Autor: Björn Kruse

  • Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe – Annabelle liefert einen Einblick in die Logistik-IT

    Digitale Berufe in der FRICKE Gruppe – Annabelle liefert einen Einblick in die Logistik-IT

    Es ist wieder Zeit für einen neuen Beitrag in der Reihe digitale Berufe in der FRICKE Gruppe. Heute werde ich euch einen Einblick in die Logistik-IT geben. Genauer gesagt in die Tätigkeiten von Annabelle, die Projektmanagerin in dieser Abteilung ist.

    Annabelles Weg zu FRICKE

    Ihren Bachelor hat Annabelle an der Uni Bremen in Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Logistik gemacht. Eingestiegen in die Berufswelt ist sie mit einem Trainee Programm bei einem Logistik Unternehmen in Stuttgart. Mit dem Unternehmen ist Annabelle dann nach Erfurt gezogen. Dort ist sie Gruppenleiterin und Key Userin für das Lagerverwaltungssystem gewesen. Im Anschluss folgten dann weitere 2,5 Jahre in Osnabrück einem weiteren Logistik-Unternehmen als Projektmanagerin. Dies hat sie gemacht, um mehr über klassisches und agiles Projektmanagement zu lernen. Um wieder näher bei der Familie zu sein, wollte Annabelle schließlich wieder in den Norden ziehen. Ein Freund hatte ihr FRICKE als Arbeitgeber vorgeschlagen. Eine passende Stelle war sogar ausgeschrieben. Im Mai 2019 hat Annabelle dann bei der FRICKE Gruppe als Projektmanagerin in der Logistik-IT angefangen.

    Der digitale Beruf in der Logistik IT

    Die Logistik-IT ist verantwortlich für die logistikspezifischen IT-Systeme und Anlagen. Dazu zählen verschiedene Tätigkeiten, wie das Einspielen und Betreuen von Updates, Anpassungen durch Veränderungen in der Logistik oder für Verbesserung, das Testen und in Betrieb nehmen von neuen Systemen oder Software. Außerdem werden die gesamte Fördertechnik und weitere Maschinen in der Logistik von der Logistik-IT und dem dazugehörigen Wartungsteam betreut. Wie ihr seht ist man in diesem Beruf fast ausschließlich in digitalen Systemen unterwegs. Aber man kommt auch weg vom Schreibtisch, wenn man in die Lagerhallen muss, um dort Live-Tests zu begleiten und um selbst die Systeme zu testen, indem man kommissioniert oder an einem neuen oder umgestellten System verpackt.

    Wird sich voraussichtlich in Zukunft etwas an dem Beruf ändern?

    Durch die immer weiter voranschreitende Digitalisierung gibt es für uns immer neue Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Der stetige Personalmangel an Fachkräften und die zeitgleiche Expansion unseres Unternehmens kann so unterstützt werden, indem wir die internen und externen Prozesse verschlanken und verbessern. Ich bin zudem sehr gespannt darauf, wie sich der Einsatz von künstlicher Intelligenz in unserem Geschäftsbereich noch weiter entwickeln wird.

    Antwort von Annabelle
    Digitale Berufe in der Fricke Gruppe - Annabelle liefert einen Einblick in die Logistik IT
    Hier seht ihr Annabelle bei der Kommissionierung im automatischen Kleinteilelager für einen Test der Systeme

    Großer Aufgabenbereich

    In ihrem Team ist Annabelle zuständig für Weiterentwicklung, Projekte, tägliche Herausforderungen und allgemeine Aufgaben, die im Zusammenhang mit dem Lagerverwaltungssystem oder dem Versandsystem (Software für die Erstellung von Versandlabeln und die elektronische Übermittlung der Packstückinformationen an die Frachtführer) stehen.

    Ein großes Projekt von Annabelle war im letzten Jahr die Inbetriebnahme des automatischen Kleinteilelagers (AKL), über das wir in diesem Beitrag schon berichtet haben. Hierfür wurde schon 1,5 Jahre vorher mit der Pflichtenhefterstellung (in dem Pflichtenheft wird die Umsetzung der Anforderungen von FRICKE an den Auftragnehmer beschrieben) begonnen und Gespräche zu den Prozessen und Schnittstellen zwischen dem Lagerverwaltungssystem und dem Materialflussrechner der Fördertechnik wurden geführt. Die neuen Dialoge für Kommissionierung und Verpackung wurden designt, alle Prozesse vorher getestet und dann kam der Go-Live im Februar 2021. Seitdem ist auch das automatische Kleinteilelager in Annabelles Betreuung. Neben dem AKL betreut sie noch weitere Bereiche. Wenn hier Prozesse umgestellt werden, müssen diese vorab systemseitig geprüft sein. Fehlende Funktionen müssen mit den Logistik-Fachbereichen besprochen und rechtzeitig als Anforderung an einen Dienstleister gegeben werden. Des Weiteren bildet Annabelle sogenannte Key User aus, um fachspezifisches Wissen weiterzugeben.

    Wie würdest du deinen Beruf kurz beschreiben?

    Mein Beruf ist super abwechslungsreich, verantwortungsvoll und zeitweise auch stressig. Man muss immer über den Tellerrand hinwegschauen, damit bei einer Änderung keine Probleme in anderen Prozessen oder Bereichen entstehen. Auf die Weiterentwicklungen in der Logistik kann ich deutlich Einfluss nehmen und arbeite dabei mit vielen Kollegen und Dienstleistern zusammen.

    Antwort von Annabelle

    Ich hoffe ihr konntet einen kleinen Einblick in die Logistik IT bekommen. Solltet ihr noch weitere Fragen an Annabelle haben, kommentiert gerne unter diesem Beitrag oder schreibt uns eine E-Mail an karriere.blog@fricke.de.

    Das gesamte Team des Karriere-Blog wünscht allen Lesern ein frohes neues Jahr.

  • 4 Jahre Karriere-Blog – Was bringt die Zukunft?

    4 Jahre Karriere-Blog – Was bringt die Zukunft?

    Hey Leute,

    heute werde ich euch über ein paar Aktivitäten im Hintergrund des Karriere-Blog berichten. Inzwischen ist der Blog schon fast vier Jahre alt. In dieser Zeit haben wir über diverse Themen innerhalb der Fricke Gruppe berichtet. Das Team hat sich über die Jahre verändert, neue Kollegen sind dazu gekommen und andere haben das Team verlassen. Vor kurzem hatten wir zusammen mit der Personalabteilung einen Workshop, bei dem es um die Weiterentwicklung des Karriere-Blogs ging.

    Raus aus dem Büro

    Der Workshop hat nicht im Büro in einem Besprechungsraum stattgefunden, sondern an einem besonderen Ort. Getroffen haben wir uns an den Fischteichen der Familie Fricke. Diese können für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden. Dort stehen neben zwei Fischteichen, in denen Forellen gezüchtet werden, auch zwei historische Gebäude. Ein ausgebauter Schafsstall und ein kleines Gebäude, in dem wir Platz genommen haben. Getroffen haben wir uns um 12 Uhr, um mit einem gemeinsamen Pizzaessen zu starten. Als alle satt und gestärkt waren, konnte es mit der Arbeit losgehen.

    Die Weiterentwicklung des Karriere-Blog

    Die Arbeit am Karriere-Blog beginnt

    Denn der Tag war nicht nur zu unserem Vergnügen da, sondern sollte auch Ergebnisse für den Karriere-Blog liefern. Auf der Tagesordnung standen verschiedene Punkte, die besprochen werden sollten. Begonnen wurde mit der Vorstellung von Bloggern und Blogs. Jedes Teammitglied hat seinen Lieblingsblogger oder Blog vorgestellt. Das Thema und die Form des Blogs waren dabei egal. So konnten wir die eine oder andere Idee für unseren Blog gewinnen.

    Danach kamen wir zum Hauptthema des Tages und der großen Frage: Wer sind wir und wo wollen wir hin? Zu dem „Wer wir sind“ gab es verschiedenen Fragen zu diskutieren. Zurzeit besteht das Blogteam nur aus Azubis und dualen Studenten, aber soll das in Zukunft auch so bleiben? Wollen wir allen Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit geben, im Redaktionsteam mitzuarbeiten? Zu dem „wo wollen wir hin?“ gab es auch verschiedene Ideen und Konzepte. Worüber wollen wir berichten? Für wen sollen die Beiträge sein, interne Mitarbeiter oder externe Interessenten? Auch über den Namen wurde gesprochen. Der letzte Tagesordnungspunkt war die Gewinnung neuer Teammitglieder, da wir unser Team gerne noch verstärken wollen. Dort haben wir über verschiedene Möglichkeiten der Akquise und die Vorteile des Mitmachens im Blog gesprochen.

    Die Ergebnisse

    Es wurden an dem Tag einige Entscheidungen zu Maßnahmen und Änderungen getroffen, an deren Umsetzung schon mit Hochdruck gearbeitet wird. Die Ergebnisse werdet ihr dann hoffentlich in den nächsten Wochen und Monaten sehen!

    Wenn ihr weitere Ideen oder Wünsche für den Fricke Karriere-Blog habt, schreibt uns gerne eine E-Mail an Karriere.Blog@fricke.de oder kommentiert unter diesem Beitrag. Wir freuen uns über jeden Input!

    Bis zum nächsten Mal

    Björn

  • FRICKE wächst: Logistikerweiterung am Standort Heeslingen

    FRICKE wächst: Logistikerweiterung am Standort Heeslingen

    Hey Leute,

    die FRICKE Gruppe wächst kontinuierlich weiter, speziell die Wilhelm Fricke SE mit dem Ersatzteilhandel mit der Eigenmarke GRANIT PARTS. Wo Wachstum ist, wird meistens auch mehr Platz benötigt. GRANIT PARTS als Versandhandel benötigt mehr Lagerplatz und somit eine größere Logistikfläche. Also hat man sich entschlossen, die Logistik am Standort Heeslingen erneut zu erweitern.

    Der Weg zur Logistikerweiterung

    Das Sortiment und die Verkaufsmengen wachsen stetig. Dadurch kommt auch das Lager irgendwann an seine Grenzen. Also hat man sich im Jahr 2017 dafür entschieden, eine neue Lagerfläche zu bauen. Die Planung bis zum Baubeginn Mitte des Jahres 2019 hat ca. zwei Jahre gedauert. Zunächst wurde die Anforderungen an die Logistikerweiterung gesammelt und daraus verschiedene Möglichkeiten der Erweiterung aufgestellt sowie analysiert. Am Ende stand der Plan zur Umsetzung.

    Der Plan

    Nachdem das beste Szenario zur Umsetzung ausgewählt wurde, ging es in die Detailplanung. Dort wurden die zwei neue Hallen und eine Vorzone geplant. Die neuen Hallen sind Halle 16 und 17 mit Vorzone. Die Halle 16 besteht aus zwei Teilen, 16.1 und 16.2. In Halle 16.1 wurde ein Breitganglager mit ca. 9.000 Palettenstellplätzen eingerichtet. Dort werden große und schwere Artikel, die nicht für die Fördertechnik geeignet sind, gelagert und kommissioniert. In der Halle 16.2 wurde die Fachbodenanlage aus der daran angrenzenden Halle 5 erweitert. Die Fachbodenanlage erstreckt sich über vier Etagen inklusive Erdgeschoss. In ihr sind kleine und schnelldrehende Artikel, die fördertechnikfähig sind, gelagert. Die bereits vorhandene Fachbodenanlage hat 330.000 Lagerorte. Die Logistikerweiterung hat diese Kapazität auf insgesamt 660.000 Lagerorte verdoppelt. Die Halle 16 hat eine Grundfläche von ca. 8.300 qm. Mit den Etagen der Fachbodenanlage ergibt sich eine Nutzfläche von ca. 20.000 qm. Die zweite neugebaute Halle 17 mit Vorzone ist für ein Automatisches Kleinteilelager vorgesehen. Diese hat eine Grundfläche von ca. 5.000 qm.

    Logistik Erweiterung Hallenplan
    Hier der Hallenplan des gesamten Standorts mit der grün eingefärbten Erweiterung.

    Das Automatische Kleinteilelager

    In der Halle 17 wurde ein Automatisches Kleinteilelager eingebaut. Dies ist ein Shuttlelager für die Ware zum Mann/Frau Kommissionierung. Das heißt, dass der Kommissionierende nicht zum Lagerplatz geht, sondern die Ware im Behälter auf der Fördertechnik zu ihm fährt. In dem Shuttlelager sind ca. 100.000 Stellplätze für Behälter. Es gibt zwei verschiedene Behältertypen. Der große Behälter ist 80 cm lang, 60 cm breit und 32 cm hoch. Von diesem Typ gibt es ca. 80.000 im Lager. Der kleine Behälter ist 60 cm lang, 40 cm breit und 32 cm hoch. Von ihm gibt es ca. 20.000. Neben dem automatischen Transport aus dem Lager zum Kommissionierplatz, ist auch das Kartonhandling vollautomatisch. Die Kartons werden automatisch aufgestellt, zum Kommissionierplatz gefahren und dort mit Ware gefüllt. Die vollen Kartons fahren dann weiter zu einem Packplatz. Dort wird weiteres Verpackungsmaterial zum Schutz der Ware hinzugefügt. Danach fahren die Kartons zum automatischen Kartonverschließer. Dieser misst, wie weit der Karton gefüllt ist, schneidet den Karton soweit runter wie möglich und klebt einen Deckel darauf.

    Logistik Erweiterung Shuttle Lager
    Hier seht ihr eines der Shuttles, das die Behälter aus den Lager holt.

    Inbetriebnahme der Logistikerweiterung

    Die Bauphase beider Hallen und der Einbau der Logistiktechnik wurde Ende 2020 abgeschlossen. Dort war die Halle 16, sowohl Fachboden als auch Breitganglager, schon in der Befüllung mit Ware und teilweise auch im regulären Betrieb. Das Automatische Kleinteilelager hat durch den Einbau der aufwendigen Technik länger gedauert. Mit Fertigstellung des Einbaus der Technik musste diese noch ausgiebig getestet werden. Jedes mögliche Szenario, das in der Kommissionierung oder auch Einlagerung auftreten kann, wurde getestet, um einen reibungslosen Betrieb der Anlage zu gewährleisten. Die Testphase hat weitere drei Monate in Anspruch genommen. Heute sind alle Bereiche des Neubaus im regulären Normalbetrieb.

    Ich hoffe, der Beitrag hat euch gefallen. Solltet ihr noch Fragen zu dem Thema haben, kommentiert gerne unter diesen Beitrag oder schreibt uns eine E-Mail an karriere.blog@fricke.de.

  • Die nächste Generation steigt in das Familienunternehmen ein

    Die nächste Generation steigt in das Familienunternehmen ein

    Hey Leute,

    heute möchte ich euch über den Einstieg von Adrian Fricke in das Familienunternehmen FRICKE berichten. Im Januar hat Adrian die Position als Verkaufsleiter für das Gebiet Nord-West Deutschland bei GRANIT PARTS übernommen. Adrian ist 28 Jahre alt und damit 1,5 Jahre jünger als sein Bruder Philipp und 14 Jahre älter als seine Schwester Julie Marie. Adrian lebt zusammen mit seiner Freundin in Heeslingen.

    Nachdem Adrian inzwischen schon ein paar Monate in seinem neuen Job gearbeitet hat, haben wir ihn zu seinem Einstieg ins Familienunternehmen befragt.

    Wann startete Deine bisherige berufliche Laufbahn?

    Ich würde fast sagen, dass meine berufliche Laufbahn schon als Kind gestartet ist. Wie der Name schon sagt, sind die Grenzen zwischen dem Privaten und Geschäftlichem bei einem Familienunternehmen fließend. Ich habe als Jugendlicher in den Ferien oder neben der Schule auch schon in vielen Abteilungen mitgearbeitet. Von der Landmaschinen-Werkstatt, über die Logistik bis hin zum Marketing und Controlling habe ich während dieser Zeit schon viele Einblicke gewonnen.

    Wo hast Du studiert?

    Nach meinem Bachelorabschluss in International Business in 2017 an der European School of Business in Reutlingen habe ich von 2018 bis 2020 noch ein Masterstudium in Strategy and Digital Business in Berlin und Paris absolviert.

    Was waren die Highlights in Deinem Studium?

    Die Auslandsaufenthalte waren schon besonders spannend. Vor allem an das Auslandssemester in Moskau habe ich viele bleibende Erinnerungen. Der harte Winter, die Superlativen in Moskau und die Roadtrips entlang der Wolga oder auf dem „Golden Circle“ waren ein echtes Abenteuer. Aber auch der Aufenthalt in Paris in 2019 war ein tolles Erlebnis.  

    Du hast schon angesprochen, dass Du als Schüler im Unternehmen mitgearbeitet hast. Musstest Du während Deines Studiums auch Praktika machen?

    Direkt im dritten Semester war ich ein halbes Jahr bei Hella in Ho Chi Minh City, Vietnam. Dort habe ich im globalen Einkauf gearbeitet, der zu dem Zeitpunkt vor Ort nur aus meiner Person bestand. Meine Kollegen waren hauptsächlich in Deutschland und China. Die Aufgabe bestand darin, Lieferanten für Schrauben zu finden und auch ein erstes vereinfachtes Audit in den Produktionen zu machen.

    Du bist nicht direkt nach dem Studium im eigenen Unternehmen gestartet. Welche Station hast Du nach Deinem Abschluss noch eingelegt?

    Nach dem Studium habe ich für ein Jahr bei dem Start-Up klarx in München im Vertrieb und im Business Development gearbeitet. Ich wollte unbedingt Erfahrungen in einem Start-Up sammeln und besonders die besondere Arbeitsweise in so einem jungen Unternehmen aufnehmen. Ursprünglich hatte ich geplant, noch länger dort zu arbeiten, war aber von dem Geschäftsmodell immer weniger überzeugt und habe so den Entschluss gefasst, zum Jahreswechsel ins Familienunternehmen einzusteigen. Da die Rolle als Verkaufsleiter Nord bei GRANIT PARTS neu besetzt werden musste, hat das sehr gut gepasst.

    War es für dich schon immer klar, dass du einmal im Familienunternehmen arbeiten wirst?

    Ja, das war für mich im Prinzip immer klar. Allerdings war der Zeitpunkt des Einstiegs nie fest geplant. Ich hatte immer sehr viel Freiheiten in dem, was ich tue. Im Familienunternehmen hat man eine besondere Verantwortung, aber eben auch die Möglichkeit Dinge zu beeinflussen und mitzuentscheiden. Die Möglichkeit hatte ich schon sehr früh. Was mich immer gereizt hat, sind die Mitarbeiter in Deutschland und auf der ganzen Welt, mit denen ich schon seit meiner Kindheit zu tun hatte. Wenn man so will, habe ich meine erste eigenständige Geschäftsreise schon mit 16 Jahren gemacht. Und zwar nach Indien! Zusammen mit unserem damaligen Mitarbeiter habe ich dort Lieferanten besucht, um konkrete Projekte für den Einkauf in Heeslingen zu unterstützen.

    An welchen Projekten hast Du vor deiner jetzigen Position als Verkaufsleiter schon im Familienunternehmen mitgearbeitet?

    Besonders stark habe ich mich in den letzten Jahren um den Aufbau unseres Innovation Labs in Hamburg und das Projekt Rep.Guide gekümmert. Dafür waren Christoph aus der Disposition und ich zum Beispiel für eine Woche im Silicon Valley in den USA und haben mit verschiedenen IT-Spezialisten und Beratern an der Idee zum Projekt gearbeitet. Zusammen mit dem Vertrieb habe ich aber auch viele Kunden in Deutschland besucht, um herauszufinden, ob unsere Kunden eine Datenbank für Reparaturinformationen wie Rep.Guide überhaupt benötigen. Gezeigt haben wir den Kunden damals eine klickbare Vorabversion des Tools. Als die Kunden dann begeistert waren und wir ein Team in Hamburg gefunden haben, startete der Aufbau der heutigen Plattform.

    War der Vertrieb schon immer der Bereich in dem Du mal arbeiten wolltest?

    Wie bei Rep.Guide hatte ich auch bei anderen Gelegenheiten immer wieder die Möglichkeit, mit unseren Gebietsleitern Kunden zu besuchen. So habe ich viele Ferien genutzt, um in ganz Deutschland Kunden zu besuchen. Besonders interessant waren aber auch Besuche in Spanien, Rumänien oder Polen. Da ich selber keine Ausbildung im Bereich Landtechnik gemacht habe, aber natürlich immer Kontakt zur Branche hatte, waren diese Besuche sehr interessant und auch wichtig. Um erfolgreich zu sein, muss man wissen, was die Kunden bewegt. Ich denke, an keiner anderen Stelle bekommt man mehr mit als direkt beim Kunden. Nur wenn man ihnen zuhört und ihre Probleme versteht, kann man passende Lösungen anbieten.

    Wie ist es für Dich im Familienunternehmen zu arbeiten und Deinen Vater als Vorgesetzten zu haben?

    Wir haben ein super Verhältnis und sind uns in vielen Dingen sehr ähnlich. Das sind erstmal gute Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit. Ich würde aber schon sagen, dass es eine besondere Situation ist. Er ist der Chef mit viel mehr Erfahrung, aber die Kommunikation findet auf Augenhöhe statt. Ich profitiere davon, mit ihm zusammenzuarbeiten, genauso wie ich von der Zusammenarbeit mit allen anderen profitiere, von denen ich etwas lernen kann. Wenn man es darauf anlegen würde, wäre es aber bei der jetzigen Betriebsgröße auch möglich, sich aus dem Weg zu gehen.

    Was sind Deine Pläne für die Zukunft?

    Ich will den Job des Verkaufsleiters erst einmal auf unbestimmte Zeit machen und so zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Parallel zu meinem Hauptjob begleite ich auch Projekte wie Rep.Guide oder unsere Nachhaltigkeitsoffensive WE ACT und versuche, sie auf diesem Wege zu fördern. Welche Stationen auf meine heutige Tätigkeit als Verkaufsleiter folgen, ist noch komplett offen.

    Ich hoffe, es hat euch gefallen! Solltet ihr weitere Fragen an Adrian oder über die Karriere-Möglichkeiten bei FRICKE haben, kommentiert unter diesen Beitrag oder schreibt uns eine Mail an karriere.blog@fricke.de.

    Bis zum nächsten Mal!

  • Neuer Ausbildungsberuf bei der FRICKE Gruppe

    Neuer Ausbildungsberuf bei der FRICKE Gruppe

    Hey Leute,

    in diesem Jahr gibt es einen neuen Ausbildungsberuf bei der FRICKE Gruppe. Zum Ausbildungsstart am 01.08.21 bietet die Wilhelm Fricke SE zum ersten Mal die Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung an.

    Arbeiten im größten Bereich des Unternehmens

    Die Wilhelm Fricke SE mit der Marke GRANIT PARTS ist das größte Tochterunternehmen der FRICKE Gruppe. Die Wilhelm Fricke SE ist ein Großhändler für Landmaschinen-Ersatzteile und Werkstattbedarf, der europaweit etwa 40.000 Händler beliefert. Damit spielt die Logistik eine sehr wichtige Rolle und ist gleichzeitig der größte Bereich innerhalb des Unternehmens. Vom 90.000 m² großen Zentrallager in Heeslingen aus werden alle Kunden in ganz Europa beliefert. Pro Tag werden ca. 30.000 Pakete versendet. Dies bedeutet ein sehr großes Aufkommen an logistischen Transporten im Warenausgang und Wareneingang.

    Wachstum führt zu neuem Ausbildungsberuf

    Das Unternehmen und damit auch die Logistik ist stetig am Wachsen, dadurch erhöht sich auch das Arbeitsaufkommen in den verschiedenen Bereichen. Zu diesen Bereichen zählt auch die Abteilung Transportlogistik. Mit der Erschließung neuer Märkte kommen neue Spediteure dazu und durch das Wachstum in den Bestandsmärkten erhöht sich das Transportvolumen. Mit diesen Entwicklungen steigt auch die Bedeutung der Abteilung Transportlogistik. Durch den Fachkräftemangel, den es auch im Logistikbereich gibt, und der steigenden Bedeutung dieser Positionen, hat man sich dazu entschieden, ab diesem Jahr eigenes Fachpersonal zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung auszubilden.

    Bild Logistik, Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung

    Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung bei FRICKE

    Während der Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung werden verschiedene Bereiche im Unternehmen durchlaufen. Dazu zählen sowohl alle Bereiche innerhalb der Logistik als auch kaufmännische Abteilungen im gesamten Unternehmen. In der Logistik liegt der Schwerpunkt auf dem Bereich Transportlogistik, aber es werden auch andere Abteilungen wie zum Beispiel die Kommissionierung oder Warenannahme durchlaufen, sodass man am Ende einen guten Gesamtüberblick über alle Bereiche bekommt. In den kaufmännischen Abteilungen werden zum Beispiel Buchhaltung oder Vertrieb durchlaufen, um hier die sonstigen Unternehmensabläufe kennenzulernen.

    Die Transportlogistik

    Die Abteilung Transportlogistik ist der Hauptbestandteil der Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung. Die Transporte lassen sich dabei in zwei Bereiche aufteilen: die Wareneingangs- und Warenausgangstransporte. Im Wareneingang geht es um die Organisation von Lieferungen vom Lieferanten zu unserem Lager. Dies können Speditionstransporte per LKW über Land oder Transporte aus Übersee per Schiff sein. Im Warenausgang gilt es, die Transporte für Pakete und Paletten-Ware zu organisieren. Diese können per Kurier-Express-Paketdienst oder Spedition angeliefert werden. All diese Transporte liegen in der Verantwortlichkeit der Transportlogistik und damit in dem späteren Aufgabenbereich des Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung.

    Wenn du dich für eine Ausbildung zum/r Kaufmann/-frau für Speditions- und Logistikdienstleistung interessierst, geht es hier zum Stellenangebot.

  • Vom dualen Studenten, über Istanbul und Shanghai, zum Divisionsleiter

    Vom dualen Studenten, über Istanbul und Shanghai, zum Divisionsleiter

    Heute möchte ich euch den beruflichen Werdegang von Mathias erzählen. Mathias ist Leiter der Division Agrartechnik im Einkauf. Im August 2011 hat er ein duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen bei der FRICKE Gruppe begonnen. Lest im Folgenden das spannende Interview mit Mathias.

    Wieso hast du dich für Fricke entschieden?

    Das war ehrlich gesagt eher zufällig. Mein damaliger Klassenlehrer meinte während des letzten Schuljahres, dass ich ein klassischer Wirtschaftsingenieur sei.

    Daraufhin habe ich dann die Stellenausschreibung von FRICKE für ein duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen in der Zeitung gesehen.

    Da ich aus der Region komme, kannte ich FRICKE natürlich schon, aber wusste nicht, dass die Firma so groß und international aufgestellt ist. Das hat mein Interesse geweckt und ich habe mich auf die Stelle beworben.

    Wie war dein bisheriger Werdegang bei Fricke?

    Als dualer Student habe ich meine Praxisphasen im Produktmanagement, bei der Logistik, in der Landmaschinen-Werkstatt und dem Export verbracht. Während der Zeit im Export habe ich zwei Monate in Polen gearbeitet.

    Nach der Zeit in Polen habe ich dann auch den Entschluss gefasst, dass ich nochmal für längere Zeit ins Ausland gehen möchte. So bin ich dann direkt nach Abschluss des Studiums für anderthalb Jahre nach Istanbul gezogen, um in Frickes Einkaufsbüro zu arbeiten. Dort haben wir die Projekte und Aufgaben, die unsere türkischen Lieferanten betreffen, betreut.

    Nach der Rückkehr aus der Türkei habe ich zunächst ca. neun Monate als Produktmanager für Bodenbearbeitung in Heeslingen gearbeitet. Man kann wohl sagen, dass ich nach einiger Zeit wieder Hummeln im Hintern hatte und da der Zeitpunkt gepasst hat, bin ich für ein Jahr nach Shanghai gezogen, um in unserem chinesischen Einkaufsbüro zu arbeiten. So konnte ich noch einmal eine komplett andere Kultur und viele neue Leute kennenlernen.

    Seit ich aus China zurück bin, arbeite ich wieder im Produktmanagement und habe letztes Jahr die Leitung für die Division Agrartechnik übernommen. Unser Team ist für alle Produkte aus den Bereichen Ernte, Bodenbearbeitung, Gülletechnik, Pflanzenschutz, Gelenkwellen etc. zuständig.

    Mathias Dreier -vom dualen Studtenten zum Leiter Divison Agrartechnik bei FRICKE
    Ein Bild aus der Zeit von Mathias in China

    Wieso hast du dich für den Einkauf entschieden?

    Schon während des Studiums hat mir die Arbeit im Einkauf bzw. Produktmanagement gut gefallen, weil es einkaufs- und verkaufsseitig eine große Aufgabenvielfalt gibt.

    Die Abteilung hat eine Schnittstellenfunktion, wodurch man regelmäßigen Kontakt zu so ziemlich allen anderen Unternehmensbereichen hat.

    Da die Abteilung für die Sortimentsgestaltung zuständig ist, hat man zudem viel Gestaltungsfreiraum und kann seine Ideen umsetzen.

    Der regelmäßige Kontakt zu Kollegen, Lieferanten und Kunden aus vielen Ländern und Regionen bringt eine hohe Internationalität mit sich, die die Arbeit zusätzlich interessant macht.

    Was gefällt dir an/bei Fricke?

    Für mich ist vor allem der offene und kollegiale Umgang unter den Kollegen besonders. Außerdem habe ich durch das schnelle Wachstum immer den Eindruck, dass etwas in Bewegung ist.

    Ich kann mich nicht erinnern, dass während meiner Zeit bei FRICKE mal keine neue Halle, Büros oder Sonstiges in Heeslingen gebaut wurde. Dieser ständige Wandel bringt immer wieder neue Aufgaben mit sich und bietet viele Freiräume für neue Projekte und Ideen.

    Dabei wird die Firma immer internationaler, aber behält auch eine gewisse Regionalität.

    Was war dein bisher bestes Erlebnis bei Fricke?

    Die Erfahrungen, die ich in Istanbul und Shanghai gemacht habe.

    Mathias Dreier -vom dualen Studtenten zum Leiter Divison Agrartechnik bei FRICKE
    Dieses Bild hat Mathias in Istanbul aufgenommen.

    Du hast im Mai deinen Master in Business Administration abgeschlossen. Wieso hast du dich für ein Masterstudium entschieden?

    Als ich meine Bachelorarbeit abgegeben hatte, war ich eigentlich sicher, dass ich keine weitere Abschlussarbeit schreiben will. In den Jahren nach dem Studium habe ich aber den Entschluss gefasst, dass ich mich noch einmal weiterbilden will. Und so habe ich mich dann für einen sehr praxisbezogenen, internationalen Studiengang, der auf meinen bisherigen Berufserfahrungen aufbaut, entschieden.

    Was sind deine Pläne für die Zukunft?

    In meinem bisherigen Werdegang habe ich mir keine konkreten Pläne für die nächsten Schritte gemacht. Insbesondere, da die Dynamik bei Firma FRICKE das auch eher schwierig macht. Ich fühle mich sehr wohl im Produktmanagement und will dort in den kommenden Jahren möglichst viel mit unserem Team erreichen.

    Solltet ihr weitere Fragen an Mathias haben oder über die Möglichkeiten bei FRICKE, kommentiert unter diesen Beitrag oder schreibt uns eine Mail an karriere.blog@fricke.de.

    Bis zum nächsten Mal

    Björn

  • Warum es in der GRANIT PARTS Logistik jetzt bunt wird!

    Warum es in der GRANIT PARTS Logistik jetzt bunt wird!

    Hey Leute,

    nachdem Leona euch schon über unsere Kollegen in Italien und Caro über das Studieren zu Zeiten von Corona berichtet haben, werde ich euch heute über die Corona Maßnahmen in unserer Logistik berichten.

    Arbeiten in einem Bereich, der kein Homeoffice machen kann

    GRANIT Parts als Zulieferer der Landwirtschaft ist ein systemrelevanter Betrieb und hat somit während des gesamten Lockdowns „normal“ weiter gearbeitet. Dazu kommt noch, dass jetzt im Frühjahr, wo das Wetter besser geworden ist, die Saison für die Landwirte gestartet ist. Dadurch wurde auch die Arbeit für uns mehr. Gerade in der Logistik merkt man dies.

    In unserem Zentrallager in Heeslingen arbeiten 900 Personen, von denen leider keiner Homeoffice machen kann. Deswegen musste sich unsere Logistik ein Konzept überlegen, wie wir die Gesundheit dieser Mitarbeiter schützen und die Lieferbereitschaft für unsere Kunden aufrechterhalten können. Um diese beiden Ziele zu erreichen, wurden in den letzten Wochen mehrere Maßnahmen getroffen.

    Es wird bunt in der Logistik

    Viele der Mitarbeiter kommen in Fahrgemeinschaften zur Arbeit und auch in manchen Bereichen in der Logistik kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden.

    Um dennoch eine mögliche Infektionskette so klein wie möglich zu halten, wurden alle Mitarbeiter in Gruppen von 10 bis maximal 15 Mitarbeiter aufgeteilt.

    Um die Gruppen leicht erkennbar zu machen, tragen nun alle Mitarbeiter bunte Westen. Es gibt orange, gelbe, grüne und blaue Westen. Da diese Farben alleine aber nicht ausreichen, tragen die Kollegen zusätzlich Buttons mit ihren Arbeitsbereichen. So kann jeder einfach erkennen, mit wem er beispielsweise eine Pause machen darf.

    Diese Maßnahmen wurden getroffen, um bei einem möglichen Corona-Fall lediglich die betroffene Gruppe, die mit dem infizierten Mitarbeiter in Kontakt war, in Quarantäne schicken zu müssen.

    Corona Maßnahmen GRANIT Logistik

    2-Schicht System in der Granit Parts Logistik

    Darüber hinaus wurden weitere Maßnahmen getroffen. Es wurde auf zwei komplett voneinander getrennte Schichten umgestellt. Die Frühschicht beginnt morgens um 5:00 Uhr und endet um 13:30 Uhr. Das ganze Lager steht danach eine Viertelstunde still und es werden alle Arbeitsplätze desinfiziert. Um 13:45 Uhr startet die Spätschicht. So entstehen keine Kontakte zwischen Personen aus zwei verschiedenen Schichten.

    Welche Auswirkungen haben die Corona Maßnahmen auf den laufenden Betrieb?

    All diese Corona Maßnahmen wirken sich natürlich auch auf die Produktivität in der Logistik aus. Durch die festen Arbeitsgruppen und die voneinander getrennten Schichten geht Flexibilität verloren.

    Es können keine Mitarbeiter mehr während der Schicht die Bereiche wechseln, falls in einigen Bereichen mehr oder weniger zu tun sein sollte.

    Außerdem kann nicht mehr länger gearbeitet werden, wenn es nötig wäre.

    Zusätzlich haben sich manche Abläufe, durch das „neue“ Abstandhalten unter den Kollegen, verlangsamt. Um dem entgegenzuwirken wurden seit Beginn der Corona-Zeit mehr als 80 zusätzliche Mitarbeiter in der Logistik eingestellt.

    Mit all diesen Maßnahmen werden wir auch weiterhin verlässlich für unsere Kunden da sein!

    Bleibt gesund und bis zum nächsten Mal!

    Gruß Björn

  • Auslandsaufenthalt bei GRANIT Parts Polen

    Auslandsaufenthalt bei GRANIT Parts Polen

    Hallo Leute,

    ich möchte euch heute über meinen Auslandsaufenthalt bei GRANIT Parts Polen berichten.

    Wie jeder duale Student der Fricke Gruppe hatte auch ich im Laufe meiner Ausbildung die Möglichkeit, einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Dies ist an verschiedenen Standorten im Ausland möglich. Bei mir ist es der Standort von GRANIT Parts in Polen geworden, an dem ich insgesamt drei Monate arbeiten sollte.

    GRANIT Parts Polen

    Der Standort in Polen ist der größte Auslandsstandort, den GRANIT Parts hat. Er befindet sich in Sady in der Nähe von Posen. Das besondere hier ist, dass es neben dem Kundencenter und dem Vertrieb, die es an jedem Auslandsstandort gibt, auch ein Lager und eine Einkaufsabteilung gibt. Der Grund dafür ist Agtech. Agtech ist eine Marke von GRANIT Parts für Ersatzteile, die nur auf dem osteuropäischen Markt benötigt werden. Die Produkte dieser Marke liegen nur in Polen auf Lager und auch der Einkauf für Agtech sitzt ausschließlich in Polen. Aber auch Artikel für die Marke GRANIT Parts werden in Polen hergestellt, deswegen gibt es auch Einkäufer für GRANIT Parts in Polen. Insgesamt arbeiten über 80 Leute an diesem Standort.

    Ankunft in Posen

    Am Mittwoch, den 15. Januar bin ich nach Polen gefahren. Die erste Woche war ich aber noch nicht am Standort in Sady, sondern in Płock. Dort hat am 16. und 17. Januar das Quartalsmeeting für Q4/2019 stattgefunden, was für mich ein guter Einstieg war und die Chance, das Verkaufsteam und damit alle 15 Außendienstler kennenzulernen. Am Freitag ging es dann nach Posen, wo ich in die von der Firma gestellte Wohnung eingezogen bin. Die Wohnung ist am Stadtrand von Posen und es sind ca. 15 km bis zur Arbeit. Das erste Wochenende habe ich dann damit verbracht alles auszupacken und mir schon Teile der Stadt anzusehen.

    Arbeiten bei GRANIT Parts Polen

    Für meinen Aufenthalt in Polen habe ich ein Projekt von dem für Polen zuständigen Exportleiter Björn Lange erhalten. Meine Aufgabe ist es, in Polen nach neuen Märkten außerhalb der Landwirtschaft zu suchen für die unser Sortiment passend ist. Dazu zählt beispielsweise der Baumaschinen Sektor. Seit dem letzten Jahr haben wir bei GRANIT Parts auch einen eigenen Katalog für Baumaschinen Ersatzteile. Also habe ich damit begonnen, den Markt für Baumaschinen Ersatzteile zu analysieren. Danach werde ich nach anderen Märkten suchen, in denen wir aktiv werden können.

    Altstadt Posen
    Altstadt Posen

    Freizeit in Posen

    Natürlich arbeite ich nicht nur in Polen, sondern hatte auch noch die Zeit die Stadt Posen und die Region zu erkunden. Posen liegt im Westen Polens, hat 540.000 Einwohner und ist damit die fünftgrößte Stadt in Polen. An den Wochenenden habe ich mir meistens die Zeit genommen, mich in Posen umzuschauen. Es gibt eine sehr schöne Altstadt und einige Denkmäler und Parks die es wert sind sich anzusehen. Ein Besuch der Stadt lohnt sich!

    Bis zum nächsten Mal!

    Gruß Björn

  • FRI:X – Das Innovation Lab der Fricke Gruppe

    FRI:X – Das Innovation Lab der Fricke Gruppe

    Hallo Leute,

    seit dem 01.06.2019 gibt es ein neues Unternehmen in der Fricke Gruppe. Dieses Unternehmen heißt FRI:X und ist ein Innovation Lab.

    Was ist ein Innovation Lab?

    Bei einem Innovation Lab handelt es sich um ein Unternehmen, das Ideen aus verschiedenen Quellen sammelt oder auch eigene entwickelt und diese dann bewertet. Bei der Fricke Gruppe können diese Quellen beispielsweise die eigenen Mitarbeiter sein, die Verbesserungsvorschläge oder auch Ideen für neue Innovationen haben. Nach der Bewertung der Ideen werden die besten in einer ersten Phase zu einem Konzept ausgearbeitet. Ist das Konzept und möglicherweise auch ein Prototyp erstellt, wird geprüft ob sich eine Fortsetzung der Idee lohnt. Falls ja, wird die Idee in die Fricke Gruppe integriert. Sollte es sich um ein neues Geschäftsmodell handeln, wird bis zu zwölf Monate weiter daran gearbeitet. Ob sich das Geschäftsmodell wie geplant entwickelt hat, wird in diesem Zeitraum immer wieder kontrolliert. Nach dem Jahr soll die Idee Marktreife erlangt haben.

    Schaubild FRI:X Innovation Lab
    In diesem Schaubild ist der Entwicklungsprozess einer Idee oder Innovation dargestellt.

    FRI:X zu Hause in der Hansestadt

    Gestartet ist FRI:X mit einem Team von fünf Personen. In der Zwischenzeit sind schon zwei neue Kollegen dazu gekommen und es werden noch weitere gesucht (siehe Stellenangebote). Zurzeit hat das Team seine Büros noch in der Hamburger Speicherstadt. Ihr endgültiger Standort wird aber in Hamburg Hammerbrook sein, wo die Bürofläche gerade noch umgebaut wird. Der Umzug soll im März stattfinden.

    FRI:X Innovation Lab Team
    Die ersten 5 Mitarbeiter von FRI:X (von Links: Helge Morgenstern, Sebastian Koch, Alexander Niebuhr, Daniel Schmerbauch und Finn Voigtländer)

    Aktuelle Projekte

    Obwohl es FRI:X noch nicht lange gibt, wurde schon ein erstes Geschäftmodell umgesetzt und ist im November 2019 live gegangen. Dabei handelt es sich um den Rep.Guide. Durch den Rep.Guide hat der Nutzer Zugriff auf eine Datenbank mit Landtechnik-Reperaturinformationen. Das besondere dabei ist, dass dort Informationen von verschiedenen Herstellern gesammelt sind. Dieses Geschäftsmodell befindet sich also gerade in der zwölfmonatigen Test- und Weiterentwicklungsphase. Die bisherigen Rückmeldungen aus der Branche sind sehr vielversprechend. Deswegen hat man entschieden, dieses Projekt weiter zu fördern. Für 2020 wird der Rep.Guide die Hauptaufgabe von FRI:X sein. Aber es werden weiterhin alle eingehenden Ideen der Fricke Mitarbeiter gesammelt und bewertet. An diesen mangelt es nicht, sodass man sagen kann, dass FRI:X auch in Zukunft die Arbeit nicht ausgehen wird.

    Bis zum nächsten Mal!

    Gruß Björn

  • Projektwochen mit Fricke

    Projektwochen mit Fricke

    Heute werde ich euch über ein Projekt berichten, das die Fricke Gruppe zusammen mit dem Kivinan Zeven ausgerichtet hat. Darin involviert waren 50 Schüler und Schülerinnen des 12. Jahrgangs des Wirtschaftsgymnasiums vom Kivinan Zeven und die Personal- und Marketingabteilung der Fricke Gruppe. Es wurden unternehmensseitig verschiedene Aufgaben vorbereitet und von den Schülern bearbeitet.

    Projektstart mit dem Kivinan Zeven

    Zu Beginn der ersten von zwei Projektwochen mit Fricke am 18. Februar diesen Jahres waren alle Schülergruppen zu Besuch bei dem Hauptstandort in Heeslingen. Der Tag begann mit einem Rundgang durch das Logistikzentrum und einer anschließenden Präsentation der Unternehmensgruppe. Nachdem dies abgeschlossen war, wurden die Schüler nach Projektthemen aufgeteilt. Insgesamt gab es 4 verschiedene Aufgaben, die jeweils von 2 Gruppen bearbeitet wurden. Die Gruppen haben dann von ihrem betrieblichen Betreuer die Aufgabenstellung bekommen und hatten Zeit, noch offene Fragen bezüglich des Ablaufs und der Aufgabe zu stellen. Alle Themen beinhalteten eine Umfrage, die die Schüler durchführen mussten. Die einen mussten dies persönlich machen, während andere die Möglichkeit hatten, einen Onlinefragebogen zu erstellen. Alle gemeinsam hatten aber die Vorgabe, die Fragebögen bis zum Ende der ersten Projektwoche am 22. Februar fertigzustellen.

    Die nächste Phase: Umfrage & Ermittlung

    Nachdem die Fragebögen eingereicht, besprochen und mögliche Änderungen vorgenommen wurden, konnten die Umfragen starten. Zum Beispiel haben die Gruppen, die das Projekt „Partnershop“ hatten, ihre Umfrage persönlich auf der Fricke Landmaschinenschau in Heeslingen durchgeführt. Dabei ging es um die Ermittlung des Kaufverhaltens und Bedarf bei Landwirten im Bereich Ersatzteile und deren aktuelle Einkaufsquellen. Dazu sollten mindestens 50 Personen befragt werden. Bei einem anderen Projektthema ging es um das Ausbildungsmarketing der Fricke Landmaschinen Mecklenburg-Vorpommern und der Mecklenburger Landtechnik. Da diese beiden Firmen ihre Standorte in Mecklenburg-Vorpommern haben und somit zu weit weg für eine persönliche Befragung waren, wurde diese Umfrage online über ein Umfragetool durchgeführt. Dabei war das Ziel, zu ermitteln wie bekannt Fricke als Arbeitgeber in der Region ist und wie viel die Befragten über die beiden Unternehmen wissen.

    Projektwochen mit Fricke: Die Ergebnisse

    Nach der zweiten von den beidem Projektwochen mit Fricke wurden nochmals alle Schülerinnen und Schüler am 5. Juni zur Vorstellung ihrer Ergebnisse nach Heeslingen eingeladen. Die Schüler sollten nicht nur die Daten auswerten und vorstellen, sondern auch eigene Ideen und Konzepte auf Basis dieser Daten erarbeiten. Dies ist allen Gruppen gut gelungen. Neben der Präsentation, die die Schüler halten mussten, wurde auch eine schriftliche Projektarbeit geschrieben, die von den Lehrern des Kivinans benotet wurde.

    Diese Art von Projektarbeit zwischen dem Kivinan und einem Unternehmen war keine neue und einmalige Sache. Der 12. Jahrgang des Wirtschaftsgymnasiums führt jedes Jahr eine solche Projektarbeit mit einem Unternehmen durch, welches jedes Jahr wechselt. Wir haben uns natürlich sehr darüber gefreut, dass es in diesem Jahr die Fricke Gruppe sein durfte!

    Bis zum nächsten Mal

    Björn