Schlagwort: Berufsinformation

  • Berufseinstieg leicht gemacht: Das Trainee Programm der FRICKE Gruppe

    Berufseinstieg leicht gemacht: Das Trainee Programm der FRICKE Gruppe

    Als Hanna im März dieses Jahres ihr duales Studium BWL an der Nordakademie in Elmshorn erfolgreich abgeschlossen hatte, fiel die Anspannung der letzten Prüfungen langsam von ihr ab. Dreieinhalb Jahre voller Vorlesungen, Praxisphasen und Projektarbeiten lagen hinter ihr. Neben der Freude über den Bachelorabschluss kam jedoch schnell die große Frage auf: Wie soll der nächste Schritt in meiner Karriere aussehen?

    Trainee Programm bei der FRICKE Gruppe

    An diesem Punkt kam für Hanna das Trainee Programm der FRICKE Gruppe im Bereich Finance, Controlling und Pricing wie gerufen. Das sind genau die Unternehmensbereiche, die Hanna spannend findet. Bereits nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau hat sie ein Jahr lang Berufserfahrung in der Buchhaltung gesammelt und konnte sich diese Themen auch für ihre berufliche Zukunft vorstellen.

    Ausgelegt ist das Trainee Programm für circa ein Jahr. Gestartet ist Hanna im Mai dieses Jahres im Controlling. Hier hat sie sich detailliert mit verschiedenen Auswertungen beschäftigt und beispielsweise eine ABC-Analyse der Kunden nach Jahresumsatz angefertigt. Dank dieser Auswertung sowie einer Übersicht der offenen Posten je nach Land und Kunde ermöglicht das Controlling den Mitarbeitenden im Außendienst eine schnelle Reaktion auf Veränderungen in den Absatzzahlen, um individuell auf die Kunden eingehen zu können.

    Mitte September wechselt Hanna in das Accounting, wo sie vor allem den Jahresabschluss begleiten und bei den vorbereitenden Maßnahmen unterstützen wird. Als letzte Abteilung steht das Pricing auf dem Plan des Trainee Programms. Einen ersten Einblick hat sie dazu bereits im Controlling erhalten, da sie die Preisentwicklung der Einkaufs- und Verkaufspreise genauer analysiert hat.

    Um in alle Bereiche einen umfangreichen Einblick zu erhalten, wird das Trainee Programm voraussichtlich etwas länger als das geplante Jahr dauern. Anschließend wird Hanna sich entscheiden müssen, was ihr besonders gut gefallen hat und welche Abteilung sie sich für die Zukunft vorstellen könnte.

    Mir gefällt besonders, wie eng die einzelnen Abteilungen zusammenarbeiten. Man bekommt nicht nur Einblicke in eine spezifische Rolle, sondern versteht auch, wie alles miteinander verknüpft ist. Das macht das Trainee Programm sehr abwechslungsreich.

    Warum FRICKE?

    Hanna kommt aus dem Landkreis Stade und hat als Kind viel Zeit auf dem landwirtschaftlichen Hof nebenan verbracht. Seitdem und bis heute besucht sie daher auch gerne die Tarmstedter Ausstellung, auf der insbesondere FORAS, FRICKE Landmaschinen und SAPHIR Maschinenbau vertreten sind.
    Nach dem Studium hat FRICKE ihr Interesse vor allem geweckt, weil das Unternehmen außerdem international breit aufgestellt ist und die Möglichkeit bietet, sich über mehrere Bereiche einen Überblick zu verschaffen. Das Trainee Programm ermöglicht ihr, über die verschiedenen Abteilungen hinaus ein tiefes Verständnis für die verzahnten Prozesse zu entwickeln. Mit diesem Wissen im Gepäck blickt Hanna voller Vorfreude auf die kommenden Stationen und Herausforderungen.

    Vielen Dank an Hanna für die spannenden Einblicke in den Ablauf des Trainee Programms!

    Euer Interesse für das Trainee Programm ist geweckt? Dann schaut gerne hier vorbei!

  • Vom Azubi zur Fachkraft – unsere Azubis bleiben

    Vom Azubi zur Fachkraft – unsere Azubis bleiben

    Am 01.08.2022 starteten wir unsere Ausbildung bei der FRICKE Gruppe. Schon damals erhielten wir erste spannende Einblicke in die Welt eines internationalen Unternehmens. Während der Ausbildung haben wir nicht nur viel in der Berufsschule gelernt, sondern vor allem die vielfältigen Einsätze in den unterschiedlichen Abteilungen und Standorten der FRICKE Gruppe haben uns fachlich und persönlich geprägt.

    Wir lernten unternehmensweite Zusammenhänge kennen, entwickelten ein Verständnis für Arbeitsabläufe und wuchsen durch Herausforderungen. Auch bei Veranstaltungen wie der PSW, der Tarmstedter Ausstellung und der Landmaschinenschau durften wir dabei sein und den ein oder anderen Blick hinter die Kulissen werfen.

    All die Erfahrungen haben in uns den Wunsch geweckt, auch nach unserer Ausbildung ein Teil der FRICKE Gruppe zu bleiben. Heute freuen wir uns, in verschiedenen Bereichen Aufgaben zu übernehmen.

    Azubis, welche auch nach ihrer Ausbildung Teil der FRICKE Gruppe bleiben.

    Mattis – Kaufmann im E-Commerce

    Schon während seiner Ausbildung durfte Mattis eigenständig Projekte in der Technischen Redaktion begleiten. Die Verbindung zwischen E-Commerce-Themen, der Arbeit am GRANIT Webshop und dem Austausch im Team hat ihm besonders gefallen. Durch die abwechslungsreichen Aufgaben und das eigenverantwortliche Arbeiten war für ihn schnell klar: „Ich möchte Teil der Technischen Redaktion bleiben.“

     Jette – Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement

    Jette konnte während ihrer Ausbildung bereits prozessbasierte Projekte begleiten und durch ihren Auslandsaufenthalt wertvolle Einblicke in zwei internationalen Standorte der FRICKE Gruppe gewinnen. Daraus entstand ihr Wunsch, im Export tätig zu sein – heute ist sie dort an internationalen Projekten beteiligt und erweitert ihr Wissen gezielt durch ein berufsbegleitendes Fernstudium im Bereich Projekt- und Prozessmanagement.

    Charlott – Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement

    Charlott wechselte zu TREX.PARTS ins Marketing. Schon in der Ausbildung konnte sie dort ihre Ideen einbringen und das kollegiale Miteinander erleben – das hat ihr schnell das Gefühl gegeben, genau am richtigen Ort zu sein. Nun freut sie sich auf neue Herausforderungen als Marketing Coordinator – Content & Online-Marketing.

    Sara – Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement

    Schon während Saras Ausbildungszeit bei FORAS sammelte sie vielfältige Erfahrungen – von der Buchung von Rechnungen bis hin zur Erfassung von Aufträgen. Dabei konnte sie sich fachlich sowie persönlich weiterentwickeln und schnell war klar: „Ich möchte gerne bei FORAS bleiben“. Besonders schätzt sie das familiäre Arbeitsumfeld und den starken Teamgeist.

    Eine Weiterbildung ist aktuell zwar nicht geplant, doch Sara kann sich gut vorstellen, in naher Zukunft etwas zu beginnen, was sie auch beruflich weiterbringt.

    Laura – Fachkraft für Lagerlogistik

    Laura verkürzte ihre Ausbildung auf 2,5 Jahre. Schon früh fiel ihr beim Rüsten auf, dass es häufig zu Fehlmengen kommt – Artikel, die nicht in der vereinbarten Menge oder gar nicht geliefert wurden. Ihre Neugier führte sie schließlich in den Leitstand des Wareneingangs, wo solche Fälle bearbeitet werden. Dort wird nicht nur reklamiert, sondern auch aktiv nach Lösungen gesucht – was ihr besonders gefällt. „Hier kann ich mitdenken, den Überblick behalten und wirklich etwas bewirken – hier möchte ich unterstützen.“

    Wir bedanken uns für die schöne und lehrreiche Ausbildungszeit und freuen uns auf alle zukünftigen Herausforderungen!

  • Fit für den internationalen Markt -Zusatzqualifikation Europakauffrau / Europakaufmann

    Fit für den internationalen Markt -Zusatzqualifikation Europakauffrau / Europakaufmann

    Katharina hat 2023 ihre Ausbildung im Groß- und Außenhandelsmanagement bei der FRICKE Gruppe begonnen und sich dazu entschieden, parallel eine Zusatzqualifikation zur Europakauffrau zu absolvieren. Einen näheren Einblick wollen wir mit diesem Blogbeitrag geben.

    Wie gestaltet sich der Ablauf?

    Es handelt sich um eine Zusatzqualifikation, die über zwei Jahre parallel zur Ausbildung läuft. Sie beginnt im 2. Halbjahr des 1. Lehrjahres und geht bis zum Ende des 1.Halbjahres des 3. Lehrjahres. Der Unterricht findet jede Woche in der 9. und 10. Stunde nach dem regulären Berufsschulunterricht statt. Dabei findet allerdings nur circa alle zwei bis drei Wochen Präsenzunterricht statt. An den anderen Tagen müssen zuvor definierte Aufgaben selbstständig zu Hause bearbeitet werden. Die Aufgaben werden über die Lernplattform ILIAS hochgeladen.

    Vertiefte Kompetenzen im Außenhandel werden auf dem heutigen Arbeitsmarkt immer wichtiger. Vor allem bei einem so international ausgerichteten Arbeitgeber wie der FRICKE Gruppe war es mir wichtig, in meiner Ausbildung darauf einen Fokus zu setzen.

    Was sind die Inhalte?

    Es gibt zwei Lernfelder, die bearbeitet werden. In Lernfeld 1 „Ein Produkt auf einem ausländischen Markt positionieren“ erlernt man die Grundlagen des Außenhandels, behandelt die Entwicklung und Bedeutung des internationalen Marketings und diskutiert Ziele und Strategien von diesem.
    Lernfeld 2 „Auslandsaufträge anbahnen, abwickeln und bewerten“ behandelt unter anderem internationales Kaufvertragsrecht und verschiedene Liefer- sowie Zahlungsbedingungen. Darüber hinaus werden auch Außenwirtschaftsrecht und Zollwesen besprochen. In beiden Lernfeldern müssen schriftliche Prüfungen abgelegt werden. Diese finden im 2. Halbjahr des 3. Ausbildungsjahres statt und dauern jeweils 120 Minuten.

    Die Inhalte überschneiden sich größtenteils mit dem, was wir im normalen Berufsschulunterricht lernen, sodass nicht alles komplett neu ist. In beiden Lernfeldern werden jeweils zwei Klausuren geschrieben.

    Außerdem gibt es weitere Inhalte, die spezifisch auf die Zusatzqualifikation Europakauffrau / Europakaufmann zugeschnitten sind.
    Beim Computerführerschein „ICDL-Start“ (International Certification of Digital Literacy) müssen insgesamt vier Prüfungen zu Outlook, Excel, Word und PowerPoint abgelegt werden. Innerhalb von 30 Minuten muss man 30 Multiple Choice Fragen zu dem jeweiligen Programm beantworten. Das Lernen für die Prüfung erfolgt selbstständig durch das Selbstlernprogramm von ICDL.
    Man benötigt außerdem in Englisch die Niveaustufe B1 und in einer weiteren Fremdsprache die Niveaustufe A1. Die Sprachkurse für die entsprechenden Nachweise kann man, falls nötig, während der Weiterbildung machen.
    Ein Teil der Zusatzqualifikation ist zudem ein dreiwöchiger Auslandsaufenthalt bei einem selbstgewählten oder von Erasmus herausgesuchten Unternehmen. Im Anschluss daran muss ein Praktikumsbericht erstellt werden.

    Ich freue mich ganz besonders auf meinen bevorstehenden Auslandaufenthalt. Im Juli werde ich für drei Wochen bei GRANIT PARTS in den Niederlanden sein.

    Während der Ausbildung bei der FRICKE Gruppe hat man viele verschiedene Möglichkeiten. Lene Henrieke war zum Beispiel in bei GRANIT PARTS Polen und hat in diesem Blogbeitrag davon berichtet.

    Neben Katharina absolvieren noch 13 weitere Azubis der FRICKE Gruppe die Zusatzqualifikation zur Europakauffrau oder zum Europakaufmann. Wir wünschen allen viel Erfolg!

  • Feierliche Graduierung der FRICKE Bachelorabsolventen 2025

    Feierliche Graduierung der FRICKE Bachelorabsolventen 2025

    Feierlicher Abschluss an der Nordakademie

    Nach dreieinhalb Jahren mit spannenden Einblicken, herausfordernden Projekten und zahlreichen Praxiserfahrungen war es endlich so weit: Acht Studierende durften am 4. April im Rahmen einer feierlichen Abschlussfeier an der NORDAKADEMIE in Elmshorn ihre Bachelorzeugnisse entgegennehmen. Mit dem erfolgreichen Abschluss ihres dualen Studiums bei FRICKE tragen sie nun offiziell den Titel Bachelor of Science.

    Im Anschluss an die Graduierung nutzten alle die Gelegenheit, das besondere Ereignis bei strahlendem Sonnenschein festzuhalten. Gemeinsam mit Vertretern aus der Personalabteilung von FRICKE sowie Kollegen, die die Bachelorarbeiten betreuten, entstanden schöne Gruppenfotos als Erinnerung an diesen Meilenstein.

    Der Weg bis zum Abschluss war intensiv. Zwischen Vorlesungssälen und Schreibtischen, Praxisphasen im Unternehmen und Klausuren an der Hochschule sammelten die Absolventen viele wertvolle Erfahrungen. Neben der fachlichen Qualifikation standen auch persönliche Weiterentwicklung, Eigenverantwortung und Teamarbeit im Mittelpunkt. Nun war es an der Zeit, diesen gemeinsamen Erfolg gebührend zu feiern.

    Vorstellung der Bachelorarbeiten vor der Geschäftsleitung

    Ein weiterer besonderer Moment fand in der vergangenen Woche statt: Die Absolventen erhielten die Gelegenheit, ihre Bachelorarbeiten vor der FRICKE Geschäftsleitung zu präsentieren. In einem offenen und wertschätzenden Austausch sprachen sie mit Herrn Fricke und Herrn Wachholtz über die Inhalte, Herausforderungen und Erkenntnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeiten. Dabei wurde deutlich, wie praxisnah die Themen gewählt waren und welchen konkreten Beitrag sie zu aktuellen Fragestellungen im Unternehmen leisten konnten.

    Im Anschluss an die Gespräche kam man auf der Dachterrasse noch einmal zu einem kleinen Umtrunk und dem obligatorischen Gruppenfoto zusammen. Ein sichtbares Zeichen für das Erreichte und ein schöner Abschluss eines bedeutenden Kapitels.

    Bei der Frage nach dem absoluten Highlight während des gesamten Studiums mussten die Absolventen nicht lange überlegen. Die Auslandserfahrungen, die alle im Rahmen ihrer Ausbildung bei FRICKE sammeln durften, wurden einstimmig als besonders prägend und bereichernd beschrieben. Aufenthalte in Ländern, wie Polen, der Türkei, Indien, Frankreich oder den USA ermöglichten es den Absolventen, ihren persönlichen Horizont zu erweitern. Der Einblick in neue Kulturen, andere Arbeitsweisen und internationale Perspektiven hat ihre Sichtweise nachhaltig verändert. Ein Erlebnis, das allen in Erinnerung bleiben wird.

    Von den acht erfolgreichen Absolventen setzen sieben ihre berufliche Laufbahn innerhalb der FRICKE Gruppe fort. In verschiedenen Fachbereichen bringen sie nun ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus dem Studium in den Arbeitsalltag ein.

    Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Geschäftsleitung sowie der Personalabteilung. Durch die Unterstützung während der gesamten Studienzeit haben sie wesentlich dazu beigetragen, dass dieser Abschluss von so vielen gefeiert werden kann.

    Wenn du mehr über den Weg der dual Studierenden bei FRICKE erfahren möchtest oder selbst Interesse an einem dualen Studium hast, wirf gerne einen Blick auf unsere F.Inside-Seite. Dort findest du spannende Einblicke in den Start des Studiums sowie in die Auslandserfahrungen, die unsere Studierenden während ihrer Ausbildungszeit gesammelt haben. Ein Besuch lohnt sich.

  • Teamwork makes the dream work – 1. FRICKE Supply Chain Planning Day

    Teamwork makes the dream work – 1. FRICKE Supply Chain Planning Day

    Als ich im August 2017 mein duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen bei der FRICKE Gruppe begonnen habe, hatte ich noch rein gar keine Ahnung, wo ich am Ende des Studiums meinen Platz im Unternehmen finden werde. Dann bin ich im Mai 2020 bei uns im Bestandsmanagement gelandet und seitdem geblieben. In den vergangenen fünf Jahren hat sich aber viel getan und die Abteilung ist stark gewachsen. Eine interne Umstrukturierung Anfang dieses Jahres hat es uns ermöglicht, einen Teil des Teams für anstehende Prozessoptimierungen zu spezialisieren. Dazu gehöre auch ich. Da sich aufgrund dessen Aufgabenfelder verändert haben und die Abteilung neu gegründet wurde, haben wir am 02. April den 1. FRICKE Supply Chain Planning Day veranstaltet.

    Brainstorming über den Dächern Hamburgs

    Dazu haben wir uns im Hamburger Büro über den Dächern der Stadt getroffen und uns für einen Tag den dortigen Meetingraum geblockt. Nach einer lockeren Vorstellungsrunde ging es tiefer in die bisher bearbeiteten Themen. Dabei haben wir über Forecasting, die Berechnung von Sicherheitsbeständen und über die Bestandszusammensetzung diskutiert, denn zukünftig wird es unsere Aufgabe im Supply Chain Planning sein, bereits bestehende Prozesse und Lagerbestände zu optimieren, um eine kontinuierlich hohe Warenverfügbarkeit sicherzustellen.

    Den Abend haben wir bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen. Bei Pizza und Pasta ließen wir den Tag noch einmal Revue passieren.

    Supply Chain Planning
    Von links nach rechts: Leona, Tim, Erik, Sabrina, Monique und Jörn

    Ausblick Supply Chain Planning: Fokus auf kontinuierliche Verbesserung

    Direkt im Anschluss haben wir den 2. FRICKE Supply Chain Planning Day geplant. Dieser soll am 16. Juli stattfinden. Bis dahin warten viele spannende Themen auf uns. Wir setzen auf eine strategische Netzwerkplanung – insbesondere im Hinblick auf den Standort Tholey – um unsere Lieferketten noch effizienter zu gestalten. Gleichzeitig verfolgen wir das Ziel, unsere Bestände zu optimieren. Eine hohe Produktverfügbarkeit bei gleichzeitig reduziertem Lagerbestand steht dabei im Fokus. Auch bei unseren internen Abläufen schauen wir genauer hin. So möchten wir unsere Einkaufsprozesse einfacher und transparenter gestalten und gemeinsam mit unseren Lieferanten an einer besseren Anlieferqualität arbeiten. Denn nur wenn alle Akteure entlang der Supply Chain zuverlässig zuammenarbeiten, wird ein reibungsloser Ablauf garantiert.

    Wenn ihr noch mehr über die Karriere im Bereich Procurement und Supply Chain erfahren wollt, schaut gerne in dem Beitrag „Einkauf ohne Limit“ vorbei, in dem Christoph über seine Erlebnisse berichtet.

  • Mechatroniker-Ausbildung bei FRICKE – Das musst du wissen!

    Mechatroniker-Ausbildung bei FRICKE – Das musst du wissen!

    Mit dem Abitur in der Tasche muss man nicht unbedingt studieren. Man kann auch einen anderen Weg einschlagen und eine Ausbildung beginnen. Am Standort Heeslingen bildet FRICKE Mechatroniker mit dem Schwerpunkt Anlagentechnik aus. Ich habe mich zu dem Ausbildungsberuf mit Steffen ausgetauscht, der seit November 2023 bei FRICKE als Ausbilder tätig ist.

    Was macht die Ausbildung bei FRICKE so besonders?

    Die Ausbildung bei FRICKE zeichnet sich durch vielfältige Möglichkeiten aus, die den Auszubildenden einen besonderen Mehrwert bieten. Dazu gehört beispielsweise die eigenverantwortliche Durchführung von Projekten. Außerdem findet die Ausbildung bereichsübergreifend statt und die Abteilungen werden regelmäßig gewechselt. Als eines der Highlights der Ausbildung bietet FRICKE die Möglichkeit, internationale Erfahrungen im Rahmen eines Austausches mit Partnern im Ausland zu sammeln. Kristofer hat zum Beispiel für vier Wochen bei Hytres in den Niederlanden mit angepackt.

    Eine weitere Besonderheit der Mechatroniker-Ausbildung stellt das Lernen mithilfe von Blended Learning-Modellen dar, um die Auszubildenden optimal auf die zunehmenden digitalisierten Arbeitsprozesse vorzubereiten. Blended Learning ist eine Lernmethode, die Präsenzunterricht mit digitalen Lernformaten kombiniert. Dabei werden klassische Schulungen und Präsenzunterricht durch Online-Kurse, E-Learning-Module oder interaktive Lernplattformen ergänzt. Steffen handhabt es so, dass er mithilfe einer E-Learning Plattform Module vorbereitet, die selbstständig von den Auszubildenden bearbeitet werden. Das Erlernte wird anschließend im Präsenzunterricht angewandt und vertieft. Man kann sogar Abschlussprüfungen simulieren, um beispielsweise das Zeitmanagement während der Prüfungssituation zu verbessern oder Fehler zu korrigieren. Auf diese Weise werden die Auszubildenden intensiv bei ihren Prüfungsvorbereitung unterstützt.

    Welche Leidenschaften oder Interessen sollte man für den Ausbildungsberuf Mechatroniker mitbringen?

    Für eine erfolgreiche Ausbildung zum Mechatroniker sind technisches Verständnis und Freude am Umgang mit Maschinen sowie Spaß am praktischen Arbeiten und handwerkliches Geschick besonders wertvoll. Darüber hinaus sollte man logisches Denkvermögen und Problemlösungskompetenz mitbringen und gerne im Team arbeiten. Da man häufig anspruchsvolle Aufgaben erledigen muss, sind weiterhin präzises und sorgfältiges Arbeiten unverzichtbar.

    Was sind mögliche Tätigkeitsbereiche eines Mechatronikers?

    Mechatroniker können in vielfältigen Bereichen eingesetzt werden. Dazu zählen beispielsweise die Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen, aber auch Fehlerdiagnose und Störungsbeseitigung. Auch bei der Montage, Installation und Inbetriebnahme komplexer mechatronischer Systeme sind die Fähigkeiten des Mechatronikers gefragt. Wer besonders viel Spaß am Programmieren hat, kommt bei der Programmierung von Steuerungen und Automatisierungstechnik voll auf seine Kosten. Gleichermaßen kann man ebenfalls im Kundenservice und technischen Support eingesetzt werden oder bei der Entwicklung und Konstruktion mechatronischer Komponenten unterstützen. Die Liste an Tätigkeitsbereichen ist somit sehr lang und vielfältig. Es sollte für jede Person etwas dabei sein! FRICKE bildet mit der Logistik von GRANIT PARTS nicht nur alle diese Spezialisierungsbereiche ab, sondern bietet zusätzliche eine sehr hohe Übernahmechance im Anschluss der Ausbildung.

    Wie sah Steffens Werdegang aus?

    Steffen selbst hat vor 24 Jahren seine Ausbildung zum Mechatroniker bei einem international tätigen Industrieunternehmen mit Schwerpunkt Sonder- und Schwermaschinenbau im Bereich Schmiede und Handlings-Technologie absolviert. Dort sammelte er zunächst internationale Erfahrung durch Einsätze als Supervisor und Projektkoordinator bei internationalen Großprojekten vor Ort beim Kunden. Die Ausbilderprüfung hat er vor 14 Jahren gemacht. Als Prüfer im Prüfungsausschuss der Mechatroniker war Steffen sechs Jahre bei der IHK in Siegen tätig und ist seit eineinhalb Jahren bei der IHK in Stade.

    Ich habe mich für die Tätigkeit als Ausbilder entschieden, weil ich dem allgegenwärtigen Fachkräftemangel aktiv entgegenwirken und junge Menschen bei ihrem beruflichen Werdegang unterstützen möchte. Es erfüllt mich, mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben und die nächste Generation von Fachkräften auszubilden.

    Vielen Dank an Steffen für die ausführlichen und persönlichen Informationen!

    Wir haben dein Interesse geweckt? Dann schau gerne bei der Stellenbeschreibung für den Ausbildungsberuf Ausbildung Mechatroniker mit dem Schwerpunkt Anlagentechnik vorbei!

  • Daniel Hofers Weg zu Hofmeister & Meincke – Vom Logistiker zum Produktionsleiter

    Daniel Hofers Weg zu Hofmeister & Meincke – Vom Logistiker zum Produktionsleiter

    Manchmal verlaufen Karrieren anders als geplant – genau so war es bei unserem Kollegen Daniel von Hofmeister & Meincke. Heute ist er Produktionsleiter im Bereich Fahrzeugbau bei Hofmeister & Meincke in Weyhe. Doch sein Weg dorthin war alles andere als geradlinig.

    Erste Einblicke in die Metallverarbeitung

    Nach dem Abitur wagte Daniel zunächst verschiedene berufliche Erfahrungen, darunter seine Wehrdienstzeit mit der Grundausbildung in Seedorf – ganz in der Nähe von Heeslingen und damit nur circa 10 Minuten vom Hauptsitz der FRICKE Gruppe entfernt. Danach entschied er sich, ein Studium im Bereich Transportwesen und Logistik (BA of Eng.) in Bremerhaven zu absolvieren. Während des Studiums begann Daniel in einem Unternehmen mit Schwerpunkt auf Metallverarbeitung in den Bereichen Aerospace, Marine und Automotive zu arbeiten, wo er erste Einblicke in die Produktionslogistik, insbesondere in die Materialflussanalyse, Produktionslayoutplanung und Prozessoptimierung, erlangen konnte. Nach seinem Abschluss wurde er von diesem Unternehmen übernommen und konnte dort weitere wertvolle Erfahrungen als Leiter der Lager- und Versandabteilung sammeln. Diese Erfahrungen legten den Grundstein für seine spätere Karriere.

    Daniel während seiner Zeit im Wehrdienst

    Durch Zufall zu Hofmeister & Meincke

    Der entscheidende Wendepunkt von der Logistik hin zur Produktion kam über ein Netzwerkportal: Hofmeister & Meincke wurde auf ihn aufmerksam und lud ihn zu einem Gespräch über eine Position in der Logistik ein. Doch das Timing war perfekt – zeitgleich wurde eine Stelle als stellvertretender Produktionsleiter frei. Die Aufgabe klang spannend und Daniel entschied sich für den Sprung in den Produktionsbereich.

    Seit 2019 ist er nun Teil des Teams bei Hofmeister & Meincke. Die Anfangszeit war herausfordernd: Prozesse mussten optimiert, Abläufe effizienter gestaltet und Verantwortlichkeiten klarer definiert werden. Ein wichtiger Meilenstein war die Zusammenführung von Fahrzeugbau, Vertrieb und Produktion – ein Prozess, an dem viele engagierte Kolleginnen und Kollegen tatkräftig mitgewirkt haben. Besonders sein Vorgesetzter Ralf unterstützte Daniel in dieser Phase maßgeblich. Diese Zusammenarbeit führte zu einer verbesserten Kommunikation und effizienteren Arbeitsweisen im Bereich Fahrzeugbau. Bei alledem stellte Daniel schnell fest, dass sich der Fahrzeugbau stark von der Luft- und Raumfahrt unterscheidet. Während dort alles bis ins kleinste Detail normiert ist und es kaum Spielraum gibt, bietet der Fahrzeugbau mehr Flexibilität und Gestaltungsmöglichkeiten.

    Die Produktion in Weyhe liegt direkt neben dem Vertrieb – Kommunikation ist hier sehr wichtig

    Der heutige Arbeitsalltag

    Heute verantwortet Daniel als Produktionsleiter am Standort Weyhe zahlreiche Schlüsselbereiche – von der Qualitätssicherung, Montage, mechanischen Fertigung über die Arbeitsvorbereitung bis hin zur Logistik. Ein besonderes Projekt ist aktuell die Einführung der SAP S/4HANA-Lösung, um Aufträge und Produktionen noch effizienter zu planen und zu steuern. Auch die Digitalisierung in der Produktion, etwa durch den Einsatz von Tablets, steht weit oben auf seiner Agenda.

    Neben seinem Arbeitsplatz in Weyhe ist Daniel regelmäßig am neuen Standort in Lindern bei JW-Tec anzutreffen, über den wir bereits im Beitrag Maßgeschneiderte Nutzfahrzeuge – Die Produktion der Hofmeister & Meincke SE berichtet haben. Hier wirkt er vor allem an der Weiterentwicklung des Standorts mit, bei der er besonders für Aufgaben betreffend der Personalplanung, Sicherheit, Logistik, Anlagenverwaltung und der Steuerung neuer Projekte zuständig ist.

    Daniel zeigt, wie vielseitig und spannend eine Karriere bei Hofmeister & Meincke sein kann. Mit frischen Ideen gestaltet er die Zukunft des Unternehmens aktiv mit. Wir sind gespannt, welche Projekte als Nächstes anstehen und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!

    Übrigens: Nicht nur Hofmeister & Meincke besitzt eine Produktion. Saphir Maschinenbau beschäftigt sich mit der Herstellung von Geräten für Grünlandtechnik, Bodenbearbeitung, Kommunaltechnik und vielen weiteren Bereichen. Im Beitrag über den GrindStar könnt ihr mehr darüber erfahren!

  • Maßgeschneiderte Nutzfahrzeuge – Die Produktion der Hofmeister & Meincke SE

    Maßgeschneiderte Nutzfahrzeuge – Die Produktion der Hofmeister & Meincke SE

    Im Industriegebiet Weyhe ragen riesige Hallen und Gebäude in den Himmel. Eine dieser imposanten Anlagen gehört zur FRICKE Gruppe und beherbergt die Produktion der Hofmeister & Meincke SE – dem Spezialisten für maßgeschneiderte Lösungen im Nutzfahrzeugbau.

    Die Produktpalette von Hofmeister & Meincke ist breit. Von Dreiseitenkippern und diversen Pritschenaufbausystemen über Bordwände bis hin zu Multifunktionsboxen ist alles dabei. Jedes Produkt ist einzigartig, denn Kunden können hier ihre Wünsche millimetergenau anfertigen lassen.
    Tatsächlich ähneln sich die meisten Kundenwünsche. Etwas mehr als die Hälfte aller Aufträge betreffen die sogenannten Bordwände. Das sind die Wände einer Pritsche, die sich zu den Seiten herunterklappen lassen. Auch im „Sonderbau“ sind Produkte, wie Multifunktionsboxen, Kipper, oder Pritschen gefragt. Multifunktionsboxen befinden sich meist vor der Pritsche und sind z. B. als Variante mit kippbaren Schubladen für Werkzeuge ausgestattet. Den Kundenwünschen sind bei Hofmeister & Meincke aber keine Grenzen gesetzt. Bei der Umsetzung unterstützen ein spezielles Tool für den Vertrieb und drei Konstrukteure. Der Kunde gibt lediglich das Fahrzeug, die Maße und eventuelle Extrawünsche an und schon beginnt die Arbeit in Weyhe.

    Die Arbeit an individuellen Kundenwünschen

    Der Vorteil der Kollegen in Weyhe ist die Möglichkeit, maschinengestützt sehr präzise und zügig arbeiten zu können. Beispielsweise benötigen das Fräsen oder das Sägen auf Gehrung – mit dem man einen genauen Winkel zwischen mehreren Werkstücken erzeugen kann – viel Erfahrung und die richtige Ausstattung. Aus diesem Grund übernimmt Hofmeister & Meincke die Feinarbeit und je nach Kundenwunsch auch die Montage der Bauteile zur fertigen Baugruppe. Ausgeliefert wird beispielsweise ein Allframe (Aluminium-Leichtbaupritsche), den der Kunde nur noch auf das Fahrzeugchassis montieren muss. Alternativ können die Kunden die Teile als Bausatz bestellen und selbst montieren.

    Ein gutes Beispiel ist die Multiframe III-Stahlbodengruppe für verschiedene Aufbausysteme. Kernstück der Multiframe III-Bodengruppen sind die bereits vorgefertigten Traversen mit integriertem Querträger und Überhangsverstärkungen.

    Der Produktionsprozess

    Sobald ein Kundenauftrag eintrifft, geht es – im Fall der Bordwand – an die Konstruktion des gewünschten Stücks im eigenen Konfigurator und die Erstellung der Stücklisten. Parallel wird die Auslastung der Arbeitsplätze geplant. Ein Auftrag kann nicht gefertigt werden, wenn kein Schweißtisch oder keine Werkbank frei ist. Die Planung der Produktionsbereiche erfolgt über ein eigens programmiertes Tool, das Überblick über die Ressourcenauslastung gibt.

    Der Prozess vom Auftragseingang bis zur Bereitstellung im Versandbereich kann bei einer einfachen Bordwand ohne Oberflächenbeschichtung nur 45 Minuten dauern. Die Kosten variieren stark, da sich die Wände oft unterscheiden und die Auftragsmengen in der Regel niedrig sind. Oft beträgt die Stückzahl ein bis vier pro Auftrag. Kleinere Serien können auch mehr als 200 Stück umfassen. Bei einem Dreiseitenkipper – einer Pritsche, deren Ladefläche nach links, rechts und hinten gekippt werden kann – spricht man von einer Bearbeitungszeit von zwei bis drei Tagen. Die Fertigung ist aufwändiger, da sie passgenau sein muss und anschließend getestet wird.

    Der Dreiseitenkipper mit seiner flexibel einsetzbaren Ladefläche

    Herausforderungen und Flexibilität

    Die Fähigkeit, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, macht Hofmeister & Meincke zu einem Vorreiter in der Branche. Kein Kundenwunsch ist zu komplex und jeder Auftrag wird mit höchster Präzision umgesetzt. Neben den regulären Produkten nimmt Hofmeister & Meincke auch Herausforderungen an. Auf Messen oder im direkten Kundenkontakt entstehen immer wieder neue Projekte. Hier zahlt sich die Flexibilität des Unternehmens aus, das sich auf maßgeschneiderte Produkte spezialisiert hat. Welche Produkte in Weyhe produziert werden schwankt von Jahr zu Jahr. Die 85 Mitarbeitenden, davon etwa 50 in der Produktion, sind gut ausgelastet. Dennoch gibt es Entwicklungspotenzial. Die Produkte werden meist innerhalb Deutschlands, teilweise aber auch ins EU-Ausland geliefert.

    Vom Aluprofil zum fertigen Produkt

    Die Hallen für Lagerung, Logistik und Produktion bei Hofmeister & Meincke sind groß, aber langsam wird es eng. Daher wird eine neue Halle gebaut, die dem Außenlager von Hofmeister & Meincke in Arsten Luft verschaffen soll. Die Profile werden in zwei Langgutlagern und per Blocklagerung aufbewahrt. In den Langgutlagern nutzen zwei Regalförderzeuge die Fächer effizient. Nach der Kommissionierung gehen die Profile entweder in die Bearbeitung oder direkt in die Verpackung.

    In der Bearbeitung wartet eine „Tourensäge“ auf die Profile, um sie passgenau zuzuschneiden. Danach gehen die Profile „auf Tour“ und werden zum Kunden geliefert. Alternativ können sie zur Weiterverarbeitung in die nächste Halle gebracht werden, wo sie zu Bordwänden oder anderen Produkten zusammengesetzt werden.

    Nachwuchsförderung bei Hofmeister & Meincke

    Auch die Azubis in Weyhe tragen Verantwortung. Der eigens von den Azubis gestaltete Werkstattbereich zeigt, wie bei Hofmeister & Meincke Nachwuchsförderung gelebt wird. Hier tüfteln die Fachkräfte von morgen an kreativen Lösungen und verbessern ihre Fähigkeiten in der Konstruktion und Fertigung.

    Ein neuer Standort in Lindern

    In Lindern, nahe Cloppenburg, entsteht ein neuer Standort von Hofmeister & Meincke. Die Firma JW-Tec GmbH, jetzt Teil der FRICKE Gruppe, stellt mit 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Fahrzeugkomponenten und Ladungssicherung für Holztransporter her. Diese Komponenten werden zur Eigenmontage an die Kunden geliefert.

    Die Zusammenführung zweier Unternehmen mit unterschiedlichen Arbeitsweisen ist eine spannende Aufgabe. Durch die Kombination von JW-Tecs Expertise in der Ladungssicherung und Hofmeister & Meinckes Know-how im Fahrzeugbau entstehen neue Synergien, die beiden Standorten zugutekommen. Für Hofmeister & Meincke ist dies nur eine weitere Herausforderung, die das Unternehmen mit seiner gewohnten Präzision und Flexibilität meistern wird. Wir freuen uns auf die Entwicklungen und wünschen viel Erfolg!

    Ihr wollt noch mehr über die Schwestergesellschaften der FRICKE Gruppe erfahren? Dann schaut doch mal bei Julians Beitrag über den SAPHIR Sonderbau vorbei!

  • Vom Dualen Studenten zum Verkaufsleiter Nord – Der Weg von Adrian

    Vom Dualen Studenten zum Verkaufsleiter Nord – Der Weg von Adrian

    Adrian hat sein Duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen im August 2018 bei der FRICKE Gruppe begonnen. Zuvor hatte er bereits eine Ausbildung als Landwirt mit dem Ziel, auf dem landwirtschaftlichen Betrieb seines Onkels mit anzupacken, absolviert. Eine Kollegin in der Ausbildung erzählte ihm von dem Dualen Studium bei FRICKE. Das Unternehmen kannte Adrian bereits, da er schon als kleiner Junge die alljährliche Heeslinger Landmaschinenschau besucht hatte. Aufgrund seiner Nähe zur Landtechnikbranche fasste er zunächst ein Duales Studium Agrarmanagement ins Auge. Da er jedoch bereits in der Schule sehr zahlenaffin war, hat er sich schlussendlich doch für Wirtschaftsingenieurswesen entschieden. Eine goldrichtige Entscheidung wie sich herausstellen sollte.

    Der Ablauf des Dualen Studiums

    Adrian ist ein Paradebeispiel dafür, wie erfolgreich ein Duales Studium bei der FRICKE Gruppe sein kann. Angefangen mit einem Aufenthalt in der Logistik, hielt die Praxisphase seines Studiums anschließend einen Wechsel zur Verkaufsleitung Nord bereit. Nach einem kurzen Abstecher in das Qualitätsmanagement unterstützte er dabei, das Warenmanagementsystem Inconso in unserem Lager in Polen einzuführen.

    Nach erfolgreicher Rückkehr in den Vertriebsinnendienst von GRANIT PARTS übernahm Adrian schnell Verantwortung und unterstützte das Leitungsteam im Innendienst in seinen Aufgaben. Bereits während seines Studiums, insbesondere während der herausfordernden Corona-Zeit, war Adrian maßgeblich an der Personalplanung und gleichzeitig mit der damit verbundenen Umsetzung von „Homeoffice“ im Vertriebsinnendienst beteiligt. Auch das Führen von Bewerbungsgesprächen und die Urlaubsplanung gehörten nach der Abgabe seiner Bachelor Thesis im März 2022 zu seinen Aufgaben.

    Während seiner gesamten Zeit im Vertriebsinnendienst hat Adrian sich intensiv mit Prozessoptimierungen in diesem Bereich beschäftigt. Wie können Kundenanfragen effizient beantwortet werden? Wie lassen sich Angebote übersichtlicher gestalten? Wie wird eine präzise Erfassung von Reklamationen sichergestellt? All diese Fragen trieben ihn an, um die Qualität der Kundeninteraktion kontinuierlich zu verbessern.

    Ich liebe es, mich in Prozesse einzudenken und diese zu verbessern. Was kann man vereinfachen, automatisieren oder beschleunigen? Immer mit dem Ziel, dem Kunden den bestmöglichen Service zu bieten.

    Adrian über seine Leidenschaft zur Prozessoptimierung

    Im Rahmen der Prozessoptimierung war Adrian auch an der Einführung der Software Novomind beteiligt. Novomind bündelt Kundenanfragen aus verschiedenen Kommunikationskanälen, wie E-Mail oder Webshopanfragen, und ordnet sie der richtigen Division im Innendienst zu. Mittlerweile arbeiten nicht nur die deutschen Kundencenter mit Novomind, sondern beispielsweise auch die Schweiz.

    Verkaufsleiter Nord
    Adrian nach der Novomind Einführung in der Schweiz am Rheinfall

    Vor seinem Wechsel in den Außendienst hat Adrian gemeinsam mit seinem Team dazu beigetragen, ein interessantes Projekt zur Integration von Künstlicher Intelligenz anzustoßen. Dabei wird unter anderem geprüft, wie ein Chatbot das Vertriebsinnendienst-Team unterstützen und entlasten kann. Auf dieses Thema ist Annabell in diesem Beitrag näher eingegangen.

    Ein neues Kapitel – Der Einstieg als Verkaufsleiter Nord

    Mit der Zeit ist Adrian jedoch bewusst geworden, dass ihm der direkte Kundenkontakt mehr und mehr fehlt. Eines seiner persönlichen Highlights war das Händlerevent 2023 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums, bei dem er viele Kunden persönlich treffen konnte. Deshalb hat er nicht lange gezögert als sich ihm die Chance geboten hat, im Februar 2024 die Stelle des Verkaufsleiters Nord zu übernehmen. Gemeinsam mit Adrian Fricke leitet er nun das Team Nord und ist für die Betreuung des Verkaufsgebietes in Schleswig-Holstein, Hamburg, dem nördlichen Niedersachsen und dem nördlichen Mecklenburg-Vorpommern verantwortlich. In der Einarbeitungsphase liegt sein Fokus darauf, sein Team kennenzulernen, sich mit den Kunden auszutauschen und sich mit den Abläufen im Außendienst vertraut zu machen. Dabei unterstützt er seine Gebietsleiter bestmöglich, um den Vertrieb positiv voranzutreiben und den Kunden einen erstklassigen Service zu bieten. Dabei stehen der kontinuierliche Austausch mit den Kunden und deren Weiterentwicklung für die Zukunft im Mittelpunkt. Was sind die aktuellen Herausforderungen? Benötigt der Kunde beispielsweise eine Webshop-Schulung? Kennt der Kunde die GRANIT Eigenmarke und kann sie im Betrieb verwenden? Dabei kann Adrian immer wieder auf sein im Innendienst erlangtes Wissen zurückgreifen und dem Kunden so optimal zur Seite stehen und ihn unterstützen.

    Jeder Tag gestaltet sich anders. Eigentlich weiß ich morgens nie, was mich erwartet. Aber gerade diese Abwechslung mag ich sehr. Es wird dadurch nie langweilig.

    Adrian über seine abwechslungsreichen Arbeitstage
    Verkaufsleiter Nord
    Hier sieht man Adrian und Ole zusammen bei Sönke Petersen auf Pellworm. Eine sehenswerte YouTube Doku zeigt den Alltag des Insel-Mechanikers

    Für Adrian markiert der Einstieg als Verkaufsleiter Nord nicht nur eine neue berufliche Herausforderung, sondern auch eine spannende Chance, seine Leidenschaft für den direkten Kundenkontakt in die Tat umzusetzen und das Unternehmen erfolgreich zu vertreten.

    Wir wünschen Adrian einen erfolgreichen Start als Verkaufsleiter Nord und danken für die Einblicke.
    Wenn ihr neugierig geworden seid, wie ein Tag im Außendienst abläuft, lest hier, was Aaron erlebt hat, als er Hubert einen Tag lang im Außendienst begleiten durfte.

  • 10 Jahre Geschäftsführung bei Hofmeister – Thomas Niemczyk

    10 Jahre Geschäftsführung bei Hofmeister – Thomas Niemczyk

    Hallo zusammen,

    viele von uns wissen bereits, dass Thomas Niemczyk schon seit zehn Jahren als Geschäftsführer bei Hofmeister & Meincke für die kaufmännischen und logistischen Bereiche verantwortlich ist.

    Doch wer ist Thomas Niemczyk eigentlich privat und wie ist Herr Niemczyk zu der Position gekommen, die er heute inne hat?

    Diesen und weiteren Fragen gehen wir heute auf den Grund!

    Herr Niemczyk, wie war Ihr Einstieg in das Berufsleben? Und war es schon damals das Ziel, sich in die kaufmännische Richtung zu orientieren?

    Ich bin in einem landwirtschaftlichem Betrieb und Lohnunternehmen aufgewachsen. Der Betrieb prägte dementsprechend auch schon meine Kindheit und Interessen. Ich habe mich deshalb schon früh für die Wirtschaft interessiert. Zum Beispiel las ich häufiger den Wirtschaftsteil in der Niederelbe-Zeitung, schaute im Fernsehen Wirtschaftssendungen oder habe auf dem damaligen Erdbeerstand meiner Eltern die Umsätze des Tages, mit denen des Vorjahres verglichen.

    Nach meinem Realschulabschluss absolvierte ich zunächst auf dem Wirtschaftsgymnasium mein Abitur. Als ich den 10 monatigen Wehrdienst geleistet hatte, habe ich mir überlegt: „Wie soll meine Zukunft aussehen?“. Nach längeren Überlegungen bin ich auf das duale Studium im Bereich Wirtschaft gekommen. Das dreijährige duale Studium absolvierte ich in Kooperation mit einem Handelsunternehmen, das zur Metrogruppe gehörte. Die Ausbildung im Unternehmen erwies sich als ziemlich einseitig, da man nur in den Filialen war.. Da war eher die Ware und das Verräumen im Vordergrund und nicht die Betriebswirtschaft, die mich interessierte.

    Die Theoriephase selbst war in Riesa, in Sachsen, wobei die Zeit ordentlich und lehrreich war. Am Ende des Dualen Studiums habe ich dann bei einer guten Gelegenheit den lang gehegten Wunsch geäußert, in das Controlling zu wechseln, wobei diesem auch stattgegeben wurde. Dadurch konnte ich nach der Ausbildung in der Controlling-Abteilung des Unternehmens beginnen, wo ich dann die folgenden vier Jahre gearbeitet habe, bevor ich 2005 dann zu der FRICKE Gruppe gekommen bin.

    Wie sind Sie zu der FRICKE Gruppe gekommen?

    Mein Bruder musste das Unternehmen unserer Familie übernehmen als er noch relativ jung war. Daraufhin habe ich ihn einmal nach Heeslingen zur Unterstützung begleitet, wo er ein Mähwerk für einen Claas Häcksler kaufen wollte. Dort habe ich dann das Verkaufsgespräch miterlebt, bei dem Herr Fricke dazukam. Wie Herr Fricke dann so ist, redet er nicht nur über das Geschäft, sondern hört sich auch an, was die Menschen zu sagen haben, sodass wir in eine Unterhaltung kamen. Ein Jahr später wurde dann ein Controller gesucht. Herr Fricke erinnerte sich an den gemeinsamen Austausch mit mir. Durch ein weiteres gemeinsames Gespräch begann ich dann schlussendlich im Jahr 2005 als Controller in Heeslingen bei der FRICKE Gruppe.

    Wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Position gekommen?

    Angefangen als Controller bei der FRICKE Gruppe war ich Mitarbeiter von Holger Wachholtz. Dort habe ich die ersten Aufgaben von ihm wie unter anderem das Reporting übernommen. Zunächst waren wir mit der Internationalisierung von Granit beschäftigt. Die Zeit war aber allgemein sehr abwechslungsreich. Ich habe mich um Immobilienthemen gekümmert und sogar Kundenveranstaltungen organisiert. Als ich nach Bremen gewechselt bin bestand das Team aus sechs bis sieben Mitarbeiter im Controlling, die ich schließlich auch leitete. Das Team wurde also dementsprechend größer, da das Unternehmen und die Anforderungen zwangsläufig wuchsen.

    Im Jahr 2013 haben wir mitbekommen, dass Hofmeister & Meincke wirtschaftliche Probleme hatte und zum Verkauf stand. Wir, die FRICKE Gruppe, wurden jedoch mit als Letzte gefragt, ob wir uns an dem Kaufprozess beteiligen wollen, da wir die Wettbewerber waren, dementsprechend also keine Sympathieträger in den Augen der alten Geschäftsleitung von Hofmeister & Meincke. Nichtsdestotrotz haben wir ziemlich Gas geben müssen, um unter anderem eine umfangreiche Due-Diligence Prüfung durchführen zu können. Die Leitung für das Due-Diligence Team habe ich dann übernommen und koordinierte diesen Prozess von Anfang an mit.

    Nachdem wir ein Gefühl dafür bekamen, was wir bei Hofmeister & Meincke vorfanden, haben wir den Kaufvertrag gestaltet, mit dem wir bekanntermaßen einen Deal abschlossen.

    Im Anschluss musste jedoch jemand gefunden werden, der die kaufmännischen Tätigkeiten leitet und durchführt. Diese Wahl fiel auf mich. Ich habe mir quasi meinen eigenen Arbeitsplatz geschaffen. Seit dem 13. Oktober 2013 bin ich also dementsprechend Geschäftsführer von Hofmeister & Meincke.

    Was mögen Sie am meisten an Ihrer Arbeit?

    Das spannendste ist eigentlich, dass wir hier mit vielen Menschen etwas erreichen können. Meine Rolle ist ja gar nicht die, alles hier am besten zu können oder jedem hier zu sagen, wie man es am besten zu machen hat. Sondern die Kollegen dabei zu unterstützen, etwas zu schaffen und ihnen dafür den Weg frei zu machen. Damit wir hier gemeinsam Erfolge erzielen, täglich besser werden, nach vorne schauen, aus Fehlern lernen und wachsen können!

    Was war Ihre bisher größte berufliche Herausforderung?

    Alles in allem ist das hier sicher die Aufgabe bei Hofmeister & Meincke. Aber es ist schwer zu sagen, was die größte Geschichte war. Manche, wirklich wichtige Dinge sind erstaunlich leicht geglückt, dafür sind vermeintlich kleine Dinge im Endeffekt deutlich anstrengender geworden als gedacht. Aber das ist nicht so, dass man dann eine Entscheidung trifft und weiß :„Die ist es jetzt“, sondern es sind viele Kleinigkeiten die den Erfolg machen und uns auszeichnen. Mit Fleiß, Einsatzfreude und Liebe zum Detail wird am Ende alles gut, man darf es nur nicht unterschätzen. Herr Fricke zitiert immer gerne den berühmten Spruch von Oscar Wilde: „Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.“

    Wo sehen Sie Hofmeister & Meincke in 5 Jahren?

    Wir haben klare Vorstellungen. Wir wollen in dem Bereich Ersatzteilgeschäft und Fahrzeugbau national der führende Anbieter werden. Im Ersatzteilgeschäft sind da noch zwei große Wetterbewerber, weshalb da also noch ein langer Weg vor uns liegt. Dafür benötigen wir eine motivierte Mannschaft, genauso wie die Optimierungen der vielen Kleinigkeiten, die uns wie schon angesprochen, zu dem gewünschten Erfolg bringen können. Dann werden wir Erfolge erzielen, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.

    Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht im Büro sind? Können Sie auch richtig abschalten?

    Es gelingt mir gut, die Dinge auch einmal für einen Moment auszublenden. Vor allem Zuhause oder am Meer. Da man jedoch nicht immer Urlaub hat, tut es auch einfach mal ein Waldlauf, bei dem ich abschalten kann. Jedoch sind es eher die kleineren Dingen. Ich habe also keine großen Extravaganzen. Mein wesentliches Hobby ist meine Familie. In der Woche bleibt dafür leider wenig Zeit, deshalb finde ich es umso wichtiger, dass man sich am Wochenende voll darauf einlässt, man da ist und sich kümmert. Früher bin ich auch viel Rennrad gefahren. Hin und wieder versuche ich ein wenig anderen Sport einzuschieben. Laufen oder auch klettern mit dem Nachbarn. Im Urlaub habe ich mal Tennis ausprobiert, wobei ich diesen Sport gerne als langfristiges Ziel in meinen Wochen-Rhythmus mit einbauen würde.

    Beschreiben Sie abschließend Ihre ganz persönliche Philosophie zu einer perfekten Work-Life-Balance.

    Den Begriff finde ich verwirrend. Für mich sind es keine gegensätzliche Themen. Sondern Arbeit gehört einfach zum Leben dazu. Sie sollte uns allen Spaß machen und etwas sein, dass man mit Liebe macht. Wenn das nicht gegeben ist, dann hat man meiner Meinung nach die falsche Aufgabe. Man sollte dann etwas verändern, denn ansonsten wird man krank. Deswegen ist meine Empfehlung an alle Mitarbeitenden: Wenn Sie irgendwo ein Ziel haben oder irgendwo etwas erreichen möchten, dann hilft es ungemein, darüber zu reden. Denn Vorgesetzte sind keine Hellseher. Diese können dem Menschen auch nur ins Gesicht schauen, können diesen aber nicht in den Kopf gucken. Tugenden wie Einsatzbereitschaft, Motivation, Erfolgshunger dürfen meiner Meinung nach nicht schlecht geredet werden. Man sollte natürlich auch Feierabend machen, man muss sich auch um Freunde und Familie kümmern, aber wir müssen eben auch selbst leistungsbereit bleiben.

    Wir, das F.Inside Team, bedanken uns an dieser Stelle bei Thomas Niemczyk für das Interview. Wir schätzen seine Einblicke und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg in seiner Rolle als Geschäftsführer.