Kategorie: Freizeit

  • Drei Wochen, zwei Länder: Jettes Azubi-Auslandsabenteuer

    Drei Wochen, zwei Länder: Jettes Azubi-Auslandsabenteuer

    Wie viele andere Azubis habe auch ich die Chance auf einen Auslandsaufenthalt genutzt. Nach einiger Vorfreude stand fest: Es geht für zwei Wochen nach Schweden und eine Woche nach Dänemark! Mit großer Neugier und gepackten Koffern startete mein Auslandsabenteuer nach einer kurzen Einarbeitungszeit in Heeslingen.

    Hej!

    Montagmorgens kam ich im Büro an. Während das Büro in Staffanstorp, Schweden, nahe Malmö mit fünf Personen besetzt ist, wirkt das Büro in Aabenraa, Dänemark, mit etwa 25 Mitarbeitern deutlich größer. Doch beide haben etwas gemeinsam: Sie sind voller großartiger, witziger und hilfsbereiter Kollegen. Bereits am Morgen wurde ich freundlich begrüßt, mein Arbeitsplatz wurde mir gezeigt und ich erhielt eine kleine Tour durch das Büro. Danach ging es direkt an die Arbeit.

    GRANIT PARTS KB in Schweden
    GRANIT PARTS KS in Dänemark

    Excel-Listen & Novomind

    Mein Arbeitstag begann meistens um 07:45 Uhr. Die Hauptaufgaben, die ich von den Kollegen aus Heeslingen erhalten hatte, bearbeitete ich im Laufe meines Aufenthaltes. Dazu gehörte das Arbeiten mit Excel-Listen und die Künstliche Intelligenz „Novomind“. Die Excel-Listen beinhalteten Ereignisse, die kontrolliert und bearbeitet werden mussten, um unseren Kunden Gutschriften zu ermöglichen – eine Aufgabe, die dem Bereich Invoice Management zugeordnet ist. Meine zweite Hauptaufgabe bestand darin, den Kollegen im Vertriebsinnendienst Novomind näherzubringen, denn dieses Programm wurde erst vor etwa sechs Monaten von Adrian und Thomas in Dänemark und Schweden eingeführt. Meine Aufgabe vor Ort war es, Fragen zu beantworten und die Arbeitsabläufe in Novomind zu optimieren. Mit diesem neuen Programm kann die FRICKE Gruppe sicherstellen, dass unsere Kunden schnellstmögliche und qualitativ hochwertige Antworten auf ihre E-Mails erhalten.

    mit Novomind Arbeitsprozesse vereinfachen
    Unklarheiten analysieren und beheben

    Auch von den Kollegen vor Ort bekam ich zusätzliche Aufgaben. Oft fungierte ich als Schnittstelle zwischen dem Hauptstandort in Heeslingen und den Büros in Schweden und Dänemark. Nach acht produktiven Stunden verabschiedete ich mich, immer schon gespannt und mit Vorfreude auf den nächsten Tag.

    Besonderheiten des Büroalltags

    Zwischenmahlzeit am Vormittag

    Ein besonderes Highlight des Büroalltags war die tägliche Zwischenmahlzeit am Vormittag. In Schweden nennt man sie „FIKA“, während sie in Dänemark – wie in Deutschland – als Frühstück bekannt ist. Beispielsweise gab es beim FIKA immer Knäckebrot mit Butter, selbstgemachte Tomatenmarmelade von unserem Kollegen Mathias und Käse. In Dänemark hingegen ist es wie in Deutschland, jeder isst etwas anderes, manche Müsli, manche Knäckebrot. Diese gemeinsamen Pausen boten eine wunderbare Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und mehr über die Kultur des jeweiligen Landes zu erfahren. Währenddessen gaben mir meine Kollegen auch immer wertvolle Tipps zu Erlebnissen und Speisen, die ich unbedingt ausprobieren sollte.

    Kommunikation

    In Dänemark sprachen wir meist Deutsch, da fast alle Kollegen Deutschunterricht in der Schule hatten. In Schweden verständigten wir uns auf Englisch, was in einem internationalen Unternehmen wie GRANIT PARTS natürlich kein Problem darstellte.

    Abendstunden & Wochenendabenteuer in Skandinavien

    Schweden

    Nach der Arbeit nutzte ich oft die Gelegenheit, den nahegelegenen See „Eksholmssjön“ zu erkunden, der nur zehn Minuten von meinem B&B entfernt war. Dort konnte ich den Tag in einer friedlichen, idyllischen Umgebung ausklingen lassen – das fühlte sich jedes Mal wie ein kleiner Urlaub an. Am Wochenende zog es mich dann nach Malmö. Die Stadt verzauberte mich mit einer wunderbaren Mischung aus schwedischer Tradition und Moderne. Ich genoss köstliche Köttbullar in einem traditionellen Restaurant, bewunderte die beeindruckende Öresundbrücke im Sonnenuntergang und bestaunte den Turning Torso, das zweithöchste Gebäude Skandinaviens. Ein weiterer Höhepunkt: Die Knotted Gun – ein kraftvolles Symbol für den Frieden.

    Eksholmssjön am Tage
    Traditionelle Köttbullar mit Kartoffelbrei und Preiselbeeren
    Öresundbrücke

    Dänemark

    Nach Feierabend ging es für mich oft an den Sönderstrand, der nur zehn Minuten entfernt lag. Dort machte ich entspannte Spaziergänge am Meer und genoss die Aussicht – es fühlte sich fast wie Urlaub an! Abends kochte ich entweder selbst zu Hause oder probierte lokale Spezialitäten. Ein kulinarischer Höhepunkt war ein Hotdog, der den zweiten Platz unter den besten Hotdogs Dänemark belegt hat – und er war wirklich köstlich!

    An einem Nachmittag führte mich meine Kollegin Randi durch Aabenraa. Dabei besichtigten wir den Hafen, die wunderschön geschmückte Stadt (alles ist schon für Halloween vorbereitet) und das Schloss Brundlund. Zum Abschluss probierten wir „Stjerneskud“, eine Art Smørrebrød, das aus Brot und vier verschiedenen Fischsorten besteht – typisch dänisch und unglaublich lecker!

    Aabenraa Sejl Club
    Aabenraa von oben mit Randi
    Stjerneskud

    DANKE!

    Nach drei unvergesslichen Wochen hieß es Abschied nehmen. Ein herzliches Dankeschön geht an die FRICKE Gruppe, insbesondere die Kollegen, die dieses Abenteuer begleitet haben. Meine Zeit war nicht nur beruflich bereichernd, sondern auch wie ein kleines Abenteuer voller neuer Eindrücke und kulinarischer Highlights! Es war eine großartige Erfahrung, GRANIT PARTS und seine weltweiten Möglichkeiten hautnah zu erleben.

    Ihr wollt mehr über Auslandsaufhalte innerhalb der FRICKE Gruppe lesen? Aileen war 3 Monate in Frankreich und berichtet von ihrer Zeit in der Champagne!

  • Ausbildung läuft – FRICKE goes Azubi-Lauf

    Ausbildung läuft – FRICKE goes Azubi-Lauf

    Am 13. September 2024 veranstaltete die IHK Stade den mittlerweile schon 8. Azubilauf. Unter dem Motto #AusbildungLäuft und bei schönstem Laufwetter mit viel Sonnenschein sind die Azubis aus der Region gegeneinander angetreten.  Der alljährliche Lauf soll dazu beitragen, dass die Fachkräfte fit und gesund bleiben und gleichzeitig den Teamgeist innerhalb der Unternehmen stärken.

    Insgesamt traten 90 Azubis aus unterschiedlichsten Ausbildungsbetrieben in einer der vier möglichen Kategorien an. So konnte jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin wählen, ob er/sie 5 km oder 7 km laufen möchte.

    Auch FRICKE war bei dem Event vertreten. Unsere Auszubildende Svea trat im 5 km Lauf an. In einer Zeit von 29:11 konnte sie sich gegen den Großteil ihrer Mitschtreiterinnen durchsetzen und belegte damit den dritten Platz. Neben dem sportlichen Teil der Veranstaltung darf die Verpflegung abseits der Strecke natürlich nicht zu kurz kommen. Alle Teilnehmer wurden mit IHK Laufshirts ausgestattet und mit Traubenzucker und Nüssen versorgt, um die nötige Energie für den Wettkampf zu haben. Nach den Läufen kamen alle nochmal zusammen und ließen den Tag mit Grillbuffet und Siegerehrung bei bester Stimmung ausklingen.

    Das Siegertreppchen des 5 km Laufs (Platz 3: Svea)

    Sport in der FRICKE Gruppe

    Auch abseits der Ausbildung wird sich innerhalb der FRICKE Gruppe sportlich betätigt. Bereits zum fünften Mal fand in diesem Jahr der FRICKE Social Run statt. Gemeinsam mit allen Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt konnten wir innerhalb von vier Wochen eine Strecke von 27.448 Kilometern zurücklegen und so 54.900 € für insgesamt zehn gemeinnützige Organisationen aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland sammeln. Aber auch in anderen Bereichen ist FRICKE sportlich aktiv. Seit Jahren sponsert und unterstützt FRICKE den ortsansässigen Fußballverein. Beim Heeslinger SC wird so speziell auch die Jugendarbeit gefördert. Aber auch im Reitsport werden regionale Turniere unterstützt.

    Wir gratulieren Svea zu ihrer tollen Leistung beim Azubi-Lauf der IHK und hoffen, auch beim nächsten FRICKE Social Run auf sie und auf das Engagement aller Kolleginnen und Kollegen zählen zu können!

  • FRICKE Korn – die Entstehung

    FRICKE Korn – die Entstehung

    Ob Partygänger oder Messebesucher, „FRICKE Korn“ dürfte mittlerweile jedem ein Begriff sein. Die Entstehung von FRICKE Korn ist dagegen unbekannter. Darum soll es aber in diesem Beitrag gehen: Wie kam es also dazu, dass die Firma FRICKE unter seinem Namen einen eigenen Korn verkauft?

    Die Entstehung von FRICKE Korn steht in engem Zusammenhang mit den schon seit 2009 stattfindenden FRICKE Partys. Auf dieser Feier trank man jedes Jahr „Hardenberg“ Korn aus dem niedersächsischen Northeim. Da an einem solchen Abend schon gerne mal 3.000 Liter Korn getrunken werden, lieferte man den Alkohol in entsprechend großen Mengen nach Heeslingen. Bei dem Anblick so vieler Flaschen für nur eine Party kam Kirsten Fricke auf eine besondere Idee: Statt „Hardenberg“ Korn könnte man auch eigenen Korn auf einer solchen Feier auftischen!

    Ob FRICKE Party oder Heat Wave: FRICKE Korn darf nicht fehlen.

    Ein solcher Einfall kam nicht sofort gut an, schließlich war es gar nicht erlaubt, unter der FRICKE Gruppe Spirituosen zu verkaufen. Das machte den Einfall aber noch lange nicht zur Schnapsidee. Sohn Adrian unterstützte seine Mutter von Anfang an und so gründete Kirsten schließlich die „FRICKE K-Lifestyle GmbH“, eine eigene Firma, die den FRICKE Korn verkaufen soll.

    Mit der Gründung einer Firma kann man aber noch lange nicht Hals über Kopf in das Geschäft einsteigen. Es gab viele Dinge zu erledigen, bevor es losgehen konnte: Ganz oben auf der Liste stand die Aufgabe, eine Brennerei zur Herstellung des FRICKE Korns zu finden.

    Die Wahl hat sich Kirsten nicht leichtgemacht. Sie besuchte verschiedene Brennereien in ganz Deutschland und sah sich die Herstellung sowie die verschiedenen Brennverfahren an. Ausschlaggebend für ihre Entscheidung waren besonders die Stichworte „Tradition und Qualität“, welche in den Brennereien vorherrschen sollten. Natürlich mussten auch Lieferanten für Flaschen, Korken und Etiketten gefunden werden. Die Flaschen wurden beispielsweise zu Beginn aus Frankreich bezogen. Mittlerweile fand sich jedoch ein Lieferant aus Deutschland. Besondere Verschlüsse stammen darüber hinaus aus Italien und das wichtigste, der Korn, wird gebrannt in einer traditionellen Brennerei hier in der Region.

    „Es ist etwas vollkommen Anderes als alles, was ich sonst getan habe“

    Kirsten Fricke über ihren Einstieg in die Selbstständigkeit

    Trotz aller Unerfahrenheit auf dem Spirituosenmarkt, wollte Kirsten sich mit FRICKE Korn einfach mal selbst ausprobieren und das ist es auch, was sie jedem ans Herz legt: Einfach mal ins kalte Wasser springen. Als sie genau das im Jahr 2017 tat, wusste sie kaum etwas über die Alkoholherstellung. Über die Zeit lernte sie aber sehr viel über den Brennvorgang und darüber, wie verschiedene Geschmacksrichtungen zustande kommen. Letztere wurden besonders wichtig als die Produktion von Shots begann. Bevor ein Kurzer tatsächlich aufs Tablett kam, musste man sich zwischen bis zu fünf Geschmacksproben entscheiden. Die eine war dabei etwas schärfer, die andere fruchtiger. Mittlerweile gibt es eine breite Spanne an Shots: Von Schlehe über Minze bis Marille ist alles dabei, sogar eine Alternative zu Jägermeister steht zur Auswahl.

    Das Unternehmen, die „FRICKE K-Lifestyle GmbH“, finanzierte Kirsten aus eigener Tasche. Bei der Präsentation des eigenen Produkts, sei es in der Firma, vor Mitarbeitenden oder auch vor dem eigenen Ehemann, wichtig an sich und an das, was man verkauft, zu glauben, so Kirsten. Schon in den ersten Wochen stieß FRICKE Korn durch diese Strategie auf gute Resonanz. Die Selbstständigkeit lehre einen einiges, unter anderem auch mit Belächeln und Kritik umzugehen und es als Ansporn anzusehen, den Leuten etwas zu beweisen, erklärt Kirsten.

    Allerdings braucht natürlich jeder jemanden, der einem den Rücken stärkt. Auch Kirsten hatte ein paar Helfer, die ihr von Beginn an mit Rat und Tat zur Seite standen: Thomas, Dennis, Lee, Moritz und Larissa. Auch andere Kollegen aus der Marketing-Abteilung halfen ihr, wo sie nur konnten und sorgten unter anderem dafür, dass „FRICKE Korn“ 2017 erstmals auf der FRICKE Party präsentiert werden konnte. Im Interview spricht Kirsten ihnen nochmals großen Dank aus und betont, dass ihre Hilfe dringend nötig war.

    Beispielsweise belabelte man zu Beginn von FRICKE K-Lifestyle noch alle Shots per Hand. Das war ein großer Arbeitsaufwand, wenn eine Feier wie die FRICKE Party ansteht, bei der rund 30.000 Kurze über den Tresen wandern. Beim Kleben der Label wurde jede Hilfe angenommen, die man kriegen konnte: Schüler, Hausfrauen und Familienmitglieder wurden eingespannt. Mittlerweile ist dies jedoch Geschichte. Man hat sich eine Maschine zugelegt, die den Job schneller, sauberer und effizienter ausführt.

    Mittlerweile kaum mehr wegzudenken: Die Shots von FRICKE Korn auf Messen und Feten

    Die Entstehung von FRICKE Korn nahm also schnell Fahrt auf, sodass man mit FRICKE mittlerweile auch direkt unseren Korn verbindet. Korn liegt genauso wie die Firma FRICKE nahe der Landwirtschaft. Damit spricht er demnach viele Kunden an, die ohnehin mit der Firma in Kontakt stehen. Mit der originellen Flasche und dem Logo prägt sich das Produkt ein und unterstützt damit die FRICKE Gruppe. Es wirft ein neues Licht auf die Firma, welches mit Freizeit, guter Laune und der Lust auf Feiern verbunden ist. Doch nicht nur FRICKE, sondern auch dessen Kunden sollen von dem Getränk profitieren. Jedes Jahr werden variierende Weihnachtsgeschenke für Kunden zusammengestellt, mit verschiedenen Gimmicks und Probiersets. Mitarbeitende bekommen ebenfalls Danksagungen und Jubiläumsgeschenke in Form verschiedener FRICKE Korn Geschenke ausgehändigt.

    Auch Messebesucher ziehen ihre Vorteile aus der wachsenden FRICKE K-Lifestyle GmbH: Auf beinahe allen Messen und auch auf Feten und anderen Veranstaltungen, bei denen FRICKE vertreten ist, ist auch der Korn zu finden. Sogar einige Cocktailvariationen wie den FriKojito, eine Abwandlung vom bekannten Mojito, kann man mittlerweile probieren.

    Eine Cocktailvariation mit fruchtiger Orange

    „Es macht Spaß an und mit FRICKE Korn zu arbeiten und zu sehen, dass es ankommt“

    Kirsten Fricke

    … und das tut es. Mittlerweile werden im Jahr mehr als 5.000 Liter Korn und rund 35.000 Shots produziert. Die Favoriten sind hier Minze und Marille. Letztere ist auch Kirstens Liebling. Das liegt nicht umsonst daran, dass die erste Produktion der Marille-Shots aus den Marillen aus dem eigenen Garten stammte.

    Dieses Jahr begleitet FRICKE Korn unsere Azubis und Dualen Studierenden zum zweiten Mal auf das Ferdinands Feld in Rotenburg. Dort soll in diesem Jahr eine eigene „Area“ für die Teilnehmenden der FRICKE Gruppe geschaffen werden – zum Kennenlernen, Feiern und Spaß haben. Also dann: Vielleicht trifft man sich auf dem Ferdis!

  • Vom Tagebuch zu f.inside

    Vom Tagebuch zu f.inside

    Hallo zusammen,

    ich bin Steffi, 34 und noch ganz frisch im Unternehmen.

    Heute möchte ich euch einen kleinen Einblick geben, wie ich zu meinem Hobby – dem Schreiben – und damit zu f.inside gekommen bin.

    Schon als Zehnjährige habe ich angefangen ein Tagebuch zu schreiben. Gerade in meiner Teenager-Zeit habe ich es genossen, meine Gedanken und Gefühle in dieser Form zum Ausdruck zu bringen. Ohne verurteilt zu werden oder mit der Angst leben zu müssen, dass jemand weitersagt, was in meinem Kopf vorgeht. Diese Gewohnheit zieht sich bis heute durch mein Leben, nur dass sich die Beweggründe geändert haben. Ich nutze sie heute gern zum Ordnen meiner Gedanken. Ich versuche mir dafür täglich zehn Minuten morgens oder abends zu nehmen, in denen ich alles aufschreibe, was mir in den Sinn kommt. Ganz egal, ob es in Zusammenhang steht oder nicht. An einigen Tagen können sich diese zehn Minuten wie eine Ewigkeit anfühlen. Wobei man an anderen Tagen kein Ende findet und und immer wieder zehn Minuten dranhängt, weil es ganz schön viel zu ordnen gibt.

    „Eines Tages, Baby…“

    Manchmal habe ich meine aufgeschriebenen Gedanken mit jemanden aus meinem engen Umfeld geteilt. Ich las vor, was ich geschrieben hatte oder verschickte Sprachnachrichten mit diesen Texten. Jemand sagte dann mal zu mir, dass diese Art von Texten an Poetry-Slam erinnern würden. Ich hatte mich vorher nie damit auseinandergesetzt. Also öffnete ich YouTube und suchte danach. Ich kam dabei nicht an einem Video vorbei, in dem die damalige Psychologie-Studentin Julia Engelmann ihren Poetry-Slam Eines Tages, Baby, an der Universität Bielefeld vortrug. Ich war davon mitgerissen und inspiriert. So bin ich also eher zufällig auf das Thema Poetry-Slam gestoßen. In der Zeit des ersten Lockdowns habe ich die Umstände genutzt, um meine Lieben zu Geburtstagen oder zu anderen Anlässen mit ganz persönlichen Voicemails im Stil des Poetry-Slams zu überraschen und habe viel positives Feedback erhalten. Nun ist es mittlerweile zu Feierlichkeiten schon fast Standard, dass ich Sprachmemos für meine Freunde oder meine Familie aufnehme und ihnen somit eine Freude machen kann. 

    Poetry-Slam? Ja! Aber bitte ohne Bühne.

    Eigentlich geht es beim Poetry-Slam um viel mehr, als nur anderen eine Freude zu machen. Es geht darum, sein geschriebenes Werk auf einer Bühne zu präsentieren und danach bestmöglichstes Feedback vom Publikum in Form von Applaus zu erhalten und somit seine Mitstreiter aus dem Rennen zu werfen. Kurz gesagt ein Dichterwettstreit. Das Genre kann hier ganz verschieden sein. Vom Comedy über Rap bis hin zu verschiedenen Reimformen ist hier alles möglich. Es gibt wenig Grenzen und demnach viele Möglichkeiten sich auszudrücken und das gefällt mir besonders daran.

    Auch wenn ich mich selbst nicht auf einer Bühne sehe, finde ich es dennoch schön, auf andere Arten meine Gedanken zu teilen oder von Erlebnissen zu berichten. Daher freue ich mich auch Teil des f.inside Teams zu sein, um auch gleichzeitig die Chance zu haben das Unternehmen FRICKE noch besser kennenzulernen.

    Ihr wollt noch mehr ungewöhnliche Geschichten aus der FRICKE Gruppe lesen? Dann schaut doch mal in den Beitrag über Merten und seine Spende für die DKMS.

  • FRICKE investiert in den Nachwuchs

    FRICKE investiert in den Nachwuchs

    Kaum wurden die Corona-Maßnahmen an der Nordakademie in Elmshorn gelockert und das Studium findet wieder in Präsenz statt, ergriff die Personalabteilung die Gelegenheit, um sich mit Ihren „Dualis“ der Jahrgänge 2020 und 2021 vor Ort zu treffen und sich für Ihre Belange stark zu machen.

    Studentenleben

    Die FRICKE Gruppe bildet aktuell 26 duale Studenten („Dualis“) aus. Im August 2021 haben wir mit neun Studenten (sieben Wirtschaftsingenieure, zwei BWLer) begonnen.  Die duale Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Dabei wechseln sich Theorie- und Praxisphasen im Unternehmen ab.
    Das Studium findet an der Nordakademie in Elmshorn, die es schon seit 30 Jahren gibt, statt.

    Nachdem unser erstes Semester von Januar bis März 2022 wegen der hohen Corona-Infektionszahlen fast ausschließlich online stattfand, wurden zu Beginn des zweiten Semesters (April bis Juni 2022) die Corona- Regeln gelockert. Der Studienalltag und das Campusleben kommen immer mehr zurück und auch die für Wirtschaftsingenieure wichtigen Laborveranstaltungen finden vor Ort wieder in Präsenz statt.

    Studentenleben
    Einblick in den Campus Innenhof

    Laufen für den FRICKE Social Run

    In der vorlesungsfreien Zeit trafen wir Studenten uns, um gemeinsam für den FRICKE Social Run zu laufen. Vorab wurden wir mit den FRICKE Laufshirts von der Unternehmenszentrale versorgt, sodass wir einheitlich auftreten und jedem zeigen konnten, wofür wir unterwegs sind.

    Studentenleben
    Laufen für den FRICKE Social Run

    Unterstützung auch im Studium

    Einige Vertreter der Personalabteilung nutzten die gelockerten Corona-Regeln ebenfalls für einen Besuch an der Nordakademie. Dieser Besuch ermöglichte auch einen Austausch mit der Hochschulleitung. Anschließend stand ein Rundgang über den sehr gepflegten Campus an, sodass die Personalabteilung Eindrücke vom Studieren an der Nordakademie gewinnen konnte.

    Das Highlight dieses Besuchs war das gemeinsame Abendessen und der Austausch über unsere Zeit an der Nordakademie. Wir erzählten viel über unsere Module und darüber, was wir in den letzten Wochen erlebt und gelernt haben. Interessiert waren wir jedoch auch daran, was es Neues aus Heeslingen und unserem Unternehmen gibt. Neben einigen Einblicken aus dem Intranet von FRICKE, bekommen wir während der Theoriephase nämlich nicht viel aus Heeslingen mit.

    Wir danken der Personalabteilung an dieser Stelle nochmals für den tollen Besuch in Elmshorn an der Nordakademie und freuen uns schon auf die kommende Praxisphase wieder bei uns im Unternehmen.

  • Blutkrebs besiegen – Merten spendet für die DKMS

    Blutkrebs besiegen – Merten spendet für die DKMS

    Hallo zusammen. In Zeiten von Corona rücken viele Themen in den Hintergrund, die eigentlich eine große Aufmerksamkeit verdient hätten. Hierzu zählt auch die Deutsche Knochenmarkspende (DKMS). Unser Kollege Merten hat kürzlich im Rahmen dieser Stiftung eine Spende abgegeben. Nach einem Gespräch mit ihm möchten wir heute über seine Erfahrungen berichten!

    Die Registrierung

    Schon 2016 registrierte er sich im Rahmen einer Schulveranstaltung als Spender. So wie auch in den Medien häufig aufgegriffen „Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“ schickte auch Merten ein solches Teststäbchen mit seinen Daten ein. Nachdem sein Abstrich akzeptiert und in die Datenbank aufgenommen ist, wird es für ihn erst einmal ruhig um das Thema.

    Der Anruf

    Mitte des letzten Jahres klingelt dann Mertens Handy, während er noch bei der Arbeit im Büro sitzt. Da er die Nummer nicht kennt, nimmt er den Anruf aber zunächst nicht entgegen. Ebenso auch am nächsten Tag, als selbige Nummer wieder bei ihm anruft. Beim abendlichen Checken seiner E-Mails findet er dann aber schließlich eine Mail von der DKMS, die darin dringend um einen Rückruf bitten. Einen Tag später tut er das dann auch direkt und erfährt, dass er vielleicht als Spender infrage kommt. Überrascht aber auch froh über diese Gelegenheit, einem Menschen helfen zu können, stimmt er dem weiteren Prozedere ohne weiter zu zögern zu.

    Nachdem er zugestimmt hat, kommt dann sehr schnell ein Paket von der DKMS, mit dem er zum Hausarzt geht. In diesem Paket sind Materialien, um eine Blutprobe nehmen zu können. Diese Probe wird daraufhin an ein Labor geschickt und schon nach kurzer Zeit ereilt ihn ein weitere Anruf mit der Info, dass er der bestpassendste Spender sei. Im gleichen Telefonat klärt man ihn außerdem über die nächsten Schritte auf.

    Die Voruntersuchung

    So muss er für eine ausführliche Voruntersuchung in eine spezialisierte Klinik. Kosten für Anfahrt und den Aufenthalt vor Ort trägt dabei die DKMS. Bei der großangelegten Untersuchung werden unter anderem EKG und Ultraschall erstellt um gesundheitlich passende Voraussetzungen sicherstellen zu können. Nachdem alle Ergebnisse gut aussehen, steht der tatsächlichen Spende nichts mehr im Wege.

    Die Spende

    In Vorbereitung auf die Spende, welche in der gleichen Klinik erfolgen soll, spritzt er sich ab dem fünften Tag vor dem Eingriff morgens und abends ein Medikament. Dieses regt die Produktion von Stammzellen im Körper weiter an.

    Inzwischen hat Merten den Eingriff erfolgreich überstanden und alles lief nach Plan.

    Den Menschen, dem er damit gespendet hat, lernt Merten aber frühestens zwei Jahre nach der Spende kennen. Das hat verschiedene Hintergründe, freuen tut er sich aber jetzt schon darauf.

    Wir finden Mertens Verhalten sehr vorbildlich und möchten diese Gelegenheit auch nutzen um noch einmal für die kostenloste Registrierung bei der DKMS zu werben. Diese dauert nicht lange, kann im Zweifelfall aber das Leben eines anderen Menschen um Jahre verlängern!

    Sowohl Merten als auch dem Bespendeten wünschen wir alles Gute für die Zukunft!

  • Fröhliche Weihnachten!

    Fröhliche Weihnachten!

    Das Redaktionsteam des Fricke Karriere-Blogs wünscht euch allen frohe Festtage mit vielen Geschenken und einer harmonischen Zeit im kleinen Familienkreis.
    Wir hoffen, dass ihr euch das Weihnachtsfest trotz Corona so schön wie möglich machen und trotzdem genießen könnt!

    Wir freuen uns, in den vergangenen drei Jahren so viele Leser für unseren Blog begeistert haben zu können und hoffen, dass ihr uns treu bleibt!

    Bleibt gesund!

    Euer Redaktionsteam

  • Patrick stellt sich neuen Herausforderungen – Die IHK Vollversammlung

    Patrick stellt sich neuen Herausforderungen – Die IHK Vollversammlung

    Hey Leute,

    wusstet ihr, was die IHK Vollversammlung ist und macht? Ich nämlich auch nicht. Zum Glück haben wir bei der FRICKE Gruppe einen Experten, den ich dazu befragen konnte.

    Patrick ist der Geschäftsführer von FRICKE Nutzfahrzeuge und wurde in die Wahlgruppe 2 für Groß- und Außenhandel für den Wahlbezirk Rotenburg Wümme der IHK Vollversammlung gewählt. Und ihr wisst gar nicht, wie sehr sich die IHK für die Berufsaus- und -weiterbildung einsetzt!

    Was ist die IHK?

    Die Abkürzung IHK steht für Industrie- und Handelskammer. Die FRICKE Gruppe ist Mitglied der IHK Stade, die die Interessenvertretung der Gewerbetreibenden im Elbe-Weser-Raum bildet. Weil wir aber eben nicht nur passives Mitglied sein wollen, sondern auch etwas in der Region bewirken möchten, ist eine in der Unternehmensgruppe tätige Person Mitglied der IHK Vollversammlung. Zuletzt war es der Geschäftsführer Hans-Peter Fricke. Er hat Patrick nun um seine Nachfolge gebeten, die dieser dankend angenommen hat. Er wurde für die nächsten fünf Jahre gewählt.

    IHK Vollversammlung Patrick Stahmann
    Patrick freut sich schon auf seine neuen Aufgaben

    Und was macht die IHK Vollversammlung?

    Die IHK Vollversammlung ist ein beschlussfähiges Gremium der IHK Stade, das aus 72 Mitgliedern besteht. Und die haben ganz schön viel zu sagen. Die IHK Vollversammlung ist sozusagen eine Art Vorstand und entscheidet über Beschlüsse, die zum Beispiel die Berufsaus-, -fort- und -weiterbildungen oder Meisterprüfungen betreffen. Es werden die Interessen der Unternehmen, die Mitglied sind, vertreten, Networking betrieben und es wird sich gegenseitig ausgetauscht. Vom Einzelunternehmer mit wenigen Mitarbeitern bis hin zu Großunternehmen wie Dodenhof ist die ganze Bandbreite vertreten.

    Bald wird es ernst

    Bisher hat noch keine Sitzung der IHK Vollversammlung stattgefunden. Es ist aber eine Sitzung für Anfang des Jahres 2021 geplant. Patrick erhofft sich, dass er das angebotene Netzwerk nutzen kann, um in Zukunft in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen an Projekten zu arbeiten.

    Die Zukunft und wirtschaftliche Stärke unserer Region liegt mir persönlich sehr am Herzen. Als bedeutender regionaler Arbeitgeber trägt die FRICKE Gruppe große soziale und wirtschaftliche Verantwortung. Die Erfahrungen und Kontakte durch unsere nationalen und internationalen Netzwerke möchte ich gewinnbringend in die Arbeit der Vollversammlung einbringen

    Patrick über die regionale Verwurzelung der FRICKE Gruppe und die regionalen Anliegen, die die einzelnen Unternehmensbereiche in Bezug auf Fachkräfte haben

    Wir wünschen Patrick bei seiner neuen Tätigkeit viel Spaß und Erfolg!

    Eure Leona

  • Plattdeutsch – Die Sprache des Nordens

    Plattdeutsch – Die Sprache des Nordens

    Hey Leute,

    vor einiger Zeit hatten wir euch auf unserem Instagram Account frickekarriere.blog auf den platten Freitag aufmerksam gemacht. Dabei werden jeden Freitag die Storys und Postings auf Plattdeutsch gemacht. Wir finden das toll und haben die Aktion als Anlass genommen, uns mal näher mit dem Plattdeutschen zu beschäftigen.

    Plattdeutsch ist sehr vielfältig

    Plattdeutsch wird vor allem im Norden Deutschlands gesprochen. Es werden jedoch verschiedene Formen des Plattdeutschen verwendet – das unterscheidet sich von Region zu Region. Im Emsland wird also anders gesprochen als in Schleswig-Holstein. Eine Art Standardplattdeutsch hat sich bis heute nicht herausgebildet.

    Früher wurde „Platt“ vermehrt auf dem Land gesprochen. Häufig wird die Sprache mit den Großeltern assoziiert und als uncool empfunden, aber der Wert der Regionalsprache wird zurzeit wiederentdeckt. In vielen Kindergärten oder Schulen werden plattdeutsche Geschichten vorgelesen oder AGs angeboten, um Plattdeutsch zu lernen. Ich persönlich finde das toll! Ich habe selbst in der Grundschule am plattdeutschen Lesewettbewerb teilgenommen und die Plattdeutsch-AG besucht. Plattdeutsch darf nicht aussterben!

    Das wird so schnell hoffentlich auch nicht geschehen, denn am 01. Januar 1999 ist Deutschland der „Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“ beigetreten und wendet diese unter anderem auf die plattdeutsche Sprache an. Das heißt, dass Plattdeutsch offiziell und international als Sprache anerkannt und nicht nur ein Dialekt ist. Darüber hinaus haben sich die Bundesländer mit der Charta dazu verpflichtet, Plattdeutsch zu schützen und zu fördern – wie eben zum Beispiel mit den Lesewettbewerben. Unter dem Motto „Plattdüütsch höört in’n Kinnermund!“ („Plattdeutsch gehört in den Kimdermund!“) soll die Sprache von den Älteren an die jüngere Generation weitergegeben werden. So macht das auch meine Arbeitskollegin Janina:

    Bei uns Zuhause sprechen wir ausschließlich Plattdeutsch. Auch unsere vierjährige Tochter Ella spricht es schon sehr gut. Mit ihrer gleichaltrigen Freundin unterhält sie sich ebenfalls Plattdeutsch. Das ist für die beiden eine Art Geheimsprache, die nicht jeder versteht. Wir sind stolz darauf, diese Sprache zu leben und zu erhalten.

    Meine Kollegin Janina aus dem Export
    Plattdeutsch Kinder

    Plattdeutsches Wörterbuch

    Wir haben für euch ein kleines plattdeutsches Wörterbuch mit nützlichen Begriffen und Phrasen zusammengestellt. Also haltet die Ohren auf – vielleicht braucht ihr in Zukunft mal das ein oder andere Wort oder ihr erkennt Redewendungen wieder. Aber es gilt zu beachten, dass die Ausprägungen des Plattdeutschen sehr unterschiedlich sind. Das heißt, dass die Ausdrücke in einem anderen geografischen Gebiet leicht verändert verwendet werden könnten.

    Hochdeutsch Plattdeutsch
    Guten Tag! Goden Dag!
    Wie geht es dir? Wi geiht di dat?
    Mir geht es gut. Mi geiht da goot.
    Auf Wiedersehen! Up Weddersehen!
    Landwirt, Bauer Buur
    schlechtes Wetter Schietwedder
    draußen und drinnen buten un binnen

    Und wenn ihr noch mehr Vokabeln wissen wollt, werdet ihr bei diesem Wörterbuch bestimmt fündig. Außerdem findet ihr hier ein kurzes Video, das in Delmenhorst aufgezeichnet wurde und über die Situation, Lage und Ausbreitung der Regionalsprache informiert. Es wird teilweise auch Plattdeutsch gesprochen – also schaut und hört mal rein!

    Falls euch das noch nicht genug Informationen waren, könnt ihr auf dieser Seite vorbeischauen. Ich selbst habe mich dort auch informiert.

    Eure Leona

  • Gemeinsam sind wir stark – Solidarität in der Landwirtschaft zu Zeiten von Corona

    Gemeinsam sind wir stark – Solidarität in der Landwirtschaft zu Zeiten von Corona

    Hey Leute,

    die Corona-Krise nimmt wohl Einfluss auf das Leben aller Menschen. Sei es der Azubis, ManagerInnen, Hausfrauen und natürlich auch Hausmänner, auf Schulkinder oder eben auch auf das Leben der landwirtschaftlichen Betriebe. Aber besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Die Landwirtschaft ist, wie auch FRICKE als Zulieferer für landwirtschaftliche Werkstätten, eine systemrelevante Branche und muss die Versorgung der Bevölkerung sichern. Aus der Not heraus sind viele neue Ernteportale entstanden, auf denen Menschen ihre Hilfe anbieten können.

    Corona – Die momentane Situation

    Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, haben sich die meisten Nachbarstaaten von Deutschland dazu entschlossen, die Grenzen zu schließen. In der Landwirtschaft fehlen somit bis zu 300.000 Saisonarbeiter und Erntehelfer, die beispielsweise aus Rumänien oder Polen kommen. Sie sind wichtige helfende Hände während der Ernte, zum Beispiel beim Spargelstechen.

    Quelle: daslandhilft.de
    Quelle: daslandhilft.de

    Vorstellung der Ernteportale

    daslandhilft.de

    Diese Website möchte Menschen in den Dialog bringen. Die Initiative wurde gemeinsam von den Maschinenringen und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gestartet. Sie vermittelt Arbeitgeber, also Landwirte, mit den Arbeitnehmern, die sich freiwillig eintragen. Hier kann jeder helfen!

    Ernteportal das Land hilft
    Ernteportal das Land hilft

    ErnteErfolg

    Dieses Projekt ist aus einem Hackathon der Bundesregierung entstanden. Vom 20. bis 22. März wurden gemeinsam mit der Zivilgesellschaft Lösungen für Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gesucht. ErnteErfolg ist eines der Ergebnisse. Die Plattform ermöglicht eine schnelle und einfache Unterstützung für die Landwirte und bietet gleichzeitig Arbeitssuchenden eine Beschäftigung. Auch hier kommen also beide Seiten zusammen.

    Ernteportal Ernte-Erfolg

    Facebookgruppe „Wir helfen unseren Bauern“

    Auch auf den sozialen Medien tut sich einiges. In der Facebookgruppe „Wir helfen unseren Bauern“ kann man unter den einzelnen Wappen der Bundesländer kommentieren und sich dann zusammenfinden und weiter austauschen. Das ist auf jeden Fall schnell getan und einfach gemacht.

    saisonarbeit-in-deutschland.de

    Auf diesem Portal gibt es verschiedene Suchkriterien wie Hauptproduktionsausrichtung des Betriebs oder Kulturen (Erdbeeren, Kohl, Äpfel,…), sodass man genau das findet, worauf man Lust hat. Die Einstellung eines Betriebsprofils ist bis zum 20. Juni 2020 kostenlos. Unterstützt wurde die Erstellung dieser Internetplattform vom Deutschen Bauernverband.

    Saisonarbeit Deutschland

    land-arbeit.com

    Diese Website ist ganz frisch online gegangen. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, die Landwirte, die momentan nach Arbeitskräften suchen, und diejenigen, die aufgrund der Corona-Krise ohne Arbeit sind, zusammenzubringen. Möchte man gerne bei der Ernte mithelfen, um sie für dieses Jahr zu sichern, kann man auf der Seite seine Verfügbarkeit eintragen und wird mit einem Landwirt aus der Region gematcht. Auch Landwirte, denen aufgrund der aktuellen Lage die Saisonkräfte fehlen, können ihre Bedarfe angeben und werden mit passenden Arbeitskräften gematcht. Der Prozess ist also total einfach.

    Ernteportal - das Land hilft

    Jetzt seid ihr dran!

    Jetzt sind wir dran!

    Wie ihr seht, gibt es viele Möglichkeiten, sich entweder als Landwirt Hilfe zu suchen oder sich als helfende Hand zu melden. Wir finden es super, dass alle Portale für den Benutzer einfach aufgebaut sind und nach dem gleichen Muster funktionieren. Wie sieht es mit euch aus? Habt ihr Lust, Euch in eurer Freizeit als Erntehelfer zu engagieren?

    Helft uns bei der Verbreitung der Nachricht und teilt unseren Bericht (oder auch die Erntehelferportale) auf den Social Media Netzwerken und erzählt auch Freunden und Bekannten, die aufgrund von Corona aktuell vielleicht ihren Job verloren haben, davon.

    Wir sagen Danke an alle Landwirte, die jeden Tag für das Essen auf unseren Tellern sorgen. Ihr seid großartig! Wir müssen jetzt zusammenhalten, denn gemeinsam schaffen wir das!

    Schaut auch gerne nochmal bei Deichdeern vorbei. Sie hat über die Corona-Ernteportale nämlich ebenfalls einen Artikel verfasst.

    Eure Leona