Autor: Ann-Sophie Meyer

  • Das Duale Studium an der IU Internationale Hochschule

    Das Duale Studium an der IU Internationale Hochschule

    Hallo zusammen,

    nach meiner Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau habe ich mich nicht für ein Duales Studium an der Nordakademie entschieden, sondern für ein Duales Studium in BWL mit Schwerpunkt Accounting & Controlling an der IU in Bremen.

    Vor Beginn meines Studiums an der IU Internationale Hochschule Bremen habe ich bereits schon einen Blogbeitrag über die Erwartungen an mein Studium dort veröffentlicht. Nun werde ich hier noch einmal näher auf den Studiengang BWL mit Schwerpunkt Accounting & Controlling eingehen und nach zwei erfolgreich abgeschlossenen Semestern über meine Erfahrungen berichten.

    Wie läuft das Studium ab?

    Der größte Unterschied zur Nordakademie ist unter anderem, dass ich eine geteilte Woche habe und nicht in Blockphasen an der Uni bin. Montags bis mittwochs bin ich in Heeslingen und unterstütze hier zur Zeit das SAP-Team der Finanzbuchhaltung. Donnerstags und freitags habe ich meine Vorlesungen an der IU in Bremen.

    Diese war bis vor kurzem noch in der Nähe der Universität Bremen. Nun sind wir aber zum Wintersemester 2023/2024 aufgrund von Platzmangel in das Tabakquartier in Bremen umgezogen. Somit hieß es für mich in den ersten Semestern, einige Vorlesungen von zu Hause aus online wahrzunehmen. Das ist zwar manchmal praktisch wegen des Fahrtweges, aber trotzdem auch nicht immer so schön, da man seine Dozierenden und Kommilitonen nicht so viel zu sehen bekommt. Trotz des Umzugs habe ich das erste Quartal in diesem Semester ebenfalls größtenteils Online-Vorlesungen. Das liegt aber daran, dass die Dozierenden von anderen Standorten der IU in Deutschland kommen und somit nicht immer nach Bremen reisen können.

    Module und Vorlesungen

    In den ersten beiden Semestern wurden bereits die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre sowie der Volkswirtschaftslehre unterrichtet. Hinzu kommen Buchführung und Jahresabschluss wie auch Business English I und Einkommensteuer. In dem Modul Computer Training haben wir im ersten Semester unter anderem behandelt, wie man mit Excel, Word et cetera arbeitet und Präsentationen in PowerPoint erstellt. Hier gab es auch einige Sachen, die mir persönlich noch nicht bekannt waren, wie zum Beispiel das Arbeiten mit einem Folienmaster in Präsentationen.

    Ein weiteres Modul im ersten Semester war Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten. Hier lernten wir den Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit, die Formalien und Tipps für diese sowie das Erkennen geeigneter Quellen. Bisher das anspruchsvollste Modul war Wirtschaftsmathematik. Dieses Modul war aufgeteilt in je eine Vorlesung und ein dazugehöriges Fachcoaching. In den Vorlesungen waren Studierende von allen IU Standorten in Deutschland. Hier wurde also die Theorie in circa zwei Stunden je Themenblock gelehrt. In dem Fachcoaching haben wir dann mit einem Dozenten von unserem Standort wieder in unserer gewohnten Kohorte von circa 21 Studierenden die Praxis, also auch Aufgaben, zusammen erarbeitet.

    Die meisten Module sind je in eine Vorlesung und in ein Fachcoaching pro Themenblock aufgeteilt. Diese umfassen pro Modul circa sechs Themenblöcke. Meistens sind wir innerhalb unserer Kohorte von unserem Standort. Bislang war die gemeinsame Vorlesung mit fast 400 Studierenden von allen Standorten in dem Modul Wirtschaftsmathematik nur eine Ausnahme. Die Vorlesungen und Fachcoachings werden dann von zwei verschiedenen Dozierenden durchgeführt.

    Dieses Semester ist nun im ersten Quartal mit Statistik und Projektmanagement gestartet. Im zweiten Quartal wird das Semester dann anschließend mit den Modulen Kosten- und Leistungsrechnung sowie Grundlagen des Controllings abgeschlossen.

    Studienjahresablaufplan und Prüfungsleistungen

    Das Semester ist immer in zwei Quartale eingeteilt. In einem Quartal werden zwei Module gelehrt, zu denen nach dem Quartal eine Klausurenphase von jeweils einer Woche folgt.

    Anfang Dezember muss ich in diesem Semester meine Prüfungsleistungen in Statistik und Projektmanagement ablegen. Dies kann eine 90-minütige Klausur sein, aber auch eine Präsentation oder ein sogenanntes Workbook, in dem zahlreiche Aufgaben zu den gelehrten Themen bearbeitet werden müssen. Präsentationen mussten wir beispielsweise bereits in den Modulen Betriebswirtschaftslehre und Business English I halten. Hier sollten Business Pläne zu einem neu ausgedachten Produkt oder einer neuen Dienstleistung erstellt und vorgestellt werden. Im ersten Semester auf Deutsch und im zweiten auf Englisch.

    In jedem Semester muss darüber hinaus ein sogenanntes Praxisprojekt abgegeben werden. Dies umfasste in den letzten zwei Semestern je eine Hausarbeit von 15 Seiten zu vorgegebenen Themen. Im ersten Semester war das Thema ein Unternehmensüberblick. Auf Grund der Größe der FRICKE Gruppe fiel das zum Glück schon mal nicht so schwer. Im letzten Semester habe ich dann über das Thema Bindung und Zufriedenheit der Auszubildenden und Dual Studierenden bei uns im Unternehmen geschrieben. Dazu habe ich unter anderem einen Fragebogen entworfen und anschließend ausgewertet.

    Das Duale Studium an der IU ist also, besonders in den Prüfungsleistungen, sehr abwechslungsreich und man muss nicht zu jedem Modul eine Klausur schreiben. Mir gefällt auch sehr, dass ich keine Blockphasen, sondern eine geteilte Woche habe. Der Vorteil hier ist vor allem, dass man nicht für längere Zeit aus dem Unternehmen und somit aus den derzeitig zu planenden Projekten oder ähnlichem herausgerissen wird, sondern nach den zwei Tagen immer wieder schnell drin ist und an seinen Projekten weiterarbeiten kann.

    Solltet ihr noch weitere Fragen zu dem Studium an der IU Internationalen Hochschule in Bremen haben, stehen wir euch jederzeit bereit.

    Eure Ann-Sophie

  • Kick-Off Termin Kivinan Zeven

    Kick-Off Termin Kivinan Zeven

    Hallo zusammen,

    schon in der Vergangenheit hat die FRICKE Gruppe mit anderen Praxispartnern die Projektarbeiten des Kivinans in Zeven betreut. Der Praxispartner wechselt jährlich und in diesem Jahr war erneut unser Unternehmen an der Reihe. Dazu fand Anfang Februar bei uns im Hause der Kick-Off Termin zu den Projektarbeiten der Schülerinnen und Schüler des Kivinans statt. Hier möchte ich euch heute ein paar kleine Einblicke in dieses Event geben.

    Ablauf des Kick-Offs

    An einem Montagmorgen trafen ca. 60 Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse des beruflichen Gymnasiums Kivinan in Zeven in unserem FRICKE Campus ein. Zunächst gab es eine Begrüßung, eine Vorstellung der Agenda und eine Unternehmenspräsentation durch die Personalabteilung. Danach wurden Fachvorträge zu den Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Internationalisierung gehalten. In den darauffolgenden zwei Stunden wurden die Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe nahm an einem Logistikrundgang teil, während sich die zweite Gruppe in ihre Projektthemen aufteilte. Nach einer Stunde wurde getauscht und die zweite Gruppe durfte an dem Logistikrundgang teilnehmen. Die erste Gruppe teilte sich währenddessen in ihre Projektthemen auf.

    Projektthemen

    Innerhalb dieser Projektarbeiten gibt es sechs Projektthemen, die von ein bis zwei Betreuerinnen und Betreuern der FRICKE Gruppe begleitet werden. Diese Projektthemen haben die Schülerinnen und Schüler vor dem Kick-Off Termin in Heeslingen selbst ausgewählt. Die ausgewählten Projektthemen sind die folgenden:

    • Projektauftrag 1: Webshop User Experience
    • Projektauftrag 2: Social Media Reichweite
    • Projektauftrag 3: Bekanntheitsgrad der FRICKE Gruppe
    • Projektauftrag 4: Bekanntheitsgrad der FRICKE Gruppe bei Zuwanderern
    • Projektauftrag 5: Ausbildungsmarketing Metallbauer
    • Projektauftrag 6: WhatsApp Newsletter

    Alle Projektaufträge wurden von uns mit der Fragestellung, den Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler und den genauen Mitteln zur Beantwortung des Auftrages vorgestellt. In den meisten Fällen musste eine Umfrage durchgeführt werden, deren Ergebnisse im Anschluss ausgewertet und interpretiert werden sollen, sodass daraus geeignete Maßnahmen zur Beantwortung der Fragestellung abgeleitet werden können.

    Startschuss in die Projektwoche

    Der Kick-Off Termin war der „Startschuss“ in die Projektwoche für die Schülerinnen und Schüler. In dieser Woche im Februar wurden die Projektarbeiten vorbereitet und selbstständig Fragebögen zu den jeweiligen Projektthemen mit Rücksprache der Betreuerinnen und Betreuer in der FRICKE Gruppe erstellt. Mittlerweile trudeln die Projektarbeiten zur Bewertung bei uns ein. Im Mai werden sie von den einzelnen Gruppen in unserem Hause vorgestellt.

    Wir freuen uns auf diesen Termin mit den Schülerinnen und Schülern des Kivinans und die spannenden Erkenntnisse aus ihren Projektarbeiten!

    Bis bald!

    Eure Ann-Sophie

  • Claudios Fiesta – Das Abschiedsspiel von Claudio Pizarro

    Claudios Fiesta – Das Abschiedsspiel von Claudio Pizarro

    Hallo zusammen,

    heute möchte ich Euch über einen etwas anderen Arbeitstag in der FRICKE Gruppe berichten. Im Rahmen meiner praktischen Phase in der Personalabteilung durfte ich im September auch das Team im Marketing bei einem ganz besonderen Event unterstützen – dem Abschiedsspiel von Claudio Pizarro im wohninvest Weserstadion.

    Schon vor dieser Veranstaltung musste natürlich viel organisiert werden und ich durfte auch vorab schon einmal einen Blick ins Weserstadion werfen, um zu planen, wo genau alles aufgebaut werden sollte. Das war für mich schon super interessant, da ich vorher noch nicht in unsere Marketing-Abteilung reingeschnuppert habe und nicht wusste, wie viel Aufwand wirklich hinter so einem Tag steckt.

    Der Abschiedstag von Pizarro

    Am letzten Samstag im September war es dann endlich soweit: Das Abschiedsspiel von Claudio Pizarro stand an. Treffen war um circa 10:30 Uhr in Bremen. Zunächst wurde alles aufgebaut und vorbereitet. Denn wir hatten nicht nur einen kleinen Info-Stand geplant, sondern eine große Bühne mit DJ und noch zwei zusätzliche Selfie-Points für unser Trikot-Gewinnspiel. Das Highlight war aber unser Häcksler von FRCKE Landmaschinen im „Claudios Fiesta“-Design, den wir neben der Bühne platzierten.

    Unsere Party-Bühne mit unserem Häcksler von FRICKE Landmaschinen im „Claudios Fiesta“-Design

    Um 12:00 Uhr bin ich mit unserer Auszubildenden im Marketing, Sarah, zu den Fußballplätzen gegangen, wo dann das Werder Kids-Camp stattfand. Im Vorfeld durften wir hierfür Plätze an die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlosen. Später haben wir bei unserer Bühne beim Eintreffen der ersten Fans Sitzkissen verteilt, die Selfie-Points und den Häcksler betreut, der ebenfalls viele Leute anlockte.

    Sarah betreute in der Zwischenzeit unsere Kids-Eskorte, die mit den Fußball-Profis und Stars einlaufen durfte. Von uns durften sechs Kids unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Spielern aus dem „FC Bayern München“-Team einlaufen. Nach einer kurzen Einweisung der Betreuer von Werder ging es dann auch schon ohne die Eltern ins Stadion und in die Umkleiden. Insgesamt waren fast 60 Kids in fünf verschiedenen Umkleiden dicht am Spielertunnel untergebracht. Nachdem sich alle umgezogen hatten, wurden die ersten Kinder so langsam nervös. Aber alle kamen nach dem Einlaufen mit ihren Fußball-Profis und Stars mit einem breiten Grinsen wieder zurück und von der anfänglichen Nervosität war nichts mehr zu spüren.

    Das Kids-Camp von Werder Bremen

    Claudios Fiesta – die Mannschaften

    Auch Sarah und ich durften das Spiel im Stadion live anschauen. Bei dem Abschiedsspiel von Claudio Pizarro gab es drei Spiele à 30 Minuten. Die erste Mannschaft hieß „Claudios Amigos“, in der unter anderem Joko Winterscheidt, Max Kruse, Felix Kroos und Max von der Groeben vertreten waren. Die zweite Mannschaft war der FC Bayern München. Sie bestand unter anderem aus namenhaften Spielern, wie Philipp Lahm, Mats Hummels und Mario Gomez. Die dritte und letzte Mannschaft war natürlich der SV Werder Bremen, zu dem Pizarro immer wieder zurückkehrte und auch seine aktive Spielerkarriere beendete. Hier kannte man unter anderem Philipp Bargfrede, Niclas Füllkrug und Frank Baumann.

    Im ersten Spiel trafen mit Pizarro „Claudios Amigos“ und der SV Werder Bremen aufeinander und trennten sich mit einem Endstand von 2:2. Die zweite Begegnung fand mit „Claudios Amigos“ und dem FC Bayern München mit Pizarro in der Mannschaft statt. Endstand 4:4. Die letzte und wohl spannendste Partie lieferten sich dann der SV Werder Bremen mit Pizarro und der FC Bayern München. Endstand ebenfalls 2:2. Somit verliefen alle Partien unentschieden. Besonderes Highlight: in jeder Mannschaft erzielte Pizarro ein Tor.

    Pizarro im Werder Trikot mit FRICKE Logo

    After-Show

    Als Überraschungsgast stand nach allen drei Partien Jan Delay mitten auf dem Spielfeld und sang seinen Song „Wir machen das klar“ umgedichtet als „Pizarro macht das klar“. Im Anschluss gab es noch eine Lichtshow zu dem Song „Wonderwall“ von Oasis mit Pizarros Werdegang. Ein wirklicher Gänsehaut-Moment für jeden Werder-Fan. Der bewegendste Moment für alle Werderaner war aber als Claudio Pizarro in den Mittelkreis des Spielfeldes im wohninvest Weserstadion trat und dort seine Stollenschuhe niederlegte. Spätestens jetzt saß keiner mehr auf seinen Stühlen.

    Die After-Show Party

    Nach der Show mussten wir dann schnell wieder zu unserer Bühne, denn da ging die Party schon wieder weiter. Wir haben nun noch ein paar Bälle verteilt und gegen 21:00 Uhr machten wir schließlich auch unsere Musik aus.

    Für uns ging ein anstrengender, aber auch besonderer Tag, dem Ende zu, trotzdem hätten wir auch gerne noch mit den Fans weitergefeiert.

    Gerade für mich als Werder-Fan ein absolutes Highlight, das ich so schnell nicht vergessen werde. Aber auch für Sarah, als Nicht-Fußballfan, war es ein beeindruckender und spannender Tag.

    Bis bald!

    Eure Ann-Sophie

  • Arbeiten wo andere ihren Urlaub machen –                Ann-Sophie nimmt uns mit in ihr Leben in Spanien

    Arbeiten wo andere ihren Urlaub machen – Ann-Sophie nimmt uns mit in ihr Leben in Spanien

    Hallo zusammen,

    ich bin Ann-Sophie, 21 Jahre alt und Duale Studentin bei der Fricke Gruppe. Wie bereits in meinem vorherigem Beitrag erwähnt, war ich drei Monate für GRANIT an unserem Außenstandort in Spanien eingesetzt. Über diese Zeit werde ich euch nun berichten.

    Ankunft

    Los ging es für mich am Dienstag, dem 19.04.2022 um 04:00 Uhr morgens Richtung Hamburger Flughafen. Im April hatte ich noch Glück und es gab noch nicht so viel Chaos dort. In Madrid angekommen bin ich mit dem Zug nach Valladolid, der Stadt, in der wir unseren Außenstandort haben gefahren. Am Bahnhof hat mich dann eine spanische Kollegin abgeholt, die auch in meinem Alter ist. Wir sind noch zusammen in meine Wohnung gefahren und sie hat mir erstmal alles gezeigt.

    Mein Wohnort in Spanien

    Ihr könnt euch das so vorstellen, dass Valladolid eine Stadt ist wie Madrid, nur in klein. Man konnte alles mit einem kurzen Fußweg erreichen und wir hatten sogar einen kleinen Strand am Fluss mit Strandbar. Vor meiner Ankunft wusste ich auch nicht, dass Valladolid eine ERASMUS-Stadt ist und Studenten aus aller Welt dort ihr Auslandssemester verbringen. Gewohnt habe ich in einem Studentenwohnheim mit drei Spaniern und einer Französin. Jeder hatte ein eigenes Bad, nur die Küche haben wir uns geteilt. Das Wetter in Valladolid war zum größten Teil auch immer sehr gut. Teilweise hatten wir Wochen, wo es über 40°C waren und die Temperaturanzeige in der Sonne eine Zahl von 47°C aufzeigte. Nachts hatten wir dann an diesen Tagen auch immer noch um die 30°C, was natürlich nicht zu genügend Schlaf beitrug.

    Mein Arbeitsalltag

    Zur Arbeit bin ich immer mit dem Bus gefahren. Meine Arbeitszeiten waren von 09:00 bis 18:00 Uhr. Mittagspause, die sogenannte Siesta, die in den Sommermonaten in Spanien in einigen Geschäften wegen der Hitze auch mal bis zu drei Stunden andauern kann, war bei uns von 14:00 bis 15:00 Uhr. Auf der Arbeit habe ich mich hauptsächlich mit den Bereichen Rechnungswesen und Logistikcontrolling beschäftigt. Die Kollegen sind alle super nett und ich habe mich schnell im Team aufgenommen gefühlt. Natürlich war es am Anfang noch etwas ungewohnt für mich, sich ausschließlich in einer Fremdsprache zu unterhalten, die ich seit knapp drei Jahren nicht mehr gesprochen habe. Aber auch daran habe ich mich schnell gewöhnt und konnte viel lernen.

    Ann-Sophie mit ihren spanischen Kollegen

    Meine Freizeit in Spanien

    Zu Beginn bin ich viel mit meiner spanischen Kollegin und meiner französischen Mitbewohnerin unterwegs gewesen. Meine Mitbewohner und ich haben abends auch öfter mal zusammen in der Küche gesessen oder sind noch Tapas essen gegangen. Auf den Studentenpartys habe ich dann super schnell sehr viele Studenten aus zahlreichen anderen Ländern der ganzen Welt kennengelernt, darunter natürlich auch einige Deutsche. Mit diesen habe ich dann viel Zeit in Spanien verbracht und wir haben sehr viel zusammen unternommen. Vom Wein-Tasting bis hin zu einem Festival bei uns am Strand, aber auch mal entspannten Nachmittagen oder Abenden am Wasser, war alles dabei.

    Leider habe ich es auf Grund der Entfernung während meines Aufenthaltes nicht geschafft nach Granada zum berühmten Alhambra zu fahren. Dafür habe ich natürlich aber viele andere Städte besichtigt. Unter anderem waren wir in Segovia, Salamanca, Madrid, im Norden Spaniens in Comillas am Strand und das letzte Wochenende haben wir in Pamplona beim Fest von San Fermín verbracht, wo jährlich eines der größten Stierrennen und Stierkämpfe Spaniens stattfinden.

    Wir haben uns nur das Stierrennen angeschaut, wo wir knapp vier Stunden gewartet haben, um uns von einem guten Sichtpunkt aus das Spektakel um 08:00 Uhr morgens anschauen zu können.

    Eines meiner persönlichen Highlights war aber das Wochenende in Portugal, an dem ich unsere Kollegen dort besucht habe. Leider war Anfang Juli in Madrid am Flughafen dann schon das Chaos ausgebrochen und mein Flug nach Lissabon hatte zwei Stunden Verspätung. Endlich in Lissabon angekommen, waren wir dann aber noch was essen und ich habe noch ein wenig von der Stadt gesehen. Am Samstag waren wir abends noch auf einem Konzert. Am nächsten Tag ging auch schon mein Flieger wieder nach Madrid.

    Emilia und Ann-Sophie auf einem Konzert in Portugal
    Geburtstagsfeier in der Strandbar Freilaufender Pfau im Park Campo Grande

    Abreise

    Von den ersten Studenten, die ich dort kennengelernt habe, musste ich mich schon im Juni verabschieden, da das Semester dort dann schon vorbei war. Von uns Deutschen waren plötzlich auch nur noch vier da, von denen zwei auf Reisen durch Spanien waren. Für mich ging es dann Mitte Juli wieder nach Hause.

    Inzwischen bin ich nun schon ein paar Wochen wieder in Deutschland und der Alltag hat mich wieder eingeholt. Natürlich habe ich schon etwas Fernweh nach der spanischen Mentalität, dem guten Wetter, aber auch dem guten Essen. Ich werde mich nun aber immer an eine wunderschöne Zeit mit vielen wunderschönen Momenten zurückerinnern können. Auf jeden Fall werde ich noch einmal nach Valladolid zurückkehren, um auch meiner Familie zeigen zu können, wo ich drei Monate gelebt habe. Diese drei Monate waren eine sehr prägende Zeit, in der ich viele Freunde fürs Leben kennenlernen durfte. Ein Wiedersehen mit den deutschen Studenten in Köln hat auch schon Mitte August stattgefunden.

    Ich hoffe ich konnte euch hier einen kleinen Einblick in mein Leben in Spanien geben.

    Bis bald!

    Eure Ann-Sophie

  • Neues duales Studium bei FRICKE – Accounting & Controlling

    Neues duales Studium bei FRICKE – Accounting & Controlling

    Hallo zusammen,

    ich bin Ann-Sophie und habe im August 2019 meine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau bei der FRICKE Gruppe begonnen und im Januar dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen. Im Sommer werde ich hier ein duales Studium beginnen, welches in dieser Form bisher noch nicht bei der FRICKE Gruppe angeboten wurde, über welches ich Euch jetzt berichten werde.

    Wie kam es zu genau diesem dualen Studiengang?

    Schnell wurde mir während meiner Ausbildung bewusst, dass ich mich danach noch weiterbilden möchte. In Frage kam für mich hauptsächlich ein Studium in Richtung Zahlenwesen, da ich mich schon immer gerne mit Zahlen beschäftigt habe. Nach Gesprächen mit meiner Familie und auch mit dem Personalleiter der FRICKE Gruppe standen die Studienschwerpunkte Finance & Accounting sowie Steuerrecht im Raum, welche beide an der IU Bremen angeboten werden. Ich habe mich letztendlich für den allgemeineren Studiengang Accounting & Controlling entschieden.

    An der Internationelen Hochschule Bremen muss man sich zunächst einschreiben und später macht man sich dann gemeinsam mit der Hochschule auf die Suche nach einem geeigneten Praxispartner. Davor muss man allerdings noch an einer Info-Session, die Informationen rund um die IU an sich, den Campus in Bremen und den Studiengang beinhalten, teilnehmen. Außerdem gehört auch ein Vorstellungsgespräch dazu, in das auch eine Art Einstellungstest integriert ist. Leider fand dies beides, aus uns allen bekannten Gründen, online statt.

    Nach dem Vorstellungsgespräch habe ich dann mit meiner Ansprechpartnerin der IU überlegt, wer als Praxispartner in Frage käme. Da ihr bereits die FRICKE Gruppe bekannt war, kam der Vorschlag, FRICKE als Kooperationspartner in Betracht zu ziehen, obwohl dieser Studiengang hier bisher nicht angeboten wurde. Nach einigen internen Gesprächen mit der Personalabteilung, der Geschäftsführung und dem Rechnungswesen war sehr schnell klar: ich werde zusammen mit der FRICKE Gruppe das duale Studium Accounting & Controlling absolvieren. Voller Vorfreude blicke ich nun auf den August dieses Jahres, wenn mein Studium beginnt.

    Was erwartet mich an der IU?

    Der Studienbeginn an der IU für das Wintersemester ist am 1. Oktober 2022. Das Studium dauert sieben Semester, also 3,5 Jahre. Montags bis mittwochs werde ich dann hier in Heeslingen in verschiedenen Abteilungen, wie in meiner Ausbildung auch, eingesetzt werden. Die Theorietage sind immer donnerstags und freitags in Bremen. Im März und September habe ich dann immer Semesterferien, da die Klausurphasen im Februar und August sind.

    In den Theoriephasen werden mich zunächst die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Buchführung sowie des Jahresabschlusses erwarten. Später kommen die Grundlagen des Controllings, Business English, Körperschafts- und Gewerbesteuer und Wirtschaftsmathematik dazu. In den ersten sechs Semestern steht zu jedem Semesterende ein Praxisprojekt an. Dies kann eine Projektarbeit oder ein Exposé sein. Am Ende des Studiums muss eine Bachelorarbeit vorgelegt werden.

    Was werde ich bis August bei der FRICKE Gruppe tun?

    Seit März 2021 bin ich in der Personalabteilung tätig, wo ich ein ganzes Jahr lang Teil der Personalabrechnung sein durfte. Hier habe ich vor allem an einem großem Projekt mitgearbeitet – der Umstellung unseres Abrechnungssystems. Im März dieses Jahres bin ich in die Personalbetreuung gewechselt, wo ich verschiedene Projekte, unter anderem auch mit Auszubildenden, betreuen durfte. Mitte April wechsle ich noch einmal in den Export.

    Denn eine Woche später geht ein schon immer da gewesener Traum für mich in Erfüllung. Ich werde nach Spanien fliegen und dort für drei Monate das Team von GRANIT unterstützen. Auch dies ist eine riesige Möglichkeit für mich, mich weiterzubilden und vor allem Erfahrungen zu sammeln, aber auch mein Spanisch, das seit dem Abitur doch etwas eingerostet ist, wieder auf Vordermann zu bringen. Und im August bin ich dann wieder hier in Heeslingen und beginne offiziell mein duales Studium.

    Abschließend möchte ich sagen, dass ich sehr froh bin, weiterhin ein Teil der FRICKE Gruppe zu sein. Ohne die Unterstützung und das Engagement, das mir hier entgegengebracht wird, hätte ich diese Möglichkeiten auf ein duales Studium und einen längeren Aufenthalt im Ausland nie für möglich gehalten. Auch dafür möchte ich mich nochmal auf diesem Wege für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken!