Kategorie: Abteilungen / Standorte

  • Maßgeschneiderte Nutzfahrzeuge – Die Produktion der Hofmeister & Meincke SE

    Maßgeschneiderte Nutzfahrzeuge – Die Produktion der Hofmeister & Meincke SE

    Im Industriegebiet Weyhe ragen riesige Hallen und Gebäude in den Himmel. Eine dieser imposanten Anlagen gehört zur FRICKE Gruppe und beherbergt die Produktion der Hofmeister & Meincke SE – dem Spezialisten für maßgeschneiderte Lösungen im Nutzfahrzeugbau.

    Die Produktpalette von Hofmeister & Meincke ist breit. Von Dreiseitenkippern und diversen Pritschenaufbausystemen über Bordwände bis hin zu Multifunktionsboxen ist alles dabei. Jedes Produkt ist einzigartig, denn Kunden können hier ihre Wünsche millimetergenau anfertigen lassen.
    Tatsächlich ähneln sich die meisten Kundenwünsche. Etwas mehr als die Hälfte aller Aufträge betreffen die sogenannten Bordwände. Das sind die Wände einer Pritsche, die sich zu den Seiten herunterklappen lassen. Auch im „Sonderbau“ sind Produkte, wie Multifunktionsboxen, Kipper, oder Pritschen gefragt. Multifunktionsboxen befinden sich meist vor der Pritsche und sind z. B. als Variante mit kippbaren Schubladen für Werkzeuge ausgestattet. Den Kundenwünschen sind bei Hofmeister & Meincke aber keine Grenzen gesetzt. Bei der Umsetzung unterstützen ein spezielles Tool für den Vertrieb und drei Konstrukteure. Der Kunde gibt lediglich das Fahrzeug, die Maße und eventuelle Extrawünsche an und schon beginnt die Arbeit in Weyhe.

    Die Arbeit an individuellen Kundenwünschen

    Der Vorteil der Kollegen in Weyhe ist die Möglichkeit, maschinengestützt sehr präzise und zügig arbeiten zu können. Beispielsweise benötigen das Fräsen oder das Sägen auf Gehrung – mit dem man einen genauen Winkel zwischen mehreren Werkstücken erzeugen kann – viel Erfahrung und die richtige Ausstattung. Aus diesem Grund übernimmt Hofmeister & Meincke die Feinarbeit und je nach Kundenwunsch auch die Montage der Bauteile zur fertigen Baugruppe. Ausgeliefert wird beispielsweise ein Allframe (Aluminium-Leichtbaupritsche), den der Kunde nur noch auf das Fahrzeugchassis montieren muss. Alternativ können die Kunden die Teile als Bausatz bestellen und selbst montieren.

    Ein gutes Beispiel ist die Multiframe III-Stahlbodengruppe für verschiedene Aufbausysteme. Kernstück der Multiframe III-Bodengruppen sind die bereits vorgefertigten Traversen mit integriertem Querträger und Überhangsverstärkungen.

    Der Produktionsprozess

    Sobald ein Kundenauftrag eintrifft, geht es – im Fall der Bordwand – an die Konstruktion des gewünschten Stücks im eigenen Konfigurator und die Erstellung der Stücklisten. Parallel wird die Auslastung der Arbeitsplätze geplant. Ein Auftrag kann nicht gefertigt werden, wenn kein Schweißtisch oder keine Werkbank frei ist. Die Planung der Produktionsbereiche erfolgt über ein eigens programmiertes Tool, das Überblick über die Ressourcenauslastung gibt.

    Der Prozess vom Auftragseingang bis zur Bereitstellung im Versandbereich kann bei einer einfachen Bordwand ohne Oberflächenbeschichtung nur 45 Minuten dauern. Die Kosten variieren stark, da sich die Wände oft unterscheiden und die Auftragsmengen in der Regel niedrig sind. Oft beträgt die Stückzahl ein bis vier pro Auftrag. Kleinere Serien können auch mehr als 200 Stück umfassen. Bei einem Dreiseitenkipper – einer Pritsche, deren Ladefläche nach links, rechts und hinten gekippt werden kann – spricht man von einer Bearbeitungszeit von zwei bis drei Tagen. Die Fertigung ist aufwändiger, da sie passgenau sein muss und anschließend getestet wird.

    Der Dreiseitenkipper mit seiner flexibel einsetzbaren Ladefläche

    Herausforderungen und Flexibilität

    Die Fähigkeit, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, macht Hofmeister & Meincke zu einem Vorreiter in der Branche. Kein Kundenwunsch ist zu komplex und jeder Auftrag wird mit höchster Präzision umgesetzt. Neben den regulären Produkten nimmt Hofmeister & Meincke auch Herausforderungen an. Auf Messen oder im direkten Kundenkontakt entstehen immer wieder neue Projekte. Hier zahlt sich die Flexibilität des Unternehmens aus, das sich auf maßgeschneiderte Produkte spezialisiert hat. Welche Produkte in Weyhe produziert werden schwankt von Jahr zu Jahr. Die 85 Mitarbeitenden, davon etwa 50 in der Produktion, sind gut ausgelastet. Dennoch gibt es Entwicklungspotenzial. Die Produkte werden meist innerhalb Deutschlands, teilweise aber auch ins EU-Ausland geliefert.

    Vom Aluprofil zum fertigen Produkt

    Die Hallen für Lagerung, Logistik und Produktion bei Hofmeister & Meincke sind groß, aber langsam wird es eng. Daher wird eine neue Halle gebaut, die dem Außenlager von Hofmeister & Meincke in Arsten Luft verschaffen soll. Die Profile werden in zwei Langgutlagern und per Blocklagerung aufbewahrt. In den Langgutlagern nutzen zwei Regalförderzeuge die Fächer effizient. Nach der Kommissionierung gehen die Profile entweder in die Bearbeitung oder direkt in die Verpackung.

    In der Bearbeitung wartet eine „Tourensäge“ auf die Profile, um sie passgenau zuzuschneiden. Danach gehen die Profile „auf Tour“ und werden zum Kunden geliefert. Alternativ können sie zur Weiterverarbeitung in die nächste Halle gebracht werden, wo sie zu Bordwänden oder anderen Produkten zusammengesetzt werden.

    Nachwuchsförderung bei Hofmeister & Meincke

    Auch die Azubis in Weyhe tragen Verantwortung. Der eigens von den Azubis gestaltete Werkstattbereich zeigt, wie bei Hofmeister & Meincke Nachwuchsförderung gelebt wird. Hier tüfteln die Fachkräfte von morgen an kreativen Lösungen und verbessern ihre Fähigkeiten in der Konstruktion und Fertigung.

    Ein neuer Standort in Lindern

    In Lindern, nahe Cloppenburg, entsteht ein neuer Standort von Hofmeister & Meincke. Die Firma JW-Tec GmbH, jetzt Teil der FRICKE Gruppe, stellt mit 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Fahrzeugkomponenten und Ladungssicherung für Holztransporter her. Diese Komponenten werden zur Eigenmontage an die Kunden geliefert.

    Die Zusammenführung zweier Unternehmen mit unterschiedlichen Arbeitsweisen ist eine spannende Aufgabe. Durch die Kombination von JW-Tecs Expertise in der Ladungssicherung und Hofmeister & Meinckes Know-how im Fahrzeugbau entstehen neue Synergien, die beiden Standorten zugutekommen. Für Hofmeister & Meincke ist dies nur eine weitere Herausforderung, die das Unternehmen mit seiner gewohnten Präzision und Flexibilität meistern wird. Wir freuen uns auf die Entwicklungen und wünschen viel Erfolg!

    Ihr wollt noch mehr über die Schwestergesellschaften der FRICKE Gruppe erfahren? Dann schaut doch mal bei Julians Beitrag über den SAPHIR Sonderbau vorbei!

  • Lauras unvergesslicher Aufenthalt in Belgien

    Lauras unvergesslicher Aufenthalt in Belgien

    Während meiner Ausbildung hatte ich das große Glück, für drei Wochen nach Belgien zu reisen und dort bei GRANIT PARTS in der Buchhaltung zu unterstützen. Diese Zeit war eine unglaublich bereichernde Erfahrung. Hier möchte ich euch einen kleinen Einblick geben, was ich in diesen drei Wochen erlebt habe, welche Erfahrungen ich mit meinen Kollegen gemacht habe, wie ich die belgische Natur erleben durfte und wie ich in meiner Unterkunft gelebt habe.

    Teamgeist und kultureller Austausch

    Von Anfang an wurde ich von unseren belgischen Kollegen herzlich empfangen. Sie führten mich im Büro herum und zeigten mir meinen Arbeitsplatz für die kommenden drei Wochen. Meine täglichen Aufgaben waren unter anderem das Ausgleichen von Rechnungen, die Erstellung von Fracht- und Differenzgutschriften oder die Bankdaten verschiedener Kunden abzuändern.

    In der ersten Woche fand direkt vor Ort eine kleine Feier mit allen Mitarbeitern statt, da sich ein Kollege in den Ruhestand verabschiedete. Wir haben alle gemeinsam gegessen und eine schöne Zeit miteinander verbracht. Dort hatte ich die Gelegenheit alle Kollegen etwas näher kennenzulernen.

    Verabschiedung eines Kollegen in den Ruhestand
    Caroline und Laura im GRANIT PARTS Büro in Belgien

    Unsere Kommunikation lief hauptsächlich auf Englisch. Die meisten Kollegen konnten neben Französisch auch Englisch und teilweise etwas Deutsch, was die Kommunikation deutlich erleichterte. Dennoch war es für mich eine spannende Herausforderung, hin und wieder einige französische Begriffe zu lernen und die lokalen Gepflogenheiten zu verstehen.

    Die belgische Arbeitsweise hat mich beeindruckt: Die Menschen dort gehen sehr strukturiert, aber auch entspannt mit ihren Aufgaben um. Man spürt, dass Wert auf Teamgeist und eine gute Atmosphäre gelegt wird. In den Pausen wurde immer Karten gespielt und nebenbei hat man sich unterhalten – von Kulturunterschieden bis hin zu persönlichen Interessen. Ich habe das Team schnell ins Herz geschlossen und fühlte mich sehr wohl.

    Entspannung und Abenteuer zugleich

    Belgien hat landschaftlich unglaublich viel zu bieten. Am Wochenende hatte ich die Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden. Besonders die Natur mit ihren Wäldern, Flüssen und Wanderwegen haben mich beeindruckt. Diese malerische Landschaft bot eine angenehme Abwechslung zur Arbeitswoche und war der perfekte Ort, um Energie zu tanken und die Natur zu genießen.

    Collegiale kerk Onze-Lieve-Vrouw en Domitianus van Hoe

    Auch die Stadt Lüttich hat mich beeindruckt. Ich verbrachte einen Tag dort und bin unter anderem die bekannte Treppe „Montagne de Bueren“ mit ihren 374 Stufen hoch- und runter gelaufen, um mir die Aussicht oben anzuschauen. Außerdem durfte natürlich auch eine traditionelle Lütticher Waffel nicht fehlen, welche superlecker war. Belgien ist vielseitig und sehr empfehlenswert. 

    Montagne de Bueren
    Traditionelle Lütticher Waffel

    Ein Zuhause auf Zeit

    Während meines Aufenthaltes lebte ich in dem Haus einer älteren Dame, nahe meines Arbeitsplatzes. Dieses war gemütlich eingerichtet und bot alles, was ich für den Alltag brauchte. Die Nachbarschaft war ruhig, und es gab den einen oder anderen Supermarkt und Bäcker in der Nähe. So bekam ich gleich einen Einblick in die belgische Esskultur – das frische Brot und das „Pain au chocolat“ waren einfach köstlich.

    Traditioneller belgischer Auflauf mit Würstchen

    Auch wenn ich abends oft erschöpft von der Arbeit zurückkam, schaffte es die Dame mit ihrem Haus mir eine angenehme und ruhige Rückzugsmöglichkeit zu bieten. Man war umgeben von der Natur, was traumhaft war. Ein Highlight für mich war auch, dass wir an manchen Abenden aus der Küche Rehe beobachten konnten.

    Ein unvergesslicher Aufenthalt

    Der dreiwöchige Aufenthalt in Belgien war für mich eine unvergessliche und bereichernde Zeit. Durch die herzlichen Kollegen, die beeindruckende Natur und die gemütliche Unterkunft mit der netten Dame konnte ich mich vollkommen auf diese neue Erfahrung einlassen. Belgien ist definitiv ein Land, von welchem ich positiv überrascht wurde und in das ich immer wiederkommen würde.

    Ihr wollt mehr Einblicke über Auslandsaufenthalte der FRICKE Gruppe lesen? Jette hat 3 Wochen in Skandinavien verbracht und Aileen hat für 3 Monate aus Frankreich gearbeitet.

  • Nachhaltigkeit mit Studium vereint – Lauras Weg zur FRICKE Gruppe

    Nachhaltigkeit mit Studium vereint – Lauras Weg zur FRICKE Gruppe

    Abi geschafft – aber was jetzt? So geht es mit Sicherheit einigen Schülern jedes Jahr. Auch Laura, duale Studentin bei FRICKE, erzählte davon: Sie war nach ihrem Abitur im Jahr 2015 ziemlich ratlos. Um Zeit zu gewinnen und sich über ihre Zukunft klar zu werden, fing sie einen Minijob an. Die Antwort auf die Frage „Was jetzt?“ fand sie aber ganz woanders. Auf dem Weg zum Flughafen – es sollte in den Urlaub gehen – kam sie an einigen Autohäusern vorbei, was ihr Interesse an Autos weckte. Es war kaum Zeit vergangen da fing Laura 2016 ihre Ausbildung im Autohaus an.

    Vom Autohaus zur FRICKE Gruppe

    Im Jahr 2018 schloss sie ihre Lehre ab. Bis dahin konnte sie mal in den Service schnuppern sowie im Teiledienst, im Verkauf oder in der Disposition Erfahrungen sammeln. Auch Gewährleistungsanträge durfte sie abrechnen – etwas, das sie am Ende zu FRICKE führte. Nach ihrer Ausbildung stieß Laura beim Googlen auf eine Stellenanzeige der FRICKE Gruppe, in der nach Sachbearbeitern in der Gewährleistungsabteilung gesucht wurde. Für Laura war das natürlich dank ihrer Ausbildung und der weiteren Zeit im Autohaus ein bekanntes Gebiet. Doch auch der bessere Arbeitsweg und die Chancen zur Weiterentwicklung bei FRICKE machten den Arbeitsplatz für sie interessant. Nachdem sie auf die Anzeige gestoßen war, ging alles ganz schnell: Die Bewerbung wurde abgesendet und ein Vorstellungsgespräch mit dem Abteilungsleiter Eike Viebrock fand statt. Auch hier war man sich in wenigen Augenblicken einig: Laura sollte Teil der FRICKE Gruppe werden. Pünktlich zum 01.02.2021 fing sie also in der Gewährleistungsabteilung an und lernte ihre neuen Kolleginnen und Kollegen kennen. In dieser Abteilung verbrachte Laura rund zweieinhalb Jahre und über die scheint sie auch gerne zu sprechen.

    Das war der beste Job, den ich bisher hatte.

    Laura über ihre Zeit in der Gewährleistungsabteilung bei FRICKE

    Die Abteilung sei ein super Team, in dem alle offen seien und es zu keinen Streitigkeiten käme. Doch auch während ihrer Zeit in der Gewährleistungsabteilung konnte Laura nicht still sitzen. In der Abendschule machte sie ihren Abschluss zur Handelsfachwirtin, weil sie sich weiterbilden wollte. Und dennoch merkte sie kurz darauf: Das war nicht genug.

    Lauras Weg zum Studium

    In ihrem Eifer sammelte sie also Informationen über die Weiterbildungsmöglichkeiten, die FRICKE bot und war von den vielen Optionen positiv überrascht.

    Zu Beginn konnte ich noch gar nichts mit den Studiengängen anfangen.

    Laura erzählt über ihre ersten Gedanken zu den Studiengängen

    Doch beim Gedanken an ihren vorherigen Werdegang kristallisierte sich nach und nach ein Studiengang heraus, der für sie auf jeden Fall in Frage kam. Durch das Autohaus und die dortigen Kollegen aus der Werkstatt hatte sie bereits ein wenig technisches Wissen erlangen können. Natürlich hatte auch ihre Zeit in der Gewährleistungsabteilung etwas damit zu tun. Dort konnte sie sich die Garantiefälle hautnah ansehen und Abläufe nachvollziehen. Besonders ausschlaggebend war jedoch ihr Hobby: Motorrad fahren und selber an Motorrädern schrauben.

    Auch beim Studium kommt das Hobby nicht zu kurz: Nach dem ersten Semester machte Laura einen Motorradausflug in die Schweiz.

    So kam es also dazu, dass Laura im August 2023 den Studiengang „Wirtschaftsingenieurswesen“ anfing. Ein paar Monate später, Laura stand gerade im Studentenwohnheim am Herd und kochte, rief Eike Viebrock bei ihr an. Am Telefon erzählte er ihr, dass die Nachhaltigkeitsmanagerin Kirsten Huff momentan dringend Unterstützung benötigte. Als er davon hörte, habe er sofort an sie gedacht und so schlug er Laura vor, dass sie innerhalb ihres Studiums für drei Monate im Nachhaltigkeitsmanagement eingesetzt werden könnte. Laura war sofort begeistert von der Idee und willigte ein.

    Aushilfe im Nachhaltigkeitsmanagement

    Seit Juli unterstützt sie nun also schon in diesem neuen Bereich und hilft Kirsten wo sie nur kann – und dabei hat sie alle Hände voll zu tun. Zum einen unterstützt Sie Kirsten ganz praktisch bei ihrer Arbeit im WE ACT-Team, indem sie die Projekte begleitet und dokumentiert. Zum anderen ist sie auch in die planerische, strategische und damit in Teilen auch sehr theoretische Arbeit eingebunden: Sie hat eigene Projekte übernommen, die dazu beitragen, die neue Richtlinie der EU zur Nachhaltigkeitsberichterstattung umzusetzen  u.a. die Vorbereitung einer Kundenumfrage zur Nachhaltigkeit. Besonders der letzte Punkt nahm sie in den vergangenen Wochen sehr in Anspruch, erklärte Laura.

    Eine neue Richtlinie der EU verpflichtet bestimmte Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht aufzustellen. Welche Themen dabei in den Bericht kommen, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich – je nachdem, welche Nachhaltigkeitsthemen in dem jeweiligen Bereich relevant sind. Dazu können bspw. die Rohstoffnutzung, die Herkunft des Stroms, den das Unternehmen nutzt oder die herrschenden Arbeitsverhältnisse zählen. Aber das sind nur einige wenige Beispiele der Aspekte, die behandelt werden können. Da sich die Erstellung eines solchen Berichts besonders für Unternehmen in der Größe der FRICKE Gruppe ziemlich kompliziert und umfangreich darstellt, wird nun ein Tool gesucht, welches diese Arbeit erleichtern kann. Laura war bis vor kurzem an dieser Suche beteiligt.

    Man hat nach einer gewissen Zeit des Suchens den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen.

    Laura über die Suche eines passenden Tools für die Umsetzung der neuen EU-Richtlinie

    Die Menge an Tools, die für die neue Richtlinie programmiert wurden, sei erschlagend. Mittlerweile wurden sich jedoch einige Tools angeschaut, um auf dieser Basis eine Entscheidung zu treffen.

    Laura über ihr Studium

    Doch neben ihrer Arbeit im Nachhaltigkeitsmanagement kommt natürlich auch ihr Studium nicht zu kurz. Laura beschreibt den Studiengang „Wirtschaftsingenieurswesen“ als eine Kombination aus BWL und Maschinenbau. In den Semestern begegnen einem Themen rund um Mechanik und Technik. Auch wirtschaftliches und allgemeines Wissen, welches auf verschiedene Bereiche des Berufs- oder auch des Privatlebens übertragen werden können, kämen dabei nicht zu kurz. Die meisten Parallelen zum Studium, so Laura, fänden sich vermutlich im Product Management: Hier könne man das Know-How und das technische Hintergrundwissen zu verschiedenen Produkten auf ganz verschiedene Arten und Weisen einsetzen.

    Ein Ausflug ins Elektrotechnik-Labor. Hier wurden gerade Versuche zur Ergänzung der Vorlesung durchgeführt.

    Es geht aber auch andersherum: Das Nachhaltigkeitsmanagement, mit dem sie aktuell zu tun hat, lässt sich nämlich auch mit dem Studium verbinden, sei es beispielsweise beim Konstruieren von nachhaltigen Maschinen. Das Studium dauert insgesamt dreieinhalb Jahre und findet für Laura an der Nordakademie in Elmshorn statt. Hier wohnt sie über die Semester in einem gemeinschaftlich geführten Wohnheim.

    Samstag noch gefeiert, Sonntag schon eingezogen

    Natürlich muss man sich an das Teilen der Küche und der Duschen mit anderen Studierenden gewöhnen, doch warum Laura genau das am ersten Tag besonders schwer fiel, begründet sie mit einer unterhaltsamen Anekdote: Sie zog an einem Sonntag in das Wohnheim ein und hatte gerade eine durchzechte Nacht hinter sich. Nicht ganz fit wurde also der Schlüssel abgeholt und der erste Schritt in die neuen vier Wände gemacht.

    Es dauerte eine Weile, bis sich Laura eingelebt hatte, vor allem weil ihre meisten Kommilitonen ein paar Jahre jünger waren als sie. Als sich jedoch gemeinsames Kochen und Frühstücken in der Prüfungsphase immer mehr zur Tradition entwickelten, war sie vollkommen angekommen. Mittlerweile vermisst Laura ihre Kommilitonen schon zum Ende des Semesters und freut sich schon lange vor dem Start einer neuen Theoriephase auf das Wiedersehen. Auf sie wartet nun als nächstes ein recht ruhiges Semester, denn die Prüfungen in BWL fallen durch die Weiterbildung zur Handelsfachwirtin für sie weg. So zahlt sich ihr Fleiß also schon jetzt aus.

    Gemeinsam Kaffee trinken macht das Lernen etwas leichter.

    Der schwere, aber wichtige Weg zur Nachhaltigkeit

    Aber nicht nur die Wissbegierde, sondern auch das Interesse an Nachhaltigkeit war bei Laura schon immer präsent. Dies ist unter anderem familiär verschuldet. Ein Familienmitglied ist bei einem Getränkehersteller für die Nachhaltigkeit zuständig und sorgt beispielsweise dafür, dass das Unternehmen Energie einspart – und das färbt natürlich ab. Zuhause kommt die Wärme aus einer Wasserstoffheizung und man fährt mit dem E-Auto.

    Dennoch ist es natürlich für den Privathaushalt noch immer schwierig bis ins kleinste Detail nachhaltig zu sein. Besonders die Kostenfrage stellt hier noch eine große Hürde dar. Doch auch für Unternehmen wünscht sich Laura, dass es einfacher wird, nachhaltig zu handeln. Noch sei es sehr schwer den Großhandel mit Nachhaltigkeit zu verbinden. Natürlich spielen hier Kosten auch eine Rolle, doch auch die Bürokratie legt einem Steine in den Weg. Ein wichtiger Schritt wäre es also, schlägt Laura vor, die bürokratischen Hürden abzubauen und die Kosten für die Nachhaltigkeit zu senken, sodass nachhaltig handeln attraktiver erscheint. Dadurch könnten sich auch kleinere Unternehmen immer öfter für die nachhaltige Alternative entscheiden.

    Einen wichtigen Schritt in dieser facettenreichen und schwierigen Aufgabe hat die FRICKE Gruppe aber schon mal getan: Aus dem Nachhaltigkeitsprogramm WE ACT ist ein eigenes Nachhaltigkeitsmanagement entstanden. Von kleineren Projekten, wie der Umstellung auf LED-Lampen oder 100 % Recyclingpapier in Sachen Verpackungen oder die Einführung einer Mehrweglösung in der Kantine, geht es jetzt darum, eine Nachhaltigkeitsstrategie für das ganze Unternehmen zu entwickeln.

    Laura hofft für die Zukunft, dass nach und nach alle Menschen und auch kleinere Unternehmen diesen Weg einschlagen und sich für nachhaltiges Handeln entscheiden können. Ihre Zeit beim Nachhaltigkeitsmanagement neigt sich nun langsam dem Ende zu, doch sie behält diese neue Erfahrung in guter Erinnerung. Über ihren weiteren Weg bei FRICKE hat sich Laura noch keine Gedanken gemacht. Eins steht jedoch fest: Sie fühlt sich hier wohl und möchte auch über ihr Studium hinaus Teil der FRICKE Gruppe bleiben. Wir wünschen Laura noch viel Spaß und Erfolg bei ihrem Studium!

    Du möchtest wissen, welche kleinen Tricks im Alltag schon zur Nachhaltigkeit beitragen? Dann lies direkt hier weiter!


  • Drei Monate Aufenthalt in Reims – Einblick in die Arbeit bei GRANIT Frankreich und das Leben in der Champagne

    Drei Monate Aufenthalt in Reims – Einblick in die Arbeit bei GRANIT Frankreich und das Leben in der Champagne

    Mein Name ist Aileen und als Teil des Export-Teams in Heeslingen betreue ich unsere Landesgesellschaften Belgien und Frankreich und hatte in diesem Sommer die Gelegenheit, drei Monate lang in unserer Niederlassung in Reims zu arbeiten. Ich konnte in dieser Zeit viele wertvolle Erfahrungen sammeln und die offene Kultur des Büros hautnah miterleben.

    Mein Weg bei GRANIT – ein Rückblick

    Im November 2021 habe ich bei GRANIT im Export begonnen und seitdem viele spannende Aufgaben und Herausforderungen gemeistert. Bereits im Jahr 2023 war ich vier Wochen vor Ort in Reims, was den Grundstein für einen weiteren Aufenthalt gelegt hat. Auch die Vertiefung meiner Französischkenntnisse war ein Grund für den Aufenthalt und ebenso der persönliche Kontakt zu den Kollegen ist ein unschätzbarer Vorteil für die tägliche Arbeit und die Realisierung von Projekten.

    Eine offene Bürokultur und gemeinsame Erlebnisse

    Die Atmosphäre im Büro in Reims ist von Offenheit und Herzlichkeit geprägt. Jeden Freitag starten wir mit einem gemeinsamen Frühstück in den Tag – natürlich mit Baguette und Käse – ein Ritual, das nicht nur den Teamgeist stärkt, sondern auch den Austausch untereinander fördert. Die Kollegen sind offen, hilfsbereit und die Zusammenarbeit ist von einem angenehmen Miteinander bestimmt, was es mir leicht gemacht hat, mich schnell zu integrieren und wohlzufühlen.

    Besondere Momente wie gemeinsames Kartfahren und ein BBQ zum Abschluss des Aufenthaltes haben den Zusammenhalt zusätzlich gestärkt und für viel Spaß gesorgt. Diese Events sind ein super Ausgleich zum Arbeitsalltag und zeigen, wie wichtig der Teamgeist bei GRANIT ist.

    GRANIT Frankreich

    Arbeiten im Export – spannende Projekte und Herausforderungen

    Meine Hauptaufgabe während meines Aufenthalts war es, verschiedene Projekte zu betreuen. Neben meiner täglichen Exportaufgaben gehörten die Bearbeitung von Transport- und Rückstandsthemen, aber auch Schulungen, z.B. im Bereich SAP, für die Kollegen dazu. Durch den persönlichen Austausch vor Ort mit den Kollegen konnten wir Prozesse effizienter gestalten und gemeinsam neue Lösungsansätze entwickeln, aber auch das Vertrauen und die Zusammenarbeit wurde dadurch gestärkt. Außerdem hatte ich die Gelegenheit, einige Kundengespräche am Telefon zu führen sowie einen Tag im Außendienst zu verbringen, um den direkten Kundenkontakt selbst zu erleben.

    In der täglichen Kommunikation auf Französisch konnte ich meine Kenntnisse vertiefen und viel dazulernen. Dies ist ein bedeutender Vorteil für meine Arbeit im Export, da ein guter Sprachgebrauch den Austausch mit den Kollegen erleichtert und Missverständnisse vermeidet.

    Sport und Freizeit – ein aktiver Ausgleich zum Arbeitsalltag

    Auch sportlich habe ich die Zeit in Reims genutzt. Nach der Arbeit ging es oft ins Fitnessstudio oder zum Laufen, um fit zu bleiben und den Kopf freizubekommen. Zusätzlich habe ich regelmäßig mit ein paar Kollegen Squash oder Tennis gespielt, was nicht nur ein guter Ausgleich war, sondern auch eine tolle Möglichkeit, die Kollegen besser kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben. Außerdem bleiben mir auch die gemeinsamen Abende in Bars, das Festival in Le Touquet am Strand oder „La fête de la musique“ in Reims und viele weitere Ausflüge in Erinnerung.

    Kurztrips in den Westen und in die Hauptstadt Frankreichs

    Neben der Arbeit habe ich die Gelegenheit genutzt, an den Wochenenden die Region zu erkunden. Seien es die Weinfelder in der Nähe, Paris, wo ich ein paar Eindrücke der olympischen Spiele bekommen habe oder Epernay – die Hauptstadt der Champagne mit all ihren Champagner-Häusern. Eines meiner Highlights war ein Kurztrip mit meiner Kollegin Sarah aus Belgien in den Westen Frankreichs. Hierbei haben wir unter anderem Bordeaux mit seinen historischen Bauten und Weinbergen, Biarritz mit seinen schönen Stränden und der Surferkultur und Bayonne mit seiner Mischung aus baskischer Tradition und französischem Flair besucht.

    Das Leben in der Champagne – gutes Essen, gutes Wetter und neue Freundschaften

    Die Champagne-Region hat mich mit ihrem besonderen Lebensgefühl begeistert. Das Leben hier ist geprägt von gutem Essen, kulinarischen Genüssen – frisches Baguette, eine riesige Käsevielfalt und Champagner gehören dazu – herrlichem Wetter und einer entspannten Lebensweise. Es war eine tolle Erfahrung, die regionale Küche zu probieren und die lokale Kultur kennenzulernen. Während meines Austauschs habe ich auch neue Freundschaften geschlossen, die meinen Alltag bereichert und mir das Gefühl gegeben haben, wirklich willkommen zu sein.

    Eine wertvolle Erfahrung

    Mein Aufenthalt in Reims war nicht nur beruflich, sondern auch persönlich eine unglaublich bereichernde Erfahrung. Die offene Kultur im Büro, die vielfältigen Aufgaben im Export, die Möglichkeit, meine Sprachkenntnisse zu verbessern, die Aktivitäten nach der Arbeit und die Erkundung der wunderschönen Champagne-Region haben die Zeit in Reims zu etwas ganz Besonderem gemacht.

    Ich bin sehr dankbar für diese Zeit und ich freue mich schon auf die nächsten spannenden Projekte und darauf, weiterhin ein Teil des Teams von FRICKE zu sein!

  • Saphir Sonderbau – Von Entsorgungshof bis Skipiste

    Saphir Sonderbau – Von Entsorgungshof bis Skipiste

    Egal ob Landwirtschaft, Entsorgungshof oder sogar Skigebiet, die Aufgaben die in einem Betrieb zu erledigen sind, sind oft sogar innerhalb einer Branche sehr divers.  So benötigt ein Bergbauer, der an den steilen Hängen der Alpen Heu macht ganz andere maschinelle Unterstützung, als ein Landwirt, der in Mecklenburg-Vorpommern über 400 Hektar bewirtschaftet.

    Um auch für die außergewöhnlichsten Probleme eine Lösung zu finden, bietet Saphir nun schon seit fast 15 Jahren die individuelle Entwicklung von Maschinen nach den Wünschen der Kunden an. Doch auf den ersten Blick ist oft gar nicht erkenntlich, wie viel Arbeit hinter so einem Sonderbau steckt.

    Eine der größten Schwierigkeiten ist es, bereits beim ersten Versuch ein perfektes Gerät zu liefern. Entwirft man ein Gerät, welches später in die Serienproduktion gehen soll und von dem man sich erhofft große Stückzahlen zu verkaufen, gibt es viele Stufen in der Entwicklung, die durchlaufen werden müssen, um bei Markteintritt ein perfekt funktionierendes Produkt anbieten zu können. So wird erst ein Prototyp gebaut, bei dem die grundsätzliche Funktionalität geprüft wird. Anschließend wird das Gerät in der Vorserie ausgiebig getestet und alle Kinderkrankheiten, die nun noch vorhanden sind beseitigt. Da von den Sonderanfertigungen allerdings oft nur eine einzige Maschine verkauft wird, ist es aus Kostengründen nicht möglich vorab Prototypen zu fertigen. Das was sich der Konstrukteur am PC überlegt muss also auch auf Anhieb in der Realität funktionieren.

    Einer der wichtigsten Aspekte, um dies zu gewehrleisten ist eine gute Kommunikation mit dem Kunden.  Vor allem bei Aufträgen, zu denen man kaum Vorwissen hat ist dies wichtig. So auch, als es darum ging eine Palettengabel für die Pistenraupen des Jungfraujochs in der Schweiz zu entwerfen, die nun auf dem Gletscher in über 3500 m Höhe ihren Dienst verrichtet.

    Die Saphir Palettengabel am Pistenbully

    Normalerweise ist es von Vorteil auf bereits bekannte Technologien zu setzen, da so ein reibungsloser Ablauf des Projektes gewährleistet werden kann. Zum einen können durch die Verwendung von Gleichteilen die Fertigungskosten niedrig gehalten werden, zum anderen sind so viele Abläufe schon bekannt, wodurch die Fehleranfälligkeit minimiert wird. Eine größere Herausforderung stellte deshalb die besondere Aufnahme der Pistenbullys dar. Diese war bei Saphir noch komplett unbekannt. Da am Anfang des Projekts noch keine Zeichnung der Aufnahme vorlag und sich anhand von Fotos nur relativ schwer konstruieren lässt, war sogar ein Ausflug in die Skihalle in Bispingen geplant. Hier sollte sich eine der Pistenraupen mal aus nächster Nähe angeschaut werden. Mit Hilfe des Kunden konnten aber die wichtigen Abmessungen der Aufnahme ermittelt und die Aufnahme somit passgenau gefertigt werden.

    Ein weiteres Beispiel war der Wunsch eines Kunden, nach einer Palettengabel, welche seitlich kippbar sein sollte, um auch an schrägen Hängen Paletten aufladen zu können. Nach einer ersten groben Skizze und einer Prüfung, ob die Anforderungen an Tragkraft, Zinkenlänge, oder die hydraulische Kippfunktion technisch und wirtschaftlich überhaupt möglich sind, erhielt der Kunde ein erstes Angebot. Auch die voraussichtliche Lieferzeit, in der das Projekt fertig gestellt werden kann wurde ermittelt. Im Falle der kippbaren Palettengabel wurde auf die Basis des Kistendrehgerätes zurückgegriffen, welches sich bereits im Sortiment befindet. Durch die veränderten Anforderungen, wie zum Beispiel der um eine Tonne erhöhten Tragkraft oder die beidseitige Kippfunktion, mussten jedoch einige Veränderungen und ein komplett neuer Kippmechanismus entwickelt werden.

    Ausschnitt der technischen Zeichnung der kippbaren Palettengabel

    Wenn das Gerät dann schließlich auf dem Gelände in Bockel ankommt ist die Arbeit jedoch noch nicht getan. Hier werden letzte Tests gemacht und geprüft, ob die Maschine auch alle Anforderungen erfüllt. Außerdem wird eine Betriebsanleitung erstellt, welche die sichere Handhabung gewährleistet.

    Es muss also einiges beachtet werden, damit der Kunde schon ca. 10 Wochen nach seiner Anfrage ein fertiges und auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes Gerät auf dem Hof stehen hat. Doch gerade dieses Know-how und diese Zielstrebigkeit machen das Team bei Saphir aus.

    Ihr wollt noch mehr über aktuelle Projekte bei Saphir erfahren? Dan schaut doch mal in unseren Beitrag über den Grind Star.

  • Johanna – das neue Gesicht an der Zentrale

    Johanna – das neue Gesicht an der Zentrale

    In der dynamischen Welt von FRICKE gibt es ein neues Gesicht, das frischen Wind in die Zentrale bringt: Johanna. Sie sorgt dafür, dass der Arbeitsalltag für viele Kolleg:innen und Kund:innen im Campus reibungslos verläuft. Doch wer ist Johanna und was macht sie zur perfekten Ergänzung an der Zentrale?

    Wer ist Johanna?

    Johanna ist 35 Jahre alt und bringt eine bunte Mischung an Fähigkeiten und Interessen mit. Sie hat eine Ausbildung in der Gastronomie absolviert, was ihr einen ausgeprägten Sinn für Service und Kundenorientierung verleiht. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit liebt Johanna das Abenteuer in der Natur. Sie ist begeisterte Camperin und verbringt ihre Urlaube am liebsten mit ihrem VW-Bus in Skandinavien. Die Ruhe und Weite dieser Landschaften bieten ihr den perfekten Ausgleich zum Arbeitsalltag. Zudem ist sie eine leidenschaftliche Hobbyköchin und widmet sich in ihrer Freizeit gern DIY-Projekten, wie Streichen und anderen handwerklichen Tätigkeiten.

    Johanna unterwegs in Skandinavien mit ihrem VW-Bus

    Wie kam Johanna zu FRICKE?

    Auf der Suche nach neuen Herausforderungen stieß Johanna auf FRICKE. Die Empfehlung kam durch Bekannte und da ihr vorheriger Arbeitgeber regelmäßig bei FRICKE Bestellungen tätigte, war ihr der Name bereits ein Begriff. Die Neugierde war geweckt: Ein Unternehmen, das global aufgestellt ist und trotzdem eine familiäre Atmosphäre pflegt, klang nach der perfekten neuen beruflichen Heimat.

    Der Einstieg bei FRICKE

    In den ersten drei Wochen arbeitete sie mit Monika im Service zusammen. Sie lernte, wie man Räume bucht, wo sich die unterschiedlichen Räume befinden, wie diese für Meetings eingedeckt und ausgestattet werden müssen. Zudem hat sie die Abläufe beim Versenden von Post kennengelernt.  Diese Einführung half ihr, einen umfassenden Überblick über die Abläufe im Unternehmen zu bekommen. Das bedeutet, Johanna kann uns bei Fragen rund um Service und Post weiterhelfen. Nach den drei Wochen ging es dann an die Zentrale und Johannas eigentliche Einführung begann. Egal ob Kunden, Lieferanten oder erfahrene Kollegen – Johanna stand von Anfang an allen für Fragen zur Verfügung und zeigte damit ihre Bereitschaft, sich schnell und umfassend einzuarbeiten.

    Die Aufgaben an der Zentrale

    Die Arbeit an der Zentrale ist für Johanna „weit mehr als nur hinterm Tresen sitzen und nett lächeln“. Neben der freundlichen Begrüßung von Gästen und der Beantwortung von Telefonaten gehört viel mehr zu ihren Aufgaben. Dazu zählen die räumliche Organisation für Veranstaltungen, Hotelbuchungen, die Betreuung von Auszubildenden, die Verwaltung und Bestellung von Büromaterialien sowie die Bereitstellung von Auskünften und vieles mehr.

    Wie gefallen Johanna die Aufgaben?

    Johanna liebt die tägliche Abwechslung und die Herausforderungen, die mit ihrer Position einhergehen. Sie hat Spaß daran, reibungslose Abläufe zu gestalten. Besonders schätzt sie die Zusammenarbeit mit ihren Kolleg:innen, die sie mit offenen Armen empfangen haben.

    Fun Fact

    Ein kleiner Fun Fact über Johanna: „Man kann Korn auch lecker trinken!“ Johanna war nie ein Fan von Korn, doch bei ihrer ersten FRICKE Mitarbeiterfeier hat sich doch noch mal am Korn, besser gesagt am FRICKE Korn, probiert und siehe da, es schmeckte ihr! Besonders angetan haben es ihr die Korn-Cocktails, denn die seien besonders lecker.

    Herzlich Willkommen und vielen Dank für diesen Einblick

    Johanna bringt eine frische Brise an die Zentrale von FRICKE und sorgt mit ihrer aufgeschlossenen Art und ihrem Engagement dafür, dass der Arbeitsalltag für alle ein Stückchen angenehmer wird. Wir danken Johanna für ihre Einblicke und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Erlebnisse!

    Euch interessieren die Karrierewege und Tätigkeiten unserer FRICKE Mitarbeiter? Dann lest doch gerne den Blogbeitrag über Inas Weg von der Musik zur Wirtschaft und/oder Nicos Tätigkeiten in den USA.

  • GRANIT PARTS in der Schweiz: Ein Erfolgsmodell mit Geschichte

    GRANIT PARTS in der Schweiz: Ein Erfolgsmodell mit Geschichte

    GRANIT PARTS ist heute in ganz Europa präsent und beliefert die Kunden von der Südküste Spaniens bis in den Norden von Schweden. Dass die Betreuung dieser Kunden funktioniert, hängt vor allem auch an den Landesgesellschaften vor Ort, die mit den Kunden in engem Austausch sind und ihnen bei Fragen oder Problemen zur Seite stehen. Eine der ersten Landesgesellschaften, die GRANIT PARTS Agritec Griesser GmbH, liegt im Süden von Deutschland: in der Schweiz.

    Hier leitet Martin Griesser heute ein Team von 23 Mitarbeitern. Der Name der Gesellschaft erzählt noch heute etwas von der Historie von GRANIT und der Familie Griesser in der Schweiz. Gemeinsam mit Martin haben wir einen Blick in die Vergangenheit geworfen.

    Wurzeln

    Die Basis schafft Martins Urgrossvater bereits 1897. Albert Griesser fährt damals mit dem Fahrrad von Hof zu Hof und verkauft zunächst noch Betriebsmittel, wie Fette aber auch einfache Maschinen. Mit den Jahren professionalisiert sich der Vertrieb immer weiter und aus dem Fahrrad wird ein Motorrad und aus dem Motorrad mit dem technischen Fortschritt schließlich ein Auto.

    In den 1920er Jahren übernimmt Sohn Edwin den Betrieb und baut von Kleinandelfingen aus ein vorerst sehr erfolgreiches Geschäft der Reklamebranche auf, das später an die Konkurrenz veräußert werden sollte. Nach dem zweiten Weltkrieg baut er eine Werkstatt für Autos und Traktoren, welche in den 1950er Jahren ebenfalls verkauft wird. Denn ab diesem Zeitpunkt konzentrierte sich Edwin mit seinem Unternehmen auf den Import von landwirtschaftlichen Geräten und deren Vertrieb in der Schweiz.

    In den Nachkriegsjahren und der Phase der Industrialisierung wurde viel in Landtechnik investiert, weshalb das Geschäft florierte. So stiegen auch die Söhne Hans und Edwin in die väterliche Unternehmung ein. Hans leitete den Bereich der Landtechnik und Edwin baute eine neue Sparte mit Milchkühltechnik auf. Mit der Erbteilung Ende der 80ziger Jahre wurde das Unternehmen unter den Brüdern aufgeteilt.

    Die Agritec Griesser AG im Jahr 1996

    Hans gründet die Agritec Griesser AG und führt das Landtechnik-Unternehmen weiter, in welches Martin 1996 eintritt. Ab 1997 wird eine Sparte Ersatzteilhandel aufgebaut. Nach dem Millennium harmonisierten sich durch die Einführung des Euros die Preise, durch Freihandel wurde das Importieren immer einfacher und das Internet schaffte zudem Transparenz bei den Preisen. Das Import-Geschäft kam damit unter Druck, welches Martin heute als die Suche nach der Nadel im Heuhaufen beschreibt: Man sucht leichtverkäufliche Produkte und läuft dann Gefahr, dass der Hersteller das Geschäft selber macht, wenn er merkt, dass es sich um einen lukrativen Markt handelt.

    Martin mit seinem Vater Hans Griesser

    Generationenwechsel

    2001 verändert sich die Firmengeschichte nachhaltig, als der Vertriebler eines europäischen Unternehmens für Agrarersatzteile in Kleinandelfingen vorbeikommt. Der Verkäufer möchte einen Auftrag für 100 Schlepperdreiecke von Martin bekommen und macht dafür ein Angebot. Als trickreicher Einkäufer erklärt Martin, er habe ein besseres Angebot: ein Bluff. Anders als von ihm erwartet, verbessert der Vertriebler aber nicht das Angebot, sondern fängt an über eine andere Firma zu schimpfen. Das vermeintlich bessere Angebot könne nur von GRANIT sein, mit deren Preisen er nicht mithalten könne. Von GRANIT hat Martin bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gehört. Kaum ist der Besucher weg, stellt sich bei seiner Google-Recherche heraus, dass es sich um die Firma GRANIT PARTS aus Norddeutschland handeln muss. Martin fragt für ein Angebot an und bekommt tatsächlich einen deutlich besseren Preis als vom bisherigen Anbieter und schlägt zu.

    Als die Artikel geliefert werden, beginnt Martin motiviert mit dem Abverkauf an Landtechnikhändler in der ganzen Schweiz bis wenig später sein Telefon klingelt: bei einem der Schlepperdreiecke kam es zu einem Problem beim Landwirt. In den kommenden Wochen treten vereinzelt weitere solcher Fälle auf und Martin beschließt sich an GRANIT zu wenden, um diese Probleme zu lösen.

    Eine unerwartete Wendung

    Der damalige GRANIT Gebietsleiter aus Bayern ist sofort zur Stelle und schaut sich vor Ort alles an. Der Mitarbeiter ist zuvorkommend und hat neben der Lösung des Problems auch noch eine Einladung der Mutterfirma FRICKE nach Heeslingen im Gepäck. Flug und Unterkunft übernimmt FRICKE und so denken Martin und sein Vater nicht lange nach und treten die Reise kurze Zeit später mit Freundin und Frau Richtung Norddeutschland an. Vor Ort in Heeslingen werden sie von Helma, Wilhelm und Hans-Peter Fricke herzlich mit einer selbstgemachten Hochzeitssuppe empfangen. Man versteht sich direkt – teilt man doch die gleiche Leidenschaft für den Ersatzteilhandel von Agrarersatzteilen.

    Mit diesem positiven Eindruck im Gepäck geht es schließlich wieder zurück in die Schweiz und Martin vertieft die Zusammenarbeit mit GRANIT. Als GRANIT Kunde erreicht die Agritec Griesser AG schnell eine Million Franken Einkaufsvolumen. Daraus resultiert ab 2005 ein Vertrag über die Vertriebs-Exklusivität von GRANIT PARTS für den Schweizer Markt.

    Rasanter Aufstieg

    In den kommenden fünf Jahren nimmt das Wachstum keinen Abriss und mit dem parallelen Wachstum von GRANIT und der FRICKE Gruppe ist irgendwann klar, dass man noch näher zusammenrücken möchte. Nach einem „Asset-Deal“ startet 2011 GRANIT in der Schweiz mit einer eigenen Landesgesellschaft, der GRANIT PARTS Agritec Griesser GmbH, mit 7 Mitarbeitern und Martin Griesser als Geschäftsführer. Martin beschreibt den Schritt vom Importeur zur Landesgesellschaft heute wie den Aufstieg von der nationalen Liga in die Champions League.

    Grillfest in Kleinandelfingen mit Kollegen und Familien

    Das Unternehmen rückt durch diesen großen Schritt 2011 deutlich dichter an das Team in Heeslingen heran. Aber auch heute sind die mittlerweile 23 Kolleginnen und Kollegen in der Schweiz ein eigenständiges Team innerhalb der mittlerweile großen FRICKE Gruppe. Angefangen beim eigenen Weihnachtsessen mit allen Mitarbeitern und Pensionären bis zum großen Grillfest im Sommer: ältere, erfahrene Kollegen und junge Neueinsteiger arbeiten in der Schweiz Seite an Seite und profitieren voneinander.

    Dieses vertraute Verhältnis lebt man aber nicht nur im Team, sondern auch im Umgang mit den Kunden. Für Martin steht der Service für seine Kundschaft im Fokus. Der Kunde soll so einfach, schnell und problemlos wie möglich seine Artikel erhalten und sich bei Problemen oder Fragen gut durch Innen- und Außendienst beraten fühlen – So ist nicht zuletzt auch Martin zum Kunden von GRANIT geworden. GRANIT ist der qualifizierte Partner, der zur Stelle ist, wenn die Maschine einmal nicht weiterfährt oder der Kunde die passende Beratung für die Reparatur eines komplexen Motors benötigt. Gleichzeitig sieht er auch, wie sich seit seinem Start mit GRANIT Anfang der 2000er die Produkte der Eigenmarke GRANIT PARTS und die eigenen Premium-Marken immer weiterentwickelt haben.

    Kleinandelfingen heute und morgen

    Das dreisprachige Kundencenter Schweiz sitzt noch heute mit neun Kollegen in Kleinandelfingen, nördlich von Zürich. Bald schon sollen neue Kolleginnen und Kollegen dazukommen, um die steigende Anzahl von kaufenden Kunden und den Außendienst auf der Straße unterstützen zu können. Wie in so vielen Bereichen von FRICKE baut man daher auch in der Schweiz aktuell die Kapazitäten aus, um weitere Arbeitsplätze zu schaffen. Im vergangenen Jahr besuchte eine Kollegin aus Heeslingen im Rahmen ihrer Ausbildung zwei Wochen lang die Schweiz. Was sie genau erleben durfte hat sie in einem eigenen Blogbeitrag zusammengefasst, den du hier lesen kannst.

    Der Hauptsitz in Kleinandelfingen heute

    Wir finden den Werdegang von Martin und der Schweizer Landesgesellschaft sehr spannend und hoffen, dass auch in Zukunft Fortschritt und Wachstum keinen Abriss nehmen. Dich hat die Geschichte von unserer Schweizer Gesellschaft interessiert? Dann lies gerne auch den Beitrag über unser US-amerikanisches Tochterunternehmen CFC.

  • FRICKE weltweit vernetzt – FRICKE Maszyny Rolnicze ist unser Landmaschinenhandel in Polen

    FRICKE weltweit vernetzt – FRICKE Maszyny Rolnicze ist unser Landmaschinenhandel in Polen

    FRICKE Maszyny Rolnicze, was so viel wie FRICKE Landmaschinen bedeutet, ist seit 1997 im Agrarsektor tätig und seit 2003 Vertragshändler für die Marke John Deere. Insgesamt hat das Unternehmen 11 Standorte, die im nordöstlichen Polen verteilt sind. Die Zentrale liegt in Warschau. Genau dort hat unser dualer Student Mathis zwei Monate verbracht, um direkt vor Ort zu unterstützen.

    Mathis hat im Sommer 2022 sein duales Studium Agrarmanagement bei der FRICKE Gruppe begonnen. Die Verbindung zur Landwirtschaft wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Bereits auf dem Hof seines Cousins hat er das Treckerfahren gelernt, sobald er die Kupplung treten konnte. Bei der Auswahl seines Studiums war ihm der Mix aus betriebswirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Themen besonders wichtig. So hat ihn sein Weg zur FRICKE Gruppe geführt.

    Erste Erfahrungen in Polen durfte er bereits letztes Jahr sammeln, als er zusammen mit Adrian Fricke anlässlich der AGRO Show dort war. Daraus hat sich sein jetziger Aufenthalt ergeben, der insgesamt zwei Monate dauert.

    Mathis‘ größtes Projekt dreht sich rund um den Ausbau und die Erweiterung des Online-Vertriebes für Gebrauchtmaschinen. Dieses umfasst die Integration von MPO, ein Maschinenverwaltungssystem, welches den Prozess der Bewertung, Inserierung und Verkaufsunterstützung abbildet. MPO bietet eine nahtlose Anbindung an unterschiedliche Online-Börsen. Das Projekt bringt Mathis mit vielen der polnischen Kolleginnen und Kollegen in Verbindung, sodass er während der zwei Monate viele Kontakte geknüpft hat.

    Gleich am Anfang habe ich mit einem Kollegen viele der Standorte von FRICKE Maszyny Rolnicze im Nordosten von Polen besichtigt. Dadurch habe ich schon viel vom Land gesehen und eine Menge netter Menschen kennenglernt.

    Mathis über seine bisherigen Erfahrungen

    Während seines Aufenthaltes bei FRICKE Maszyny Rolnicze hat es Mathis sich nicht nehmen lassen, das Land ein bisschen zu erkunden. Ein Besuch der Masuren, lange Fahrradtouren entlang der Weichsel, die durch Warschau fließt, und ein Abstecher nach Danzig durften da nicht fehlen. Aber besonders die internationale Stadt Warschau hat es ihm angetan. Die verschiedenen Facetten von alten Plattenbauten, aber auch der schönen Altstadt auf der einen Seite bis hin zu modernen Wolkenkratzern auf der anderen bilden die Gegensätze der Stadt eindrucksvoll ab.
    Auch die Besuche von verschiedenen Feldtagen standen auf dem Programm. In Pasłęk wurde Grünlandtechnik von SAMASZ vorgestellt und in Kozłowo wurde der neuen John Deere S7 Mähdrescher vorgestellt. Direkt vor Ort konnte Mathis so sein Wissen über die verschiedenen Fabrikate weiter vertiefen.

    Wir danken Mathis für die vielfältigen Einblicke in seine Arbeit in Polen bei FRICKE Maszyny Rolnicze!
    Wenn ihr mehr über die Auslandsaufenthalte von unseren Azubis und dualen Studierenden erfahren wollt, schaut doch mal im Beitrag über Laura vorbei, die unseren Standort in Peterborough kennengelernt hat.

  • Erfahrungsbericht aus Fuchsstadt: Zwei Monate bei Ilgenfritz Mechatronics

    Erfahrungsbericht aus Fuchsstadt: Zwei Monate bei Ilgenfritz Mechatronics

    Von April bis Juni hatte ich die Möglichkeit, ein Partnerunternehmen von Fricke, die Ilgenfritz Mechatronics, vor Ort zu unterstützen. Das Unternehmen in Fuchsstadt nahe bei Würzburg spezialisiert sich auf die Reparatur elektronischer Steuereinheiten und die Produktion eigener Komfortelektronik für Landmaschinen. In dieser Zeit konnte ich einige wertvolle Erfahrungen sammeln und die effektive Zusammenarbeit zwischen Fricke und Ilgenfritz hautnah miterleben.

    Ilgenfritz Mechatronics

    Das Büro im ersten Stock einer ehemaligen Scheune besticht durch seine gemütliche Holzoptik, während im Erdgeschoss eine moderne Werkstatt und ein gut organisiertes Teilelager Platz finden. Hier arbeiten die Techniker an Tests, Fehlerdiagnosen und an der anschließenden Reparatur von defekten Steuereinheiten. Besonders faszinierend fand ich die eigene Produktion von Leiterplatten über eine Lötstraße, wodurch bestimmte Komfortelektroniken wie Zapfwellenfernbedienungen, Geschwindigkeitsmodule und Allradsteuerungen von Eigenmarke Ilgenfritz das Reparaturangebot erweitern.

    Ein wichtiger Aspekt im Tagesgeschäft ist die enge Kooperation zwischen Verwaltung und Werkstatt, um die Reparaturaufträge der Kunden möglichst effizient zu bearbeiten. Mein Arbeitsplatz war im Büro und ich durfte durch die Beschaffung von Reparaturkomponenten im Einkauf unterstützen. Zusätzlich nahm ich gemeinsam mit dem Support-Team Kundenanrufe entgegen und beantwortete Anfragen zu laufenden Reparaturaufträgen. Ein besonders spannendes Projekt, an dem ich mitwirken durfte, war die Verbesserung der Altteilrücksendequote beim Kauf von wiederaufbereiteten REMAN-Artikeln durch eine Optimierung des Verkaufs- und Lieferungsprozesses. Somit wird es dem Kunden erleichtert, nach der Lieferung seiner Bestellung die defekte Steuerelektronik zurückzusenden.

    FRICKE & Ilgenfritz

    Die Kooperation zwischen Fricke und IM bietet für beide Seiten nützliche Vorteile. IM bezieht bestimmte Einkaufsartikel für die Reparatur direkt aus dem Granit Shop. Das erleichtert die Beschaffung und sichert eine hohe Verfügbarkeit der benötigten Teile. Ein weiterer Vorteil für IM ist die Anbindung an das Versandnetz der Fricke Gruppe, wodurch sie von besseren Gruppenkonditionen bei den Versanddienstleistern profitieren. Das spart Kosten und beschleunigt die Lieferung. Außerdem erreicht IM durch das Außendienstnetz von Fricke mehr Kunden in der Branche, was zu einer höheren Bekanntheit und einem gesteigerten Auftragsvolumen führt. Kunden von Fricke können über das Granit Service Center den Reparaturservice nutzen und wiederaufbereitete Tauschteile sowie Komfortelektronik zu attraktiven Konditionen erwerben.

    Abseits der Arbeit

    Während meiner Zeit in Fuchsstadt konnte ich auch das nahegelegene Würzburg als lebhafte Stadt mit vielen schönen Sehenswürdigkeiten kennenlernen. Der Ausblick von der Festung Marienberg auf die alte Mainbrücke war für mich ein Highlight.

    AT-Tausch von Steuerelektroniken

    Defekte Steuerelektroniken müssen nicht voreilig weggeworfen werden, denn für viele Modelle sind die gängigsten Fehler umfangreich dokumentiert und können behoben werden. Auf der Website oder durch einen kurzen Anruf beim Support-Team kann man schnell herausfinden, ob eine Reparatur oder ein Tausch für das jeweilige Teil infrage kommt. Die Reparatur und der AT-Tausch lohnen sich nicht nur finanziell gegenüber einem Neukauf, sondern tragen auch dazu bei, wertvolle Ressourcen zu schonen und die Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten.

    Danke!

    Ein großes Dankeschön geht an die Kollegen aus Fuchsstadt! Eure Hilfsbereitschaft und die starke Kommunikation im Team haben den Aufenthalt unvergesslich gemacht.

    Wenn ihr noch mehr über die Ausbildungsstationen außerhalb des Standortes Heeslingen erfahren wollt, schaut euch gern die anderen Beiträge an. Darunter auch der Beitrag über Jan , seiner abenteuerlichen, sowie lehrreichen Zeit in Indien.

  • Unterstützung für die USA – Nicos Tätigkeiten in den USA

    Unterstützung für die USA – Nicos Tätigkeiten in den USA

    Nico verstärkt seit Mitte Januar das Team in den USA rund um unser Tochterunternehmen CFC-Distributors in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Pricing. Über seinen bisherigen Werdegang, die aktuellen Tätigkeiten und seine bislang gesammelten Erfahrungen berichten wir in diesem Beitrag.

    Der Anfang bei FRICKE

    Aber nochmal einen Schritt zurück. Denn Nico ist schon seit Mai 2021 Teil des FRICKE Teams und war bislang als Gebietsleiter von GRANIT PARTS tätig. Er unterstützte dabei das Team Nord rund um Adrian Fricke im Oldenburger Raum.
    Zuvor hat Nico sein Fachabitur mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und eine vorherige Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandelsmanagement bei einem Mitbewerber absolviert. Doch seine Faszination für große Landmaschinen brachte ihn schließlich zu FRICKE. Schon früh konnte er sich für landwirtschaftlichen Fahrzeuge begeistern und half gelegentlich als Jugendlicher während der Erntezeit in einem Landwirtschaftlichen Betrieb aus.

    Interesse für die USA geweckt

    Schon als Schüler führte es ihn im Rahmen eines Auslandsjahres in die Vereinigten Staaten. Das Schuljahr der elften Klasse verbrachte Nico in dem Bundesstaat Kentucky bei einer Gastfamilie. Diese liegt zufälligerweise mit (280 Meilen/ 450 Kilometer) Entfernung in unmittelbarer Nähe des aktuellen FRICKE Standortes in den USA. Man kann also sagen, dass Nico sich schon früh mit der Region vertraut gemacht hat.

    Weil das Thema USA bei FRICKE in den letzten Jahren immer präsenter wurde, wurde auch bei Nico das Interesse geweckt. Er konnte sich gut vorstellen, eines Tages das Team in den USA vor Ort zu unterstützen. Bislang bildete nämlich nur Eike aus dem Produktmanagement vor Ort eine Brücke aus Deutschland in die USA. Er lebt und arbeitet bereits rund 1,5 Jahre in den USA. Nico kannte Eike zuvor flüchtig und so kam eines Tages der Gedanke auf, dass auch er an den neuen Standort kommen könnte. Nach mehreren Rücksprachen und einem ersten Kennlernen bei dem Mitarbeiterfest HEAT-WAVE, kam man schnell auf einen Nenner. Und nach einem Probearbeiten im September letzten Jahres in Indiana, herrschte Begeisterung auf beiden Seiten und man wurde sich schnell einig.

    Tag des Wechsels

    Am 15. Januar war es dann so weit: Nach zweiwöchiger Einarbeitungsphase in Heeslingen startete für Nico ein neuer Lebensabschnitt. Denn auch eine Trennung von deutschen Gewohnheiten, ein Zurücklassen von Freunden und Familie und der Schritt ins Ungewisse, gehören bei einer solchen Entscheidung dazu. Das Leben in den USA ist auch für Nico etwas anders als in Deutschland und die Dimensionen der LKW´s, des Walmarts, aber auch die landwirtschaftlichen Betriebe sind um einiges größer. Doch dies stellte für Nico keine Herausforderung dar und er konnte sich die erste Zeit gut einfinden. Nach rund vier Wochen folgte Mitte Februar dann schon gleich eine amerikanische Landwirtschaftsmesse, die National Farm Machinery Show in Louisville, auf der GRANIT I CFC in diesem Jahr mit einem besonders großen Messestand vertreten war. Der erste Kundenkontakt erwies sich als beeindruckend, da sich vor allem Kundengespräche, das Bestellverhalten und die Bestellgröße als anders erwiesen hat als Nico es aus dem Außendienst in Deutschland gewohnt war.

    Rückblickend war der Messebesuch ein voller Erfolg, bei der Verkaufsgespräche geführt, Neukunden akquiriert und die Präsenz im Markt verstärkt werden konnte.

    In den nächsten Jahren geht es uns darum, das Geschäft weiter auszubauen, die Kundenbeziehungen zu bewahren und auch das Sortiment zu erweitern. Mir gefallen vor allem die neuen Projekte und vielseitigen Aufgaben, die für die Expansion notwendig sind.

    Nico über seine neuen Aufgaben.

    Derzeit stellt CFC-Distributors durch die Anbindung einiger deutscher Artikel über rund 9 Millionen Produkte seinen Kunden zur Verfügung. Und pflegt mit sechs Außendienstler in den verschiedenen Bundesstaaten der USA die Beziehungen zu den Kunden und geht auf deren Bedürfnisse ein.

    Abseits der Arbeit

    Um den Kopf nach der Arbeit freizukriegen, treibt Nico leidenschaftlich gerne Sport. Er hat schon in Deutschland, in der Nähe von Bremen, US-amerikanischen Football gespielt und nahm dort im letzten Jahr sogar eine Trainerrolle ein. Doch auch die Zeit draußen im Freien, zum Beispiel beim Angeln, nutzt Nico gerne, um abzuschalten.

    Ausblick

    Geplant ist, dass Nico nun erstmal für die nächsten 2 Jahre vor Ort bei CFC-Distributors arbeiten wird, um das Geschäft weiter auszubauen.

    Ein großes Dankeschön möchte Nico an dieser Stelle nochmal seinen unmittelbaren Kollegen Timm und Eike widmen: „Ohne die dankbare Aufnahme im USA Team wäre eine solch gute Einarbeitung und eine so reibungsloser Start und das Ankommen nur schwer möglich gewesen.“

    Wir wünschen unseren deutschen Kollegen Nico und Eike und dem gesamten USA Team alles Gute für die Zukunft und schauen gespannt auf die weitere Entwicklung unseres Unternehmens dort. Wenn Ihr mehr über unseren neuen Unternehmensstandort in den USA erfahren wollt, lest gerne die Erfahrungsberichte unserer Dualen Studierenden Maike und Christian, die das Team unterstützen durften.