Autor: Steffi Scharf

  • Aus Österreich zur FRICKE Gruppe – Carinas Weg zum Kundencenter für Österreich

    Aus Österreich zur FRICKE Gruppe – Carinas Weg zum Kundencenter für Österreich

    Hi zusammen,

    heute möchte ich euch unsere Kollegin Carina vorstellen. Sie arbeitet seit Oktober 2022 als Sachbearbeiterin im Kundencenter für Österreich. Aber wie kam es eigentlich dazu?

    Aufgewachsen ist sie in einem relativ kleinem Ort bei Graz. Nach der 9. Klasse ist sie auf die Polytechnische Schule gewechselt, um sich durch die Berufsorientierung auf die Berufsentscheidung vorzubereiten. Eine Polytechnische Schule bietet die Möglichkeit, sich für eine Ausbildungsrichtung festzulegen und während berufspraktischer Tage Berufspraxis zu sammeln. Diese Praktika hat Carina in verschiedenen Unternehmen im Bereich Einzelhandel und Büroorganisation gemacht. Nach einem Jahr ist sie dann für zwei Jahre auf die Handelsschule. Diese ermöglichte es ihr unter anderem, ihre Ausbildung als Bürokauffrau beim Jugendamt in Graz zu verkürzen.  

    Die Arbeit beim Jugendamt in der Abteilung des ärztlichen Dienstes, hat mir enorm bei der Offenheit am Telefon geholfen.

    Kundencenter für Österreich
    Carina vor ein paar Jahren in ihrer Heimat

    Aber wie kam es zu der Entscheidung auszuwandern?

    Noch in der Schulzeit hat sie online eine Person kennengelernt, mit welcher sie drei Jahre lang Kontakt hatte, bevor sie sich das erste Mal trafen. Eine Liebe entstand und es wurde ernst. Für sie war klar, dass sie nach Deutschland ziehen möchte, da sie bereits in der Schulzeit davon träumte, in das Nachbarland zu ziehen.

    Damals waren es noch eher kindliche Gründe. Als Kind fand ich es toll, dass so viele coole YouTuber aus Deutschland kommen.

    Carina über die Gründe für ihren Auswanderungswunsch

    Als feststand, dass sie zu Ihrer Liebe in die Nähe von Hemmoor zieht, schaute sie sich nach Unternehmen in der Gegend um, welche eine Stelle im Büro anboten. Ursprünglich bewarb sich Carina auf eine Stelle in der Disposition bei FRICKE, da diese für Hemmoor ausgeschrieben war. Allerdings lag es fast auf der Hand, dass sie mit ihren Qualifikationen super ins Kundencenter für Österreich passt. Auch Carina fand die Idee spannend. Für die intensive Einarbeitung hat sich ein Kollege aus Heeslingen dazu bereit erklärt, Carina in Hemmoor alles zu zeigen. Carina beantwortet nun täglich Kundenanliegen per E-Mail oder telefonisch. Außerdem betreut sie die österreichischen Außendienstmitarbeitenden und unterstützt diese, wo sie kann. So musste Carina nun trotz Auswanderung für die Liebe den täglichen Bezug zu ihrem Heimatland nicht aufgeben.

    Kundencenter für Österreich
    Carina an ihrem Schreibtisch in Hemmoor

    Was passiert nach dem Arbeitsalltag?

    Carina erzählte mir, dass sie sehr gern liest und auch selbst Romane schreibt. Außerdem besucht sie gern Konzerte und hat zwei kleine Hunde, die sie auf Trab halten.

    Wir bedanken uns bei Carina für den Einblick in ihr Leben und wünschen ihr weiterhin alles Gute!

  • Vom Tagebuch zu f.inside

    Vom Tagebuch zu f.inside

    Hallo zusammen,

    ich bin Steffi, 34 und noch ganz frisch im Unternehmen.

    Heute möchte ich euch einen kleinen Einblick geben, wie ich zu meinem Hobby – dem Schreiben – und damit zu f.inside gekommen bin.

    Schon als Zehnjährige habe ich angefangen ein Tagebuch zu schreiben. Gerade in meiner Teenager-Zeit habe ich es genossen, meine Gedanken und Gefühle in dieser Form zum Ausdruck zu bringen. Ohne verurteilt zu werden oder mit der Angst leben zu müssen, dass jemand weitersagt, was in meinem Kopf vorgeht. Diese Gewohnheit zieht sich bis heute durch mein Leben, nur dass sich die Beweggründe geändert haben. Ich nutze sie heute gern zum Ordnen meiner Gedanken. Ich versuche mir dafür täglich zehn Minuten morgens oder abends zu nehmen, in denen ich alles aufschreibe, was mir in den Sinn kommt. Ganz egal, ob es in Zusammenhang steht oder nicht. An einigen Tagen können sich diese zehn Minuten wie eine Ewigkeit anfühlen. Wobei man an anderen Tagen kein Ende findet und und immer wieder zehn Minuten dranhängt, weil es ganz schön viel zu ordnen gibt.

    „Eines Tages, Baby…“

    Manchmal habe ich meine aufgeschriebenen Gedanken mit jemanden aus meinem engen Umfeld geteilt. Ich las vor, was ich geschrieben hatte oder verschickte Sprachnachrichten mit diesen Texten. Jemand sagte dann mal zu mir, dass diese Art von Texten an Poetry-Slam erinnern würden. Ich hatte mich vorher nie damit auseinandergesetzt. Also öffnete ich YouTube und suchte danach. Ich kam dabei nicht an einem Video vorbei, in dem die damalige Psychologie-Studentin Julia Engelmann ihren Poetry-Slam Eines Tages, Baby, an der Universität Bielefeld vortrug. Ich war davon mitgerissen und inspiriert. So bin ich also eher zufällig auf das Thema Poetry-Slam gestoßen. In der Zeit des ersten Lockdowns habe ich die Umstände genutzt, um meine Lieben zu Geburtstagen oder zu anderen Anlässen mit ganz persönlichen Voicemails im Stil des Poetry-Slams zu überraschen und habe viel positives Feedback erhalten. Nun ist es mittlerweile zu Feierlichkeiten schon fast Standard, dass ich Sprachmemos für meine Freunde oder meine Familie aufnehme und ihnen somit eine Freude machen kann. 

    Poetry-Slam? Ja! Aber bitte ohne Bühne.

    Eigentlich geht es beim Poetry-Slam um viel mehr, als nur anderen eine Freude zu machen. Es geht darum, sein geschriebenes Werk auf einer Bühne zu präsentieren und danach bestmöglichstes Feedback vom Publikum in Form von Applaus zu erhalten und somit seine Mitstreiter aus dem Rennen zu werfen. Kurz gesagt ein Dichterwettstreit. Das Genre kann hier ganz verschieden sein. Vom Comedy über Rap bis hin zu verschiedenen Reimformen ist hier alles möglich. Es gibt wenig Grenzen und demnach viele Möglichkeiten sich auszudrücken und das gefällt mir besonders daran.

    Auch wenn ich mich selbst nicht auf einer Bühne sehe, finde ich es dennoch schön, auf andere Arten meine Gedanken zu teilen oder von Erlebnissen zu berichten. Daher freue ich mich auch Teil des f.inside Teams zu sein, um auch gleichzeitig die Chance zu haben das Unternehmen FRICKE noch besser kennenzulernen.

    Ihr wollt noch mehr ungewöhnliche Geschichten aus der FRICKE Gruppe lesen? Dann schaut doch mal in den Beitrag über Merten und seine Spende für die DKMS.