Autor: Sara Henze

  • Von der Musik zur Wirtschaft – Inas Weg zur FRICKE Gruppe

    Von der Musik zur Wirtschaft – Inas Weg zur FRICKE Gruppe

    Ina ist die Abteilungsleiterin der Buchhaltung und des POMs und zudem noch Datenschutzbeauftragte. Doch wie kam Ina zu FRICKE und wie kommt es, dass Ina gleich zwei Abteilungen leitet?

    Vom Abitur bis zur Abteilungsleitung

    Ina kommt gebürtig aus Kiew und hat dort Musik studiert. Im Gegensatz zu Deutschland ist Musikunterricht in der Ukraine sehr weit verbreitet; viele allgemeinbildende Schulen haben auch eigene Kunst- und Musikschulen. Das Bildungssystem war in der damaligen Zeiten in der Ukraine auch noch anders. Nach der achten Klasse hatte man seinen Realschulabschluss und nach der zehnten Klasse sein Abitur.

    Mit 18 ist Ina mit ihrer Familie nach Deutschland ausgewandert und stand nun vor der Entscheidung: bleibt sie bei Musik oder macht sie etwas ganz anderes? Da man nach einem Musikstudium in Deutschland nicht so viele Möglichkeiten hat, entschied sie sich erstmal für das Abitur und hat schon währenddessen ihr Interesse für Wirtschaft entdeckt. Daraufhin kam für sie nach dem Abitur das BWL-Studium an der Hochschule für Wirtschaft in Bremen . Noch während des Studiums hat sie einen Arbeitsvertrag mit einer der Big Four Wirtschaftsprüfungsgesellschaften abgeschlossen.

    Da sie in einer kleinen Niederlassung in Bremen gearbeitet hat, musste sie dort schon früh viele Aufgaben und Prüfungsverantwortung übernehmen. Bei diesem Berufszweig muss man sich entscheiden, ob man in der Wirtschaftsprüfung bleibt und in diesem Bereich sein Examen macht oder ob man doch in die freie Wirtschaft wechselt. Später hat Ina auch in weiteren Unternehmen gearbeitet, von mittelständigen bis Großunternehmen, um verschiedene Einblicke zu gewinnen. Vor über drei Jahren wechselte sie zur FRICKE Gruppe – eine spannende Branche und eine größere Personalverantwortung haben sie besonders gereizt.

    Von Bremen bis Heeslingen – Die verschiedenen Aufgaben und Standorte

    Seit dem 1. Mai 2021 ist Ina bei FRICKE als Bereichsleiterin Corporate Accounting tätig. Ein Jahr später kam die Purchase Order Matching Abteilung, kurz POM, dazu. Zudem hat sie Aufgaben im Datenschutz übernommen. In nur drei Jahren haben sich die Standorte der Abteilungen verdreifacht. Zu Beginn saßen die Buchhaltung und das POM beide in Heeslingen. Im Sommer 2021 wurde ein Büro bei Hofmeister & Meincke in Bremen aufgemacht, wo mittlerweile zehn Mitarbeitende der Finanzbuchhaltung und des POM sitzen. Im September 2023 ist das POM außerdem von Heeslingen nach Zeven umgezogen. Somit betreut Ina mittlerweile drei Standorte.

    Unter ihre Verantwortung fallen viele verschiedene Aufgaben. Zum einen die laufenden operativen Fragestellungen und Monats- und Jahresabschlussthemen, zum anderen Aufgaben aus den Bereichen Steuern, Verrechnungspreise sowie unterschiedliche Projekte wie die weitere Digitalisierung der Prozesse. Hinzu kommen auch unterschiedliche Themen, die durch die SAP Umstellung entstanden sind.

    Herausforderungen und abseits der Arbeit

    Neben den laufenden operativen Themen ist auch die SAP Umstellung und begleitendes Change Management eine große Herausforderung. Mit ihren Abteilungen war Ina zweimal von der Systemänderung betroffen. Die erste SAP-Umstellung fand mit der Buchhaltung und dem POM bereits im November 2021 statt. Zwei Jahre später, im November 2023, kamen durch die Umstellung in der Logistik weitere Prozessveränderungen hinzu.   

    Um abzuschalten verbringt Ina gerne Zeit mit ihrer Familie. Ihr Sohn ist 27 und Ihre Tochter 14. In ihrer Freizeit liest sie gerne, unter anderem klassische Literatur und spielt Klavier. Außerdem ist sie leidenschaftliche Köchin und hat immer Spaß daran, ihre Familie und Freunde mit einem leckeren Essen zu überraschen.

    Danke an Ina, für diese interessanten Einblicke.

  • Arbeiten im POM – Elenas und Steffis Weg zur FRICKE Gruppe

    Arbeiten im POM – Elenas und Steffis Weg zur FRICKE Gruppe

    Das POM arbeitet mit vielen Abteilungen der FRICKE Gruppe zusammen, wie zum Beispiel der Buchhaltung, dem Produktmanagement oder auch der Disposition, und ist im Unternehmen nicht wegzudenken. Doch was bedeutet POM überhaupt, was sind die dortigen Aufgaben und wie hat sich die Abteilung durch das Wachstum des Unternehmens verändert?

    Was bedeutet POM?

    POM ist die Kurzform für Purchase Order Matching und bedeutet so viel wie Bestellabgleichung. Die Lieferantenrechnungen, unter anderem von GRANIT, werden dort auf Menge, Artikel und Preis überprüft und im System gebucht. Erst nach dem Bestellabgleich werden die Rechnungen zur Zahlung freigegeben und in die Buchhaltung gebracht. Zudem werden dort die Zahlungsziele überwacht, Fehlmengen reklamiert und der Prozess überwacht bis die Ware geliefert oder eine Gutschrift ausgestellt wird.

    Heute hat jeder Mitarbeiter seinen eigenen GRANIT Katalog, um den er sich kümmert, damit die Flut der Aufgaben nicht überhand nimmt.

    Anfänge und Wachstum

    Zu Beginn der 2000er war das POM aber noch keine eigene Abteilung. Elena hat ihre Ausbildung bei der FRICKE Gruppe gemacht und saß unter anderem 18 Monate im Einkauf. Damals gab es das POM in der heutigen Form noch nicht. Es gab nur sechs Leute, da es zu der Zeit auch nur sechs Kataloge gab.

    Jeder Katalog hatte einen Einkäufer, bei dem wir saßen. Wir haben vorher die Aufgaben gemacht, die das Materialstammdatenteam heute macht, uns also zum Beispiel um Ersetzungen oder nicht mehr lieferbare Artikel gekümmert. Durch das Wachstum haben wir die Arbeit zu sechst bald nicht mehr geschafft und so wurden wir bald zu einer eigenen Abteilung.

    Elena über die Anfänge des POM

    Heute gibt es 15 Kataloge und im POM sind 20 Personen in Zeven und vier in Bremen beschäftigt.

    Von der Arzthelferin zur Sachbearbeiterin

    Auch Steffi ist seit fast 15 Jahren Teil der FRICKE Gruppe und kam als Quereinsteigerin in das POM. Sie hatte eine Ausbildung zur Arzthelferin gemacht und auch einige Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Nachdem sie Mutter wurde, hat sie 2009 einen Minijob im Lager angefangen und in der Fachbodenanlage kommissioniert. Als sie nach einer Arbeit mit weniger körperlicher Belastung suchte, hat sie sich intern nach einer Stelle umgeschaut und das POM hat sie am meisten angesprochen. Nun ist sie seit fast neun Jahren dort.

    POM

    Ich bin froh im POM gelandet zu sein. Jeder hat seinen eigenen Katalog, welchen er für sich bearbeitet. Aber auch wenn man Hilfe benötigt, sind die anderen für einen da. Man sollte auf jeden Fall gut mit Zahlen umgehen können, aber auch als Quereinsteiger hat man hier gute Möglichkeiten.

    Steffi über ihre Arbeit im POM

    Das POM zeigt, wie sich das Wachstum der FRICKE Gruppe auch auf die einzelnen Abteilungen und Berufe auswirkt. Um optimal zu funktionieren, muss jedes Rädchen ineinandergreifen.

    Wenn ihr noch mehr über die GRANIT Kataloge und ihre Entstehung erfahren wollt, dann lest hier mehr über unseren „Bestseller“-Autoren Erwin.

  • Kein gewöhnlicher Schultag – Wandertag bei FRICKE

    Kein gewöhnlicher Schultag – Wandertag bei FRICKE

    Am 4. Juli besuchte die Klasse WKAA22 des Kivinans die FRICKE GRUPPE für einen Wandertag in Heeslingen. Wie läuft so ein Wandertag ab und was haben die Schülerinnen und Schüler in unserer Logistik erlebt?

    Klare Entscheidung

    Am Ende eines Schuljahres hat jede Klasse des Kivinans die Möglichkeit, gemeinsam einen „Wandertag“ zu planen und durchzuführen. Der Sinn dieses Wandertages besteht darin, die Klassengemeinschaft zu stärken und gelerntes in der Praxis zu sehen. Das bedeutet, die Schülerinnen und Schüler konnten sich zwischen etwas Aktivem aber Ausbildungsgebundenem und gewohntem Unterricht entscheiden. Da fiel die Wahl natürlich leicht: Die Schülerinnen und Schüler entschieden sich schnell für einen Besuch des Heeslinger Logistikzentrums der FRICKE Gruppe. Der Tag rückte näher und dementsprechend musste er ausgiebig geplant werden.

    Acht Personen aus der Klasse WKAA22 des Groß-& Außenhandelsmanagement sind Teil der FRICKE Gruppe und nahmen sich den Vorbereitungen an. In Absprache mit der Personalabteilung haben sie einen Zeitplan erstellt, aus dem sich die Idee ergab, den Mitschülerinnen und Mitschülern FRICKE von einer neuen Seite zu präsentieren. Nach den eher trockenen und unterrichtsbezogenen Präsentationen, hatte nämlich noch etwas Spannenderes gefehlt. Deshalb wurde ein Logistikrundgang durch unser Lager in Heeslingen organisiert.

    Der Spaß darf nicht zu kurz kommen

    Gegen 8:00 Uhr haben wir uns an der Zentrale getroffen und wurden von unserem Personalleiter Carsten und unserer HR Managerin Janice begrüßt. Um den anderen Schülerinnen und Schülern der Klasse das Unternehmen etwas näher zu bringen, haben wir sechs außergewöhnliche FRICKE Facts rund um die Logistik und das Personal vorgestellt. Darauf folgten die Projekte, an denen wir Azubis teilnehmen, wie zum Beispiel den FRICKE Social Run und f.inside. Nach einer Fragerunde ging es direkt weiter mit Teambuilding-Maßnahmen, um die Klassengemeinschaft weiter zu stärken.

    Dazu wurden wir zuerst in zwei Gruppen aufgeteilt. Danach mussten wir uns in unseren Gruppen auf eine Decke stellen und diese versuchen umzudrehen, ohne dass einer von uns den Boden berührt. Für das zweite Spiel ging es auf das Gelände von FRICKE Nutzfahrzeuge. Dort hat jede Gruppe zwei Becher bekommen, welche mit einem Gummiband am Kopf befestigt wurden. Dazu bekam jede Gruppe einen Beutel Quinoa. Dieser wurde in einen Becher gefüllt und musste nun einmal an jeden in der Gruppe weitergegeben werden. Dabei durften natürlich keine Hände genutzt werden. Die Gruppe, die zum Schluss noch am meisten Quinoa im Becher hatte, wurde das Gewinnerteam.

    Unsere Tour durch die Logistik

    Um 10:00 Uhr ging endlich der Logistikrundgang los. Dabei wurde uns der gesamte Weg der Waren gezeigt: vom Wareneingang über das automatische Kleinteillager (AKL), zum Fachbodenzentrallager (FZ), zu der Verpackung und letztlich zum Warenausgang. Besonders faszinierend fanden wir die 16 Meter hohen Lagerorte und die Größe des gesamten Lagers inklusive Automatisierung.

    Zusätzlich haben wir den Luftsicherheitsbereich sehen dürfen und erklärt bekommen, dass dafür ganz besondere Anforderungen eingehalten werden müssen. Beispielsweise darf keiner den Bereich betreten, der nicht im Bereich Luftsicherheit geschult worden ist.

    Während des Rundgangs haben wir das Wort „NIO“ kennengelernt. Das bedeutet, dass ein Paket Nicht In Ordnung ist, da beispielsweise der Barcode nicht lesbar ist. Die Pakete landen dann bei einem Lageristen und dieser nimmt sich dem Problem an. Dabei ist der Spaß entstanden, dass unsere Lehrer ab nun an nicht mehr „falsch“, sondern „NIO“ sagen.  

    Dich interessiert ein Job in der Logistik? Dann findest du hier weitere Informationen.