Autor: Niklas Luttmer

  • Neues aus der Logistik! Der Empfangsbereich erstrahlt im neuen Glanz

    Neues aus der Logistik! Der Empfangsbereich erstrahlt im neuen Glanz

    Wer in den letzten Wochen einen Fuß in unsere Logistik in Heeslingen gesetzt hat, dem ist sicher unser neu gestalteter und renovierter Empfangsbereich beim Drehkreuz aufgefallen. Die helle und einladende Atmosphäre erweckt Interesse, mehr von unserem Logistikzentrum in Heeslingen sehen zu wollen.

    Was genau hat sich in unserem Empfangsbereich geändert?

    „Oh, wow. Das sieht hier aber schön aus.” Diesen Satz werden viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der FRICKE Gruppe am ersten Arbeitstag nach dem Umbau unseres Empfangsbereiches im Kopf gehabt haben. Mittlerweile wird man in einem hell beleuchteten, offenen und schicken Eingangsbereiches beim Betreten des GRANIT Logistikzentrums begrüßt.

    Der neue Empfangsbereich bietet den Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der FRICKE Gruppe eine Vielzahl an Umkleidekabinen, Spinden, um Wertgegenstände zu sichern, und neuen Sitzmöglichkeiten für eine entspannte Mittagspause.

    Außerdem ist unser Sicherheitsdienst direkt am Drehkreuz in ein neu errichtetes Büro gezogen, um bei Problemen oder Fragen immer direkt ansprechbar zu sein. Wer sich unseren Standort in Heeslingen einmal aus der Vogelperspektive anschauen möchte, sollte unbedingt am Luftbild Halt machen. Hier ist auch Start der künftigen Logistikrundgängen durch unser Logistikzentrum in Heeslingen.

    Schnellere und effizientere Verladung im Warenausgang

    Außerdem hat unser Warenausgang drei neue Verladerampen bekommen, um nun noch schneller und effizienter die Kundenaufträge auf die Straße zu bringen.

    Außerdem hat der Warenausgang erstmals eine multifunktionale Verladerampe für eine noch schnellere und effizientere Verladung bekommen. Diese multifunktionale Verladerampe ermöglicht ein reibungsloses und vor allem fahrzeugunabhängiges Beladen. Durch eine verstellbare Verladerampe ist ein Beladen eines 40 Tonner LKW, aber auch die Beladung eines kleinen Sprinters möglich.

    Vor dem Umbau mussten Fahrzeuge, welche aufgrund der Bauweise keinen Platz an den Verladerampen fanden, separat auf dem Hof des Warenausgangs beladen werden. Das war sehr zeitintensiv und nicht ineffizient. Durch den Umbau des Warenausganges hat sich also einiges zum Positiven entwickelt.

    Wusstet ihr eigentlich, dass die FRICKE Gruppe auch ein Stipendium zum Fachlageristen anbietet? Erfahrt mehr in diesem Beitrag!

  • Einen Monat bei GRANIT PARTS in Polen

    Einen Monat bei GRANIT PARTS in Polen

    Moin Leute,
    heute möchte ich von Lene Henrieke berichten, die im Rahmen ihres Ausbildungslehrplanes einen einmonatigen Auslandsaufenthalt in Polen bei den Kolleginnen und Kollegen in der Logistik von GRANIT PARTS absolvieren konnte. Lene absolviert eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik in der FRICKE Gruppe und befindet sich momentan im 3. Ausbildungsjahr.

    Wie verlief die Anreise nach Polen für dich?

    Das Abenteuer GRANIT PARTS Polen sollte für mich in den frühen Morgenstunden an einem Montag um 05:00 Uhr beginnen. Die sieben Stunden Autofahrt über die Landesgrenze nach Polen vergingen wie im Fluge und ich fragte mich, was in den nächsten Tagen und Wochen wohl auf mich zukommen wird.

    Ein anderes Land, eine andere Sprache und ein neuer Arbeitsplatz. Wie sieht wohl der Standort in Polen aus?

    Durch meinen Arbeitsalltag in Heeslingen bin ich viele Flurförderzeuge, Packstücke, die auf einer Fördertechnik transportiert werden, und eine Menge an Lagerorten gewohnt. Wird es in Polen ähnlich sein?

    Ankunft bei den Kollegen und Kolleginnen in Polen

    Während meines Auslandsaufenthaltes wohnte ich in einem Apartment in der Stadt Posen. Diese befindet sich ungefähr 40 Kilometer vom GRANIT PARTS Lager entfernt.

    Mein erster Arbeitstag begann pünktlich um 08:00 Uhr mit einer Vorstellung der neuen Kollegen und Kolleginnen und einem Rundgang durchs Lager. Sofort wurde mir klar, dass das Lager in Polen deutlich kleiner im Vergleich zum Standort in Heeslingen ist. Im Lager bei GRANIT PARTS Polen sorgen täglich 27 Lagermitarbeiter für einen reibungslosen Ablauf der Prozesse. Zum Vergleich: Am Standort in Heeslingen sind um die 1000 Mitarbeiter beschäftigt.

    Wie sah dein Arbeitsalltag aus?

    Ich habe die Kollegen und Kolleginnen in Polen in diesem Monat bei allen logistischen Prozessen, wie dem Wareneingang, der Kommissionierung und dem Versand unterstützt. Zusätzlich habe ich Einblicke in die Disposition bekommen und durfte im Marketing mitwirken.

    Den Feierabend habe ich hauptsächlich mit Einkaufen und Kochen verbracht. Die Schulbücher konnten in diesem Zeitraum zum Glück geschlossen bleiben, da wir uns zu dieser Zeit in den Sommerferien befanden.

    Am Wochenende habe ich mir die Stadt Posen angeschaut und erkundigte die dortigen Geschäfte, um mich nach einem kleinen Andenken umzuschauen. Leider spielte das Wetter in diesem Zeitraum nicht mit und meine erste Anschaffung sollte daher ein Regenschirm werden. 🙂

    Wie gefiel dir rückwirkend der Aufenthalt in Polen?

    Mir hat die Zeit in Polen sehr gut gefallen da die Kollegen und Kolleginnen immer nett und hilfsbereit waren und ich eine Menge Erfahrungen sammeln durfte. Gerne hätte ich sie noch länger unterstützt.

    Auch Lenes Auslandsaufenthalt zeigt, eine Ausbildung bei der FRICKE Gruppe ist sehr abwechslungsreich. Schaut gerne mal bei diesem Beitrag vorbei und genießt ein wenig schwedische Luft.

  • Schulprojekt bringt Bewegung in die Gruppe

    Schulprojekt bringt Bewegung in die Gruppe

    Am 2. August 2023 führten angehende Physiotherapeuten des Schulzentrums Gyhum ein Praxisprojekt am Standort Heeslingen durch. Es ging um Ergonomie am Arbeitsplatz und mehr Bewegung im Arbeitsalltag. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nutzten die Chance und nahmen sinnvolle Tipps der Schüler und Schülerinnen entgegen.

    Wenn’s im Rücken ziept

    Viele von uns kennen es aus dem Alltag: Nach einem langen Arbeitstag verspürt man ein Unwohlsein im Rücken oder auch in den Beinen. Dies ist oft das Resultat aus falscher oder zu wenig Bewegung im Arbeitsalltag. Zudem kann ein unkontrolliertes Heben schwerer Gegenstände, wie Packstücke aus dem Rücken, ebenso starke gesundheitliche Beschwerden hervorrufen.

    Um diesen Umständen vorzubeugen, haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der FRICKE Gruppe die Chance bekommen, sich von angehenden Physiotherapeuten Tipps für einen aktiveren und ergonomischeren Arbeitstag geben zu lassen.

    Die Schulklasse bestehend aus 18 Schülern und Schülerinnen wurde zunächst am Standort Hesslingen in Empfang genommen und nach einer kurzen Vorstellungsrunde in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe kümmerte sich um die Kollegen und Kolleginnen in den Büros und die andere Gruppe wurde durch die Logistik geführt.

    Ergonomie in der Logistik

    An Arbeitsplätze, an denen ergonomisches Arbeiten besonders wichtig ist, wurden die dort beschäftigten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zunächst bei bestimmten Arbeitsabläufen beobachtet. Anschließend unterstützten die Schüler und Schülerinnen mit hilfreichen Tipps und Praxisübungen. Darunter zählten die Bereiche rund um die Batteriebahn und Verladung sowie der Speditionsversand und die beiden Verpackungsbereiche. Außerdem wurden die Kollegen und Kolleginnen der Großteileanlieferung und Kommissionierung, beziehungsweise Verpackung der Halle 14 und 16 bei der täglichen Arbeit beobachtet und mit Tipps versorgt. Dabei wurde besonders auf das richtige Bücken sowie Anheben von Lasten geachtet. Durch einfache Mobilitäts- und Dehnübungen, die die Schüler und Schülerinnen zeigten, lassen sich außerdem körperliche Beschwerden vorbeugen.

    Sitzen ist das neue Rauchen

    In den Bürogebäuden wurde hauptsächlich auf die richtige Körperhaltung der Kollegen und Kolleginnen am Schreibtisch geachtet. Dabei war auch die richtige Einstellung des Bürostuhls ausschlaggebend. Viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vernachlässigen hierbei eine aufrechte Körperhaltung und beklagten Rückenschmerzen.

    Dies ändert sich nun allerdings hoffentlich dank der motivierten Physiotherapeuten. Denn nun ist jeder einzelne Mitarbeitende in der Lage, den Arbeitsalltag ergonomischer zu gestalten und körperlichen Beschwerden vorzubeugen.

    Wir bedanken uns bei den Schülern und Schülerinnen für diesen hilfreichen Besuch!

  • Planen, koordinieren und organisieren – Der Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik

    Planen, koordinieren und organisieren – Der Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik

    Planen, koordinieren und organisieren – als Fachkraft für Lagerlogistik alltägliche Aufgaben. Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik dauert drei Jahre und beinhaltet parallel zum Berufsschulunterricht alle logistischen und kaufmännischen Tätigkeiten rund um das Thema Logistik. In den drei Jahren Ausbildungszeit durchläuft die auszubildende Person alle Abteilungen in der Logistik und lernt damit die zusammenhänge von A bis Z kennen.

    Was gibt es für Aufgaben in der Logistik?

    Diese Frage stellen sich alle Bewerber/innen, die sich für eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik interessieren. Der berufliche Alltag in der Logistik ist abwechslungsreich und ständig von Veränderungen geprägt. Ein großer Faktor hierbei ist die Automatisierung vieler Prozesse. Zum Beispiel durch die Einführung des Automatischen Kleinteilelagers. Es wird ständig optimiert und verändert, um die Durchlaufzeiten der Kundenbestellungen zu verringern.

    Zu Beginn der Ausbildung wird zunächst ein Ausbildungsrahmenplan erstellt, in dem alle Ausbildungsabteilungen mit Beschäftigungsdauer aufgeführt werden.

    Die erste Ausbildungsabteilung ist meist der Wareneingang. Hier wird die neue Ware angeliefert und auf Menge und Güte in Anwesenheit des Frachtführers kontrolliert. Außerdem zählt zum Wareneingang der Rüstprozess, zu dem Laura euch später mehr verraten wird.

    Des Weiteren werden alle weiteren Abteilungen wie die Kommissionierung der Kundenaufträge sowie anschließende fachgerechte Verpackung geschult. Eine weitere Ausbildungsabteilung ist der Reklamationsprozess. Hierbei wird unter der Lagerreklamation und der Versandreklamation unterschieden. In der Lagerreklamation werden Fehlerquellen innerhalb des Lagers kontrolliert. Darunter zählen Lagerortskontrollen auf Vollständigkeit der Ware oder Identifikation von Ware, die beim Einlagerungsprozess falsch zugeordnet wurden.

    Die Versandreklamation hingegen bearbeitet Fehlerquellen, die auf dem Transportweg zum Kunden passieren. Dabei steht der Mitarbeitende der Versandreklamation immer im Kontakt mit dem Spediteur und dem zuständigen Mitarbeiter aus dem Kundencenter.

    Ein weiterer, sehr attraktiver Punkt sich für eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik bei der FRICKE Gruppe zu entscheiden, ist die Chance, einen externen Standort wie TREX PARTS, SAPHIR Maschinenbau, FORAS oder auch Hofmeister & Meincke für einen Zeitraum zu besuchen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Kollegschaft in England kennenzulernen und dort wie Sarah einen Monat lang mitzuhelfen.

    Der theoretische Teil der Ausbildung wird durch den Berufsschulunterricht übernommen. Hier werden in zwölf berufsbezogenen Lernfeldern alle wichtigen Inhalte vermittelt.

    Ein Kommssionierbehälter auf dem Weg in die Verpackung
    Versandfertige Packstücke auf der Versandrutsche

    Aktuelle Azubis – Erfahrungsberichte

    Derzeit sind sieben Auszubildende im Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik bei der FRICKE Gruppe beschäftigt.

    Laura

    Hey, mein Name ist Laura und ich bin im ersten Ausbildungsjahr als Fachkraft für Lagerlogistik. Meine Reise bei FRICKE startete im Jahr 2021 über eine Zeitarbeitsfirma in der Zentralen Fachbodenanlage. Meine Aufgaben bestanden hauptsächlich aus der Kommissionierung der Kundenaufträge sowie die anschließende Übergabe an die Verpackung.

    Momentan bin ich im Wareneingang beim Rüsten eingesetzt. Meine Aufgabe ist es, die neu angelieferte Ware mithilfe der Wareneingangsscheine und Lieferscheine auf Paletten oder Behälter zu rüsten.

    Besonders gut gefällt mir an meiner Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik der abwechslungsreiche Arbeitsalltag in der Abteilung sowie die Zusammenhänge zwischen den Abteilungen.

    Außerdem finde ich es gut, dass wir als Auszubildende jede Abteilung der Logistik hier am Standort Heeslingen durchlaufen und die Prozesse damit besser verstehen und uns besser vernetzen können.

    Pascal

    Moin, mein Name ist Pascal und ich bin im zweiten Ausbildungsjahr als Fachkraft für Lagerlogistik. FRICKE ist ein bekanntes Unternehmen, welches sich natürlich auch in meiner Heimatstadt Zeven rumgesprochen hat. Außerdem hatte ich einen Schülerjob mit 16 Jahren bei der FRICKE Gruppe und konnte somit einen guten Eindruck der Tätigkeiten im Lager einsehen und live mit erleben.

    Somit fiel es mir sehr leicht, mich für die FRICKE Gruppe zu entscheiden.

    Gerade bin ich im Qualitätsmanagement eingesetzt. Mein Aufgabengebiet beschäftigt sich in diesem Bereich hauptsächlich mit Kundenreklamationen. Hierbei vergleiche ich GRANIT Artikel mit den Originalen Ersatzteilen und kümmere mich um den Reklamationsvorgang.

    Besonders gut gefällt mir an meiner Ausbildung die vielen verschiedenen Aufgaben und Abteilungen, die ich in meiner Ausbildungszeit durchlaufe. Hinzu kommt, dass ich jeden Tag neue Menschen kennenlerne und mit diesen zusammen im Team arbeite. Das Arbeitsklima zwischen den Kollegen ist sehr gut und ich werde in jeder Situation unterstützt.

    Tom

    Hallo, mein Name ist Tom und ich bin ebenfalls wie Laura im ersten Ausbildungsjahr als Fachkraft für Lagerlogistik. Die FRICKE Gruppe war mir schon immer ein Begriff, da ich hier aus der Region komme. Umso leichter fiel mir die Entscheidung, mich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben.

    Momentan bin ich in der Retoure tätig und kümmere mich um Aufträge, die aus den verschiedensten Gründen zurückgeschickt werden. Hierbei kümmere ich mich um die Erstellung der Gutschriften sowie die anschließende Einlagerung der Artikel.

    An der Ausbildung bei der FRICKE Gruppe gefällt mir besonders, dass sie sehr abwechslungsreich ist und man den gesamten Ablauf eines so großen Unternehmens vom Wareneingang bis hin zum Warenausgang kennenlernt. Zudem finde ich gut, dass es Events gibt, bei denen man sich mit den anderen Auszubildenden und dualen Studenten aus den anderen Bereichen austauschen kann.

    Hat dieser Beitrag dein Interesse an einer Ausbildung bei der FRICKE Gruppe geweckt?

    Beim Azubi-Infomationstag erfahrt ihr alles über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der FRICKE Gruppe.

  • Von der Polizei zum operativen Manager

    Von der Polizei zum operativen Manager

    Moin Leute,

    im heutigen Blogbeitrag geht es um meinen Kollegen Alexander. Denn, dass er einmal bei der FRICKE Gruppe landen würde, war nicht immer so klar. Lest selbst.

    Wo warst du vor deiner Zeit bei FRICKE beschäftigt?

    Nach dem Abitur, welches ich an der FOS für Wirtschaft und Verwaltung in Stade mit Schwerpunkt in Verwaltung und Rechtspflege absolvierte, begann ich ein Bachelorstudium als Polizeikommissaranwärter an der Polizeiakademie Niedersachsen in Oldenburg im gehobenen Dienst. Der Inhalt des dualen Studiums bestand hauptsächlich aus Unterricht in den Rechtsfächern (Grund- und Eingriffsrecht, Verkehrsrecht, Kriminalistik, Strafrecht, Psychologie, etc.). Dazu praktisches Training (Situatives Training, wie Hausdurchsuchung, häusliche Gewalt, Spurensicherung, schreiben und anlegen von Berichten, Verkehrskontrollen, Selbstverteidigung, schießen, Fahrtraining, um die Grenzen der Fahrzeuge zu kennen, Umgang mit Einsatzmehrzweckstock, Pfefferspray, Handschellen etc.) sowie sechs Monate praktischer Einsatz in der Polizeiinspektion Stade (Streifendienst und Ermittlungsdienst) und viel Sport.

    operativer Manager

    Wie bist du zur FRICKE Gruppe gekommen?

    Da ich aufgrund von später auftretenden körperlichen Einschränkungen (Verletzung) nicht als Beamter auf Probe übernommen werden konnte, suchte ich anschließend Anfang 2016 umgehend eine andere Tätigkeit. Ich wollte nicht herumsitzen, sondern mir meinen Lebensunterhalt verdienen. Alternativ wäre auch ein zweites Studium in Frage gekommen. Angefangen habe ich zunächst aber bei einer Zeitarbeitsfirma und startete schnell bei GRANIT. Was sollte schon passieren für den kurzen Zeitraum, der angedacht war?

    Worauf basierte zu Beginn dein Aufgabengebiet bei GRANIT, beziehungsweise in welcher Abteilung bist du gestartet?

    Gestartet bin ich in der Kommissionierung der Fachbodenanlage (ZF). Nach wenigen Wochen kam ein Teamcoach auf mich zu und fragte, ob ich Interesse an der NIO (=nicht in Ordnung) Arbeit hätte – mehr Verantwortung, mehr Forderung. Dies nahm ich umgehend in Anspruch und wurde anschließend für circa zwei Wochen in der Klärfallbearbeitung für Kommissionierfehler geschult. Nach etwa einem dreiviertel Jahr kam mir der Gedanken, ob es für mich hier doch weitere Zukunftsmöglichkeiten gäbe. Und genau zu diesem Zeitpunkt wurde ich erneut durch einen Teamcoach einer anderen Abteilung angesprochen, ob ich mir diesen Werdegang nicht für mich selbst vorstellen könne.

    Prompt habe ich eine Bewerbung geschrieben, da ich meinen Job scheinbar offensichtlich gut erledigt habe, beziehungsweise positiv aufgefallen bin. Nach recht kurzer Zeit gab es ein Vorstellungsgespräch bei der Bereichsleitung der Logistik – hier wurde ich dann doch etwas nervös. Auch im Gespräch bezog sich die erste Frage direkt auf meine Vorgeschichte bei der Polizei, da dies wohl doch sehr ungewöhnlich als „Vorerfahrung“ war. Alles in allem verlief das Gespräch aber sehr gut und ich wurde bereits etwas über ein Jahr später nach meinen Anfang bei GRANIT Teamcoach und hatte am 1. Juni 2017 einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Teamcoach war ich anfangs für den zentralen Fachboden (ZF). Ungefähr ein Jahr später im manuellen Bereich und im darauffolgenden Jahr im Lean Team (Optimierung).

    Mit welchem Aufgabengebiet beschäftigst du dich als operativer Manager?

    Heute bin ich seit knapp 2,5 Jahren operativer Manager (OM) und zuständig für die Bereiche Verpackung Oben (VPO, Kleinteilverpackung) sowie den zentralen Fachboden (ZF, Kleinteilkommissionierung) , aber auch die dazugehörigen 15 Teamcoaches inklusive aller zugeordneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese Zahl schwankt über das Jahr, liegt aber im Schnitt bei etwa 300.

    Ich begleite übergeordnet das Tagesgeschäft und dazu möglicherweise auftretende Probleme. Dies geschieht auch bereichsübergreifend zusammen mit meinen OM Kollegen. Dazu gehören vor allem die Prozessabläufe, die Personalplanung und in meinem Fall noch das Thema Kartonage, damit die Bereiche mit Verbrauchsmaterial versorgt werden und hier im Hintergrund alles möglichst reibungslos und korrekt abläuft. Zudem bin ich seit 2021 als Ausbilder mit für die Auszubildenden in der Logistik zuständig und dementsprechend deren Ansprechpartner abgesehen von der Personalabteilung.

    Wie sieht dein Arbeitsalltag als operativer Manager aus?

    Meine Arbeit findet überwiegend in der Fläche nah an den Teamcoaches sowie Mitarbeitenden und Auszubildenden statt. Über den Tag habe ich vorwiegend Termine. Dazu gehören einige administrative Tätigkeiten, wie Personalangelegenheiten, Probezeiten und Übernahmen, Gespräche, Abstimmungen mit meinen Kollegen sowie operativen Leitern und Teamcoaches bezüglich des Tagesgeschäfts und weiterer Planung. Hier gibt mein Kalender überwiegend die Tagesagenda vor. Auch die Prozessoptimierung in Form von KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) gehört dazu.

    Wichtig sind mir vor allem die regelmäßigen Quartalsfeedbacks für die mir zugeteilten Führungskräfte, Auszubildenden und die kurzen, aber regelmäßigen Abstimmungsrunden in den Teams. Die ungeplante Zeit nutze ich dann gern in der Fläche und bin somit stets für alle ein Ansprechpartner. Gerade hierüber erfährt man einiges mehr an Personalangelegenheiten, Herausforderungen und vor allem Verbesserungsvorschlägen. Vor Ort zu sein ist nun mal immer besser und verschafft einen klaren Blick.

    Ich bin auch sehr froh darüber, dass wir uns regelmäßig an einem Wochenende mit den Führungsteams aus der ZF und VPO zusammenfinden und dort Teamziele definieren und die letzten Monate reflektieren. Hierbei ziehen wir alle an einem Strang, um im Sinne des Teams zu entscheiden. Mein Arbeitsalltag endet also nicht immer an einem Freitag. 😉

    operativer Manager

    Welche Projekte stehen momentan an?

    Aktuell haben wir einige Projekte offen. Sei es das Thema Pick by Voice, der generelle Abarbeitungsprozess in der Zentralen Fachbodenanlage bezüglich der Zugriffsbereiche für Artikel, die in einer gewissen Logik gelagert werden sollen und die dazugehörigen Kommissionierwagen, als auch die sogenannten Laufwege. Auch der Prozess in Bezug auf Verbrauchsmaterialien und Kartonage ist derzeit ein großes Thema, in dem wir das Team gezielt aufbauen möchten, schulen und die generelle Struktur der Prozessabläufe überarbeiten. Vor allem weil dieser Prozess fast alle Logistikbereiche betrifft und in den letzten Jahren nicht so detailliert analysiert und aufgearbeitet wurde.

    Wir wünschen Alexander weiterhin alles Gute und bedanken uns für das interessante Interview!
    Ihr wollt noch mehr über die GRANIT Logistik erfahren? Dann schaut doch mal in den Beitrag zum Automatischen Kleinteilelager rein.

  • Jahresrückblick 2022

    Jahresrückblick 2022

    Es ist Dezember, für viele die Zeit des gemeinsamen Feierns und Genießen mit den Liebsten – und am Ende auch der „Guten Vorsätze“. Das Jahr 2022 wurde geprägt von positiven, wie auch negativen Ereignissen. Auch in der FRICKE Gruppe stand die Erde nicht still und wir blicken auf legendäre Events wie die Sommerparty HEAT WAVE und die PARTS & SERVICE WORLD zurück.

    Das gesamte f.inside Team wünscht viel Spaß auf der Reise durch das Jahr 2022 mit den Lieblingsbeiträgen der f.inside Mitglieder und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2023!

    Die Favoriten des Teams

    Zwischen Wüste und Eismeer – Auslandsaufenthalt in Chile

    Ich finde besonders spannend, dass der Beitrag zeigt, wie vielfältig ein duales Studium in der FRICKE Gruppe sein kann. Außerdem reise ich auch gerne und Aarons Bericht hat eindeutig das Reisefieber in mir entfacht! -Larissa

    Champagner zum Frühstück – Maikes Auslandsaufenthalt

    Mir hat der Beitrag „Champagner zum Frühstück – Maikes Auslandsaufenthalt“ besonders gut gefallen, weil er mich an meinen eigenen Auslandsaufenthalt an unserem Standort in Reims in Frankreich erinnert hat. Ich war 2019 im Februar kurz vor der Corona Pandemie für vier Wochen dort. Mich hat es gefreut, dass Maike auch so tolle Erfahrungen gesammelt hat und viel mit den Kollegen vor Ort unternommen und erlebt hat. Mir war wegen Corona der Aufenthalt in Belgien verwehrt geblieben, umso schöner war es, durch den Beitrag mehr über den Standort in Wanze in Belgien zu erfahren. – Leona

    Always Hardcore

    Für mich ist der Artikel „Always hardcore“ der Artikel des Jahres, da er ein rundum gelungenes Sommerfest super Revue passieren lässt. -Jan

    Die FRICKE Gruppe bezieht ihren neuen Standort in Hemmoor

    Ich habe mich für diesen Beitrag entschieden, da ich ihn las, als ich noch bei einem anderen Unternehmen angestellt war. Das Fricke nun auch ein Kundencenter in Hemmoor hat, sah ich Aufgrund der Nähe zu meinem Wohnort, sofort als Gelegenheit um auch endlich ein Teil der Fricke Gruppe zu werden. -Steffi

    Vernetzen beim Azubi-Grillen

    Mir hat der Bericht „Vernetzen beim Azubi-Grillen“ am besten gefallen, da der Azubi-Grilltag mein erstes Event bei der FRICKE Gruppe war. Zudem war das Azubi-Grillen ein Supereinstieg um alle Azubis und die dualen Studenten, inklusive unsere Geschäftsleitung etwas näher kennenzulernen. -Jette

    Water is a human right ! – FRICKE beim Netzwerktreffen von Viva von Agua

    Ich habe mich für diesen Beitrag entschieden, da ich persönlich selber an diesem Tag bei der Spendenübergabe beim Netzwerktreffen von Viva con Agua dabei sein durfte und die Eindrücke, die wir dort bekommen haben für viele von uns neu waren. Es war ein sehr spannender Nachmittag und das wurde in dem Blogbeitrag gut rübergebracht. Ich finde es schön, dass wir solche Projekte unterstützen. – Ann-Sophie

    FRICKE Feldtag – Die Azubis und dualen Studenten geben Gas

    Ich habe diesen Blogbeitrag gewählt, weil ich es wichtig und toll finde, dass jeder der bei FRICKE lernt, die Möglichkeit bekommt einmal selber einen Traktor zu fahren. -Jonas

    Claudios Fiesta – Das Abschiedsspiel von Claudio Pizarro

    Es war super interessant zu erfahren, wie ein etwas anderer Arbeitsalltag bei FRICKE aussehen kann. Mal abgesehen davon war das ein richtig cooles und einmaliges Event. – Aileen

    Get to know IPO Neu-Delhi

    Schnell vergisst man am Standort Heeslingen, wie weitreichend FRICKE heute agiert. Der Beitrag gibt spannende Einblicke in die Arbeitsrealität unserer indischen Kollegen und damit auch ganz neue Perspektiven auf die Arbeit von GRANIT. -Aaron

    Live dabei – Hinter den Kulissen von GRANIT LIVE

    Ich habe mich für diesen Beitrag entschieden, da GRANIT LIVE ein rundum gelungenes Event war. Durch diesen Beitrag wird deutlich, dass sich die Vorbereitungen und Planungen gelohnt haben und die Zuschauer/-innen einen spannenden Abend mit einem Weltrekord im Reifenwechsel bewundern konnten. – Niklas

    Die Favoriten der Leser

    Zum Abschluss haben wir noch die Favoriten der fleißigen Leser für euch.

    1. Kaufmann/frau im Groß – und Außenhandelsmanagement und Industriekaufmann/frau – Wirklich so ein großer Unterschied? – mit 3892 views.
    2. Philipp Fricke – der Turbolader der Baumaschinendivision – mit 2916 views.
    3. Keno Veith und Social Media – Interview mit einem waschechten Ostfriesen – mit 2784 views.

    Wir verabschieden uns somit vom Jahr 2022 und wünschen euch einen guten Rutsch in das Jahr 2023!

  • Einen Monat bei GRANIT PARTS Peterborough

    Einen Monat bei GRANIT PARTS Peterborough

    Moin Leute,
    heute möchte ich von Sarah Michelle berichten, die im Rahmen ihres Ausbildungslehrplanes einen einmonatigen Auslandsaufenthalt in Peterborough (England) bei den Kolleginnen und Kollegen in der Logistik von GRANIT PARTS absolvieren konnte. Sarah war zum Zeitpunkt ihrer Auslandserfahrung Auszubildende im 3. Lehrjahr als Fachkraft für Lagerlogistik.

    Wie verlief die Anreise nach England für dich?

    Zunächst war ich etwas nervös und gespannt auf die Zeit im Ausland. Ein anderes Land, eine andere Sprache und ein neuer Arbeitsplatz. Zudem war dies mein erster Flug.

    Die Reise startete früh morgens am Flughafen in Bremen. Nach einem erfolgreichen Check-in ging es auch schon auf dem direkten Weg zum Flugzeug, welches auch schon wenig später am Flughafen in Stansted landete. Bei der Ankunft wurde ich von einem Taxi zunächst zur Firma gebracht, wo mir der Schlüssel für mein vorübergehendes Zuhause ausgehändigt wurde. Den Monat über wohnte ich in einer Jugendherberge etwa 20 Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt.

    Wie gestaltete sich dein Tagesablauf in dieser Zeit?

    An meinem ersten Tag klingelte der Wecker wie gewohnt um 6:00 Uhr morgens. Nach einer kurzen Stärkung ging es zum Bus, welcher mich pünktlich um 8:00 Uhr zum neuen Arbeitsplatz brachte.

    Bei GRANIT PARTS angekommen wurde mir zunächst das gesamte Team vorgestellt und die Aufgaben für die nächsten Tage erklärt. Sofort wurde mir der Größenunterschied im Vergleich zum Lager in Heeslingen bewusst. Denn in Peterborough gibt es keine Fördertechnik, kein Automatisches Kleinteilelager und kein Schmalganglager. So arbeiten in der Logistik in England auch nur sechs Mitarbeiter, die täglich für einen reibungslosen Ablauf zuständig sind.

    Ich habe die Kollegen in Peterborough in diesem Monat bei allen logistischen Prozessen, wie dem Wareneingang, der Kommissionierung und dem Versand unterstützt. Zusätzlich habe ich Einblicke in die Inventur bekommen und Lagerortskontrollen durchgeführt.

    Um die Kommunikation mit den Mitarbeitenden bei GRANIT PARTS in Peterborough auch in Alltagssituationen angenehmer zu gestalten, habe ich im Vorfeld an einem internen Englischkurs an der GRANIT Academy teilgenommen. Das hat mir einen großen Vorteil verschafft.

    Um in der Berufsschule nichts zu verpassen, schaltete ich mich jeden Mittwoch per Videochat zu meinen Klassenkameraden in den Klassenraum und blieb somit auf dem neuesten Stand.

    Wie hast du deinen Feierabend verbracht?

    Nach der Arbeit war auch in England vor der Arbeit. Die Feierabende habe ich größtenteils mit dem Lernen für die anstehende Abschlussprüfung, welche einen Monat später anstand, genutzt.

    Am Wochenende blieben die Schulbücher jedoch geschlossen und ich erkundete die Sehenswürdigkeiten im nahegelegenen London. Dazu machte ich mich früh am Morgen mit dem Zug auf den Weg in die Hauptstadt. Die Aufregung stieg mit jeder Minute an. Bislang kannte ich die Sehenswürdigkeiten, wie Big Ben, Buckingham Palace und die Tower Bridge nur von Fotos aus dem Internet und nun durfte ich diese hautnah erleben.

    Bye, bye England – Hallo Heeslingen

    Mir hat mein Auslandsaufenthalt in Peterborough bei den Kolleginnen und Kollegen von GRANIT PARTS sehr gefallen und ich blicke auf eine interessante und eindrucksvolle Zeit zurück, an die ich mich immer erinnern werde. Das gesamte Team hat mich herzlich aufgenommen und mich den Monat über bei allen Fragen und im Alltag unterstützt.

    Ihr wollt mehr über GRANIT PARTS Peterborough erfahren? Im Erfahrungsbericht von Christin bekommt ihr weitere Einblicke zum Auslandsaufenthalt.

  • Automatisches Kleinteilelager – Ein Lager im Lager

    Automatisches Kleinteilelager – Ein Lager im Lager

    Moin Leute,
    ich möchte Euch heute unser neues Automatisches Kleinteilelager (AKL) sowie das umfangreiche Aufgabengebiet eines Team-Coaches im AKL von GRANIT anhand von Franciska vorstellen.

    Franciska startete vor knapp zehn Jahren bei der FRICKE Gruppe als Teilzeitkraft in der Kommissionierung. Seitdem hat sie sich über die Jahre zum Teamcoach in der Verpackung hochgearbeitet. In dieser Zeit absolvierte sie das Stipendium als Fachkraft für Lagerlogistik und schloss anschließend noch erfolgreich den Ausbilderschein ab. Mittlerweile ist Franciska Teamcoach im AKL und zuständig für den reibungslosen Ablauf der gesamten Prozesse, sowie für die Mitarbeiterführung verantwortlich.

    Im AKL sind 27 Mitarbeitende in drei Schichten für die Kommissionierung und anschließende Verpackung zuständig. Zusätzlich überwachen mindestens zwei Mitarbeiter aus dem Wartungsteam das AKL. So können sie bei Störungen direkt handeln und Lieferverzug durch Ausfall der Fördertechnik vorbeugen.

    Wie kann ich mir den Aufbau und den Ablauf im Automatischen Kleinteilelager vorstellen?

    Wie die Bezeichnung „AKL – Automatisches Kleinteilelager“ schon verrät, geschieht der Ein– und Auslagerungsprozess der Artikel vollautomatisch und benötigt keine manuelle Bedienung. In diesem Fall spricht man von der sogenannten ‚Ware zum Mann‘ Kommissioniermethode. Das bedeutet, dass der Kommissionierer durch die vollautomatisch bereitgestellte Ware einen festen Arbeitsplatz hat.

    Insgesamt verfügt das Automatische Kleinteilelager in Heeslingen über 100.000 Lagerplätze, auf denen mittlerweile über 14.000 verschiedene Artikel auf die Bestellungen der Kunden warten.

    Aufgeteilt sind diese Lagerplätze auf 40 Ebenen in 5 Gassen mit insgesamt 125 vollautomatischen Shuttles. Diese lagern die Boxen ein und aus. Diese Shuttles fahren zwischen den einzelnen Gassen und können mithilfe eines Hebers variabel die Ebenen wechseln.

    GRANITs Automatisches Kleinteilelager verfügt außerdem über sechs einzelne Rüstplätze, auf denen die Mitarbeiter die Palettenware aus dem SGL (Schmalganglager), in dem der Nachschub lagert, in zwei verschieden große Boxen rüsten. Die Auswahl der Box ist hierbei von der Größe beziehungsweise Menge des Artikels abhängig. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, transportiert die Fördertechnik die Box in das AKL und lagert sie ein.

    Wie gelangt der Artikel vom Lagerplatz zur Versandrutsche?

    Sobald das Automatische Kleinteilelager den Befehl bekommt, eine Box mit dem vom Kunden bestellten Artikel auszulagern, wird diese vom Shuttle aufgenommen und mithilfe der Fördertechnik zu einem der acht Kommissionierplätze transportiert. In diesem Vorgang bekommt der Kommissionierer die Box mit dem Artikel sowie ein geeignetes Packmittel bereitgestellt. Nun wird der Artikel in der richtigen Menge entnommen und in das Packmittel gelegt. Die Mitarbeitenden schließen den Kommissioniervorgang durch betätigen eines Fußschalters ab und die Box fährt automatisch ins AKL zurück. Das Packmittel mit den kommissionierten Artikeln wird nun mithilfe der Fördertechnik zu den Packplätzen geleitet. Dort verpacken die Mitarbeitenden die Ware vollständig und sicher.

    Der Deckler

    Im AKL werden außerdem sogenannte Automatikkartons eingesetzt, die von einem Kartonaufrichter vollautomatisch aufgestellt und zu den Kommissionierplätzen transportiert werden. Der Unterschied zwischen den Automatikkartons und anderen im AKL verwendeten Packmitteln ist, dass die Automatikkartons nicht vollständig in der Verpackung verpackt werden, sondern lediglich mit Füllmaterial zur Fixierung der Ware versehen werden.

    Die Fördertechnik transportiert die Automatikkartons zum sogenannten Deckler. Dieser schneidet die Kartons vollautomatisch auf die entsprechende Größe zurück und verschließt sie mit einem Deckel. Die Deckel werden separat in die Anlage eingeschleust und mit einem Heißkleber befestigt.

    Der Einsatz von Automatikkartons reduziert den Aufwand sowohl in der Kommissionierung, als auch in der Verpackung und ermöglicht ein sehr produktives Arbeiten.

    Anschließend wird das fertig verpackte Packstück gebändert, um einen weiterhin sicheren Transport zum Kunden zu garantieren. Die Fördertechnik schickt das mit einem Versandlabel ausgestattete Packmittel zu den Versandrutschen für den letzten Arbeitsschritt: Die Verladung.

    Zusammen als Team ist alles möglich

    Der Einsatz und Zusammenhalt des gesamten AKL Teams zeigt sich jeden Tag aufs Neue beeindruckend. Am 31.01.2022 gelang es dem Team, 11.143 Picks im AKL zu bearbeiten und anschließend an den Kunden zu versenden.

    Eine klasse Leistung!

    Ihr wollt mehr über die neueste Logistikerweiterung von GRANIT PARTS erfahren? Dann ist dieser Beitrag von Björn bestimmt interessant für Euch.

  • Azubi-Austausch mit SAPHIR Maschinenbau

    Azubi-Austausch mit SAPHIR Maschinenbau

    Hallo zusammen,

    mein Name ist Niklas, ich bin 22 Jahre alt und habe im August 2020 die Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik in der FRICKE Gruppe gestartet. Durch meine zuvor ausgeübte Ausbildung als Land und Baumaschinenmechatroniker habe ich schon früh das Interesse zur Landtechnik, beziehungsweise an Landmaschinen und deren Ersatzteilen für mich entdeckt und somit den Weg zur FRICKE Gruppe gefunden.

    In meiner bisherigen Ausbildungszeit bei FRICKE habe ich die logistischen Prozesse bestehend aus dem Wareneingang, das anschließende Einlagern sowie dem Warenausgang einschließlich Kommissionierung und versandfertiges Verpacken kennengelernt.

    Azubi-Austausch

    Azubi-Austausch: Neue Aufgaben – neue Erfahrungen

    Um neue Aufgabenfelder kennenzulernen und den eigenen Horizont zu erweitern, habe ich mit dem Azubi-Austausch die Chance bekommen, für zwei Monate in der Logistikabteilung bei Saphir Maschinenbau in Bockel zu arbeiten.

    Saphir Maschinenbau ist ein Unternehmen der FRICKE Gruppe und beschäftigt sich mit der Konstruktion und Herstellung von Arbeitsgeräten für die Bereiche Grünlandtechnik, Bodenbearbeitung sowie Hof-, Industrie- und Kommunaltechnik.

    Meine Aufgaben bei Saphir basierten darauf, Arbeitsgeräte und deren Komponenten aus Zentraleuropa mithilfe eines Flurförderzeuges abzuladen und auf Menge sowie Güte zu kontrollieren. Anschließend wurden diese in das Warenwirtschaftssystem eingebucht und in der 2.600 Quadratmeter großen Lagerhalle eingelagert.

    Außerdem zählte zu meinen Aufgaben das Kommissionieren der Kundenbestellungen sowie das Ermitteln von Lagerbeständen. Darüber hinaus habe ich Einblicke in den Warenausgang bekommen und gelernt, fachgerecht zu beladen und die Güter anschließend ordnungsgemäß mithilfe der Ladungssicherung zu sichern.

    Ich blicke durch den Azubi- Austausch auf eine interessante sowie informative Zeit zurück und es hat mich gefreut, die Kollegen und Kolleginnen bei Saphir Maschinenbau in Bockel kennenzulernen und unterstützen zu dürfen.

    Ich freue mich auf die zukünftigen Ausbildungsabteilungen sowie die spannenden Aufgaben und Projekte in der FRICKE Gruppe.