufs- und Werkstattteams in zwei Gruppen geteilt. Diese mussten jeglichen Kontakt vermeiden und durften sich im Gebäude nicht begegnen. Also musste die erste Schicht um 12.30 Uhr raus und die zweite um 13.00 Uhr dann wieder rein ins Gebäude. In der Zwischenzeit wurden die Sanitärräume sowie Türklinken und Küchen gereinigt und desinfiziert. Dies hat eine Reinigungsfirma übernommen.

    Durch diese Maßnahme konnte der Verkauf auch weiterhin seine Erreichbarkeit gewährleisten und die Kunden zumindest am Telefon bedienen. In ganz dringenden Fällen war es auch möglich, Ware zu einer vereinbarten Zeit vor der Tür des Geschäfts abzuholen. In dem Fall hängten wir eine Rechnung an und der Kunde hat sich seine Artikel abgeholt. Natürlich ohne direkten Kontakt zu den Mitarbeitern.

    Gartenland Zeven: Die Türen öffnen wieder!

    Als dann nach ein paar Wochen die Baumärkte wieder öffnen durften, war es auch dem Gartenland Zeven möglich, die Türen für Laufkundschaft zu öffnen. Dies allerdings nur unter Auflagen. Zum einen musste der Profibereich mit Kubota-Schleppern und professionellern Grünlandpflege für Endkunden geschlossen bleiben, um die Ladenfläche zu reduzieren. Außerdem durften auch nur Gartenartikel wie Rasenmäher, Kettensägen und Freischneider verkauft werden.

    Dadurch konnte also das gleiche Sortiment wie im Baumarkt geboten werden. Sogar das Grillzubehör der Marke Weber war wieder käuflich erwerbbar.

    Gartenland Zeven Corona
    Gartenland Zeven

    Um die Hygienevorschriften einzuhalten, stellten wir im Eingangsbereich Desinfektionsmittel zur Verfügung, um sich die Hände zu desinfizieren.

    Außerdem war der Zutritt natürlich auch nur mit entsprechendem Mund- und Nasenschutz erlaubt. Zusätzlich schafften wir ausreichend Abstand an den Verkaufstresen.

    Gartenland Zeven Desinfektion
    Gartenland Zeven: Möglichkeit zur Desinfektion
    Gartenland Zeven Desinfektion
    Gartenland Zeven: Möglichkeiten zur Desinfektion

    Da das Wetter in den letzten Wochen häufig schon gut war, wollten natürlich viele Leute die freie Zeit durch Corona nutzen, um etwas im Garten zu erledigen. Zeitnah kamen, gerade bei schönem Wetter, die ersten Kunden zurück um unser Angebot an Gartengeräten schnell wieder anzunehmen. Was bei dem Wetter natürlich auch nie fehlen durfte, waren Grillkohle und das passende Zubehör für die Weber Grills.

    Wir spürten somit auch im Gartenland Zeven ganz deutlich, dass die Menschen versuchen, dass Beste aus Corona zu machen. Einer wird zum Hobbygärtner und entdeckt vielleicht noch seinen grünen Daumen, während anderswo eventuell ein neuer Grillmeister geboren wird.

    Ich hoffe, es gab hiermit einen kleinen Einblick in die Umstände im Gartenland in der momentanen Situation. Solltet Ihr Fragen oder Anmerkungen haben, dürft ihr uns gerne einen Kommentar oder eine E-Mail an karriere.blog@fricke.de schreiben.

    Bis demnächst!

    Euer Jannik

  • Alles ein bisschen anders – Online-Unterricht für FRICKE Azubis!

    Alles ein bisschen anders – Online-Unterricht für FRICKE Azubis!

    Nicht nur Kinder und Jugendliche sind von den Schulschließungen betroffen, auch unsere Auszubildenden mussten sich in den letzten Wochen an ganz neue Lerngegebenheiten gewöhnen. Statt Unterricht in der Berufsschule gilt jetzt Online-Unterricht. Von Caro habt ihr bereits einen Einblick in ihre Veränderungen im Studium bekommen. Nun lassen uns drei Auszubildende aus der FRICKE Gruppe kurz erfahren, wie ihre Ausbildung gerade abläuft.

    Online-Unterricht statt Berufsschule!

    Michel Heinecke, Auszubildender Groß- und Außenhandelskaufmann,  2. Lehrjahr:

    Seit dem 27. April erhalten Michel und seine Mitschüler Aufgaben von ihren Lehrern über das Intranet der Schule. Zur Bearbeitung sind sie an ihrem regulären Berufsschultag von der Arbeit freigestellt. Sie müssen die Aufgaben im Online-Unterricht von zu Hause bewältigen.

    Von einem Lehrer werden die ihm geschickten Aufgaben bewertet. Die Lösungen erhalten sie eine Woche danach, um ihre Ergebnisse zu vergleichen. Im Lernfeld Personalwesen wird bedarfsweise Online-Unterricht per Videokonferenz angeboten.

    Seit dieser Woche geht es für die Auszubildenden aus dem 2. Lehrjahr an Michels Berufsschule nun wieder regulär mit dem Unterricht los. Dafür werden die Klassen in zwei Gruppen eingeteilt. Während Gruppe A dann in der Schule ist, bearbeitet Gruppe B die Aufgaben zu Hause. In der nächsten Woche läuft es dann umgekehrt.

    Einzelarbeit statt Teamwork!

    Frido Petersen, Auszubildender KFZ-Mechatroniker – Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik, 2. Lehrjahr:

    Auch Frido und seine Mitschüler müssen den schulischen Teil ihrer Ausbildung von zu Hause aus machen. Das Lernen zu Hause ist für Frido mit einem höheren Aufwand verbunden. Lerninhalte müssen sich selbst beigebracht werden, was zum Teil auch mehr Zeit erfordert.

    Die Interaktion mit seinen Lehrern empfindet er ebenfalls als schwierig. Sie stehen zwar bei Fragen per Mail zur Verfügung, Online-Unterricht ist allerdings in Fridos Berufsschule nicht möglich. Dadurch können Fragen nicht immer so schnell wie gewünscht geklärt werden. Auch die Kontrolle des Gelernten ist momentan nicht möglich.

    Frido fehlt außerdem die Interaktion mit den Mitschülern. Beim Lernen zu Hause ist an seiner Berufsschule nur Einzelarbeit möglich. Für ihn startet der reguläre Unterricht voraussichtlich erst wieder Mitte Juni.

    Das Warten auf die Abschlussprüfung!

    Michel Kanzler, Auszubildender Groß- & Außenhandelskaufmann, 3. Lehrjahr:

    Für Michel sollten Ende April eigentlich die Abschlussprüfungen starten. Letztendlich entschloss sich die IHK dazu, die Prüfungstermine auf Juni zu verschieben.

    Die Einstellung des Schulbetriebes bedeutete auch, dass die Lernphase für ihn und seine Mitschüler neu strukturiert wurden. Der Prüfungsvorbereitungskurs wurde abgesagt, was verständlicherweise bei ihnen zu einem mulmigen Gefühl führte. Jetzt kann Michel über das Schulnetzwerk auf Arbeitsaufträge von der Schule zugreifen. Die Lehrer stehen den Schülern mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite und sind täglich für Fragen da. Auch untereinander helfen sich Michel und seine Mitschüler bei der Prüfungsvorbereitung wo sie nur können.

    Für ihn hat der Unterricht in der Berufsschule mittlerweile wieder begonnen. Auch hier wurden die Klassen in zwei Gruppen aufgeteilt, sodass jeder nur alle zwei Wochen in der Schule ist. Für Michel ist das Homeschooling mal eine nette Abwechslung, bei der er das Lernen flexibler auf seine Bedürfnisse abstimmen kann.

    Wir wünschen allen Auszubildenden weiterhin viel Erfolg und Geduld beim Lernen in diesen ungewöhnlichen Umständen!

    Joshua

  • Warum es in der GRANIT PARTS Logistik jetzt bunt wird!

    Warum es in der GRANIT PARTS Logistik jetzt bunt wird!

    Hey Leute,

    nachdem Leona euch schon über unsere Kollegen in Italien und Caro über das Studieren zu Zeiten von Corona berichtet haben, werde ich euch heute über die Corona Maßnahmen in unserer Logistik berichten.

    Arbeiten in einem Bereich, der kein Homeoffice machen kann

    GRANIT Parts als Zulieferer der Landwirtschaft ist ein systemrelevanter Betrieb und hat somit während des gesamten Lockdowns „normal“ weiter gearbeitet. Dazu kommt noch, dass jetzt im Frühjahr, wo das Wetter besser geworden ist, die Saison für die Landwirte gestartet ist. Dadurch wurde auch die Arbeit für uns mehr. Gerade in der Logistik merkt man dies.

    In unserem Zentrallager in Heeslingen arbeiten 900 Personen, von denen leider keiner Homeoffice machen kann. Deswegen musste sich unsere Logistik ein Konzept überlegen, wie wir die Gesundheit dieser Mitarbeiter schützen und die Lieferbereitschaft für unsere Kunden aufrechterhalten können. Um diese beiden Ziele zu erreichen, wurden in den letzten Wochen mehrere Maßnahmen getroffen.

    Es wird bunt in der Logistik

    Viele der Mitarbeiter kommen in Fahrgemeinschaften zur Arbeit und auch in manchen Bereichen in der Logistik kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden.

    Um dennoch eine mögliche Infektionskette so klein wie möglich zu halten, wurden alle Mitarbeiter in Gruppen von 10 bis maximal 15 Mitarbeiter aufgeteilt.

    Um die Gruppen leicht erkennbar zu machen, tragen nun alle Mitarbeiter bunte Westen. Es gibt orange, gelbe, grüne und blaue Westen. Da diese Farben alleine aber nicht ausreichen, tragen die Kollegen zusätzlich Buttons mit ihren Arbeitsbereichen. So kann jeder einfach erkennen, mit wem er beispielsweise eine Pause machen darf.

    Diese Maßnahmen wurden getroffen, um bei einem möglichen Corona-Fall lediglich die betroffene Gruppe, die mit dem infizierten Mitarbeiter in Kontakt war, in Quarantäne schicken zu müssen.

    Corona Maßnahmen GRANIT Logistik

    2-Schicht System in der Granit Parts Logistik

    Darüber hinaus wurden weitere Maßnahmen getroffen. Es wurde auf zwei komplett voneinander getrennte Schichten umgestellt. Die Frühschicht beginnt morgens um 5:00 Uhr und endet um 13:30 Uhr. Das ganze Lager steht danach eine Viertelstunde still und es werden alle Arbeitsplätze desinfiziert. Um 13:45 Uhr startet die Spätschicht. So entstehen keine Kontakte zwischen Personen aus zwei verschiedenen Schichten.

    Welche Auswirkungen haben die Corona Maßnahmen auf den laufenden Betrieb?

    All diese Corona Maßnahmen wirken sich natürlich auch auf die Produktivität in der Logistik aus. Durch die festen Arbeitsgruppen und die voneinander getrennten Schichten geht Flexibilität verloren.

    Es können keine Mitarbeiter mehr während der Schicht die Bereiche wechseln, falls in einigen Bereichen mehr oder weniger zu tun sein sollte.

    Außerdem kann nicht mehr länger gearbeitet werden, wenn es nötig wäre.

    Zusätzlich haben sich manche Abläufe, durch das „neue“ Abstandhalten unter den Kollegen, verlangsamt. Um dem entgegenzuwirken wurden seit Beginn der Corona-Zeit mehr als 80 zusätzliche Mitarbeiter in der Logistik eingestellt.

    Mit all diesen Maßnahmen werden wir auch weiterhin verlässlich für unsere Kunden da sein!

    Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal!

    Gruß Björn